Wer ist … Ashley „Ash“ Williams? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #18]

Wer ist … ? geht in die achtzehnte Runde und heute gehen wir weg von den Comics, Videospielen und Manga und widmen uns dem coolsten Anti-Helden des Horrorgenres. Ash aus The Evil Dead!


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Ash hatte seinen ersten Auftritt im 1982 erschienen Kultfilm Tanz der Teufel/The Evil Dead und dort ist die Hauptfigur. Außerdem war er der Protagonist in Evil Dead II, Armee der Finsternis und Ash vs Evil Dead Staffel 1 bis 3.

Seit der Nacht in der Hütte (und der zweiten Nacht – siehe Evil Dead II Review), in welcher seine Freunde durch versehentlich beschworene Dämonen getötet wurden, kämpft Ash gegen die Mächte der Finsternis, ist jedoch eher ein unfreiwilliger Kämpfer für das Gute. Dies hat sich besonders während seiner Zeit im Mittelalter geäußert, als er dort mehr unfreiwillig als freiwillig zur Hoffnung der Menschheit im Kampf gegen die Untoten sowie Dämonen wurde.

30 Jahre nach den Ereignissen von Armee der Finsternis lebt Ash ein friedliches Leben ohne Dämonen aber dafür mit Sex, Drogen und Alkohol. Sein Frieden endete jedoch als er in seinem Drogenrausch aus Versehen einen Dämon aus dem Buch der Toten (Necronomicon – Dreh und Angelpunkt der Handlung) beschwört. Dieses dumme Ereignis mündet in einem gigantischen Road-Trip, in dem es um die Rettung der Welt vor den Dämonen geht …

Es überrascht mich ehrlich gesagt nicht, dass Ash so populär ist und eine der wenigen Ikonen aus dem Horror-Genre ist, die rein menschlich ist. Da die Figur über Jahrzehnte hinweg vom gleichen (großartigen) Schauspieler verkörpert wurde, besitzt Ash einen enormen Wiedererkennungswert.

Ergänzt wird dies durch eine raue, sympathische Art mit der Ash nicht nur Menschen davon überzeugen kann ihn nicht zu töten, sondern auch den Dämonen zeigt, wo der Hammer (oder die Kettensäge) hängt. Mit markanten Sprüchen, meistens Bonmots wie Groovy!, seiner Schrotflinte und der Kettensäge als Handprothese gehört Ash zu markantesten Persönlichkeiten im Horrorgenre neben Jason Voorhees, Michael Myers oder Freddy Krueger.

Die Performance von Burce Campbell, der Schauspieler von Ash, die Qualität der Evil Dead Filme sowie der abstruse Humor von Ash vs Evil Dead sorgen dafür, dass ich nicht nur ein großer Fan von Ash bin, sondern auch das Evil Dead Franchise verehre, fast so sehr wie das Alien Franchise.

Wer also noch nie was von Ash gehört hat, hat nun ein paar grundlegende Informationen und sollte sich nun die Filme ansehen aber auch der Serie eine Chance geben. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Dracula (Netflix Original Miniserie) | Review

Vampire! Vermutlich die populärsten und wandelbarsten Figuren des Horrorgenres überhaupt. Älter als das Medium Film flattern die unoten Blutsauger seit Jahrzehnten über Kinoleinwände und heimische Bildschirme.

Den großen Vampirboom ausgelöst hat allerdings der Roman Dracula von Bram Stoker. Auf diesem Werk basieren unzählige Filme aber auch die 2020er Netflix Miniserie, die den Stoff auf eine sehr interessante Art adaptiert!

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Die Handlung der Miniserie lässt sich in drei Akte einteilen.

Akt 1 wird aus der Sicht Johnathan Harkers erzählt, der im Auftrag seiner Kanzlei das Schloss Graf Draculas besucht, um seinen Kauf von Gründstücken in England abzuschließen, sowie ihm beim Umzug zu assistieren. Dabei gerät Johnathan in die grausame Gefangenschaft des Grafen und wird von diesem ausgesaugt. Nach seiner Flucht berichtet er in einem Kloster von seiner Tortur, muss sich dann aber mit den Nonnen dem Grafen stellen …

In Akt 2 befindet sich Dracula auf der Demeter in Richtung England. Dort tötert er nach & nach die Besatzung, sowie die Passagiere, möchte dabei aber vorläufig seine Identität schützen …

Der dritte Akt spielt in der Gegenwart des Jahres 2020 und behandelt in Nuancen den Aufenthalt Graf Draculas in England, sowie seine Besessenheit von Lucy Westenra und dem Aufeinandertreffen mit Doktor Seward. Hier ist auch das Finale angesiedelt und die größte Angst von Dracula wird thematisiert …

Die Dracula Miniserie ist eine sehr interessante Adaption des Romans, die sich allerdings nicht auf das Horrorgenre allein fokussiert, sondern verschiedene Genres miteinander zu kombinieren versucht, was über weite Strecken sehr gut funktioniert. Im Zentrum der Serie steht Dracula, dessen optisches Design stark an die populären Filme der 70er mit Christopher Lee erinnert. Darsteller Claes Bang geht in seiner Rolle als charismatischer Blutsauger voll auf und schafft den Spagat zwischen sympathischen Schurken und grausamen Monster hervorragend.

Er schafft es auch, das Interesse immer oben zu halten, was der Vampir mit Stil als Nächstes vor hat. Ihm Gegenüber steht eine kleine Gruppe an Figuren, wobei Dolly Wells als Agatha van Helsing/Zoe Helsing dem Graf über ein Jahrhundert lang als erbitterter Gegenspieler das Leben schwer macht.

Genretechnisch nutzt Dracula Elemente aus den Segmenten Horror, Drama und Thriller, sowie humoristische Elemente. Besonders zum Finale hin erinnert die Serie stark an Sherlock, was nicht überraschend ist, da beide Serien vom kreativen Team geschrieben wurden. Durch den Genremix bleibt die Serie durchgehend frisch und weiß bis zum Ende hin zu gefallen, geht dabei aber auch einen ähnlich Weg wie der 1992er Dracula und macht aus dem Blutsauger einen eher tragischen Charakter.

Alles in allem ist Dracula eine interessante Miniserie, die das Subgenre des Vampirfilms nicht neu erfindet, aber qualitativ sehr zu gefallen weiß, dank eines hervorragenden Dracula-Schauspielers und eines unterhaltsamen Genremix. Fans von Vampiren sollten dieser Serie eine Chance geben, aber auch alle anderen sollten einen Blick riskieren, da diese Miniserie mehr als einmal zu überraschen, schockieren und belustigen weiß!

Daher vergebe ich für Dracula die Wertung sehenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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The Exorcist Staffel 1 | Review

Name: The Exorcist
Originaltitel: The Exorcist
Staffeln: 2
Episoden: 20 in 2 Staffeln
Sender: Fox
Genre: Horror, Drama

Horrorserien sind schon was Tolles. Die Handlung hat viel Zeit sich zu entfalten und die Atmosphäre kann mit wesentlich mehr Zeit aufgebaut werden. Eher per Zufall habe ich mir in einem Rutsch die erste „The Exorcist“ Staffel angesehen. Die Serie ist gut, hat aber ein Problem aber lasst mich weiter ausholen.


Kernfakten zur Serie:

Name: The Exorcist

Originaltitel: The Exorcist

Staffeln: 2

Episoden: 20 in 2 Staffeln

Sender: Fox

Genre: Horror, Drama


Handlung: Das schleichende Böse

Im Haus der Familie Rance gehen seltsame Begebenheiten vor sich. Angela, Mutter von zwei Töchtern und Frau eines Mannes, der sich von einer Gehirnerkrankung erholt, hört in den Wänden Geräusche und bemerkt seltsame Bewegungen der Einrichtungsgegenstände.

Die religiöse Frau vermutet einen Dämon in ihrem Heim, der von ihrer Tochter Katherine, die den Tod einer Freundin bei einem Autounfall verarbeitet, Besitz ergriffen hat. Nach langen flehen bei der Kirche erhält sie Unterstützung vom Priester Tomas und dem Exorzisten Marcus. Als sich herausstellt, wer in der Familie Rance besessen ist überschlagen sich die Ereignisse und eine Verschwörung, die einen Papstbesuch behandelt, wird teil des Plots. Die dämonischen Mächte scheinen unbesiegbar zu sein …

Meine Meinung zur Staffel

Die Serie ist nicht wirklich gruselig, aber das ist kein großes Problem, da die Handlung die wahre Stärke von The Exorcist ist. Zumindest über weite Teile der Staffel. The Exorcist ist ein Sequel zum Kultfilm The Exorzist aus dem Jahr 1973 und diese Verknüpfung macht einen der größten Reize aus, da so ein hervorragender Twist in die Mitte der Staffel gebracht werden kann. Durch diesen Twist wird auch das Verhältnis der Figuren teilweise verändert, was frischen Wind in die Geschichte bringt.

Leider ist der Nebenstrang um die Verschwörung gegen den Papst zu viel des Guten. Diese Nebengeschichte würde eher in einen Hellblazer Comic passen und sorgt nur für eine dezente Überladung der Staffel. Das ist besonders schade, wenn man das gelungene „world building“ der Serie betrachtet. Man erfährt viel über die Figuren und die religiös geprägte in der sie leben.

Neben der Handlung bietet die Serie einige sehr interessante Figuren wobei Pater Tomas und der Exorzist Marcus die Speerspitze bilden. Beide Figuren haben ebenso wie die Schauspieler eine perfekte Chemie miteinander. Die emotionale Bromance zeigt auch, wie viel Zeit sich die Serie nimmt, um die wichtigen Figuren zu entwickeln.

Abseits davon sind die Spezialeffekte für eine Serie, großteils, sehr solide und qualitativ besser als in den meisten Filmen des Exorzismus Franchise. Leider ist der Soundtrack eher unpassend und so manche Darstellung der Besessenheit wirken unfreiwillig komisch.

Fazit

Alles in allem ist die erste Staffel von The Exorcist äußerst solide und ignoriert glücklicherweise alle Filme nach Teil 1. Obwohl die Staffel zum Schluss hin etwas abbaut, sind die ersten beiden Drittel sehr spannend und setzen wohl platzierte Twists. Auch wenn die Serie nicht wirklich gruselig ist, hat sie einiges zu bieten und weiß durchaus zu unterhalten. Daher vergebe ich für The Exorcist Staffel 1 die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Exorcist Season 1 | Review [english review #2]

Name: The Exorcist
Seaons: 2
Episodes: 20 in 2 seasons
Sender: Fox
Genre Horror, Drama

My girlfriend and i like horrormovies. Also we like tv series. Luckily we found The Exorcist, a direct sequel to The Exorcist but ignoring the other movies. Whether the series is worth seeing or qualitatively the same as the rest of the franchise you will now learn!


Core facts about the series:

Name: The Exorcist

Seaons: 2

Episodes: 20 in 2 seasons

Sender: Fox

Genre Horror, Drama


Story synopsys

Strange events are going on in the Rance family house. Angela, mother of two daughters and wife of a man who is recovering from my brain disease, hears sounds in the walls and notices strange movements of the furnishings. The religious woman suspects a demon in her home, who has seized her daughter Katherine, who processed the death of a friend in a car accident. After long prayers at the church she receives support from the priest Tomas and the exorcist Marcus. When it turns out who is obsessed with the Rance, the events roll over and a conspiracy that deals with a Pope’s visit becomes part of the plot. The demonic powers seem invincible …

My opinion

The series is not really scary, but that’s not a big deal because the action is the true strength of The Exorcist. At least over much of the season. The Exorcist is a sequel to the 1973 cult movie The Exorcist, and this link is one of the biggest charms in bringing such a great twist into the middle of the season. This twist also partially changes the relationship of the characters, bringing a breath of fresh air to the story.

Unfortunately, the sideline to the conspiracy against the Pope is too much of a good thing. This side story would fit more in a Hellblazer comic and provides only for a subtle overload of the season.

That’s a shame if you look at the successful „world building“ of the series. You learn a lot about the characters and the religious life in which they live. In addition to the action, the series offers some very interesting figures with Father Tomas and the Exorcist Marcus spearhead. Both characters and the actors have a perfect chemistry with each other. The emotional Bromance also shows how much time the series takes to develop the important characters.

Apart from that, the special effects for a series are largely, very solid and qualitatively better than in most films of the exorcism franchise. Unfortunately, the soundtrack is rather inappropriate and some portrayals of obsession seem involuntarily funny.

Conclusion

All in all, the first season of The Exorcist is extremely solid and fortunately ignores all the movies after Part 1. Although the season finishes off at the end, the first two-thirds are very exciting and put well-placed twists. Although the series is not really scary, it has a lot to offer and a lot to talk about. Therefore, I forgive the rating worth seeing for The Exorcist season 1!

That’s it from my side. We read in the next post!

Diablero (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Name: Diablero
Originaltitel: Diablero
Staffeln: 1+
Episoden: 8 in 1+ Staffel
Sender: Netflix
Genre: Horror, Mystery

Auch wenn die große Ära des Mystery-Genres vorbei ist tauchen immer wieder Vertreter dieser eher sanften Ausrichtung des Horrors auf. Diablero basiert auf einer mexikanischen Romanvorlage und ist ähnlich strukturiert wie andere Mystere-Serien der 90er und frühen 2000er.

Kernfakten zur Serie:

Name: Diablero

Originaltitel: Diablero

Staffeln: 1+

Episoden: 8 in 1+ Staffeln

Sender: Netflix

Genre: Horror, Mystery


Handlung: Stadt der Dämonen

In Mexiko City werden Kinder mit diversen Gemeinsamkeiten entführt und deren Mütter ermordet. Alle entführten Kinder haben den Geburtstag (2. Februar) und Priester als Väter gemeinsam. Nachdem auch Ramiro Venturas Tochter Marina entführt wird und ihre Mutter ermordet wird, wendet sich der Priester an den Diablero (Dämonenjäger) Elvis Infante, der seine Hilfe gegen eine entsprechende Bezahlung anbietet. Zusammen mit Ventura, Elvis Schwester Keta und Nancy, die Dämonen in sich aufnehmen kann, macht der Diablero auf die Suche nach dem Mädchen. Dabei stößt die Truppe auf eine wesentlich größere Gefahr, die das Ende der Welt bedeuten könnte. Also müssen sich Elvis und co in die Tiefen dieser gigantischen Stadt vorwagen, die voller Dämonen und moralisch fragwürdiger Personen steckt.

Meine Meinung zur Serie

Obwohl Diableros zu Beginn etwas trashig wirkt, steigt die Qualität spürbar an und die Serie macht zum Ende hin einen recht wertigen Eindruck, der sich aus einer Kombination von verschiedenen Faktoren ergibt.

Als Erstes hätten wir das frische Setting mit Mexiko City und der Darstellung einer Rivalität zwischen sakralen und dämonischen Kräften. Während die Kirche und Diableros unabhängig voneinander gegen das Böse vorgehen tummeln sich die Dämonen in den Schatten und schlagen von dort aus zu. Ergänzend zum Setting sind die Figuren, mit ihren Ecken und Kanten aber auch guten Herzen, äußerst interessant.

Die Figuren werden durch hervorragende deutsche Sprecher repräsentiert und zum Glück wird auf einen peinlichen mexikanischen Dialekt oder irgendwelche klischeebehafteten Sätze verzichtet.

Am positivsten hat mich jedoch die Qualität der Effekte überrascht. Da in der Serie sehr viele praktische Effekte genutzt werden und wenig CGI zum Einsatz kommt entsteht ein gewisser Realismus, der sich mit digitaler Technik zumindest im Serien-Format schwerer umsetzen lässt ohne entsprechendes Budget. Simpel gesagt erinnert Diablero an eine hochwertigere Version von Buffy – Im Bann der Dämonen.

Fazit

Alles in allem ist Diablero eine hervorragende Serie, die nach einer kurzen Eingewöhnungsphase mit überraschender Qualität punktet und besonders durch das erfrischende Setting glänzt. Wer eine Mystery-Serie sucht, die sich an gewohnten Standards hält, aber durch das Setting frisch wirkt und eine interessante Geschichte erzählt darf gern einen Blick riskieren. Ich vergebe die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten!

Z Nation Staffel 3 | Review

Name: Z Nation
Staffeln: 4+
Episoden: 56 in 4+ Staffeln
Sender: Netflix, Amazon Video, Syfy
Genre: Horror

Neue Feinde, alte Verbündete und Veränderungen. All dies und etwas mehr bietet die dritte Staffel der großen Alternative zu Nation.


Für einen Überblick zu den Handlungen von Staffel 1 & 2 empfehle ich unten stehende Links, da ich mich nicht permanent wiederholen möchte.

Staffel 3 beginnt mit einer Rückblende, die relativ mittig in der zweiten Staffel 2 ansetzt. Dort hilft die Gruppe der Operation Bisswunde einer Gemeinschaft, die von einem Schurken, der als „Der Mann“ bekannt ist, bedroht wird. Bei diesem Gegenspieler handelt es sich um eine Art Söldner, der für die Menschen von Zona, einer Insel frei von den Zombies, arbeitet.

Nach dieser Rückblende wird direkt ans Finale von Staffel 2 (Achtung Spoiler) angeknüpft. Murphy beschließt sich nicht nach Zona bringen zu lassen und beißt Tommy 10k, Dr. Murch sowie ein paar Soldaten, die nun immun gegen den Zombievirus sind aber Murphys Befehlen folgen müssen. Unser Protagonist mit der blauen Haut will die Menschen in Mischwesen verwandeln, um sie unter seiner Führung in eine Zukunft ohne Angst zu führen. Seine Schar wächst immer weiter, allerdings stellt sich Tommy 10k immer wieder gegen Murphy und auch „Der Mann“ macht Jagd auf den selbst ernannten Messias.

Währenddessen verfolgen Warren, Doc, Addie und der geläuterte Hector, ein ehemaliger Killer des Zero-Kartells, die Spur der modernden roten Hand. Neu im Team ist eine Ärztin aus Asien, die Murphy sucht, um ein Heilmittel für ihr Volk herzustellen. Als Warren von den Mischwesen hört, will sie Murphy um jeden Preis stoppen. Als schließlich Lucy, Murphys Tochter, in die Fänge des Mannes gerät, verbünden sich die ehemaligen Gefährten von Operation Bisswunde erneut.


Storytechnisch geht Staffel 3 in eine neue Richtung und erklärt die Operation Bisswunde für (vorläufig?) beendet. Loben muss ich die Fokussierung auf Murphy, den Erretter der Menschen und Tommy 10k, der endlich die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Diese beiden Figuren entwickeln sich hervorragend und bilden ein (unfreiwillig) funktionierendes Team.

Ebenso wird die Figur Citizen Z weiter ausgebaut, der verzweifelt versucht die Gruppe zu erreichen und unerwartete Hilfe bekommt. Was den Mann angeht, wird hier der wohl bisher beste Gegenspieler der gesamten Reihe etabliert. Seine Motivationen bleiben unklar, ebenso wie er heißt oder was seine Geschichte ist. Bekannt ist nur das er sein Handwerk versteht und sehr widerstandsfähig ist.

Neben der Charakterentwicklung wird auch die Welt von Z Nation weiter ausgebaut, wodurch die Atmosphäre bedrückender wird, da die Erde langsam aber sicher menschenleer wird. Auch wurde an der Inszenierung gearbeitet, was sich in einer konstanten Spannungskurve sowie einigen starken Bildern niederschlägt.


Zusammengefasst hat sich Z Nation in der dritten Staffel sehr gut weiterentwickelt und das bisherige Konzept über Bord geworfen um sich mehr zu einer epochalen Geschichte aufzubauen. Insgesamt macht diese Staffel den bisher wertigsten Eindruck und zeigt äußerst gelungen, was man aus dem Zombie-Genre noch alles rausholen kann. Ich vergebe für Z Nation Staffel 3 die Wertung sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Santa Clarita Diet (Netflix Original) Staffel 2 | Review

Name: Santa Clarita Diet
Staffeln: 2
Episoden: 20 Staffeln
Sender: Netflix
Genre: Horror

Liebe, Zombies und Nazis. Was wie ein Wolfenstein Spiel klingt, ist die Zusammenfassung der zweiten Staffel von Santa Clarita Diet in drei Worten. Da dies jedoch etwas dürftig ist, gehe ich nun ins Detail.


In Staffel 1 lernten wir die Familie Hammond bestehend aus den Maklern Sheila, Joel und deren Tochter Abby kennen. Die 3 leben ein komfortables Leben, welches eine komisch-dramatische Wendung nimmt, als sich Sheila in einen Zombie verwandelt, allerdings ohne die typischen äußerlichen Merkmale anzunehmen. Nun ist die Familie auf der Suche nach einem Heilmittel und gerät von einer skurillen Situation in die Nächste.

Staffel 2 setzt dort an, wo Staffel 1 endete, die Suche nach einem Heilmittel für Sheila und dem Ursprung der Zombievizierung. Eine heiße Spur führt die Hammonds zu einem Restaurant, in dem Sheila, sowie zwei weitere ebenfalls verwandelte Personen, das gleiche Menü gegessen haben. Allerdings wird die Zeit knapp, da die Polizei bezüglich den zahlreichen, unter anderem von Sheila verspeisten, verschwundenen Personen ermittelt und unsere Protagonistin ihre Mordlust immer schwerer kontrollieren kann.

Erzählerisch setzt Staffel 2 die Grundprämisse gelungen fort, verliert sich allerdings immer wieder in Belanglosigkeiten, wie dem Verspeisen von Nazis, was der Rahmenhandlung nichts Neues hinzufügt. Dieser Nebenstrang hätte gestrafft werden müssen, um der Charakterentwicklung von Abby und Eric, dem einzigen außenstehend Eingeweihten, Platz zu machen, da hier wesentlich mehr Potential für eine Liebesgeschichte vorhanden ist, als tatsächlich genutzt wird.


Die Besetzung hat qualitativ einen Gang zugelegt und besonders die beiden Hauptcharaktere Joel & Sheila wirken interessanter, als in Staffel 1. Bei Joel, gespielt von Timothy Olyphamt, merkt man die wachsende psychische Belastung durch den schlimmer werdenden Zustand seiner Frau und sein phasenweise äußerst komisches Verhalten. Ein witziges Detail am Rande ist der ständige 3-Tage-Bart,, den Joel in Staffel 1, als sein Leben noch relativ normal war, noch nicht hatte.

Drew Barrymore hat sich in die Rolle der zombievizierten Mutter hervorragend eingelebt und schwankt zwischen kraftvoller Powerfrau, besorgter Mutter und Monster. Dabei sorgt gerade dieses Verhalten für viele der makabren Szenen.

Abgerundet wird das Quartett durch Abby, gespielt von Liv Hewson und Eric, gespielt von Skyler Gisondo. Erstgenannte leidet unter dem Problem ihrer Mutter noch schlimmer, da sie sich stark vernachlässigt fühlt, aber selbiger nicht helfen will. Sie übernimmt in der zweiten Staffel die Rolle der tragischen Figur, da Joel zwar ebenfalls leidet, dies aber anders darstellt. Die Figur des Eric ist einer der Sympathieträger und der klassische Nerd, der allerdings durch umfangreiches Wissen viel beiträgt. Er hat sich kaum weiterentwickelt in Staffel 2, aber Ansätze sind für eine grundlegende Veränderung in einer möglichen dritten Staffel.

Der Gewaltgrad und der Humor sind zugunsten der Rahmenhandlung etwas zurückgeschraubt worden, was allerdings kein wirkliches Problem darstellt.


Zusammengefasst steht Staffel 2 der ersten Season in nichts nach. Eine gewisse Charakterentwicklung ist vorhanden, die Geschichte sowie die Zombievizierung werden weiter vertieft und allen voran kreativ erklärt. Dafür musste die Gewalt und der Humor etwas weichen, was allerdings verschmerzbar ist.

Daher vergebe ich für Santa Clarita Diet Staffel 2 das Prädikat sehenswert, allerdings hoffe ich auf einen krönenden Abschluss, in der hoffentlich kommenden dritten Staffel, da ich nicht glaube, dass diese Serie auf lange Sicht funktionieren wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Santa Clarita Diet (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Name: Santa Clarita Diet
Staffeln: 1+
Episoden: 10 in 1+ Staffeln
Sender: Netflix
Genre: Horror

Ich kann mich von Netflix nicht trennen. Die Auswahl an interessanten Serien nimmt nicht ab und dank meines Kumpels Felix bin ich über eine sehr ausgefallene Serie gestoßen, die im Untergenre der Horror-Komödie angesiedelt ist. Somit viel Spaß mit meiner Review zur ersten Staffel von Santa Clarita Diet!


Familie Hammond, bestehend aus Joel & Sheila (vom Beruf Makler) sowie deren Tochter Abby, lebt in der Stadt Santa Clarita in Kalifornien. Das Leben der Familie wird plötzlich auf den Kopf gestellt als Sheila sich in einen Zombie verwandelt, anfangs verpacktes Fleisch isst aber nachdem sie einen Menschen verzehrt hat, nur mehr Menschenfleisch essen kann. Das Ehepaar muss sich dabei mit neugierigen Nachbarn und Kulturellen Normen herumschlagen. Dabei kommen sie dem scheinbar mystischen oder medizinischen Ursprung des Problems näher.

Obwohl die Serie dem Horrorgenre zuzuordnen ist, wird die eigentlich ernste Situation durch skurrile Situationen und abgedrehten Humor sehr aufgelockert. Erst in den letzten zwei Folgen macht sich ein ernsterer Unterton bemerkbar.


Die größte Stärke der Serie ist die Besetzung und deren hervorragende Chemie untereinander. Besonders Drew Barrymore als Sheila und Timothy Olyphant schaffen es wie ein richtiges Ehepaar zu wirken. Beide spielen liebenswerte aber schrullige Personen, die mit diesem Problem auf unterschiedliche Art umgehen. Ergänzt wird das Duo durch Liv Hewson als Abby Hammond und Skyler Gisondo als Nerd Erick Bemsis.

Die vier Hauptfiguren haben eine gute Dynamik untereinander die sich auch auf das Zusammenspiel mit den Nebenfiguren auswirkt.

Santa Clarita Diet kommt mit einer ausgewogenen Mischung aus Humor & Ekelhorror daher, was mich insofern belustigt da Horrorkomödien oftmals ekliger sind als reine Horrorfilme.


Alles in allem ist Santa Clarita Diet eine interessante Serie, die die Themen Zombie & Unleben kreativ aufarbeitet und einen sehr skurrilen Humor aufweist. Ich vergebe das Prädikat sehenswert und hoffe das die kommende Staffel 2 eine gleichbleibend hohe Qualität aufweist.

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Van Helsing (Netflix Original) Staffel 2 | Review

Name: Van Helsing
Staffeln: 2
Episoden: 23 in 2 Staffeln
Sender: Netflix
Genre: Fantasy, Drama, Horror

Die dystopische Vampirserie geht endlich auch bei uns in die zweite Runde und setzt erneut auf eine Mischung aus Action, Drama & Horror. Ob mich Staffel 2 überzeugt, erfahrt ihr jetzt!

Review zu Staffel 1:


In Staffel 1 erwachte Vanessa aus einem dreijährigen Koma in einer dystopischen Welt, die von Vampiren beherrscht wird. Ausgestattet mit besonderen Fähigkeiten wird Vanessa zur unfreiwilligen Heilsbringerin der Menschen, obwohl sie nur ihre Tochter finden möchte. Zusammen mit einer bunten Truppe Überlebender begibt sie sich auf eine gefährliche Reise. Doch in den Reihen der Vampire herrscht Uneinigkeit und eine menschliche Widerstandsgruppe bläst schließlich zum Angriff auf die Zitadelle des Oberschurken Dimitri.

Staffel 2 setzt da an, wo Staffel 1 endete. Der Kampf um die Zitadelle ist in vollem Gange, führt jedoch nicht zum gewünschten Erfolg. Die Gruppe um Vanessa wird erneut zersplittert und ein großer Teil der Staffel beschäftigt sich mit den einzelnen Abenteuern der zersplitterten Gruppenmitglieder. Dabei erfährt man viel Neues über die Welt, die Hintergründe von Vanessas Herkunft und den Strukturen.

Um Spoiler vorzubeugen, will ich nur so viel verraten, man erfährt mehr über Vanessas Herkunft und ihre Fähigkeiten als Van Helsing. Außerdem werden mit der Schwesternschaft und dem Ältesten weitere großen Antagonisten neben Dimitri eingeführt.


Die Charakterentwicklung in Staffel 2 ist hervorragend gelungen. Figuren aus Staffel 1 werden sinnvoll weiterentwickelt und erhalten, wie der Vampir Julius, komplett andere Rollen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit den inzwischen in Vampire verwandelten Sam & Axel.

Dazu wird viel mit Rückblenden gearbeitet, was die Beziehungen zwischen Vanessa & Dimitri oder der neuen Figur Scarlett erklärt.

Generell merkt man eine ansteigende Komplexität innerhalb der Serie und auch die Schauspieler holen mehr aus ihren Rollen heraus als in der ersten Staffel. Besonders Sam, Julius, Vanessa & Dimitri glänzen in dieser Staffel mit spannenden Handlungssträngen.

Durch den ansteigenden Gewaltgrad und der düsteren Atmosphäre wandert Van Helsing weiter ins Horrorgenre, jedoch passt dies perfekt zur Grundthematik.


Alles in allem setzt Van Helsing die Stärken der ersten Staffel fort und baut den Serienkosmos kontinuierlich aus. Die Schauspieler leisten eine großartige Arbeit, die Folgen sind hervorragend geschrieben und das Finale macht Lust auf eine dritte Staffel, die hoffentlich in absehbarer Zeit erscheint. Ich vergebe das Prädikat sehenswert!

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Lore Staffel 1 (Amazon Original) | Review

Name: Lore
Staffeln: 1
Episoden: 6
Sender: Amazon Video
Genre: Horror, Doku

Achja, das Horrorgenre lebt meiner Meinung nach im Serienformat richtig auf. Die Geschichten sind spannender, die Charakter feiner ausgearbeitet und die Themen interessanter inszeniert.

Bei Lore handelt es sich um eine von Amazon produzierte Serie, die auf dem gleichnamigen Podcast von Aaron Mahnke fußt. Das Konzept der Serie ist als Anthologie aufgebaut, was im Klartext bedeutet, dass die einzelnen Folgen nicht zusammenhängen und unabhängig voneinander gesehen werden können.


Lore umfasst 6 Episoden und diese thematisieren urbane Legenden, mythische Wesen (Geister, Wechselbälger, …), aber auch wahre Geschichten, oder Tatsachen wie die Lobotomie. Die einzelnen Folgen sind ähnlich wie eine Dokumentation aufgebaut und verwenden verschiedene Stilmittel. Diese Stilmischung beinhaltet Animationssequenzen, Archivaufnahmen und geschauspielerte Szenen.

Ich muss sagen, diese Darstellung der behandelten Themen ist sehr ansprechend und die Besetzung ziemlich gut. So sieht man beispielsweise Robert Patrick als einen Pfarrer, was lustig ist, da man ihn bereits als Geistlichen in der From Dusk Till Dawn Serie gesehen hat.

Was ebenfalls lobend erwähnt werden muss, ist der deutsche Erzähler, der durch die einzelnen Episoden führt. Viktor Neumann macht einen großartigen Job und führt den Zuseher durch die einzelnen Folgen.


Alles in allem ist Lore eine Serie mit interessantem Konzept, spannenden Geschichten, starker Besetzung und gelungener Inszenierung, aber leider viel zu wenigen Folgen. Ich gebe Lore das Prädikat sehenswertund hoffe, dass irgendwann eine zweite Staffel kommen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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