My Roommate is a Cat 02 | Review

Titel: My Roommate is a Cat 02
Autor: Minatsuki
Zeichner: As Futatsuya
Bände: 2+
Verlag: Carlsen Manga

Der heißteste Kandidat für meinen Manga 2020 geht in die zweite Runde und erneut begeistert mich My Roommate is a Cat über alle Maßen!


Katzenartige Kernfakten

Titel: My Roommate is a Cat 02
Autor: Minatsuki
Zeichner: As Futatsuya
Bände: 2+
Verlag: Carlsen Manga


Was bisher geschah …

Der Schriftsteller Subaru lebt, nach dem Verlust seiner Eltern, zurückgezogen und widmet sich nur seiner Arbeit. Soziale Kontake oder das Verlassen seines Hauses sind ihm sehr unangenehm und sein stark sozial geprägter Editor Atsushi bildet dabei den großen Kontrast in seinem Leben. Als die streunende Katze Haru in Subarus Leben tritt, muss dieser lernen, wie es ist, sich um jemanden zu kümmern und eine emotionale Bindung zu jemandem zu haben.


My Roommate is a Cat 01


Während Subaru von Atsushi und seinem Jugendfreund Hiroto Besuch bekommt wird Haru ausgesperrt. Als die Suche nach der Fellkugel erfolgreich verläuft, sorgt ein Besuch beim Tierarzt für Action und Subaru baut eine Art Freundschaft zu Nana auf, welche in einem Zoogeschäft arbeitet. Als die beiden Nana besuchen, kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung für die Katze …


Auch im zweiten Band begeistert My Roommate is a Cat durch die grandiose erzählerische Dynamik, in der die Geschichte erneut aus der Sicht von Subaru und dann von Haru erzählt wird. Dadurch wird die Handlung nicht nur merklich interessanter, sondern auch emotionaler und unterhaltsamer. Durch die zwei Perspektiven und daraus resultierenden Eindrücke bleibt die Geschichte stets frisch.

Optisch ist My Roommate is a Cat auch in der zweiten Runde großartig und vermittelt perfekt die Emotionen der Figuren, die Situationskomik und schafft es, die erzählerischen Stärken des Manga in Bilder zu bannen.


Alles in allem ist My Roommate is a Cat Band 2 eine großartige Fortsetzung, die alle Stärken des Erstlings übernimmt und weiter ausbaut. Egal ob Mangaleser, Haustierbesitzer, Katzenliebhaber oder allgemeine Leseratte … My Roommate is a Cat ist auch im zweiten Band absolut lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Yakuza goes Hausmann 03 | Review

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 3+

Die Comedyüberraschung 2020 geht in die dritte Runde und der abgedrehte Humor von Yakuza goes Hausmann wird nicht langweilig!


Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+


Was bisher geschah …

Einst kannte man Tatsu als Immortal Tatsu in der japanischen Unterwelt. Doch diese Zeiten liegen hinter ihm. Nachdem er eine schier unschaffbare Mission gemeistert hat, lebt er ein friedliches Leben als Vollzeit-Hausmann und erlebt dabei skurrile Abenteuer. Als auch noch ein ehemaliger Gangkollege sein Schüler wird, ist Chaos perfekt …


Yakuza goes Hausmann 01

Yakuza goes Hausmann 02


Auch im dritten Band erlebt Vollzeit-Hausmann Tatsu wieder allerlei skurrile Abenteuer. Sei es der epische Kampf mit einer Küchenschabe, ein Auftritt als Weihnachtsmann, das Aufeinandertreffen mit ehemaligen Yakuzas oder das gemeinsame Backen mit seinem Schüler/Ex-Gangmitlgied Masa … Tatsu springt von einer komischen Situation in die Nächste

Ich bin ehrlich gesagt überrascht wie gut der Humor von Yakuza goes Hausmann noch im dritten Band funktioniert. Es ist diese Mischung aus Situationskomik, Slapstick und überzogenem Yakuza Verhalten, die selbst aus simplen Situationen ein absolutes Comedy macht.

Dazu kommt in diesem Band ein Spiel mit Dialekten, was dank der deutschsprachigen Vielfalt nicht an Wortwitz verliert und eine dezent skurrile Note mitführt, da die Protagonisten immer noch Japaner sind.

Weiters ist der Zeichenstil nach wie vor wohltuend für das Auge und durchgehend erfrischend dank der Vielzahl an Situationen.

Zusammengefasst ist Yakuza goes Hausmann Band 3 eine tolle Fortsetzung des Comedy-Manga und immer noch ein großer Spaß. Ich bin gespannt, wie sich der Manga in den kommenden Bänden entwickeln wird und vergebe für die Nummer 3 ein verdientes lesenswert+!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Samurai8: The Tale of Hachimaru 02 | Review

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020

Die Legende von Hachimaru geht in die zweite Runde und unser junger Held muss lernen, was es bedeutet ein Samurai zu sein, aber warum man jemanden beschützt!


Bushido Kernfakten

Titel: Samurai8: The Tale of Hachimaru
Autor: Masashi Kishimoto
Zeichner: Akira Okubo
Seiten: 208
Verlag: Carlsen Manga
Release: 2020


Was bisher geschah …

Seit seiner Geburt ist Hachimaru auf ein Lebenserhaltungssystem angewiesen, aber er hat den Traum Samurai zu werden. Als eines Tages ein Samurai in Katzengestalt im Haus von Hachimaru erscheint, ändert sich das Leben des kränklichen Jungen für immer, da er ein Schlüssel ist und er für etwas großer vorherbestimmt ist!


Samurai8: The Tale of Hachimaru 01 Review


Endlich hat Hachimaru mit An seine Schicksalsprinzessin gefunden, denn nur in Kombination mit einer Prinzessin und einem Keyholder kann man zu einem richtigen Samurai werden. Die Ausbildung von Hachimaru erweist sich als schwerer als erwartet, da es viel zu lernen gibt und man einen Grund braucht, warum man etwas beschützen will. Als jedoch ein übermächtiger Feind namens Ata erscheint, entbrennt eine große Schlacht zwischen Hachimaru, seinen Verbündeten und Ata …


Mit Band 2 wird die Welt von Samurai8: The Tale of Hachimaru stark erweitert, was es wesentlich leichter macht sich zurechtzufinden aber auch zu verstehen, wie grundlegende Zusammenhänge funktionieren. Das Setting mit den Space-Samurai ist ziemlich erfrischend und erlaubt dem kreativen Team um Kishimoto sich erzählerisch wie künstlerisch auszutoben. Besonders Zeichner Akira Okubo läuft in diesem Band zur Höchstform auf und präsentiert einige verdammt starke Panels, die sogar an die Qualität von Naruto heranreichen, in puncto Inszenierung.

Auch erzählerisch wird einiges getan und die Beziehung zwischen Hachimaru und seinen Gefährten wird weiter vertieft aber auch die Figuren an sich werden weiter ausgebaut. Dazu kommt ein tragischer „Sadness & Sorrow“ Moment im Zuge der großen Schlacht gegen Ata, wobei der gesamte Endkampf im zweiten Band stark an Naruto erinnert, aber einen eigenen Stil bietet.


Zusammengefasst ist Samurai8: The Tale of Hachimaru Band 2 eine tolle Fortsetzung des ersten Bands und schöpft das Potenzial des Manga wesentlich besser aus als der Erstling geschafft hat. Die Welt wird weiter verdichtet, die Figuren werden entwickelt und der erste große Kampf ist hervorragend inszeniert. Ich hoffe, der hohe Standard wird weiterhin gehalten, da Samurai8: The Tale of Hachimaru mit Band 2 richtig loslegt und zeigt, was ein Space-Samurai Setting zu bieten hat. Somit gibt es von mir die Wertung lesenswert+ !

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Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 02 | Review

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult

Tanjiro‘s langer Weg zur Rache geht weiter, aber erneut stehen ihm viele Prüfungen bevor …


Dämonische Kernfakten

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult


Was bisher geschah …

Nachdem seine Familie grausam von einem Dämon abgeschlachtet und seine Schwester mit Dämonenblut infiziert wurde, möchte Tanjiro ein Mitglied der legendären Demon Slayer werden, um seine Familie zu rächen, aber auch um seine Schwester zu retten. Doch der Weg zum Demon Slayer ist lang.


Demon Slayer 01 Review


Tanjiro ist ein Demon Slayer geworden und hat den Gefahren der Abschlussprüfung erfolgreich getrotzt. Auf seiner ersten Mission muss er einen Dämon töten, der in einem Dorf junge Mädchen entführt. Kaum ist diese schwere Mission bestanden, erwartet Tanjiro eine noch schwerere Prüfung. Er wird nach Asakusa, Tokyo, geschickt, um dort einen Dämon ausfindig zu machen. Endlich scheint Tanjiro eine Spur zum Mord an seiner Familie gefunden zu haben, aber die Mission stellt sich als bedrohlicher heraus als erwartet …


Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba Band 2 setzt die Handlung des ersten Bands konsequent fort und baut diese weiter aus. Mit der Einführung eines großen Schurken wird das Ziel Tanjiro klarer definiert, aber gleichzeitig auch die Welt des Manga um einiges vergrößert!

Optisch setzt Demon Slayer weiterhin auf den eher nüchteren, älteren Stil, der mit Band 2 um einiges feiner wirkt und besonders die Kämpfe ebenso dynamisch, wie episch darstellt. Allerdings werden auch die Emotionen sehr realistisch und detailliert dargestellt, was den Horror-Aspekt von Demon Slayer unterstreicht.

Am Ende des Tages ist Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba eine tolle Fortsetzung, die alle Stärken des Erstlings weiter ausbaut und sowohl die Handlung als auch die Welt konsequent vertieft. Auch optisch hat sich der Manga weiterentwickelt und besticht durch den höheren Detailgrad!

Somit hat sich Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 02 die Wertung lesenswert+ mehr als verdient!

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Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 01 | Review

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult

Ich habe schon öfters gehört, dass Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba der neue Shit im Mangabereich ist und ja der erste Band ist richtig gut geworden!


Kernfakten

Titel: Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba
Mangaka: Koyoharu Gotōge
Zeichner: Koyoharu Gotōge
Bände: 3+
Verlag: Manga Cult


Japan zur Zeit der Taisho-Ära. Als das friedliche Leben von Tanjiro Kamada abrupt endet als seine Familie von einem Dämonen ermordet und seine Schwester selbst in ein Monster verwandelt wird, beschließt der junge Kohlehändler ein Demon Slayer zu werden, um seine Familie zu rächen aber auch um seine Schwester zu retten. Der Weg zum Slayer ist hart und im Zuge der letzten Prüfung stellt sich Tanjiro einer grausamen Bestie …


Der erste Demon Slayer Band erinnert mich an eine Mischung aus Inu Yasha und Berserk, mit dem Stil eines klassischen Manga aus dem 80er/90er Jahren. Es ist dieser Mix, der den Manga so interessant und erfrischend wirken lässt, da das Shonen-Genre in den letzten Jahren an einer massiven Ermüdung gelitten hat.

Während die meisten Werke den großen drei nachfiebern (Naruto, Dragon Ball & One Piece) macht Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba sein eigenes Ding und wirkt dabei überraschend bodenständig trotz der dunklen Fantasy, beinah schon ins Horrorgenre greifende, Elemente.

Das lässt Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba fast schon wie einen Seinen Manga wirken, was definitiv ein interessanter stilistischer Kniff ist!

Optisch erinnert der Manga eher an ein älteres Werk aus den letzten beiden Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts, wenngleich sich auch moderne Elemente finden lassen. Stilistisch wird auf jeden Fall einiges geboten und das lässt den Manga ebenfalls frisch wirken!


Zusammengefasst ist Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba 01 ein toller Einstieg in die Serie, der auf optischer wie erzählerischer Ebene zu gefallen weiß aber auch gleichzeitig bodenständig genug bleibt, um Hunger auf mehr zu machen. Wer einen Shonen Manga der anderen Art sucht, sollte bei Demon Slayer – Kimetsu no Yaiba defintiv einen Blick riskieren. Ich vergebe ein verdientes lesenswert!

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Yakuza goes Hausmann 1 | Review

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+

Langsam aber sicher wird mein Mangajahr 2020 immer besser und besser. Nach Doubt, Prophecy, Poison City und My Roommate ist a Cat 01 hat mich auch der Comedy Manga Yakuza goes Hausmann in seinen Bann gezogen, der durch seinen seltsamen Humor glänzt!


Kernfakten

Titel: Yakuza goes Hausmann
Autor: Kousuke Oono
Zeichner: Kousuke Oono
Bände: 2+


Einst war Tatsu als „Immortal Tatsu“ in der japanischen Unterwelt gefürchtet. Nachdem er in einer Nacht 10 Clans ohne Waffen ausradiert hat ist er untergetaucht. Diese Tage liegen schon lange hinter ihm. Nun ist er Vollzeit-Hausmann und kümmert sich mit beinah krankhafter Präzision um sein Heim während seine Frau arbeiten geht. Als ein ehemaliger Gefährte per Zufall auf ihn trifft will er dessen Schüler werden. Der Weg des Hausmanns ist der Weg des Yakuza … ?


Die große Stärke von Yakuza goes Hausmann liegt klar im absurden Humor, der einerseits aus dem Bild des starken Mannes in Kombination mit der klassischen Haushaltsführung sowie der zeremoniellen Ernsthaftigkeit der Yakuza besteht. Besonders bei letzteren werden viele bekannte Klischees durch den Kakao gezogen, was an eine Comedy Variante der Yakuza Spiele erinnert, die ebenfalls einiges an Absurditäten bieten.

Daneben sind die Mini-Abenteuer von Immortal Tatsu sehr unterhaltsam und geben neben einem in sein Privat/Eheleben auch einen kleinen Einblick in die japanische Kultur. Solche Kleinigkeiten steigern die Qualität eines Manga immer!

Nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß Yakuza goes Hausmann zu überzeugen. Die Kombination aus Slapstick-Einlagen, völlig normalen Haushaltsaktivitäten in Kombination mit der stoischen, beinah schon krankhaften, Präzision des Ex-Yakuza lassen viele normale Szenen absurd und äußerst unterhaltsam werden. Wenn Tatsu dann auch noch seinen Schüler bekommt erreicht die Absurdität einen neuen Gipfel.


Zusammengefasst ist Yakuza goes Hausmann ein überraschend lustiger und hochwetiger Manga, dessen bodenständige Handlung einen angenehmen Kontrast zum absurden Humor bildet und dabei äußerst erfrischend wirkt. Wer einen etwas anderen Comedy-Manga sucht wird mit Yakuza goes Hausmann viel Freude haben aber auch Fans des großartigen Yakuza-Franchise können bedenkenlos zugreifen, da der Manga einen ähnlich abgedrehten Humor bietet. Ich vergebe für Yakuza goes Hausmann 01 ein verdientes lesenswert+ !

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H. P. Lovecrafts Die Farbe aus dem All (Manga) | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Die Farbe aus dem All
Autor: Gou Tanabe
Zeichner: Gou Tanabe
Seiten: 192
Verlag: Carlsen Manga
Release:

Es wird mal wieder Zeit für einen H. P. Lovecraft Manga. Nach Der Hund und andere Geschichten ist die Farbe aus dem All die zweite Adaption des Mangaka Gou Tanabe, der Horror des Altmeisters mit dem Medium Manga kombiniert.

Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar! ❤️


Ein Landvermesser aus Arkham reist wegen dem Bau eines Staudamms in das dafür vorgesehene Tal. Dort erfährt er von einem alten Mann die Geschichte über die verfluchte Heide, dem Untergang einer dort lebenden Familie und dem Meteoriten, der die Farbe aus dem All auf die Erde brachte. Diese Geschichte verändert das Leben des Landvermessers für immer. Manchmal ist es besser, verfluchte Erde unter Wasser zu begraben …


Die Farbe aus dem All ist eine klassische Gruselgeschichte, deren Horror sich langsam im Hintergrund aufbaut, nur um als geballter Schrecken über seine armen Opfer herzufallen. Ergänzt wird der Horror durch Elemente des Body-Horrors, sowie Science-Fiction, wodurch sich ein spannender Mix ergibt, der auch über 80 Jahre nach der Urveröffentlichung noch Wirkung zeigt.

Mangaka Gou Tanabe schafft es erneut gekonnt, eine Geschichte von Altmeister Lovecraft in stimmungensvollen Bildern einzufangen und gleichzeitig die größte Stärke der Vorlage auszupielen. Die namensgebende Farbe aus dem All gleicht nichts, was man auf der Erde kennt. Somit ist es von Vorteil, dass der Manga in schwarz-weiß ist und es somit dem Leser überlassen bleibt, wie diese fremdartige Farbe aussehen mag.

Außerdem wird der schleichende Horror gekonnt in den Bildern gebannt und man merkt Panel für Panel, wie sich das Grauen weiter ausbreitet, bevor es schlussendlich über die Familie im Tal hereinbricht.


Zusammengefasst ist die Farbe aus dem All ein hervorragender Manga und eine mehr als würdige Umsetzung der klassischen Horrorgeschichte H.P. Lovecrafts. Erneut schafft es der Manga stilvoll einem Klassiker seinen eigenen Stempel aufzudrücken, ohne die Vorlage umzuändern. Für Fans von Lovecraft Geschichten oder Horrormanga im Allgemeinen ist dieser Band definitiv zu empfehlen. Daher vergebe ich ein verdientes Lesenswert+ !

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Ultraman Band 10 | Review

Der Stern der Finsternis geht zum Angriff über und die Ultramen eilen nach New York, um den Terroristen zu Begegnen!

Der Stern der Finsternis geht zum Angriff über und die Ultramen eilen nach New York, um den Terroristen zu Begegnen!

Ultraman Band 01 bis 09 Review

U 01

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U 09

Shinjiro ist der Sohn von Shin Hayata, der einst mit Ultraman verschmolz und die Erde beschützte, aber diese Zeiten liegen lange zurück. Als jedoch ein Alien die Erde angreift, muss Shinjiro sein Erbe antreten und trotz seiner moralischen Bedenken die Erde sowie seine Bewohner vor extraterrestrischen Wesen beschützen. Im Laufe seiner vielen Kämpfe lernt Shinjiro mehr über die komplexe Welt im Schatten der „normalen“ Erde und erkennt, dass es mehr als einen Ultraman gibt. Während in New York ein neuer Held erwacht, rüstet die Terrrororganisation Stern der Finsternis zum Angriff. Die japanischen Ultramen sammeln sich zum Kampf in Manhatten …

Der Stern der Finsternis droht New York mit dem Einsatz einer biologischen Waffe, was jedoch eigentlich dem Ziel dient, aufzuzeigen, was für wilde Wesen die Menschen eigentlich sind und was passiert, wenn sie in Panik geraten. In all dem Chaos wird Rena (die aus Japan nach Amerika ging wegen ihrer Karriere) von einer Gruppe Plünderer überfallen. Bevor jedoch etwas passiert, tauchen die amerikanischen Ultramen, unter der Führung des Aliens Jack, auf. Gleichzeitig begeben sich Shinjiro und seine Verbündeten nach New York. Anstatt selbst zu kämpfen schickt der Stern der Finsternis einen Kampfroboter namens Goldene Festung in den Kampf. Ultraman Taro, Jack und deren Verbündete stellen sich der Festung, sind jedoch unterlegen. In Form von Shinjiro, Shin, Moroboshi, Ace und Bemular trifft jedoch massig Unterstützung ein. Sechs Ultramen gegen die Elite vom Stern der Finsternis …

Wie in jedem Band schafft es Mangaka Shimizu erneut, die Handlung auf eine weitere Ebene zu heben. Der Konflikt mit dem Stern der Finsternis spitzt sich langsam zu und einige Twists stellen die Weichen für die kommende Schlacht. Auch der Einsatz aller bisher genutzten Ultraman überlastet den Manga nicht, sondern etabliert eine schlagkräftige Heldentruppe, mit unterschiedlichen Moralvorstellungen.

Der Band gefällt jedoch nicht nur auf erzählerischer Ebene, sondern bietet auch viele stark inszenierte Panels. Grundlegend alles was mindestens einen Ultraman zeigt sieht außerordentlich episch aus und fechert die Vorfreude auf die Action nur noch mehr an.

Alles in allem ist Ultraman Band 10 einer der besten Bände des Manga und gefällt auf gesamter Linie. Die Bedrohung durch den Stern der Finstenis erreicht einen vorläufigen Höhepunkt und durch die epische Inszenierung bekommt man Lust auf mehr. Ich kann für Ultraman Band 10 nur ein lesenswert+ geben und warte voller Vorfreude auf den nächsten Band!

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Ich bin eine Spinne, na und? 02 | Review

Titel: Ich bin eine Spinne, na und? 
Autor: Okina Baba
Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult

Seiten: 192

Erschienen: 10. April 2019

Ich bin eine Spinne, na und? hat mich mit dem ersten Band sehr begeistert und der zweite Band steht, dem in nichts nach, obwohl eigentlich nicht viel Neues passiert aber lasst mich weiter ausholen …


Kernfakten zum Manga

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?

Autor: Okina Baba

Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult

Seiten: 192

Erschienen: 10. April 2019


Was bisher geschah …

In Band 1 lernten wir unsere namenlose Protagonistin kennen, die bei einem tragischen Unfall ihr Leben verlor und in einer Fantasywelt wiedergeboren … als Spinne. Gefangen in einem gigantischen Höhlenkomplex muss sich die kleine Spinne gegen zahllose Feinde erwehren, um stärker zu werden und der permanenten Gefahr zu trotzen.


Unsere Heldin ist immer noch im Höhlensystem gefangen und dringt in die unteren Ebenen vor, in denen zahlreiche mächtige Feinde lauern aber unsere Spinne gibt nicht auf und stellt sich mutig jeder Gefahr. Dabei wird sie immer stärker und stärker und nutzt dabei ihren Grips, um selbst mächtige Feinde auszumanövrieren.

Als sie sich jedoch mit einem Rudel Affen anlegt, gerät sie in eine bedrohliche Lage …


Okay Ich bin eine Spinne, na und? Band 2 macht eigentlich nichts wirklich neu, aber genau da liegt die Stärke des Bands. Alles was den ersten Sammelband so lesenswert gemacht wird hier wiederverwendet und weiter ausgebaut. Weiters wird die Hauptfigur weiter ausgebaut und sichtbar stärker, wie eben in einem guten Rollenspiel.

Optisch bleibt Ich bin eine Spinne, na und? ebenfalls den Stärken des Erstlings treu und setzt auf ausgefallene Gegnerdesigns sowie eine teils episch, teils bodenständige Präsentation.


Alles in allem kann ich für den zweiten Band von Ich bin eine Spinne, na und? das gleiche Fazit aussprechen wie beim Erstling. Es ist ein wahres Vergnügen dieses Werk zu lesen und die Protagonistin in ihrem knallharten Überlebenskampf zu begleitet, während sie sich ihrer Stärken immer mehr bewusst wird.

Daher bekommt auch Ich bin eine Spinne, na und? Band 2 die Wertung besonders lesenswert!

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Ich bin eine Spinne, na und? 01 | Review

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?
Autor: Okina Baba
Zeichnerin: Asahiro Kakashi
Genre: Fantasy
Verlag: Manga Cult
Seiten: 192
Erschienen: 10. April 2019

Momentan sind ein paar Rezensionen zu richtigen Büchern in Arbeit aber diese benötigen noch etwas Zeit. Um diese Zeit zu überbrücken, gibt es ein paar kürzere (manchmal auch längere) Rezensionen zu Comics & Manga!


Kernfakten zum Manga

Titel: Ich bin eine Spinne, na und?

Autor: Okina Baba

Zeichnerin: Asahiro Kakashi

Genre: Fantasy

Verlag: Manga Cult

Seiten: 192

Erschienen: 10. April 2019


Handlung: Wiedergeburt als Arachniede

Wegen einer Explosion kommt eine Schulklasse ums Leben aber ihre Seelen werden in eine Fantasywelt transferiert, um in einem neuen Körper wiedergeboren zu werden.

Die namenlose Protagonistin kommt ebenfalls in diese Welt, wird jedoch als Spinne wiedergeboren. Gefangen in einem gigantischen Labyrinth muss sie mit ihrem neuen Körper vertraut machen, ihre Skills trainieren und gleichzeitig gegen die zahlreichen Bewohner des Labyrinths bestehen …

Meine Meinung zum Manga

Allein wegen der Prämisse ist der Manga eine Sichtung wert. Selbstverständlich gibt es einige Manga, die eine Videospielwelt thematisieren aber im Gegensatz zu diesen Werken setzt, Ich bin eine Spinne, na und? nicht auf ein MMORPG, sondern auf eine klassische JRPG/RPG Welt mit diversen Einschlägen.

Das Fehlen eines Namens der Hauptfigur ist eine clevere Idee um die Immersion des Lesers zu stärken und eine engere Bindung zu knüpfen. Als fast schon krasser Gegensatz muss die Spinne als Wahl der Protagonistin erwähnt werden. Kaum eine Tierart wird zwiespältiger aufgenommen, als Spinnentiere daher ist das eine interessante Wahl.

Zeichnerisch gefällt der Manga ebenfalls. Das Design würde auch perfekt in ein JRPG passen, was sicherlich eine Intention des künstlerischen Teams war. Während die Monster eher fantasievoll aussehen sind die Menschen in einem realistischen Stil gehalten, was ebenfalls angenehm kontrastreich wirkt!

Fazit

Ehrlich gesagt hat mich Ich bin eine Spinne, na und? 01 äußerst angenehm überrascht. Ich habe wenig erwartet und habe den Band rein aus Interesse gekauft. Bekommen habe ich einen interessanten, amüsanten und sehr unterhaltsamen Manga, der Lust auf mehr macht.

Aus diesen und den oben genannten Gründen erhält Ich bin eine Spinne, na und? Band 1 die Wertung besonders lesenswert! Ich habe selten einen so starken Auftakt erlebt.

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