Digital oder Physisch? | Gedankenspiel

Dieser Beitrag ist die geistige Fortsetzung zu einem Beitrag, den ich vor relativ langer Zeit über Nintendo Switch Spiele geschrieben habe. Heute geht es mir darum meine Gedanken zu physischen und digitalen Kopien in folgenden Bereichen mit euch zu teilen.

Dieser Beitrag ist die geistige Fortsetzung zu einem Beitrag, den ich vor relativ langer Zeit über Nintendo Switch Spiele geschrieben habe. Heute geht es mir darum, meine Gedanken zu physischen und digitalen Kopien in folgenden Bereichen mit euch zu teilen:


  • Filme & Serien
  • Literatur
  • Musik
  • Videospiele

Dieser Beitrag dient nicht nur als Gedankenspiel für mich, sondern auch als Anstoß zum Diskurs mit euch, da gerade dieses Thema für viele Leute eine recht große Relevanz hat.


Filme & Serien

Bei Filmen und Serien schwanke ich sehr stark zwischen physischen und digitalen Kopien. Einerseits ist der Stauraum in meinen Regalen begrenzt und andererseits möchte ich meine Sammlung nicht mit Werken vollstopfen, die mir eventuell nicht gefallen. Dazu kommt der Faktor der Streamingdienste. Dank Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video kann ich eine sehr große Anzahl an Filmen digital sehen und bei Bedarf auch offline schauen, wenn ich unterwegs bin und die Filme im Vorfeld heruntergeladen habe.

Dem Gegenüber steht meine Leidenschaft als Sammler. Seit längerer Zeit schon überlege ich sehr stark, welche Filme ich mir kaufe und was ich mir digital in einem Sale hole. Die Möglichkeit der Steelbooks & Media/Digibooks ist für mich allerdings der größte Antrieb Filme immer noch regelmäßiger physisch zu erwerben als Serien.

Im Serienbereich bin ich seit dem Beginn meiner Abo’s für die oben genannten Streamingdienste zu 99% digital unterwegs. Es ist eben mega komfortabel Serien zu streamen als haufenweise DVD/Blu_Ray Boxen zu haben und die Disks regelmäßig zu tauschen für die weiteren Episoden. Natürlich gibt es auch hier eine Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Diverse Anime hole ich mir als günstige Importe aus dem UK, im speziellen Dragon Ball Super, welche ich mit den Dragon Ball Spielen & Filmen gern als Themenbereich in meinem Regal stehen habe.

Ansonsten bin, auch wegen den absurden Preisen, bei Anime Serien eher digital unterwegs!


Literatur (Comics, Manga, Bücher)


Bei der Literatur gibt es für mich nur eine Antwort: physische Kopien. Der Vorteil von E-Readern und E-Books ist mir völlig bewusst und so manche Kurzgeschichte lese ich gern in digitaler Form aber vollwertige Romane aber auch Comics oder Manga kann ich nur einer gedruckten Form genießen. Das liegt zu einem an einer Sammelleidenschaft für literarische Werke aber andererseits auch dem Drang ein Buch oder einen Comic spüren zu müssen. Ich genieße es ungemein, ein Buch in der Hand zu halten, den Geruch von Papier wahrzunehmen oder, die Prägungen eines Einbands zu spüren und das Gewicht des gedruckten Mediums zu fühlen.

Ich hege eine großen Leidenschaft für Bücher und das gilt auch für das Lesen von ihnen. Gleiches gilt natürlich auch für Comics & Manga.

Bei der Literatur ist die Antwort also mehr als eindeutig. Physische Kopien sind ein muss, auch wenn E-Books/Comics/Manga ihre Vorteile haben.


Musik


Ich habe mir schon seit Jahren keine CD mehr gekauft da Youtube, Spotify und Amazon Music meinen Bedarf an Musik wunderbar abdecken. Allerdings bin ich ein großer Fan von Schallplatten und kaufe mir immer eine Platte, da das Musikerlebnis auf Vinyl nochmals ganz anders ist, als auf digitaler Basis.


Videospiele


Bei den Videospielen ist es für mich am schwersten. Einerseits habe ich gern Spiele im Regal stehen, aber wenn man die zahlreichen Sales bedenkt stellt sich gern die Frage, ob eine Retailversion zum Teil hohe Aufpreise lohnt. Ich habe inzwischen beschlossen den Mittelweg zu gehen, und nur mehr Spiele im Regal stehen zu haben, wenn sie beispielsweise Teil einer größeren Reihe für die Konsole sind oder es von diesen Spielen ein Steelbook gibt. Auf der Nintendo Switch tendiere ich stärker zu digitalen Versionen, weil ich diese Konsole rein als Handheld nutze und der Vorteil von digitalen Spielen klar auf der Hand liegt aber auch hier gibt es einige Titel, die ich mir als Modul hole. Von was ich allerdings absehe, ist das doppelt kaufen von Spielen für eine Plattform, da ich das für absolute Geldverschwendung halte.

Ein Beispiel: Die Batman Arkham Spiele besitze ich digital für die Playstation 4. Diese nun als Retailversion, selbst im Steelbook, nochmal zu kaufen wäre für mich absolut dämlich.

Hingegen ein Spiel für mehr als eine Plattform zu besitzen ist ein anderes Thema, was für sich selbst entscheiden muss und auch ich besitze so manches Spiel für die Playstation Vita und Playstation 4 oder Nintendo Switch und eine Playstation Konsole.

Was ebenfalls für digitale Versionen spricht sind Angebote wie die Playstation Plus Spiele oder NES/SNES App von Nintendo für die Switch.


Das waren soweit meine Gedanken zum Thema physisch oder digital, wobei dies nur ein Teil der Gedanken zu diesem gigantischen Thema ist. Mich würde interessieren wie ihr zu dem Thema steht und was ihr bevorzugt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Die Unrezensierbaren #1 | Gedankenspiel

Es gibt Bücher, Spiele, Comics, Serie, Manga und Filme zu denen will ich keine Rezension oder ein Gedankenspiel schreiben können. Das liegt an einer miesen Qualität des jeweiligen Werks, sondern schlicht an meinem Unvermögen einen Beitrag zu verfassen mit dem ich dann auch zufrieden bin. Aus diesem Grund habe ich das Format „Die Unrezensierbaren“ ins Leben gerufen, um all jenen Werken eine Bühne zu bieten, die leider keine eigenen Beiträge erhalten!


House of Whispers Band 1

Autor: Nalo Hopkinson
Zeichner: Dominike Stanton
Verlag: DC-Vertigo (Panini – DE Fassung)
Seiten: 148


Das neue Sandman Universe strotzt nur so vor guten Ideen und glänzt in erster Linie durch Abwechslung. House of Whispers ist mit seiner Voodoo-Thematik wahrscheinlich die aktuell kreativste Serie aus dem S.U. aber auch gleichzeitig der Band, der mir erzählerisch am wenigsten gefallen hat.

Der Funke in der Handlung, die durchaus interessant ist, wollte nie überspringen und führte mich stattdessen eher unaufgeregt durch die fünf Ausgaben. Dies führte schließlich dazu, dass ich mich inzwischen nur noch punktuell an die Handlung erinnern kann, was House of Whispers nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Dem Gegenüber steht ein wirklich schöner Zeichenstil, der die Thematik optisch ansprechend umsetzt und durch viele schöne sowie sehr detaillierte Panels glänzt.

Zusammengefasst; kein schlechter Comic aber für mich der schwächste Vertreter des aktuellen Sandman Universe. Wertung: bedingt lesenswert


Midsommar (Directors Cut)

Regie: Ari Aster
Laufzeit: 148 Minuten (Kinofassung) – 171 Minuten (Directors Cut)
Release: 2019


Das für mich der am schwersten zu beschreibende Film 2020 und vielleicht würde dies als Podcast nicht der Fall sein aber bei kaum einen anderen Film fällt es mir so schwer meine Gedanken zu ordnen.

Midsommar ist schockierend, verstörend, faszinierend und wunderschön zugleich, was an der Atmosphäre liegt, die ich mit nichts vergleichen kann. Es ist diese paradiesische Idylle, hinter der sich das Grauen, die den Reiz an Midsommar ausmacht. Der emotionale Verfall der Hauptfiguren und die fremde Kultur, mit der sie konfrontiert werden, tut sein übriges, um aus dem Film eine kleine Odyssey zu machen.

Der Film ist lang, wird aber nicht wirklich langweilig, weil man gespannt darauf wartet, wann die Maske des Paradies abfällt.

Ist Midsommar ein guter Film? Ja definitiv; der Film ist qualitativ und inszenatorisch sehr hochwertig aber überhaupt nicht massentauglich. Es fällt mir schwer den Film zu empfehlen, weil sich nur schwer eine Zielgruppe ausfindig machen lässt. Am ehesten ist dieses Werk für Leute gedacht, die künstlerisch anspruchsvolle Filme sehen wollen.

Wertung: absolut sehenswert (für mich) & sehenswert (allgemein, wenn man die Stärken hervorhebt)


Diablero Staffel 2

Episoden: 14
Staffeln: 2
Sender: Netflix


Diablero ist für mich ein toller Ersatz für Buffy – Im Bann der Dämonen und glänzt durch das kreative Setting mit Dämonen, Engeln und einer Schattenwelt in Mexiko City. Staffel 1 hat mir sehr gut gefallen aber auch die zweite Staffel gefällt wieder durch die sympathischen Figuren und die grundlegend interessante Handlung.

Ich muss aber auch sagen, dass man über Diablero in der zweiten Staffel grundlegend weniger sagen kann als in der Ersten, da diese Staffel nichts besser macht als der Erstling aber dafür auch nichts schlechter. Kurz und knapp: Für Fans von Mystery-Serien definitiv sehenswert und wer die erste Staffel mochte wird auch hier seinen oder ihren Spaß haben!


Das war die erste Ausgabe der Unrezensierbaren. Ich hoffe sie hat euch gefallen und es gibt jetzt schon genug Material für einige weitere Beiträge.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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