Mein Fazit zu Fire Punch!

Vor dem Worst Case habe ich eine Rezensionsreihe zu Fire Punch begonnen. Eigentlich wollte ich dieses Projekt noch beenden, auch nach dem Beginn der Pause, aber da ich darauf keine Lust habe gibt es ein umfassendes Fazit zum Manga, weil ich in einzelnen Rezensionen ohnehin nur schwer auf alle Besonderheiten eigehen kann. Allein schon wegen den zahlreichen Handlungsbögen/Sprüngen in der Erzählung.

Wie hat mir Fire Punch schlussendlich gefallen? Ich muss sagen, außergewöhnlich gut. Zu Beginn mag die harte Welt mit ihren moralischen verkommenen Figuren befremdlich oder gar abstoßend wirken, aber im Laufe der Handlung werden die Figuren immer weiter vertieft und bekommen teils tiefgreifende Entwicklungen, was 180° Grad Wendungen gleichkommt.

Besonders der Hauptcharakter Agni entwickelt sich stetig weiter und verfügt über gewaltige Kräfte, die in der kalten, toten Welt aus Eis wirklich göttlich wirken, bleibt aber eigentlich über alle 8 Bände weg ein dummes Kind, welches nichts von der Welt versteht. Dazu kommt eine massive psychische Labilität, die sich im Laufe der Serie mehrmals bemerkbar macht, aber spätestens dann erkennbar wird, wenn Agnis alter Ego „Fire Punch“ erwacht.

Abseits von Agni gibt es noch viele weitere Figuren, von denen die Meisten zwischen skurril und interessant schwanken. Besonders Sun, Togata & Judah wirken zu Beginn des Manga bzw. bei ihrem ersten Auftritt wie simple Nebenfiguren, entwickeln sich aber zu wichtigen Support Figuren um Agni, die teils bis zum Ende der Serie relevant bleiben.

Was ebenfalls ein großes Lob verdient sind die zahlreichen Themen, die sich immer durch einen Arc hindurch ziehen allerdings sind deren Beginn und Ende fließend. So stehen unter anderem Manipulation (der Massen), Göttlichkeit, Wissen/Unwissenheit, Sexualität und Geschlechter, aber auch Personenkulte (und welche Ausmaße diese annehmen können) in den diversen Handlungsbögen im Fokus und hier kommt der meisterhafte erzählerische Kniff. Jedes Thema hat einen philosophischen Ansatz, fügt sich in den Gesamtplot ein, vertieft die Figuren und gibt Fire Punch eine ganz eigene Identität. Denn die Handlung um den feurigen Rächer Agni mag im Kern simpel sein, ist aber im Detail recht komplex durch die Themen, aber auch die Figuren. Allerdings kann man all den Tiefgang ignorieren und sich rein auf die Kernhandlung konzentrieren, da sich Fire Punch selbst mit cleveren Twists und viel Action selbst auflockert.

Somit haben wir eine hervorragend ausbalancierte Handlung, die sich mit Action und Wendungen abwechselt, um den Leser an keiner Stelle zu überfordern oder (was noch schlimmer wäre) zu langweilen.

Wo ich gerade die Action erwähnt habe. Fire Punch bietet ein paar der bildgewaltigsten Kämpfe, die ich je in einem Manga bestaunen durfte. Ich spreche hier von Berserk & One-Punch-Man Niveau. Mein liebstes Beispiel ist die Schlacht von Behemdorg, wenn sich Agni mehr als einmal selbst zerfetzt, um die schier unbesiegbaren Sträflinge, welche ihn töten sollen, zu vernichten. Dabei wird auch mal eine ganze Stadt vernichtet, als ob nichts los wäre. Abseists der teils gewaltigen Kämpfe ist Fire Punch sehr schön gezeichnet mit einem Stil, der zwischen Minimalismus und großer Epik schwankt.

Langsam komme ich zum Ende des Beitrags, daher noch ein paar Worte zum Ende von Fire Punch. Dieses kann man grundlegend als metaphsysisch bezeichnen und es stellt beinah einen Bruch zum restlichen Manga dar, aber dies auch nur auf den ersten Blick. Auf dem zweiten Blick ist das Ende ein würdiger Abschluss von Agnis schrecklicher Odyssey und das führt mich zu meinem Fazit.

Fire Punch ist ein hervorragender „Seinen“ Manga und für jeden Liebhaber (und auch alle Liebhaberinnen) des Genres ein Pflichttitel. Was einfach beginnt, wird zunehmend anspruchsvoller und bietet am Ende eine gewaltige Odyssey über Rache und so viele Themen mehr!

Ich kann den Manga von ganzem Herzen empfehlen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Spectacular Spider-Man | Gedankenspiel

Nach einer viel zu langen Pause geht der Spider-Friday endlich weiter simultan zu Nerd.Ics Formaten und meinen Comicrezensionen. Einen kleinen Vorgeschmack auf das geniale Line-up für die 2021 Rezensionen habt ihr bereits mit dem zweiten Symbiote Spider-Man Band bekommen und es freut mich sehr, das Format mit diesem Band wiedereinzuführen!

Ich bin seit geraumer Zeit ein Fan von Chip Zdarsky, was unter anderem an Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens liegt und der spektakuläre Spider-Man steht seit längerer Zeit auf meiner Leseliste. Als ich den Band von meiner Freundin zu Weihnachten erhalten habe, war die Freude groß und neben diesem Band, der quasi als Einstieg in die Serie dient, werde ich die Fortsetzungsbände 1 & 2 in je einem Beitrag behandeln.

Auf Band 3 werde ich vorläufig verzichten, weil dieser nicht mehr von Chip Zdarsky geschrieben wurde und eine eigene Tie-in Story zum Spider-Geddon Event bildet. Vielleicht in ferner Zukunft …

Worum geht es im The Spectacular Spider-Man Sammelband?

Peter Parkers Schwester(?!) deckt eine Verschwörung innerhalb von S.H.I.E.L.D. auf und gerät dadurch ins Visier des Geheimdienstes, aber auch Spider-Man gerät ins Visier der Behörden. Von allen Seiten gejagt muss sich Peter mit der Polizei sowie dem FBI herumschlagen, während er als Spider-Man gegen Vulture, Iron Heart, Kingping und am schlimmsten … gegen Tinkerer ins Feld ziehen. Um das Chaos abzurunden, mischt sich J. Jonah Jameson ins Geschehen ein und führt ein Interview mit Spider-Man, in dessen Verlauf einiges ans Licht kommt.

Damit sich Peter und seine Schwester aber nicht allein mit den Schurken messen müssen, helfen die Fackel und Ant-Man aus!

Der Sammelband erzählt eine recht klassische Geschichte mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft und erneut beweist Autor Chip Zdarsky sein Talent für spannende Handlungsbögen. Besonders interessant ist die Darstellung von Peter, der fast schon wie ein Arschloch rüberkommt und noch mehr fiese Sprüche durchklopft als sonst. Hier bekommt im Speziellen sein Kumpel die Fackel einiges ab.

Trotzdem wirkt Peter nicht unsympathisch, sondern wie ein Held dem einfach zu viel Scheiss in den letzten Jahren passiert ist und wer ist leidensfähiger als Spider-Man? Also mal abgesehen von Batman, aber der ist bei einem anderen Verlag zuhause.

Abseits der interessanten Rahmenhandlung bietet der Band viel Raum für seine Figuren und arbeitet diese entsprechend aus. Neben den Schurken, die mehr Tiefgang bekommen, bekommt J. Jonah Jameson, die Nemesis von Spider-Man, sehr viel Zeit. Dabei wird die Figur enorm vertieft und der gute J.J.J. bekommt eine richtig tragische Seite.

Der Band macht aber nicht nur erzählerisch sehr viel Spaß. Zeichner Adam Kubert liefert von Panel eins weg eine ebenso saubere wie hochwertige Arbeit ab, die keinen Raum für Kritik bietet und sich harmonisch mit der Handlung zu einem hochwertigen Gesamtbild zusammenfügt.

Emotionen werden ebenso gekonnt dargestellt wie schnelle Action und längere Dialogszenen. Allgemein erweckt der The Spectacular Spider-Man Sammelband den Eindruck, dass die Storyline durch das Potenzial für eine Verfilmung hätte.


Zusammengefasst ist der The Spectacular Spider-Man Sammelband mit Chip Zdarsky’s Legacy Serie ein wahres Fest für Spidey-Fans aber auch Neulinge können zugreifen, da die Serie zwar auf vorige Comics aufbaut, jedoch einsteigerfreundlich genug ist, um nicht zu überfordern. Kann ich den Band also empfehlen? JA absolut!

The Spectacular Spider-Man aus der Feder des Chip Zdarsky ist absolut lesenswert und gehört neben Geschichte eines Lebens und Daredevil zu seinen besten Arbeiten. Wer also auf der Suche nach einer größeren Serie mit Spider-Man ist, die auch noch ein Sequel bietet, kann bei Peter Parker: Der spektakuläre Spider-Man: Gefährliche Familienbande (so der volle deutsche Titel) bedenkenlos zugreifen.

Somit vergebe ich nochmals ein absolut lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1| Comic-Gequatsche #15| Audio-Gedankenspiel

Bevor wir uns wieder einer DC Folge widmen sprechen wir über Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1!


Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel

Comic-Gequatsche Spezial: Frei von der Leber weg! | Audio-Gedankenspiel

Heute gibt es ein Special, in dem wir ohne Punkt und Komma über allfälliges zum Thema Comics sprechen!


Comic-Gequatsche Spezial: Frei von der Leber weg!

Die restlichen Comic-Gequatsche:

Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3 | Comic-Gequatsche #14| Audio-Gedankenspiel

Da aller guten Dinge drei sind reden wir über die dritten Bände von Spider-Man: Miles Morales und Captain Marvel!


Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel & Miles Morales

Untitled Goose Game | Gedankenspiel

Untitled Goose Game oder in meinem Fall, Untitled Geese Game, da ich das Spiel rein im Koop gespielt habe, ist ein Indiespiel dem ich Anfangs kaum Interesse geschenkt habe. Inzwischen habe ich mir das Spiel aber spontan gekauft und mit meiner Freundin zügig durchgespielt.

Kurzgesagt haben wir einige sehr spannende Stunden in das Spiel gesteckt, geknobelt, gelacht und uns über die stellenweise schwammige Steuerung geägert. Langgesagt … naja das kommt in den folgenden Zeilen!

Es ist ein wunderschöner Tag in einem malerischen Tag. Die Bewohner gehen ihrem Tagwerk nach und alles ist friedlich … bis eine gehässige Gans (oder in meinem Fall zwei Gänse) auftaucht. Dies gefiederte Biest hat nur einen Wunsch, und zwar die Dorfbewohner zu tyrannisieren und ihnen Streiche zu spielen sowie ihr Eigentum zu entwenden.

Diese gar bösartige Kreatur übernimmt der Spieler, im Koop übernimmt der zweite Spieler eine chinesische Gans und dann beginnt der Spaß.

In fünf verschiedenen Leveln müssen der/die Spieler für herrliches Chaos sorgen und Rätsel lösen, deren Anspruch schwankt, aber gern zum Knobeln anregt.

Alle Level sind miteinander verbunden was das Sandbox-Rätselspiel um eine kleine aber feine Open World, die zum reichhaltigen Chaos stiften anregt, auch abseits der Aufgaben. Dabei stehen dem Spieler alle Kräfte einer Gans zur Verfügung. Lautes Schnattern, mit den Flügeln schlagen, Schwimmen & mit dem Schnabel alles klauen, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Der Aufbau der Aufgaben ist im Kern immer gleich, was am begrenzten Aktionspotenzial der Spielfigur liegt, aber die Varianz bringt den Spaß und die Aufgabenstellung unterscheidet sich sehr oft. Mal muss ein Gärtner nass gemacht werden, mal muss man ins Fernsehen und dann muss man einem Mann die Hausschuhe stehlen.

Besonders im Koop machen die Aufgaben noch mehr Spaß und das Chaos ist einfach herrlich. Ebenfalls herrlich ist die Optik des Spiels, mit seinem zeitlosen gezeichneten Stil und der dazu passenden musikalischen Untermalung am Piano.

Am Ende des Tages ist Untitled Goose (Geese) Game ein großartiges Spiel, dass sehr viel Spaß macht, durchgehend zu unterhalten weiß und so manche harte Nuss zum Knobeln bietet. Wer sich für diese Art Indie-Spiel begeistern kann sollte auf jeden Fall zugreifen sich mit sich einen Mitspieler oder eine Mitspielerin greifen. Zu weit stiftet es sich am schönsten Chaos!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein Blick auf Tony Stark: Iron Man Band 3 & 4

Huch die letzte Rezension zu den Iron Man Comics ist über ein Jahr aus und Band 5, der eigentlich ein Event ist, liegt hier herum mit den beiden Begleitbänden. Also gibts wie bei den Deadpool Comics einen allgemeinen Blick auf mehrere Bände!

Dann kümmere ich mich um Iron Man 2020, wenn die Maschinen aufeinanderknallen.



Tony Stark: Iron Man Band 3: Auf Drachenjagd


Im dritten Band der Iron Man Serie muss sich Tony Stark, entgegen seiner Zukunftspläne, mit einem mächtigen Drachen, der auch magisch begabt ist, herumschlagen und das bedeutet wir sind mitten im War of the Realms. Nachdem der Drache jedoch den Smaug gemacht hat und besiegt wurde, stellt sich Iron Man, an der Seite Captain Marvels, einem Feind aus der Vergangenheit.

Lange Zeit habe ich den dritten Tony Stark: Iron Man Band für einen Filler gehalten aber die Sorge war unbegründet, da der Band sehr gut für sich steht und neben einer War of the Realms Ergänzung dem Gesamtplot um Iron Man genug hinzufügt, um für sich zu stehen.

Optisch hat mir der Band recht gut gefallen und besonders die Inszenierung des Drachen war ein echter Augenschmaus.

Kurzgesagt ein gelungener Band, der sich aus dem War of Realms Tie-in Dasein schält und recht gut für sich steht!



Tony Stark: Iron Man Band 4: Die Ultron-Agenda


Im vierten Band wird das Grundthema der Tony Stark: Iron Man finalisiert. Als Tony Stark im Civil War II starb, wurde er digitale Form von sich selbst wiederbelebt. Nun steht er genau deswegen vor dem Senat und muss sich verantworten, während er bei Menschen & Androiden gleichermaßen in die Kritik gerät.

Als ob dies noch nicht schlimm genug wär muss sich Tony mit dem wahnsinnigen Robotergott Ultron-Pym herumschlagen und sein Bruder Arno will endlich sein Schicksal erfüllen.

Band 4 bildet erzählerisch ein starkes Finale und ebnet gleichzeitig den Weg für das Iron Man 2020 Event, dass bald Thema auf dem Blog sein wird. Optisch bietet der Band ebenfalls einige gelungene Panels und die Welt von Iron Man wird auf den Kopf gestellt. Kurzum ein gelungener Abschluss und ein starker Aufbau für die Robot Revolution!


Somit sind wir auch am Ende dieses Beitrags angekommen. In Zukunft werde ich häufiger diese Sammelbeiträge machen, um meinen Arbeitsstapel zu verkleinern. Zu Iron Man 2020 werden drei bis vier Beiträge erscheinen und ich freue mich danach auf die neue Serie!

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und wir lesen uns beim nächsten Mal!

Alle Videospiele brauchen einen Fotomodus! | Gedankenspiel

Ich mag Videospiele, was niemanden überraschen dürfte. Wer diesem Blog bereits länger verfolgt, weiß, dass ich regelmäßig Beiträge über Videospiele poste und mich immer wieder mt Ingame-Fotografie beschäftige. Entweder mit Spider-Man: Miles Morales auf der PS4 (siehe meinen Instagram Feed), oder mit Ghost of Tsushima auf der PS4.

Anm.: Zu Spider-Man: Miles Morales kommen sowohl zum Spiel, als auch zum dritten Band der aktuellen Comics (mindestens) je ein Beitrag. *Ende der Eigenwerbung

Ich muss gestehen, dass es mir extrem viel Spaß macht, Zeit in Fotomodi zu verbringen, die verschiedenen Spielereien zu testen, oder Screenshots zu machen und diese dann zu bearbeitem. Die Jagd nach dem perfekten Winkel ist extrem spannend, kann manchmal frustrierend sein, wenn man eine Sequenz wiederholen muss, aber sobald der perfekte Shot gemacht wurde, ist diese Freude grenzenlos. Ein perfektes Beispiel folgt untenstehend:

Leider gibt es in viel zu wenigen Spielen Fotomodi, obwohl eigentlich jeder Titel enorm davon profitieren würde. Egal ob Horrorspiele, Ego-Shooter, Rollenspiele, oder Sportspiele. Überall kann man wunderbare Aufnahmen machen, packende Momente einfangen, oder Emotionen ablichten. Hier muss ich lobend die Screenshottasten der Nintendo Switch und der PS4 erwähnen, aber auch der PC ist sehr dankbar für dieses Hobby und oftmals viel zugänglicher.

Auch der Indie-Markt würde von diesem Feature massiv profitieren, da besonders die kleineren Spiele oftmals künstlerisch wertvoll sind. Gris, Fe, Sea of Solitude, Unravel, To the Moon, Blazing Chrome und so viel mehr Titel bestechen durch ihre Optik, aber auch den künstlerischen Anspruch in der optischen Präsentation. Gleichzeitig können Ports von „Retro Spielen“ von einem extra eingefügten Fotomodus (oder einem entsprechenden Ersatz) profitieren, da auch dort großartige Aufahmen möglich sind.

Was will ich also abschließend sagen? Fotomodi sind ein großartiges Feature und sollten in jedem modernen Spiel integriert sein. Es erweitert die Erfahrung um ein vielfaches!

Ich bedanke mich für‘s Lesen des Beitrags. Wir lesen/hören uns beim nächsten Mal!

Twin Mirror | Gedankenspiel [Playstation 4]

Twin Mirror ist ein Spiel, dem ich semi-interessiert entgegengeblickt habe, da es von Dontnod entwickelt wurde und dieses Studio grundlegend weiß, wie man gute Geschichten erzählt. Über die restlichen Eigenschaften ihrer Spiele lässt sich streiten.

Mich hat Twin Mirror von Anfang an in seinen Bann gezogen, was simpel daran liegt, dass das Spiel neben seiner recht schicken Optik auch eine interessante Handlung bietet, sowie einen interessanten Kniff im Gameplay hat.

Aber eins nach dem anderen. Worum gehts überhaupt in Twin Mirror? Protagonist ist Samuel (genannt Sam), der nach Jahren der Abwesenheit in seine Heimat zurückkehrt, um seinem verstorbenen besten Freund die letzte Ehre zu erweisen. Als er am nächsten Tag mit einem blutigen Hemd inklusive Filmriss in seinem Hotelzimmer aufwacht, muss Sam herausfinden, was letzte Nacht geschehen ist und ob Nick wirklich durch einen Unfall verstorben ist.

Erzählerisch schlägt Twin Mirror ins Genre des Thrillers mit Psychoelementen & einem Persönlichkeitsdrama, also sind (fast) alle Plotelemente vorhanden, die man von einem Dontnod Spiel kennt. Dennoch fühlt sich Twin Mirror nicht ausgelutscht an, sondern eher altbekannt mit einem neuen Touch. Ein Lob muss ich für die Charakterentwicklung aussprechen, die durchaus gelungen ist. Besonders das Beziehungsdreieck Sam, Anna & Nick trägt einen gewichtigen Teil der Handlung und bildet auch den emotionalen Ankerpunkt für den Spieler.

Abseits davon kann man, wie bei Dontnod Adventures üblich, die kleinen Geschichten der Nebenfiguren entdecken, wenn man die Umgebung sorgfältig durchsucht und dies ist auch die Überleitung zum Gameplay.

Twin Mirror ist ein Adventure, aber eines der dialoglastigen Sorte, bei der man auch die Umgebung untersuchen muss, um die Dontnod-Variante von Rätseln zu lösen. In diesem Fall ist es das Rekonstruieren bzw. erstellen von Ereignissen/Abläufen. Dies wird im „Gedankenpalast“ getan, der spielerisch und optisch das Herzstück von Twin Mirror ist. Neben diesem Aspekt stützt sich das Spiel auf multible Enden und dem Finden von Sammlerstücken, die Erinnerungen bei Sam hervorrufen und die Spielwelt vertiefen.

Das Gameplay von Twin Mirror würde ich grundlegend als sauber, aber auch als nüchtern bezeichnen, da durchaus gute Ansätze hat, aber diese zu keinem Zeit vertieft. So entsteht der eben beschriebene Eindruck, was sehr schade ist, da der Entwickler durchaus die Fähigkeit für starkes Gameplay bietet, wie Vampyr, Remember und die Life is Strange Spiele bewiesen haben. In jedem der Genannten stand ebenfalls eine Spielmechanik im Vordergrund und diese wurde möglichst vertieft bzw. ausgereizt.

Somit hinterlässt das Gameplay leider einen etwas faden Nachgeschmack, da hier definitiv Potenzial vorhanden gewesen wäre, den Gedankenpalast noch weiter zu vertiefen.

Ein Aspekt. der Twin Mirror relativ weit über die restlichen Dontnod Spiele hebt, besonders über Life is Strange 1 & 2, ist die Optik. Das Spiel sieht sehr schick aus in den Maßstäben des Studios und besonders die Charaktermodelle, sowie die Inszenierung der Zwischensequenzen ist handwerklich sehr gut. Nur die Mimiken wirken manchmal etwas hölzern, was besonders bei der dezent monotonen Synchronisation schmerzt.

Der bisherige Zwischenstand ist also, dass ich Twin Mirror grundlegend positiv gegenüberstehe, aber so manches Problem mit dem Spiel habe.

Wie sieht es eigentlich mit dem technischen Aspekt aus?

Nun Twin Mirror läuft grundlegend flüssig und ist großteils von Bugs befreit, ausser bei meinem ersten Anspielen, als ich dreimal so hart aus dem Spiel geworfen wurde, dass ich sogar von der Playstation abgemeldet wurde. Von Zeit zu Zeit treten jedoch kleine Probleme in der Wiedergabe von Texturen auf, die dann nachgeladen werden. Sieht nicht schön aus, zerstört aber auch die Erfahrung nicht.

Zusammengefasst ist Twin Mirror ein äußerst solides Adventure mit ein paar Stärken und einigen Schwächen. Die Handlung, aber auch die Inszenierung sind klar die großen Stärken des Spiels, während alles andere etwas schwächelt. Dies macht Twin Mirror aber nicht zu einem schlechten Spiel, sondern zu einer soliden, wenngleich nicht perfekten Erfahrung. Ich hatte durchaus meinen Spaß, aber mehr als ein Durchlauf wird es wohl nicht werden, da dafür zu wenig Ansporn besteht.

Wer sich allerdings für die Story-Adventures von Dontnod begeistern kann, wird auch mit Twin Mirror Spaß haben. Deshalb eine Empfehlung mit Vorbehalt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein paar Gedanken zu The Grudge (2020)

Na bum, das war wohl nichts. Das 2020er Remake zu The Grudge wollte ich seit dem ersten Trailer sehen, nach knapp einem Jahr konnte ich den Film nachholen und naja das Prädikat Mittelmaß beschreibt den Film sehr gut, aber fangen wir ganz von vorne an.

Worum geht es in The Grudge (2020)?

Im Zentrum der Handlung steht die alleinerziehende Mutter Detektivin Muldoon, die im Zuge ihrer Ermittlungen mit dem titelgebenden Fluch in Verbindung. Wann immer jemand mit rasender Wut stirbt, entsteht ein tödlicher Fluch, in Form eines Geistes, der nicht ortsgebunden ist und sich an Personen, die den Ort des Geschehens aufsuchen, heften kann. Der Film erzählt auf mehreren Ebenen, wie der Fluch entstanden ist und wie sich Detektivin Muldoon mit dem Horror auseinandersetzen muss.

Die altbekannte Prämisse neu aufgewärmt. Statt Japan nun Amerika bzw einem eifersüchtigen Ehemann ein Kindsmord (okay schon wieder) und ein Film, dessen durchaus dichte Atmosphäre von billigen Jump Scares total zerbröselt wird.

Ich kann mich mit dieser Spielart des Horrors durchaus anfreunden, aber das The Grudge/Ju-On Franchise zeigt bereits intern, wie man die bekannte Prämisse besser umsetzen kann und Gewalt (teils arg grotesk) wesentlich wirkungsvoller einsetzt.

Man muss aber fairerweise sagen, dass der Film zwischen seinen Jump Scares eine sehr dichte Atmosphäre aufbaut und durchaus spannend ist, aber jedesmal, wenn die Atmosphäre ihren Höhepunkt erreicht, merkt man schmerzlich, dass ein Jump Scare gleich ins Haus steht. Das ist im Horrorgenre eine gängige Praxis, aber man kann dennoch anders Spannung und Grusel erzeugen.

Nochmal ein paar Worte zur Handlung. Diese folgt einer ähnlichen Erzählstruktur wie das restliche Franchise auf mehreren Zeitebenen. Zum Ende hin wird alles aufgelöst, was den Gesamteindruck allerdings schmälert, da so kein Raum für eigene Interpretationen bleibt und der Endtwist völlig konträr zur regulären Fluch-Thematik wirkt.

Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller gewesen, das Grundthema des Fluchs zu nehmen und daraus eine eigene Handlung zu stricken, die zwar im gleichen Universum spielt (vielleicht mit ein paar Querverweisen auf die anderen Filme?) aber ansonsten völlig losgelöst ist. The Grudge (2020) klammert sich etwas zu sehr an die Erzählmuster der alten Filme, was mit Japan als Setting funktioniert hat, aber im Remake komplett unübersichtlich wirkt.

Am Ende bleibt The Grudge (2020) ein netter Versuch, die amerikanische Linie des Grudge/Ju-On Franchise fortzuführen, der jedoch in die Mittelmäßigkeit abdriftet und am Ende nichts Neues hinzufügt, ausser einen Film, der zu verschachtelt für‘s eigene Wohl ist. Es wäre definitiv sinnvoller gewesen, das Grundthema zu nehmen und einen neuen Weg zu beschreiten, der die alten Filme ehrt, im gleichen Universum spielt und dabei seine eigene Identität aufbaut. Dann hätte der plumpe Cliffhanger am Ende des Films wohl mehr Lust auf eine Fortsetzung gemacht und wär kein Klischee.

Habe ich es also bereut, den Film zu sehen? Ne ganz sicher nicht. Ich bin froh, den Film von meiner Liste streichen zu können und auch bereits Ju-On: Origins war nicht perfekt, hat mich aber gut unterhalten.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10| Audio-Gedankenspiel

In der zehnten Folge von Comic-Gequatsche sprechen wir über unser Comicjahr 2020!

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10|

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Der DerStigler Adventskalender | Tür 24

Das Team von DerStigler wünscht euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir lesen uns ab dem 01.01.2021 wieder!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 23

„Ich wollte dieses Leben und irgendwann bringt es mich um… aber nicht heute.“

Ich mag den Action-Film Atomic Blonde. Erzählerisch spannend und großartig inszeniert, zeigt mir der Film eine Tatsache ganz deutlich auf. Wir brauchen mehr Frauen in Actionfilmen. Charlize Theron ist eine großartige Schauspielerin, die bereits mehrmals bewiesen hat, wie man glaubhaft eine Action-Heldin spielt, ähnlich wie es bereits bei Sigourney Weaver und ihrer Paraderolle Ripley der Fall war.

Das Medium Comicverfilmung ist mit Wonder Woman, Harley Quinn & Black Widow bereits auf dem richtigen Weg, aber auch abseits dieses Genres kann es ruhig mehr starke, knallharte, aber auch weibliche Heldinnen geben!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 22

„It‘s a Flerken?!“

Ich mag den Captain Marvel Film. Klar es ist nur ein weiterer MCU Origin-Film, aber mich konnte der Streifen durchaus unterhalten. Ich mochte die Handlung, die Schauspieler und ganz besonders Goose the Cat. Ja es ist eine Katze und nur eine Nebenfigur, aber für mich ist diese Fellkugel das absolute Highlight des Films!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 21

„Mein Name ist Cable!“

Oh mein Gott, was habe ich für ein Cable Fandom! Der coolste zeitreisende X-Men mit den fettesten Knarren, der für eine Zukunft kämpft, die er sowieso nie haben wird.

Cable ist einfach cool. Egal ob in den Comics, dem Cartoon, dem Deadpool Videospiel, oder im Film Deadpool 2, Cable rockt einfach und das zurecht!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 20

„Zeit, voll abzugehen!“

Fallout ist eine jener Spieleserien, die mich seit vielen Jahren begleitet und die ich auch unterschiedlichsten Plattformen gespielt habe. Vom PC über PS3/4, Xbox 360/One bis zur Nintendo Switch hat mich diese Reihe immer sehr gut unterhalten, obwohl die technischen Probleme und teils veraltete Engine durchaus kritikwürdig sind.

Trotzdem hat diese Reihe einen festen Platz in meinem Herzen, an dem auch das Debakel Fallout 76 nichts ändern konnte!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 19

„Die Macht ist stark in dir!“

Star Wars. Dieses Science-Fiction Franchise begleitet mich schon lange Zeit meines Lebens und seit der Übernahme durch Disney hat mein Fandom ziemlich gelitten, aber 2020 ist einiges passiert, damit es langsam aber stetig heilt. Neben Star Wars: Squadrons, Clone Wars, der Star Wars Comic-Kollektion und The Mandalorian hat Star Wars Jedi: Fallen Order die Flamme des Fandoms neu entfacht.

Somit hat dieses Spiel einen besonderen Stellenwert für mich. Sowohl in meinem Star Wars Fandom, als auch im Spielejahr 2020.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 18

„Ich hab noch nicht vor zu krepieren, dafür gibts noch zu viel zu tun.“

Cowboy Bebop ist vermutlich der beste Space-Western aller Zeiten und es ist sooo endlos schade, dass dieser Anime in 26 Folgen mit 25 Minuten Laufzeit erschienen ist, anstatt in eventuell 16 Folgen, aber dafür mit 60 Minuten Laufzeit. Der Grund liegt in den extrem spannenden und cleveren Geschichten der Serie, die in leider zu kompakten Folgen erzählt werden. Der Cowboy Bebop Film ist das beste Beispiel dafür, warum der Anime als Spielfilm so hervorragend funktioniert und das Potenzial durch die kurzen Folgen leider etwas verschwendet wirkt. Dennoch ist der Anime großartig!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 17

„Schnattertante, wie ulkig!“

Ich mag Digimon sehr gerne. Bei den Spielen hat meiner Meinung nach Pokemon die Nase vorn, auch wenn die sehr formelhaft sind, aber was Filme, Serien und das world building angeht, ist Digimon um ein vielfaches interessanter. Klar der Anime hat auch seine Höhen und Tiefen aber die Welt, die Hauptfiguren und die Schurken sind immer äußerst interessant und das gilt für alle Medien, in denen Digimon aktiv ist.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 16

„Watch out! It’s a monster!“

Wisst ihr, zu welchem Franchise ich ein Fandom habe, das wie eine alte Ehe aufgebaut ist? Richtig zu Resident Evil. Egal wie viel Bullshit unter diesem Namen erscheint, ich finde meistens etwas Positives und die Stärken der Serie liegen klar auf der Hand. Diese Kombination aus gigantischer Lore, klassischem Horror und einem Hauch Trash machen jeden Ausflug in diese Welt faszinierend, selbst wenn es Mist wie Resident Evil 6 ist. Die Romane von S. D. Perry sehe ich, ähnlich wie die Filme, als eine Art alternative Zeitlinie des Franchise an und was Frau Perry mit ihren Werken geschaffen hat, ist großartig, besonders in den Romanen zwischen den Spielen.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 15

„Bring me Thanos!!!“

Das MCU ist eines der besten Film-Universen aller Zeiten und was mit der Infinity-Saga geschaffen wurde, ist unglaublich genial, aber auch über jeden Zweifel erhaben. Ein Charakter, den ich von Anfang an sehr mochte, aber der sich erst in den letzten Jahren zu meinem Liebling gemausert hat, ist Thor, Gott des Donners, König von Asgard, König von New Asgard und Töter des Thanos (aus der Gegenwart).

Nicht nur ist sein Werdegang extrem clever geschrieben, sondern auch seine Reise vom arroganten Prinzen bis zum tragischen König ist großartig inszeniert. Außerdem ist er der einzige klassische Avenger mit 4 Filmen der eigenen Reihe, von denen Thor: Ragnarok meiner Meinung nach der beste Film ist!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 14

„You’re still a bastard. But you’re the bastard I chose to fight alongside.“

Castlevania ist tot. Zumindest gilt das für die Spieleserie. Die Animationsserie jedoch erfreut sich seit ein paar Jahren des nicht ganz so toten Daseins auf Netflix. Seit 3 Jahren, 22 Folgen und 3 Staffeln kämpfen Trevor Belmont, Alucard, sowie Sypha gegen die Legionen der Dunkelheit. Ich mag die Serie sehr gern, da einerseits die Figuren sehr gut geschrieben wurden und aus den eher simplen Videospielen eine spannende, große Serie gemacht wurde. Castlevania ist eine tolle Animationsserie für ein erwachsenes Publikum mit stilistischen Einflüssen des Anime.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 13

„Das ist nicht wahr! Ein Herz kann noch so schwach sein und manchmal auch nachgeben. Aber ich habe gelernt, dass es tief im Inneren ein Licht gibt, das nie erlischt!“

Kingdom Hearts begleitet mich nun schon wirklich lange und hat definitiv meine Jugend geprägt. Ich habe es eigentlich meistens mit Freundinnen gespielt und mich dabei durch die zauberhaften Welten gekämpft. Alleine schon die Musik, die Charaktere und das gesamte Design fand ich super ansprechend und irgendwie beruhigend. Es war für mich auch einfach immer cool, die Disneyfilme live miterleben und dabei auch noch mit den Lieblingsfiguren interagieren zu können. Kingdom Hearts 3 habe ich allerdings bisher noch nicht gezockt und ich bin wirklich mal auf das Game gespannt. Es war jetzt eine echt lange Kingdom Hearts Abstinenz :D.

Kennt ihr das, wenn ihr als Kind Filme oder Spiele total geliebt habt und es als Erwachsener plötzlich den Zauber verloren hat? Genau die Sorgen und Gedanken haben mich aktuell noch etwas davon abgehalten, das Spiel anzuzocken. Allerdings kann man es ja nie wissen, wenn man es nicht ausprobiert hat. Sora wird auf jeden Fall immer einen festen Platz in meinem Herzen durch die tollen Erinnerungen haben! Deswegen muss er auch als Funko und selbstgezeichnetes Bild aufs Foto.


Danke an Ninigamy für diesen tollen Beitrag!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 12

Rinasce piu gloriosa („Er entsteht neu in größerem Glanz“)

Ja ich weiß. Auf dem Bild ist Fawkes aus Harry Potter abgebildet, aber der dient heute nur als Aufhänger für eine Thematik, die mich in Videospielen, Filmen, Büchern und der Mythologie sehr interessiert. Der Phönix als Fabelwesen an sich ist eine faszinierende Kreatur aus den Mythologien der Ägypter, Chinesen & Japaner.

Auch wenn es viele faszinierende mythologische Tiere gibt, hat der Phönix bei mir eine Sonderstellung als Sinnbild für Unsterblichkeit, sowie Wiedergeburt.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 11

„Big! Fucking! Gun!“

Ich LIEBE Doom! Egal ob das originale Doom, die Fortsetzungen Doom 2, 3, 64, oder die neuen Teile Doom (2016) und Doom Eternal.

Wann immer der Doom Marine die Bühne betritt, knallt es ordentlich. Starke Soundtracks, ein schnelles Gameplay und meist eine optisch ansprechende Präsentation. Doom rockt und ist zurecht eine Kult IP!

Ich hoffe 2021 kann ich ENDLICH dieser Reihe Tribut zollen!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 10

„Mal im ernst: was verdammt nochmal ist mit Euch los?“

Suicide Squad. Dieser Film hat eine besondere Beziehung zum Blog. Die erste Rezension hat ihn bekannter gemacht und Jahre später gab es mit dem zweiten Blick auf diesen Film eine konträre Meinung zu damals.

Auch wenn der Film seine Probleme hat, kann man nicht von der Hand weisen, dass er eine gewisse Relevanz für DerStigler hat und ich bin gespannt, wie The Suicide Squad wird!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 9

„Ich werde Euren Krieg nicht führen. Ich werde ihn beenden!“

Mit Captain Marvel habe ich erst durch den gleichnamigen MCU Film und Avengers Endgame einen wirklich Berührungspunkt gehabt. Danach habe ich die großartigen Comics von Kelly Thompson gelesen und seitdem bin ich ein relativ großer Fan der mächtigen Captain Marvel. Ich bin gespannt, wie sich diese Figur in Zukunft im MCU, aber auch in den Comics entwickeln wird. Wir brauchen auf jeden Fall mehr mächtige weibliche Helden, beziehungsweise mehr kosmische Helden!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 8

„Sizzling circuits!“

Wie wir alle wissen, ist Ultramann (Ultraman) der beste Mann, aber Mega Man aka Rockman ist auch ziemlich cool. Meinen ersten Kontakt mit den Videospielen hatte ich durch das Action-Adventure Mega Man Legends.

Außerdem habe ich die Animationsserie MegaMan NT Warrior sehr gern gesehen. Dann war es jahrelang ruhig um mein Mega Man Fandom, bis ich 2018 das äußerst gute Mega Man 11 Spiel genossen habe. Auch wenn Mega Man nicht mein Liebling ist, so gehört diese Marke zu den Interessantesten von Capcom!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 7

„Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl!“

Weihnachten ist meine liebste Zeit im Jahr. Das Haus wird gemütlich geschmückt und überall leuchtet und glitzert es. Die Welt scheint still zu stehen. Alle Probleme sind für einen kurzen Moment vergessen. Das einzige was jetzt zählt, ist die gemeinsame Zeit mit der Familie und den Freunden.

„Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl!“

Vielen Dank an moni_80_sch für dieses tolle Bild! 😊

Der DerStigler Adventskalender | Tür 6

„Zeit zum fliiiiiieeeeeegen!“

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß um mein recht konstantes Stephen King Fandom. Es gibt das Langzeitprojekt mit Ainu89 (jaja neue Folgen dazu kommen!), diverse Buchrezensionen und auch ein paar Serien, basierend auf den Werken Kings wurden schon rezensiert.

ES (IT) gehört für mich zu spannendsten Werken Kings, was unter anderem am spannenden Genremix aus Horror, Science-Fiction und Coming of Age liegt. Sowohl die alte Verfilmung, als auch die beiden neuen Verfilmungen haben ihre Reize und gehören mitunter zum Besten, was vom Meister jemals verfilmt wurde.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 5

„Ich bin der Avatar, damit das klar ist!“

Ich sehe eigentlich keinen Grund, die Avatar Serien (The Legend of Korra und The Legend of Aang) nicht zu mögen. Beide Serien haben ihre Stärken, die sie klar aus der Masse hervorheben und es gibt viele tiefgründige Themen, die behandelt werden. Ich mag die Serie um Korra etwas mehr wegen der gigantischen Varianz zwischen den einzelnen Staffel und dem teilweise wirklich düsteren Ton für eine Kinderserie.

Außerdem ist Korra eine äußerst sympathische Hauptfigur, die sich stark weiterentwickelt und noch mehr Höhen und Tiefen durchlebt als ihr Vorgänger Aang. Oh und neben der wirklichen coolen Truppe an Gefährten hat Korra Kämpfe zu bestreiten, deren Epik-Level irgendwo zwischen Dragon Ball, Naruto und Attack on Tittan liegen.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 4

„Ich glaube Du verwechselst mich mit jemandem, den der Scheiß interessiert.“

Ach Wolverine. Er ist der Beste in dem, was er tut und was er tut, ist nicht nett. Wolverine aka Logan gehört zu den besten Marvel Charakteren, die mich seit meiner Kindheit begleiten und besonders die Inkarnation der 90er Animationsserie und der Ultimate Comics haben mein Fandom zementiert. Als dann auch noch Hugh Jackman zu Wolverine wurde, erreichte das Fandom ungeahnte Höhen, die schließlich in Logan gipfelten, aber auch in den Comics habe ich immer wieder die Abenteuer des wildesten aller X-Men verfolgt.

Kurzum ein verdammt cooler Charakter und neben Cable, Deadpool, Cyclops, Wolfsbane und einigen mehr mein Liebling aus dem X-Men Kosmos!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 3

Time out!

Mit Overwatch hatte ich bisher nur wenige Berührungspunkte. Ich habe das Spiel nur ein paar Stunden gespielt, aber das Prinzip gefällt mir eigentlich sehr gut. Am meisten mag ich jedoch das Charakterdesign und die Persönlichkeiten der einzelnen Figuren. Einen Narren habe ich jedoch an Tracer gefressen. Ich kann nicht genau sagen warum, aber besonders von Tracer wünsche ich mir einen Film, eine Serie, oder ein Spiel mit ihr als Hauptfigur.

Das kann man zwar von allen Figuren behaupten, eine Meisterleistung, aber für mich ist Tracer die Nummer 1 aus Overwatch! ❤️

Der DerStigler Adventskalender | Tür 2

„ICH HEISSE NICHT KAKADINGSBUMS!“

Ach Son-Goku. Es gibt viele tolle Hauptfiguren im Shonen-Genre, aber so sehr ich Naruto (Naruto), Ruffy (One Piece), Ichigo (Bleach), Natsu (Fairy Tail), Saitama (One Punch Man) und einige mehr mag, werde ich immer das verfressene, naive Affen-Alien Son-Goku, unter anderem auch der Nostalgie wegen, auf Platz 1 halten. (Auf Platz 1.5 ist Naruto)

Ich gehe jetzt soweit und behaupte, dass Son-Goku die Blaupause für den Shonen-Hauptcharakter darstellt, der ein klares Ziel hat, in jedem Kampf die Entscheidung bringt (außer gegen Cell, aber da auch indirekt) und als Erster ein neues Power-Level erreicht (bei Son-Gohan hat Mangaka Toriyama selbst reingeschissen und ihn doch nicht zum neuen Hauptcharakter gemacht).

Kurzum, man muss Son-Goku beinah lieben, auch wenn der restliche Dragon Ball Cast voller toller Figuren steckt!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 1

Der Adventskalender 2020 etwas anders funktionieren als 2019. Dieses Jahr wird es pro Beitrag ein Funko-Pop Bild geben und je einen passenden Text dazu!



Ich bin ein großer Fan von Tolkiens Welt, im Speziellen von der Herr der Ringe. Sowohl die Bücher, als auch die Filme wissen mich seit Jahren ungebrochen zu begeistern und bei der großen Galerie an Schurken/Dienern des Bösen gibt es für mich einen, der besonders hervorsticht. Der Hexenkönig von Angmar, dessen gesamtes Konzept bereits nach dem Bösen schreit, gehört für mich zu den einprägsamsten Dienern Saurons.

Es ist irgendwie schade, dass man nie sieht, über welche Macht der Hexenkönig tatsächlich verfügt und ein Kampf zwischen ihm und Gandalf wäre wohl imposant gewesen.

Ein Blick auf die Fluch der Karibik/Pirates of the Caribbean Reihe | Gedankenspiel

Letztens dachte ich mir „He Patrick du alte Seegurke. Du hast ein Disney+ Abo, schaust aber kaum was auf dieser Plattform.“.

Deshalb dachte ich mir, dass es doch ganz unterhaltsam wäre alle fünf Fluch der Karibik zu sichten und dann meine Gedanken dazu niederzuschreiben. Somit viel Spaß mit diesem Beitrag!


Fluch der Karibik

Fangen wir logischerweise am Anfang an. Der erste Fluch der Karibik Film gehört zu den Filmen meiner Jugend und als ich ihn wieder sah, fielen mir drei Dinge auf.

  1. Verdammt bin ich alt!
  2. Huch der Film ist hervorragend gemacht und handwerklich beeindruckend!
  3. Johnny Depp ist grandios!

Letzteres war mir vorher aber bereits klar. Auch im Jahr 2020 ist Fluch der Karibik ein hervorragender Abenteuerfilm, der das Genre Piratengenre ins neue Jahrtausend führt, es mit dem Fantasy Genre mixt und dank des Casts ein tolles Komplettpaket abliefert. Ich mag auch den teils echt bescheuerten Humor im Film, der 17 Jahre später immer noch lustig ist.

Weiters hat der Film einen grandiosen Soundtrack und wunderschöne Schauplätze. Beides unterstreicht den Abenteuerpart von Fluch der Karibik zusätzlich.


Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2

Fluch der Karibik 2, der reguläre deutsche Titel ist fürn Arsch, war jahrelang mein Liebling aus der Reihe und nach dem Rewatch ist er es immer noch. Ich mag den düsteren Ton des Films, die Entwicklung der Figuren aber auch der Welt an sich, sowie die Etablierung neuer Figuren. Davy Jones ist ein toller Gegenspieler und besonders der Kraken hat es mir, als Fan gigantischer Filmungeheuer, sehr angetan.

Neben Teil 1 hat dieser Film auch das beste Tempo der Reihe. Er entwickelt sich genau in der optimalen Geschwindigkeit, um durchgehen spannend zu bleiben.

Auch wenn dieser Film „nur“ Bindeglied zwischen Teil 1 & 3 ist, macht er seinen Job besser als der dritte Film.


Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt

Okay Fluch der Karibik 3. Ich kann dem Film leider nicht viel abgewinnen. Die Figuren ähneln sich inzwischen zu sehr und auch das Tempo will nicht wirklich in Fahrt kommen, was an der viel zu langen Laufzeit von knapp 3 Stunden liegt.

Viele Worte kann ich zu diesem Film ehrlich gesagt nicht verlieren, weil er mich auch nach 13 Jahren immer noch nicht begeistern kann, aus den oben genannten Gründen. Was ich aber loben muss, ist die handwerklich hohe Qualität des Films. Der dritte Fluch der Karibik Film sieht immer noch gut aus!


Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Nun begebe ich mich in neue Gewässer. Der vierte Fluch der Karibik Film markiert ein neues Kapitel in Disneys Piratensaga und kommt bis auf drei Figuren komplett ohne den alten Cast aus. Ich mochte das Zusammenspiel von Barbossa & Sparrow, die trotz ihrer Differenzen einfach zusammenarbeiten müssen und Blackbeard war ebenfalls eine gute Idee für den Film.

Außerdem fühlt sich Fremde Gezeiten wieder mehr wie ein Abenteuerfilm, als wie ein epischer Fantasy-Piratenfilm. Auch das Tempo funktioniert in diesem Film wesentlich besser und er ist bedeutend weniger langatmig während seiner über 2 Stunden Laufzeit.

Ich finde es auch sehr unterhaltsam, dass der Film nicht nur eine Fortsetzung ist, sondern auch eine Verfilmung des Romans Fremde Gezeiten. Somit ist der vierte Fluch der Karibik ein interessanter Hybrid, der schlechter ist als Teil 1 & 2 aber dafür besser ist Teil 3.


Pirates of the Caribbean: Salazars Rache

Wir hatten bisher unsterbliche Piraten, Davy Jones, den Kraken, die East India Trading Company inklusive Royal Navy, eine wütende Meeresgöttin und die Jagd nach dem Jungbrunnen mit Blackbeard. Was nutzt man für den fünften Film? Ganz klar … untote Piratenjäger und einen magischen Dreizack.

Was uninteressant klingt, ist eigentlich sehr spannend und wenn man den lächerlichen Akzent des Schurken Salazar ignoriert bekommt man einen wirklich coolen Gegenspieler. Generell geht der fünfte Fluch der Karibik wieder mehr in Richtung Fantasy, knüpft aber an die Ereignisse der ursprünglichen Trilogie an.

Der Film fühlt sich wie ein Epilog an und beendet einige Handlungsbögen aus den älteren Filmen. Auch wenn dieser Film nicht so rund wirkt wie Teil 1 & 2, macht er Spaß als seine beiden Vorgänger und ist für mich ein idealer Abschluss der Fluch der Karibik Reihe. Klar der Film ist typisches Popcorn-Kino aus Hollywood, aber für eine Sichtung kann man ihn ganz gut nutzen.


Abschließend lässt sich sagen, dass ich den Fluch der Karibik Filmen, bis auf Teil 3, äußerst positiv gegenüberstehe und das Franchise mit einer positiven Note im Gedächtnis behalten werde. Die Filme haben ihre Schwächen aber auch einige Stärken, die Sichtungen definitiv rechtfertigen.

Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag gefallen und es würde mich interessieren, wie ihr zu den Fluch der Karibik Filmen steht. Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag.

Zufallsgenerator 01 | Comic-Gequatsche #9.0 | Audio-Gedankenspiel

In der neunten Folge wird es lustig mit dem Zufallsgenerator. Mehr Infos folgen in der Folge!


Zufallsgenerator 01 | Comic-Gequatsche #9.0

Die restlichen Folgen von Comic-Gequatsche:

The Dark Pictures Anthology: Little Hope | Gedankenspiel [Playstation 4]

Titel: The Dark Pictures Anthology: Little Hope
Entwickler: Supermassive Games
Publisher: Bandai Namco
Plattform: PC, PS4, Xbox One
Release: 2020

Achja die Dark Pictures Anthology. Zum ersten Teil dieser Serie gibt es bereits ein paar Beiträge auf diesem Blog, die ich euch unter den Kernfakten verlinken werde. Mit Man of Medan hatte ich ja so meine Problemchen, was nicht heißt, dass ich das Spiel nicht mag, aber man merkt dem Titel durchaus sein kleineres Budget an als zu Zeiten von Until Dawn.

Darum solls mir heute aber nicht gehen. Nein ich teile meinen ersten Eindruck zum Nachfolger Little Hope mit euch, natürlich spoilerfrei und sobald ich einen zweiten Blick auf dieses Spiel im Koop werfen konnte kommt eine entsprechende Ergänzung.

Eins noch vorweg. Man braucht den Vorgänger nicht gespielt haben, um die Handlung zu verstehen. Die Dark Pictures Spiele stehen völlig für sich!


Hoffnungslose Kernfakten

Titel: The Dark Pictures Anthology: Little Hope
Entwickler: Supermassive Games
Publisher: Bandai Namco
Plattform: PC, PS4, Xbox One
Release: 2020


Die Beiträge zu Man of Medan:


(c) Bandai Namco Entertainment/Supermassive Games

Im Zentrum der Handlung von Little Hope stehen Andrew, Angela, Taylor, Daniel und deren Professor John, die nach einem Busunfall in der Kleinstadt Little Hope stranden. Schnell wird die Gruppe mit paranormalen Ereignissen konfrontiert und begegnet regelmäßig Ebenbildern aus der Ära der Hexenverfolgung.

Was ist in Little Hope geschehen? Wer sind die Ebenbilder? Was hat es mit den paranormalen Ereignissen auf sich und wo zur Hölle ist der Busfahrer? All diese Fragen fließen in den interessanten Plot von Little Hope ein und auch, wenn man den Twist am Ende bereits sehr früh erahnen kann ist er wesentlich besser inszeniert als im geistigen Vorgänger.

Generell hat Little Hope ein interessantes Setting und nutzt dieses auch besser. Der Spieler erhält viele Möglichkeiten in die Spielwelt einzutauchen und die Geschichte Little Hopes zu erkunden. In Kombination mit der Handlung entsteht so eine dichtere Atmosphäre und ein wesentlich positiveres Gesamtbild, was die Handlung, die Atmosphäre und das Setting betrifft.


Bei den Figuren muss man lobend erwähnen, dass sie wesentlich vielschichtiger wirken als in Man of Medan. Ähnlich wie im Magnum Opus Until Dawn teilen sich die Figuren klarer in Arschlöcher und „nette“ Charaktere auf, bringen jedoch Hintergrundgeschichten, sowie mehrere Charakterzüge mit, um sie besser zu verstehen.

Die Figuren von Little Hope sind also besser geschrieben und glaubhafter, was man bereits nach dem ersten Durchgang merkt aber bei mehreren Durchgängen wohl erst das komplette Potenzial entfaltet.

(c) Bandai Namco Entertainment/Supermassive Games

Wie man es von mir gewohnt ist, muss auch Platz für Kritik sein!

Bei Little Hope handelt es sich grundlegend um einen interaktiven Film und Filme beinhalten Schnitte zwischen den Szenen (außer der geniale 1917) aber was bei Little Hope passiert ist, geht meist auf keine Kuhhaut. Viele Szenen sind extrem schnell geschnitten und wirken eher verwirrend als dynamisch. Sobald der Abspann einsetzt, merkt man, dass dies in manchen Szenen durchaus Sinn ergibt, um die Twists vorzubereiten, aber meisten haben mich die harten Schnitte eher gestört.

Auch die relativ langen Ladezeiten waren teils unangenehm, aber bei diesem Genre kann man sowas noch eher verzeihen, wenn man die gigantische Datenmenge bedenkt.

Am schlimmsten war für mich jedoch die wirklich ekelhafte deutsche Lokalisierung. Sie ist nicht fehlerbehaftet aber die Sprecher erwecken meist den Eindruck nicht zu wissen, wen oder über was sie gerade sprechen. Die einzige Ausnahme bildet der Kurator, der als Metafigur durch das Spiel führt und ähnlich wie der Psychologe in Until Dawn die Vierte Wand durchbricht und den Spieler direkt anspricht.


Das sind soweit meine Gedanken zu Little Hope, die sich nach dem ersten Durchlauf angesammelt haben. Meiner Meinung nach hat das Spiel ähnliche Stärken und Schwächen wie sein geistiger Vorgänger, nutzt aber sein Setting wesentlich, um eine tatsächliche Horrorgeschichte mit psychologischem Twist zu erzählen.

Ich freue mich bereits auf die nächsten Durchgänge, von denen mindestens einer mit Ninigamy sein wird und hoffe das Spiel für euch interessant beschrieben zu haben.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Panini Ink | Comic-Gequatsche #8 | Audio-Gedankenspiel

In der heutigen Ausgabe sprechen wir über das Panini Ink Imprint und deren Besonderheiten!


Panini Ink – Comic-Gequatsche #8

Die restlichen Folgen von Comic-Gequatsche:


Panini Ink Rezensionen

Genshin Impact Ersteindruck | Gedankenspiel

Titel: Genshin Impact
Entwickler: miHoYo
Publisher: miHoYo
Plattform: PC, Mobile, PS4
Release: 2020

Seit Ende September ist Genshin Impact verfügbar und der Name ist Programm. Das Spiel hat eigenen gigantischen Impakt hinterlassen, was an einer genialen Zielgruppenfindung, dem Geschäftsmodell und dem Setting bzw. elementaren Gameplay Mechaniken liegt.


Titel: Genshin Impact
Entwickler: miHoYo
Publisher: miHoYo
Plattform: PC, Mobile, PS4
Release: 2020


Sprechen wir zuerst den offenkundigen Elefanten im Raum an. Ja Genshin Impact ist ein Klon von Breath of the Wild, aber das ist eher sekundär Negativ und Klon ist nicht zwangsweise die korrekte Bezeichnung. Viel mehr nimmt sich Genshin Impact Elemente von Breath of the Wild und macht daraus etwas völlig eigenes.

Im Endeffekt nimmt sich Genshin Impact die besten Elemente seiner offenkundig gewählten Vorlage, kombiniert sie mit eigenen Ideen und macht daraus eine neue Erfahrung, die ich so noch nicht gesehen habe.

Die größte Stärke des Spiels ist definitiv die breite Zielgruppe und das habe ich in der Form auch noch nicht gesehen. Genshin Impact ist ein Free 2 Play Spiel, also kann es jeder gratis herunterladen und spielen. Finanziert wird der Spaß durch (optionale) Mikrotransaktionen, zumindest ist mir bis jetzt nichts Zwingendes über den Weg gelaufen. Es ist für die drei großen Gruppen PC Spieler, Konsolenspieler (PS4 & kommend PS5/Switch) und die Mobile Spieler (Android/iOS) konzipiert. Ergo kann jeder seinen eigenen Spielstil verfolgen mit dem entsprechenden Tempo.

Genshin Impact bietet online & offline Funktionen wodurch man das Spiel alleine oder mit Freunden genießen kann.

Man merkt schon, dass dieses Spiel jeden erreichen soll (ausser Xbox Spieler) und jeder damit Spaß haben soll, egal ob man ein Core Gamer oder ein Casual Gamer ist.

Allerdings geht diese breite Fächerung auf Kosten der Grafik. Genshin Impact hat einen schicken Anime-Look, der eine gewisse Zeitlosigkeit besitzt aber nicht an das Vorbild Breath of the Wild herankommt.

Das Gameplay von Genshin Impact ist äußerst komplex und sehr umfangreich ABER man wird nicht blind in das Spiel geworfen, sondern bekommt Stück für Stück das Gameplay nähergebracht und bekommt in kleinen Lektionen beigebracht wie der Kampf, die Charakterentwicklung sowie die restlichen Kernmechaniken funktionieren. Tja und dann kann man der Physik-Engine experimentieren, was ähnlich irre ist wie in Breath of the Wild.

Vorläufig kann ich sagen, dass mein Eindruck von Genshin Impact bisher sehr positiv ist und ich bestimmt noch weitere Beiträge zu diesem Spiel verfassen werden, sobald ich noch tiefer in diese fantastische Welt abgetaucht bin!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Happy Halloween!

Happy Halloween meine Lieben. Gruselween Vol. 2 endet mit dem heutigen Tag und das Special hat mir dieses Jahr echt viel Spaß gemacht. Im Laufe des Novembers wird eine Übersichtsseite mit allen Beiträgen erscheinen und ab 02.11.2020 geht es mit dem regulären Programm weiter.

2021 wird Masters of Horror in die zweite Runde gehen und ich freue mich jetzt schon auf dieses Special, sowie das kommende Weihnachtsspecial im Dezember.

Genießt also das Fest des Gruselns und wir haben für euch eine Liste zusammengestellt mit Filmen, die man sich definitiv geben kann an diesem Tag:

Und abseits dieser Liste findet ihr unter dem Tag Horrorfilm noch ganz viel mehr Beiträge zu diesem Thema!

Short Horror Empfehlungen | Gedankenspiel | Gruselween Vol. 2 #21

Da habe ich mich letztens auf Youtube herumgetrieben und bin per Zufall über sogenannte Short Horror Videos gestolpert.

Da habe ich mich letztens auf Youtube herumgetrieben und bin per Zufall über sogenannte Short Horror Videos gestolpert. Dabei handelt es sich um Horrorkurzfilme, die unter anderem zu vollwertigen Kinofilmen wurden oder im Medium Kurzfilm äußerst populär sind.

Ich habe mich durch einige dieser Film durchgeschaut, ein paar mal sehr gegruselt und eine Liste zusammengestellt mit Horror-Kurzfilmen die ich empfehlen kann. Alle Filme findet ihr auf Youtube.

  • Polaroid von Joey Greene und Paul Houston (Der Film hat soweit ich weiß nichts mit dem gleichnamigen Kinofilm von 2019 zu tun.)
  • Lights Outs (2013) von David F. Sandberg (Dieser Kurzfilm ist die Vorlage für den 2016er Lights Out.)
  • Bedfellows von Drew Daywalt (Ich glaube das ist einer der bekanntesten Horror-Kurzfilme.)
  • Other Sider of the Box von Caleb J. Philips (Davon will ich bitte einen Kinofilm haben!)
  • The Pretty Thing (Hat mich durch seine dichte Atmosphäre begeistert und etwas an Marianne erinnert.)

Abseits dieser kleinen Auswahl gibt es selbstredend noch viel mehr Short Horrors auf Youtube und es ist faszinierend in dieses Genre einzutauchen, da man hier verdammt viel Kreativität und extrem viele gute Ideen geboten bekommen. Ich werde mich auf jeden Fall wieder in diesen Bereich von Youtube begeben.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Hunt | Gedankenspiel | Gruselween Vol. 2 #19

Okay The Hunt ist kein richtiger Horrorfilm im klassischen Sinne, aber das Thema Menschenjagd wird behandelt, was eine Besprechung im Rahmen von Gruselween rechtfertigt.

The Hunt gehört sowieso zu den interessantesten Filmen, die ich 2020 gesehen habe und im Vergleich zu Tenet (ein toller Film <3) weiß ich zumindest was ich mit dem Film anstellen will. Grundlegend stelle ich mir eine Frage bezüglich The Hunt. Will der Film nur laut sein oder verbirgt sich tatsächlich Tiefgang hinter diesem Werk? Finden wir’s (hoffentlich) bis zum Ende dieses Beitrags heraus!


Zuerst ein paar grundlegende Dinge. The Hunt basiert lose auf der Kurzgeschichte „Das grausame Spiel“ von Richard Connell. Die Geschichte erschien im Jahr 1924 und handelt von reichen Menschen, die andere (meist sozial schwächere) Menschen jagen.

Diese Thematik wird im Film ebenfalls genutzt und die aktuelle politische Spaltung der USA gnadenlos auf die Spitze zu treiben. Das Thema der Menschenjagd von mächtigen auf schwächere ist ohnehin recht populär und wurde bereits in vielen anderen Werken (Film, Roman, usw.) umgesetzt bzw. abgewandelt.

Was The Hunt äußerst unkonventionell macht, ist die Wahl der Hauptfigur. Der offenkundige Protagonist ist quasi ein roter Hering und wird relativ schnell, wenngleich sehr unerwartet, ausgeschaltet und gegen eine weibliche Hauptfigur ersetzt, die sich als wesentlich wehrhafter erweist.

An dieser Stelle die Zwischenfrage: Worum gehts in The Hunt eigentlich?

Nun diese Frage lässt sich garnicht so schwer beantworten ohne den Film eventuell zu (zer)spoilern.

Grob gesagt handelt The Hunt von einer Gruppe Personen, die offenkundig nichts miteinander zu tun haben, welche entführt und in einem umzäunten Waldstück aufwachen. Kurz darauf beginnt die titelgebende Jagd und ein Großteil der Entführten wird bereits zu Beginn getötet. Einzig Crystal kann sich langfristig behaupten und den Jägern ein ums andere mal entkommen. Sie dreht den Spieß um und begibt sich auf die Jagd nach Athena, der offenkundigen Drahtzieherin …

Im Zuge des finalen Akts wird auch die Verbindung zwischen den Figuren klar und warum sie „ausgewählt“ wurden. Da diese Enthüllung und die Gründe wie die Figuren zusammengehören einen großen Teil des Plots sowie Twists einnehmen werde ich hier nichts weiter verraten.


Was The Hunt vorbildlich schafft, ist die Erschaffung der Atmosphäre sowie die generelle Inszenierung. Der Film hat eine extrem dichte Atmosphäre, deren ernster Ton gern von einer ungewollten(?) Komik aufgelockert wird, die wiederum durch eine gnadenlose Überspitzung entsteht.

Bei der Inszenierung sind das finale Duell und die Sterbeszenen äußerst markant, da diese hart, brutal sowie absolut gnadenlos sind und aufzeigen wie man einen rauen Ton auf die Spitze treiben, die Thematik überspitzt, aber nicht lächerlich wird.

The Hunt schafft es außerdem hervorragend unvermittelte Tode zu zeigen, mit denen man kaum gerechnet hat. Dies merkt man bereits in den ersten Minuten des Films, als ein Großteil der Opferlämmer ziemlich schnell ziemlich tot ist, bevor man auch nur ahnen kann was los ist.

Es sind aber genau die actionlastigen Sequenzen, die eine eigenwillige Harmonie mit der erzählerischen Thematik bilden und den großen Reiz von The Hunt ausmachen.


Kommen wir auf die eingangs gestellte Frage zurück. Will der Film nur laut sein oder verbirgt sich tatsächlich Tiefgang hinter diesem Werk?

Nun auf The Hunt trifft beides zu. Einerseits kann man den Film einfach genießen, ohne zu viel über die Hintergründe nachzudenken und echt unterhaltsame 90 Minuten bekommen aber man kann sich auch intensiver mit dem Film beschäftigen. Dann bekommt man eine bitterböse Satire, die auf mehreren Ebenen clever ist (und cleverer ist als es jemand ein Blumhouse Film sein sollte, wobei diese Firma schon öfters ein Händchen für hohe Qualität bewiesen hat.).

Ein zentrales literarisches Werk in The Hunt ist George Orwells Farm der Tiere, da einerseits zwei Figuren daraus thematisiert werden aber auch grundlegende Themen des Romans Einzug in den Film halten. Ob dabei die Figur Athena das Werk von Orwell gelesen oder gar verstanden hat, bleibt offen.

Außerdem spielt Desinformation eine wichtige Rolle in The Hunt, wie man zum Ende des Films hin noch erfahren wird und sich dabei beide Lager nicht mit Ruhm bekleckern.

Zusammengefasst ist The Hunt ein äußerst unterhaltsamer Film, dessen Prämisse, Thematiken und natürlich die Action zu unterhalten wissen. Man kann auf zwei Arten viel Spaß mit dem Film haben und wer einen cleveren Blumhouse Film sehen will, sollte bei The Hunt einen Blick riskieren.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Hatchet Quadrologie | Gedankenspiel | Gruselween Vol. 2 #14

Ich habe ein Herz für trashige Horrorfilme und besonders für jene, die eine bestimmte Thematik behandeln wollen. Die Hatchet Quadrologie möchte die klassischen Splatter/Slasher/Gore alten Ära hochleben lassen und das schaffen die Filme auf mehreren Ebenen.

Zuerst jedoch ein paar Kernfakten. Die Hatchet Filme (Teil 1 – 3 und Victor Crowley) erschienen im Zeitraum von 2006 bis 2017 und behandeln im Kern den Überlebenskampf von armen Teufeln gegen den übermenschlichen „Mutanten“ Victor Crowley, der im Laufe der Zeit den Jason Voorhees macht und unsterblich wird.

Dabei bilden die Filme 1 bis 3 eine Einheit und bauen zeitlich direkt aufeinander auf während der vierte Film ein zeitlich versetztes Sequel bildet. Als kreativer Kopf hinter dem Franchise steht Adam Green, der bei drei Filmen Regie führte, einen produzierte und bei allen das Drehbuch verfasste und somit seine Schöpfung stark selbst bearbeiten konnte, was man auch merkt.

Grundlegend mag die Hatchet Quadrologie nicht die hohe Filmkunst sein aber bei all dem Trash besitzen die Filme viel Charme und das liegt nicht nur an den total übertriebenen Effekten, sondern auch an den sympathischen Schauspielern und deren Klischeerollen.

Man merkt bereits, dass ich den Filmen recht wohlwollend gegenüberstehe, obwohl die Filme niemals zu meinen liebsten Genrevertreten gehören werden oder gar eine 100%e Empfehlung bekommen werden. Was man der Quadrologie zugute halten muss, ist die relativ kompakte Laufzeit pro Film, die simplen Handlungen pro Film und das recht hohe Tempo der einzelnen Filme.

Somit kann man die Hatchet Filme perfekt für einen Marathon nutzen, auch wenn der Trash mit jedem weiteren Film und besonders zum Ende hin etwas schmerzen kann.

Somit lässt sich zusammen, dass die Hatchet Quadrologie weit davon entfernt ist, die hohe Filmkunst zu sein aber dennoch sind die Filme ein äußerst interessant Ausflug in den Versuch, die klassische Ära des amerikanischen Splatter/Gore/Slash der „alten Zeit“ wiederzubeleben und dieser Versuch gelingt den Filmen sehr gut.

Wer sich also für trashige Horrorfilme begeistern kann, die eigenen Ansprüche runterschrauben kann und kein Problem mit überspitzter Gewalt hat, sollte den Filmen eine Chance geben und wer weiß? Vielleicht entwickelt sich ein ebenso unterhaltsamer Marathon, wie ich ihn hatte.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Treehouse of Horror | | Gruselween Vol. 2 #13 [Gastbeitrag]

Sie gehören ebenso zu Halloween wie schlechte Kostüme und Berge von Süßigkeiten: die besonderen, dem Feiertag des Gruselns gewidmeten Folgen der Simpsons.

Sie gehören ebenso zu Halloween wie schlechte Kostüme und Berge von Süßigkeiten: die besonderen, dem Feiertag des Gruselns gewidmeten Folgen der Simpsons. Bereits in der zweiten Staffel bekamen die Zuschauer die erste Sonderfolge zu sehen, welche bei uns „Horror frei Haus“, im Original allerdings „Treehouse of Horror“ genannt wurde. Ein Titel, der Anklang fand, und so, ganz der Tradition bekannter Horrorfilme folgend, einfach beibehalten wurde – jeweils um die entsprechende Zahl ergänzt. Doch während Jason 12, Freddy 9 und Scream gar nur 4 Filme spendiert bekommen hat, flimmerte 2019 die 29te „Treehouse of Horror“-Episode über die hiesigen Bildschirme. Für viele Fans bilden diese Episoden das absolute Highlight einer jeden Staffel, erst recht in den letzten paar Jahren, in denen die Qualität der übrigen Episoden, wenn man der Mehrzahl der Stimmen Glauben schenkt, stetig nachgelassen hat. Allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob der Zahn der Zeit tatsächlich keinerlei Spuren an den Halloween-Episoden hinterlassen hat? Oder ob sie einfach nur im Vergleich zu den übrigen Folgen den kreativen Höhepunkt darstellen?

Um mir selbst, und euch, diese Fragen beantworten zu können, habe ich in den letzten Tagen so ziemlich alle Halloween-Folgen gebingt und muss gleich einmal festhalten, dass mir durchaus ein paar Änderungen und Entwicklungen aufgefallen sind, welche der Qualität der einzelnen Episoden in meinen Augen nicht gerade förderlich waren. 

Da wäre zum einen wohl eine der augenscheinlichsten Änderungen: Die Episodenlänge und damit einhergehende Streichung der einleitenden Narration. Hört sich so zusammengefasst ein wenig kompliziert an, ist aber eigentlich ganz einfach. Zu Beginn der Serie hatten die Macher, wenn es um die Halloween-Folgen ging, noch ein wenig Spielraum die Länge der Episoden betreffend. Eine willkommene Prise Freiheit, welche die Verantwortlichen damit honorierten, dass sie die Episoden wie kleine Erzählungen aufbauten, welche amüsante Anmoderationen durch die Simpsons selbst erhielten. Einmal tritt Marge zu Beginn der Folge vor den Vorhang, um die Zuschauer vor der in Bälde gezeigten Brutalität zu warnen, ein anderes Mal flaniert Bart durch eine Galerie und verknüpft die Geschichten mit den Bildern oder Homer tritt als Meister des Suspense, Alfred Hitchcock, in Erscheinung. Diese Formen der Einleitungen bildeten nicht nur einen schönen Rahmen für die einzelnen Geschichten, sondern hoben die Halloween-Episoden damit auch deutlich von den übrigen ab. Leider wurde die Laufzeit dann nach einigen Jahren doch angepasst, weshalb sich die Verantwortlichen lieber auf die einzelnen Erzählungen konzentrieren wollten und die kleinen Einleitungen wegließen. 

Eine weitere größere, allerdings rein subjektive und daher auch nicht sichtbare Veränderung liegt in der Qualität der einzelnen Segmente. Klar, hier und da sind auch heute unter den drei Geschichten in einer Episode noch kleine komödiantische Perlen zu finden, aber alles in allem ließ mich beim Schauen der Episoden der Gedanke nicht los, dass die Macher irgendwie ihren Biss verloren haben. Mal ein Beispiel: Es gab zwar auch schon bei den älteren Folgen immer wieder mal Geschichten, die quasi eins zu eins bereits bestehende Horrorfilme imitierten und das Komische der Prämisse oder auch der Ereignisse darlegten, dabei stets gespickt mit zusätzlichen Easter Eggs, Reverenzen oder Franchise-übergreifenden Gags. Doch die Mehrzahl der Segmente bestand aus selbst zusammengezimmerten kleinen Geschichten, die Hommage und Persiflage in einem darstellten. Hier wurden bekannte Horror-Elemente und Klischee geschickt miteinander verwoben, gegeneinander ausgespielt und dabei gekonnt auf die Schippe genommen. Gags waren natürlich vorhanden, aber sinnvoll in eine Narrative eingebunden, der ebenso viel Aufmerksamkeit zuteil wurde. Betrachtet man sich dagegen Halloween-Episoden jüngeren Datums wird man das Gefühl nicht los, dass es sich nur mehr um eine Aneinanderreihung von blöden Sprüchen und Slapstick-Einlagen handelt. Es gibt zwar auch noch eine Geschichte, die das Ganze lose zusammenhält, aber diese wirkt immer öfter ungewohnt blutleer, seelenlos und lieblos – eben genau so, wie der Rest der Serie inzwischen auch.

Um damit auf meine Fragen vom ersten Absatz zurückzukommen: Ich finde durchaus, dass man auch bei den Halloween-Episoden eine gewisse Ermüdungserscheinung wahrnehmen kann, dass diese aber nach wie vor das kreative Highlight der einzelnen Staffeln bilden. Solange ich die Wahl habe, werde ich mir aber trotzdem immer lieber die „Classics“ anschauen und mich krummlachen, wenn die Lehrer die Kinder zu Würstchen verarbeiten, Homer ohne Bier und Fernsehen langsam durchzudrehen beginnt oder aus Versehen in die dritte Dimension stolpert.


Vielen Dank an Mara für diesen tollen Gastbeitrag. Schaut doch Mal auf ihrem Blog vorbei!

Loki: Der Gott, der zur Erde fiel & Valkyrie: Jane Foster BD 1 – Strahlender Todesengel | Comic-Gequatsche #5 | Audio-Gedankenspiel

Titel: Loki: Der Gott, der zur Erde fiel
Autor: Daniel Kibblesmith
Zeichner: Oscar Bazaldua
Seiten: 124
Verlag: Panini
Titel: Valkyrie: Jane Foster BD 1 – Strahlender Todesengel
Autor: Al Ewing, Jason Aaron
Zeichner: Cafu
Seiten: 132
Verlag: Panini

Im heutigen Band beschäftigen wir uns mit dem aktuellen Loki Comic und Valkyrie: Jane Foster Band 1.


Kernfakten aus Asgard

Titel: Loki: Der Gott, der zur Erde fiel
Autor: Daniel Kibblesmith
Zeichner: Oscar Bazaldua
Seiten: 124
Verlag: Panini

Titel: Valkyrie: Jane Foster BD 1 – Strahlender Todesengel
Autor: Al Ewing, Jason Aaron
Zeichner: Cafu
Seiten: 132
Verlag: Panini


Comic-Gequatsche #5: Loki: Der Gott, der zur Erde fiel & Valkyrie: Jane Foster BD 1 – Strahlender Todesengel

Scary Stories to Tell in the Dark Kurzkommentar| Gruselween Vol. 2 #12

Über Scary Stories to Tell in the Dark habe ich im Vorfeld relativ viel Positives gehört und auch das Cover des Films hat mich sehr neugierig gemacht. Zum Glück gibt es den Film auf Netflix und eine Sichtung später kann ich in einem Kurzkommentar meine Meinung zum Film mit euch teilen.

Über Scary Stories to Tell in the Dark habe ich im Vorfeld relativ viel Positives gehört und auch das Cover des Films hat mich sehr neugierig gemacht. Zum Glück gibt es den Film auf Netflix und eine Sichtung später kann ich in einem Kurzkommentar meine Meinung zum Film mit euch teilen.

Worum gehts in Scary Stories to Tell in the Dark? Kurz gesagt dreht sich die Handlung um eine Gruppe von Teenagern, angeführt von einem Mädchen namens Stella, die ein mysteriöses Buch finden, welches die Gedanken von Menschen liest und gruselige Geschichten rundum deren Ängste dreht. Die Gruppe muss also das Geheimnis hinter dem Buch lösen …

Ich mag Scary Stories to Tell in the Dark, auch wenn die Rahmenhandlung nur bedingt interessant ist aber die einzelnen Gruselgeschichten machen den Film durchaus sehenswert, da diese äußerst clever geschrieben sind und den Horror auf subtile Art vermitteln, wobei auch die Themen der Gruselgeschichten variieren und durch gut platzierte Pointen zum Schockmoment führen.

Somit lässt sich zusammenfassen, dass Scary Stories to Tell in the Dark definitiv einen Blick wert ist. Der Film erfindet das Genre nicht neu, ist aber ein unterhaltsamer Gruselfilm für zwischendurch!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Resident Evil 5 | Gedankenspiel | Gruselween Vol. 2 #9

Seit der Gründung des Blogs habe ich bereits sehr viel über das Resident Evil Franchise geschrieben und es gibt einfach so viel über dieses Medien-Franchise zu sagen. Nun wird es endlich Zeit ein paar Gedanken über Resident Evil 5 zu verlieren. Das letzte gute und erste schlechte Resident Evil vor der neuen Ära.

Erzählerisch knüpft Resident Evil 5 an die Ereignisse der Teil 1 – 3 an und etabliert gleichzeitig einen neuen Status quo. S.T.A.R.S. und Umbrella gibt es nicht mehr. Chris Redfield und Jill Valentine sind Teil der BSAA, die sich der Bekämpfung von B.O.W.‘s (Biowaffen) gewidmet hat.

Zusammen mit seiner neuen Partnerin Sheva wird Chris nach Afrika geschickt um den B.O.W. – Waffenhändler Irving festzunehmen. Natürlich ist dies nur ein Teil einer größeren Handlung, in der Wesker erneut auftaucht und die Weöt unterjochen will, aber auch die totgeglaubte Jill Valentine ist nicht ganz tot.

Erzählerisch macht Resident Evil 5 vieles richtig und bietet wie der Nachfolger Teil 6 eine größere Handlung, deren Inszenierung wesentlich epischer ausfällt und somit mehr in Richtung cineastischer Erzählung/Inszenierung geht. Klar die Geschichte würde wohl kaum Preise gewinnen aber im Großen und Ganzen ist sie echt gut gelungen.

Bevor ich mit den positiven Punkten fortfahre gibt es einen Schlenker zu meinem größten Problem mit dem Spiel. Die K.I. des Charakters der vom Computer gesteuert wird, meistens Sheva, ist strunz dumm und hat keinerlei Gespür für die Verwaltung kostbarer Munition. Gibt man ihr eine Waffe mit genügend Munition ist ein Großteil innerhalb eines Kapitels verschossen, aber der Elektroschocker als einzige Waffe ist auch keine Lösung, weil das Spiel je nach Schwierigkeitsstufe ganz schön hart werden kann.

Daher rate ich von einer Solo-Erfahrung mit Resident Evil 5 ab und empfehle lieber eine Online-Koop Sitzung oder Couch-Koop, wobei ich meine besten Erfahrungen mit dem Spiel im Online-Koop mit einer Freundin hatte, mit der ich das Spiel mehrmals beendet habe.

Sich per Sprachchat über Taktiken absprechen, gemeinsam an Rätseln knobeln oder einfach Geld/Schätze famen, um sich bessere Ausrüstung zu kaufen. Alles macht per Online-Koop wesentlich mehr Spaß und die Erfahrung ist gleich intensiver, wenn zwei Spieler die Hauptfiguren übernehmen, um Wesker sowie seine Handlanger mal ordentlich in den Arsch zu treten.

Dazu kommt die Möglichkeit Ressourcen untereinander auszutauschen, was der taktischen Komponente zugutekommt und es beiden Spielern erlaubt unterschiedliche Arsenale mit in die Schlacht zu nehmen.

Wenn man die semi-episch inszenierte Handlung mit der großartigen kooperativen Komponente verbindet, wird Resident Evil 5 zu einer unglaublichen Erfahrung, die der Singleplayer niemals erreicht. Es macht zu zweit einfach viel mehr Spaß die gewaltigen Bosse zu besiegen und am Ende Wesker das Grinsen aus dem Gesicht zu prügeln.

Somit lässt sich zusammenfassen, dass mein Wohlwollen gegenüber Resident Evil 5 in erster Linie dem Online-Koop geschuldet ist und nur durch die dumme K.I. im Singleplayer getrübt wird. Damit ist Resident Evil 5 für mich das letzte gute (alte) Resident Evil und das erste schlechte (alte) Resident Evil.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Joker/Harley – Psychogramm des Grauens Band 1| Comic-Gequatsche #4 | Audio-Gedankenspiel

Im heutigen Podcast widmen wir uns einem Comic aus dem DC Black Label, zu dem wir beide ein etwas gespaltenes Verhältnis haben. Außerdem hacken wir etwas auf Suicide Squad herum.


Kernfakten des Grauens

Titel: Joker/Harley – Psychogramm des Grauens
Autor: Kami Garcia
Zeichner: Mico Suayan, Mike Mayhew
Seiten: 108 
Verlag: Panini Comics


Comic-Gequatsche #4: Joker/Harley – Psychogramm des Grauens Band 1

Dead by Daylight | Gedankenspiel [Playstation 4] | Gruselween Vol. 2 #7

Als ich Dead by Daylight das erste mal vor knapp 3 Jahren gespielt habe konnte ich dem Spiel ehrlich gesagt wenig abgewinnen. Nach zahlreichen Sessions mit ninigamy hat sich meine Meinung zum Spiel jedoch grundlegend gewandelt.

Als ich Dead by Daylight das erste Mal vor knapp 3 Jahren gespielt habe, konnte ich dem Spiel ehrlich gesagt wenig abgewinnen. Nach zahlreichen Sessions mit ninigamy hat sich meine Meinung zum Spiel jedoch grundlegend gewandelt.

Zuerst die wohl wichtigste Frage … was ist Dead by Daylight? Nun DbD, so die Kurzform, ist ein asymmetrisches Survival-Horrorspiel, in dem 4 Spieler gegen einen Mörder antreten.

Das Ziel der „Überlebenden“ ist es auf einer Karte, die zufällig ausgewählt wird, vor dem Killer zu entkommen und zu fliehen. Damit dieses Ziel jedoch bewerkstelligt werden kann, müssen Generatoren aktiviert werden, die den Ausgang öffnen. Die Runde endet, wenn mindestens ein Überlebender fliehen konnte oder der Killer alle Überlebenden getötet hat.

Auch, wenn das Spielprinzip schnell erklärt ist und simpel klingt bedarf es durchaus viel Geschick, um den Killern auszuweichen sowie das Primärziel zu erreichen.

Was ich jedoch am herausragendsten an Dead by Daylight finde, ist das Teamwork, wenn man mit mindestens einem/r Freund/in zusammenspielt und sich per Voicechat absprechen kann über das Vorgehen in der Partie. So kann beispielsweise einer den Lockvogel spielen und die anderen übernehmen die Generatoren.

Dabei ist auch die Wahl des Charakters, die ausgerüsteten Fähigkeiten (Perks), der verwendbare Gegenstand und die Opfergabe ausschlaggebend wie effizient man spielen kann oder wie herausfordernd man sich selbst eine Runde gestaltet.

Ein paar Probleme habe ich jedoch mit Dead by Daylight. Technisch ist das Spiel auf manchen Karten eher unsauber programmiert und die Spielersuche gestaltet sich äußerst langwierig, wenn man zu dritt in einer Lobby ist und auf einen vierten Spieler wartet. Dazu gesellen sich Glitches & gelegentliche Abstürze während dem Erstellen einer Partie. Obwohl all diese Dinge recht störend sein können, kann man darüber hinwegsehen, da der Unterhaltungswert der einzelnen Runden sehr hoch ist (meistens jedenfalls) und die technischen Probleme selten genug auftreten, um die Lust am Spiel nicht zu killen.

Abschließend kann man sagen, dass Dead by Daylight ein zu umfassendes Spiel ist, um es würdig in einem Beitrag zu beschreiben, aber das soll auch keine Rezension sein, sondern eine grobe Ansammlung an Gedanken, warum ich dieses Spiel mag und weshalb man es definitiv weiterempfehlen kann.

Neben A Way Out ist Dead by Daylight meine bisher beste Online-Erfahrung 2020 und ich bin sicher, dass mir das Spiel noch viele Stunden Spaß bereiten wird! Kann ich es empfehlen? Absolut aber nur wenn man mindestens einen Spielpartner hat, mit dem man sich unterhalten kann und taktisches Vorgehen planen kann!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!