Ein Nachwort zum Guardians of the Galaxy Run von Donny Cates | Gedankenspiel

Ein Nachwort zu einem Comic, sowas gabs letztens zu Dark Nights: Metal. In diesem Beitrag möchte ich meine Gedanken zu gewissen Punkten in der 2019er Guardians of the Galaxy Serie ansprechen und wie sich die Comics wohl auf kommende Werke oder Events im galaktischen Segment der Marvel Comics auswirken werden.

Zuerst ein paar Worte zum Autor. Ich erachte Donny Cates als einen großartigen Autor, der ein Händchen dafür hat tolle Geschichten zu schreiben und alten Figuren neue Facetten zu geben. Egal ob bei Venom, Carnage oder Thor. Meister Cates schafft es bei allem, was er anfasst, den bekannten Figuren neue Aspekte zu verleihen, aber gleichzeitig deren Wurzeln zu wahren. Er verfremdet also die Figuren in seinen Werken nicht, sondern schafft es, das Quellenmaterial zu wahren, aber beispielsweise Venom einen frischen Anstrich zu verpassen.

Bei Guardians of the Galaxy wird ein ähnlicher Ansatz gewählt. Die Serie ist einmal ein Epilog zu Infinity Wars und andererseits wird das Team der Guardians massiv geändert. Drax ist verstorben, Gamoras Taten haben ihre Beziehung zu Star-Lord erschüttert und Rocket hat das Team verlassen. Ein zentrales Thema ist die Wiederherstellung des Guardians of the Galaxy Teams, wobei dies in zwei großen Handlungsbögen verpackt wird.

In der letzten Fehde geht es um das Erbe des wahnsinnigen Titanen Thanos und der Jagd auf Gamora, die unter Verdacht steht, der neue Körper für Thanos zu werden und im zweiten Arc steht der Kampf gegen die Kirche der universellen Wahrheit, zusammen mit dem Schicksal von Rocket Racoon, der kurz vor dem Tod steht, auf dem Programm.

Die Ereignisse der beiden Bände bieten durchaus Potenzial für zukünftige Konflikte, da die Galaxie durch den Tod von Thanos keinen Frieden findet, sondern viel mehr kurz vor einem gigantischen Krieg steht. Überall herrscht Krieg, die großen Reiche Misstrauen sich und unter den großen galaktischen Helden herrscht nur bedingt Einigkeit. Dem Nova Corps fehlt die Macht über für Frieden zu sorgen, die Guardians müssen sich regenerieren und die mächtigen komischen Wesen kochen ihre eigenen Süppchen.

Dazu kommt ein wirklich gemeiner Cliffhanger, der am Ende die klassischen Guardians wieder vereint und den Weg für eine neue Serie um Star-Lord & Co. ebnet. Außerdem lässt der Auftritt von Hela, der nordischen Göttin des Todes, im ersten Band die Frage offen, ob Thanos tatsächlich für immer verstorben ist, oder, schneller als gedacht, seinen Weg zurück ins Leben findet. Schließlich braucht die Galaxie fast schon den wahnsinnigen Titanen, der mit seinen Plänen für seine eigene Interpretation von Ordnung sorgt, obwohl er jetzt mit seiner großen Liebe Death vereint ist …

Zusammengefasst lässt sich auf jeden Fall sagen, dass die Guardians of the Galaxy von Donny Cates die Basis für galaktische Events legt, das klassische Team zurückbringt und ein paar Fragen aufwirft, die mit Sicherheit in den kommenden Werken gelöst werden.

Zusammengefasst lässt sich auf jeden Fall sagen, dass die Guardians of the Galaxy von Donny Cates die Basis für galaktische Events legt, das klassische Team zurückbringt und ein paar Fragen aufwirft, die mit Sicherheit in kommenden Werken beantwortet werden. Jetzt besteht auf jeden Fall eine gute Chance, dass Donny Cates dem Marveluniversum (vielleicht) nachhaltig seinen Stempel aufdrückt und dies in Zusammenarbeit mit anderen kreativen Autoren wie Al Ewing tut.

Was würdet ihr euch für kommende Science-Fiction Comics von Marvel wünschen? Würdet ihr einen düsteren Anstrich, oder gar diverse Schlenker in Richtung Monster/Horrorcomic begrüßen, oder sollte Marvel lieber seinen regulären Kurs fahren und etwas heller bleiben?

Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen und wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube | Review (2019er Serie)

Titel: Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube
Autor: Donny Cates
Zeichner: Geoff Shaw
Verlag: Panini
Seiten: 180

Wenn das Ende naht bleibt einem nur noch der Glaube … herzlich willkommen zum Finale der Guardians of the Galaxy Saga von Großmeister Donny Cates!


Kernfakten of the Galaxy

Titel: Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube
Autor: Donny Cates
Zeichner: Geoff Shaw
Verlag: Panini
Seiten: 180


Was bisher geschah …

Thanos, der wahnsinnige Titan, ist tot, aber es gibt keinen Frieden in der Galaxie. In seinem Testament kündigt Thanos an einen Nachfolger auszuwählen, um erneut für Chaos zu sorgen. Gamora, Tochter des Thanos, steht nach ihren Taten in den Infinity Kriegen im Verdacht, der nächste Thanos zu werden. Es werden zwei Guardians Teams gegründet, um Gamora zu finden, aber am Ende kommt alles anders, als gedacht …


Guardians of the Galaxy Band 1 (2019er Serie)


Die Guardians of the Galaxy um Star-Lord und Groot sind zurück, aber das wurde auch Zeit, denn die Kirche der universellen Zeit ist ebenfalls wieder da und verfolgt einen ebenso grausamen wie finsteren Plan. Alle Hoffnung ruht auf Rocket Racoon, der sein Team verlassen hat, aber zurückgeholt wurde, doch er hütet ein tragisches Geheimnis. Zusammen mit alten und neuen Verbündeten tritt Rocket den Kampf gegen die Kirche an …


Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube ist nicht nur eine tolle Fortsetzung, sondern auch ein großartiger Abschluss für die Space-Opera von Donny Cates. Erzählerisch setzt der Band auf die emotionale Verbundenheit des Teams, aber auch die drohenden Gefahren für die Galaxie werden thematisiert, wobei das letztgenannte Thema eher ein Teaser(?) auf kommende Events ist.

Der Kampf gegen die Kirche der universellen Wahrheit wird spannend erzählt und ist extrem stark inszeniert, was an dem großartigen kreativen Team um Donny Cates liegt. Egal ob Blick in eine tote Zukunft, der Kampf in der Gegenwart, oder Rocket Racoons Leidensweg, all diese Plotpunkte fügen sich großartig zusammen und ergeben eine stimmige Geschichte, die bis zum Ende unterhält.

Optisch gibt es auch einige großartige Bilder, die nicht nur bildstark das All, oder Raumschiffe darstellen, sondern auch glaubhaft Gesichter und Emotionen. Geoff Shaw liefert hier eine großartige Arbeit ab.


Zusammengefasst ist Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube ein großartiger Comic, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht und gleichzeitig die Serie um die Beschützer der Galaxie abschließt. Optisch wie erzählerisch weiß der Band komplett zu überzeugen und macht definitiv Lust auf mehr galaktische Abenteuer vom kreativen Team um Donny Cates. Von mir bekommt Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube die Wertung lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Avengers: Infinity War | Review

Titel: Avengers: Infinity War
Originaltitel: Avengers: Infinity War
Laufzeit: 149 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Bevor ich zur Einleitung komme, möchte ich eine Spoilerwarnung für diesen Beitrag aussprechen. Ich möchte nach Möglichkeit nichts verraten, aber gewissen Punkte lassen sich nicht vermeiden.


Mit Avengers: Infinity War ist am 26.4 die bisher gewaltigste Comicverfilmung erschienen. Alles, was in den letzten 10 Jahren passiert ist, läuft nun zusammen und den Film hätte man auch Avengers: Thanos Rising nennen können, warum erfahrt ihr weiter unten.


Der Titan Thanos ist auf der Jagd nach den sechs Infinity Steinen, die alle für einen kosmischen Aspekt (Macht, Realität, Zeit, Geist, Seele & Raum) stehen. Wenn diese Steine zusammenkommen und von einem Wesen getragen werden können, erhält der Träger unendliche Macht. Thanos macht zusammen mit seinen Elitekriegern, der Black Order, Jagd auf die Steine, von denen sich zwei auf der Erde befinden.

Die Helden der Erde, die Guardians of the Galaxy und Thor von Asgard wollen das Ziel von Thanos vereiteln und rüsten sich für ihren bisher größten Kampf. Doch die Chancen stehen schlecht für die Helden…

Infinity War besteht, entgegen des Titels, nicht nur aus einer einzigen Schlacht, sondern fühlt sich wie ein richtiger Krieg, an mit kleinen Siegen & Niederlagen bis zur finalen Schlacht.

Dabei nimmt sich der Film sehr viel Zeit für seine Figuren, bremmst das Tempo aber nicht aus, sondern schafft so eine geniale erzählerische Dynamik. Im Fokus des Films steht Thanos, aus dessen Sicht die Handlung erzählt wird. Wir erfahren einiges über seine Herkunft, seine Beweggründe und das auch der wahnsinnige Titan Gefühle hat. Hier muss ich einfach Josh Brolin loben, der Thanos mit so viel Persönlichkeit ausstattet, dass man diesen Charakter nicht hassen kann.

Neben Thanos liegt ein gewichtiger Teil des Films bei Thor, der Thanos für den Genozid an seinem Volk ermorden will, sowie Gamora die über Wissen verfügt, was den gesamten Kriegsverlauf entscheiden kann.

Infinity War gehört zu den wenigen Comicverfilmungen die sich wie ein wirklicher Comic anfühlen. Jeder neue Schauplatz fühlt sich wie eine neue Ausgabe einer Comicreihe an. Dabei wirkt der Film nicht überladen, sondern abwechslungsreich. Die Infinity Steine sind über die Galaxie verteilt, also müssen die Helden an verschiedenen Fronten kämpfen. Jeder Schauplatz wirkt völlig anders als der Vorherige und erzeugt eine eigene Grundstimmung sowie Emotion.

Was ebenfalls in Bezug auf Emotionen sehr gut funktioniert, ist die Beibehaltung des Tonfalls jeder Figur aus den Einzelfilmen. So ist unter anderem Peter Parker aka Spiderman immer noch ein Teenager, Thor der König eines Volkes ohne Heimat, Tony der verzweifelte Beschützer der Erde und Captain America der Soldat mit Ehre.

Mit über 30 Figuren hat der dritte Avengers Film eine gigantische Besetzung an Helden und Schurken, allerdings wirkt er nicht überladen, sondern jede Figur hat eine Rolle, die Sinn macht. Faszinierend ist auch das Kunststück, 4 Schurken, die Black Order, zu etablieren, keine Hintergrundgeschichte für sie zu haben, aber dem Zuseher dennoch eine kleine Truppe der interessantesten und mächtigsten Schurken zu bieten.


Technisch ist Avengers: Infinity War ein wahres Brett und zeigt, was mit moderner Filmtechnik möglich ist. Die Motion Capture Technik ist auf dem absoluten Höhepunkt und sieht hervorragend aus. Allein die gesamte Darstellung des Titanen Thanos wischt mit der Konkurrenz, in diesem Fall DC, den Boden auf.

Die Schauplätze sehen fantastisch aus und setzen neue Akzente im MCU. Dank modernem CGI & gelungener Inszenierung wirken manche Orte surreal, andere wiederum sehr real. Dazu kommt ein gelungenes Spiel mit Licht & Schatten.

Unterlegt werden die großteils bildgewaltigen Szenen mit einem bombastischen Soundtrack, der die Atmosphäre des Films perfekt unterstreicht. Garniert wird der Soundtrack mit Fanservice im Stil von Abwandlungen des Avengers Themas, sowie der Einspielung des originalen Themas aus dem Film von 2012.


Wie fasse ich das Ganze nun zusammen? Mit Avengers: Infinity War wurde Kinogeschichte geschrieben. Der Film funktioniert von Anfang bis Ende hervorragend und lässt keine Wünsche offen, außer den Wissensdrang, wie es nach dem emotional aufwühlenden Ende weitergeht.

Was Marvel mit diesem Film abgeliefert hat, ist einmalig im Genre des Superheldenfilms und erfordert sehr viel Mut, den Marvel Studios bewiesen hat und dafür verdienen alle Mitwirkenden an diesem Film meinen Respekt.

Ich vergebe für Avengers: Inifinity War die Sonderwertung besonders sehenswert, da wir so einen Hybriden aus Drama, Comicverfilmung, Katastrophenfilm & Science-Fiction-Film so schnell nicht mehr sehen werden.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zu Avengers: Infinity War:

Guardians of the Galaxy Vol. 2 | Review

Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist eine Comicverfilmung unter der Regie von James Gunn aus dem Jahr 2017. Der Film ist Teil des Marvel Cinematic Universe, einem Franchise aus Comicverfilmung von den Marvel Studios. GotG 2 ist der fünfzehnte Film dieses Filmuniversums, welches durch grundlegende Handlungselemente, wiederkehrende Figuren und die Schauspieler miteinander verbunden ist.


Die Handlung dreht sich erneut um das Heldenteam der Guardians of the Galaxy. Dieses besteht aus Star-Lord (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana), Drax (Dave Bautista), Rocket Racoon (Bradley Cooper, Stimme) & Groot (Vin Diesel, Stimme).

Wobei die Handlung dieses mal Schwächen aufzeigt. Im Kern dreht sich der Film um die Beziehung zwischen Star-Lord und seinem Vater Ego, der lebende Planet (Kurt Russel). Diese Geschichte ist auch sehr interessant, da man mehr über die Herkunft von Star-Lord erfährt. Leider wird diese Storyline von zu vielen Nebenhandlungen überschattet. Da hätten wir zum Beispiel die komplizierte Beziehung zwischen Gamora & ihrer Schwester Nebula (Karen Gillan), oder die Suche von Yondu Udonta (Michael Rooker) um Anerkennung durch andere Raveger-Gruppen. Es gibt noch ein paar Stränge mehr, aber aus Spoilergründen verzichte ich darauf. Positiv sei jedoch erwähnt, dass alle Handlungen abschließen und keine losen Fäden übrig bleiben. Meiner Meinung nach wäre in diesem Fall aber weniger mehr gewesen, da viele Handlungen in kommenden Filmen besser umgesetzt werden könnten.

Die Leistung der Schauspieler ist durch die Bank weg grandios. Jene Schauspieler, die bereits im ersten Film mit dabei waren, liefern erneut eine großartige Performance ab, die Neuzugänge gefallen ebenso. Kurt Russel begeistert durch seine Rolle als gottgleiches Wesen ebenso wie Pom Klementieff als Empathin Mantis.

Interessant an diesem Film ist, dass es keinen wirklichen Schurken gibt, da jede Motivation verständlich scheint.

Technisch überzeugt der Film. Das CGI sieht hervorragend und allen voran realistisch aus. Was mir weniger gefallen hat, war das 3D, dies ist bei den Marvel-Filmen jedoch fast immer der Fall.
Die größte Stärke des Films ist ganz klar der Humor. Von allen Filmen des Marvel Cinematic Universe ist das ganz klar der Lustigste. Fast non stop jagt ein Witz den anderen, jedoch kann der Film auch Ernst sein, wenn es sein muss. Auch der Soundtrack gefällt, ist jedoch nicht mehr so stimmig wie im ersten Teil.

Bevor ich diesen Film gesehen habe, habe ich folgende Prognose aufgestellt:
Der Film wird gut sein, jedoch nicht an seinen Vorgänger heranreichen.
Mein Fazit zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist Folgendes:

Der Film ist sehr gut, kann jedoch nicht an seinen Vorgänger heranreichen. Wir haben es hier ganz klar mit dem lustigsten MCU Film zu tun, der leider mit Nebenhandlung viel zu überladen ist. Der Film wollte mehr. Mehr Völker, mehr Völker, mehr Witz, mehr Action & mehr Drama. Genau das schafft GotG Vol. 2 und wirkt dabei etwas überladen. Das Marvel-Universum wächst immer weiter heran, mit etwas weniger Handlung bzw. ein paar Minuten weniger Laufzeit hätte hier ein grandioser Film entstehen können. Mir ist aber bewusst, dass ich hier auf hohem Niveau meckere.
Am Ende kann ich diesen Film dennoch empfehlen, da die Guardians of the Galaxy immer noch zu den kreativsten Aspekten des Marvel Cinematic Universe gehören.

Das wars von meiner Seite und wir lesen uns beim nächsten mal!

Weitere Beiträge zum Thema:

„Guardians of the Galaxy Vol. 2“ – Filmrezension von Mediaffinblog

Guardians of the Galaxy Vol. 2 Review

Guardians of the Galaxy Vol. 2 – Popcornkino

Guardians of the Galaxy | Review

Ich habe gestern Guardians of the Galaxy Vol. 2 im Kino gesehen. Bevor diese Review erscheint möchte, ich gern über den ersten Teil sprechen, der für mich zu den besten Comicverfilmungen aller Zeiten gehört (neben Man of Steel, Sin City & Marvel’s Avengers). Warum das so ist, erfahrt ihr jetzt!


Der Film startet ganz emotional mit einem jungen Peter Quil (Chris Pratt), später Star-Lord genannt, der mit ansieht wie seine Mutter durch Krebs stirbt. Er stürmt aus dem Krankenhaus, wird von Aliens entführt und verlässt somit die Erde. Viele Jahre später ist Star-Lord ein Tunichtgut und Kleinkrimineller. Er sucht nach einem Gegenstand, dem Orb, ohne zu wissen, was das ist. Dabei kreuzt sich sein Weg mit dem Cyborg Korath (Djimon Hounsou), einem Gefolgsmann des Massenmörders Ronan (Lee Pace), welcher wiederum, mit dem wahnsinnigen Titanen Thanos (Josh Brolin), im Bunde steht.
Star-Lord wird durch diesen Orb in Ereignisse hineingezogen, die das Schicksal unserer Galaxie bestimmen können. Dabei lernt er seine späteren Kameraden Gamora (Zoe Saldana), eine ehemalige Verbündete von Thanos, Drax (Dave Bautista), ein hervorragender Krieger, der sich an Thanos für den Tot seiner Familie rächen will sowie die beiden Kopfgeldjäger Rocket (Bradley Cooper) & Groot (Vin Diesel). Bei Rocket handelt es sich um einen, durch Experimente erschaffenen, humanoiden Waschbär, der mich etwas an Wolverine erinnert. Groot ist ein großer, humanoider Baum, der durch seine Eigenschaften als Pflanze, eigentlich „unsterblich“ ist und nur drei Wörter sprechen kann.

Die größte Stärke von Guardians of the Galaxy ist das Kunststück, fünf neue Helden, einen Anti-Helden (Jondu Odonta) & zwei Schurken (Thanos & Nebula) zu etablieren, ohne einen der Charaktere zu vernachlässigen. Über jede Figur erhält man genau das richtige Maß an Informationen, um sich ein Bild von ihm oder ihr zu machen. Bevor man mich verbessert, ja mit Korath & Ronan gibt es zwei weitere Schurken, aber diese werden, wie immer in diesem Genre, zu schnell verheizt. Zumindest bei Ronan, ist das kein großes Problem, da dieser ein langweiliger Bösewicht ist.
Typisch für Marvel-Disney, wurde ein sehr starker Cast auf die Beine gestellt, welcher zu begeistern weiß. Von den Helden über die Schurken bis zu den Nebenrollen, liefert jeder eine gute bis großartige Performance ab. Dabei nehmen die Schauspieler ihre Rollen gerade so ernst wie nötig, was bei so einer abgedrehten Comicverfilmung auch nicht weiter verwundert.

Erkennungsmerkmal des Films ist sein außergewöhnlicher Soundtrack. Die Mischung aus klassischen Popsongs, beispielsweise von Blue Svede und epischen Heldenthemen erzeugt eine lockere Atmosphäre die Sci-Fi Abenteuer öfters haben sollten. Dazu kommt viel Witz, der sowohl in der deutschen, als auch in der englischen Fassung zündet.
Technisch beeindruckt Guardians of the Galaxy auch nach 3 Jahren immer noch. Das CGI sieht fantastisch aus. Beeindruckende Bilder ziehen den Zuseher in das „große“ Marvel-Universum. Dazu kommen schnelle Schnitte um den Kämpfen ein hohes Tempo zu geben.
Zusammengefasst ist Guardians of the Galaxy, neben dem ersten Avengers, der wohl beste Film im gesamten MCU. Der Film weiß selbst nach dem fünften oder sechsten mal ansehen immer noch zu begeistern. Wer sich für Comicverfilmungen begeistern kann, kommt an dieser knallbunten Sci-Fi Opera nicht vorbei. Jetzt muss Teil 2 zeigen, dass er seinem Vorgänger in nichts nachsteht.

Ich verabschiede mich für heute und wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!

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