Jurassic World: Das gefallene Königreich | Review

Titel: Jurassic World: Das gefallene Königreich
Originaltitel: Jurassic World: Fallen Kingdom
Laufzeit: 129 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA
Regie: J. A. Bayona

Ich bin in Jurassic World: Das gefallene Königreich mit gemischten Gefühlen gegangen und habe meine Erwartungen bewusst niedrig gehalten weil, mich bereits die Trailer wenig begeistert haben. Da ich jedoch alle anderen Jurassic Filme gesehen und inzwischen vorgestellt habe, war ich in Jurassic World: Das gefallene Königreich und naja was ich von diesem Film halte erfahrt ihr jetzt.


3 Jahre sind seit der Zerstörung von Jurassic World auf der Isla Nubla vergangen. Der Vulkan auf der Insel, der lange Zeit ruhte, wird nun aktiv und bedroht die Dinosaurier auf der Insel. Die Menschheit muss sich die Frage stellen ob Dinosaurier den gleichen Schutz verdienen wie andere Tiere oder man sie lieber aussterben lassen soll, wie es bereits einmal der Fall war.

Claire Dearing, die ehemalige Parkmanagerin, hat inzwischen die Dino Protection Group (DPG) gegründet, die sich für den Schutz der Dinosaurier einsetzt. Zusammen mit der finanziellen Unterstützung von Benjamin Lockwood, einem alten Freund von John Hammond, dem Gründer von Jurassic Park, wird eine Operation gestartet, um so viele Dinosaurier wie möglich von der Insel zu retten. Dabei wird auch Star-Lord, nein es ist der Raptorentrainer Owen Grady, rekrutiert. Allerdings sollen die Tiere nicht wie versprochen in Sicherheit gebracht werden, sondern auf einer Aktion zu Geld gemacht werden, um die Forschung an einem neuen Dino-Hybriden, den Indoraptor, zu finanzieren.

Als der Indoraptier ausbricht und im Lockwood-Anwesen für Schrecken sorgt beginnt für Claire, Owen, den DPG Mitgliedern Zia & Franklin sowie dem kleinen Mädchen Maisie (weil jeder Jurassic Film ein Kind in der Gruppe braucht) ein Kampf ums überleben.


Eigentlich ist die Prämisse von Jurassic World: Das gefallene Königreich interessant und relativ kreativ krankt allerdings an alten wie neuen Problemen in der Dramaturgie. Ein Umstand, den ich an allen Jurassic Filmen etwas kritisch sehe, ist die Einbringung von menschlichen Bösewichten neben Dinosauriern und Dino-Hybriden. Klar in Teil 1 machte Dennis Nedry Sinn, weil es seine Gier war, die dem Park den nötigen Anstoß gab, um ins Chaos zu stürzen. In Jurassic World 2 gibt es gleich mehrere schurkenhafte Figuren, die allerdings so gut wie alle ausgemerzt werden, weil Bösewichte nie länger als einen Film leben dürfen.

Was mich ebenfalls stutzig macht, sind diverse Entscheidungen beziehungsweise Punkte in der Handlung. So wird Benjamin Lockwood als ehemaliger Freund von John Hammond beschrieben, die gemeinsam die Idee eines Dinoparks entwickelt haben aber John erzählt im ersten Jurassic Park eine andere Geschichte zum Park. Auf den Punkt um Maisie kann ich aufgrund von Spoilern nicht eingehen aber die Enthüllung, was es mit ihr auf sich hat, ist so dumm und nebensächlich eingefädelt das es fast den Eindruck erweckt dem Autor des Drehbuchs war dieser Twist völlig egal.


Technisch gefällt Jurassic World: Das gefallene Königreich wie alle anderen Teile auch und besonders die Inszenierung, die Akzente eines Horror- beziehungsweise Monsterfilms aufweist wirken im Bezug auf die Reihe sehr erfrischend. Besonders die Anfangssequenz mit dem Mosasaurier ist sehr stimmig und unterstreicht perfekt die Monstrosität dieses Meeresbewohners.

Generell ist der Film extrem actionlastig, was zu beginn durchaus gefällt aber besonders zu Schluss hin wirkt alles nur mehr massiv übertrieben, auch wenn das vermutlich gewollt ist. Der Film lebt mehr von der Action und weniger von seiner Atmosphäre, wobei gerade mit dem Indoraptor durchaus Potenzial für einen leichten Horrortouch möglich gewesen wäre. Ein mordender Dino-Hybrid, der durch ein riesiges Anwesen schleicht, klingt irgendwie reizvoll.

Was allerdings auf keine Kuhhaut geht, ist der Soundtrack des Films, der einfach nicht zu den eingesetzten Szenen passen will. Völlig belanglose Szenen eines Waldes mit Stücken untermalt als ob irgendetwas Episches passiert.


Lasst mich zusammenfassen. Jurassic World: Das gefallene Königreich ist kein Totalausfall, allerdings würde ich lügen wenn ich behaupten würde, dass der Film wirklich gut wäre. Jurassic World 2 hat seine Momente und in manchen Szenen flackert das Potenzial des Films durch, aber als Endergebnis bleibt ein bestenfalls mittelmäßiger Sommerblockbuster, der die Wertung bedingt sehenswertdefinitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag

Jurassic World | Review

Titel: Jurassic World
Originaltitel: Jurassic World
Laufzeit: 124 Minuten
Erscheinungsjahr: 2015
Produktionsland: USA

Mit Jurassic World: Das gefallene Königreich geht der Dinosaurier-Epos in die fünfte Runde aber bevor ich mich um diesen Film kümmere wird es Zeit mich dem Film anzunehmen, der die Jurassic Reihe zurück an die Spitze der Nahrungskette gebracht hat. Damit herzlich willkommen zu meiner Jurassic World Rezension!


22 Jahre sind seit den Ereignissen von Jurassic Park vergangen. Ganz im Sinne des inzwischen verstorbenen John Hammond, dem Gründer des ersten Parks, wurde im Süden der Isla Nubla ein neuer, riesiger Park namens Jurassic World erschaffen. Der Park floriert und alles scheint perfekt. Doch hinter den Kulissen bahnt sich erneut eine tödliche Gefahr, in Form eines speziell gezüchteten Dinosauriers, an.

Jurassic World orientiert sich sehr stark am ersten Jurassic Park, was nicht falsch ist da wesentliche Plotpunkte & Themen neu interpretiert werden damit sie dem aktuellen Zeitgeist entsprechen. Im Fokus der Handlung stehen zwei Pärchen. Zum einen die Geschwister Mitchell, die den Park dank ihrer Tante Claire als VIP‘s besuchen können und zum anderen eben Tante Claire sowie dem Wildhüter/Raptorentrainer Owen. Die Handlung wird aus den Perspektiven dieser Personen geschildert und wie die vier den Überlebenskampf gegen amoklaufenden Indominus Rex zu meistern versuchen.

Was Jurassic World nicht gebraucht hätte, wäre ein menschlicher Bösewicht neben dem monströsen Dinosaurier allerdings wird dieser Nebenstrang wohl in der Fortsetzung wirklich relevant.


Sowohl technisch als auch erzählerisch setzt Jurassic World auf die alten Stärken der Reihe und setzt die Handlung mit einem hohen Tempo um, ohne dabei gehetzt zu wirken. Die Dinos sehen fantastisch aus und besonders der Mosasaurier kann als das technische Brett angesehen werden.

Außerdem werden sowohl die Raptoren als auch der T-Rex in eine neue Rolle gesteckt, was mich zu einem Punkt führt, der mich an Jurassic World ein bisschen stört. Der Film ist superinszeniert hat aber auch viel Kitsch zu bieten, den man nicht bräuchte, da Jurassic World ruhig noch mehr in Richtung Monsterfilm hätte gehen können, als er es ohnehin tut.

Die Besetzung des Films ist sehr solide wobei ganz Chris Pratt als Star-Lord, ich meine natürlich Owen Grady, den Cast dominiert und seine Kollegen übertrumpft. Jake Johnson erzeugt ebenfalls Sympathie als eine Art „Dr. Ian Malcolm“ bekommt aber leider zu wenig Screentime um seine schrullige Rolle auszuweiten.

Der Soundtrack besteht aus klassischen Stücken, neu arrangiert und eigenen Kompositionen, die dem Erstling in nichts nachstehen.


Mit Jurassic World kehrt die Reihe imposant zurück und ist in etwa auf Augenhöhe mit dem ersten Teil, hat allerdings auch die gleichen Stärken sowie Schwächen. Dennoch ist die Orientierung am ersten Teil sehr clever und der Film legt dennoch den Grundstein für eine eigene Trilogie, die hoffentlich nicht das gleiche Schicksal wie Jurassic Park 1 – 3 erleiden wird. Ich vergebe für Jurassic World die Wertung sehenswert.

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Jurassic Park 3 | Review

Titel: Jurassic Park III
Originaltitel: Jurassic Park III
Laufzeit: 92 Minuten
Erscheinungsjahr: 2001
Produktionsland: USA

Eigentlich wollte ich nie über Jurassic Park 3 schreiben, da ich diesen Film für den schwächsten Teil des Franchise halte. Im Zuge der Jurassic Park Quadrologie setze ich mich auch mit diesem Film auseinander.


Dr. Alan Grant, Paläontologe und Überlebender des Jurassic Park Vorfalls, wird vom Ehepaar Kirby angeheuert, um sie als Führer bei einem Rundflug über die Isla Sorna (Anlage B) zu begleiten. Als das Ehepaar auf der Insel landen will, wird Alan aufgrund seiner Widerworte wegen dieser wirklich dummen Idee von einem Bodyguard der Kirby’s niedergeschlagen.

Nach Alans Erwachen stellt er schockiert fest, dass das Flugzeug gelandet ist und die Kirby’s mit ihren Mitarbeitern scheinbar nach einem Jungen namens Erik suchen. Die Suche wird aprubt abgebrochen, als die Gruppe von einem Spinosaurus attackiert wird, durch den auch die Flucht mit dem Flugzeug verhindert wird. Nach einer weiteren Flucht durch den Dschungel, der weitere Opfer fordert, muss sich die Gruppe bestehend aus Alan Grant, seinen Assistenten Billy, das Ehepaar Kirby und Mr. Udesky zur Küste durchschlagen, um dort auf Rettung zu hoffen. Die Kirby’s wollen jedoch vorrangig ihren Sohn retten. Erneut beginnt ein Kampf ums Überleben auf der Isla Sorna.

Dramaturgisch ist der dritte Jurassic Park Film wesentlich schwächer als seine Vorgänger, was unter anderem am Fehlen einer charismatischen Figur liegt. Ein paar interessante Kniffe hat der Film trotzdem, beispielsweise den Grund, weshalb die Kirby’s auf die Isla Sorna wollen.


Neben der Handlung ist auch die Besetzung schwächer als in den Vorgängern. Sam Neil kehrt als Dr. Alan Grant zurück und liefert immer noch eine solide Performance ab jedoch bleibt er das einzige Aushängeschild der menschlichen Besetzung.

Technisch weiß auch der dritte Jurassic Park zu gefallen. Die Dinosaurier sehen sehr imposant aus und besonders die Carnivoren Tyrannosaurus & Spinosaurus gefallen. Apropos Spinosaurus, diese Kreatur wurde als neuer Bösewicht eingeführt, der dem Tyrannosaurus überlegen ist und das halte ich für eine sehr gute Entscheidung. Neben den Velociraptoren gehört der Tyrannosaurus Rex zu den Markenzeichen der Filmreihe. Eines dieser Maskottchen gegen ein anderes auszutauschen, ist gewagt und ging zu recht schief, da der Tyrannosaurus auch außerhalb der Filme sehr populär ist.

Am Soundtrack, dieses Mal aus der Feder von Don Davis, kann man nicht meckern. Der ist erneut sehr solide und passt perfekt zum Film.


Zusammengefasst ist Jurassic Park 3 der bisher Schwächste der Reihe, der nur in puncto Tricktechnik an seine Vorgänger heranreicht. Das Tempo ist erneut sehr hoch, allerdings ist die Handlung nicht so dicht wie in Teil 2 und wirkt noch dünner im Vergleich zum ersten Film. Daher vergebe ich für Jurassic Park 3 das Prädikat bedingt sehenswert!

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Jurassic Park | Review

Titel: Jurassic Park
Originaltitel: Jurassic Park
Laufzeit: 123 Minuten
Erscheinungsjahr: 1993
Produktionsland: USA

Dinosaurier sind cool umd noch besser ist eine möglichst unübertriebene Darstellung dieser Tiere sowohl als gefährliche Räuber als auch harmlose Pflanzenfresser.

Jurassic Park aus dem Jahr 1993 basiert auf dem Roman DinoPark von Michael Crichton, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film setze im Bereich Spezialeffekte neue Maßstäbe und trat eine sehr interessante Filmreihe los!


Der Multimilliardär John Hammond hat auf einer von ihm gepachteten Insel, vor der Küste Costa Ricas, einen Freizeitpark erschaffen. Mithilfe modernster Gentechnologie ist es ihm gelungen, Dinosaurier und andere paläontologische Attraktionen zu züchten.

Allerdings ereignet sich beim Aussetzen eines Veloceraptor ein tödlicher Unfall, durch den Hammonds Investoren in Bezug auf die Sicherheit des Parks nervös werden. Daher sollen ein paar Experten den Park absegnen.

Diese Gruppe besteht aus dem Paläontologen Dr. Alan Grant, der Paläobotanikerin Dr. Ellie Sattler sowie dem Chaostheortiker Dr. Ian Malcolm. Letzterer wurde von Gennaro, dem Anwalt der Investoren, angeheuert.

Nach einer ersten Besichtigung des Parks sind die Wissenschaftler sowohl fasziniert von den technologischen Errungenschaft, aber auch besorgt um den Umgang damit. Besonders Dr. Malcolm äußert sich besorgt über die unvorhersehbaren Probleme in komplexen Systemen.

Die nachmittägliche Führung endet wenig erfolgreich, da die Gruppe, der sich Gennaro, sowie Hammonds Enkel Lex & Tim aschließend, nur einen kranken Dinosaurier vorfindet. Ellie verbleibt beim Tierarzt und der Rest der Gruppe setzt die Tour fort, als sich ein Sturm anbahnt. Sowohl im übertragenen Sinne, als auch im meterologischen Sinn. Durch die Gier eines Mitarbeiters fällt das gesamte Sicherheitssystem im Park aus und die Dinosaurier kommen frei. Das Chaos nimmt seinen Lauf und ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt.

Ich mochte schon immer, wie Jurassic Park mit verschiedenen wissenschaftlichen Theorien spielt und besonders die Chaostheorie, sowie der Schmetterlingseffekt spielen eine tragende Rolle. Neben den offensichtlichen Problemen, ausgelöst durch den gierigen Dennis Nedry, gibt es scheinbar eine hohe Dunkelziffer an nicht sofort erkennbaren Problemen. So staut sich im Verborgenen ein gewaltiger Berg an Problemen, von denen Scheinwerfer, die sich nicht abschalten lassen, die geringsten sind.

Was mich allerdings schon immer gestört hat, war der Seitenstrang um Dennis Nedry, einem geldgierigen Mitarbeiter des Jurassic Park. Durch diesem Strang erhält die Handlung ein paar Thriller-Elemente, allerdings wird kaum darauf eingegangen, wer Dennis besticht, zum Untergang des Parks beizutragen. Hier wäre noch Luft nach oben gewesen.


Technisch ist Jurassic Park trotz des Alters von 25 Jahren immer noch beeindruckend und setzt auf den Einsatz von CGI sowie mechanisch gesteuerten Dinosauriern. Allerdings merkt man kaum einen Unterschied zwischen beiden Techniken, was definitiv für die Qualität spricht.

Jurassic Park hat die Popularität von Dinosauriern enorm gesteigert und besonders der Tyrannisaurus Rex hat sich dank dieses Film jedem ins Gedächnis eingebrannt. Weiters wurden die Velociraptoren als zweite Gegenspieler der Menschen eingeführt, eine Rolle die bis Jurassic World bleiben soll. Lustiger Fun fact; die Darstellung (Größe) des Velociraptors orientiert sich nicht am echten Raptor, sondern der nahe verwandten Art Deinonychus aus Nordamerika.

Aus der Besetzung stechen klar Jeff Goldblum als Ian Malcolm und Bob Peck als Wildhüter Robert Muldoon heraus, die den Untergang des Parks auf lange Zeit kommen sehen, da gewisse Raubtiere zu gefährlich sind. Komplett verheizt wurde leider Samuel L. Jackson als Parkmitarbeiter Ray Arnold, dessen Rolle durch mangelnde Einwirkung auf die Handlung kaum in Erinnerung bleibt.

Über den Soundtrack kann man wohl kaum Meckern, da dieser von John Williams komponiert wurde und wie üblich eine solide Arbeit ist.


Alles in allem ist Jurassic Park auch nach über 25 Jahren ein äußerst solider Film, der dank simpler Prämisse, interessanten Figuren und sehr starker Technik überzeugen kann. Ein paar kleine Macken hat der Erste Teil des Dinosaurier-Epos zwar, aber die fallen kaum ins Gewicht. Von mir erhält Jurassic Park ein klares sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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