H. P. Lovecrafts Die Farbe aus dem All (Manga) | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Die Farbe aus dem All
Autor: Gou Tanabe
Zeichner: Gou Tanabe
Seiten: 192
Verlag: Carlsen Manga
Release:

Es wird mal wieder Zeit für einen H. P. Lovecraft Manga. Nach Der Hund und andere Geschichten ist die Farbe aus dem All die zweite Adaption des Mangaka Gou Tanabe, der Horror des Altmeisters mit dem Medium Manga kombiniert.

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar! ❤️


Ein Landvermesser aus Arkham reist wegen dem Bau eines Staudamms in das dafür vorgesehene Tal. Dort erfährt er von einem alten Mann die Geschichte über die verfluchte Heide, dem Untergang einer dort lebenden Familie und dem Meteoriten, der die Farbe aus dem All auf die Erde brachte. Diese Geschichte verändert das Leben des Landvermessers für immer. Manchmal ist es besser, verfluchte Erde unter Wasser zu begraben …


Die Farbe aus dem All ist eine klassische Gruselgeschichte, deren Horror sich langsam im Hintergrund aufbaut, nur um als geballter Schrecken über seine armen Opfer herzufallen. Ergänzt wird der Horror durch Elemente des Body-Horrors, sowie Science-Fiction, wodurch sich ein spannender Mix ergibt, der auch über 80 Jahre nach der Urveröffentlichung noch Wirkung zeigt.

Mangaka Gou Tanabe schafft es erneut gekonnt, eine Geschichte von Altmeister Lovecraft in stimmungensvollen Bildern einzufangen und gleichzeitig die größte Stärke der Vorlage auszupielen. Die namensgebende Farbe aus dem All gleicht nichts, was man auf der Erde kennt. Somit ist es von Vorteil, dass der Manga in schwarz-weiß ist und es somit dem Leser überlassen bleibt, wie diese fremdartige Farbe aussehen mag.

Außerdem wird der schleichende Horror gekonnt in den Bildern gebannt und man merkt Panel für Panel, wie sich das Grauen weiter ausbreitet, bevor es schlussendlich über die Familie im Tal hereinbricht.


Zusammengefasst ist die Farbe aus dem All ein hervorragender Manga und eine mehr als würdige Umsetzung der klassischen Horrorgeschichte H.P. Lovecrafts. Erneut schafft es der Manga stilvoll einem Klassiker seinen eigenen Stempel aufzudrücken, ohne die Vorlage umzuändern. Für Fans von Lovecraft Geschichten oder Horrormanga im Allgemeinen ist dieser Band definitiv zu empfehlen. Daher vergebe ich ein verdientes Lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Uzumaki – Spiral into Horror 03 | Review

Name: Uzumaki 3 – Spiral into Horror 
Verlag: Carlsen Manga!
Erschienen: 18. März 2014

Der Fluch der Spirale erreicht seinen Höhepunkt und Kurouzo wird die Hölle auf Erden.

Kernfakten zum Manga

Name: Uzumaki 3 – Spiral into Horror
Autor: Junji Itō
Zeichner: Junji Itō
Genre: Horror, Mystery
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 256
Erschienen: 18. März 2014
Affiliate Link zu Amazon:


Was bisher geschah…

Das beschauliche japanische Städtchen Kurouzo wird von einem ebenso furchtbaren wie mysteriösen Fluch heimgesucht, der die Menschen in den Wahnsinn treibt und anschließend grotesk sterben lässt oder sie in Monströsitäten verwandelt. Das Pärchen Shuchi und Kirie werden Zeuge des Wahnsinns und des Horrors. Dabei geraten auch die Familien der beiden ins „Visier“ des Fluchs. Als ein Taifun Kurouzo heimsucht, scheint das Ende angebrochen zu sein.

Der Sturm des vorigen Bandes hat in Kurouzo schwere Schäden angerichtet und viele Opfer gefordert. Ein Entkommen aus dieser Hölle scheint aussichtslos, da man zwar Kurouzo über einen Tunnel erreichen kann, aber die Stadt weder über Land, Wasser oder das Gebirge verlassen werden kann. Der Fluch greift immer weiter um sich und verwandelt schließlich fast alle Bewohner Kurouzos in groteske Kreaturen. Shuchi & Kirie wollen das Geheimnis des Fluchs lüften, finden aber mehr als sie wollen.


Auch der dritte Band von Junji Itos Horrorsaga um den Fluch der Spirale setzt auf die Stärken der vorigen Bände und präsentiert eine Mischung aus Bodyhorror und Mystery, allerdings geht der Band im Finale in Richtung Überirdischem wodurch der Band fast wie ein Werk von H. P. Lovecraft wirkt.

Gleiches gilt für die Auflösung des Horrors, der Raum für Spekulationen erlaubt und sich stark an den Geschichten Altmeisters Lovecraft orientiert.

Auf der optischen Ebene schaltet Junji Ito, zugunsten von bildgewaltigeren Szenen sowie einer stärkeren Erzählung, den Bodyhorror etwas zurück. Die Geschichten bauen nun noch stärker aufeinander auf und sind enger miteinander verknüpft als in den vorigen Bänden.


Zusammengefasst unterhält Uzumaki 03 wie seine Vorgänger sehr gut und begeistert durch unterschiedlichste Facetten des Horrors. Dazu kommt eine solide Rahmenhandlung, die sich dem Leser nach und nach mehr erschließt. Somit verdient sich Uzumaki 03 die Wertung lesenswert!

Das Fazit für den gesamten Uzumaki Manga fällt ebenfalls positiv aus da Junji Ito es erneut schafft aus den regulären Horrormangas hervorzustechen dank kreativen (wahnsinnigen) Ideen und einem einzigartigen Zeichenstil, der den grotesken Horror perfekt einfängt. Die Rahmenhandlung mag etwas sperrig anfangen allerdings entwickelt sich die Geschichte, wie auch bei den Werken Lovecrafts, sehr gut!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Uzumaki – Spiral into Horror 02| Review

Name: Uzumaki 2 – Spiral into Horror
Verlag: Carlsen Manga!
Erscheinungstermin: 24. Dezember 2013

Der Horror geht weiter. Junji Ito hat mich wieder nach Kurouzo entführt um mich weiter in den grausigen Sog der Spirale zu ziehen.

Leider ist diese Review etwas kürzer ich es gewohnt bin aber der zweite Band gibt nicht wirklich viel Material für eine Rezension her. Daher lieber kurz und bündig.

Kernfakten zum Manga

Name: Uzumaki 2 – Spiral into Horror
Autor: Junji Itō
Zeichner: Junji Itō
Genre: Horror, Mystery
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 208
Erschienen: 24. Dezember 2013
Affiliate Link zu Amazon:


Im ersten Band wurde das Städtchen Kurouzo sowie die beiden Hauptfiguren Kirie und Shuchi vorgestellt. Durch einen mysteriösen Fluch der Spirale drehen immer mehr Menschen in Kurouzo durch und sterben eines grausigen Todes.

Band 2 setzt genau diese Spirale aus Wahnsinn und Tod fort, wobei die Geschichten abgedrehter werden, aber dafür eine ganz eigene morbide Faszination bekommen. Kirie & Shuchi werden Zeuge der immer groteskeren Ausmaße des Fluchs der Spirale bis sich alles vorläufig(?) in einem gewaltigen Sturm entlädt.


Wie bereits erwähnt wird der Horror in Band 2 zunehmend grotesker und das schlägt sich auch im Zeichenstil nieder. Mangaka Junji Ito setzt in diesem Band verstärkt auf ekelerregenden Bodyhorror, der perfekt die wahnsinnigen Fantasien des Autors widerspiegelt.

Dabei merkt man auch bereits merkliche Anzeichen der Erschöpfung der beiden Protagonisten bedingt durch die traumatischen Erlebnisse.


Band 2 setzt wie schon der erste Band auf subtilen Horror in der Rahmenhandlung, in Form des mysteriösen Fluchs der Spirale, während in den einzelnen Geschichten auf grotesken Bodyhorror gesetzt wird. Dies erzeugt eine interessante Mischung, bei der man zwischen Ekel und Faszination für diese kranken Ideen schwankt. Ich vergebe für Uzumaki Band 2 die Wertung lesenswert und bin gespannt, wie dieses „Drama“ endet.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Uzumaki – Spiral into Horror 01 | Review

Name: Uzumaki 1: Spiral into Horror
Verlag: Carlsen Manga!
Erscheinungstermin: 1. Oktober 2013

Eigentlich wollte ich mir die Horrormangas von Junji Ito bis zum Oktober aufsparen, da das thematisch sehr gut passt, allerdings habe ich bei meinem letzten Thaliabesuch die drei Bände von Uzumaki gesehen und musste sie mir einfach kaufen. Viel Spaß also mit meiner Rezension zu Band 1!

Kernfakten zum Manga

Name: Uzumaki – Spiral into Horror

Autor: Junji Itō

Zeichner: Junji Itō

Genre: Horror, Mystery

Verlag: Carlsen Manga!

Seiten: 212

Erschienen: 1. Oktober 2013

Affiliate Link zu Amazon:


Im kleinen japanischen Städtchen Kurouzo gehen seltsame Dinge vor sich. Immer wieder verlieren Menschen den Verstand, drehen komplett durch und sterben einen grausigen Tod. Alle Opfer haben eine Besessenheit nach Spiralen gemeinsam, die groteske Züge annimmt.

Kirie & Shuchi, zwei Schüler aus Kurouzo, stehen im Mittelpunkt der Handlung und werden Zeuge des Horrors, der das beschauliche Städtchen heimsucht. Die Spiralen scheinen überall zu sein.

Die Rahmenhandlung, der schleichende geistige Verfall von Kurouzos Bewohnern, wird durch verschiedene Geschichten vermittelt, die unterschiedlich groteske Formen annehmen. Die Wahl von zwei Protagonisten, welche als Zeugen den Horror miterleben halte ich für eine gute Idee, um dem Leser zwei Figuren für eine persönliche Bindung zu geben.


Der Zeichenstil setzt auf Realismus, was die Menschen sowie das Stadtbild angeht, wird allerdings mit einer großen Portion Surrealismus gepaart. Man merkt allgemein einen düsteren Stil, der sich in jeder Geschichte zum Finale zuspitzt.

Die Darstellung des Horrors nimmt mal grausigere und mal abstraktere Formen an. Besonders die Höhepunkte der einzelnen Geschichten nehmen morbide Züge an, was ganz typisch für einen Junji Ito Manga ist.

Ein großes Lob muss ich an dieser Stelle noch an das „Böse“ an sich aussprechen, welches zwar allgegenwärtig ist aber trotzdem unheimlich bleibt, weil nichts wirklich erklärt wird. Die Vorkommnisse hängen mit den Spiralen zusammen aber wie oder warum bleibt noch unklar.


Zusammengefasst bildet Uzumaki 01 einen gelungenen Einstieg in Junji Ito‘s Horrorfantasie um Wahnsinn und Spiralen. Die Geschichten können unabhängig voneinander existieren, fügen sich aber wunderbar in die Gesamthandlung ein und machen Lust auf mehr. Was den Stil angeht, setzt Junji Ito auf seine Stärken des grotesken Horrors und schafft eine Mischung aus Faszination sowie Ekel. Ich vergebe daher ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellsing Band 07 | Review

Titel: Hellsing 07
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Hellsing geht in die siebte Runde. Über den heutigen Band habe ich im Vorfeld einiges gehört, was die Gewaltdarstellung angeht. Ob dieser Band tatsächlich so gewaltätig ist und ob die Qualität der vorigen Bände erreicht wird, erfahrt ihr jetzt.


Die Schlacht um London tobt in vollem Gange und während sich Walter mit der rechten Hand des Majors beschäftigt, gerät in Integra in die Hände von Andersen und seiner Spezialeinheit. Außerdem beginnt die Schlacht um das Hellsing Anwesen.

Seras & Pip Bernadotte, sowie dessen Söldnerarmee führen eine grausame Schlacht gegen Zooling Blitz, von der ich immer glaubte, sie sei ein hässlicher Mann und ihre Nazi-Vampire. Im Verlauf dieses bizarren Kampfes wird Seras schwer verstümmelt, während Pip alles gibt, um seinen „Schwarm“ zu retten. Als Pip stirbt, trinkt Seras erstmals Menschenblut, was sie ebenso monströs wie Alucard macht. Nach Zoolings Ende fliegt Seras nach London, um Millenium zu vernichten. Ebenso erreicht die Armee des Vatikans London und attackiert die Zeppeline des Majors, welcher seine besten Männer, unter ihnen einen verjüngten Walter(?), versammelt. Alucard erreicht ebenfalls London. Die Overtüre ist vorbei, der Major dirigiert die Melodie und das große Sterben beginnt.


Hellsing 07 schafft es, den ohnehin hohen Gewaltgrad noch weiter in die Höhe zu treiben, jedoch ist der gesamte Band so bizarr, krank & sadistisch, dass es stark überspitzt wirkt.

Neben der Gewalt muss ich auch die grandiose Inszenierung loben. Der Auftritt der Gotteskrieger, der Elite von Millenium, Alucard und Seras sehen sehr cool aus, aber am meisten hat mir der Major gefallen, welcher den um ihn herumtobenden Krieg genießt.


Ich bin ehrlich gesagt erstaunt, wie sich Hellsing entwickelt hat. Vom groben Vampirmanga hat sich Hellsing zu einem bildgewaltigen Paneoptikum entwickelt, welches eine grausame Fantasie aus Blut, Tod & Gewalt zeigt. Dabei werden immer wieder Menschlichkeit & Fanatismus behandelt, was genug Interesse weckt, um die nächste wahnsinnigen Ideen des Mangakas zu betrachten. Ich vergebe das Prädikat lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Hellsing Band 01 | Review

Titel: Hellsing 01
Verlag: Panini Manga
Genre: Horror
Release: 15. August 2007

Das neue Jahr ist angebrochen und ich starte eine neue Manga Review Serie. Wie im Titel angedroht, geht es nun um Hellsing, einem Horrormanga aus der Feder von Kõta Hirano. Der Manga erschien zwischen 1997 & 2008 in 95 Kapitel, die in 10 Bänden zusammengefasst wurden.

Außerdem gab es zwei Animes, die von mir & Ainu89 vorgestellt wurden:

Der Anime Exzess vom 28.10 bis 29.10.17 | Storytime/Gedankenspiel

Special: Anime vs Anime – „Hellsing“ vs „Hellsing: Ultimate“ von Ainu89


Seit Jahrhunderten kämpft die Hellsing-Organisation gegen Vampire, Untote & andere Bedrohungen für die protestantische Gemeinschaft. Als immer mehr Vampire auftauchen, entsendet Sir Hellsing und Lady Integra Wingates Hellsing ihren besten Vampirjäger, den Vampir Alucard, um die Bedrohung einzudämmen.

Gefahr droht jedoch nicht nur durch die Vampire, sondern auch den Vatikan, der im ewigen Zwist mit der Hellsing-Organisation liegt.

Der erste Hellsing-Band dient zur Etablierung der Hauptfiguren, der wichtigsten Organisationen, sowie dem grundlegenden Setting.


Hellsing besticht durch einen besonderen Zeichenstil, der auf harte Konturen, explizite Gewaltdarstellung und markante Gesichter fußt. Der Mangaka versteht es, die sadistischen Neigungen der Figuren (besonders von Alucard) stilvoll in Szene zu setzen, ihnen aber genug Tiefgang zu geben, um sie interessant zu halten.

Zu erwähnen wäre der Umstand, dass so gut wie jede Figur in Hellsing Handschuhe trägt. Warum das so ist, kann ich nicht sagen, aber es ist trotzdem erwähnenswert.


Zusammengefasst bildet Hellsing 01 einen etwas holprigen, aber gelungenen Einstieg in den Manga, der die wichtigsten Figuren etabliert und den Leser darauf vorbereitet, was noch kommen wird. Ein richtiger Bösewicht fehlt noch, jedoch wird bereits angedeutet, dass jemand die Vampire künstlich erschaffen muss. Ich gebe Hellsing das Prädikat lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gyo | Review

Titel: Gyo
Verlag: Viz
Genre: Horror
Release: 21. April 2015

Eigentlich wollte ich mich auf das Werk „All you need is kill“ stürzen, jedoch wird dieser Manga, beziehungsweise die Light Novel, auf Grund des zähen Schreibstiös, vertagt. Heute geht es mir um den Horrormanga Gyo von Junji Ito!

Kurze Info am Rande. Ich habe den Sammelband gelesen und nutzt diesen als Basis für die Review.


Das Paar Tadashi & Kaori verbringt einen Tauchurlaub auf Okinawa. Kaori hat einen hyper sensiblen Geruchssinn und als das Paar einen Fisch mit Beinen trifft, nimmt das Grauen seinen Anfang. Angewidert von dem ekelhaften Gestank des Fisches bittet Kaori ihren Freund, die Abnormität zu beseitigen, was dieser auch tut.

Am nächsten Tag strömen tausende Meeresbewohner mit Beinen an Land und sorgen für Chaos. Tadashi & Kaori reisen nach Tokyo zurück wo sie sich sicher fühlen. Als die groteske Armee schließlich Tokyo, danach ganz Japan und schließlich den gesamten Globus attackiert, wird den Protagonisten, sowie dem Leser das volle Ausmaß der Bedrohung klar. Der Todesgestank senkt sich auf die Erde herab und infiziert Mensch & Tier.

Gyo gehört zu den kreativsten Horrorgeschichten, die ich jemals gelesen habe. Der Autor Junji Ito versteht es, interessante Figuren zu erschaffen und den Horror zu beschreiben, ohne ihn zu entmystifizieren. Es gibt Erklärungen, woher diese „Wesen“ kommen, aber mehr als Theorien scheinen alle Erklärungen nicht zu sein denn es gibt keine Belege. Eines ist jedoch klar, der Tod kommt aus dem Meer. Dazu kommt eine scheinbare Immunität vor der Todesseuche, die jedes Lebewesen grotesk verzerrt und ein offenes Ende.


Gyo ist eine Horrorgeschichte, wobei der Fokus auf dem Bodyhorror liegt. Bei dieser besonders ekelhaften Form des Horror steht die groteske Veränderung des Körper im Mittelpunkt. Junji Ito, sowohl Autor, als auch Zeichner, hat sich sehr detailliert ausgetobt, um den Ekel möglichst plastisch darzustellen. Es gab mehr als eine Stelle, die sich eingebrannt hat und etwas auf den Magen schlug. Genau darin liegt aber auch der Reiz, denn mit jedem Kapitel steigt die Neugier, welche kranken Ideen der Mangaka nun für den Leser bereithält.


Zusammengefasst ist Gyo eine kurze aber interessante Serie, da in 19 Kapiteln eine derart abgedrehte Horrorgeschichte erzählt wird, wie ich sie selten gelesen habe. Der Erzählstil ist sehr flüssig, nimmt sich Zeit, die Figuren zu entwickeln und entwickelt den Schrecken immer weiter. Die Zeichnungen sind sehr detailliert, was für einen hohen Ekelfaktor sorgt. Ich gebe Gyo das Prädikat lesenswert, jedoch sollte man einen eher stabilen Magen mitbringen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Links zu Amazon (englische Fassung):

GYO 2IN1 DLX ED HC

GYO GN VOL 01 2ND ED (MR) (C: 1-0-0)

GYO GN VOL 02 2ND ED (MR) (C: 1-0-0)

 

re:member 02 | Review

Titel: re:member 02
Verlag: Manga Egmont
Genre: Horror
Release: 1. Dezember 2016

Die Leichensuche geht weiter. Band 1 des Gruselmangas re:member hat mir sehr gut gefallen und ob mich die Reihe weiterhin begeistert erfahrt ihr jetzt!

Review zu Band 01:

re:member 01 | Review


Im letzten Band wurden Asuka und fünf ihrer Mitschüler von ihrer Klassenkollegin Haruka auf die Leichensuche geschickt. Die Teilnahme an dieser nächtlichen Suche ist verpflichtend und es ist unmöglich sich davor zu drücken. Als Shota bei der Suche wissentlich seine Freunde geopfert hat wird ein Keil in die Truppe getrieben. Die Zeitschleife tut ihr übriges jedoch wurde einer von acht Leichenteilen gefunden.

Die Ereignisse des ersten & zweiten Tages hinterlassen ihre Spuren bei der Gruppe. Misstrauen & Ärger herrscht wegen Shotas Taten vor. Damit ihm die anderen verzeihen muss er am dritten Tag den Lockvogel spielen damit die anderen die Suche fortsetzen können. Wie zu erwarten war endet Nacht drei der Suche mit dem Tod aller Teilnehmer jedoch wurde ein zweiter Teil gefunden. Sechs Leichenteile sind also noch offen.


In re:member Band 2 werden die Probleme innerhalb der Gruppe bemerkbar. Durch die psychischen Belastung wie der Zeitschleife oder dem sich wiederholenden durchleben eines grausamen Todes kommt das wahre Gesicht von so manchem zu Tage. So zeigen Shota & Rumiko eine extreme Kaltblütigkeit während Kenji, der bisher kaum in Erscheinung getreten ist, sich scheinbar als Vergewaltiger entpuppt.
Neben dem psychischen Terror zieht auch die Gewalt an. Das rote Mädchen wird mehr als einmal in Aktion gezeigt wie sie sich gern rot färbt. Außerdem werden die beiden tötungsarten erläutert die jedoch aufgrund von Spoilern unbeschrieben lassen.


Alles in allem setzt re:member Band 2 die Handlung spannend fort, löst so manches Rätsel und wirft dafür einige weitere auf. Ich bin gespannt wie es weitergeht und wie sich der gemeine Cliffhänger vom Ende auflösen wird. Prädikat: lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Link zu Amazon:

re:member 01
re:member 02