Gaming-Geschichten #5: Erinnerungen | Storytime

Autor: the_batschii

Ich kann mich an viele Dinge erinnern.

Ich habe von klein auf Videospiele gespielt und geliebt.

Dabei habe ich viele tolle Sachen gesehen und es gibt viel woran ich mich gern erinnere ABER die schönsten Momente hatte ich abseits der Spiele.  Als ich jung war, war mein Vater selbstständig und auf Montage. Er war die ganze Woche unterwegs und am Wochenende war genug Arbeit liegen geblieben, damit er da auch beschäftigt war.

Als ich ca. 16 war, ging ich in den Ferien selbst auf Montage um Geld zu verdienen und von meinem ersten Lohn kaufte ich mir die limited Edition eines Nintendo Gamecube. Das veränderte einiges bei mir… Es war meine erste „eigene“ Konsole und so habe ich das Teil geliebt ohne Ende.

Zur selben Zeit beendete mein Vater seine Selbstständigkeit und wurde Angestellter bei der Firma für die er vorher als Subunternehmer tätig war.

Er war jeden Abend zu Hause und so blieb auch mehr Zeit für die Familie. Währenddessen kaufte ich Super Smash Bros. Melee und Burnout Paradies. Ich spielte beides gern, viel und oft mit meinem Bruder.

Irgendwann sagte mein Vater, er wolle es auch mal versuchen und nach kurzer Steuerungserklärung legten wir mit den Autorennen los. Natürlich verlor mein Vater aber er blieb dabei. Wir spielten viel zusammen und er wurde wirklich sehr gut darin.

Ich erinnere mich daran, dass es wirklich teilweise sehr ausgeglichene Runden zwischen uns waren.  Heutzutage spielen wir leider selten bis gar nicht mehr… Er kam irgendwann mit der Steuerung der neuen Spiele nicht mehr klar… Das war aber nicht schlimm.

Seitdem sind gut 15 Jahre vergangen und ich habe viel gesehen, viel gespielt und viele wirklich tolle Momente mit Videospielen gehabt.

Die schönste Gamingerinnerung wird jedoch immer die Zeit mit meinem Vater und unsere gemeinsame „Zockerzeit“ bleiben.

Danke für die Aufmerksamkeit 😊

Gaming-Geschichten #4: Mein erstes Videospiel | Storytime

Autor: Patrick Stigler

Meine frühesten Kindheitserinnerungen bezüglich Videospiele gehen auf Sonic the Hedgehog, TLOZ:Majoras Mask und Super Mario 64 zurück. Das erste Videospiel, dass ich aber effektiv selbst besessen war Pokemon: Blaue Edition zusammen mit einem alten Game Boy.

Es war dieses Spiel, welches meine Leidenschaft für Videospiele und ganz besonders für Rollenspiele entfacht beziehungsweise gefestigt hat. Ich kann mich noch gut erinnern, wie faszinierend es war diese fremde Welt zu entdecken, ihre Geheimnisse zu erforschen und gleichzeitig über das reguläre Spiel hinaus „geheimen“Winkel des Moduls zu erkunden. Ich spreche natürlich von den diversen Bugs, Glitches und sonstigen technischen Spielereien, die man in der ersten Generation entdecken kann.

Auch wenn ich nie die 151 Pokemon vollgemacht habe, war ich unzählige Stunden damit beschäftigt mein bevorzugtes Team zu trainieren. Mit diesem Spiel haben sich auch einige Pokemon beziehungsweise Pokemon Typen eingeschlichen, die bis heute in meinem „Standard-Team“vertreten sind, wann immer ich ein Pokemon Spiel genieße.

Allen voran Taubsi und dessen Entwicklungen Tauboga sowie Tauboss sind immer ein fester Bestandteil meines Teams. Alternativ nehme ich auch eines der bedeutend weniger coolen Flugpokemon der Anfangsgebiete. Weiters muss sich auch immer mindestens ein Feuer, Pflanzen, Wasser und Psycho Pokemon in meinem Team befinden. Im späteren Verlauf wird das gern mit Drachen, Geist und/oder Käfer beziehungsweise Stahl Pokemon ergänzt.

Obwohl meine Leidenschaft für Pokemon in den letzten Jahren starken Schwankungen ausgesetzt war, hat dieses Spiel zusammen mit den Fortsetzungen Silber und Omega Rubin einen ganz besonderen Platz in meinem Spielerherzen.

Lasst uns ehrlich sein das erste Videospiel wird immer einen besonderen Stellenwert haben, egal wie gut oder schlecht es war oder wie gut beziehungsweise schlecht es gealtert ist. Der Nostalgiefaktor wird immer die subjektive Ansicht überwiegen, aber das ist auch nicht schlimm. Manchmal reicht es einfach eine schöne Erinnerung zu haben und sei es „nur“ zu einem kleinen Rollenspiel aus Japan, dass ein Fegefeuer entfacht hat, welches bis heute brennt.

Danke für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gaming-Geschichten #2: Meine drei besten Online-Coop Erfahrungen | Storytime

Autor: Patrick Stigler


Ich bin ein überzeugter Anhänger von Singleplayer Spielen. Nichtsdestotrotz habe ich im Lauf meiner Gamerlaufbahn so einige Erfahrungen mit Multiplayern beziehungsweise mit Multiplayerspielen gemacht und drei besondere Erfahrungen möchte ich heute mit euch teilen. Ich werde euch heute aber nur von Erfahrungen erzählen, die ich in Online-Coop-Sitzungen gemacht habe.

Dead Island (PS3 & PS4)

Dead Island ist ein Open-World-Zombie, dass ich zum ersten mal auf dem PC erlebt habe. Damals schon hat mich das Spiel begeistert, aber wirklich gefesselt hat mich dieses leicht trashige Abenteuer erst auf der PS3, wo ich es zusammen mit einer damals sehr guten Freundin gezockt habe. Wir verbrachten viele Stunden damit uns durch die untoten Horden zu kämpfen, immer einem Level Up, einer seltenen Waffe oder einfach nur einer Quest hinterher.

Stunden um Stunden verbrachten wir auf Banoi, um auch die letzten Geheimnisse zu entdecken. Diese Erfahrung konnten wir aber mit der PS4 Version und dem quasi Nachfolger Dead Island: Riptide nie mehr erreichen aber das ist okay.

Resident Evil 5 (PS3 & PS4)

Selbstverständlich darf auch Resident Evil nicht fehlen wenn es um besondere Erfahrungen geht. Schließlich gibt es kaum ein Franchise zu dem ich so eine enge Bindung hege.

Mit der gleichen Freundin habe ich nicht nur Dead Island, sondern auch Resident Evil 5 bezwungen und was hatte ich Spaß mit diesem Spiel. Im Singleplayer kann man den fünften Teil des ansässigen Bösen zwar vergessen aber im Coop mit einem Freund oder einer Freundin macht es unglaublich viel Spaß, wenn man Rücken an Rücken gegen die Majini kämpft. Dieses Spiel habe ich auch mit einem Kumpel durchgespielt und das war ebenfalls eine geniale Erfahrung.

Für mich waren diese beiden Durchläufe insofern wichtig, da so meine Meinung zu Resident Evil 5 regelrecht zementiert wurde und ich dieses Spiel trotz seiner himmelschreiend dummen K.I. im Singleplayer eigentlich mag!

Dying Light (PS4)

Zum Abschluss gibt es nochmal ein Horrorspiel. Zu zweit oder in einer Gruppe ums überleben zu kämpfen macht halt am meisten Spaß. Dying Light habe ich mit der gleichen Freundin durchgespielt mit der ich auch schon die beiden vorher genannten Spiele bezwungen habe.

Dying Light stellt dabei wohl die intensivste Erfahrung dar, was unter anderem daran liegt, dass Dying Light technisch wie vom Gameplay her das beste der drei genannten Spiel ist. Egal ob man in der Nacht Rücken an Rücken gegen Mutanten kämpft, die Welt erkundet, Missionen erfüllt, seltene Waffen sucht oder mit Parkour Manövern die Dächer Harans erkundet. In dieser Online-Erfahrung hatte ich eine grandiose Zeit und ich denke gern daran zurück.


Das war’s mit dieser Ausgabe der Gaming Geschichten. Ich hoffe dieser kleine Ausflug in die Welt meiner Online Erfahrungen hat euch gefallen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Gaming-Geschichten #1: Der positive Einfluss von Gaming!| Storytime

Autor: renesnerdcave

Instagram: renesnerdcave
Homepage: https://renesnerdcave.de/


Von vielen Leuten wird man belächelt, wenn man sagt, dass Gaming ein Hobby sei, welches eben mehr bietet als nur bunte Games. Wie oft bekommt man erzählt, dass es verblödet…

Fakt ist aber, dass ich über die Jahre so viele großartige Dinge erlebt habe, dass ich sie kaum mehr alle aufzählen kann. Egal ob in zahlreichen Online-Partien Halo Reach, unzähligen Rennen bei Forza Motorsport oder einfach beim Quatschen mit Freunden. Spaß und Freude sind so gut wie immer vorprogrammiert. Games motivieren uns besser zu werden, sie helfen dabei Reaktionen zu verbessern und oft zeigen sie uns, wie ferne Welten aussehen könnten und regen unsere Fantasie an.

Spiele wie Heavy Rain oder Red Dead Redemption zeigen mir so oft, dass Games mehr sein können als ein kleiner Zeitvertreib. Nämlich dann, wenn die Story einen so in ihren Bann zieht, dass es am Ende so vorkommt, als hätte man jetzt einen guten Freund verloren.

Freunde! Viele meiner engsten Freunde habe ich tatsächlich über die Konsole kennengelernt. Wieso denn auch nicht? Immerhin teilt man ein gemeinsames Hobby. Kommt man dann auch noch aus der Nähe, könnte es besser nicht sein!

Zwar zocke ich mittlerweile weitaus weniger als noch vor einigen Jahren, doch eins steht fest: Ich freue mich auch auf die vielen weiteren, einprägsamen Momente, welche mich in Zukunft noch erwarten werden!