Monatsrückblick: Juli 2017 | Storytime

Herzlich willkommen zu einem weiteren Monatsrückblick. Der Juli war ein Monat, in dem ich soziale Kontakte gepflegt habe und viel mit Freunden unternommen habe. Das schöne Wetter muss man schließlich nutzen, um draußen zu sein. Außerdem ist im Juli mein traditioneller Sommerurlaub (Ende Juli – Anfang August) und der Blog wurde ein Jahr alt. Den Link zum Special findet ihr hier.
Was habe ich im Urlaub gemacht? Nichts Aufregendes muss ich gestehen, da es viel geregnet hat und ich somit die meiste Zeit zuhause war. Diese Zeit habe ich jedoch sinnvoll genutzt und Zeit mit meinen Eltern verbracht, gezockt & gelesen.


Der Juli war ein wenig überraschend langweiliger Monat was Filme angeht. Ich war zwei mal im Kino. Einmal zu Spider-Man: Homecoming & dann um mir Dunkirk im Kino anzusehen.
Bei Spider-Man: Homecoming handelt es sich um eine äußerst gelungene Comicverfilmung die ich bereits besprochen habe und Dunkirk ist ein Kriegsdrama das die Rettung von mehreren hundert Tausend alliterierter Soldaten im Zweiten Weltkrieg behandelt. Eine Entsprechende Review findet ihr hier oder sie kommt demnächst.
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Im Heimkinosektor habe ich den zweiten Attack on Titan Realfilm gesehen und war wie beim ersten Film überrascht, wie anders japanische Filme sein können aber deswegen nicht schlechter sind. Die Review folgt im August.

Außerdem habe ich einige Serien gesehen. Es waren drei an der Zahl. Den Anfang machte Castlevania, eine leider zu kurze aber gelungene Animationsserie. Danach kam Marco Polo, eine Historien & Abenteuerserie, die auf dem Reisebericht des titelgebenden venezianischen Kaufmanns basiert. Ich kann diese Serie sehr weiterempfehlen und entsprechende Beiträge für Staffel 1 & 2 sind in Arbeit. Außerdem habe ich mir die siebte Staffel von Game of Thrones angesehen. Mit dem Erscheinen dieses Beitrages sind drei Episoden verfügbar und ich bin bisher sehr positiv angetan. Die Serie ist wie üblich clever geschrieben, sehr spannend, emotional und mit starken Schauspielern besetzt. Meine Befürchtung, dass sich die Serie mit Staffel 6 an die Wand geschrieben hat, war unbegründet und ich bin gespannt wie es weitergeht.

Kleine Notiz am Rande, ich wollte ursprünglich pro Folge einen Beitrag machen. Diese Idee habe ich verworfen, da man merkt wie konsequent ich den Mangareport und die Guardians of the Galaxy Beitragsserie verfolge. Wobei die beiden letztgenannten Reihen noch nicht vom Tisch sind.


Was habe ich diesen Monat gezockt? Nun zum einen habe ich mir endlich eine Nintendo Switch gekauft und bisher folgende Spiele darauf gespielt:

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

– 1-2 Switch

– Mario Kart 8 Deluxe

– Snipperclips

– Fast RMX

Von Zelda bin ich bisher sehr positiv angetan und dazu wird definitiv eine umfangreichere Review erscheinen. Ob diese so übermäßig ausfallen wie die meines Kollegen & Freundes Felix wird sich zeigen.

1-2 Switch ist eine äußerst unterhaltsame und sehr kreative Minispielsammlung, die gerade auf Partys der Knaller ist. Zu zweit misst man sich in diversen Spielen und unterhält sich selbst, sein Gegenüber & mögliche Zuseher im Raum.

Bei Snipperclips haben wir es mit einem Rätselspiel zu tun, wo der Fokus ganz klar auf Teamarbeit mit einem zweiten Spieler liegt. Es gibt auch einen vier Spieler Modus, zu dem ich aber nichts sagen kann.

Fast RMX & Mario Kart 8 sind zwei hervorragende Rennspiele, auf die ich an anderer Stelle genauer eingehen möchte. Beide Spiele spielen sich jedoch sehr gut, sehen wunderbar aus und machen Online/Offline sowie im Splitscreen unglaublich viel Spaß.

Natürlich darf auch mein persönliches Stiefkind/Sorgenkind, der Nintendo 3DS nicht vergessen werden. Diese Konsole habe ich in letzter Zeit leider zu sehr vernachlässigt aber ich hoffe diesen Missstand mit Hey Pikmin!, Fire Emblem & Ever Oasis beheben zu können.

Auf der PS4 habe ich diesen Monat mit Valkyra Revolution eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen (bereits nach einer Stunde Spielzeit wusste ich, dass dieses Spiel nichts für mich ist) und auch mit Crash Bandicoot hatte/habe ich so meine Probleme. Es mag sein das Crash B. Kult ist und viele Anhänger hat aber ich habe nicht die Geduld mich durch ein frustrierend schweres Jump’n Run zu beißen.

Positiv zu erwähnen sind jedoch Blackwood Crossing, Final Fantasy 12, Dragonball Xenoverse, Pyre & Fallen Legion: Sins of an Empire.

Blackwood & FF 12 sind verlinkt und zu den anderen Spielen werden bei Zeiten Beiträge kommen.

Pyre ist ein Action-RPG mit einem interessanten & kreativem Gameplay während Fallen Legion ein Action-RPG im Stil von Odin Sphere ist. Dragonball Xenoverse ist ein 3D Prügelspiel mit RPG Elementen und das beste Dragonball Spiel seit den Budokai Tenkaichi Spielen für die PS2. Man merkt also ich war nicht untätig.


Literarisch habe ich mich mit Stephen King befasst. Eine Rezension zu seinen Büchern ist bereits online. Aktuell lese ich Joyland von ihm, habe aber noch keine Meinung dazu. Bei den Comics lese ich momentan eine One-Shot Geschichte über Deadpool & beschäftige mich mit Young Animal aber aktuell sind für mich eher Mangas, besonders Hellsing, interessant. Der Fokus im Bereich Literatur schwankt bei mir ohnehin sehr stark.

Das war von meiner Seite. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit & wir lesen uns beim nächsten Mal!

Final Fantasy XII – The Zodiac Age | Review 

Kein Jahr ohne Final Fantasy! Der Dauerbrenner aus Japan geht mit der überarbeiteten Version des zwölften Teils, ursprünglich für die PS2 erschienen, in die nächste Runde. Macht Final Fantasy XII auch auf der PS4 eine gute Figur, oder bleibt der Staub der Vergangenheit daran haften? Finden wir es heraus!


Final Fantasy 12 spielt in der Region Galtean Peninsula, einem drei Kontinente umfassenden Teil der gigantischen Welt von Ivalice.

Protagonist ist der Straßenjunge Vaan, aus dessen Sicht die politischen & kriegerischen Auseinandersetzungen der Großmächte Rozzaria, Archadia, sowie dem kleinen Wüstenkönigreich Dalmasca geschildert werden.

Vaans großer Traum ist die Freiheit seiner Heimat und ebenso in Freiheit als Luftpirat leben zu können. Um zumindest einen dieser Träume zu erfüllen, begibt er sich mehr oder weniger freiwillig mit einer bunten Truppe auf eine Quest, das Schicksal von Ivalice und seiner Heimat zu entscheiden. An seiner Seite stehen unter anderem seine Kindheitsfreundin Penelo, Dalmascas Kronprinzessin Ashe, der ehemalige Soldat Bash sowie die Luftpiraten Balthier & Fran.

Auch nach elf Jahren vermag die Geschichte um Vaan und seine Freunde immer noch zu begeistern. Themen wie Krieg, Freiheit, Magie & politische Intrigen werden eben nie alt.


Zu PS2 Zeiten bin ich mit dem Lizenzbrett von Final Fantasy 12 nie wirklich warm geworden. Auf diesem Brett wird die Charakterentwicklung vorgenommen. Mit Lizenzpunkten, die man im Kampf erwirbt, können diverse Fähigkeiten, Ausrüstungen & Werteverbesserungen freigeschaltet werden. Das Problem mit dem alten System war jedoch die Möglichkeit, dass jeder Charakter jede Fähigkeit lernen kann und dies ohne wirkliche Einschränkung. Mir war das auf lange Sicht zu unpraktisch, da man sich sehr schnell auf ein Trio einstellt und andere Figuren vernachlässigt. Außerdem habe ich mich immer verzettelt.

Mit dem Zodiac-System wählt man für jeden Charakter eine Klasse, die die Fähigkeiten, Waffen, Rüstungen und im groben die Werte für das restliche Spiel bestimmt. Mir gefällt dieses System um einiges besser, da man so wirklich nachdenken muss, wer welche Rolle im Kampf übernimmt. In Kombination mit dem Gambit-System, automatische Kommandos im Kampf, ergibt sich eine starke taktische Komponente.
Der Kampf läuft in Echtzeit ab. Das bedeutet, es gibt keine separate Kampfarena mehr wie in Final Fantasy X.

Jeder Charakter hat eine Leiste, bei deren Füllung eine Aktion (Angriff, Technik, Zauber, Item) durchgeführt werden kann. Mit diversen Zaubern lässt sich die Leiste schneller oder langsamer füllen.

Der Anspruch der Kämpfe ist sehr angenehm. Wer immer fleißig trainiert, hat nichts zu befürchten.


Optisch beeindruckt die Welt von Ivalice auch nach über einem Jahrzehnt. Das Artdesign der Städte, Monster und Charaktere ist immer grandios und wohl das beste der gesamten Reihe.

Die Texturen wirken zwar etwas altbacken, sind jedoch in Würde gereift, was bei einem Spiel in diesem Alter nicht selbstverständlich ist. Dazu kommen beeindruckende FMV Sequenzen, die sich auch heute nicht verstecken müssen.

 

Neben der Optik ist auch die akustische Untermalung sehr gelungen. In einem Text ist sowas immer schwer zum vermitteln, aber wer die Spiele aus dem Final Fantasy Franchise kennt, weiß, dass der Soundtrack immer zu ihren Stärken gezählt hat. Es gibt die Möglichkeit, sowohl den Klassischen als auch den neu aufgelegten Soundtrack zu hören, beide sind zu empfehlen.

 

Abgerundet wird das Paket durch eine stimmige japanische & englische Synchronisation.


Final Fantasy XII – The Zodiac Age macht auch mit einem Alter von elf Jahren immer noch eine gute Figur. Mit dem überarbeiteten Kampfsystem wird das Spiel um einiges aufgewertet und endlich das Final Fantasy implementiert, was es eigentlich damals schon hätte sein sollen, wenn die International Edition auch bei uns rausgekommen wäre.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!