Ghostland | Review

Titel: Ghostland
Originaltitel: Incident in da Ghostland
Regie: Pascal Laugier
Laufzeit: 91 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Horror, Thriller

Die Horrorfilme des Jahres 2018 überraschen mich immer wieder. Neben richtigen Müll wie Wahrheit oder Pflicht beziehungsweise Verónica gab es auch Mittelmaß (Insidious 4) aber auch gute Horrorfilme wie Winchester, Hereditary und die letzte Party deines Lebens. Der französische Film Ghostland gehört definitiv zu den letztgenannten Filmen!

Kernfakten zum Film

Titel: Ghostland

Originaltitel: Incident in da Ghostland

Regie: Pascal Laugier

Laufzeit: 91 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Horror, Thriller


Nachdem Tod ihrer Tante, bezieht Pauline mit ihren Töchtern Vera und Beth das alte, etwas gruselige und bis unters Dach mit Kuriositäten vollgestopfte Haus der Verstorbenen.

Bereits in der ersten Nacht wird die Familie von zwei brutalen Einbrechern überfallen und schwer traumatisiert. Die Frauen können die Einbrecher zwar in einem brutalen Kampf ermorden aber die psychischen Folgen sind gravierend. 16 Jahre später hat sich Beth mit ihren Dämonen auseinandergesetzt und als erfolgreiche Horrorschriftstellerin das Trauma bewältigt. Als ihre Schwester anruft, kehrt sie in das alte Haus zurück, das noch immer von ihrer Mutter und ihrer Schwester bewohnt. Ein folgenschwerer Fehler, wie sich bald herausstellt …


Die Prämisse von Ghostland ist simpel und wirkt durch die plötzlich einsetzende Gewalt in den ersten Minuten fast schon surreal aber nach und nach wird dem Zuseher klar, wie zerbrechlich die Grenzen zwischen Realität und Fantasie sind.

Ghostland gehört bei Weitem nicht zu den blutigsten Horrorfilmen aus Frankreich aber durch den Einsatz psychischer Gewalt entwickelt der Film eine fast schon perverse Faszination, die den Zuseher in den Bann zieht, wenn man sich auf den Film einlässt und erst wieder loslässt, wenn der Abspann läuft.

Die beiden Schurken des Films bleiben zwar fast komplett unbeschriebene Blätter wirken aber dennoch extrem bedrohlich und unheimlich. Besonders der von Kevin Power verkörperte Einbrecher spricht kaum, wirkt aber durch die Erscheinung unheimlich und gefährlich.

Ein weiterer cleverer Kniff ist die Einbindung von Howard Philips Lovecraft (H. P. Lovecraft), dessen Werke unter anderem auch geistigen Verfall und die Zerbrechlichkeit des menschlichen Verstandes thematisieren.

Zu guter Letzt muss ich die Wahl von zwei jungen Frauen als Protagonisten loben, die dem Horror schutzlos ausgeliefert sind aber nicht aufgeben. Das Thema der starken Frau, die trotz allem immer noch weiblich ist (Sarah Connor, Ellen Ripley, Wonder Woman), darf ruhig öfters im Film vorkommen!


Zusammengefasst ist Ghostland ein durchaus verstörend wirkender Horrorfilm über psychische Gewalt, sichere Zufluchtsorte im Geist und deren Zerbrechlichkeit. Das die beiden Protagonistinnen minderjährig sind macht die Szenerie noch grotesker. Wer sich auf diesen Film einlässt, wird eine Sogwirkung feststellen die einen solange bearbeitet, bis der Abspann läuft. Allerdings wirkt Ghostland zu keinem Zeitpunkt überzeichnet oder übertrieben. Ebenso wird auf übertriebene physische Gewalt verzichtet. Wie der geistige Vorgänger Martyrs setzt auch Ghostland auf psychischen Horror, der schockiert und soweit fasziniert um den Film bis zum Schluss sehen zu wollen.

Daher vergebe ich für Ghostland ein wohlverdientes sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Kino Doublefeature #2: Rampage & A Quiet Place | Review

Titel: Rampage – Big Meets Bigger
Originaltitel: Rampage
Laufzeit: 108 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Titel: A Quiet Place
Originaltitel: A Quiet Place
Laufzeit: 90 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Herzlich willkommen zu einem weiteren Kino Doublefeature und wie beim letzten Mal gehen die Filme vom Grundton weit auseinander. So haben wir zum einen den Monsterfilm/Videospielverfilmungs Hybriden Rampage und zum anderen den Horror-Thriller A Quiet Place.

Kino Doublefeature #1

Viel Spaß!


Rampage (Big Meets Bigger)

Jedes Kinojahr braucht seine Videospielverfilmungen und nach Tomb Raider (2018) geht mt Rampage dieses Genre in die zweite Runde. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Arcade-Spiel von 1983 und setzt im Wesentlichen das Grundprinzip (zerstören von Gebäuden) gekonnt um.


Primatologe Davis Okoye hat so seine Probleme im Umgang mit seinen Mitmenschen, aber zum hochintelligenten Gorilla George, ein Albino, verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft. Als jedoch ein illegales Genexperiment ausser Kontrolle gerät und neben einem Wolf, sowie einem Alligator auch George infiziert ist, muss sich Davis mit der ehemaligen Genforscherin Kate Caldwell und dem Regierungsbeamten Agent Russel zusammenschließen, um eine Bedrohung globalen Ausmaßes zu verhindern. Davis möchte auch George retten, der einst sein Freund war.

Rampage erzählt eine äußerst unterhaltsame Geschichte, die allerdings kaum Tiefgang bekommt und im Wesentlichen seicht bleibt. Das ist allerdings nicht schlimm, da zu viel Handlung die Action des Films ausbremsen würde.


Technisch gefällt Rampage auf jeden Fall. Das CGI ist hochwertig und die Animationen der Monster, besonders des Gorillas, sehen sehr realistisch aus. Dazu kommt ein ziemlich cooles Design, was allerdings nur beim Alligator wirklich zur Geltung kommt, da dieses Monster perfekt in einen Godzilla Film passen würde.

Die Besetzung schafft es, Sympathie zu erzeugen und wird klar von den Schauspielern Dwayne Johnson als Davis und Jeffrey Dean Morgan als Agent Russel angeführt.


Zusammengefasst ist Rampage ein unterhaltsamer, kurzweiliger Monsterfilm mit guter Besetzung und starker Technik, der allerdings langfristig nicht im Gedächnis bleiben wird. Am Ende ist Rampage simples Popcornkino, dem ich die Bewertung bedingt sehenswert gebe.


A Quiet Place

Auf A Quiet Place habe ich mich seit dem ersten Trailer gefreut. Die Mischung aus Horror-Thriller und dystopischer Endzeit trifft genau meinen Geschmack!


Nach einer Alieninvasion muss sich die fünfköpfige Familie Abbott in einer neuen Welt durchschlagen. Um zu überleben, muss man sich komplett lautlos verhalten, da die Aliens auf jedes Geräusch reagieren und absolut tödliche Bestien sind. Interessant ist der Umstand, dass die Handlung nicht mit einem gesprochenen Prolog anfängt, sondern den Zuseher direkt ins Geschehen wirft und somit sofort mit der Prämisse des Films konfrontiert.

Ebenso wird der Zuseher mit Fragen über das Überleben in dieser Welt konfrontiert, oder dem simplen Problem, wie kann man ein Baby in einer Welt großziehen, die absolute Stille fordert, um zu überleben? Daraus ergibt sich ein spannendes und intensives Drama da es per se keine Handlung wie in anderen Horrorfilmen gibt. Der Zuseher verfolgt das Überleben der Familie Abbott und deren Probleme sowohl mit den Aliens als auch die Konflikte untereinander.


Neben dieser clever geschriebenen Geschichte spielt A Quiet Place gleich mit zwei Sinnen. Zum einen auf der optischen Ebene, wie jeder Film und zum anderen auf der Akustischen, da die Stille ganz klar das übergreifende Thema des Films ist. Ein Mitglied der Familie Abbott ist taub und genau dieses Problem weiß der Film zu nutzen. Auf jede stille Szene folgt ohrenbetäubender Lärm, der den Zuseher komplett rausreißt und förmlich fesselt. Jedes Geräusch erzeugt Unbehagen und sobald die Aliens mit ihrem grotesken Design (H.R. Giger wäre stolz) auftauchen, bricht die Hölle herein.

Dabei wird der gesamte Film von einer mysteriösen, bedrückenden, fast schon melancholischen Atmosphäre begleitet.

Ein großes Lob geht an die Besetzung, die durch den akuten Mangel an Dialog sich auf das Grundkonzept des Schauspiels, Mimik & Gestik verlassen muss und diese Übung gelingt sowohl den erwachsenen, als auch den jugendlichen Schauspielern hervorragend. Über die Zeichensprache und die Gesichtsausdrücke wird so viel Gefühl vermittelt, wie es per Sprache kaum zu überbieten wäre.


A Quiet Place gehört definitiv zu den besten Filmen, die ich dieses Jahr bisher gesehen habe und ist eines der intensivsten Filmerlebnisse, das ich dieses Jahr bisher hatte. Der Film strotzt voller guter Ideen und interessanten Stilmitteln. Selbst genreübliche Jump Scares werden so clever genutzt, wie es kaum ein anderer Horrorfilm kann. Ich vergebe für A Quiet Place das Prädikat besonders sehenswert!

A Quiet Place Kritik von Audio/visuell

A Quiet Place Review von K4tze

A Quiet Place Review von Schauwerte

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Wenn die Gondeln Trauer tragen | Review

Titel: Wenn die Gondeln Trauer tragen
Originaltitel: Don’t Look Now
Laufzeit: 105 Minuten
Erscheinungsjahr: 1973 Produktionsland: UK/IT

Ein Film der schon lange auf meiner Liste steht, ist „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ aus dem Jahr 1973. Vor ein paar Tagen habe ich endlich diesen britisch-italienischen Gruselfilm gesehen und hier ist meine Review dazu!


Der Restaurator John Baxter lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern auf dem Land in England. Seine Tochter Christine stirbt beim spielen im Garten durch ertrinken trotz eines Rettungsversuchs von John.

Später reist John mit seiner Frau Laura nach Venedig, um die Kirche San Nicoló zu restaurieren. Der Sohn der Baxters bleibt auf einer Internatsschule in England zurück. In Venedig lernen die Baxters die Geschwister Wendy & Heather kennen, wobei letztere das zweite Gesicht besitzt, sprich sie kann mit Toten reden und in die Zukunft blicken. Diese Gabe vermutet die blinde Heather auch bei John, der an so was nicht glaubt.

Zur gleichen Zeit geht eine seltsame Mordserie in Venedig um, und als John eine kleine Gestalt in einem roten Mantel, wie ihn auch seine Tochter an ihrem Todestag trug, erblickt verwischen dank weiterer Visionen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.

Wenn die Gondeln Trauer tragen erzählt eine interessante Geschichte, die mit Themen wie Vorsehung & Trauer spielt aber keine ansteigende Spannungskurve erzeugen kann. Die Figuren sind interessant und einige Szenen wirken sehr gut, besonders der Anfang & das Finale, jedoch lässt sich die Spannung in der Mitte schon sehr bitten.


Bemerkenswert ist der Einsatz der Farbe Rot im Film, welche immer dann ersichtlich ist wenn etwas Schreckliches passiert oder ein Unglück kurz bevorsteht. Zu Beginn fällt einem dieses Detail kaum auf aber je weiter der Film voranschreitet umso deutlicher wir dieses Detail erkennbar.

Weiters wird die Musik sehr gut eingesetzt, um düstere Szenen zu untermalen oder dramatische Höhepunkte zu unterstützen. In Kombination mit dem gelungenen Schnitt und dem sowohl schönen als auch dreckigen Venedig ergibt sich so eine ganz eigene Atmosphäre.

Ein weiteres Thema ist das „Sehen“. Damit ist das Sehen in eine andere Dimension gemeintm die separat zu unserer existiert aber nur von bestimmten Personen (Heather und eventuell John) erblickt werden kann.


Alles in allem ist „Wenn die Gondeln Trauer“ tragen ein Film der Probleme mit der Spannungskurve hat aber interessante Themen behandelt und aktiv eine bestimmte Farbe als Stilmittel nutzt. Die beiden Schwerpunkte Vorsehung und die Mordserie wollen nicht ganz als Geschichte zusammenpassen. Ich vergebe das Prädikat bedingt sehenswert, da der Film interessante Aspekte hat aber kein Streifen ist, den man unbedingt sehen muss.

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From Dusk Till Dawn | Review

Titel: From Dusk Till Dawn
Originaltitel: From Dusk Till Dawn
Laufzeit: 104 Minuten
Produktionsland: USA
Genre: Horror/Gangsterfilm & Roadmovie

Im Zuge der ersten Staffel von From Dusk Till Dawn habe ich mir den ersten Film nochmal angesehen und wie meine Meinung dazu ist, erfahrt ihr jetzt.


Die Brüder Seth & Ritchard Gecko fliehen nach einem Banküberfall mit mehreren Todesopfern in Richtung mexikanische Grenze. Verfolgt wird das Paar von der Polizei & Texas Rangern. Während sich Seth als taktisch agierender Dieb entpuppt, zeigt sein Bruder Anzeichen einer schweren psychischen Störung.

Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Motel entführen die Brüder die Familie Fuller, bestehend aus Jacob & seinen Kindern Kate & Scott, um sicher über die Grenze zu kommen.

Als dieses Vorhaben gelingt, kommt die Gruppe zum Titty Twister, einer Biker/Truckerbar. Dort wollen die Gecko Brüder auf ihren Kontaktmann warten. Das Titty Twister entpuppt sich als Vampirhort. Zusammen mit den Gästen Sex Machine & Frost kämpft die Truppe um ihr Überleben.


From Dusk Till Dawn besticht durch hervorragende Dialoge, interessante Figuren und für die damalige Zeit hervorragende Effekte. Mein Highlight ist die Besetzung an sich, wobei George Clooney als Seth & Quentin Tarantino als Richard Gecko perfekt harmonieren. Der legendäre Tom Savini sorgt als Sex Machine für den einen oder anderen Lacher, während der Rest mit pfiffigen Dialogen punktet. Man merkt, dass Quentin Tarantino am Drehbuch mitgewirkt hat.

Neben den Schauspieler ist das Design der Vampire auch nach über 20 Jahren hervorragend gealtert. Die Monster haben etwas schlangenhaftes, aber auch fledermausartiges an sich, was sie schaurig & faszinierend macht. Auch stimmt die düstere Stimmung, welche durch etwas Humor aufgelockert wird.


Zusammengefasst ist From Dusk Till Dawn einer jener Filme, die ich immer wieder sehen kann. Die simple Geschichte wird durch die interessanten Figuren, die knackigen Dialoge & die düstere Atmosphäre aufgewertet. Dazu kommt eine stimmige musikalische Untermalung. Ich gebe From Dusk Till Dawn das Prädikat sehenswert!

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Get Out | Review

Titel: Get Out
Originaltitel: Get Out
Laufzeit: 104 Minuten
Produktionsland: USA
Genre: Horror

Zu Get Out habe ich mich bisher nur kurz in einem Monatsrückblick geäußert. Da dieser Film jedoch eine eigene Review verdient, möchte ich das nun nachholen!


Der Afroamerikaner Chris Washington ist seit knapp fünf Monaten mit der weißen Rose Armitage zusammen. Beide besuchen erstmals Rose Eltern auf deren abgelegenen Landsitz. Rose Eltern wissen nichts von Chris Hautfarbe, jedoch schwört Rose, dass ihre Eltern keine Rassisten sind. Dieser Eindruck scheint sich zu bestätigen, als Chris äußerst herzlich von der Familie Armitage empfangen wird. Bald häufen sich jedoch die seltsamen Vorkommnisse und Chris fühlt sich zunehmend unwohl in der Gegenwart der Armitages. Als er von Rose Mutter Missy hypnotisiert wird, dies jedoch als Traum abtut, kommt der wahre Albtraum. Auf einer Gartenparty wird Chris sowohl offen, als auch unterschwellig auf seine physischen Merkmale reduziert. Verschlimmert wird dies durch den Umstand, dass fast alle Gäste weiße, reiche Leute sind. Chris wird klar, dass hier etwas nicht stimmt und möchte weg, jedoch wird er lernen, dass es keinen Fluchtweg gibt.


Get Out ist einer der ungewöhnlichsten Horrorfilme, die ich je gesehen habe. Dieser Film kombiniert die Genres Horror, Thriller sowie Gesellschaftssatire und kombiniert diese mit einer Prise Humor. Es ist faszinierend, wie vielschichtig Get Out ist und dieses Spiel mit offenem sowie unterschwelligem Rassismus fällt bemerkenswert ins Auge. Da dies jedoch den großen Reiz von Get Out ausmacht, möchte ich mich nicht in Details verlieren, um zu viel zu verraten. Wer den Film aufmerksam verfolgt, wird viele Details entdecken, die die kommenden Ereignisse ankündigen. Der Horror entwickelt sich langsam und dem Protagonisten wird erst viel zu spät klar, dass ein Strick um seinen Hals gelegt wurde. Neben der Verarbeitung von Rassismus setzt Get Out auf eine ausgewogene Mischung aus Spannung & Humor, der teils etwas skurril wirkt. Im letzten Akt verkommt Get Out zum genretypischen Massensterben, wobei das Klischee, der Schwarze stirbt zuerst, ins krasse Gegenteil verkehrt wird. In diesem Film werden generell kaum Klischees aus dem Horrorgenre verwendet, was sehr erfrischend wirkt.


Alles in allem gehört Get Out zu einem der besseren Vertreter des Horrorfilms. Neben der vielschichtigen Thematik & der Vermischung der Genres besticht der Film durch eine spannende Handlung, dem Verzicht auf Klischees, sowie einem starken Cast & dem gelungenen Einsatz von Musik. Von mir bekommt Get Out das Prädikat sehenswert!

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re:member 02 | Review

Titel: re:member 02
Verlag: Manga Egmont
Genre: Horror
Release: 1. Dezember 2016

Die Leichensuche geht weiter. Band 1 des Gruselmangas re:member hat mir sehr gut gefallen und ob mich die Reihe weiterhin begeistert erfahrt ihr jetzt!

Review zu Band 01:

re:member 01 | Review


Im letzten Band wurden Asuka und fünf ihrer Mitschüler von ihrer Klassenkollegin Haruka auf die Leichensuche geschickt. Die Teilnahme an dieser nächtlichen Suche ist verpflichtend und es ist unmöglich sich davor zu drücken. Als Shota bei der Suche wissentlich seine Freunde geopfert hat wird ein Keil in die Truppe getrieben. Die Zeitschleife tut ihr übriges jedoch wurde einer von acht Leichenteilen gefunden.

Die Ereignisse des ersten & zweiten Tages hinterlassen ihre Spuren bei der Gruppe. Misstrauen & Ärger herrscht wegen Shotas Taten vor. Damit ihm die anderen verzeihen muss er am dritten Tag den Lockvogel spielen damit die anderen die Suche fortsetzen können. Wie zu erwarten war endet Nacht drei der Suche mit dem Tod aller Teilnehmer jedoch wurde ein zweiter Teil gefunden. Sechs Leichenteile sind also noch offen.


In re:member Band 2 werden die Probleme innerhalb der Gruppe bemerkbar. Durch die psychischen Belastung wie der Zeitschleife oder dem sich wiederholenden durchleben eines grausamen Todes kommt das wahre Gesicht von so manchem zu Tage. So zeigen Shota & Rumiko eine extreme Kaltblütigkeit während Kenji, der bisher kaum in Erscheinung getreten ist, sich scheinbar als Vergewaltiger entpuppt.
Neben dem psychischen Terror zieht auch die Gewalt an. Das rote Mädchen wird mehr als einmal in Aktion gezeigt wie sie sich gern rot färbt. Außerdem werden die beiden tötungsarten erläutert die jedoch aufgrund von Spoilern unbeschrieben lassen.


Alles in allem setzt re:member Band 2 die Handlung spannend fort, löst so manches Rätsel und wirft dafür einige weitere auf. Ich bin gespannt wie es weitergeht und wie sich der gemeine Cliffhänger vom Ende auflösen wird. Prädikat: lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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re:member 01
re:member 02

Der Nebel | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #5

Aktuell läuft ja auf Netflix eine TV-Serie, die auf der Stephen Kings Geschichte „Der Nebel“ basiert aber um diese geht, es heute nicht. Heute geht es mir um den 2007 veröffentlichten Horror-Thriller „Der Nebel“ und eins vorweg, ich mag den Film sehr. Viel Spaß also!


Der Film beginnt mit einem Sturm der die Gemeinde Castle Rock, in Maine, heimsucht. Da das Haus des Künstlers David beschädigt wird, fahren er, sein Nachbar Brent & Davids Sohn Billy in die Stadt um Einkäufe zu tätigen und Material für die Reparatur zu besorgen.

Ein mysteriöser Nebel breitet sich jedoch in der Gegend aus. Im Inneren des Nebels verbergen monströse Kreaturen, die auf Beute warten. Das Trio um David verbarrikadiert sich im örtlichen Supermarkt mit einigen weiteren Bewohnern.

Als die religiöse Fanatikerin Mrs. Carmody den Nebel als Strafe Gottes proklamiert, spalten sich die Anwesenden in zwei Gruppen. Einmal die Fanatiker um Mrs. Carmody und dann die praktisch denken Menschen um David. Schließlich kochen die Emotionen immer weiter hoch und als es einen Toten gibt eskaliert die Situation endgültig. Schließlich tötet der Angestellte Ollie, Mrs. Carmody mit einem gut platzierten Kopfschuss, jedoch ist die sichere Bastion gefallen.

David, Billy und drei andere entkommen in einem Wagen. Der Nebel ist überall und als dem Wagen der Sprit ausgeht, scheint alle Hoffnung verloren. David hat einen Revolver dabei. Vier Patronen für fünf Leute. Welch grausames Ende.


Der Nebel besticht durch hervorragende Schauspieler und einer gelungenen deutschen Synchronisation. Dazu kommen starke Szenen, wie das Menschenopfer um Gott zu beschwichtigen oder das Ende, mit der Frage über Leben & Tod.
Für einen FSK 16 Film ist der Nebel ungewöhnlich brutal und allen voran eklig. Es wird kaum mit Blut & verätzten Körper gegeizt. Die Gewalt ist jedoch nicht überzogen, sondern ein Stilmittel angesichts der unbekannten Gefahr. Was mich verwundert ist das Thema des religiösen Fanatismus. Es wird ohne Schonung gezeigt, was der Glaube bewirken kann und wie weit die Überlebenden in ihrem theologischen Wahn gehen.


Alles in allem ist der Nebel ein starker Horror-Thriller mit eindrucksvollen Szenen, gelungenen Effekten & hervorragenden Schauspielern. Es ist bemerkenswert, wie vielschichtig dieser Film ist aber nicht den moralischen Zeigefinger schwingt. Ich kann diesen Film auf jeden Fall weiterempfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wer mehr über Stephen King lesen möchte, folgt den untenstehenden Links und lesen wir uns im nächsten Beitrag wieder!

DerStigler

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