Exkurs: Infinite Frontier Teil 5

Der Urlaub und somit auch die Flitterwochen sind leider vorbei, aber die Zeit war sehr schön und äußerst erholsam.

Während der letzte Exkurs etwas kleiner ausgefallen ist, gibt es heute einen umso größeren Beitrag, da ich im Mai einiges gelesen habe!

Wie immer gilt, wer die letzten Beiträge noch nicht kennt folgt diesen Links:

Und für alle Anderen geht es nun weiter mit dem ersten Paperback!


Shazam!: To hell and Back!

Shazam! ist zurück für ein höllisch gutes Abenteuer, denn der Stein der Ewigkeit ist in die Hölle transferiert worden UND als ob das nicht schon schlimm genung ist, verliert Billy Batson immer öfter seine Kontrolle über die Shazam Kräfte …

Ich mochte den Band optisch und erzählerisch sehr gern, wobei nicht nur die Infinite Frontier Story, sondern auch die Future State Geschichte unterhaltsam waren, weil sie auch ineinandergreifen.

Von mir eine klare Leseempfehlung!


Infinite Frontier: Die geheimen Akten und Justice League: Infinite Frontier Heft 3

Im Mai lag mein Fokus u.a. auf dem Event Infinite Frontier. Dieses habe ich mit Heft 3 nicht nur beendet, sondern auch noch den Erweiterungsband „die geheimen Akten“ gelesen, welcher zusätzliche Informationen liefert.

Auch wenn die Idee des Bands ganz nett ist mit Direktor Bones, welcher Tonbänder mit Aufzeichnungen über die Protagonisten des I.F. Events hört, so muss man diesen Band nicht zwingend lesen. Mir gefielen die beiden Kapitel über Roy Harper aka Arsenal und President Superman definitiv am besten.

Wer also ein nettes Beiwerk zum Event sucht kann hier bedenkenlos zugreifen!

In Justice League: Infinite Frontier Heft 3 sammelt sich die Truppe um President Superman für den Kampf gegen Psychso-Pirate, die Injustice Incarnate und Darkseid. Weiters laufen alle Fäden der vorigen Hefte zusammen und alle Hauptfiguren treffen aufeinander.

Am Ende ist die Gefahr vorläufig gebannt aber eine noch gigantischere Bedrohung bahnt sich an …

Mit dem dritten JL: Infinite Frontier Heft endet die dem Softreboot seinen Namen gebende Storyline und hinterlässt einen positiven Nachgeschmack. Definitiv einen Blick oder mehere Blicke wert.


Justice League Heft 5 / Batman Heft 61 & Detective Comics Heft 58

Es wird Zeit für das Triumvirat meiner DC Heftserien.

In Justice League Heft 5 bekommen wir gleich drei Handlungsstränge. Während die Schlacht gegen den Außerirdischen Synmar Utopica und der Liga weiterhin
vieles abverlangt treffen Green Arrow und Black Carnary auf den mysteriösen Daemon Rose. Die Justice League Dark findet derweil einen neuen Verbündeten für die Schlacht gegen Merlin …

Erneut ein solides Heft, wobei ich hoffe, dass die Hauptgeschichte der Justice League bald fokussiert wird.

Batman muss sich in seinem einundsechzigsten deutschen Heft dem schrecklichen Scarecrow stellen, da dessen Event „Fear State“ startet und das Magistrat-Programm beginnt seinen Feldzug …

Ich mag Heft 61, da man sich endlich in Richtung Fear State bewegt und das Event tatsächlich sehr spannend werden kann.

Während sich die Batman Serie bereits in Richtung Fear State Event bewegt, muss man bei Detective Comics noch etwas warten. In dieser Serie muss sich Batman einerseits mit der „Jury“ herumschlagen, die den dunklen Ritter ermorden will und andererseits gibt es noch ein Nachspiel mit dem schrecklichen parasitären Schurken Vile.

Wie üblich gefällt mir Detective Comics besser, als die Batman Serie, da hier die Tonalität noch düsterer ist und der Detektiv-Aspekt stärker rüber kommt.


Batman Sonderband: Huntress, Clownhunter & Singal

Vorab eine wichtige Info. Dieser Band ist nur teilweise eigenständig und man sollte die Detective Comics mindestens bis Heft 57/58 gelesen haben. Wenn dies der Fall ist und man sich nicht abschrecken lässt bekommt man drei unterhaltsame Geschichten!

Huntress muss den Mord an einer Freundin verarbeiten und aufklären, aber sich auch den Nachwirkungen ihrer Konfrontation mit dem parasitären Vile auseinandersetzen.

Duke Thomas aka Signal trifft auf ehemalige Gefährten aus seiner „We are Robin“ Zeit, muss aber gegen diese kämpfen, da sie inzwischen Superschurken sind.

Clownhunter sucht nach der irren Punchline, der neuen Freundin des Jokers und wird dabei von ihren Häschern gejagt, was in einer brutalen Straßenschlacht mündet …

Von den drei Geschichten gefiel mir die um Clownhunter am besten und anschließend die mit Huntress. Mit Signal konnte ich bisher leider noch nicht so viel anfangen.

Wer einen soliden Zusatzband für die regulären Batman Serien sucht kann hier gern zugreifen!


Wonder Woman BD 2 & Die sensationelle Wonder Woman

Während in Wonder Woman Band 2 die titelgebende Heldin weiterhin durch die verschiedenen Götterwelten reist, um die böse Hälfte des Gottes Janus zu stoppen erlebt sie in „die sensationelle Wonder Woman“ unterschiedlichste Abenteuer abseits der großen Serie.

Mir haben beide Bände sehr gut gefallen und Wonder Woman allgemein macht in der Infinite Frontier Ära eine sehr gute Figur.

Fans der heldenhaften Amazone sollten die Hauptserie weiterlesen und Neulinge können mit dem sensationellen Band einen starken Einstieg haben!


The Flash Band 1

The Flash lag mehr als einen Monat auf meinem Lesestapel, aber dafür hat die Lesung umso mehr Spaß gemacht, da wir nicht nur Barry Allen, sondern auch den großartigen Wally West bekommen.

Letztgenannter möchte seine Kräfte aufgeben, um endlich mit seiner Familie zusammenleben zu können. Tja dieses Unterfangen schlägt fehl und Wally wird in ein Abenteuer durch Raum und Zeit geworfen … mal wieder.

Ich mochte den Band sehr gern. Neben den Flashs bekommt u.a. auch Green Arrow einen Auftritt spendiert und auch das Tempo der Geschichte ist sehr gut.

Wer sich also für den schnellsten Mensch der Welt begeistern kann, sollte auch bei Infinite Frontier die Flash Serie lesen!


Future State: Gotham BD 1

Zum Abschluss gibt es noch einen Band, der mich sehr überrascht hat. Future State: Gotham setzt die Zukunft der Bat-Family aus dem Future State Event fort und verfolgt primär Red Hood, der für den Magistrat als Vigilantenjäger arbeitet.

Mich hat der Band von Seite 1 an gefesselt und mein positiver Eindruck hat sich bis zum Ende gehalten. Besonders der schwarz-weiß Zeichenstil ist angenehm erfrischend und passt perfekt zur düsteren Future State Thematik.

Ganz klar eine meiner Lieblingsserien von Infinite Frontier!


Somit sind wir auch schon am Ende des Beitrags angelangt. Der Mai war ein starker DC Monat für mich und ich bin gespannt was im Juni alles auf mich zukommen wird!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gedanken zur Spider-Man Heftserie | Marvel Mai #1

Herzlich willkommen zum ersten Beitrag meines Marvel Mai Specials. In diesen Beiträgen möchte ich über Comics, Filme & Serien aus dem Hause Marvel schreiben, vielleicht auch über Videospiele, aber da gibt es wenig positives, um ehrlich zu sein. Zurück zum Thema.

Im heutigen Beitrag möchte ich meine Gedanken zur aktuellen deutschsprachigen Spider-Man Heftserie mit euch teilen. Die Serie hat im US Raum 93 Ausgaben und mit meinem aktuellen Stand, Heft 44, fehlen nur mehr knapp 20 bis 23 US-Ausgaben. Was verwirrend klingt lässt sich leicht erklären: in einem deutschen Heft sind 1 – 3 US Ausgaben enthalten.

Die legendäre Ausgabe mit Peter & Jonah im Podcast und eines der besten Cover!

Kreativer Chef der seit 2017 laufenden Serie ist Nick Spencer, der gelegentlich von anderen Autoren unterstützt wird. Spencer erschafft eine Erzählstruktur, welche mich persönlich etwas an einen Manga erinnert. Zwischen den großen Storyarcs wie „Beutejagd“ oder der „Kindred-Saga“ gibt es kleinere Abenteuer mit Spider-Man, in denen auch gelegentlich Nebenfiguren eine größere Rolle einnehmen. Die besten Beispiele sind der reformierte Schurke Boomerang und Spider-Man’s Nemesis J. Jonah Jameson (Nemesis wenn man Norman Osborn ausklammert).

Die Anzahl an verwendeten Superschurken ist gewaltig und bringt ordentlich Abwechslung in die Serie, aber auch in die zahlreichen Handlungsbögen. Meine Favoriten aus der Schurkengalerie sind Norman Osborn, Sin-Eater, Kindred, Kingpin & Kraven der Jäger. Besonders Norman & Kingpin sind über weite Strecken der Serie die primären Hauptfeinde Spider-Man‘s, wobei Kingpin als Bürgermeister von New York eine besondere Rolle einnimmt.

Der erste große Handlungsbogen war „Beutejagd“.

Was mir ebenfalls recht gut gefällt sind die Einbindungen der Serie in andere Marvelserien, so gibt es beispielsweise ein Crossover mit Black Cat, Miguel O’hara (Spider-Man 2099) oder Verknüpfungen mit Events wie Absolute Carnage.

Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt und ich muss auch etwas Kritik üben. So sehr ich die kleinen Geschichten zwischen den größeren Arcs schätze, so langatmig können diese auch sein, aber auch die Vorgeschichten zu den größeren Handlungsbögen können durch ihre Länge die Vorfreude im Keim ersticken. Was zum Glück sehr selten vorkommt sind Zeichnerwechsel in einzelnen Heften. Dies kam einmal vor und hat mir meine Lust auf die Serie beinah komplett zerstört.

Zusammengefasst gehört die Spider-Man Serie von Nick Spencer zu meinen absoluten Lieblingen aus dem Hause Marvel und ist neben Venom und The Immortal Hulk auch die Serie, welche ich am Längsten von diesem Verlag lese. Ich bin gespannt auf Spider-Man Beyond, wie die Heftserie endet und was die neue Heftserie bringt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Exkurs: Infinite Frontier Teil 4

Willkommen zum vierten Teil meiner Infinite Frontier Reise. Der heutige Beitrag fällt etwas kürzer aus, da ich diesen Monat „nur“ meine Heftserien gelesen habe, aber Corona und eine Leseflaute sind eine üble Mischung!

Wer die anderen Beiträge noch nicht kennt folgt bitte diesen Links:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Alle anderen lesen ab hier weiter!


Batman Heft 60 (#110 (I) & #111 (I)

Mit Batman Heft 60 endet die erste Storyline „Das feige Pack“ und zum Ende hin hat die Geschichte ordentlich Fahrt aufgenommen. Der Kampf zwischen Batman und Peacekeeper-01 ist klar das Highlight des Heftes.

Außerdem läutet das Ende dieser Story endlich die „Fear State“ Saga ein und im nächsten Heft startet dann hoffentlich auch das Event!

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass die Batman Serie qualitativ so zulegt hat und hoffe auf eine steigende Qualität!


Batman – Detective Comics Heft 57 (#1040 (I), #1038 & 1039 (II)

Bei den Detective Comics haben wir den Arc „The Neighborhood“ beendet und Heft 57 beschäftigt sich mit den Folgen davon. Während sich Roland Worth mit dem Pinguin verbündet um Batman/Bruce Wayne zu töten, erfahren wir auch die Geschichte des Schurken Vile.

Erzählerisch sehr gelungen und optisch äußerst ansprechend bleibt Detective Comics mein Liebling unter den DC Heftserien!


Justice League Heft 4 (#64, #61 – 62 (II)

In der Justice League Serie müssen sich sowohl das reguläre JL Team als auch die Justice League Dark weiterhin großen Problemen stellen.

Die Justice League wird vor dem Schurken Symnar Utopia gewarnt, der die Erde attackiert um sich an Superman zu rächen und als ob dieses Problem nicht reicht muss das Dark Team die Jagd auf Merlin intensivieren, da jener immer gefährlicher wird.

Auch wenn die JL Dark Geschichte etwas zu überrepräsentiert ist in diesem Heft, machen beide Handlungsbögen Spaß und ich bin überrascht, dass mir Justice League Dark so gut gefällt.

Ich bin gespannt wie sich die Serie weiterhin entwickelt und besonders die neue reguläre Justice League Serie macht Lust auf mehr!


Justice League: Infinite Frontier Heft 2 (#3 & #4)

Das multiversale Event Justice League: Infinite Frontier geht weiter und die Katastrophe nimmt langsam aber sicher ihren Lauf. Während die Autorität und President Superman das Multiversum bereisen um das Rätsel des Flashpoint Batman zu lösen, gerät Barry Allen immer mehr unter den Einfluss von Psycho Pirate.

Abseits davon müssen andere Helden an anderen Fronten ihre Schlachten austragen.

Ich mag das Konzept eines Multiversum-Events. Es macht extrem viel Spaß den diversen Strängen zu folgen und auch das etwas langsame Thema stört nicht, da die Spannungskurve langsam aber beständig nach oben steigt.

Kurzum; ein tolles Event, das man lesen sollte!


Somit sind wir für den April auch wieder am Ende angelagt. Infinite Frontier unterhält mich weiterhin klasse und ich freue mich bereits auf den Mai!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Exkurs: Infinite Frontier Teil 3

Ein weiterer Monat ist vorbei und es wird Zeit für einen neuen DC Infinite Frontier Exkurs. Wer die beiden vorigen Beiträge verpasst hat, kann sie hier & hier nachlesen!

Für alle anderen beginnt nun Teil 3 meiner Infinite Frontier Reise!


Justice League Heft 3, Batman Heft 59 & Batman Detective Comics Heft 56

Den Anfang machen mal wieder meine „big three“ Heftserien Justice League, Batman & Detective Comics!

In Justice League wird die Prismen Saga abgeschlossen, was schade ist denn hier war noch einiges an Potenzial vorhanden. Dennoch war der Arc sehr unterhaltsam und macht Lust auf mehr.

Nicht unbedingt Lust auf mehr macht die Justice League Dark Story über die Rückkehr eines irren Merlin. Keine schlechte Geschichte, aber ich habe zur Zeit einfach mehr Bock auf den Bendis Run und die JL Dark hätte sich eher als eigener Band (oder Heftserie) angeboten.

Batman geht auch mit Heft 59 noch nicht wirklich in die Vollen, ABER die Handlung wird nun spannender und langsam baut sich das Event auf. Leider werden wir dann wieder von der Ghost-Maker Story ausgebremst, welche zwar interessant gezeichnet ist, aber zu sehr von Batman ablenkt. Hoffentlich bessert sich der Zustand endlich in Heft 60!

Im Gegensatz zu Batman wird Detective Comics mit jedem Heft besser. Die Story um Batman/Bruce Wayne vs Roland Worth erreicht ihren Höhepunkt und im Schatten wächst ein neuer Schrecken heran. Sowohl erzählerisch, als auch optisch sehr hochwertig, bleibt Batman Detective Comics mein aktuelles Highlight der Heftserien!


Robin BD 1: Turnier der Killer (Inhalt: ROBIN 1-6 & Material aus Batman)

Abseits der drei Heftserien habe ich den ersten Band der Robin Soloserie gelesen. In dieser nimmt Damian Wayne, der ehemalige Robin von Batman, an einem Turnier der Assassinen teil, um das Rätsel der mysteriösen League of Larzarus zu lüften.

Erzählerisch und optisch durchaus spannend, bleibt der Band trotzdem etwas hinter meinen Erwartungen, weil mir der Turnier Arc Part etwas zu kurz kommt. Hier wäre eine bessere Balance zwischen Rahmenhandlung und Kämpfen besser gewesen.

Trotzdem bleibe ich bei der Serie dran!


Crime Syndicate: Böse neue Welt (Inhalt: CRIME SYNDICATE 1-6)

Eine meiner meisterwarteten Miniserien bei Infinite Frontier war Crime Syndicate, welche den Werdegang der „bösen Justice League“ auf Erde-3 thematisiert. Leider wirkt die Handlung in den ersten Heften zu überladen, weil zu viele gute Ideen verbaut werden, aber zum Finale hin nimmt die Spannungskurve noch Fahrt auf!

Kurzum eine interessante Miniserie, welche quasi eine Lightversion von The Boys mit dem DC Universum verschmilzt. Keine Pflichtserie aber einen Blick wert!


Justice League Infinite Frontier Heft 1

Eine neue Bedrohung für das Omniversum wächst heran und seine größten Helden müssen sich auf den kommenden Sturm vorbereiten …

Das ist nur eine grobe Prämisse, aber mehr möchte ich zur bisherigen Handlung des I.F. Events nicht verraten. Mit seinem langsamen Tempo mag Infinite Frontier etwas langatmig wirken, aber das Setting und die Optik holen einiges raus.

Ich bin gespannt wie sich die Story in den kommenden Heften entwickelt!


Batman: Urban Legends – Waffengewalt (Inhalt: BATMAN URBAN LEGENDS 1 – 6)

Mein Highlight im März war der Batman: Urban Legends Band. Hier werden zwei Geschichten geboten. Zum einen müssen Batman & Red Hood einen gefährlichen Drogendealer ausschalten und in der zweiten Story verfolgt man Grifter bei seinem Job als Leibwächter.

Beide Stories sind spannend, temporeich und sehr ansprechend gezeichnet. Dazu kommt ein gewisser Kontrast. Im Batman/Hood Handlungsbogen wird die Beziehung zwischen den Beiden thematisiert und bei Grifter wird ein Teil seines ehemaligen Universums re-etabliert.

Ein absolut lesenswerter Band und ein MUSS für DC Fans!


Bonus: Naomi – Wie alles Begann (Inhalt: NAOMI 1 – 6

Kein Teil von Infinite Frontier, sondern des Wonder Comics Imprint und somit ein Brian Michael Bendis Original, ist der Band über Naomi, die neueste Heldin der Justice League.

Dieser Band ist absolut lesenswert, da hier alle Stärken von Bendis ausgespielt werden, wie eine temporeiche Handlung, sympathische weibliche Hauptfiguren und eine passende Prise Humor.

Auch optisch kann der Band überzeugen, auch wenn wir hier keinen I.F. Comic haben, so ist dieser Band ein optimales Beiwerk!

Ich freue mich jetzt schon auf die zweite „Season“ des Comics.


Das wars auch schon mit diesem Beitrag. Ihr hoffe er war für euch unterhaltsam und wir lesen uns beim nächsten Mal!

Nerd.Ics liest … Lesetagebuch #3

What If: Miles Morales #1

Autor: Cody Ziglar
Zeichner: Paco Medina
Verlag: Marvel

Wenn eine Mini-Serie mit MIles Morales rauskommt, kann ich fast nicht wiederstehen und dachte mir ich nehme die 5 Hefte gehende What If … Serie mit.
Das Fazit zu dem Heft kann ich relativ kurz halten, ich bin nicht der größte Fan von What If… Geschichten, lasse mich dahingehend aber gerne vom Gegenteil beweisen vor allem weils ja Miles Morales ist.
Ich glaube ich spoilere auch nicht zu viel wenn ich sage, dass die Storyline sich darum dreht das Miles das Supersoldatenserum nimmt und zu Captain America wird und das es glatte stumpfe Agenten-Action gibt. Ist ganz nette Unterhaltung für zwischendurch, nicht mehr und auch nicht weniger. Ich werd die restlichen 4 Hefte auch noch mitnehmen und mich einfach überraschen lassen. Die Erwartungen sind eher dahingehend mich locker flockig unterhalten zu lassen und genau das hat Heft #1 gemacht.


X-Men (2021) #1 – #3

Autor: Gerry Duggan
Zeichner: Pepe Larraz
Verlag: Marvel

Wir haben eine neue X-Men Serie, welche auch im deutschen demnächst starten wird und da ich vor allem zu Beginn der letzten Serie auch ganz begeistert von Hickman war (was sich dann später etwas änderte) dachte ich mir ich öffne die Büchse der Pandora und steige und den großteil der „x-Serien“ ein und werde euch natürlich laufend dazu berichten.
Da ich zwar den großteil der ersten Hefte der aktuellen Ongoing daheim liegen habe, aber Heft 4 noch auf sich warten lässt, konnte ich stand jetzt nur bis Heft 3 lesen und bringe euch mal ganz kurz meinen Eindruck zu dem ganzen.
Ich muss gleich vorweg mal sagen das ich den Aufhänger mit den X-Men als Einsatztruppe welche im Central Park stationiert ist und dort Gefahren bekämpft einfach großartig finde und etwas dieses etwas abgehobene „auf Krakoa leben“ entschärft und ich will damit nicht sagen, dass ich Krakoa als Kontrukt nicht sehr gut finde, aber irgendwie hat der Bezug zur restlichen Superheldenwelt meiner Meinung nach etwas gefehlt. Zumindest in den Stories die ich gelesen habe.
Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits wurde auch, zumindest in den ersten drei Heften, etwas entschärft und zwar das man die X-Men Hauptserie nicht standalone lesen konnte bzw nur schwer lesen konnte, ohne zu wissen was in den anderen Serien abgeht und dies wiederum vor allem im deutschsprachigen Raum dann etwas problematisch wird, wenn die Serie in Heftform kommt und die wenigen Serien die es zu uns schaffen dann aber im Trade erscheinen.
Die Aufhänger der ersten drei Hefte sind schon mal gut, ein paar neue Gegenspieler treten auf und es werden eigentlich gleich zwei Story-Arcs aufgerissen und man muss jetzt einfach sehen wo sich die Serie hin entwickelt. Ich bin auf jedenfall gespannt und motiviert im X-Universum drinnen zu bleiben.


Wonder Woman #775 – #784

Autor: Becky Cloonan, Michael W. Conrad, Vita Ayala, Jordie Bellaire,
Zeichner: Marcio Takara, Skylar Patridge, Andy MacDonald, Paulina Ganucheau,
Verlag: DC

Es war ein langes und leserreiches Wochenende wie auch dieser Block jetzt zeigt, ich hab insgesamt 10 Wonder Woman Hefte am Stück gelesen und bin somit vom ersten deutschen Paperback, zu dem ihr die Rezension hier findet, über zwei Story-Arcs nun beim aktuell beginnenden Min-Event „Trial of the amazones“ angekommen.
Die ersten Hefte nach Dark Knights Death Metal fand ich richtig stark, die ganze Story rund um das Erwachen von Diana in Asgard und somit dem „Afterworlds“ Story-Arc, welcher dann doch noch einige Hefte länger ging (bis 779) und Diana inklusive Begleitung durch diverse Welten brachte. Weitere Details kommen nun im Spoiler-Teil.

Für ein bisschen Spoiler-Content, bitte hier klicken!!! Wie oben schon erwähnt ist Diana bis Heft 779 noch in diversen Dimensionen und Welten unterwegs immer auf der Jagd nach Janus. Begleitet wird sie von Deadman, aber auch weiterhin von Siegfried. Deadman hat Janus eine Falle gestellt und transportierte sie nicht auf die Erde sondern in die Dimension „The In-Between“, welche wir schon aus den ersten Heften kennen, wo Diana immer dann landete wenn sie auf Asgard gestorben ist. Lange Rede kurzer Sinn, Janus wird von der Reisegruppe überwältigt, an die Götter im Olymp ausgeliefert und bekommt ihre Strafe. Heft 780 ist dann ein Special, da es die Heimkehr von Diana auf ihre Erde zeigt, wie sie die Helden der Justice League trifft, ihre Mutter wieder sieht und auf Themyscira zurückkehrt. Ein ganz nettes Heft, dass auf jedenfall die Brücke schlägt zum nächsten Story-Arc, welcher aber auch nur, meiner Meinung nach ein Filler ist um Diana wieder ankommen zu lassen auf der Erde und alles für das Mini-Event „Trial of the Amazones“ vorzubereiten. Sie bekommt es in ein paar kleinen Intermezzos mit Edgar Cizko zu tun, es tauchen Wonder Woman Doubles auf der ganzen Welt auf, welche im Kampf dann zersplittern und Diana macht sich auf den Weg zu Siegfrieds Grabstätte um dort sein Schwert zu begraben. Hierbei wird sie wieder von einem großartigen Deadman begleitet. Das erledigt, macht sie sich daran die Sache mit den Wonder Woman Doubles zu klären, hierbei trifft sie auch endlich wieder auf Steve trifft und somit auch deren erste Begegnung stattfand. Es stellt sich schnell raus das der IMage-Maker aus der Spiegelwelt hinter den Doubles steckt, selbiger wird besiegt und damit endet auch Heft 784 und der zweite Story-Arc den ich gelesen habe. Als Zweitstory war in den letzten Heften dann schon die vorbereitende Story „Road to the trial of the amazones“ drinnen, welche auch mit Heft 784 dann abgeschloßen ist und somit alle Stories im Wonder Woman Kosmos auf das kommende Event zulaufen.

Kommen wir nun zu meinem Fazit dieser Lesereise. Ich muss sagen ich bin richtig begeistert von der Wonder Woman Serie, welche super abliefert und gute Unterhaltung bringt. Auch wenn der zweite Teil von „Afterworlds“ teilweise etwas langatmig war, so war es auch eine Auflockerung danach wieder ein klassischen Actionabenteuer auf der Erde zu erleben und jetzt bin ich mega gespannt auf das kommende Event.
Natürlich werde ich an der Serie dranbleiben, da sie weiterhin einer meiner Top Favoriten aktuell ist.

Nerd.Ics liest … Lesetagebuch #2

Deathstroke Inc. #1 – #5

Autor: Joshua Williamson
Zeichner: Howard Porter (#1 – #4), Paolo Pantalena (#5)
Verlag: DC

Eine weitere DC Serie in die ich mit Nummer 1 nun einsteige und noch dazu zu einem Charakter von dem ich nur einmal eine Solo-Serie zu gelesen habe und zwar einen Band aus der New52 Serie. Ansonsten kenn ich Deathstroke nur aus diversen Suicide Squad Bänden und in so mancher Serie als Nebendarsteller. Somit dachte ich mir steigen wir mal in die Serie ein und schauen uns die ersten 5 Hefte an, was ja in etwa einem Paperback entspricht.

In der Spoiler Sektion könnt ihr etwas mehr zum Inhalt der Serie und der einzelnen Hefte lesen, aber da ich ja versprochen habe Spoilerfrei so weit es geht zu berichten, gibt’s hier nur mehr noch kurz mein Fazit und wie auch schon in Tagebucheintrag 1 ein kurzes Statement ob ich an der Serie dranbleiben werde.
Ich muss ganz ehrlich sagen die ersten drei Hefte waren eher ziemlich flach und mit stumpfer Action gespickt und inhaltlich nicht wirklich relevant, bis auf ein paar kleine Infos. Aber ab Heft 4 hat meiner Meinung nach die Handlung dann etwas Fahrt aufgenommen, da sich dann ja auch die wahren Absichten von T.R.U.S.T. herauskristallisieren. Der Cliffhanger am Ende von Heft 5 war ganz nett, aber ich muss trotzdem sagen das schon etwas mehr kommen muss um mich weiter an die Serie zu binden. Ich hab jetzt mal die Hefte bis inklusive dem serienübergreifendem Event „Shadow War“ vorbestellt und danach werde ich mal schauen ob mich die Serie länger fesselt.


Für ein bisschen Spoiler-Content, bitte hier klicken!!! Wir werden ziemlich straight in die Handlung geworfen und sehen Deathstroke und Black Canary auf einer Geheimmission die sich gegen H.I.V.E. richtet. Das Ganze läuft in einer künstlich erschaffenen Umgebung, welche eine Art Trainingscenter für Agenten ist. Wir lernen auch gleich die Leiterin von T.R.U.S.T. Juliette Ballantine kennen und ihren nerdigen Assistenten Hiro Okamura aka Toyman. Allen beteiligten geht die Mission zu langsam voran und nur Black Canary drängt auf diskretes vorgehen. Jedoch ist diskretes Vorgehen nicht unbedingt Deathstroke’s Art zu arbeiten. Nach dem großen Angriff stellt sich heraus das die Menschen von H.I.V.E. als Inkubatoren benutzt haben und in ihrem inneren sich nanotechnik in Form von Bienen befindet. Es stellt sich heraus das sich das Duo auf einer Mission zur gefangennahme der H.I.V.E. Queen befindet und selbige Mission auch erfolgreich durchführt. Heft 2 läuft nach dem gleichen Schema ab, nur dass es diesmal in den Orbit geht und dort muss eine, von Cyborg-Superman befallene Raumstation zurückerobert werden. Heft 3 steht wieder im Zeichen einer Mission und dieses mal geht’s in eine Geschichte die Cheetah sich eigens erschaffen hat um sich ihre eigene Zuflucht zu kreieren. Von der Storyline her definitiv die beste der drei Missionen und Deathstroke auf einem Einhorn hat auch was. Gegen Ende von Mission 2 und auch 3 erfahren Slade und auch Black Canary immer wieder das T.R.U.S.T. nicht unbedingt die super-duper Organisation ist die sie vorgibt zu sein. Es stellt sich auch raus das Black Canary eigentlich von Oracle beauftragt wurde eine Fall rund um gestohlenes Batman Equipment zu lösen. Oracle gibt an Black Canary den Befehl Slade zu töten und in Heft 4 entbrennt ein eher kurzer und nicht ganz so aufregender Kampf der beiden, welcher in einem Waffenstillstand endet um die Vorgänge rund um T.R.U.S.T. aufzuklären. Juliette Ballatine ist die neue Libra und wurde von Dr. Destiny beauftragt diverse Schurken zu fangen und zu rekrutieren. Die Idee war mit Deathstroke einen Schurken und mit Black Canary eine Heldin an Bord zu haben und somit ein gewisses Gleichgewicht zu erstellen. Die Legion of Doom greift an und am Ende von Heft 4 landen ein schwer verletzter Deathstroke und Black Canary in der Ghost-Zone am Eingang des Haunted House. Heft 5 schließt das ganze dann mit einem Run durch das Haunted House und der Auflösung das ein T.R.U.S.T. Council sich organisiert hat um Geld mit Heldentaten zu machen um selber mächtiger zu werden. Heft 5 endet dann damit das Deathstroke kurzerhand einige Mitglieder unter anderem auch Libra tötet und sich selbst auf den Thron setzt.

Elektra: Black, White and Blood #1 + #2

#1
Autor: Charles Soule, Leonardo Romero, Declan Shalvey,
Zeichner: Mark Bagley, Simone D’Armini,
Verlag: Marvel

#2
Autor: Peter David, Al Ewing, Greg Smallwood,
Zeichner: Greg Land, Rod Reis,
Verlag: Marvel

Ein Konzept mit dem mich Marvel in den letzten Monaten schon zweimal abgeholt hat, geht nun in die nächste Runde und zwar die Black, White and Blood Reihe. Nachdem ich schon die Wolverine und Carnage Stories gelesen habe (auf Deadpool warte ich noch) hab ich mir nun die ersten beiden Hefte von Elektra reingezogen.
Ich fand viele Dinge bei meinen ersten Berührungspunkten mit der Reihe gut, aber auch einiges nicht so toll. Zum einen fand ich es großartig welche Autoren und Zeichner sich an diesen Reihen beteiligt haben, aber ich fand auch den Qualitätsunterschied zwischen den Stories schon sehr hoch, wobei einiges natürlich auf subjektive Meinung und Geschmack zurückzuführen ist.
Kommen wir nun zu Elektra und den ersten 6 Stories, ich werd hier mal nichts zu spoilern, da es ja nur ganz kurze Stories sind. In Heft 1 war der Beginn irre stark und gleich die erste Story von Charles Soule fand ich super gut und Mark Bagley zeigt vorallem was für ein großartiger Künstler er ist.
Story 2 hab ich schon wieder vergessen bzw verdrängt und die dritte Story war ganz ok und wurde vor allem durch den Zeichenstil stark gepusht.
Heft 2 hat auch wieder drei Geschichte drinnen und auch hier wieder große Namen, Peter David und Greg Land bringen eine solide Story 1 und dann kam mit Al Ewing ein Autor den ich unheimlich gerne mag und der vor allem bei Carnage: Black, White and Blood vielleicht die beste Story abgeliefert hat. Hier jedoch war die Story ein „eher nix“ und zwar auf ganzer Linie. Eher langweiliger Inhalt und mit dem Zeichenstil kann ich leider gar nichts anfangen.
Story 3 kommt dann komplett ohne Text aus und somit muss dann der Zeichenstil auch um so besser sein und das war er auch. Sehr schön anzusehen und ein solider Abschluß.
Als Fazit muss ich sagen wieder für mich ein großes auf und ab in Sachen Qualität, die eine oder andere Highlightstory, aber auch ein oder zwei Geschichten die ich nicht gebraucht hätte. Wie immer natürlich eine sehr subjektive Meinung und zum Thema ob ich in der Serie drinnen bleibe, es gibt nur 4 Hefte und Nummer 3 und 4 sind bei mir shcon geordert, somit werd ich an der Serie natürlich bis zum Ende dran bleiben.


She-Hulk #1 + #2

Autor: Rainbow Rowell
Zeichner: Roge Antonio
Verlag: Marvel

Es gibt ja einige Serien Neustarts bei Marvel derzeit, aber der Titel auf den ich mich vielleicht am meisten freue bzw gefreut habe, ist die Soloserie von She-Hulk. Ein Charakter zu dem ich unter anderem schon die ersten Hefte aus dem Dan Slott Run gelesen habe und vor allem den Run von Mariko Tamaki, welchen ich unheimlich abgefeiert habe. Was macht She-Hulk für mich so interessant? Naja zum einen natürlich viel aus ihrem Leben als Anwältin und dann halt die Kombination mit ihrem SuperheldInnen Dasein. Da wiederum auch das sie selbiges ganz klar auch vermischt, es keine große Heimlichtuerei um ihre Person gibt und das sie gelegentlich auch großartige Team-Ups am laufen hat.
Die Erwartungen sind dadurch bei mir schon dezent groß, aber ich bin auch realistisch genug um zu wissen das die ersten zwei Hefte vermutlich nicht gleich zeigen werden in welche Richtung es geht. In der Spoiler-Box findet ihr dann wiederum mehr zum inhaltlichen der Serie und weiter unten kommt dann mein Fazit!


Für ein bisschen Spoiler-Content, bitte hier klicken!!! Heft 1 zeigt uns ein nettes Treffen mit Titania und auch das die beiden irgendwie auf ihre Art Freundinnen geworden sind. Es findet ein kurzes Scharmüzel der beiden statt und endet in einer Abmachung sich immer wieder mal zum kloppen zu treffen. Also eine Art Fight Club Ding und ich bin mir sicher das mit Titania im Laufe der Serie noch was kommen wird. Wir erfahren auch das Jennifer komplett pleite ist und eigentlich auf der Straße sitzt und einen neuen Job angenommen hat der quasi ihr letzter Anker ist um über Wasser zu bleiben. Auch ihre Wohnungssituation ist dadurch nicht perfekt, jedoch springt mit Janet vvan Dyne ihreszeichens als WASP bekannt, welche ihr ein Appartement zur Verfügung stellt.Hier befinden sich auch zufällig noch Jeniffers Kleider und es gibt auch eine Badewanne. In der Badewanne angekommen, wird sie plötzlich durch einen Einschlag erschreckt und stürmt zur Tür. Dort angekommen sieht sie einen alten und vor allem totgeglaubten Bekannten vor der Tür stehen. Jack of Hearts ist wieder unter den Lebenden. Ich muss ehrlich sagen ich weiss nicht allzuviel über ihn und hab ihn nur im Avengers Event Heldenfall als lebende Bombe erlebt und glaube das er seitdem nie mehr so richtig unter die Lebenden gebracht wurde. Heft 2 kann man kurz in zwei Teile gliedern, der erste Part beschäftigt sich mit der Vergangenheit von Jack of Hearts, mit seinem Kampf gegen seine atomare Aufladung und wie er damit zurecht kam. She-Hulk und er diskutieren auch darüber ob man die Avengers verstädnigen sollte, was er aber ablehnt. Gleichzeitig finden sie raus das er zum ersten mal seit seiner Teenie-Zeit wieder Hunger, Durst und Müdigkeit verspürt. Am nächsten Morgen sehen wir eine top motivierte She-Hulk im Anwaltskostüm in ihre neue Kanzlei spazieren und ganz zum Schluß im letzten Panel wird uns auch noch gezeigt das jemand Jack und Jennifer beobachtet. Sprich es endet mit einem Cliffhanger!

Als Fazit muss ich sagen, mir hatts als Einstieg ganz gut gefallen. Das Setting mit allen Figuren die erscheinen lässt auf einiges an spannendem hoffen und ich freue mich auf Heft #3 und ja ich werde natürlich an der Serie dranbleiben! Es ist ja schließlich She-Hulk!

Nerd.Ics liest … Lesetagebuch #1

Es ist endlich Zeit für ein neues Format aus dem Hause Nerd.Ics bzw hier am Blog. Nachdem mich das starre Paperbacks lesen irgendwie derzeit nicht so motiviert und ich immer schon mit dem Gedanken auf US-Hefte umzustellen gespielt habe, da ich lieber Englisch lese und dadurch auch auf keine Serien mehr verzichten muss, hab ich nun endgültig die Reissleine gezogen und werde nach und nach auf US-Hefte umstellen.
Wie werden nun die Blogbeiträge in Zukunft aussehen? Ist eine sehr gute Frage auf die ich auch noch keine konkrete Antwort habe und auch noch kein genaues Konzept, aber Fakt ist ich möchte euch mit meinem laufenden Lesefortschritt immer wieder updaten und werde gesammelte Beiträge bringen, wo ich zu den einzelnen von mir gelesenen Heften ein paar Worte sagen werde. Sollte es größere Spoiler geben, so werde ich diese immer markieren, wodurch keiner von euch Angst haben muss zu viel schon hier in meinen Beiträgen zu erfahren. Es soll auch ein bisschen als Vorschau dienen was denn auf euch zu kommt wenn ihr Trades liest bzw nur auf Deutsch liest.
Und jetzt wünsch ich euch viel Spaß mit meinen ersten US-Heften und sage schon mal im vorhinein Danke für den Support!

Hulk #1

Autor: Donny Cates
Zeichner: Ryan Ottley
Verlag: Marvel

Tja was soll man da groß ankündigen wenn Donny Cates die neue Hulk Serie übernimmt? Ich bin jetzt schon riesig gespannt darauf wie sich das ganze entwickeln wird. Beginnen tut das ganze mit dem 6 Hefte langen „Mad Scientist“ Story Arc. Fängt sehr ordentlich an mit viel Action und weniger düster als noch unter Al Ewing, aber ich glaube nach einer Ausgabe sollte man da noch nicht auf eine ganze serie schließen.
Ganz klar eine Serie an der ich dranbleiben werden und Heft 1 hat mich schon mal perfekt abgeholt!

Monkey Prince #1

Autor: Gene Luen Yang
Zeichner: Bernard Chang
Verlag: DC

Ich bin nicht der ganz große DC Experte und auch nicht der Typ Mensch der zuerst diverse Suchmaschinen durchforstet nur damit er dann am Blog mit Halbwissen zu einer Figur angeben kann. Ich sags ganz ehrlich ich hatte kein Vorwissen als ich in Heft 1 der „Monkey Prince“ Serie eingestiegen bin und ich hatte auch keine speziellen Erwartungen.
Das Heft hat relativ schleppend mit dem einen oder anderen an Background Infos zum Protagonisten Marcus gebracht. Batman trat auch kurz in Erscheinung und auch noch ein altgedienter DC Schurke. Ich hatte bis zur Hälfte irgendwie das gefühl als würd da kein Tempo mehr aufkommen, doch genau dann hat die Story diverse Wendungen genommen und auch dezent an Schwachsinnigkeit zugenommen, was mich wiederum in die Serie reingezogen hat. Und gerade das abschließende Panel lässt die Vorfreude auf Heft 2 stark ansteigen.
Anfangs breute ich in die Serie eingestiegen zu sein, inzwischen bin ich froh das auch schon Heft 2-4 gepreordert sind. Mal schauen wie die Serie weitergeht.

Superman Action Comics #1040

Autor: Phillip Kennedy Johnson
Zeichner: Riccardo Federici
Verlag: DC

Jeder der meine Blogbeiträge verfolgt weiss das ich beim Thema Superman immer ein bisschen speziell reagiere, da ich bis auf ein paar Ausnahme noch nie so richtig mit Superman-Comics klar gekommen bin. Trotzdem hab ich mich entschieden auch bei Action Comics einzusteigen und dem Thema Superman mal in Heftform eine Chance zu geben auf ängere Frist.
Ist halt immer schwierig in eine laufende Ongoing einzusteigen, was aber in den nächsten Tagen und Wochen bei mir öfter Thema sein wird. In diesem Fall steigen wir inmitten des „Warworld Saga“ Arcs ein. genauer gesagt bei Teil 5 und für mich heisst das auch ich werde einfach in ein Setting geworfen von dem ich wenig Ahnung habe, aber ich muss auch sagen es hat zumindest gut unterhalten, Laune auf mehr gemacht und vor allem der Zeichenstil passt hervorragend zum Setting und gefällt mir außerordentlich gut.
Als Zweitstory haben wir noch eine „Martian Manhunter“ Ongoing drinnen und auch hier wurde ich mitten in einen laufenden Arc geworfen.
Bin auf jedenfall gespannt und motiviert die Serie weiter zu verfolgen und ich schätze nach ein paar Heften mehr kann ich schon ein besseres fazit bringen.

Avengers #48

Autor: Jason Aaron
Zeichner: Javi Garron
Verlag: Marvel

Der nächste Einstieg in eine schon länger laufende Ongoing, wobei es hier etwas anders ist, da ich bis Heft 38 die Serie in Paperbackform gelesen habe und somit „nur“ 10 Hefte überspringe.
Aber es hat sich so einiges getan bei den Avengers und ich muss sagen die Story aus heft 48 macht echt Laune, denn wir sind mitten im „World War She Hulk“ Arc und der kommt echt stark rüber. Weiter unten findet ihr ein paar Zeilen zm Inhalt, da ich hier nicht anders kann und etwas spoilern muss.
Ansonsten bin ich froh wieder in die Serie eingestiegen zu sein und werde bei den Avengers definitiv dran bleiben, es liegen auch schon ein paar weitere Hefte bei mir, jedoch mit der einen oder anderen Lücke, welche ich dann wohll digitall füllen muss. Aber ich werde euch am Laufenden halten in Sachen Avengers.

Für ein bisschen Spoiler-Content, bitte hier klicken!!! Kommen wir nun zu ein bisschen mehr Inhalt, da die Story einfach unheimlich Spaß macht! Gorilla Man hat die Avengers verraten bzw Red Guard den Zugang zum Avengers Mountain gegeben, woraufhin Red Guard She-Hulk entführt haben, sie vor Gericht gestellt haben und dann in den Red Room gebracht. Dort wurde sie von Draculas Vampiren ausgesaugt und quasi neu aufgesetzt zu einem „Winter Hulk“. Das gaze kommt so genial rüber und entwickelt sich dann so weit das She-Hulk Gorilla Man sucht und mit ihm dann sich auf den Weg nach Atlantis macht um Namor zu killen. Wir sehen auch einen Blade der gerade über die Ruinen Chernobyls wandert, wo She-Hulk eine Unmenge an Vampiren getötet hat. Wie gesagt inhaltlich unheimlich großes Kino und ich freu mich mega auf die nächsten Hefte!

5 Jahre Nintendo Switch!

Hipp hipp hurra! Die Nintendo Switch ist in ihrem fünften Jahr! 🥳

Ein Hoch auf die beste Nintendokonsole seit Jahren. Die Hybridkonsole (stationär & mobil) begeistert micht seit dem Juli 2017 und seit etwas mehr als einem Jahr hat es die Switch von der Zweitkonsole zur gleichberechtigten Hauptkonsole neben der PS4 geschafft! 🥳

Ich freue mich auf weitere Jahre mit der Switch, auch über ihren Zyklus hinaus! ❤️

Exkurs: Infinite Frontier Teil 2

Nach einer kleinen Blogpause melde ich mich zurück mit einem weiteren Teil meiner Infinite Frontier Reise. Wer den ersten Teil noch nicht kennt kann das hier nachholen und wir starten sofort mit Teil 2!

Wenn es von Nerd.Ics eine umfassende Rezi zu einem Comic gibt werde ich diese verlinken!


Justice League Heft 2, Batman Heft 58 & Batman Detective Comics Heft 55

Bei den aktuellen Heftserien sind Detective Comics und Justice League klar meine Favoriten, während Batman auch gut ist, aber langsam gern Fahrt aufnehmen darf.

In der Justice League Heftserie wird die Prism Storyline weitererzählt und nach der Attacke auf die Erde geht die Justice League zum Gegenangriff über!

Das ist nicht nur großartig inszeniert, sondern auch spannend erzählt und schön gezeichnet!

Für Batman wird die Luft in Detective Comics langsam knapp. Weiterhin vom Gesetz verfolgt gerät Batman auch ins Visier von Huntress und Bruce Wayne wird des Mordes verdächtigt!

Optisch äußerst hochwertig gezeichnet und spannend erzählt, wird auch dieses Heft dem Namen Detective Comics gerecht, da hier wirklich das Flair einer Detektivgeschichte aufkommt!

In der Batman Serie plätschert die Handlung weiterhin vor sich hin. In Heft 58 bekommt Ghostmaker sehr viel Screentime, was eigentlich cool ist aber dann doch etwas ernüchternd wirkt, wenn die Geschichte gewirkt hat.

Auch der Zeichenstil schwankt in der Qualität. Somit ist die Serie gut, aber leider nicht überragend. Hoffentlich bessert sich der Umstand!

Somit sind 2 von 3 Heftserien großartig und eine ist zumindest gut. Ein Schnitt mit dem ich zufrieden bin!


Der Joker BD 1: Töte den Joker! (Inhalt: Joker #1 – #5)

Die Joker Soloserie sollte man eigentlich als Joker/James Gordon titulieren, da beide Figuren eine tragende Rolle spielen. James Gordon wird damit beauftragt den Joker zu töten. Schafft er es, winkt genug Geld für einen schönen Lebensabend, aber der Joker hat es sich nach seinem Krieg in einem Ressort gemütlich gemacht.

Selbstverständlich ist an der Handlung noch mehr dran, aber wie bei Detective Comics ist auch die Jokerserie sehr nah an einem Thriller dran, was der Spannung und dem Tempo gut tut!

Auch ist die Serie, bis auf Heft 5, sehr schön gezeichnet und man möchte die Serie nicht mehr aus der Hand legen sobald man begonnen hat!

Ich freue mich auf Band 2!


Wonder Woman BD 1: Die Amazone von Asgard (Inhalt: Wonder Woman #770 – #774)

Infinite Frontier etabliert einen neuen Status Quo für die HeldenInnen bei DC und Wonder Woman kriegt was ganz besonderes!

Die Amazone erwacht in Asgard und hat keinen Plan wie sie hierher kam, aber als ihre Hilfe bei der Beseitigung einer sinistren Bedrohung erbeten wird kehrt die heldenhafte Amazone in ihr altes Arbeitsumfeld zurück.

Ich muss die Kreativität der neuen Wonder Woman Serie loben. Dadurch wird auch das etwas langsamere Tempo entkräftet, was aber zur Entfaltung der Story beiträgt!

Eine weitere Serie bei der ich mich auf Band 2 freue!

Rezi von Nerd.Ics!


Suicide Squad BD 1: Mission: Arkham Asylum (Inhalt: Suicide Squad #1 – #6, Teen Titans Academy #6)

Suicide Squad ist mein absolutes Highlight unter den aktuellen Infinite Frontier Serien, was am unglaublichen Potenzial dieses Runs liegt.

Die Hauptstory des Bandes ist sehr spannend und die ganzen Sub-Plots tragen hervorragend zum übergreifenden Handlungsbogen bei. Mein Liebling war die Mission auf Erde-3 und die erste Mission von Peacemaker im Arkham Asylum.

Dazu kommt ein durchgehend ansprechender Zeichenstil und eine temporeiche Inszenierung.

Eine weitere Serie bei der ich mich auf Band 2 freue, auch wenn sie nur 15 Ausgaben haben wird!


Nightwing: Der Sprung ins Licht (Inhalt: Nightwing #78 – #83)

Zum Abschluss ein paar Gedanken zu Nightwing, der es schafft seit The New 52 durchgehend gute Serien zu bekommen!

In der aktuellen Serie, geschrieben vom gottgleichen Tom Taylor, ist Nightwing wieder in Bludhaven und möchte diese Stadt retten. Dabei muss er sich unter anderem mit Superschurke Blockbuster herumschlagen, erhält aber viel Unterstützung von seiner Familie!

Der Band ist nicht nur sehr spannend, sondern auch außerordentlich schön gezeichnet. Dazu wird sich viel Zeit genommen die Figuren zu beleuchten, was diesen Band wohl zum einsteigerfreundlichsten DC Comic macht!

Auch hier freue ich mich auf Band 2!


Nun sind wir auch schon wieder am Ende des Beitrags angelangt. Der Februar war ein toller DC Monat und ich freue mich auf den März mit neuen Heften und Bändern!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Exkurs: Infinite Frontier Teil 1

Nach einer schwierigen Phase für DC Comics wegen der Corona Pandemie startete Jänner 2022 auch im deutschsprachigen Raum der Infinite Frontier Relaunch. In diesem neuen Multiversum, genannt Omniversum, gibt es keine Grenzen und alles was in den letzten Jahren geschah (New 52, Rebirth, Dark Nights: Metal & Death Metal, Future State) ist nun kanonisch.

In dieser Beitragsserie möchte ich euch auf meine Reise durch die neuen DC Serien mitnehmen und pro Beitrag mehrere Hefte/Paperbacks kurz vorstellen, meine Meinung mit euch dazu teilen, sowie Anmerkungen zum Besten geben!

Eines noch vorweg. Ich werde nicht alle neuen DC Serien lesen, sondern nur jene, die mich wirklich interessieren. Da das geklärt ist starten wir mit dem Beitrag!


Infinite Frontier #0

Meine Infinite Frontier Reise startete eher zufällig mit diesem Heft. Ich wusste ehrlich gesagt nicht einmal, dass es diese Sonderausgabe nach Österreich geschafft hat, aber es ist umso besser, da dieses Heft quasi der perfekte Einstieg in Infinite Frontier ist.

Die Handlung folgt Wonder Woman, die nach dem Multiversumskrieg in Dark Nights: Death Metal ein Omniwesen wurde und zusammen mit Mitgliedern der Quintessenz den neuen Status Quo im Omniversum erkundet.

In dieser Funktion dient die Ausgabe 0 auch als Sneak Peak auf die wichtigsten Serien des DC Verlags und gibt einen groben Ausblick auf deren aktuellen Stand. Dazu kommt ein Ausblick auf ein kommendes Event(?) mit dem Superschurken Darkseid.

Dieses Heft hat mir recht gut gefallen und war ein optimaler Einstieg um mich auf das neue Imprint heiß zu machen!


Justice League Heft 1 (Inhalt: JL #59 & #60)

Nach Batman Universe stieg meine Hoffnung in Brian Michael Bendis wieder an und daher war Justice League eine gute Wahl für meine erste Heftserie.

Die Story verfolgt die neue Justice League um Batman und Superman sowie deren Gefährten Wonder Woman, Green Arrow, Black Carnary und einige mehr. Das Team muss sich einem mächtigen Schurken aus einer anderen Dimension stellen und erhält dabei Unterstützung der besonderen Art. Newcomer Naomi und Alt-Schurke Black Adam treten der Liga bei um ein paar Arschtritte zu verteilen.

Ich mag die aktuelle Justice League Serie. Hier wird das Tempo einer Bendis Geschichte mit der typischen Epik einer Crossover-Serie kombiniert. Dazu wirkt die Serie im Allgemeinen sehr frisch und neu.

Alles in allem ein sehr guter Einstieg in die neuen Abenteuer der Justice League, der Lust auf mehr macht!


Batman Heft 57 (Inhalt: Batman #106 & #107)

Einer neuer Anfang für den dunklen Ritter. Ohne einen Großteil seines Vermögens, seiner Ausrüstung, seiner Bat-Höhle und im Fadenkreuz der Stadtverwaltung muss Batman nun mit beschränkten Mitteln zurechtkommen, während Gotham langsam ins Chaos abdriftet … also mehr als sonst.

Ich mag die Idee eines Batman der quasi auf sich gestellt ist und mit anderen Vigilanten (Ghostmaker, Oracle, …) gegen das organisierte Verbrechen kämpft, während die Stadtverwaltung den „Helden“ wie auch den Schurken den Krieg erklärt hat.

Spannend ist auch der Beginn des Fear State Arcs und mir hat das Heft sehr gut gefallen, wenngleich es schwerfälliger war als die Justice League.

Trotzdem bleibe ich dran und warte gespannt auf das nächste Heft!


Batman Detective Comics Heft 54 (Inhalt: Detective Comics #1034 & #1035)

Dieselbe Ausgangslage wie oben beschrieben, ABER Detective Comics geht wieder in Richting True Crime Comic, was sehr erfrischend wirkt und mich persönlich anspricht.

Bruce Wayne ist inzwischen nicht mehr so reich wie früher und zog sogar in die Innenstadt. Somit muss er sich nun in einer neuen Nachbarschaft zurechtfinden. Als ein Mord geschieht, nimmt Bruce als er selbst, aber auch als Batman die Ermittlungen auf.

Detective Comics steht der regulären Batman Serie in nichts nach und übertrumpft diese sogar minimal, was das Tempo und die Handlung angeht. Ich mag das Wechselspiel von Bruce Wayne/Batman in der Geschichte, was die Dynamik erhöht. Somit kann ich dieses Heft ganz klar empfehlen!


Abschließend muss ich meinen Hut vor DC ziehen. Meine ersten Schritte in Infinite Frontier haben mir sehr viel Spaß gemacht und bei den drei regulären Heftserien Justice League, Batman, Detective Comics bleibe ich definitiv dran.

Bald möchte ich neben den aktuellen Heften auch ein paar Paperbacks lesen. Bleibt also gespannt, was in den kommenden Beiträgen alles besprochen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die ewige Krux der Videospielverfilmungen | Gedankenspiel

Ein Filmgenre, dass es nie leicht hatte und auch nie wirklich leicht haben wird, sind Filme die auf Videospiele basieren, oder auch Videospielverfilmungen. Das liegt eigentlich primär an der elementaren Frage des Genres. Für wen werde ich gemacht?

Ist der Film in erster Linie für Fans der Vorlage ausgelegt, hält man sich penibel an diese und ein Vorwissen wird vorausgesetzt. Hier ist Warcraft: The Beginning ein sehr gutes Beispiel. Man kann dieses Werk als den teuersten Fanfilm der Branche bezeichnen und auch wenn er äußerst bildgewaltig ist, bleibt die Handlung nicht spannend genug für mehr als eine Sichtung, aber diese wird Neulinge wohl eher weniger begeistern können. Gleich gilt auch für die Monster Hunter Verfilmung die es beinah gänzlich versäumt die Welt dem Zuseher näher zu bringen und bloß ein paar Gimmicks nutzt.

Wenn der Film für eine breitere Masse geeignet sein soll, kommen dabei Filme wie Silent Hill oder die Resident Evil Realfilmreihe heraus. Erstgenanntes Beispiel ist eine alternative Erzählung des ersten Spiels und nutzt auf mehreren Ebenen den psychologischen Horror der Vorlage, macht aber etwas Eigenes daraus. Selbstverständlich gibt es auch hier Gimmicks, aber diese sind bedeutend weniger prägnant. Wie man es dann nicht machen soll zeigt der Nachfolger Silent Hill: Revelation, der zu viel wollte und die Vorlage nicht verstanden hat.

Die Resident Evil Filmreihe hält sich mit Teil 1 & 2 an die Spielvoralge(n), aber mit einigen Freiheiten. Ab Teil 3 wird dann eine völlige Hauptgeschichte erzählt, die quasi als alternative Story zu den Spielen fungiert. Ob dies gut oder schlecht ist, kann jeder für sich selbst entscheiden, aber meiner Meinung nach fällt diese Reihe in die Kategorie „unterhaltsamer Trash mit viel Fanservice“.

Interessant wird es dann, wenn der Mittelweg gewählt wird. Dies ist bei Tomb Raider (2018) und Mortal Kombat (2021) der Fall. Beide Filme erzählen an den Vorlagen orientiere Geschichten, sind aber einsteigerfreundlich genug für Anfänger, bieten aber genug Tiefgang um Kenner des Franchise mehr zu bieten. Mortal Kombat setzt hier sogar noch etwas mehr Vorwissen voraus, was aber im verschmerzbaren Rahmen liegt. Ein weiteres positives Beispiel wäre Sonic the Hedgehog. Dieser Film ist ein Liebesbrief für Fans und gleichzeitig ein unterhaltsamer Action-Sci-Fi-Comedy Film für Familien. So etwas ähnliches hat in den letzten Jahren auch Angry Birds geschafft.

Abschließend muss man sagen, dass das Genre Videospielverfilmung trotz seiner etwas schwierigen Frage nach der Identität eine gewisse Relevanz im großen Medium Film hat, da man so entweder Leute, die nie mit Videospielen in Kontakt kommen, an ein Franchise heranführen kann, oder Fans eine Freude mit der filmischen Umsetzung machen kann, sofern man sich mit der Materie wirklich auseinandersetzt.

Das waren soweit meine Gedanken zu diesem Thema. Wenn ihr etwas dazu hinzufügen möchtet, könnt ihr es mir gern in die Kommentare schreiben. Ansonsten lesen wir uns im nächsten Beitrag!

Immer noch genial! | Alan Wake Remastered Gedankenspiel

2021 war ein großartiges Jahr für Alan Wake Fans. Nicht nur wurde der zweite Teil für 2023 angekündigt, sondern es erschien auch Remaster für die aktuellen Konsolen, darunter erstmalig für die Playstation 4/5. Als großer Fan dieses Spiels, war Alan Wake eines meiner Highlights für die Xbox 360, und jetzt habe ich mir selbstredend die Remaster Version zugelegt und mich erneut in dem Spiel verloren.

Im Remaster enthalten sind das Hauptspiel, sowie die beiden DLC’s The Signal und The Writer.

Leider fehlt das Minisequel Alan Wake’s American Nightmare, aber hoffentlich findet dieses Spiel noch irgendwie seinen Weg auf die aktuellen Plattformen.

(C) Remedy Entertainment

In Alan Wake steuert man den titelgebenden Autor Alan Wake, der seit geraumer Zeit in einer Schaffenskrise steckt. Schlafstörungen und Alpträume ergänzen seine Misere noch zusätzlich. Um neue Kraft zu finden und gleichzeitig seine Ehe zu reparieren, reist Alan mit seiner Frau Alice in den beschaulichen Ort Bright Falls. Nach einer mysteriösen Schlüsselübergabe und der ersten Nacht in der gemieteten Ferienhütte verschwindet nicht nur Alan’s Frau, sondern auch die kleine Insel mitsamt der Hütte.

Alan muss sich nun der Dunkelheit stellen die Bright Falls heimsucht, das Rätsel um die Finsternis und das Verschwinden seiner Frau lösen, aber gleichzeitig seine Unschuld beweisen, dass er den mutmaßlichen Mord an Alice nicht begangen hat, aber als ob das nicht genug ist muss Alan ein mysteriöses Manuskript beenden. Dieses hat er selbst zu schreiben begonnen und die darin geschilderten Ereignisse beeinflussen die Realität..

Man merkt bereits, dass es einen ganzen Haufen an Plotpunkten gibt mit denen man sich als Spieler auseinandersetzen muss. Durch die bewusste Gliederung der Handlung in Episoden kommt allerdings kaum der Faktor einer Überladung zustande. Das Spiel nimmt sich wie eine gute Serie Zeit, um seine Handlung zu entfalten, die Figuren zu entwickeln und die Spannungspunkte durch diverse Twists zu steigern. Dabei gerät die übergreifende Rahmenhandlung nie in den Hintergrund, sondern entwickelt sich durch die einzelnen Handlungsstränge stetig weiter zu einem befriedigenden Gesamtplot.

Alan Wake stehen einige sympathische Nebenfiguren zur Seite, die nicht nur in der Handlung relevant sind, sondern teilweise aktiv ins Gameplay eingreifen und den Spieler im Kampf unterstützten. Was die Bösewichte angeht bleiben diese angenehm nebulös bis ihren Twists, welche die Handlung weiter vertiefen. Dabei bleibt das Spiel zum Ende hin bewusst offen für eine weitere Erzählung in diesem Universum.

(C) Remedy Entertainment

Zwei große künstlerische Einflüsse in Puncto Erzählung und Optik sind die Werke von Stephen King und die Serie Twin Peaks. Erstere Inspirationsquelle zeigt sich allein dadurch, dass der Hauptcharakter ein Autor ist und sich mit seinem eigenen Werk auseinandersetzen muss. Das Böse versteckt sich auch in Alan Wake hinter scheinbar alltäglichen Dingen, wie auch in den Werken Kings. 

Twin Peaks lieferte offenkundig die Vorlage für das Örtchen Bright Falls, was sich in der Inszenierung als beschauliches Örtchen mit einem dunklen Geheimnis niederschlägt. Hier muss ich einem späteren Absatz etwas vorgreifen, da Alan Wake auch nach mehr als 11 Jahren immer noch sehr ansprechend inszeniert ist. Das Städtchen Bright Falls ist wie so ziemlich alle Schauplätze im Spiel sehr stimmig in Szene gesetzt und kann auch auf modernen Szenen noch immer gefallen!

Abseits von Twin Peaks und Stephen King gibt es noch mehr Einflüsse wie Alfred Hitchcock, The Twilight Zone oder die Werke von Neil Gaiman.

(C) Remedy Entertainment

Bevor ich mich mit den Spielmechaniken von Alan Wake Remastered auseinandersetze, möchte ich ein paar ergänzende Worte zur Optik und zur Akustik verlieren. Die damals verwendete in-house Engine, ein Quasi Vorgänger zur Northlight Engine vom Spiel Quantum Break, ist hervorragend gealtert und braucht sich auch heute in vielerlei Hinsicht nicht verstecken. Besonders ingame ist Alan Wake meisterhaft inszeniert und kann immer noch durch seine Spielereien mit Licht und Schatten begeistern. Die Zwischensequenzen haben nach all den Jahren etwas Staub angesetzt, sehen aber immer noch ansprechend aus und vertiefen die unheimliche Atmosphäre des Spiels, welche durch die ingame Grafik bereits aufgebaut wird.

Im Zusammenspiel mit der episodischen Erzählweise erhält Alan Wake Remastered somit das Flair einer Gruselserie wie man sie aus den 90er Jahren kennt.

Die deutsche Synchronsation ist immer noch sehr hochwertig und ist wie ein guter Wein gereift. Den Sprechern merkt man an, dass sie wissen wen sie sprechen, worüber gesprochen wird und was für Emotionen eingebaut werden müssen. Auch der Soundtrack ist stimmig und fügt sich in die bereits etablierte Atmosphäre nahtlos ein.

Auch auf technischer Ebene ist das Alan Wake Remaster sehr sauber und Bugs sind eher selten. In meinem Durchlauf sind mir nur zwei begegnet. Einer betrifft den Lift der Mühle in der zweiten Episode, welcher im Zuge eines Einbruchs der Bildrate nicht mehr an seinen ursprünglichen Platz zurückkehrte und der Zweite betrifft das Auflösen der Spielwelt während einer Autofahrt. Erstgenannter Bug war dezent nervig, weil er einiges an Fortschritt kostete, während der Zweite eher unterhaltsam war.


Alan Wake Remastered ist ein Third-Person-Shooter. Das bedeutet man ballert sich mit einem breiten Arsenal an Schuss- und Hilfswaffen durch die Gegner. Als Twist muss man die Feinde zuerst mit der Taschenlampe (wahlweise auch andere Lichtquellen) bestrahlen um den Schild der Dunkelheit um sie herum zu brechen, da sie ansonsten unverwundbar sind.

Alternativ kann man mit Leuchtpistolen oder einer gut gemeinten Blendgranate einen oder gleich mehrere Gegner über den Jordan schicken. Größere Feinde brauchen meist etwas mehr bearbeitung bis sie fallen. Neben den regulären Feinden, sogenannte Besessene, gibt es Vögel und Gegenstände die von der Finsternis in Besitz genommen wurden, kurz gesagt Poltergeister.

Neben dem ganzen Gekämpfe kann man die teils sehr weitläufigen Level erkunden und dabei den Sammelaufgaben nachgehen, wie dem Finden der Manuskriptseiten, oder dem Auflesen von Thermoskannen. Diese Nebenaufgaben vertiefen zum Teil die Handlung, aber auch die Spielwelt gewinnt durch Objekte wie Schilder einiges an Dichte.

An dieser Stelle muss ich auch meine beiden einzigen Kritikpunkte am Spiel äußern. Zum einen wirkt das Leveldesign etwas zu sehr in die Länge gezogen, dies merkt man besonders bei allen Gebieten die vorzugsweise mit dem Fahrzeug bereist werden und andererseits sind manche Gebiete einfach zu stark mit Gegnern vollgepackt. Man wird zwar im Vorfeld für gewöhnlich mit viel Munition ausgestattet, aber das Resourcenmanagment wirkt durch solche hakligen Passagen gern etwas inflationär.


Anschließend kann ich nur ein Lob für Alan Wake Remastered aussprechen. Trotz seines Alters ist das Spiel immer noch top und macht immer noch sehr viel Spaß. Ich habe die erneute Reise nach und durch Bright Falls sehr genossen und kann das Spiel auch nach heutigen Maßstäben vollends empfehlen. Klar, es ist nicht mehr alles auf der Höhe der Zeit aber Alan Wake Remastered funktioniert immer noch sehr gut!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gedanken zur Nintendo 64 App

Die Erweiterung für Nintendo Online ist ja relativ umstritten was den Preis angeht, aber darum solls heute gar nicht gehen. Ich möchte eher über die Auswahl an Starttiteln sprechen und meine Wünsche was noch alles kommen sollte.

Kurz zur allgemein Erklärung; Nintendo Online (der Onlinedienst von Nintendo) hat ein Upgrade bekommen, was auch einen höheren Preis beinhaltet. Zu den Basisfeatures NES/SNES Apps, Onlinegaming, Cloudspeicherung, eine Handy App und speziellen Angeboten, kommen nun die N64 & Mega Drive Apps sowie ein DLC zu Animal Crossing hinzu. Mir ist klar, dass der Nintendo Online noch etwas mehr bietet, aber das kann man sich auf der Nintendo Homepage durchlesen.

Folgende Spiele sind zum Release verfügbar:

  • Super Mario 64
  • Mario Kart 64
  • Lylat Wars 64
  • Yoshi’s Story
  • Sin and Punishment
  • The Legend of Zelda: Ocarina of Time
  • Dr. Mario 64
  • Mario Tennis
  • Operation Winback

Diese Auswahl ist großartig und wisst ihr warum? Weil hier eine ideale Mischung aus zeitlosen Klassikern und hidden gems vorhanden ist!

Mario 64, Mario Kart 64, Mario Tennis, Ocarina of Time & Lylat Wars 64 gehören zu den größten Klassikern des Systems. Yoshi’s Story & Dr. Mario 64 sind semi bekannte Spiele und Sin and Punishment sowie Operation Winback sind zwei eher unbekannte Titel, was dafür sorgt, dass für jeden was dabei ist.

Soweit ich bisher bei den Spielen gesehen habe sind alle auf Englisch, außer Sin and Punishment, wo die OV japanisch ist.

Abseits von den bereits bekannten Ankündigungen wie Pokemon Snap würde ich mir noch folgende Spiele für N64 App wünschen:

  • Super Smash Bros.
  • Diverse Rare Spiele wie Golden Eye, Donkey Kong 64, Didi Kong Racing und die Banjo Spiele
  • Pokemon Stadium 1 & 2
  • Shadows of the Empire
  • Boberman 64
  • Mario Party 1 & 2
  • Wave Race 64
  • Snowboard Kids

Abseits von meinen Wünschen gibt es sicher noch mehr Spiele die ein Comeback verdient hätten. Welche Spiele würdet ihr euch für die N64 App wünschen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Eine Woche in der Filmhölle: Dragon Ball Evolution

Herzlich Willkommen zum ersten Tag der „Filmhölle“! Ihr habt mir eine große Auswahl von euren Hassfilmen geschickt und daraus habe ich nun sieben …

Eine Woche in der Filmhölle: Dragon Ball Evolution

Danke für die Aufnahme meiner „Empfehlung“ in dieses Projekt. 🙈

Nach Godzilla vs Kong … mein MonsterVerse Ranking! | Gedankenspiel

Vor geraumer Zeit habe ich Godzilla vs Kong im Kino gesehen und deshalb wird es Zeit das MonsterVerse nochmals aufzurollen. Im heutigen Beitrag möchte ich alle Filme des MonsterVerse ranken und meine Gedanken in geraffter Form mit euch teilen.

Zwei Dinge bevor wir loslegen. Eine umfassendere Besprechung von Godzilla vs Kong ist bei SuperBroZ (Spotify) zu hören und zweitens das Ranking ist meine eigene Meinung. Eure Reihenfolge & Meinung könnt ihr gern in die Kommentare schreiben!

Fangen wir nummerisch absteigend mit dem „schlechtesten“ Film an!


Platz 4: Godzilla (2014)

Der Einstiegsfilm ins MonsterVerse ist optisch extrem beeindruckend und fängt die Godzilla Ästhetik gelungen ein um eine westliche Interpretation zu schaffen, ABER das ändert nichts daran, dass der Film sich zu sehr auf die Handlung der Menschen fokussiert. Auch wenn die Story durchaus interessant ist nimmt sie einen zu großen Teil ein und verdrängt die titelgebende Echse von der Bühne.

Im Ansatz ein guter Film, aber leider mit einem falschen Fokus für Kaiju Fans wie mich.

Platz 3: Kong: Skull Island

Hier könnte der Text von Godzilla (2014) stehen, ABER mit dem Unterschied, dass der erste Film mit Kong alles besser macht als sein Vorgänger. Die Balance zwischen Monster-Action und Menschen-Story ist wesentlich besser gelungen, was den Film auch wesentlich spannender macht und sich wie ein waschechter Abenteuerfilm anfühlen lässt.

Diesen Film kann ich uneingeschränkt empfehlen, da auch „Kaiju-Neulinge“ ihren Spaß damit haben können, weil der Film von der puren Monster-Action etwas abweicht.

Kurz gesagt; toller Film mit toller Balance!


Platz 2: Godzilla vs Kong

Je weiter die Menschen-Story in den Hintergrund rückt und der Fokus richtung Monster-Action wandert desto besser werden die Filme. Godzilla vs Kong is erzählerisch gelungen, aber der Fokus liegt klar auf den Schlachten zwischen den Kaijus.

Für Godzilla Fans bietet der Film einiges, da neben den bekannten Monstern auch der Fanliebling Mechagodzilla auftaucht und zum Tanz bittet.

Erzählerisch ist Godzilla vs Kong besser als sein Vorgänger aber das gilt auch nur für einen Handlungsstrang.


Platz 1: Godzilla: King of the Monsters

Okay das werden jetzt nur wenige verstehen, aber ich LIEBE Godzilla: King of the Monsters aka Godzilla 2 und das liegt simpel am gigantischen CGI Gerangel zwischen Godzilla, King Gidorah, Mothra & Rodan. Klar die Handlung passt auf einen Bierdeckel und sie ist auch nicht gut geschrieben, aber das kann man dem Film verzeihen, da hier so enorm viel Fanservice betrieben wird.

Dazu kommt ein recht hohes Tempo für einen zweistündigen Film und mein Tipp für den Film ist: Hirn ausschalten und sich genüsslich berieseln lassen, wenn die gewaltigen Kaijus (sorry Titanen …) sich die CGI Schädel einschlagen, damit am Ende ein König der Monster gekrönt wird.

Ich hatte & habe bei jeder Sichtung meinen Spaß mit diesem Film und dadurch verdient Godzilla: King of the Monsters den ersten Platz!


Das war‘s auch schon mit diesem kleinen Ranking. Ich hoffe es hat euch gefallen. In Zukunft würde ich gern mehr zu Godzilla machen, aber da werde ich sehen ob & wie mich die Muse küsst!

2021 ist auf jeden Fall ein gutes Jahr für die alte Echse.

Das war‘s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Identitätskrise von Assassins Creed und dessen Potenzial! | Gedankenspiel

Assassins Creed gehört zu meinen liebsten Spielereihen und das trotz vieler Dinge, die ich am Franchise auszusetzen habe. Mit der Kritik einer fehlenden Identität bin ich nicht allein und der Ursprung dieses Arguments liegt in der Vielfalt der Spielmechaniken der Serie.

Von Assassins Creed 1 – 3 (inkl. Brotherhood & Revelations) war die Serie den Action-Adventures mit relativ hohen Stealth-Mechaniken zuzuordnen. Ab Teil 4 Black Flag ändert sich das Kerngameplay und die in Teil 3, als optionale Nebenbeschäftigung, eingeführten Schifssmissionen standen plötzlich im Fokus des Gameplay, wobei versucht wurde, traditionelle Elemente beizubehalten. In AC Rogue wurde dieser Mix dann noch weiter verfeinert.

Was ebenfalls mit Rogue und dem simultan erschienenen Unity eingeführt wurde, ist das Ende der traditionellen Zählung der Reihe (Brotherhood & Revelations sind Spin-offs zum zweiten Teil). In Unity wurde wieder auf ein klassischeres aber modernisiertes Gameplay gesetzt. Weg mit den Schiffen und zurück zum Klettern über Dächern, schleichen durch die Gassen und dem Aufbau einer Assassinengilde. Ja das gabs auch in den beiden Vorgängerspielen, aber dort war auch der erwähnte Mix vorhanden.

Mit Snydicate wurde das Gameplay weiter modernisiert und durch Elemente ergänzt, welche mit der Handlung arbeiten sollen, aber eher belanglos waren am Ende. Handlung ist das perfekte Stichwort.

Erzählerisch hat sich Assassins Creed seit dem ersten Teil kaum verändert. Das Setting, die Charaktere und die Rahmenhandlung wurden zwar fortgesetzt, ausgetauscht, erweitert und/oder erneuert, aber im Kern bleiben die Spielen bei klassischen Rache-, oder Abenteuergeschichten.

Der große Kampf zwischen Templer und Assassinen über die Jahrhunderte hinweg wird auch in den neuen Ablegern ab Origins genutzt, ist allerdings dem Plot des jeweiligen Spiels untergeordnet. Gleiches gilt für die gottgleiche Rasse der Altvorderen, welche ab Origins aktiver werden und in den Teilen davor passiv waren, oder gar nicht auftauchten.

Mit Assassins Creed Origins änderte sich abermals die Reihe und das Gameplay. Aus den Stealth-Action-Adventures mit offener Spielwelt zu Land und zur See wurden Open-World-Action-RPG‘s mit einer gewaltigen Frischzellenkur in allen Aspekten. Die Story, sowohl innerhalb der Szenarien, als auch in der realen Welt, wurde angepasst (das Thema Rache bleibt vorhanden ist aber nicht mehr zentral) und der Kampf zwischen Gut & Böse nun wesentlich stärker ins Gameplay implementiert.

Dies führt zu intensiveren Erkundungen der Spielwelten um die einzelnen Mitlgieder des Ordens aka die Bösen zu finden. Generell legen die Welten mit Haupt- & Nebenquests einen stärkeren Rollenspielfokus an den Tag, aber das tut, wie bereits erwähnt, dem Blog gut.

Jetzt kann man sich fragen, worauf ich eigentlich hinaus will und das erkläre ich euch in den nächsten Absätzen. Wie man bereits rauslesen konnte, ist die Assassins Creed Spielreihe extrem facettenreich, hat sich aber durch seine zahlreichen Miniserien im Gameplay komplett verlaufen. Somit stellt sich die Frage, was ein klassisches Assassins Creed ausmacht und das lässt sich nicht mehr so leicht beantworten, da jeder Typ Fan was anderes sagen wird.

Daraus resultiert die Problematik, dass jedes neue Assassins Creed einen gewissen Teil der Fans enttäuschen wird, andere dafür begeistert und neue Fans aufnimmt. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass das Assassins Creed Franchise einen seltenen Vorteil hat, wie es beispielsweise auch bei Resident Evil der Fall ist.

Assassins Creed kann sich jederzeit selbst neu und dabei eine Zielgruppe finden. Egal, welcher Weg eingeschlagen wird, mit der etablierten Form finden sich immer Käufer, aber auch eine weitere Neuausrichtung wird bestimmt genug Anklang finden, um die Existenz einer neuen Formel zu rechtfertigen.

Abschließend kann man sagen, dass der Werdegang von Assassins Creed bisher sehr spannend war und man mit relativ hohen Erwartungen in die Zukunft des Franchise blicken kann. Mir persönlich hat Assassins Creed Valhalla (in dem ich zum Zeitpunkt dieses Beitrags mittendrinnen stecke) gezeigt, wie viel Potenzial in der Reihe steckt, auch wenn die ursprüngliche Identität nicht mehr wirklich vorhanden ist.

Egal ob Open-World-RPG, oder Open-World-Stealth-Adventure (mit oder ohne Schiffen), ich mag Assassins Creed. Die Teile bis Rogue haben mich durchgehend gut unterhalten, dann kam ein kleiner Absturz, aber mit Origins gings wieder bergauf, bis Odyssey mir gezeigt hat, wie es nicht geht, aber Valhalla macht wieder vieles richtig. Es kombiniert sogar sehr viele Elemente aus allen möglichen Teilen, die ich mag, aber das wird ein Thema für einen Podcast!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die beste Art eine Welt lebendig zu machen! | ATE’s in Final Fantasy IX | Gedankenspiel

Final Fantasy IX ist meiner Meinung nach das beste Videospiel ALLER ZEITEN. Kaum ein anderes Videospiel konnte mich im Laufe meiner Gamerkarriere auch nur ansatzweise so begeistern, wie der neunte Teil der finalen Fantasie.

Auf die zahlreichen Gründe, warum Teil IX so genial ist und neben Teil X, sowie Teil VIII für mich das heilige Triumvirat des Final Fantasy Franchise bildet, werde ich an einem anderen Tag eingehen.

Heute geht es mir um eine Besonderheit aus Final Fantasy IX, die ich danach nur noch in abgeschwächter Form gesehen habe. ATE, die Kurzform von Active Time Event, sind Sequenzen, in denen das Spiel vom Spieler abweicht und zeigt, was die anderen Hauptfiguren, gelegentlich auch Nebenfiguren, so treiben, wenn die Truppe nicht zusammen ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Aufenthalt im Dorf Dali recht früh im Spiel. Dort teilt sich die Truppe nach einer Nacht im Gasthof und der Spieler kann das Dorf mit Hauptcharakter Zidane erkunden, aber auch die Handlungen der Gefährten erleben.

Die ATE’s tragen selten was zum Hauptplot bei, sind aber enorm wichtig für die Entwicklung der Figuren, da man so immer wieder Charakterzüge von ihnen vertiefen kann. Besonders die eher blassen letzten Hauptcharaktere (Mahagon, Quina und teilweise Eiko) profitieren enorm von diesen Events. Weiters können die ATE’s auch aufeinander aufbauen und kleinere Nebenhandlungen erzählen, was die bereits angesprochene Charakterentwicklung fördert und sogleich die Szenerie etwas auflockert. 

Dieses Gameplayelement habe ich in dieser Form danach in keinem anderen Spiel mehr erlebt, auch nicht in Final Fantasy-Titeln, und höchstens die Plaudereien aus Dragon Age Origins, Mass Effect 1 und der Tales of Serie kommen diesem Konzept recht nahe.

Ich muss sagen, dass ich es sehr schade finde, dieses Element nicht mehr in anderen Videospielen zu sehen, da die Spielwelt ungemein davon profitiert und wesentlich lebendiger wirkt, wenn Figuren abseits des Hauptcharakters mit Lebewesen der Spielwelt interagieren. Generell erzeugt Final Fantasy IX, wie kaum ein anderes Spiel, eine so glaubhafte Illusion einer großen, lebhaften und tiefen Spielwelt.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Konzept der ATE’s zu den großen Stärken der Nummer 9 gehört und die grandiose Spielwelt noch weiter verbessert. Man merkt dem Spiel sehr viel Herz an und noch mehr Herz erhält es durch die wunderbaren kleinen Events, in denen sich die Figuren um Zidane in der Welt umsehen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die starken Frauen der Phase 4 | MCU Gedankenspiel

Seit Avengers Endgame habe ich mich nicht mehr mit dem MCU beschäftigt und alle dazu geplanten Beiträge sind in der Versenkung verschwunden. Zum Glück (oder Unglück?) hatten wir 2020 eine MCU Zwangspause und erst dieses Jahr ist das Marvel Cinematic Universe so richtig angelaufen, aber nicht im Kino, sondern auf der Streamingplattform Disney+.

Mit WandaVision wurde der erste Stein zum kommenden Spider-Man: No Way Home und Dr. Strange 2 gelegt, während The Falcon and the Winter Soldier die Sam Wilson/Bucky Barnes/Captain America Storyline fortgesetzt hat.

Wohin die Reise mit Loki geht, ist noch offen, aber die Serie hat mit Episode 2 eine Figur eingeführt, welche eine Besonderheit der vierten Phase aufzeigt. Eins vorweg; es gab vor Phase 4 bereits starke Frauenfiguren im MCU und viele Heldinnen, die bis Infinity War oder m Endgame an der Front standen, aber mit dem Beginn von WandaVision wurden neue Figuren eingeführt, oder bestehende verändert.

Bevor ihr aber weiterlest, spreche ich eine SPOILERWARNUNG für alle aus, die weder WandaVision noch The Falcon and the Winter Soldier gesehen haben. Für die jeweilige „Rezi“ verweise ich auf den SuperBroZ Podcast!

Was ist also neu? Nun Phase 4 setzt nach Avengers Endgame und Spider-Man Far From Home an, was bedeutet, dass wir einige Jahre nach dem Genozid von Thanos stehen und der Umkehrung des „Blips“ durch die Infinity Steine. Personen, die starben, sind Jahre später zurückgekommen und leben nun in einer völlig neuen Welt neben Menschen, die sich eine lange Zeit mit dem Verlust auseinandersetzen mussten.

Welche neuen oder veränderten Heldinnen bzw. Anti-Heldinnen, oder Schurkinnen bietet Phase 4?

Wanda Maximoff (die spätere Scarlet Witch) kommt über den Tod ihres Geliebten, dem Android Vision, nicht hinweg und erschafft in der Stadt Westview ihre eigene „Traumwelt“ (bezugnehmend auf ihre Fähigkeiten als Infinity Kind kann sie die Realität manipulieren … unter anderem) in der Vision noch lebt und sie Kinder mit ihm hat. Während die Traumwelt von außen durch S.W.O.R.D. beobachtet (und später attackiert) wird, kommt es im Inneren zum Konflikt zwischen Wanda und der mächtigen Hexe Agatha. Simultan dazu bekommt Monica Rambeau ihre Kräfte als Photon, was sie zu einer neuen Heldin auf Captain Marvel Niveau macht(?). Somit bietet WandaVision gleich drei starke Frauen, von denen eine Figur zur Anti-Heldin „umgebaut“ wird, eine Schurkin auftaucht und eine neue mächtige Heldin die Bühne betritt.

Karli Morgenthau ist quasi die Gegenspielerin in The Falcon and the Winter Soldier, tritt jedoch für eine edle Sache ein, auch wenn ihre Methoden äußerst fragwürdig sind. Als Kämpferin gegen ein System, das sich nur schwerfällig an die neue Welt anpasst, kämpft sie gegen das Team um Sam Wilson (mit dem sie keine Feindschaft verbindet) und gegen den neuen Captain America John Walker. Letzterer entwickelt wegen seinem Patriotismus und dem Tod seines Waffenbruders einen tiefen Hass gegenüber Karli und ihrer Gruppe den Flag-Smashers. Von den neuen Figuren empfand ich Karli als interessant, aber gleichzeitig etwas langweilig, was schlichtweg an dem genial geschriebenen John Walker liegt, welcher in der Serie allen die Show stiehlt. Abseits von Karli kehrt die ehemalige S.H.I.E.L.D. Sharon Carter zurück, welche in der finalen Episode zu einer der mächtigsten Personen im Hintergrund aufsteigt. In Zukunft könnte es zwischen ihr und der mysteriösen Valentina Allegra de Fontaine zu einer Konfrontation kommen.

Die letzte weibliche Figur im Bunde taucht in Folge 2 der Serie Loki auf und ist eine weibliche Version des Gottes des Schabernacks. Sehr viel kann man zu diesem Charakter noch nicht sagen, ausser dass von ihr wohl eine größere Bedrohung ausgeht. Mehr erfährt man wohl in Loki Folge 3.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Marvel Cinematic Universe mit seinen Serien sehr viel richtig gemacht hat und die Serien es hervorragend schaffen, neue Figuren einzuführen, oder bestehende Figure auszubauen.

Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Fazit zu Fire Punch!

Vor dem Worst Case habe ich eine Rezensionsreihe zu Fire Punch begonnen. Eigentlich wollte ich dieses Projekt noch beenden, auch nach dem Beginn der Pause, aber da ich darauf keine Lust habe gibt es ein umfassendes Fazit zum Manga, weil ich in einzelnen Rezensionen ohnehin nur schwer auf alle Besonderheiten eigehen kann. Allein schon wegen den zahlreichen Handlungsbögen/Sprüngen in der Erzählung.

Wie hat mir Fire Punch schlussendlich gefallen? Ich muss sagen, außergewöhnlich gut. Zu Beginn mag die harte Welt mit ihren moralischen verkommenen Figuren befremdlich oder gar abstoßend wirken, aber im Laufe der Handlung werden die Figuren immer weiter vertieft und bekommen teils tiefgreifende Entwicklungen, was 180° Grad Wendungen gleichkommt.

Besonders der Hauptcharakter Agni entwickelt sich stetig weiter und verfügt über gewaltige Kräfte, die in der kalten, toten Welt aus Eis wirklich göttlich wirken, bleibt aber eigentlich über alle 8 Bände weg ein dummes Kind, welches nichts von der Welt versteht. Dazu kommt eine massive psychische Labilität, die sich im Laufe der Serie mehrmals bemerkbar macht, aber spätestens dann erkennbar wird, wenn Agnis alter Ego „Fire Punch“ erwacht.

Abseits von Agni gibt es noch viele weitere Figuren, von denen die Meisten zwischen skurril und interessant schwanken. Besonders Sun, Togata & Judah wirken zu Beginn des Manga bzw. bei ihrem ersten Auftritt wie simple Nebenfiguren, entwickeln sich aber zu wichtigen Support Figuren um Agni, die teils bis zum Ende der Serie relevant bleiben.

Was ebenfalls ein großes Lob verdient sind die zahlreichen Themen, die sich immer durch einen Arc hindurch ziehen allerdings sind deren Beginn und Ende fließend. So stehen unter anderem Manipulation (der Massen), Göttlichkeit, Wissen/Unwissenheit, Sexualität und Geschlechter, aber auch Personenkulte (und welche Ausmaße diese annehmen können) in den diversen Handlungsbögen im Fokus und hier kommt der meisterhafte erzählerische Kniff. Jedes Thema hat einen philosophischen Ansatz, fügt sich in den Gesamtplot ein, vertieft die Figuren und gibt Fire Punch eine ganz eigene Identität. Denn die Handlung um den feurigen Rächer Agni mag im Kern simpel sein, ist aber im Detail recht komplex durch die Themen, aber auch die Figuren. Allerdings kann man all den Tiefgang ignorieren und sich rein auf die Kernhandlung konzentrieren, da sich Fire Punch selbst mit cleveren Twists und viel Action selbst auflockert.

Somit haben wir eine hervorragend ausbalancierte Handlung, die sich mit Action und Wendungen abwechselt, um den Leser an keiner Stelle zu überfordern oder (was noch schlimmer wäre) zu langweilen.

Wo ich gerade die Action erwähnt habe. Fire Punch bietet ein paar der bildgewaltigsten Kämpfe, die ich je in einem Manga bestaunen durfte. Ich spreche hier von Berserk & One-Punch-Man Niveau. Mein liebstes Beispiel ist die Schlacht von Behemdorg, wenn sich Agni mehr als einmal selbst zerfetzt, um die schier unbesiegbaren Sträflinge, welche ihn töten sollen, zu vernichten. Dabei wird auch mal eine ganze Stadt vernichtet, als ob nichts los wäre. Abseists der teils gewaltigen Kämpfe ist Fire Punch sehr schön gezeichnet mit einem Stil, der zwischen Minimalismus und großer Epik schwankt.

Langsam komme ich zum Ende des Beitrags, daher noch ein paar Worte zum Ende von Fire Punch. Dieses kann man grundlegend als metaphsysisch bezeichnen und es stellt beinah einen Bruch zum restlichen Manga dar, aber dies auch nur auf den ersten Blick. Auf dem zweiten Blick ist das Ende ein würdiger Abschluss von Agnis schrecklicher Odyssey und das führt mich zu meinem Fazit.

Fire Punch ist ein hervorragender „Seinen“ Manga und für jeden Liebhaber (und auch alle Liebhaberinnen) des Genres ein Pflichttitel. Was einfach beginnt, wird zunehmend anspruchsvoller und bietet am Ende eine gewaltige Odyssey über Rache und so viele Themen mehr!

Ich kann den Manga von ganzem Herzen empfehlen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Spectacular Spider-Man | Gedankenspiel

Nach einer viel zu langen Pause geht der Spider-Friday endlich weiter simultan zu Nerd.Ics Formaten und meinen Comicrezensionen. Einen kleinen Vorgeschmack auf das geniale Line-up für die 2021 Rezensionen habt ihr bereits mit dem zweiten Symbiote Spider-Man Band bekommen und es freut mich sehr, das Format mit diesem Band wiedereinzuführen!

Ich bin seit geraumer Zeit ein Fan von Chip Zdarsky, was unter anderem an Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens liegt und der spektakuläre Spider-Man steht seit längerer Zeit auf meiner Leseliste. Als ich den Band von meiner Freundin zu Weihnachten erhalten habe, war die Freude groß und neben diesem Band, der quasi als Einstieg in die Serie dient, werde ich die Fortsetzungsbände 1 & 2 in je einem Beitrag behandeln.

Auf Band 3 werde ich vorläufig verzichten, weil dieser nicht mehr von Chip Zdarsky geschrieben wurde und eine eigene Tie-in Story zum Spider-Geddon Event bildet. Vielleicht in ferner Zukunft …

Worum geht es im The Spectacular Spider-Man Sammelband?

Peter Parkers Schwester(?!) deckt eine Verschwörung innerhalb von S.H.I.E.L.D. auf und gerät dadurch ins Visier des Geheimdienstes, aber auch Spider-Man gerät ins Visier der Behörden. Von allen Seiten gejagt muss sich Peter mit der Polizei sowie dem FBI herumschlagen, während er als Spider-Man gegen Vulture, Iron Heart, Kingping und am schlimmsten … gegen Tinkerer ins Feld ziehen. Um das Chaos abzurunden, mischt sich J. Jonah Jameson ins Geschehen ein und führt ein Interview mit Spider-Man, in dessen Verlauf einiges ans Licht kommt.

Damit sich Peter und seine Schwester aber nicht allein mit den Schurken messen müssen, helfen die Fackel und Ant-Man aus!

Der Sammelband erzählt eine recht klassische Geschichte mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft und erneut beweist Autor Chip Zdarsky sein Talent für spannende Handlungsbögen. Besonders interessant ist die Darstellung von Peter, der fast schon wie ein Arschloch rüberkommt und noch mehr fiese Sprüche durchklopft als sonst. Hier bekommt im Speziellen sein Kumpel die Fackel einiges ab.

Trotzdem wirkt Peter nicht unsympathisch, sondern wie ein Held dem einfach zu viel Scheiss in den letzten Jahren passiert ist und wer ist leidensfähiger als Spider-Man? Also mal abgesehen von Batman, aber der ist bei einem anderen Verlag zuhause.

Abseits der interessanten Rahmenhandlung bietet der Band viel Raum für seine Figuren und arbeitet diese entsprechend aus. Neben den Schurken, die mehr Tiefgang bekommen, bekommt J. Jonah Jameson, die Nemesis von Spider-Man, sehr viel Zeit. Dabei wird die Figur enorm vertieft und der gute J.J.J. bekommt eine richtig tragische Seite.

Der Band macht aber nicht nur erzählerisch sehr viel Spaß. Zeichner Adam Kubert liefert von Panel eins weg eine ebenso saubere wie hochwertige Arbeit ab, die keinen Raum für Kritik bietet und sich harmonisch mit der Handlung zu einem hochwertigen Gesamtbild zusammenfügt.

Emotionen werden ebenso gekonnt dargestellt wie schnelle Action und längere Dialogszenen. Allgemein erweckt der The Spectacular Spider-Man Sammelband den Eindruck, dass die Storyline durch das Potenzial für eine Verfilmung hätte.


Zusammengefasst ist der The Spectacular Spider-Man Sammelband mit Chip Zdarsky’s Legacy Serie ein wahres Fest für Spidey-Fans aber auch Neulinge können zugreifen, da die Serie zwar auf vorige Comics aufbaut, jedoch einsteigerfreundlich genug ist, um nicht zu überfordern. Kann ich den Band also empfehlen? JA absolut!

The Spectacular Spider-Man aus der Feder des Chip Zdarsky ist absolut lesenswert und gehört neben Geschichte eines Lebens und Daredevil zu seinen besten Arbeiten. Wer also auf der Suche nach einer größeren Serie mit Spider-Man ist, die auch noch ein Sequel bietet, kann bei Peter Parker: Der spektakuläre Spider-Man: Gefährliche Familienbande (so der volle deutsche Titel) bedenkenlos zugreifen.

Somit vergebe ich nochmals ein absolut lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1| Comic-Gequatsche #15| Audio-Gedankenspiel

Bevor wir uns wieder einer DC Folge widmen sprechen wir über Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1!


Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel

Comic-Gequatsche Spezial: Frei von der Leber weg! | Audio-Gedankenspiel

Heute gibt es ein Special, in dem wir ohne Punkt und Komma über allfälliges zum Thema Comics sprechen!


Comic-Gequatsche Spezial: Frei von der Leber weg!

Die restlichen Comic-Gequatsche:

Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3 | Comic-Gequatsche #14| Audio-Gedankenspiel

Da aller guten Dinge drei sind reden wir über die dritten Bände von Spider-Man: Miles Morales und Captain Marvel!


Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel & Miles Morales

Untitled Goose Game | Gedankenspiel

Untitled Goose Game oder in meinem Fall, Untitled Geese Game, da ich das Spiel rein im Koop gespielt habe, ist ein Indiespiel dem ich Anfangs kaum Interesse geschenkt habe. Inzwischen habe ich mir das Spiel aber spontan gekauft und mit meiner Freundin zügig durchgespielt.

Kurzgesagt haben wir einige sehr spannende Stunden in das Spiel gesteckt, geknobelt, gelacht und uns über die stellenweise schwammige Steuerung geägert. Langgesagt … naja das kommt in den folgenden Zeilen!

Es ist ein wunderschöner Tag in einem malerischen Tag. Die Bewohner gehen ihrem Tagwerk nach und alles ist friedlich … bis eine gehässige Gans (oder in meinem Fall zwei Gänse) auftaucht. Dies gefiederte Biest hat nur einen Wunsch, und zwar die Dorfbewohner zu tyrannisieren und ihnen Streiche zu spielen sowie ihr Eigentum zu entwenden.

Diese gar bösartige Kreatur übernimmt der Spieler, im Koop übernimmt der zweite Spieler eine chinesische Gans und dann beginnt der Spaß.

In fünf verschiedenen Leveln müssen der/die Spieler für herrliches Chaos sorgen und Rätsel lösen, deren Anspruch schwankt, aber gern zum Knobeln anregt.

Alle Level sind miteinander verbunden was das Sandbox-Rätselspiel um eine kleine aber feine Open World, die zum reichhaltigen Chaos stiften anregt, auch abseits der Aufgaben. Dabei stehen dem Spieler alle Kräfte einer Gans zur Verfügung. Lautes Schnattern, mit den Flügeln schlagen, Schwimmen & mit dem Schnabel alles klauen, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Der Aufbau der Aufgaben ist im Kern immer gleich, was am begrenzten Aktionspotenzial der Spielfigur liegt, aber die Varianz bringt den Spaß und die Aufgabenstellung unterscheidet sich sehr oft. Mal muss ein Gärtner nass gemacht werden, mal muss man ins Fernsehen und dann muss man einem Mann die Hausschuhe stehlen.

Besonders im Koop machen die Aufgaben noch mehr Spaß und das Chaos ist einfach herrlich. Ebenfalls herrlich ist die Optik des Spiels, mit seinem zeitlosen gezeichneten Stil und der dazu passenden musikalischen Untermalung am Piano.

Am Ende des Tages ist Untitled Goose (Geese) Game ein großartiges Spiel, dass sehr viel Spaß macht, durchgehend zu unterhalten weiß und so manche harte Nuss zum Knobeln bietet. Wer sich für diese Art Indie-Spiel begeistern kann sollte auf jeden Fall zugreifen sich mit sich einen Mitspieler oder eine Mitspielerin greifen. Zu weit stiftet es sich am schönsten Chaos!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein Blick auf Tony Stark: Iron Man Band 3 & 4

Huch die letzte Rezension zu den Iron Man Comics ist über ein Jahr aus und Band 5, der eigentlich ein Event ist, liegt hier herum mit den beiden Begleitbänden. Also gibts wie bei den Deadpool Comics einen allgemeinen Blick auf mehrere Bände!

Dann kümmere ich mich um Iron Man 2020, wenn die Maschinen aufeinanderknallen.



Tony Stark: Iron Man Band 3: Auf Drachenjagd


Im dritten Band der Iron Man Serie muss sich Tony Stark, entgegen seiner Zukunftspläne, mit einem mächtigen Drachen, der auch magisch begabt ist, herumschlagen und das bedeutet wir sind mitten im War of the Realms. Nachdem der Drache jedoch den Smaug gemacht hat und besiegt wurde, stellt sich Iron Man, an der Seite Captain Marvels, einem Feind aus der Vergangenheit.

Lange Zeit habe ich den dritten Tony Stark: Iron Man Band für einen Filler gehalten aber die Sorge war unbegründet, da der Band sehr gut für sich steht und neben einer War of the Realms Ergänzung dem Gesamtplot um Iron Man genug hinzufügt, um für sich zu stehen.

Optisch hat mir der Band recht gut gefallen und besonders die Inszenierung des Drachen war ein echter Augenschmaus.

Kurzgesagt ein gelungener Band, der sich aus dem War of Realms Tie-in Dasein schält und recht gut für sich steht!



Tony Stark: Iron Man Band 4: Die Ultron-Agenda


Im vierten Band wird das Grundthema der Tony Stark: Iron Man finalisiert. Als Tony Stark im Civil War II starb, wurde er digitale Form von sich selbst wiederbelebt. Nun steht er genau deswegen vor dem Senat und muss sich verantworten, während er bei Menschen & Androiden gleichermaßen in die Kritik gerät.

Als ob dies noch nicht schlimm genug wär muss sich Tony mit dem wahnsinnigen Robotergott Ultron-Pym herumschlagen und sein Bruder Arno will endlich sein Schicksal erfüllen.

Band 4 bildet erzählerisch ein starkes Finale und ebnet gleichzeitig den Weg für das Iron Man 2020 Event, dass bald Thema auf dem Blog sein wird. Optisch bietet der Band ebenfalls einige gelungene Panels und die Welt von Iron Man wird auf den Kopf gestellt. Kurzum ein gelungener Abschluss und ein starker Aufbau für die Robot Revolution!


Somit sind wir auch am Ende dieses Beitrags angekommen. In Zukunft werde ich häufiger diese Sammelbeiträge machen, um meinen Arbeitsstapel zu verkleinern. Zu Iron Man 2020 werden drei bis vier Beiträge erscheinen und ich freue mich danach auf die neue Serie!

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und wir lesen uns beim nächsten Mal!

Alle Videospiele brauchen einen Fotomodus! | Gedankenspiel

Ich mag Videospiele, was niemanden überraschen dürfte. Wer diesem Blog bereits länger verfolgt, weiß, dass ich regelmäßig Beiträge über Videospiele poste und mich immer wieder mt Ingame-Fotografie beschäftige. Entweder mit Spider-Man: Miles Morales auf der PS4 (siehe meinen Instagram Feed), oder mit Ghost of Tsushima auf der PS4.

Anm.: Zu Spider-Man: Miles Morales kommen sowohl zum Spiel, als auch zum dritten Band der aktuellen Comics (mindestens) je ein Beitrag. *Ende der Eigenwerbung

Ich muss gestehen, dass es mir extrem viel Spaß macht, Zeit in Fotomodi zu verbringen, die verschiedenen Spielereien zu testen, oder Screenshots zu machen und diese dann zu bearbeitem. Die Jagd nach dem perfekten Winkel ist extrem spannend, kann manchmal frustrierend sein, wenn man eine Sequenz wiederholen muss, aber sobald der perfekte Shot gemacht wurde, ist diese Freude grenzenlos. Ein perfektes Beispiel folgt untenstehend:

Leider gibt es in viel zu wenigen Spielen Fotomodi, obwohl eigentlich jeder Titel enorm davon profitieren würde. Egal ob Horrorspiele, Ego-Shooter, Rollenspiele, oder Sportspiele. Überall kann man wunderbare Aufnahmen machen, packende Momente einfangen, oder Emotionen ablichten. Hier muss ich lobend die Screenshottasten der Nintendo Switch und der PS4 erwähnen, aber auch der PC ist sehr dankbar für dieses Hobby und oftmals viel zugänglicher.

Auch der Indie-Markt würde von diesem Feature massiv profitieren, da besonders die kleineren Spiele oftmals künstlerisch wertvoll sind. Gris, Fe, Sea of Solitude, Unravel, To the Moon, Blazing Chrome und so viel mehr Titel bestechen durch ihre Optik, aber auch den künstlerischen Anspruch in der optischen Präsentation. Gleichzeitig können Ports von „Retro Spielen“ von einem extra eingefügten Fotomodus (oder einem entsprechenden Ersatz) profitieren, da auch dort großartige Aufahmen möglich sind.

Was will ich also abschließend sagen? Fotomodi sind ein großartiges Feature und sollten in jedem modernen Spiel integriert sein. Es erweitert die Erfahrung um ein vielfaches!

Ich bedanke mich für‘s Lesen des Beitrags. Wir lesen/hören uns beim nächsten Mal!

Twin Mirror | Gedankenspiel [Playstation 4]

Twin Mirror ist ein Spiel, dem ich semi-interessiert entgegengeblickt habe, da es von Dontnod entwickelt wurde und dieses Studio grundlegend weiß, wie man gute Geschichten erzählt. Über die restlichen Eigenschaften ihrer Spiele lässt sich streiten.

Mich hat Twin Mirror von Anfang an in seinen Bann gezogen, was simpel daran liegt, dass das Spiel neben seiner recht schicken Optik auch eine interessante Handlung bietet, sowie einen interessanten Kniff im Gameplay hat.

Aber eins nach dem anderen. Worum gehts überhaupt in Twin Mirror? Protagonist ist Samuel (genannt Sam), der nach Jahren der Abwesenheit in seine Heimat zurückkehrt, um seinem verstorbenen besten Freund die letzte Ehre zu erweisen. Als er am nächsten Tag mit einem blutigen Hemd inklusive Filmriss in seinem Hotelzimmer aufwacht, muss Sam herausfinden, was letzte Nacht geschehen ist und ob Nick wirklich durch einen Unfall verstorben ist.

Erzählerisch schlägt Twin Mirror ins Genre des Thrillers mit Psychoelementen & einem Persönlichkeitsdrama, also sind (fast) alle Plotelemente vorhanden, die man von einem Dontnod Spiel kennt. Dennoch fühlt sich Twin Mirror nicht ausgelutscht an, sondern eher altbekannt mit einem neuen Touch. Ein Lob muss ich für die Charakterentwicklung aussprechen, die durchaus gelungen ist. Besonders das Beziehungsdreieck Sam, Anna & Nick trägt einen gewichtigen Teil der Handlung und bildet auch den emotionalen Ankerpunkt für den Spieler.

Abseits davon kann man, wie bei Dontnod Adventures üblich, die kleinen Geschichten der Nebenfiguren entdecken, wenn man die Umgebung sorgfältig durchsucht und dies ist auch die Überleitung zum Gameplay.

Twin Mirror ist ein Adventure, aber eines der dialoglastigen Sorte, bei der man auch die Umgebung untersuchen muss, um die Dontnod-Variante von Rätseln zu lösen. In diesem Fall ist es das Rekonstruieren bzw. erstellen von Ereignissen/Abläufen. Dies wird im „Gedankenpalast“ getan, der spielerisch und optisch das Herzstück von Twin Mirror ist. Neben diesem Aspekt stützt sich das Spiel auf multible Enden und dem Finden von Sammlerstücken, die Erinnerungen bei Sam hervorrufen und die Spielwelt vertiefen.

Das Gameplay von Twin Mirror würde ich grundlegend als sauber, aber auch als nüchtern bezeichnen, da durchaus gute Ansätze hat, aber diese zu keinem Zeit vertieft. So entsteht der eben beschriebene Eindruck, was sehr schade ist, da der Entwickler durchaus die Fähigkeit für starkes Gameplay bietet, wie Vampyr, Remember und die Life is Strange Spiele bewiesen haben. In jedem der Genannten stand ebenfalls eine Spielmechanik im Vordergrund und diese wurde möglichst vertieft bzw. ausgereizt.

Somit hinterlässt das Gameplay leider einen etwas faden Nachgeschmack, da hier definitiv Potenzial vorhanden gewesen wäre, den Gedankenpalast noch weiter zu vertiefen.

Ein Aspekt. der Twin Mirror relativ weit über die restlichen Dontnod Spiele hebt, besonders über Life is Strange 1 & 2, ist die Optik. Das Spiel sieht sehr schick aus in den Maßstäben des Studios und besonders die Charaktermodelle, sowie die Inszenierung der Zwischensequenzen ist handwerklich sehr gut. Nur die Mimiken wirken manchmal etwas hölzern, was besonders bei der dezent monotonen Synchronisation schmerzt.

Der bisherige Zwischenstand ist also, dass ich Twin Mirror grundlegend positiv gegenüberstehe, aber so manches Problem mit dem Spiel habe.

Wie sieht es eigentlich mit dem technischen Aspekt aus?

Nun Twin Mirror läuft grundlegend flüssig und ist großteils von Bugs befreit, ausser bei meinem ersten Anspielen, als ich dreimal so hart aus dem Spiel geworfen wurde, dass ich sogar von der Playstation abgemeldet wurde. Von Zeit zu Zeit treten jedoch kleine Probleme in der Wiedergabe von Texturen auf, die dann nachgeladen werden. Sieht nicht schön aus, zerstört aber auch die Erfahrung nicht.

Zusammengefasst ist Twin Mirror ein äußerst solides Adventure mit ein paar Stärken und einigen Schwächen. Die Handlung, aber auch die Inszenierung sind klar die großen Stärken des Spiels, während alles andere etwas schwächelt. Dies macht Twin Mirror aber nicht zu einem schlechten Spiel, sondern zu einer soliden, wenngleich nicht perfekten Erfahrung. Ich hatte durchaus meinen Spaß, aber mehr als ein Durchlauf wird es wohl nicht werden, da dafür zu wenig Ansporn besteht.

Wer sich allerdings für die Story-Adventures von Dontnod begeistern kann, wird auch mit Twin Mirror Spaß haben. Deshalb eine Empfehlung mit Vorbehalt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein paar Gedanken zu The Grudge (2020)

Na bum, das war wohl nichts. Das 2020er Remake zu The Grudge wollte ich seit dem ersten Trailer sehen, nach knapp einem Jahr konnte ich den Film nachholen und naja das Prädikat Mittelmaß beschreibt den Film sehr gut, aber fangen wir ganz von vorne an.

Worum geht es in The Grudge (2020)?

Im Zentrum der Handlung steht die alleinerziehende Mutter Detektivin Muldoon, die im Zuge ihrer Ermittlungen mit dem titelgebenden Fluch in Verbindung. Wann immer jemand mit rasender Wut stirbt, entsteht ein tödlicher Fluch, in Form eines Geistes, der nicht ortsgebunden ist und sich an Personen, die den Ort des Geschehens aufsuchen, heften kann. Der Film erzählt auf mehreren Ebenen, wie der Fluch entstanden ist und wie sich Detektivin Muldoon mit dem Horror auseinandersetzen muss.

Die altbekannte Prämisse neu aufgewärmt. Statt Japan nun Amerika bzw einem eifersüchtigen Ehemann ein Kindsmord (okay schon wieder) und ein Film, dessen durchaus dichte Atmosphäre von billigen Jump Scares total zerbröselt wird.

Ich kann mich mit dieser Spielart des Horrors durchaus anfreunden, aber das The Grudge/Ju-On Franchise zeigt bereits intern, wie man die bekannte Prämisse besser umsetzen kann und Gewalt (teils arg grotesk) wesentlich wirkungsvoller einsetzt.

Man muss aber fairerweise sagen, dass der Film zwischen seinen Jump Scares eine sehr dichte Atmosphäre aufbaut und durchaus spannend ist, aber jedesmal, wenn die Atmosphäre ihren Höhepunkt erreicht, merkt man schmerzlich, dass ein Jump Scare gleich ins Haus steht. Das ist im Horrorgenre eine gängige Praxis, aber man kann dennoch anders Spannung und Grusel erzeugen.

Nochmal ein paar Worte zur Handlung. Diese folgt einer ähnlichen Erzählstruktur wie das restliche Franchise auf mehreren Zeitebenen. Zum Ende hin wird alles aufgelöst, was den Gesamteindruck allerdings schmälert, da so kein Raum für eigene Interpretationen bleibt und der Endtwist völlig konträr zur regulären Fluch-Thematik wirkt.

Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller gewesen, das Grundthema des Fluchs zu nehmen und daraus eine eigene Handlung zu stricken, die zwar im gleichen Universum spielt (vielleicht mit ein paar Querverweisen auf die anderen Filme?) aber ansonsten völlig losgelöst ist. The Grudge (2020) klammert sich etwas zu sehr an die Erzählmuster der alten Filme, was mit Japan als Setting funktioniert hat, aber im Remake komplett unübersichtlich wirkt.

Am Ende bleibt The Grudge (2020) ein netter Versuch, die amerikanische Linie des Grudge/Ju-On Franchise fortzuführen, der jedoch in die Mittelmäßigkeit abdriftet und am Ende nichts Neues hinzufügt, ausser einen Film, der zu verschachtelt für‘s eigene Wohl ist. Es wäre definitiv sinnvoller gewesen, das Grundthema zu nehmen und einen neuen Weg zu beschreiten, der die alten Filme ehrt, im gleichen Universum spielt und dabei seine eigene Identität aufbaut. Dann hätte der plumpe Cliffhanger am Ende des Films wohl mehr Lust auf eine Fortsetzung gemacht und wär kein Klischee.

Habe ich es also bereut, den Film zu sehen? Ne ganz sicher nicht. Ich bin froh, den Film von meiner Liste streichen zu können und auch bereits Ju-On: Origins war nicht perfekt, hat mich aber gut unterhalten.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10| Audio-Gedankenspiel

In der zehnten Folge von Comic-Gequatsche sprechen wir über unser Comicjahr 2020!

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10|

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Der DerStigler Adventskalender | Tür 24

Das Team von DerStigler wünscht euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir lesen uns ab dem 01.01.2021 wieder!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 23

„Ich wollte dieses Leben und irgendwann bringt es mich um… aber nicht heute.“

Ich mag den Action-Film Atomic Blonde. Erzählerisch spannend und großartig inszeniert, zeigt mir der Film eine Tatsache ganz deutlich auf. Wir brauchen mehr Frauen in Actionfilmen. Charlize Theron ist eine großartige Schauspielerin, die bereits mehrmals bewiesen hat, wie man glaubhaft eine Action-Heldin spielt, ähnlich wie es bereits bei Sigourney Weaver und ihrer Paraderolle Ripley der Fall war.

Das Medium Comicverfilmung ist mit Wonder Woman, Harley Quinn & Black Widow bereits auf dem richtigen Weg, aber auch abseits dieses Genres kann es ruhig mehr starke, knallharte, aber auch weibliche Heldinnen geben!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 22

„It‘s a Flerken?!“

Ich mag den Captain Marvel Film. Klar es ist nur ein weiterer MCU Origin-Film, aber mich konnte der Streifen durchaus unterhalten. Ich mochte die Handlung, die Schauspieler und ganz besonders Goose the Cat. Ja es ist eine Katze und nur eine Nebenfigur, aber für mich ist diese Fellkugel das absolute Highlight des Films!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 21

„Mein Name ist Cable!“

Oh mein Gott, was habe ich für ein Cable Fandom! Der coolste zeitreisende X-Men mit den fettesten Knarren, der für eine Zukunft kämpft, die er sowieso nie haben wird.

Cable ist einfach cool. Egal ob in den Comics, dem Cartoon, dem Deadpool Videospiel, oder im Film Deadpool 2, Cable rockt einfach und das zurecht!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 20

„Zeit, voll abzugehen!“

Fallout ist eine jener Spieleserien, die mich seit vielen Jahren begleitet und die ich auch unterschiedlichsten Plattformen gespielt habe. Vom PC über PS3/4, Xbox 360/One bis zur Nintendo Switch hat mich diese Reihe immer sehr gut unterhalten, obwohl die technischen Probleme und teils veraltete Engine durchaus kritikwürdig sind.

Trotzdem hat diese Reihe einen festen Platz in meinem Herzen, an dem auch das Debakel Fallout 76 nichts ändern konnte!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 19

„Die Macht ist stark in dir!“

Star Wars. Dieses Science-Fiction Franchise begleitet mich schon lange Zeit meines Lebens und seit der Übernahme durch Disney hat mein Fandom ziemlich gelitten, aber 2020 ist einiges passiert, damit es langsam aber stetig heilt. Neben Star Wars: Squadrons, Clone Wars, der Star Wars Comic-Kollektion und The Mandalorian hat Star Wars Jedi: Fallen Order die Flamme des Fandoms neu entfacht.

Somit hat dieses Spiel einen besonderen Stellenwert für mich. Sowohl in meinem Star Wars Fandom, als auch im Spielejahr 2020.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 18

„Ich hab noch nicht vor zu krepieren, dafür gibts noch zu viel zu tun.“

Cowboy Bebop ist vermutlich der beste Space-Western aller Zeiten und es ist sooo endlos schade, dass dieser Anime in 26 Folgen mit 25 Minuten Laufzeit erschienen ist, anstatt in eventuell 16 Folgen, aber dafür mit 60 Minuten Laufzeit. Der Grund liegt in den extrem spannenden und cleveren Geschichten der Serie, die in leider zu kompakten Folgen erzählt werden. Der Cowboy Bebop Film ist das beste Beispiel dafür, warum der Anime als Spielfilm so hervorragend funktioniert und das Potenzial durch die kurzen Folgen leider etwas verschwendet wirkt. Dennoch ist der Anime großartig!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 17

„Schnattertante, wie ulkig!“

Ich mag Digimon sehr gerne. Bei den Spielen hat meiner Meinung nach Pokemon die Nase vorn, auch wenn die sehr formelhaft sind, aber was Filme, Serien und das world building angeht, ist Digimon um ein vielfaches interessanter. Klar der Anime hat auch seine Höhen und Tiefen aber die Welt, die Hauptfiguren und die Schurken sind immer äußerst interessant und das gilt für alle Medien, in denen Digimon aktiv ist.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 16

„Watch out! It’s a monster!“

Wisst ihr, zu welchem Franchise ich ein Fandom habe, das wie eine alte Ehe aufgebaut ist? Richtig zu Resident Evil. Egal wie viel Bullshit unter diesem Namen erscheint, ich finde meistens etwas Positives und die Stärken der Serie liegen klar auf der Hand. Diese Kombination aus gigantischer Lore, klassischem Horror und einem Hauch Trash machen jeden Ausflug in diese Welt faszinierend, selbst wenn es Mist wie Resident Evil 6 ist. Die Romane von S. D. Perry sehe ich, ähnlich wie die Filme, als eine Art alternative Zeitlinie des Franchise an und was Frau Perry mit ihren Werken geschaffen hat, ist großartig, besonders in den Romanen zwischen den Spielen.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 15

„Bring me Thanos!!!“

Das MCU ist eines der besten Film-Universen aller Zeiten und was mit der Infinity-Saga geschaffen wurde, ist unglaublich genial, aber auch über jeden Zweifel erhaben. Ein Charakter, den ich von Anfang an sehr mochte, aber der sich erst in den letzten Jahren zu meinem Liebling gemausert hat, ist Thor, Gott des Donners, König von Asgard, König von New Asgard und Töter des Thanos (aus der Gegenwart).

Nicht nur ist sein Werdegang extrem clever geschrieben, sondern auch seine Reise vom arroganten Prinzen bis zum tragischen König ist großartig inszeniert. Außerdem ist er der einzige klassische Avenger mit 4 Filmen der eigenen Reihe, von denen Thor: Ragnarok meiner Meinung nach der beste Film ist!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 14

„You’re still a bastard. But you’re the bastard I chose to fight alongside.“

Castlevania ist tot. Zumindest gilt das für die Spieleserie. Die Animationsserie jedoch erfreut sich seit ein paar Jahren des nicht ganz so toten Daseins auf Netflix. Seit 3 Jahren, 22 Folgen und 3 Staffeln kämpfen Trevor Belmont, Alucard, sowie Sypha gegen die Legionen der Dunkelheit. Ich mag die Serie sehr gern, da einerseits die Figuren sehr gut geschrieben wurden und aus den eher simplen Videospielen eine spannende, große Serie gemacht wurde. Castlevania ist eine tolle Animationsserie für ein erwachsenes Publikum mit stilistischen Einflüssen des Anime.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 13

„Das ist nicht wahr! Ein Herz kann noch so schwach sein und manchmal auch nachgeben. Aber ich habe gelernt, dass es tief im Inneren ein Licht gibt, das nie erlischt!“

Kingdom Hearts begleitet mich nun schon wirklich lange und hat definitiv meine Jugend geprägt. Ich habe es eigentlich meistens mit Freundinnen gespielt und mich dabei durch die zauberhaften Welten gekämpft. Alleine schon die Musik, die Charaktere und das gesamte Design fand ich super ansprechend und irgendwie beruhigend. Es war für mich auch einfach immer cool, die Disneyfilme live miterleben und dabei auch noch mit den Lieblingsfiguren interagieren zu können. Kingdom Hearts 3 habe ich allerdings bisher noch nicht gezockt und ich bin wirklich mal auf das Game gespannt. Es war jetzt eine echt lange Kingdom Hearts Abstinenz :D.

Kennt ihr das, wenn ihr als Kind Filme oder Spiele total geliebt habt und es als Erwachsener plötzlich den Zauber verloren hat? Genau die Sorgen und Gedanken haben mich aktuell noch etwas davon abgehalten, das Spiel anzuzocken. Allerdings kann man es ja nie wissen, wenn man es nicht ausprobiert hat. Sora wird auf jeden Fall immer einen festen Platz in meinem Herzen durch die tollen Erinnerungen haben! Deswegen muss er auch als Funko und selbstgezeichnetes Bild aufs Foto.


Danke an Ninigamy für diesen tollen Beitrag!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 12

Rinasce piu gloriosa („Er entsteht neu in größerem Glanz“)

Ja ich weiß. Auf dem Bild ist Fawkes aus Harry Potter abgebildet, aber der dient heute nur als Aufhänger für eine Thematik, die mich in Videospielen, Filmen, Büchern und der Mythologie sehr interessiert. Der Phönix als Fabelwesen an sich ist eine faszinierende Kreatur aus den Mythologien der Ägypter, Chinesen & Japaner.

Auch wenn es viele faszinierende mythologische Tiere gibt, hat der Phönix bei mir eine Sonderstellung als Sinnbild für Unsterblichkeit, sowie Wiedergeburt.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 11

„Big! Fucking! Gun!“

Ich LIEBE Doom! Egal ob das originale Doom, die Fortsetzungen Doom 2, 3, 64, oder die neuen Teile Doom (2016) und Doom Eternal.

Wann immer der Doom Marine die Bühne betritt, knallt es ordentlich. Starke Soundtracks, ein schnelles Gameplay und meist eine optisch ansprechende Präsentation. Doom rockt und ist zurecht eine Kult IP!

Ich hoffe 2021 kann ich ENDLICH dieser Reihe Tribut zollen!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 10

„Mal im ernst: was verdammt nochmal ist mit Euch los?“

Suicide Squad. Dieser Film hat eine besondere Beziehung zum Blog. Die erste Rezension hat ihn bekannter gemacht und Jahre später gab es mit dem zweiten Blick auf diesen Film eine konträre Meinung zu damals.

Auch wenn der Film seine Probleme hat, kann man nicht von der Hand weisen, dass er eine gewisse Relevanz für DerStigler hat und ich bin gespannt, wie The Suicide Squad wird!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 9

„Ich werde Euren Krieg nicht führen. Ich werde ihn beenden!“

Mit Captain Marvel habe ich erst durch den gleichnamigen MCU Film und Avengers Endgame einen wirklich Berührungspunkt gehabt. Danach habe ich die großartigen Comics von Kelly Thompson gelesen und seitdem bin ich ein relativ großer Fan der mächtigen Captain Marvel. Ich bin gespannt, wie sich diese Figur in Zukunft im MCU, aber auch in den Comics entwickeln wird. Wir brauchen auf jeden Fall mehr mächtige weibliche Helden, beziehungsweise mehr kosmische Helden!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 8

„Sizzling circuits!“

Wie wir alle wissen, ist Ultramann (Ultraman) der beste Mann, aber Mega Man aka Rockman ist auch ziemlich cool. Meinen ersten Kontakt mit den Videospielen hatte ich durch das Action-Adventure Mega Man Legends.

Außerdem habe ich die Animationsserie MegaMan NT Warrior sehr gern gesehen. Dann war es jahrelang ruhig um mein Mega Man Fandom, bis ich 2018 das äußerst gute Mega Man 11 Spiel genossen habe. Auch wenn Mega Man nicht mein Liebling ist, so gehört diese Marke zu den Interessantesten von Capcom!

Der DerStigler Adventskalender | Tür 7

„Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl!“

Weihnachten ist meine liebste Zeit im Jahr. Das Haus wird gemütlich geschmückt und überall leuchtet und glitzert es. Die Welt scheint still zu stehen. Alle Probleme sind für einen kurzen Moment vergessen. Das einzige was jetzt zählt, ist die gemeinsame Zeit mit der Familie und den Freunden.

„Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl!“

Vielen Dank an moni_80_sch für dieses tolle Bild! 😊

Der DerStigler Adventskalender | Tür 6

„Zeit zum fliiiiiieeeeeegen!“

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß um mein recht konstantes Stephen King Fandom. Es gibt das Langzeitprojekt mit Ainu89 (jaja neue Folgen dazu kommen!), diverse Buchrezensionen und auch ein paar Serien, basierend auf den Werken Kings wurden schon rezensiert.

ES (IT) gehört für mich zu spannendsten Werken Kings, was unter anderem am spannenden Genremix aus Horror, Science-Fiction und Coming of Age liegt. Sowohl die alte Verfilmung, als auch die beiden neuen Verfilmungen haben ihre Reize und gehören mitunter zum Besten, was vom Meister jemals verfilmt wurde.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 5

„Ich bin der Avatar, damit das klar ist!“

Ich sehe eigentlich keinen Grund, die Avatar Serien (The Legend of Korra und The Legend of Aang) nicht zu mögen. Beide Serien haben ihre Stärken, die sie klar aus der Masse hervorheben und es gibt viele tiefgründige Themen, die behandelt werden. Ich mag die Serie um Korra etwas mehr wegen der gigantischen Varianz zwischen den einzelnen Staffel und dem teilweise wirklich düsteren Ton für eine Kinderserie.

Außerdem ist Korra eine äußerst sympathische Hauptfigur, die sich stark weiterentwickelt und noch mehr Höhen und Tiefen durchlebt als ihr Vorgänger Aang. Oh und neben der wirklichen coolen Truppe an Gefährten hat Korra Kämpfe zu bestreiten, deren Epik-Level irgendwo zwischen Dragon Ball, Naruto und Attack on Tittan liegen.

Der DerStigler Adventskalender | Tür 4

„Ich glaube Du verwechselst mich mit jemandem, den der Scheiß interessiert.“

Ach Wolverine. Er ist der Beste in dem, was er tut und was er tut, ist nicht nett. Wolverine aka Logan gehört zu den besten Marvel Charakteren, die mich seit meiner Kindheit begleiten und besonders die Inkarnation der 90er Animationsserie und der Ultimate Comics haben mein Fandom zementiert. Als dann auch noch Hugh Jackman zu Wolverine wurde, erreichte das Fandom ungeahnte Höhen, die schließlich in Logan gipfelten, aber auch in den Comics habe ich immer wieder die Abenteuer des wildesten aller X-Men verfolgt.

Kurzum ein verdammt cooler Charakter und neben Cable, Deadpool, Cyclops, Wolfsbane und einigen mehr mein Liebling aus dem X-Men Kosmos!

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