Mein Fazit zu Fire Punch!

Vor dem Worst Case habe ich eine Rezensionsreihe zu Fire Punch begonnen. Eigentlich wollte ich dieses Projekt noch beenden, auch nach dem Beginn der Pause, aber da ich darauf keine Lust habe gibt es ein umfassendes Fazit zum Manga, weil ich in einzelnen Rezensionen ohnehin nur schwer auf alle Besonderheiten eigehen kann. Allein schon wegen den zahlreichen Handlungsbögen/Sprüngen in der Erzählung.

Wie hat mir Fire Punch schlussendlich gefallen? Ich muss sagen, außergewöhnlich gut. Zu Beginn mag die harte Welt mit ihren moralischen verkommenen Figuren befremdlich oder gar abstoßend wirken, aber im Laufe der Handlung werden die Figuren immer weiter vertieft und bekommen teils tiefgreifende Entwicklungen, was 180° Grad Wendungen gleichkommt.

Besonders der Hauptcharakter Agni entwickelt sich stetig weiter und verfügt über gewaltige Kräfte, die in der kalten, toten Welt aus Eis wirklich göttlich wirken, bleibt aber eigentlich über alle 8 Bände weg ein dummes Kind, welches nichts von der Welt versteht. Dazu kommt eine massive psychische Labilität, die sich im Laufe der Serie mehrmals bemerkbar macht, aber spätestens dann erkennbar wird, wenn Agnis alter Ego „Fire Punch“ erwacht.

Abseits von Agni gibt es noch viele weitere Figuren, von denen die Meisten zwischen skurril und interessant schwanken. Besonders Sun, Togata & Judah wirken zu Beginn des Manga bzw. bei ihrem ersten Auftritt wie simple Nebenfiguren, entwickeln sich aber zu wichtigen Support Figuren um Agni, die teils bis zum Ende der Serie relevant bleiben.

Was ebenfalls ein großes Lob verdient sind die zahlreichen Themen, die sich immer durch einen Arc hindurch ziehen allerdings sind deren Beginn und Ende fließend. So stehen unter anderem Manipulation (der Massen), Göttlichkeit, Wissen/Unwissenheit, Sexualität und Geschlechter, aber auch Personenkulte (und welche Ausmaße diese annehmen können) in den diversen Handlungsbögen im Fokus und hier kommt der meisterhafte erzählerische Kniff. Jedes Thema hat einen philosophischen Ansatz, fügt sich in den Gesamtplot ein, vertieft die Figuren und gibt Fire Punch eine ganz eigene Identität. Denn die Handlung um den feurigen Rächer Agni mag im Kern simpel sein, ist aber im Detail recht komplex durch die Themen, aber auch die Figuren. Allerdings kann man all den Tiefgang ignorieren und sich rein auf die Kernhandlung konzentrieren, da sich Fire Punch selbst mit cleveren Twists und viel Action selbst auflockert.

Somit haben wir eine hervorragend ausbalancierte Handlung, die sich mit Action und Wendungen abwechselt, um den Leser an keiner Stelle zu überfordern oder (was noch schlimmer wäre) zu langweilen.

Wo ich gerade die Action erwähnt habe. Fire Punch bietet ein paar der bildgewaltigsten Kämpfe, die ich je in einem Manga bestaunen durfte. Ich spreche hier von Berserk & One-Punch-Man Niveau. Mein liebstes Beispiel ist die Schlacht von Behemdorg, wenn sich Agni mehr als einmal selbst zerfetzt, um die schier unbesiegbaren Sträflinge, welche ihn töten sollen, zu vernichten. Dabei wird auch mal eine ganze Stadt vernichtet, als ob nichts los wäre. Abseists der teils gewaltigen Kämpfe ist Fire Punch sehr schön gezeichnet mit einem Stil, der zwischen Minimalismus und großer Epik schwankt.

Langsam komme ich zum Ende des Beitrags, daher noch ein paar Worte zum Ende von Fire Punch. Dieses kann man grundlegend als metaphsysisch bezeichnen und es stellt beinah einen Bruch zum restlichen Manga dar, aber dies auch nur auf den ersten Blick. Auf dem zweiten Blick ist das Ende ein würdiger Abschluss von Agnis schrecklicher Odyssey und das führt mich zu meinem Fazit.

Fire Punch ist ein hervorragender „Seinen“ Manga und für jeden Liebhaber (und auch alle Liebhaberinnen) des Genres ein Pflichttitel. Was einfach beginnt, wird zunehmend anspruchsvoller und bietet am Ende eine gewaltige Odyssey über Rache und so viele Themen mehr!

Ich kann den Manga von ganzem Herzen empfehlen!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 05 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Die Schlacht um Behemdorg ist vorbei. Das Treffen mit der Eishexe ist überstanden und die Flucht ist geglückt. Es wird Zeit für einen Neuanfang mit Agni als Gott und Erlöser(?!).


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Die letzten Bände:


Unter der Führung von Agni und Togata leben die Flüchtlinge aus Behemdorg in einer Siedlung. Für Agni beginnt ein neues Leben, da die Menschen ihn als Gott verehren, um von seiner Wärme vor der kalten Welt beschützt zu werden.

Der Frieden währt nicht lange, da Bat-Man davon überzeugt ist, dass Togata ein Mann ist. Togata will sich aus dem Staub machen, wird aber von Agni, der Stur wie ein Esel ist, verfolgt. Nach einem tagelangen hin und her mit vielen Diskussionen kann Agni schließlich davon überzeugen zurückzukommen. Im Lager angekommen erwartet Agni & Togata das Grauen …


Im fünften Fire Punch Band werden sowohl das Thema Sexualität als auch Führerschaft, in Kombination mit Personenkult/Göttlichkeit und Verantwortung, behandelt. So wird einerseits die Figur von Togata enorm vertieft aber auch Agni bekommt eine vollkommen neue Rolle in der kalten Welt. Vom flammenden Rächer zum Befreier der Sklaven bishin zum Gott hat Agni bisher eine starke Wandlung durchgemacht.

Abseits davon zeigt der fünfte Band die Themenvielfalt von Fire Punch auf, da jeder Handlungsbogen bisher ein anderes Kernthema hatte. Als kleiner Ausblick in die Zukunft kann ich versprechen, dass der Manga noch mehr Tiefgang erhält.

Optisch ist der Band wieder geerdeter und verzichtet auf bildgewaltig inszenierte Action aber dafür gibt es einige ausdrucksstarke Bilder.


Kurz und knapp führt Fire Punch mit Band 5 die Serie gewohnt hochwertig weiter, was definitiv Lust auf mehr macht. Somit hat sich Fire Punch Band 5 ein lesenswert+ verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: Februar 2021

Der kürzeste Monats ist vorbei und es wird Zeit einen kleinen Überblick zu geben. Spoiler: Der Februar war sehr ruhig!


Populärster Beitrag des Monats:

Unterschied: Reboot/Remake/Remaster (welch Überraschung)

NERD.ICS LIEST … AVENGERS BD. 3: KRIEG DER VAMPIRE

Beitrag mit den meisten Likes

Nerd.Ics Lesetagebuch: Auf den Spuren längst vergangener Geschichten … Heldenfall / Marvel

Persönliche Top 3 Lieblingsbeiträge des Monats

Fazit zum Blogmonat: Der Februar war recht ruhig aber die Umstellung auf drei Veröffentlichungstage tut dem Team sehr gut. Weniger Stress, weniger Druck und mehr Zeit für die persönlichen Qualitätsansprüche. So macht uns das Bloggen und Podcasten (ab März hoffentlich wieder regelmäßiger) Spaß!


Überblick zur Liste 2021

Filme

Gesehen: 19 (13 Erstichtungen, 6 Rewatch)

Top Film (Erstsichtung): The Lion King (2019) | Review

Top Film (Rewatch): The Dark Knight

Serien

Gesehen: 1 Serie mit 1 Staffel (Nightstalker)

Begonnen: Alice in Borderland, Detention, WandaVision, High-Rise Invasion, Sweet Home

Comics/Manga/Bücher:

Comics: 7

Manga: 3

Bücher: 0

Videospiele

Beendet: 0 (aber viele Titel begonnen, die ich wohl bald beenden werde!)

Fire Punch 04 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 200
Verlag: Kaze Manga

Nach der verheerenden Schlacht von Behemdorg ist Agni und seinen Gefährten keine Ruhe vergönnt, da überall Gefahren lauern …

Anm.: Ab diesem Band werde ich keinen detaillierten Recap mehr angeben, sondern die vorigen Bände verlinken. Somit müsst ihr nicht immer dasselbe lesen!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 200
Verlag: Kaze Manga


Die vorigen Bände

Fire Punch 01

Fire Punch 02

Fire Punch 03


Agni steht der Eishexe gegenüber. Der Person, die die Welt mit Eis überzogen hat. Er muss sie schnell töten, bevor die Welt noch kälter wird …

Während Agni sich mit der Eishexe misst, fliehen Togata, Bat-Man und die restlichen Anhänger Agnis mit den Sklaven aus Behemdorg. Jedoch sind die restlichen Soldaten aus dem verbrannten Behemdorg der fliehenden Kolonne auf den Fersen. Die Flucht scheint, unmöglich als weitere Verbündete auftauchen!


Der vierte Band beendet die „Behemdorg“-Saga und konfrontiert den Helden (aber auch den Leser) mit der bisher großaufgebauten Gegenspielerin. Wie man es von Fire Punch aber bisher gewohnt ist, ist nichts, wie es scheint und die Eishexe ist komplett anders als erwartet. In zwei großen Dialogen werden die Motive und Beweggründe der Hexe erklärt, bei denen selbst ich als langjähriger Mangaleser staunen musste. Vergesst Cell, Freezer, Aizen, Griffith und Obito Uchiha. Die Eishexe hat den irrsten Plan aller Zeiten und ohne zu viel zu spoilern, es hat mit Star Wars zu tun (KEIN WITZ!).

Simultan zu den beiden interessanten Dialogen mit der Eishexe wird eine spannende Verfolgungsjagd präsentiert, die einem Mad Max: Fury Road würdig ist und erneut aufzeigt, wie gekonnt Mangaka Tatsuki Fujimoto Action mit spannendem Storytelling kombinieren kann, aber gleichzeitig optisch auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.


Auch wenn ihr es wohl langsam nicht mehr lesen könnt ABER Fire Punch Band 4 ist eine hervorragende Fortsetzung und nutzt alle Stärken der vorigen Bände, um erneut von Seite 1 an zu unterhalten. Dazu kommen wieder clever angesetzte Twists, die dem Manga eine neue Note verleihen und aufzeigen, wie ANDERS Fire Punch eigentlich ist. Daher gibts von mir eine lesenswert+ und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 03 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Fire Punch geht in die dritte Runde und jetzt geht‘s richtig los!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Kurzfassung der letzten Ereignisse:

In einer Welt, die mit Eis überzogen wurde, gibt es sogenannte Gesegnete. Dies sind Menschen mit besonderen Kräften. Agni und seine Schwester besitzen den Segen der Regeneration. Als ihr Dorf von Doma und seinen Männern besucht wird, sterben alle Menschen bis auf Agni durch die Flammen von Doma. Brennend, unter permanenten Schmerzen stehend und sich durchgehend heilend, macht sich Agni jahrelang auf die Suche nach Doma. Als er ihn endlich findet, wird er von Domas Verbündeten übermannt, enthauptet und soll ins Meer geworfen werden. Nun betritt Togata die Bühne und will mit Agni einen Film drehen …

Band 1

Band 2


Unter dem Vorwand ihn zu Doma zu bringen lockt Togata den auf Rache sinnenden Agni zurück nach Behemdorg. Dort wartet jedoch eine tödliche Falle auf den feurigen Rächer. Zum Tode verurteilte Gesegnete, mit gewaltigen Kräften, sollen Agni erneut köpfen, oder sie werden alle ermordet. Entgegen Togatas Vermutungen besinnt sich Agni auf seine Menschlichkeit und beginnt während des Marschs ins Stadtgebiet von Behemdorg die dortigen Sklaven zu befreien. In der Stadt selbst entbrennt eine gewaltige Schlacht zwischen Agni und den verurteilten Gesegneten, was zur vollständigen Vernichtung der Stadt durch Agnis Feuer führt, das nicht erlischt bis es alles gefressen hat. Die Sklaven flüchten mit unerwarteter Hilfe von Außen, während sich Agni der Eishexe stellt …


Man möchte meinen mit Band 3 beginnt ein völlig anderer Manga. Fire Punch 3 treibt den Zeichenstil und die Inszenierung in ungekannte Höhen, was jeden Battle-Shonen und andere Seinen Manga wie Berserk oder One-Punch-Man in den Schatten stellt. Die Beschreibung „Köpfe einschlagen“ ist hier noch nett ausgedrückt. Selten hat man im Medium Manga solche brutalen Kämpfe erlebt, in denen sich die Kontrahenten wortwörtlich zerfetzen.

Abseits der Kämpfe ist der Band allgemein sehr hochwertig gezeichnet und großartig inszeniert. Dazu wird der Charakter von Agni erneut vertieft und um ein paar Facetten erweitert. Gleiches gilt auch für die Figur von Togata, welche noch rätselhafter wird.


Zusammengefasst ist Fire Punch Band 3 eine grandiose Fortsetzung, welche die beiden Vorgängerbände in den Schatten stellt und besonders durch den actionlastigen Mittelteil glänzt. Dazu wird die Handlung sinnvoll weitergeführt und diese macht Hunger auf mehr!

Somit hat sich Fire Punch Band 3 die Wertung absolut lesenswert verdient. Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 02 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

Der Rachefeldzug von Agni geht weiter und endlich steht unser flammender „Held“ seinem Nemesis gegenüber … !


Feurige Kernfakten,

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


Kurzfassung der vergangenen Ereignisse:

In einer Welt, die mit Eis überzogen wurde, gibt es sogenannte Gesegnete. Dies sind Menschen mit besonderen Kräften. Agni und seine Schwester besitzen den Segen der Regeneration. Als ihr Dorf von Doma und seinen Männern besucht wird, sterben alle Menschen bis auf Agni durch die Flammen von Doma. Brennend, unter permanenten Schmerzen stehend und sich durchgehend heilend, macht sich Agni jahrelang auf die Suche nach Doma … die brennende Rache und den Zorn vor Augen.

Fire Punch 01 | Review


Agni steht endlich Doma gegenüber. Dieser ist jedoch nicht mehr der Mann, der er einst war. Geistig verwirrt und um Vergebung bittend steht er Agni gegenüber. Bevor er jedoch seiner Rache nachkommen kann wird Agni von seinen Feinden enthauptet. Der Plan von Agnis Feinden ist simpel. Den brennenden Kopf, der für die Heilung zuständig ist, ins Meer werfen und ihn dort für immer liegen lassen. Bevor dieser Plan in die Tat umgesetzt werden kann taucht jemand neues auf. Togata betritt die Bühne und schreibt Agnis Rachefeldzug neu …


Fire Punch 02 schließt erzählerisch den ersten Handlungsbogen und startet gleichzeitig den zweiten Teil, dessen Irrsinn neue Dimensionen erreicht. Mit Togata wird eine interessante Figur eingeführt, deren Motive noch im dunklen liegen, aber ihre Grundmotivation, einen Film mit/über Agni zu drehen, passt perfekt in das verrückte Konzept von Fire Punch. Allgemein vertieft der Band ein paar der bereits etablierten Figuren und konfrontiert den Leser beinah permanent wie krank die Welt, seit Beginn der neuen Eiszeit, geworden ist.

Optisch überflügelt Band 2 seinen Vorgänger und besonders die Kämpfe besitzen eine eigene Dynamik und Härte, was perfekt zum Setting des Manga passt.


Zusammengefasst ist Fire Punch 02 eine solide Fortsetzung, die alle Stärken des ersten Bands nutzt, und diese weiter ausbaut. Optisch äußerst ansprechend gezeichnet und erzählerisch sehr ansprechend geschrieben, macht der Band sehr viel Spaß. Daher hat sich Fire Punch 02 ein lesenswert mehr als verdient!

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Fire Punch 01 | Review

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga

2021 ist das Jahr, in dem ich mich wieder mehr mit dem Thema Manga beschäftigen will. Deshalb startet heute der Manga Monday und es freut mich sehr, dieses „Format“ mit der großartigen Serie Fire Punch starten zu können!


Feurige Kernfakten

Titel: Fire Punch
Autor: Tatsuki Fujimoto
Zeichner: Tatsuki Fujimoto
Seiten: 208
Verlag: Kaze Manga


In der Welt von Fire Punch gibt es Metawesen, die „Gesegnete“ genannt werden. Dies sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Protagonist ist Agni mit dem Segen der Regeneration (also er ist Deadpool & Wolverine kombiniert), der mitansehen muss, wie sein Dorf niedergebrannt wird. Er selbst kann durch seine Fähigkeiten nicht sterben und begibt sich als brennender Mensch auf eine lange Odyssey, um den Mörder zu finden. Dabei muss er der eisigen Kälte trotzen, da die „Eishexe“ die gesamte Welt in Schnee gehüllt hat, aber auch andere Gefahren lauern auf Agnis Weg …


Irgendwo zwischen Attack on Titan und Berserk. Das war mein erster Gedanke, während ich den Manga gelesen habe. Einerseits das gnadenlose World Building aus Attack on Titan, andererseits die pure Härte von Berserk. So kann man Fire Punch am besten beschreiben. Der Manga ist ziemlich schonungslos in der Inszenierung und das passt hervorragend zum Setting. Dazu wird auch die Verkommenheit der Welt äußerst gnadenlos dargestellt. Ohne spoilern zu wollen … die Bezeichnung „perverses Schwein“ trifft sehr oft zu.

Nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch bietet Fire Punch sehr viele interessante Akzente. Dazu gehört einerseits die Darstellung von Agnis als lebende Fackel, aber auch die Darstellung der Personen, mit ihren beinah toten Gesichtern, trägt viel zur Atmosphäre bei. Gleiches trifft auch auf die eisige Welt zu, deren nüchterner Stil perfekt zur allgegenwärtigen Kälte passt.


Alles in allem bildet Fire Punch 01 einen idealen Einstieg in das Shonen-Drama rund um Rache, eisige Kälte & menschliche Abgründe. Ich bin bereits gespannt, wie die Serie weitergehen wird und welchen Herausforderungen sich Agnis noch stellen wird. Ich vergebe für den Band ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: Januar 2021

Selbstverständlich dürfen auch im Jahr 2021 die Rückblicke nicht fehlen, wobei ich sie wesentlich kompakter gestalten will, um einen besseren Überblick zu geben!


Populärster Beitrag des Monats:

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10| Audio-Gedankenspiel

Beitrag mit den meisten Likes

Ein paar Gedanken zu The Grudge (2020)

Persönliche Top 3 Lieblingsbeiträge des Monats

Fazit zum Blogmonat: Der Januar war relativ ruhig aber trotzdem sehr zufriedenstellend. Für mich persönlich habe ich gemerkt wie viel Spaß mir Audiobeiträge machen und ich glaube diese auch zukünftig etwas mehr in den Fokus rücken zu wollen. Natürlich bleiben auch schriftliche Beiträge erhalten, besonders da Nerd.Ics zur Zeit einen gigantischen Output hat und ich einiges in Arbeit habe.


Überblick zur Liste 2021

In der Liste 2021 notiere ich alles was ich gesehen, gelesen oder gespielt habe in monatlicher Reihenfolge!

Filme

Gesehen: 17 (8 Erstichtungen, 9 Rewatch)

Top Film (Erstichtung): Asterix im Land der Götter

Top Film (Rewatch): Die Herr der Ringe Trilogie

Serien

Gesehen: 1 Serie mit 2 Staffeln (The Mandalorian)

Begonnen: Alice in Borderland, Detention, WandaVision

Comics/Manga/Bücher:

Comics: 13

Manga: 5

Bücher: 0

Videospiele

Beendet: 2 (Untitled Goose Game & My Name is Mayo 2)

Monatsrückblick: November 2020

Also irgendwie läuft mir die Zeit davon. Der November ist vorbei und der Weihnachtsmonat Dezember steht in der Tür. Es wird also Zeit für einen kleinen Rückblick!


Privat war der November relativ ruhig wegen der aktuellen Situation und somit waren auch keine Aufnahmen von Podcasts oder so möglich. Ich habe allerdings eine ganz tolle Person kennengelernt, was die zweite Monatshälfte einfach nur grandios gemacht hat.

Außerdem durfte ich bei einem von Nerd.Ics legendären digitalen Pub-Quiz teilnehmen, was echt unterhaltsam war und ich freue mich auf eine weitere Runde!


Was den Blog angeht war der November, ähnlich wie der Oktober, etwas ruhiger was die Aufrufe, Likes und Kommentare angeht aber das ist schon Ordnung.

Ich mag es, dass die Beiträge wieder vielfältiger wurden von den Themen her und wenn ich einen Lieblingsbeitrag für den Monat wählen müsste wäre das Fluch der Karibik Gedankenspiel!


Was Filme angeht hatte ich im November einige Rewatches, von denen das wandelnde Schloss klar mein Highlight war. Gefolgt von Idiocrazy, zu dem irgendwann ein Beitrag kommen wird.

Von den Erstsichtungen war der Marsianer – Retter Mark Watney ganz klar mein Favorit. Der Film ist spannend, intelligent & realistisch … letzteres ist für einen Science-Fiction Film eher ungewöhnlich, zeichnet aber im Regelfall die grandiosen Genrevertreter aus.

Bei den Serien habe ich Dragons Dogma beendet, die echt klasse war. Außerdem habe ich Blood of Zeus und The Mandalorian (erneut) begonnen.


Videospiele, mein Lieblingsthema. Im November habe ich drei Spiele durchgespielt, was mich sehr erfreut.

Genau gesagt habe ich folgende Spiele durchgespielt:

  • Spider-Man: Miles Morales
  • Little Hope (The Dark Pictures)
  • Layers of Fear 2

Von diesen drei Spielen war Spider-Man Miles Morales mein Highlight aber auch die beiden anderen Spiele haben ihre Reize!

Aktuell spiele ich wieder einige Spiele simultan, unter anderem Super Mario 64 und Gravity Rush Remastered.


Literarisch war der Monat etwas ruhiger aber ich konnte meinen Durchhänger beim Lesen gegen Ende des Monats überwinden. Unter anderem habe ich wieder zu Junji Ito gefunden, diverse DC/Marvel Comics gelesen und mit der Star Wars Comic-Kollektion begonnen.


Das wars auch wieder mit dem kurzen Monatsrückblick. Jetzt wird es Zeit für den Monat Dezember und das Ende des Jahres 2020!

Monatsrückblick: September 2020

Der September ist vorbei und der Monat des Gruselns steht ins Haus!

Der September ist vorbei und der Monat des Gruselns steht ins Haus!

Privat hat sich im September mal wieder etwas mehr getan. Ich konnte soziale Kontakte pflegen, ungewöhnlich viele Podcasts aufnehmen und war sogar zwei mal im Kino. Bei letzterem bin ich mir aber nicht sicher, ob es nicht das wirklich letzte mal für dieses Jahr wegen der aktuellen Situation.

Ansonsten habe ich die meiste Zeit damit verbracht das restliche schöne Wetter zu genießen oder abseits davon mit meinen Katzen faul auf der Couch zu liegen. Entweder vor oder nach meinen Spätschichten.

Oh und ich habe ein ganz tolles Paket von der lieben ninigamy bekommen, worüber ich mich sehr freue! 😍


Auf dem Blog hat sich diesen Monat nicht so viel getan. Es war ein typischer Monat mit vielen unterschiedlichen Beiträgen, sowohl von mir als auch von Martin, und einer eecht zufriedenstellenden Anzahl an Aufrufen/Likes/Kommentaren.


Film- & Serientechnisch war der September wieder interessanter als der August. Ich habe insgesamt 11 Filme gesehen, darunter ein Rewatch von Full Metal Jacket, die beiden Kinofilme Guns Akimbo & Tenet (der Beitrag dazu folgt wenn ich die richtigen Wörter finde), die Netflix Originals The Babysitter: Killer Queen, The Old Guard & #amLeben und zwei Filme aus dem frühen 2020er Filmjahr (Bad Boys for Life & Ruf der Wildnis).

Außerdem habe ich mit The Hunt einen Film gesehen, von dem ich noch nicht weiß ob er intelligent ist oder einfach nur laut sein will. Diese Frage (und mehr) wird aber Teil eines kommenden Beitrags sein.

Bei den Serien habe ich mit Dragons Dogma begonnen (und auch direkt lust auf das Spiel bekommen) und ich stecke mitten in The Boys Staffel 2, die erneut hochwertig ist und sich langsam aber sicher zu was großem aufbaut.


Spieletechnisch hat sich im September nicht viel getan. Ich bin grad dabei einige Spiele aus dem Bachlog abzuarbeiten und stecke mitten in einem Replay von Final Fantasy XV, welches ein großartiges Spiel ist.

Ich habe mir drei Spiele gegönnt und zwar Dragons Dogma (wegen der Serie und weil das Spiel großartig ist), Mario + Rabbids: Kingdom Battle (die Review dazu steht noch aus ebenso wie die Finalisierung des Spiels) und Star Wars: Squadrons auf das ich mich schon seit der ersten Ankündigung gefreut habe.


Literarisch habe ich nach einer kleinen Pause das Buch Erebos wieder weitergelesen und in erster Linie habe ich den Lesestapel der Comics weiter massiv verkleinert. Mein Highlight des Monats war definitiv der erste The Boys Omnibus, der einen grandiosen Auftakt zu einer der wohl besten Comicserien aller Zeiten bildet.

Ein Großteil der weiteren Comics, die ich gelesen habe werden in kommenden Rezensionen und Podcasts besprochen!


Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag, wenn Gruselween Vol. 2 startet!

Monatsrückblick: August 2020

Der August endet heute und mir läuft ehrlich gesagt die Zeit davon, weil sie zu schnell vergeht.

Für den Blog war der August das typische Sommerloch, aber trotzdem bin ich mit dem Monat ganz zufrieden gewesen, was die Aufrufe angeht. Es gab erneut Kooperationen mit Panini, aber es wurden auch einige „Team-up“-Beiträge geschrieben, was mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich hoffe auf weitere Zusammenarbeiten in dieser Art, sowohl intern als auch extern.

Mit Nerd.ics habe ich einen langfristigen Gastautor anheuern können, den ich nicht nur als Person sehr schätze, sondern auch seine Arbeiten sehr gern lese. Außerdem kommen mit ihm einige Podcasts auf euch zu.

Weitere Kooperationen waren:

Der Impakt von Harry Potter (mit Chris)

Der Impakt des Nintendo 64 (mit ninigamy) – Beitrag kommt bald

Paper Mario Review (mit Felix)

Captain Marvel BD 2 (mit Panini)

Marvel 2099 BD 1 (mit Panini)

Wonder Woman: Warbringer (mit Panini)

Under the Moon – Catwoman (mit Panini)

Abseits davon gab es ein Film/Manga/Spiele Reviews und eine neue Superbros Folge!


Spieletechnisch habe ich Call of Duty Modern Wafare 1 & 2 Remastered durchgespielt, welche mir sehr gut gefallen haben. Besonders Teil 2 hat mich sehr begeistert!

Weiters habe ich Fall Guys gespielt, was sehr lustig ist aber mich wohl nicht langfristig fesseln kann und momentan zocke ich mehrere Spiele simultan, von denen Uncharted 2 sowie The Sinking City meine Highlights sind!


Filmtechnisch war die Dokumentation Jodorowsky’s Dune mein absolutes Monatshighlight, dicht gefolgt von Oben und Project Power!

Was Serien angeht, war ich erneut sehr faul und habe nur die Horror-Anthologie Goedam gesichtet.


Literarisch fesselt mich momentan der Roman Erebos und meine Manga 2020 (Yakuza goes Hausmann, Samurai8, Demon Slayer & My Roommate is a Cat) habe ich ebenfalls weitergelesen.

Neben den obengenannten Rezensionsexemplaren habe ich unter anderem Punisher: Soviet, Superman: Das erste Jahr BD 3, Morbius BD 1 sowie das Event Leviathan und die X-Men Heftserie gelesen.

Die dazugehörigen Rezension folgen in den nächsten Wochen!


Privat hat sich wegen der aktuellen Situation nicht so viel getan. Ich war die meiste Zeit zuhause und hab die Seele baumeln lassen, abseits der Arbeit. Also alles wie immer etwas „langweilig“!


Das war in einem kurzen & knackigen Rückblick der Monat August. Ich bin gespannt, ob sich im September wieder mehr tun wird. Lassen wir uns überraschen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

My Roommate is a Cat 02 | Review

Titel: My Roommate is a Cat 02
Autor: Minatsuki
Zeichner: As Futatsuya
Bände: 2+
Verlag: Carlsen Manga

Der heißteste Kandidat für meinen Manga 2020 geht in die zweite Runde und erneut begeistert mich My Roommate is a Cat über alle Maßen!


Katzenartige Kernfakten

Titel: My Roommate is a Cat 02
Autor: Minatsuki
Zeichner: As Futatsuya
Bände: 2+
Verlag: Carlsen Manga


Was bisher geschah …

Der Schriftsteller Subaru lebt, nach dem Verlust seiner Eltern, zurückgezogen und widmet sich nur seiner Arbeit. Soziale Kontake oder das Verlassen seines Hauses sind ihm sehr unangenehm und sein stark sozial geprägter Editor Atsushi bildet dabei den großen Kontrast in seinem Leben. Als die streunende Katze Haru in Subarus Leben tritt, muss dieser lernen, wie es ist, sich um jemanden zu kümmern und eine emotionale Bindung zu jemandem zu haben.


My Roommate is a Cat 01


Während Subaru von Atsushi und seinem Jugendfreund Hiroto Besuch bekommt wird Haru ausgesperrt. Als die Suche nach der Fellkugel erfolgreich verläuft, sorgt ein Besuch beim Tierarzt für Action und Subaru baut eine Art Freundschaft zu Nana auf, welche in einem Zoogeschäft arbeitet. Als die beiden Nana besuchen, kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung für die Katze …


Auch im zweiten Band begeistert My Roommate is a Cat durch die grandiose erzählerische Dynamik, in der die Geschichte erneut aus der Sicht von Subaru und dann von Haru erzählt wird. Dadurch wird die Handlung nicht nur merklich interessanter, sondern auch emotionaler und unterhaltsamer. Durch die zwei Perspektiven und daraus resultierenden Eindrücke bleibt die Geschichte stets frisch.

Optisch ist My Roommate is a Cat auch in der zweiten Runde großartig und vermittelt perfekt die Emotionen der Figuren, die Situationskomik und schafft es, die erzählerischen Stärken des Manga in Bilder zu bannen.


Alles in allem ist My Roommate is a Cat Band 2 eine großartige Fortsetzung, die alle Stärken des Erstlings übernimmt und weiter ausbaut. Egal ob Mangaleser, Haustierbesitzer, Katzenliebhaber oder allgemeine Leseratte … My Roommate is a Cat ist auch im zweiten Band absolut lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 03 | Review

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult

Demon Slayer geht in die dritte und ähnlich wie Yakuza goes Hausmann 03 schafft es Demon Slayer erneut, mit frischen Ideen und einer erneuten Entwicklung der Figuren zu überzeugen!


Dämonische Kernfakten

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult


Was bisher geschah …

Nachdem seine Familie auf bestialische Art von einem Dämon abgeschlachtet und seine Schwester mit Dämonenblut infiziert wurde, beginnt Tanjiro das harte Training, um ein Demon Slayer zu werden. Nach der bestandenen Abschlussprüfung übernimmt Tanjiro kleinere Aufträge, bis er zusammen mit seiner Schwester Tokyo um einen Dämon ausfindig zu machen. Als Tanjiro eine Spur zum Mörder seiner Familie, Kibutsuji, ausfindig macht, werden er und zwei friedliche Dämonen von zwei Mitgliedern der Dämonenmonde attackiert. Eine brutale Schlacht entbrennt …


Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 01

Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 02


Die Schlacht gegen die beiden Mitlgieder der zwölf Dämonenmonde erreicht ihren Höhepunkte. Tanjiro und seine Schwester Nezuko schaffen schließlich, beide zu besiegen. Doch es bleibt keine Zeit, die Wunde auszukurieren, oder Luft zu schnappen, da Tanjiro nach Süd-Osten geschickt wird, um einen weiteren Dämon zu eliminieren. Auf seinem Weg trifft er den unsagbar nervtötenden Zenitsu Agatsuma, einen weiteren Demon Slayer. Zusammen erreichen sie ein Anwesen, in dem nicht nur ein Dämon sein Unwesen treibt …


Auch der dritte Demon Slayer Band erweitert wieder sein Universum, aber im geringeren Umfang, führt allerdings ein paar neue Figuren, die auf den ersten Blick eindimensional wirken, aber viel Potenzial für eine entsprechende Charakterentwicklung bieten, ein.

Dazu kommt eine Erweiterung der „Atmungen“, sprich der Schwertkampfspiele mit der „Donner-Atmung“ und der „Bestien-Atmung“.

Optisch setzt Demon Slayer Band 3 keine neuen Akzente, nutzt aber seine bereits etablierten Stärken, sprich dynamische Kämpfe, starke Bilder und glaubhafte Emotionen.


Zusammengefasst ist Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba Band 3 eine gelungene Fortführung der Serie, die ein paar tolle Neuerungen einführt und die bereits bekannten Stärken nutzt. Ich vergebe für Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba Band 3 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1
Autor: Gou Tanabe
Zeichner: Gou Tanabe
Seiten: 296
Verlagen: Carlsen

Ich mag die Werke von H.P. Lovecraft, was inzwischen niemanden mehr überraschen sollte, aber 2019/20 ist eine Bewunderung für den japanische Mangaka Gou Tanabe hinzugekommen, der es mit bravur schafft, die Werke des Altmeisters als Manga zu adaptieren.

An dieser Stelle ein großes DANKE an den Carlsen Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars und nun begeben wir uns in den ersten Teil von Berge des Wahnsinns!


Titel: H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1
Autor: Gou Tanabe
Zeichner: Gou Tanabe
Seiten: 296
Verlagen: Carlsen


Mehr von Gou Tanabe:

Der Hund und andere Geschichten

Die Farbe aus dem All


Im Zuge einer großen Expedition in die Antarktis entdeckt das Team um den Geologen Dr. William Dyer neben seltsam organisch wirkendem Schiefergestein ein gigantisches schwarzes Gebirge. Die Beschaffenheit des Steins und der Strukturen sind mit nichts vergleichbar, was man bisher auf der Erde gefunden hat. In einer der Höhlen entdeckt Dyer seltsame urzeitliche Lebensformen, die beinah außerirdisch wirken, aber auch aus der dunklen Vorzeit, die im Necronomicon beschrieben wird, stammen könnte. Als der Funkkontakt zu Dyer abbricht, begibt sich sein Kollege mit einem Rettungsteam auf die Suche und findet mehr, als er erwartet …

Der erste Teil von H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns etabliert das Grundgerüst der Handlung, baut dabei bereits eine Spannungskurve auf und führt den namenlosen Horror in die Handlung ein. Lobenswert ist an dieser Stelle das Kunststück von Gou Tanabe, einen Spannungsbogen in einer Geschichte aufzubauen, deren Prämisse, wegen dem aktuellen Foschungsstand, bereits komplett überholt ist. Dabei mutet Berge des Wahnsinns weniger wie eine Horror-, sondern mehr wie eine Science-Fiction-Geschichte an, die im weiteren Verlauf immer mehr dem Horror weicht. Hier liegt auch eine weitere Stärke des Autors, Horror zu etablieren, ohne ihn zu zeigen und damit die Fantasie des Lesers anzuregen.

Ebenso weiß die Inszenierung von Berge des Wahnsinns zu übereugen. Gou Tanabe hat bereits in den vorigen Werken bewiesen, dass er weiß, wie man Lovecraft in Bilder fesselt, aber hier übertrifft er sich regelmäßig selbst. Von starken Portraitierungen der Hauptfiguren über die außerirdisch anmutenden Kreaturen bis zu gewaltigen, epochalen Totalzeichnungen bietet der viele optische Akzente, was zum positiven Gesamtbild beiträgt!

Alles in allem ist H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1 ein großartiger Einstieg in die Erzählung des Altmeisters. Die Handlung wird spannend aufgebaut, der Horror baut sich im Hintergrund auf und die verschiedenen optischen Akzente runden das Gesamtbild ab!

Ich vergebe für H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns Teil 1 ein wohlverdientes lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Alita: Battle Angel | Review

Titel: Alita: Battle Angel
Originaltitel: Alita: Battle Angel
Regie: Robert Rodriguez
Laufzeit: 122 Minuten
Release: 2019

Mangaverfilmungen sind so eine Sache. Ein paar sind ganz gut aber nicht die hohe Filmkunst. Das gilt auch für Alita: Battle Angel, wobei ich bei diesem Film keinen Bezug zur Vorlage habe. Oh und das Cyberpunk Genre ist klasse, was schon mal für den Film spricht!


Kybernetische Kernfakten

Titel: Alita: Battle Angel
Originaltitel: Alita: Battle Angel
Regie: Robert Rodriguez
Laufzeit: 122 Minuten
Release: 2019


Mehr Mangaverfilmungen


Wir schreiben das Jahr 2563. Knapp 300 Jahre sind seit dem „Großen Krieg“ vergangen, in dessen Verlauf alle regulären Systeme der Erde zerfallen sind. Über der Stadt Iron City schwebt Zalem, die letzte der zwölf Himmelsstädte. Auf der Suche nach Ersatzteilen für seine Praxis findet Dr. Dyson Ido den Oberkörper eines weiblichen Cyborgs, der noch intakt ist.

Er gibt ihr einen nehen maschinellen Körper und wird zu ihrem Ziehvater. Ido gibt ihr den Namen Alita, nach seiner verstorbenen Tochter. Als herausfindet, dass ihr Ziehvater ein Kopfgeldjäger, ein Hunter-Warrior, ist und sie selbst die vergessene Kampftechniken der „Panzer-Kunst“ beherrscht wird sie in die dunklen Machenschaften in Iron City und des mysteriösen Nova von Zalem verstrickt …


Optisch ist Alita: Battle Angel ein beeindruckender Film, der nicht nur eine opulente dystopische Cyberpunk-Welt präsentiert, sondern auch das dreckige Flair der Mangavorlage einfängt. Die Mischung aus „perfekten“ Maschinen und der dreckigen Welt, mit Zalem als „verchromtes Paradies“, erzeugt einen stimmigen Kontrast. Was mich persönlich etwas rausgerissen hat, war das Design der Figur Alita, deren Chibi Augen mich dezent abgeschreckt haben, weil es zu künstlich gewirkt hat.

Was allerdings lobenswert ist, ist die Performance des Casts, bei dem besonders Christoph Waltz als moderner Frankenstein zu begeistern weiß aber auch seine Hintergrundgeschichte und Beweggründe sind klar nachvollziehbar. Auch der restliche Cast weiß zu gefallen und die Heldenreise von Alita gehört zu den größeren Stärken des Films. Leider ist die erste Hälfte von Alita: Battle Angel etwas langatmig aber ab der zweiten Hälft nehmen Tempo, Spannungsbogen und Action spürbar zu, was den Eindruck von Alita: Battle Angel wesentlich positiver gestaltet.

Eine Leistung von Alita: Battle Angel ist es die Gewalt der Vorlage umzusetzen, obwohl der Film kein R-Rating hat. Der Film ist nicht so „drastisch“ wie ein Deadpool oder ein Logan hat aber die nötige Brutalität, um die Dystopie und Gefährlichkeit der eigenen Welt zu unterstreichen.


Zusammengefasst ist Alita: Battle Angel ein solider Vertreter des Cyberpunks dessen größte Schwäche die zu lange Laufzeit und die große Menge an Story & World Building, die der Film in der ersten Hälfte durchbringen muss. Ab der zweiten Hälfte wird der Film wesentlich besser, was auch den Gesamteindruck, zusammen mit dem Cast und den genannten Plotpunkten, verbessert. Somit vergebe ich für Alita: Battle Angel die Wertung sehenswert- !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Yakuza goes Hausmann 03 | Review

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 3+

Die Comedyüberraschung 2020 geht in die dritte Runde und der abgedrehte Humor von Yakuza goes Hausmann wird nicht langweilig!


Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+


Was bisher geschah …

Einst kannte man Tatsu als Immortal Tatsu in der japanischen Unterwelt. Doch diese Zeiten liegen hinter ihm. Nachdem er eine schier unschaffbare Mission gemeistert hat, lebt er ein friedliches Leben als Vollzeit-Hausmann und erlebt dabei skurrile Abenteuer. Als auch noch ein ehemaliger Gangkollege sein Schüler wird, ist Chaos perfekt …


Yakuza goes Hausmann 01

Yakuza goes Hausmann 02


Auch im dritten Band erlebt Vollzeit-Hausmann Tatsu wieder allerlei skurrile Abenteuer. Sei es der epische Kampf mit einer Küchenschabe, ein Auftritt als Weihnachtsmann, das Aufeinandertreffen mit ehemaligen Yakuzas oder das gemeinsame Backen mit seinem Schüler/Ex-Gangmitlgied Masa … Tatsu springt von einer komischen Situation in die Nächste

Ich bin ehrlich gesagt überrascht wie gut der Humor von Yakuza goes Hausmann noch im dritten Band funktioniert. Es ist diese Mischung aus Situationskomik, Slapstick und überzogenem Yakuza Verhalten, die selbst aus simplen Situationen ein absolutes Comedy macht.

Dazu kommt in diesem Band ein Spiel mit Dialekten, was dank der deutschsprachigen Vielfalt nicht an Wortwitz verliert und eine dezent skurrile Note mitführt, da die Protagonisten immer noch Japaner sind.

Weiters ist der Zeichenstil nach wie vor wohltuend für das Auge und durchgehend erfrischend dank der Vielzahl an Situationen.

Zusammengefasst ist Yakuza goes Hausmann Band 3 eine tolle Fortsetzung des Comedy-Manga und immer noch ein großer Spaß. Ich bin gespannt, wie sich der Manga in den kommenden Bänden entwickeln wird und vergebe für die Nummer 3 ein verdientes lesenswert+!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Monatsrückblick: Juli 2020

Mit einer kleinen Verspätung kommt nun der kurze & knackige Rückblick auf dem Sommermonat Juli, in dem ich meinen 3-wöchigen Urlaub verbracht habe, aber wegen der aktuellen Situation meistens zuhause war oder meine Eltern besucht habe. Ich konnte jedoch abschalten und drei Wochen lang die Seele baumeln lassen! 🖤

Blogtechnisch war der Juli erneut sehr zufriedenstellend und ich konnte mich wegen dem Bat-Juli wieder intensiver mit dem dunklen Ritter beschäftigen und dabei das „Endlosprojekt“ der Batman Graphic Novel Collection Rezensionen starten. Ebenso kehrten die Netflixers zurück und auch diese Serie hat nun einige neue Kandidaten für kommende Ausgaben erhalten. Da ich endlich Shining erneut und Doctor Sleep zum ersten Mal gesehen habe kann auch das Stephen King Special fortgeführt werden. Auch die Anime-Offensive 2020 ging weiter und von drei aktuellen Folgen ist Vampire Hunter D: Bloodlust mein kleines Highlight!

Filmtechnisch war Telekinse mein Monatshighliht aber auch die Trashfilme Shakma & Hatchet 1 bis 4 konnte mich irgendwie unterhalten. Zu den letzten genannten gibts dann im Oktober was. Außerdem habe ich mit Alita: Battle Angel eine kleine „Bildungslücke“ geschlossen. Bei den Serien habe ich Japan Sinkt: 2020 und Ju-On: Origins gesehen, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass ich mich auch wieder mit Serien langfristig beschäftigen kann/werde. Aktuell bin ich an Hilda dran, die mir @ninigamy empfohlen, und generell ist der Empfehlungsstapel der lieben ninigamy verdammt hoch.

Was das Lesen angeht, habe ich wieder mit Harry Potter begonnen, wobei ich nur Band 1 gelesen habe zum aktuellen Stand. Außerdem habe ich den Urlaub den genutzt und meinen Comic/Mangalesestapel deutlich verkleinert, okay der wächst e permanent nach. Außerdem habe ich mir für Comics/Manga/Bücher, die ich gelesen habe, einen eigenen Rezensionsstapel gemacht, um nicht die Übersicht zu verlieren.

Spieletechnisch habe ich dank Ghost of Tsushima nicht viel beenden können aber ich bin bei einigen Spielen weit genug um sie im August endlich beenden zu können. Mit Gris hatte ich eines der besten Spielerlebnisse des Jahres, muss aber auch dazu sagen, dass ich bei den Temperaturen lieber mit Lesestoff auf meinem Balkon war. Oh und in Dead by Daylight habe ich viele Stunden versenkt.

Das wars soweit der Juli 2020. Der Blog wurde in diesem Monat übrigens 4 Jahre alt und ich freue mich auf mindestens 4 weitere Jahre!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Samurai8: The Tale of Hachimaru 02 | Review

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020

Die Legende von Hachimaru geht in die zweite Runde und unser junger Held muss lernen, was es bedeutet ein Samurai zu sein, aber warum man jemanden beschützt!


Bushido Kernfakten

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020


Was bisher geschah …

Seit seiner Geburt ist Hachimaru auf ein Lebenserhaltungssystem angewiesen, aber er hat den Traum Samurai zu werden. Als eines Tages ein Samurai in Katzengestalt im Haus von Hachimaru erscheint, ändert sich das Leben des kränklichen Jungen für immer, da er ein Schlüssel ist und er für etwas großer vorherbestimmt ist!


Samurai8: The Tale of Hachimaru 01 Review


Endlich hat Hachimaru mit An seine Schicksalsprinzessin gefunden, denn nur in Kombination mit einer Prinzessin und einem Keyholder kann man zu einem richtigen Samurai werden. Die Ausbildung von Hachimaru erweist sich als schwerer als erwartet, da es viel zu lernen gibt und man einen Grund braucht, warum man etwas beschützen will. Als jedoch ein übermächtiger Feind namens Ata erscheint, entbrennt eine große Schlacht zwischen Hachimaru, seinen Verbündeten und Ata …


Mit Band 2 wird die Welt von Samurai8: The Tale of Hachimaru stark erweitert, was es wesentlich leichter macht sich zurechtzufinden aber auch zu verstehen, wie grundlegende Zusammenhänge funktionieren. Das Setting mit den Space-Samurai ist ziemlich erfrischend und erlaubt dem kreativen Team um Kishimoto sich erzählerisch wie künstlerisch auszutoben. Besonders Zeichner Akira Okubo läuft in diesem Band zur Höchstform auf und präsentiert einige verdammt starke Panels, die sogar an die Qualität von Naruto heranreichen, in puncto Inszenierung.

Auch erzählerisch wird einiges getan und die Beziehung zwischen Hachimaru und seinen Gefährten wird weiter vertieft aber auch die Figuren an sich werden weiter ausgebaut. Dazu kommt ein tragischer „Sadness & Sorrow“ Moment im Zuge der großen Schlacht gegen Ata, wobei der gesamte Endkampf im zweiten Band stark an Naruto erinnert, aber einen eigenen Stil bietet.


Zusammengefasst ist Samurai8: The Tale of Hachimaru Band 2 eine tolle Fortsetzung des ersten Bands und schöpft das Potenzial des Manga wesentlich besser aus als der Erstling geschafft hat. Die Welt wird weiter verdichtet, die Figuren werden entwickelt und der erste große Kampf ist hervorragend inszeniert. Ich hoffe, der hohe Standard wird weiterhin gehalten, da Samurai8: The Tale of Hachimaru mit Band 2 richtig loslegt und zeigt, was ein Space-Samurai Setting zu bieten hat. Somit gibt es von mir die Wertung lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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4 Jahre DerStigler | Storytime

Wow … vier Jahre gibt es diesen Blog schon. Das sind knapp 4 Jahre länger als ich jemals gedacht hätte dieses Hobby zu betreiben aber es gibt kaum etwas was mir so viel Spaß bereitet wie das Schreiben. ❤️

Danke an alle, die mich und meinen Blog begleiten. Danke an all meine Leser, Follower, Freunde und Verwandten, die mich unterstützen aber auch ein großes Danke an meine Partner Genduron, Carlsen, Elbenwald, Capelight und Panini für die vielen tollen Kooperationen!

Auch wenn wir im Podcast viel Blödsinn labern, wie immer, lässt sich eine Sache nicht von der Hand weisen. Es waren bisher vier großartige Jahre!

Ein großes DANKE geht auch an das Team von DerStigler. Alle die dabei sind, alle die dabei waren und tut mir leid, wenn ich nicht jeden erwähnt habe aber das hätte einfach den Rahmen gesprengt.


4 Jahre DerStigler

Auf ein weiteres Jahr DerStigler und diese großartige Community!


Unsere Instagramprofile:

DerStigler_

felixneumaier


Monatsrückblick: Juni 2020

Der Juni ist vorbei und ich bereite mich langsam auf meinem Sommerurlaub im Juli vor. Im Juni ist auf dem Blog relativ wenig passiert. Es gibt neue Leser, an dieser ein herzliches Willkommen an euch und auch bei den Likes/Aufrufzahlen & Kommentaren war der Juni erneut sehr solide!

Am 08.06.2020 gab eine extreme Spitze bei den Aufrufen, was diesen Tag zum neuen Tag mit den höchsten Aufrufzahlen seit der Bloggründung macht. Danke dafür!

Bei den Projekten hat sich im Juni eher wenig getan, da mir für vieles die Zeit und die Motivation fehlte, aber dafür konnte ich einiges Vorarbeiten, was dann irgendwann veröffentlicht wird.


Filmtechnisch hat sich im Juni auch wenig getan. Mit Passengers, Arrival, Central Intelligence, Der Leuchtturm, Crawl, Die Farbe aus dem All und Parasite habe ich sieben Filme gesehen, was ganz solide ist und zur Sommermüdigkeit passt, die ich momentan verspüre. Was Serien angeht, finde ich in letzter Zeit kaum Anschluss an irgendwas. Frontier reizt mich sehr, aber da bin ich zu faul um weiterschauen (es fehlt nicht mehr viel!!), Curon hat sich handfeste Enttäuschung entpuppt, aber ich habe ein Experiment mit Apple TV+ begonnen. Mehr zu letzterem in Kürze und auch zu erstgenanntem!


Während ich bei Filmen & Serien extrem faul war, habe ich gezockt wie ein Süchtiger. Neben ein paar Sessions Xenoblade Chronicles Definitive Edition habe ich drei Spiele auf der Playstation 4 durchgespielt!

Call of Duty WW II hat eine interessante Singleplayerkampagne. The Call of Cthulhu war feinster Gruselspaß & Star Wars Jedi: Fallen Order hat mein kaputtes Star Wars Fandom etwas repariert!

Im moment spiele ich auf der Playstation 4 Mittelerde: Mordors Schatten und Fist of the Northstar: Lost Paradise!

Ich bin ehrlich gesagt froh wieder so viel zu spielen!


Literarisch wollte ich mich weiter mit Fitzek beschäftigen, aber der Augensammler war zu langatmig fürs eigene Wohl, daher habe ich mich wieder Nail Gaiman zugewandt und der Ozean am Ende der Straße gelesen.

Bei den Manga habe ich den ersten Bleach Extreme Band, den zweiten Demon Slayer Band und den ersten Samurai8 Band gelesen.

Auch bei den Comics war ich wieder sehr fleißig und habe um die 10 bis 15 Paperbacks verschlungen.

Mein Highlight waren allerdings die erneuten Kooperationen mit Panini und Carlsen, die ich euch hier aufliste:


Der Juni war also erneut ein sehr entspannter Monat, in dem ich relativ wenig gemacht habe, was aber auch ganz gut ist. Schließlich muss nicht jeder Monat total aufregend und voll mit Aktivitäten sein!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Yakuza goes Hausmann 02 | Review

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 3+

Der Weg des Hausmanns ist der Weg des Yakuza und Tatsu erlebt erneut viele Abenteuer in seinem Leben als Vollzeit-Hausmann!


Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+


Was bisher geschah …

Einstmals kannte man Tatsu als „Immortal Tatsu“ in der japanischen Unterwelt. Doch diese düstere Ära ist vorbei und Tatsu ist nur ein Hausmann in Vollzeit. Zusammen mit seinem „Schüler“ und ehemaligen Gefährten Masa erlebt er allerhand unterhaltsame Abenteuer!


Yakuza goes Hausmann 01 Review


Erneut erlebt Tatsu verschiedene Abenteuer des Alltags. Sei es nun der Kauf eines neuen Autos, ein Besuch im Fitnesscenter, ein Kochduell mit einem Ex-Yakuza, oder ein Volleyball Spiel. Tatsu‘s Alltag wird nie langweilig und natürlich muss Masa auch noch einiges lernen, damit aus ihm ein Hausmann wird!

Im Endeffekt könnte ich die Rezension an dieser Stelle beenden, da Yakuza goes Hausmann Band 2 alle Stärken des erstens Bands übernimmt und besonders den Humor noch weiter nach oben schraubt. Dabei wird auf die Mischung aus Situationskomik, Alltagssituationen gepaart mit Tatsu‘s Yakuza Zeit und teils irrwitzige Dialoge gesetzt.

Optisch weiß der Band erneut zu gefallen und setzt wieder auf die starken Akzente des ersten Bands, um in erster Linie den Humor des Manga zu unterstreichen, aber auch um die großartigen Emotionen der Figuren darzustellen.

Zusammengefasst ist Yakuza goes Hausmann 02 eine großartige Fortsetzung, die erzählerisch wie optisch alle Stärken des Erstlings übernimmt und erneut vom ersten bis zum letzten Panel zu unterhalten weiß. Daher hat sich Yakuza goes Hausmann 02 die Wertung lesenswert+ verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Samurai8: The Tale of Hachimaru 01 | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020

Mein Mangajahr 2020 steckt voller Überraschungen. Neben den Genres Comedy, Thriller und Horror habe ich auch endlich zum Shonen-Genre zurückgefunden und Samurai8: The Tale of Hachimaru ist einer dieser Überraschungen!

Vielen Dank an Carlsen Manga für das Rezensionsexemplar!


Die galaktischen Kernfakten

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020


Seit seiner Kindheit hegt Hachimaru einen Traum. Er möchte unbedingt ein Samurai werden, durch die Galaxis reisen und die Sterne beschützen. Doch seit seiner Geburt ist Hachimaru krank, schwächlich und an ein riesiges Lebenserhaltungssystem „angekettet“. Sein Vater will ihm zumindest das Verlassen des Hauses ermöglichen. Als eines Tages ein Samurai in Katzengestalt im Haus von Hachimaru erscheint, ändert sich das Leben des kränklichen Jungen für immer, da er ein Schlüssel ist … die Reise von Hachimaru beginnt!


Auch wenn der Start von Samurai8 etwas schwierig ist, entwickelt sich der Band sehr schnell und die Handlung nimmt zügig Fahrt auf. Dabei erinnert Samurai8 angenehm an die großen Klassiker des Shonen-Genres, macht aber mit seinem kreativen Science-Fiction-Samurai Setting einen äußerst frischen Eindruck.

Ergänzend dazu kommt ein ebenso simpler wie bodenständiger Plot, der zwar Tiefgang besitzt, aber im Kern von Hachimarus innigen Wunsch handelt, ein Samurai zu werden.

Optisch weiß Samurai8 ebenfalls zu gefallen, allerdings ist hier noch Luft nach oben, wobei der Stil angenehm an Naruto erinnert, aber trotzdem eine eigene Identität besitzt und sich klar abgrenzt. Generell glänzt der Zeichenstil durch viel Kreativität in der Charaktergestaltung, sowie dem Design der Welt.


Zusammengefasst ist erste Samurai8: The Tale of Hachimaru ein toller Einstieg ins neue Werk von Meister Kishimotot, der zwar noch Luft nach oben besitzt, aber bereits jetzt zu gefallen weiß und definitiv Lust auf mehr macht. Ich vergebe für Samurai8: The Tale of Hachimaru ein verdientes lesenswert!

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Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 02 | Review

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult

Tanjiro‘s langer Weg zur Rache geht weiter, aber erneut stehen ihm viele Prüfungen bevor …


Dämonische Kernfakten

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult


Was bisher geschah …

Nachdem seine Familie grausam von einem Dämon abgeschlachtet und seine Schwester mit Dämonenblut infiziert wurde, möchte Tanjiro ein Mitglied der legendären Demon Slayer werden, um seine Familie zu rächen, aber auch um seine Schwester zu retten. Doch der Weg zum Demon Slayer ist lang.


Demon Slayer 01 Review


Tanjiro ist ein Demon Slayer geworden und hat den Gefahren der Abschlussprüfung erfolgreich getrotzt. Auf seiner ersten Mission muss er einen Dämon töten, der in einem Dorf junge Mädchen entführt. Kaum ist diese schwere Mission bestanden, erwartet Tanjiro eine noch schwerere Prüfung. Er wird nach Asakusa, Tokyo, geschickt, um dort einen Dämon ausfindig zu machen. Endlich scheint Tanjiro eine Spur zum Mord an seiner Familie gefunden zu haben, aber die Mission stellt sich als bedrohlicher heraus als erwartet …


Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba Band 2 setzt die Handlung des ersten Bands konsequent fort und baut diese weiter aus. Mit der Einführung eines großen Schurken wird das Ziel Tanjiro klarer definiert, aber gleichzeitig auch die Welt des Manga um einiges vergrößert!

Optisch setzt Demon Slayer weiterhin auf den eher nüchteren, älteren Stil, der mit Band 2 um einiges feiner wirkt und besonders die Kämpfe ebenso dynamisch, wie episch darstellt. Allerdings werden auch die Emotionen sehr realistisch und detailliert dargestellt, was den Horror-Aspekt von Demon Slayer unterstreicht.

Am Ende des Tages ist Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba eine tolle Fortsetzung, die alle Stärken des Erstlings weiter ausbaut und sowohl die Handlung als auch die Welt konsequent vertieft. Auch optisch hat sich der Manga weiterentwickelt und besticht durch den höheren Detailgrad!

Somit hat sich Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 02 die Wertung lesenswert+ mehr als verdient!

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Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 01 | Review

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult

Ich habe schon öfters gehört, dass Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba der neue Shit im Mangabereich ist und ja der erste Band ist richtig gut geworden!


Kernfakten

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult


Japan zur Zeit der Taisho-Ära. Als das friedliche Leben von Tanjiro Kamada abrupt endet als seine Familie von einem Dämonen ermordet und seine Schwester selbst in ein Monster verwandelt wird, beschließt der junge Kohlehändler ein Demon Slayer zu werden, um seine Familie zu rächen aber auch um seine Schwester zu retten. Der Weg zum Slayer ist hart und im Zuge der letzten Prüfung stellt sich Tanjiro einer grausamen Bestie …


Der erste Demon Slayer Band erinnert mich an eine Mischung aus Inu Yasha und Berserk, mit dem Stil eines klassischen Manga aus dem 80er/90er Jahren. Es ist dieser Mix, der den Manga so interessant und erfrischend wirken lässt, da das Shonen-Genre in den letzten Jahren an einer massiven Ermüdung gelitten hat.

Während die meisten Werke den großen drei nachfiebern (Naruto, Dragon Ball & One Piece) macht Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba sein eigenes Ding und wirkt dabei überraschend bodenständig trotz der dunklen Fantasy, beinah schon ins Horrorgenre greifende, Elemente.

Das lässt Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba fast schon wie einen Seinen Manga wirken, was definitiv ein interessanter stilistischer Kniff ist!

Optisch erinnert der Manga eher an ein älteres Werk aus den letzten beiden Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts, wenngleich sich auch moderne Elemente finden lassen. Stilistisch wird auf jeden Fall einiges geboten und das lässt den Manga ebenfalls frisch wirken!


Zusammengefasst ist Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 01 ein toller Einstieg in die Serie, der auf optischer wie erzählerischer Ebene zu gefallen weiß aber auch gleichzeitig bodenständig genug bleibt, um Hunger auf mehr zu machen. Wer einen Shonen Manga der anderen Art sucht, sollte bei Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba defintiv einen Blick riskieren. Ich vergebe ein verdientes lesenswert!

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Yakuza goes Hausmann 1 | Review

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+

Langsam aber sicher wird mein Mangajahr 2020 immer besser und besser. Nach Doubt, Prophecy, Poison City und My Roommate ist a Cat 01 hat mich auch der Comedy Manga Yakuza goes Hausmann in seinen Bann gezogen, der durch seinen seltsamen Humor glänzt!


Kernfakten

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+


Einst war Tatsu als „Immortal Tatsu“ in der japanischen Unterwelt gefürchtet. Nachdem er in einer Nacht 10 Clans ohne Waffen ausradiert hat ist er untergetaucht. Diese Tage liegen schon lange hinter ihm. Nun ist er Vollzeit-Hausmann und kümmert sich mit beinah krankhafter Präzision um sein Heim während seine Frau arbeiten geht. Als ein ehemaliger Gefährte per Zufall auf ihn trifft will er dessen Schüler werden. Der Weg des Hausmanns ist der Weg des Yakuza … ?


Die große Stärke von Yakuza goes Hausmann liegt klar im absurden Humor, der einerseits aus dem Bild des starken Mannes in Kombination mit der klassischen Haushaltsführung sowie der zeremoniellen Ernsthaftigkeit der Yakuza besteht. Besonders bei letzteren werden viele bekannte Klischees durch den Kakao gezogen, was an eine Comedy Variante der Yakuza Spiele erinnert, die ebenfalls einiges an Absurditäten bieten.

Daneben sind die Mini-Abenteuer von Immortal Tatsu sehr unterhaltsam und geben neben einem in sein Privat/Eheleben auch einen kleinen Einblick in die japanische Kultur. Solche Kleinigkeiten steigern die Qualität eines Manga immer!

Nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß Yakuza goes Hausmann zu überzeugen. Die Kombination aus Slapstick-Einlagen, völlig normalen Haushaltsaktivitäten in Kombination mit der stoischen, beinah schon krankhaften, Präzision des Ex-Yakuza lassen viele normale Szenen absurd und äußerst unterhaltsam werden. Wenn Tatsu dann auch noch seinen Schüler bekommt erreicht die Absurdität einen neuen Gipfel.


Zusammengefasst ist Yakuza goes Hausmann ein überraschend lustiger und hochwetiger Manga, dessen bodenständige Handlung einen angenehmen Kontrast zum absurden Humor bildet und dabei äußerst erfrischend wirkt. Wer einen etwas anderen Comedy-Manga sucht wird mit Yakuza goes Hausmann viel Freude haben aber auch Fans des großartigen Yakuza-Franchise können bedenkenlos zugreifen, da der Manga einen ähnlich abgedrehten Humor bietet. Ich vergebe für Yakuza goes Hausmann 01 ein verdientes lesenswert+ !

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Poison City (Manga) | Review

Titel: Poison City
Mangaka: Tetsuya Tsutsui
Zeichner: Tetsuya Tsutsui
Verlag: Carlsen Manga
Bände: 2

Ein weiterer Manga hat sich von meinem Lesestapel verabschiedet und erneut war es einer von Testsua Tsutsui, dem Genie hinter Prophecy. Bei Poison City handelt es sich um einen thematisch wichtigen Manga, der in zwei Bände eine ebenso spannende, wie wertvolle Geschichte erzählt!


Tokyo im Jahr 2020. Der Countdown läuft für die Austragung der olympischen Spiele in Japan. Während die Vorbereitungen laufen, gewinnt eine Bewegung namens „Säuberungsfront“ immer mehr an Macht und Einfluss. Ein Gremium entscheidet darüber, welche literarischen Werke und Autoren einen schädlichen Einfluss auf die Jugend haben könnten. Sobald ein Werk das Prädikat „schädlich“ erhält, wird es aus dem Verkauf genommen.

Während sich die Situation weiter anspannt, gerät der junge Mangaka Mikio Hibino ins Visier der Säuberungsfront, weil sein Werk „Dark Walker“ ein Dorn in den Augen bestimmter Leute ist …


Poison City ist, wie bereits erwähnt, ein äußerst spannender Thriller, der die Themen künstlerische Freiheit, Freiheit des Ausdrucks und Zensur so genial in eine mitreißende Geschichte verpackt, wie ich es bisher noch in keinem anderen Werk, egal ob Comic oder Manga, erlebt habe.

Ein cleveres Element ist die Einbindung des fiktiven Manga „Dark Walker“, der die dramatische Zuspitzung der Situation hervorragend untermalt und gleichzeitig die Hoffnung repräsentiert, dass sich die Situation wieder verbessert. Weiters wird auf den Comics Code Bezug genommen, der in der Realität tatsächlich für viele Jahrzehnte die Branche massiv beeinträchtigt und teilweise geschädigt hat.

Dem Gegenüber wird die Verantwortung von Künstlern, im besonderen Mangaka, gegenüber ihren Lesern thematisiert, was den Tiefgang des Werks noch erweitert.


Poison City gehört zu den wenigen Manga, die sehr wichtige und zeitlose Themen in einer spannenden Story verpacken, aber gleichzeitig so meisterhaft unterstreichen, warum das Medium Manga so genial ist. Die Hervorhebung der schier grenzenlosen Kreativität, aber auch die Einzigartigkeit des Mediums und somit die daraus resultierende Gefahr, welche eine Zensur bringen würde, werden in zwei Bänden packend geschildert. Somit kann ich für Poison City nur die Wertung absolut lesenswert vergeben, da es selten einen Manga gibt, der in so einer Kürze so eine wertvolle Botschaft vermitteln kann.

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Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Monatsrückblick: Mai 2020

Der Mai ist vorbei und wir schreiten Richtung Sommer!

Der Mai ist vorbei und wir schreiten Richtung Sommer!

Privat hat sich nicht so viel getan. Ich bin seit Anfang Mai wieder arbeiten, was echt toll ist, aber mein Zeitgefühl ist völlig im Eimer, also noch mehr als normal. Außerdem konnte ich soziale Kontakte pflegen und mich einige male mit Freunden treffen. Das war ebenfalls schön!

Auf dem Blog hat sich auch einiges getan. Der Monat Mai war sehr erfolgreich in Bezug auf die Klickzahlen sowie neue Leser. Ein herzliches Willkommen an alle die neu dazugekommen sind, freut mich, dass ihr da seid!

Was die zahlreichen Projekte angeht, konnte ich den 16 Bit Wahnsinn fortsetzen, das Doomsday Clock – Watchmen Special in schriftlicher Form abschließen und einige Beiträge von Tales from the DC Dark Multiverse, den Netflixers, den Superbros sowie das Finale der Purge Quadrologie schreiben. Somit kann ich mich endlich auf die Doommania und ein paar andere Dinge stürzen!

Spieletechnisch war ich im Mai relativ fleißig und habe mit A Way Out sowie Maneater zwei Spiele durchgespielt. Erstgenanntes habe ich mit der lieben Ninigamy durchgespielt und platiniert!

Was die Filme angeht, habe ich nur fünf Stück gesehen, und zwar Vaiana, Ein Königreich für ein Lama, Blade of the Immortal sowie Code 8, welche mir sehr gut gefallen haben. Mit La Influenca habe ich schon wieder einen mittelmäßigen spanischen Horrorfilm gesehen, was mich dazu bewegt hat für die nächsten Netflixers Folgen nach Asien zu gehen.

Bei den Serien war ich richtig faul und habe nur Darknet Staffel 1 komplett gesehen. Allgemein fehlt mir zurzeit echt die Motivation für Serien aber vielleicht finde ich im Juni die Lust für den Rest von Frontier sowie ein paar Anime Serien.

Für ein größeres Projekt haben ich und Chris angefangen The Mandalorian zu sehen, was sich langfristig als verdammt zäh entpuppen könnte, aber mehr dazu, wenn das Projekt startet.

Literarisch habe ich mit Nachtwandler einen weiteren Fitzek Roman gelesen. Außerdem habe ich sehr viele Manga (bsp.: My Roommate is a Cat 01, Demonslayer 01, Yakuza goes Hausmann 01 & 02) aber auch viele Comics gelesen (bsp. Superman: Das erste Jahr BD 1, Harleen BD 2, einige Batman Comics sowie The Flash BD 1 & 2).

Das wars soweit kurz & knapp mit meinem Rückblick auf den Mai 2020. Lasst uns gespannt sein, was der Juni bringt!

Prophecy (Manga) | Review

Titel: Prophecy
Autor: Tetsuya Tsutsui
Zeichner: Fumio Obata
Bände: 3
Verlag: Panini

Neben den Werken von Yoshiki Tonogai stehen auch die Manga von Tetsuya Tsutui bei mir aktuell hoch im Kurs. Prophecy lässt sich in das Genre Technothriller einordnen, also ähnlich wie Nerve.

Der Manga ist in drei Bänden abgeschlossen und erzählt die Geschichte um die Jagd auf den mytersiösen Paperman, aber lasst mich weiter ausholen!


Ein mysteriöser Mann, getarnt mit einer Zeitungsmaske, stellt Videos online, in denen er Rache für ungesühnte Verbrechen ankündigt und diese am nächsten Tag durchführt. Die Soko „Cybercrime“ der Tokyoter Polizei nimmt den Fall auf, gerät aber bald unter Druck. Während die Ermittler im dunklen tappen, wird Paperman im Internet immer populärer. Wer ist Paperman? Was sind seine Motive? Bekommt er Hilfe? Wie verübt er seine Rache?

All diese Fragen stellen die Ermittler um Erika Yoshino auf eine harte Probe, aber aufgeben ist keine Option!


Wie bereits erwähnt, ist Prophecy im Genre Technothriller angesiedelt und wirkt allein schon durch dieses eher selten gesehene Genre äußerst erfrischend. Die Handlung wird aus zwei Sichweisen erzählt. Einerseits verfolgt der Leser die Arbeit von Erika, um Paperman zu fassen, während andererseits die Hintergründe um den maskierten Rächer erläutert werden, was dem Manga sehr viel Tiefgang verleiht und Elemente des Dramas, sowie der Rachestory hinzufügt.

Allgemein steigt die Spannungskurve stetig an und durch die verschiedenen Verbrechen Papermans bleibt die Handlung dynamisch, während das Ziel immer klar ersichtlich ist. Ich mag die Einbindung des Internets in Kombination mit dem Blick in die japanische Kultur sowie den Gefahren, welche durch die Anonymität im Netz gegeben sind.

Stilistisch setzt Prophecy auf Realismus, was perfekt zum ersten Setting der Geschichte passt, während kleinere Witze und gelegentliche Situationskomik die Situation angenehm auflockern. Der Stil wirkt manchmal etwas steril, bricht aber mit diesem Eindruck, wenn eine starke emotionale Komponente eingebaut und aus dem Thriller plötzlich ein emotionales Drama wird.


Zusammengefasst ist Prophecy ein kurzer, aber nicht kurzweiliger Manga, dessen Stärken in der Handlung, der optischen Präsentation, sowie dem Genremix liegen, wobei besonders Letzteres viel zur Spannungskurve beiträgt. Die drei Bände erzählen eine spannende, sowie mitreißende Geschichte, die neben moralischen Fragen auch menschliche Abgründe und die Suche nach Gerechtigkeit behandelt. Ich vergebe für Prophecy die Wertung lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Doubt (Manga) | Review

Titel: Doubt
Autor: Yoshiki Tonogai
Zeichner: Yoshiki Tonogai
Bände: 4
Verlag: Carlsen Manga

Nach gefühlt einem Jahrzehnt habe ich endlich den Manga Doubt gelesen. Dabei handelt es sich um einen Psycho-Thriller aus der Feder von Yoshiki Tonogai, dessen restliches Gesamtwerk in den nächsten Wochen hier rezensiert wird. Im Gegensatz zum regulären Ablauf, will ich hier Doubt als Gesamtwerk rezensieren, sprich alle vier Bände.


Mehr Mangarezensionen:

Gyo

Basilisk 01

Basilisk 02

My Roommate ist a Cat 01


Im Zentrum der Handlung stehen Yū, Eiji, Haruka, Rei & Mitsuki. Bis auf Mitsuki, sind alle Teilnehmer des Spiels „Rabbid Doubt“. Dabei gibt es eine Gruppe von Hasen, in deren Mitte sich ein Wolf verbirgt. Die Hasen müssen den Wolf finden, bevor dieser die anderen Hasen „frisst“ und sich davon macht.

Aus einem harmlosen Spiel wird plötzlich ernst, als die Gruppe un Yū entführt wird. Sie erwachen in einem scheinbar verlassenen Fabrikkomplex und Rei wurde brutal ermordert. Wer ist der Wolf, kann die Gruppe ihn finden, bevor sie alle zur Schlachtbank geführt werden … ?


Doubt lebt von seiner dichten Atmosphäre, sowie den zahlreichen Twists, welche den Plot angenehm komplex, aber nicht verwirrend, oder überladen, machen. Besonders zum Ende hin zieht die Spannungskurve merklich an und zum grundlegenden Psycho-Horror-Thriller gesellt sich ein Drama, sowie eine kleine Rachestory.

Weiters schafft es der Manga gekonnt, seine Figuren auszubauen und dem Leser immer wieder neue Verdächtige für den Wolf vorzusetzen, nur um vom wahren Täter abzulenken. Die Twists am Ende, wer der wahre Mörder ist und warum, sind clever geschrieben, fühlen sich aber auch logisch an!

Optisch setzt Doubt auf einen realistischen Stil, dessen Fokus sowohl auf Emotionen sowie starken Großaufnahmen liegt. Besonders letzteres unterstreicht die Spannungsspitzen ideal und dient perfekt als optischer Höhepunkt.


Alles in allem ist Doubt ein spannender Manga, dessen Handlung sich langsam, aber stetig entfaltet und dem Leser viele Twists entgegenwirft, bis sich die Geschichte in einem spannend, dramatischen Höhepunkt auflöst. Optisch, wie erzählerisch sehr hochwertig, ist Doubt ein spannender Psycho-Horror-Thriller, der sich ein lesenswert definitiv verdient hat!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Blade of the Immortal (Film) | Review

Titel: Blade of the Immortal
Originaltitel: 無限の住人
Regie: Takashi Miike
Laufzeit: 141 Minuten
Release: 2017

Im Zuge der Anime-Offensive 2020 möchte ich den aktuellen Blade of the Immortal sehen. Bevor es soweit ist, habe ich mir den Live-Action Film mit dem gleichen Namen angesehen und er hat mich, trotz seiner Länge, sehr gut unterhalten!


Manji ist ein talentierter Schwertkämpfer, dem das Schicksal übel mitgespielt hat. Er kann nicht sterben, möchte aber seiner Schwester in den Tod folgen, die er nicht beschützen konnte. Durch Würmer in seinem Körper werden alle Wunden geheilt und selbst abgetrennte Gliedmaßen wachsen wieder an. 50 Jahre nach dem Tod seiner Schwester lernt er das Mädchen Rin kennen, die ihn für ihren Rachefeldzug rekrutieren will. Der mächtige Schwertkämpfer Anotsu und dessen Gefolge haben Rins Vater ermordert, als er sich weigerte, sich Anotsu anzuschließen.

Da Rin die Erinnerung an Manji‘s Schwester wieder erwachen lässt, willigt der Unsterbliche ein, ihr Leibwächter zu werden und ihr bei der Rache zu helfen …


Blade of the Immortal ist der 100te Film von Regisseur Takashi Miike, der ein Händchen dafür besitzt, Manga zu verfilmen. Man kennt Blade of the Immortal die episodenhafte Struktur der Mangavorlage an und diese stellt auch die Grundlage für den Spannungsbogen des Films dar. Jeder Schritt auf dem Pfad der Rache führt die Hauptfiguren ihrem Ziel näher, fügt aber auch dem Gesamtplot weitere Details hinzu.

Spannungsspitzen in Form der hervorragend choreografierten Duelle, sorgen dabei für den Kontrast zwischen den Dialogen. Obwohl Blade of the Immortal ein brutaler Film ist, dient die Gewalt als Stilmittel zur Intensivierung der Atmosphäre, statt bloße Massaker zu zelebrieren.

Der Film nimmt sich auch Zeit für seine beiden Hauptfiguren, um diese einzeln zu entwickeln, aber auch die Beziehung zwischen ihnen wird über die gesamte Laufzeit immer weiter ausgebaut.

Was mich bei Blade of the Immortal positiv überrascht hat, ist die hochwertige deutsche Synchronisation, bei der die Sprecher passend zu den Rollen gecastet wurden und diese den Figuren zum Teil ihre Identität verleihen.


Am Ende des Tages ist Blade of the Immortal ein sehr guter Film, der jedoch eher für eine bestimmte Zielgruppe ausgelegt ist. Fans von Takashi Miike kommen bei diesem Film auf ihre Kosten, aber auch Liebhaber von Mangaverfilmungen werden ihren Spaß mit diesem Werk haben. Wer jedoch mit dieser Art des Actionfilms nichts anfangen kann, sollte von Blade of the Immortal die Finger lassen.

Von mir bekommt der Film ein verdientes sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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My Roommate is a Cat 01 | Review

Titel: My Roommate is a Cat 01
Autor: Minatsuki
Zeichner: As Futatsuya
Verlag: Carlsen Manga

Kennt ihr das, wenn ihr einen Manga, ein Buch, oder einen Comic lest und ihr euch selbst komplett, oder teilweise in dem Werk wiederfindet? So ging es mir auf jeden Fall mit dem ersten Band von My Roommate is a Cat!


Subaru Mikazuki lebt sehr zurückgezogen und hasst es, vor die Tür zu gehen, oder gar mit anderen Menschen interagieren zu müssen. Eines Tages nimmt er jedoch eine streunende Katze auf, die ihm zuläuft, und die Fellnase stellt sein Leben gehörig auf den Kopf. Ein sozial unbeholfener Einzelgänger und eine streunende Katze begeben sich auf den Weg zum gemeinsamen Glück!

Eine der größten Stärken von My Roommate is a Cat ist der Aufbau der Handlung. Jedes Kapitel wird einmal aus der Sichtweise des menschlichen Protagonisten Subaru und der Perspektive von Streuner Haru erzählt. Daraus ergibt eine sehr emotionale, herzerweichende und liebevolle Dynamik, die besonders Katzenbesitzer entweder ein Lachen, oder eine Träne entlockt. Subaru ist ein interessanter Charakter, dessen schwerer Verlust ihn zu dem machte, wer er ist und der sich Akzeptanz wünscht, aber gleichzeitig diese bei sich selbst suchen muss, indem er sich zum ersten Mal um jemand anders kümmern muss.

Haru ist die wohl katzenhafteste Katze aller Manga und verhält sich auch so. Schmusig, kratzbürstig, herrisch und gierig, aber gleichzeitig mit einem Beschützerinstinkt schleicht sie sich in das Leben ihres neuen Herrchens.

Abseits der erzählerischen Stärken ist My Roommate is a Cat wunderschön gezeichnet und besticht durch eine realistischen Stil mit den typischen „Kawaii“ Momenten, wenn Haru an Putzigheit nicht mehr zu überbieten ist. Dem gegenüber stehen emotionale Stellen, wenn Subaru mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Der Humor von My Roommate is a Cat entsteht durch Situationskomik, wenn beispielsweise Subaru Katzenfutter einkaufen muss, oder Haru Dinge tut, die für Katzen üblich sind. Also ganz viel Unsinn!


Zusammengefasst ist My Roommate is a Cat ein lustiger, emotionaler und herzerweichender Einstieg in einen der (wahrscheinlich) besten Manga 2020. Erzählerisch, wie optisch ein wahres Fest ist dieses Werk für jeden geeignet, der Katzen mag, welche als Haustiere hat, oder Tiere im Allgemeinen mag. Dazu kommt eine schöne Botschaft, die toll vermittelt wird.

Aus diesen Gründen hat sich My Roommate is a Cat ein absolut lesenswert verdient!


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Monatsrückblick: April 2020

Der April ist vorbei und alles neu macht der Mai? Nein eigentlicht wirklich und das ist ehrlich gesagt auch gut so. Im Moment läuft alles super und der April hat mein Zeitgefühl zerstört, weil ich zuhause war wegen der aktuellen Situation und ich ein Risikopatient bin.

Privat hat sich also nicht so viel getan, ausser das ich meinen Hobbies nachgehen konnte und nicht nur viel gelesen & gezockt, sondern auch mein Wissen im Bereich Bildbearbeitung vertiefen konnte (danke an comic_nerd92 & ninigamy für die Empfehlungen!). Die liebe Ninigamy ist auch ein Stichwort, da sie durch ihre Filmempfehlungen (da kommen einige Beiträge in den nächsten Wochen) und Spieleempfehlungen (danke für die Empfehlungen & tollen Spielesessions!) einen gewissen Anteil am Content einnimmt.

Was den Blog angeht war der Monat April, wie auch letztes Jahr, etwas schwächer was die Aufrufzahlen angeht aber es gab wesentlich mehr Kommentare als in den Vormonaten, was mich persönlich sehr freut. Generell sind Kommentare gern gesehen und ich freue mich über jeden einzelnen!

Von den großen Projekten nimmt das Doomsday Clock – Watchmen Special Form an, während Doommania, das Death Stranding Tagebuch und ein weiteres Filmformat in Arbeit sind. Es kommt also wenns kommt. 😁

Außerdem konnte ich die Purge Quadrologie und die Anime Offensive 2020 weiter vorantreiben.


Bei den Videospielen habe ich im April ganze vier Spiele durchgespielt und zwar To the Moon, Resident Evil, Trine & das Final Fantasy VII Remake!

Außerdem habe ich mit Kingdom Hearts 1.5 Final Mix, Star Ocean First Depature R sowie Final Fantasy X HD Remastered begonnen. Dank Final Fantasy bin ich wieder im (J)RPG Fieber!


Was Filme & Serien angeht habe ich etwas zurückgesteckt und 9 Filme sowie 5 Staffeln in drei Serien gesehen. Mein Highlight bei den Filmen war Kiki‘s kleiner Lieferservice und bei den Serien Ash vs Evil Dead.


Literarisch habe ich diesen Monat nicht mehr mitgezählt aber es müssten ca 15 Paperbacks bei den Comics, 3 Einzelhefte sowie 10 Manga gewesen sein. Reguläre Bücher habe ich keine gelesen aber das wird sich auch wieder ändern!

Eine Erwähnung finden weitere Kooperationen mit Carlsen und erstmalig mit Panini, was mich sehr freut. Entsprechende Beiträge folgen in Kürze!

Die Kategorie Manga wird ab Mai auch wieder fokussiert werden, da diese Kategorie in den letzten Monaten stark unterrepräsentiert war.


Das wars eigentlich auch schon wieder. Ich wünsche euch alles gute, bleibt gesund, kommentiert mehr und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Naruto Uzumaki? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #19]

Ich LIEBE Naruto. Kaum ein Manga hat mich emotional so oft berührt, so viele großartige Figuren hervorgebracht und so viele starke Themen verarbeitet. Bevor ich mich irgendwann um Sasuke, Itachi und Minato kümmere, schauen wir uns den Protagonisten an. Naruto Uzumaki!


Wer ist … ? – Übersichtsseite


Naruto Uzumaki ist ein Ninja aus dem Dorf Konohagakure und das Kind des legendären Ninja Minato Namikaze und der Kunoichi Kushina Uzumaki. Kurz nach seiner Geburt wurde der neunschwänzige Fuchs, der Kyuubi, in ihm versiegelt, als das Monster Konohagakure angriff. Minato und Kushina opferten ihre Leben, damit Naruto und das Dorf überleben konnten.

Von allen gehasst wegen dem Dämon ihn ihm, ohne Eltern und ohne Freunde wuchs Naruto allein auf, machte durch Streiche auf sich aufmerksam und hat nur ein Ziel. Er möchte Hokage werden, um endlich von allen im Dorf respektiert zu werden. In seinem Lehrer Iruka fand Naruto eine erste Vertrauensperson und wurde nach dem Abschluss an der Ninja-Akademie ein Mitglied von Team 7, bestehend aus Sakura (Narutos großer Liebe), Sasuke (Narutos Rivale) und deren Ausbildner Kakashi Hatake. Zusammen erlebte das Team einige Abenteuer und im Zuge der großen Chunin-Prüfung konnte Naruto erstmals zeigen, was für ein Pontenzial er hat. In den Kämpfen gegen den talentierten Neji und den grausamen Gaara machte Naruto eine sehr gute Figur. Beim Angriff von Orochimaru auf Konohagakure, im Zuge der Chunin-Prüfung, kämpfte Naruto gegen den Sanbi, ein Dämon ähnlich dem von Naruto, aber in Gaara versiegelt, und siegte.

Durch Jiraya lernte Naruto das Rasengan, eine Technik, die später prägend für ihn werden sollte und nach einem Kampf gegen den abtrünnigen Ninja Kabuto eskalierte. Der Konflikt mit Sasuke wuchs, da dieser es nicht ertragen konnte, dass Naruto immer stärker wurde. Im Tal des Endes kam es zum Kampf, den Sasuke gewinnen konnte. Er verließ Konohagakure und Naruto ging auf eine zweijährige Reise mit Jiraya.

Nach dem Zeitsprung war Naruto maßgeblich am Kampf gegen die verbrecherische Organisation Akatsuki beteiligt und konnte im großen Kampf gegen Pain nicht nur den Sieg erringen, sondern bekam endlich auch den Respekt seines Dorfs, welches im Vorfeld heldenhaft gegen den schier übermächtigen Pain gekämpft hat. Naruto wird als Held gefeiert und entpuppt sich nach der Vereinigung mit dem Kyuubi als der Held der Prophezeiung, welcher der Welt den Frieden bringen wird. Damit ging es in Richtung Krieg gegen Tobi von Akatsuki und schließlich in die finale Runde gegen Sasuke, aber ohne Letzteren töten zu wollen.


Von all den Protagonisten aus dem Shonen-Genre gehört Naruto zu den sympathischsten Vertretern, da sein Ziel von Anfang an klar definiert ist und er dieses bereits vor dem Ende der Haupthandlung erreicht hat. Durch seine naive Art und teilweise auftretende Begriffsstutzigkeit, sorgt der Charakter gern für Belustigung beim Leser und für Kopfschütteln bei seinen Kameraden.

Naruto selbst ist ein perfektes Beispiel für Zielstrebigkeit und den Glauben an die eigenen Träume. Das Ziel von Naruto ist klar und all dem Hass, der Trauer und den Selbstzweifeln zum Trotz gibt er nie auf und setzt alles daran, sich den Respekt seines Dorfes zu erarbeiten.

Abschließend lässt sich sagen, dass Naruto ein charmanter Charakter ist, dessen Weg sehr spannend und darüber hinaus (Boruto – The Next Generation + die Epilog Filme) emotional und mitreißend ist. Den Manga Naruto kann ich sehr empfehlen, unter anderem wegen den hervorragenden Charakteren, inbesonder der Hauptfigur!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Mein Einstieg in die Welt der Marvel-Comics – ein erster (Fehl-)Versuch | Gastbeitrag von Ainu89

Vielen Dank an die liebe Mara aka Ainu89 für diesen tollen Gastbeitrag!

Es ist schon eine Weile her, da war DerStigler so nett und hat mir aus seiner beeindruckenden Comicsammlung ein paar Schmankerln herausgesucht – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön dafür. Anlass war meine große Begeisterung für das Marvel Cinematic Universe, kurz MCU, beziehungsweise Comicverfilmungen im allgemeinen, und der Start unseres gemeinsamen Specials „Comics sind mehr als Bilderbücher für Kinder“. Schlicht, ich wollte einfach gerne mal herausfinden, ob die gedruckte Welt von Marvel mich vielleicht genauso in ihren Bann ziehen könnte, wie es die Bewegtbilder tun. Die Auswahl, die mir DerStigler daraufhin zu Verfügung gestellt hat, kann man durchaus als vielfältig und abwechslungsreich beschreiben, also ideal geeignet für ein erstes zaghaftes Beschnuppern der Materie. Von den „X-Men“ in allen möglichen Konstellationen, über „Spider-Man“, den „neuen“ „Captain America“, bis hin zu „Deadpool“, von allem war etwas dabei – bei „Deadpool“ konnte ich mich sogar durch eine vierbändige Complete-Collection lesen. 

Und ich muss gleich mal vorweg sagen, dass mich die Geschichten teilweise wirklich mitgerissen haben, sodass ich am liebsten sofort das nächste Heft gelesen hätte – hier ist also nicht der Grund dafür zu finden, dass ich in der Überschrift von einem Fehlversuch spreche. Auch an den unterschiedlichen Zeichenstilen habe ich nichts auszusetzen, obwohl mir manche deutlich besser gefallen haben als andere. Mein Problem mit dem Einstieg lag tatsächlich dort verankert, wo ich es immer befürchtet hatte: beim Aufbau. Man muss sich das nur einmal vorstellen, den Comicverlag Marvel gibt es bereits seit dem Jahr 1939, also seit 81 Jahren. In dieser Zeit wurden dank sehr kreativer Köpfe unzählige Helden, Antihelden, Schurken und alles, was es so dazwischen gibt, erfunden und auf Papier gebannt. Schon früh kam man dabei auf die Idee, dass sich mit Crossovern der einzelnen Comicfiguren untereinander wunderbar nicht ganz so bekannte, oder überhaupt neue Charaktere bei den Lesern promoten und etablieren lassen. Außerdem musste man einsehen, dass man nur schwer, selbst vom noch so gewillten Leser, verlangen kann, bei einer Serie immer wieder bei Heft #1 aus dem Jahre Schnee anzufangen – bei „Captain America“ müsste man dafür tatsächlich bis ins Jahr 1939 zurückgehen. Reboots und Neustarts waren somit unumgänglich, wollte man seine beliebtesten Figuren nicht in den Ruhestand schicken. Und genau hier treten einem als Einsteiger die Schweißperlen auf die Stirn. Wo soll man anfangen? Welches Event sollte man auf jeden Fall gelesen haben? Gibt es Storylines, die man kennen sollte, bevor man mit dem Neustart beginnt? 

Viele Fans des Verlags antworten auf diese leicht überfordert vorgebrachten Bedenken dann gelassen: „Kein Stress, fang einfach mal bei irgendeinem Helden an, der dir gefällt, und dann siehst du eh, ob es was für sich ist“. Als jemand, der genau das gemacht hat, kann ich euch jetzt sagen, bei mir geht diese Taktik offenbar nicht wirklich auf. Ständig hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass mir wichtige Informationen, die Figuren und ihre Beziehungen zueinander betreffend, fehlen. Es ist schon verständlich, dass man nicht immer wieder ganz bei Null anfangen kann, beziehungsweise das auch gar nicht muss, aber wenn man dann plötzlich erfährt, dass Wolverine und Storm offensichtlich ein Paar sind (oder waren), dann ist das zumindest für mich schon eine Info, zu der ich gerne etwas mehr Kontext hätte. Die Complete-Collection von „Deadpool“ machte die Sache für mich sogar noch deutlicher. Nachdem hier wirklich nur die Hefte der „Deadpool“-Reihe zusammengestellt wurden, nicht aber die Events, bei denen er involviert war als solche, kam es immer wieder dazu, dass eigentlich sehr spannende Geschichten einfach nicht weitergeführt wurden, da sie zu einem Crossover zählten und der nächste Teil wahrscheinlich in einem der „X-Men“ Comics zu finden gewesen wäre, oder vielleicht auch woanders. Das ist nämlich ein weiteres Manko, nie kann man im Heft herausfinden, wo die Geschichte denn weitergeht – oder ich war einfach nur zu blind, um diese Information zu finden. Will ich also zum Beispiel gerne den Rest des „Secret Invasion“-Events lesen, auf das ich einen kleinen Vorgeschmack in einem der „Deadpool“-Comics der Complete-Collection erhalten habe, muss ich erst ins Internet gehen und dort zu recherchieren beginnen, welche Hefte von welchen Superhelden denn jetzt eigentlich Teile dieser Geschichte enthalten. 

Vielleicht lassen sich meine Probleme mit dieser Art der Strukturierung aber auch einfach mit meinem Background zu dem Thema „Comics“ erklären. Als ich noch wirklich klein war, gab es in unserem Haushalt nämlich nur zwei „echte“ Comicreihen: „Lucky Luke“ und „Asterix“. Hier stellte sich nicht die Frage, welches Heft man sich jetzt kaufen sollte, beziehungsweise in welcher Reihenfolge man die einzelnen Hefte lesen muss – jedes Heft enthielt eine abgeschlossene Geschichte und die wichtigsten Charaktere wurden, sofern notwendig, zu Beginn eines jeden Heftes immer wieder vorgestellt. Neben diesen zwei klassischen Comicreihen beherbergten die heimischen Bücherregale vor allem das: Bücher. In meinen Teenager-Jahren entdeckte ich dann, bedingt durch den damaligen Boom im Free-TV, die Welt der Animes, und in weiterer Folge auch die der Mangas für mich. Und auch hier stellt sich nie die Frage: „Wo fange ich nur an?“. Selbst bei endlos scheinenden Serien wie „One Piece“ oder „Dragon Ball“ sind diese Fragen ganz leicht zu beantworten, nämlich bei Heft #1. Natürlich gibt es auch hier immer wieder Ableger oder Spin-Offs, aber auch diese fangen, ebenso wie die Hauptreihe, immer bei #1 an und werden dann fortlaufend nummeriert. Noch später entdeckte ich dann die Graphic Novels für mich, quasi bebilderte Romane, die ebenso eine angeschlossene, meist etwas umfangreichere Geschichte erzählen und somit nicht einmal einer Nummerierung bedürfen. Ich bin es also gewohnt, dass ich meine Geschichten, wenn schon nicht an einem Stück, so doch wenigstens in einer geordneten und nachvollziehbaren Art und Weise konsumieren kann, ohne mich erst groß im Internet informieren zu müssen, welches Heft aus welcher Reihe ich mir nun als nächstes kaufen müsste, beziehungsweise darum bangen muss, ob es besagtes Heft überhaupt noch zu erwerben gibt. 

Zusammengefasst lässt sich somit sagen, dass mein erster Versuch in die Comicwelt von Marvel hineinzufinden, trotz eigentlich spannender Geschichten und gefälligem Art-Design, nicht wirklich als geglückt bezeichnet werden kann. Vielleicht, oder besser gesagt wahrscheinlich, werde ich es zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal versuchen, dann aber doch eher mit einem zusammengestellten Event zum Einstieg. Einstweilen bleibe ich doch lieber bei meinen Graphic Novels und Mangas.

H. P. Lovecrafts Die Farbe aus dem All (Manga) | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Die Farbe aus dem All
Autor: Gou Tanabe
Zeichner: Gou Tanabe
Seiten: 192
Verlag: Carlsen Manga
Release:

Es wird mal wieder Zeit für einen H. P. Lovecraft Manga. Nach Der Hund und andere Geschichten ist die Farbe aus dem All die zweite Adaption des Mangaka Gou Tanabe, der Horror des Altmeisters mit dem Medium Manga kombiniert.

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar! ❤️


Ein Landvermesser aus Arkham reist wegen dem Bau eines Staudamms in das dafür vorgesehene Tal. Dort erfährt er von einem alten Mann die Geschichte über die verfluchte Heide, dem Untergang einer dort lebenden Familie und dem Meteoriten, der die Farbe aus dem All auf die Erde brachte. Diese Geschichte verändert das Leben des Landvermessers für immer. Manchmal ist es besser, verfluchte Erde unter Wasser zu begraben …


Die Farbe aus dem All ist eine klassische Gruselgeschichte, deren Horror sich langsam im Hintergrund aufbaut, nur um als geballter Schrecken über seine armen Opfer herzufallen. Ergänzt wird der Horror durch Elemente des Body-Horrors, sowie Science-Fiction, wodurch sich ein spannender Mix ergibt, der auch über 80 Jahre nach der Urveröffentlichung noch Wirkung zeigt.

Mangaka Gou Tanabe schafft es erneut gekonnt, eine Geschichte von Altmeister Lovecraft in stimmungensvollen Bildern einzufangen und gleichzeitig die größte Stärke der Vorlage auszupielen. Die namensgebende Farbe aus dem All gleicht nichts, was man auf der Erde kennt. Somit ist es von Vorteil, dass der Manga in schwarz-weiß ist und es somit dem Leser überlassen bleibt, wie diese fremdartige Farbe aussehen mag.

Außerdem wird der schleichende Horror gekonnt in den Bildern gebannt und man merkt Panel für Panel, wie sich das Grauen weiter ausbreitet, bevor es schlussendlich über die Familie im Tal hereinbricht.


Zusammengefasst ist die Farbe aus dem All ein hervorragender Manga und eine mehr als würdige Umsetzung der klassischen Horrorgeschichte H.P. Lovecrafts. Erneut schafft es der Manga stilvoll einem Klassiker seinen eigenen Stempel aufzudrücken, ohne die Vorlage umzuändern. Für Fans von Lovecraft Geschichten oder Horrormanga im Allgemeinen ist dieser Band definitiv zu empfehlen. Daher vergebe ich ein verdientes Lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: Februar 2020

Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei und somit gibt es wieder einen Rückblick!


Für den Blog war der Februar erneut ein unglaubblich erfolgreicher Monat. Wir haben nicht nur das Vorjahr um über 100% überboten, sondern auch den bisher erfolgreichsten Monat in der Geschichte des Blogs gehabt sowie einige neue Leser dazugewonnen, sowohl auf WordPress als auch extern. An dieser Stelle Herzlich Willkommen, macht es euch bequem und genießt die Show! ❤️

Von den angekündigten Projekten befinden sich viele leider noch in einer frühen Phase, aber die Netflixers und Wer ist … ? bekamen einige neue Ausgaben und die eher zufällig entstandene Anime Offensive 2020 nimmt langsam Form an!

Was mich ebenfalls freut, ist das stete Wachstum der 3.2er Staffel des Superbros Podcasts und den zahlreichen Themen, die wir bereits abgearbeitet haben. Geplant wäre die Staffeln in Jahresrythmen zu halten, sprich Staffel 4 gibts erst 2020.


Privat war der Monat relativ ruhig. Es gab leider ein trauriges Ereignis in meinem näheren Umfeld, auf das ich aus Respektsgründen nicht weiter eingehen will. Weiters war ich in meinem Urlaub tätowieren und damit sind wir bei den einzigen beiden nennnenswerten Ereignissen.


Was Videospiele angeht, habe ich leider weniger geschafft als erhofft, allerdings mit Sniper Elite 4 und Sea of Solitude zwei großartige Titel, sowie mit Blair Witch ein solides Spiel beendet. Entsprechende Rezensionen folgen im März!

Dazu kommt ein Man of Medan Durchlauf im Onlinemodus.

Die Sammlung selbst habe ich um viele Titel wie Blair Witch, Doom – Slayers Collection, oder Ni No Kuni Remastered aufgestockt. Für die Switch habe ich mir auch ein paar Titel von meinem Pile of Shame herausgekramt. Wenn schon nichts(für mich) Relevantes für die Switch erscheint, kann ich auch wieder einige Rollenspiele zocken!

Mein spielerisches Highlight des Monats war Sea of Solitude, während mein Loot-Highlight das 10th Anniversary Steelbook von Bayonetta & Vanquish war!


Der Februar war für mich mehr ein Film-, denn ein Serienmonat. So habe ich insgesamt 17 Filme gesehen und 3 Staffeln von 3 Serien beendet.

Meine Top 3 Filme des Monats sind:

Sonic the Hedgehog

Midsommar

Bad Boys 2

Enstprechende Rezensionen werden in den kommenden Wochen folgen!

Mit Tokyo Ghoul Staffel 1, Titans Staffel 2 & Ares Staffel 1 habe ich drei tolle Serien konsumiert, wobei Ares für mich ein Überraschungshit war!

Vielleicht schaffe ich es im März wieder, mehr Serien zu sehen, da die Watchlist wieder gewachsen ist.


Was reguläre Bücher angeht, habe ich im Februar nur Resident Evil Band 3 gelesen und erneut einige Paperbacks wie Waffe H Band Band 2, Punisher Band 1, Harleen Band 1 & die Joker Graphic Novel verschlungen.

Manga habe ich erneut keine gelesen, aber im März möchte ich mir mehr ein paar Bände von Ich bin eine Spinne, na und? gönnen, sowie mich in den Fitzek Romane verlieren.


Das war der Rückblick für den Monat Februar. Nun lasst uns sehen, was der März bringen wird!

Wer ist … Portgas D. Ace? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #15]

Nach drei Beiträgen in Folge über Videospielfiguren wird es Zeit für einen Charakter aus dem Manga Sektor!

Anm.: Ich werde in diesem Beitrag auf eine ausschweifende Erklärung der One Piece Welt verzichten, da dies den Rahmen sprengen würde. Wer mehr über die Welt lesen will, sollte einen Blick in das umfangreiche One Piece Wiki werfen!

Wer ist … ? Übersichtsseite

Portgas D. Ace (in der deutschen Fassung Puma D. Ace) hatte seinen ersten Auftritt in Kapitel 154. Er ist der „Bruder“ von Monkey D. Ruffy und Sabo, mit denen er bei der Bergräuberin Dadan aufgewachsen ist. Ace ist der Sohn von Portgas D. Rogue und dem ehemaligen Piratenkönig Gol D. Roger, welche beide frühzeitig verstarben, weshalb er in die Obhut von Monkey D. Garp (Ruffys Großvater) gegeben wurde.

Drei Jahre, bevor Ruffy in sein Abenteuer aufbrach, stach Ace in See und erlangte kurz darauf die mächtige Feuerfrucht, was ihn zu einem mächtigen Logia-Nutzer machte und sein enormes Potenzial nochmal erweiterte. Als er sich mit seiner Piratenbande auf der Grandline einen Namen gemacht hat, traf er eines Tages auf den legendären Piraten Whitebeard, gegen den die Feuerfaust Ace eine vernichtende Niederlage einstecken musste. Danach wurde er aber Teil von Whitebeards Bande und somit von dessen Familie. Im Laufe der kommenden Jahre stieg Ace zum Kommandanten der zweiten Division Whitebeards auf und zählte zu dessen mächtigsten Kämpfern.

Als Marshall D. Teach aka Blackbeard, ein Mitglied der zweiten Division, einen anderen Kameraden ermordete und floh, machte Ace Jagd auf den Verräter, trotz aller Warnungen. Nach einer langen Suche, bei der auch seinen Bruder Ruffy traf, fand Ace schließlich Blackbeard. Es kam zum Duell zwischen den beiden, aus dem Blackbeard siegreich hervorging und Ace an die Marine auslieferte. Diese wollte Ace öffentlich hinrichten, wodurch es zur großen Gipfelschlacht von Marine Ford kam. Die Whitebeard-Piratenbande kämpfte mit 42 allierten Banden gegen die Elite der Marine. Im Zuge der Schlacht eilte Ruffy, der einen Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis angeführt hatte, mit seinen verbündeten Häftlingen auf das Schlachtfeld. Zusammen mit Whitebeard ging Ruffy über seine Grenzen hinaus und befreite Ace, der bereits mit seinem Leben abgeschlossen hatte. Kurz bevor Admiral Sakazuki Ruffy töten konnte, warf sich Ace dazwischen …

Er opferte sich für seinen kleinen Bruder, bedauerte es aber nicht, Ruffys Traum wahr werden zu sehen. Damit starb ein legendärer Pirat …

Portgas/Puma D. Ace ist ein Charakter, der dafür geschaffen wurde, jeden Coolnes-Award zu gewinnen, zumindest zu Beginn. Im Laufe seiner Auftritte wurde sein Charakter vertieft und er hat sich immer um das Wohl seines Bruders Ruffy gesorgt. Dazu kamen enorme Selbstzweifel, ob seine Geburt überhaupt sinnvoll war, da sein Vater der Piratenkönig war. Mit Whitebeard fand er einen Mann, den er als Vater bezeichnen konnte und der ihm eine Familie gab. Nach all den Jahren, in denen ich mich mit One Piece beschäftigt habe, gehört Ace zu meinen liebsten Figuren, weil seine Hintergrundgeschichte und seine Darstellung perfekt den Wunsch nach Freiheit widerspiegeln!

Außerdem ist sein Tod wohl eines der tragischsten Ereignisse, die jemals in einem Shonen Anime/Manga geschehen sind. Egal ob im Manga, oder im Anime, mir zerreist es jedes Mal das Herz, wenn sich Ace von seinen Kameraden und Ruffy verabschiedet. Der anschließende Schrei von Ruffy über den Verlust tut sein Übriges.

One Piece steckt voller interessanter Figuren und Portgas D. Ace ist eine davon!


Ich hoffe dieser Beitrag hat euch gefallen und wir lesen und beim nächsten Mal!


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Monatsrückblick: Jänner 2020

Der erste Monat im neuen Jahr ist vorbei und es wird Zeit für die Rückkehr der Monatsrückblicke!

Für mich fing das neue Jahr eher mau an, da ich 2x die Grippe hat und somit knappe zwei Wochen ausser Gefecht gesetzt war. Zum Glück haben wir (ich, Chris & Felix) bereits im Dezember mit der Vorproduktion begonnen, damit der Ablauf auf dem Blog reibungslos vonstatten ging. Allgemein war der Jänner ein hervorragender Monat für den Blog, aber auch für Patreon, da wir nicht nur unsere ersten Unterstützer gefunden haben, sondern auch ein paar wirklich erfolgreiche Beiträge veröffentlicht haben, sei es nun die Rezension zu Der Batman, der lacht Kapitel 2 , oder die Tatsache, dass der Exkurs über Reboots, Remakes und Remastered’s wieder einmal durch die Decke ging. Die Superbros Podcasts kehrten mit Staffel 3.2 zurück und ein Netflixers Beitrag erhielt einen Podcast!

Außerdem haben wir einen weiteren Blogpartner für uns gewonnen, mit dem in Kürze eine tolle Kooperation startet!

Superbros Staffel 3.2 – E.1, E.2, E.3


Was Videospiele angeht, war ich im Jänner relativ fleißig und habe zwei Spiele durchgespielt. Zum einen das Concrete Genie und zum anderen The awesome Adventures of Captain Spirit. Erstgenanntes habe ich rezensiert und das Zweitgenannte wird in einer kommenden Superbros Folge behandelt.

Ich habe mit Death Stranding begonnen, was eine Beitragsserie erhalten wird und Deadly Premonition Origins für die Switch angespielt. Sniper Elite 4, sowie The Evil Within habe ich weitergeführt. Mein Ziel wäre es, diese Spiele relativ zeitnah im Februar, zusammen mit Doom (2016) durchspielen zu können, damit ich noch ein paar kleinere Atlasten abarbeiten kann, bevor ab März das Spielejahr so richtig beginnt.


Was viele Filme betrifft, war ich, bedingt durch die Grippe, recht fleißig und habe im Heimkino The Irish Man, Angriff der Weltraumvampire, Yu Gi Oh! – Bonds Beyond Time, Wounds, Ghost Stories und The Sisters Brothers gesehen. All diese Filme werden zeitnah auf dem Blog, oder Patreon erscheinen!

Mein Kinojahr fing relativ spät Mitte Jänner an, dafür habe ich aber mit 1917 einen bombastischen Start hingelegt. Dann kam Weathering with you, welcher mir ebenfalls sehr gut gefallen hat und Jojo Rabbid bildet einen hervorragenden Abschluss für den Kinomonat Jänner 2020. Alle drei Filme sind auf ihre Art hervorragend und haben mich sehr begeistert!


Bei den Serien war ich etwas fauler, als bei den Filmen, allerdings habe ich mit The Witcher Staffel 1, Dracula und der dritten Atypical Staffel drei tolle Serien auf Netflix gesehen. Aktuell bin ich mit Titans Staffel 2, Tokyo Ghoul Staffel 1, Sex Education Staffel 2, Diablero Staffel 2 und Blades of the Immortal sehr ausgelastet. Der Urlaub kann also kommen!

Auch bei den Serien gilt, dass alles rezensiert wird, auf dem Blog und/oder Patreon!


Literarisch habe ich das Jahr mit ein paar Comics begonnen, bin dann aber zu normalen Bücher gewechselt, mit Resident Evil Band 1 & 2. Ich hoffe, dieses Jahr wieder eine Balance zwischen Büchern, Comics und Manga zu finden, damit auch diese Kategorie sehr umfassend behandelt werden kann!


Alles in allem war der Jänner ein toller Monat und ein toller Einstieg ins Jahr 2020, mal abgesehen von der mittelschweren Grippe, und ich bin top motiviert zusammen mit Chris und Felix, den Blog auch im Februar stetig zu bearbeiten!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 24: Frohe Weihnachten und bis bald!

Das Team von DerStigler wünscht all unseren Lesern, Followern, Verwandten und Mitmenschen frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Danke für ein tolles Jahr 2019 und wir lesen uns im kommenden Jahr am 02.01.2020!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 23: Miau Miau!

Was wäre Weihnachten ohne ein paar süße Katzenbilder? ❤️

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 22: Der beste Assassins Creed Protagonist …

Ist für mich Shay Patrick Cormac, was passend ist denn Assassins Creed Rogue ist mein Lieblingsteil, was das Gameplay angeht. Es war sehr erfrischend mit Shay einen Protagonisten zu bekommen, der den Assassinen den Rücken kehrt und zu den Templern überlauft, als er erkennt wie radikal die Assassinen sein können, wenn es um das Erreichen der Ziele geht.

Shay wird im Spiel weder als Verräter noch als rachsüchtiger Meuchler der Assassinen dargestellt, sondern als Mann mit Idealen. Er will die Welt verbessern und sieht diese Möglichkeit mit neuen Verbündeten gegeben. Somit wird der klassische Kampf zwischen Assassinen und Templern umgedreht aber auch neu interpretiert. Gut & Böse reichen nicht aus, um beide Seiten zu beleuchten, sondern das große Ganze zählt und Shay hat beide Seiten gesehen, ging aber kurzzeitig aber auch den Mittelweg.

Von all den Hauptfiguren in den Assassins Creed Spielen unterscheidet sich Shay Patrick Cormac in einem signifikanten Punkt. Er ist nicht direkt auf Rache aus, sondern Jagd auf die Assassinen hat andere Gründe, die sich von den Zielen der anderen Hauptfiguren unterscheiden. Dies macht Shay zu einem erfrischenden Protagonisten in einem Ableger der Reihe, welcher leider viel zu oft vergessen wird.

Assassins Creed Rogue mag nicht perfekt sein aber der Hauptcharakter und sein Weg sind erfrischend, gehören aber auch zu den größten Stärken des Spiels, was ihm für mich zu besten Protagonisten des Franchise macht!

Das war Tür Nummer 22! Wir lesen uns morgen wieder, wenn wir zu dritt Weihnachtsstimmung verbreiten!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 21: Die mächtigsten Todesser

Autor: Christian Bauer

Nach den Phönix-Mitgliedern dürfen natürlich die Todesser nicht unerwähnt bleiben.

Als Nr. 5 möchte ich Lucius Malfoy nennen, wenngleich sich dies weniger auf sein magisches Talent, oder die Zauberkraft bezieht, sondern vielmehr das Vermögen und den damit verbundenen Einfluss, vor allem in der Zeit, als Voldemort in der Versenkung verschwunden ist.
Als rücksichtsloser Opportunist steht es jedoch mit seiner Treue nicht zum Besten…

Greyback als vierter Platz fällt zwar nicht unbedingt in das typische Schema eines Todessers, doch war er als Herr über die Werwölfe und Leiter eines Greiftrupps, der Harry, Ron und Hermine zu fassen bekam, jedenfalls führendes Mitglied von Voldemorts Armee. Ob er nun rein formal wirklich ein Todesser war, oder als Anerkennung für seine Dienste nur das Gewand tragen durfte, scheint angesichts seiner Rolle und der damit verbundenen Taten weniger relevant.

Den 3. Platz möchte ich dem mächtigen und treuen Todesser Antonin Dolohow, der in der Schlacht von Hogwarts das Ordensmitglied Remus Lupin tötete, geben.

Platz 2 geht ganz klar an Bartemius Crouch Junior, den Sohn des ehemaligen Leiters der Strafverfolgung Barty Crouch, ein äußerst fähiger und gerissener Zauberer, der als falscher Lehrer „Mad Eye Moody“ Harry mittels Verwandlung des Trimagischen Pokals auf den Friedhof zur „Auferstehung“ Voldemorts brachte.

Auf dem verdienten 1. Platz landet Bellatrix Lestrange, die treueste und gleichzeitig mächtigste Hexe an der Seite Voldemorts, die sich nicht bloß für die Folterung der Longbottoms verantwortlich zeigte, sondern auch Sirius Black tötete und im Kampf um Hogwarts selbst von 4 Zauberern gleichzeitig nicht besiegt werden konnte. Sie fand später im Duell gegen Molly Weasley ihr Ende…

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 20: Mein Lieblingsgegenspieler aus Resident Evil

Hey Resident Evil! Es war doch klar, dass dieses Franchise irgendwann seinen Weg in diese Reihe finden wird. Der Titel lässt relativ Spielraum für Spekulationen, weil es zwar eine ganze Wagenladung an Bösewichten in Resident Evil gibt, aber nur ganz Wenige sind auch wirklich interessant. Mein Lieblingsgegenspieler im Franchise ist Albert Wesker, was zwar langweilig klingt, aber mit der Lore hinter den Spielen & Filmen ist er ein genialer Charakter, dem seine Mission quasi in die Gene einprogrammiert wurde.

Als Experiment des Umbrella Corp. Gründer Oswald E. Spencer wusste Albert Wesker bereits seit seiner Kindheit von seiner eigenen Überlegenheit gegenüber anderen Menschen. Dieser Eindruck verstärkte sich nach den Ereignissen in Resident Evil 1, als Wesker seinen Tod vortäuscht, um mit anschließenden Experimenten zu einem Übermenschen zu werden. Sein Plan war es, mit Hilfe von Massenvernichtungswaffen die schwachen Menschen auszurotten, um eine Welt für die starken Menschen zu erschaffen. Dies wurde aber in Resident Evil 5 verhindert …

Es ist Weskers Darstellung und Charakterisierung als aalglatter, menschenverachtender & absolut kaltblütiger Charakter, die ihn so herausragend macht. Wesker ist immer cool, immer ruhig und weiß genau, wie überlegen er eigentlich ist. Man kann diesen Charakter nur schwer hassen, sondern eher als einen Mr. Cool ansehen, von dem man nur selten weiß, was als Nächstes kommt.

Wie bereits eingangs erwähnt, ist es schwer, einen Resident Evil Bösewicht als Favoriten zu haben, weil die meisten wenig bis kaum Persönlichkeit besitzen und für mich, dem eine gewisse Charaktertiefe wichtig ist, fällt die logische Wahl nur auf Albert Wesker.

Das war Tür Nummer 20. Wir lesen uns morgen wieder, wenn Chris erneut über Harry Potter schreibt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 19: Die beste Apple TV Serie 2019

Am 1.November 2019 ging Apples eigene Streaming Plattform Apple TV+  zum ersten Mal Online. Und neben Stark besetzten Serien wie The Morning Show mit Jennifer Aniston oder auch See mit Aquaman Star Jason Momoa wurde die Serie Dickinson veröffentlicht mit Sängerin Hailee Steinfeld in der Hauptrolle, welche mir bisher am meisten Gefallen hat.

Die Serie ist im 19. Jahrhundert angesiedelt und zeigt die Coming of Age-Geschichte der Dichterin Emily Dickinson welche sehr gerne Gedichte und andere poetische Texte verfasst. Schon lange wünscht Sie sich dass Ihre Gedichte irgendwann mal veröffentlicht werden, jedoch war es zu dieser Zeit kaum vorstellbar das Frauen dies tun. Anstatt Gedichte zu schreiben soll die junge Emily sich auf die Suche nach einem Mann machen, und selbst im Haushalt mithelfen doch das gefällt ihr mal so gar nicht, dann hegt sie auch noch Gefühle für ihre beste Freundin Sue welche sich gerade mit Emily`s Bruder Austin verlobt hat. Und wenn sich Emily dann auch noch in den Tod verliebt welcher vom amerikanischen Rapper Wiz Khalifa gespielt wird macht dass das Chaos komplett!

Neben einer starken Besetzung welche fast hauptsächlich aus Newcomer besteht,  sowie schönen Kostümen gibt es auch noch 2 andere besondere Gründe  welcher Dickinson zu einer meiner Meinung nach besten Serie die ich je gesehen hab machen.

Erstens:  Hauptdarstellerin Hailee Steinfeld spielt sensationell gut, ich mag sie als Schauspielerin genauso wie aus Sängerin. Ihre Songs wie zum Beispiel Love Myself, Most Girls, Starvingoder auch Ihren Song Afterlife welchen sie extra für die Serie geschrieben hat höre ich besonders gerne.

Zweitens: Die Serie spielt zwar im 19.Jahrhundert fühlt sich aber nicht so an. Vom Look her ja, vom Gefühl allerdings ganz und gar nicht. Das merkt man besonders an den Songs welche Hauptsächlich von aktuellen Stars wie Billie Eilish („bury a friend“), A$AP Rocky („Shine“) oder eben Hailee Steinfeld stammen.

Wer sich nun selbst ein Bild dazu machen will, sollte sich Dickinson unbedingt ansehen. Für mich ist Dickinson die bisher beste Apple TV+ Serie, nicht nur das auch eine der besten Serien die ich in letzter Zeit bzw. den letzten Jahren gesehen habe.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 18: Die mächtigsten Mitglieder vom Orden des Phönix

Mir ist klar, dass die Meinungen auseinandergehen, doch hier meine ganz persönliche Liste der 5 stärksten Zauberer des Ordens.

Autor: Christian Bauer

Mir ist klar, dass die Meinungen auseinandergehen, doch hier meine ganz persönliche Liste der 5 stärksten Zauberer des Ordens:

Einen guten 5. Platz möchte ich Molly Weasley, die im Alleingang schaffte, wo zuvor 4 Zauberer parallel scheiterten, nämlich Bellatrix Lestrange im Duell zu besiegen, geben. Die Mutter von 7 Kindern, welche bewies, dass sie sich nicht nur in Alltagsheil- und Kochkunst verstand, gehört zweifelsfrei zu den unterschätzten Charakteren im Zauberlehrling.

Blech vergebe ich an Kingsley Shacklebolt, ohne Zweifel wohl der mächtigste Auror des Zaubereiministeriums in Abwesenheit des sich in Ruhestand befindlichen Mad Eye Moody. Nicht bloß, dass er einer der wenigen Zauberer ist, die einen Patronus-Boten zustande bringen, er organisierte den Widerstand gegen Voldemort in Hogwarts und konnte trotz Aufeinandertreffen von ihm nicht besiegt werden.

Der dritte Platz geht an Mad Eye Moody, den wohl fähigsten und gleichzeitig bekanntesten Auroren aller Zeiten. Man sagt ihm nach, er alleine habe in seiner aktiven Zeit die Zellen von halb Askaban gefüllt.

Silber geht an Severus Snape, der nicht bloß durch seine herausragenden Okklumentik- und Duellfähigkeiten glänzte, sondern nebenbei als Dumbledores Spion selbst Voldemort zu täuschen wusste.

Platz 1 nimmt natürlich Dumbledore, der einzige Zauberer, vor dem Voldemort jemals Angst hatte und der Grindelwald trotz Elderstab besiegte, ein.

Das war Tür Nummer 18 und wir lesen uns morgen wieder, wenn sich Felix mit Apple TV beschäftigt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 17: Der beste Gaming Soundtrack 2019 (2)

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man einen Soundtrack rezensiert und genau deshalb gibt es bei mir auch keine Rezensionen zu Alben, ABER es gibt einen Spielesoundtrack 2019, der mich total begeistert hat und zu dem ich meine Gedanken mit euch teilen muss.

Das erste Halbjahr 2019 war sehr stark von Capcom geprägt. Zuerst kam das HD Remastered zum genialen Onimusha, dann war mit Resident Evil 2 mein Game of the Year (?) dran und im März erschien Devil May Cry 5, auf das ich total gehypted war und verdammt, war das Spiel gut!

Eine der Qualitäten von Devil May Cry ist die Synchronisation und der Soundtrack. Zweitgenannter zeichnet sich in diesem Spiel als einer der besten Capcom Soundtracks überhaupt aus und es gibt ein Lied, welches diesen Titel begründet. Devil Trigger ist quasi das Titelthema des Spiels und unterstreicht perfekt das Science-Fantasy-Action Szenario der Reihe, unterlegt aber auch perfekt die Actionszenen im Spiel.

Besonders die Introsequenz mit Nero und die finale Szene mit den Kindern Spardas ist äußerst episch, was auch am Devil Trigger Song liegt, der einfach maßgeschneidert wirkt.

Die anderen Stücke im Spiel brauchen sich aber auch nicht verstecken, da jedes Charaktertheme perfekt passt und die Atmosphäre des Spiels gelungen einfängt. Ähnlich, wie in den Resident Evil Spielen, wird mit dem Soundtrack die Stimmung & Atmosphäre subtil definiert, allerdings weniger Richtung Angst und Schrecken, sondern mehr in Richtung Action.

Aus diesen Gründen ist für mich der Devil May Cry 5 Soundtrack der beste OST im Jahr 2019!

Das war Tür Nummer 17. Wir lesen uns morgen wieder, wenn Christian erneut seine Gedanken zum besten gibt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 16: Der beste Gaming Soundtrack 2019 (1)

Autor: Felix Neumaier

Egal ob Life is Strange 2, Days Gone, oder auch Kingdom Hearts 3, alle Spiele hatten einen grandiosen Soundtrack. Doch es gibt ein Spiel, welches einen noch besseren Soundtrack hatte und zwar ist das Death Stranding.
Schon der allererste Trailer von Death Stranding in 2016 kam mit dem Song „I’ll keep coming“ von Low Roar daher, welchen ich mir seitdem immer wieder einmal angehört hatte. Ja sogar jetzt, während ich diesen Beitrag schreibe, höre ich diesen Song und er gefällt mir immer noch. Das ist nicht wie bei anderen Songs, welche ich mir oft anhöre und dann am nächsten Tag schon wieder nicht mehr, weil ich sie totgehört habe sozusagen.


Generell hört man im Spiel sehr viele Songs von Low Roar, oder der Band Silent Poets. Das Besondere daran ist, dass sich das jeweilige Musikstück sehr der aktuellen Situation anpasst und egal, wo man gerade in der Handlung ist, der jeweilige Song passt immer, wie die Faust aufs Auge. Genauer gesagt, wenn man gerade dabei ist, seine Fracht abzuliefern und die Mission abschließen will, wird auf den letzten Metern bis zur jeweiligen Stadt ein Song gespielt, welcher immer sehr gut zur zuletzt abgeschlossenen Mission passt, und zwar sowohl vom Titel, als auch vom Inhalt. Diese Tatsache macht den Soundtrack von Death Stranding zu etwas Besonderem.


Das war allerdings noch nicht alles! Viele andere Musiker und Bands haben ihren Senf dazu gegeben. Dazu gehören auch 2 meiner absoluten Lieblingsmusiker! Und zwar ist das erstens die Band Chyrches, welche ich jetzt schon seit ein paar Jahren höre und die hier in Death Stranding mit dem gleichnamigen Song auch wieder großartige Arbeit geleistet hat.


Zweitens wäre dann da Alan Walker, welcher hier mit seinem Song Ghost feat. AuRa wieder einmal seine Techno Skills unter Beweis stellt. Auch Alan Walker höre ich schon sehr lange und mindestens seit seinem Song Faded sollten ihn alle kennen.


Und zuguterletzt darf man natürlich Ludvig Forsell nicht vergessen, welcher den „normalen“ Soundtrack erstellt hat, wie z.B. BB’s Theme oder The Timafall. Death Stranding ist ein Monster, egal ob Handlung oder Soundtrack, ich bin auf jeden Fall hin und weg über diesen genialen Soundtrack!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 15: Die beste Shooter-Reihe (5)

Das Ende ist da. Zum letzten Mal widmen wir uns den meiner Meinung nach besten Shootern, allerdings gibt es heute keinen Ego-Shooter, sondern das Vorzeigebeispiel für einen Third-Person-Deckungsshooter.

Wenn ich von Gears of War spreche, meine ich ausschließlich die Grundtrilogie für die Xbox 360. Ich habe weder Judgement, Gears of War 4, oder Gears 5 gespielt und werde dies mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nie machen. Daher landet Gears of War auch „nur“ auf Platz 5.

Die Gears of War Trilogie entführt den Spieler auf den Planeten Sera, auf dem seit 79 ein erbitterter Krieg tobt. Am sogenannten E-Day werden die Menschen von den menschenähnlichen Locust angegriffen. Die verfeindeten menschlichen Partein schließen sich zur KOR zusammen und führen nun seit 14 Jahren einen erbitterten Krieg gegen die Locust …

Im Zentrum der Handlung steht Marcus Phoenix, der zu Beginn des ersten Teils als Mitglied des Delta Zwei Squads reaktiviert wird und zusammen mit seinen Kameraden quasi zur letzten Hoffnung für die, am Rande der Vernichtung stehende, Menschheit wird.

Ich könnte jetzt darüber schreiben, wie toll die Handlung ist, oder wie genial das Gameplay, aber nein, ich verbinde mit Gears of War eine viel emotionalere Bindung. Vor vielen Jahren, ich glaube es sind 7 oder 8, habe ich die Gears of War Trilogie mit meiner damaligen Freundin gespielt und wir kamen bis zu der Stelle, als Dom, bester Freund, sowie Waffenbruder des Hauptcharakters, sein Leben für eine hoffentlich positive Zukunft der Menschheit geopfert hat. Zu dieser Zeit ging auch unsere Beziehung in die Brüche und wie Marcus bin ich den Weg allein bis zum Ende gegangen.

Aus diesem Grund und den vielen Qualitäten der Trilogie hat Gears of War immer einen festen Platz in meinem Herzen. Es ist eigentlich interessant, wie eine gescheiterte Beziehung mein Fandom für eine Spielereihe gefestigt hat.

Das war Tür Nummer 15! Morgen meldet sich Felix nochmal zurück und wir packen unsere musikalischen Qualitäten aus.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 14: Das beste Hideo Kojima Spiel (2)

Autor: Felix Neumaier

Ich habe noch nie ein Hideo Kojima Spiel gespielt, dazu zählt leider auch die Metal Gear Solid Reihe. Dies sollte sich nach dem Release von Death Stranding allerdings ändern. Es wurde viel darüber spekuliert. Was ist dieses Death Stranding? Um was geht’s da genau? Ich durfte es nun endlich spielen und es ist anders…..
Im Grunde genommen ist Death Stranding ein, wie es viele Leute nennen, „DHL Simulator“, ich persönlich sehe das aber eher nicht so. Ja Death Stranding besteht hauptsächlich aus Missionen, wo du Ware oder andere besondere Gegenstände von A nach B transportierst. Doch um was geht es in dem Spiel eigentlich?


Ich will über die Story nicht zu viel verraten und werde deswegen jetzt noch nicht genauer darauf eingehen, möchte allerdings kurz erläutern, was die Hauptmission des Spiels ist. Grob gesagt, ihr spielt Sam Porter Bridges, welcher die Aufgabe bekommt, nach Westen zu ziehen, um seine Schwester Amelie aus der Gefangenschaft des Bösewichts Higgs zu befreien. Doch nicht nur das, um nach Westen zu kommen, muss er vorher noch ein getrenntes Amerika wieder „reconnecten“, also wieder zusammenbringen in ein Chirales Netzwerk, welches UCA (United Cities of America) genannt wird. Doch um die Leute dazu zu bringen, sich wieder zu vereinigen, muss Sam verschiedene Fracht an die jeweilige Stadt liefern wie z.B. Medikamente, verschiedene Lebensmittel oder auch eine PS1 für einen ehrgeizigen Sammler. Soviel zur Handlung, mehr möchte ich jetzt noch nicht verraten, doch ich hoffe dies mal in einem Podcast zu tun!


Für mich ist Death Stranding eines der besten Spiele des Jahres! Die Handlung ist genial inszeniert, dass merkt man schon nach der Einleitung, denn da wartet eine Cutscene auf dich, die mich mit offenem Mund zurückgelassen hat. Nicht nur die Handlung, auch die verschiedenen Darsteller wie Norman Reedus („The Walking Dead“), Mads Mikkelsen („007: Casino Royal“) oder Margaret Qualley („Once upon a Time… in Hollywood“) liefern eine Performance ab die eines Game Awards würdig ist. Der Soundtrack des Spiels ist fast schon das Hauptaugenmerk des Spiels, da dieser sich sehr der jeweiligen Situation anpasst, über den Soundtrack werde ich aber auch schon bald etwas genauer reden.


Death Stranding is auf jeden Fall sehr zu empfehlen, besonders für jene Leute, die gern mal in Sachen Gaming etwas anderes bzw. neues erleben wollen!