Ultraman 01 | Review

Name: Ultraman 01
Verlag: Tokyopop
Erscheinungstermin: 10. August 2017

Der beste Mann ist der Mega Mann. Nein eigentlich ist es Ultraman, zumindest im Bereich der Mangas.

Der Ultraman Manga dient als Fortsetzung zur gleichnamigen TV Serie aus den 60er Jahren. Anfangs hielt ich Ultraman für irgendeinen Trash, aber ich wurde überrascht. Positiv überrascht.


Viele Jahre sind vergangen, seit Shin Hayata die Welt als Ultraman vor den Außerirdischen um Zetton gerettet hat. Inzwischen sind die Aliens, Ultraman und die Science Special Search Party (SSSP) verschwunden. Als ein neuer Angriff der Aliens bevorsteht, kehren Shin‘s gelöschte Erinnerungen zurück und er tritt erneut als Ultraman in Erscheinung.

Allerdings ist Shin inzwischen alt geworden. Es wird Zeit für einen neuen Helden. An diesem Punkt tritt Shinjiro, Sohn des Shin Hayata, auf den Plan, der seit seiner Geburt über außergewöhnliche Kraft verfügt, aber diese bisher verborgen hat. Zusammen mit der SSSP und einem neuen Anzug muss Shinjiro das Erbe des Ultraman antreten.


Ultraman 01 schafft den Spagat das klassischen Ultraman-Universum für neue Leser zu etablieren und dabei mit Shinjiro einen neuen Helden einzuführen, der zwar noch etwas blass wirkt, aber ein Held sein will.

Der Stil setzt auf einen realistischeren Ton, ähnlich wie Death Note, kombiniert diesen allerdings mit Science-Fiction-Elementen. Dazu kommt eine ausgewogene Mischung aus Action & Dialog, um den Leser in dieses Universum einzuführen.


Alles in allem ist Ultraman 01 ein gelungener Einstieg in die Fortsetzung zur gleichnamigen TV-Serie, die besonders für Neueinsteiger gedacht ist, da in Kurzform wesentliche Informationen über die alte Serie etabliert werden und zugleich der neue Protagonist eingeführt wird. Ich vergebe für Ultraman 01 das Prädikat lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Splatoon 01 | Review

Name: Splatoon 01
Verlag: Carlsen Manga
Erscheinungstermin: 30. April 2018

Splatoon ist cool. Darüber brauchen wir wohl nicht diskutieren. Den gleichen Gedanken teilen sich wohl der Mangaka Sankichi Hinodeya & Nintendo als der Manga Splatoon entstanden ist. Kann ein Videospiel wie Splatoon als Manga funktionieren? Finden wir es heraus!


In Inkopolis ist ganz schön was los, denn ein großes Turier steht an und verschiedenste Teams nehmen daran. Wer das größte Gebiet in Inkopolis einfärbt und die Revierkämpfe dominiert ist der Sieger. Im Zentrum der Handlung steht das legendäre Team Blau. Was ist daran so legendär? Ihr Ruf unfassbar dämlich zu sein aber das macht nichts denn die vier Mitglieder von Team Blau sind beste Freunde und geben alles. Dabei nehmen sie auch den Kampf gegen die besten Teams auf!

Splatoon 01 ist im Endeffekt die 1:1 Umsetzung des gleichnamigen Videospiels mit dem Fokus auf den Revierkampf (4:4 „Deathmatch“ den jenes Team welches mehr Fläche von der Arena einfärbt. Kombiniert man das mit den Themen Freundschaft, Wettkampf, Teamgeist & etwas Wahnsinn kommt eine unterhaltsame Geschichte raus.


Was den Look angeht verdient Splatoon 01 ein großes Lob, da der Manga sich sehr nah an die Videospiele hält. Leider ist der Manga in schwarz-weiß, da die Vorlage einen gewaltigen Fokus auf Farben setzt und das den Figuren in puncto Wiedererkennungswert geholfen hätte. Inklinge, so heißt das „Hauptvolk“ in Splatoon, sehen halt alle fast gleich. Da helfen auch die Outfits nur bedingt weiter.

Der Manga legt wie die Vorlage viel wert auf Humor. Man muss aber sagen das der Humor des Mangas eher seicht gehalten wurde und mehr in Richtung Slapstick geht. Ich wurde etwas an das alte Dragonball erinnert, was etwas positives ist.


Ich muss meine Aussage aus der Einleitung wiederholen. Splatoon ist cool und das gilt auch für den Manga mit den schusseligen, liebenswerten Hauptfiguren, der simplen Handlung und dem seichten Humor. Abgerundet durch einen vorlagennahen Stil macht der erste Band von Splatoon sehr viel Spaß zu lesen und hat sich das Prädikat lesenswert verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Basilisk 02 | Review [Master Edition]

Name: Basilisk 02
Verlag: Manga Cult
Erscheinungstermin: 13 Dezember 2017

20 Ninja, 2 Schriftrollen und ein blutiger Wettstreit. Das Ninja-Drama Basilsik findet im Sammelband Nr. 2 seinen dramatischen Höhepunkt und enthüllt einige Geheimnisse.

Wie bereits im letzten Beitrag nutze ich für diese Review die äußerst hochwertige Master Edition der Mangarsparte des Cross Cult Verlags.


Nachdem der Friedenspakt zwischen den Ninja-Clans Kouga & Iga aufgelöst wurde um einen blutigen Wettstreit zu entfachen damit die Nachfolge des Tokugawa-Shogunats geregelt werden kann. Gennosuke, der Anführer der Kouga, reist mit seinen besten Kriegern nach Sumpu um zu erfahren warum der Friedenspakt aufgelöst wurde. Die Iga sind den Kouga dicht auf den Fersen und der Krieg hat bereits Opfer auf beiden Seiten gefordert.

Gennosuke befindet sich weiterhin auf dem Weg nach Sumpu um das Mysterium hinter der Auflösung des Friedenspaktes zu erfahren. Die Iga verfolgen ihre Rivalen um den Wettstreit zu gewinnen. Nach vielen blutigen Duellen erfährt Oboro von den Iga schließlich die Wahrheit hinter dem Morden. Um einen möglichen Bürgerkrieg zu verhinden hat Hattri Hanzō den Friedenspakt aufgelöst damit die jeweils 10 besten Ninja der beiden Clans die Thronfolge regeln. Es müssen wenige sterben um viele zu retten. Das Drama erfährt einen emotionalen Höhepunkt an dessen Ende stille herrscht. Der Wettstreit ist beendet und das Shōgunat ist gesichert.


Der Zeichenstil ist qualitativ auf einer Stufe mit dem vorigen Band wobei die Emotionen der Figuren besser rüberkommen. Die Dynamik der Kämpfe ist ebenfalls sehr hoch und wird durch Dialoge sowie Rückblenden nicht ausgebremst.

Ergänzt wird der Wettstreit durch kleine persönliche Handlungsstränge, die die Figuren vertiefen.

Was den Gewaltgrad angeht legt der zweite Basilisk Sammelgang eine etwas härteren Gang an, ist allerdings nicht übertrieben.


Zusammengefasst ist Basilisk ein hervorragender Manga der eine überraschend dunkle Prämisse nutzt die sowohl furchtbar egoistisch erscheint aber auch nachvollziehbar ist. 20 Ninja müssen sterben damit ein Reich überleben kann, allerdings sind nicht alle darauf aus wieder Blut zu vergießen. Der Stil gefällt mir sehr gut und wirkt sehr erfrischend, was auch am Setting mit Ninjas liegt.

Die Sammelbände 1 & 2 sind für sich bereits lesenswert, wobei ich den ersten Band etwas mehr bevorzuge wegen der höheren Anzahl an Duellen. Allgemein ist Basilisk ein lesenswertes Werk, dass durch eine spannende Geschichte, interessante Charaktere und einen ansprechenden Stil punktet.

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Basilisk 01 | Review [Master Edition]

Name: Basilisk 01
Verlag: Manga Cult
Erscheinungstermin: 11. Oktober 2017

20 mächtige Ninjas, 2 Clans, eine uralte Fehde und ein Wettstreit um die Nachfolge des Shoguns. Das ist die Kurzfassung von Basilisk, einem kultigen Manga aus der Feder von Masaki Segawa.

Für diese Rezension und die des zweiten Bandes verwende ich die Master Collection 01 & 02 des Cross Cult Verlags, in der die fünf Bände des Mangas sehr hochwertig vereint werden.


Japan in der Azuchi-Momoyama-Zeit (spätes 16. Jhd). Nach Jahrhunderten des Krieges wird die schreckliche Blutfehde zwischen den Ninja-Clans Iga & Kōga durch Hattori Hanzō beendet. Dies gelingt dem legendären Ninja, als er beide Clans in den Dienst des Shōgun Tokugawa Ieyasu stellt.

Im Jahr 1614 ist Ieyasu zurückgetreten und hat seinem Sohn Hidetaden Posten des Shōgun überlassen. Als es zum Streit wegen der weiteren Nachfolge kommt, die verschiedenen Regierungsmitgliedern Stellung zu den beiden Enkeln Ieyasus beziehen und das Shōgunat zu brechen droht, schmiedet Ieyasu einen Plan. Auf seinen Befehl wird der Waffenstillstand zwischen den Kōga & Iga aufgehoben. Zehn der besten Kämpfer des jeweiligen Clans repräsentieren je einen Enkelsohn und sollen bis zum Tod gegeneinander kämpfen. Dem letzten Überlebenden dieses Wettstreits und dessen Clan soll tausend Jahre Ruhm sicher sein.

Inmitten dieses Krieges stehen die beiden Anführer der Clans Gennosule & Oboro, welche heiraten wollen, um dem ewigen Blutvergießen zwischen den Clans ein Ende zu setzen. Aufgrund des Wettstreits müssen beide entscheiden, ob sie die Person, die sie lieben, oder ihren Clan der Vernichtung preisgeben.

Die Geschichte von Basilisk setzt von Anfang an auf hohes Tempo, vergisst dabei allerdings nicht, die Figuren zu etablieren und die Handlung voranzutreiben. Dabei wird viel Wert auf die Interaktion zwischen den Figuren gelegt, die durch die Namen schwer auseinander zu halten sind, aber durch äußerst unterschiedliche Fähigkeiten auseinander gehalten werden können.


Der Zeichenstil von Basilisk liegt irgendwo zwischen realistisch & phantastisch. Während die Mimiken eher einem realistischen Stil entsprechen, ist das Design der Figuren ausgefallen. Manche sehen aus wie Menschen, andere ähneln Menschen und bei anderen fragt man sich, ob das wirklich noch Menschen sind.

Dazu kommen monströse Fähigkeiten, die zu den teils abnormen Ninjas sehr gut passen, aber bei weitem dezenter eingesetzt werden, als in anderen Ninja-Mangas wie Naruto.

Wie bereits erwähnt, setzt Basilisk auf ein hohes Tempo in Bezug auf die Handlung, aber auch die Kämpfe haben ein sehr hohes Tempo und sind angenehm kurz.


Alles in allem ist Basilisk 01 ein spannender Manga über Liebe, Täuschung, Verrat und politische Intrigen. Der Stil gefällt ebenso wie die Prämisse. Ich bin gespannt, wie dieses Drama im zweiten Sammelband enden wird und vergebe für Basilisk das Prädikat lesenswert!

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One-Punch Man 07 | Review

Name: One-Punch Man 07
Verlag: Kaze Manga
Erscheinungstermin: 3. August 2017

One-Punch Man geht in die siebte Runde und die Schlacht um die Erde geht weiter. Können Saitama und die S-Klasse Helden gegen die außerirdischen Invasoren bestehen? Finden wir es heraus!

Die vorigen Beiträge:


Nach dem Sieg über den Clan der Tiefsee sowie deren König hat die Wahrsagerin Ms. Shibawa vor ihrem Tod eine globale Bedrohung vorrausgesagt. Während einer Besprechung der S-Klasse Helden, wo einige fehlen, wird die A-Stadt von einem Raumschiff verwüstet. Während die S-Klasse Helden gegen die Elite der Invasoren kämpfen, stellt sich Saitama im Raumschiff dem Oberschurken gegenüber. Eine epische Schlacht entbrennt.

Der Kampf um die Erde geht weiter. Während die Helden gegen den Elitekämpfer der Aliens und dessen Abkömmlinge erste Erfolge erzielen, geht der Kampf zwischen Saitama und Lord Boros in die heiße Phase. Die Schlacht endet mit einem Sieg der Heldenvereinung und dem ersten Mal, dass Saitama scheinbar hundert Prozent gegeben hat. Der Preis ist durch die Zerstörung von A-Stadt sehr hoch und scheinbar gibt es auch unter den Helden nur wenig Liebe.


Mit Band 7 wird der Handlungsbogen um die Alien-Invasion abgeschlossen und ich muss den Manga dafür loben. Die Handlungsbögen sind kurz, spannend und werden mit einem hohen Tempo erzählt.

Dazu steigert sich die Inszenierung jedes Mal und die Kämpfe werden bildgewaltig in Szene gesetzt. Mich fasziniert es immer wieder aufs Neue, wie dynamisch Bilder sein können.


Ich bin gespannt, wie lange One-Punch Man den hohen Qualitätsstandard halten kann. Aktuell kann ich von diesem Manga nicht genug kriegen und ich bin gespannt, welche neue Idee der Mangaka One aus dem Hut zieht. Band 7 erhält ein wohlverdientes lesenswert.

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One-Punch Man 06 | Review

Name: One-Punch Man 06
Verlag: Kaze Manga
Erscheinungstermin: 1. Juni 2017

Mehr Helden, mehr Action und eine gigantische Bedrohung. Das alles erwartet den Leser im sechsten Band des Seinen Mangas One-Punch Man.

 


J-Stadt hat sich in ein Schlachtfeld zwischen den Helden und dem König der Tiefsee verwandelt. Nach einer harten Schlacht, in der selbst S-Klasse Helden wie Genos klein beigeben mussten, tritt Saitama, der J-Stadt und die verletzten Helden mit einem beherzten Schlag rettet, auf den Plan. Zur Belohnung wird er in die B-Klasse befördert, doch eine Bedrohung von gigantischem Ausmaß steht ins Haus…

Die Wahrsagerin Miss Shibawa ist verstorben, hat jedoch eine letzte Prophezeiung hinterlassen: Die Erde ist in Gefahr!

Aus diesem Grund ruft die Heldenvereinigung alle S-Klasse Helden zu einer Besprechung ins Hauptquartier in A-Stadt zusammen. Saitama kommt mit, da er momentan nichts Besseres zu tun hat. Die Besprechung wird jedoch unterbrochen, als ein Raumschiff über A-Stadt erscheint und die Metropole pulverisiert.

Die S-Klasse Helden rüsten sich zur Schlacht um die Erde. Während Saitama das Raumschiff stürmt, liefern sich die restlichen Helden einen erbitterten Kampf mit einem Außerirdischen, der sich verfielfältigen kann. Im Raumschiff räumt Saitama das Fußvolk aus dem Weg und trifft auf den Oberschurken, der mehr als einen Schlag aushält. Die Schlacht um die Erde beginnt.


Im Endeffekt setzt der sechste Band 6 des Mangas auf gleichen Stärken, wie bereits beim Handlungstrang mit dem Clan der Tiefsee, nur lernen wir hier die Macht der S-Klasse Helden kennen, wobei ich die Vermutung hege, dass kaum einer der Helden wirklich 100% gab.

Während sich die Helden auf dem Weg Boden einen harten Kampf mit dem Elitekrieger der Invasoren liefern, bekommt es Saitama erstmals mit einem Gegner zu tun, der seinen Hieben standhält.


Alles in Allem baut Band 6, um den Held Saitama die Stärken des Vorgängerbandes weiter aus und wirkt durch den Oberschurken Lord Boros, der sich mit Saitama durchaus messen kann, frischer als zuvor. Langsam wird es fast zur Gewohnheit, aber auch dieser Band erhält das Prädikat lesenswert, da alle Zutaten für einen unterhaltsamen Band gegeben sind.

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One-Punch Man 05 | Review

Name: One-Punch Man 05
Verlag: Kaze Manga
Erscheinungstermin: 6. April 2017

Langsam, aber sicher finde ich wirklich Gefallen an den Reviews zu One-Punch Man, da sich der Manga bisher sehr gut entwickelt hat und seit Band 4 deutlich zugelegt hat, was die Bildgewaltheit angeht.

 


Nachdem Genos, Saitama, Bang & Metal Knight in Zusammenarbeit den Meteor, der Z-Stadt bedroht hat, zerstört haben und Saitama den Hohn anderer Helden, sowie den Unmut der Bewohner Z-Stadts überstanden hat, steht die nächste Katastrophe ins Haus. Der Clan der Tiefsee will die Welt erobern und attackiert die Küstenstadt J-Clan. Eine Truppe von Helden kann das Fußvolk besiegen, aber der König der Tiefsee scheint unbesiegbar zu sein.

Die Schlacht um J-Stadt ist in vollem Gange aber niemand scheint den König der Tiefsee besiegen zu können. Selbst S-Klasse Held Puri Puri Prisoner und der irrsinnig schnelle Speed O‘ Sonic können dem Monster nicht beikommen. Kurz, bevor es dem König gelingt, die Bevölkerung von J-Stadt zu attackieren, stellen sich Genos und Mumen Rider ihm in den Weg. Nach einem weiteren erbitterten Kampf taucht endlich Saitama auf und bezwingt den Schurken mit einem gezielten Schlag.

Aufgrund seiner Taten wird Saitama von der C in die B-Klasse befördert. An Frieden ist jedoch nicht zu denken, denn eine Wahrsagerin sieht das Ende der Welt voraus …


Der Handlungsbogen um den Clan der Tiefsee mit ihrem monströsen König erinnert mich den an Dragon Ball Z Film „Die Entscheidungsschlacht“ mit dem Unterschied, dass verschiedene Helden in verschiedenen Klassen gegen das Fußvolk der maritimen Eroberer Gewinne erzielen, aber gegen den König unterliegen und Saitama den Tag retten muss, wobei jeder vorher zeigen kann, was er drauf hat.

Die Inszenierung ist sehr gelungen und das Tempo bleibt weiterhin konstant hoch. Ich darf dem Mangaka meine Hochachtung für den Mut aussprechen, mit Puri Puri Prisoner einen homosexuellen Helden zu etablieren, der auch noch in der S-Klasse mitwirkt. Seine Geschichte, die in der Kurzform erzählt wird, ist, wie so ziemlich alles, an diesem Werk sehr abgedreht, aber sympatisch.


Auch mit Band 5 weiß One-Punch Man zu gefallen und mit dem Tiefsee Clan, sowie dem König der Tiefsee wird ein weiterer spannender Gegner eingeführt, der sogar den Käfer des Gemetzels inklusive Haus der Evolution in den Schatten stellt. Auch dieser Band erhält von mir das Prädikat lesenswert!

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One-Punch Man 04 | Review

Name: One-Punch Man 04
Verlag: Kaze Manga
Erscheinungstermin: 2. Februar 2017

Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein es ist Saitama, der One-Punch Man und nun ganz offizieller Held. Der überdrehte Seinen Manga geht in die vierte Runde und stellt unsere Helden dieses Mal vor eine gewaltige Aufgabe!


Vor drei Jahren hat Saitama begonnen als Hobby-Held zu arbeiten. Damit die Leute aber auch von seinen Taten erfahren treten er und sein Schüler (oder so) Genos der Heldenvereinigung bei. Nach den ersten Abenteuern steht die nächste Katastrophe ins Haus. Können unsere Helden ihre Heimatstadt retten?

Ein riesiger Meteorit rast auf Z-Stadt zu und S-Klasse Helden werden benötigt, um die Stadt zu retten. Neben Genos treten die Helden Bang & Metal Knight auf den Plan um den Meteor zu stoppen. Selbst die vereinte Machte von drei S-Klasse Helden kann nichts bewirken. In letzter Sekunde zerstört Saitama den Meteor, dessen Trümmer jedoch Schäden an der Stadt anrichten. Trotz dieser großen Heldentat sieht sich Saitama dem Unmut anderer Helden und der Bevölkerung ausgesetzt, kann jedoch den Hass & Hohn überwinden.

Kaum sind diese Prüfungen bestanden, erwartet unser dynamisches Duo eine noch größere Herausforderung. Maritime Kreaturen wollen die J-Stadt, eine Küstenstadt, erobern. Trotz des heftigen Widerstandes der Heldenvereinigung bleibt der König der Meeresbewohner ungeschlagen.

Es wird Zeit für das Duo einzuschreiten …


In puncto Spannung & Inszenierung funktioniert der vierte Band von One-Punch Man hervorragend. Gleiches gilt auch für Zeichnungen, die eine angenehme Abwechslung zwischen lustigen Szenen und bildgewaltige Action bilden. Dabei ist es toll wenn neben Saitama auch andere Figuren kämpfen dürfen und durchaus Siege erringen können.

Das Tempo der Geschichte ist erneut sehr hoch und wird auch durch längere Dialoge nicht ausgebremst. Man merkt eine spürbare Zunahme der Qualität und scheinbar ist mit dem Ende dieses Bandes endlich ein wirklich mächtiger Feind erschienen.


Man merkt die Entwicklung von One-Punch Man und wie der Manga langsam in eine klarere Richtung geht. Das Tempo bleibt angenehm und der irrwitzige Stil zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen, da sowohl die Helden, als auch die Monster vor Kreativität nur so strotzen. One-Punch Man 04 erhält von mir ein wohlverdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Fullmetal Alchemist (Ein Netflix-Film) | Review

Titel: Fullmetal Alchemist
Originaltitel: Fullmetal Alchemist
Laufzeit: 135 Minuten
Erscheinungsjahr: 2017
Produktionsland: Japan

Fullmetal Alchemist ist ein populärer Manga aus Japan, der bereits mehrmals als Anime-Serie & -Film umgesetzt wurde. 2017 wurde in Zusammenarbeit zwischen Square Enix & Oxybot Inc. der Fullmetal Alchemist Realfilm produziert. Dieser Dark-Fantasy-Science-Fiction-Abenteuer Hybrid umfasst jedoch „nur“ die ersten vier Bände der originalen Haupthandlung, was jedoch bei einem so umfangreichen Werk kein Fehler ist.


Als die Brüder Ed & Al als Kinder mit der Alchemie experimentieren, um ihre verstorbene Mutter ins Leben zurückzuholen, verlor Ed seinen kompletten Körper während Al einen Arm & ein Bein verlor.

Viele Jahre später haben die beiden, inzwischen erwachsenen Brüder eine Ausbildung zu staatlichen Alchemisten absolviert und suchen den Stein der Weisen, um ihre Körper wiederherzustellen. Dabei gerät das Duo nicht nur in eine Verschwörung des Militärs, sondern auch ins Visier der Humunculi, künstlich geschaffener Menschen.

Der Fullmetal Alchemist verfolgt eine recht überschaubare Geschichte, die jedoch mit einem angenehmen Tempo erzählt. Humor, Action und Drama wechseln sich als erzählerische Elemente ab, was der Geschichte Charme verleiht.

Charme hat ebenfalls die Besetzung wobei ich die Nebenfiguren, wie die Homunculi Lust, oder den Soldaten Though Marcoh, irgendwie mehr mag, als die eigentlichen Hauptfiguren. Dabei ist Al ein faszinierender und sehr tragischer Charakter, schließlich fehlt ihm der komplette Körper und seine Seele muss in einer leeren Rüstung leben. Von ihm hätte ich gern viel mehr gesehen, wobei auch von Ed und seiner, fast schon fanatischen Suche nach dem Stein der Weisen, eine gewisse Faszination ausgeht.

Die Effekte sind für eine japanische Produktion sehr solide und zeitweise sehr bildgewaltige. So sieht das Finale äußerst imposant und die anfängliche Verfolgungsjagd dank der eingesetzten Alchemie sehr bildgewaltig aus. Dazu kommt ein hörenswerter Soundtrack und eine überraschend hochwertige deutsche & englische Lokalisierung. Klar der O-Ton ist immer autenthischer, aber dennoch funktionieren die anderen Sprachen sehr gut, auch wenn nicht alles optimal übersetzt wurde.


Ich mag den Fullmetal Alchemist Realfilm, was nicht überrascht, da ich viele Mangaverfilmung mag. Natürlich wäre handlungstechnisch viel mehr drinnen gewesen, aber wie jeder andere Film ist auch Fullmetal Alchemist an seine Laufzeit gebunden. Daher bleibt ein Blick in den Manga/Anime oder in Wikipedia nicht erspart, um alles zu verstehen, was die Welt betrifft. Ich halte den Film für sehenswert, muss jedoch ein bedingt sehenswert vergeben, wenn man noch nie in Kontakt mit der Vorlage gekommen ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zum Fullmetal Alchemist Realfilm

Fullmetal Alchemist Live Action Movie von LukeRainbowCreativ
HAGANE NO RENKINJUTSUSHI (Fullmetal Alchemist) von Le Füm Blog
„Dieser Film versucht so viel, und doch wieder nichts“ Fullmetal Alchemist Live Action Movie Review von Sunset-Law

One-Punch Man 02 | Review

Name: One-Punch Man 02
Verlag: Kaze Manga
Erscheinungstermin: 6. Oktober 2016

Vor einigen Monaten habe ich den ersten Band von One-Punch Man vorgestellt. Nach einer zu langen Wartezeit geht es mit Band 2 weiter!

One-Punch Man 01 | Review


Im ersten Band lernten wir Saitama kennen der nach einem dreijährigen Training unfassbare Stärke erlangt hat und nun als Hobby-Held aktiv ist. Der Cyborg Genos will ebenfalls so stark werden wie Saitama und möchte sein Schüler werden. Zusammen nimmt das ungleiche Duo den Kampf gegen schreckliche Monster aus dem sogenannten Haus der Evolution auf.

Der Kampf gegen die Monster aus dem Haus der Evolution geht weiter. Saitama und Genos stürmen das gleichnamige Haus, wo die beiden auf das ultimative Monster, den Käfer des Gemetzels, treffen. Nachdem diese Bedrohung durch einen beherzten Schlag abgewendet wurde, steht die nächsten Gefahr ins Haus.

Eine Gruppe namens Paradisos will Personen, die nicht arbeiten wollen, von den Arbeitern durchfüttern lassen. Da alle Mitglieder dieser Gruppe eine Glatze haben muss Saitama einschreiten, um nicht mit ihnen verwechselt zu werden.

Der Band endet einer Identitätskrise aber davon beim nächsten mal mehr!


Der Stil von One-Punch Man ist äußerst detailliert und jeder ernste Moment wird durch Humor aufgelockert. Das Design der Figuren ist hervorragend und besonders der Käfer des Gemetzels sieht ziemlich cool aus.

Loben muss ich auch die simple Erzählstruktur. One-Punch Man hält sich nicht mit Kleinigkeiten auf, sondern konzentriert sich auf die wesentlichen Abenteuer des Hobby-Helden.


Alles in allem ist One-Punch Man Band 2 genauso gut wie sein Vorgänger und erhält daher das Prädikat lesenswert, da allein die überspitzten Kämpfe sehr erfrischend sind.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Manga Update vom 24.02.18 | Storytime

Ich war mal wieder bei Thalia, welch Überraschung, um meinen Jahresbonus einzulösen. Da ich aktuell mit den Romanen Isoliert, Tote Mädchen Lügen nicht (❤️), Sleeping Beauties und American Gods gut versorgt bin muss etwas Nachschub bei den Mangas her.

Neben One-Punch Man und All you need is kill könnt ihr euch also auf folgende Reviews in der nächsten Zeit freuen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. Wir lesen uns morgen!

Seven Deadly Sins 02 | Review

Name: Seven Deadly Sins
Verlag: Carlsen
Erscheinungstermin: 26. Mai 2015

Da mir der erste Band von Seven Deadly Sins sehr gut gefallen hat, kommt nun meine Review zu Band 2 bevor ich mich One-Puch-Man & dem lange überfälligen All you need is kill widme!

Seven Deadly Sins 01 | Review


Im ersten Band lernten wir Britannias Prinzessin Elisabeth kennen, die ihr Königreich retten will, indem sie den geächteten Ritterorden Seven Deadly Sins finden und rekrutieren möchte. Nachdem sich Melodias der Prinzessin angeschlossen hat und das Duo mit Diane bereits das zweite Mitglied der Deadly Sins gefunden hat, bittet der heilige Ritter Gilthunder zum Tanz!

Nach einer kurzen Auseinandersetzung, bei der Melodias verletzt wird, erfährt die Truppe mehr über den Verbleib der restlichen Deadly Sins. Das nächste Ziel der Truppe ist das Gefängnis Baste um Ban, die Todsünde der Habgier zu befreien. Dies stellt sich jedoch als schwerer heraus als gedacht, da sich der Truppe eine Gruppe von Elitekämpfern der heiligen Ritter, genannt Weird Fangs, in den Weg stellt. Der erste große Kampf entbrennt und Ban bricht aus seiner Zelle um Meliodas, seinen ehemaligen Hauptmann, zu treffen.


Band 2 führt die Stärken des ersten Bandes fort und baut die Figuren weiter aus. So findet Elisabeth ihren Mut und will alles daran setzen ihr Reich zu retten. Außerdem erfahren wir etwas mehr über Meliodas Kräfte, die nicht von dieser Welt sind und sein abgebrochenes Schwert, welches über gewaltige Macht verfügt.

Mit Ban wird ein neuer Charakter eingeführt, der wie die restlichen Deadly Sins scheinbar ein wahres Monster ist.

Der Zeichenstil, in Kombination mit dem anrüchigen Humor, gefällt mit weiterhin sehr gut und besonders das Design der Weird Fangs ist wirklich abgefahren.


Seven Deadly Sins Band 2 ist ebenso lesenswert wie sein Vorgänger und führt die Stärken des Bandes in allen belangen fort. Ich bin gespannt wie sich die Handlung weiterentwickelt aber das werde ich im Anime erfahren.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Seven Deadly Sins 01 | Review

Name: Seven Deadly Sins
Verlag: Carlsen
Erscheinungstermin: 17. März 2015

Seven Deadly Sins ist eine Manga-Serie aus der Feder von Nakaba Suzuki, die dem Genre des Schōnen zuzuordnen ist. Das heißt Abenteuer, Action & Fantasy stehen im Fokus, jedoch hat dieser Manga auch eine gewisse humoristische Note!


In der Region Britannia wurde der König von Liones durch die heiligen Ritter gestürzt. Prinzessin Elisabeth konnte dem Putsch entgehen und zieht nun durch die Lande, um die Seven Deadly Sins zu sich zu rufen. Bei dieser Truppe handelt es sich um einen ehemaligen Ritterorden, der wegen der Verschwörung zum Thronraub geächtet. Der Orden umfasst 7 mächtige Krieger, von denen jeder für eine der 7 Todsünden steht.

Auf ihrer Suche trifft Elisabeth auf den kindlichen Meliodas, Besitzer einer Bar, Sünde des Zorns, sowie Anführer der Seven Deadly Sins und dessen Gefährten, dem sprechenden Schwein Hawk. Meliodas verbündet sich mit Elisabeth, um die restlichen Sins zu finden und das Königreich zu retten. Dabei sind Konfrontationen mit den Rittern vorprogrammiert.

Der Band endet mit dem Treffen zwischen Meliodas & Elisabeth, sowie der Riesin Diane, der Sünde der Eifersucht und dem Ritter Sir Gilthunder. Ein Kampf steht bevor.


Ich mag den Zeichenstil von Seven Deadly Sins, der mir so seltsam vertraut vorkommt, obwohl ich ihn nicht wirklich zuordnen kann.

Die Zeichnungen der Figuren sind in Kombination mit dem anzüglichen Humor, sowie den hervorragenden Grimassen von Hawk äußerst ansprechend. Außerdem ist die Action dynamisch in Szene gesetzt, wobei man davon nicht viel gesehen hat.

Wie erwähnt kommt Seven Deadly Sin mit einem recht anzüglichen Humor des Weges und genau da liegt eine Stärke des Mangas. Die „Grapschattacken“ von Melodias sorgen immer wieder für Lachen und Hawk trägt auch seinen Teil dazu bei.


Zusammengefasst ist Seven Deadly Sins ein interessanter Manga, der viel Potenzial hat. Der Humor funktioniert sehr gut, aber auch die grundlegende Handlung klingt äußerst interessant. Ich bin gespannt, wie es weiter geht, und werde auch dem Anime eine Chance geben. Seven Deadly Sins Band 1 bekommt von mir ein wohlverdientes lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Seven Deadly Sins 1

Dark Hideout | Review

Name: Dark Hideout
Autor: Masasumi Kakizaki Release: 2. Oktober 2014
Verlag: Egmont Manga

Ein Manga, den ich schon lange vorstellen wollte, ist Dark Hideout von Masasumi Kakizaki. Bei diesem Manga muss ich immer an The Hill Have Eyes in Kombination mit einem kleinen Familiendrama denken.


Nach dem Tod ihres einzigen Kindes, ist die Ehe von Seiichi und Miki ein einziges Martyrium. Streitereien stehen an der Tagesordnung und Miki gibt ihrem Mann die Schuld am Tod ihres Kindes.

Seiichi möchte mit einem romantischen Urlaub auf einer idyllischen Insel der Beziehung zu einem Neuanfang verhelfen. Doch nichts ist, wie es scheint.

Was oberflächlich wie ein Manga mit mutierten Bewohnern einer Höhle wirkt, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als sehr düsteres Sozialdrama mit Themen wie Schuld & Sühne, Zorn, Wahnsinn und dem Wunsch, eine liebende Familie zu haben.


Der Stil des Mangas passt perfekt zur düsteren Geschichte und besticht sowohl durch detaillierte Personen, als auch durch ein groteskes Monster.

Auf explizite Gewaltdarstellung wird verzichtet. Viel mehr wird auf eine Gore-artige Darstellung gesetzt, was heißt, dass die Gewalt angedeutet wird, jedoch die Ausführung nicht gezeigt, sondern das Ergebnis der Gräueltat.


Zusammengefasst ist Dark Hideout ein gelungener Mysterymanga, der etwas mehr ist, als eine simple japanische Version von The Hill Have Eyes. Wer sich auf die Geschichte einlässt, wird ein tiefgreifenderes Drama finden und selbst das genretypische Monster ist mehr als nur der notwendige Killer. Ich vergebe ein verdientes lesenswert und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

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Dark Hideout – Taschenbuch

Hellsing Band 10 | Review [FINALE]

Titel: Hellsing 10
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Nach 10 Jahren Arbeit, findet Kõta Hiranos Epos ein furioses Finale, in dem alle Fäden zusammenlaufen und sich dieses Drama komplett auflöst. Ich danke all meinen Lesern, die diese Beitragsreihe verfolgt haben und mir ist klar, dass die Beiträge qualitativ immer wieder schwankten.


Im letzten Band trafen die letzten Mächte von Hellsing und Millennium aufeinander, um diesen Krieg endgültig zu entscheiden. Nachdem Alucard scheinbar besiegt wurde, müssen Seras & Integra ran. Erstgenannte befindet sich mitten im Kampf mit dem Hauptmann, welcher sich als Werwolf entpuppt.

Gemeinsam mit der moralischen Unterstützung durch die Seele von Pip schafft es Seras, den Hauptmann zu erschlagen. Danach unterstützt sie Integra bei der Vernichtung des Majors, während ein sterbender Walter den Wissenschaftler von Millennium und somit deren letztes Mitglied tötet. Kurz darauf stirbt auch Walter. Millennium ist ausgelöscht und der Friede wurde wiederhergestellt.

30 Jahre später ist Integra immer noch die Chefin von Hellsing und blickt zusammen mit Seras & Alucard in eine positivere Zukunft. Ende ..


Das war also der Horrormanga Hellsing. Ich muss ehrlich sagen, dass meine Erwartungen bei Weitem übertroffen wurden. Sowohl erzählerisch, als auch zeichnerisch hat sich der Mangaka sichtbar verbessert. Die Figuren wurden im Laufe der Zeit immer definierter und wirkten auch immer erwachsener. Besonders Alucard hat sich vom lässigen Vampir mit Hut zum wahren Herrscher der Nacht entwickelt aber auch Pater Andersen, Seras, Integra und alle anderen haben sich mit dem düsteren Fortschritt verändert.

Wusste die Handlung zu Beginn noch nicht genau, wo sie hin will, entwickelt sich ab Band 4 ein klares Bild. Dabei sei erwähnt, dass die Handlung nicht gestreckt wurde, sondern recht straff erzählt wird. Man merkt dies beispielsweise an Band 7, der sich nur mit einer Schlacht beschäftigt.

Ich bin froh, diesen kultigen Manga gelesen zu haben und bedanke mich bei euch, die zehn Reviews Hellsing ertragen zu haben. In Zukunft möchte ich mehr Abwechslung in die Kategorie Manga Review bringen. Somit wars das von meiner Seite und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellsing Band 09 | Review

Titel: Hellsing 09
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Herzlich willkommen zur vorletzten Hellsing Review. Es fehlt nicht mehr viel um dieses Drama zu beenden.


In Band 8 hat Alucard seine komplette Macht freigesetzt und die feindlichen Truppen vernichtend geschlagen. Anschließend begann das epische Duell zwischen Alucard & Andersen.

Die Schlacht zwischen Andersen & Alucard geht weiter. Als es für den Vampir schlecht aussieht schreitet Seras ein und verhilft Alucard zum Sieg. Der Krieg ist noch nicht vorbei. Während Alucard den Verräter Walter zum Tanz bittet, misst sich Seras mit der stummen rechten Hand des Majors und Integra nimmt sich die Wurzel allen Übels vor.


An Band 9 mag ich den Umstand das erneut jeder wichtige Charakter mitkämpfen darf und somit genug Screentime bekommt. Weiters sind die Kämpfe sehr unterschiedlich gestaletet. Andersen vs Alucard ist reiner Kampf zwischen zwei Monstern, wobei Andersen sogar etwas furchteinflößender ist, da er jegliche Menschlichkeit verloren hat. Die Kämpfe Alucard vs Walter und Seras vs Der Hauptmann zeichnen sich für den Einsatz physischer Kraft aus, was deutlich dynamischer wirkt. Der erstgenannte Kampf nimmt eine obskure Wendung als sich sowohl Walter als auch Alucard in Kinder verwandeln. Das ist selbst mir etwas zu abgedreht.


Band 9 glänzt mit eindrucksvollen Kämpfen, starken Bildern und dem nutzen vieler Figuren. Von einigen Figuren müssen wir uns verabschieden während es bei anderen spannend bleibt wer überlebt & wer stirbt. Ich gebe Hellsing Band 9 das Prädikat lesenswert und wir lesen uns nächsten Beitrag wieder!

Hellsing Band 08 | Review

Titel: Hellsing 08
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Hellsing geht in die achte Runde und der bizarre Totentanz in London nähert sich der großen Entscheidungsschlacht. Viel Spaß!


Im letzten Band führten Pip und Seras eine blutige Schlacht gegen Oberleutnant Zooling Blitz und ihre Truppe. Im Verlauf der Schlacht verlor Pip sein Leben ermöglichte Seras dafür die Entfaltung ihrer wahren Macht als nun vollwertige Vampirin. Anschließend versammelten sich alle Kämpfer in London zur Entscheidungsschlacht.

Alucard erreicht das Schlachtfeld und löst alle Bannsiegel, was ihm seine mächtigste Technik ermöglicht, die Befreiung der gefangenen Seelen. Alucard entpuppt sich als Dracula und entfesselt ein Inferno des Todes in Form einer gigantischen Armee von Untoten. Jedes Opfer Alucards wird somit unter seiner Kontrolle zurückgeholt. Inmitten dieses Chaos nutzt Pater Andersen eine heilige Reliquie, was ihm den letzten Rest an Menschlichkeit nimmt. Es kommt zum epochalen letzten Duell zwischen Andersen und Alucard.


Was haben Hellsing und The Wolf of Wall Street gemeinsam? Beide Werke wollen mit fortschreitender Handlung mehr. Mehr Eskalation. Mehr Schock. Mehr Ekstase.

Kõta Hirano traut sich all seine, teils seltsamen, Fantasien in Bildern festzuhalten. Der Kampf zwischen Alucard & Pater Andersen gehört zu den besten Duellen, die ich jemals in Mangaform gesehen habe. Hier wird Gnadenlosigkeit, Grausamkeit & Dualismus (Glauben gegen Unglauben, Leben gegen Unleben) harmonisch vermischt.


Langsam wiederhole ich mich bei den Fazits. Hellsing Band 8 behält die hohe Qualität der Vorgänger bei und schafft es überraschenderweise dem ganzen wieder eine Krone aufzusetzen. Ich vergebe ein verdientes lesenswert und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Hellsing Band 06 | Review

Titel: Hellsing 06
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Langsam, aber sicher nähern wir uns dem Finale von Hellsing. Inzwischen bin ich von der Reihe sehr positiv angetan, obwohl die Handlung immer wieder schwankt, wird die optische Präsentation immer besser. Nun viel Spaß mit Band 6!

Hellsing Band 01 | Review

Hellsing Band 02 | Review

Hellsing Band 03 | Review

Hellsing Band 04 | Review

Hellsing Band 05 | Review


Im letzten Band hat Millenium London attackiert und die komplette militärische Infrastruktur lahmgelegt. Alucard hat einen recht einseitigen Kampf gegen den Jäger & Vampir Rip van Winkle auf einem gekaperten Flugzeugträger ausgetragen und Pater Anderson ist in England angekommen.

Die Schlacht, besser gesagt das Massaker von London, ist in vollem Gange, aber Widerstand regt sich Form von Hellsing und der vatikanischen Organisation Iskariot mit Pater Andersen an der Spitze. Während die Gotteskrieger des Vatikans & Walter in der Innenstadt kämpfen, macht sich Alucard auf den Weg nach London.

Zur gleichen Zeit beginnt die Vampirin Zooling Blitz mit ihren Männern den Angriff auf das Hellsing Anwesen. Dieses wird jedoch von Seras und den Söldnern tapfer gehalten. Das nächste Duell bahnt sich an …


Hellsing 06 glänzt durch eine klasse Inszenierung und dem Einsatz von anderen Figuren im Kampf. So greifen Walter, Seras, Pater Andersen und die Wild Geese Söldner zu den Waffen um für die Lebenden zu kämpfen. Besonders der Einsatz von Seras und ihren übertriebenen Waffen passt zur Schlacht.

Das Massaker selbst wird schonunglos dargestellt und die Opferzahlen liegen in unbekannter Höhe. Ich muss den Mangaka für die fast schon sadistische Darstellung des Krieges loben, denn so sieht wahrer Splatter aus.

Ich frage mich jedes mal, wie man die Darstellung im nächsten Band toppen kann und jedes Mal werde ich durch neue Bilder überrascht.


Alles in allem setzt sich der erreichte Qualitätsstandard fort und überzeugt auf ganzer Linie. Die Schlacht schreitet voran, jeder darf/muss mitkämpfen und ich vergebe das wohlverdiente Prädikat lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellsing Band 04 | Review

Titel: Hellsing 04
Verlag: Planet Manga
Genre: Horror

Nach dem etwas enttäuschenden dritten Band geht der Kampf zwischen Nazis, protestantischen Ritter & katholischen Gotteskämpfern im wesentlich besseren vierten Band weiter. Viel Spaß!

Hellsing Band 01 | Review

Hellsing Band 02 | Review

Hellsing Band 03 | Review


Im dritten Band wurden Alucard, Seras & Pip nach Südamerika geschickt, um Informationen über Millennium zu sammeln. Dabei geraten die beiden Vampire in einen Hinterhalt der örtlichen Polizei, der vom mysteriösen Major gelegt wurde. Das Hotel verwandelt sich in ein Schlachtfeld und als der Vampir Tubalcaine Alhambre die Bühne betritt, beginnt der blutige Tanz.

Alucard & Tubalcaine Alhambre liefern sich eine blutige Schlacht, aus der unser Lieblingsvampir jedoch siegreich hervorgeht. Durch Feindesblut erhält Alucard Informationen von Millenium, während der Major den Kampf aus dem Hintergrund beobachtet hat. Millenium ist eine Nationalsozialistische Organisation bestehend aus einer 1000 Mann starken Truppe von „Nicht-Menschen“, sprich Vampire und scheinbar anderen Monstern.

Hat Band 3 mit der Handlung noch geschwächelt, legt Hellsing 4 nun richtig los. Der Leser erfährt viel über Millennium, deren Anführer „Der Major“, deren Vergangenheit, auch über deren Begegnung mit Alucard und das Ziel dieses Bataillons, nämlich Krieg, Totalen Krieg, Zerstörung & Tod über England, sowie Hellsing zu bringen. Währenddessen bereitet sich Hellsing vor und auch der Vatikan mobilisiert alle Ritterorden.


Optisch setzt Hellsing 4 neue Akzente in Puncto Gewaltgrad, der durch die Decke schießt. Ich weiß, in jedem Band spreche ich die Gewalt an, aber dieses Stilmittel ist untrennbar mit Hellsing verbunden.

Besonders muss ich die Elitekämpfer des Majors und den Oberschurken selbst loben. Die Elitekämpfer sehen ziemlich cool aus und ich wette, deren Kämpfe werden sehenswert & brutal. Der Major selbst wirkt nicht besonders imposant, aber man merkt seinen inneren Wahnsinn sowie die Mordlust sehr deutlich.

Allgemein hat die zeichnerische Qualität erneut zugenommen.


Zusammengefasst ist Hellsing 04 der bisher beste Band der Reihe und führt die Handlung auf den richtigen Weg. Außerdem hat sich der Stil des Mangakas stark verbessert. Ich vergebe das Prädikat lesenswert und bin gespannt wie es nun weitergeht!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellsing Band 02 | Review

Titel: Hellsing 02
Verlag: Panini Manga
Genre: Horror
Release: 16. Januar 2008

Es geht weiter mit Hellsing, dem kultigen Horrmanga aus der Feder von Kõta Hirano, dem wir auch den Manga Drifters verdanken. Viel Spaß mit meiner Review zu Band 2!

Hellsing Band 01 | Review


Im ersten Band haben wir den Vampir Alucard, ein Akronym für Dracula, seine Partnerin Seras, sowie Sir Integra Hellsing, den Butler Walter und Pater Andersen kennenlernt. Die Gefahr durch die häufiger erscheinenden Vampire wird immer größer und Hellsing muss sich für den kommenden Sturm wappnen.

Band 2 behandelt zum Großteil den Kampf um das Hellsing Hauptquartier, dass von den Valentine Brüdern und einer Armee von Ghouls attackiert wird. Ziel des Angriffs ist die Zerschlagung von Hellsing, sowie die Ermordung des Roundtables, zwölf einflussreiche Personen aus Politik, Wirtschaft & Militär. Nach einem heftigen Kampf, in dem Walter, Alucard & Seras zeigen, was sie können, werden die Aggressoren zurückgedrängt.

Der Band endet mit einem Gespräch zwischen Integra & Maxwell, dem Leiter von Iskariot, dem katholischen Gegenstück von Hellsing, sowie der Etablierung der mysteriösen Gruppe Millenium, scheinbar Nazis.


Künstlerisch hat sich Kõta Hirano massiv verbessert und läuft zur Höchstform auf. Der Gewaltgrad zieht weiter an, ebenso die markanten Gesichter, wobei Integra immer wieder mehr wie ein Kind aussieht, als eine Erwachsene. Das absolute Highlight in diesem Band ist der Kampf zwischen Alucard und einem der Valentine-Brüder. Unser Vampir mit Hut zeigt einen Teil seiner wahren Macht & entpuppt sich als schier unbesiegbares Monster.

Man merkt bereits einen qualitativen Sprung, was die Zeichnungen und den Stil angeht.


Hellsing Band 2 übertrumpft den Erstling in allen belangen und vertieft sowohl die Geschichte als auch die Figuren. Mir hat dieser Band sehr gut gefallen, da sich Handlung, Action & Dialog angenehm mit etwas Humor abwechseln, der nicht mehr so aufgesetzt wirkt, wie im ersten Band. Ich vergebe für Hellsing Band 2 das Prädikat lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellsing Band 01 | Review

Titel: Hellsing 01
Verlag: Panini Manga
Genre: Horror
Release: 15. August 2007

Das neue Jahr ist angebrochen und ich starte eine neue Manga Review Serie. Wie im Titel angedroht, geht es nun um Hellsing, einem Horrormanga aus der Feder von Kõta Hirano. Der Manga erschien zwischen 1997 & 2008 in 95 Kapitel, die in 10 Bänden zusammengefasst wurden.

Außerdem gab es zwei Animes, die von mir & Ainu89 vorgestellt wurden:

Der Anime Exzess vom 28.10 bis 29.10.17 | Storytime/Gedankenspiel

Special: Anime vs Anime – „Hellsing“ vs „Hellsing: Ultimate“ von Ainu89


Seit Jahrhunderten kämpft die Hellsing-Organisation gegen Vampire, Untote & andere Bedrohungen für die protestantische Gemeinschaft. Als immer mehr Vampire auftauchen, entsendet Sir Hellsing und Lady Integra Wingates Hellsing ihren besten Vampirjäger, den Vampir Alucard, um die Bedrohung einzudämmen.

Gefahr droht jedoch nicht nur durch die Vampire, sondern auch den Vatikan, der im ewigen Zwist mit der Hellsing-Organisation liegt.

Der erste Hellsing-Band dient zur Etablierung der Hauptfiguren, der wichtigsten Organisationen, sowie dem grundlegenden Setting.


Hellsing besticht durch einen besonderen Zeichenstil, der auf harte Konturen, explizite Gewaltdarstellung und markante Gesichter fußt. Der Mangaka versteht es, die sadistischen Neigungen der Figuren (besonders von Alucard) stilvoll in Szene zu setzen, ihnen aber genug Tiefgang zu geben, um sie interessant zu halten.

Zu erwähnen wäre der Umstand, dass so gut wie jede Figur in Hellsing Handschuhe trägt. Warum das so ist, kann ich nicht sagen, aber es ist trotzdem erwähnenswert.


Zusammengefasst bildet Hellsing 01 einen etwas holprigen, aber gelungenen Einstieg in den Manga, der die wichtigsten Figuren etabliert und den Leser darauf vorbereitet, was noch kommen wird. Ein richtiger Bösewicht fehlt noch, jedoch wird bereits angedeutet, dass jemand die Vampire künstlich erschaffen muss. Ich gebe Hellsing das Prädikat lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gyo | Review

Titel: Gyo
Verlag: Viz
Genre: Horror
Release: 21. April 2015

Eigentlich wollte ich mich auf das Werk „All you need is kill“ stürzen, jedoch wird dieser Manga, beziehungsweise die Light Novel, auf Grund des zähen Schreibstiös, vertagt. Heute geht es mir um den Horrormanga Gyo von Junji Ito!

Kurze Info am Rande. Ich habe den Sammelband gelesen und nutzt diesen als Basis für die Review.


Das Paar Tadashi & Kaori verbringt einen Tauchurlaub auf Okinawa. Kaori hat einen hyper sensiblen Geruchssinn und als das Paar einen Fisch mit Beinen trifft, nimmt das Grauen seinen Anfang. Angewidert von dem ekelhaften Gestank des Fisches bittet Kaori ihren Freund, die Abnormität zu beseitigen, was dieser auch tut.

Am nächsten Tag strömen tausende Meeresbewohner mit Beinen an Land und sorgen für Chaos. Tadashi & Kaori reisen nach Tokyo zurück wo sie sich sicher fühlen. Als die groteske Armee schließlich Tokyo, danach ganz Japan und schließlich den gesamten Globus attackiert, wird den Protagonisten, sowie dem Leser das volle Ausmaß der Bedrohung klar. Der Todesgestank senkt sich auf die Erde herab und infiziert Mensch & Tier.

Gyo gehört zu den kreativsten Horrorgeschichten, die ich jemals gelesen habe. Der Autor Junji Ito versteht es, interessante Figuren zu erschaffen und den Horror zu beschreiben, ohne ihn zu entmystifizieren. Es gibt Erklärungen, woher diese „Wesen“ kommen, aber mehr als Theorien scheinen alle Erklärungen nicht zu sein denn es gibt keine Belege. Eines ist jedoch klar, der Tod kommt aus dem Meer. Dazu kommt eine scheinbare Immunität vor der Todesseuche, die jedes Lebewesen grotesk verzerrt und ein offenes Ende.


Gyo ist eine Horrorgeschichte, wobei der Fokus auf dem Bodyhorror liegt. Bei dieser besonders ekelhaften Form des Horror steht die groteske Veränderung des Körper im Mittelpunkt. Junji Ito, sowohl Autor, als auch Zeichner, hat sich sehr detailliert ausgetobt, um den Ekel möglichst plastisch darzustellen. Es gab mehr als eine Stelle, die sich eingebrannt hat und etwas auf den Magen schlug. Genau darin liegt aber auch der Reiz, denn mit jedem Kapitel steigt die Neugier, welche kranken Ideen der Mangaka nun für den Leser bereithält.


Zusammengefasst ist Gyo eine kurze aber interessante Serie, da in 19 Kapiteln eine derart abgedrehte Horrorgeschichte erzählt wird, wie ich sie selten gelesen habe. Der Erzählstil ist sehr flüssig, nimmt sich Zeit, die Figuren zu entwickeln und entwickelt den Schrecken immer weiter. Die Zeichnungen sind sehr detailliert, was für einen hohen Ekelfaktor sorgt. Ich gebe Gyo das Prädikat lesenswert, jedoch sollte man einen eher stabilen Magen mitbringen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Links zu Amazon (englische Fassung):

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 re:member 07 | Review

Titel: re:member 07
Verlag: Manga Egmont
Genre: Horror
Release: 5. Oktober 2017

Das Finale der Leichensuche bahnt sich an und die Spannung steigt. Wo ist der letzte Leichenteil und wird die Gruppe endlich ein Morgen erleben? Finden wir es heraus!

Die vorigen Reviews:

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Als die Gruppe dem roten Mädchen ihr Stofftier entreißt, dreht dieses vollkommen durch und tötet die Überlebenden innerhalb weniger Sekunden. Da der letzte Leichenteil unauffindbar ist, muss er sich im Stofftier des roten Mädchens befinden. Das Finale bahnt sich an.

Die Leichensuche muss endlich beendet werden. Am elften Tag fasst die Gruppe den Plan, dem roten Mädchen das Stofftier zu nehmen und den darin befindlichen Leichenteil an sich zu bringen. So könnte Harukas Leiche endlich komplettiert werden und der Schrecken hätte ein Ende. Der Plan geht auf, aber die Konsequenzen sind fatal. Asuka hat die Leichensuche erfolgreich beendet, aber Rie, Kenji, Shota & Rumiko sind gestorben, wodurch ihre Erinnerungen an Asuka ausgelöscht werden. Takahiros Schicksal bleibt vorläufig ungewiss. Asuka tauscht den Platz mit Haruka & ist nun in der Schule gefangen. Der Fluch ist also auf sie übergegangen. Eine weitere Leichensuche bahnt sich an…


re:member 07 bildet den würdigen Abschluss einer spannenden Gruselgeschichte mit den gleichen Stärken wie die vorigen Bände und erhält von mir das Prädikat lesenswert! Nun folgt noch ein allgemeines Fazit zum Manga, beginnend mit den Figuren. Die Figuren waren alle sympathisch & einprägsam, wobei mein Liebling der Hitzkopf Takahiro war. Er mag etwas dumm erscheinen, setzt sich aber für seine Freunde ein und kämpft sogar gegen das unbesiegbare rote Mädchen. Neben der spannenden Geschichte hat mir der realitätsnahe Zeichenstil gefallen, dessen Fokus auf der Mimik der Figuren lag und durch verstörende Szenen gefallen hat. Etwas Kritik muss dennoch sein. re:member verwendet gerne Cliffhanger. Auch wenn diese oft wirken, sind sie eigentlich unnötig, weil die Geschichte spannend genug bleibt, um bis zum Ende hin spannend zu bleiben.

Alles in allem hat mir re:member sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie die Zweite Hälfte der Geschichte sich machen wird. Davon erzähle ich euch jedoch ein anderes Mal!

Links zu Amazon:

 

 

re:member 06 | Review

Titel: re:member 06
Verlag: Manga Egmont
Genre: Horror
Release: 3. August 2017

Langsam nähert sich das vorläufige Finale der re:member Manga Reviews und ich muss sagen, der Manga liest sich immer besser, aber auch das Schreiben der Reviews macht echt Spaß!

Links zu den vorigen Reviews:

re:member 01 | Review

re:member 02 | Review

re:member 03 | Review

re:member 04 | Review

re:member 05 | Review


Um die Leichensuche endgültig zu beenden, muss die Gruppe sowohl den Eingangsbereich, als auch den Senderaum durchsuchen. Dazu teilen sie sich auf, um nicht dem vereinten Grauen von Kenji & dem roten Mädchen gegenüber zu stehen.

Band 6 setzt da an, wo Band 5 endete. Takahiro & Asuka stehen Kenji & dem roten Mädchen gegenüber. Um seiner geliebten Asuka die Flucht zu ermöglichen, stellt sich Takahiro dem grausamen Duo zum Kampf. Im Eingangsbereich entdeckt Asuka die Leichen von Shota & Rumiko, nur Rie hat überlebt. Nach einer kurzen Suche kann der vorletzte Leichenteil gefunden werden und zusammen mit einem schwerverletzten Takahiro machen sich die drei auf dem Weg zum Senderaum. Dieser wird jedoch durch eine unsichtbare Wand geschützt und wer eindringen will, wird sofort vom roten Mädchen attackiert. < strong> Im anschließenden Handgemenge wird dem roten Mädchen das Stofftier entrissen, was ungeahnte Folgen hat. Das rote Mädchen verfällt plötzlich in eine animalische Raserei und tötet die drei Überlebenden ohne große Probleme. Der letzte Leichenteil bleibt unauffindbar.


Ich muss den Mangaka Welzard wirklich loben, der es immer wieder schafft, diese Gruselgeschichte mit neuen Aspekten, die nicht aufgesetzt wirken, zu erweitern. Mein Highlight in diesem Band war die Veränderung des roten Mädchens, als ihr das Stofftier entrissen wurde. An dieser Stelle ein großes Lob an den Zeichner Katsutoshi Murase, der es gekonnt schafft, die Figuren in Szene zu setzen. Egal, ob es um Emotionen geht, oder die Gestaltung der jeweiligen Szenarie an sich, der Zeichner schafft es, Bilder zu zeichnen, die wirken. Besonders die dämonische Form des roten Mädchens finde ich ziemlich beeindruckend & unheimlich. Auch im sechsten Band zeigt re:member keine Ermüdungserscheinungen. Die Geschichte nähert sich ihrem Höhepunkt und ich bin gespannt, wie sich die Handlung am Ende auflöst. Das Prädikat für diesen Band ist, welch Überraschung lesenswert und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Links zu Amazon:

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re:member 05 | Review

Titel: re:member 05
Verlag: Manga Egmont
Genre: Horror
Release: 1. Juni 2017

Die Leichensuche wird so lange wiederholt, bis alle acht Teile gefunden wurden. Mit diesen beschaulichen Worten heiße ich euch zur fünften Review über den Horrormanga re:member willkommen!

Links zu den Reviews 1 – 4

re:member 01 | Review
re:member 02 | Review
re:member 03 | Review
re:member 04 | Review

 


Mehr als die Hälfte der Leiche ist komplett und die Umstände von Kenjis Besessenheit werden immer mysteriöser. Scheinbar wird Kenji von einem Mann namens Taizo Yamaoka, dem Bruder des mutmaßlichen Mädchenmöders Yuzo, übernommen, um das Kleid von Miko rot zu färben. Der Hintergrund sieht folgendermaßen aus. Taizo war mit Miko und ihrer Schwester Miki befreundet. Als Taizo von seinem Bruder Yuzo ermordet wurde, hat selbiger auch Miko brutal getötet, weil sie ihn bei der Tat erwischt hat. Miki hingegen starb später an einer seltsamen Krankheit. Okay das klingt gar nicht so kompliziert!

Am neunten Tag der Leichensuche begibt sich die Gruppe erstmalig ins alte Schulhaus, um dort nach den drei fehlenden Teilen zu suchen. Das Hauptgebäude der Schule kann jedoch nur über das Dach verlassen werden. Die Gruppe teilt sich also notgedrungen auf. Shota, Takahiro & Asuka begeben sich zum alten Schuldgebäude, während Rie & Rumiko das Seil, über das die Schule verlassen wird, bewachen.

Die Hoffnung die Leichensuche in der Neunten beenden zu können, wird zerstört. Es kann zwar ein weiterer Teil gefunden werden, jedoch wird die Gruppe durch das Rote Mädchen & Kenji massakriert.

In der Vorbereitung auf die zehnte Nacht beschließt die Truppe sowohl den Eingangsbereich, als auch den Senderaum zu durchsuchen. Es klingt jedoch einfacher, als es ist.


Band 5 der Gruselserie dient als Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse über das rote Mädchen. Lobend muss ich erwähnen, dass diese Zusammenfassung, die in Form einer Niederschrift von Asuka präsentiert wird, kurz und bündig ist.

Außerdem werden durch kleine Veränderungen im Tagesverlauf die Zeiträume zwischen den Leichensuchen interessant gehalten. Außerdem können so die Figuren weiter vertieft werden. Besonders Asuka & Takahiro hegen eine tiefe Zuneigung zueinander.


Von den bisher erschienenen Bänden hat mir die Nummer 5 bisher am besten gefallen. Langsam setzt sich das Puzzle um das rote Mädchen zusammen und ich bin neugierig, wie der zehnte Tag der Leichensuche enden wird. Ich gebe dem Band, welch Überraschung, das Prädikat lesenswert.

Das wars von mir. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Links zu Amazon:

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re:member 04
re:member 05

re:member 04 | Review

Titel: re:member 04
Verlag: Manga Egmont
Genre: Horror
Release: 6. April 2017

Inzwischen erinnert mich re:member an eine Mischung aus dem Film Ju-on (Der Fluch/The Grudge) & White Day: a Labyrinth named School. Dieser Eindruck verstärkt sich mit dem vierten Band und somit willkommen zur nächsten re:member Review!

Hier sind die Reviews zu den Bände 1 – 3:

re:member 01 | Review

re:member 02 | Review

re:member 03 | Review


Im letzten Band wurde die Hintergrundgeschichte des roten Mädchens etwas beleuchtet und die Einheit der Gruppe erneuert. Kenji ist endgültig dem Wahnsinn verfallen und die zweite große Gefahr auf der Leichensuche. 4 Leichenteile wurden. Ein Ende scheint in Sicht zu kommen.

Während immer mehr Details über das Rote Mädchen, wer sie war, wie sie gestorben ist, bekannt werden, geht die Leichensuche unerbittlich weiter. Durch die doppelte Bedrohung bleibt der Gruppe immer weniger Zeit, die Leichenteile zu suchen. Zeit ist jedoch ein entscheidender Faktor, denn die Gruppe erfährt von Yashiro-Sensei, dass trotz der Zeitschleife der Körper altert. So hat Yashiro fünf Jahre mit der Leichensuche verbracht. Der Band endet mit Asuka & Takahiro, die vor etwas Mysteriösen davonlaufen.


Im vierten Band scheint die Freundschaft in der Truppe wieder gefestigt und die Konflikte werden beiseite gelegt. Weiters wird mehr über das Rote Mädchen bekannt, welches Miko Onoyama hieß und mit dem Mörder, dessen Geist von Kenji Besitz ergreift, verwandt war. Interessant ist der Umstand, dass all diese Informationen möglicherweise nichts bringen werden. Die fehlenden Leichenteile werden trotzdem nicht leichter gefunden werden. Ich mag die steigende Spannungskurve der Geschichte und wie sich Stück für Stück das Geheimnis um das Rote Mädchen lüftet. Gleichzeitig wachsen die Figuren mit der Herausforderung und wollen durch ihre Freundschaft die Leichensuche vereint beenden. Von mir bekommt re:member 04 das Prädikat lesenswert, aus oben genannten Gründen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Links zu Amazon:

re:member 03 | Review

Der Horror hört nicht auf. re:member geht in die dritte Runde und heute befassen wir uns mit Tag 5 & 6 der aufreibenden Leichensuche!

Die vorigen Reviews:

re:member 01 | Review

re:member 02 | Review


 Die Ereignisse der letzten Bände haben ihr Spuren hinterlassen und der Gruppe massiven Schaden zugefügt. Die drei männlichen Teilnehmer Shota, Kenji & Takahiro sind komplett zerstritten, es sind nur die weiblichen Mitglieder, die die Suche als Team fortsetzen. Am schlimmsten sitzt jedoch die Attack von Kenji auf Rie.

Um Antworten zu erhalten, besuchen die drei das alte Schulhaus. Dort trifft das Trio auf den unheimlichen Lehrer Yashiro-Sensei, der einiges über die Leichensuche zu wissen scheint, aber sich verschwiegen gibt.

Auf der aktuellen Leichensuche stellen sich den drei Mädchen drei Probleme in den Weg. Zum einen sind Jungen zerstritten und verweigern die Teamarbeit, weiters treibt das rote Mädchen ihr Unwesen und zum Schluss dreht Kenji endgültig durch und stellt sich gegen die Gruppe. Dennoch können zwei weitere Leichenteile gefunden werden und die Gruppe findet wegen Kenji wieder enger zusammen.


Band 3 setzt den Fokus zum einen auf die Hintergrundgeschichte des roten Mädchens, was ich auf lange Sicht für einen roten Hering halte und zum anderen wird der innere Wahnsinn von Kenji ein Thema. Dies macht sich im Zeichenstil bemerkbar da Kenji durch den in ihm brennenden Wahnsinn fast schon grotesk verzerrt wirkt.

Da re:member ohnehin viel auf Mimik setzt sind die Figuren nicht nur glaubhafter sondern auch einprägsamer. Hier sei besonders der Lehrer Yashiro erwähnt, der einfach nur gruselig ist, obwohl er scheinbar harmlos ist und der Gruppe bei einem dritten Treffen sogar hilft.


Alles in allem bringt re:member 03 zum ersten Mal etwas Licht in das Mysterium, wirft aber wieder einige Fragen auf. Erzählerisch & vom Zeichenstil her gefällt re:member Band 03 sehr gut und die Spannung bleibt ebenfalls erhalten. Ich gebe diesem Band das Prädikat lesenswert und bin gespannt, wie es weitergehen wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Links zu Amazon:

Das Nachfolgerprojekt zu re:member | Storytime

Die Beitragsserie um re:member nähert sich langsam einem vorläufigen Ende. Aktuell bin ich bei Band 5 von 7. Es werden noch weitere Bände erscheinen. Soweit ich weiß sind von re:member noch mindestens 5 weitere Bände vorbestellbar aber die Reihe wird dann 2018 fortgesetzt, wenn mehrere Bände erschienen sind.

In der Zwischenzeit werde ich mich auf andere Werke konzentrieren und den Anfang macht All you need is kill von Hiroshi Sakuaraza. Ob ich zuerst den Roman (jaja es ist eine Light Novel) oder die beiden Mangas vorstelle ist noch nicht klar.

Das wars eigentlich schon wieder. Ich wollte euch diese Information aber nicht vorenthalten. Ich wünsche euch somit einen schönen Tag und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Love Hotel Princess 04 | Review

Titel: Love Hotel Princess 04
Verlag: Manga Egmont
Genre: Romance/Komödie
Release: 29. Juni 2017

Heute kommt die vorläufig letzte Review zu Love Hotel Princess. Es gibt zwar einen fünften Band, aber den hebe ich mir für 2018 auf, da sich andere Mangas & Comics zuhause stapeln und gelesen werden möchten. Erneut ein großes Danke an Sabrina Autengruber, die mir Band 1 – 4 geliehen hat!

Die Reviews zu Band 1 bis 3:


Leilas Welt wird gehörig auf den Kopf gestellt, als sie auf Orihime, die Ex-Verlobte von Owaru & Schwester des Problemschülers Hoshihiko, trifft. Orihime möchte mit Owaru, den sie als nun als erwachsen bezeichnet, ins Bett und genau das will Leila verhindern, da sie nun doch langsam Gefühle für Owar entwickelt.
Als Orihime ein Praktikum an Leilas Schule antritt und die Schülervertretung kurz auf die Geschwister von Owaru trifft, zeichnen sich am Horizont neue Probleme ab.


Love Hotel Princess ist der bisher stärkste Band der Serie, was die Geschichte angeht. Man erfährt viel über Owaru‘s Vergangenheit und auch Leila entwickelt sich spürbar weiter. Die Mitglieder der Schülervertretung sind ebenfalls wieder involviert, auch wenn sich deren Präsenz meist als Nebenfiguren bemerkbar macht.
Das Thema der Unschuld, Reinheit & Schönheit wird wieder aufgegriffen, jedoch zeigt sich schnell das Orihime & ihr Bruder nichts davon halten.


Zusammengefasst ist Love Hotel Princess Band 4 erneut sehr unterhaltsam und beweist Kreativität. Die Weichen für die kommende Handlung wurden geschickt gestellt und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Von mir bekommt Love Hotel Princess Band 4 das Prädikat lesenswert!
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Love Hotel Princess 03 | Review

Titel: Love Hotel Princess 03
Verlag: Manga Egmont
Genre: Romance/Komödie
Release: 01.Dezember 2017

Love Hotel Princess geht in die dritte Runde  und ich bin überrascht, wie gut mir diese Serie inzwischen gefällt. Erneut danke an Sabrina Autengruber, die mich auf diesen Manga aufmerksam gemacht hat.

Hier findet ihr die Links zu den vorherigen Reviews:

Love Hotel Princess 01 | Review

Love Hotel Princess 02 | Review


Aufgrund von Owarus Selbstzweifeln, ob er sich jemals in eine Frau verlieben kann und sie nicht nur als Sexobjekt betrachtet, beschließt Leila ihrem Erpresser Owaru zu helfen, seinen Traum zu erfüllen. Dazu arbeitet Leila einen detaillierten Plan aus, wie sie sich in Owaru verlieben wird, was sowohl belustigend, als auch seltsam ist.
Die Ereignisse aus den letzten Bänden machen sich langsam bemerkbar. In der Schulordnung steht ein striktes Verbot von unangemessenen Beziehungen zwischen den Schülern. Das bedeutet ein Beziehungs- & Sexverbot. Die Gerüchte um Owaru und dessen Sexbeziehungen sollen bei einem gemeinsamen Lunch mit der Rektorin aufgeklärt werden. Dank der SV, besonders Rikka, kann dieses Problem geklärt werden, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen.

Kaum ist diese Krise gemeistert, erwartet die SV bereits die nächste Herausforderung. Die Rektorin übergibt einen Problemschüler & Gewalttäter in die Hände der SV damit diese sein Verhalten bessern können. Owaru scheint eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Kerl zu haben.


Ich hatte die Befürchtung, dass Love Hotel Princess im dritten Band langsam die Luft ausgeht, aber die Autorin beweist Kreativität und Ideenreichtum, damit die Geschichte frisch bleibt.
Die Charaktere entwickeln sich ebenfalls langsam weiter und man entdeckt neue Facetten an ihnen. So möchte Leila mehr über die Arbeit ihrer Mutter, als Betreiberin des Love Hotel erfahren, während Owaru ein paar Einblicke in seine chaotische Gefühlswelt zulässt.
Natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz, wobei Love Hotel Princess im dritten Band wieder etwas zahmer wird.


Alles in allem hat mir Love Hotel Princess Band 3 sehr gut gefallen und meine Befürchtungen zerstreut. Die Geschichte nimmt einen neuen Weg und ich bin gespannt, wie die Schülervertretung ihr neues Problemkind zähmt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Love Hotel Princess 02 | Review

Titel: Love Hotel Princess 02
Verlag: Manga Egmont
Genre: Romance/Komödie
Release: 3. August 2016
Autor: Ema Toyama

Band 2 des witzigen Romance Mangas Love Hotel Princess. Erneut danke an Sabrina Autengruber, die mir nun auch Band 3 & 4 zur Verfügung gestellt hat!
Hier ist der Link zu ersten Review:

Love Hotel Princess 01 | Review


Der Manga knüpft nahtlos an den ersten Band an. Fast wäre Leilas Geheimnis, sie wohnt in einem Love Hotel, aufgeflogen. Dank Owaru und einer Mitschülerin kann das Schlimmste verhindert werden.
Leilas bester Freund und Kollege in der Schülervertretung Rikka beobachtet sie & Owaru auf Schritt und Tritt. Schließlich gerät Leila in den Verdacht eine unangemessene Beziehung zum anderen Geschlecht zu führen, was gegen die Schulordnung ist. Es wird für Leila immer schwieriger ihr Geheimnis zu wahren und das Gefühlschaos in ihr wird auch immer größer.


Love Hotel Princess Band 2 schafft es, die in Band 1 etablierte Prämisse, weiter auszubauen. Zum Kreis der Hauptcharaktere gesellt sich mit Rikka eine Person hinzu die in Leila verliebt ist und sie vor Gefahren oder Kerlen wie Owaru beschützt möchte. Dennoch würde er ihr Feind werden, wenn sie die Schulordnung verletzen würde.
Ein paar Worte zu Owaru. Dieser Charakter ist clever geschrieben, da man wirklich schlau aus ihm wird. Mal gibt er sich sehr verletzlich und dann ist der plötzlich wieder ein Arschloch. Was aber sichtbar ist das er & Rikka vermutlich keine Freunde werden.
Neben dem ganzen Gefühlschaos setzt Love Hotel Princess erneut auf Humor. Dieser basiert noch stärker auf Sex und anzüglichen Anspielungen, was besonders bei Owaru & Rikka zu ulkigen Situationen führt.


Zusammengefasst wird die Geschichte um die Prinzessin des Love Hotels geschickt weiterführt und macht Lust auf mehr. Ich freue mich nun bereits auf Band 3 und wie sich dieses Dilemma entwickelt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

re:member 01 | Review

Titel: re:member 01
Verlag: Manga Egmont
Genre: Horror
Release: 6. Oktober 2016
Autor: Welzard
Artist: Katsutoshi Murase

Ich liebe das Horrorgenre. Egal ob als Film, Videospiel oder in literarischer Form, hauptsache es gibt was zum Gruseln und zum Glück existiert ein deutscher Verlag namens Manga Egmont, der viele Horror- & Mysterymangas in seinem Portfolio hat. re:member ist einer dieser Gruselmangas.

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Abends, wenn die Schulglocke längst das Ende des Unterrichts verkündet hat, geht das „Rote Mädchen“ im Schulgebäude um. Wer ihr begegnet, muss schleunigst die Schule verlassen und darf sich nicht nach ihr umdrehen. Andernfalls ist man des Todes.
Haruka hat dieses grausame Schicksal erlitten. Am nächsten Tag bittet sie die anderen Schüler, ihre Leiche, die in 8 Stücke zerlegt wurde, zu finden. Als sich besagte Mitschüler mitten in der Nacht auf dem Schulgelände wiederfinden, werden sie Teil der Leichensuche, denn diese darf nicht verweigert werden.


re:member bedient sich des klassischen Stilmittels der Geistergeschichte in einer Schule, wie sie im Raum Japan & Korea sehr populär ist. In diesem Fall wird die Geschichte durch das „Spiel“ der Leichensuche & einer Zeitschleife aufgepeppt.
Die Protagonisten erleben so lange den gleichen Tag, bis alle Teile gefunden wurden. Zusammen mit dem Verhalten auf der Suche, treten die dunklen Seiten der Freunde zu Tage und man merkt den wahren Charakter der einzelnen Teilnehmer.


Den Zeichenstil von Katsutoshi Murase finde ich sehr ansprechend. Der Stil zeigt sich eher realitätsnah und legt einen sehr großen Fokus auf die Gesichtsausdrücke der Figuren. Besonders Angst & Panik sind vorherrschende Zustände unter den Teilnehmern.
Das rote Mädchen sieht auf den ersten Blick wenig beeindruckend aus, entpuppt sich aber als äußerst gefährlich. Sie tötet schnell, aber extrem grausam. Durch die Zeitschleife bleibt man zwar nicht tot, aber der psychologische Druck ist dennoch enorm.


Mangaka Welzard hat mit re:member 01 einen sehr guten Einstieg in seine Horrorgeschichte abgeliefert. Neben dem Spiel werden die Protagonisten etabliert und die wichtigsten Plotpunkte eingeführt. Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht und kann jedem Fan von Gruselgeschichten einen Blick in diesen Manga empfehlen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag.

Link zu Amazon:

re:member 01

Monatsrückblick: Oktober 2017 | Storytime 

Der Oktober ist vorbei und auch das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es wird also Zeit für einen neuen Rückblick.

Im Oktober war ich zwei Mal unterwegs. Zum einen war ich in Wien auf der Game City mit Felix, Jessica & zwei weiteren Freunden. Neben der Möglichkeit, einige Spiele an zu zocken, habe ich endlich meine langjährige Internetbekanntschaft Zarah Wieselberg und ihre beiden besten Freunde Florian & Patrick getroffen. Der Tag mit den Dreien war eine der schönsten Zeiten des gesamten Jahres. Es ging nicht nur mir so, sondern auch Felix. Das restliche Wochenende in Wien haben wir etwas die Stadt erkundet, aber der Fokus lag klar auf der Game City.


Eine Woche später war ich auf der Geburtstagsfeier meiner Schwester, was ebenfalls sehr schön war.
Auf dem Blog hat sich auch einiges getan. Neben neuen Followern habe ich auch mein Themenspektrum erweitert und ein paar Formate etabliert. Neben Manga Reviews habe ich auch die Double Feature Reviews etabliert und ich glaube, meine aktuellen Formate kommen ganz gut an. Das Stephen King Special, in Kooperation mit Ainu89, ging ebenfalls weiter und bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Projekt. Allgemein hat sich Stephen King zu einem der größten Themen auf meinem Blog etabliert.
Alles in allem fühle ich mich aktuell sehr wohl und bin zufrieden, wie sich alles entwickelt!


Im Oktober war ich zum ersten mal dieses Jahr kein einziges mal im Kino. Aus Zeitmangel & Ermangelung an guten Filmen blieb mir das Lichtspielhaus diesen Monat verwehrt.
Das Heimkino bekam einiges an Futter. Unter anderem habe ich erneut Sieben Minuten nach Mitternacht gesehen, die Romanvorlage lese ich aktuell. Meine Meinung zu beiden wird in einer kommenden Double Feature Review beleuchtet.
Ansonsten habe ich passend zum Gruselmonat Oktober einige Horrorfilme gesehen. Diese sind beziehungsweise werden in einem jeweiligen zuletzt gesehen Beitrag verarbeitet.
Die restlichen Film Reviews/Beiträge zum Thema Film werde ich euch hier verlinken:

ES/IT (2017) | Review

Samurai Gourmet (Netflix Original) | Review

Batman Beyond/Batman of the Future | Staffel 1 | Review

Das Spiel (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #6

Meine Meinung zu Annabelle (2014) | Gedankenspiel

Zuletzt gesehen #2: Phantasm 1, Kingsman, Green Lantern | Gedankenspiel

Teen Titans: Der Judas Auftrag (DCUAOM) | Review

Seoul Station & Train to Busan | Double Feature Review

Don’t Knock Twice | Double Feature Review

Thor & Thor: The Dark Kingdom | Double Feature Review

1922 (Netflix Original) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #7

Zuletzt gesehen #3: Grizzly, Sinister & The Babysitter | Gedankenspiel


Was Videospiele angeht, war der Oktober sehr stark und besonders am 27.10.17 sind drei hervorragende Spiele erschienen.

  • Assassins Creed: Origins bringt die Reihe auf einen neuen Kurs und kombiniert geschickt alte Stärken mit neuen Elementen.
  • Wolfenstein 2: The New Colossus besticht durch eine düstere Geschichte, schonungslose Gewalt und spielt sich dabei hervorragend. Ganz klar ein Anwärter für den besten Singleplayer Shooter 2017.
  • Zu Super Mario Odyssey brauche ich nicht viel sagen. Nintendo hat sich mal wieder selbst übertroffen.

Andere Spiele, die ich im Oktober gespielt habe bzw. spiele sind Dragons Dogma, Death Synchronicity, Elex & Fire Emblem Warriors. Zu den letzten beiden folgen noch die entsprechenden Beiträge.


Auch die Literatur kam nicht zu kurz. Der Fokus lag mal wieder auf Comics & Mangas, neben Sieben Minuten nach Mitternacht. Hier nochmal ein großes Danke an Sabrina Autengruber, die mir Love Hotel Princess Band 1 – 4 geliehen hat!
Die Reviews aus dem Bereich Literatur sind hier verlinkt:

Die 13 1/2 Leben des Kapt’n Blaubär | Review 

Hal Jordan and the Green Lantern Corps Vol. 1: Sinestros Law (DC Rebirth) | Review

Deadpools Art of War | Review

Love Hotel Princess 01 | Review

One-Punch Man 01 | Review

Manga Update vom 19.10.2017 | Storytime


Der Oktober war ein Monat, in dem sich einiges getan hat und ich bedanke mich bei allen Lesern für die Treue & das positive Feedback!
Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Love Hotel Princess 01 | Review

Titel: Love Hotel Princess 01
Verlag: Manga Egmont
Genre: Romance/Komödie
Release: Titel: Love Hotel Princess 04
Verlag: Manga Egmont
Genre: Romance/Komödie
Release: 01. Juni 2016

Ich lese eigentlich keine Mangas aus dem Romance Genre, jedoch hat mir die liebe Sabrina Autengruber, eine gute Freundin, die ersten beiden Bände des Mangas Love Hotel Princess ausgeliehen. Meine Einschätzung zum ersten Band folgt nun. Viel Spaß!


Leila Watanaka ist Schulsprecherin, Jahrgangsbeste und wird von allen respektiert. Mit ihrer Ausstrahlung könnte man meinen sie ist eine Prinzessin und lebt in einem Schloss. Was sie auch tut aber es ist kein gewöhnliches Schloss. Zusammen mit ihrer Mutter bewohnt Leila ein Love Hotel, im Design eines Schlosses, in dem Leute „unanständige“ Dinge tun.

Leila tut alles, um dieses Geheimnis zu bewahren. Als jedoch ihr Mitschüler Owaru hinter das Geheimnis kommt, entsteht zwischen den beiden eine seltsame Beziehung, damit Leilas Geheimnis nicht auffliegt.


Die Prämisse von Love Hotel Princess ist äußerst kreativ und bietet eine Mischung aus Humor & Romatik. Dazu nimmt sich die Geschichte an keiner Stelle des Bandes ernster als nötig.
Dazu kommt eine gewisse Versautheit, jedoch wird nicht übertrieben wie in anderen Romance-Mangas. Außerdem finde ich, dieses übertriebe pochen auf Reinheit & Anstand äußerst unterhaltsam.


Love Hotel Princess hat mich ehrlich gesagt überrascht. Wie in der Einleitung erwähnt lese ich eigentlich Mangas aus diesem Genre nicht, jedoch wurde ich köstlich unterhalten dank der interessanten Geschichte und dem leicht zotigen, schrägen Humor. Ich empfehle den ersten Band weiter, da man auch hier direkt merkt, ob dieser Manga einem gefällt oder nicht.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ghost in the Shell (2017) | Review

Ghost in the Shell ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm aus dem Jahr 2017 und eine Umsetzung des Mangas von Masamune Shirow sowie eine Neuverfilmung des Animefilms von 1995. Wir haben es hier also mit einem Remake und einer Mangaverfilmung zugleich zu tun. Im Vorfeld habe ich gemischte Kritiken über diesen Film gehört, bin jedoch komplett unvoreingenommen an diesen Film herangegangen und muss nun eine Lanze für diesen Film brechen. Viel Spaß also mit meiner Review zu Ghost in the Shell von 2017.


In naher Zukunft ist es den Menschen möglich sich mit kybernetischen Implantaten zu verbessern, ähnlich wie die Augmentierungen aus Deus Ex. Protagonistin ist Major Mira Killian (Scarlett Johansan), deren Körper durch einen terroristischen Angriff schwer verletzt wird. Ihr Gehirn, im Film als Ghost bezeichnet, wird in einen eigens für sie erschaffenen Körper, genannt Shell, implantiert. Der Titel Ghost in the Shell lässt übrigens sehr viel Platz für Interpretationen zu. So kann dies bei einer künstlichen Intelligenz bedeuten: Der digitalisierte Geist, in einer künstlich erschaffenen Hülle.

Mira wird der Sektion 9, einer Eliteeinheit zur Bekämpfung des Terrorismus, zugeteilt und arbeitet dort im Rang eines Majors. Der Major und die Sektion 9 bekämpfen einen Hacker namens Kuze (Michael Pitt), der die hochrangigen Mitglieder des Konzerns Hanka Robotics ermordet und scheinbar die Technologien des Konzerns vernichten will.

Dies ist jedoch nur ein Teil der Handlung des Films. Ghost in the Shell beschäftigt sich auch mit der zentralen Frage ob Mira überhaupt ein richtiger Mensch ist. Sie sieht zwar aus wie ein Mensch, hat ein menschliches Gehirn aber eine künstliche Hülle (Shell), die ihr als Körper dient. Dr. Ouelet (Juliette Boniche), quasi ihre Schöpferin, kann all ihre Gedanken bei den Routineuntersuchungen sehen und scheint sich sehr um Mira zu sorgen. Ob das daran liegt, dass Mira so viel wert ist, immerhin ist sie die einzige ihrer Art und eine perfekte Waffe oder, ob tatsächlich persönliche Gefühle im Spiel sind, bleibt, aus Spoilergründen, an dieser Stelle unausgeführt.


Was positiv auffällt, sind einige Ähnlichkeiten zwischen Manga/Anime und Realfilm. So sieht die Protagonistin Mira, dargestellt von Scarlett Johansan, ihrem Vorbild sehr ähnlich. Auch der Charakter Batou, gespielt von Pilou Aspaek, sieht aus, wie sein Vorbild im Anime was Statur, Haarfarbe und die kybernetischen Augen angeht. Generell ähneln sehr viele Schauspieler ihren Vorbildern aus der Vorlage, was für einen hohen Wiedererkennungswert sorgt und positiv auffällt, wenn man die Vorlage kennt.

An dieser Stelle muss auch die Leistung der Schauspieler gelobt werden. Hier wurde zum einen darauf geachtet, dass die Schauspieler wie oben erwähnt, ihren Vorbildern ähneln. Zum anderen wurden auch die verschiedenen Eigenheiten der Figuren bedacht. So ist Batou ein Hundefan, was im Film ein paar Mal angesprochen und gezeigt wird. Ein anderes Beispiel wäre die Figur des Togusa, gespielt von Chin Han, welcher als einziges Mitglied der Sektion 9 kaum Implantate besitzt und eine Familie hat. Zusammengefasst wurde der Film sehr gut besetzt mit Schauspielern die authentisch spielen und denen man auch abkauft, dass sie mindestens die Grundzüge der Vorlage kennen.


Ein Aspekt, der besonders bei Science-Fiction Filmen erwähnt werden muss, sind die Effekte.

Der Film sieht großartig aus. Das eingesetzte CGI sieht sehr realistisch aus und fügt sich wunderbar in die verschiedenen Schauplätze des Films ein. Man kann fast meinen, dass die verschiedenen Hologramme, welche als moderne Werbetafeln zu dienen scheinen, auch so in der realen Welt existieren können. Wobei ich es im Straßenverkehr als untauglich halte überall Hologramme herumschwirren zu lassen.

Ich habe den Film in Imax 3D gesehen und war schwer begeistert. Dieser Film hat meine Lust auf Filme im Imax Format wieder geweckt, wobei ich sagen muss, dass die Eröffnungssequenz mit der Kamerafahrt durch die Großstadt, ich vermute, es ist Tokio oder Kobe, in welcher der Film spielt, eine etwas zu heftige Reizüberflutung darstellt.

Bevor mir jedoch wirklich schlecht wurde, war die Fahrt auch schon vorbei.

Die Actionszenen sind sehr schnell, wobei hier viel mit Slow-Motion gearbeitet wurde, um die Inszenierung zu fördern. Hier sei besonders eine Stelle erwähnt, als Mira einen mutmaßlichen Komplizen des Terroristen Kuze verfolgt und in der Nähe des Hafens stellt. Der Boden des Areals ist, etwa knöcheltief, mit Wasser bedeckt und dient als Kampfplatz. Diese Szene wurde fast 1:1 aus dem Anime übernommen und beeindruckt zum einen durch einen guten Schnitt, für die Dynamik, und zum anderen durch den häufigen Einsatz von Slow-Motion. So erhält dieser kleine Kampf eine eigene Ästhetik.

Generell setzt Ghost in the Shell, mit seinem Soundtrack und der Kameraarbeit mehr auf Inszenierung als auf plumpe Action. So wird der Geist der Vorlage, mit seinen Agenten die einen Fall lösen, sehr gut eingefangen.


Zusammengefasst ist Ghost in the Shell eine äußerst interessante Neuverfilmung bzw. Neuinterpretation des Animefilms von 1995. Die Schauspieler machen einen guten Job, die Effekte sehen grandios aus und allgemein wurde darauf geachtet den Film so nah an der Vorlage zu halten, wie es möglich ist. Die komplexe Handlung der Vorlage wurde ideal umgesetzt, um sowohl Kennern als auch Neulingen zu gefallen. Wer noch nie etwas mit Ghost in the Shell zu tun hatte wird in diesem Film wohl nur einen weiteren Sci-fi Film vom Fließband sehen. Wenn man sich jedoch auf die Themen die im Film behandelt werden einlässt, erkennt man, dass mehr dahinter steckt, und ein Blick in den Manga/Anime durchaus eine Bereicherung darstellen könnte.

Mir hat dieser Film sehr gut gefallen und ich kann ihn weiterempfehlen. Es ist ein sehr mutiger Schritt dieses komplexe Franchise als Realfilm umzusetzen und das verdient allein schon Lob. Mein einziger Kritikpunkt an diesem Film sind die leichten Längen während der Mitte der Handlung.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder!

Filmdaten

Orginaltitel

Ghost in the Shell

Deutscher Titel

Ghost in the Shell

Produktionsland

USA

Orginalsprache

Englisch, Japanisch

Laufzeit

107 Min.

Regie

2017