Death of Superman (Film) | Review

Titel: Death of Superman
Originaltitel: The Death of Superman
Regie: Sam Liu, Jake Castorena
Laufzeit: 81 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Zeichentrick, Comicverfilmung

Eine blühende Metropole. Ein schier unbesiegbares Monster. Der größte Held der Erde und das ultimative Opfer. So lässt sich Death of Superman am ehesten zusammenfassen.

Kernfakten zum Film

Titel: Death of Superman

Originaltitel: The Death of Superman

Regie: Sam Liu, Jake Castorena

Laufzeit: 81 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Zeichentrick, Comicverfilmung


Clark Kent aka Superman hat es nicht leicht obwohl er die Justice League anführt, der populärste Held der Erde ist und mit seiner großen Liebe Lois Lane zusammen ist. Allerdings verheimlicht Clark Kent seiner geliebten Lois das er in wirklichkeit Superman ist, was die Beziehung der beiden verkompliziert.

Eines Tages erscheint aus den Tiefen des Alls das schreckliche Monster Doomsday und begibt sich, eine Spur des Todes hinterlassend, auf den Weg nach Metropolis. Die Justice League stellt sich dem Monster entgegen jedoch verliert ein Kämpfer nach dem anderen gegen die Bestie. Zur gleichen Zeit erfährt Lois von Clark sein Geheimnis aber viel Zeit bleibt den beiden nicht denn Doomsday attackiert Metropolis und bekämpft Diana aka Wonder Woman.

Am Ende eines langen, brutalen Kampfes herrscht Stille. Doomsday ist besiegt aber der Preis ist hoch, wie der Filmtitel bereits verrät.

Was ich an der Geschichte mag ist der Fokus auf Superman und jene Probleme, die selbst ein Mann aus Stahl hat. Um seine große Liebe nicht in Gefahr zu bringen verbirgt er seine geheime Identität. Die Verschleierung, mithilfe einer Brille, weckt in mir aber den Zweifel an der Intelligenz vieler Bewohner von Metropolis. Clark Kent sieht zufällig aus wie Superman aber nur durch eine Brille schließt niemand darauf das beide Personen ein und derselbe Mann sind.


Das Kernstück des Films ist, jedoch nicht die auf Superman fokussierte Handlung sondern, die große Schlacht mit Doomsday. Während zuerst die Justice League anrückt um das Ungeheuer zu bezwingen muss am Ende, wie immer bei gigantischen Bedrohungen, Superman den Tag retten. Was auf den ersten Blick langweilig wirkt entpuppt sich auf den zweiten Blick als interessanter Schachzug.

Doomsday ist eine Tötungsmaschine kryptonischer Herkunft und wenn selbst ein Atlanter (Aquaman), eine Amazone (Wonder Woman) und ein Marsianer (Martian Manhunter) nicht ausreichen um zu siegen muss der letzte Sohn Kryptons ran. Hierbei sind die Cameos von Martian Manhunter und Carter Hall (Hawkman), als Mitglieder der Justice League, ein netter Bonus.

Der Kampf selbst ist hervorragend inszeniert und überraschend brutal. Im Vorfeld zeigt Doomsday seinen Hang nach Gewalt und Tod aber erst in der richtigen Konfrontation erreicht die Gewalt ihren Höhepunkt. Selbstverständlich ist der Film kein Splatterfest a la Hellsing aber der rohe Faustkampf steht die Schlacht dem „großen Bruder“ Dawn of Justice in nichts nach.

Abseits des Kampfes ist die Animationsqualität sehr hochwertig, wie man es von einem DC Zeichentrickfilm gewohnt ist. Die Designs der Figuren erinnern mich einerseits an DC Rebirth aber auch an The New 52, mit einem Hauch Klassik. Supermans Erzfeind Lex Luthor bekommt eine angemessene Darstellung, als ebenso zwielichtiger wie hochintelligenter Geschäftsmann, der mit seinem Projekt Kadmus an eigenen „Supermen“ bastelt.

Ein weiteres Markenzeichen ist die hochwertige deutsche Vertonung. Die Sprecher passen perfekt zu ihren Rollen und können genau die Persönlichkeiten vermitteln, die man von den Helden erwartet. Als einzige Ausnahme muss ich Aquaman nennen, dessen Sprecher leider nicht zur Figur passt. Klaus-Dieter Klebsch als Sprecher von Josh Brolin (Thanos) ist für seine markante Stimme bekannt, will aber nicht stimmig wirken, als König von Atlantis.


Death of Superman gehört definitiv zu den besten Filmen aus DC‘s Zeichentrick-Universum. Der Film besticht durch ein hohes, viel Action und einem interessanten Porträt von Clarl Kent aka Superman als Gegenpol zur brachialen Action. Langsam aber sicher schaffen die DC‘s Cartoons die Transfortmation in Filme für Erwachsene und legen das Kinder-Image eines Zeichentrickfilms ab. Ohne Zweifel gehört dieses Werk zu den brutalsten Vertretern der DC Universe Movies, was aber Sinn in Anbetracht der Gefahr durch Doomsday.

Ich vergebe für Death of Superman das Prädikat sehenswert und hoffe auf eine würdige Fortsetzung, in Form von Reign of the Supermen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist…Batman the Dawnbreaker? | Gedankenspiel [Wer ist..? #1]

In Wer ist…? werde ich pro Beitrag eine Figur aus dem Bereich Comics/Mangas vorstellen, Kernfakten dazu mit euch teilen und meine Gedanken zur jeweiligen Figur mit euch teilen.

Herzlich willkommen zum Auftakt eines neuen Formats, dessen Grundidee ich seit knapp 2 Jahren mit mir herumschleppe. In Wer ist…? werde ich pro Beitrag eine Figur aus dem Bereich Comics/Mangas vorstellen, Kernfakten vermitteln und meine Gedanken zur jeweiligen Figur mit euch teilen.

Den Anfang für dieses Format macht eine Figur, die ich sehr mag und über die ich gern noch mehr lesen würde. Bruce Wayne aka Batman the Dawnbreaker ist einer der Nightmare Batmen und Mitglied der Dark Knights, die zusammen mit dem Dämon Barbatos das „helle“ Multiversum attackieren.

Dawnbreaker stammt von Erde -32 und hatte seinen ersten Auftritt in Dark Nights: Metal Ausgabe 2 von November 2017. Seine Hintergrundgeschichte wird im One-Shot Batman: The Dawnbreaker #1 (Dezember 2017) beleuchtet.

Nach der Ermordung seiner Eltern erhält Bruce Wayne einen Green Lantern Ring. Übermannt von Zorn und Rachegefühlen hebt Bruce die Sperre für tödliche Gewalt auf und tötet den Mörder seiner Eltern. Während seiner Aktivität als „Beschützer“ von Gotham City steigern sich seine mörderischen Tendenzen immer weiter, was schließlich zur Konfrontation mit dem Green Lantern Corps führt. Als Bruce aka Green Lantern aka Dawnkbreaker das gesamte Corps abgeschlachtet hat, bricht seine Realität auseinander. Schließlich wird er für die Dark Knights rekrutiert, um an der Invasion teilzunehmen. Seine Fähigkeit sind zum einen alle Talente einer Green Lantern (Flugfähigkeit sowie das Erschaffen von Hartlichtkonstrukten) sowie die Aufhebung der Sperre für tödliche Gewalt und die Erzeugung finsterer Konstrukte.

Was fasziniert mich an Batman the Dawnbreaker? Ich finde das Konzept dieser Figur sehr interessant, da diese „dunkle“ Green Lantern Fähigkeiten besitzt die theoretisch jeder Ringträger entwickeln kann, wobei scheinbar eine enorme Willensstärke und das Fehlen jeglicher Emotionen benötigt wird. Wie bei allen Dark Knights ist auch diese Version von Bruce Wayne nicht wirklich böse, sondern ein verletztes Kind, das alles verloren hat.

Ich würde gern noch mehr über Batman the Dawnbreaker lesen, was ich allerdings vergessen kann.

Das war die erste Folge von „Wer ist …?“. Ich hoffe, sie hat euch gefallen und ich freue mich auf weitere Beiträge zu diesem Format.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising | Review

Name: Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 26. Juni 2018

Das Multiversum ist gerettet. Barbatos und seine Heerscharen sind besiegt aber nun stellt sich eine Frage. Wer sind die Dark Knights und was ist ihre Geschichte? Genaus das will ich euch in meiner heutigen Rezension erzählen!

Kernfakten zum Comic

Titel: Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising

Autor: Scott Snyder, Grant Morrison, James Tynion IV, Joshua Williamson, Frank Tieri, Sam Humphries, Dan Abnett, Peter J. Tomasi

Zeichner: Carmine Di Giandomenico, Riccardo Federici, Ethan van Sciver, Philip Tan, Tyler Kirkham, Francis Manapul, Tony S. Daniel, Danny Miki, Riley Rossmo, Howard Porter, Jorge Jimenez, Doug Mahnke, Jaime Mendoza

Koloristen: Ivan Plascencia, Rain Beredo, Jasom Wright, Dean White, Arif Prianto, Tomey Morey, Hi-Fi, Alejandro Sanchez, Wil Qunintana

Verlag: DC Comics

Sprache: Englisch

Seiten: 216

Erschienen: 26.06.2018

Affiliate Link zu Amazon:


Dark Knights Rising beschäftigt sich mit den Geschichten der sieben albtraumhaften Versionen von Batman aka Bruce Wayne und wie diese in die Dunkelheit fallen. Als übergeordnete Rahmenhandlung dient die Rekrutierung der Batmen durch den Batman der lacht, welcher eine Mischung aus Bruce Wayne und dem Joker ist.

Was sechs der sieben Batman gemeinsam haben ist ein gravierender Verlust neben der zwangsläufigen Ermordung der Eltern. Dabei werden auch die Fähigkeiten der Dark Knights entsprechend vorgestellt. Interessant ist hierbei besonders Dawnbreaker, der entstand als Bruce Wayne kurz nach der Ermordung seiner Eltern den Power Ring einer Green Lantern erhielt. Er schaffte es die Sperre für tödliche Gewalt aufzuheben und Dunkelheit in den Ring fließen zu lassen, was es ihm ermöglicht, schreckliche Monster zu beschwören. Ein anderes Beispiel ist Red Death, der eine Mischung aus Batman und The Flash ist, was ihn zu einer gespaltenen Persönlichkeit macht.

Es ist ohnehin interessant, dass die Dark Knights eigentlich nicht rein böse sind, sondern ihre Welten verloren haben und in Barbatos eine Chance sehen ihre Welten zurückzubekommen. Einfach gesagt, um ihre Welten vor dem Bösen zu retten sind die Batmen schließlich in die Dunkelheit gefallen. Als einzige Ausnahme sticht der Batman der Lacht heraus, der das pure Böse verkörpert und das schlimmste ist, was Bruce Wayne jemals passieren kann.


Auf der zeichnerischen Ebene besticht Dark Knights Rising durch verschiedene Zeichenstile, da an jedem Issue ein anderes Team gearbeitet hat. Mir haben alle Stile sehr zugesagt allerdings ist die Dawnbreaker Geschichte am bildgewaltigsten dank der dunklen Kräfte des Lantern Rings, während die Murder Machine Geschichte künstlerisch sehr wertvoll ist weil sie wie eine feine Bleistiftzeichnung wirkt.

Gleiches gilt auch für die verschiedenen Autoren, die an den gesammelten Issues mitgewirkt haben. So haben unter anderem Grant Morrison und Dan Abnett die Geschichten für diesen Band geschrieben, was sich in der hohen Qualität widerspiegelt.


Zusammengefasst ist Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising die perfekte Ergänzung zum Hauptevent, da die Dark Knights aka Nightmare Batmen mehr Persönlichkeit und Tiefgang erhalten. Die verschiedenen Zeichenstile sind sehr hochwertig und grundlegend ist für jeden Geschmack etwas dabei, da die einzelnen Geschichten sehr gelungen inszeniert sind. Ich vergebe für Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Dark Nights: Metal | Review

Name: Dark Nights: Metal
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 12. Juni 2018

Es ist soweit. Die Dunkelheit hat das DC-Multiversum erreicht und mit ihr kommt eine Gefahr, die direkt aus einem Albtraum stammen muss. Mit diesen netten Worten heiße ich euch zu meiner Rezension über Dark Nights: Metal, einem Comic Event des DC Verlags und aus der Feder des talentierten Scott Snyder, willkommen!

Kernfakten zum Comic

Titel: Dark Nights: Metal
Autor: Scott Snyder & James Tynion IV
Zeichner: Greg Capullo, Mikel Janín, Alvaro Martinez, Jonathan Glapion, Raul Fernandez
Koloristen: FCO Plascenia, June Chung, Brad Anderson
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 216
Erschienen: 12. Juni 2018
Affiliate Link zu Amazon: Dark Nights: Metal: Deluxe Edition


Die Vorgeschichte habe ich bereits in meiner Review Dark Nights: The Road to Metal beleuchtet. Ich würde empfehlen den Beitrag ebenfalls zu lesen.

Nachdem Batman am Ende von The Casting #1 das letzte Siegel gebrochen hat, ist es dem Dämon Barbatos und seiner finsteren Armee möglich aus dem dunklen Multiversum in das reguläre Multiversum einzudringen. Mithilfe dunkler Magie und dem Rat der Eulen wird Batman zum Tor der sogenannten Nightmare Batmen oder Dark Knights. Dabei handelt es sich um sieben alternative Formen von Batman, die zeigen was passiert wäre wenn Batman die Macht von einem seiner Kollegen erhalten hätte, beziehungsweise zum Schurken geworden wäre.

Mithilfe seiner finsteren Armee verfolgt Barbatos das Ziel sein dunkles Multiversum und das reguläre Multiversum zu vereinen, um alles in ewige Dunkelheit zu tauchen. Es liegt nun also an einem gigantischen Bündnis aller Helden und so manchem Schurken (Hallo Deathstroke) den Kampf gegen die Finsternis aufzunehmen und dabei nicht nur die Schergen des dunklen Multiversums, sondern auch altbekannte Feinde zu bezwingen.


Dark Nights: Metal fühlt sich wie eine globale Katastrophe an, die sich auf die gesamte Erde auswirkt. Die Schrecken der Dark Knights sind verheerend. Die Handlung wird, wie bereits in Road to Metal, durch das Journal von Carter Hall, dem Hawkman, erzählt. Neben dieser Erzählung tragen die Trinity (Batman, Wonder Woman & Superman) und Dream of the Endless einen gewichtigen Teil der Handlung.

Es ist logisch das die Helden am Schluss siegen oder zumindest ist es eine Grundvoraussetzung, aber dennoch ist die Spannung extrem hoch und ein Sieg scheint beinah unmöglich aber wo Dunkelheit herrscht, ist auch Licht. Mit dem Licht kommt die Hoffnung.

Was den Stil angeht, gehört Dark Nights: Metal zu den bildgewaltigsten Comics, die ich jemals gelesen habe. Der düstere Ton passt perfekt zum DC Universum und der Hang dieses Verlags zu Monster/Horrorgeschichten wird hier ganz stark deutlich. Die sieben Nightmare Batman haben äußerst abgefahrene Designs und repräsentieren so etwas wie eine Art perverse Justice League voller verzerrter Spiegelbilder des dunklen Ritters. Barbatos selbst kann gern als den bildgewordenen Albtraum bezeichnen, der seinen Dienern in nichts nachsteht, was die Schrecklichkeit angeht.


Zusammengefasst ist Dark Nights: Metal ein sehr starkes DC-Event, dass durch eine umfangreiche Handlung, viel Action, viel Dialog und bildgewaltige Szenen glänzt. Das Grauen ist allgegenwärtig aber dadurch wird der Schrecken den die Feinde verbreiten nur noch größer. Ich vergebe für Dark Nights: Metal das Prädikat besonders lesenswertund freue mich auf die beiden Begleitbände Dark Knights Rising sowie The Resitance!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Dark Days: The Road to Metal | Review

Name: Dark Days: The Road to Metal
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 22.05.2018

Herzlich willkommen zu einer etwas anderen Comic Review. Heute geht es mir nicht direkt um einen kompletten Paperback, sondern um einen Teil davon. Wer mich privat kennt, weiß um meinen gewaltigen Hype auf das DC Event Dark Nights: Metal. Anfang Juni ist Dark Days: The Road to Metal der offizielle Prolog erschienen und obwohl der Band mehrere Geschichten umfasst, sind für Dark Nights: Metal nur die Issues Dark Days: The Forge #1 & Dark Days: The Casting #1 aus den Feder von Scott Snyder sowie James Tynion IV relevant.

Ich werde die beiden Ausgaben auf das wesentliche zusammenfassen und Spoiler nach Möglichkeit vermeiden.


Seit Jahren verfolgt Batman ein Geheimnis. Im stillen hat er in Labors auf der ganzen Welt nach Hinweisen auf dieses Mysterium gesucht und die Beweise vor der Welt, sogar vor seinen engsten Verbündeten, in den tiefen seiner Bathöhle versteckt. Als Hal Jordan aka Green Lantern vom Guardian Ganthet auf die Erde geschickt wird um eine dunkle Präsenz aufzuspüren entdeckt einen geheimen Trakt in der Bathöhle. Dabei trifft er auf Batmans Gefährten Duke Thomas, der Hal Jordan vor weiteren Untersuchungen abhalten will.

Batman verfolgt weiterhin die Spur, erhält Unterstützung von Mr. Terrific, besucht Superman in der Festung der Einsamkeit um den Anti-Monitor zu benutzen und sucht schließlich nach dem griechischen Gott Hephaistos. Von Wonder Woman erfährt Batman schließlich das die griechischen Götter die Erde verlassen haben, erhält allerdings den Sonnensäbel, welchen er bei Thalia al Ghul (die Mutter von Damian Wayne aka Robin) gegen einen Dolch mit der Macht des Magier Shazam eintauscht. Der Dolch besteht aus dem Metall, was Batman so dringend sucht.

Der Prolog endet mit Batman, der eine Vision von umfassender Finsternis hat und scheinbar eine Tür zum dunklen Multiversum aufgestoßen hat. Die Finsternis ist auf dem Weg und mit ihr kommt der Tod …


The Forge & The Casting zeichnen durch eine umfangreiche Geschichte, die wie für Autor Scott Snyder typische viel Input gibt aber den Leser nicht überfordert, da die Geschichte immer wieder durch kleinere Kämpfe aufgelockert wird.

Der Zeichenstil eines Snyder Comics hat immer diesen ganz bestimmten Look, der an manchen Stellen nüchtern wirkt, aber dann wieder mit eindrucksvollen Bildern glänzt. An dieser Stelle das Team um Comicveteran Jim Lee ein großes Lob, da diese Jungs es geschafft haben die anspruchsvolle Geschichte visuell umzusetzen.


Alles in allem schaffen es The Forge #1 und The Casting #1 sehr gut auf das kommende Event einzustimmen und machen Lust auf den Sturm, der das DC Multiversum erschüttern wird. Ich halte es für eine großartige Idee den Comicautoren Scott Snyder an dieses Projekt zu setzen, da er genau die richtigen Visionen hat, um das nächste Kapitel im DC Universum zu verfassen. Wer DC Comics mag, kommt an diesen beiden Issues nicht herum, da hier den Grundstein für etwas großes gelegt wird. Ich vergebe für The Forge #1 & The Casting #1 aus Dark Days: The Road to Metal jeweils das Prädikat lesenswert!

Ich hoffe euch hat diese Comic Review gefallen. Wenn interesse am rezensieren einzelner Issues besteht, kann ich das gerne machen. Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: Oktober 2017 | Storytime 

Der Oktober ist vorbei und auch das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es wird also Zeit für einen neuen Rückblick.

Im Oktober war ich zwei Mal unterwegs. Zum einen war ich in Wien auf der Game City mit Felix, Jessica & zwei weiteren Freunden. Neben der Möglichkeit, einige Spiele an zu zocken, habe ich endlich meine langjährige Internetbekanntschaft Zarah Wieselberg und ihre beiden besten Freunde Florian & Patrick getroffen. Der Tag mit den Dreien war eine der schönsten Zeiten des gesamten Jahres. Es ging nicht nur mir so, sondern auch Felix. Das restliche Wochenende in Wien haben wir etwas die Stadt erkundet, aber der Fokus lag klar auf der Game City.


Eine Woche später war ich auf der Geburtstagsfeier meiner Schwester, was ebenfalls sehr schön war.
Auf dem Blog hat sich auch einiges getan. Neben neuen Followern habe ich auch mein Themenspektrum erweitert und ein paar Formate etabliert. Neben Manga Reviews habe ich auch die Double Feature Reviews etabliert und ich glaube, meine aktuellen Formate kommen ganz gut an. Das Stephen King Special, in Kooperation mit Ainu89, ging ebenfalls weiter und bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Projekt. Allgemein hat sich Stephen King zu einem der größten Themen auf meinem Blog etabliert.
Alles in allem fühle ich mich aktuell sehr wohl und bin zufrieden, wie sich alles entwickelt!


Im Oktober war ich zum ersten mal dieses Jahr kein einziges mal im Kino. Aus Zeitmangel & Ermangelung an guten Filmen blieb mir das Lichtspielhaus diesen Monat verwehrt.
Das Heimkino bekam einiges an Futter. Unter anderem habe ich erneut Sieben Minuten nach Mitternacht gesehen, die Romanvorlage lese ich aktuell. Meine Meinung zu beiden wird in einer kommenden Double Feature Review beleuchtet.
Ansonsten habe ich passend zum Gruselmonat Oktober einige Horrorfilme gesehen. Diese sind beziehungsweise werden in einem jeweiligen zuletzt gesehen Beitrag verarbeitet.
Die restlichen Film Reviews/Beiträge zum Thema Film werde ich euch hier verlinken:

ES/IT (2017) | Review

Samurai Gourmet (Netflix Original) | Review

Batman Beyond/Batman of the Future | Staffel 1 | Review

Das Spiel (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #6

Meine Meinung zu Annabelle (2014) | Gedankenspiel

Zuletzt gesehen #2: Phantasm 1, Kingsman, Green Lantern | Gedankenspiel

Teen Titans: Der Judas Auftrag (DCUAOM) | Review

Seoul Station & Train to Busan | Double Feature Review

Don’t Knock Twice | Double Feature Review

Thor & Thor: The Dark Kingdom | Double Feature Review

1922 (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #7

Zuletzt gesehen #3: Grizzly, Sinister & The Babysitter | Gedankenspiel


Was Videospiele angeht, war der Oktober sehr stark und besonders am 27.10.17 sind drei hervorragende Spiele erschienen.

  • Assassins Creed: Origins bringt die Reihe auf einen neuen Kurs und kombiniert geschickt alte Stärken mit neuen Elementen.
  • Wolfenstein 2: The New Colossus besticht durch eine düstere Geschichte, schonungslose Gewalt und spielt sich dabei hervorragend. Ganz klar ein Anwärter für den besten Singleplayer Shooter 2017.
  • Zu Super Mario Odyssey brauche ich nicht viel sagen. Nintendo hat sich mal wieder selbst übertroffen.

Andere Spiele, die ich im Oktober gespielt habe bzw. spiele sind Dragons Dogma, Death Synchronicity, Elex & Fire Emblem Warriors. Zu den letzten beiden folgen noch die entsprechenden Beiträge.


Auch die Literatur kam nicht zu kurz. Der Fokus lag mal wieder auf Comics & Mangas, neben Sieben Minuten nach Mitternacht. Hier nochmal ein großes Danke an Sabrina Autengruber, die mir Love Hotel Princess Band 1 – 4 geliehen hat!
Die Reviews aus dem Bereich Literatur sind hier verlinkt:

Die 13 1/2 Leben des Kapt’n Blaubär | Review 

Hal Jordan and the Green Lantern Corps Vol. 1: Sinestros Law (DC Rebirth) | Review

Deadpools Art of War | Review

Love Hotel Princess 01 | Review

One-Punch Man 01 | Review

Manga Update vom 19.10.2017 | Storytime


Der Oktober war ein Monat, in dem sich einiges getan hat und ich bedanke mich bei allen Lesern für die Treue & das positive Feedback!
Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #2: Phantasm 1, Kingsman, Green Lantern | Gedankenspiel

Willkommen zur zweiten Folge von „zuletzt gesehen“ und heute habe ich einen bunten Strauß an verschiedenen Filmen für euch. Viel Spaß!


Phantasm 1 – Das Böse (1979, Horrorfilm, USA)

Beginnen wir mit einem interessanten Horror/Sci-Fi Hybrid aus dem Jahr 1979. Phantasm besticht durch einen stimmigen Soundtrack, gute Schauspieler & einem interessanten Bösewicht. Der Tall Man, gespielt von Angus Scrimm, ist ein perfektes Beispiel dafür, wenn der Bösewicht durch Mimik, Gestik & Haltung gruseln soll. Mich erinnert der Tall Man etwas an den Slenderman, nur eben wirkungsvoller.
Die Handlung ist schnell erklärt. Mike, ein Teenager, lebt nach dem Tod seiner Eltern bei seinem Bruder Jody in Oregon. Auf dem örtlichen Friedhof entdeckt er zufällig die seltsamen Aktivitäten des Tall Man. Dieser hievt den Sarg eines kürzlich verstorbenen ohne Mühe in sein Auto. Niemand glaubt Mike aber als dieser einen Beweis für den Tall Man abliefern kann nehmen Mike, Jody & dessen bester Kumpel Reggie den Kampf gegen das Böse auf.
Ich habe vor der Sichtung auf Amazon noch nie von diesem Film gehört oder gelesen. Was mich überrascht hat, war die gelungene Gruselatmosphäre und das Phantasm, bis auf ein paar Szenen, ohne Blut & explizite Gewalt auskommt.
Alles in allem hat mir Phantasm 1 sehr gut gefallen, aus oben genannten Gründen.


Kingsman – The Secret Service (2014, Comicverfilmung, USA/Vereintes Königreich)

Es geht mit einer Comicverfilmung weiter. Kingsman – The Secret Service basiert auf dem Comic The Secret Service, welche unter anderem von Mark Miller geschrieben wurde. Regie führte Matthew Vaughn, der sich durch Kick-Ass (auch von Marvel) einen Namen gemacht hat.

Eggsy, ein talentiert & hochbegabter jugendlicher, der in schlechten sozialen Umständen aufwächst, wird Harald „Galahad“ Hart für die Organisation Kingsman angeworben da sein Vater bereits mit Harald zusammengearbeitet hat aber leider verstarb. Harald übergab Eggsy (voller Name Gary) eine Tapferkeitsmedaille mit einer Telefonnummer, falls er jemals Hilfe brauchen sollte. Während Eggsy zum Kingsman, einem Agenten der gleichnamigen Organisation, die weltweit und unabhängig von Regierung & Gesetz agieren, ausgebildet wird ,entwickelt der Menschenfreund Richmond Valentine einen bösartigen Masterplan. Den Plan werde ich aufgrund des Spoilers nicht verraten.
Kingsam ist ein rasanter, spannender & witziger Actionfilm der durch die kreativen Gadgets, den grandiosen Schauspielern & einer überzogenen Handlung. Meine Highlights waren Samuel L. Jackson als Oberschurke Richmond Valentine den man nicht ernst nehmen kann & Colin Firth als Agent Galahad.

Ich möchte nicht zu viel über den Film verraten, da dieser äußerst sehenswert ist und von seinen Charakteren lebt. Wer also, wie ich, Kingsman ausgelassen hat, sollte ihn auf jeden Fall nachholen. Fans von Action- und Agentenfilmen kommen definitiv auf ihre kosten!


Green Lantern (2011, Comicverfilmung, USA)

Wie fange ich über Green Lantern an. Im Vorfeld habe ich weitestgehend negative Kommentare über diesen Film gelesen und diese sind auch berechtigt aber der Film ist kein kompletter Ausfall. Fangen wir jedoch von vorne an! Green Lantern ist eine Comicverfilmung aus dem Jahr 2011 und hätte ursprünglich ein DC Filmuniversum begründen sollen, was jedoch floppte.
Hal Jordan, gespielt vom grandiosen Ryan Reynolds, ist ein talentierter Testpilot, der als Kind den Tod seines Vaters miterlebte. Eines Tages findet Hal ein abgestürztes Raumschiff und die im Sterben liegende Green Lantern Abin Sur. Von ihm erhält Hal einen Ring und zum Green Lantern, einem Mitglied der gleichnamigen intergalaktischen Sicherheitstruppe.
Aus den Tiefen des Weltalls nähert sich eine große Gefahr namens Parallax, das diese gelbe Macht der Angst nutzt. Mithilfe seiner neuen Fähigkeiten als Green Lantern muss Hal Jordan seine Heimat vor dem gefürchteten Parallax retten.
Der Film ist ein klassischer Origin-Film, wie man sie im Genre der Comicverfilmungen häufig sieht. Leider mangelt es Hal Jordan an zu wenig Persönlichkeit & Tiefgang, um einen überzeugenden Helden zu spielen. Leider ändert auch Ryan Reynolds, der ein genialer Schauspieler ist, nur wenig daran. Dazu kommt Mark Strong als Sinestro, der zwar als Mentor eingeführt wird und sich für die Zukunft als Schurke anbietet, aber auch kaum Tiefgang mitbringt. Vom Rest des Casts möchte ich nun nicht anfangen außer das diese solide spielen. Die besten Schauspieler bringen nichts, wenn das Drehbuch mies ist.
Was mir hingegen sehr gefällt ist zum einen das Design von Parallax und zu anderen das organisch wirkende Kostüm der Green Lanterns. Dem Gegenüber stehen Effekte, die eher peinlich sind, Stichwort Rennbahn.
Zusammengefasst ist Green Lantern eine bemühte Comicverfilmung, die zwar talentierte Schauspieler hat aber unter einem schwachen Drehbuch leidet. Ich halte Green Lantern für keinen kompletten Ausfall aber nach heutigen Maßstäben spielt dieser Film doch eher im unteren Segment mit!


Das wars soweit von meiner Seite. Ich hoffe euch hat die zweite Folge von zuletzt gesehen gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Hal Jordan and the Green Lantern Corps Vol. 1: Sinestros Law (DC Rebirth) | Review

Die Green Lantern Comics gehören zu den wichtigsten Serien innerhalb des DC Universums. Ich mag diese langen & epischen Handlungsstränge mit spürbaren Veränderungen. Sei es nun die Blackest Night Saga oder das Third Army Crossover der New 52 Kontinuität, Green Lantern garantiert, soweit es mich betrifft, immer Spannung!
Im Zuge des Rebirth Events wurden die bestehenden GL-Serien eingestellt und durch zwei neue ersetzt. Green Lanterns beschäftigt sich mit den Ringträgern auf der Erde und Hal Jordan and the Green Lantern Corps legt den Fokus auf die galaktischen Abenteuer der Lanterns.

Das kreative Team des heutigen Comics besteht aus Ethan van Sciver, der bereits als Zeichner für die Green Lantern Comics tätig war und dem Autor Robert Venditti sowie dem Künstler Rafa Sandoval.


Das Universun hat sich verändert. Oa ist verschwunden. Die Guardians sind verschwunden. Das Green Lantern Corps ist verschwunden, bis auf einen. Hal Jordan ist noch da und erstellt mithilfe von Kronas Gauntlet, dem Prototyp der G.L. Waffe, einen Ring aus purer Willenskraft. Die größte Green Lantern aller Zeiten ist zurück!
Zur gleichen Zeit wird die neue Schutzmacht im Universum vorgestellt. Sinestro und sein Yellow Lantern Corps sorgt für Ordnung in einer von Krieg gebeutelten Galaxie. Nachdem das restliche Green Lantern Corps in die bekannte Galaxie zurückgekehrt ist, entbrennt ein Kampf zwischen der grünen Macht des Willens & der gelben Macht der Angst.


Neben den hervorragenden Zeichenstil welcher äußerst detailliert ist und einige starke Bilder bietet, wie das Duell zwischen Hal Jordan & Sinestro, ist die Handlung äußerst spannend. Die drei Stränge, Hal Jordans Rückkehr, die Green Lanterns unter Guy Gardener & Sinestros Rolle als neuer Beschützer der Galaxie bauen aufeinander auf, überschneiden sich und laufen schließlich zusammen.


Zusammengefasst ist Hal Jordan and the Green Lantern Corps ein idealer Einstieg für neue & alte Leser, da zu Beginn die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst werden und anschließend zur Haupthandlung übergegangen wird. Dabei werden aktuelle Umstände immer wieder erklärt. Erwähnenswert ist das hohe Tempo der Handlung, welches jedoch nicht ausgebremst wird.  Wie bereits erwähnt ist der Zeichenstil äußerst detailliert und wartet mit vielen starken Szenen auf.

Wem ich diesen Comic nun schmackhaft kann untenstehenden Links folgen um die deutsche oder die englische Version zu kaufen:

Das wars von meiner Seite, wir lesen uns im nächsten Beitrag!