Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 13: Die beste Shooter-Reihe (4)

Wir haben die erste Hälfte des Adventskalenders hinter uns gelassen und zum vorletzten Mal beschäftige ich mich mit den für mich besten Shooter-Reihen.

Halo ist für mich der Inbegriff des perfekten Konsolen-Ego-Shooters, wenn man die Definition rein auf das Gameplay herunterbricht. Die Auswahl an Waffen, das Balancing der einzelnen Waffen und das Trefferfeedback sind hervorragend. Besonders Halo 1 & Halo 2 punkten in diesem Aspekt auf ganzer Linie, bilden aber auch gleichzeitig meiner Meinung nach die defintive Speerspitze des Franchise. Denn obwohl grundlegend jedes Halo Spiel ein sauberes Gameplay bietet, sind nur 1 & 2 auch erzählerisch wirklich hochwertig.

Trotz einer klar erkennbaren Rahmenhandlung durch alle Teile, sind die beiden ersten Spiele sehr stark inszeniert, episch erzählt und wirken auch am frischesten. Ab Teil 3 baut die Reihe meiner Meinung nach qualitativ ab und bleibt nur im Gameplay stark, wobei mich Halo 3 in allen Punkten abstößt, aber Teil 4 wiederum zu unausbalanciert ist, was die Gegner angeht.

Mit Halo 5 wirft man eine logisch erscheinende Rahmenhandlung, welche wahrscheinlich nachvollziehbarer wird durch die Ableger, komplett über Bord, bietet aber eines der besten Gameplays der letzten 5 Jahre. So sauber, flüssig, aber auch fordernd und belohnend spielt sich ein Shooter äußerst selten!

Ich habe zu viele Stunden mit Halo 1, 2 & 5 sowie deren Multiplayern verbracht, um mich nicht als Fan des Franchise zu bezeichnen. Teil 3 & 4 habe ich gespielt, konnten mich jedoch nicht wirklich begeistern und die Spin-off‘s wurden aus mangelndem Interesse ignoriert. Die Serie bietet einen ganz eigenen Charme und besonders die beiden ersten Teile sind wahre Perlen des Konsolenshooters, deren Relevanz langfristig nicht zu unterschätzen ist. Dahingehend wird Halo immer einen speziellen Platz in meinem Gamerherzen haben.

Das war Tür Nummer 13. Wir lesen uns morgen wieder, wenn Felix erneut seinen Gegenpart zum Thema Hideo Kojima zum besten gibt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 12: Mein Lieblingspokemon (2) …

Mein Lieblings Pokemon ist Plinfa und das aus einem bestimmten Grund. Pokemon Diamant war mein aller erstes Pokemon Spiel überhaupt, nicht nur das, es war auch eines der ersten Spiele generell welches ich je gespielt habe. Und dann kam der Moment an dem ich mich entscheiden musste … nehme ich das Pflanzen Pokemon Chelast, das Feuer Pokemon Panflam oder das Wasser Pokemon Plinfa???

Autor: Felix Neumaier

Mein Lieblings Pokemon ist Plinfa und das aus einem bestimmten Grund. Pokemon Diamant war mein allererstes Pokemon Spiel überhaupt und nicht nur das, es war auch eines der ersten Spiele, welches ich je gespielt habe. Und dann kam der Moment, an dem ich mich entscheiden musste … nehme ich das Pflanzen Pokemon Chelast, das Feuer Pokemon Panflam oder das Wasser Pokemon Plinfa???

Meine Wahl fiel natürlich auf das Wasser Pokemon Plinfa! Sein niedlicher Look und sein schönes Blau haben mich einfach dazu verlockt, Plinfa zu nehmen. Auch die Weiterentwicklungen können sich sehen lassen, von Pliprin bis hin zum majestätischen Pokemon Impoleon.

Die Endentwicklung zu Impoleon gefällt mir bei Plinfa am besten, einfach weil die riesigen Flossen, und die schicke Krone am Kopf das Pokemon majestätisch wirken lassen. Die erste Entwicklung zu Pliprin ist auch sehr schön, wenn auch nicht so putzig oder majestätisch, wie bei Plinfa und Impoleon.

Weiterentwicklungen hin oder her die Standard Form Plinfa ist und bleibt das meiner Meinung nach schönste Starter Pokemon aus der 4. Generation. Apropos Starter Plinfa ist und bleibt auch wahrscheinlich der einzige Wasser Starter, den ich je trainiert habe bzw. je trainieren werde, denn nach Plinfa hat mich kein Wasser Pokemon mehr so entzückt. Deswegen würde ich mich umso mehr darauf freuen, wenn die 4.Generation mal geremaked wird, damit ich mich mit Plinfa wieder auf den Weg machen kann, um Champ der Sinnoh Region zu werden!

Das wars mit Tür 12, Tür 13 folgt auf dem Fuß…

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 11: Mein Lieblingspokemon (1) …

ist für mich unmöglich zu benennen, weil es drei Pokemon gibt zu denen ich eine enge Bindung habe. Daher tut es mir leid, wenn ich mit dem Titel etwas geflunkert habe! #sorrynotsorry

Autor: Patrick Stigler

ist für mich unmöglich zu benennen, weil es drei Pokemon gibt, zu denen ich eine enge Bindung habe. Daher tut es mir leid, wenn ich mit dem Titel etwas geflunkert habe! #sorrynotsorry

Meine drei Lieblingspokemon kommen aus den Generationen 1 bis 3, was auch super zur Anzahl passt, und sind Tornupto, Loghock und Dragoran. Mit allen drei verbinde ich Stärke, Anmut und gleichzeitig eine gewisse Gefährlichkeit.

Über Jahre hinweg war die Silberne Edition, sprich Generation zwei, mein Lieblingsspiel aus der Pokemon Reihe. Ich mochte schon immer die Johto Region, die dortigen Pokemon und die erhältichen Starter, aber egal, wie niedlich Endivie oder Karnimani auch sein mögen, Feuriegel hat es mir einfach angetan. Seit der zweiten Generation besteht auch die Tradition, dass ich als Starter das Feuer-Pokemon nehme, weil ich mir erlaube, zumindest mit einem höheren Schwierigkeitsgrad zu spielen. Dieser Eindruck hält sich seit der ersten Generation.

Mit Pokemon Weiß verbinde ich inzwischen kaum noch Erinnerungen, ausser dass ich nach dem ersten Durchgang einen „Neuanfang“ mit einem Dratini auf Level 1 begonnen habe. Das Endergebins meiner Odyssey war ein Dragoran auf Level 90, welches ein wahres Monsters in puncto physischer Stärke war.

Inzwischen hat sich Pokemon Omega Rubin den Platz mein Lieblingsspiel aus der Pokemon Reihe erkämpft und das zurecht. So wie Omega Rubin meine Nummer 1 ist, hat sich auch Loghock, die letzte Entwicklung des Feuerstarters Flemmi zu meiner Nummer 1 entwickelt. Was Schnelligkeit & rohe Kraft angeht, gehört Lohgock für mich, trotz mächtiger Konkurrenz zur absoluten Elite und hat mich deshalb auch bis ins späte Endgame begleitet. Egal welcher Kampf, egal welcher schicksalhafte Moment, egal welches legendäre Pokemon. Lohgock war immer in meinem Team und an vorderster Front. Deshalb ist dieses Pokemon meine Nummer 1.

Das war Tür Nummer 11. Wir lesen uns morgen wieder, wenn Felix seinen Senf zum Thema Pokemon abgibt.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 10: Mein Lieblingscharakter aus Game of Thrones

Selbst wenn ich Charakter für die ersten drei Plätze benennen müsste, würde mir immer nur 1 Name einfallen, Tywin, Tywin und nochmal Tywin Lennister…

Autor: Christian Bauer

Selbst wenn ich Charaktere für die ersten drei Plätze benennen müsste, würde mir immer nur 1 Name einfallen, Tywin, Tywin und nochmal Tywin Lennister…

Wie viele Charaktere, die gefielen, starb Tywin viel zu früh am Ende der 4. Staffel, ironischerweise am WC durch die Hand des ungeliebten Sohnes Tyrion.

Natürlich stellt sich so manchem die Frage, warum dieser alte zynische Greis, der scheinbar nach dem Motto, der Zweck heiligt die Mittel, sogar die „rote Hochzeit“ einfädelte, um seinen Feind in einer Phase der Schwäche endgültig zu vernichten…?

Warum nicht Tyrion, der in rührselig anmutender Art und Weise Anteil an Sansas Leid nahm und dem Vater seine moralisch, „ritterlichen“ Bedenken nannte…?

Eben der Reaktion Tywins wegen, der nicht nur die Notwendigkeit sah, gegenüber dem Norden Stärke zu zeigen, sodass er nicht wagen würde, nochmal gegen Haus Lennister aufzubegehren, sondern auch die unzähligen Leben der Soldaten schonen wollte.

Was ist ehrenvoller? Ein paar Köpfe bei einer „Hochzeit“ abzutrennen, oder dies im Zuge vieler weiterer Schlachten mit unzähligen Toten zu tun?

Nicht nur in dieser Situation zeigt sich, dass Tywin als Idealbild eines Fürsten den Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik(später im Machiavelli-Beiträg, den ich euch ankündigen darf) nicht nur kannte, sondern auch verstand.

Das war Tür Nummer 10. Wir lesen uns morgen wieder, wenn es etwas japanischer wird!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 9: Das beste Hideo Kojima Spiel (1) …

Ist für mich Metal Gear Solid 3: Snake Eater und das lässt sich eigentlich ganz kurz zusammenfassen. Ich habe das Spiel auf der Playstation 2 in der Snake Eater und in der Subsistence Fassung insgesamt 12x durchgespielt, sowie 2x auf der Playstation 3.

Es lässt sich auch erklären, warum ich das Spiel so oft durchgespielt habe und sicher nochmal für die PS Vita beenden werde. In kaum einem anderen Spiel gibt es so viele Kleinigkeiten frei zu schalten, so viele versteckte Cutscenes zu sehen, so viele kleine Details zum entdecken und so viele Möglichkeiten, gegen die hervorragenden Bosse zu kämpfen. Auch wenn man irgendwann alles kennt, ist es erfrischend, die Möglichkeit zu haben, gegen die Bosse verschiedene Strategien aufzufahren und dabei noch eventuell weitere Details zu entdecken. Allein die schier unendlichen Codec-Gespräch mit den Supporten bieten für dutzende Stunden Unterhaltungswert.

Dazu kommen umfangreiche Gameplay Elemente, wie die medizinische Versorgung des Hauptcharakters, oder das Sammeln unterschiedlicher Uniformen, die alle eigene Eigenschaften mitbringen, was Kämpfe gegen Bosse und feindliche NPC‘s sehr interessant macht.

Jedoch gefällt auch die umfangreiche Story mit zahlreichen politischen Themen, sowie persönlichen Dramen. Allein die Beziehung von The Boss & Snake bietet genug Potenzial für einen eigenen abendfüllenden Film. Passenderweise gibt es einen Film, der die Handlung des Spiels besteht und aus ergänzten Videosequenzen des Spiels besteht. Interessanterweise könnte jeder Boss des Spiels der Hauptcharakter seines eigenen Werks sein. Auch wenn man nicht alles über alle erfährt, reichen die Infos aus, um aufzuzeigen, wie tiefgründig die Figuren sind.

Metal Gear Solid 3: Snake Eater/Substence ist nicht nur mein Lieblingsspiel von Hideo Kojima, sondern auch eines der besten Videospiele, die ich jemals gespielt habe. Kein anderer Teil der Hauptreihe kommt für mich jemals an die Genialität des dritten Teils heran, auch wenn mir Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty ebenfalls sehr gut gefallen hat!

Das war Tür Nummer 9! Wir lesen uns morgen wieder, wenn ein Gast übernimmt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 8: Die beste Shooter-Reihe (3)

Jaja ich weiß, langsam wird das Thema Shooter langweilig, aber wir sind bald am Ende angelant.

Mit Far Cry kam ich zwar immer wieder in Kontakt, aber ein Fan wurde ich erst mit Far Cry 4, welches ich auf der Playstation 4 gespielt habe. Erzählerisch konnte mich das Spiel nie fesseln, aber die wunderschöne Spielwelt Kyrat lud ein zum Entdecken und ich verbrachte zu viel Zeit abseits der Wege, um eine genaue Zahl zu nennen. Als Far Cry Primal erschien, war ich total begeistert, weil das Szenario so völlig konträr war zu allem, was ich zuvor gespielt habe. Ein „Ego-Shooter“ in der Jungsteinzeit klingt wie der feuchte Traum eines jeden Turok-Fans, ist es jedoch nicht, dafür bietet Far Cry Primal andere Stärken, die in Zukunft in einem eigenen Beitrag beleuchtet werden!

Mit Far Cry 5 und Far Cry New Dawn erreichte die Reihe für mich zwei Höhepunkte in Bezug auf das Gameplay und die Optik. Beide Spiele ähneln sich stark im Gameplay, jedoch sind die Spielwelten völlig unterschiedlich. Während Far Cry 5 eine wunderschöne Idylle in Nordamerika bietet, kommt New Dawn mit einer bunten postapokalyptischen Welt des Weges, die das triste Grau-Braun von Fallout, oder Metro übertrumpft.

Den Climax der Reihe habe ich jedoch erst 2019 mit der Far Cry 3 Classic Edition genossen, das bis dato mein Liebling unter den Far Cry Spielen ist, weil es einen Hauptcharakter bietet, der mit seiner Umwelt und den Figuren interagiert und sich spürbar während seines Abenteuers weiterentwickelt. Es ist einfach erfrischend, einem Protagonisten zu folgen, der spricht, agiert, zweifelt und einen nachvollziehbaren Weg geht.

Die Far Cry Reihe hat viel, aber was ich am meisten an ihr schätze, ist der Wahnsinn der einzelnen Teile, verknüpft mit sozial-politisch-ethischen Themen. Manchmal hatte ich beim Spielen das Gefühl, Ubisoft will die Maske der Normalität herunterreisen und zeigen, wie der Mensch wirklich ist, beziehungsweise sein kann. Auch wenn ich der Far Cry Reihe vielleicht zu viel Relevanz einräume, so gehört diese zu den besten, die ich jemals gespielt habe und ich freue mich bereits darauf die anderen Teil auch noch zu spielen!

Das war Tür Nummer 8. Wir lesen uns morgen wieder, wenn wir nach Japan gehen!

Der Adventskalender auf DerStigler| Tür 7: Das beste Harry Potter Buch

Ich liebe die Harry Potter Romane und besonders ab Band 3 (Der Gefangene von Askaban) zieht die Qualität spürbar an. Neben ein paar anderen Werken waren die Abenteuer von Harry Potter, die mir sehr viel beigebracht und mich auch ein Stück weit emotional entwickelt haben. Mein Lieblingsbuch ist Band 6, Harry Potter und der Halbblut-Prinz, weil hier alle Fäden der vorigen Bände zusammenlaufen und das, was Band 5 angefangen hat, wird mit dem sechsten Buch zum Höhepunkt geführt.

Man merkt auch an diesem Buch, wie düster die Atmosphäre geworden ist und dank vieler denkwürdiger Stellen hat sich das Buch in mein Herz gebrannt. Seien es nun die Abenteuer von Dumbledore und Harry, der Unterricht mit Slughorn, Ron beim Quidditch spielen, oder das Duell mit Snape. Dieses Buch bietet so viele Stellen, an denen aber auch Charaktere massiv weiterentwickelt werden. Besonders Lord Voldemort bekommt hier viel Backstory, was die Figur aber auch nachvollziehbarer macht.

Am emotionalsten und auch prägendsten ist der Tod von Professor Dumbledore am Ende des Romans, was Snape erneut zum vermeintlichen Todesser werden lässt, aber auch Harry weiterentwickelt, da es nun an ihm und den anderen Mitlgiedern vom Orden des Phönix liegt, gegen Voldemort und seine Anhänger zu siegen.

Zu all diesen Punkten gesellt sich eine massive Charakterentwicklung für Harry, Ron, Hermine, Severus Snape, Draco und wie bereits erwähnt Lord Voldemort. Man merkt spürbar, dass besonders die jungen Hauptcharaktere älter geworden sind und an den Jahren in Hogwarts gewachsen sind, jedoch vertiefen sich auch Feindschaften. Besonders Harry & Draco lernen sich in diesem Buch wirklich hassen.

Aus all den genannten Gründen ist Harry Potter und der Halbblut-Prinz mein Lieblingsroman der Reihe und eines meiner absoluten Lieblingsbücher!

Das wars Türchen Nummer 7. Wir lesen uns morgen wieder, wenns erneut actionlastig wird.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 6: Es weihnachtet sehr ! [Gewinnspiel!]

Es wird Zeit, DANKE zu sagen. Danke für all den Support, danke für die Klicks, Likes und Kommentare auf all meinen Kanälen. Diese Form der Anerkennung bedeutet mir sehr viel und ich will euch etwas zurückgeben. In Kooperation mit Elbenwald (vielen Dank an euch!!) gibt es ein tolles Gewinnspiel auf meinem Blog!

Zu gewinnen gibt es ein tolles Marvel Fanpaket bestehend aus:

Einen fancy Marvel Turnbeutel!

Ein tolles Deadpool Badetuch!

Einer schicken Tasse, damit der Kaffee marvelhaft schmeckt!

Und einem schicken Poster, dessen Motiv mir jedoch völlig unbekannt ist! (Da bin ich etwas neidisch drauf! 😄)

Wer darf mitmachen? Grundlegend ist jeder dazu eingeladen, an diesem Gewinnspiel teilzunehmen. Es wird niemand bevorzugt, ganz gleich in welcher Beziehung die Person zum Team von DerStigler steht.

Was muss man tun, um teilzunehmen?

1. Folgt diesem Blog, egal ob E-Mail, oder WordPress Follower. Nichtfolgen des Blogs schließt von der Teilnahme am Gewinnspiel aus.

2. Schreibt einen Kommentar, was ihr an Marvel mögt und warum ihr denkt, dass ihr dieses Fanpaket gewinnen solltet. Der kreativste und am besten ausgearbeitetste Kommentar gewinnt!

Das Gewinnspiel läuft von heute, dem 06.12.2019, bis zum 01.01.2020. Die Auslosung findet am 03.01.2019 auf WordPress statt.

Das Gewinnspiel gilt nur für Teilnehmer aus Österreich und Deutschland. Eine Ablöse in Bargeld o.ä. ist ausgeschlossen. Die Versandkosten werden vom Blog getragen. Gemäß den Datenschutzbestimmungen erklären sich Teilnehmer bereit, dass ihr Name bzw. ihr „Internetname“ (Username) im Auflösungsbeitrag, temporär, bekanntgegeben werden darf. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben oder in sonstiger Art verwertet. Für weitere Informationen verweise ich auf die Datenschutzbestimmungen auf dem Blog!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 5: Die beste Shooter-Reihe (2)

Mit Killzone bin ich erst zu Zeiten der Playstation 3 wirklich warm geworden, was am simplen Umstand, dass die Reihe erst mit Killzone 2 eine wirklich spannende Geschichte erzählt, die auch episch inszeniert ist. Es ist auch der zweite Teil, welcher die Handlung des Erstlings rückwirkend aufgewertet hat, aber mal ganz von vorne. Killzone ist ein Franchise für die Playstation Familie, welches u.a. von Guerillia Games entwickelt wurde, zumindest die Hauptteile. Im Zentrum der Handlung steht der Krieg zwischen den Menschen von Vecta und Helghast, wobei der Krieg aus mehreren Sichtweisen erzählt wird, was eine facettenreiche Darstellung eines grausamen Krieges ermöglicht. Mit Killzone Shadowfall (für die PS4) wurde die Zeit nach dem Krieg beleuchtet, was gleichzeitig in einen weiteren Konflikt gipfelt.

Die Stärke von Killzone liegt in der Inszenierung des Krieges, der das brutale, grausame und gnadenlose Wesen eines bewaffneten Konflikts glaubhaft darstellt und dazu noch in einem Science-Fiction Szenario verpackt, das der Inszenierung sehr gut tut. Leider beschränkt sich die episch-tragische Inszenierung nur auf Killzone 1 – 3, während die Ableger etwas schwächeln und Shadowfall eine gewisse Identitätskrise durchlebt.

Spielerisch gehören die Teile 2 & 3 zu den besten Shootern, die ich jemals gespielt habe, während Teil 1 durch sein hervorragendes Feedback glänzt, was das große Waffenarsenal betrifft. Bei Shadowfall habe ich gemischte Gefühle, weil das Spiel als Stealth-Game hervorragend gewesen wäre, sich jedoch nur zu gern der Action der Vorgänger hingibt, was sehr schade ist, wenn man das Setting berücksichtigt. Zu den beiden mobilen Ableger kann ich nichts schreiben, aber das ist wahrscheinlich auch besser so.

Gesamt betrachtet ist Killzone eine der besten Shooter-Reihen, die ich jemals gespielt habe und ein wahres Aushängeschild der Playstation. Auch wenn die Spiele so manche Schwäche aufweisen, sind die qualitativ sehr gut und erzählen von einem gigantischen Krieg, in dem kaum Platz für Helden ist, der jedoch umso mehr für Kampfgeist, Mut und den Willen, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

Das wars, Türchen nummer 5. Morgen wird es dann wesentlich positiver und ich habe etwas für euch!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 4: Der beste Taktik-Shooter

Es gab mal eine Zeit, da hat EA wirklich großartige Spiele gepublished. Freedom Fighters von IO Interactive (Hitman, Hitman, Hitman, Hitman und irgendwann mal Kane & Lynch) gehört zu diesen Spielen. Das fängt bereits bei einer simplen, aber genialen Story an. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stieg die UdSSR in den Rang der Supermacht auf und eroberte weite Teile der Welt. Die USA stehen mit dem Rücken zur Wand und sind einer Invasion quasi schutzlos ausgeliefert. Man übernimmt die Rolle des Klempners Christopher, der Zeuge der Invasion in New York ist und unfreiwillig zum Widerstand stößt. Bald etabliert er sich als Anführer der Rebellion gegen die Sowjets und wird zum Symbol der Freiheit.

Die große Stärke von Freedom Fighters liegt im Gameplay, das dem Genre der Third-Person zugehörig ist. Anders als andere Vertreter des Genres muss man sich jedoch den Gegnern nicht einzeln stellen, sondern kann Verbündete rekrutieren. Dabei schwankt die Größe des Teams je nach „Level“ des Spielers. Im Level steigt man auf, wenn primäre und sekundäre Missionsziele erfüllt sind. Außerdem wirkt sich die Reihenfolge, in denen man Missionen abschließt, auf den Spielfluss aus, was eine gewisse Freiheit erlaubt, da man so die Missionen der jeweiligen Kapitel frei spielen und somit Boni sammeln kann, wie zerstörte Stellungen des Feindes oder Ähnliches.

Lobend erwähnen muss man auch die K.I. von Feinden wie Verbündeten. Diese agiert sehr logisch und passt sich Großteils dem Verhalten des Spielers an. So suchen die Feinde Deckungen auf, werfen Granaten, um Stellungen zu sprengen, oder sammeln sich, um frontal zu attackieren. Die K.I. Gefährten helfen besonders auf den höheren Schwierigkeitsstufen und unterstützen mit vollem Einsatz den Spieler.

Alles in allem ist Freedom Fighters für mich der beste Taktik-Shooter aller Zeiten und es ist eine Schade, dass dieses Spiel nie seinen Weg auf moderne Systeme gefunden hat. Es kommt viel zu selten vor, dass der Spieler auch auf taktischer Ebene gefordert wird. Zumindest im Shooter-Genre.

Das war das vierte Türchen des Adventskalenders. Wir lesen uns morgen wieder, wenn wir erneut Shooter behandeln.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 3: Das beste Stealth Spiel …

Ist für mich Thief: Deadly Shadows, der dritte Dark Project Teil, obwohl ich die Hitman Spiele sehr gern habe. Dabei ist es weder die Handlung, welche wunderbare Charaktere bietet, noch das Gameplay mit seinen Missionen, die einen hohen Wiederspielwert haben, sondern die Atmosphäre des Spiels. Selten bin ich so sehr in eine Spielwelt gesogen worden und habe ich mich so häufig vor den dunklen Geheimnissen jener Welt gefürchtet. Die Stadt ist hervorragend in Szene gesetzt und jeder Stadtteil wirkt düster, unheimlich, geheimnisvoll, was natürlich auch der Nacht geschuldet ist. Als Dieb ist man schließlich selten tagsüber unterwegs. Dazu kommt eine äußerst düstere Mythologie von einer Hexe, die Kinder stiehlt. Man hört von ihr immer wieder und wenn man sie schlussendlich trifft, werden die Straßen der Stadt mit Blut getränkt …

Den Climax in puncto Atmosphäre bietet für mich das ehemalige Waisen/Irrenhaus bzw. die Wiege, welche man im Laufe des Spiels besuchen muss. Eine so dichte und gruselige Atmosphäre habe ich bisher in keinem anderen Spiel erlebt. Außerdem ist die Struktur der Mission äußerst gelungen und je tiefer man ins Gebäude vordringt, umso schlimmer wird alles.

Aus diesem umfassenden Grund, der Atmosphäre, ist Thief: Deadly Shadows ist für mich das beste Stealth-Spiel aller Zeiten und übertrumpft andere Genrevertreter mit mehr Stärken um Längen. Schließlich ist es die intensive Narrative, die dieses Spiel so sehr hervorhebt.

Das war also Türchen Nummer drei des Adventskalenders. Wir lesen uns morgen wieder, wenn es taktischer wird!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 2: Die beste Shooter-Reihe (1) …

Ist für mich Wolfenstein von Machine Games. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit, da es insgesamt fünf Shooter-Reihen gibt, die ich sehr mag und daher ist dieser Beitrag auch der Auftakt zu einer Reihe in einer Reihe. Zurück zu Wolfenstein. Diese Reihe ist für mich aus vielen Gründen besonders, allerdings gibt es drei herausragende Merkmale, die dieses Franchise so genial machen.

Die moderne Wolfenstein-Reihe entführt uns in eine alternative Zeitlinie, in welcher die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewonnen und weite Teile der Welt unter ihre Kontrolle gebracht haben. In kaum einem anderen Werk mit einer ähnlichen Thematik wird ein so intensives world building betrieben wie hier. Es wird nicht einfach gesagt „die Nazis beherrschen die Welt“, sondern auch sehr viel mit dieser Welt angestellt. In den Spielen findet man Dokumente, Schallplatten, Kassettenaufzeichnungen und vieles mehr, die diese Welt weiter vertiefen und alternative Entwicklungen aufzeigen, die quasi als eingedeutschte Variaten zur realen Welt fungieren. Ein Beispiel wäre das „Wolfenstein Tetris“ mit dem treffenden Namen „Ziegelturm“, oder die hippe Band „Die Käfer“ (statt den Beatles).

Nazis als Feindbild sind nichts Neues, aber die Wolfenstein Spiele von Machine Games bieten genug Gegenspieler, die wirklich hassenswert sind. Ein gutes Beispiel ist Frau Engel aus Wolfenstein 2, die man auf Grund ihrer abscheulichen Persönlichkeit mit Freuden hasst. Generell wird das Feindbild Nationalsozialist in den modernen Wolfenstein Spielen äußerst glaubhaft dargestellt und man merkt deutlich, wem die Rolle des Feindes auf den Leib geschneidert wurde. Im krassen Gegensatz steht die fast schon panische Furcht der Nazis vor Serienheld B. J. Blascowicz, der ohne Gnade im Alleingang das dritte Reich auseinander nimmt.

Die modernen Wolfenstein Spiele kombinieren klassische Shooter Elemente mit modernen Spielmechaniken. Rüstung und Heilgegenstände müssen stückchenweise aufgenommen werden und vollständige 100% Medipacks sind sehr rar. Auch die Waffenführung erinnert stark an alte Klassiker, jedoch sind moderne Mechaniken, wie ein geringerer Rückstoß, spürbar. Allgemein fühlen sich die Waffen sehr gut an und es macht Spaß, das gigantische Arsenal dieses Franchise auszuprobieren.

Kurz und knapp gehört die moderne Wolfenstein Serie zu den besten Shooter-Reihen, die ich in den letzten Jahren gespielt habe und ich bin gespannt, wie sich dieses Fracnhise noch entwickeln wird! Das war das zweite Türchen und wir lesen uns morgen, wenn es heimlicher wird.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 1: Der beste Nerdfilm ist …

Meiner Meinung nach Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt. Das liegt an mehreren Punkten.

Erstens hat dieser Film eine simple, aber verdammt unterhaltsame und überdrehte Handlung, der es Spaß macht zu folgen, sofern man sich darauf einlässt. Dazu kommen nicht nur viele „Nerd“-Referenzen, sondern auch der generelle Aufbau, wie in einem Videospiel und die einzelnen „Ex“-Freunde von Scott Pilgrims Herzensdame stellen so die Bossgegner ihrer jeweiligen Level dar.

Der Film selbst nimmt sich kein Stück ernst und gefällt gerade deshalb. Dazu kommt eine Liebesgeschichte, die ebenfalls durch Überspitzung, aber auch etwas Zuckerguss glänzt. Ergänzt wird das Gesamtpaket durch einen tollen Cast und einen grandiosen Soundtrack, der auch perfekt zu den Kampfszenen passt.

Wer also noch nie etwas von dieser unterhaltsamen Comicverfilmung gehört hat, sollte dies schleunigst nachholen, da der Film auch gleichzeitig ein erfrischender Vertreter seines Genres ist in einer Zeit, die von kostümierten Helden dominiert wird.

Das war das erste Türchen des Adventskalenders. Wir sehen uns morgen wieder, wenn es wesentlich ernster wird.

Ultraman Band 10 | Review

Der Stern der Finsternis geht zum Angriff über und die Ultramen eilen nach New York, um den Terroristen zu Begegnen!

Der Stern der Finsternis geht zum Angriff über und die Ultramen eilen nach New York, um den Terroristen zu Begegnen!

Ultraman Band 01 bis 09 Review

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Shinjiro ist der Sohn von Shin Hayata, der einst mit Ultraman verschmolz und die Erde beschützte, aber diese Zeiten liegen lange zurück. Als jedoch ein Alien die Erde angreift, muss Shinjiro sein Erbe antreten und trotz seiner moralischen Bedenken die Erde sowie seine Bewohner vor extraterrestrischen Wesen beschützen. Im Laufe seiner vielen Kämpfe lernt Shinjiro mehr über die komplexe Welt im Schatten der „normalen“ Erde und erkennt, dass es mehr als einen Ultraman gibt. Während in New York ein neuer Held erwacht, rüstet die Terrrororganisation Stern der Finsternis zum Angriff. Die japanischen Ultramen sammeln sich zum Kampf in Manhatten …

Der Stern der Finsternis droht New York mit dem Einsatz einer biologischen Waffe, was jedoch eigentlich dem Ziel dient, aufzuzeigen, was für wilde Wesen die Menschen eigentlich sind und was passiert, wenn sie in Panik geraten. In all dem Chaos wird Rena (die aus Japan nach Amerika ging wegen ihrer Karriere) von einer Gruppe Plünderer überfallen. Bevor jedoch etwas passiert, tauchen die amerikanischen Ultramen, unter der Führung des Aliens Jack, auf. Gleichzeitig begeben sich Shinjiro und seine Verbündeten nach New York. Anstatt selbst zu kämpfen schickt der Stern der Finsternis einen Kampfroboter namens Goldene Festung in den Kampf. Ultraman Taro, Jack und deren Verbündete stellen sich der Festung, sind jedoch unterlegen. In Form von Shinjiro, Shin, Moroboshi, Ace und Bemular trifft jedoch massig Unterstützung ein. Sechs Ultramen gegen die Elite vom Stern der Finsternis …

Wie in jedem Band schafft es Mangaka Shimizu erneut, die Handlung auf eine weitere Ebene zu heben. Der Konflikt mit dem Stern der Finsternis spitzt sich langsam zu und einige Twists stellen die Weichen für die kommende Schlacht. Auch der Einsatz aller bisher genutzten Ultraman überlastet den Manga nicht, sondern etabliert eine schlagkräftige Heldentruppe, mit unterschiedlichen Moralvorstellungen.

Der Band gefällt jedoch nicht nur auf erzählerischer Ebene, sondern bietet auch viele stark inszenierte Panels. Grundlegend alles was mindestens einen Ultraman zeigt sieht außerordentlich episch aus und fechert die Vorfreude auf die Action nur noch mehr an.

Alles in allem ist Ultraman Band 10 einer der besten Bände des Manga und gefällt auf gesamter Linie. Die Bedrohung durch den Stern der Finstenis erreicht einen vorläufigen Höhepunkt und durch die epische Inszenierung bekommt man Lust auf mehr. Ich kann für Ultraman Band 10 nur ein lesenswert+ geben und warte voller Vorfreude auf den nächsten Band!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Guts? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #11]

Nach den drei Berserk Filmen wird es Zeit für mehr Berserk Content auf diesem Blog. 2019 scheint ohnehin ein sehr gutes Jahr für mein Berserk Fandom zu sein. Zu Beginn des Jahres habe ich das geniale Berserk Musou Spiel durchgespielt und in der zweiten Jahreshälfte gabs die drei Animationsfilme. Heute geht es mir darum, die Frage zu klären, wer Guts ist und damit herzlich willkommen zur elften Ausgabe von Wer ist … ?

Die Wer ist … ? Übersichtsseite

Berserk the Gold Age Arc I

Berserk the Gold Age Arc II

Berserk the Gold Age Arc III

Guts ist der Protagonist des Manga Berserk und hatte seinen ersten Auftritt in Kapitel 1 aus dem Jahr 1989. Charakterisch für diese Figur ist die stilisierung als Anti-Held, seine äußerst imposante Statur und seine kaltschnäuzige Art.

Besonders letztere Eigenschaft ist nicht überraschend, wenn die Hintergrundgeschichte von Guts betrachtet. Von einem grausamen Söldner als Kind einer Leiche (die Mutter verstarb bei der Geburt) gefunden, ohne Zuneigung zum Krieger erzogen, von einem Söldner misshandelt worden und eine Kindheit voller Gewalt erlebt, ist es kein Wunder, dass er so eiskalt ist, aber auch seinen Ziehvater in Notwehr ermordet hat.

Dies ist aber nur eine Seite der Medaille, da Guts alles andere als nur ein eiskalter Killer ist. Während seiner Zeit bei der Söldnertruppe „die Falken“ lernt er zum ersten Mal, was Kameradschaft, Freundschaft und Familie bedeutet. Besonders zu seiner Waffenschwester Kjaska und seinem Anführer Griffith entwickelt Guts eine enge Bindung. Als jedoch die Eclipse stattfindet, ändert sich das Leben von Guts erneut.

Ein schwer gefolterter Griffith opfert all seine Kameraden, um ein Mitglied der God Hand, den fünf dämonischen Erzengeln Gottes zu werden und vergewaltigt Kjaska vor Guts Augen, der im Zuge dieses Ereignisses ein Auge und einen Arm verliert, sowie ein Brandmal erhält, welches ihn zum Magneten von Dämonen, den Aposteln, macht.

Guts neues Ziel ist klar, Kjaska in Sicherheit bringen und von ihrem Trauma heilen, sowie die God Hand erschlagen. Dazu reist Guts durch die Gegend und jagt die Apostel der God Hand, was ihm einen Ruf als gefürchteter, mächtiger Krieger einbringt. Im Zuge seines Kreuzzugs wird Guts nicht nur als Bote der Apokalypse betrachtet, sondern gerät mit seinen Gefährten in den Krieg um Midland. Dabei trifft er immer mehr auf Apostel und misst sich einmal erfolgreich mit einem Mitglied der God Hand …

Ich glaube, es überrascht niemanden, wenn ich Guts als einen der tiefgründigsten und spannendsten Charaktere bezeichne, die ich jemals in einem Manga gesehen habe. So gut wie nichts an diesem Charakter ist simpel, was sich besonders in seinem Wesen als „Einzelgänger“ bemerkbar macht. Auch wenn er oft kaltschnäuzig und abweisend wirkt, liegt ihm etwas an seinen Kameraden. Ihm sind auch Gefühle nicht fremd, was man als Leser merkt, wenn er nach seinem ersten großen Kampf im Manga weint.

Kampf ist das Stichwort, denn Guts ist wahrlich ein Berserker und ich kenne keinen anderen Charakter aus einem Manga, der einen so stoischen Kampfgeist besitzt, wie der Söldner mit dem längsten Schwert. Egal wie oft man ihn in dem Boden rammt, einen Arm abreißt oder Knochen bricht, Guts steht immer wieder auf, bis sein Gegner in seinem eigenen Blut liegt.

Am Ende kann ich Kentarō Miura für seine Schöpfung nur loben. Berserk an sich ist ein genialer Manga und Guts gehört zu den besten Protagonisten eines Manga, die es gibt. Egal ob es um seinen komplexen Charakter, oder seinen stoischen Kampfwillen geht. Guts ist und bleibt einer der Inbegriffe für den coolen Anti-Helden, der quasi dazu erschaffen wurde, um populär zu sein.

Das wars soweit von meiner Seite und ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen Lust auf Berserk machen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ich bin eine Spinne, na und? 04| Review

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?

Autor: Okina Baba

Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult

Seiten: 192

Erschienen: 04. Oktober 2019

Der beste Manga 2019 (neben Ultraman) geht in die vierte Runde und nimmt an Komplexität zu!

Die vorigen Bände:

Ich bin eine Spinne, na und? 01

Ich bin eine Spinne, na und? 02

Ich bin eine Spinne, na und? 03

Was bisher geschah …

Aus bisher unbekannten Gründen kam unsere (namentlich nicht genannte) Protagonistin und ihre gesamte Klasse bei einer Explosion ums Leben. Sie wurde in einer Fantasywelt wiedergeboren allerdings als Spinne und muss sich nun in dieser fremden, gefährlichen Welt durchsetzten, um nicht als Monsterfutter zu enden. Dabei entwickelt sie sich spürbar weiter und vertieft ihr Wissen über das Skillsystem in dieser Welt, die stark an ein Videospiel erinnert. Nach vielen Kämpfen in der obersten & untersten Ebene ist die kleine Spinne schließlich in der feurigen mittleren Ebene des großen Labyrinths, in dem sie sich seit ihrer Geburt aufhält, angelangt …

Die kleine Spinne ist immer noch in der mittleren Ebene, die von Seen und Flüssen aus Lava durchzogen ist. Unter härtesten Bedingungen muss sie sich anpassen, um gegen die dortigen Monster bestehen zu können. Dabei entwickelt sie sich stetig weiter und entwickelt zwei weitere Persönlichkeiten, um den weitverzweigten Fähigkeitsbaum beherrschen zu können. Mit einer neuen Entwicklungsstufe, verbesserten Werten und vielen neuen Skills gewappnet macht sie sich daran die mittlere Ebene zu verlassen, aber dann taucht ein Feuerdrache auf, der in einem Element schier unbesiegbar erscheint …

Der vierte Ich bin eine Spinne, na und? Band verfolgt im Kern die Erfolgsformel der vorigen Bände, setzt aber auf eine vertiefende Komplexität und das System mit den Fähigkeiten nimmt eine wirklich umfangreiche Verzweigtheit an, die mich durchaus an Dark Souls erinnert, aber ist sehr unterhaltsam die Protagonistin dabei zu verfolgen wie sie sich immer weiter in dieses System reinfuchst.

Optisch setzt der Band erneut auf die mittlere Ebene und hat somit einen Fokus auf Feuer, Lava sowie dazupassende Monster. Ich bin eine Spinne, na und? gehört zu den wenigen Manga, deren Zeichenstil einfach nicht langweilig wird obwohl es nicht sehr häufig Abwechslung gibt.

Zusammengefasst ist Ich bin eine Spinne, na und? Band 4 ein toller Manga der die Stärken seiner Vorgänger erneut ausbaut und die Komplexität der Welt sowie des Fähigkeitensystems weiter vertieft. Dazu kommt die Etablierung einer multiplen Persönlichkeit der Protagonistin, was sinnvoll erscheint, da so mehr Interaktion besteht.

Aus diesen Gründen vergebe ich für Ich bin eine Spinne, na und? Band 4 die Wertung lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die seltsame Ästhetik des Body-Horrors| Gedankenspiel [Masters of Horror #11]

Was haben Resident Evil, Silent Hill, Dead Space, der Zombiefilm und Werke wie The Thing oder Die Fliege gemeinsam? Sie alle (und viele mehr) nutzen den Body-Horror als Stilmittel.

Masters of Horror Übersichtsseite

Beim Body-Horror handelt es sich um ein Stilmittel aber auch Subgenre des Horrorfilms bei dem die destruktive Veränderung des (meistens) menschlichen Körpers im Fokus steht. Egal ob Verstümmelungen, Mutationen, Metamorphosen oder starke Deformationen. Dieses Stilmittel ist ebenso vielfältig, wie das Horrorgenre abwechslungsreich ist.

Es ist faszinierend wie der Body-Horror dargestellt wird. Im Regelfall handelt es sich um einen schmerzhaften Prozess der über längere Zeit gehen kann oder zügig und besonders schmerzhaft voranschreitet. Ein Beispiel hierfür wäre der Kultfilm An American Werewolf in London (Anm. einer meiner absoluten Lieblingsfilme! 🖤). Die Gestaltwandlung des Protagonisten wird in einer langen, schmerzhaften Szene dargestellt ist aber inszenatorisch wie handwerklich wie ästhetisch die Krone des Werwolf-Films. Dabei wird ohne Blut oder Gore eine starke Nutzung des Body-Horrors präsentiert, aber noch bildgewaltigere Beispiele sind Die Fliege, Das Ding aus einer anderen Welt und Videodrome, die den Body-Horror mit anderen Ausrichtungen des Horrors kombinieren aber besonders die Veränderung des menschlichen Körpers wird in diesen Beispielen so explizit, schockierend aber auch faszinierend ästhetisch dargestellt.

Aber nicht nur im Medium Film, sondern auch in der Literatur und besonders in den bebilderten Medien Comic sowie Manga gibt es reichlich Beispiele für Body-Horror. Das beste Beispiel für die Manga wäre Junji Ito, der gern mit grotesken Bildern der destruktiven Veränderung menschlicher Körper fröhnt. Spiral & Gyo sind zwei hervorragende Werke die zeigen welch ekelerregender, aber schrecklich faszinierender Body-Horror in Bildern gebannt werden kann. Dabei muss man beiden Werken aber auch dem Gesamtwerk Ito‘s eine ganz eigene Ästhetik zuschreiben, die in dieser Form unerreicht ist.

Im Bereich der Comics gibt es zwar viele Graphic Novels aus dem Horrorgenre, aber mit groteskem Body-Horror hält man sich hier eher zurück. The Walking Dead mit seiner sich wandelnden Darstellung der Untoten, sprich dem fortschreitenden Verwesungsgrad, ist ein gutes Beispiel.

Auch bei den Videospielen gibt es Beispiele für Body-Horror. Besonders die Resident Evil & Dead Space Spiele werfen dem Spieler gern grotesk mutierte Menschen (aber auch Tiere) vor deren Veränderung nicht nur schmerzhaft, sondern auch wirklich ekelhaft aussehen. Mein Lieblingsbeispiel aus dem Segment Videospiele ist William Birkin aus Resident Evil 2, der sich einen Virus spritze, nachdem er von seinem Arbeitgeber verraten wurde. Birkin ist auch das beste Beispiel was für Mutationen die Viren der Umbrella Corp. verursachen können.

Besonders im Remake wird das Leiden von Dr. Birkin sehr plastisch dargestellt und für einen Endboss bekommt man ziemlich viel Mitleid für den leidenden Mutanten.

Was will ich mit diesem Beitrag also aussagen? Nun simpel ausgedrückt will ich meine Liebe zum Body-Horror mit diesen Zeilen zum Ausdruck bringen, denn die eigenwillige Ästhetik, die dieses Stilmittel des Horrors hervorbringt, erzeugt auch einen ganz eigenen Reiz, den nicht jeder nachvollziehen kann, aber dem man sich auch nicht entziehen kann, sofern man sich darauf einlässt.

Wie steht ihr zum Thema Body-Horror? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Desperate Zombie 03 | Review

Titel: Desperate Zombie 02
Autor: Welzard
Zeichner: Renji Kuriyama
Genre: Horror
Verlag: Tokyopop
Seiten: 192
Erschienen: 15. August 2019

Passend zum Monat des Gruselns habe ich den dritten Band des Horrormanga Desperate Zombie gelesen und Mangaka Welzard weiß wirklich zu eskalieren …

Was bisher geschah …

Also Sho eines Abends auf dem Nachhauseweg sieht, wie jemand von einer dunklen Gestalt gefressen wird, glaubt er in einem fürchterlichen Albtraum zu sein. Die grausige Realität holt ihn jedoch schnell ein, als er am nächsten Tag in der Schule einen Zettel auf der Tafel sieht, der verkündet, dass sich ein Menschenfresser unter den Schülern befindet. Als ein Mitschüler auch ermordet im Klassenzimmer gefunden wird, bricht Panik unter den Schülern aus. Wer ist der Mörder? Wie kann man sich schützen und wie kann man ihn identifizieren? Desperate Zombie 01 Review

Als das Misstrauen immer stärker wird und die Psychospiele des Zombies immer drastischer werden geraten Sho und seine wenigen Mitstreiter ins Visier fanatischer Klassenkameraden die schließlich sein Elternhaus attackieren und Sho’s Familie verbrennen. Blind vor Wut und Trauer sinnt Sho auf Rache an den Mördern und dem Zombie … – Desperate Zombie Review 2

Sho steht dem Zombie gegenüber, der seine Gestalt in jene Person verändern kann, die er zuletzt gefressen hat. Auf die Frage warum der Zombie Sho und seine Klasse tyrannisiert wird klar, dass das untote Monster sterben möchte aber dies nur durch einen Artgenossen möglich ist. Da das Monster in Sho’s Klasse beziehungsweise dem Umfeld der Schüler vermutet wird, wird auch klar, warum sie die Opfer des Zombies sind.

Nach der Begegnung mit dem Monster rüstet sich Sho für eine finale Konfrontation mit dem Zombie. An seiner Seite sind seine Freunde, einige Klassenkameraden, die noch nicht dem Wahnsinn anheimgefallen sind, der zweite Zombie sowie ein Polizist. Es wird Zeit den Alptraum zu beenden …

Erzählerisch wie optisch aber auch inszenatorisch fährt das Team Welzard und Renji Kuriyama schwere Geschütze auf, was sich in einer sehr hohen Qualität bemerkbar macht.

Besonders beim Zeichenstil weiß Desperate Zombie zu beeindrucken und die Gewaltspirale erreicht neue Höhen, ebenso wie die spannende Handlung mit einigen gekonnten Twists.

Der Hintergrund der Zombies erinnert an die Wendigo Legende der amerikanischen Ureinwohner, nur dezentem japanischen Einschlag, was ein frischer Akzent für das Zombiegenre ist.

Zusammengefasst ist Desperate Zombie 03 der Climax der Serie. Der dritte Band kombiniert alle bisherigen Stärken der Serie und hebt diese in neue Höhen. Somit hat sich Desperate Zombie 03 die Wertung lesenswert+ verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

H. P. Lovecrafts – Der Hund und andere Geschichten | Gedankenspiel [Masters of Horror #6]

Es war nur eine Frage der Zeit bis Großmeister H. P. Lovecraft seinen Weg in dieses Special finden wird. Heute geht es mir um den Manga Der Hund und andere Geschichten, in dem Mangaka Gou Tanabe sich an drei Geschichten des Altmeisters versucht und diese in bebildeter Form umsetzt.

An dieser Stelle ein großes DANKE an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

DER TEMPEL

Ein deutsches U-Boot befindet sich auf einer Mission im Atlantischen Ozean. Als die Mannschaft eines Tages einen Toten findet, der eine Figur bei sich trägt, welche vom Kapitän „gestohlen“ wird, beginnt der Horror. Kurz nachdem die Mannschaft den Toten über Bord wirft, breitet sich allmählich ein gewisser Wahnsinn aus der die Mannschaft nach und nach dahinrafft, bis nur noch der Kapitän übrig ist, der schließlich einen Tempel in den tiefen des Meeres findet. Als alle Lichter ausgehen erwacht das Leuchten des Meeres …

Der Tempel ist weniger eine Horrorgeschichte, sondern mehr eine Dark Fantasy Geschichte wie man sie ebenfalls aus dem Werk H. P. Lovecrafts kennt. Was die Geschichte auszeichnet, ist ein langsamer Aufbau des Schreckens, der sich zu einem rätselhaften Finale steigert. Das Unbekannte und die Macht von Dingen, die wir nicht kennen wird hier sehr gut thematisiert.

Der Zeichenstil ist sehr stimmig und passt perfekt zum Tempel unbekannten Ursprungs und den Geheimnissen welche die Tiefen des Ozeans hüten. Den Figuren werden viele Emotionen eingehaucht und besonders Schreck, Angst und markerschütternde Furcht wird glaubhaft dargestellt.

Zusammengefasst die Der Tempel eine äußerst stimmungsvolle Geschichte mit wunderbaren Zeichnungen.

DER HUND

In eine andere Kerbe schlägt dagegen die zweite Geschichte Der Hund.

Zwei Freunde und Forscher im Bereich des Okkulten plündern eines Nachts ein Grab auf einem Friedhof in den Niederlanden. Dabei findet das Duo eine kleine Figur aus Jade. Ihre nächtliche Aktivität wird von einem Heulen begleitet, dass nicht von dieser Welt zu stammen scheint. Zurück in ihrer Heimat wird den beiden schnell klar, dass ihnen etwas monströses gefolgt ist. Ein namenloses Grauen, das jene heimsucht, welche die Figur bei sich tragen. Als kurz darauf einer der beiden Freunde stirbt, wird dem Überlebenden klar, dass die Statue zurückmuss an den angestammten Platz …

Der Hund entspricht eher einer klassischen Horrorgeschichte. Die Handlung steigt recht schnell in den Schrecken ein und baut diesen zügig aus, was der Atmosphäre guttut, sowie der Langatmigkeit entgegenwirkt die Lovecraft Geschichten gerne haben.

Ein großes Lob muss ich der optischen Gestaltung der Geschichte aussprechen. Diese geht häufig konträr mit den Bildern, die ich beim Lesen der Erzählung im Kopf hatte aber besonders das Monster sieht ziemlich furchteinflößend aus, wenngleich mir hier das Lovecraft-artige fehlt. Ich hatte bei der Bestie immer einen völlig monströsen und deformierten Hund im Kopf, aber die Beste im Manga ist sehr stimmig.

Allgemein ist die Geschichte ebenfalls sehr stimmig und Szene gesetzt worden und besonders die beiden Szenen auf dem Friedhof sind die optischen Highlights.

STADT OHNE NAMEN

Zum Abschluss die leider schwächste der drei Geschichten. Mit Stadt ohne Namen widmet sich Mangaka Gou Tanabe erneut einer Dark Fantasy Geschichte.

Ein Forscher entdeckt mitten in der arabischen Wüste eine legendäre, verlassene Stadt. Für die Menschen Arabiens ist diese Stadt tabu, da von ihrer nur Unheil ausgeht. Keiner weiß, wer sie erbaut hat oder wie die Bewohner dieser Stadt hießen. Während der Erkundung der Stadt lüftet der Forscher das Geheimnis der Stadt, was mehr ist als er jemals wollte …

Ich mag das Grundthema von Stadt ohne Namen aber wie bereits in der Kurzgeschichte weiß auch der Manga nur bedingt eine Spannungskurve zu überzeugen. Das Highlight ist erneut der äußerst stimmige Zeichenstil, der besonders zum Schluss hin die Mystik der namenlosen Stadt hervorhebt, aber gleichzeitig auf eine unheimliche Atmosphäre setzt, die sich von klassischen Horror Lovecrafts entfernt.

Alles in allem ist dieser Manga perfekt für Fans von Lovecraft Grusel/Fantasygeschichten, stimmigen Zeichnungen und Horrormanga im Allgemeinen. Die drei Geschichten wirken in bebildeter Form genauso gut wie in reiner Textform und sind dank des hervorragenden Stils von Gou Tanabe noch einen Tick stimmungsvoller.

Ich vergebe für Der Hund und andere Geschichten die Wertung lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ultraman 09 | Review

Titel: Ultraman 09
Autor: Eiichi Shimizu
Zeichner: Tomohiro Shimoguchi
Genre: Science-Fiction
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 15.8.2019

Der beste Mann, Ultraman, geht in die neute Runde und neue Sterne der Hoffnung erstrahlen in der Finsternis …


Kernfakten zum Manga

Titel: Ultraman 09

Autor: Eiichi Shimizu

Zeichner: Tomohiro Shimoguchi

Genre: Science-Fiction

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 15.8.2019


Was bisher geschah …

Shinjiro ist der Sohn des legendären Shin Hayata, der einst mit Ultraman verschmolz, um mit ihm die Erde vor Aliens zu verteidigen. Als jedoch das Alien Bemular erneut auftaucht, rückt Shin erneut aus, um gegen seinen Erzfeind zu kämpfen. Doch Shinjiro hat die Fähigkeiten seines Vaters geerbt und muss sein Erbe als Ultraman antreten aber auch seine inneren Zweifel ablegen, denn die Feinde sind ebenso gnadenlos wie brutal. Unterstützung erhält er von der SSSP, die die Erde vor Invasoren verteidigt.

Nach zahlreichen Schlachten, einer Mordserie und unerwarteten Wendungen tragen mit Shin, seinem Sohn Shinjiro, dem SSSP Mitglied Moroboshi und dem Teenager Seiji bereits vier Personen die Rüstung von Ultraman.

In den USA entsteht währenddessen ein neuer Held …


Ultraman 01 bis 08


Nach dem tödlichen Angriff erwacht Kotaro, ein Japaner, welcher in Amerika arbeitet, in einer Gasse. Seine tödliche Verletzung (Band 8) ist völlig verheilt und er entdeckt übermenschliche Fähigkeiten an ihm. Um seine Fähigkeiten sinnvoll zu nutzen, beschließt Kotaro fortan als Held zu agieren und die Menschen vor den Mutanten, die ihm tödlich verwundeten, zu beschützen. Ultraman Kotaro ist geboren und zusammen mit seinem besten Freund Dave kämpfen sie für das Gute.

Schnell muss Kotaro aber lernen, dass er einen Preis für seine Macht zahlen muss, der höher ist als alles andere. In tiefer Trauer verbündet er sich unter anderem mit Red, um gegen die Terrororganisation „Stern der Finsternis“ zu kämpfen, welche einen Angriff auf New York ankündigen, was auch die Ultramen auf den Plan ruft.

In Japan muss sich Shinjiro parallel dazu mit seinem Liebesleben auseinandersetzen und Moroboshi trainiert wie ein verrücktert.

Wiederum an einem anderen Ort erwacht ein weiterer Ultraman. Eine epische Schlacht bahnt sich an …


Ich mag den Fokus den Ultraman 09 setzt und uns in aller Ruhe eine neue Figur präsentiert. Kotaro ist ein klassischer Charakter, der ein Held sein will abet zuerst noch lernen muss, dass mit großer Macht auch ebenso große Verantwortung ensteht. Dank dieses neuen Charakters fühlt sich der Band sehr erfrischend an und ebenso wie mit den anderen Ultraman neben Shinjiro wird auch mit Kotaro der klassischen Serie Tribut gezollt.

Abseits davon wird eine Brücke zu den Ultramen in Japan geschlagen und mit dem Stern der Finsternis wird der nächste Feind enthüllt. Erzählerisch gefällt der neunte Band auf jeden Fall, aber auch optisch gibt es sehr viele starke Momente. Besonders wenn Kotaro seine volle Macht zu entfesseln lernt und mit Anhängern des Sterns komplett aufräumt. Erneut wird auf einen realistischen, eher harten Stil gesetzt, der sich harmonisch mit den Science-Fiction ergänzt.


Es ist faszinierend, wie es der Ultraman Manga erneut schafft auf ganzer Linie zu überzeugen, einen Charakter einzuführen und trotz zwei(?!) neuer Ultraman einfach nicht überladen wirkt.

Erzählerisch wie Zeichnerisch beweist der neunte Band erneut die altbekannten Stärken des kreativen Teams und baut eine epische Schlacht auf.

Ich vergebe für Ultraman 09 ein wohlverdientes lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Band!

Ich bin eine Spinne, na und? 03 | Review

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?
Autor: Okina Baba
Zeichnerin: Asahiro Kakashi
Genre: Fantasy
Verlag: Manga Cult 
Seiten: 192
Erschienen: 14. August 2019

Ich bin eine Spinne, na und? geht in die dritte Runde und das Prinzip wird einfach nicht langweilig, ganz im Gegenteil!


Kernfakten zum Manga

Titel: Ich bin eine Spinne, na und? 

Autor: Okina Baba

Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult 

Seiten: 192

Erschienen: 14. August 2019


Was bisher geschah …

Unsere namenlose Protagonistin und ihre gesamte Klasse sterben durch eine bisher ungeklärte Explosion. Anstatt ins Paradies oder in die Hölle zu kommen landete unsere Heldin in einer Fantasywelt. Als ob das nicht schon erstaunlich genug wäre, wird sie auch noch als Spinne wiedergeboren und findet sich in einem gigantischen Labyrinth wieder. – Ich bin eine Spinne, na und? 01

Ausgestattet mit Basisfähigkeiten muss sich die Heldin, wie in einem klassischen Rollenspiel, gegen zahlreiche Feinde behaupten, trainieren und die Umgebung erforschen. Als sie in die untere Ebene des Labyrinths gerät, kommt es bald zu einem Konflikt mit einer Horde Affen, die sich als äußerst zäh herausstellen … – Ich bin eine Spinne, na und? 02


Unsere Heldin kämpft immer noch tapfer gegen die große Affenhorde, welche in Verstärkung in Form von „elitären“ Kämpfern ihrer Spezies geholt haben. Dank ihrer Intelligenz, den giftigen Attacken sowie diversen Level-ups gelingt unserer kleinen Spinne sich erfolgreich gegen die Horde durchzusetzen.

Für eine Verschnaufpause ist jedoch keine Zeit, als ein mächtiger Drache auftaucht und der Weg zurück zur oberen Ebene bedauerlicherweise mit zahlreichen Vulkanen übersät ist. Da man jedoch nur Briefe aufgibt, stellt sich unsere arachnoide Heldin mutig jeder Herausforderung …


Im Endeffekt setzt auch der dritte Band, von Ich bin eine Spinne, na und? auf die gleiche Formel wie die beiden vorigen Bände garniert diese jedoch mit einem neuen Gebiet. Es ist erstaunlich, wie der Manga keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigt, sondern sich wie in einem klassischen Rollenspiel weiterentwickelt und mit neuen Gegnern, neuen Fähigkeiten aber auch neuen Gebieten frisch bleibt. Vom Design erinnert mich der Manga immer mehr an einen Tales of …/Dark Souls/Final Fantasy Hybriden, was aber definitiv positiv ist.

Der Manga folgt auch einer gewissen inneren Logik, basierend auf den Mechanismen von Videospielen und es ist schon unterhaltsam wie die Spinne quasi vom komplexen Charaktermanagment erschlagen wird und immer tiefer in den Skillbaum eintaucht.

Erzählerisch bleibt der Manga wie auch seine Vorgänger simpel aber unterhaltsam, was durch den hervorragenden Zeichenstil und die tolle Inszenierung mit Leichtigkeit aufgewogen wird.

Abgerundet wird der Band erneut mit Anspielungen auf andere große Manga wie Dragon Ball oder Attack on Titan.


Zusammengefasst ist Ich bin eine Spinne, na und? Band 3 genauso gut wie die anderen Bände und setzt erneut auf die gleiche Formel, vertieft diese jedoch und wartet mit einem neuen Gebiet auf. Somit vergebe ich, für Ich bin eine Spinne, na und? Band 3 die Wertung besonders lesenswert und warte geduldig auf den vierten Band!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ich bin eine Spinne, na und? 02 | Review

Titel: Ich bin eine Spinne, na und? 
Autor: Okina Baba
Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult

Seiten: 192

Erschienen: 10. April 2019

Ich bin eine Spinne, na und? hat mich mit dem ersten Band sehr begeistert und der zweite Band steht, dem in nichts nach, obwohl eigentlich nicht viel Neues passiert aber lasst mich weiter ausholen …


Kernfakten zum Manga

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?

Autor: Okina Baba

Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult

Seiten: 192

Erschienen: 10. April 2019


Was bisher geschah …

In Band 1 lernten wir unsere namenlose Protagonistin kennen, die bei einem tragischen Unfall ihr Leben verlor und in einer Fantasywelt wiedergeboren … als Spinne. Gefangen in einem gigantischen Höhlenkomplex muss sich die kleine Spinne gegen zahllose Feinde erwehren, um stärker zu werden und der permanenten Gefahr zu trotzen.


Unsere Heldin ist immer noch im Höhlensystem gefangen und dringt in die unteren Ebenen vor, in denen zahlreiche mächtige Feinde lauern aber unsere Spinne gibt nicht auf und stellt sich mutig jeder Gefahr. Dabei wird sie immer stärker und stärker und nutzt dabei ihren Grips, um selbst mächtige Feinde auszumanövrieren.

Als sie sich jedoch mit einem Rudel Affen anlegt, gerät sie in eine bedrohliche Lage …


Okay Ich bin eine Spinne, na und? Band 2 macht eigentlich nichts wirklich neu, aber genau da liegt die Stärke des Bands. Alles was den ersten Sammelband so lesenswert gemacht wird hier wiederverwendet und weiter ausgebaut. Weiters wird die Hauptfigur weiter ausgebaut und sichtbar stärker, wie eben in einem guten Rollenspiel.

Optisch bleibt Ich bin eine Spinne, na und? ebenfalls den Stärken des Erstlings treu und setzt auf ausgefallene Gegnerdesigns sowie eine teils episch, teils bodenständige Präsentation.


Alles in allem kann ich für den zweiten Band von Ich bin eine Spinne, na und? das gleiche Fazit aussprechen wie beim Erstling. Es ist ein wahres Vergnügen dieses Werk zu lesen und die Protagonistin in ihrem knallharten Überlebenskampf zu begleitet, während sie sich ihrer Stärken immer mehr bewusst wird.

Daher bekommt auch Ich bin eine Spinne, na und? Band 2 die Wertung besonders lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Ultraman 08 | Review

Titel: Ultraman 08
Autor: Eiichi Shimizu
Zeichner: Tomohiro Shimoguchi
Genre: Science-Fiction
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 16. Mai 2019

Wir alle wissen, dass der Ultramann der beste Mann ist und da es gleich vier von ihm gibt, wird es umso besser!


Kernfakten zum Manga

Titel: Ultraman 08

Autor: Eiichi Shimizu

Zeichner: Tomohiro Shimoguchi

Genre: Science-Fiction

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 16. Mai 2019


Ultraman 01 bis 07


Was bisher geschah …

Als Sohn des legendären Shin Hayata, der einst Ultraman war, besitzt Shinjiro besondere Kräfte. Diese braucht er auch dringend, als die Erde erneut von Aliens attackiert wird und Shinjiro sein Erbe als Ultraman antreten muss!

Shinjiro wird in eine komplexe Welt geworfen in der es mehr als nur einen Ultraman gibt und zahlreiche Gefahren lauern …

Handlung: Erwachen und eine neue Welt

Der Kampf gegen die elitären Söldner/Auftragskiller ist in vollem Gange und die Ultramen stehen mit dem Rücken zur Wand. Durch die Mobilisierung aller Kräfte gelingt es den Helden jedoch die Oberhand zu gewinnen und als Shinjiro seine wahren Kräfte erweckt können die Söldner endgültigt einpacken …

Als plötzlich Bemular auftaucht und sich als überraschender Verbündeter entpuppt werden alle Karten neu gemischt und die Grenze zwischen dem Asyul der Aliens und der Menschenwelt wird eingerissen. Um das dadurch entstandene Chaos abzurunden, entsteht ein neuer Held oder Schurke? Wir werden sehen …

Meine Meinung zum Manga

Inszenatorisch gehört Band 8 zu den bisherigen Highlights des Manga. Der Kampf gegen die Söldner ist knallhart, brutal und äußerst bildgewaltig. Für mich persönlich war das Ablegen von Shinjiros Zweifeln und die endgültige Annahme seines Erbes als Ultraman der Höhepunkt des Bandes, da hier auf einer Seite der Charakter spürbar weiterentwickelt wird.

Weiters gibt es wieder einiges an Exposition und diverse Twists, die den Manga erneut erfrischend ausrichtet. Dazu kommt erneut ein äußerst gemeiner Cliffhanger der einen Charakter einführt, den wir aber in Band 9 besser kennen lernen werden.

Fazit

Ultraman 08 gefällt auf mehreren Ebenen. Optisch und inszenatorisch ist der Manga absolut vorbildlich aber auch plottechnisch weiß der Band zu gefallen. Es ist erstaunlich wie viele kreative Ideen in diesem Werk stecken und wie komplex die Welt ist, aber kaum überladen wirkt.

Ich vergebe für Ultraman 08 die Wertung lesenswert und hoffe auf eine gleichbleibend hohe Qualität in den künftigen Bänden!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ich bin eine Spinne, na und? 01 | Review

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?
Autor: Okina Baba
Zeichnerin: Asahiro Kakashi
Genre: Fantasy
Verlag: Manga Cult
Seiten: 192
Erschienen: 10. April 2019

Momentan sind ein paar Rezensionen zu richtigen Büchern in Arbeit aber diese benötigen noch etwas Zeit. Um diese Zeit zu überbrücken, gibt es ein paar kürzere (manchmal auch längere) Rezensionen zu Comics & Manga!


Kernfakten zum Manga

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?

Autor: Okina Baba

Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult

Seiten: 192

Erschienen: 10. April 2019


Handlung: Wiedergeburt als Arachniede

Wegen einer Explosion kommt eine Schulklasse ums Leben aber ihre Seelen werden in eine Fantasywelt transferiert, um in einem neuen Körper wiedergeboren zu werden.

Die namenlose Protagonistin kommt ebenfalls in diese Welt, wird jedoch als Spinne wiedergeboren. Gefangen in einem gigantischen Labyrinth muss sie mit ihrem neuen Körper vertraut machen, ihre Skills trainieren und gleichzeitig gegen die zahlreichen Bewohner des Labyrinths bestehen …

Meine Meinung zum Manga

Allein wegen der Prämisse ist der Manga eine Sichtung wert. Selbstverständlich gibt es einige Manga, die eine Videospielwelt thematisieren aber im Gegensatz zu diesen Werken setzt, Ich bin eine Spinne, na und? nicht auf ein MMORPG, sondern auf eine klassische JRPG/RPG Welt mit diversen Einschlägen.

Das Fehlen eines Namens der Hauptfigur ist eine clevere Idee um die Immersion des Lesers zu stärken und eine engere Bindung zu knüpfen. Als fast schon krasser Gegensatz muss die Spinne als Wahl der Protagonistin erwähnt werden. Kaum eine Tierart wird zwiespältiger aufgenommen, als Spinnentiere daher ist das eine interessante Wahl.

Zeichnerisch gefällt der Manga ebenfalls. Das Design würde auch perfekt in ein JRPG passen, was sicherlich eine Intention des künstlerischen Teams war. Während die Monster eher fantasievoll aussehen sind die Menschen in einem realistischen Stil gehalten, was ebenfalls angenehm kontrastreich wirkt!

Fazit

Ehrlich gesagt hat mich Ich bin eine Spinne, na und? 01 äußerst angenehm überrascht. Ich habe wenig erwartet und habe den Band rein aus Interesse gekauft. Bekommen habe ich einen interessanten, amüsanten und sehr unterhaltsamen Manga, der Lust auf mehr macht.

Aus diesen und den oben genannten Gründen erhält Ich bin eine Spinne, na und? Band 1 die Wertung besonders lesenswert! Ich habe selten einen so starken Auftakt erlebt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

My Junji Ito Fandom | Mind Game #2

Junji Ito … one of the best Mangaka i know. Awsome freaky stories. Amazing art style and an own vision of horror. I don’t know how or why I know how his works but my first contact with this genius of horror was in 2017 when I was googling for horror mangas. It’s too bad there just a few really good horror manga (like re:member, Dark Hideout, Hiki or Desperate Zombie).

During my search of horror manga I found more than one time a three special works from Junji Ito. Tomie, Gyo and Uzumaki complain as horrible as they are fascinating and were recommended again and again. Although I have not read Tomie until today, I chose Gyo as my entry into the horrible-scary world of Junji Ito.

Despite its comparatively simple history, Gyo develops an incredible suction effect. The grotesque „monsters“ as well as the ubiquitous depiction of the stench of death and decay burned into my head while I read the manga. Gyo is about a couple accidentally getting into an invasion of sea creatures on strange metal legs. Both must survive in this new world full of rottenness. When I read Gyo, I was shocked and excited because Junji Ito created such a fascinating horror atmosphere.


Anyone who wants to read more can follow this link to a german review:

Gyo Review [Deutsch]


The next Junji Ito manga i read was Uzumaki. I remember that i saw this manga many years ago at my favortite book store but i never showed interesst in it. After my Junji Ito fandom awake i really wanted to read the three volumes of Uzumaki. Lucklily my fav. book store had all three of them in stock and during my amazing vacation Würzburg i was able to read the manga.

Uzumaki treats the fate of a small town haunted by strange spirals. The horror is created by the various horrors triggered by the spirals. An escape seems impossible and the curse keeps the city firmly under control. Uzumaki has a great mix of story and art style. The ever-worsening horror and madness are strongly reminiscent of H. P. Lovecraft. So far Uzumaki is my highlight in the Junji Ito fandom and that will probably stay that way for a while.


Anyone who wants to read more can follow this link to german reviews:

Uzumaki – Spiral into Horror 01 | Review

Uzumaki – Spiral into Horror 02 | Review

Uzumaki – Spiral into Horror 03 | Review


I like Frankenstein. Especially alternative interpretations have it to me angentan. At this point I have to digress briefly and refer to the ingenious series The Frankenstein Chronicles. The links to the series are below!


The Frankenstein Chronicles Staffel 1 [deutsch]

The Frankenstein Chronicles Staffel 2 [deutsch]


On Frankenstein by Junji Ito I was very happy because the combination of a classic scary story with the grotesque insanity of Ito sounds very appealing.

The manga revolves around Victor Frankenstein who creates an artificial human being. The creature, however, is a cruel beast, and in the process, a feud arises between the monster and the creator. As with Uzumaki, Frankenstein enjoys a balanced mix of exciting action and attractive art style. Compared to other Ito stories, the degree of violence here is much higher and the monster just looks terrifying.


Who wants to read more can follow this link to a german review:

Frankenstein by Junji Ito | Review


I do not regret start reading the works of Junji Ito. The mind of this mangaka is amazing and his works groundbreaking. The horror and insanity of his work is fascinatig, terryfing and just amazing.

For me, Junji Ito is the Japanese H. P. Lovecraft and I am looking forward to reading his remaining works at times!

These were my thoughts about Junji Ito and why I am a fan of him.

We will read again in the next post!

Ultraman 07 | Review

Name: Ultraman 07
Autor: Eiichi Shimizu
Zeichner: Tomohiro Shimoguchi
Genre: Science-Fiction
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 14. März 2019

Während Megaman der beste Mann in den Videospielen ist, ist Ultraman der Mann, was Mangas angeht und mit Band 7 wird unser Held diesem Ruf erneut gerecht!


Kernfakten zum Manga

Name: Ultraman 07

Autor: Eiichi Shimizu

Zeichner: Tomohiro Shimoguchi

Genre: Science-Fiction

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 14. März 2019


Die restlichen Ultraman Rezensionen


Was bisher geschah …

Als Sohn des legendären Shin Hayata, der einst Ultraman war, besitzt Shinjiro besondere Kräfte. Diese braucht er auch dringend, als die Erde erneut von Aliens attackiert wird und Shinjiro sein Erbe als Ultraman antreten muss!

Shinjiro wird in eine komplexe Welt geworfen in der es mehr als nur einen Ultraman gibt ..

Handlung: 4 Ultraman?!

Nach dem Duell der drei Ultraman sucht die SSSP nach Hokuto, der als Ultraman Ace aktiv ist und erfährt mehr über den Flugzeugabsturz von vor drei Jahren, an dem Bemular maßgeblich beteiligt war. Durch einen Informanten werden Moroboshi & Shinjiro zu einem Anwesen geschickt, dass sich als Todesfalle herausstellt. Beide Ultraman werden von einer elitären Söldnertruppe attackiert und kämpfen ums überleben. Als plötzlich Ace in die Schlacht eingreift und unerwartete Unterstützung eintrifft stehen den Söldnern vier Ultraman gegenüber.

Meine Meinung zum Band

Ultraman 07 macht die Rahmenhandlung wesentlich komplexer und vertieft die Welt ungemein, da einige Enthüllungen auf den Leser/die Leserin warten und die Bedrohung für die Erde langsam greifbarer wird.

Man kann den Band in zwei Hälften teilen. Zum einen gibt es äußerst viel Exposition und Charakterentwicklung während in der zweiten Hälfte sehr viel Action geboten, die mal wieder einen Höhepunkt des Manga darstellt. Vier Ultraman auf einmal gegen eine Truppe elitärer Söldner ist ein Garant für eine epische Schlacht.

Fazit

Zusammengefasst steht Ultraman 07 seinen Vorgängern in nichts nach und fügt dem Manga viel neues hinzu, besonders die Komplexität der Welt wird vorangetrieben. Ebenso herrscht ein hervorragendes Gleichgewicht zwischen Handlung und Action, was für reichlich Abwechslung sorgt. Deshalb bekommt Ultraman 07 von mir die Wertung lesenswert.

Dragon Ball und die Last des Spannungsbogens | Gedankenspiel

Ich glaube wir sind uns alle einig, wenn ich den Manga Dragon Ball zu Recht einen Kultstatus verleihe und seine Relevanz für das Medium Manga sowohl im Westen als auch im Shonen Genre lobend hervorhebe. So sehr ich die Geschichte, Welt und Figuren von Dragon Ball mag, so gibt es auch ein paar gravierende Probleme innerhalb der Handlung, die im zweiten Drittel wirklich zum tragen kommen.

Um mein Problem zu erläutern müssen wir zuerst klären worum es in Dragon Ball primär geht und wie die Geschichte erzählt wird! Ich werde allerdings nur einen groben Überblick geben, da das Behandeln der einzelnen Sagas den Rahmen sprengen würde.

In Dragon Ball reist der junge Son-Goku um die Welt, wodurch er an seinen Fähigkeiten in den Kampfkünsten feilt und immer stärker wird. Am Ende einer Saga (Story Arc) nimmt Son-Goku am großen Kampfsportturnier Tenkaichi Budokai teil, wird jedoch von einem stärkeren Rivalen besiegt. Im großen Finale der ersten Hälfte von Dragon Ball besiegt Son-Goku seine Rivalen Tenchinhan und Piccolo wodurch er zum stärksten Kämpfer der Erde.

Die zweite Hälfte der Handlung wird im Anime mit „Z“ betitelt, was im Manga jedoch wegfällt. An dieser Stelle ist der beinah radikale Wechsel der Ausrichtung anzumerken. Während die erste Hälfte eine überdrehte Martial Arts Komödie in einer Welt war, die sich kaum ernst genommen hat, ist die zweite Hälfte eine Aneinanderreihung gigantischer Schlachten mit immer weiter ausufernden Kraftstufen und Transformationen.

Zurück zur Handlung. Am Ende von Dragon Ball ist Son-Goku also der stärkste Kämpfer der Erde. Daher ist es logisch Feinde aus dem Weltall zu etablieren. Zuerst kommen die Aliens (Radditz, Vegeta & Nappa) auf die Erde während die Z-Kämpfer (so der Name der Gruppe um Son-Goku) zur Erde reist, um sich dem schrecklichen Tyrannen Freezer zu stellen und die Gefallenen nach der Schlacht gegen Vegeta und Nappa wiederzubeleben. Am Ende der Namek-Saga besiegt Son-Goku den Weltraumtyrannen und opfert sich dabei. Ein klassischer Heldentod aber Son-Goku hat es allen bewiesen. Er ist der stärkste Krieger im Universum. Hier wäre ein perfekter Punkt gewesen die Handlung zu beenden aber nein. Die Show muss weitergehen. Was kann man also als nächsten Feind etablieren? Selbstverständlich Cyborgs und Cell der Wunderkäfer.

Son-Goku ist auf einem Level, auf dem er Planeten zerstören kann. Wie sollen also Cyborgs eine Chance gegen ihn haben? Die Problematik liegt nicht im wie oder warum, sondern an der krampfhaften Fortsetzung der Reihe. Mit der Namek-Saga wurde der Höhepunkt der Handlung  und Spannung erreicht. Alles was danach kommt, wirkt fast schon erzwungen und es tut sich ein weiteres Problem auf. Mit der Cyborg/Cell-Saga sollte Son-Goku als Held von seinem Sohn Son-Gohan abgelöst werden, was allerdings nur semi-konsequent durchgezogen wurde. Ja Son-Gohan hat Cell besiegt, aber in der finalen Saga gegen den Dämon Boo musste erneut Son Goku den Tag retten.

Zusammengefasst ist Dragon Ball zu Recht ein Kultmanga, der allerdings an einige Probleme in puncto Spannungskurve und Storytelling aufweist. Dennoch darf man die Relevanz dieses Werks nicht unterschätzen und die Nostalgie von Dragon Ball lässt über viele aber nicht alle Schwächen hinwegsehen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Splatoon 04 | Review

Name: Splatoon 4
Autor: Sankichi Hinodeya
Zeichner: Sankichi Hinodeya
Genre: Action
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 160 
Erschienen: 29.01.2019

Der Splatoon Manga geht in die vierte Runde und Team Blau erlebt erneut abgedrehte Abenteuer in Inkopolis!

Kernfakten zum Manga

Name: Splatoon 4

Autor: Sankichi Hinodeya

Zeichner: Sankichi Hinodeya

Genre: Action

Verlag: Carlsen Manga!

Seiten: 160

Erschienen: 29.01.2019


Die restlichen Splatoon Mangas:


Was bisher geschah …

Team Blau, bestehend aus den ulkigen Inklingen Goggles, Specs, Bobbles und Headphones nimmt am großen Turnier in Inkopolis teil, um das beste Team zu werden. Nach zahlreichen Kämpfen gegen mächtige Teams und einem Ausflug in den Heldenmodus steht das Team endlich in der zweiten Runde.

Handlung: Das Turnier der Elite!

Team Blau ist endlich in der zweiten Runde des Revierkampfs in Inkopolis angekommen und muss sich mit mächtigen Gegnern messen, dabei gibt es aber auch ein Wiedersehen mit ehemaligen Konkurrenten wie Gloves oder den S4 und Rider.

Mit Team Emperor wird das absolut beste Team eingeführt, dass als unbesiegbar gilt. Im Halbfinale stehen schließlich Team Blau, Team Gelb-Grün, Team Emperor und Team Gloves.

Meine Meinung zum Manga

Vom Aufbau her erinnert mich Splatoon Band 4 stark an das Tenkaichi Budokai aus Dragon Ball allerdings stehen weniger die Kämpfe, sondern mehr der Spaß im Fokus was diesen Band leider etwas zu sehr in den Klamauk abrutschen lässt.

Trotz dieses kleinen Mankos bleibt der Manga seiner Linie treu und es macht immer noch Spaß in diese durchgeknallte abzutauchen, da sich die Geschichte trotz ernster Ansätze einfach nicht ernst nehmen kann.

Fazit

Alles in allem ist auch Splatoon Band 4 ein echtes Vergnügen und gefällt durch den sowohl abgedrehten als auch seichten Humor, der die Geschichte angenehm auflockert. Ich vergebe für Splatoon Band 4 die Wertung lesenswert, hoffe aber auf ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit im nächsten Band!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band.

Kamo – Pakt mit der Geisterwelt 02 | Review

Name: Kamo – Pakt mit der Geisterwelt
Autorin: Ban Zarbo
Genre: Action
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 8. Februar 2018

Die Geisterjagd geht munter weiter und Kamo muss bis an seine Grenzen gehen, um seinem Ziel näher zu kommen!

Kernfakten zum Manga

Name: Kamo – Pakt mit der Geisterwelt

Autorin: Ban Zarbo

Genre: Action

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 8. Februar 2018

Rezensionen zu Band 1 und Undeah Messiah:


Was bisher geschah …

Kamo leidet seit seiner Kindheit an einer Herzkrankheit. Auf dem Sterbebett geht er einen Pakt mit dem Geist Crimson ein, der ihm ein gesundes Herz verspricht, wenn Kamo die Seelen von zwölf Geistern sammelt. Nach einem langen und harten Kampf konnte Kamo den ersten Geist (Thunder) besiegen und hat in Shokola eine mächtige Gefährtin gefunden.

Handlung: Ein Fluch und die Klagen einer Mutter

Kamo hat inzwischen vier Geister bezwungen jedoch machen Gerüchte über einen Seelenjäger die Runde in der Geisterwelt, was Kamos und Crimsons Mission massiv erschwert. Um weitere Geister anzulocken vollziehen Kamo und Shokola ein Ritual durch das Kamo zu einem „Magneten“ für Geister wird. Das Ritual ist ein Erfolg, jedoch gerät die Truppe so mit dem grausamen Geist Mother aneinander. Nach einem schweren Kampf kann Kamo den Geist zwar besiegen aber eine schockierende Enthüllung erschüttert Kamo …

Meine Meinung zum Manga

Band 2 beginnt mit einem kurzen Zeitsprung, was das Tempo der Geschichte angenehm erhöht und die Kämpfe zurückschraubt, um die Charakterentwicklung zu vertiefen. Weiters wird die Welt des Mangas weiterausgebaut und ein großer Teil des Bands beschäftigt sich mit dem Geist Mother inklusive cleveren Twist, der die weitere Geschichte (wahrscheinlich) stark beeinflussen wird.

Das Highlight des Bandes ist ganz klar die Darstellung des Geistes Mother und ihre Beweggründe, die mich beide angenehm an den Mutter-Geist aus The Evil Within 2 erinnern.

Fazit

Alles in allem funktioniert Kamo – Pakt mit der Geisterwelt 02 ebenso gut wie der Erstling und baut nicht nur alle Stärken weiter aus, sondern setzt einen hervorragenden Twist, der den Band mit offenen Fragen enden lässt. Daher bekommt Kamo Band 2 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Superbros #2: Kingdom Hearts Chain of Memories, Kingdom Hearts 358/2 Days & Frankenstein by Junji Ito| Podcast

Und da sind wir auch schon wieder mit der zweiten Folge der Superbros, dem nerdigen Podcast-Magazin. Erneut haben wir ein paar interessante Themen für euch zusammengestellt. Viel Spaß!

Superbros Folge 2

Kamo – Pakt mit der Geisterwelt 01 | Review

Name: Kamo – Pakt mit der Geisterwelt
Autorin: Ban Zarbo
Genre: Action
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 11. Mai 2017

Letztes Jahr habe ich die beiden Bände von Undead Messiah, aus der Feder von Gin Zarbo gelesen und ich war sehr von beiden Werken angetan. Kamo – Pakt mit der Geisterwelt von ihrer Schwester Ban Zarbo steht dem in nichts nach!

Kernfakten zum Manga

Name: Kamo – Pakt mit der Geisterwelt

Autorin: Ban Zarbo

Genre: Action

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 11. Mai 2017


Handlung: Der Wille zum Leben

Kamo leidet an einer schweren Herzkrankheit und hat nicht mehr lange zu leben. Am Sterbebett geht er einen Pakt mit dem Geist Crimson ein. Wenn Kamo dem Geist dabei hilft die Seelen von 12 Geistern einzufangen bekommt er ein neues Herz. Um weiterleben zu können geht er auf den Deal ein. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass die Geister ganz schön wehrhaft sind …

Meine Meinung zum Manga

Wie auch Undead Messiah fällt Kamo durch eine kleine Besonderheit auf. Die Handlung spielt nicht in Asien, den USA oder in einer Fantasywelt, sondern in der Schweiz, was erfrischend wirkt, wenn man die regulären Schauplätze eines Manga in der realen Welt berücksichtigt.

Die Handlung selbst erinnert mich entfernt an Bleach, jedoch liegt der Fokus weniger auf der Action, sondern auf der Charakterentwicklung. Die Mangaka nimmt sich viel Zeit, um Kamo so viel Persönlichkeit wie möglich zu spendieren. Gleiches gilt auch für den Geist Crimson, wenngleich seine Motive für das Sammeln der Seelen eher im dunklen bleiben. Abseits dieser Figuren wird im ersten Band eine Reihe an Nebenfiguren etabliert, von denen Shokala am wichtigste ist, da sie sich als wertvolle Verbündete erweist.

Optisch weiß Kamo – Pakt mit der Geisterwelt ebenfalls zu gefallen. Besonders das Design der Geister ist hervorragend und dank deren unterschiedlichen Fähigkeiten kann man sie leicht auseinander halten. In den Kampfszenen sieht man eine gelungene Inszenierung die mich an eine Mischung Naruto & Bleach erinnert, was als Lob zu verstehen ist.

Fazit

Alles in allem weiß Kamo – Pakt mit der Geisterwelt sehr zu gefallen und bietet neben einer spannend erzählten Geschichte auch einen ansprechenden Zeichenstil. Von mir gibt es die wohlverdiente Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Moriaty the Patriot 01 | Review

Name: Moriaty the Patriot 01
Autor: Ryosuke Takeuchi
Zeichner: Hikaeu Miyoshi
Genre: Thriller
Verlag: Carlsen Manga 
Seiten: 210
Erschienen: 2. Oktober 2018

Ich glaube, ich bin nicht allein, wenn ich mich als Sherlock Holmes Fan oute, wenngleich ich seinen „großen“ Gegenspieler immer etwas faszinierender fand. Mit Moritaty the Patriot wird nicht nur ein Prequel zu Sherlock Holmes erschaffen, sondern auch die Vorgeschichte/der Werdegang von Jim/James Moriaty, der Nemesis von Sherlock. Danke an meine Schwester von kreuzweise.blog, die mir diesen Manga geschenkt hat! ❤️

Kernfakten zum Manga

Name: Moriaty the Patriot 01

Autor: Ryosuke Takeuchi

Zeichner: Hikaeu Miyoshi

Genre: Thriller

Verlag: Carlsen Manga

Seiten: 210

Erschienen: 2. Oktober 2018


Handlung: Der Anfang einer Revolution

Ende des 19. Jahrhunderts wird ein Viertel der Welt von Großbritannien beherrscht. Die Bevölkerung ist in eine Ober- und eine Unterschicht eingeteilt und ein aufkommen des „gemeinen Volkes“ in den Wohlstand ist schier unmöglich. James, selbst aus einfachen Verhältnissen stammend, wird zusammen mit seinem Bruder Louis bei den Moriatys aufgenommen. Zusammen mit ihrem Adoptivbruder Albert will das Trio, insbesonders James, das Kastensystem einreißen und die Gesellschaft reformieren. Das Ziel ist klar, doch der Weg ist weit …

Meine Meinung zum Manga

Der erste Band besteht aus Einzelgeschichten, die im Kern für sich allein stehen können aber durch einen roten Faden, nämlich James geplante Revolution und geplante Bürgerwehr, zusammengehalten werden. An sich sind die Geschichten recht spannend, aber bisher fehlt zumindest die Charakterisierung von James als richtigen Verbrecher. Vielmehr ist er quasi ein Anti-Held, der semi legale Mittel einsetzt, um der Ungerechtigkeit des Adels entgegenzuwirken. Ich finde diese Darstellung von Professor Moriaty interessant, hoffe aber auf einen stärkeren, düsteren Ton in den kommenden Geschichten. Was ich an der Geschichte loben muss ist die Abwechselung. So muss sich Moriaty mit einem gierigen Adeligen herumschlagen oder einen Mord aufklären.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist der Zeichenstil, im Speziellen die Darstellung der drei Moriaty Brüder. Es ist logisch, dass sich Brüder ähnlich sehen aber James, Louis und Albert ähneln sich etwas zu stark, was der Übersicht schadet. Ansonsten ist der Zeichenstil sehr schick und gefällt durch den realistischen Ton.

Fazit

Alles in allem ist Moritaty the Patriot ein interessanter Einstieg in die Welt des aufstrebenden Superschurken Professor Moriaty. Die Geschichten lesen sich sehr zügig, die Rahmenhandlung ist interessant und der Zeichenstil weiß zu gefallen.

Somit ist die Wertung lesenswert auf jeden Fall verdient.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Kakashi Hatake? | Gedankenspiel [Wer ist ..? #6]

Für die heutige Ausgabe von Wer ist … ? begeben wir uns in die Welt von Naruto, genauer gesagt nach Konohagakure und werfen einen Blick auf den legendären Kopierninja Kakashi Hatake.

Fun Fact: Kakashi bedeutet Vogelscheuche und wenn Hatake mit dem richtigen Kanji geschrieben wird bedeutet der Name Ackerland.


Die restlichen Wer ist … ? Ausgaben:

Wer ist … Batman the Dawnbreaker?

Wer ist … Alucard?

Wer ist Batman the Murder Machine?

Wer ist … Venom?

Wer ist … Deadpool?


Kakashi kam am 15. September zur Welt, lebt im Ninjadorf Konohagakure und ist der Sohn des verstorbenen Ninja Sakumo Hatake, der als weißer Reißzahn von Konoha den Status einer Legende erreicht hat.

Im Rest der Ninjawelt ist Kakashi als der Kopierninja bekannt, weil er mit seinem Sharingan angeblich über 1000 Jutsus (Ninja-Techniken) kopiert hat.

Kurzer Exkurs: Das Sharingan ist eines von drei Dou-Jutsus (Augentechnik) und eigentlich das nicht kopierbare Kekkei Genkai des fast ausgelöschten Uchiha-Clans aus Konoha. Die Anwender dieser Technik erhalten nach der Aktivierung rote Pupillen und je nach Ausprägung ein bis drei Tomoe. Besonders starke Anwender können das Sharingan zum noch mächtigeren Mangekyou Sharingan weiterentwickeln. Mit dem Sharingan kann man unter anderem Bewegungsmuster von Feinden voraussehen und Jutsus kopieren.

In Konoha bekleidet Kakashi den Rang eines Jonin und steht in der Hierachie des Dorfes weit oben. Allgemein gilt er, als sehr starker Ninja ist aber chronisch unpünktlich und ein sehr strenger Lehrer. Außerdem liebt er die zotige Flirtparadies Romanreihe des mächtigen Ninja Jiraya.

Privat ist Kakashi ein sehr fröhlicher Mensch, hat jedoch gegenüber seinen verstorbenen Kameraden Rin & Obito Schuldgefühle. Er besucht täglich beide Gräber, was die Unpünktlichkeit erklärt, die Kakashi als Requiem für Obito an den Tag legt. Von Obito erhielt Kakashi das Sharingan als Geschenk, kurz bevor Obito auf einer Mission verstarb und Kakashi ein Auge verloren hat. Auch zu seinem Ausbilder, dem inzwischen verstorbenen vierten Hokage Minato Namikaze, hatte Kakashi ein gutes Verhältnis. Besonders erwähnenswert ist die Rivalität zu Maito Gai, der sich mit Kakashi immer Duelle jeglicher Art liefert und sei es nur Schere-Stein-Papier. Obwohl beide völlig unterschiedliche Stärken haben sind Maito und Kakashi die einzigen Jonin, die bis zum Ende des Mangas aktiv mithalten können.

Als Hauptcharakter übernimmt Kakashi schon sehr früh in der Handlung die Rolle als Ausbilder von Team 7, bestehend aus Naruto Uzumaki, Sakura Hirano und Sasuke Uchiha. Besonders um Naruto und Sasuke kümmert sich Kakashi besonders intensiv, was deren Ausbildung angeht. Durch Kakashis Hilfe erlernen beide ein spezielles Jutsu und bauen ihre Fähigkeiten aus.

Ich halte Kakashi Hatake für eine der tiefgründigsten Figuren von Naruto und für einen der fähigsten Kämpfer, der in zahlreichen Schlachten seine Fähigkeiten unter Beweise gestellt hat. Egal ob zu Beginn gegen Zabusa oder in Shippuden gegen Pain, Madara und Sasuke. Kakashi steht immer an vorderster Front und fürchtet selbst den Tod nicht.

Ich denke mit diesem Beitrag, habe ich euch einen soliden Überblick über Kakashi Hatake vermittelt und verdeutlicht, warum er mein Lieblingscharakter aus Naruto ist.

Das wars von meiner Seite und wenn ihr Vorschläge für dieses Format habt lasst es mich gern in den Kommentaren wissen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ultraman 06 | Review

Name: Ultraman 06
Autor: Eiichi Shimizu
Zeichner: Tomohiro Shimoguchi
Genre: Science-Fiction
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 15.November 2018

Shinjiro Hayata ist zurück um, als Ultraman für Gerechtigkeit zu sorgen aber er trägt nicht als einziger die Rüstung und wie wir wissen ist Ultramann der beste Mann!

Kernfakten zum Manga

Name: Ultraman 06

Autor: Eiichi Shimizu

Zeichner: Tomohiro Shimoguchi

Genre: Science-Fiction

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 15.November 2018

Die restlichen Ultraman Rezensionen

Ultraman 01 Rezension

Ultraman 02 Rezension

Ultraman 03 Rezension

Ultraman 04 Rezension

Ultraman 05 Rezension


Was bisher geschah …

Nachdem das Alien Bemular die Erde angriff, musste Shinjiro Hayata die Rolle von Ultraman übernehmen, da sein Vater Shin inzwischen zu alt wurde. Zusammen mit Ultraman V7 aka Moroboshi und der SSSP sorgt Shinjiro für Gerechtigkeit, indem er böse Aliens bekämpft, sie aber aus moralischen Gründen nicht töten kann. Während einer Mission treffen Ultraman und Moroboshi auf den mysteriösen Ace, der ebenso ein Ultraman ist …

Handlung: Zwischen Menschlichkeit und Gerechtigleit

Shinjiro und Ace stehen einem monströsen Alien gegenüber. Ace tötet das Monster mit Leichtigkeit und scheint die Identität von Ultraman aka Shinjiro zu kennen, was Fragen aufwirft. Gleichzeitig kommt Shinjiro dem Idol und Ultraman-Fan Rena näher, jedoch darf Shinjiro seine Geheimidentität nicht preisgeben und somit die SSSP sowie das Interstellare Konzil zu gefährden.

Band 6 endet mit der Konfrontation zwischen Shinjiro, Moroboshi und Ace. Während Shinjiro Menschlichkeit zeigt, ist Moroboshi gnadenlos im Kampf …

Meine Meinung zum Manga

Der sechste Ultraman baut auf den Stärken der Vorgängerbände auf und setzt sie konsequent fort. Durch weitere Einblicke in die Welt der Aliens wird das Universum erneut etwas vergrößert und der Ausbau von Shinjiros Charakter wird ebenfalls vorangetrieben. Interessant ist der Dialog während des Kampfes der Ultramen. Jeder der Drei verkörpert seine eigene Version von Ultraman. Shinjiro ist der menschliche Ultraman, Moroboshi ist der gnadenlose Ultraman und Ace symbolisiert den Ultraman der Gerechtigkeit.

Ein großes Lob verdient der hochwertige Zeichenstil von Ultraman, der dank harten Konturen den Ernst der Lage verdeutlicht. Gleichzeitig sorgen gelegentliche humoristische Einlage für Abwechselung und verleihen selbst dem harten Moroboshi etwas Menschlichkeit.

Fazit

Zusammengefasst ist Ultraman Band 6 eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die die etablierten Stärken (World Building, Charakterentwicklung, Handlung & Zeichenstil) weiter ausbaut und erneut mit einem gemeinen Cliffhanger endet, der Lust auf mehr macht.

Von mir bekommt Ultraman 06 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Splatoon 03 | Review

Kernfakten zum Manga
Name: Splatoon 3
Autor: Sankichi Hinodeya
Zeichner: Sankichi Hinodeya
Genre: Action
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 160 
Erschienen: 30.10.2018

Bevor ich Hitman 2 rezensiere gibt es eine kleine Rezension dritten Band des Splatoon Mangas!

Kernfakten zum Manga

Name: Splatoon 3

Autor: Sankichi Hinodeya

Zeichner: Sankichi Hinodeya

Genre: Action

Verlag: Carlsen Manga!

Seiten: 160

Erschienen: 30.10.2018


Was bisher geschah …

Team Blau, bestehend aus den sympathischen Knallköpfen Goggles, Specs, Bobbles und Headphones, nimmt am großen Revierkampf-Tunier in Inkopolis teil um logischerweise zu gewinnen. Nach vielen spannenden Duellen, neuen Rivalen, neuen Freunden und ganz viel Spaß steckt das Team eine Niederlage was die Gemüter unserer Helden nicht trübt, sondern noch mehr anspornt.

Handlung: Die Geschichte entwickelt sich

Goggles und sein Rivale/Trainer Raider landen im Heldenmodus und unterstützen den kautzigen Kapitän Kuttelfisch bei der Rettung des Riesenelektrowels, der von den bösen Oktolingen entführt wurde.

Kaum ist diese Prüfung erwartet unsere Helden eine weitere Herausforderung. In der Metropole Inkopolis Platz findet ein weiteres Tunier statt und Team Blaum ist erneut mittendrin statt nur dabei.

Meine Meinung zum Manga

Splatoon Band 3 macht all das richtig, was auch die vorigen Bände gut gemacht haben und führt die Handlung fort, in dem die Singleplayerkampagne aus Splatoon 2 als kleines Abenteuer integriert wird. Wie üblich weist auch Splatoon 03 ein hohes Tempo auf und ermöglicht einen schnellen Lesefluss. Dazu kommt der seichte Humor, der allerdings perfekt zum Setting passt.

Fazit

Der dritte Splatoon Band bietet erneut solide Unterhaltung für Nintendo-Fans und bleibt sich seinem simplen Konzept treu.

Ich vergebe die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Bleach (Netflix Original) | Review

Titel: Bleach
Originaltitel: ブリーチ
Regie: Shinsule Sato
Laufzeit: Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Fantasy, Action, Mangaverfilmung

Comicverfilmungen funktionieren im Regelfall sehr gut aber Verfilmungen von Mangas sind oftmals weniger populär, obwohl eine alternative Interpretation der Handlung oder der Fokus auf nur einen Handlungsbogen keine schlechte Idee ist.

Heute geht es mir die Realverfilmung des Mangas Bleach, der exklusiv für Netflix produziert wurde.

Kernfakten zum Film

Titel: Bleach

Originaltitel: ブリーチ

Regie: Shinsule Sato

Laufzeit: Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Fantasy, Action, Mangaverfilmung

Weitere Rezensionen zu Filmen, die auf Mangas basieren:


Handlung

Itchigo Kurosaki ist ein Teenager mit der Gabe Geister zu sehen. Eines Tages trifft er auf Rukia Kuchiki, eine Soul Reaperin (bleiben wir bei Shinigami, wie im Manga), deren Aufgabe darin besteht die Seelen der Verstorbenen in die Soul Society, dem Jenseits, zu überführen und Hollows, bösartige Seelen die Menschen sowie Tote bedrohen, zu bekämpfen. Beim Kampf mit einem Hollow wird Rukia schwer verletzt und muss ihre Kräfte auf Itchigo übertragen, was ihn zu einem Shinigami macht. Allerdings fällt Rukia durch diese Tat bei der Soul Society in Ungnade und gerät ins Visier der beiden Shinigami Renji & Byakyua, die den Auftrag erhalten Rukia zurückzuholen. Als ob das nicht schon schlimm genug wär treibt ein mächtiger Hollow namens Great Fisher sein Unwesen.

Meine Meinung zum Film

Bleach funktioniert als Actionfilm sehr gut und greift viele Aspekte des Mangas auf, die auch sehr gut umgesetzt werden. Die Handlung spiegelt in gestraffter Form den ersten großen Story Arc wider, etabliert dabei allerdings die wichtigsten Figuren um den Protagonisten Itchigo, sprich seine Klassenkameraden Orihime, Chado sowie Uryū, die Shinigami Rukia, Renji, Byakyua und Kisuke und Itchigos Familie. Loben muss ich die Darstellung der Hollows, die sich sehr an der Mangavorlage halten und dank des wertigen CGI’s zu gefallen wissen. Ebenso sind die Kämpfe hervorragend inszeniert wobei das Duell zwischen Itchigo und Renji den Höhepunkt des Films bildet. Was mich sehr überrascht hat, war die akzeptable deutsche Lokalisierung, wobei ich das Wort Shinigami nicht unbedingt durch Soul Reaper ersetzt hätte, was für mich als Kenner des Mangas extrem befremdlich klingt.

Fazit

Zusammengefasst ist Bleach ein solider Actionfilm, der sich recht nahe an den Manga hält und besonders in den Kämpfen sein volles Potenzial ausschöpft. In den westlichen Kinos würde der Film niemals bestehen aber auf Netflix funktioniert Bleach sehr gut als abendfüllende Unterhaltung. Wer eine unterhaltsame Mangaverfilmung sucht, die den ersten Handlungsbogen eines großen Mangas solide umsetzt, findet in Bleach neues Futter.
Ich vergebe für Bleach die Wertung sehenswert und hoffe auf weitere Realverfilmungen des Stoffs.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Die Walkinder 01 | Review

Name: Die Walkinder 01
Autor: Abi Umeda
Zeichner: Abi Umeda
Genre: Action, Drama, Mystery
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 192
Erschienen: 20. März 2018

Vielen Dank an die lieben Mitarbeiter des Carlsen Verlags, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. ❤️

Die Walkinder ist ein Manga, der in den Genres Fantasy, Mystery und Drama angesiedelt ist. Meinen ersten Kontakt mit diesem Werk hatte ich durch den gleichnamigen Anime, der meine Neugier weckte um auch den Manga zu lesen.


Kernfakten zum Manga

Name: Die Walkinder 01

Autor: Abi Umeda

Zeichner: Abi Umeda

Genre: Action, Drama, Mystery

Verlag: Carlsen Manga!

Seiten: 192

Erschienen: 20. März 2018


Der Schlammwal, eine riesige Insel, treibt über ein schier endloses Meer aus Sand. Auf dem Schlammwal leben zwei Gruppen in einem harmonischen aber empfindlichen System zusammen. Die Markierten können Saimia, eine Art Magie, einsetzen, die sich von ihren Gefühlen ernährt, während die Unmarkierten diese Fähigkeiten nicht besitzen aber im Vergleich zu den Markierten ein normal langes Leben führen können und den Schlammwal als Ältestenrat regieren.

Protagonist Chakuro ist ein markierter, der sein kurzes Leben als Chronist des Schlammwals verbringt und sehr detaillierte Aufzeichnungen anfertigt, in denen er immer wieder seine Gefühle einfließen lässt, obwohl das unerwünscht ist.
Eines Tages nähert sich dem Schlammwal eine andere Insel. Chakuro ist Teil des Spähtrupps und trifft auf das Mädchen Lykos. Dieses Treffen bringt die „heile“ Welt des Schlammwals durcheinander, da jenseits eine wesentlich größere Welt liegt und ein Urteil über die Bewohner des Schlammwals nach 93 Jahren gefällt wurde …

Die Geschichte beginnt ruhig und entfaltet sich im Laufe des Bandes mit der Etablierung von Lykos, mit der auch das World Building vorangetrieben wird da es mehrere Inseln und scheinbar ein gigantisches Reich jenseits des Meeres gibt. Eine große Rolle spielen Emotionen und die Fähigkeit Gefühle zu zeigen bzw. zu kontrollieren, was auch durch die etablierten Bräuche thematisiert wird.

Neben der interessanten Handlung ist auch der Zeichenstil besonders. Die Mangaka schafft es glaubhaft die Einsamkeit des Schlammwals zu vermitteln aber gleichzeitig die Hoffnung auf eine größere Welt zu schüren. Emotionen spielen auch im Zeichenstil eine ebenso gewichtige Rolle wie in der Handlung. Besonders Freude sowie Trauer halten sich die Waage und ständige Begleiter in dieser Welt.

Noch ein paar Worte zum Saimia. Diese Art von Magie empfinde ich als sehr kreativ weil sie dem Anweder viel Macht verleiht aber einen hohen Preis fordert.


Alles in allem hat mir die Walkinder 01 sehr gut gefallen. Sowohl die Handlung als auch die Präsentation wissen zu gefallen und erzeugen eine gewisse Melancholie, die den Freiheitsdrang einiger vorgestellter Figuren rechtfertigt. Die Mischung aus Fantasy, Drama und Mystery greift harmonisch ineinander und die Welt des Werks bietet sehr viel künstlerische Freiheit.

Wer auf der Suche nach einer wenigen blutigen Variante von Attack on Titan ist, darf bei die Walkinder bedenkenlos zugreifen. Von mir bekommt der erste Band die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: August 2018 | Storytime

Ein weiterer Monat geht zu Ende und der September steht vor der Tür. Was war im August los?

Auf der privaten Seite war ich erneut tätowieren und habe meinen letzten aber schönen Urlaub des Jahres konsumiert. Daneben bin ich stolzer Abonnent der nerdigen Wootbox.

Blogtechnisch darf ich ein paar neue Follower begrüßen und ich habe meinen persönlichen Rekord mit 40 Beiträgen in einem Monat erreicht. Auf dem Blog selbst gab es eine große Entwicklung, da ich vom Carlsen Verlag ein Rezensionsexemplar erhalten habe. Den entsprechenden Beitrag werd ich im September veröffentlichen. Außerdem wurde ich in den Pressenewsletter von Sony aufgenommen.

Daneben tobe ich auf der kleinen Seite Nimmersatt zum Thema Essen aus, der recht zufriedenstellend läuft!

Wer Interesse hat kann diesem Link folgen:


Im September habe ich folgende Filme im Kino gesehen:

Und folgende Filme habe ich privat gesehen:

Meine Highlights waren ganz klar The Meg und Ghostland wobei ich vom Ersteren bald die Romanvorlage lesen werde, um noch tiefer in die Materie einzutauchen.

Neben den Filmen habe ich auch ein paar Serien gesehen:

Aktuell sehe ich Bates Motel Staffel 2 und Mr. Mercedes Staffel 1. Electric Dreams muss ich auch demnächst fortsetzen und ich habe den Anime Wotakoi angefangen, als Gegenpol zu Digimon.

Sehr stolz bin ich auf mich bei den Videospielen, da ich gleich drei Stück abgeschlossen habe. Zum einen meinen geliebtes Dark Souls Remastered und zum anderen die Ausgleichsspiele Captain Toad sowie Guacamelee!

Momentan spiele ich Guacamelee 2!, Shenmue 1 und Devil May Cry 3 Special Edition HD.

Was die Literatur angeht, habe ich Sieben Minuten nach Mitternacht gelesen, ein hervorragendes und äußerst berührendes Buch währen bei den Comics Michael Cray Vol. 1 und Nightwing Vol. 2 gelesen habe. Bei den Mangas habe ich Undead Messiah Band 1 & 2, Splatoon Band 2 sowie Ultraman Band 5 gelesen.

Man sieht also der August war relativ Ereignisreich aber nicht wirklich stressig. Ich bin gespannt was der September bringen wird und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ultraman 05 | Review

Name: Ultraman 05
Autor: Eiichi Shimizu
Zeichner: Tomohiro Shimoguchi
Genre: Science-Fiction
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 16. August 2018

Ultraman ist zurück um die Erde vor bösen Aliens zu beschützen!

Kernfakten zum Manga

Name: Ultraman 05

Autor: Eiichi Shimizu

Zeichner: Tomohiro Shimoguchi

Genre: Science-Fiction

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 16. August 2018

Ultraman Review Band 1 – 4:


Was bisher geschah …

Als das mächtige Alien Bemular die Erde angriff, musste Shin Hayata ein weiteres mal in die Rolle von Ultraman schlüpfen. Allerdings machte sich das Alter bemerkbar und Shin sah ein, dass er Bemular nicht besiegen konnte. Sein Sohn Shinjiro erhielt von der SSS-Party, einer Geheimorganisation, seine eigene Ultraman-Rüstung um sein Erbe antreten zu können. Nach dieser ersten Schlacht folgten weitere Missionen, die mit einer mysteriösen Mordserie in Verbindung, stehen aber auch eine tiefe Krise für Shinjiro, dem es missfällt, einfach ein Alien zu töten. So tritt das SSSP-Mitglied Moroboshi auf den Plan, der die Ultraman V7 oder auch Seven-Rüstung trägt. Am Ende des vierten Bandes stehen Ultraman und Seven den Aliens Bemular und Adad gegenüber!

Zwischen den Ultramen und den Aliens entbrennt ein heißer Kampf, der allerdings nur zum Schein ausgefochten wird da das Alien Adad den Auftrag hat die wahren Drahtzieher hinter der Morderserie (siehe Band 3 & 4) zu entlarven. Dabei wird der Menschheit die Existenz von Außerirdischen erneut vor Augen geführt. Bemular selbst stellt sich als Feind von Shinjiro aka Ultraman vor, während seine Beweggründe etwas fatalistisch wirken. Er ist sein Feind, weil Shinjiro Ultrman ist.

Band 5 endet mit der Etablierung eines dritten Ultraman, dessen Name offenbar Ace ist und der genau weiß, wer Shinjiro ist. Woher kommt Ultraman Ace? Warum kennt er Shinjiros geheime Identität? Ich hoffe auf Antworten im nächsten Band!


Der Handlungsbogen um die Serienmorde an „Hatern“ der Sängerin Rena wird abgeschlossen, während die Folgen aber noch nicht vollends abzusehen sind. Loben muss ich die Motivation des Mörders und seiner Komplizen, da das Thema von fanatischen Fans sinnvoll umgesetzt wird.

Künstlerisch bleibt der Zeichner Tomohiro Shimoguchi sich auch im fünften Band treu. Besonderes Lob verdient der Flashback mit dem Serienmörder, der komplett ohne Textblasen auskommt aber das traurige Leben des Mörders gekonnt inszeniert.


Alles in allem überzeugt auch der fünfte Band des Ultraman Mangas und zeigt bisher keine Ermüdungserscheinungen. Ein Handlungsbogen kommt zum Abschluss, während ein neuer Abschnitt angefangen wird und ein weiterer Träger der Ultraman-Rüstung betritt die Bühne!

Ich vergebe für Ultraman Band 5 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Splatoon 02 | Review

Name: Splatoon 2
Autor: Sankichi Hinodeya
Zeichner: Sankichi Hinodeya
Genre: Action
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 160 
Erschienen: 31.07.2018

Die coolen Freunde des coolen Team Blau sind zurück und erleben erneut coole Abenteuer. Warum verwende ich so oft das Wort cool? Na weil Splatoon einfach cool ist!

Kernfakten zum Manga

Name: Splatoon 2

Autor: Sankichi Hinodeya

Zeichner: Sankichi Hinodeya

Genre: Action

Verlag: Carlsen Manga!

Seiten: 160

Erschienen: 31.07.2018

Rezensionen zu Splatoon:


Was bisher geschah …

Im ersten Band lernten wir das relativ erfolglose und dezenz dümmlich wirkende aber sympathische Team Blau kennen, bestehend aus den vier Freunden Goggles, Headphones, Specs und Bobbles. Dieses Gespann will am großen Turnier in Inkopolis teilnehmen und gewinnen. Nach den ersten harten Duellen erarbeitet sich das Team einen gewissen Ruf aber die Konkurrenz schläft nicht.

Team Blau springt auf den Siegeszug auf und besiegt sogar Teams des Rangs S+, dem höchsten Rang den ein Team erreichen kann. Gegen Skull und sein berüchtigtes Team Lila haben die Freunde von Team aber keine Chance und erleiden eine bittere Niederlage. Es wird Zeit für ein Spezialtraining unter der Leitung des ehemaligen Rivalen Rider um eine Chance zu haben!


Was die Handlung angeht bleibt Splatoon Band 2 wie sein Vorgänger eher simpel, setzt aber die Themen Freundschaft, Zusammenarbeit und freundschaftlichen Wettbewerb erneut in den Fokus.

Garniert wird die Geschichte mit seichtem Humor, der sich aber harmonisch ins Gesamtbild einfügt.

Der Zeichenstil gefällt mir auch in Band 2 sehr gut und man merkt das der Mangaka einges aus der Vorlage herausholt und das Quellmarterial logisch nutzt, Waffen und Kleidungsstücke angeht.


Zusammengefasst ist Splatoon Band 2 eine solide Fortsetzung die die Vorlage gekonnt umsetzt und die Kernessenz des Spiels, nämlich spaß und freundschaftlicher Wettkampf, gelungen wiederspiegelt. Ich vergebe für Splatoon Band 2 die Wertung lesenswert aber man muss etwas Vorwissen und/oder Interesse zum Spiel Splatoon 2 mitbringen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Undead Messiah 02 | Review

Name: Undead Messiah 02
Autorin: Gin Zarbo
Zeichnerin: Gin Zarbo
Genre: Action
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 15. März 2018

Die Zombiesaga aus der Feder von Gin Zarbo geht in die nächste Runde!

Undead Messiah 01 | Review

Kernfakten zum Manga

Name: Undead Messiah 02

Autorin: Gin Zarbo

Zeichnerin: Gin Zarbo

Genre: Action

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 15. März 2018


Was bisher geschah …

Nachdem der Teenager Tim Muley die zerfleischte Leiche seines Nachbarn gefunden hat und sein Vater in einen Zombie verwandelt wurde begibt er sich mit seiner besten Freundin M-Kay auf die schwierige Mission, ein Heilmittel zu finden. Im städtischen Krankenhaus trifft Tim auf den mysteriösen Ritch, der im Internet als Messias verehrt wird. Nach der Rettung durch das Militär und der Flucht aus dessen Obhut gerät Tim in die Hände von Ritch, der in ihm eine Art Auserwählten sieht.

Nach der letzten Begegnung mit Ritch, die nicht glücklich für Tim und seine Familie endete, erwacht unser Held und Nerd in einer Burg. Ritch, der im Internet als Messias gepriesen wird und Wunder vollbringt, sieht im Tim seinen Propheten und nimm ihn unter seine Fittiche um ihn zu trainieren. Allerdings verzeiht Tim den Mord an seinen Eltern, den Ritch mehr oder weniger zu verschulden hat, nicht und schließt sich der heimlichen Revolution, unter der Führung des Apostels Tiky, gegen den Messias an. Doch Ritch ist intelligenter als gedacht und äußerst umsichtig.

Erzählte Band 1 noch eine relativ simple Geschichte geht der zweite Band einen anderen Weg und baut die Grundprämisse zu einer relativ komplexen Geschichte aus.

Dabei muss ich ein bestimmtes Detail in der Erzählung loben, welches ich im ersten Band noch nicht erwähnt habe, und zwar die Charakterzeichnung. Band 1 legt den Fokus auf den Hauptcharakter Tim Muley, während Band 2 diese Figur ausbaut und Ritch weiter vertieft. Man erfährt viel über seine Motive und Ziele, was moralisch zwar fraglich ist, aber dennoch logisch klingt. Aus Spoilergründen werde ich auf genaue Details verzichten aber das Thema Messias ist sehr stark vertreten.

Stilistisch werden keine neuen Akzente gesetzt, sondern auf den Stärken des ersten Bandes aufgebaut, was das europäische Setting und fehlen von asiatischen Figuren angeht!


Zusammengefasst ist auch Undead Messiah Band 2 sehr gut geschrieben und macht defintiv Lust auf mehr. Trotz des wachsenden Umfangs in der Handlung wirkt Undead Messiah weder überladen noch überdreht, sondern ist eine Geschichte um einen Messias, der die Welt mit seiner Vision zu einem besseren Ort machen möchte. Das führt mich zur Wertung lesenswert und ich freue mich auf Band 3!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist…Alucard? | Gedankenspiel [Wer ist…? #2]

In Wer ist…? werde ich pro Beitrag eine Figur aus dem Bereich Comics/Mangas vorstellen, Kernfakten dazu mit euch teilen und meine Gedanken zur jeweiligen Figur mit euch teilen.

Herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe von Wer ist…?, dem Format, in dem ich pro Ausgabe einen Charakter aus dem Bereich Comic/Manga vorstelle und euch mit Informationen zur jeweiligen Figur versorge. Heute geht es um Alucard, den Protagonisten des Mangas Hellsing.

Seinen ersten Auftritt hatte Alucard in Kapitel 1 des Horrormangas Hellsing im Jahr 1997. Bei Alucard (ein Ananym für Dracula) handelt es sich um einen reinen Vampir mit unfassbarer Macht, der für die Organisation Hellsing arbeitet und seiner Herrin Integra Hellsing treu ergeben ist. Weiter ist Alucard die wichtigste Waffe im Kampf gegen das letzte Bataillon (Teil der Organisation Millennium) und deren Anführer, den Major.

Alucard selbst besitzt alle klassischen Fähigkeiten eines Vampirs und ist schier unbesiegbar, wenn er seine Bannsiegel im Kampf löst. Dazu kommt eine dezente sadistische Ader, die sich in teilweise groteske Höhen schwing aber der Hellsing Manga lebt ohnehin von der beinah perversen aber ästhetischen Gewalt.

Was Vampire allgemein angeht, gehört Alucard zu den blassesten (haha guter Witz…) Vertretern der untoten Blutsauger. Natürlich wird seine Hintergrundgeschichte beleuchtet aber selbst die wird nur rudimentär angekratzt da Hellsing nicht gerade für seine tief greifende und komplexe Handlung bekannt ist. Loben muss ich allerdings sein allgemeines Auftreten, denn Alucard ist definitiv der Inbegriff des coolen Vampirs, der genau weiß, dass er jeden Kampf dominiert und deshalb gern mit seinen „Opfern“ spielt. Zu viel Hintergrundgeschichte oder gar ein persönliches Drama oder noch schlimmer eine Liebesgeschichte, würden den Charakter sowie die Rahmenhandlung komplett ausbremsen.

Alles in allem ist Alucard genau das, was ein Vampir sein soll. Ein übermächtiger Untoter mit sadistischer Ader, adeligen Eigenschaften sowie einem „gesunden“ Hang nach Tod und Verderben für seine Feinde.

Ich würde mir ja wieder mehr Vampire als Protagonisten wünschen, die mehr auf der animalischen Seite stehen und nicht die Liebe ihres Unlebens suchen.

Das war die zweite Ausgabe von Wer ist…? und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Unter diesen Links findet ihr meine Rezensionen zu Hellsing:

Undead Messiah 01 | Review

Name: Undead Messiah 01
Autorin: Gin Zarbo
Zeichnerin: Gin Zarbo
Genre: Action
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 20. Juli 2017

Wer kennt das nicht? Man ist komplett von Zombies besessen, spielt Videospiele, in denen man sie killt, und sieht liebend gern Zombiefilme. Okay ich kenne das nur bedingt aber Tim Muley, der Held von Undead Messiah, ist ein totaler Zombiefan.

Kernfakten zum Manga

Name: Undead Messiah 01

Autorin: Gin Zarbo

Zeichnerin: Gin Zarbo

Genre: Action

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 20. Juli 2017


Tim Muley ist wie eingangs erwähnt ein totaler Zombiefan. Für ihn sind die wandelnden Untoten ein fixer Bestandteil seines Lebens. Als plötzlich drei seltsame Ereignisse stattfinden, unter anderem wird sein Vater in einen Zombie verwandelt, scheint sich die Zombieapokalypse anzubahnen. Zusammen mit seiner besten Freundin M-Kay nimmt Tim den Kampf gegen die Untoten auf, um seinen Vater zu heilen. Dabei trifft er auf den mysteriösen Ritch, der übernatürliche Fähigkeiten besitzt.

Undead Messiah 01 ist der erste europäische Manga, den ich gelesen habe und man merkt eine gewisse Andersartigkeit im Vergleich zu japanischen Mangas. Die Geschichte bleibt bodenständig, wird durch den nerdigen Protagonisten Tim sympathisch vermittelt und weißt, trotz dramatischer Elemente, eine heiterere Atmosphäre auf als andere Mangas, die sich mit Untoten beschäftigen.

Der Stil wirkt ebenfalls sehr europäisch, was unter anderem am Schauplatz liegt, da Undead Messiah in der Schweiz spielt. Loben muss ich die realistische Darstellung von Gesichtern und Emotionen, besonders schockierte Gesichter oder wenn sich Menschen ärgern, werden super in Szene gesetzt. Auch die Zombies gefallen durch ihre Schlichtheit. Nach Z Nation bin ich ehrlich gesagt dankbar, wieder klassische Untote ohne abgefahrene Mutation zu sehen.


Zusammengefasst muss ich die Mangaka/Autorin/Zeichnerin Gin Zarbo für ihren soliden Einstieg loben. Undead Messiah wirkt sehr erfrischend durch die Einbindung europäischer Schauplätze und unterschiedlicher Nationalitäten. Der Hauptcharakter selbst wirkt durch seine nerdige Besessenheit von Zombies sehr sympathisch und die Handlung bleibt trotz Zombies sehr bodenständig und simpel. Von mir bekommt Undead Messiah 01 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Loot of the Day #6 | Storytime

Auf Wildstorm: Michael Cray Vol. 1 habe ich mich ehrlich gesagt sehr gefreut, weil mir The Wild Storm Vol. 1 schon gefallen hat. Undead Messiah klingt extrem abgedreht und ich suche ja immer nach Mangas, die von der Norm abweichen.

Uzumaki – Spiral into Horror 03 | Review

Name: Uzumaki 3 – Spiral into Horror 
Verlag: Carlsen Manga!
Erschienen: 18. März 2014

Der Fluch der Spirale erreicht seinen Höhepunkt und Kurouzo wird die Hölle auf Erden.

Kernfakten zum Manga

Name: Uzumaki 3 – Spiral into Horror
Autor: Junji Itō
Zeichner: Junji Itō
Genre: Horror, Mystery
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 256
Erschienen: 18. März 2014
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Was bisher geschah…

Das beschauliche japanische Städtchen Kurouzo wird von einem ebenso furchtbaren wie mysteriösen Fluch heimgesucht, der die Menschen in den Wahnsinn treibt und anschließend grotesk sterben lässt oder sie in Monströsitäten verwandelt. Das Pärchen Shuchi und Kirie werden Zeuge des Wahnsinns und des Horrors. Dabei geraten auch die Familien der beiden ins „Visier“ des Fluchs. Als ein Taifun Kurouzo heimsucht, scheint das Ende angebrochen zu sein.

Der Sturm des vorigen Bandes hat in Kurouzo schwere Schäden angerichtet und viele Opfer gefordert. Ein Entkommen aus dieser Hölle scheint aussichtslos, da man zwar Kurouzo über einen Tunnel erreichen kann, aber die Stadt weder über Land, Wasser oder das Gebirge verlassen werden kann. Der Fluch greift immer weiter um sich und verwandelt schließlich fast alle Bewohner Kurouzos in groteske Kreaturen. Shuchi & Kirie wollen das Geheimnis des Fluchs lüften, finden aber mehr als sie wollen.


Auch der dritte Band von Junji Itos Horrorsaga um den Fluch der Spirale setzt auf die Stärken der vorigen Bände und präsentiert eine Mischung aus Bodyhorror und Mystery, allerdings geht der Band im Finale in Richtung Überirdischem wodurch der Band fast wie ein Werk von H. P. Lovecraft wirkt.

Gleiches gilt für die Auflösung des Horrors, der Raum für Spekulationen erlaubt und sich stark an den Geschichten Altmeisters Lovecraft orientiert.

Auf der optischen Ebene schaltet Junji Ito, zugunsten von bildgewaltigeren Szenen sowie einer stärkeren Erzählung, den Bodyhorror etwas zurück. Die Geschichten bauen nun noch stärker aufeinander auf und sind enger miteinander verknüpft als in den vorigen Bänden.


Zusammengefasst unterhält Uzumaki 03 wie seine Vorgänger sehr gut und begeistert durch unterschiedlichste Facetten des Horrors. Dazu kommt eine solide Rahmenhandlung, die sich dem Leser nach und nach mehr erschließt. Somit verdient sich Uzumaki 03 die Wertung lesenswert!

Das Fazit für den gesamten Uzumaki Manga fällt ebenfalls positiv aus da Junji Ito es erneut schafft aus den regulären Horrormangas hervorzustechen dank kreativen (wahnsinnigen) Ideen und einem einzigartigen Zeichenstil, der den grotesken Horror perfekt einfängt. Die Rahmenhandlung mag etwas sperrig anfangen allerdings entwickelt sich die Geschichte, wie auch bei den Werken Lovecrafts, sehr gut!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Uzumaki – Spiral into Horror 02| Review

Name: Uzumaki 2 – Spiral into Horror
Verlag: Carlsen Manga!
Erscheinungstermin: 24. Dezember 2013

Der Horror geht weiter. Junji Ito hat mich wieder nach Kurouzo entführt um mich weiter in den grausigen Sog der Spirale zu ziehen.

Leider ist diese Review etwas kürzer ich es gewohnt bin aber der zweite Band gibt nicht wirklich viel Material für eine Rezension her. Daher lieber kurz und bündig.

Kernfakten zum Manga

Name: Uzumaki 2 – Spiral into Horror
Autor: Junji Itō
Zeichner: Junji Itō
Genre: Horror, Mystery
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 208
Erschienen: 24. Dezember 2013
Affiliate Link zu Amazon:


Im ersten Band wurde das Städtchen Kurouzo sowie die beiden Hauptfiguren Kirie und Shuchi vorgestellt. Durch einen mysteriösen Fluch der Spirale drehen immer mehr Menschen in Kurouzo durch und sterben eines grausigen Todes.

Band 2 setzt genau diese Spirale aus Wahnsinn und Tod fort, wobei die Geschichten abgedrehter werden, aber dafür eine ganz eigene morbide Faszination bekommen. Kirie & Shuchi werden Zeuge der immer groteskeren Ausmaße des Fluchs der Spirale bis sich alles vorläufig(?) in einem gewaltigen Sturm entlädt.


Wie bereits erwähnt wird der Horror in Band 2 zunehmend grotesker und das schlägt sich auch im Zeichenstil nieder. Mangaka Junji Ito setzt in diesem Band verstärkt auf ekelerregenden Bodyhorror, der perfekt die wahnsinnigen Fantasien des Autors widerspiegelt.

Dabei merkt man auch bereits merkliche Anzeichen der Erschöpfung der beiden Protagonisten bedingt durch die traumatischen Erlebnisse.


Band 2 setzt wie schon der erste Band auf subtilen Horror in der Rahmenhandlung, in Form des mysteriösen Fluchs der Spirale, während in den einzelnen Geschichten auf grotesken Bodyhorror gesetzt wird. Dies erzeugt eine interessante Mischung, bei der man zwischen Ekel und Faszination für diese kranken Ideen schwankt. Ich vergebe für Uzumaki Band 2 die Wertung lesenswert und bin gespannt, wie dieses „Drama“ endet.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Uzumaki – Spiral into Horror 01 | Review

Name: Uzumaki 1: Spiral into Horror
Verlag: Carlsen Manga!
Erscheinungstermin: 1. Oktober 2013

Eigentlich wollte ich mir die Horrormangas von Junji Ito bis zum Oktober aufsparen, da das thematisch sehr gut passt, allerdings habe ich bei meinem letzten Thaliabesuch die drei Bände von Uzumaki gesehen und musste sie mir einfach kaufen. Viel Spaß also mit meiner Rezension zu Band 1!

Kernfakten zum Manga

Name: Uzumaki – Spiral into Horror

Autor: Junji Itō

Zeichner: Junji Itō

Genre: Horror, Mystery

Verlag: Carlsen Manga!

Seiten: 212

Erschienen: 1. Oktober 2013

Affiliate Link zu Amazon:


Im kleinen japanischen Städtchen Kurouzo gehen seltsame Dinge vor sich. Immer wieder verlieren Menschen den Verstand, drehen komplett durch und sterben einen grausigen Tod. Alle Opfer haben eine Besessenheit nach Spiralen gemeinsam, die groteske Züge annimmt.

Kirie & Shuchi, zwei Schüler aus Kurouzo, stehen im Mittelpunkt der Handlung und werden Zeuge des Horrors, der das beschauliche Städtchen heimsucht. Die Spiralen scheinen überall zu sein.

Die Rahmenhandlung, der schleichende geistige Verfall von Kurouzos Bewohnern, wird durch verschiedene Geschichten vermittelt, die unterschiedlich groteske Formen annehmen. Die Wahl von zwei Protagonisten, welche als Zeugen den Horror miterleben halte ich für eine gute Idee, um dem Leser zwei Figuren für eine persönliche Bindung zu geben.


Der Zeichenstil setzt auf Realismus, was die Menschen sowie das Stadtbild angeht, wird allerdings mit einer großen Portion Surrealismus gepaart. Man merkt allgemein einen düsteren Stil, der sich in jeder Geschichte zum Finale zuspitzt.

Die Darstellung des Horrors nimmt mal grausigere und mal abstraktere Formen an. Besonders die Höhepunkte der einzelnen Geschichten nehmen morbide Züge an, was ganz typisch für einen Junji Ito Manga ist.

Ein großes Lob muss ich an dieser Stelle noch an das „Böse“ an sich aussprechen, welches zwar allgegenwärtig ist aber trotzdem unheimlich bleibt, weil nichts wirklich erklärt wird. Die Vorkommnisse hängen mit den Spiralen zusammen aber wie oder warum bleibt noch unklar.


Zusammengefasst bildet Uzumaki 01 einen gelungenen Einstieg in Junji Ito‘s Horrorfantasie um Wahnsinn und Spiralen. Die Geschichten können unabhängig voneinander existieren, fügen sich aber wunderbar in die Gesamthandlung ein und machen Lust auf mehr. Was den Stil angeht, setzt Junji Ito auf seine Stärken des grotesken Horrors und schafft eine Mischung aus Faszination sowie Ekel. Ich vergebe daher ein verdientes lesenswert!

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Ultraman 04 | Review

Name: Ultraman 04
Verlag: Tokyopop
Erscheinungstermin: 17. Mai 2018

Herzlich willkommen zur vorläufig letzten Ultraman Review da erst ab August 2018 wieder ein neuer Band verfügbar ist.


Was bisher geschah…

Als das mächtige Alien Bemular die Erde angriff musste Shin Hayata ein weiteres mal in die Rolle von Ultraman schlüpfen. Allerdings machte sich das Alter bemerkbar und Shin sah ein, dass er Bemular nicht besiegen konnte. Sein Sohn Shinjiro erhielt von der SSS Party, einer Geheimorganisation, seine eigene Ultraman-Rüstung um sein Erbe antreten zu können. Nach dieser ersten Schlacht folgten weitere Missionen, die mit einer mysteriösen Mordserie in Verbindung, stehen aber auch eine tiefe Krise für Shinjiro, dem es missfällt, einfach ein Alien zu töten. So tritt das SSSP-Mitglied Moroboshi auf den Plan, der die Ultraman V7 oder auch Seven-Rüstung trägt. Band 3 endet mit dem Beginn einer Schlacht zwischen Moroboshi und dem Alien Bris.

Band 4 setzt dort an, wo der letzte Band endete. Moroboshi steht Bris gegenüber und beide liefern sich eine kurze aber gnadenlose Schlacht, an deren Ende Moroboshi als Sieger hervorgeht. Moroboshi sieht sich selbst als würdigen Ultraman, was Shinjiro nicht auf sich sitzen lassen will. Die SSSP beschließt währenddessen mittels eines Tests das wahre Potential von Shinjiro zu erwecken, was auch ganz gut funktioniert. Zur gleichen Zeit verfolgt neben der Polizei auch die SSSP, die mysteriöse Mordserie weiter. Dies gipfelt in einem Konzert einer Popsängerin & Bloggerin, die ein gewaltiger Ultraman-Fan ist. Ihre Show wird allerdings durch das Alien Adad unterbrochen.

Band 4 endet mit dem Aufeinandertreffen zwischen Bemular & Adad sowie Ultraman & Ultraman Nr. 7. Die nächste Schlacht bahnt sich an.


Der vierte Band greift viele Handlungsfäden der vorigen Bände auf und führt diese zusammen. Man diesem Band auch eine gewisse Komplexität an, was die groß angedeutete Verschwörung im Dunklen angeht. Dennoch wird noch nicht zu viel verraten außer das Bemular in die Verschwörung verwickelt ist.

Ebenso setzt dieser Band auf eine ausgewogene Mischung aus Action & Handlung. Weiters wird die Beziehung zwischen Shinjiro & Moroboshi vertieft, welche ein eigenes Konkurrenzverhalten aufweisen.

An dem kantigen Design des Mangas kann man sich auch nach vier Bänden nicht sattsehen, da besonders die Aliens ein ziemliches abgefahrenes Design haben und die einzelnen Außerirdischen je eine eigene Rasse darstellen.


Zusammengefasst setzt Ultraman 04 sowohl handlungsmäßig als stilistisch die Stärken der vorigen Bände und stellt die Weichen für einen kommenden Plotttwist sowie einen epischen Kampf. Ich vergebe für Ultraman 04 das Prädikat lesenswert.

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Ultraman 03 | Review

Name: Ultraman 03
Verlag: Tokyopop
Erscheinungstermin: 8. Februar 2018

Ultramann, Ultramann. Tut, was nur der Ultramann kann. Ist nicht dumm, haut Aliens um. Achtung hier kommt Ultramann!

Okay das war etwas peinlich aber ich mag es einfach aus Ultraman den eingedeutschten Ultramann zu machen. Herzlich willkommen zu meiner Rezension über Ultraman 03!


Nachdem Shinjiro, der seit seiner Geburt über besondere Kräfte verfügt, offenbart wurde der Sohn des Ultraman zu sein, hat sich sein Leben grundlegend verändert. Als ein Angriff von Aliens anstand, trat er bisher zweimal in seiner Ultraman-Rüstung in Aktion um die Angreifer zu besiegen, was bisher auch gelang aber es brauen sich neue Stürme zusammen und die Belastung für unseren jungen Helden ist groß.

Shinjiro hat in seinem letzten Kampf das Alien Adacic im Kampf besiegt und getötet. Er selbst leidet an den emotionalen Folgen des Kampfes, weil er einfach ein Lebewesen getötet hat. Für Moroboshi, einem Mitglied der SSSP, stellt sich die Frage ob Shinjiro überhaupt in der Lage ist Ultraman zu sein. Zur gleichen Zeit untersucht die Polizei eine brutale Mordserie, die auch von der SSSP untersucht wird. Der Band endet mit einem fiesen Cliffhanger in der Moroboshi, als Ultraman V7, das Alien Bris zum Kampf herausfordert.


Der dritte Band dient weiter zur Ausarbeitung von Shinjiros Charakterentwicklung. In diesem Band wird viel Bezug auf die Emotionen und die moralischen Werte des Helden kann, was die in Band 2 begonnene Origin-Story fortsetzt.

Interessant ist auch der Aufbau von Moroboshi, der entweder zu Shinjiros Rivalen oder erbittertem Erzeifeind werden wird. Moralisch scheint dieser Charakter bedeutend weniger Skrupel zu haben als Shinjiro, allerdings hat er auch nicht dessen genetische Verantwortung.


Insgesamt ist auch Band 3 sehr solide wenn auch nicht ganz so dynamisch wie seine Vorgänger. Spannend bleiben die Frage was im vierten Band passieren wird, wenn Moroboshi als Ultraman kämpft oder ob Shinjiro schließlich sein Erbe zu 100% antreten wird? Von mir erhält Ultraman 03 die Wertung lesenswert, da die Weichen für einige interessante Entwicklungen gelegt werden.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ultraman 02 | Review

Name: Ultraman 02
Verlag: Tokyopop
Erscheinungstermin: 16. November 2017

Der beste Mann ist immer noch der Ultramann und Band 2 setzt die Stärken des ersten Bandes fort.

Ultraman 01 | Review


Im ersten Band lernten wir Shinjiro, Sohn von Shin Hayata dem ersten Ultraman, kennen. Durch die Vereinigung von Shin mit Ultraman hat sein Sohn besondere Fähigkeiten entwickelt. Als ein Feind aus der Vergangenheit erneut die Erde angreift, muss Shinjiro sein Erbe als Ultraman antreten und zusammen mit der Science Special Search Party (SSSP) die Erde verteidigen.

Nach seiner Feuerprobe wird Shinjiro Teil der SSSP, ist allerdings noch unschlüssig, ob er wirklich Ultraman sein möchte. Um sich mit seinem Kampfanzug vertraut zu machen, absolviert Shinjiro ein paar kleinere Missionen bis er auf ein Alien trifft, welches Menschen brutal ermordet. Es entbrennt eine Schlacht, die von einer Lagerhalle bis in ein belebtes Stadtgebiet geführt wird. Dabei werden wird die Existenz von Außerirdischen der breiten Bevölkerung wieder in Erinnerung gerufen, was offenbar von der SSSP gewollt ist.

Nachdem auch diese Bedrohung abgewendet wurde, brauen sich am Horizont die nächsten Stürme zusammen.


Während Band 1 zur Reetablierung der grundlegenden Plotpunkte sowie des Ultraman-Universums an sich diente, wird im zweiten Band Shinjiro in den Mittelpunkt gerückt. Man kann also von einer Art Origin-Geschichte sprechen, da Shinjiro noch kein ausgewachsener Held ist. Er muss sich mit den Fähigkeiten seines Anzugs vertraut machen und erst verstehen was es heißt Ultraman zu sein.

Dabei setzt der Band den Schwerpunkt eher auf dynamische Action und nutzt die ruhigen Momente als Puffer zwischen den Kämpfen, was allerdings wie ein angenehmer Kontrast zum ersten Band wirkt.


Zusammengefasst steht Ultraman Band 2 seinem Vorgänger in nichts nach und führt, wie einleitend erwähnt, die Thematik gelungen fort. Durch die Nebenstränge ergibt sich Potenzial für kommende Schlachten und eine nebenbei behandelte Mordserie wird sich in Band 3 aufgegriffen. Von mir bekommt Ultraman 02 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!