A look at Old Man’s Journey | Mind Game #4

Austria is not known to develop video games (not anymore), at least not in Europe. In 2017, however, a small indie developer released the Adventure Old Man’s Journey and I look at it today. So a heartfelt welcome to the first post of Ein Blick auf … in which I imagine a video game per feature, that can hardly be processed in a classic review or only with great difficulty!

The title is program, because in Old Man’s Journey you drive an old man who goes on a journey after he has received a letter. On his adventurous journey, the man roams the most diverse areas. The game is completely without text but manages to convey many emotions thanks to strong images and to tell a story as simple as it is sensitive.

During the journey, the player will be able to see memories of the old man, in the form of beautiful images that tell of his long life full of ups and downs, joy and sorrow, loss and reconciliation.

These four screen shots, in my opinion, best convey the beautiful art style of Old Man’s Journey, with which it does not need to hide from big productions. Especially the memory of his great love during a trip to the north has touched me deeply, but in general the memory, together with the emotional ending, is a feast for fans of bitter-sweet stories.

Narration is very important to Old Man’s Journey, and every aspect of the game takes this aspect for granted. You notice this with the simple gameplay and the wonderful soundtrack, which wonderfully underlays the individual scenes without ever dominating.

A picture says more than 1000 words and Old Man’s Journey follows this creed. Fans of bitter-sweet stories will be just as enthusiastic as fans of artistically demanding video games. For one to two hours you can have a lot of fun with this game and will be rewarded in the end with a sad as well as beautiful finale.

That’s it from my side. We read in the next post!

Ein Blick auf Old Man‘s Journey | Gedankenspiel

Österreich ist nicht dafür bekannt Videospiele zu entwickeln (nicht mehr), zumindest nicht im europäischen Raum. Im Jahr 2017 hat jedoch ein kleiner Indie-Entwickler das Adventure Old Man’s Journey veröffentlicht und das sehe ich mir heute an. Damit ein herzliches willkommen zum ersten Beitrag von Ein Blick auf … in dem ich pro Beitrag ein Videospiel vorstelle, dass sich in einer klassischen Rezension kaum oder nur schwer verarbeiten lässt aber einen besonderen Aspekt bietet.


Der Titel ist Programm, denn in Old Man’s Journey steuert man einen alten Mann, der sich auf eine Reise begibt, nachdem er einen Brief erhalten hat. Auf seiner abenteuerlichen Reise durchstreift der Mann die unterschiedlichsten Gebiete. Dabei kommt das Spiel komplett ohne Text aus, schafft es jedoch, dank starker Bilder, viele Emotionen zu vermitteln und dabei eine ebenso simple wie einfühlsame Geschichte zu erzählen.

Während der Reise kann der Spieler immer wieder Erinnerung des alten Mannes, in Form von wunderschönen Bildern, sehen die sein langes Leben voller Höhen und Tiefen, Freude und Trauer, Verlust und Versöhnen erzählen.

Diese vier gezeigten Screenshots vermitteln meiner Meinung nach am besten den wunderschönen Artstyle von Old Man’s Journey, mit dem es sich auch nicht vor großen Produktionen zu verstecken braucht. Besonders die Erinnerung an seine große Liebe während einer Reise in den Norden hat mich tief berührt, aber allgemein sind die Erinnerung, zusammen mit dem emotionalen Schluss, ein Fest für Fans von bitter-süßen Geschichten.

Erfahrung wird bei Old Man’s Journey ganz groß geschrieben und jeder Aspekt des Spiels stellt sich diesem Aspekt unter. Dies merkt man beim simplen Gameplay und beim wunderschönen Soundtrack, der die einzelnen Szenen wunderbar unterlegt, ohne jemals zu dominieren.


Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und Old Man’s Journey folgt diesem Kredo. Fans von bitter-süßen Geschichten werden ebenso begeistert sein wie Fans von künstlerisch anspruchsvollen Videospielen. Für ein bis zwei Stunden kann man mit diesem Spiel äußerst viel Spaß haben und wird am Ende mit einem ebenso traurigen wie schönem Finale belohnt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Emily wants to Play – Ersteindruck | Gedankenspiel

Ich bin ein großer Fan von Horror- bzw. Gruselspielen, das dürfte niemanden wundern, wenn man meine letzten Reviews betrachtet. Leider ist das Genre der Horrorspiele vom klassischen Überlebenshorror in den Actionhorror gerückt. Spiele wie Dead Space 1, Dyling Light, Resident Evil 4 & 5 funktionieren sehr gut aber dafür geht oftmals der Gruselfaktor verloren.

Dafür gibt es wieder Spiele wie Layers of Fear, White Night und Emily wants to play, um welches es heute geht, die einem zeigen, wie man ohne Action & Splatter richtig gruseln kann.

Also wie bereits erwähnt geht es heute um Emily wants to play & im Titel steht es auch. Ich hab mir dieses kleine Spiel um 5,99€ im PSN gekauft und habe nicht wirklich was erwartet. Nach den ersten paar Spielsitzungen war ich auch etwas enttäuscht bis ich das Haus, in dem man sich befindet, etwas genauer unter die Lupe genommen habe und den Sinn hinter dem „Spiel“ verstanden habe oder es zumindest glaube.

In Emily wants to play gelangt ihr als Pizzabote in ein gruseliges Haus (ich glaube, es steht nicht im Wald) und erlebt dort den wahren Horror. Ab Mitternacht beginnt das Spiel und man wird von Emily & ihren 3 Spielgefährten gejagt. Diese sind im Einzelnen: Kiki die schwarz-weiße Puppe, die man so lange anstarren muss, bis sie verschwindet, Mr. Tatter der Clown, bei dem man stehen bleiben sollte und Chester, vor dem man davonlaufen sollte, solange man die Chance hat.

Das Spiel ist dabei so aufgebaut, dass man durchhalten muss, bis die Sonne aufgeht. Jede Stunde ist dabei eine Runde und dauert 6 bis 7 Minuten. Während dieser Zeit sollte man nach Möglichkeit immer im Licht und in Bewegung bleiben. Im Internet gibt es Anleitungen wie man die Nacht am besten übersteht jedoch ist meine Empfehlungen die ersten Runden ohne Anleitung zu spielen um sich die Überraschung nicht zu versauen.

Die Jump-Scares sind von gut gesetzt über bösartig bis zu heftig weit gefächert. Der Horror des Spiels basiert jedoch nicht nur auf den Jump-Scares, die Atmosphäre im Haus ist sehr unheimlich und man die Puppen gleich zu Beginn jedoch machen diese nichts. Puppen eben.

Grafisch & Soundtechnisch gibt’s für so ein kleines Spiel nichts zu meckern. Wer ein Heimkinosystem hat, kann sich auf einige heftige Schockmomente gefasst machen. Gameplay ist relativ wenig vorhanden, jedoch braucht man nicht viel um sich dem Horror zu stellen.

Ich kann Emily wants to play weiterempfehlen. Es ist ein spaßiges kleines Spiel für wenig Geld und wer sich gern vor Puppen gruselt ist hier gut aufgehoben.