Neon Genesis Evangelion – Perfect Edition 1 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Neon Genesis Evangelion – Perfect Edition 1
Autor: Yoshiyuki Sadamoto
Zeichner: Yoshiyuki Sadamoto
Seitenanzahl: 336
Release: 01/2023
Freigegeben ab: 12 Jahren

Neon Genesis Evangelion (NGE) gehört zu den goldenen Kühen des Sci-Fi Genres und hat sich in der Zeit seines Bestehens eine gewaltige Community aufgebaut. Ich selbst habe mit dem Franchise nur sanfte Berührungspunkte gehabt bisher. Einen wirklichen Grund für diesen Umstand gab es eigentlich nicht da NGE so viele Thematiken und Elemente bietet die mir gefallen.

Dank der kürzlich erschienen Perfect Edition von Neon Genesis Evangelion, welche den Manga in 7 schönen Doppelbände zusammenfasst kann ich meine Bildungslücke endlich schließen.

An dieser Stelle auch ein großes Danke an den Carlsen Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar des ersten Bandes zugeschickt haben!



Wir schreiben das Jahr 2000. Am Südpol schlägt ein gewaltiger Meteor ein und verändert das Leben der Menschen nachhaltig. Dieses Ereignis wird Second Impact genannt und die Folgen sind katastrophal für die Menschheit.

15 Jahre später sind erste Zeichen des Wiederaufbaus erkennbar, aber eine Bedrohung für die Menschheit erscheint. Engel, gewaltige außerirdische Kampftruppen, attackieren die Erde. Um diesem Unheil entgegenzutreten werden die Evangelions, gewaltige Kampfroboter, gebaut. Drei Stück sind davon 2015 einsatzbereit und ihre Piloten sind zwei Mädchen und ein Junge.

Das Gewicht der gesamten Welt lastet auf ihren Schultern und der Kampf um die Zukunft der Menschheit hat begonnen.

Shinji Ikari wird als dritter Pilot (der oben erwähnte Junge) für den Evangelion ausgewählt und muss in den Kampf ziehen …



Band 1 der Perfect Edition nimmt sich sehr viel Zeit um den Protagonisten Shinji Ikari vorzustellen und uns einen Einblick in seine Gefühls-/Gedankenwelt zu geben. Dabei wird auch ein gewisses Drama mitetabliert, da Shinji trotz seines jungen Alters schon sehr kaputt wirkt.

Allerdings verstrickt sich der Band nicht in ein Expositionsmassaker, sondern lässt noch mehr als genug Spielraum für Charakterentwicklung und Vertiefung.

Neben Shinji lernen wir unter anderem auch seinen Vater und Misato, eine Agentin sowie Aufsichtsperson, etwas besser kennen. Beide Figuren werden vorgestellt und man bekommt einen kleinen Einblick in ihre Persönlichkeiten. Wie bei Shinji ist hier allerdings auch noch genug Spielraum für eine weitere Entwicklung innerhalb der Handlung.

Fans von Action brauchen aber keine Angst haben. Neon Genesis Evangelion ist keine trockene Charakterstudie, sondern bietet im ersten Doppelband eine ausgewogene Mischung aus Dialogen/Monologen und Action. Das Tempo ist durch die erwähnte Balance sehr angenehm und die Veröffentlichung als Doppelband tut dem Erzählfluss nochmals extra gut.

Die ansprechende Optik tut sowohl der Erzählung als auch der Action zusätzlich gut. Besonders die Schlacht mit dem zweiten Engel sieht äußerst episch aus und fängt die Größe von Evangelion und Engel perfekt ein.


Ich denke eine Empfehlung brauche ich für diesen Band nicht extra aussprechen. Der Rezension hat man bereits entnommen wie ansprechend Neon Genesis Evangelion ist und trotz teils schwerer Themen ist das Werk überraschend massentauglich im Einstieg.

Mit den eingeführten Figuren kann man mitfühlen und mitfiebern. Die Action wechselt sich optimal mit der voranzutreibenden Handlung ab, was ein angenehmes Tempo erzeugt und dankenswerterweise wird auf den typischen „Mangahumor“ weitestgehend verzichtet.

Wer sich für Sci-Fi Manga mit Riesenrobotern begeistern kann und dabei tiefgründige Charaktere haben will sollte bei der Perfect Edition von Neon Genesis Evangelion zugreifen. Mich hat dieser Band vollends überzeugt und ich kann Band 2 kaum erwarten!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Meine 2022er Liste(n)

Wie letztes Jahr gibt es auch für 2022 eine Auflistung aller Filme, Serien, Comics, Manga und Videospiele, welche ich konsumiert habe.

Kurz zum Wertungsspiegel:

0 = Grütze bis 5++ = absolut genial.

Neben den Titel aus den jeweiligen Listen findet ihr eine kleine Wertung. Diese habe ich nach der jeweiligen „Konsumierung“ vergeben und sie spiegelt nicht zwangsläufig meine aktuelle Meinung zum jeweiligen Werk wieder. Wenn ich etwas in eigenen Beiträgen verarbeite, kann also eine andere Meinung herauskommen. Dies trifft besonders auf Comicverfilmungen zu!

Jetzt geht es aber los!


Filme

⁃ A Quiet Place 2 (4/5)

⁃ Ralph Reichts (4,5/5)

⁃ Monster Hunter (1,5/5)

⁃ Antlers (3/5)

⁃ Spider-Man: No Way Home (5+/5)

⁃ Halloween III: The Season of the Witch (4/5)

⁃ Harry Potter und der Stein der Weisen (5/5) – Rewatch

⁃ Killers Bodyguard 2 (3/5)

⁃ Harry Potter und die Kammer des Schreckens (5/5) – Rewatch

⁃ The Matrix (5/5) – Rewatch

⁃ Harry Potter und der Gefangene von Askaban (5/5) – Rewatch

⁃ Guns Akimbo (5/5) – Rewatch

⁃ Nausiaä aus dem Tal der Winde (4,5/5)

⁃ Grease (1978) (5+/5)

⁃ Ghost Rider (5/5)

⁃ Texas Chainsaw Massacre (2022) (3,5/5)

⁃ Harry Potter und der Feuerkelch (5+/5) – Rewatch

⁃ Sieben Minuten nach Mitternacht (5/5) – Rewatch

⁃ A Silent Voice – The Movie (2/5)

⁃ Harry Potter und der Orden des Phönix (5+/5) – Rewatch

⁃ Moonfall (2/5)

⁃ Chaos im Netz (5/5)

⁃ Selbst ist die Braut (5/5)

⁃ The Batman (5++/5)

⁃ What a Man (4,5/5)

⁃ Harry Potter und der Halbblutprinz (4,5/5) – Rewatch

⁃ Texas Chainsaw Massacre 3D (3/5)

⁃ Rot (5+/5)

⁃ Star Wars: Die Rache der Sith (4,5/5) – Rewatch

⁃ Er steht einfach nicht auf dich (4/5)

⁃ Nightmare Alley (3/5)

⁃ Tusk (3/5)

⁃ The Books of Blood (1/5) – abgebrochen

⁃ Harry Potter 7.1 (5/5) – Rewatch

⁃ Ice Age 6 – Die Abenteuer von Buck Wild (1/5) – abgebrochen

⁃ Zurück ins Outback N (0,5/5) – abgebrochen

⁃ Rettungshund Ruby N (1/5) – abgebrochen

⁃ Zorn der Titanen (3,5/5) – Rewatch

⁃ Mr & Mrs Smith (4/5) – Rewatch?

⁃ Bao (5+/5) Kurzfilm

⁃ Purl (5/5) Kurzfilm

⁃ Kitbull (5+/5) Kurzfilm

⁃ Out (5/5) Kurzfilm

⁃ Inner Workings (5/5) Kurzfilm

⁃ The Empty Man (3/5)

⁃ The Vigil (4/5)

⁃ Harry Potter 7.2 (5/5) – Rewatch

⁃ Thor: Ragnarök (5++/5) – Rewatch

⁃ Black Friday (Überlebenschance stark reduziert) (1/5) – abgebrochen

⁃ End of Watch (4/5)

⁃ Taran und der Zauberkessel (4/5)

⁃ The Sadness (3,5/5)

⁃ Resident Evil: Welcome to Racoon City (1/5)

⁃ Doctor Strange in the Multiverse of Madness (5+/5)

⁃ Die Hexe und der Zauberer (4/5)

⁃ Chip & Chap: Die Ritter des Rechts (4,5/5)

⁃ Immer Ärger mit Grandpa (4/5)

⁃ Phantastic Beasts 1 (4/5) Rewatch

⁃ Phantastic Beasts 2 (5/5) Rewatch

⁃ Phantastic Beasts 3 (4/5)

⁃ Jurassic World 3 (4,5/5)

⁃ You might be the Killer (3/5)

⁃ Ich, einfach unverbesserlich (5+/5)

⁃ The lost City (4/5)

⁃ Dog (4/5)

⁃ Saw: Spiral (4,5/5)

⁃ Morbius (4/5)

⁃ Bubble (abgebrochen)

⁃ The Forever Purge (5/5)

⁃ Wrong Turn (2021) (5/5)

⁃ Ich, einfach unverbesserlich 2 (5/5)

⁃ The Witch (5/5)

⁃ X (5+/5)

⁃ Thor: Love & Thunder (5+/5)

⁃ Minions (4,5/5)

⁃ Ich einfach unverbesserlich 3 (5/5)

⁃ Minions 2 (5+/5)

⁃ Prey (2/5)

⁃ Lightyear (2,5)

⁃ DC League of Super Pets (5+/5)

⁃ Nope (5+/5)

⁃ I am Groot (Kurzfilm Sammlung) (5/5)

⁃ Get Out (Rewatch) (5++/5)

⁃ Luck (4,5/5)

⁃ Was Katzen denken (4/5)

⁃ Samaritan (3,5/5)

⁃ King Richard (5+/5)

⁃ Sonic 2 (2/5) – abgebrochen

⁃ Cindarella 2 (3/5)

⁃ The Unholy (2/5) – abgebrochen

⁃ Everything Everywhere All at Once (5+/5)

⁃ The Dark and the Wicked (3/5)

⁃ Rock N Rolla (5+/5)

⁃ Pincchio (2022) (1/5) – abgebrochen

⁃ The Death of Stalin (Rewatch) (5/5)

⁃ Anastasia (4/5)

⁃ Robin Hood (Disney) (4,5/5)

⁃ Die etwas anderen Cops (4/5)

⁃ Minions und mehr 1 (4/5)

⁃ Werewolf by Night (5+/5)

⁃ Matrix Ressurection (3/5)

⁃ Grimcutty (3/5)

⁃ Im Westen nichts neues (5++/5) (N)

⁃ Silent Hill (5+/5)

⁃ Hellhole (2/5) (N)

⁃ Terrifier (5/5)

⁃ Uncharted (4/5)

⁃ Enola Holmes (5/5)

⁃ Enola Holmes 2 (5/5)

⁃ Terrifier Rewatch (5/5)

⁃ The Guardians of the Galaxy Holiday Special (5/5)

⁃ Elvis (4,5)

⁃ Firestarter (2022) (2,5/5)

⁃ Troll (N) (3,5/5)

⁃ Victoria & Abdul (5/5)

⁃ Die dunkelste Stunde (Rewatch) (5+/5)

⁃ Massive Talent (5+/5)

⁃ Terrifier 2 (5+/5)

⁃ Bullet Train (4,5/5)

⁃ Top Gun (5/5)

⁃ Paranormal Activity: Next of Kin (3/5)

⁃ Top Gun: Maverick (4,5/5)

⁃ Incantation (4/5) (N)

⁃ Strange World (2/5)

⁃ Pig (5/5)

⁃ Running with the Devil (5+/5)


Serien

⁃ Stark Trek Enterprise Staffel 4 (4,5/5)

⁃ Titans Staffel 1 (4,5/5)

⁃ M.O.D.O.K. Staffel 1 (5+/5)

⁃ The Book of Boba Fett Staffel 1 (3,5/5)

⁃ Titans Staffel 2 (5/5)

⁃ Titans Staffel 3 (5/5)

⁃ Cuphead Staffel 1 (5/5)

⁃ Catching Killers Staffel 1 (5/5)

⁃ Sick Note Staffel 1 (4/5)

⁃ Kurzschluss Staffel 1 (5/5)

⁃ Kurzschluss Staffel 2 (5/5)

⁃ Jimmy Savile: eine Britische Horror-Story Staffel 1 (5+/5)

⁃ Worst Roommate Ever Staffel 1 (4/5)

⁃ Reacher Staffel 1 (5++/5)

⁃ Moon Knight Staffel 1 (5++/5)

⁃ Obi-Wan Staffel 1 (4/5)

⁃ Man vs Bee Staffel 1 (3/5)

⁃ The Boys Staffel 3 (5++/5)

⁃ Futurama Staffel 1 (5/5)

⁃ Ms Marvel Staffel 1 (4/5)

⁃ Resident Evil Staffel 1 (3,5/5)

⁃ Love, Death & Robots Staffel 1 (4,5/5) Rewatch

⁃ Love, Death & Robots Staffel 2 (4,5/5)

⁃ Love, Death & Robots Staffel 3 (4/5)

⁃ Final Space Staffel 1 (5+/5)

⁃ Final Space Staffel 2 (4,5/5)

⁃ Ein Planet vor unserer Zeit Staffel 1 (5+/5)

⁃ She-Hulk Staffel 1 (5+/5)

⁃ Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht Staffel 1 (4/5)

⁃ House of the Dragon Staffel 1 (5/5)

⁃ Grimm Staffel 1 (5+/5)

⁃ Hey Pepsi, wo ist mein Jet? Staffel 1 (5/5)

⁃ The Witcher Blood Origin Staffel 1 (3/5)

⁃ Star Wars: Andor Staffel 1 (4/5)


Videospiele

⁃ Pokemon: Strahlender Diamant (5+/5)

⁃ Legend of the Skyfish (4,5/5)

⁃ Cat Quest (5/5)

⁃ Project Zero 5 (3/5)

⁃ WarioWare: Get it together! (4/5)

⁃ Little Nightmares (5/5)

⁃ Murderhouse (4/5)

⁃ Kirby und das vergessene Land (5++/5)

⁃ Sifu (5+/5)

⁃ The House of the Dead Remake (4/5)

⁃ Stray (5++/5)

⁃ What Remains of Edith Finch (4,5/5)

⁃ Klonoa: Door to Phantomile (4,5/5)

⁃ Metro 2033 Redux (4,5/5)

⁃ RE Village Shadows of Rose (5/5)

⁃ The Quarry (5++/5)

⁃ Devil in me (4/5)

⁃ The Callisto Protocol (5/5)

⁃ Lego Harry Potter Jahre 1 – 4 mit Orti (4,5/5)


Comics

⁃ Miles Morales Vol. 5 (5/5)

⁃ Infinite Frontier 0 (5/5)

⁃ Justice League Heft 1 (5/5)

⁃ Batman Heft 57 (4,5/5)

⁃ Batman DC Heft 54 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 35 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 36 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 37 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 38 (5/5)

⁃ Trinity (5/5)

⁃ Joker BD 1 (4/5)

⁃ Justice League Heft 2 (5/5)

⁃ Batman Heft 58 (4/5)

⁃ Wonder Woman BD 1 (5/5)

⁃ Superman/Batman: Supergirl (5/5)

⁃ Suicide Squad BD 1 (5+/5)

⁃ Nightwing BD 1 (5+/5)

⁃ Batman DC 54 (5/5)

⁃ Hammerharte Horrorschocker 63 (5/5)

⁃ Robin BD 1 (4/5)

⁃ Crime Syndicate (3,5/5)

⁃ JLA: Schreckgespenster (4/5)

⁃ Spider-Man Heft 39 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 40 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 41 (5/5)

⁃ Justice League Heft 3 (4/5)

⁃ Batman Heft 59 (4/5)

⁃ Naomi (5+/5)

⁃ Zombieman Heft 1 (5/5)

⁃ Batman: Urban Legends (5+/5)

⁃ Batman DC Heft 56 (5/5)

⁃ X-Men Heft 1 (4/5)

⁃ Batman Heft 60 (5/5)

⁃ Spider-Man 42 (5/5)

⁃ Spider-Man 43 (5/5)

⁃ Justice League 4 (4,5/5)

⁃ Spider-Man 44 (5/5)

⁃ Batman DC 57 (5+/5)

⁃ X-Men Heft 2 (5/5)

⁃ Justice League: IF Heft 2 (5/5)

⁃ Spider-Woman BD 2 (5/5)

⁃ Future State: Shazam! (5/5)

⁃ Shazam! To hell and back (5+/5)

⁃ Infinite Frontier: Secret Files #1 (4/5)

⁃ X-Men Legends BD 1 (5/5)

⁃ X-Men Legends BD 2 (5/5)

⁃ Batman Heft 61 (4/5)

⁃ Justice League Heft 5 (5/5)

⁃ Thor: König von Asgard BD 3 (5+/5)

⁃ Wonder Woman BD 2 (5/5)

⁃ Symbiote Spider-Man 4 (5+/5)

⁃ Batman Sonderband: Huntress, Signal & Clownhunter (4,5/5)

⁃ Hammerharter Horrorschocker 64 (5/5)

⁃ X-Men Heft 3 (5/5)

⁃ JL Infinite Frontier Heft 3 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 45 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 46 (5/5)

⁃ Batman DC Heft 58 (5+/5)

⁃ The Flash BD 1 (5/5)

⁃ Die sensationelle Wonder Woman (5/5)

⁃ Future State: Gotham (5+/5)

⁃ Kanan: Der letzte Padawan (5/5)

⁃ Kanan: Das erste Blut (5/5)

⁃ Star Wars: Darth Vader Vol. 1: Vader (5+/5)

⁃ The Immortal Hulk Vol. 10 (5++/5)

⁃ Star Wars Bounty Hunters Vol. 1: Galaxy Deadliest (5+/5)

⁃ Deadpool: Schwarz, weiß & Blut (3,5/5)

⁃ Spider-Man Heft 47 (5/5)

⁃ Batman Heft 62 (5/5)

⁃ JL Heft 6 (5/5)

⁃ X-Men Heft 4 (5/5)

⁃ Venom: Erbe des Königs BD 1 (4,5/5)

⁃ Spider-Man Heft 48 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 49 (5/5)

⁃ Batman Heft 62 (5+/5)

⁃ Detective Comics Heft 59 (5/5)

⁃ Justice League Heft 7 (5/5)

⁃ Justice League IF Heft 4 (5+/5)

⁃ Robin & Batman (5+/5)

⁃ Justice League IF Heft 5 (5+/5)

⁃ Suicide Squad BD 2 (5/5)

⁃ X-Men Heft 5 (5/5)

⁃ Justice League: Die letzte Schlacht (5/5)

⁃ Auqaman: Schuld & Unschuld (5/5)

⁃ Batman Heft 63 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 50 (5+/5)

⁃ Batman und die Ritter aus Stahl BD 1 (5+/5)

⁃ King Spawn Vol. 1 (5++/5)

⁃ Alien BD 1 (4/5)

⁃ Gunslinger Spawn (5+/5)

⁃ Batman DC Heft 60 (5/5)

⁃ Task Force Z BD 1 (5+/5)

⁃ Justice League Heft 8 (4/5)

⁃ Horrorschocker 65 (3/5)

⁃ Spider-Man 51 (5+/5)

⁃ DC Horror: Angriff der Vampire (5+/5)

⁃ X-Men Heft 6 (5/5)

⁃ Justice League IF Heft 6 (5/5)

⁃ Justice League Heft 9 (4/5)

⁃ Black Widow Vol. 3 (5/5)

⁃ Nightwing BD 2 (5+/5)

⁃ Batman DC 61 (5+/5)

⁃ Batman Heft 64 (5++/5)

⁃ Batman Heft 65 (5+/5)

⁃ Spider-Man Heft 52 (5+/5)

⁃ Arkham City: Stadt des Wahnsinns (4,5/5)

⁃ Flash BD 2 (5+/5)

⁃ Spider-Man Heft 53 (5+/5)

⁃ Batman Urband Legends BD 2 (5/5)

⁃ Ultimate Spider-Man BD 1 (5+/5)

⁃ Ultimate Spider-Man BD 2 (5+/5)

⁃ Justice League Heft 10 (3,5/5)

⁃ BRZKR Vol. 2 (4/5)

⁃ X-Men Heft 8 (3,5/5)

⁃ Robin BD 2 (5/5)

⁃ Spider-Man Heft 54 (5+/5)

⁃ X-Men Legends BD 3 (4/5)

⁃ Ultimate Spider-Man BD 3 (5+/5)

⁃ Ultimate Spider-Man BD 4 (5++/5)

⁃ She-Hulk BD 1 (5+/5)

⁃ Daredevil: Devil‘s Reign Vorgeschichte (5+/5)

⁃ Devil‘s Reign BD 1 (5++/5)

⁃ Devil’s Reign BD 2 (5++/5)

– Devil‘s Reign BD 3 (5++/5)

⁃ Batgirls Vol. 1 (5+/5)

⁃ Scorched Vol. 1 (5/5)

⁃ Ultimate Spider-Man BD5 (4,5/5)

⁃ Ultimate Spider-Man BD6 (5/5)

⁃ Joker BD 3 (5/5)

⁃ Suicide Squad BD 3 (5+/5)


Manga

⁃ Zipman!! BD 2 (4/5)

⁃ Gute Nacht, Punpun 01 (5/5)

⁃ Don’t Lie to Me – Paranormal Consultant 1 (abgebrochen)

⁃ Noah of the Blood Sea 1 (5/5)

⁃ The Vote 1 (5/5)

⁃ The Vote 2 (5/5)

⁃ The Vote 3 (5/5)

⁃ The Vote 4 (5/5)

⁃ The Vote 5 (5/5)

⁃ Noah of the Blood Sea 2 (5/5)

⁃ Noah of the Blood Sea 3 (5/5)

⁃ Noah of the Blood Sea 4 (5/5)

⁃ Noah of the Blood Sea 5 (5/5)

⁃ Black Torch BD 1 (5+/5)

⁃ Wiedergeboren als Yamchu (4,5/5)

⁃ Kinder des Fegefeuers BD 1 (3/5)

⁃ The Vote BD 6 (5/5)

⁃ Ranma 1/2 BD 1 (5+/5)

⁃ MPD Psycho BD 1 (5++/5)

⁃ Gute Nacht, Punpun BD 2 (5/5)

⁃ Sensor (5/5)

⁃ The Pawn‘s Revenge BD 1 (3,5/5)

⁃ Black Clover BD 1 (5/5) – digtal

⁃ Black Clover BD 2 (5+/5) – digtal

⁃ Black Clover BD 3 (5+/5) – digtal

⁃ Black Clover BD 4 (5+/5) – digtal

⁃ The Vote 7 (5+/5)

⁃ Cruella Manga (4/5)

⁃ Lupin III Anthology (4/5)

Gedanken zur Lupin III (Lupin the Third) – Anthology [Rezensionsexemplar]

Lupin III gehört wohl zu den relevantesten Manga aller Zeiten. Sowohl historisch als auch wegweisend für das Medium hat der Mangaka Monkey Punch großen Einfluss auf nachfolgende Mangaka ausgeübt. Daher auch ein riesiges Danke an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Lupin III (Lupin the Third) – Anthology sammelt 12 der populärsten Geschichten, um den Enkel des Meisterdiebs Arsene Lupin und ist somit für drei Zielgruppen relevant:

  • Fan‘s des Manga, die gern in Erinnerungen schwelgen wollen.
  • Leser die ein historisches Interesse an diesem kultigen Werk haben.
  • Personen, welche gern in den Manga hineinschmökern wollen und somit einen Zugang dazu haben.


Für mich war der Band definitiv eine sehr interessante Erfahrung und eine lesenswerte Zeitreise.

Zuerst sei die Tonalität zu erwähnen. Diese ist sehr locker, beinah schon flappsig, aber absolut passend zum Zeitgeist der Erscheinung. Trotz seines lockeren Tons sind die einzelnen Geschichten auch spannend geschrieben, da hier ähnlich wie bei den Spion & Spion Comics aus dem MAD Magazin ein humoristisches Katz und Mausspiel betrieben wird.

Statt zwei Agenten stehen sich jedoch der charmante Schurke Arsene III und der Interpol-Detektiv Zenigata gegenüber. Abseits davon gibt es auch noch andere Figuren, besonders aus dem direkten Umfeld von Lupin, die alle äußerst interessant geschrieben sind. Generell schafft es Monkey Punch gekonnt markante Figuren zu erschaffen, an die man sich erinnert.


Der Humor ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Manga. Dieser mag auf den ersten Blick infantil wirken, ist aber äußerst facettenreich und funktioniert auf mehreren Ebenen.

Einerseits gibt es die eher simplen Witze basierend auf Slap-Stick und einer gewissen Anzüglichkeit, wobei hier gemäß dem Zeitgeist mit Klischees gespielt wird. Andererseits sorgen die cleveren Wendungen in den Geschichten immer wieder für Lacher und Schmunzler.

Generell sind die Geschichten sehr clever geschrieben und glänzen durch ihre Twists, interessanten Figuren sowie die interessanten Szenarieren. Durch die oben genannten Stärken ist Lupin III auf erzählerischer Ebene beinah durchgehend wertig!

Einzig beim Zeichenstil habe ich mir etwas schwer getan. Wie auch bei Comics aus der Zeit vor dem „Mordern Age“ ist der Stil der jeweiligen Zeit angepasst und für moderne Sehgewohnheiten äußerst ungewohnt. Dennoch hat gerade dieser Zeichenstil aus den 60/70er Jahren seinen ganz eigenen Charme und harmoniert wunderbar mit den oben genannten Eigenschaften des Werks.



Kann ich also eine Empfehlung für die Lupin III (Lupin the Third) – Anthology aussprechen? Grundlegend ja, da sich das Lesen von Klassikern immer lohnt, man sich aber des Alters von Lupin III bewusst sein muss. Wenn man diese Voraussetzung erfüllt, kann man mit diesem Manga sehr viel Spaß haben und die Sammlung von 12 Geschichten steht sehr gut als Repräsentation für das Gesamtwerk.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Cruella – Black, White & Red | Review [Rezensionsexemplar]

Als Cruella letztes Jahr über die Kinoleinwände flackerte, war ich von diesem Film sehr positiv angetan und mein Interesse am Cruella Manga Black, White & Red, den mir Carlsen Manga dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, war ebenfalls gleich geweckt.

In diesem Vertreter des Slice of Life Genres erleben wir eine Episode aus dem Leben von Estella, bevor sie zur titelgebenden Schurkin Cruella wird.

Als die Arbeit von Estella und ihren Handlangern immer schwerer wird, wegen massiv erhöhter Polizeipräsenz, muss sich das Trio je eine ehrliche Arbeit suchen. Dabei wird Estella die Muse für eine junge Modeschöpferin, muss sich mit dem Trauma ihrer Kindheit auseinandersetzen und entdeckt langsam ihre exzentrische Seite.

Estellas alter Ego Cruella schlummert in ihr und möchte herausbrechen …

Abseits der Handlung glänzt der Cruella Manga mit einem ansprechenden Zeichenstil, der sich dem Realisums zuordnen lässt und sehr angenehm für das Auge ist.

Einzig die titelgebende Farbthematik kommt leider zu kurz. Hier wären farbige Seiten, ähnlich wie in westlichen oder koreanischen Comics, noch optimal gewesen für die Intensivierung der Handlung!

Der Manga verzichtet auf Action und setzt auf ein ruhigeres Erzähltempo, was jedoch insofern Spaß macht, da die Figur der Estella noch weiter vertieft wird und ein weiterer Teil ihres Werdegangs erzählt wird.

Alles in allen ist Cruella – Black, White & Red ein solider Manga um die titelgebende Schurkin der 101 Dalmatiner Filme bzw. ihres Soloabenteuers. Wer sich für das Slice of Life Genre begeistern kann, wird mit diesem Ableger durchaus Spaß haben und wer sich für Disneyschurkinnen begeistern kann, sollte auch einen Blick riskieren!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Sakamoto Days Band 1 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Sakamoto Days
Autor: Yuto Suzuki
Zeichner: Yuto Suzuki
Seiten: 192
Verlag: Carlsen

Ich bin ein großer Fan des John Wick Franchise, aber was wäre wenn man dieses Grundthema mit Humor versieht? Nun diese Frage wird im Manga Sakamoto Days beantwortet!

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!



Einstmal war Taro Sakamoto der gefürchteste Killer der Unterwelt. Als er jedoch die Liebe seines Lebens traft tauschte er seine Waffen gegen ein ruhiges Leben. Nun leitet er einen kleinen Supermarkt, hat zugenommen und hat sein altes Leben zurückgelassen. Als eines Tages jedoch Sakamoto‘s alter Weggefährte Shin auftaucht holt ihn seine Vergangenheit ein und er muss wieder ein paar Tricks auspacken …

Eine der größten Stärken von Sakamoto Days ist die hervorragende Balance aus Action und Comedy. Dazu kommt eine gehörige Portion Herz wenn die Handlung vorangetrieben wird und Taro’s Hintergrundgeschichte etwas näher beleuchtet wird.

Auch optisch macht der Manga einiges her. Besonders die Actionszenen sind großartig inszeniert und optisch äußerst ansprechend. Neben der Action funktioniert auch die komödiantische Seite von Sakamoto Days sehr gut was den Zeichenstil betrifft, aber auch der Einsatz von Situationskomik passt sehr gut zum Setting.

Zusammengefasst ist Sakamoto Days Band 1 ein starker Einstieg in die Serie, der eine interessante Prämisse aufbaut, seine Figuren gut integriert und Lust auf mehr macht. Ich habe mich köstlich mit diesem Manga amüsiert und bin gespannt wie‘s weitergeht!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Sensor | Manga Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Sensor
Autor: Junji Ito
Zeichner: Junj Ito
Verlag: Carlsen
Seiten: 242
Release: Oktober 2022

Kein Gruselmonat Oktober ohne H. P. Lovecraft oder sein japanisches Gegenstück Junji Ito. Der japanische Meister des Horrors begeistert seit Jahren mit seinen skurrilen Geschichten, dem ansprechenden, wie absurden Zeichenstil und der enormen Kreativität im Bezug auf die benutzten Themen.

Nach Uzumaki, Gyo und Frankenstein habe ich nun Sensor gelesen, welche es ebenfalls in sich hat. Bevor ich zur Rezension komme ein großes Danke an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!



Einstmals wurde der Priester Miguel in den Vulkan Sengoku geworfen. Seitdem speit dieser Vulkan goldene Fäden vulkanischen Glases. Die Bewohner des Dorfes am Fuße des Vulkans verehren das Vulkanglas als „goldenes Himmelshaar“. Eines Tages erreicht die schöne Kyoko das Dorf, wird Zeuge eines Wunders im Zusammenhang mit dem Engelshaar und gerät so in eine Verkettung von Ereignissen deren Zentrum sie ist …

Im Gegensatz zu anderen Ito Geschichten setzt Sensor weniger auf abstrakten Horror, sondern mehr auf kosmischen Horror und anleihen aus dem Mysterygenre. Selbstverständlich gibt es auch altbekannten Body-Horror von Meister Ito und dieser gliedert sich perfekt in die Spitzen der Spannungsbögen ein, welche in den sieben Kapiteln perfekt platziert sind.


Erzählerisch nimmt sich Sensor sehr viel Zeit für seine Geschichte und kombiniert folklorische Elemente mit dem kosmischen Horror, wie man ihn von H. P. Lovecraft kennt, aber die Geschichte wirkt nicht abgekupfert, sondern macht sein eigenes Ding. Somit wirkt Sensor frisch und hebt sich angenehm von den anderen Geschichten Juni Ito’s ab.

Optisch begeistert Meister Ito mit seinem bekannten Zeichenstil, der perfekt mit dem Kontrast aus ruhigen Szenen, in denen die Handlung vorangetrieben wird, und den langsam, eskalierenden Szenen arbeitet, in den sich der Horror zuspitzt bevor sich alles bildgewaltig entlädt. Ein besonderes Lob verdienen hier die Zeichnungen der Gesichter. Sowohl in ruhigen Momenten als auch in spannenden Momenten fängt Ito absolut souverän die Emotionen seiner Figuren ein und vermittelt somit die Handlung auch glaubhaft.


Zusammenfasst ist Sensor ein spannendes Werk von Junji Ito, dass sich thematisch von seinen anderen Werk abhebt und somit sehr erfrischend wirkt. Die Kombination aus folklorischer Mystery mit kosmischen Schrecken aus den Tiefen des Alls wirkt sehr Lovecraft-artig, ist aber eigenständig genug, um als optimale Alternative zu den Werken des amerikanischen Altmeisters des Horror dazustehen. Mich hat Sensor von Anfang an gefesselt und erst wieder losgelassen als das Ende der Geschichte erreicht wurde.

Wer sich für Horrormanga oder Junji Ito oder bestenfalls beides begeistern kann sollte hier einen Blick riskieren. Man wird es definitiv nicht bereuen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Pawn‘s Revenge BD 1 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: The Pawn‘s Revenge
Autor: Evy
Zeichner: Evy
Verlag: Hayabusa
Seiten: 224
Release: Oktober 2022
Altersfreigabe: ab 18

Boy‘s Love ist nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre und das Medium Manhwa, ein koreanischer Comic, ebensowenig, aber trotzdem sind Ausflüge in diesen Bereich der Comic-kultur immer wieder interessant.

Somit herzlichen willkommen zu meiner Rezension über The Pawn‘s Revenge Band 1 aus der Feder von Evy und vielen Dank an den Carlsen/Hayabusa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Wie bei MPD Psycho spreche ich für diesen Band eine Empfehlung ab 18 Jahren aus, da hier im Zuge der Handlung schonungslos mit Gewalt und sexueller Gewalt umgegangen wird.



Je-oh arbeitet als Prostituierter und fristet ein mieses Leben. Eines Tages wird er während einer Vergewaltigung entführt und zusammen mit seinem Peiniger an einem unbekannten Ort festgehalten. Um aus seinem Gefängnis auszubrechen ist Je-oh jedes Mittel recht und somit beginnt ein gefährliches Spiel bei dem nicht nur er um sein Leben bangen muss

Erzählerisch bietet der erste Band noch nicht viel Material, ist aber trotzdem spannend genug um die Geschichte bis zum Ende des Bands zu verfolgen. Loben muss man das hohe Tempo von The Pawn’s Revenge, dass durch den wenigen Text begünstigt wird. Aber dafür wird viel mit Bildsprache gearbeitet und diese ist auch recht schonungslos. Man sollte sich definitiv bewusst sein, dass der Band mit Sex und sexueller Gewalt arbeitet im Kontext der Handlung und somit auch das Thema Vergewaltigung eine Rolle spielt. Diese wird aber nicht wie im Rape & Revenge Genre zelebriert, sondern mit Respekt behandelt und nicht absolut in den Mittelpunkt gestellt.

In erster Linie ist The Pawn’s Revenge ein Genremix aus Thriller, (Gesellschafts-)Drama und Boy’s Love, wobei sich Letzteres in der Sexualität des Hauptcharakters niederschlägt. Die oben beschriebenen Thematiken sind dem Setting der Geschichte, dem Rotlicht-Milieu, geschuldet. Im Kontext, dass die Geschichte in Südkorea angesiedelt ist ergibt sich so eine interessante Form der Gesellschaftskritik, wie man sie beispielsweise aus Seoul Station kennt.

Nach diesem ausschweifenden Schlenker kommen noch ein paar Worte zum Zeichenstil. The Pawn’s Revenge ist ein Webtoon und anders als ein Manga in Farbe gehalten. Mich erinnert der Stil an Killing Stalking und ich finde ihn sehr erfrischend im Vergleich zu den japanischen Stilen oder den westlichen Comics.


Zusammengefasst ist der erste Band von The Pawn’s Revenge ein interessanter Einstieg in die Handlung und auch wenn ich mit diesem Genre eher selten was anfangen kann war dieser Vertreter spannend genug, um ihn bis zum Ende der fünf enthaltenen Kapitel zu verfolgen. Dies lag einerseits am ernsten Ton des Settings bzw. der Geschichte, aber auch am hohen Tempo und dem erfrischenden Zeichenstil. Wer sich also für dieses Genre begeistert, kann bedenkenlos zugreifen und alle anderen sollten zumindest mal probelesen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Auftakt des Grauens! | MPD Psycho Band 1 Review [Rezensionsexemplar]

Titel: MPD Psycho BD 1
Autor: Eiji Otsuka
Zeichner: Sho-u Tajima
Verlag: Hayabusa
Release: September 2022
Altersfreigabe: ab 18 Jahren

Da glaubt man durch Junji Ito die Spitze des Horror-Manga zu kennen, aber dann kommen Eiji Ōtsuka (Autor) und Sho-U (Zeichner) mit MPD Psycho um die Ecke, nur um zu beweisen, dass es nicht nur mit abstraktem Horror, sondern auch mit den menschlichen Abgründen sehr gut funktioniert den Leser zu schockieren.

Vielen Dank an Carlsen und den Hayabusa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars von MPD Psycho BD 1. Bevor die eigentliche Rezension startet spreche ich eine Warnung für alle Leser unter 18 Jahren und für Alle aus, welche nicht mit Darstellungen von Gewalt klarkommen.

Nun denn, Vorhang auf für MPD Psycho BD 1.



Im Zentrum der Handlung von BD 1 steht der Detektiv Yōsuke Kobayashi, der in den Ermittlungen gegen einen Serienmörder aktiv ist, welcher seine Opfer zerstückelt. Als seine Freundin Teil dieser Mordserie wird, zerspringt etwas in Kobayashi und er stellt den Serienmörder. Diesen tötet er im Laufe der Konfrontation, aber die Ermittlungen und die Involvierung einer von ihm geliebten Person haben bei Kobayashi massive Spuren hinterlassen.

Hauptcharakter Kobayashi/Amamiya

Yōsuke Kobayashi hat eine dissoziative Identitätsstörung entwickelt und dabei „starb(?)“ die Kernpersönlichkeit um Kobayashi. An seine Stelle traten der gelassene Detektiv Kazuhiko Amamiya und der Psychopath Shinji Nishizono, wobei ersterer den Körper zu kontrollieren scheint. Nachdem Amamiya zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, diese abgesessen hat und entlassen wurde arbeitet er für ein privates Ermittlungsinstitut als Profiler.

Seine Fähigkeiten werden aber auch dringend gebraucht, denn überall in der Stadt tauchen abscheuliche Serienmörder auf …


MPD Psycho BD 1 ist definitiv keine leichte Kost, lebt aber anders als man denken mag nicht rein von der Gewaltdarstellung, sondern auch durch seine spannende Geschichte mit wohlplatzierten Twists und einer gewissen Prise Humor. Dieser fällt mal kohlrabenschwarz und dann wieder etwas seicht aus.

Erzählerisch nimmt sich die Handlung viel Zeit für seine Figuren, baut diese aus und entwickelt dabei die übergeordnete Handlung stetig weiter wodurch man AHA-Momente beim lesen bekommt, sobald weitere Aspekte aufgedeckt werden und gleichzeitig neue Frage auftauchen.

Weiters funktioniert das world building hervorragend, da eine simple Prämisse etabliert wird und diese suksesziv erweitert wird, um ein großes Handlungsnetz zu stricken in dem man sich gern verliert.

Etwas schreckliches erwacht im Protagonisten …

Genug von der Handlung, schließlich ist ein Manga auch ein optisches Medium.

Sho-U‘s Zeichenstil ist klar dem Realisimus zuzuordnen und diese Stilform passt perfekt, um den Horror von MPD Psycho zu inszenieren. Sowohl was Personen als auch Tatorte und die Verbrechen angeht wirkt alles gerade harmonisch mit der erzählten Geschichte.

Auch wenn man die Gewaltdarstellung als geschmacklos empfinden kann, so schätze ich als morbid-ästhetisch ein, denn Gewalt im Horrorgenre kann als Stilmittel oder gar als Kunstmittel genutzt werden, um die eigene Geschichte stärker zu inszenieren.

Genau dies wird hier beinah perfekt genutzt und mit jedem Kapitel kann man sich fragen, was man entgegengworfen bekommt.

Ein Beispiel für die besprochene Darstellung von Gewalt!

Abschließend kann ich für MPD Psycho Band 1 nur eine absolute Empfehlung aussprechen. Mich hat der Band von Seite 1 an gefesselt und je tiefer man in die Geschichte eintaucht, umso spannender wird das Werk. Optisch wie Erzählerisch ein absolutes Highlight und für jeden Fan von Horror-Manga ein absoluter must read Band!

Von mir erhält MPD Psycho Band 1 eine klare Leseempfehlung und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Mangajahr 2021 & ein Ausblick auf 2022

2021 war ein interessantes Jahr was Manga angeht. Insgesamt habe ich 25 Manga (darunter ein koreanischer Manwha) gelesen und zwei Reihen beendet. Es hat sich ergeben, dass ich Manga eher nebenbei gelesen habe, was wiederum dazu geführt hat, dass ich 3 Reihen, die ich eigentlich sehr gern gelesen habe aus den Augen verloren habe. Dies waren Demon Slayer, My Roommate is a Cat und Yakuza goes Hausmann. Ich hoffe diesen Reihen 2022 nochmals eine Chance geben zu können und sie dann entweder zu beenden oder zumindest auf den aktuellen Stand bringen zu können.

Mein Ausflug in die Manwha Welt war zu Killing Stalking, der definitiv einen Re-read (Band 1) bekommen wird und dann möchte ich alle drei Seasons der Serie lesen. Dazu werden bestimmt Beiträge kommen.

Die beiden beendeten Serien waren Fire Punch und Dead Company. Erst genannte Serie bekam bereits Beiträge und zur zweitgenannten Serie kommt noch ein Beitrag. 

Ich habe außerdem zwei neue Serien begonnen. Einerseits Zipman!! (in zwei Bänden abgeschlossen) und andererseits Yu-Gi-Oh! Massiv Edition. Zu beiden Serien wird noch was kommen, ich bin nur noch am planen wie ich die Beiträge aufziehe!

Zudem habe ich 2021 einen Re-read von re:member gestartet. Dieses Projekt ist aber wie die Erstlesung kläglich gescheitert, aber ich bin zuversichtlich diese Aufgabe irgendwann meistern zu können und re:member in ein Halloween Special zu integrieren.

Okay weg von den gescheiterten Zielen hin zu den Highlights des Jahres. Der meiner Meinung nach beste Manga 2021 war Fire Punch. Diese Serie hat so viele Thematiken verarbeitet und war insgesamt so spannend wie kaum ein anderer Manga, den ich sowohl 2021 als auch in den letzten Jahren gelesen habe. Wer Fire Punch nicht kennt sollte dieses Werk definitiv nachholen. Ebenfalls hat mich Dead Company sehr positiv überrascht. Dieser Manga ist das aktuellste Werk vom Schöpfer von Judge, Doubt & Secret und war äußerst unterhaltsam. 

Meine beiden Newcomer Highlights bilden der Action-Roboter Manga Zipman!! und die Neuveröffentlichung von Yu-Gi-Oh!

Was für 2022er Ziele im Bereich Manga habe ich mir gesetzt? Nun allgemein will ich wieder mehr Manga lesen und eine bessere Balance aus Manga, Comics und normalen schaffen als 2021. Hoffentlich gelingt mir dieses allgemeine Ziel. Außerdem werde ich durch die Werke der beiden Mangaka Yoshiki Tonogai und Tsutui graben. Dies werden sowohl Re-reads als auch Erstlesungen werden.

Weiters möchte ich mich noch folgenden Reihen widmen:

re:member (erneute Lesung)

My Roommate is a Cat (erneute Lesung)

Yakuza goes Hausmann (erneute Lesung)

Demon Slayer (erneute Lesung)

Shibuya Goldfish (Erstlesung)

Zipman!! (Beendigung der Serie)

Yu-Gi-Oh! (Weiterführung der Serie)

Zusätzlich zu dieser Liste bin ich gespannt, ob und welche Werke mir noch über den Weg laufen werden. Ich hoffe dieser Rück- und Aublicks Hybrid war unterhaltsam für euch.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Meine Liste 2021

Ich habe letztes Jahr eine Liste für die Kategorien Film, Serie, Comic, Manga, Bücher & Videospiele angelegt. Dort wird alles vermerkt was ich gesehen, gelesen, gespielt habe. Zumindest bei Videospielen ist es mir wichtig nur jene zu nennen, die ich entweder durchgespielt habe.

Bevor ich zu detaillierteren Rückblicken in eigenen Beiträgen komme gibt es hier nun eine Übersichtlich der einzelnen Listen inklusive Links zu Rezensionen, sofern ich sie nicht vergesse. Dabei werden zuerst die Kategorien aufgelistet und danach die Listen im Detail!

Filme

  • Gesehen: 125
  • Abgebrochen: 2

Serien

  • Gesehen: 34 Staffeln in 19 Serien
  • Rewatches: 2 Staffeln in einer Serie

Comics

  • Gelesen: 121

Manga

  • Gelesen: 25

Bücher

  • Gelesen: 1

Videospiele

  • Beendet: 12

Filmliste

Soul

Gretel & Hänsel

The Grudge (2020)

LOTR 1 (Rewatch)

LOTR 2 (Rewatch)

Sonic (Rewatch)

Asterix im Land der Götter

Oben (Rewatch)

LOTR 3 (Rewatch)

Io (Netflix)

Kampf der Titanen (Rewatch)

Fantasy Island

Der Unsichtbare (Rewatch)

Vaiana (Rewatch)

Ey Mann wo ist mein Auto (Rewatch)

O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee

Kung Fury (Rewatch)

Männer die auf Ziegen starren

Into the Spider-Verse (Rewatch)

Immortals – Krieg der Götter

Age of Ultron (Rewatch)

Loop – Kurzfilm

The Lion King (2019)

Susi & Strolch (2019)

Dschungelbuch (2016)

Mulan (2020)

Malificent (2014)

Float (Kurzfilm)

Wonder Woman 1984

Malificent 2

Dumbo (2019)

Den Sternen so nah

The Dark Knight (Rewatch)

Jurassic World (Rewatch)

The Dark Knight Rises (Rewatch)

Raya und der letzte Drache

Night School

Sie nannten ihn Mücke

Zombieland

Pacific Rim (Rewatch)

Zack Snyders Justice League

Joker (Rewatch)

Die dunkelste Stunde (Rewatch)

Mandy

Thunder Force (N)

Gemini Man (Rewatch)

Love and Monsters (N)

(T)raumschiff Surprise Periode 1 (Rewatch)

Baymax

Beauty and the Beast (1991) (Rewatch)

Beauty and the Beast (2017) (Rewatch)

Arielle 1

101 Dalmatiner

Good Boys

Army of the Dead (N)

Jerry McGuire

Spider-Man (2002) – Rewatch

The Beach House

Arielle 2

Spider-Man 2 (Rewatch)

Spider-Man 3 (Rewatch)

Luca

Cruella (20. Disney/Pixar Film 2021)

Rent a Man

Godzilla vs Kong

Der Wunschdrache (N)

Kung-Fu Panda

Kung-Fu Panda 2

Black Widow

Kung-Fu Panda 3

The Interview (Rewatch)

Vaterfreuden

Das schaurige Haus (abgebrochen)

Birds of Prey (Rewatch)

Suicide Squad (Rewatch)

Thor 3 (Rewatch)

Vivo

The Suicide Squad

The Amazing Spider-Man

The Amazing Spider-Man 2 (Rewatch)

The Wichter: Nightmare of the Wolf

Star Wars Episode 8

Infinity War (Rewatch)

Star Wars Episode 9

Mortal Kombat (2021)

The Beginning of Life (Doku)

Nightbooks

1917 (Rewatch)

Free Guy

The Water Man

Solo – Star Wars Story

Venom (Rewatch)

Venom 2

Dune

Conjuring 3

Army of Thieves

Army of the Dead (Rewatch)

Eternals

Rogue One (2. Rewatch)

Shang-Chi

Jason goes to Hell

Jason X

Spider-Man: Far From Home (Rewatch)

Finch

Ant-Man (Rewatch)

Red Notice (Netflix)

R.I.P.D.

Police Academy

Lethal Weapon 1

Robin Hood: Helden in Strumpfhosen

Candyman (2021)

Stirb Langsam

Willys Wonderland

The Last Duel

Asterix bei den Briten (schwäbische Fassung)

Der gebuchte Mann

Lucky Logan

Dämonen 2

Prisoners of the Ghostland (abgebrochen)

Halloween Kills

Meg (Rewatch)

Encanto

Don’t look up

Ron läuft schief


Serienliste

The Mandalorian Staffel 1 (D+)

The Mandalorian Staffel 2 (D+)

Elisa Lam Serie (Netflix)

Nightstalker (Netflix)

WandaVision (D+)

Haunted Staffel 1 (Netflix)

Haunted Staffel 2 (Netflix)

Yakuza goes Hausmann Staffel 1 (Netflix)

The Boys Staffel 1 (Rewatch) (Amazon)

The Boys Staffel 2 (Rewatch) (Amazon)

Lupin Teil 1 (Netflix)

The Falcon and the Winter Soldier (D+)

Invincible Staffel 1 (Amazon)

Lupin Teil 2 (Netflix)

Trese (Staffel 1) (Netflix)

Loki S1 (D+)

How to become a Tyrant (Netflix)

Marvels What If? (D+)

Scrubs (Amazon/D+) Staffel 1 – 8

American Horror Stories (D+)

Star Wars Visions (D+)

Star Trek: Enterprise S1 (Netflix)

School of Chocolate (Netflix)

Star Trek: Enterprise S2 (Netflix)

Star Trek: Enterprise S3 (Netflix)

Hawkeye Staffel 1 (Disney+)

The Witcher Staffel 2 (Netflix)


Comicliste

Thor v. Donny Cates BD1

Suicide Squad (Tom Taylor) BD1

Valkyrie BD2

Captain Marvel BD3

Miles Morales BD3

Der Spektakuläre Spider-Man

Guardians of the Galaxy BD 3

Symbiote Spider-Man BD 2

Dr. Doom BD 1

Captain Marvel BD 4

Hellblazer BD 1

Iron Man 2020 (Hauptband)

Star – Birth of a Dragon

Batman: Under the Hood

Batman/Flash: Der Preis

Spider-Man Heft 14 (#25)

Das neue dynamische Duo

Batman vs Robin

Wonder Woman Dead Earth BD4

Wächter von Gotham

Venom Vol. 3

Venom Vol. 4

Joker Killer Smile

Darth Vader und das verlorene Kommando

Star Wars: Die Säuberung (Purge)

Winter Soldier: Zweite Chancen

The Immortal Hulk Vol 7

The Immortal Hulk Vol 8

Batman & Robin müssen sterben

Green Arrow: The Longbow Hunters

Falcon & Winter Soldier: Falsche Schlange

Hell Arisen

Flash Forward

Dark Nights: Death Metal

Die Marvel Superhelden Sammlung 1

Lockjaw & the Pet Avengers

Avengers vs Pet Avengers

Great Lake Avengers BD 1

Spider-Man Heft 15

Spider-Man Heft 16

Spider-Man Heft 17

Dceased Dead Planet

Spider-Man Heft 18

Spider-Man Heft 19

Spider-Man Heft 20

Spider-Man Heft 21

Spider-Man Heft 22

Dr. Doom Vol. 2

Hush Teil 1

Hush Teil 2

Batmans Sohn

Batnan: Tenses

Suicide Squad BD 2

The Rise of Ultraman

Black Widow Vol. 1

Spider-Man Heft 23

Spider-Man Heft 24

Lobo Unbound

Hellblazer Rise + Fall

Spider-Man Heft 25

Spider-Man Heft 26

Spider-Man Heft 27

Spider-Man Heft 28

Spider-Man Heft 29

Spider-Man Noir (Berlin bis Babylon)

Spider-Woman BD 1

Animal Man (DC Collection)

Harley Quinn & Poison Ivy

DCeased: Dead Planet

Planet Hulk BD 1

Planet Hulk BD 2

World War Hulk

Der Tod von Superman

Thor BD 2

Immortal Hulk Vol. 9

King Deadpool Vol. 2 (abgebrochen)

King in Black

Captain Marvel Vol. 5

⁃ Superman: Brainiac

Guardians of the Galaxy BD 1 (Marvel Now!)

Batman WK: Harley Quinn

Iron Man Vol. 1

Spider-Man Heft 30

Spider-Man Heft 31

Symbiote Spider-Man BD 3

Hulk – Maestro

Hulk – Dystopia

Wolverine – Im Schatten der Nacht

Green Lantern: Secret Origin

Gotham City Monsters

Kingdom Come Teil 1

Kingdom Come Teil 2

Schatten über Gotham

The Flash: Krieg der Rogues

Wolverine: Schwarz, Weiß & Blut

Batman: The World

Batman: Die Pforten von Gotham

Spider-Man Heft 32

Spider-Man Heft 33

The Flash Giant Vol. 1

The Flash Giant Vol. 2

Batman: Die Jagd des dunklen Ritters

Venom: Dark Origin

Black Widow Vol. 2

Batman: Gotham Nights BD 1

Spider-Man: Heimkehr

Man-Bat

Spider-Man/Black Cat

BRZKR Vol. 1

Immortal Hulk: Great Power

Batman: Gotham Nights BD 2

Venom Vol. 6

Iron Man Vol. 2

Non-Stop Spider-Man

Hammerharte Horrorschocker #62

Die Nacht der reitenden Leichen Comic

DC Infinite Frontier One-Shot

Batman: Krieg dem Verbrechen

Superman: Friede auf Erden

Maestro: War and Pax

Carnage: Schwarz, Weiss & Blut


Mangaliste

Fire Punch 01

Fire Punch 02

Fire Punch 03

Fire Punch 04

Fire Punch 05

Fire Punch 06

Fire Punch 07

Fire Punch 08

My Roommate is a Cat 03

Yakuza goes Hausmann 04

Demon Slayer 04

Demon Slayer 05

Killing Stalking 01 (Mawha)

Chainsaw Man 01

My Roommate is a Cat 04

Dead Company 01

re:member 01

re:member 02

re:member 03

re:member 04

Dead Company 02

Yu-Gi-Oh Massiv 01

Zipman!! 01

Dead Company 03


Spieleliste

Twin Mirror (PS4)

My Name is Mayo 2 (PS4)

Untitled Goose Game (Switch)

Beyond Blue (PS4)

Resident Evil 8 (PS4) – Beitrag folgt – Podcast verfügbar

Final Fantasy 9 (Switch)

Kena: Bride of Spirits (PS4) – Beitrag folgt evt.

House of Ashes (PS4) – Beitrag folgt im Oktober 2022

LiS: True Colors (PS4) – Beitrag folgt 2022

Gynoug (Switch)

Alan Wake Remastered (PS4) – Beitrag folgt

It takes Two (PS4) – Beitrag folgt


Mein Fazit zu Fire Punch!

Vor dem Worst Case habe ich eine Rezensionsreihe zu Fire Punch begonnen. Eigentlich wollte ich dieses Projekt noch beenden, auch nach dem Beginn der Pause, aber da ich darauf keine Lust habe gibt es ein umfassendes Fazit zum Manga, weil ich in einzelnen Rezensionen ohnehin nur schwer auf alle Besonderheiten eigehen kann. Allein schon wegen den zahlreichen Handlungsbögen/Sprüngen in der Erzählung.

Wie hat mir Fire Punch schlussendlich gefallen? Ich muss sagen, außergewöhnlich gut. Zu Beginn mag die harte Welt mit ihren moralischen verkommenen Figuren befremdlich oder gar abstoßend wirken, aber im Laufe der Handlung werden die Figuren immer weiter vertieft und bekommen teils tiefgreifende Entwicklungen, was 180° Grad Wendungen gleichkommt.

Besonders der Hauptcharakter Agni entwickelt sich stetig weiter und verfügt über gewaltige Kräfte, die in der kalten, toten Welt aus Eis wirklich göttlich wirken, bleibt aber eigentlich über alle 8 Bände weg ein dummes Kind, welches nichts von der Welt versteht. Dazu kommt eine massive psychische Labilität, die sich im Laufe der Serie mehrmals bemerkbar macht, aber spätestens dann erkennbar wird, wenn Agnis alter Ego „Fire Punch“ erwacht.

Abseits von Agni gibt es noch viele weitere Figuren, von denen die Meisten zwischen skurril und interessant schwanken. Besonders Sun, Togata & Judah wirken zu Beginn des Manga bzw. bei ihrem ersten Auftritt wie simple Nebenfiguren, entwickeln sich aber zu wichtigen Support Figuren um Agni, die teils bis zum Ende der Serie relevant bleiben.

Was ebenfalls ein großes Lob verdient sind die zahlreichen Themen, die sich immer durch einen Arc hindurch ziehen allerdings sind deren Beginn und Ende fließend. So stehen unter anderem Manipulation (der Massen), Göttlichkeit, Wissen/Unwissenheit, Sexualität und Geschlechter, aber auch Personenkulte (und welche Ausmaße diese annehmen können) in den diversen Handlungsbögen im Fokus und hier kommt der meisterhafte erzählerische Kniff. Jedes Thema hat einen philosophischen Ansatz, fügt sich in den Gesamtplot ein, vertieft die Figuren und gibt Fire Punch eine ganz eigene Identität. Denn die Handlung um den feurigen Rächer Agni mag im Kern simpel sein, ist aber im Detail recht komplex durch die Themen, aber auch die Figuren. Allerdings kann man all den Tiefgang ignorieren und sich rein auf die Kernhandlung konzentrieren, da sich Fire Punch selbst mit cleveren Twists und viel Action selbst auflockert.

Somit haben wir eine hervorragend ausbalancierte Handlung, die sich mit Action und Wendungen abwechselt, um den Leser an keiner Stelle zu überfordern oder (was noch schlimmer wäre) zu langweilen.

Wo ich gerade die Action erwähnt habe. Fire Punch bietet ein paar der bildgewaltigsten Kämpfe, die ich je in einem Manga bestaunen durfte. Ich spreche hier von Berserk & One-Punch-Man Niveau. Mein liebstes Beispiel ist die Schlacht von Behemdorg, wenn sich Agni mehr als einmal selbst zerfetzt, um die schier unbesiegbaren Sträflinge, welche ihn töten sollen, zu vernichten. Dabei wird auch mal eine ganze Stadt vernichtet, als ob nichts los wäre. Abseists der teils gewaltigen Kämpfe ist Fire Punch sehr schön gezeichnet mit einem Stil, der zwischen Minimalismus und großer Epik schwankt.

Langsam komme ich zum Ende des Beitrags, daher noch ein paar Worte zum Ende von Fire Punch. Dieses kann man grundlegend als metaphsysisch bezeichnen und es stellt beinah einen Bruch zum restlichen Manga dar, aber dies auch nur auf den ersten Blick. Auf dem zweiten Blick ist das Ende ein würdiger Abschluss von Agnis schrecklicher Odyssey und das führt mich zu meinem Fazit.

Fire Punch ist ein hervorragender „Seinen“ Manga und für jeden Liebhaber (und auch alle Liebhaberinnen) des Genres ein Pflichttitel. Was einfach beginnt, wird zunehmend anspruchsvoller und bietet am Ende eine gewaltige Odyssey über Rache und so viele Themen mehr!

Ich kann den Manga von ganzem Herzen empfehlen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 05 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Die Schlacht um Behemdorg ist vorbei. Das Treffen mit der Eishexe ist überstanden und die Flucht ist geglückt. Es wird Zeit für einen Neuanfang mit Agni als Gott und Erlöser(?!).


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Die letzten Bände:


Unter der Führung von Agni und Togata leben die Flüchtlinge aus Behemdorg in einer Siedlung. Für Agni beginnt ein neues Leben, da die Menschen ihn als Gott verehren, um von seiner Wärme vor der kalten Welt beschützt zu werden.

Der Frieden währt nicht lange, da Bat-Man davon überzeugt ist, dass Togata ein Mann ist. Togata will sich aus dem Staub machen, wird aber von Agni, der Stur wie ein Esel ist, verfolgt. Nach einem tagelangen hin und her mit vielen Diskussionen kann Agni schließlich davon überzeugen zurückzukommen. Im Lager angekommen erwartet Agni & Togata das Grauen …


Im fünften Fire Punch Band werden sowohl das Thema Sexualität als auch Führerschaft, in Kombination mit Personenkult/Göttlichkeit und Verantwortung, behandelt. So wird einerseits die Figur von Togata enorm vertieft aber auch Agni bekommt eine vollkommen neue Rolle in der kalten Welt. Vom flammenden Rächer zum Befreier der Sklaven bishin zum Gott hat Agni bisher eine starke Wandlung durchgemacht.

Abseits davon zeigt der fünfte Band die Themenvielfalt von Fire Punch auf, da jeder Handlungsbogen bisher ein anderes Kernthema hatte. Als kleiner Ausblick in die Zukunft kann ich versprechen, dass der Manga noch mehr Tiefgang erhält.

Optisch ist der Band wieder geerdeter und verzichtet auf bildgewaltig inszenierte Action aber dafür gibt es einige ausdrucksstarke Bilder.


Kurz und knapp führt Fire Punch mit Band 5 die Serie gewohnt hochwertig weiter, was definitiv Lust auf mehr macht. Somit hat sich Fire Punch Band 5 ein lesenswert+ verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: Februar 2021

Der kürzeste Monats ist vorbei und es wird Zeit einen kleinen Überblick zu geben. Spoiler: Der Februar war sehr ruhig!


Populärster Beitrag des Monats:

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Fazit zum Blogmonat: Der Februar war recht ruhig aber die Umstellung auf drei Veröffentlichungstage tut dem Team sehr gut. Weniger Stress, weniger Druck und mehr Zeit für die persönlichen Qualitätsansprüche. So macht uns das Bloggen und Podcasten (ab März hoffentlich wieder regelmäßiger) Spaß!


Überblick zur Liste 2021

Filme

Gesehen: 19 (13 Erstichtungen, 6 Rewatch)

Top Film (Erstsichtung): The Lion King (2019) | Review

Top Film (Rewatch): The Dark Knight

Serien

Gesehen: 1 Serie mit 1 Staffel (Nightstalker)

Begonnen: Alice in Borderland, Detention, WandaVision, High-Rise Invasion, Sweet Home

Comics/Manga/Bücher:

Comics: 7

Manga: 3

Bücher: 0

Videospiele

Beendet: 0 (aber viele Titel begonnen, die ich wohl bald beenden werde!)

Fire Punch 04 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 200
Verlag: Kaze Manga

Nach der verheerenden Schlacht von Behemdorg ist Agni und seinen Gefährten keine Ruhe vergönnt, da überall Gefahren lauern …

Anm.: Ab diesem Band werde ich keinen detaillierten Recap mehr angeben, sondern die vorigen Bände verlinken. Somit müsst ihr nicht immer dasselbe lesen!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 200
Verlag: Kaze Manga


Die vorigen Bände

Fire Punch 01

Fire Punch 02

Fire Punch 03


Agni steht der Eishexe gegenüber. Der Person, die die Welt mit Eis überzogen hat. Er muss sie schnell töten, bevor die Welt noch kälter wird …

Während Agni sich mit der Eishexe misst, fliehen Togata, Bat-Man und die restlichen Anhänger Agnis mit den Sklaven aus Behemdorg. Jedoch sind die restlichen Soldaten aus dem verbrannten Behemdorg der fliehenden Kolonne auf den Fersen. Die Flucht scheint, unmöglich als weitere Verbündete auftauchen!


Der vierte Band beendet die „Behemdorg“-Saga und konfrontiert den Helden (aber auch den Leser) mit der bisher großaufgebauten Gegenspielerin. Wie man es von Fire Punch aber bisher gewohnt ist, ist nichts, wie es scheint und die Eishexe ist komplett anders als erwartet. In zwei großen Dialogen werden die Motive und Beweggründe der Hexe erklärt, bei denen selbst ich als langjähriger Mangaleser staunen musste. Vergesst Cell, Freezer, Aizen, Griffith und Obito Uchiha. Die Eishexe hat den irrsten Plan aller Zeiten und ohne zu viel zu spoilern, es hat mit Star Wars zu tun (KEIN WITZ!).

Simultan zu den beiden interessanten Dialogen mit der Eishexe wird eine spannende Verfolgungsjagd präsentiert, die einem Mad Max: Fury Road würdig ist und erneut aufzeigt, wie gekonnt Mangaka Tatsuki Fujimoto Action mit spannendem Storytelling kombinieren kann, aber gleichzeitig optisch auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.


Auch wenn ihr es wohl langsam nicht mehr lesen könnt ABER Fire Punch Band 4 ist eine hervorragende Fortsetzung und nutzt alle Stärken der vorigen Bände, um erneut von Seite 1 an zu unterhalten. Dazu kommen wieder clever angesetzte Twists, die dem Manga eine neue Note verleihen und aufzeigen, wie ANDERS Fire Punch eigentlich ist. Daher gibts von mir eine lesenswert+ und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 03 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Fire Punch geht in die dritte Runde und jetzt geht‘s richtig los!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Kurzfassung der letzten Ereignisse:

In einer Welt, die mit Eis überzogen wurde, gibt es sogenannte Gesegnete. Dies sind Menschen mit besonderen Kräften. Agni und seine Schwester besitzen den Segen der Regeneration. Als ihr Dorf von Doma und seinen Männern besucht wird, sterben alle Menschen bis auf Agni durch die Flammen von Doma. Brennend, unter permanenten Schmerzen stehend und sich durchgehend heilend, macht sich Agni jahrelang auf die Suche nach Doma. Als er ihn endlich findet, wird er von Domas Verbündeten übermannt, enthauptet und soll ins Meer geworfen werden. Nun betritt Togata die Bühne und will mit Agni einen Film drehen …

Band 1

Band 2


Unter dem Vorwand ihn zu Doma zu bringen lockt Togata den auf Rache sinnenden Agni zurück nach Behemdorg. Dort wartet jedoch eine tödliche Falle auf den feurigen Rächer. Zum Tode verurteilte Gesegnete, mit gewaltigen Kräften, sollen Agni erneut köpfen, oder sie werden alle ermordet. Entgegen Togatas Vermutungen besinnt sich Agni auf seine Menschlichkeit und beginnt während des Marschs ins Stadtgebiet von Behemdorg die dortigen Sklaven zu befreien. In der Stadt selbst entbrennt eine gewaltige Schlacht zwischen Agni und den verurteilten Gesegneten, was zur vollständigen Vernichtung der Stadt durch Agnis Feuer führt, das nicht erlischt bis es alles gefressen hat. Die Sklaven flüchten mit unerwarteter Hilfe von Außen, während sich Agni der Eishexe stellt …


Man möchte meinen mit Band 3 beginnt ein völlig anderer Manga. Fire Punch 3 treibt den Zeichenstil und die Inszenierung in ungekannte Höhen, was jeden Battle-Shonen und andere Seinen Manga wie Berserk oder One-Punch-Man in den Schatten stellt. Die Beschreibung „Köpfe einschlagen“ ist hier noch nett ausgedrückt. Selten hat man im Medium Manga solche brutalen Kämpfe erlebt, in denen sich die Kontrahenten wortwörtlich zerfetzen.

Abseits der Kämpfe ist der Band allgemein sehr hochwertig gezeichnet und großartig inszeniert. Dazu wird der Charakter von Agni erneut vertieft und um ein paar Facetten erweitert. Gleiches gilt auch für die Figur von Togata, welche noch rätselhafter wird.


Zusammengefasst ist Fire Punch Band 3 eine grandiose Fortsetzung, welche die beiden Vorgängerbände in den Schatten stellt und besonders durch den actionlastigen Mittelteil glänzt. Dazu wird die Handlung sinnvoll weitergeführt und diese macht Hunger auf mehr!

Somit hat sich Fire Punch Band 3 die Wertung absolut lesenswert verdient. Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 02 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Der Rachefeldzug von Agni geht weiter und endlich steht unser flammender „Held“ seinem Nemesis gegenüber … !


Feurige Kernfakten,

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Kurzfassung der vergangenen Ereignisse:

In einer Welt, die mit Eis überzogen wurde, gibt es sogenannte Gesegnete. Dies sind Menschen mit besonderen Kräften. Agni und seine Schwester besitzen den Segen der Regeneration. Als ihr Dorf von Doma und seinen Männern besucht wird, sterben alle Menschen bis auf Agni durch die Flammen von Doma. Brennend, unter permanenten Schmerzen stehend und sich durchgehend heilend, macht sich Agni jahrelang auf die Suche nach Doma … die brennende Rache und den Zorn vor Augen.

Fire Punch 01 | Review


Agni steht endlich Doma gegenüber. Dieser ist jedoch nicht mehr der Mann, der er einst war. Geistig verwirrt und um Vergebung bittend steht er Agni gegenüber. Bevor er jedoch seiner Rache nachkommen kann wird Agni von seinen Feinden enthauptet. Der Plan von Agnis Feinden ist simpel. Den brennenden Kopf, der für die Heilung zuständig ist, ins Meer werfen und ihn dort für immer liegen lassen. Bevor dieser Plan in die Tat umgesetzt werden kann taucht jemand neues auf. Togata betritt die Bühne und schreibt Agnis Rachefeldzug neu …


Fire Punch 02 schließt erzählerisch den ersten Handlungsbogen und startet gleichzeitig den zweiten Teil, dessen Irrsinn neue Dimensionen erreicht. Mit Togata wird eine interessante Figur eingeführt, deren Motive noch im dunklen liegen, aber ihre Grundmotivation, einen Film mit/über Agni zu drehen, passt perfekt in das verrückte Konzept von Fire Punch. Allgemein vertieft der Band ein paar der bereits etablierten Figuren und konfrontiert den Leser beinah permanent wie krank die Welt, seit Beginn der neuen Eiszeit, geworden ist.

Optisch überflügelt Band 2 seinen Vorgänger und besonders die Kämpfe besitzen eine eigene Dynamik und Härte, was perfekt zum Setting des Manga passt.


Zusammengefasst ist Fire Punch 02 eine solide Fortsetzung, die alle Stärken des ersten Bands nutzt, und diese weiter ausbaut. Optisch äußerst ansprechend gezeichnet und erzählerisch sehr ansprechend geschrieben, macht der Band sehr viel Spaß. Daher hat sich Fire Punch 02 ein lesenswert mehr als verdient!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 01 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

2021 ist das Jahr, in dem ich mich wieder mehr mit dem Thema Manga beschäftigen will. Deshalb startet heute der Manga Monday und es freut mich sehr, dieses „Format“ mit der großartigen Serie Fire Punch starten zu können!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


In der Welt von Fire Punch gibt es Metawesen, die „Gesegnete“ genannt werden. Dies sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Protagonist ist Agni mit dem Segen der Regeneration (also er ist Deadpool & Wolverine kombiniert), der mitansehen muss, wie sein Dorf niedergebrannt wird. Er selbst kann durch seine Fähigkeiten nicht sterben und begibt sich als brennender Mensch auf eine lange Odyssey, um den Mörder zu finden. Dabei muss er der eisigen Kälte trotzen, da die „Eishexe“ die gesamte Welt in Schnee gehüllt hat, aber auch andere Gefahren lauern auf Agnis Weg …


Irgendwo zwischen Attack on Titan und Berserk. Das war mein erster Gedanke, während ich den Manga gelesen habe. Einerseits das gnadenlose World Building aus Attack on Titan, andererseits die pure Härte von Berserk. So kann man Fire Punch am besten beschreiben. Der Manga ist ziemlich schonungslos in der Inszenierung und das passt hervorragend zum Setting. Dazu wird auch die Verkommenheit der Welt äußerst gnadenlos dargestellt. Ohne spoilern zu wollen … die Bezeichnung „perverses Schwein“ trifft sehr oft zu.

Nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch bietet Fire Punch sehr viele interessante Akzente. Dazu gehört einerseits die Darstellung von Agnis als lebende Fackel, aber auch die Darstellung der Personen, mit ihren beinah toten Gesichtern, trägt viel zur Atmosphäre bei. Gleiches trifft auch auf die eisige Welt zu, deren nüchterner Stil perfekt zur allgegenwärtigen Kälte passt.


Alles in allem bildet Fire Punch 01 einen idealen Einstieg in das Shonen-Drama rund um Rache, eisige Kälte & menschliche Abgründe. Ich bin bereits gespannt, wie die Serie weitergehen wird und welchen Herausforderungen sich Agnis noch stellen wird. Ich vergebe für den Band ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: Januar 2021

Selbstverständlich dürfen auch im Jahr 2021 die Rückblicke nicht fehlen, wobei ich sie wesentlich kompakter gestalten will, um einen besseren Überblick zu geben!


Populärster Beitrag des Monats:

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10| Audio-Gedankenspiel

Beitrag mit den meisten Likes

Ein paar Gedanken zu The Grudge (2020)

Persönliche Top 3 Lieblingsbeiträge des Monats

Fazit zum Blogmonat: Der Januar war relativ ruhig aber trotzdem sehr zufriedenstellend. Für mich persönlich habe ich gemerkt wie viel Spaß mir Audiobeiträge machen und ich glaube diese auch zukünftig etwas mehr in den Fokus rücken zu wollen. Natürlich bleiben auch schriftliche Beiträge erhalten, besonders da Nerd.Ics zur Zeit einen gigantischen Output hat und ich einiges in Arbeit habe.


Überblick zur Liste 2021

In der Liste 2021 notiere ich alles was ich gesehen, gelesen oder gespielt habe in monatlicher Reihenfolge!

Filme

Gesehen: 17 (8 Erstichtungen, 9 Rewatch)

Top Film (Erstichtung): Asterix im Land der Götter

Top Film (Rewatch): Die Herr der Ringe Trilogie

Serien

Gesehen: 1 Serie mit 2 Staffeln (The Mandalorian)

Begonnen: Alice in Borderland, Detention, WandaVision

Comics/Manga/Bücher:

Comics: 13

Manga: 5

Bücher: 0

Videospiele

Beendet: 2 (Untitled Goose Game & My Name is Mayo 2)

Monatsrückblick: November 2020

Also irgendwie läuft mir die Zeit davon. Der November ist vorbei und der Weihnachtsmonat Dezember steht in der Tür. Es wird also Zeit für einen kleinen Rückblick!


Privat war der November relativ ruhig wegen der aktuellen Situation und somit waren auch keine Aufnahmen von Podcasts oder so möglich. Ich habe allerdings eine ganz tolle Person kennengelernt, was die zweite Monatshälfte einfach nur grandios gemacht hat.

Außerdem durfte ich bei einem von Nerd.Ics legendären digitalen Pub-Quiz teilnehmen, was echt unterhaltsam war und ich freue mich auf eine weitere Runde!


Was den Blog angeht war der November, ähnlich wie der Oktober, etwas ruhiger was die Aufrufe, Likes und Kommentare angeht aber das ist schon Ordnung.

Ich mag es, dass die Beiträge wieder vielfältiger wurden von den Themen her und wenn ich einen Lieblingsbeitrag für den Monat wählen müsste wäre das Fluch der Karibik Gedankenspiel!


Was Filme angeht hatte ich im November einige Rewatches, von denen das wandelnde Schloss klar mein Highlight war. Gefolgt von Idiocrazy, zu dem irgendwann ein Beitrag kommen wird.

Von den Erstsichtungen war der Marsianer – Retter Mark Watney ganz klar mein Favorit. Der Film ist spannend, intelligent & realistisch … letzteres ist für einen Science-Fiction Film eher ungewöhnlich, zeichnet aber im Regelfall die grandiosen Genrevertreter aus.

Bei den Serien habe ich Dragons Dogma beendet, die echt klasse war. Außerdem habe ich Blood of Zeus und The Mandalorian (erneut) begonnen.


Videospiele, mein Lieblingsthema. Im November habe ich drei Spiele durchgespielt, was mich sehr erfreut.

Genau gesagt habe ich folgende Spiele durchgespielt:

  • Spider-Man: Miles Morales
  • Little Hope (The Dark Pictures)
  • Layers of Fear 2

Von diesen drei Spielen war Spider-Man Miles Morales mein Highlight aber auch die beiden anderen Spiele haben ihre Reize!

Aktuell spiele ich wieder einige Spiele simultan, unter anderem Super Mario 64 und Gravity Rush Remastered.


Literarisch war der Monat etwas ruhiger aber ich konnte meinen Durchhänger beim Lesen gegen Ende des Monats überwinden. Unter anderem habe ich wieder zu Junji Ito gefunden, diverse DC/Marvel Comics gelesen und mit der Star Wars Comic-Kollektion begonnen.


Das wars auch wieder mit dem kurzen Monatsrückblick. Jetzt wird es Zeit für den Monat Dezember und das Ende des Jahres 2020!

Monatsrückblick: September 2020

Der September ist vorbei und der Monat des Gruselns steht ins Haus!

Der September ist vorbei und der Monat des Gruselns steht ins Haus!

Privat hat sich im September mal wieder etwas mehr getan. Ich konnte soziale Kontakte pflegen, ungewöhnlich viele Podcasts aufnehmen und war sogar zwei mal im Kino. Bei letzterem bin ich mir aber nicht sicher, ob es nicht das wirklich letzte mal für dieses Jahr wegen der aktuellen Situation.

Ansonsten habe ich die meiste Zeit damit verbracht das restliche schöne Wetter zu genießen oder abseits davon mit meinen Katzen faul auf der Couch zu liegen. Entweder vor oder nach meinen Spätschichten.

Oh und ich habe ein ganz tolles Paket von der lieben ninigamy bekommen, worüber ich mich sehr freue! 😍


Auf dem Blog hat sich diesen Monat nicht so viel getan. Es war ein typischer Monat mit vielen unterschiedlichen Beiträgen, sowohl von mir als auch von Martin, und einer eecht zufriedenstellenden Anzahl an Aufrufen/Likes/Kommentaren.


Film- & Serientechnisch war der September wieder interessanter als der August. Ich habe insgesamt 11 Filme gesehen, darunter ein Rewatch von Full Metal Jacket, die beiden Kinofilme Guns Akimbo & Tenet (der Beitrag dazu folgt wenn ich die richtigen Wörter finde), die Netflix Originals The Babysitter: Killer Queen, The Old Guard & #amLeben und zwei Filme aus dem frühen 2020er Filmjahr (Bad Boys for Life & Ruf der Wildnis).

Außerdem habe ich mit The Hunt einen Film gesehen, von dem ich noch nicht weiß ob er intelligent ist oder einfach nur laut sein will. Diese Frage (und mehr) wird aber Teil eines kommenden Beitrags sein.

Bei den Serien habe ich mit Dragons Dogma begonnen (und auch direkt lust auf das Spiel bekommen) und ich stecke mitten in The Boys Staffel 2, die erneut hochwertig ist und sich langsam aber sicher zu was großem aufbaut.


Spieletechnisch hat sich im September nicht viel getan. Ich bin grad dabei einige Spiele aus dem Bachlog abzuarbeiten und stecke mitten in einem Replay von Final Fantasy XV, welches ein großartiges Spiel ist.

Ich habe mir drei Spiele gegönnt und zwar Dragons Dogma (wegen der Serie und weil das Spiel großartig ist), Mario + Rabbids: Kingdom Battle (die Review dazu steht noch aus ebenso wie die Finalisierung des Spiels) und Star Wars: Squadrons auf das ich mich schon seit der ersten Ankündigung gefreut habe.


Literarisch habe ich nach einer kleinen Pause das Buch Erebos wieder weitergelesen und in erster Linie habe ich den Lesestapel der Comics weiter massiv verkleinert. Mein Highlight des Monats war definitiv der erste The Boys Omnibus, der einen grandiosen Auftakt zu einer der wohl besten Comicserien aller Zeiten bildet.

Ein Großteil der weiteren Comics, die ich gelesen habe werden in kommenden Rezensionen und Podcasts besprochen!


Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag, wenn Gruselween Vol. 2 startet!

Monatsrückblick: August 2020

Der August endet heute und mir läuft ehrlich gesagt die Zeit davon, weil sie zu schnell vergeht.

Für den Blog war der August das typische Sommerloch, aber trotzdem bin ich mit dem Monat ganz zufrieden gewesen, was die Aufrufe angeht. Es gab erneut Kooperationen mit Panini, aber es wurden auch einige „Team-up“-Beiträge geschrieben, was mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich hoffe auf weitere Zusammenarbeiten in dieser Art, sowohl intern als auch extern.

Mit Nerd.ics habe ich einen langfristigen Gastautor anheuern können, den ich nicht nur als Person sehr schätze, sondern auch seine Arbeiten sehr gern lese. Außerdem kommen mit ihm einige Podcasts auf euch zu.

Weitere Kooperationen waren:

Der Impakt von Harry Potter (mit Chris)

Der Impakt des Nintendo 64 (mit ninigamy) – Beitrag kommt bald

Paper Mario Review (mit Felix)

Captain Marvel BD 2 (mit Panini)

Marvel 2099 BD 1 (mit Panini)

Wonder Woman: Warbringer (mit Panini)

Under the Moon – Catwoman (mit Panini)

Abseits davon gab es ein Film/Manga/Spiele Reviews und eine neue Superbros Folge!


Spieletechnisch habe ich Call of Duty Modern Wafare 1 & 2 Remastered durchgespielt, welche mir sehr gut gefallen haben. Besonders Teil 2 hat mich sehr begeistert!

Weiters habe ich Fall Guys gespielt, was sehr lustig ist aber mich wohl nicht langfristig fesseln kann und momentan zocke ich mehrere Spiele simultan, von denen Uncharted 2 sowie The Sinking City meine Highlights sind!


Filmtechnisch war die Dokumentation Jodorowsky’s Dune mein absolutes Monatshighlight, dicht gefolgt von Oben und Project Power!

Was Serien angeht, war ich erneut sehr faul und habe nur die Horror-Anthologie Goedam gesichtet.


Literarisch fesselt mich momentan der Roman Erebos und meine Manga 2020 (Yakuza goes Hausmann, Samurai8, Demon Slayer & My Roommate is a Cat) habe ich ebenfalls weitergelesen.

Neben den obengenannten Rezensionsexemplaren habe ich unter anderem Punisher: Soviet, Superman: Das erste Jahr BD 3, Morbius BD 1 sowie das Event Leviathan und die X-Men Heftserie gelesen.

Die dazugehörigen Rezension folgen in den nächsten Wochen!


Privat hat sich wegen der aktuellen Situation nicht so viel getan. Ich war die meiste Zeit zuhause und hab die Seele baumeln lassen, abseits der Arbeit. Also alles wie immer etwas „langweilig“!


Das war in einem kurzen & knackigen Rückblick der Monat August. Ich bin gespannt, ob sich im September wieder mehr tun wird. Lassen wir uns überraschen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

My Roommate is a Cat 02 | Review

Titel: My Roommate is a Cat 02
Autor: Minatsuki
Zeichner: As Futatsuya
Bände: 2+
Verlag: Carlsen Manga

Der heißteste Kandidat für meinen Manga 2020 geht in die zweite Runde und erneut begeistert mich My Roommate is a Cat über alle Maßen!


Katzenartige Kernfakten

Titel: My Roommate is a Cat 02
Autor: Minatsuki
Zeichner: As Futatsuya
Bände: 2+
Verlag: Carlsen Manga


Was bisher geschah …

Der Schriftsteller Subaru lebt, nach dem Verlust seiner Eltern, zurückgezogen und widmet sich nur seiner Arbeit. Soziale Kontake oder das Verlassen seines Hauses sind ihm sehr unangenehm und sein stark sozial geprägter Editor Atsushi bildet dabei den großen Kontrast in seinem Leben. Als die streunende Katze Haru in Subarus Leben tritt, muss dieser lernen, wie es ist, sich um jemanden zu kümmern und eine emotionale Bindung zu jemandem zu haben.


My Roommate is a Cat 01


Während Subaru von Atsushi und seinem Jugendfreund Hiroto Besuch bekommt wird Haru ausgesperrt. Als die Suche nach der Fellkugel erfolgreich verläuft, sorgt ein Besuch beim Tierarzt für Action und Subaru baut eine Art Freundschaft zu Nana auf, welche in einem Zoogeschäft arbeitet. Als die beiden Nana besuchen, kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung für die Katze …


Auch im zweiten Band begeistert My Roommate is a Cat durch die grandiose erzählerische Dynamik, in der die Geschichte erneut aus der Sicht von Subaru und dann von Haru erzählt wird. Dadurch wird die Handlung nicht nur merklich interessanter, sondern auch emotionaler und unterhaltsamer. Durch die zwei Perspektiven und daraus resultierenden Eindrücke bleibt die Geschichte stets frisch.

Optisch ist My Roommate is a Cat auch in der zweiten Runde großartig und vermittelt perfekt die Emotionen der Figuren, die Situationskomik und schafft es, die erzählerischen Stärken des Manga in Bilder zu bannen.


Alles in allem ist My Roommate is a Cat Band 2 eine großartige Fortsetzung, die alle Stärken des Erstlings übernimmt und weiter ausbaut. Egal ob Mangaleser, Haustierbesitzer, Katzenliebhaber oder allgemeine Leseratte … My Roommate is a Cat ist auch im zweiten Band absolut lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 03 | Review

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult

Demon Slayer geht in die dritte und ähnlich wie Yakuza goes Hausmann 03 schafft es Demon Slayer erneut, mit frischen Ideen und einer erneuten Entwicklung der Figuren zu überzeugen!


Dämonische Kernfakten

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult


Was bisher geschah …

Nachdem seine Familie auf bestialische Art von einem Dämon abgeschlachtet und seine Schwester mit Dämonenblut infiziert wurde, beginnt Tanjiro das harte Training, um ein Demon Slayer zu werden. Nach der bestandenen Abschlussprüfung übernimmt Tanjiro kleinere Aufträge, bis er zusammen mit seiner Schwester Tokyo um einen Dämon ausfindig zu machen. Als Tanjiro eine Spur zum Mörder seiner Familie, Kibutsuji, ausfindig macht, werden er und zwei friedliche Dämonen von zwei Mitgliedern der Dämonenmonde attackiert. Eine brutale Schlacht entbrennt …


Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 01

Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 02


Die Schlacht gegen die beiden Mitlgieder der zwölf Dämonenmonde erreicht ihren Höhepunkte. Tanjiro und seine Schwester Nezuko schaffen schließlich, beide zu besiegen. Doch es bleibt keine Zeit, die Wunde auszukurieren, oder Luft zu schnappen, da Tanjiro nach Süd-Osten geschickt wird, um einen weiteren Dämon zu eliminieren. Auf seinem Weg trifft er den unsagbar nervtötenden Zenitsu Agatsuma, einen weiteren Demon Slayer. Zusammen erreichen sie ein Anwesen, in dem nicht nur ein Dämon sein Unwesen treibt …


Auch der dritte Demon Slayer Band erweitert wieder sein Universum, aber im geringeren Umfang, führt allerdings ein paar neue Figuren, die auf den ersten Blick eindimensional wirken, aber viel Potenzial für eine entsprechende Charakterentwicklung bieten, ein.

Dazu kommt eine Erweiterung der „Atmungen“, sprich der Schwertkampfspiele mit der „Donner-Atmung“ und der „Bestien-Atmung“.

Optisch setzt Demon Slayer Band 3 keine neuen Akzente, nutzt aber seine bereits etablierten Stärken, sprich dynamische Kämpfe, starke Bilder und glaubhafte Emotionen.


Zusammengefasst ist Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba Band 3 eine gelungene Fortführung der Serie, die ein paar tolle Neuerungen einführt und die bereits bekannten Stärken nutzt. Ich vergebe für Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba Band 3 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1
Autor: Gou Tanabe
Zeichner: Gou Tanabe
Seiten: 296
Verlagen: Carlsen

Ich mag die Werke von H.P. Lovecraft, was inzwischen niemanden mehr überraschen sollte, aber 2019/20 ist eine Bewunderung für den japanische Mangaka Gou Tanabe hinzugekommen, der es mit bravur schafft, die Werke des Altmeisters als Manga zu adaptieren.

An dieser Stelle ein großes DANKE an den Carlsen Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars und nun begeben wir uns in den ersten Teil von Berge des Wahnsinns!


Titel: H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1
Autor: Gou Tanabe
Zeichner: Gou Tanabe
Seiten: 296
Verlagen: Carlsen


Mehr von Gou Tanabe:

Der Hund und andere Geschichten

Die Farbe aus dem All


Im Zuge einer großen Expedition in die Antarktis entdeckt das Team um den Geologen Dr. William Dyer neben seltsam organisch wirkendem Schiefergestein ein gigantisches schwarzes Gebirge. Die Beschaffenheit des Steins und der Strukturen sind mit nichts vergleichbar, was man bisher auf der Erde gefunden hat. In einer der Höhlen entdeckt Dyer seltsame urzeitliche Lebensformen, die beinah außerirdisch wirken, aber auch aus der dunklen Vorzeit, die im Necronomicon beschrieben wird, stammen könnte. Als der Funkkontakt zu Dyer abbricht, begibt sich sein Kollege mit einem Rettungsteam auf die Suche und findet mehr, als er erwartet …

Der erste Teil von H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns etabliert das Grundgerüst der Handlung, baut dabei bereits eine Spannungskurve auf und führt den namenlosen Horror in die Handlung ein. Lobenswert ist an dieser Stelle das Kunststück von Gou Tanabe, einen Spannungsbogen in einer Geschichte aufzubauen, deren Prämisse, wegen dem aktuellen Foschungsstand, bereits komplett überholt ist. Dabei mutet Berge des Wahnsinns weniger wie eine Horror-, sondern mehr wie eine Science-Fiction-Geschichte an, die im weiteren Verlauf immer mehr dem Horror weicht. Hier liegt auch eine weitere Stärke des Autors, Horror zu etablieren, ohne ihn zu zeigen und damit die Fantasie des Lesers anzuregen.

Ebenso weiß die Inszenierung von Berge des Wahnsinns zu übereugen. Gou Tanabe hat bereits in den vorigen Werken bewiesen, dass er weiß, wie man Lovecraft in Bilder fesselt, aber hier übertrifft er sich regelmäßig selbst. Von starken Portraitierungen der Hauptfiguren über die außerirdisch anmutenden Kreaturen bis zu gewaltigen, epochalen Totalzeichnungen bietet der viele optische Akzente, was zum positiven Gesamtbild beiträgt!

Alles in allem ist H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1 ein großartiger Einstieg in die Erzählung des Altmeisters. Die Handlung wird spannend aufgebaut, der Horror baut sich im Hintergrund auf und die verschiedenen optischen Akzente runden das Gesamtbild ab!

Ich vergebe für H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1 ein wohlverdientes lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Alita: Battle Angel | Review

Titel: Alita: Battle Angel
Originaltitel: Alita: Battle Angel
Regie: Robert Rodriguez
Laufzeit: 122 Minuten
Release: 2019

Mangaverfilmungen sind so eine Sache. Ein paar sind ganz gut aber nicht die hohe Filmkunst. Das gilt auch für Alita: Battle Angel, wobei ich bei diesem Film keinen Bezug zur Vorlage habe. Oh und das Cyberpunk Genre ist klasse, was schon mal für den Film spricht!


Kybernetische Kernfakten

Titel: Alita: Battle Angel
Originaltitel: Alita: Battle Angel
Regie: Robert Rodriguez
Laufzeit: 122 Minuten
Release: 2019


Mehr Mangaverfilmungen


Wir schreiben das Jahr 2563. Knapp 300 Jahre sind seit dem „Großen Krieg“ vergangen, in dessen Verlauf alle regulären Systeme der Erde zerfallen sind. Über der Stadt Iron City schwebt Zalem, die letzte der zwölf Himmelsstädte. Auf der Suche nach Ersatzteilen für seine Praxis findet Dr. Dyson Ido den Oberkörper eines weiblichen Cyborgs, der noch intakt ist.

Er gibt ihr einen nehen maschinellen Körper und wird zu ihrem Ziehvater. Ido gibt ihr den Namen Alita, nach seiner verstorbenen Tochter. Als herausfindet, dass ihr Ziehvater ein Kopfgeldjäger, ein Hunter-Warrior, ist und sie selbst die vergessene Kampftechniken der „Panzer-Kunst“ beherrscht wird sie in die dunklen Machenschaften in Iron City und des mysteriösen Nova von Zalem verstrickt …


Optisch ist Alita: Battle Angel ein beeindruckender Film, der nicht nur eine opulente dystopische Cyberpunk-Welt präsentiert, sondern auch das dreckige Flair der Mangavorlage einfängt. Die Mischung aus „perfekten“ Maschinen und der dreckigen Welt, mit Zalem als „verchromtes Paradies“, erzeugt einen stimmigen Kontrast. Was mich persönlich etwas rausgerissen hat, war das Design der Figur Alita, deren Chibi Augen mich dezent abgeschreckt haben, weil es zu künstlich gewirkt hat.

Was allerdings lobenswert ist, ist die Performance des Casts, bei dem besonders Christoph Waltz als moderner Frankenstein zu begeistern weiß aber auch seine Hintergrundgeschichte und Beweggründe sind klar nachvollziehbar. Auch der restliche Cast weiß zu gefallen und die Heldenreise von Alita gehört zu den größeren Stärken des Films. Leider ist die erste Hälfte von Alita: Battle Angel etwas langatmig aber ab der zweiten Hälft nehmen Tempo, Spannungsbogen und Action spürbar zu, was den Eindruck von Alita: Battle Angel wesentlich positiver gestaltet.

Eine Leistung von Alita: Battle Angel ist es die Gewalt der Vorlage umzusetzen, obwohl der Film kein R-Rating hat. Der Film ist nicht so „drastisch“ wie ein Deadpool oder ein Logan hat aber die nötige Brutalität, um die Dystopie und Gefährlichkeit der eigenen Welt zu unterstreichen.


Zusammengefasst ist Alita: Battle Angel ein solider Vertreter des Cyberpunks dessen größte Schwäche die zu lange Laufzeit und die große Menge an Story & World Building, die der Film in der ersten Hälfte durchbringen muss. Ab der zweiten Hälfte wird der Film wesentlich besser, was auch den Gesamteindruck, zusammen mit dem Cast und den genannten Plotpunkten, verbessert. Somit vergebe ich für Alita: Battle Angel die Wertung sehenswert- !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Yakuza goes Hausmann 03 | Review

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 3+

Die Comedyüberraschung 2020 geht in die dritte Runde und der abgedrehte Humor von Yakuza goes Hausmann wird nicht langweilig!


Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+


Was bisher geschah …

Einst kannte man Tatsu als Immortal Tatsu in der japanischen Unterwelt. Doch diese Zeiten liegen hinter ihm. Nachdem er eine schier unschaffbare Mission gemeistert hat, lebt er ein friedliches Leben als Vollzeit-Hausmann und erlebt dabei skurrile Abenteuer. Als auch noch ein ehemaliger Gangkollege sein Schüler wird, ist Chaos perfekt …


Yakuza goes Hausmann 01

Yakuza goes Hausmann 02


Auch im dritten Band erlebt Vollzeit-Hausmann Tatsu wieder allerlei skurrile Abenteuer. Sei es der epische Kampf mit einer Küchenschabe, ein Auftritt als Weihnachtsmann, das Aufeinandertreffen mit ehemaligen Yakuzas oder das gemeinsame Backen mit seinem Schüler/Ex-Gangmitlgied Masa … Tatsu springt von einer komischen Situation in die Nächste

Ich bin ehrlich gesagt überrascht wie gut der Humor von Yakuza goes Hausmann noch im dritten Band funktioniert. Es ist diese Mischung aus Situationskomik, Slapstick und überzogenem Yakuza Verhalten, die selbst aus simplen Situationen ein absolutes Comedy macht.

Dazu kommt in diesem Band ein Spiel mit Dialekten, was dank der deutschsprachigen Vielfalt nicht an Wortwitz verliert und eine dezent skurrile Note mitführt, da die Protagonisten immer noch Japaner sind.

Weiters ist der Zeichenstil nach wie vor wohltuend für das Auge und durchgehend erfrischend dank der Vielzahl an Situationen.

Zusammengefasst ist Yakuza goes Hausmann Band 3 eine tolle Fortsetzung des Comedy-Manga und immer noch ein großer Spaß. Ich bin gespannt, wie sich der Manga in den kommenden Bänden entwickeln wird und vergebe für die Nummer 3 ein verdientes lesenswert+!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Monatsrückblick: Juli 2020

Mit einer kleinen Verspätung kommt nun der kurze & knackige Rückblick auf dem Sommermonat Juli, in dem ich meinen 3-wöchigen Urlaub verbracht habe, aber wegen der aktuellen Situation meistens zuhause war oder meine Eltern besucht habe. Ich konnte jedoch abschalten und drei Wochen lang die Seele baumeln lassen! 🖤

Blogtechnisch war der Juli erneut sehr zufriedenstellend und ich konnte mich wegen dem Bat-Juli wieder intensiver mit dem dunklen Ritter beschäftigen und dabei das „Endlosprojekt“ der Batman Graphic Novel Collection Rezensionen starten. Ebenso kehrten die Netflixers zurück und auch diese Serie hat nun einige neue Kandidaten für kommende Ausgaben erhalten. Da ich endlich Shining erneut und Doctor Sleep zum ersten Mal gesehen habe kann auch das Stephen King Special fortgeführt werden. Auch die Anime-Offensive 2020 ging weiter und von drei aktuellen Folgen ist Vampire Hunter D: Bloodlust mein kleines Highlight!

Filmtechnisch war Telekinse mein Monatshighliht aber auch die Trashfilme Shakma & Hatchet 1 bis 4 konnte mich irgendwie unterhalten. Zu den letzten genannten gibts dann im Oktober was. Außerdem habe ich mit Alita: Battle Angel eine kleine „Bildungslücke“ geschlossen. Bei den Serien habe ich Japan Sinkt: 2020 und Ju-On: Origins gesehen, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass ich mich auch wieder mit Serien langfristig beschäftigen kann/werde. Aktuell bin ich an Hilda dran, die mir @ninigamy empfohlen, und generell ist der Empfehlungsstapel der lieben ninigamy verdammt hoch.

Was das Lesen angeht, habe ich wieder mit Harry Potter begonnen, wobei ich nur Band 1 gelesen habe zum aktuellen Stand. Außerdem habe ich den Urlaub den genutzt und meinen Comic/Mangalesestapel deutlich verkleinert, okay der wächst e permanent nach. Außerdem habe ich mir für Comics/Manga/Bücher, die ich gelesen habe, einen eigenen Rezensionsstapel gemacht, um nicht die Übersicht zu verlieren.

Spieletechnisch habe ich dank Ghost of Tsushima nicht viel beenden können aber ich bin bei einigen Spielen weit genug um sie im August endlich beenden zu können. Mit Gris hatte ich eines der besten Spielerlebnisse des Jahres, muss aber auch dazu sagen, dass ich bei den Temperaturen lieber mit Lesestoff auf meinem Balkon war. Oh und in Dead by Daylight habe ich viele Stunden versenkt.

Das wars soweit der Juli 2020. Der Blog wurde in diesem Monat übrigens 4 Jahre alt und ich freue mich auf mindestens 4 weitere Jahre!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Samurai8: The Tale of Hachimaru 02 | Review

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020

Die Legende von Hachimaru geht in die zweite Runde und unser junger Held muss lernen, was es bedeutet ein Samurai zu sein, aber warum man jemanden beschützt!


Bushido Kernfakten

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020


Was bisher geschah …

Seit seiner Geburt ist Hachimaru auf ein Lebenserhaltungssystem angewiesen, aber er hat den Traum Samurai zu werden. Als eines Tages ein Samurai in Katzengestalt im Haus von Hachimaru erscheint, ändert sich das Leben des kränklichen Jungen für immer, da er ein Schlüssel ist und er für etwas großer vorherbestimmt ist!


Samurai8: The Tale of Hachimaru 01 Review


Endlich hat Hachimaru mit An seine Schicksalsprinzessin gefunden, denn nur in Kombination mit einer Prinzessin und einem Keyholder kann man zu einem richtigen Samurai werden. Die Ausbildung von Hachimaru erweist sich als schwerer als erwartet, da es viel zu lernen gibt und man einen Grund braucht, warum man etwas beschützen will. Als jedoch ein übermächtiger Feind namens Ata erscheint, entbrennt eine große Schlacht zwischen Hachimaru, seinen Verbündeten und Ata …


Mit Band 2 wird die Welt von Samurai8: The Tale of Hachimaru stark erweitert, was es wesentlich leichter macht sich zurechtzufinden aber auch zu verstehen, wie grundlegende Zusammenhänge funktionieren. Das Setting mit den Space-Samurai ist ziemlich erfrischend und erlaubt dem kreativen Team um Kishimoto sich erzählerisch wie künstlerisch auszutoben. Besonders Zeichner Akira Okubo läuft in diesem Band zur Höchstform auf und präsentiert einige verdammt starke Panels, die sogar an die Qualität von Naruto heranreichen, in puncto Inszenierung.

Auch erzählerisch wird einiges getan und die Beziehung zwischen Hachimaru und seinen Gefährten wird weiter vertieft aber auch die Figuren an sich werden weiter ausgebaut. Dazu kommt ein tragischer „Sadness & Sorrow“ Moment im Zuge der großen Schlacht gegen Ata, wobei der gesamte Endkampf im zweiten Band stark an Naruto erinnert, aber einen eigenen Stil bietet.


Zusammengefasst ist Samurai8: The Tale of Hachimaru Band 2 eine tolle Fortsetzung des ersten Bands und schöpft das Potenzial des Manga wesentlich besser aus als der Erstling geschafft hat. Die Welt wird weiter verdichtet, die Figuren werden entwickelt und der erste große Kampf ist hervorragend inszeniert. Ich hoffe, der hohe Standard wird weiterhin gehalten, da Samurai8: The Tale of Hachimaru mit Band 2 richtig loslegt und zeigt, was ein Space-Samurai Setting zu bieten hat. Somit gibt es von mir die Wertung lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

4 Jahre DerStigler | Storytime

Wow … vier Jahre gibt es diesen Blog schon. Das sind knapp 4 Jahre länger als ich jemals gedacht hätte dieses Hobby zu betreiben aber es gibt kaum etwas was mir so viel Spaß bereitet wie das Schreiben. ❤️

Danke an alle, die mich und meinen Blog begleiten. Danke an all meine Leser, Follower, Freunde und Verwandten, die mich unterstützen aber auch ein großes Danke an meine Partner Genduron, Carlsen, Elbenwald, Capelight und Panini für die vielen tollen Kooperationen!

Auch wenn wir im Podcast viel Blödsinn labern, wie immer, lässt sich eine Sache nicht von der Hand weisen. Es waren bisher vier großartige Jahre!

Ein großes DANKE geht auch an das Team von DerStigler. Alle die dabei sind, alle die dabei waren und tut mir leid, wenn ich nicht jeden erwähnt habe aber das hätte einfach den Rahmen gesprengt.


4 Jahre DerStigler

Auf ein weiteres Jahr DerStigler und diese großartige Community!


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felixneumaier


Monatsrückblick: Juni 2020

Der Juni ist vorbei und ich bereite mich langsam auf meinem Sommerurlaub im Juli vor. Im Juni ist auf dem Blog relativ wenig passiert. Es gibt neue Leser, an dieser ein herzliches Willkommen an euch und auch bei den Likes/Aufrufzahlen & Kommentaren war der Juni erneut sehr solide!

Am 08.06.2020 gab eine extreme Spitze bei den Aufrufen, was diesen Tag zum neuen Tag mit den höchsten Aufrufzahlen seit der Bloggründung macht. Danke dafür!

Bei den Projekten hat sich im Juni eher wenig getan, da mir für vieles die Zeit und die Motivation fehlte, aber dafür konnte ich einiges Vorarbeiten, was dann irgendwann veröffentlicht wird.


Filmtechnisch hat sich im Juni auch wenig getan. Mit Passengers, Arrival, Central Intelligence, Der Leuchtturm, Crawl, Die Farbe aus dem All und Parasite habe ich sieben Filme gesehen, was ganz solide ist und zur Sommermüdigkeit passt, die ich momentan verspüre. Was Serien angeht, finde ich in letzter Zeit kaum Anschluss an irgendwas. Frontier reizt mich sehr, aber da bin ich zu faul um weiterschauen (es fehlt nicht mehr viel!!), Curon hat sich handfeste Enttäuschung entpuppt, aber ich habe ein Experiment mit Apple TV+ begonnen. Mehr zu letzterem in Kürze und auch zu erstgenanntem!


Während ich bei Filmen & Serien extrem faul war, habe ich gezockt wie ein Süchtiger. Neben ein paar Sessions Xenoblade Chronicles Definitive Edition habe ich drei Spiele auf der Playstation 4 durchgespielt!

Call of Duty WW II hat eine interessante Singleplayerkampagne. The Call of Cthulhu war feinster Gruselspaß & Star Wars Jedi: Fallen Order hat mein kaputtes Star Wars Fandom etwas repariert!

Im moment spiele ich auf der Playstation 4 Mittelerde: Mordors Schatten und Fist of the Northstar: Lost Paradise!

Ich bin ehrlich gesagt froh wieder so viel zu spielen!


Literarisch wollte ich mich weiter mit Fitzek beschäftigen, aber der Augensammler war zu langatmig fürs eigene Wohl, daher habe ich mich wieder Nail Gaiman zugewandt und der Ozean am Ende der Straße gelesen.

Bei den Manga habe ich den ersten Bleach Extreme Band, den zweiten Demon Slayer Band und den ersten Samurai8 Band gelesen.

Auch bei den Comics war ich wieder sehr fleißig und habe um die 10 bis 15 Paperbacks verschlungen.

Mein Highlight waren allerdings die erneuten Kooperationen mit Panini und Carlsen, die ich euch hier aufliste:


Der Juni war also erneut ein sehr entspannter Monat, in dem ich relativ wenig gemacht habe, was aber auch ganz gut ist. Schließlich muss nicht jeder Monat total aufregend und voll mit Aktivitäten sein!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Yakuza goes Hausmann 02 | Review

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 3+

Der Weg des Hausmanns ist der Weg des Yakuza und Tatsu erlebt erneut viele Abenteuer in seinem Leben als Vollzeit-Hausmann!


Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+


Was bisher geschah …

Einstmals kannte man Tatsu als „Immortal Tatsu“ in der japanischen Unterwelt. Doch diese düstere Ära ist vorbei und Tatsu ist nur ein Hausmann in Vollzeit. Zusammen mit seinem „Schüler“ und ehemaligen Gefährten Masa erlebt er allerhand unterhaltsame Abenteuer!


Yakuza goes Hausmann 01 Review


Erneut erlebt Tatsu verschiedene Abenteuer des Alltags. Sei es nun der Kauf eines neuen Autos, ein Besuch im Fitnesscenter, ein Kochduell mit einem Ex-Yakuza, oder ein Volleyball Spiel. Tatsu‘s Alltag wird nie langweilig und natürlich muss Masa auch noch einiges lernen, damit aus ihm ein Hausmann wird!

Im Endeffekt könnte ich die Rezension an dieser Stelle beenden, da Yakuza goes Hausmann Band 2 alle Stärken des erstens Bands übernimmt und besonders den Humor noch weiter nach oben schraubt. Dabei wird auf die Mischung aus Situationskomik, Alltagssituationen gepaart mit Tatsu‘s Yakuza Zeit und teils irrwitzige Dialoge gesetzt.

Optisch weiß der Band erneut zu gefallen und setzt wieder auf die starken Akzente des ersten Bands, um in erster Linie den Humor des Manga zu unterstreichen, aber auch um die großartigen Emotionen der Figuren darzustellen.

Zusammengefasst ist Yakuza goes Hausmann 02 eine großartige Fortsetzung, die erzählerisch wie optisch alle Stärken des Erstlings übernimmt und erneut vom ersten bis zum letzten Panel zu unterhalten weiß. Daher hat sich Yakuza goes Hausmann 02 die Wertung lesenswert+ verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Samurai8: The Tale of Hachimaru 01 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020

Mein Mangajahr 2020 steckt voller Überraschungen. Neben den Genres Comedy, Thriller und Horror habe ich auch endlich zum Shonen-Genre zurückgefunden und Samurai8: The Tale of Hachimaru ist einer dieser Überraschungen!

Vielen Dank an Carlsen Manga für das Rezensionsexemplar!


Die galaktischen Kernfakten

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020


Seit seiner Kindheit hegt Hachimaru einen Traum. Er möchte unbedingt ein Samurai werden, durch die Galaxis reisen und die Sterne beschützen. Doch seit seiner Geburt ist Hachimaru krank, schwächlich und an ein riesiges Lebenserhaltungssystem „angekettet“. Sein Vater will ihm zumindest das Verlassen des Hauses ermöglichen. Als eines Tages ein Samurai in Katzengestalt im Haus von Hachimaru erscheint, ändert sich das Leben des kränklichen Jungen für immer, da er ein Schlüssel ist … die Reise von Hachimaru beginnt!


Auch wenn der Start von Samurai8 etwas schwierig ist, entwickelt sich der Band sehr schnell und die Handlung nimmt zügig Fahrt auf. Dabei erinnert Samurai8 angenehm an die großen Klassiker des Shonen-Genres, macht aber mit seinem kreativen Science-Fiction-Samurai Setting einen äußerst frischen Eindruck.

Ergänzend dazu kommt ein ebenso simpler wie bodenständiger Plot, der zwar Tiefgang besitzt, aber im Kern von Hachimarus innigen Wunsch handelt, ein Samurai zu werden.

Optisch weiß Samurai8 ebenfalls zu gefallen, allerdings ist hier noch Luft nach oben, wobei der Stil angenehm an Naruto erinnert, aber trotzdem eine eigene Identität besitzt und sich klar abgrenzt. Generell glänzt der Zeichenstil durch viel Kreativität in der Charaktergestaltung, sowie dem Design der Welt.


Zusammengefasst ist erste Samurai8: The Tale of Hachimaru ein toller Einstieg ins neue Werk von Meister Kishimotot, der zwar noch Luft nach oben besitzt, aber bereits jetzt zu gefallen weiß und definitiv Lust auf mehr macht. Ich vergebe für Samurai8: The Tale of Hachimaru ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 02 | Review

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult

Tanjiro‘s langer Weg zur Rache geht weiter, aber erneut stehen ihm viele Prüfungen bevor …


Dämonische Kernfakten

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult


Was bisher geschah …

Nachdem seine Familie grausam von einem Dämon abgeschlachtet und seine Schwester mit Dämonenblut infiziert wurde, möchte Tanjiro ein Mitglied der legendären Demon Slayer werden, um seine Familie zu rächen, aber auch um seine Schwester zu retten. Doch der Weg zum Demon Slayer ist lang.


Demon Slayer 01 Review


Tanjiro ist ein Demon Slayer geworden und hat den Gefahren der Abschlussprüfung erfolgreich getrotzt. Auf seiner ersten Mission muss er einen Dämon töten, der in einem Dorf junge Mädchen entführt. Kaum ist diese schwere Mission bestanden, erwartet Tanjiro eine noch schwerere Prüfung. Er wird nach Asakusa, Tokyo, geschickt, um dort einen Dämon ausfindig zu machen. Endlich scheint Tanjiro eine Spur zum Mord an seiner Familie gefunden zu haben, aber die Mission stellt sich als bedrohlicher heraus als erwartet …


Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba Band 2 setzt die Handlung des ersten Bands konsequent fort und baut diese weiter aus. Mit der Einführung eines großen Schurken wird das Ziel Tanjiro klarer definiert, aber gleichzeitig auch die Welt des Manga um einiges vergrößert!

Optisch setzt Demon Slayer weiterhin auf den eher nüchteren, älteren Stil, der mit Band 2 um einiges feiner wirkt und besonders die Kämpfe ebenso dynamisch, wie episch darstellt. Allerdings werden auch die Emotionen sehr realistisch und detailliert dargestellt, was den Horror-Aspekt von Demon Slayer unterstreicht.

Am Ende des Tages ist Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba eine tolle Fortsetzung, die alle Stärken des Erstlings weiter ausbaut und sowohl die Handlung als auch die Welt konsequent vertieft. Auch optisch hat sich der Manga weiterentwickelt und besticht durch den höheren Detailgrad!

Somit hat sich Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 02 die Wertung lesenswert+ mehr als verdient!

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Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 01 | Review

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult

Ich habe schon öfters gehört, dass Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba der neue Shit im Mangabereich ist und ja der erste Band ist richtig gut geworden!


Kernfakten

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult


Japan zur Zeit der Taisho-Ära. Als das friedliche Leben von Tanjiro Kamada abrupt endet als seine Familie von einem Dämonen ermordet und seine Schwester selbst in ein Monster verwandelt wird, beschließt der junge Kohlehändler ein Demon Slayer zu werden, um seine Familie zu rächen aber auch um seine Schwester zu retten. Der Weg zum Slayer ist hart und im Zuge der letzten Prüfung stellt sich Tanjiro einer grausamen Bestie …


Der erste Demon Slayer Band erinnert mich an eine Mischung aus Inu Yasha und Berserk, mit dem Stil eines klassischen Manga aus dem 80er/90er Jahren. Es ist dieser Mix, der den Manga so interessant und erfrischend wirken lässt, da das Shonen-Genre in den letzten Jahren an einer massiven Ermüdung gelitten hat.

Während die meisten Werke den großen drei nachfiebern (Naruto, Dragon Ball & One Piece) macht Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba sein eigenes Ding und wirkt dabei überraschend bodenständig trotz der dunklen Fantasy, beinah schon ins Horrorgenre greifende, Elemente.

Das lässt Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba fast schon wie einen Seinen Manga wirken, was definitiv ein interessanter stilistischer Kniff ist!

Optisch erinnert der Manga eher an ein älteres Werk aus den letzten beiden Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts, wenngleich sich auch moderne Elemente finden lassen. Stilistisch wird auf jeden Fall einiges geboten und das lässt den Manga ebenfalls frisch wirken!


Zusammengefasst ist Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 01 ein toller Einstieg in die Serie, der auf optischer wie erzählerischer Ebene zu gefallen weiß aber auch gleichzeitig bodenständig genug bleibt, um Hunger auf mehr zu machen. Wer einen Shonen Manga der anderen Art sucht, sollte bei Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba defintiv einen Blick riskieren. Ich vergebe ein verdientes lesenswert!

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Yakuza goes Hausmann 1 | Review

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+

Langsam aber sicher wird mein Mangajahr 2020 immer besser und besser. Nach Doubt, Prophecy, Poison City und My Roommate ist a Cat 01 hat mich auch der Comedy Manga Yakuza goes Hausmann in seinen Bann gezogen, der durch seinen seltsamen Humor glänzt!


Kernfakten

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+


Einst war Tatsu als „Immortal Tatsu“ in der japanischen Unterwelt gefürchtet. Nachdem er in einer Nacht 10 Clans ohne Waffen ausradiert hat ist er untergetaucht. Diese Tage liegen schon lange hinter ihm. Nun ist er Vollzeit-Hausmann und kümmert sich mit beinah krankhafter Präzision um sein Heim während seine Frau arbeiten geht. Als ein ehemaliger Gefährte per Zufall auf ihn trifft will er dessen Schüler werden. Der Weg des Hausmanns ist der Weg des Yakuza … ?


Die große Stärke von Yakuza goes Hausmann liegt klar im absurden Humor, der einerseits aus dem Bild des starken Mannes in Kombination mit der klassischen Haushaltsführung sowie der zeremoniellen Ernsthaftigkeit der Yakuza besteht. Besonders bei letzteren werden viele bekannte Klischees durch den Kakao gezogen, was an eine Comedy Variante der Yakuza Spiele erinnert, die ebenfalls einiges an Absurditäten bieten.

Daneben sind die Mini-Abenteuer von Immortal Tatsu sehr unterhaltsam und geben neben einem in sein Privat/Eheleben auch einen kleinen Einblick in die japanische Kultur. Solche Kleinigkeiten steigern die Qualität eines Manga immer!

Nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß Yakuza goes Hausmann zu überzeugen. Die Kombination aus Slapstick-Einlagen, völlig normalen Haushaltsaktivitäten in Kombination mit der stoischen, beinah schon krankhaften, Präzision des Ex-Yakuza lassen viele normale Szenen absurd und äußerst unterhaltsam werden. Wenn Tatsu dann auch noch seinen Schüler bekommt erreicht die Absurdität einen neuen Gipfel.


Zusammengefasst ist Yakuza goes Hausmann ein überraschend lustiger und hochwetiger Manga, dessen bodenständige Handlung einen angenehmen Kontrast zum absurden Humor bildet und dabei äußerst erfrischend wirkt. Wer einen etwas anderen Comedy-Manga sucht wird mit Yakuza goes Hausmann viel Freude haben aber auch Fans des großartigen Yakuza-Franchise können bedenkenlos zugreifen, da der Manga einen ähnlich abgedrehten Humor bietet. Ich vergebe für Yakuza goes Hausmann 01 ein verdientes lesenswert+ !

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Poison City (Manga) | Review

Titel: Poison City
Mangaka: Tetsuya Tsutsui
Zeichner: Tetsuya Tsutsui
Verlag: Carlsen Manga
Bände: 2

Ein weiterer Manga hat sich von meinem Lesestapel verabschiedet und erneut war es einer von Testsua Tsutsui, dem Genie hinter Prophecy. Bei Poison City handelt es sich um einen thematisch wichtigen Manga, der in zwei Bände eine ebenso spannende, wie wertvolle Geschichte erzählt!


Tokyo im Jahr 2020. Der Countdown läuft für die Austragung der olympischen Spiele in Japan. Während die Vorbereitungen laufen, gewinnt eine Bewegung namens „Säuberungsfront“ immer mehr an Macht und Einfluss. Ein Gremium entscheidet darüber, welche literarischen Werke und Autoren einen schädlichen Einfluss auf die Jugend haben könnten. Sobald ein Werk das Prädikat „schädlich“ erhält, wird es aus dem Verkauf genommen.

Während sich die Situation weiter anspannt, gerät der junge Mangaka Mikio Hibino ins Visier der Säuberungsfront, weil sein Werk „Dark Walker“ ein Dorn in den Augen bestimmter Leute ist …


Poison City ist, wie bereits erwähnt, ein äußerst spannender Thriller, der die Themen künstlerische Freiheit, Freiheit des Ausdrucks und Zensur so genial in eine mitreißende Geschichte verpackt, wie ich es bisher noch in keinem anderen Werk, egal ob Comic oder Manga, erlebt habe.

Ein cleveres Element ist die Einbindung des fiktiven Manga „Dark Walker“, der die dramatische Zuspitzung der Situation hervorragend untermalt und gleichzeitig die Hoffnung repräsentiert, dass sich die Situation wieder verbessert. Weiters wird auf den Comics Code Bezug genommen, der in der Realität tatsächlich für viele Jahrzehnte die Branche massiv beeinträchtigt und teilweise geschädigt hat.

Dem Gegenüber wird die Verantwortung von Künstlern, im besonderen Mangaka, gegenüber ihren Lesern thematisiert, was den Tiefgang des Werks noch erweitert.


Poison City gehört zu den wenigen Manga, die sehr wichtige und zeitlose Themen in einer spannenden Story verpacken, aber gleichzeitig so meisterhaft unterstreichen, warum das Medium Manga so genial ist. Die Hervorhebung der schier grenzenlosen Kreativität, aber auch die Einzigartigkeit des Mediums und somit die daraus resultierende Gefahr, welche eine Zensur bringen würde, werden in zwei Bänden packend geschildert. Somit kann ich für Poison City nur die Wertung absolut lesenswert vergeben, da es selten einen Manga gibt, der in so einer Kürze so eine wertvolle Botschaft vermitteln kann.

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Monatsrückblick: Mai 2020

Der Mai ist vorbei und wir schreiten Richtung Sommer!

Der Mai ist vorbei und wir schreiten Richtung Sommer!

Privat hat sich nicht so viel getan. Ich bin seit Anfang Mai wieder arbeiten, was echt toll ist, aber mein Zeitgefühl ist völlig im Eimer, also noch mehr als normal. Außerdem konnte ich soziale Kontakte pflegen und mich einige male mit Freunden treffen. Das war ebenfalls schön!

Auf dem Blog hat sich auch einiges getan. Der Monat Mai war sehr erfolgreich in Bezug auf die Klickzahlen sowie neue Leser. Ein herzliches Willkommen an alle die neu dazugekommen sind, freut mich, dass ihr da seid!

Was die zahlreichen Projekte angeht, konnte ich den 16 Bit Wahnsinn fortsetzen, das Doomsday Clock – Watchmen Special in schriftlicher Form abschließen und einige Beiträge von Tales from the DC Dark Multiverse, den Netflixers, den Superbros sowie das Finale der Purge Quadrologie schreiben. Somit kann ich mich endlich auf die Doommania und ein paar andere Dinge stürzen!

Spieletechnisch war ich im Mai relativ fleißig und habe mit A Way Out sowie Maneater zwei Spiele durchgespielt. Erstgenanntes habe ich mit der lieben Ninigamy durchgespielt und platiniert!

Was die Filme angeht, habe ich nur fünf Stück gesehen, und zwar Vaiana, Ein Königreich für ein Lama, Blade of the Immortal sowie Code 8, welche mir sehr gut gefallen haben. Mit La Influenca habe ich schon wieder einen mittelmäßigen spanischen Horrorfilm gesehen, was mich dazu bewegt hat für die nächsten Netflixers Folgen nach Asien zu gehen.

Bei den Serien war ich richtig faul und habe nur Darknet Staffel 1 komplett gesehen. Allgemein fehlt mir zurzeit echt die Motivation für Serien aber vielleicht finde ich im Juni die Lust für den Rest von Frontier sowie ein paar Anime Serien.

Für ein größeres Projekt haben ich und Chris angefangen The Mandalorian zu sehen, was sich langfristig als verdammt zäh entpuppen könnte, aber mehr dazu, wenn das Projekt startet.

Literarisch habe ich mit Nachtwandler einen weiteren Fitzek Roman gelesen. Außerdem habe ich sehr viele Manga (bsp.: My Roommate is a Cat 01, Demonslayer 01, Yakuza goes Hausmann 01 & 02) aber auch viele Comics gelesen (bsp. Superman: Das erste Jahr BD 1, Harleen BD 2, einige Batman Comics sowie The Flash BD 1 & 2).

Das wars soweit kurz & knapp mit meinem Rückblick auf den Mai 2020. Lasst uns gespannt sein, was der Juni bringt!

Prophecy (Manga) | Review

Titel: Prophecy
Autor: Tetsuya Tsutsui
Zeichner: Fumio Obata
Bände: 3
Verlag: Panini

Neben den Werken von Yoshiki Tonogai stehen auch die Manga von Tetsuya Tsutui bei mir aktuell hoch im Kurs. Prophecy lässt sich in das Genre Technothriller einordnen, also ähnlich wie Nerve.

Der Manga ist in drei Bänden abgeschlossen und erzählt die Geschichte um die Jagd auf den mytersiösen Paperman, aber lasst mich weiter ausholen!


Ein mysteriöser Mann, getarnt mit einer Zeitungsmaske, stellt Videos online, in denen er Rache für ungesühnte Verbrechen ankündigt und diese am nächsten Tag durchführt. Die Soko „Cybercrime“ der Tokyoter Polizei nimmt den Fall auf, gerät aber bald unter Druck. Während die Ermittler im dunklen tappen, wird Paperman im Internet immer populärer. Wer ist Paperman? Was sind seine Motive? Bekommt er Hilfe? Wie verübt er seine Rache?

All diese Fragen stellen die Ermittler um Erika Yoshino auf eine harte Probe, aber aufgeben ist keine Option!


Wie bereits erwähnt, ist Prophecy im Genre Technothriller angesiedelt und wirkt allein schon durch dieses eher selten gesehene Genre äußerst erfrischend. Die Handlung wird aus zwei Sichweisen erzählt. Einerseits verfolgt der Leser die Arbeit von Erika, um Paperman zu fassen, während andererseits die Hintergründe um den maskierten Rächer erläutert werden, was dem Manga sehr viel Tiefgang verleiht und Elemente des Dramas, sowie der Rachestory hinzufügt.

Allgemein steigt die Spannungskurve stetig an und durch die verschiedenen Verbrechen Papermans bleibt die Handlung dynamisch, während das Ziel immer klar ersichtlich ist. Ich mag die Einbindung des Internets in Kombination mit dem Blick in die japanische Kultur sowie den Gefahren, welche durch die Anonymität im Netz gegeben sind.

Stilistisch setzt Prophecy auf Realismus, was perfekt zum ersten Setting der Geschichte passt, während kleinere Witze und gelegentliche Situationskomik die Situation angenehm auflockern. Der Stil wirkt manchmal etwas steril, bricht aber mit diesem Eindruck, wenn eine starke emotionale Komponente eingebaut und aus dem Thriller plötzlich ein emotionales Drama wird.


Zusammengefasst ist Prophecy ein kurzer, aber nicht kurzweiliger Manga, dessen Stärken in der Handlung, der optischen Präsentation, sowie dem Genremix liegen, wobei besonders Letzteres viel zur Spannungskurve beiträgt. Die drei Bände erzählen eine spannende, sowie mitreißende Geschichte, die neben moralischen Fragen auch menschliche Abgründe und die Suche nach Gerechtigkeit behandelt. Ich vergebe für Prophecy die Wertung lesenswert+ !

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Doubt (Manga) | Review

Titel: Doubt
Autor: Yoshiki Tonogai
Zeichner: Yoshiki Tonogai
Bände: 4
Verlag: Carlsen Manga

Nach gefühlt einem Jahrzehnt habe ich endlich den Manga Doubt gelesen. Dabei handelt es sich um einen Psycho-Thriller aus der Feder von Yoshiki Tonogai, dessen restliches Gesamtwerk in den nächsten Wochen hier rezensiert wird. Im Gegensatz zum regulären Ablauf, will ich hier Doubt als Gesamtwerk rezensieren, sprich alle vier Bände.


Mehr Mangarezensionen:

Gyo

Basilisk 01

Basilisk 02

My Roommate ist a Cat 01


Im Zentrum der Handlung stehen Yū, Eiji, Haruka, Rei & Mitsuki. Bis auf Mitsuki, sind alle Teilnehmer des Spiels „Rabbid Doubt“. Dabei gibt es eine Gruppe von Hasen, in deren Mitte sich ein Wolf verbirgt. Die Hasen müssen den Wolf finden, bevor dieser die anderen Hasen „frisst“ und sich davon macht.

Aus einem harmlosen Spiel wird plötzlich ernst, als die Gruppe un Yū entführt wird. Sie erwachen in einem scheinbar verlassenen Fabrikkomplex und Rei wurde brutal ermordert. Wer ist der Wolf, kann die Gruppe ihn finden, bevor sie alle zur Schlachtbank geführt werden … ?


Doubt lebt von seiner dichten Atmosphäre, sowie den zahlreichen Twists, welche den Plot angenehm komplex, aber nicht verwirrend, oder überladen, machen. Besonders zum Ende hin zieht die Spannungskurve merklich an und zum grundlegenden Psycho-Horror-Thriller gesellt sich ein Drama, sowie eine kleine Rachestory.

Weiters schafft es der Manga gekonnt, seine Figuren auszubauen und dem Leser immer wieder neue Verdächtige für den Wolf vorzusetzen, nur um vom wahren Täter abzulenken. Die Twists am Ende, wer der wahre Mörder ist und warum, sind clever geschrieben, fühlen sich aber auch logisch an!

Optisch setzt Doubt auf einen realistischen Stil, dessen Fokus sowohl auf Emotionen sowie starken Großaufnahmen liegt. Besonders letzteres unterstreicht die Spannungsspitzen ideal und dient perfekt als optischer Höhepunkt.


Alles in allem ist Doubt ein spannender Manga, dessen Handlung sich langsam, aber stetig entfaltet und dem Leser viele Twists entgegenwirft, bis sich die Geschichte in einem spannend, dramatischen Höhepunkt auflöst. Optisch, wie erzählerisch sehr hochwertig, ist Doubt ein spannender Psycho-Horror-Thriller, der sich ein lesenswert definitiv verdient hat!

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Blade of the Immortal (Film) | Review

Titel: Blade of the Immortal
Originaltitel: 無限の住人
Regie: Takashi Miike
Laufzeit: 141 Minuten
Release: 2017

Im Zuge der Anime-Offensive 2020 möchte ich den aktuellen Blade of the Immortal sehen. Bevor es soweit ist, habe ich mir den Live-Action Film mit dem gleichen Namen angesehen und er hat mich, trotz seiner Länge, sehr gut unterhalten!


Manji ist ein talentierter Schwertkämpfer, dem das Schicksal übel mitgespielt hat. Er kann nicht sterben, möchte aber seiner Schwester in den Tod folgen, die er nicht beschützen konnte. Durch Würmer in seinem Körper werden alle Wunden geheilt und selbst abgetrennte Gliedmaßen wachsen wieder an. 50 Jahre nach dem Tod seiner Schwester lernt er das Mädchen Rin kennen, die ihn für ihren Rachefeldzug rekrutieren will. Der mächtige Schwertkämpfer Anotsu und dessen Gefolge haben Rins Vater ermordert, als er sich weigerte, sich Anotsu anzuschließen.

Da Rin die Erinnerung an Manji‘s Schwester wieder erwachen lässt, willigt der Unsterbliche ein, ihr Leibwächter zu werden und ihr bei der Rache zu helfen …


Blade of the Immortal ist der 100te Film von Regisseur Takashi Miike, der ein Händchen dafür besitzt, Manga zu verfilmen. Man kennt Blade of the Immortal die episodenhafte Struktur der Mangavorlage an und diese stellt auch die Grundlage für den Spannungsbogen des Films dar. Jeder Schritt auf dem Pfad der Rache führt die Hauptfiguren ihrem Ziel näher, fügt aber auch dem Gesamtplot weitere Details hinzu.

Spannungsspitzen in Form der hervorragend choreografierten Duelle, sorgen dabei für den Kontrast zwischen den Dialogen. Obwohl Blade of the Immortal ein brutaler Film ist, dient die Gewalt als Stilmittel zur Intensivierung der Atmosphäre, statt bloße Massaker zu zelebrieren.

Der Film nimmt sich auch Zeit für seine beiden Hauptfiguren, um diese einzeln zu entwickeln, aber auch die Beziehung zwischen ihnen wird über die gesamte Laufzeit immer weiter ausgebaut.

Was mich bei Blade of the Immortal positiv überrascht hat, ist die hochwertige deutsche Synchronisation, bei der die Sprecher passend zu den Rollen gecastet wurden und diese den Figuren zum Teil ihre Identität verleihen.


Am Ende des Tages ist Blade of the Immortal ein sehr guter Film, der jedoch eher für eine bestimmte Zielgruppe ausgelegt ist. Fans von Takashi Miike kommen bei diesem Film auf ihre Kosten, aber auch Liebhaber von Mangaverfilmungen werden ihren Spaß mit diesem Werk haben. Wer jedoch mit dieser Art des Actionfilms nichts anfangen kann, sollte von Blade of the Immortal die Finger lassen.

Von mir bekommt der Film ein verdientes sehenswert!

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My Roommate is a Cat 01 | Review

Titel: My Roommate is a Cat 01
Autor: Minatsuki
Zeichner: As Futatsuya
Verlag: Carlsen Manga

Kennt ihr das, wenn ihr einen Manga, ein Buch, oder einen Comic lest und ihr euch selbst komplett, oder teilweise in dem Werk wiederfindet? So ging es mir auf jeden Fall mit dem ersten Band von My Roommate is a Cat!


Subaru Mikazuki lebt sehr zurückgezogen und hasst es, vor die Tür zu gehen, oder gar mit anderen Menschen interagieren zu müssen. Eines Tages nimmt er jedoch eine streunende Katze auf, die ihm zuläuft, und die Fellnase stellt sein Leben gehörig auf den Kopf. Ein sozial unbeholfener Einzelgänger und eine streunende Katze begeben sich auf den Weg zum gemeinsamen Glück!

Eine der größten Stärken von My Roommate is a Cat ist der Aufbau der Handlung. Jedes Kapitel wird einmal aus der Sichtweise des menschlichen Protagonisten Subaru und der Perspektive von Streuner Haru erzählt. Daraus ergibt eine sehr emotionale, herzerweichende und liebevolle Dynamik, die besonders Katzenbesitzer entweder ein Lachen, oder eine Träne entlockt. Subaru ist ein interessanter Charakter, dessen schwerer Verlust ihn zu dem machte, wer er ist und der sich Akzeptanz wünscht, aber gleichzeitig diese bei sich selbst suchen muss, indem er sich zum ersten Mal um jemand anders kümmern muss.

Haru ist die wohl katzenhafteste Katze aller Manga und verhält sich auch so. Schmusig, kratzbürstig, herrisch und gierig, aber gleichzeitig mit einem Beschützerinstinkt schleicht sie sich in das Leben ihres neuen Herrchens.

Abseits der erzählerischen Stärken ist My Roommate is a Cat wunderschön gezeichnet und besticht durch eine realistischen Stil mit den typischen „Kawaii“ Momenten, wenn Haru an Putzigheit nicht mehr zu überbieten ist. Dem gegenüber stehen emotionale Stellen, wenn Subaru mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Der Humor von My Roommate is a Cat entsteht durch Situationskomik, wenn beispielsweise Subaru Katzenfutter einkaufen muss, oder Haru Dinge tut, die für Katzen üblich sind. Also ganz viel Unsinn!


Zusammengefasst ist My Roommate is a Cat ein lustiger, emotionaler und herzerweichender Einstieg in einen der (wahrscheinlich) besten Manga 2020. Erzählerisch, wie optisch ein wahres Fest ist dieses Werk für jeden geeignet, der Katzen mag, welche als Haustiere hat, oder Tiere im Allgemeinen mag. Dazu kommt eine schöne Botschaft, die toll vermittelt wird.

Aus diesen Gründen hat sich My Roommate is a Cat ein absolut lesenswert verdient!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Monatsrückblick: April 2020

Der April ist vorbei und alles neu macht der Mai? Nein eigentlicht wirklich und das ist ehrlich gesagt auch gut so. Im Moment läuft alles super und der April hat mein Zeitgefühl zerstört, weil ich zuhause war wegen der aktuellen Situation und ich ein Risikopatient bin.

Privat hat sich also nicht so viel getan, ausser das ich meinen Hobbies nachgehen konnte und nicht nur viel gelesen & gezockt, sondern auch mein Wissen im Bereich Bildbearbeitung vertiefen konnte (danke an comic_nerd92 & ninigamy für die Empfehlungen!). Die liebe Ninigamy ist auch ein Stichwort, da sie durch ihre Filmempfehlungen (da kommen einige Beiträge in den nächsten Wochen) und Spieleempfehlungen (danke für die Empfehlungen & tollen Spielesessions!) einen gewissen Anteil am Content einnimmt.

Was den Blog angeht war der Monat April, wie auch letztes Jahr, etwas schwächer was die Aufrufzahlen angeht aber es gab wesentlich mehr Kommentare als in den Vormonaten, was mich persönlich sehr freut. Generell sind Kommentare gern gesehen und ich freue mich über jeden einzelnen!

Von den großen Projekten nimmt das Doomsday Clock – Watchmen Special Form an, während Doommania, das Death Stranding Tagebuch und ein weiteres Filmformat in Arbeit sind. Es kommt also wenns kommt. 😁

Außerdem konnte ich die Purge Quadrologie und die Anime Offensive 2020 weiter vorantreiben.


Bei den Videospielen habe ich im April ganze vier Spiele durchgespielt und zwar To the Moon, Resident Evil, Trine & das Final Fantasy VII Remake!

Außerdem habe ich mit Kingdom Hearts 1.5 Final Mix, Star Ocean First Depature R sowie Final Fantasy X HD Remastered begonnen. Dank Final Fantasy bin ich wieder im (J)RPG Fieber!


Was Filme & Serien angeht habe ich etwas zurückgesteckt und 9 Filme sowie 5 Staffeln in drei Serien gesehen. Mein Highlight bei den Filmen war Kiki‘s kleiner Lieferservice und bei den Serien Ash vs Evil Dead.


Literarisch habe ich diesen Monat nicht mehr mitgezählt aber es müssten ca 15 Paperbacks bei den Comics, 3 Einzelhefte sowie 10 Manga gewesen sein. Reguläre Bücher habe ich keine gelesen aber das wird sich auch wieder ändern!

Eine Erwähnung finden weitere Kooperationen mit Carlsen und erstmalig mit Panini, was mich sehr freut. Entsprechende Beiträge folgen in Kürze!

Die Kategorie Manga wird ab Mai auch wieder fokussiert werden, da diese Kategorie in den letzten Monaten stark unterrepräsentiert war.


Das wars eigentlich auch schon wieder. Ich wünsche euch alles gute, bleibt gesund, kommentiert mehr und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Naruto Uzumaki? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #19]

Ich LIEBE Naruto. Kaum ein Manga hat mich emotional so oft berührt, so viele großartige Figuren hervorgebracht und so viele starke Themen verarbeitet. Bevor ich mich irgendwann um Sasuke, Itachi und Minato kümmere, schauen wir uns den Protagonisten an. Naruto Uzumaki!


Wer ist … ? – Übersichtsseite


Naruto Uzumaki ist ein Ninja aus dem Dorf Konohagakure und das Kind des legendären Ninja Minato Namikaze und der Kunoichi Kushina Uzumaki. Kurz nach seiner Geburt wurde der neunschwänzige Fuchs, der Kyuubi, in ihm versiegelt, als das Monster Konohagakure angriff. Minato und Kushina opferten ihre Leben, damit Naruto und das Dorf überleben konnten.

Von allen gehasst wegen dem Dämon ihn ihm, ohne Eltern und ohne Freunde wuchs Naruto allein auf, machte durch Streiche auf sich aufmerksam und hat nur ein Ziel. Er möchte Hokage werden, um endlich von allen im Dorf respektiert zu werden. In seinem Lehrer Iruka fand Naruto eine erste Vertrauensperson und wurde nach dem Abschluss an der Ninja-Akademie ein Mitglied von Team 7, bestehend aus Sakura (Narutos großer Liebe), Sasuke (Narutos Rivale) und deren Ausbildner Kakashi Hatake. Zusammen erlebte das Team einige Abenteuer und im Zuge der großen Chunin-Prüfung konnte Naruto erstmals zeigen, was für ein Pontenzial er hat. In den Kämpfen gegen den talentierten Neji und den grausamen Gaara machte Naruto eine sehr gute Figur. Beim Angriff von Orochimaru auf Konohagakure, im Zuge der Chunin-Prüfung, kämpfte Naruto gegen den Sanbi, ein Dämon ähnlich dem von Naruto, aber in Gaara versiegelt, und siegte.

Durch Jiraya lernte Naruto das Rasengan, eine Technik, die später prägend für ihn werden sollte und nach einem Kampf gegen den abtrünnigen Ninja Kabuto eskalierte. Der Konflikt mit Sasuke wuchs, da dieser es nicht ertragen konnte, dass Naruto immer stärker wurde. Im Tal des Endes kam es zum Kampf, den Sasuke gewinnen konnte. Er verließ Konohagakure und Naruto ging auf eine zweijährige Reise mit Jiraya.

Nach dem Zeitsprung war Naruto maßgeblich am Kampf gegen die verbrecherische Organisation Akatsuki beteiligt und konnte im großen Kampf gegen Pain nicht nur den Sieg erringen, sondern bekam endlich auch den Respekt seines Dorfs, welches im Vorfeld heldenhaft gegen den schier übermächtigen Pain gekämpft hat. Naruto wird als Held gefeiert und entpuppt sich nach der Vereinigung mit dem Kyuubi als der Held der Prophezeiung, welcher der Welt den Frieden bringen wird. Damit ging es in Richtung Krieg gegen Tobi von Akatsuki und schließlich in die finale Runde gegen Sasuke, aber ohne Letzteren töten zu wollen.


Von all den Protagonisten aus dem Shonen-Genre gehört Naruto zu den sympathischsten Vertretern, da sein Ziel von Anfang an klar definiert ist und er dieses bereits vor dem Ende der Haupthandlung erreicht hat. Durch seine naive Art und teilweise auftretende Begriffsstutzigkeit, sorgt der Charakter gern für Belustigung beim Leser und für Kopfschütteln bei seinen Kameraden.

Naruto selbst ist ein perfektes Beispiel für Zielstrebigkeit und den Glauben an die eigenen Träume. Das Ziel von Naruto ist klar und all dem Hass, der Trauer und den Selbstzweifeln zum Trotz gibt er nie auf und setzt alles daran, sich den Respekt seines Dorfes zu erarbeiten.

Abschließend lässt sich sagen, dass Naruto ein charmanter Charakter ist, dessen Weg sehr spannend und darüber hinaus (Boruto – The Next Generation + die Epilog Filme) emotional und mitreißend ist. Den Manga Naruto kann ich sehr empfehlen, unter anderem wegen den hervorragenden Charakteren, inbesonder der Hauptfigur!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Mein Einstieg in die Welt der Marvel-Comics – ein erster (Fehl-)Versuch | Gastbeitrag von Ainu89

Vielen Dank an die liebe Mara aka Ainu89 für diesen tollen Gastbeitrag!

Es ist schon eine Weile her, da war DerStigler so nett und hat mir aus seiner beeindruckenden Comicsammlung ein paar Schmankerln herausgesucht – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön dafür. Anlass war meine große Begeisterung für das Marvel Cinematic Universe, kurz MCU, beziehungsweise Comicverfilmungen im allgemeinen, und der Start unseres gemeinsamen Specials „Comics sind mehr als Bilderbücher für Kinder“. Schlicht, ich wollte einfach gerne mal herausfinden, ob die gedruckte Welt von Marvel mich vielleicht genauso in ihren Bann ziehen könnte, wie es die Bewegtbilder tun. Die Auswahl, die mir DerStigler daraufhin zu Verfügung gestellt hat, kann man durchaus als vielfältig und abwechslungsreich beschreiben, also ideal geeignet für ein erstes zaghaftes Beschnuppern der Materie. Von den „X-Men“ in allen möglichen Konstellationen, über „Spider-Man“, den „neuen“ „Captain America“, bis hin zu „Deadpool“, von allem war etwas dabei – bei „Deadpool“ konnte ich mich sogar durch eine vierbändige Complete-Collection lesen. 

Und ich muss gleich mal vorweg sagen, dass mich die Geschichten teilweise wirklich mitgerissen haben, sodass ich am liebsten sofort das nächste Heft gelesen hätte – hier ist also nicht der Grund dafür zu finden, dass ich in der Überschrift von einem Fehlversuch spreche. Auch an den unterschiedlichen Zeichenstilen habe ich nichts auszusetzen, obwohl mir manche deutlich besser gefallen haben als andere. Mein Problem mit dem Einstieg lag tatsächlich dort verankert, wo ich es immer befürchtet hatte: beim Aufbau. Man muss sich das nur einmal vorstellen, den Comicverlag Marvel gibt es bereits seit dem Jahr 1939, also seit 81 Jahren. In dieser Zeit wurden dank sehr kreativer Köpfe unzählige Helden, Antihelden, Schurken und alles, was es so dazwischen gibt, erfunden und auf Papier gebannt. Schon früh kam man dabei auf die Idee, dass sich mit Crossovern der einzelnen Comicfiguren untereinander wunderbar nicht ganz so bekannte, oder überhaupt neue Charaktere bei den Lesern promoten und etablieren lassen. Außerdem musste man einsehen, dass man nur schwer, selbst vom noch so gewillten Leser, verlangen kann, bei einer Serie immer wieder bei Heft #1 aus dem Jahre Schnee anzufangen – bei „Captain America“ müsste man dafür tatsächlich bis ins Jahr 1939 zurückgehen. Reboots und Neustarts waren somit unumgänglich, wollte man seine beliebtesten Figuren nicht in den Ruhestand schicken. Und genau hier treten einem als Einsteiger die Schweißperlen auf die Stirn. Wo soll man anfangen? Welches Event sollte man auf jeden Fall gelesen haben? Gibt es Storylines, die man kennen sollte, bevor man mit dem Neustart beginnt? 

Viele Fans des Verlags antworten auf diese leicht überfordert vorgebrachten Bedenken dann gelassen: „Kein Stress, fang einfach mal bei irgendeinem Helden an, der dir gefällt, und dann siehst du eh, ob es was für sich ist“. Als jemand, der genau das gemacht hat, kann ich euch jetzt sagen, bei mir geht diese Taktik offenbar nicht wirklich auf. Ständig hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass mir wichtige Informationen, die Figuren und ihre Beziehungen zueinander betreffend, fehlen. Es ist schon verständlich, dass man nicht immer wieder ganz bei Null anfangen kann, beziehungsweise das auch gar nicht muss, aber wenn man dann plötzlich erfährt, dass Wolverine und Storm offensichtlich ein Paar sind (oder waren), dann ist das zumindest für mich schon eine Info, zu der ich gerne etwas mehr Kontext hätte. Die Complete-Collection von „Deadpool“ machte die Sache für mich sogar noch deutlicher. Nachdem hier wirklich nur die Hefte der „Deadpool“-Reihe zusammengestellt wurden, nicht aber die Events, bei denen er involviert war als solche, kam es immer wieder dazu, dass eigentlich sehr spannende Geschichten einfach nicht weitergeführt wurden, da sie zu einem Crossover zählten und der nächste Teil wahrscheinlich in einem der „X-Men“ Comics zu finden gewesen wäre, oder vielleicht auch woanders. Das ist nämlich ein weiteres Manko, nie kann man im Heft herausfinden, wo die Geschichte denn weitergeht – oder ich war einfach nur zu blind, um diese Information zu finden. Will ich also zum Beispiel gerne den Rest des „Secret Invasion“-Events lesen, auf das ich einen kleinen Vorgeschmack in einem der „Deadpool“-Comics der Complete-Collection erhalten habe, muss ich erst ins Internet gehen und dort zu recherchieren beginnen, welche Hefte von welchen Superhelden denn jetzt eigentlich Teile dieser Geschichte enthalten. 

Vielleicht lassen sich meine Probleme mit dieser Art der Strukturierung aber auch einfach mit meinem Background zu dem Thema „Comics“ erklären. Als ich noch wirklich klein war, gab es in unserem Haushalt nämlich nur zwei „echte“ Comicreihen: „Lucky Luke“ und „Asterix“. Hier stellte sich nicht die Frage, welches Heft man sich jetzt kaufen sollte, beziehungsweise in welcher Reihenfolge man die einzelnen Hefte lesen muss – jedes Heft enthielt eine abgeschlossene Geschichte und die wichtigsten Charaktere wurden, sofern notwendig, zu Beginn eines jeden Heftes immer wieder vorgestellt. Neben diesen zwei klassischen Comicreihen beherbergten die heimischen Bücherregale vor allem das: Bücher. In meinen Teenager-Jahren entdeckte ich dann, bedingt durch den damaligen Boom im Free-TV, die Welt der Animes, und in weiterer Folge auch die der Mangas für mich. Und auch hier stellt sich nie die Frage: „Wo fange ich nur an?“. Selbst bei endlos scheinenden Serien wie „One Piece“ oder „Dragon Ball“ sind diese Fragen ganz leicht zu beantworten, nämlich bei Heft #1. Natürlich gibt es auch hier immer wieder Ableger oder Spin-Offs, aber auch diese fangen, ebenso wie die Hauptreihe, immer bei #1 an und werden dann fortlaufend nummeriert. Noch später entdeckte ich dann die Graphic Novels für mich, quasi bebilderte Romane, die ebenso eine angeschlossene, meist etwas umfangreichere Geschichte erzählen und somit nicht einmal einer Nummerierung bedürfen. Ich bin es also gewohnt, dass ich meine Geschichten, wenn schon nicht an einem Stück, so doch wenigstens in einer geordneten und nachvollziehbaren Art und Weise konsumieren kann, ohne mich erst groß im Internet informieren zu müssen, welches Heft aus welcher Reihe ich mir nun als nächstes kaufen müsste, beziehungsweise darum bangen muss, ob es besagtes Heft überhaupt noch zu erwerben gibt. 

Zusammengefasst lässt sich somit sagen, dass mein erster Versuch in die Comicwelt von Marvel hineinzufinden, trotz eigentlich spannender Geschichten und gefälligem Art-Design, nicht wirklich als geglückt bezeichnet werden kann. Vielleicht, oder besser gesagt wahrscheinlich, werde ich es zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal versuchen, dann aber doch eher mit einem zusammengestellten Event zum Einstieg. Einstweilen bleibe ich doch lieber bei meinen Graphic Novels und Mangas.

H. P. Lovecrafts Die Farbe aus dem All (Manga) | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Die Farbe aus dem All
Autor: Gou Tanabe
Zeichner: Gou Tanabe
Seiten: 192
Verlag: Carlsen Manga
Release:

Es wird mal wieder Zeit für einen H. P. Lovecraft Manga. Nach Der Hund und andere Geschichten ist die Farbe aus dem All die zweite Adaption des Mangaka Gou Tanabe, der Horror des Altmeisters mit dem Medium Manga kombiniert.

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar! ❤️


Ein Landvermesser aus Arkham reist wegen dem Bau eines Staudamms in das dafür vorgesehene Tal. Dort erfährt er von einem alten Mann die Geschichte über die verfluchte Heide, dem Untergang einer dort lebenden Familie und dem Meteoriten, der die Farbe aus dem All auf die Erde brachte. Diese Geschichte verändert das Leben des Landvermessers für immer. Manchmal ist es besser, verfluchte Erde unter Wasser zu begraben …


Die Farbe aus dem All ist eine klassische Gruselgeschichte, deren Horror sich langsam im Hintergrund aufbaut, nur um als geballter Schrecken über seine armen Opfer herzufallen. Ergänzt wird der Horror durch Elemente des Body-Horrors, sowie Science-Fiction, wodurch sich ein spannender Mix ergibt, der auch über 80 Jahre nach der Urveröffentlichung noch Wirkung zeigt.

Mangaka Gou Tanabe schafft es erneut gekonnt, eine Geschichte von Altmeister Lovecraft in stimmungensvollen Bildern einzufangen und gleichzeitig die größte Stärke der Vorlage auszupielen. Die namensgebende Farbe aus dem All gleicht nichts, was man auf der Erde kennt. Somit ist es von Vorteil, dass der Manga in schwarz-weiß ist und es somit dem Leser überlassen bleibt, wie diese fremdartige Farbe aussehen mag.

Außerdem wird der schleichende Horror gekonnt in den Bildern gebannt und man merkt Panel für Panel, wie sich das Grauen weiter ausbreitet, bevor es schlussendlich über die Familie im Tal hereinbricht.


Zusammengefasst ist die Farbe aus dem All ein hervorragender Manga und eine mehr als würdige Umsetzung der klassischen Horrorgeschichte H.P. Lovecrafts. Erneut schafft es der Manga stilvoll einem Klassiker seinen eigenen Stempel aufzudrücken, ohne die Vorlage umzuändern. Für Fans von Lovecraft Geschichten oder Horrormanga im Allgemeinen ist dieser Band definitiv zu empfehlen. Daher vergebe ich ein verdientes Lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: Februar 2020

Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei und somit gibt es wieder einen Rückblick!


Für den Blog war der Februar erneut ein unglaubblich erfolgreicher Monat. Wir haben nicht nur das Vorjahr um über 100% überboten, sondern auch den bisher erfolgreichsten Monat in der Geschichte des Blogs gehabt sowie einige neue Leser dazugewonnen, sowohl auf WordPress als auch extern. An dieser Stelle Herzlich Willkommen, macht es euch bequem und genießt die Show! ❤️

Von den angekündigten Projekten befinden sich viele leider noch in einer frühen Phase, aber die Netflixers und Wer ist … ? bekamen einige neue Ausgaben und die eher zufällig entstandene Anime Offensive 2020 nimmt langsam Form an!

Was mich ebenfalls freut, ist das stete Wachstum der 3.2er Staffel des Superbros Podcasts und den zahlreichen Themen, die wir bereits abgearbeitet haben. Geplant wäre die Staffeln in Jahresrythmen zu halten, sprich Staffel 4 gibts erst 2020.


Privat war der Monat relativ ruhig. Es gab leider ein trauriges Ereignis in meinem näheren Umfeld, auf das ich aus Respektsgründen nicht weiter eingehen will. Weiters war ich in meinem Urlaub tätowieren und damit sind wir bei den einzigen beiden nennnenswerten Ereignissen.


Was Videospiele angeht, habe ich leider weniger geschafft als erhofft, allerdings mit Sniper Elite 4 und Sea of Solitude zwei großartige Titel, sowie mit Blair Witch ein solides Spiel beendet. Entsprechende Rezensionen folgen im März!

Dazu kommt ein Man of Medan Durchlauf im Onlinemodus.

Die Sammlung selbst habe ich um viele Titel wie Blair Witch, Doom – Slayers Collection, oder Ni No Kuni Remastered aufgestockt. Für die Switch habe ich mir auch ein paar Titel von meinem Pile of Shame herausgekramt. Wenn schon nichts(für mich) Relevantes für die Switch erscheint, kann ich auch wieder einige Rollenspiele zocken!

Mein spielerisches Highlight des Monats war Sea of Solitude, während mein Loot-Highlight das 10th Anniversary Steelbook von Bayonetta & Vanquish war!


Der Februar war für mich mehr ein Film-, denn ein Serienmonat. So habe ich insgesamt 17 Filme gesehen und 3 Staffeln von 3 Serien beendet.

Meine Top 3 Filme des Monats sind:

Sonic the Hedgehog

Midsommar

Bad Boys 2

Enstprechende Rezensionen werden in den kommenden Wochen folgen!

Mit Tokyo Ghoul Staffel 1, Titans Staffel 2 & Ares Staffel 1 habe ich drei tolle Serien konsumiert, wobei Ares für mich ein Überraschungshit war!

Vielleicht schaffe ich es im März wieder, mehr Serien zu sehen, da die Watchlist wieder gewachsen ist.


Was reguläre Bücher angeht, habe ich im Februar nur Resident Evil Band 3 gelesen und erneut einige Paperbacks wie Waffe H Band Band 2, Punisher Band 1, Harleen Band 1 & die Joker Graphic Novel verschlungen.

Manga habe ich erneut keine gelesen, aber im März möchte ich mir mehr ein paar Bände von Ich bin eine Spinne, na und? gönnen, sowie mich in den Fitzek Romane verlieren.


Das war der Rückblick für den Monat Februar. Nun lasst uns sehen, was der März bringen wird!

Wer ist … Portgas D. Ace? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #15]

Nach drei Beiträgen in Folge über Videospielfiguren wird es Zeit für einen Charakter aus dem Manga Sektor!

Anm.: Ich werde in diesem Beitrag auf eine ausschweifende Erklärung der One Piece Welt verzichten, da dies den Rahmen sprengen würde. Wer mehr über die Welt lesen will, sollte einen Blick in das umfangreiche One Piece Wiki werfen!

Wer ist … ? Übersichtsseite

Portgas D. Ace (in der deutschen Fassung Puma D. Ace) hatte seinen ersten Auftritt in Kapitel 154. Er ist der „Bruder“ von Monkey D. Ruffy und Sabo, mit denen er bei der Bergräuberin Dadan aufgewachsen ist. Ace ist der Sohn von Portgas D. Rogue und dem ehemaligen Piratenkönig Gol D. Roger, welche beide frühzeitig verstarben, weshalb er in die Obhut von Monkey D. Garp (Ruffys Großvater) gegeben wurde.

Drei Jahre, bevor Ruffy in sein Abenteuer aufbrach, stach Ace in See und erlangte kurz darauf die mächtige Feuerfrucht, was ihn zu einem mächtigen Logia-Nutzer machte und sein enormes Potenzial nochmal erweiterte. Als er sich mit seiner Piratenbande auf der Grandline einen Namen gemacht hat, traf er eines Tages auf den legendären Piraten Whitebeard, gegen den die Feuerfaust Ace eine vernichtende Niederlage einstecken musste. Danach wurde er aber Teil von Whitebeards Bande und somit von dessen Familie. Im Laufe der kommenden Jahre stieg Ace zum Kommandanten der zweiten Division Whitebeards auf und zählte zu dessen mächtigsten Kämpfern.

Als Marshall D. Teach aka Blackbeard, ein Mitglied der zweiten Division, einen anderen Kameraden ermordete und floh, machte Ace Jagd auf den Verräter, trotz aller Warnungen. Nach einer langen Suche, bei der auch seinen Bruder Ruffy traf, fand Ace schließlich Blackbeard. Es kam zum Duell zwischen den beiden, aus dem Blackbeard siegreich hervorging und Ace an die Marine auslieferte. Diese wollte Ace öffentlich hinrichten, wodurch es zur großen Gipfelschlacht von Marine Ford kam. Die Whitebeard-Piratenbande kämpfte mit 42 allierten Banden gegen die Elite der Marine. Im Zuge der Schlacht eilte Ruffy, der einen Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis angeführt hatte, mit seinen verbündeten Häftlingen auf das Schlachtfeld. Zusammen mit Whitebeard ging Ruffy über seine Grenzen hinaus und befreite Ace, der bereits mit seinem Leben abgeschlossen hatte. Kurz bevor Admiral Sakazuki Ruffy töten konnte, warf sich Ace dazwischen …

Er opferte sich für seinen kleinen Bruder, bedauerte es aber nicht, Ruffys Traum wahr werden zu sehen. Damit starb ein legendärer Pirat …

Portgas/Puma D. Ace ist ein Charakter, der dafür geschaffen wurde, jeden Coolnes-Award zu gewinnen, zumindest zu Beginn. Im Laufe seiner Auftritte wurde sein Charakter vertieft und er hat sich immer um das Wohl seines Bruders Ruffy gesorgt. Dazu kamen enorme Selbstzweifel, ob seine Geburt überhaupt sinnvoll war, da sein Vater der Piratenkönig war. Mit Whitebeard fand er einen Mann, den er als Vater bezeichnen konnte und der ihm eine Familie gab. Nach all den Jahren, in denen ich mich mit One Piece beschäftigt habe, gehört Ace zu meinen liebsten Figuren, weil seine Hintergrundgeschichte und seine Darstellung perfekt den Wunsch nach Freiheit widerspiegeln!

Außerdem ist sein Tod wohl eines der tragischsten Ereignisse, die jemals in einem Shonen Anime/Manga geschehen sind. Egal ob im Manga, oder im Anime, mir zerreist es jedes Mal das Herz, wenn sich Ace von seinen Kameraden und Ruffy verabschiedet. Der anschließende Schrei von Ruffy über den Verlust tut sein Übriges.

One Piece steckt voller interessanter Figuren und Portgas D. Ace ist eine davon!


Ich hoffe dieser Beitrag hat euch gefallen und wir lesen und beim nächsten Mal!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, MrKritzi, JamesVermont

Monatsrückblick: Jänner 2020

Der erste Monat im neuen Jahr ist vorbei und es wird Zeit für die Rückkehr der Monatsrückblicke!

Für mich fing das neue Jahr eher mau an, da ich 2x die Grippe hat und somit knappe zwei Wochen ausser Gefecht gesetzt war. Zum Glück haben wir (ich, Chris & Felix) bereits im Dezember mit der Vorproduktion begonnen, damit der Ablauf auf dem Blog reibungslos vonstatten ging. Allgemein war der Jänner ein hervorragender Monat für den Blog, aber auch für Patreon, da wir nicht nur unsere ersten Unterstützer gefunden haben, sondern auch ein paar wirklich erfolgreiche Beiträge veröffentlicht haben, sei es nun die Rezension zu Der Batman, der lacht Kapitel 2 , oder die Tatsache, dass der Exkurs über Reboots, Remakes und Remastered’s wieder einmal durch die Decke ging. Die Superbros Podcasts kehrten mit Staffel 3.2 zurück und ein Netflixers Beitrag erhielt einen Podcast!

Außerdem haben wir einen weiteren Blogpartner für uns gewonnen, mit dem in Kürze eine tolle Kooperation startet!

Superbros Staffel 3.2 – E.1, E.2, E.3


Was Videospiele angeht, war ich im Jänner relativ fleißig und habe zwei Spiele durchgespielt. Zum einen das Concrete Genie und zum anderen The awesome Adventures of Captain Spirit. Erstgenanntes habe ich rezensiert und das Zweitgenannte wird in einer kommenden Superbros Folge behandelt.

Ich habe mit Death Stranding begonnen, was eine Beitragsserie erhalten wird und Deadly Premonition Origins für die Switch angespielt. Sniper Elite 4, sowie The Evil Within habe ich weitergeführt. Mein Ziel wäre es, diese Spiele relativ zeitnah im Februar, zusammen mit Doom (2016) durchspielen zu können, damit ich noch ein paar kleinere Atlasten abarbeiten kann, bevor ab März das Spielejahr so richtig beginnt.


Was viele Filme betrifft, war ich, bedingt durch die Grippe, recht fleißig und habe im Heimkino The Irish Man, Angriff der Weltraumvampire, Yu Gi Oh! – Bonds Beyond Time, Wounds, Ghost Stories und The Sisters Brothers gesehen. All diese Filme werden zeitnah auf dem Blog, oder Patreon erscheinen!

Mein Kinojahr fing relativ spät Mitte Jänner an, dafür habe ich aber mit 1917 einen bombastischen Start hingelegt. Dann kam Weathering with you, welcher mir ebenfalls sehr gut gefallen hat und Jojo Rabbid bildet einen hervorragenden Abschluss für den Kinomonat Jänner 2020. Alle drei Filme sind auf ihre Art hervorragend und haben mich sehr begeistert!


Bei den Serien war ich etwas fauler, als bei den Filmen, allerdings habe ich mit The Witcher Staffel 1, Dracula und der dritten Atypical Staffel drei tolle Serien auf Netflix gesehen. Aktuell bin ich mit Titans Staffel 2, Tokyo Ghoul Staffel 1, Sex Education Staffel 2, Diablero Staffel 2 und Blades of the Immortal sehr ausgelastet. Der Urlaub kann also kommen!

Auch bei den Serien gilt, dass alles rezensiert wird, auf dem Blog und/oder Patreon!


Literarisch habe ich das Jahr mit ein paar Comics begonnen, bin dann aber zu normalen Bücher gewechselt, mit Resident Evil Band 1 & 2. Ich hoffe, dieses Jahr wieder eine Balance zwischen Büchern, Comics und Manga zu finden, damit auch diese Kategorie sehr umfassend behandelt werden kann!


Alles in allem war der Jänner ein toller Monat und ein toller Einstieg ins Jahr 2020, mal abgesehen von der mittelschweren Grippe, und ich bin top motiviert zusammen mit Chris und Felix, den Blog auch im Februar stetig zu bearbeiten!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 24: Frohe Weihnachten und bis bald!

Das Team von DerStigler wünscht all unseren Lesern, Followern, Verwandten und Mitmenschen frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Danke für ein tolles Jahr 2019 und wir lesen uns im kommenden Jahr am 02.01.2020!

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