Exkurs: Infinite Frontier Teil 4

Willkommen zum vierten Teil meiner Infinite Frontier Reise. Der heutige Beitrag fällt etwas kürzer aus, da ich diesen Monat „nur“ meine Heftserien gelesen habe, aber Corona und eine Leseflaute sind eine üble Mischung!

Wer die anderen Beiträge noch nicht kennt folgt bitte diesen Links:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Alle anderen lesen ab hier weiter!


Batman Heft 60 (#110 (I) & #111 (I)

Mit Batman Heft 60 endet die erste Storyline „Das feige Pack“ und zum Ende hin hat die Geschichte ordentlich Fahrt aufgenommen. Der Kampf zwischen Batman und Peacekeeper-01 ist klar das Highlight des Heftes.

Außerdem läutet das Ende dieser Story endlich die „Fear State“ Saga ein und im nächsten Heft startet dann hoffentlich auch das Event!

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass die Batman Serie qualitativ so zulegt hat und hoffe auf eine steigende Qualität!


Batman – Detective Comics Heft 57 (#1040 (I), #1038 & 1039 (II)

Bei den Detective Comics haben wir den Arc „The Neighborhood“ beendet und Heft 57 beschäftigt sich mit den Folgen davon. Während sich Roland Worth mit dem Pinguin verbündet um Batman/Bruce Wayne zu töten, erfahren wir auch die Geschichte des Schurken Vile.

Erzählerisch sehr gelungen und optisch äußerst ansprechend bleibt Detective Comics mein Liebling unter den DC Heftserien!


Justice League Heft 4 (#64, #61 – 62 (II)

In der Justice League Serie müssen sich sowohl das reguläre JL Team als auch die Justice League Dark weiterhin großen Problemen stellen.

Die Justice League wird vor dem Schurken Symnar Utopia gewarnt, der die Erde attackiert um sich an Superman zu rächen und als ob dieses Problem nicht reicht muss das Dark Team die Jagd auf Merlin intensivieren, da jener immer gefährlicher wird.

Auch wenn die JL Dark Geschichte etwas zu überrepräsentiert ist in diesem Heft, machen beide Handlungsbögen Spaß und ich bin überrascht, dass mir Justice League Dark so gut gefällt.

Ich bin gespannt wie sich die Serie weiterhin entwickelt und besonders die neue reguläre Justice League Serie macht Lust auf mehr!


Justice League: Infinite Frontier Heft 2 (#3 & #4)

Das multiversale Event Justice League: Infinite Frontier geht weiter und die Katastrophe nimmt langsam aber sicher ihren Lauf. Während die Autorität und President Superman das Multiversum bereisen um das Rätsel des Flashpoint Batman zu lösen, gerät Barry Allen immer mehr unter den Einfluss von Psycho Pirate.

Abseits davon müssen andere Helden an anderen Fronten ihre Schlachten austragen.

Ich mag das Konzept eines Multiversum-Events. Es macht extrem viel Spaß den diversen Strängen zu folgen und auch das etwas langsame Thema stört nicht, da die Spannungskurve langsam aber beständig nach oben steigt.

Kurzum; ein tolles Event, das man lesen sollte!


Somit sind wir für den April auch wieder am Ende angelagt. Infinite Frontier unterhält mich weiterhin klasse und ich freue mich bereits auf den Mai!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Exkurs: Infinite Frontier Teil 3

Ein weiterer Monat ist vorbei und es wird Zeit für einen neuen DC Infinite Frontier Exkurs. Wer die beiden vorigen Beiträge verpasst hat, kann sie hier & hier nachlesen!

Für alle anderen beginnt nun Teil 3 meiner Infinite Frontier Reise!


Justice League Heft 3, Batman Heft 59 & Batman Detective Comics Heft 56

Den Anfang machen mal wieder meine „big three“ Heftserien Justice League, Batman & Detective Comics!

In Justice League wird die Prismen Saga abgeschlossen, was schade ist denn hier war noch einiges an Potenzial vorhanden. Dennoch war der Arc sehr unterhaltsam und macht Lust auf mehr.

Nicht unbedingt Lust auf mehr macht die Justice League Dark Story über die Rückkehr eines irren Merlin. Keine schlechte Geschichte, aber ich habe zur Zeit einfach mehr Bock auf den Bendis Run und die JL Dark hätte sich eher als eigener Band (oder Heftserie) angeboten.

Batman geht auch mit Heft 59 noch nicht wirklich in die Vollen, ABER die Handlung wird nun spannender und langsam baut sich das Event auf. Leider werden wir dann wieder von der Ghost-Maker Story ausgebremst, welche zwar interessant gezeichnet ist, aber zu sehr von Batman ablenkt. Hoffentlich bessert sich der Zustand endlich in Heft 60!

Im Gegensatz zu Batman wird Detective Comics mit jedem Heft besser. Die Story um Batman/Bruce Wayne vs Roland Worth erreicht ihren Höhepunkt und im Schatten wächst ein neuer Schrecken heran. Sowohl erzählerisch, als auch optisch sehr hochwertig, bleibt Batman Detective Comics mein aktuelles Highlight der Heftserien!


Robin BD 1: Turnier der Killer (Inhalt: ROBIN 1-6 & Material aus Batman)

Abseits der drei Heftserien habe ich den ersten Band der Robin Soloserie gelesen. In dieser nimmt Damian Wayne, der ehemalige Robin von Batman, an einem Turnier der Assassinen teil, um das Rätsel der mysteriösen League of Larzarus zu lüften.

Erzählerisch und optisch durchaus spannend, bleibt der Band trotzdem etwas hinter meinen Erwartungen, weil mir der Turnier Arc Part etwas zu kurz kommt. Hier wäre eine bessere Balance zwischen Rahmenhandlung und Kämpfen besser gewesen.

Trotzdem bleibe ich bei der Serie dran!


Crime Syndicate: Böse neue Welt (Inhalt: CRIME SYNDICATE 1-6)

Eine meiner meisterwarteten Miniserien bei Infinite Frontier war Crime Syndicate, welche den Werdegang der „bösen Justice League“ auf Erde-3 thematisiert. Leider wirkt die Handlung in den ersten Heften zu überladen, weil zu viele gute Ideen verbaut werden, aber zum Finale hin nimmt die Spannungskurve noch Fahrt auf!

Kurzum eine interessante Miniserie, welche quasi eine Lightversion von The Boys mit dem DC Universum verschmilzt. Keine Pflichtserie aber einen Blick wert!


Justice League Infinite Frontier Heft 1

Eine neue Bedrohung für das Omniversum wächst heran und seine größten Helden müssen sich auf den kommenden Sturm vorbereiten …

Das ist nur eine grobe Prämisse, aber mehr möchte ich zur bisherigen Handlung des I.F. Events nicht verraten. Mit seinem langsamen Tempo mag Infinite Frontier etwas langatmig wirken, aber das Setting und die Optik holen einiges raus.

Ich bin gespannt wie sich die Story in den kommenden Heften entwickelt!


Batman: Urban Legends – Waffengewalt (Inhalt: BATMAN URBAN LEGENDS 1 – 6)

Mein Highlight im März war der Batman: Urban Legends Band. Hier werden zwei Geschichten geboten. Zum einen müssen Batman & Red Hood einen gefährlichen Drogendealer ausschalten und in der zweiten Story verfolgt man Grifter bei seinem Job als Leibwächter.

Beide Stories sind spannend, temporeich und sehr ansprechend gezeichnet. Dazu kommt ein gewisser Kontrast. Im Batman/Hood Handlungsbogen wird die Beziehung zwischen den Beiden thematisiert und bei Grifter wird ein Teil seines ehemaligen Universums re-etabliert.

Ein absolut lesenswerter Band und ein MUSS für DC Fans!


Bonus: Naomi – Wie alles Begann (Inhalt: NAOMI 1 – 6

Kein Teil von Infinite Frontier, sondern des Wonder Comics Imprint und somit ein Brian Michael Bendis Original, ist der Band über Naomi, die neueste Heldin der Justice League.

Dieser Band ist absolut lesenswert, da hier alle Stärken von Bendis ausgespielt werden, wie eine temporeiche Handlung, sympathische weibliche Hauptfiguren und eine passende Prise Humor.

Auch optisch kann der Band überzeugen, auch wenn wir hier keinen I.F. Comic haben, so ist dieser Band ein optimales Beiwerk!

Ich freue mich jetzt schon auf die zweite „Season“ des Comics.


Das wars auch schon mit diesem Beitrag. Ihr hoffe er war für euch unterhaltsam und wir lesen uns beim nächsten Mal!

Exkurs: Infinite Frontier Teil 2

Nach einer kleinen Blogpause melde ich mich zurück mit einem weiteren Teil meiner Infinite Frontier Reise. Wer den ersten Teil noch nicht kennt kann das hier nachholen und wir starten sofort mit Teil 2!

Wenn es von Nerd.Ics eine umfassende Rezi zu einem Comic gibt werde ich diese verlinken!


Justice League Heft 2, Batman Heft 58 & Batman Detective Comics Heft 55

Bei den aktuellen Heftserien sind Detective Comics und Justice League klar meine Favoriten, während Batman auch gut ist, aber langsam gern Fahrt aufnehmen darf.

In der Justice League Heftserie wird die Prism Storyline weitererzählt und nach der Attacke auf die Erde geht die Justice League zum Gegenangriff über!

Das ist nicht nur großartig inszeniert, sondern auch spannend erzählt und schön gezeichnet!

Für Batman wird die Luft in Detective Comics langsam knapp. Weiterhin vom Gesetz verfolgt gerät Batman auch ins Visier von Huntress und Bruce Wayne wird des Mordes verdächtigt!

Optisch äußerst hochwertig gezeichnet und spannend erzählt, wird auch dieses Heft dem Namen Detective Comics gerecht, da hier wirklich das Flair einer Detektivgeschichte aufkommt!

In der Batman Serie plätschert die Handlung weiterhin vor sich hin. In Heft 58 bekommt Ghostmaker sehr viel Screentime, was eigentlich cool ist aber dann doch etwas ernüchternd wirkt, wenn die Geschichte gewirkt hat.

Auch der Zeichenstil schwankt in der Qualität. Somit ist die Serie gut, aber leider nicht überragend. Hoffentlich bessert sich der Umstand!

Somit sind 2 von 3 Heftserien großartig und eine ist zumindest gut. Ein Schnitt mit dem ich zufrieden bin!


Der Joker BD 1: Töte den Joker! (Inhalt: Joker #1 – #5)

Die Joker Soloserie sollte man eigentlich als Joker/James Gordon titulieren, da beide Figuren eine tragende Rolle spielen. James Gordon wird damit beauftragt den Joker zu töten. Schafft er es, winkt genug Geld für einen schönen Lebensabend, aber der Joker hat es sich nach seinem Krieg in einem Ressort gemütlich gemacht.

Selbstverständlich ist an der Handlung noch mehr dran, aber wie bei Detective Comics ist auch die Jokerserie sehr nah an einem Thriller dran, was der Spannung und dem Tempo gut tut!

Auch ist die Serie, bis auf Heft 5, sehr schön gezeichnet und man möchte die Serie nicht mehr aus der Hand legen sobald man begonnen hat!

Ich freue mich auf Band 2!


Wonder Woman BD 1: Die Amazone von Asgard (Inhalt: Wonder Woman #770 – #774)

Infinite Frontier etabliert einen neuen Status Quo für die HeldenInnen bei DC und Wonder Woman kriegt was ganz besonderes!

Die Amazone erwacht in Asgard und hat keinen Plan wie sie hierher kam, aber als ihre Hilfe bei der Beseitigung einer sinistren Bedrohung erbeten wird kehrt die heldenhafte Amazone in ihr altes Arbeitsumfeld zurück.

Ich muss die Kreativität der neuen Wonder Woman Serie loben. Dadurch wird auch das etwas langsamere Tempo entkräftet, was aber zur Entfaltung der Story beiträgt!

Eine weitere Serie bei der ich mich auf Band 2 freue!

Rezi von Nerd.Ics!


Suicide Squad BD 1: Mission: Arkham Asylum (Inhalt: Suicide Squad #1 – #6, Teen Titans Academy #6)

Suicide Squad ist mein absolutes Highlight unter den aktuellen Infinite Frontier Serien, was am unglaublichen Potenzial dieses Runs liegt.

Die Hauptstory des Bandes ist sehr spannend und die ganzen Sub-Plots tragen hervorragend zum übergreifenden Handlungsbogen bei. Mein Liebling war die Mission auf Erde-3 und die erste Mission von Peacemaker im Arkham Asylum.

Dazu kommt ein durchgehend ansprechender Zeichenstil und eine temporeiche Inszenierung.

Eine weitere Serie bei der ich mich auf Band 2 freue, auch wenn sie nur 15 Ausgaben haben wird!


Nightwing: Der Sprung ins Licht (Inhalt: Nightwing #78 – #83)

Zum Abschluss ein paar Gedanken zu Nightwing, der es schafft seit The New 52 durchgehend gute Serien zu bekommen!

In der aktuellen Serie, geschrieben vom gottgleichen Tom Taylor, ist Nightwing wieder in Bludhaven und möchte diese Stadt retten. Dabei muss er sich unter anderem mit Superschurke Blockbuster herumschlagen, erhält aber viel Unterstützung von seiner Familie!

Der Band ist nicht nur sehr spannend, sondern auch außerordentlich schön gezeichnet. Dazu wird sich viel Zeit genommen die Figuren zu beleuchten, was diesen Band wohl zum einsteigerfreundlichsten DC Comic macht!

Auch hier freue ich mich auf Band 2!


Nun sind wir auch schon wieder am Ende des Beitrags angelangt. Der Februar war ein toller DC Monat und ich freue mich auf den März mit neuen Heften und Bändern!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Exkurs: Infinite Frontier Teil 1

Nach einer schwierigen Phase für DC Comics wegen der Corona Pandemie startete Jänner 2022 auch im deutschsprachigen Raum der Infinite Frontier Relaunch. In diesem neuen Multiversum, genannt Omniversum, gibt es keine Grenzen und alles was in den letzten Jahren geschah (New 52, Rebirth, Dark Nights: Metal & Death Metal, Future State) ist nun kanonisch.

In dieser Beitragsserie möchte ich euch auf meine Reise durch die neuen DC Serien mitnehmen und pro Beitrag mehrere Hefte/Paperbacks kurz vorstellen, meine Meinung mit euch dazu teilen, sowie Anmerkungen zum Besten geben!

Eines noch vorweg. Ich werde nicht alle neuen DC Serien lesen, sondern nur jene, die mich wirklich interessieren. Da das geklärt ist starten wir mit dem Beitrag!


Infinite Frontier #0

Meine Infinite Frontier Reise startete eher zufällig mit diesem Heft. Ich wusste ehrlich gesagt nicht einmal, dass es diese Sonderausgabe nach Österreich geschafft hat, aber es ist umso besser, da dieses Heft quasi der perfekte Einstieg in Infinite Frontier ist.

Die Handlung folgt Wonder Woman, die nach dem Multiversumskrieg in Dark Nights: Death Metal ein Omniwesen wurde und zusammen mit Mitgliedern der Quintessenz den neuen Status Quo im Omniversum erkundet.

In dieser Funktion dient die Ausgabe 0 auch als Sneak Peak auf die wichtigsten Serien des DC Verlags und gibt einen groben Ausblick auf deren aktuellen Stand. Dazu kommt ein Ausblick auf ein kommendes Event(?) mit dem Superschurken Darkseid.

Dieses Heft hat mir recht gut gefallen und war ein optimaler Einstieg um mich auf das neue Imprint heiß zu machen!


Justice League Heft 1 (Inhalt: JL #59 & #60)

Nach Batman Universe stieg meine Hoffnung in Brian Michael Bendis wieder an und daher war Justice League eine gute Wahl für meine erste Heftserie.

Die Story verfolgt die neue Justice League um Batman und Superman sowie deren Gefährten Wonder Woman, Green Arrow, Black Carnary und einige mehr. Das Team muss sich einem mächtigen Schurken aus einer anderen Dimension stellen und erhält dabei Unterstützung der besonderen Art. Newcomer Naomi und Alt-Schurke Black Adam treten der Liga bei um ein paar Arschtritte zu verteilen.

Ich mag die aktuelle Justice League Serie. Hier wird das Tempo einer Bendis Geschichte mit der typischen Epik einer Crossover-Serie kombiniert. Dazu wirkt die Serie im Allgemeinen sehr frisch und neu.

Alles in allem ein sehr guter Einstieg in die neuen Abenteuer der Justice League, der Lust auf mehr macht!


Batman Heft 57 (Inhalt: Batman #106 & #107)

Einer neuer Anfang für den dunklen Ritter. Ohne einen Großteil seines Vermögens, seiner Ausrüstung, seiner Bat-Höhle und im Fadenkreuz der Stadtverwaltung muss Batman nun mit beschränkten Mitteln zurechtkommen, während Gotham langsam ins Chaos abdriftet … also mehr als sonst.

Ich mag die Idee eines Batman der quasi auf sich gestellt ist und mit anderen Vigilanten (Ghostmaker, Oracle, …) gegen das organisierte Verbrechen kämpft, während die Stadtverwaltung den „Helden“ wie auch den Schurken den Krieg erklärt hat.

Spannend ist auch der Beginn des Fear State Arcs und mir hat das Heft sehr gut gefallen, wenngleich es schwerfälliger war als die Justice League.

Trotzdem bleibe ich dran und warte gespannt auf das nächste Heft!


Batman Detective Comics Heft 54 (Inhalt: Detective Comics #1034 & #1035)

Dieselbe Ausgangslage wie oben beschrieben, ABER Detective Comics geht wieder in Richting True Crime Comic, was sehr erfrischend wirkt und mich persönlich anspricht.

Bruce Wayne ist inzwischen nicht mehr so reich wie früher und zog sogar in die Innenstadt. Somit muss er sich nun in einer neuen Nachbarschaft zurechtfinden. Als ein Mord geschieht, nimmt Bruce als er selbst, aber auch als Batman die Ermittlungen auf.

Detective Comics steht der regulären Batman Serie in nichts nach und übertrumpft diese sogar minimal, was das Tempo und die Handlung angeht. Ich mag das Wechselspiel von Bruce Wayne/Batman in der Geschichte, was die Dynamik erhöht. Somit kann ich dieses Heft ganz klar empfehlen!


Abschließend muss ich meinen Hut vor DC ziehen. Meine ersten Schritte in Infinite Frontier haben mir sehr viel Spaß gemacht und bei den drei regulären Heftserien Justice League, Batman, Detective Comics bleibe ich definitiv dran.

Bald möchte ich neben den aktuellen Heften auch ein paar Paperbacks lesen. Bleibt also gespannt, was in den kommenden Beiträgen alles besprochen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DCEASED #2 |English Review #19

Title: DCEASED
Writer: Tom Taylor
Artist: James Harren, Stefano Gaudiano, Trevor Hairsine
Publisher: DC Comics
Relase: 2019
Label: DC Comics

The horror and chaos continues …

What happened so far …

When Darkseid came to Earth and was defeated by the Justice League, he retired. In the process, he kidnapped Cyborg, in whose heart he implemented a techno-organic virus that is transmissible through the Internet and blood. Back on Earth, the virus spreads rapidly and quickly claims first victims. Batman is attacked by the infected Tim Drake / Red Robin and Dick Grayson / Nightwing …

Dceased #1 review

While Superman flies with Lois, his son Jon and Damian Wayne aka Robin to the Daily Planet to use the analogue communication systems, Harley Quinn „separates“ (again) from the Joker, Aquaman is attacked by Infected and Hal Jordan goes along Camping with friends. However, when Hal goes to his phone, he gets infected and attacks his friends Green Arrow and Black Carnary. After a brief but tough battle, Black Carnary finally kills Hal Jordan and becomes an unwanted Green Lantern. When Superman arrives at the scene, there’s a quick chat with Batman before the virus finally gets the upper hand …

Dceased issue 2 is based on the same strengths as the first edition and continues to expand. Especially the scene with Aquaman at the beginning illustrates the gloomy atmosphere of the series perfectly and everything that has to do with Green Lantern forms the optical highlight of the issue. In general, optics and staging are among the great strengths of Dceased.

All in all, Dceased # 2 is worth reading and pleases by the plot as well as the great drawing style. The horror genre is really good for the DC heroes and villains!

That‘s from my side. We read in the next post!

DCEASED #2 | Review

Title: DCEASED
Writer: Tom Taylor
Artist: James Harren, Stefano Gaudiano, Trevor Hairsine
Publisher: DC Comics
Relase: 2019
Label: DC Comics

Der Horror geht weiter und das Chaos breitet sich weiter aus …

Was bisher geschah …

Als Darkseid auf die Erde kam und von der Justice League gestellt wurde, zog er sich zurück. Dabei verschleppte er Cyborg, in dessen Inneres er einen techno organischen Virus implementierte, der durch das Internet und Blut übertragbar ist. Zurück auf der Erde breitet sich das Virus rasend schnell aus und fordert schnell erste Opfer. Batman wird von den infizierten Tim Drake/Red Robin und Dick Grayson/Nightwing attackiert …

DCEASED #1 Review

Während Superman mit Lois, seinem Sohn Jon und Damian Wayne aka Robin zum Daily Planet fliegt, um die analogen Systeme zur Kommunikation zu nutzen, „trennt“ sich Harley Quinn (mal wieder) vom Joker, Aquaman wird von Infizierten attackiert und Hal Jordan geht mit Freunden campen. Als Hal jedoch an sein Telefon geht, wird er infiziert und attackiert seine Freunde Green Arrow und Black Carnary. Nach einem kurzen aber harten Gefecht kann Black Carnary schließlich Hal Jordan töten und wird ungewollt zu einer Green Lantern. Als Superman am Ort des Geschehens eintrifft, gibt es eine kurzes Gespräch mit Batman, bevor der Virus endgültig die Oberhand gewinnt …

Dceased Ausgabe 2 setzt auf die gleichen Stärken wie die erste Ausgabe und baut diese konstant weiter aus. Besonders die Szene mit Aquaman zu Beginn verdeutlicht die düstere Atmosphäre der Serie perfekt und alles, was mit Green Lantern zu tun hat, bildet das optische Highlight der Ausgabe. Generell gehört die Optik inklusive Inszenierung zu den großen Stärken von Dceased.

Alles in allem ist auch Dceased #2 lesenswert und gefällt durch die Handlung sowie den tollen Zeichenstil. Das Horrorgenre steht den DC Helden und Schurken wirklich gut!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Das Justice League Digibook | Review

Seit 28.03.2018 ist der Film Jutice League für das Heimkino verfügbar. Heute geht es mir allerdings nicht um den Film, den habe ich bereits vorgestellt, sondern um das Digibook ansich.

Das Digibook kostet regulär 44,99€ und ist unter anderem bei Amazon erhältlich.

Die Verpackung des Films ist sehr stabil und als Frontcover dient das bekannte Filmplakat als Holocover. Was Digibooks angeht, gehört Justice League zu den hochwertigeren Vertretern.

Der Inhalt beläuft sich auf ein integriertes Artbook, sowie zwei Disks. Der Film ist einmal als Ultra-HD Bluray und einmal als 2D Bluray enthalten. Die im Artbook gezeigten Artworks geben Hintergrundinfos zum Film und Entstehen des Projekts.

Leider gibt es keinen Directors Cut. Ich wäre gespannt, wie Zack Snyders eigentliche, erweiterte Vision des Films ausgehen wird.

Alles in allem ist das Digibook für Sammler & Liebhaber sehr interessant und bei weitem schicker als das Steelbook mit seiner 3D-Bluray (Justice League kann man auch ohne 3D sehr gut genießen). Ich find es äußerst schade, dass wir nie den Justice League Film sehen werden, den Zack Snyder eigentlich machen wollte. In weiterer Folge werden wir nie seine Pläne mit den DC Helden erfahren, da der gute Mann nicht mehr bei Warner tätig ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Justice League (DCEU) | Review

Justice League bin ich mit gemischten Gefühlen entgegen getreten. Einerseits habe ich mich sehr auf diesen Film gefreut, aber nach Wonder Women sind meine Ansprüche an Comicverfilmungen erneut gestiegen. Was ich von Justice League halte. erfahrt ihr jetzt!

Wie immer bei aktuellen Kinofilmen möchte ich Spoiler möglichst vermeiden.

Die restlichen MCU Beiträge:


Die Erde ist in Gefahr. Ein Angriff von außen steht bevor. Der Eroberer Steppenwolf erscheint, zusammen mit seiner Armee Paradämonen, auf der Erde, um die drei Mutterboxen zu finden. Mithilfe dieser drei mächtigen Artefakte möchte sein vor tausenden Jahren begonnenes Werk, die Vernichtung der Erde, beenden.

Bruce Wayne/Batman (Ben Affleck) & Diana Prince/Wonder Woman (Gal Gadot) wissen um die kommende Bedrohung. Beiden ist klar, dass sie ein Team brauchen, um die kommende Bedrohung abzuwenden. Als Kandidaten kommen Barry Allen/The Flash (Ezra Miller), Arthur Curry/Aquaman (Jason Momoa) & Victor Stone/Cyborg (Ray Fisher) in Frage. Batman ist jedoch klar, dass sie zu wenige sind. Sie brauchen mehr. Sie brauchen einen Kryptonier.

Um überhaupt eine Chance zu haben, müssen die Helden also Superman wiederbeleben, was das Team spaltet. Einerseits wird die Macht eines Kryptioniers benötigt (obwohl mit Diana eine Halbgöttin im Team ist), aber niemand weiß, wie Superman reagieren wird, wenn man ihn von den Toten zurückholt. In einer leider viel zu kurzen Sequenz wird Superman wiederbelebt, aber dieser attackiert die Helden, da er sich an sie nicht mehr erinnert, und tötet beinahe Batman. Erst durch das Eingreifen von Lois Lane fängt sich der Mann aus Stahl wieder und fliegt mit ihr zu der Farm, wo er aufgewachsen ist. An sich ist die Szene sehr stark, aber Superman wird etwas zu schnell wieder der Alte und ist anschließend die Superwaffe gegen Steppenwolf. Ich kann jedoch nachvollziehen, dass ein Kryptonier den Tag retten muss.


Justice League hat einen phantastischen Look und sieht aus wie ein verfilmter Comic. Das Spiel mit Licht & Schatten, sowie der Einsatz von Zeitlupen ist perfekt, um die Helden in Szene zu setzen und starke Bilder zu erschaffen. Weiters kommt eine hervorragende Optik in Bezug auf die Kostüme hinzu. Diese weisen sowohl klassische Elemente, als auch Eigenschaften moderner Interpretationen (New 52, Rebirth) auf. Mein Highlight unter den Designs ist jedoch Aquaman, der zum ersten mal wirklich männlich & wild aussieht. Ich hoffe, dieses Design bleibt uns erhalten.

Was mir ebenfalls gefallen hat, ist die Erzählstruktur des Films. Justice League etabliert die neuen Helden (Cyborg, Flash, Aquaman) in Szenen, die ihre Herkunft, Fähigkeiten und Persönlichkeiten sehr gut beschreiben. Dazu kommt die Introsequenz, die den Ton der Welt nach Supermans Tod angibt. Angst, Trauer, Gewalt & Hoffnungslosigkeit regieren die Erde. Die Welt braucht Helden. Ein Punkt, den Justice League besser macht als Dawn of Justice ist die Etablierung des Schurken Steppenwolf (Ciarán Hinds). Dieser taucht bereits sehr früh im Film auf und beginnt seinen Eroberungsfeldzug, was den Helden einen gewissen Zeitdruck aufhalst. Leider ist Steppenwolf eher langweilig, da er als der stereotype Eroberer dem Genre nichts neues hinzufügt aber Steppenwolf funktioniert besser als es Lex Luthor tat.

Die Chemie unter den Justice League Mitgliedern funktioniert sehr gut und man merkt, dass sich innerhalb des Teams stärkere oder schwächere Sympathien entwickeln. Für Auflockerung im Team sorgt The Flash mit seiner nerdigen Art, aber wenn es darauf ankommt, kämpft er ebenso wie alle anderen um das Schicksal der Welt. Es ist der Wille zu Überleben, der die Helden antreibt, zusammenzuarbeiten.

Außerdem freut es mich, dass Amy Adams als Lois Lane, Jeremy Irons als Alfred & J. K. Simmons als Polizeichef Gordon die Helden unterstützen dürfen.


Justice League ist nicht so gut wie Wonder Woman, aber der Film etabliert die Justice League, drei neue Helden und vergrößert das DC Filmuniversum. Die gut inszenierte Action wechselt sich mit ruhigen Szenen ab und etwas Humor lockert die ernste Stimmung angenehm auf. Leider leidet Justice League unter einem langweiligen Schurken und der offenbar gekürzten Superman-Episode. Die Spannungskurve wird durch die Schlachten, die zum finalen Kampf führen, angehoben und die Interaktion zwischen den Helden wirkt glaubhaft. Mir hat der Film ziemlich gut gefallen, da DC gezeigt hat, dass die Ära der Helden im DC Extended Universe erneut anbricht. Ich gebe dem Film das Prädikat sehenswert und den Tipp, den Film nicht mit Marvels Avengers zu vergleichen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesens uns im nächsten Beitrag!

Weitere Justice League Reviews:

Justice League: Batman bringt die Band zusammen von Das Batman-Projekt

Justice League – mehr als scharfer Aquaman? von Susis Nerd Heaven

Justice League – And Justice for All von Die Nacht der lebenden Texte

Justice League – Filmreview von giira_ookami

Justice League Dark | Review

DC & Magie ist eine Mischung, die passt. Ich mag die Comics um Swamp Thing, Zatanna, Hellblazer & der Justice League Dark. Umso erfreuter war ich, als bekannt wurde, dass ein Zeichentrickfilm um die magisch begabten DC Helden erscheinen soll. Um genau diesen Film geht es heute, also viel Spaß mit der Review!


Überall in Gotham City & Metropolis drehen Menschen völlig durch und begehen Morde. Dabei sehen die geistig verwirrten Männer & Frauen Dämonen in ihren Mitmenschen.

Bei einem Treffen der Justice League vermuten die mächtigen Helden folgende Ursache für die Morde: Magie!
Batman ist skeptisch, sucht aber zusammen mit Deadman & Zatanna den Einzigen, der ihnen helfen kann. Ich meine natürlich John Constantine den Hellblazer. Nachdem sich das ungleiche Team zusammengeschlossen hat, werden Swamp Thing & Etrigan der Dämon rekrutiert und die Suche nach der Wurzel allen Übels beginnt.


Die Animationsqualität ist, wie man es von Warner Bros. gewohnt ist, äußerst hochwertig und ideal für moderne Sehgewohnheiten ausgelegt. Die Farben sind kräftig und die Figuren sehr ansprechend gezeichnet. Die eingesetzte Magie erinnert mich an Doctor Strange, jedoch ist ein Cartoon nicht an irgendwelche Limits gebunden. Optisch gefällt Justice League Dark sehr.


Die deutsche Synchronisation ist, wie gewohnt, sehr hochwertig. Frank Röth leiht Batman seine markante Trickfilm-Stimme. Andi Krösing gefällt sehr als der Magier Constantine.

Die Sprecher sind allgemein sehr gut in ihren Rollen und verleihen jeder Figur eine eigene Identität.

Ungewohnt ist der raue Ton der Dialoge. In keinem anderen DC Zeichentrickfilm wurde, meines Wissens, so viel Geflucht wie hier. Dazu kommt ein etwas höherer Gewaltgrad. Da die DC Animated Universe Filme doch eher härter sind, als die Cartoons von Marvel bin ich eher weniger überrascht


Zusammengefasst ist Justice League Dark ein weiterer sehr gelungener Ableger des DC Animated Universe. Die Sprecher machen einen tollen Job, die Animationen & der Zeichenstil sind sehr gut und die Geschichte ist spannend. Es ist immer ein mutiger Schritt, von den bekannten Helden abzuweichen, aber hier hat sich das Wagnis gelohnt. Selbst Batman als Zugpferd von DC wird sinnvoll in die Geschichte verstrickt und harmoniert wunderbar mit den Magiern.
Das war von meiner Seite! Wir lesen uns beim nächsten mal wieder und ich freue mich auf die nächsten DC Filme!

The Lego Batman Movie | Review

Einer der interessantesten Filme um die alte Fledermaus, den ich in den letzten Jahren gesehen habe, ist der Lego Batman Film (von & mit Batman als Batman).
Bei diesem Streifen handelt es sich um einen Animationsfilm mit, welch Überraschung, Legofiguren als Protagonisten. Vor ein paar Jahren gab es bereits einen Legofilm, den ich nicht gesehen habe, welcher ein großer Erfolg war.

Nachdem ich diesen Film gesehen habe, war ich sehr überrascht, denn The Lego Batman Movie ist mehr als nur ein Film um den dunklen Ritter (der manchmal auch ein dunkles Grau trägt – einen Keks für die Person die diese Anspielung versteht) sondern ein knallbuntes Actionfeuerwerk mit einer gigantischen Portion Fanservice, sehr vielen Anspielungen und einem Crossover mit so ziemlich jedem Franchise das die Warner Bros. Studios jemals besessen haben.


Die Handlung dreht sich um Batman (ohne Witz) und seiner Unfähigkeit eine Beziehung zu seinen Mitmenschen zu haben. Dabei spielt der Film mit einer homoerotischen Note zwischen Batman & dem Joker, die man auch durchaus in den Comics bemerken kann. Auch die Besessenheit des Jokers in Bezug auf Batman ist hier schon fast eine tragische & unerwiderte Liebe seitens des dunklen Ritters. Was liegt da näher als sich klassisch zu Rächen. Um seine eiskalte Rache zu bekommen, lässt sich der Clownprinz des Verbrechens absichtlich in die Phantomzone sperren. Die Phantomzone ist ein Gefängnis in einer anderen Dimension, wo die schlimmsten Schurken aller Zeiten einsitzen. Ich meine jedoch nicht solche Waschlappen wie Darkseid, Zod, Sinestro oder Prof. Zoom, sondern richtige Schurken wie Sauron, King Kong, Voldemort & die Daeleks von Dr. Who. Oh und das ist kein Scherz, die tauchen tatsächlich auf. Lego halt.

Batman muss also seine persönlichen Dämonen überwinden & eine eigene Armee aufstellen, um dem Joker die Stirn zu bieten. Im Zentrum dieses Konflikts steht jedoch die tragische Liebe zwischen Batman & Joker. Wie das klingt.


Ich war sehr überrascht über die Qualität der Animation des Films. Manche Szenen waren CGI Sequenzen, während andere Szenen offenbar mit Stop Motion erstellt wurden. Diesen Mix finde ich sehr ansprechend & auch passend für einen Film mit Legosteinen.


Noch ein paar Worte zum oben angesprochenen Fanservice; im Lego Batman Movie tritt eine gewaltige Anzahl an Batman-Schurken auf. Leider konnte ich mir nicht alle merken aber es wurden aus allen Dark Knight Epochen Bösewichte verwurstet. Egal wie lächerlich diese auch sein mögen. Ich blicke in deine Richtung Kite-Man. Was dabei positiv auffällt, jene Schurken, die bereits in einem Film einen Auftritt hatten, haben in der deutschen Fassung die gleichen Sprecher behalten, sofern sie natürlich Text haben. So wird Lord Voldemort von Udo Schenk & Bane von Tobias Kluckert gesprochen. Der Joker wird von Erik Range aka Gronkh (ein berühmter Youtuber) gesprochen und seine Leistung ist gut aber nicht überragend. Man muss aber dazu sagen, dass wir es hier mit dem harmlosesten Joker bisher zu tun haben.

Mein Highlight unter den Sprechern ist mein All-Time-Favorit David Nathan, der wie immer einen tollen Job macht und dem dunklen Ritter einen hohen Wiedererkennungswert verleiht. Die markante Stimme Nathans passt perfekt zu Batman/Bruce Wayne.


Zusammengefasst ist The Lego Batman Movie ein gelungener Film um die alte Fledermaus. Manchmal ein bisschen zu übertrieben aber dafür äußerst unterhaltsam. Wer nichts mit Batman und/oder Lego anfangen kann, wird mit diesem Film wohl kaum warm werden aber wenn, man auf durchgeknallte Animationsfilme und/oder Batman steht, wird man hier wunderbar unterhalten. Batman Fans aller Epochen kommen hier auf ihre Kosten und der Anti-Hai-Fisch-Batspray kehrt endlich zurück.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Filmdaten:

Originaltitel: The Lego Batman Movie

Deutscher Titel: The Lego Batman Movie

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 106 Minuten

Erscheinungsjahr: 2017

 

Meine Top 10 Filme & Videospiele aus dem Jahr 2016 von Patrick Stigler | Gedankenspiel

Das Jahr 2016 ist vorbei. Lasst uns aber noch einen kleinen Rückblick halten. In dieser Liste stelle ich euch meine 10 Lieblingsfilme & Videospiele des letzten Jahres vor und werde diese kurz beschreiben. Viel Spaß!

Bei den Filmen & Videospielen die ich bereits reviewt habe, werde ich einen Link einfügen, wo ihr mehr Erfahren könnt.

Top 10 Filme

Platz 10 Warcraft: The Beginning

Den letzten Platz belegt eine Videospielverfilmung die meiner Meinung nach viel Potential für die hoffentlich erscheinenden Fortsetzungen bietet. Auch wenn der Film auf erzählerischer Ebene etwas schwächelt ist die Inszenierung episch, die Technik sehr stark und die Schauspieler überzeugend. Was Verfilmungen von Videospielen ist diese hier eine der besseren.


Platz 9 Justice League vs Teen Titans

Weitergeht es mit einem Film der nicht im Kino lief, sondern direkt für den Heimkinomarkt veröffentlicht wurde. Bei Justice League vs Teen Titans handelt es sich um einen sehenswerten Zeichentrickfilm von DC/Warner Bros. Was mir an diesem Film gefällt ist der Dämon Trigon welcher als Antagonist dient. Wer mehr wissen will folgt diesem Link (Filmereview #2).


Platz 8 Die glorreichen Sieben

Der achte Platz geht an die glorreichen Sieben, das gleichnamige Remake des Originals von 1960. Dieser Film setzt weniger auf die klassischen Elemente eines Western dafür jedoch auf klasse inszenierte Action, gute Schauspieler und einen epischen Soundtrack. Das Original gefällt mir persönlich etwas besser aber das Remake kann man sich dennoch ansehen. Hier ist ein Link (Filmreview #8)zu meiner Review zum Remake.


Platz 7 Suicide Squad

Eine weitere Comicverfilmung. Dieses mal geht es jedoch um das Anti-Helden-Team Suicde Squad. Die Actionszenen des Films funktionieren sehr gut, die Leistung der Schauspieler weiß zu gefallen jedoch ist die Handlung die größte Schwäche des Films. Eine ausführliche Review findet ihr unter diesem Link (Filmreview #6).


Platz 6 Angry Birds

Eine unglaublich lustige, etwas derbe und ziemlich bösartige Videospielverfilmung die zu den besten des Genres zählt. Der Protagonist Red ist mit seiner sarkastischen Art ein erfrischender Held für einen Animationsfilm. Ich kann diesen Film jedem ans Herz legen der sich Animationsfilme und/oder Videospielverfilmungen interessiert.


Platz 5 Pets

Bei Pets handelt es sich um einen sehr putzigen & lustigen Animationsfilm. Die Sprecher sind sehr sympatisch, die Technik weiß zu gefallen und die Handlung mag relativ simpel sein ist aber gut geschrieben und recht emotional an manchen Stellen. Hier findet ihr eine Review zu Pets.


Platz 4 Batman v Superman: Dawn of Justice

Der vierte Platz geht an Zack Snyders Superhelden-Epos Dawn of Justice. Wie auch bei Suicide Squad funktioniert hier die Action sehr gut, die Schauspieler sind klasse aber bei diesem Film funktioniert die Handlung wesentlich besser. Man merkt das die Drehbuchautoren genau wussten wie sie die Handlung dieses Films aufbauen wollen.


Platz 3 Zoomania

Kurz zusammengefasst; eine Reihe sympathischer Figuren in einer epischen Geschichte. Ein Meilenstein unter den jüngeren Animationsfilmen. Hier stimmt alles. Das ist meiner Meinung nach ein absoluter Pflichtfilm.


Platz 2 Deadpool

Was soll ich groß über diesen Film sagen was ich nicht schon in meiner Review gesagt habe? Eine sehr gut gemachte Comicverfilmung mit super Schauspielern, gut choreografierter Action & einem gelungenen Soundtrack. Mehr dazu unter diesem Link (Filmreview #9).


Platz 1 Imperium

Der packende Thriller mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle belegt den ersten Platz. Hier möchte ich gar nicht zu viele Worte verlieren. Spannende Handlung, glaubwürdige Schauspieler, überraschende Wendungen & eine tolle Kameraarbeit. Hier ist der Link (Filmreview #12).


Top 10 Videospiele

Platz 10 Deus Ex: Mankind Divided

Der letzte Platz geht an die Fortsetzung eines sehr guten Spiels (Deus Ex Human Revolution). Auch wenn das Spiel in einigen Bereichen gehörig verbessert wurde gibt es Patzer bei der Handlung. Leider kommt nie die erhoffte Spannung des Vorgängers auf. Mehr dazu jedoch unter folgendem Link (Spielereview #5).


Platz 9 Shadow of the Beast

Weiter geht’s mit einem kleinen aber sehr spaßigen Sidescroll Hack ’n Slay. In Shadow of the Beast verfolgt man den Weg von Aarbron der als Bestie beginnt und zum Menschen wird. Wer sich auf das etwas eigenwillige Gameplay einlässt wird mit einem sehr guten Spiel belohnt. Link findet ihr hier (Kurzreview #3).


Platz 8 Far Cry Primal

Eigentlich ist dieses Spiel fast Eins zu Eins das gleiche wie sein direkter Vorgänger Far Cry 4. Jedoch verfügt Primal über eines der kreativsten Settings die ich je in einem Videospiel erleben durfte. Das gesamte Spiel ist in der Steinzeit angesiedelt und das ist ziemlich cool. Dazu kommt eine wunderschöne Grafik und sehr gut umgesetztes Gameplay.


Platz 7 World of Final Fantasy

Ebenso kreativ wie putzig ist das JRPG World of Fantasy welches den Charme der alten Final Fantasy Spiele zurückbringt. Die Vertonung ist sehr gut, das Gameplay motivierend und die Grafik sehr liebevoll. Dieses Spiel hat mir den Glauben an das Franchise zurückgebracht. Unter diesem Link findet ihr meine Review dazu.


Platz 6 Ratchet & Clank

Im Zuge des Ratchet & Clank Kinofilms der dieses Jahr erschienen ist wurde auch die Spielereihe neu aufgelegt. Das Spiel verfügt über eine wunderschöne Grafik, ein simples aber spaßiges Gameplay, eine hochwertige Synchronisation und einen gut ausbalancierten Schwierigkeitsgrad. Dazu wird auf jeden Fall eine Review kommen.


Platz 5 Mafia 3

Wir sind bei der Hälfte angekommen. Bei Mafia 3 handelt es sich um ein Open-World Spiel im Stil von GTA jedoch um einiges brutaler und mit etwas anderem Setting. Man übernimmt die Rolle von Lincoln Clay der das organisierte Verbrechen seiner Heimatstadt übernehmen möchte. Warum er das tun will, könnt ihr hier (Spielereview #7) erfahren.


Platz 4 The Banner Saga

Eines der besten Spiele 2016 ist gleich zu Beginn des Jahres erschienen. Bei The Banner Saga handelt es sich um ein Taktik-Rollenspiel welches in einer nordischen Fantasiewelt spielt, die sich am Rande des Untergangs befindet, als sich eine alte Macht erhebt.

Neben einer faszinierenden Spielwelt bietet The Banner Saga eine spannende Handlung, ein durchdachtes Gameplay (jede Niederlage liegt bei der Schuld des Spielers) sowie eine sehr schöne und detaillierte Grafik. Leider gibt es zu diesem Spiel noch keine Review aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.


Platz 3 Uncharted 4: A Thiefs End

Mit Uncharted 4 hat der Entwickler Naughty Dog den perfekten Abschluss für eine grandiose entwickelt. Die Handlung ist sehr spannend und wird durch die sympathischen Figuren enorm aufgewertet. Ergänzt wird das Meisterwerk durch eine wunderschöne Grafik, eine hochwertige Synchronisation & stimmiger Soundtrack sowie ein schnelles Shooter-Movement.


Platz 2 Firewatch

Der Silberpokal geht an das emotionale Adventure Firewatch. Die Grafik mag zwar nicht so schön sein wie in einem Final Fantasy XV oder einem Uncharted 4 aber die größte Stärke liegt hier eindeutig in der Handlung. Die Geschichte von Henry der sich die Einsamkeit der Wildnis als Brändwächter flüchtet. Mehr findet ihr dazu in dieser Review.


Platz 1 Final Fantasy XV

Auf dieses Spiel habe ich mich sehr lange gefreut und ich bin komplett begeistert. Ja das Spiel hat ein paar kleine Fehler aber diese werden von den positiven Aspekten überwogen. Die Reise von Prinz Noctis ist sehr episch und weiß zu Begeistern, wenn man sich auf die neue Generation von Final Fantasy einlässt. Unter diesem Link (Spielereview #2) gibt es mehr Informationen.


Das wars mit dieser Liste. Ich hoffe sie hat euch gefallen und wir lesen uns beim nächsten mal wieder.

Justice League vs Teen Titans | Review

Auch wenn DC der große Erfolg auf der Kinoleinwand bisher versagt geblieben ist mit einem eigenen Film-Universum (wobei Man of Steel & Dawn of Justice besser waren als gedacht) so haben sie ein gutes Film-Universum mit Zeichentrickfilmen etabliert. Im Juli 2016 erschien der 25te Film dieses großen Franchises bei uns in einer deutschen Fassung. In Amerika gibt es diesen Film bereits seit März/April 2016.


Der Film ist eine indirekte Fortsetzung der Filme Son of Batman, Bad Blood & Batman vs. Robin, da es erneut um Damian Wayne aka Robin und seinen weitere Charakterentwicklung geht. Die oben erwähnten Filme sind bis auf Bad Blood sehr zum empfehlen was daran liegt, dass ich Bad Blood noch nicht gesehen habe.

Der Film beginnt mit einem Kampf zwischen der Justice League (in der bekannten Aufstellung) und der Legion of Doom. Die Legion of Doom besteht in diesem Film aus Lex Luthor, Solomon Grundy, Cheetah, Weather Wizard und Toymaster. Nach dem Sieg der JL (Abkürzung der Justice League) und der Gefangennahme der Schurken schafft es der Weather Wizard zu entkommen und wird von einer dämonischen Macht besessen. Durch diese Macht ist der Wizard sogar in der Lage Superman physisch zu verletzen. Während des Kampfes setzt sich Robin über einen Befehl von Batman hinweg, da er glaubt der JL in ihrem Kampf helfen zu können. Hinter der dämonischen Macht steckt der Dämon Trigon, dessen Ziel es ist die Erde zu erobern und in die Hölle zu verwandeln.

Nicht Lex Luthor und auch nicht Doomsday sondern Trigon bedroht dieses mal die Welt.

Robin schafft es zwar, den von Trigon besessen Weather Wizard zu besiegen, jedoch erhält die JL keine Antworten, von wem der Wizard besessen war und wohin der Dämon geflohen ist (nachdem er Wizards Körper wieder freigab). Batman ist zornig auf Robin da dieser nicht nur den Befehl des dunklen Ritters missachtet hat, sondern auch verhindert hat, dass das Team antworten erhält. Er beschließt schließlich das Robin Teamwork lernen soll und schickt ihn zu den Teen Titans.

Die Teen Titans sind eine Gruppe von jugendlichen Superhelden, die mit diesem Film ihren großen Auftritt im „DCU Animated Original Movies“-Universum haben. Weiters ist die Aufstellung des Teams sehr interessant. Angeführt werden die Titans von Starfire, einer Alienprinzessin die, die älteste von ihnen ist. Altersmäßig würde ich die zwischen 20 und 30 Jahren einschätzen, da sie genau wie ihr Superheldenkollege Nightwing (der erste Robin) seit vielen Jahren im Geschäft sind. Weitere Teammitglieder sind die Teenager Blue Beetle, Raven und Beast Boy sowie Nightwing als Support-Mitglied.

 

Der Rest des Films handelt von Robin der lernen muss mit den Titans zusammenzuarbeiten, was erst funktioniert als er sich mit Raven anfreundet, und schließlich die Welt vor dem Dämonen Trigon zu retten. Der im Titel angedeutete Kampf zwischen den Teen Titans und der Justice League findet zwar statt, ist jedoch nicht der Kern des Films. Er ist eher ein Mittel und die beiden Teams für den Kampf gegen Trigon einzuschwören.

Die wahre Stärke des Films liegt für mich jedoch nicht in den Kämpfen, sondern in den Momenten in denen Robin und die Teen Titans zu sehen sind. Wer die Vorgänger kennt, weiß, dass Damian ein ziemlicher Kotzbrocken ist, was bei seiner Familie wohl niemanden wundert, und nun muss er lernen wie es ist Teil eines Teams zu sein, in dem auch andere Personen in seinem Alter sind. Besonders die Beziehung zwischen Raven und Robin könnte in Zukunft zu einer Liebesgeschichte führen. Ich würde mir in Zukunft ohnehin noch einige Filme mit diesem Titans Team wünschen.

Mein Lieblingscharakter in diesem Film ist mal wieder Nightwing, was einerseits daran liegt, dass er mein Liebling der Bat-Familie ist und andererseits daran, dass er immer den Humor in diese Filme bringt. Leider taucht er nur zwei mal im Film auf.

Mit einer Laufzeit von 79 Minuten bringt dieser Film einiges an Handlung unter, wobei nur der Endkampf etwas zu kurz kommt. Neben der Haupthandlung um Trigon lernt man einiges über Ravens Hintergrundgeschichte und auch Robins Entwicklung kommt nicht zu kurz. Jedoch werden auch die anderen Titans angerissen.

Ich kann diesen Film sehr empfehlen. Die Zeichentrickfilme von DC/Warner Bros. sind immer sehr hochwertig und auch Justice League vs. Teen Titans steht seinen Vorgängern in nichts nach. Auch ohne großartige Vorkenntnis durch die Comics kann man mit diesem Film Spaß haben.

Wir lesen uns beim nächsten mal.

 

Infos zum Film

Land: USA

Laufzeit: 79 Minuten

Orginalsprache: Englisch

Studio: Warner Bros. Animation & DC Entertainment

 

 

 

 

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