Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero & Annapaola Martello
Seiten: 140
Verlag: Panini

Nachdem ich am Vormittag bereits den ersten Band von Captain Marvel rezensiert habe, geht es nun munter weiter mit dem zweiten Abenteuer der stärksten Heldin der Erde!

Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar!


Heroische Kernfakten

Titel: Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero & Annapaola Martello
Seiten: 140
Verlag: Panini


Was bisher geschah …

In Band 1 verschlug es Captain Marvel durch eine Barriere auf eine postapokalyptische Insel. Dort wollte der sinistere Nuclear Man ein Imperium der männlichen Dominanz und weiblichen Unterdrückung errichten. Zusammen mit anderen „gestrandeten“ Heldinnen führte Captain Marvel die Revolution an und kämpfte gegen Rogue, um die Pläne Nuclear Mans zu vereiteln …


Captain Marvel Band 1 Review


Der Krieg der Welten tobt auf der Erde und die Truppen des Dunkelelfenkönigs Malekith halten alle Helden der Erde in Schach. Als es der Hexe Enchantress gelingt, die Körper von Doctor Strange und Captain Marvel zu vertauschen, muss das ungleiche Duo lernen, die Kräfte des jeweils anderen zu beherrschen und die Hexe mitsamt ihrer untoten Armee besiegen. Zum Glück schließt sich Black Widow dem Team an …

Kaum ist dieses Abenteuer gemeistert, erwartet Carol (Captain Marvel) eine ungleich schwierigere Prüfung. Als ihre Abstammung als Halb-Kree-Halb-Mensch bekannt wird, fällt Captain Marvel bei den normalen Menschen in Ungnade, verliert ihren Job beim Militär und zu allem Überfluss schwinden ihre Kräfte. Als die Kree Minerva auftaucht und mit Star eine neue Heldin die Bühne betritt, dämmert es Carol langsam, dass es da einen Zusammenhang geben muss. Wird Captain Marvel ihren sinkenden Stern retten können?


War der erste Band bereits ein erzählerisches Highlight, so legt Band 2 noch eine Schippe drauf und bietet zwei konträre, aber unterhaltsame Geschichten. Die War of the Realms Geschichte „Positionswechsel“ unterhält einerseits durch die humoristischen Elemente aber auch das Zusammenspiel zwischen Dr. Strange und Captain Marvel, mit deren unglaublichen Kräften in vertauschter Form, ist hervorragend. Durch den erneut geschickten Einsatz von Humor wird das Szenario angenehm aufgelockert.

Sternfinsternis„, die zweite Geschichte, gefällt durch den ernsteren Ton und die Fokussierung von Carol Danvers menschlicher Seite, da sie abseits von Captain Marvel auch ein normales Leben führt, das gehörig erschüttert wird.

Nicht nur Erzählerisch, sondern auch optisch weiß der zweite Captain Marvel Band zu unterhalten und besticht durch einen kontrastreichen Stil, wodurch sowohl „Positionswechsel„, als auch „Sternfinsternis“ eine eigene Persönlichkeit erhalten und zwar abseits der Handlung.


Zusammengefasst bietet Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis alles, was eine gute Fortsetzung haben muss. Die Handlung, in Form der zwei Geschichten, ist noch spannender. Der Zeichenstil ist sehr abwechslungsreich und wohltuend für das Auge dank der zwei unterschiedlichen Zeichnerinnen. Somit ist Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis die doppelte Ladung Captain Marvel Power und eine klare Empfehlung meinerseits, was dem Band die Wertung absolut lesenswert einbringt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine | Review (2019er Serie)

Titel: Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero
Seiten: 132
Verlag: Panini

Carol Danvers. Captain Marvel (also nicht der von DC!). Heldin. Pilotin. Katzenbesitzerin und stärkste Kämpferin der Erde! Sie war bereits vieles und wird eine Widerstandskämpferin gegen ein irres Patriacht!

Warum mich der erste Captain Marvel Band so überrascht hat, erfahrt ihr jetzt und heute wird zu einem späteren Zeitpunkt meine Rezension zu Band 2 folgen und vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar!


Kernfakten aus dem All

Titel: Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero
Seiten: 132
Verlag: Panini


Während einer Schlacht zwischen den Avengers und dem (unfassbar) männlichen Nuclear Man verschlägt es Captain Marvel auf eine Insel (Parallelwelt?) innerhalb einer für Männer undurchdringbaren Barriere. Dort herrschen nicht nur postapokalyptische Zustände, sondern Nuclear Man will auf dieser Insel ein Imperium männlicher Dominaz errichten und Frauen unterdrücken. Nur ein paar weibliche Heldinnen (Hazmat, Jessica Drew/Spider-Woman und Echo) leisten erbitterten Widerstand. Captain Marvel schließt sich dem Widerstand an und bildet die Schützlinge der Heldinnen zu Kriegern aus. Eine Revolution steht an, aber trifft Captain Marvel auf einen Schatten aus ihrer Vergangenheit … Rogue?

Ich muss Autorin Kelly Thomposon für ihre erfrischende Story „Wiedereintritt“ loben. Neben einer starken Charakterisierung von Carol Danvers und ihrem Umfeld (Freund, beste Freundin, Verbündete) werden die Themen Femininus, Frauenfeindlichkeit und Vergebung in einer spannenden Geschichte verpackt, die jedoch nicht knochentrocken ist, sondern mit viel Witz und einer gewissen Überstilisierung das Szenario auflockert. Nuclear Man wird hervorragend als inkompetenter, frauenfeindlicher Arsch inszeniert, dem man liebend gern dabei zusieht, wie er von Captain Marvel ordentlich verdroschen wird.

Abseits der Thematik von starken Superheldinnen & dem Feminismus (von denen wir gern mehr haben können) wird auch die Beziehung unter den Figuren thematisiert, was besonders für Neulinge interessant ist, welche das große Umfeld von Captain Marvel nicht kennen. All diese erzählerischen Elemente werden dann auch noch in ein dystopisches Setting verpackt, wodurch man mich sofort catcht.

Doch nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß Captain Marvel Band 1 zu gefallen. Mal abgesehen von dem wirklich unvorteilhaften Frontcover, sind die 5 Ausgaben im Band äußerst schön gezeichnet und inszeniert, was aber nicht verwundern dürfte. Zeichnerin Carmen Carneo hat schon an vielen Marvel Serien mitgewirkt und liefert auch hier einen hervorragenden Job ab!


Alles in allem ist Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine nicht nur ein hervorragender Einstieg in die aktuelle Captain Marvel Serie, sondern auch sehr erfrischend im Umgang mit seinen erzählerischen Themen in Kombination mit dem sehr unterhaltsamen Humor. Auch optisch weiß der Comic sehr zu unterhalten!

Somit liefert Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine ein tolles Komplettpaket ab und hat sich die Wertung lesenswert+ definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens | Review

Titel: Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Mark Bagley
Seiten: 200
Verlag: Panini

Nachdem wir zuletzt geklärt haben, wer Carnage ist, widme ich mich heute dem großartigen Comic Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens, der sich autobiografisch mit Peter Parker aka Spider-Man beschäftigt!


Titel: Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Mark Bagley
Seiten: 200
Verlag: Panini


Im Gegensatz zur klassischen Spider-Man Geschichte erzählt die Geschichte eines Lebens keine Episode und kein Abenteuer, sondern in etwas komprimierter Form das Leben von Peter Parker aka Spider-Man. Von den 60ern bis in die Gegenwart erzählt der Comic eine Geschichte, die knapp 6 Jahrzehnte umfasst und zwar mit allen Hochs und Tiefs, die Peter erleben/erleiden musste. So werden seine Beziehungen zu Mary Jane und Gwen thematisiert, seine Freundschaft zu Harry, aber auch das Leben mit anderen Superhelden. Ebenso finden die Schurken ihren Platz in der Handlung und sogar die große Klon-Saga wird in ihren Grundzügen thematisiert.

Obwohl die Miniserie auf 6 Ausgaben beschränkt ist, wird, bis auf das leicht gehetzt wirkende Ende, eine umfangreiche Geschichte erzählt, die qualitativ sehr zu überzeugen weiß und die wichtigsten Etappen von Spider-Man (Klonsaga, Secret Wars, Civil War, …) beziehungsweise Peter Parkers Leben abgearbeitet und sich dabei viel Zeit gelassen, um ein interessantes Bild von der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft zu zeichnen.

Aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß die Geschichte eines Lebens zu gefallen. Dem Team um den Zeichner Mark Bagley gelingt es hervorragend, die verschiedenen Jahrzehnte stimmig in Bildern zu bannen. Weiters wird die emotionale Komponente der Geschichte durch die stimmigen Bilder weiter verstärkt. Das ist nicht nur angenehm für das Auge, sondern hebt auch das Gesamtpaket des Comics sehr gut hervor!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens ein außergewöhnlicher Comic ist, der es schafft, ein interessantes Bild von Spider-Man zu erschaffen, dies mit einer stimmigen optischen Komponente kombiniert und dabei eine sehr spannende Welt aufbaut, deren Potenzial sich nur erahnen lässt. Wer mal eine Geschichte um/über/mit dem Wandkrabbler lesen will, die einen kreativen Ansatz wählt, sollte bei Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens einen Blick riskieren!

Ich vergebe für Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens ein verdientes lesenswert+!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube | Review (2019er Serie)

Titel: Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube
Autor: Donny Cates
Zeichner: Geoff Shaw
Verlag: Panini
Seiten: 180

Wenn das Ende naht bleibt einem nur noch der Glaube … herzlich willkommen zum Finale der Guardians of the Galaxy Saga von Großmeister Donny Cates!


Kernfakten of the Galaxy

Titel: Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube
Autor: Donny Cates
Zeichner: Geoff Shaw
Verlag: Panini
Seiten: 180


Was bisher geschah …

Thanos, der wahnsinnige Titan, ist tot, aber es gibt keinen Frieden in der Galaxie. In seinem Testament kündigt Thanos an einen Nachfolger auszuwählen, um erneut für Chaos zu sorgen. Gamora, Tochter des Thanos, steht nach ihren Taten in den Infinity Kriegen im Verdacht, der nächste Thanos zu werden. Es werden zwei Guardians Teams gegründet, um Gamora zu finden, aber am Ende kommt alles anders, als gedacht …


Guardians of the Galaxy Band 1 (2019er Serie)


Die Guardians of the Galaxy um Star-Lord und Groot sind zurück, aber das wurde auch Zeit, denn die Kirche der universellen Zeit ist ebenfalls wieder da und verfolgt einen ebenso grausamen wie finsteren Plan. Alle Hoffnung ruht auf Rocket Racoon, der sein Team verlassen hat, aber zurückgeholt wurde, doch er hütet ein tragisches Geheimnis. Zusammen mit alten und neuen Verbündeten tritt Rocket den Kampf gegen die Kirche an …


Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube ist nicht nur eine tolle Fortsetzung, sondern auch ein großartiger Abschluss für die Space-Opera von Donny Cates. Erzählerisch setzt der Band auf die emotionale Verbundenheit des Teams, aber auch die drohenden Gefahren für die Galaxie werden thematisiert, wobei das letztgenannte Thema eher ein Teaser(?) auf kommende Events ist.

Der Kampf gegen die Kirche der universellen Wahrheit wird spannend erzählt und ist extrem stark inszeniert, was an dem großartigen kreativen Team um Donny Cates liegt. Egal ob Blick in eine tote Zukunft, der Kampf in der Gegenwart, oder Rocket Racoons Leidensweg, all diese Plotpunkte fügen sich großartig zusammen und ergeben eine stimmige Geschichte, die bis zum Ende unterhält.

Optisch gibt es auch einige großartige Bilder, die nicht nur bildstark das All, oder Raumschiffe darstellen, sondern auch glaubhaft Gesichter und Emotionen. Geoff Shaw liefert hier eine großartige Arbeit ab.


Zusammengefasst ist Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube ein großartiger Comic, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht und gleichzeitig die Serie um die Beschützer der Galaxie abschließt. Optisch wie erzählerisch weiß der Band komplett zu überzeugen und macht definitiv Lust auf mehr galaktische Abenteuer vom kreativen Team um Donny Cates. Von mir bekommt Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube die Wertung lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Deadpool vs. Black Panther: Für eine Handvoll Vibranium | Review [Gastbeitrag]

Titel: Deadpool vs. Black Panther: Für eine Handvoll Vibranium
Autor: Daniel Kibblesmith
Zeichner: Ricardo Lopez Ortiz
Seiten: 132
Verlag: Panini Deutschland/Marvel

Deadpool macht sich auf die Reise nach Wakanda um Vibranium zu besorgen und dabei kommt es zum Showdown mit Black Panther.


Kernfakten aus Wakanda

Titel: Deadpool vs. Black Panther: Für eine Handvoll Vibranium
Autor: Daniel Kibblesmith
Zeichner: Ricardo Lopez Ortiz
Seiten: 132
Verlag: Panini Deutschland/Marvel


Ein kurzer Einblick in die Story:


Zu Beginn sieht man König T’Challa aka Black Panther als bodenständigen und gütigen Herrscher im Kontakt mit seinem Volk. Danach kommt sofort der Blick auf Deadpool, der in einem Schulbus voll mit Kindern sitzt verfolgt vom Wrecker. Man sieht wie Deadpool es schafft den Wrecker zu besiegen und gleichzeitig den Bus ohne verletzte Schüler zu stoppen. Was er jedoch nicht sieht, ist, dass der Bus beim stoppen den allseits beliebten Willie Lumpkin, seines Zeichens der nette Briefträger von nebenan, schwer verletzt.

(c) Marvel Comics


Im Krankenhaus erfährt Deadpool das nur eine kleine Dosis an Vibranium Willie retten kann. Somit macht sich Deadpool auf nach Wakanda, verkleidet sich als Elefant um ins Land zu kommen und erlebt dort so einiges mit Black Panther, verliert wieder mal einige Körperteile und wird sogar noch in eine medizinische Forschung inkludiert. Mehr werde ich auch nicht spoilern um allen Lesern nicht den Spaß an der Story zu vermiesen.

Mein Fazit dazu ist, dass ich nun schon ein paar Deadpool vs Stories gelesen habe und diese ist definitiv eine der besten daraus. Der Humor sitzt perfekt und macht richtig Spaß und auch die Storyline hält einem immer auf Spannung. Da ich das ganze auf Englisch gelesen habe, kann ich nur bedingt sagen ob der Humor auch im deutschen so gut zündet, aber ich denke schon. Den einzigen richtigen Kritikpunkt den ich habe, sind die Zeichnung bzw der Zeichenstil, welcher ganz einfach gar nicht mein Fall ist.

(c) Marvel Comics


Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!


Vielen Dank an @nerd.ics für diesen tollen Gastbeitrag! Schaut doch mal bei seinem Instagram vorbei!

(c) Marvel Comics

Spider-Man & Venom: Double Trouble | Review [Gastbeitrag]

Titel: Spider-Man & Venom: Double Trouble
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Gurihiru
Seiten: 112
Verlag: Marvel

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Spidey und Venom leben in einer Wohnung als Buddieszusammen und begehen ihren WG Alltag. Klingt strange? Ist es auch, aber gleichzeitig auch so schräg das man den Comic unbedingt lesen will und rausfinden will was da dahinter steckt.


Kernfakten:

Titel: Spider-Man & Venom: Double Trouble
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Gurihiru
Seiten: 112
Verlag: Marvel


Zur Story, wie schon erwähnt beginnt die Story damit das Venom und Spider-Man in einer Wohnung leben und Venom beschlossen hat ein besserer Superheld zu werden. Aber Venom wäre nicht Venom wenn er der brave hilfsbereite Mitbewohner wäre und so sieht man wie er Spidey das essen weg isst oder sich zum Beispiel auch die Nachbarin, Spider-Woman, sich über ihn beschwert, da er seinen Müll einfach auf ihren Balkon schmeisst. Gleichzeitig sieht man das Venom auf den Green Goblin trifft, welcher scheinbar noch die eine oder andere Rechnung mit ihm offen hat, was wiederum später im Comic noch wichtig wird.


Was man von Anfang an merkt ist, dass Venom einen Hintergedanken hat bei dem Ganzen und das ganze mündet dann schließlich darin, das Venom eine Maschine entwickelt hat durch die Spider-Man und er über Nacht die Körper tauschen und somit Venom plötzlich in Spider-Man steckt und umgekehrt. An diesem Punkt beginnt dann die Story endgültig richtig spaßig zu werden, jedoch will ich auch gar nicht mehr darüber schreiben, da es sonst zu viel Spoiler wäre.

Ich habe von Mariko Tamaki vor kurzem Harley Quinn – Breaking Glass gelesen und war von dem Comic so sehr begeistert, dass ich einfach noch mehr von ihr lesen wollte. Spider-Man & Venom: Double Trouble ist ganz klar ein Titel bei dem man bedenken muss das es kein klassischer Superheldencomic ist, der in irgendein Universum oder eine Chronologie passt. Es ist ein Comic der unterhalten soll, der Spaß machen soll und der einem auch mal eine alternative Storyline bringt abseits von den klassischen Dingen. Ich muss sagen alle diese Punkte erfüllt der Comic.
Es ist ein Comic der auch sehr junge Jugendliche ansprechen soll, was sich im Zeichenstil, welcher mir sehr gut gefällt, zeigt und gleichzeitig kann ich ihn aber auch jedem Erwachsenen empfehlen und er ist natürlich sehr einsteigerfreundlich, da man kein Vorwissen benötigt.

Derzeit ist der Comic nur in Englisch erhältlich, aber ich hoffe das er es auch zu einer deutschen Übersetzung schafft, denn alles in allem ist das eine ganz große Leseempfehlung von mir!


An dieser Stelle nochmals Danke für diesen tollen Gastbeitrag und ich hoffe euch hat diese Rezension gefallen! Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Punisher Kill Krew – Neue Waffen, neue Gefährten | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Punisher Kill Krew – Neue Waffen, neue Gefährten
Autor: Gerry Duggan
Zeichner: Juan Ferreyra
Seiten: 116
Verlag: Panini

Der Krieg der Welten (War of the Realms) ist vorbei, aber Frank Castles Krieg wird niemals enden …

Mit diesen warmen Worten heiße ich euch herzlich willkommen zur Punisher Kill Krew – Neue Waffen, neue Gefährten Rezension. Vielen Dank an Panini für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


Kernfakten

Titel: Punisher Kill Krew – Neue Waffen, neue Gefährten
Autor: Gerry Duggan
Zeichner: Juan Ferreyra
Seiten: 116
Verlag: Panini


Nach dem Ende des großen War of the Realms begibt sich Frank Castle, der Punisher, auf eine Mission. Da viele Kinder zu Waisen wurden lässt sich Frank Bilder von den Kriegsverbrechern malen, um sie der Reihe nach auszuschalten. Wie passend ist dabei eine persönliche Vendetta gegen einen Frostriesen. Zusammen mit einem Anwalt, dem Juggernaut und Black Knight begibt sich Frank in seinem modifizierten Van auf eine irrsinnige Reise durch den Kosmos, um für Gerechtigkeit zu sorgen!

(c) Panini Comics

Man merkt Punisher Kill Krew – Neue Waffen, neue Gefährten sehr stark an, dass ein Deadpool Autor die Schreibfeder führte. Gerry Duggan schafft es gekonnt den ernsten Punisher in eine irrwitzige Geschichte voll schwarzem Humor, dezenten Zynismus und gnandenlos überzogener Gewalt zu packen, ohne das es unpassend wirken würde.

Ganz im Gegenteil. Frank Castle aka Punisher ist der perfekte Mann um Kriegsverbrecher zu jagen und Waisenkindern dabei eine gigantische Portion Eis zu kaufen. Andererseits schwingt in der Handlung eine ernste Note mit, da die Grausamkeit des Krieges ein gewichtiges Thema ist und besonders Frank weiß wie es ist alles zu verlieren.

(c) Panini Comics

Aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß Punisher Kill Krew zu überzeugen. Die künstlerische Arbeit von Juan Ferreyra verleiht dem Comic einen eher düsteren Ton, erschafft aber gleichzeitig einen interessanten Kontrast zur schwarz-humoristischen Handlung. Ergänzend dazu werden immer wieder Szenen (siehe Bild oben) eingestreut, die den absurden Humor von Punisher Kill Krew unterstreichen.

(c) Panini Comics

Zusammengefasst ist Punisher Kill Krew – Neue Waffen, neue Gefährten ein unterhaltsamer Comic, der nicht nur Epilog zum War of the Realms funktioniert, sondern auch eine hervorragende Geschichte mit dem Punisher, inklusive irren Team-up, bietet. Auch der Zeichenstil weiß zu gefallen und die großartige Inszenierung verleihen Punisher Kill Krew – Neue Waffen, neue Gefährten ein hohes Tempo, dass ebenso wie bis zum Schluss bestehen bleibt. Somit vergeben ich für Punisher Kill Krew – Neue Waffen, neue Gefährten die Wertung absolut lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Immortal Hulk Vol. 5: Breaker of Worlds | Review

Titel: The Immortal Hulk Vol. 5: Breaker of Worlds
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joey Bennett
Verlag: Marvel
Seiten: 136

Die The Immortal Hulk Comics gehen in die fünfte Runde und ich bin stolz darauf, diese Reihe nun schon so lange zu verfolgen. Kaum ein Marvel Comic weiß mich seit Band 1 so zu begeistern. Mit Ausnahme von Venom und alles was dazugehört!


Mehr Marvel Comics:

Spider-Man Heftserie

Deadpool Heft 1 & 2

Thor Band 1

Iron Man Band 1


Was bisher geschah …

Hulk ist tot … er war tot. Zurück unter den Leben, ohne Verbündete und gejagt von der mysteriösen Shadow Base begibt sich der grüne Koloss auf eine lange Odyssey, die ihn mit Geistern aus der Vergangenheit, seiner großen Liebe und alten Freunden zusammenbringt. Als er auf das monströse Wesen Abomination, ein Projekt der Shadow Base, trifft und sich eine brutale Schlacht mit ihm liefert, spitzt sich Hulks Konflikt zu …


The Immortal Hulk Übersichtsseite


Der finale Showdown bricht an. Nachdem General Fortean und dessen Wirt die Alpha Flight Basis attackierte, um den Körper von Abomination zu bergen, attackieren der Hulk, seine Verbündeten und die restlichen Alpha Flight Mitglieder die Shadow Base, um Fortean endlich zur Strecke zu bringen. Hulk muss sich entscheiden, welcher „Hulk“ er sein will und was für ein Monster er wurde …


The Immortal Hulk Vol. 5 steht erzählerisch den Vorgängerbänden in nichts nach und besticht erneut durch ein hohes Tempo, mit dem Autor Al Ewing den Leser durch die Handlung führt. Der Weg von Bruce Banner und seinen beiden weiteren Persönlichkeiten wird zu einem vorläufigen Höhepunkt geführt, während man auch mehr über den Gegenspieler Fortean erfährt.

Auf der optischen Schiene frage ich mich immer mehr, ob The Immortal Hulk jetzt ein (Body)Horror-, oder ein „Superhelden“-Comic sein möchte. Die Kämpfe sind roh, brutal und die Gamma-Mutanten zerfetzen sich bis auf die Knochen, wobei die Gewalt nicht im Vordergrund steht, oder gar zelebriert wird, sondern als Stilmittel dient, um aufzuzeigen, wie heftig die Kämpfe von Gamma-Mutanten sind.


Alles in allem ist The Immortal Hulk Vol. 5 eine würdige Fortsetzung der Reihe, die auf allen bestehenden Stärken aufbaut und diese fortführt. Action & Handlung wechseln sich harmonisch ab, aber auch der Zeichenstil weiß erneut zu gefallen und am Ende bleibt nur eine Frage übrig. Ist Hulk der Brecher der Welten … ?

Ich vergebe für The Immortal Hulk Vol. 5: Breaker of Worlds die verdiente Wertung lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Mr. & Mrs. X Band 2 | Review

Titel: Mr. & Mrs. X Band 2
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: David Lopez
Verlag: Marvel (Panini)
Seiten: 156

Das populärste Paar der X-Men ist zurück und erlebt erneut actionreiche sowie romantische Abenteuer!


Mehr Marvel Content:

Deadpool Heft 1 & 2

Uncanny X-Men Band 1

Mara Gastbeitrag zu den Marvel Comics

Waffe H Band 1

Waffe H Band 2


Was bisher geschah …

Gambit & Rogue haben sich getraut, aber kaum sind die beiden in die Flitterwochen gestartet, werden sie in ein unglaubliches Abenteuer gezogen, in dem sie, zusammen mit Deadpool, ein mysteriöses Paket beschützen müssen … hinter dem zufällig (gefühlt) die halbe Galaxie her ist!


Mr. & Mrs. X Band 1 Review


Rogue und Gambit haben es wirklich nicht leicht. Eigentlich wollen die beiden bloß ihr Eheleben genießen, doch der Frieden währt nicht lange, als die beiden ins Mojoverse entführt werden und sich dort mit dem speckigen Showrunner Mojo auseinandersetzen müssen, der das X-Paar gern für höhere Einschaltquoten in seinen Shows nutzen will. Kaum haben die beiden den rückgratlosen Koloss ein Schnippchen geschlagen, wird Gambit von seiner Vergangenheit, der Diebes- sowie der Mördegilde, heimgesucht. Rogue macht sich auf den Weg, um ihren geliebten Mann zu retten!


Nüchtern betrachtet sind sowohl das Mojoverse, als auch die Diebes/Mördergilde nur bedingt kreative Plotpunkte, aber die Autorin Kelly Thompson schafft es gekonnt, beides in zwei großartige Handlungsstränge zu packen, die durchgehend zu unterhalten wissen und einige Spannungsspitzen bieten.

Auch optisch weiß der zweite Mr. & Mrs. X Band zu gefallen, was an der großartigen Arbeit von David Lopez liegt, dessen Talent besonders im Mojoverse ersichtlich wird, wenn Rogue und Gambit durch verschiedene Genres für TV-Shows gezerrt werden, was zumindest für Mojo nur bedingt gut ausgeht.


Zusammengefasst ist Mr. & Mrs. X Band 2 nicht nur eine tolle Fortsetzung der Reihe, sondern auch ein würdiger Abschluss der Miniserie, um Rogue und Gambit. Die beiden Handlungsstränge ergeben ein harmonisches Gesamtbild, in dem beide Figuren weiterentwickelt werden, was sich in Zukunft noch auswirken wird.

Ich vergebe für Mr. & Mrs. X Band 2 die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Waffe H Band 2: Weltenretttung | Review

Titel: Waffe H Band 2: Weltenrettung
Autor: Greg Pak
Zeichner: Cory Smith
Verlag: Marvel (Panini)
Seiten: 132

Waffe H, das Beste von Wolverine & Hulk, ist zurück, um mehr als nur eine Welt zu retten(?)!.

Anm.: Wegen der aktuellen Lage müssen alternative Comics im Moment warten. Ein paar habe ich in Reserve aber aktuell rezensiere ich den Rest aus dem Bestand heraus!


Mehr Marvel Comics Rezensionen


Was bisher geschah …

Im ersten Band lernten wir Clayton Cortez kennen, der durch ein Waffe Plus Projekt zur schier unbesiegbaren Waffe H wurde. Die Stärke des Hulk mit der Tödlichkeit des Wolverine kombierniert und dazu der Wunsch ein Held zu sein. Mit solchen Fähigkeiten wird Clayton schnell zum Ziel der fragwürdigen Firma Roxxon, dessen Boss Waffe H um jeden Preis rekrutieren will und dabei vor nichts zurückschreckt …


Waffe H Band 1: Die Ein-Mann-Monster-Armee


Widerwillig hat sich Waffe H mit Dario Agger, dem Boss von Roxxon, zusammengeschlossen. Zusammen mit Man Thing, Angel, Titania, Blake und dem außerirdischen Kämpfer Korg begibt sich Waffe H durch ein Portal, im Roxxon Hauptquartier, nach Weirdworld, um die dort, von Monstern gefangenen, Roxxon Mitarbeiter zu retten. Doch wie man es von jemandem wie Agger erwartet, hat die gesamte Geschichte einen gigantischen Haken. Eine große Schlacht auf Weirdworld wartet und ein Abenteuer steht bevor …


Ebenso wie der erste Band punktet Weltenrettung mit einer simplen Handlung, die jedoch spannend erzählt wird und mit so manchem Twist aufwartet. Mit Weirdworld wird ein erfrischender Schauplatz gewählt und die eigentlich typische Geschichte über einen Gammamutanten wird zu einem Science-Fiction-Fantasy Hybrid. Lobend muss auch das Tempo erwähnt werden, mit dem die Handlung erzählt wird. Dank der Einfachheit von Waffe H Band 2 verstrickt sich der Comic nicht in Details, sondern wird flüssig erzählt und auch die Dynamik unter den Figuren weiß zu gefallen. Besonders Dario Agger ist ein wunderbar arschiger Gegenspieler, der seinen Kopf immer aus der Schlinge zu ziehen weiß.

Optisch gefällt der zweite Waffe H Band durch die kräftige Farbgebung und ein abgefahrenes Gegnerdesign, das den Genre-Mix nochmals hervorhebt.


Zusammengefasst ist Waffe H Band 2: Weltenrettung eine äußerst solide Fortsetzung, die erzählerisch sehr simpel gehalten ist, dafür aber kurzweilige Unterhaltung bietet und ein angenehmer Kontrast zu großen epischen Zyklen anderer Comicserien ist. Für Fans von Wolverine und/oder Hulk ist dieser Band auf jeden Fall geeignet. Ich vergebe für Waffe H Band 2: Weltenrettung die Wertung lesenswert.

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Deadpool Heft 1 & 2 [Fresh Start] | Review

Deadpool und Cable kehren zurück, aber nicht als Team, sondern Back to Back in den neuen Comics des Söldners mit der großen Klappe!

In der heutigen Rezension schauen wir uns die Hefte Deadpool (2018) 1 & 2, sowie Cable 150 & 151 an. An dieser Stelle erspare ich euch eine lange Erklärung mit den Nummerierungen. Kurz gesagt; Cable ist ein Legacy Held und das ist die Nummerierung seiner alten Serie!


Deadpool 1 & 2

Wade Wilson aka Deadpool ist zurück im Geschäft als Söldner, wird jedoch von fast allen Superhelden verhaftet. Damit jedoch ALLE wissen, dass der Söldner mit der großen Klappe zurück ist, muss ein epischer Auftritt her. Glücklicherweise wird die Erde von einem Celestial bedroht und nur Deadpool hat die einzige Waffe gegen dieses Ungetüm … sehr zum Leidwesen der Avengers!

Cable 150 & 151

Eine der unsterblichen Externals wurde ermordert und Cable begibt sich auf die Suche nach dem (oder den) Mörder(n). Zusammen mit Longshot, Doop & Shatterstar sucht Cable andere Externals auf, die eher unfreiwillig als freiwillig dem „Time Cop“ des Marvel Universums helfen …


Deadpool 1 & 2 sind lustig, vulgär, gewaltätig und verdammt ich liebe es. Beide Ausgaben erinnern angenehm an die Deadpool Verfilmungen und nutzen das Wissen von Deadpool, dass er selbst eine Comicfigur ist. Dies führt zu einigen Brüchen mit der vierten Wand, sowie zahlreichen Metawitzen, die auch über die Marvel Comics hinausgehen, während die Handlung aber äußerst unterhaltsam ist. Auch auf der optischen Ebene weiß die neue Deadpool-Serie zu gefallen und zwar durch einen simplen Zeichenstil, der jedoch angenehm fürs Auge ist.

Mit den Cable Ausgaben erhalten die Hefte einen angenehmen Kontrast, da die Nr. 150 & 151 in Richtung Kriminalgeschichte gehen und recht bodenständig aufgebaut sind, obwohl es um den Mord an unsterblichen Personen geht. Auch diese Ausgaben gefallen optisch durch einen relativ simplen Stil, der die Atmosphäre der Handlung gekonnt widerspiegelt.


Zusammengefasst bilden die ersten beiden Deadpool Hefte nicht nur einen tollen Einstieg in die Welt des Söldners mit der großen Klappe, sondern auch in die neuen Abenteuer von Cable. Beide Serien glänzen durch simple, aber spannende Handlungen, sowie ansprechende Zeichenstile. Somit vergebe ich für Deadpool Heft 1 & 2 je die Wertung lesenswert.

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Waffe H Band 1: Die Ein-Monster-Armee (Marvel Neustart) | Review

Titel: Waffe H Band 1: Die Ein-Monster-Armee
Autor: Greg Pak
Zeichner: Cory Smith
Verlag: Marvel (Panini – D.F.)
Seiten: 148

Die Krallen von Wolverine, die Stärke des Hulk und der Wunsch, ein Held zu sein. Das ist Waffe H aka Clayton Cortez, aus der Feder von Greg Pak, dessen Name für Qualität spricht!


Mehr marvelhafte Beiträge:

Savage Avengers Band 1

Thor Band 1

Iron Man Band 1

Iron Man Band 2

Uncanny X-Men Band 1


Clayton ist auf der Flucht. In der kanadischen Wildnis hofft Waffe H, die gefährlichste Kreatur des Waffe X Programms, endlich Frieden zu finden. Dieser Wunsch zerfällt jedoch zu Asche als ein gigantischer Wendigo in den Wäldern Amok läuft und Waffe H’s menschliche Seite erneut die Oberhand behält, um als Held die Wehrlosen zu beschützen.

Kaum ist diese Gefahr gebannt, muss sich Waffe H mit dem Roxxon Konzern herumschlagen, dessen Leitung die Dienste des grauen Gammamutanten gern in Anspruch nehmen würde, ganz egal zu welchem Preis …

Waffe H vs Wendigo

Manchmal braucht es nicht mehr, als eine simple Handlung, um zu gefallen und genau diesen Umstand erfüllt Waffe H hervorragend. Dank einer nebenherlaufenden Hintergrundgeschichte, wird der Leser sowohl an den Charakter Waffe H herangeführt, aber auch gleichzeitig über seine Entstehung aufgeklärt. Der primäre Handlungsstrang, Claytons Suche nach Ruhe und Frieden, harmoniert sehr gut mit der indirekten Bedrohung des Roxxon Konzerns, welcher ein ganz simples Interesse an Waffe H hat.

Erzählerisch macht der Comic also vieles richtig und setzt auf ein relativ hohes Tempo, vergisst aber nicht, den Charakter entsprechend aufzubauen.

Auch gegen Man-Thing muss Waffe H ran …

Die optischen Highlights des Paperbacks findet man klar in den zahlreichen Kämpfen, die Eigenheiten des Hulks und Wolverine haben, aber auch gleichzeitig über Eigenständigkeit verfügend, da Clayton ein ausgebildeter Soldat ist und entsprechende Nahkampftechniken verfügt.

Allgemein ist der Stil etwas düsterer, was aber auch sehr zum Setting, den Figuren und den Thematiken passt.

Zusammengefasst ist Waffe H Band 1: Die Ein-Monster-Armee ein solider Einstieg in die Soloserie des grauen Riesen, die erzählerisch wie optisch zu gefallen weiß und dabei mit einem flotten Tempo durch die Ausgaben des Paperbacks führt. Für Fans von quasi Anti-Helden, Gammamutanten und/oder eher monströsen Figuren ist Waffe H Band 1 definitiv lesenswert, aber auch Leser, die nach einer neuen Serie suchen, können unbesorgt einen Blick riskieren.

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Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, MrKritzi

Civil War 2: X-Men | Review

Name: Civil War 2: X-Men
Verlage: Marvel Comics
Release: 29. November 2016

Bevor ich mich auf den Civil War 2 stürze, der angeblich ziemlich schwach sei, lese ich ein paar Nebenhandlungen zu wichtigeren Figuren oder Gruppen, sowie deren Aktivitäten in diesem Krieg und ein paar weitere All-New All-Different Marvel Comics. Den Anfang machen die X-Men, da diese Spezies im Marvel Universum ohnehin öfters einen Krieg austragen muss.

Autor: Cullen Bunn

Artist Team: Andrea Broccardo, Jesus Aburtov & David Yardin


Die Inhumans haben den Terigen-Nebel auf der Erde verbreitet. Durch diesen Nebel werden neue Inhumans erschaffen, aber für Mutanten ist dieses Phänomen tödlich. Die Spannungen zwischen Mutanten & Inhumans spitzen sich weiter zu. Besonders Magneto sieht den Fortbestand seiner Spezies (oder auch Volkes) bedroht. Als ein neuer Inhumans namens Ulysseys auftaucht, der die Fähigkeit besitzt, verschiedene Perspektiven der Zukunft zu sehen. Während Storm und ihre X-Men den Dialog suchen, kennt Magneto erneut nur einen extremeren Weg.

Die Geschichte wirkt sehr bekannt und erzählt nichts wirklich Neues, da die Rollen ebenfalls bekannt verteilt sind. Magneto möchte seine Leute retten, kennt jedoch nur einen Weg. Storm nimmt die Rolle des verstorbenen Professor X ein und versucht eine friedliche Lösung zu finden. Wie das kommende Event „Inhumans vs X-Men“ jedoch zeigen wird, gibt es nur eine Lösung für die Spannungen zwischen Inhumans & Mutanten.


Die Optik des Comics ist etwas durchwachsen. Viele der Figuren, wie Magneto, Old Man Logan, Psylocke oder Storm werden sehr gut getroffen, aber andere, wie Nightcrawler, sehen etwas eigentümlich aus.

Leider wurde die Mimik etwas vernachlässigt und die Gesichter wirken nicht so aussagekräftig, wie es bei der Konkurrenz von DC der Fall ist. Dafür werden die Kämpfe gekonnt in Szene gesetzt.


Zusammengefasst ist Civil War 2: X-Men ein solider Comic, der den Weg für den kommenden Krieg ebnet, aber nicht besonders frisch wirkt. Ich gebe dem Comic das Prädikat bedingt lesenswert, da es wesentlich bessere Geschichten aus dem X-Men Universum gibt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Civil War II: X-Men (Englisch) Taschenbuch

Deadpools Art of War | Review

Nachdem ich nun einige DC Comics vorgestellt habe, widmen wir uns mal wieder dem ewigen Konkurrenten Marvel.
Bei Deadpools Art of War handelt es sich um eine vierteilige Geschichte aus der Feder des großartigen Peter David. Für die künstlerische Gestaltung zeichnen sich Scott Koblish & Val Staples aus.


Die Kunst des Krieges (habe ich tatsächlich gelesen) ist Teil der Weltliteratur und seit Jahrhunderten ein wichtiges Werk für erfolgreiche Kriegsführung.

Es wird Zeit für eine Kunst des Krieges und wer versteht mehr vom Krieg als Deadpool, der Söldner mit der großen Klappe. Um sein neues Werk zu vermarkten, braucht er jedoch einen Krieg. Was sich bietet sich also besser an als einen Krieg zwischen den Asen Loki & Thor anzuzetteln? Einen Krieg zu entfachen, ist jedoch leichter als einen zu kontrollieren, wie Deadpool bald feststellen muss.


Der Zeichenstil von Deadpools Art of War sticht aus der Masse deutlich heraus und erinnert mich etwas an die alten Comics aus dem Mad Magazine.
Das Design der Figuren gefällt mir außerordentlich gut und Deadpool in einem nordischen Kostüm ist schon irgendwie cool. Dazu kommt ein klassischer Loki wie man ihn aus den 60ern kennt und eine ansprechende Gestaltung der anderen nordischen Asen (Thor, Odin, etc.).
Was mich freut sind die Passagen aus Kunst des Krieges, die immer wieder im Off zitiert, natürlich mit passenden Bildern unterlegt.


Alles in allem ist Deadpools Art of War ein unterhaltsamer Comic, der aus der Norm ausbricht und Weltliteratur mit dem abgefahrenen Humor von Deadpool kombiniert. Wer den Söldner mit der großen klappe mag kommt definitiv auf seine kosten.
Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

In Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm:

Deadpool: Die Kunst des Krieges

Deadpool’s Art of War

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