DerStigler und Nerd.Ics lesen … Black Widow BD 2: Spionin mit gebrochenem Herzen

P.: Team-up Runde 4 und heute besprechen ich und Nerd.Ics den zweiten Band von Kelly Thompsons Black Widow Run. Wie im letzten Band hat sich Nerd.Ics den deutschen Band gekrallt und ich mir den US Paperback gegönnt. Somit herzlich Willkommen zur Doppel Review von Black Widow Band 2: Spionin mit gebrochenem Herzen aka Black Widow Vol. 2: I am the Black Widow!

N.: Die aktuelle Black Widow Serie geht in den zweiten Teil und nach Band 1 war die Vorfreude darauf wie es weitergeht immens. Immerhin wurde die Serie mit dem Eisner-Award, dem „Comic-Oscar“, ausgezeichnet und ich wollte unbedingt wissen, ob die Serie auch stark fortgesetzt wird.

(c) Marvel Comics

N.: Nachdem Natashas, aka Black Widow, perfektes Leben voller Glück und Liebe (siehe Band 1 ) genommen wird, will sie sich in San Francisco neu erfinden. Zusammen mit Yelena Belova, einer weiteren Widow, stellt sich Natasha einem mysteriösen Bösewicht, welcher seinen Anhängern mächtige, aber unberechenbare Fähigkeiten verleiht.

P.: Kelly Thompson schafft es meisterhaft Heldinnen mit ihrer Feder in eine neue Ära zu führen. Die aktuelle Black Widow Serie glänzt auch im zweiten Band mit einem hohen Tempo, viel Charakterentwicklung und der perfekten Mischung aus Weiblichkeit und knallharter Kämpferin. Ähnlich wie bei Captain Marvel schafft es Meisterin Thompson sehr geschickt ihre düsteren Figuren menschlich wirken zu lassen, aber auf Klischees zu verzichten, wie man es von weiblichen Figuren gewohnt ist. Dazu kommt ein äußerst ansprechender Zeichenstil von Elena Casagrande, die es ebenfalls sehr gut versteht die Handlung ansprechend zu inszenieren!

(c) Marvel Comics

N.: Aber beginnen wir zuerst mal mit einem kurzen Blick in die Story:
Am Ende von Band 1 sahen wir, dass Natashas Mann James und ihr Sohn Stevie in Sicherheit gebracht und so gut versteckt wurden, dass nicht mal Natasha sie finden könnte. Nun versucht sich Natasha als Superheldin mit Hilfe eines neuen Outfits und neuem Team. Wir werden gleich mal ordentlich in die Story reingeworfen und sehen Natasha wie sie einen überdimensionalen Schurken gewaltig verprügelt und gleich mal zeigt, was sie nahkampftechnisch so drauf hat. Wir sehen aber nach dem Kampf auch sofort, dass sie immer wieder von Kleinigkeiten getriggert wird und so wieder an ihre Familie denken muss.

Schauplatzwechsel, wir sind auf einem Markt in San Francisco und sehen Natasha die Blumen einkauft, aber gleichzeitig auch ein Mädchen beobachtet, welches um sie herumschleicht und offensichtlich eine Taschendiebin ist. Natasha verhindert den Diebstahl ihrer Geldbörse, die Diebin versucht zu fliehen, jedoch kann Natasha sie stellen und gleichzeitig kommt auch ihre Schwester Yelena alias „White Widow“ hinzu. Natasha fordert von der Diebin alle bisher gestohlenen Geldbörsen und würde ihr dafür ihre geben, nur um nicht die Polizei zu rufen. Die beiden diskutieren darüber, ob man sie nicht rekrutieren könnte, lassen sie jedoch vorerst mal flüchten.

In der nächsten Szene sehen wir Natasha wieder voll im Einsatz, als sie ein Gebäude stürmt und wir auch zum ersten mal von ihrem Gegenspieler „Apogee“ erfahren, welcher ihr scheinbar eine Unmenge an Gegnern entgegenwirft. Sie kämpft sich bis nach oben durch, besiegt Alles und Jeden und findet zum Schluss noch die Diebin vom Blumenmarkt bewusstlos vor. Die Diebin heißt Lucy und wird von den beiden Widows in deren Zentrale, welche „Das Netz“ heißt, aufgenommen und auch sofort von Yelena trainiert. Die beiden wollen natürlich mehr über Apogee wissen und was seine Pläne sind. Wie das ganze dann weitergeht könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

P.: Bevor ich mich in weiteren Schwärmereien verliere komme ich kurz und bündig zum Fazit. Auch im zweiten Band beweist die Black Widow Serie ihre hohe Qualität und die oben genannten Aspekte machen diesen Run zu einer der besten momentan laufenden Marvel Serien. Ich freue mich jetzt schon auf Band 3 und kann den aktuellen Band sehr empfehlen!

N.: Tja was soll ich groß in Sachen Fazit sagen? Die Serie war schon in Band 1 einfach nur mega und legt in Band 2 noch ordentlich drauf, die Widows bauen schön langsam ein SuperheldInnen Team auf und vermöbeln Apogee’s Clan ordentlich. Kelly Thompson weiß ganz klar, wie man eine starke Story schreibt und die Zeichnungen der Italienerin Elena Casagrande werfen den ganzen Comic nochmal um 100 Level nach oben. Ganz großes Kino und eine ganz klare, wenn nicht sogar DIE Leseempfehlung im Hause Marvel schlechthin.

Das wars von unserer Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DerStigler und Nerd.Ics lesen … Iron Man BD 2: Korvac-Saga 2.0

P.: Im dritten Beitrag unserer Team-up’s beschäftigen sich Nerd.Ics und ich mit dem zweiten Band der aktuellen Iron Man Serie. Während Nerd.Ics die deutsche Ausgabe liest, habe ich mir den US Paperback gegönnt. Somit viel Spaß mit Iron Man: Der Eiserne BD 2: Korvac-Saga 2.0 aka Iron Man Vol. 2: Books of Korvac II – Overlock!

N.: Die aktuelle Iron Man Serie geht schon wieder in Band 2 und in Band 1 hieß es ja alles Neu und wieder etwas downgegradet. Christopher Cantwell hat die Serie übernommen und versucht in Band 2 einen altbewehrten Schurken mit Korvac ins Spiel zu bringen.

(c) Marvel Comics

P.: Eigentlich wollte es Tony Stark aka Iron Man ruhiger angehen lassen, aber diesen Plan hat der zurückgekehrte Superschurke Korvac durchkreuzt. Nach einem ersten Gefecht, in dessen Zuge James Rhodes aka War Machine entführt wird, rekrutiert ein schwer angeschlagener Iron Man ein kleines Heldenteam (unter ihnen Ben Riley alias Scarlet Spider und Hellcat) um seinen Freund zu retten. Dieser Plan klingt jedoch leichter als er am Ende durchführbar ist …

Rezension zu Iron Man Vol. 1

P.: Ich mag die Handlung des zweiten Iron Man Bands, wobei ich den Run von Christopher Cantwell im Allgemeinen sehr mag und dessen Geschichte sich hervorragend entwickelt. Wir bekommen neben viel Screentime für Iron Man auch einige Informationen über Hellcat und den Antagonisten Korvac. Dies verleiht dem zweiten Band eine ordentliche Portion Tiefgang. Auch Optisch weiß der Band zu gefallen. Der Zeichenstil passt perfekt zum Sci-Fi Setting der Iron Man Comics und erlaubt eine epische Inszenierung, die trotzdem eine gewisse Bodenständigkeit aufweist!

(c) Marvel Comics

N.: Wir starten in den Comic mit einem Panel, aber auch mit Personen in Scherben. Tony Stark hat einen Genickbruch erlitten, welcher nicht so schnell wieder gerichtet werden kann wie sich noch rausstellen sollte. Patsy Walker alias Hellcat ist an seiner Seite, wirft ihn in einen Einkaufswagen und bringt ihn zum nächsten Taxistand. Tony will in kein Krankenhaus, sondern meint er bräuchte einen Techniker, nur der könnte helfen.

Die Szenerie wechselt und wir sehen den Rest des Teams mit Misty Knight, Gargoyle, Frog-Man, Scarlet Spider und den Mutanten Halcyon nach der Explosion des Raumschiffes. Es stellt sich raus, dass alle nur überebt haben, weil Gargoyle sie mit einem Energieschild abgeschirmt hat. Die Szene wechselt wieder und wir sehen nun auch das letzte Mitglied des ehemaligen Teams, mit Jim Rhodes alias War Machine, der von Korvac’s Leuten an ein Abflussrohr gefesselt wurde und gefangen gehalten wird. Korvac und Guardsman sind gerade auf dem Weg zu Jim Rhodes, als sie merken, dass er das Rohr zerbrochen hat und ihm die Flucht gelungen ist.

Das Team schafft es sich wiederzuvereinigen und Halcyon beginnt damit Tony’s Rüstung so zu präparieren, dass er trotz gebrochenem Genick weiterhin im Einsatz bleiben kann. Jedoch kann er die Rüstung nun nicht mehr abnehmen. Hellcats Bewusstsein wird weiterhin von Korvac angezapft und sie hat immer wieder Visionen wo sie auf ihn trifft bzw. bemerkt, dass er in ihren Verstand eindringt. Als sie wieder in der Realität zurück ist, ist Tony bei ihr um ihr beizustehen. Gleichzeitig kommt auch War Machine wieder beim Team an und im Schlepptau bringt er seinen Verfolger Guardsman mit, welcher mal ordentlich von Iron Man vermöbelt wird und nach erfolgtem Kampf beschließt das Team sich auf die Jagd nach Korvac zu machen und den Planeten zu verlassen. So viel mal zum Beginn der Story, den Rest könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

N.: Ein Wort noch zum Zeichenstil, welcher sehr gut zu dem ganzen Setting passt und mich, warum auch immer, an den schon etwas älteren „Extremis“ Storyarc von Iron Man erinnert. Für Einsteiger würde ich wie immer empfehlen, zuerst Band 1 zu lesen und dann einfach zu entscheiden, ob man die Serie weiterverfolgen möchte.

P.: Zusammengefasst ist Iron Man: Der Eiserne BD 2: Korvac-Saga 2.0 aka Iron Man Vol. 2: Books of Korvac II – Overlock eine würdige Fortsetzung und allgemein ein sehr hochwertiger Band. Für Fans von Iron Man ist der Band eine klare Empfehlung und alle anderen starten einfach beim großartigen Neustart Run um Iron Man!

N.: Fehlt nur noch mein Fazit zum Band und ich muss sagen, gerade diese intergalaktische Verfolgungsjagd, die im Laufe des Bandes ausbricht, macht schon ordentlich Laune und unterhaltet sehr gut. Natürlich, wie zu erwarten bei Iron Man, sehr viel Action im Spiel und auch Tony’s flotte Sprüche sind auf den Punkt wie immer. Gerade die Teamkonstellation mit so spannenden Charakteren wie Misty Knight oder Halcyon machen den Band zu einem sehr soliden Band, der mich aber leider nicht voll und ganz abholen konnte. Trotzdem eine Serie an der ich definitiv dranbleiben werde.

Das wars von unserer Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Venom: Dark Origin | Review | Marvel Must Have

Titel: Venom: Dark Origin
Autor:Zeb Wells
Zeichner: Angel Medina
Seiten: 124
Verlag: Panini/Marvel
Release: 2020

Ich bin ein großer Fan von Venom. Dies liegt zum einen am grandiosen Donny Cates Comicrun und zum anderen an den beiden sehenswerten Filmen mit Tom Hardy. Im Zuge des Marvel Must Have Imprints habe ich den Band Venom: Dark Origin gelesen, der die Herkunftsgeschichte des Symbioten im Stil der späten 2000er neu erzählt!


Dezent gruselig … (c) Panini Comics/Marvel Comics

Eddie Brock hat ein schwieriges Leben und durch seine verlogene Art wird alles noch komplizierter. Als Erwachsener holt ihn sein zweifelhaftes Verhältnis zur Wahrheit ein, als er eine katastrophale Reportage über einen Serienkiller abliefert. Er verliert fast alles und stürzt in die Finsternis. Dort lauert Venom und zusammen werden sie zu einer schrecklichen Nemesis für die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft …


Ich mag das Tempo von Venom: Dark Origin und wie sich die Geschichte entwickelt. Man erlebt die verschiedenen Etappen von Eddies Leben, angefangen bei seiner miesen Kindheit bis zum ersten Kampf mit Spider-Man, und dabei lernt man auch wie Eddie zu dem wurde, der er heute ist. Abseits des Tempos steigt auch die Spannungskurve durchgehend an und führt den Leser immer weiter in die Finsternis von Eddie.

Optisch ist der Zeichenstil von Angel Medina zeitweise etwas abenteuerlich, aber grundlegend sehr ansprechend. Man merkt die Wurzeln von Medina als Zeichner der Spawn Comics und diese Eigenheiten im Stil passen perfekt zum Charakter Venom!


Alles in allem ist Venom: Dark Origin ein optimaler Comic für Gelegenheitsleser, Neueinsteiger umd Veteranen. Es wird kein Vorwissen benötigt und man kann direkt ins Venomverse eintauchen. Als kleines Extra gibt es am Ende des Bands einen Leitfaden mit weiteren wichtigen und/oder lesenswerten Heften mit/über Venom. Für mich ist der Band ganz klar ein lesenswerter Vertreter von Marvel Must Have!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Strange Academy 2: Klassenfahrt nach Asgard

(c) Panini Comics

Marvel Hogwards goes Band 2! Oder wie eine Zauberschule im Marvel-Universum echt gut unterhalten kann!

Titel: Strange Academy 2: Klassenfahrt nach Asgard
Autor: Scottie Young
Zeichner: Humberto Ramos
Seiten: 148
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Was ich von Band 1 der Serie halte könnt ihr gerne hier nachlesen bzw auch jeder der gerne in die Serie einsteigen möchte, kann gerne auch zuerst alles zu Band 1 nachlesen!
Scottie Young trifft einmal mehr bei mir auch als Autor ins Schwarze, da ich dieses Konstrukt rund um die Strange Academy, einer Zauberschule, unheimlich spannend und erfrischend finde.
Aber nun mal zur Story von Band 2.

Am Ende vom ersten Band stirbt Doyle Dormammu im Sumpf nahe der Strange Academy und Emily Bright ist schwer verletzt. Das Lehrer-Team rund um Dr. Strange versuchte alles mägliche um Doyle zu helfen, aber jede Hilfe kam zu spät. Wir werden nun in Heft eins in einen Traum von Emily geworfen, in dem sie mit Doyle auf einem Boot sitzt und ihn gerne Küssen wurde, doch als sie in Flammen aufgeht, wacht sie aus ihrem Traum auf und merkt das sie in einem Krankenbett liegt. Dort erfährt sie auch das Doyle tot ist und wir bekommen in einer Rückblende Dr. Strange’s Kampf um Doyle’s Leben gezeigt. Emily’s Leben hing auch am seidenen Faden und nur der Tigergott Hogoth konnte ihr helfen, zu dem sie auch von Dr. Strange gebracht wurde. Ein längerer Dialog zwischen Strange und Hogoth entsteht und schlussendlich hilft er Emily und wir kommen wieder in die Gegenwart.
Emily beginnt nun einen Streit mit Dr. Strange, da sie nicht versteht warum man Doyle nicht zu Dormammu, seinem Vater, gebracht und der ihm sicher helfen hätte können. Woraufhin Emily versucht in die dunkle Dimension zu reisen, jedoch dort von Dr. Strange beruhigt und zurückgebracht wird. Am Weg in ihren Schlafsaal möchte sie jedoch noch einmal gerne Doyle sehen und etwas ausprobieren. Sie nimmt die Decke über seinem Kopf weg und küsst ihn. Und wie sollte es anders sein, Doyle erwacht vom Toten und ist wieder lebendig.

Damit endet Heft 1 und wie es weitergeht könnt ihr wie immer im Band selber nachlesen.

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit. Ich glaub man hatts schon aus meinem kurzen Story-Teaser rausgelesen wie sehr mich dieser Teenie-Zauberei-Comic abholt und wie sehr mich die Story reinzieht. Ich kann auch nicht genau sagen warum, aber ich mag das Setting, die Charaktere und die Storyline. Scotty Young schafft es, meiner Meinung nach, hierganz gut mal Marvel Comics etwas anders zu zeigen und setzt mit was ganz anderen, zum restlichen Kanon, an. Die Zeichnungen runden den ganzen Comic noch perfekt ab und machen ihn für mich zu einem echt starken Comic.

Ich denke es ist vorallem auch für junge Comic-Einsteiger eine echt großartige Serie, da das Zielpublikum doch eher Jugendliche Leser sein sollten. Hier muss man aber definitiv mit Band 1 beginnen.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Bruce Banner: Hulk 8 – Der Hüter des Portals

(c) Panini Comics

Der Hulk Horror von Al Ewing geht in seinen 8. Band. Ob die Serie weiterhin auf hohem Niveau fortgesetzt wird und wie mir der Band gefallen hat, könnt ihr in der folgenden Rezension nachlesen.

Titel: Bruce Banner: Hulk 8 – Der Hüter des Portals
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Wenn ich so in den letzten beiden Jahren meine Top 3 Serien von Marvel durchforste kam, neben Venom, eigentlich immer die aktuelle Hulk Ongoing in meinen Listen vor. Eine Serie die konsequent abgeliefert hat und in jedem Band eigentlich mega unterhalten hat. Was ist es was mich so an dieser Serie fasziniert? Nun es sind eigentlich genau zwei Punkte, zum einen das Horror-Setting in dem sich von Anfang an die Serie befand, was mir auch unterstützt durch den Zeichenstil sehr gut gefällt und zum anderen ist es das konsequente rausnehmen der Serie aus dem aktuellen Kanon des Marvel Kosmos.

Irgendwie haben alle Marvel-Serien einen Bezug zueinander oder zu aktuellen Events, nur Hulk läuft in seinem ganz eigenen Kosmos bzw fast schon Universum. Es gibt kaum Superhelden die auch in der Hulk Serie vorkommen, aber genau das macht es wohl zu dieser guten Serie. War der Hulk doch immer ein Wesen das man nur schwer in den Marvel-Kosmos eingliedern konnte, manchmal zu overpowered das man ihn auf einen anderen Planeten schicken musste um ihn dann wieder zurückzubringen und die ganze Welt zu zerstückeln. Soweit meine kurze Ansprache zu dieser großartigen Serie, aber kommen wir nun kurz zum Inhalt des Bandes.
Hulk ist am Ende von Band 7 vor den Kameras explodiert bzw hat eine Gamma-Explosion heraufbeschwört, da er ja immer wiederbelebt wird und quasi unsterblich ist. (Wie ja auch der Englische Name der Serie schon sagt „Immortal Hulk“) Wir sehen einen Rick Jones in einer etwas anderen Körperform und gleichzeitig greift die Gruppe „Gamma Flight“ rund um Titania und Absorbing Man den Hulk an und ein Kampf entbrennt bei dem Hulk mal kurzerhand Absorbing Man zerfetzt und eine Titania die den Hulk durch einen Bagger durchschiesst. Absorbing Man lädt sich mit Gamma-Strahlung auf und die Szene wechselt zur Shadow Base wo Doc Samson und der Rest der Truppe einen Angriff von „Innen“ mitansehen müssen. Samuel Stern alias „Leader“ beginnt mit seinem großen Plan „One Below All“, das Wesen aus der tiefsten Höllen zu beschwören.
Danach wechselt die Szene in Bruce Banner’s Kindheit wo wir seinen Vater und ihn sehen und gleichzeitig auch Leader der sich schon in sein Bewusstsein geschlichen hat. Hier sehen wir auch schon was uns in dem Band erwartet, nämlich ein Kampf der weniger in der Realität ausgetragen wird, denn in Hulk’s Psyche, wo seine verschiedenen Versionen geneinander und auch gegen Leader kämpfen.
Wie die Story dann weitergeht könnt ihr wie immer gerne im Band selber nachlesen.

(c) Panini Comics

Das Fazit dieses Bandes fällt wie erwartet sehr sehr leicht, da die Serie ganz simpel und einfach, wie erwartet, weiterhin abliefert. Aber was hätte man auch anderes erwarten müssen nach 7 Vorgängerbänden die schon abgeliefert haben?
Das Horror-Setting mit den grandiosen Zeichnungen von Joe Bennett ist so unheimlich „schön“ anzusehen, wenn zum Beispiel ein Rick Jones‘ Körper sich verformt oder die verschiedenen „Hulks“ miteinander interagieren ist das grandios umgesetzt.

Die Story geht wieder ordentlich voran und vorallem der innere Konflikt des Hulk’s sei hier besonders erwähnt, aber auch die spezielle Form in der Doc Samson zurückkehrt und natürlich das Ende des Bandes, was die Vorfreude auf Band 9 um so größer macht.

Für Einsteiger ganz klar eine Empfehlung, jedoch nur wenn sie sich auch die 7 Vorgängerbänder besorgen und lesen. Ganz klare Leseempfehlung für die gesamte Serie. Ein Feuerwerk und gerade dieses vom Marvel-Kosmos losgelöste, macht die Serie für Einsteiger noch interessanter!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Mein Comicjahr 2021

Das mag bei 121 gelesenen Comics (Hefte und Paperbacks zusammengezählt) seltsam klingen, aber sehr viel gibt es über dieses vergangene Jahr nicht zu sagen. Ich habe beim lesen versucht eine Mischung aus Marvel & DC Comics zu wählen, weitere Verlage (bis auf hauptsächlich Boom Entertainments BRZRKR ) zu vermeiden, aber dieses Vorhaben hat mit diversen Star Wars Legends bzw. den Weissblech Comics nur bedingt gut funktioniert.

Bei den Marvel Comics habe ich in erster Linie jene Serien verfolgt, die ich entweder bereits im Vorjahr gelesen habe oder neue Serien, die mein Interesse geweckt haben. Dazu kommt eine Mischung aus US Paperbacks und deutschen Bänden, da wir leider nicht alles in Europa bekommen. Von den Events habe ich mich Großteils ferngehalten und nur King in Black gelesen. Von den geplanten weiteren Bänden habe ich mich dann ebenfalls ferngehalten.

DC Comics hat ja durch Corona einige Probleme in der Planung erhalten und das hat sich auf die Serien niedergeschlagen. Die einzige reguläre DC Serie, die ich 2021 komplettiert habe war Suicide Squad: Bad Blood von Tom Taylor. Abseits davon habe ich noch einige Ausflüge ins DC Black Label gemacht und Miniserien (Batman Gotham Nights, Batman Universe und The Flash Giant Vol. 1 & 2) sowie ältere Bände gelesen. Bei den Events habe ich Dark Nights Death Metal gelesen und mich gegen Ende des Jahres an Infinite Frontier herangewagt. Das I.F. Imprint wird hoffentlich wieder mehr Stabilität ins DC Portfolio bringen.

Von den Comics abseits von Marvel und DC habe ich nur BRZRKR gelesen, sowie ein paar Star Wars Legends Comics. Da mich die beiden großen Verlage so einspannen mit ihren Serien, werde ich davon absehen ein zu großes Spektrum zu entwickeln. Die einzigen Ausnahmen bilden die Weissblech Comics, bei welchen es sich um Horrorcomics handelt die unregelmäßig erscheinen. Perfekt also zum nebenbei lesen.

Das wars aber auch schon wieder mit meinem Comicjahr 2021. Ich bin gespannt ob ich den Rekord in 2022 brechen werde.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

DerStigler & Nerd.Ics lesen … Non-Stop Spider-Man: Coup mit Köpfchen

P.: Es gibt wieder ein Team-up mit Nerd.Ics. Im heutigen Beitrag widmen wir uns dem Comic Non-Stop Spider-Man: Coup mit Köpfchen. Wie beim letzten Mal werden wir uns Absatz für Absatz abwechseln und euch so unsere Eindrücke schildern!

N.: Ich kannte bisher von Joe Kelly nur einen Teil seines Daredevil Runs und den hab ich mega abgefeiert und dazu bin ich ein großer Fan der aktuellen ongoing von Spider-Man und somit war es klar, dass ich bei diesem Band reinschauen werde. Gleich vorweg „Non-Stop“ Spider-Man ist hier Programm, Action pur und eine Story mit sehr hohem Tempo!

(c) Marvel Comics/Panini Comics

P.: Als Peter Parker aka Spider-Man zusammen mit der Reporterin Norah Winters die Spur einer neuartigen Droge verfolgt bekommt es das Duo mit schwerbewaffneten und hervorragend trainierten Söldnern zu tun. Als sich auch noch Baron Zemo von Hydra einmischt ist das Chaos perfekt …

P.: Ich mag das hohe Tempo von Non-Stop Spider-Man und die damit verbundene geraffte Handlung, die sich jedoch genug Zeit nimmt um sich selbst zu entwickeln und beide Plotlinien kombiniert. Leider wirken die beiden Handlungsstränge, so gut sie ineinandergreifen mögen, als ob man zwei Ideen für einen Comic hatte und diese auf Zwang kombinieren wollte. Dies ist jedoch meckern auf hohem Niveau, da die Geschichte dennoch gut funktioniert und zu unterhalten weiß. Was mich eher etwas abschreckt ist der Zeichenstil des Comics. Die generelle Inszenierung ist sehr hochwertig und passt zum erzählerischen Tempo während die Figuren teilweise etwas befremdlich aussehen.

(c) Marvel Comics/Panini Comics

N.: Kommen wir nun zur Story an sich. Wir werden sofort in die Story geworfen und sehen wie unsere liebe Spinne von nebenan aus dem 15. Stock eines Gebäudes springt und ihm dabei so einiges durch den Kopf geht. Unten angekommen sehen wir auch warum er aus dem Fenster springt, er wird verfolgt und es kommt zu einer klassischen Verfolgunsgjagd auf New York’s Straßen mit allem drum und dran. Währenddessen bekommt Spidey einen Anruf von einer Freundin namens Kel, welche ihm gesteht, dass sie eine Droge namens „1-Plus“ genommen hat und, dass es ihr nicht so gut gehe.
Rückblende 2 Stunden früher. Spidey befindet sich auf dem Begräbnis eines Kommilitonen von der Uni namens Austin und hier sehen wir auch Peter’s Freundin Kel. Wir finden im Laufe des Bandes raus das Austin und später dann auch Kel durch „1-Plus“ einiges an Intelligenz eingebüßt haben, so als hätte ihnen jemand selbige ausgesaugt. Wir erfahren auch, dass es noch mehr solcher Fälle in ganz New York gab und alle, nach dem Intelligenzverlust, tödlich endeten. Nur bei Kel konnte Spidey, durch sofortiges eingreifen, den Tod verhindern, jedoch landete sie mit enormen Schäden auf der Intensivstation.
Dort taucht dann auch eine alte Bekannte von Spidey auf, nämlich Reporterin Norah Winters und sie ist es auch die Spidey mehr über die anderen Fälle erzählt. So beginnen beide gemeinsam die Fälle aufzuklären.
Außerdem sehen wir in Heft eins noch die Rückkehr eines alten Bekannten und zwar taucht Baron Zemo auf der Betriebsversammlung einer Hydra-Splittergruppe in Paris auf und metzelt dort mal alle unfähigen Hydra-Agenten nieder.
Wie es dann weitergeht könnt ihr wie immer im Band nachlesen.

(c) Marvel Comics/Panini Comics

P.: Alles in allem ist Non-Stop Spider-Man: Coup mit Köpfchen ein solider Band, der sowohl für Veteranen als auch Gelegenheitsleser geeignet ist und durch sein hohes Tempo glänzt. Auch wenn der Band im Vergleich zu anderen Geschichten etwas abfällt kann ich ihn dennoch empfehlen, da man gut unterhalten wird!

N.: Nun zu meinem Fazit. Was waren das für actiongeladene 5 Hefte? Ein irres Tempo, eine Unmenge an Action und trotzdem viel Story und viel Inhalt. Und zu allem noch als Draufgabe, macht das auch noch ordentlich Spaß!
Sowohl die Storyline mit Spidey, mit den ganzen Rückblenden und der Jagd nach den Übeltätern hinter der Droge, als auch die Storyline mit Baron Zemo sind übelst gut. Alleine das Auftauchen von Zemo bei der Versammlung in Paris hat mich mega geflasht. Ihr merkt schon ich komm nicht mehr aus dem Schwärmen raus und kann euch den Band nur wärmstens empfehlen.

Ich würd sogar sagen, dass er auch als standalone Story für Einsteiger geeignet ist, obwohl ich natürlich jedem auch die aktuelle Spider-Man ongoing von Nick Spencer nur wärmstens empfehlen kann. Definitiv in meinen Top-Ten in Sachen Comics für heuer!

Das wars von unserer Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Spider-Gwen: Erstaunliche Kräfte

(c) Panini Comics

Endlich mal wieder ist es Zeit für eine Rezension aus dem Hause „PaninInk“ und dieses mal geht’s ins Hause Marvel. Wir bekommen die 2. Hälfte der 2015er Spider-Gwen Serie in einem Band geliefert und ob die hält was ssie verspricht könnt ihr in dieser Rezension lesen.

Titel: Spider-Gwen: Erstaunliche Kräfte
Autor: Jason Latour, Tom Taylor,
Zeichner: Robbi Rodriguez,
Seiten: 228
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

PaninInk Stories aus dem Hause Marvel veröffentlicht ist die Spielregel etwas anders als bei DC, hier werden dann ältere Comic-Serien im schicken kleineren Format neu aufgelegt. Dies ist vorallem für Leser wie mich perfekt um Serien nachzuholen. Spider-Gwen (2015) war immer schon eine Serie die ich mir nachkaufen wollte, da ich nur gutes darüber gehört habe. Nun kam mit diesem Band eine gute Alternative für mich.
Aber widmen wir uns mal der Story dieses Bandes, wir befinden uns im Ultimate Universum, was bedeutet das hier einiges etwas anders ist. SO auch zum Beispiel das Gwen Stacy von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde und dadurch zu Spider-Woman wurde. Soweit so gut, jedoch hat sie kurz vor dieser Storyline ihre Kräfte verloren und muss dadurch als Spider-Gwen den Alltag meistern. Sie hat zwar einen Weg gefunden ihre Kräfte zurückzuerlangen, aber immer nur für kurze Zeit und in einer gewissen Dosis.
Außerdem ist in diesem Universum Frank Castle nicht der brutale Rächer Punisher, sondern ganz einfach ein unheimlich brutaler Cop, der immer wieder versucht Gwen zu schnappen. Unter anderem hetzt er Kraven auf Gwen und versucht so auch, unter anderem, ihren Vater zu entführen.
Castle versucht Norman Osborn auf seine Seite zu bekommen um noch mehr Unterstützung zu bekommen und Gwen wiederum hat das Wissenschaftsgenie Reed Richards auf ihrer Seite.
Ganz zum Schluß des Bandes bekommen wir auch noch das „All New Wolverine Annual 1“ geliefert welches Laura und Gwen in einem Heft vereint und jeder der mich kennt weiss wie sehr ich X-23 liebe und somit feiere ich auch dieses Heft dementsprechend ab, obwohl ich es schon im Zuge des Tom Taylor Runs gelesen habe. (welchen ich im übrigen nur wärmstens empfehlen kann)

(c) Panini Comics

Was bleibt mir hier noch als Fazit zu schreiben? Wir bekommen genau das was wir von einem „Ink-Band“ erwarten geliefert, Coming-of-Age per excellence.
Natürlich weiss ich das auf Seiten von DC mit eigenstädnigen und vorallem neuen Stories gearbeitet wird und bei Marvel nur Re-Releases kommen, aber für als jemanden der auch diese Stories nicht kennt ist es eine großartige Möglichkeit an ältere STories zu einem guten Preis und in einem großartigen Format ranzukommen.
Absolute Leseempfehlung von meiner Seite!

Danke an Panini-Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Fantastic Four 7

(c) Panini Comics

Die Fantastic Four gehen in die siebte Runde nunmehr und da ich die ersten 6 Bände als solide Unterhaltung empfunden habe, war es klar das ich auch hier ein Blick riskieren musste!

Titel: Fantastic Four 7: Das Tor der Ewigkeit
Autor: Dan Slott,
Zeichner: Ze Carlos,
Seiten: 164
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Nick Fury beauftragt Susan Storm mit einem Einbruch und zwar in keinem geringeren Gebäude als der Botschaft von Latveria. Was wir auch sofort erfahren ist, dass Susan ohne das Wissen ihres Ehemannes für SHIELD arbeitet. Dieser hat jedoch auch diverse Geheimnisse vor ihr, wie sich noch im Laufe dieses Bandes herausstellen soll. Aber nun zurück zum Auftrag, Susan schleicht sich unsichtbar und unbemerkt in die Botschaft. Beobachtet dort Dr. Doom und seine treue Kriegerin Victorious, als plötzlich ein riesiges Wesen bei Doom einbricht und eins seiner größten Geheimnisse stehlen will. Dabei merkt Viktor an, dass es sich bei dem Wesen um ein Wesen aus einer höheren Ebene handle und er nichts gegen den Einbruch tun kann, außer die Diebesbeute zu zerstören.
Dabei zeigt sich auch das Dr Doom die ganze Zeit von Susan’s Anwesenheit wusste und als das Monster die Botschaft verlassen hat, dabei merkt er an, dass auch Reed Richard etwas hat, was für das Wesen interessant sein könnte. Es handelt sich um spezielles Material, welches in Tarnboxen versteckt ist. Im Geplänkel zwischen Sue und Doom, realisiert Susan das sie wohl auch nicht alle Geheimnisse ihres Mannes kennt und ruft ihn kurzerhand an um ihn zu warnen, da Dr. Doom anmerkt es würde um die Zerstörung der Welt gehen.
Nach dem erfolgten Anruf und der damit verbunden Warnung, veranlasst Reed gerade noch rechtzeitig die Evakuierung des Baxter Buildings, da es ein paar Sekunden später nur mehr aus einem großen Loch in der Erde besteht.
Es entbrennt ein großer Kampf zwischen den Fantastic Four, Dr Doom und diversen anderen Verbündeten und dem misteriösen Wesen.
Und damit auch schon genug angeteasert von meiner Seite. Mehr könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen.

(c) Panini Comics

Im Vorfeld war ich etwas skeptisch was diesen Band anging, da die Serie doch immer wieder so ein bisschen auf und ab ging in den einzelnen Bänden und auch diverse STory-Arcs etwas mühsam waren, aber vorallem die King in Black Tie-Ins haben mich dann doch neugierig gemacht und natürlich wie es dann schlußendlich mit den F4 weitergeht, da ich nun doch schon lange in der Serie drinnen bin.
Doch dann ists ganz anders gekommen und der Band hat eigentlich von Beginn an unheimlich Spaß gemacht, der oben angeteaserte erste Story Arc war unheimlich erfrischend und brutalles Actionfeuerwerk und die King in Black Tie-Ins haben, wie eh immer bei diesem Event, voll abgeliefert. Ein echt überraschend starker Band, der sehr sehr viel Laune auf mehr macht.
Ich fand auch den Zeichnerwechsel als sehr erfrischend und neuen Schwung bringend.
Da es sich hierbei um die Nummer 7 aus der Serie handelt, ist der Band natürlich nur bedingt für Einsteiger geeignet, jedoch wird einem das Panini Vorwort sehr viel an Recherche abnehmen.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Ein kurzer Kommentar zu … Iron Man Vol. 1: Big Iron

Neuer Autor, neue Serie, neuer Tony Stark. Iron Man ist zurück und befolgt das Motto „back to the roots“!

Ein Neuanfang muss her. Ohne Hightech-Rüstung und millionenschwerer Firma im Rücken will Tony Stark aka Iron Man wieder nur gutes tun und ein Held sein. Jedoch lässt ihn sein negatives Image nur schwer. Während sich Iron Man mit alten Feinden misst und Hellcat ihn unterstützt für inneren Frieden erhebt sich ein mächtiges Übel im Schatten. Die Saga von Korvac beginnt.

Big Iron ist ein interessanter „Neustart“ für Iron Man nach seinem vorigen Neustart im Dan Slott Run. Erzählerisch greift der Band die finalen Ereignisse der „Neustart Serie“ auf und strickt diese geschickt weiter. Mit Korvac wird ein mächtiger Feind aufgebaut, der den eisernen Mann wohl länger beschäftigen wird.

Cafu liefert interessante Bilder ab, deren Stil im starken Kontrast zum letzten Run stehen aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gefallen können.

Wer sich für Iron Man begeistern kann, egal ob Neuling oder Veteran, sollte dieser Reihe eine Chance geben. Ich kann den Band sehr empfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

Nerd.Ics liest … Eternals 1

(c) Panini Comics

Das MCU geht in seine nächste Phase und es wird sich sehr viel um die Eternals drehen. Deswegen war es klar das auch in der Comic-Welt wieder eine eigene Serie bekommen werden. Wie der Serie der Start gelungen ist, könnt ihr in den folgenden Zeilen lesen.

Titel: Eternals 1: Die himmlischen Beschützer
Autor: Kieron Gillen,
Zeichner: Esad Ribic
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Wir werden sofort in die Story geworfen und erleben die Wiederauferstehung eines Eternals, eines „Ewigen“ und zwar genauer gesagt Ikaris. Er fragt sich auch selber sofort wie oft er dies nun schon erlebt habe.
Uns wird sofort ein wichtiger Fakt, wenn es um die Eternals geht, gezeigt und zwar dass sie nach ihrem Tod wiedergeboren werden. Dies geschieht jedoch meistens über Umwege und diverse „Riten“ was aber wiederum auch im Laufe des Bandes beschrieben wird.
Ähnlich wie bei der aktuellen X-Men Serie bekommen wir auch in diesem Band in jedem Heft diverse Info-Tafeln gezeigt die die Zusammenhänge bzw auch einen Überblck über die Eternals zeigen. So ist zum Beispiel Ikaris in der „Ausgrenzung“ aufgewacht und auf der Info-Tafel wird uns erklärt das dies einer der Eternals-Orte ist welcher unter dem Eis des Südpols liegt.
Weiters zeigt uns diese Seite das es einst 100 Eternals und 100 Deviants gab, welche von Celestials geschaffen wurden.
Man merkt hier schon sehr gut das dieser Band eine große Mission hat und zwar uns eine Unmenge an Informationen über die Eternals so gut dosiert wie nur möglich wiederzugeben.
Wir erfahren das „Zuras“ der Herrscher über die Eternals-Welt „Olympia“ ist und in diesem Band eine sehr tragende Rolle spielen wird, da er ermordet wird und Ikaris sich auf den Weg macht diesen Mord aufzuklären.
Aber davor schickt Zuras Ikaris noch auf eine Mission um die Ausgegrenzte „SP“ aka „Sprite“ wieder einzufangen.
Als Ikaris mit ihr nach Olympia zurückkehrt wird ihm vom Tod Zuras‘ berichtet und die Spuren führen nach „Titanos“.
Dort angekommen treffen Ikaris und Sprite auf einen alten Bekannten, nämlich Thanos.
Soweit mal zum Inhalt von Heft 1, den Rest könnt ihr wie immer im Band selbst nachlesen!

(c) Panini Comics

Kommen wir nun zu meinem Fazit des Bandes. Zu allererst vielleicht ein Wort zum Zeichenstil, wer schon Comics von Esad Ribic gesehen hat, weiss was auf einen zukommt. EIn Zeichenstil der sehr einzigartig ist, aber den ich unheimlich gerne mag und mir sehr gut gefällt.
Nun zur Story, für mich war es, bis auf einen Eternals Band von Neil Gaiman in der Hachette Collection, der erste Kontakt mit den Eternals und daher auch ganz klar eine große Flut an Inhalten die auf mich eingeschlagen sind. Nichtsdestotrotz helfen die erwähnten Info-Tafeln und auch der Erzählstil, bei dem viel mit Monologen und Rückblenden auf Ereignisse gearbeitet wird, sehr beim reinfuchsen in die Story. Ich gehe davon aus das der weitere Verlauf der Story wesentlich schneller vom Erzähltempo sein wird und ich daher auch diesen Band ganz anders einordnen muss bzw werde. Für mich hat er den Einstieg in die Eternals auf seine sehr schwerlastige Art sehr gut geebnet und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung(en).
Für Einsteiger natürlich perfekt, da es eine Nummer 1 ist, aber vermutlich für Comic-Neulinge schon ein eher hoher Schwierigkeitsgrad.

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Nerd.Ics liest … Miles Morales 4: Gejagt

(c) Panini Comics

Unser aller Liebling aus Broocklyn ist zurück. Miles Morales geht in die 4. Runde und wir bekommen wie immer eine geballte Ladung an Action gepaart mit einem unheimlich sympathischen Superhelden.

Kernfakten:

Titel: Miles Morales 4: Gejagt
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Carmen Carnero, Marcelo Ferreira, Cory Smith,
Seiten: 140
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

(c) Panini Comics

Was macht Miles Morales eigentlich so sympathisch? Wer das wissen will braucht eigentlich nur das erste Heft dieses Bandes lesen. Wir bekommen zwei Stories, eine die am Tag spielt und eine die in der Nacht spielt. Vor allem der erste Teil zeigt Miles in Höchstform. Frisch gebackener großer Bruder, kommt Miles seinen Pflichten nach und geht mit seiner Schwester im Park spazieren. Im Park angekommen wird auf eine aufgeschreckte Frau aufmerksam, welche ihm erklärt das jemand im Kanal verschüttet sei und noch keine Einsatzkräfte da seien. Miles wäre nciht er selbst, wenn er nicht sofort in sein Superheldenkostüm springen würde, die kleine Schwester mit Netz an die Brust geschnallt und runter in den Kanal springen würde.
Er rettet den Mann, kämpft noch gegen einen Alligator und alles wird wieder gut. Aber genau diese Story, die Sprüche von Miles und die Art wie er sich verhält sind genau der Grund warum so eine große Fanbase hinter Miles Morales steht.
Aber jetzt mal ein bisschen mehr vom Inhalt dieses Bandes. Wie oben erwähnt ist Heft 1 in diesem Band zweigeteilt und im „Nacht“ Teil sehen wir Prowler alias Onkel Aaron wie er in eine Labor einbricht um eine Auftragsarbeit zu erledigen. Im letzten Band haben wir ja gesehen das Aaron wieder ins Verbechergeschäft einsteigen musste und derzeit einige Jobs für Ultimatum erledigt. Nachdem er den Einbruch erledigt hat, liefert er seine Beute persönlich bei seinem Auftraggeber ab, welcher ihn in Gespräch verwickelt in dem Ultimatum seine Pläne zum Teil verrät und das er rausgefunden hat das Aaron die gleiche Energiesigantur wie Spider-Man hat.
Währenddessen schwingt sich Miles gemütlich durch die Stadt, rettet ein paar Menschen und trifft dann plötzlich auf eine Taskforce namens „Cradle“, welche Kamalas Gesetz durchsetzen soll und alle Teenie-Superhelden festnehmen soll. Miles widersetzt sich dem ganzen und kann entkommen.
Wie es mit Onkel Aaron weitergeht und auch mit Cradle und der Jagd nach Miles, könnt ihr dann selber gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Es ist halt schon etwas unfair wenn ich eine Rezension zu einem Miles Morales Band schreiben soll und dabei noch objektiv bleiben muss. Ich mag den Charakater, ich mag das Setting in dem der Comic spielt und ich mag auch die Inhalte die hier geboten werden. Es ist einfach eine rundum gute Story welche vor allem gegen Ende des Bandes in totaller Action eskaliert und sogar Captain America in die Story „zwingt“. Wir bekommen ein paar sehr dramatische Wendungen und gerade das krasse Ende machen ordentlich Laune für die nächsten Band.
Kurz gesagt holt euch den Band und wenn ihr Einsteiger seid greift getrost zu, nehmt aber dabei auch die ersten drei Bände mit und ihr werdet es nicht bereuen!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Die starken Frauen der Phase 4 | MCU Gedankenspiel

Seit Avengers Endgame habe ich mich nicht mehr mit dem MCU beschäftigt und alle dazu geplanten Beiträge sind in der Versenkung verschwunden. Zum Glück (oder Unglück?) hatten wir 2020 eine MCU Zwangspause und erst dieses Jahr ist das Marvel Cinematic Universe so richtig angelaufen, aber nicht im Kino, sondern auf der Streamingplattform Disney+.

Mit WandaVision wurde der erste Stein zum kommenden Spider-Man: No Way Home und Dr. Strange 2 gelegt, während The Falcon and the Winter Soldier die Sam Wilson/Bucky Barnes/Captain America Storyline fortgesetzt hat.

Wohin die Reise mit Loki geht, ist noch offen, aber die Serie hat mit Episode 2 eine Figur eingeführt, welche eine Besonderheit der vierten Phase aufzeigt. Eins vorweg; es gab vor Phase 4 bereits starke Frauenfiguren im MCU und viele Heldinnen, die bis Infinity War oder m Endgame an der Front standen, aber mit dem Beginn von WandaVision wurden neue Figuren eingeführt, oder bestehende verändert.

Bevor ihr aber weiterlest, spreche ich eine SPOILERWARNUNG für alle aus, die weder WandaVision noch The Falcon and the Winter Soldier gesehen haben. Für die jeweilige „Rezi“ verweise ich auf den SuperBroZ Podcast!

Was ist also neu? Nun Phase 4 setzt nach Avengers Endgame und Spider-Man Far From Home an, was bedeutet, dass wir einige Jahre nach dem Genozid von Thanos stehen und der Umkehrung des „Blips“ durch die Infinity Steine. Personen, die starben, sind Jahre später zurückgekommen und leben nun in einer völlig neuen Welt neben Menschen, die sich eine lange Zeit mit dem Verlust auseinandersetzen mussten.

Welche neuen oder veränderten Heldinnen bzw. Anti-Heldinnen, oder Schurkinnen bietet Phase 4?

Wanda Maximoff (die spätere Scarlet Witch) kommt über den Tod ihres Geliebten, dem Android Vision, nicht hinweg und erschafft in der Stadt Westview ihre eigene „Traumwelt“ (bezugnehmend auf ihre Fähigkeiten als Infinity Kind kann sie die Realität manipulieren … unter anderem) in der Vision noch lebt und sie Kinder mit ihm hat. Während die Traumwelt von außen durch S.W.O.R.D. beobachtet (und später attackiert) wird, kommt es im Inneren zum Konflikt zwischen Wanda und der mächtigen Hexe Agatha. Simultan dazu bekommt Monica Rambeau ihre Kräfte als Photon, was sie zu einer neuen Heldin auf Captain Marvel Niveau macht(?). Somit bietet WandaVision gleich drei starke Frauen, von denen eine Figur zur Anti-Heldin „umgebaut“ wird, eine Schurkin auftaucht und eine neue mächtige Heldin die Bühne betritt.

Karli Morgenthau ist quasi die Gegenspielerin in The Falcon and the Winter Soldier, tritt jedoch für eine edle Sache ein, auch wenn ihre Methoden äußerst fragwürdig sind. Als Kämpferin gegen ein System, das sich nur schwerfällig an die neue Welt anpasst, kämpft sie gegen das Team um Sam Wilson (mit dem sie keine Feindschaft verbindet) und gegen den neuen Captain America John Walker. Letzterer entwickelt wegen seinem Patriotismus und dem Tod seines Waffenbruders einen tiefen Hass gegenüber Karli und ihrer Gruppe den Flag-Smashers. Von den neuen Figuren empfand ich Karli als interessant, aber gleichzeitig etwas langweilig, was schlichtweg an dem genial geschriebenen John Walker liegt, welcher in der Serie allen die Show stiehlt. Abseits von Karli kehrt die ehemalige S.H.I.E.L.D. Sharon Carter zurück, welche in der finalen Episode zu einer der mächtigsten Personen im Hintergrund aufsteigt. In Zukunft könnte es zwischen ihr und der mysteriösen Valentina Allegra de Fontaine zu einer Konfrontation kommen.

Die letzte weibliche Figur im Bunde taucht in Folge 2 der Serie Loki auf und ist eine weibliche Version des Gottes des Schabernacks. Sehr viel kann man zu diesem Charakter noch nicht sagen, ausser dass von ihr wohl eine größere Bedrohung ausgeht. Mehr erfährt man wohl in Loki Folge 3.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Marvel Cinematic Universe mit seinen Serien sehr viel richtig gemacht hat und die Serien es hervorragend schaffen, neue Figuren einzuführen, oder bestehende Figure auszubauen.

Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Spider-Man: Cadaverous

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten:  140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Eine Vater-Sohn Story mit sehr viel Tiefgang, einer Teenager-Lovestory und geballter Spidey-Action.

Kernfakten:

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten: 140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Vater und Sohn Abrams wagen sich an eine Spidey Alternativstory ran und spannenderweise ist die Vater-Sohn Beziehung auch ein großes Thema dieses Comics. Aber mehr dazu jetzt bei einem kurzen Überblick über den Inhalt.

(c) Panini Comics

Wir werden mitten in die Handlung geworfen und sehen ein vom Kampf gebeuteltes New York und einen ebenfalls vom Kampf gebeutelten Peter Parker, welcher von Mary Jane gefunden wird. Der Schurke Cadaverous hat offensichtlich New York angegriffen und Spidey hat sich ihm selbstlos entgegengeworfen. Während Peter und Mary quatschen greift Cadaverous erneut mit seinen Helfern an und Mary Jane wird tödlich verletzt, fällt in den Fluss runter, Peter kann sie zwar noch auffangen, aber schon im nächsten Panel, welches ihr Begräbnis zeigt, sehen wir das jede Hilfe zu spät war.

Was wir bei der Beerdigung auch sehen, ist ein kleiner rothaariger Junge, der eindeutig wie der Sohn von Mary Jane und Peter aussieht. Wir springen 12 Jahre weiter und sehen denselben Jungen als Teenager wie er seinen Alltag an einer Highschool begeht und dabei schon mal den Schul-Bully ordentlich vermöbelt. Sein Name ist Ben und er hat überdurchschnittliche Kräfte für einen Teenager. Nach der Prügelei und einer Standpauke vom Direktor wird er von seinem extra eingeflogenen Vater Peter Parker abgeholt. Wir erfahren das er eigentlich bei seiner Tante aufwächst und Peter damals nach dem Tod von Mary Jane abgehauen ist, um als Journalist in Krisengebieten zu arbeiten und auch das er beim Kampf mit Cadaverous eine Hand verloren hat.

Ben lernt beim Nachsitzen die rebellische Ito Faye kennen, verliebt sich in sie und zieht mit ihr verkleidet zum sprayen durch die Stadt. Da er kein Kostüm hatte, nahm er sich auf die schnelle, dass alte Spidey Kostüm seines Vaters und erregt sofort die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, da Spidey ja für mehr als 12 Jahre nicht mehr gesehen wurde. Wer wissen will, wie das Vater-Sohn-Verhältnis sich weiterentwickelt, welcher alte Schurke wieder auftaucht und ob Ben am Ende das Herz des Mädchens gewinnt, muss dann selber im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Mein Fazit kann hier eigentlich kurz und knapp ausfallen. Wir bekommen genau das, was im Infotext steht, nämlich eine wunderbare Alternativ-Story zum eigentlichen Spider-Man Kanon, eine Story mit einem unheimlich komplexen und gut geschriebenen Vater-Sohn Konflikt und immer noch genug Action, damit auch die Action-Fans auf ihre Kosten kommen.

Ein Band, den man auch getrost einem Einsteiger in die Hand drücken kann oder auch jemanden, der wenig mit Comics am Hut hat, da es einfach eine super solide Story ist, bei der man auch noch den wunderschönen Zeichenstil von Sara Pichelli hervorheben muss. Der Comic ist einfach wunderschön gezeichnet.

The Spectacular Spider-Man | Gedankenspiel

Nach einer viel zu langen Pause geht der Spider-Friday endlich weiter simultan zu Nerd.Ics Formaten und meinen Comicrezensionen. Einen kleinen Vorgeschmack auf das geniale Line-up für die 2021 Rezensionen habt ihr bereits mit dem zweiten Symbiote Spider-Man Band bekommen und es freut mich sehr, das Format mit diesem Band wiedereinzuführen!

Ich bin seit geraumer Zeit ein Fan von Chip Zdarsky, was unter anderem an Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens liegt und der spektakuläre Spider-Man steht seit längerer Zeit auf meiner Leseliste. Als ich den Band von meiner Freundin zu Weihnachten erhalten habe, war die Freude groß und neben diesem Band, der quasi als Einstieg in die Serie dient, werde ich die Fortsetzungsbände 1 & 2 in je einem Beitrag behandeln.

Auf Band 3 werde ich vorläufig verzichten, weil dieser nicht mehr von Chip Zdarsky geschrieben wurde und eine eigene Tie-in Story zum Spider-Geddon Event bildet. Vielleicht in ferner Zukunft …

Worum geht es im The Spectacular Spider-Man Sammelband?

Peter Parkers Schwester(?!) deckt eine Verschwörung innerhalb von S.H.I.E.L.D. auf und gerät dadurch ins Visier des Geheimdienstes, aber auch Spider-Man gerät ins Visier der Behörden. Von allen Seiten gejagt muss sich Peter mit der Polizei sowie dem FBI herumschlagen, während er als Spider-Man gegen Vulture, Iron Heart, Kingping und am schlimmsten … gegen Tinkerer ins Feld ziehen. Um das Chaos abzurunden, mischt sich J. Jonah Jameson ins Geschehen ein und führt ein Interview mit Spider-Man, in dessen Verlauf einiges ans Licht kommt.

Damit sich Peter und seine Schwester aber nicht allein mit den Schurken messen müssen, helfen die Fackel und Ant-Man aus!

Der Sammelband erzählt eine recht klassische Geschichte mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft und erneut beweist Autor Chip Zdarsky sein Talent für spannende Handlungsbögen. Besonders interessant ist die Darstellung von Peter, der fast schon wie ein Arschloch rüberkommt und noch mehr fiese Sprüche durchklopft als sonst. Hier bekommt im Speziellen sein Kumpel die Fackel einiges ab.

Trotzdem wirkt Peter nicht unsympathisch, sondern wie ein Held dem einfach zu viel Scheiss in den letzten Jahren passiert ist und wer ist leidensfähiger als Spider-Man? Also mal abgesehen von Batman, aber der ist bei einem anderen Verlag zuhause.

Abseits der interessanten Rahmenhandlung bietet der Band viel Raum für seine Figuren und arbeitet diese entsprechend aus. Neben den Schurken, die mehr Tiefgang bekommen, bekommt J. Jonah Jameson, die Nemesis von Spider-Man, sehr viel Zeit. Dabei wird die Figur enorm vertieft und der gute J.J.J. bekommt eine richtig tragische Seite.

Der Band macht aber nicht nur erzählerisch sehr viel Spaß. Zeichner Adam Kubert liefert von Panel eins weg eine ebenso saubere wie hochwertige Arbeit ab, die keinen Raum für Kritik bietet und sich harmonisch mit der Handlung zu einem hochwertigen Gesamtbild zusammenfügt.

Emotionen werden ebenso gekonnt dargestellt wie schnelle Action und längere Dialogszenen. Allgemein erweckt der The Spectacular Spider-Man Sammelband den Eindruck, dass die Storyline durch das Potenzial für eine Verfilmung hätte.


Zusammengefasst ist der The Spectacular Spider-Man Sammelband mit Chip Zdarsky’s Legacy Serie ein wahres Fest für Spidey-Fans aber auch Neulinge können zugreifen, da die Serie zwar auf vorige Comics aufbaut, jedoch einsteigerfreundlich genug ist, um nicht zu überfordern. Kann ich den Band also empfehlen? JA absolut!

The Spectacular Spider-Man aus der Feder des Chip Zdarsky ist absolut lesenswert und gehört neben Geschichte eines Lebens und Daredevil zu seinen besten Arbeiten. Wer also auf der Suche nach einer größeren Serie mit Spider-Man ist, die auch noch ein Sequel bietet, kann bei Peter Parker: Der spektakuläre Spider-Man: Gefährliche Familienbande (so der volle deutsche Titel) bedenkenlos zugreifen.

Somit vergebe ich nochmals ein absolut lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1| Comic-Gequatsche #15| Audio-Gedankenspiel

Bevor wir uns wieder einer DC Folge widmen sprechen wir über Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1!


Captain Marvel BD 4 & Dr. Doom BD 1

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel

Star: Birth of a Dragon | Review

Titel: Star: Birth of a Dragon
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Javier Pina
Seiten: 111
Verlag: Marvel

Ich bin ein großer Fan der aktuellen Captain Marvel Serie, siehe dazu meine Rezensionen und die Podcasts (unten Verlinkt). Als ich erfahren habe, dass der Charakter Star aus den ersten beiden Bänden eine Miniserie bekommt war mein Interesse sofort geweckt!

Also habe ich mir den Band Star: Birth of a Dragon gekauft und in einem Rutsch gelesen!


Kernfakten

Titel: Star: Birth of a Dragon
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Javier Pina
Seiten: 111
Verlag: Marvel


Mehr zu Captain Marvel


Ripley Ryan begann als herausragende Reporterin und wurde zu Star der neuen Heldin von New York. In Wirklichkeit war sie nur das Ergebnis eines Experiments von Dr. Minerva, um Kree-Mensch Supersoldaten zu erschaffen. Gewillt ihr eigenes Schicksal zu erfüllen, kämpfte sie gegen Captain Marvel und verlor …

Gebrochen und kraftlos im Raft wird Ripley vom Realitätsstein als Trägerin ausgewählt. Mit den gewaltigen Kräften eines Infinity-Steins ausgestattet, strebt sie ihre Freiheit an, aber die Steine ziehen Blicke auf sich. Von Helden und Schurken …


Star: Birth of a Dragon ist in erster Linie eine „Originstory“ und diese Funktion erfüllt der Comic hervorragend. Die Story ist simpel, aber spannend, sehr actionlastig und bindet einige interessante Figuren ein wie Captain Marvel, Scarlet Witch und die Black Order.

Auch wenn die Handlung eher simpel ist und im Endeffekt die Figur von Star vertieft, gibt es Details, welche für die Zukunft wohl relevant sein können. So ist ein Aufenthaltsort eines Infinity-Steins bekannt und die mögliche Rückkehr von Thanos wird ebenfalls angedeutet.

Optisch bietet der Band eine schicke optische Präsentation und schwankt trotz seines düsteren Grundtons zwischen Dark Fantasy und klassischer Superheldenooptik. Besonders die Miniepisode mit Wanda war optisch sehr beeindruckend, ebenso wie der Kampf gegen die Black Order.


Alles in allem ist Star: Birth of a Dragon eine tolle Miniserie, die nicht nur den aktuellen Captain Marvel Run ergänzt, sondern auch eine Eigenständigkeit mitbringt, welche den Charakter Star klar aus der Captain Marvel Serie herausschält.

Wer sich also für Kelly Thompsons Arbeit an Captain Marvel begeistern kann und ein gelungenes Spin-off lesen will, kann bei Star: Birth of a Dragon bedenkenlos zugreifen. Mein einziger Kritikpunkt wäre die Kürze der Serie, da ich ruhig mehr von Star lesen will.

Ich vergebe für Star: Birth of a Dragon ein verdientes lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

NERD.ICS LIEST … WOLVERINE DER BESTE: BLUTGERICHT

Wolverine prügelt sich in gewohnter Manier durch einige Schauplätze und Stories und unterhält dabei sehr gut. Die Sprüche sitzen und die Action rundet alles perfekt ab.

Kernfakten:

Titel: Wolverine der Beste: Blutgericht
Autor: Benjamin Percy
Zeichner: Viktor Bogdanovic, Adam Kubert,
Seiten: 172
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Da ich derzeit eigentlich versuche, alle laufenden X-Men Serien in chronologischer Reihenfolge zu lesen, hab ich lange überlegt, mir diesen Band zu holen. Aber ein Wolverine Comic lockt dann doch ganz einfach zu stark und ich kann auch gleich vorwegnehmen, das ich beim Lesen auch die Tatsache, dass man bei diesem Band bedenken muss, dass zwischen den jeweiligen Heften noch einiges in den anderen Serien passiert und dadurch an ein, oder zwei Punkten ein paar Zeitsprünge drinnen sind, gekonnt ausgeblendet habe.

(c) Panini Comics

Wir werden zu Beginn sofort mitten in die Story geschmissen und man sieht einen ziemlich ramponierten Wolverine, der über den Leichen anderer X-Men kniet und sich scheinbar an nichts mehr erinnern kann.
Danach beginnt die eigentliche Story und es wird mit Hilfe von Rückblenden erklärt, was passiert ist. Die X-Men handeln von Krakoa aus mit Heilpflanzen für die ganze Welt und selbigen Handel wickelt die Hellfire Trading Company ab. Weiters wird auch mit Pollen gehandelt und hier setzt nun die Story ein, da immer wieder Lieferungen von Pollen auf unerklärliche Weise verschwinden und dann aber am Schwarzmarkt wieder auftauchen und illegal verkauft werden.
Wir springen zu einem dieser Orte, an dem ein Diebstahl erfolgte und sehen einen CIA Ermittler namens Jeff Bannister. Am Tatort sind einige Leichen, bei denen Selbsttötung festgestellt wurde, was noch mehr Fragen aufwirft.
Die X-Men reisen daraufhin nach Russland und treffen dort auf eine „Verehrer-Religion“ den „Orden X“, die Mitglieder nehmen beim Anblick der X-Men Drogen ein, verwandeln sich zu einer Art Monster und greifen selbige an. Was natürlich noch mehr Fragen aufwirft. Wolverine unternimmt seine eigenen Ermittlungen in Russland und parallel dazu beginnt auch Jeff Bannister mit seinen Ermittlungen.
Heft 2 springt dann zu einem ganz neuen Story-Arc, und zwar kommt Omega Red nach Krakoa, um sich dort als X-Men niederzulassen, aber Wolverine begrüßt ihn gleich mal ordentlich und er wird eingesperrt. Wolverine springt durch das Portal, durch welches Omega Red auf die Insel kam, landet in Paris, findet ein Auto voller Leichen und kehrt nach Krakoa zurück. Dort angekommen verhört er Omega Red, welcher ihm sagt, er sei unschuldig und die Erklärung für die ganze Situation würde er in bzw. unterhalb von Paris finden. Wolverine findet raus, dass Vampire hinter der ganzen Sache stecken und ein altbekannter Bösewicht betritt die Story.
Mehr könnt ihr dann wie immer im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Wie schon eingangs erwähnt, hab ich für mich beim Lesen ausgeblendet, dass diese 6 Hefte eigentlich in eine viel umfangreichere Story gehören und somit werde ich bei meinem Fazit darauf auch nicht weiter eingehen.
Man muss ganz klar sagen, dass dieser Band vor allem davon lebt, dass Wolverine ganz einfach ein Charakter ist, der super unterhaltet und somit machen eigentlich alle Stories aus diesem Band sehr viel Laune, haben mich immer mal zum Schmunzeln gebracht, aber auch in Sachen Action sehr viel geboten. Das Storytelling und die Schreibweise von Benjamin Percy ist sehr stark und hat ja auch schon in der einen oder anderen X-Men Serie überzeugt und hinzu kommt noch ein wunderschöner Zeichenstil der Wolverine perfekt in Szene setzt.
Ich weiß nicht, ob ich den Band als einsteigerfreundlich bezeichnen würde, da man hier trotzdem als Einsteiger vermutlich überfordert ist mit den vielen Schauplatzwechseln und dem ganzen Background der X-Men und wo sie gerade stehen. Hierzu sollte man vielleicht vorher zumindest House of X/Powers of X gelesen haben bzw. in die eine, oder andere chronologisch davor handelnde Serie reinschauen.
Alles in allem wurde ich sehr solide unterhalten und freue mich definitiv auf mehr in Sachen Wolverine.

Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3 | Comic-Gequatsche #14| Audio-Gedankenspiel

Da aller guten Dinge drei sind reden wir über die dritten Bände von Spider-Man: Miles Morales und Captain Marvel!


Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel & Miles Morales

NERD.ICS LIEST … AVENGERS BD. 3: KRIEG DER VAMPIRE

Es wird munter drauf losgepfählt und mit Kreuzen hantiert, da die Avengers auf Vampirjagd gehen und ein großer Konflikt innerhalb der Welt der Vampire ausbricht. Action, Action, Action und genug Inhalt, um den Band Lesenswert zu machen.

Kernfakten:

Titel: Avengers – Krieg der Vampire
Autor: Jason Aaron
Zeichner: David Marquez, Andrea Sorrentino,
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Es ist nunmehr Paperback Nummer 3 aus dem Avengers Run von Jason Aaron erschienen und als ich den Titel des Bandes sah, war ich etwas skeptisch, da ich nicht unbedingt großen Bock auf eine Vampir-Story hatte.

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Aber beginnen wir mal von ganz vorne und da ist zuerst in Heft 13 eine Einzelstory über die erste Iron Fist Fan Fei und wie sie den Drachen ihrer Heimatstadt besiegt hat. Eine ganz unterhaltsame Story, die auch irgendwie Lust auf ein oder zwei Hefte mehr gemacht hätte, aber vielleicht kommt da ja im Verlaufe des Runs noch etwas dazu.

Nach dem sehr unterhaltsamen ersten Heft geht’s ab in eine vier Hefte andauernde Vampirjagd, welche damit beginnt, dass Schloss Dracula in Transsylvanien brennt und der Hausherr auf der Flucht ist. Gleichzeitig erfahren wir, dass Blade aus der Gefangenschaft befreit wurde und sich den Avengers angeschlossen hat.
Aber was war der Grund für den Brand im Schloss und die Flucht von Dracula? Eine neue Fraktion unter den Vampiren, namens Legion of the unliving“ hat sich gegen Dracula erhoben und versucht ihn zu stürzen. Diese Gruppe wird angeführt von dem mysteriösen Shadow Colonel und noch ein paar anderen sehr zwielichtigen Vampiren.

Wir werden auch mitten in Blade‘s Befreiungsaktion seitens der Avengers geworfen und sehen, dass alle Avengers im Kampf gegen Vampire festsitzen und sich Blade sogar auf dem Flugzeug der Avengers rumprügeln muss. Eins der heftigsten Panels zeigt Captain America mit seinem Schild in einer Hand und einem Kreuz in der anderen bewaffnet und wenn man den Kontext nicht wüsste, könnte man meinen, er ruft zu einem „heiligen Krieg“ auf.

Roberto Reyes alias Ghost Rider, der ja auch derzeit ein Teil der Avengers ist, spielt mit seinen Flammen natürlich eine tragende Rolle im Kampf gegen die Vampire, wird jedoch auch von diversen Selbstzweifeln und einer anderen Macht, die ihn ins Dunkle ziehen will, geplagt.
Den Avengers gelingt es dann, den Shadow Colonel kurzzeitig festzunehmen und zu verhören, während gleichzeitig an der russischen Grenze, ein sehr stark gealterter, Graf Dracula auf die russischen Avengers, die sogenannte Winter Guard, trifft und um politisches Asyl bittet. Wie es dann weiter geht, könnt ihr gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Nach meinen anfänglichen Vorbehalten gegenüber einer Vampirjagd, muss ich sagen, in dem Band bekommt man genau das geboten, was man zum einen von einer Avengers Story erwartet und zum anderen auch bei dem Titel erwarten kann. Vor allem das Auftreten von Blade lockert das Teamgefüge unheimlich auf und macht richtig Spaß. Auch die kleinen Twists in der Story bringen Spannung rein und vor allem beim Twist ganz zum Schluss fragt man sich, ob das Ganze eine Fortsetzung bzw eine weitere Bedeutung für die Marvel Welt bekommt.
Alles in allem wieder ein sehr solider, actionreicher Avengers Band, der mich definitiv dazu bringt, weiterhin die Serie zu verfolgen und mich schon auf Band 4 zu freuen.

Der Band ist eigentlich auch einsteigerfreundlich, da er wieder mit einem neuen Story Arc beginnt und man außer den Basics, welche, wie immer, perfekt im Vorwort erklärt werden, nichts wissen muss, um den Band zu lesen.

David Marquez rundet mit seinem sehr schönen und zu den Avengers passenden Zeichenstil den ganzen Band perfekt ab.


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NERD.ICS LIEST … KING DEADPOOL VOL.1: HAIL TO THE KING

Deadpool wird plötzlich König der Monster, bekommt einen Baby-Hai an seine Seite gestellt und darf es mit einem der legendären Jäger des Marvel Universums aufnehmen. Dumme Sprüche, Action und ordentlich viel Blut sind wie immer das Motto bei Deadpool.

Kernfakten:

Titel: King Deadpool 1: Hail to the king
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Chris Bachalo, Gerardo Sandoval, Kevin Libranda,
Seiten: 144
Verlag: Marvel

Da ich ja derzeit eine massive Marvel-Phase, mit allem was so dazugehört, habe, war es irgendwie klar, dass ich auch in die neue Deadpool Serie reinschauen werde. Was in diesem Fall meine erste Deadpool Serie ist, die ich von Beginn an verfolgen werde und da sie noch dazu von der großartigen Kelly Thompson geschrieben wird, sollte einem Feuerwerk aus Humor und Action nichts mehr im Wege stehen.

(c) Marvel

Warum wird Deadpool eigentlich zum König? Das fragen sich vermutlich einige da draußen. Nun ja Deadpool bekommt den Auftrag nach Staten Island zu fahren und dort den König der Monster zu töten. Deadpool lässt sich nicht zweimal bitten und fährt an seinem Geburtstag auf die Insel und beginnt sogleich mit dem Kampf gegen den Monsterkönig, welcher natürlich nicht gerade amused darüber ist. Mitten im Kampf, als es nicht gerade rosig um Deadpool aussieht, kommt ihm die Monsterjägerin Elsa Bloodstone zu Hilfe und beiden schaffen es schlussendlich durch Deadpools Hand, im wahrsten Sinn des Wortes, den Monster König zu töten.

Daraufhin erscheint ein Vogel ähnliches Monster namens Bellus und erklärt Deadpool zum König der Monster, da, wer den König tötet, sofort selbst zum König wird. Man kann sich schon denken das dabei nichts gutes rauskommen kann, Deadpool nimmt das Amt zuerst sogar, für seine Umstände, relativ ernst, jedoch kommt sein gewohnter Schwachsinn nicht zu kurz.


Mittendrin taucht auch noch Gwenpool auf, welche ihm einen „Baby-Land-Shark“ namens Jeff kurzerhand überlässt. So viel sei schon mal verraten, Jeff ist für mich eine der, wenn nicht sogar DIE, beste Figur in diesem Band. Der Humor und auch die Einbindung der Figur in die Story ist einfach nur großartig.
Nachdem Gwenpool die Insel wieder verlassen hat, verschwindet auch Bellus spurlos und ein  alter Bekannter stellt sich als Übeltäter raus und es sollte ein, drei Hefte andauernder, Kampf folgen.
Mehr möchte ich zu diesem Story-Arc nicht schreiben und es sei noch erwähnt, das zwei großartige kurze Stories als Heft 5 und 6 in diesem Band enthalten sind.

(C) Marvel

Als Fazit muss ich vielleicht gleich vorne Weg sagen, dass ich ganz froh bin das die oben erwähnten beiden kurzen Stories auch noch in den Band gepackt wurden, da bei dem ersten längeren Story-Arc der Funke nicht ganz überspringen wollte bei mir, wobei der Humor richtig gut war und vor allem Jeff als Figur mich einfach zu oft zum Schmunzeln gebracht hat. Andererseits sind meine Erwartungen an einen Deadpool Comic auch das er mich zuallererst mal zum Schmunzeln bringt und dann noch eine gute unterhaltsame Story hat.
Wie gesagt Heft 5 und vor allem Heft 6 überzeugten mich sehr und haben mega gut unterhalten.

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich der Zeichenstil von Chris Bachalo in den ersten vier Heften, welcher mir ganz einfach nicht so gut gefallen hat, aber dafür war in Heft 5 und 6 der Zeichenstil um so schöner. Der Comic ist, da es sich um eine Nummer 1 handelt, natürlich unheimlich einsteigerfreundlich und kann somit jedem empfohlen werden der bei Deadpool einsteigen möchte.

Zum Zeitpunkt meiner Rezension war noch kein Releasedatum für die deutsche Version dieses Bandes bekannt, jedoch sollte der Band im Laufe des Jahres vermutlich hierzulande auf Deutsch erscheinen bzw muss man auch schauen ob Panini Deadpool wieder in Heftform bringen wird. Für alle die zum englischen Paperback greifen, sei noch gesagt das Englisch ist sehr leicht zu lesen und man versteht auch den Humor mit ein paar Englisch-Basics sehr gut.


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Symbiote Spider-Man: Kein Entkommen | Review

Titel: Symbiote Spider-Man: Kein Entkommen
Autor: Peter David
Zeichner: Greg Land
Seiten: 124
Verlag: Marvel

Man nehme die Ära des schwarzen Kostüms, erzählt darin neue Geschichten und passt die Werke an moderne Standards an. Fertig ist Symbiote Spider-Man und was bereits im ersten Band großartig funktioniert hat, klappt auch ein zweites Mal!


Symbiotische Kernfakten

Titel: Symbiote Spider-Man: Kein Entkommen
Autor: Peter David
Zeichner: Greg Land
Seiten: 124
Verlag: Marvel


Spider-Man befindet sich mitten in einem Kampf mit Kraven dem Jäger als etwas Seltsames passiert. Die gesamte Realität scheint mit einem Mal völlig verändert worden zu sein. Aus Feinden wurden Verbündete und verstorbene Personen aus Peters Leben weilen wieder unter den Lebenden. Auch wenn diese verzerrte Realität gar nicht so schlecht ist, braucht Peter Rat und den hat Dr. Strange aber als Spider-Man erfährt, dass der Oberste Zauberer vom Hobgoblin gestürzt wurde, beginnt ein Abenteuer, um die bekannte Realität wieder zu richten …

(c) Marvel/Panini Comics

Zuerst muss ich das Tempo von Symbiote Spider-Man: Kein Entkommen loben, da dieses sehr hoch ist und die Handlung nie ins stocken gerät oder gehetzt wird. Man nimmt sich viel Zeit, um mit diversen alternativen Rollen von bekannten Figuren zu spielen und gleichzeitig die „Magie-Bubble“ von Dr. Strange in die Handlung miteinzubauen.

Spannend sind auch diverse Details wie das alternative Wesen von Spider-Mans Kostüm und wie dieses die Kontrolle übernimmt, um den Wirt zu schützen. Ebenso Kraven der Jäger als eine Art Robin für Spider-Man oder eine alternative Black Cat. Viele der Details machen Lust auf mehr und zeigen auf, warum Symbiote Spider-Man so gut funktioniert.

(c) Marvel/Panini Comics

Optisch kann der Band auch überzeugen und liefert neben starken Panels, äußerst schicke Zeichnungen der Figuren und dynamische Kämpfe ab, aber auch große Seitenpanels sind wohltuhend für‘s Auge.


Zusammengefasst ist Symbiote Spider-Man: Kein Entkommen ein grandioser Comic mit Witz, Charme, Spannung und einem bildgewaltigen Zeichenstil. In so ziemlich allen Belangen besser als der erste Teil, hat sich Symbiote Spider-Man: Kein Entkommen ein absolut lesenswert verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

NERD.ICS LIEST … ABSOLUTE CARNAGE VS. DEADPOOL | Review

Ich glaube als Beschreibungstext reicht hier vollkommen zu sagen, das Deadpool gegen Carnage und die ganze Symbionten Brut kämpfen muss. Dumme Sprüche und viel Blut sind vorprogrammiert.

Kernfakten:

Titel: Absolute Carnage vs Deadpool
Autor: Frank Tieri, Emily Ryan Lerner,
Zeichner: Marcelo Ferreira, Roberto Poggi,
Seiten:  112
Verlag: Marvel

Ich habe Absolute Carnage letztes Jahr so hart abgefeiert und dann sehe ich neulich das am US-Markt ein Sequel dazu rausgekommen ist und noch dazu ein „klassisches“ Deadpool vs auch noch. Mehr brauchte ich nicht um zum einen zu wissen, dass ich den Band haben muss und zum anderen das es ein Fest sein wird.

(c) Marvel

Aber zuerst mal zur Story und da geht’s gleich von Anfang an so richtig ab. Wir sehen Spiderman und Deadpool auf der Flucht vor einer größeren Menge an Schurken und man fragt sich sofort, was geht denn hier ab? Ganz einfach Deadpool wollte seinem Freund Spidey eine Freude machen und eine Überraschungsparty schmeißen und da er nicht wusste, wie Spideys richtige Identität ist, wusste er auch nicht, wer seine Freunde sind, und lud kurzerhand alle möglichen Feinde von ihm ein.

Alleine dieser Beginn hatte mich schon voll und ganz und ich kam aus dem schmunzeln nicht mehr raus.
Als die ganze Sache irgendwie geregelt wurde und die beiden davonkamen, war Spiderman natürlich stinksauer auf Deadpool und kündigte ihm die Freundschaft auf, bzw. stellte an ihn die Bedingung er solle in Therapie gehen und das ganze bei John Jameson in der Ravencroft Anstalt und alle aufmerksamen Absolute Carnage Leser wissen schon, das da doch etwas war. Deadpool geht unbewaffnet in die Anstalt und trifft dort auf einen Großteil der Brut von Carnage und muss sich unbewaffnet gegen eine Horde an Symbionten zur wehr setzen. Ich sage nur, es wird sehr blutig und die Deadpool Witze sitzen alle perfekt.


Mehr könnt ihr dann gerne im Band nachlesen. Vielleicht noch als kleine Anmerkung zur Story im englischen Paperback war noch ein Tie-in Heft zu Absolute Carnage mit Captain Marvel enthalten, welches ihr jedoch auch in den deutschen Absolute Carnage Bänden findet.

(c) Marvel

Wo soll ich bei meinem Fazit nur anfangen? Was hier an dummen Witzen und an blutigem Gemetzel geboten wird, ist kaum noch zu übertreffen. Ich kann es eigentlich nur schwer in Worte fassen und sag nur das diese Story vermutlich jetzt schon einen festen Platz in meinem Top Storys für dieses Jahr hat.
Der Zeichenstil ist nicht ganz so dunkel und düster wie im Hauptevent, was aber auch perfekt passt, da ja auch Deadpool dabei ist und auch ein bisschen der „Deadpool Comic Stil“ mit einfließt, was ich aber als sehr gelungen empfinden, da es ja auch durch die Witze und dummen Sprüche etwas „lockerer“ wirkt als das Hauptevent.


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Ein Blick auf Tony Stark: Iron Man Band 3 & 4

Huch die letzte Rezension zu den Iron Man Comics ist über ein Jahr aus und Band 5, der eigentlich ein Event ist, liegt hier herum mit den beiden Begleitbänden. Also gibts wie bei den Deadpool Comics einen allgemeinen Blick auf mehrere Bände!

Dann kümmere ich mich um Iron Man 2020, wenn die Maschinen aufeinanderknallen.



Tony Stark: Iron Man Band 3: Auf Drachenjagd


Im dritten Band der Iron Man Serie muss sich Tony Stark, entgegen seiner Zukunftspläne, mit einem mächtigen Drachen, der auch magisch begabt ist, herumschlagen und das bedeutet wir sind mitten im War of the Realms. Nachdem der Drache jedoch den Smaug gemacht hat und besiegt wurde, stellt sich Iron Man, an der Seite Captain Marvels, einem Feind aus der Vergangenheit.

Lange Zeit habe ich den dritten Tony Stark: Iron Man Band für einen Filler gehalten aber die Sorge war unbegründet, da der Band sehr gut für sich steht und neben einer War of the Realms Ergänzung dem Gesamtplot um Iron Man genug hinzufügt, um für sich zu stehen.

Optisch hat mir der Band recht gut gefallen und besonders die Inszenierung des Drachen war ein echter Augenschmaus.

Kurzgesagt ein gelungener Band, der sich aus dem War of Realms Tie-in Dasein schält und recht gut für sich steht!



Tony Stark: Iron Man Band 4: Die Ultron-Agenda


Im vierten Band wird das Grundthema der Tony Stark: Iron Man finalisiert. Als Tony Stark im Civil War II starb, wurde er digitale Form von sich selbst wiederbelebt. Nun steht er genau deswegen vor dem Senat und muss sich verantworten, während er bei Menschen & Androiden gleichermaßen in die Kritik gerät.

Als ob dies noch nicht schlimm genug wär muss sich Tony mit dem wahnsinnigen Robotergott Ultron-Pym herumschlagen und sein Bruder Arno will endlich sein Schicksal erfüllen.

Band 4 bildet erzählerisch ein starkes Finale und ebnet gleichzeitig den Weg für das Iron Man 2020 Event, dass bald Thema auf dem Blog sein wird. Optisch bietet der Band ebenfalls einige gelungene Panels und die Welt von Iron Man wird auf den Kopf gestellt. Kurzum ein gelungener Abschluss und ein starker Aufbau für die Robot Revolution!


Somit sind wir auch am Ende dieses Beitrags angekommen. In Zukunft werde ich häufiger diese Sammelbeiträge machen, um meinen Arbeitsstapel zu verkleinern. Zu Iron Man 2020 werden drei bis vier Beiträge erscheinen und ich freue mich danach auf die neue Serie!

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und wir lesen uns beim nächsten Mal!

WandaVision (MCU) Ersteindruck | Superbros | Podcast

In der ersten 2021er Folge von Superbros sprechen wir über unseren Eindruck zur ersten MCU Serie WandaVision. Phase 4 wird gewaltig werden. Achtung Spoiler möglich aber wenn, dann nur sanfte Spoiler.


WandaVision Ersteindruck | Superbros | Podcast

Andere Rückblicke zum Jahr 2020:

Rückblick: Filmjahr 2020 (Kurzfassung)

Rückblick: Spielejahr 2020 (Kurzfassung)

Serienrückblick 2020: Das durchwachsene Jahr

2020 (allgemeiner Rückblick) und 2021 (Pläne & Ausblick)!

Rückblick: Comicjahr 2020

Einsteigertipps #1: Wo/Wie fange ich an? | Comic-Gequatsche #11 | Audio-Gedankenspiel

Comic-Gequatsche Folge 11 und heute sprechen wir über Einsteigertipps für angehende Comicleser!


Einsteigertipps #1: Wo/Wie fange ich an? | Comic-Gequatsche #11

Die restlichen Comic-Gequatsche:

Guardians of the Galaxy Band 3: Götter im Weltall | Review

Titel: Guardians of the Galaxy Band 3: Götter im Weltall
Autor: Al Ewing
Zeichner: Juann Cabal, Chris Sprouse, Belén Ortega & Nina Vakueva
Seiten: 120
Verlag: Panini

Die Guardians of the Galaxy starten mit einer neuen Serie voll durch. Neuer Autor, neuer Zeichner, aber eine forlaufende Nummerierung … ? Naja seis drum, die Guardians haben einen Haufen Probleme!


Kernfakten of the Galaxy

Titel: Guardians of the Galaxy Band 3: Götter im Weltall
Autor: Al Ewing
Zeichner: Juann Cabal, Chris Sprouse, Belén Ortega & Nina Vakueva
Seiten: 120
Verlag: Panini


Für eine Übersicht der vorigen Ereignisse empfehle ich meine Beiträge zu Band 1 & 2:

Guardians of the Galaxy by Donny Cates BD1

Guardians of the Galaxy by Donny Cates BD 2

Guardians of the Galaxy by Donny Cates Nachtrag


Nach ihren letzten Abenteuern gönnen sich die geschundenen Guardians eine Pause von all den Kämpfen. Der Friede wärt nur kurz, denn Nova ruft die Guardians, Marvel Boy, Moondragon & Phyla zusammen, um die wiedergeborenen Götter des Olymps zu stoppen. Zeus und seine Kinder überfallen im Blutrausch Planeten, was zu deren Vernichtung führt. Star-Lord & Rocket schließen sich Novas Team und starten einen Angriff auf Neu Olymp, der in einem Drama endet.

Einige Zeit später sind die Guardians gespalten, wegen einer Auseinandersetzung zwischen Gamora & Rocket über das Schicksal von Star-Lord …


Der dritte (erste) Guardians Band ist erzählerisch ein grundsolides Sequel zur vorherigen Serie, aber auch ein starker Einstieg in die neuen Abenteuer der galaktischen Wächter. Allerdings ist die erste Hälfte des Bands mit dem Strang um die Olympianer stärker als die zweite Hälfte mit den antropomorphen Tieren.

Optisch macht „Götter im Weltall“ ebenfalls einen sehr guten Eindruck, auch wenn ich Peter Quills (Star-Lords) Frisur etwas unpassend für den Charakter finde und ja, an Kleinigkeiten kann man sich bei hoher Qualität gern aufhängen. Was ich an der optischen Präsentation weiters loben muss, ist die Gestaltung der antropomorphen Tiere. Die Figuren machen mit ihrem Zoomania-ähnlichen Design wett, was ihnen an Spannung fehlt.


Alles in allem ist Guardians of the Galaxy Band 3: Götter im Weltall ein solider Einstieg und ein solides Sequel zugleich, dass das vergrößtere Team-up der Guardians gekonnt nutzt, aber auch eine spannende Handlung erzählt, die die erste Hälfte des Bands einnimmt.

Ich kann den Band empfehlen, da er sowohl für Veteranen, als auch für Neueinsteiger geeignet ist. Trotzdem ist noch Luft nach oben da und ich hoffe der nächste Band zieht noch mehr an!

Somit erhält Guardians of the Galaxy Band 3: Götter im Weltall die Wertung lesenswert– !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein Blick auf ein paar Deadpool Comics!

Wie verpackt man am besten mehrere Rezensionen zu einer Comicfigur in einem Beitrag ohne ihn völlig zu überladen und sich zu verzetteln? Richtig man strickt daraus einen Exkurs/(Multi)Kurzrezensionsbeitrag.

Wie man sich vielleicht erinnert habe ich vor einigen Monaten die ersten beiden Deadpool Hefte rezensiert, was ziemlich toll war, weil es dort auch eine Serie über Cable gab. Leider habe ich die Heftserie irgendwann aus den Augen verloren ABER Panini hat die Skottie Young Serie in drei schmackhaften Paperbacks veröffentlicht und simultan dazu habe ich mit der aktuellen US Serie King Deadpool begonnen.

In diesem Beitrag werfe ich also einen Blick auf Deadpool Band 1 bis 3, teile meine Gedanken dazu mit euch und warum man die 2018er Serie vom Söldner mit der großen Klappe einfach lieben muss!



Deadpool Band 1: Alles auf Anfang


Deadpool hat Schwierigkeiten wieder als Söldner Fuß zu fassen und über die Runden zu kommen. Zum Glück ist gerade ein Celestial auf dem Weg zur Erde, um diese zu zerstören und der Einzige der den Koloss töten kann ist Deadpool.

Also macht sich Deadpool auf den Weg, mit der rettenden Waffe und hilft den Avengers beim Kampf, sehr zum leidwesen der Rächer.

Doch kaum ist die Gefahr erwartet den Söldner mit der großen Klappe ein irres Abenteuer in Weirdwold …

Deadpool Band 1: Alles auf Anfang ist der ideale Einstieg in die Neustart Serie von Deadpool und das kreative Team Skottie Young und Nic Klein zeigen wie man mit Witz, Charme und irren Ideen die Welt von Deadpool (neu) erfinden kann.

Kurz um ein sehr starker Band und hervorragender Einstieg!



Deadpool Band 2: Kalte Rache


Band 1 war irre aber was ist mit dem zweiten Sammelband? Nun der ist auch irre. Deadpool mischt sich in den Rivalitätskampf zwischen zwei Vergnügungsparks ein, sucht sein Herz (zusammen mit Jessica Jones) und muss sich der grausamen Rache eines Jungen mit Batman-artiger Hintergrundgeschichte (weil Querverweise) stellen.

Oh und er trifft auf den Weihnachtsmann, was ebenfalls herrlicher Unsinn ist!

Der zweite Deadpool Band übertrifft den Erstling was den Humor und die, für Deadpool Comics typischen, Anspielungen angeht sogar noch erzählt aber einige spannende Geschichten, die sich auch stilistisch angenehm unterscheiden. Dies ist im Regelfall ziemlich unvorteilhaft bei Comics aber bei Deadpool funktioniert auch das.

Alles in allem ein sehr starker Band und eine würdige Fortsetzung.



Deadpool Band 3: Der Stoff, aus dem Albträume sind


Aller guten Dinge sind drei!

Im finalen dritten Vand kämpft Deadpool im War of the Realms in Austrialen gegen Trolle, trifft erneut auf Weasel und tritt in die Dienste von Nightmare!?

Mein Highlight aus dem Band waren die War of the Realms Ausgaben in Australien und der Subplot um Deadpools Tochter, der bereits früher begonnen wurde. Beides ist erzählerisch und humoristisch sehr hochwertig aber auch die Storyline mit Nightmare war sehr unterhaltsam.

Alles in allem ist der dritte Band ein würdiger Abschluss der 2018er Serie von Deadpool, die jedoch Hunger auf mehr macht. Um King Deadpool kümmere ich mich aber ein amderesmal!


Zusammengefasst ist die 2018er Deadpool Serie perfekt für Einsteiger und Veteranen. Das kreative Team um Skottie Young hat häufig bewiesen, dass sie großartige Ideen für irre Storylines mit starken Bildern und einem ebenso irren wie grotesken Humor kombinieren können.

Mir hat die Serie sehr gut gefallen und ich kann sie auch uneingeschränkt weiterempfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10| Audio-Gedankenspiel

In der zehnten Folge von Comic-Gequatsche sprechen wir über unser Comicjahr 2020!

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10|

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Nerd.Ics liest … X-Men/Fantastic Four: Das verlorene Kind | Review

Titel: X-Men / Fantastic Four: Das verlorene Kind
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Terry Dodson
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Die Fantastic Four greifen Krakoa an und ein actionreiches Abenteuer beginnt. Franklin Richards ist in einer Krise und verliert seine Kräfte und jeder will ihm helfen, nur niemand scheint ihn zu verstehen.


Kernfakten:

Titel: X-Men / Fantastic Four: Das verlorene Kind
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Terry Dodson
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland


Drei Argumente haben mich dazu gebracht, mir diesen Band zu besorgen. Erstens wurde er von Chip Zdarsky geschrieben und da ich ja unheimlich abfeiere, was er derzeit mit Daredevil abzieht, war das Argument Nummer eins. Zweitens sind Patrick und ich zur Zeit voll im „Dawn of X“ Lesestoff drinnen und lesen aktuell alle Serien, die zu den X-Men rauskommen, chronologisch und da gehört in manchen Listen auch dieser Band zum Kanon. Drittens hab ich noch nie etwas von den Fantastic Four gelesen und mir gedacht, ich fange mal mit einem Band an, wo auch mir vertraute Charaktere dabei sind.

(c) Panini Comics

Franklin Richards, Sohn von Mr. Fantastic aka Reed Richards und Susann Storm, wurde mit dem Mutantengen geboren und befindet sich in einer persönlichen Krise, da seine Kräfte von Tag zu Tag schwächer werden, jedoch sein Vater die Ursache nicht rausfinden kann, oder zumindest nicht zugeben will, die Ursache gefunden zu haben.


Gleichzeitig beginnt auf der Insel Krakoa die Mutantennation immer mehr zu wachsen und streckt ihre Fühler in die ganze Welt aus. Man knüpft Beziehungen zu vielen Staaten und möchte auch sämtliche Mutanten in die neue Nation „heimholen“. So ist natürlich auch Kitty Pryde ein Teil dieser Nation, jedoch kann sie nicht durch die für Mutanten geschaffenen Portale nach Krakoa kommen, sondern nur auf dem See- bzw Luftweg. Sie ist Anführerin der Marauders, einer Art Mutantenpiraten Gruppe. (Mehr dazu könnt ihr in der Marauders Serie nachlesen.)

Professor X beordert Kitty zu sich, wo sie von Franklin Richards erfährt und auch Magneto und Professor X planen, nach New York zu reisen und Franklin nach Krakoa holen wollen, da sie glauben, ihm helfen zu können.
In New York angekommen, weigern sich die F4 natürlich Franklin freizugeben. Er und seine Schwester Valeria schleichen sich an Bord von Kitty’s Schiff und wollen so nach Krakoa flüchten. Als ihre Eltern die Flucht bemerken, gehen sie von einer Entführung aus und machen sich auf den Weg, um Krakoa anzugreifen und ein erbitterter Kampf bricht aus. Was weder die X-Men auf Krakoa, noch die F4 wissen, ist, dass das Schiff von Kitty zu einem Notruf von Mutanten geeilt ist und dort auf einen alten Bekannten trifft, welcher Mutanten kidnapped.

Mehr wird, wie immer, nicht von meiner Seite gespoilert.

(c) Panini Comics

Zuerst war ich etwas skeptisch bei einem Paperback, das nur 4 Hefte umfasst und knapp über 100 Seiten zählt, jedoch muss ich sagen, dass sich die Story viel umfangreicher und abwechslungsreicher als 4 Hefte anfühlt. Das Tempo der Story ist sehr hoch, was aber zum actiongeladenen Inhalt perfekt passt. Das Ganze wird durch einen wunderbaren Zeichenstil abgerundet und Chip Zdarsky hat mich in Sachen Stry wieder einmal nicht enttäuscht. Das Ganze endet mit einem Mini-Cliffhanger bzw mit einem Ende, das auf mehr verweist und somit bin ich schon mal gespannt, wie sich die ganze Story in dem umfangreichen X-Men Cosmos, der sich derzeit aufbaut, einbindet.

Ob der Band einsteigerfreundlich ist, kann ich wohl am besten mit einem „Jain“ beantworten, denn zum einen ist es natürlich eine unabhängige losgelöste Story, aber zum anderen sollte man zumindest ein bisschen was von den X-Men gelesen haben bzw wissen, wie da der Stand derzeit ist.


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Mehr zu den aktuellen X-Men:

Comic-Gequatsche #2

Zufallsgenerator 01 | Comic-Gequatsche #9.0 | Audio-Gedankenspiel

In der neunten Folge wird es lustig mit dem Zufallsgenerator. Mehr Infos folgen in der Folge!


Zufallsgenerator 01 | Comic-Gequatsche #9.0

Die restlichen Folgen von Comic-Gequatsche:

Nerd.Ics liest … Daredevil BD 1 – 4 | Review

Titel: Daredevil 1-4
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Marco Checchetto, Lalit Kumar Sharma, Francesco Mobli, Jorge Fornes,
Seiten:
Verlag: Marvel

Daredevil wie er leibt und lebt. Eine großartige Serie nicht nur für alle Daredevil Fans, sondern auch für alle anderen. Superhelden Story zwar auf Streetlevel, aber inhaltlich auf allerhöchstem Niveau!


Harte Kernfakten

Titel: Daredevil 1-4
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Marco Checchetto, Lalit Kumar Sharma, Francesco Mobli, Jorge Fornes,
Seiten:
Verlag: Marvel


Daredevil ist im Grunde einer der zwei oder drei Superhelden, der mich dazu gebracht hat mit Comic lesen, anzufangen. Ich habe die erste Staffel von der Netflix Serie total abgefeiert und wollte unbedingt mehr über den Helden lesen. Also war mir auch klar, dass ich in die aktuelle Serie reinschauen möchte. Was sich aber als nicht ganz so leicht rausstellen sollte, da im deutschsprachigen Raum die aktuelle Ongoing nicht veröffentlicht wird. Geschrieben wird das ganze aktuell von Chip Zdarsky, ein Autor, mit dem ich bisher nur wenig in Kontakt gekommen bin, jedoch jemand der sehr hoch gelobt wird für seine Stories. Also schleunigst Paperback Nummer 1 geholt und los gings.


(c) Marvel Comics

Ich werde hier nur ganz kurz die Story anreißen, da ich nicht den Inhalt von 4 Paperbacks spoilern möchte.

Matt Murdock alias Daredevil war Bürgermeister von New York und wurde danach wieder von einem Lkw angefahren. Hier steigt die Story ein und zeigt einen Matt Murdock, der ziemlich ziellos durchs Leben streift, sehr vieles hinterfragt, bemerkt das seine Sinne und Kräfte nicht mehr voll da sind und auch Fehler macht. Wodurch er auch die Sinnhaftigkeit seines Daseins als Daredevil ganz stark anzweifelt. Wir sehen immer wieder Rückblenden in seine Kindheit wo er zum Beispiel in der Kirche am Beichten ist oder andere Dinge erlebt.

In der Gegenwart wird er dann durch einen laufenden Raub alarmiert, eilt zum Tatort und vereitelt den Überfall. Jedoch passiert ihm dabei etwas was ihm sonst als Daredevil nur selten passiert, nämlich kommt einer der Einbrecher dabei ums Leben, was zum einen seinen Zweifel noch stärker werden lässt und zum anderen ruft es die New Yorker Polizei auf den Plan. In diesem Fall in Form des neu in die Stadt gekommenen Detective Cole North. Außerdem steigt auch der Kingpin, derzeit Bürgermeister von New York, in das Geschehen ein und sieht seine Chance Daredevil ein für allemal hinter Gitter zu bringen. Das Ganze geht, dann so weit das Daredevil in einer der nächsten Nächte von der Polizei gestellt wird, er sich mit Cole prügelt und dann schlussendlich in Handschellen abgeführt wird. Doch genau in diesem Moment kommt ein alter Bekannter ins Geschehen und befreit Daredevil in, für ihn typischer Manier, aus der Gewalt der Polizei. Kein anderer als Frank Castle, alter Bekannter von Daredevil, aka Punisher befreit ihn und nimmt ihn aber gleichzeitig gefangen. Matt erwacht genau in dieser Situation als Gefangener des Punisher und ein langer Dialog, zwischen den beiden beginnt, welcher jedoch in einen Kampf mündet, welchen Daredevil gewinnt und sich das Punisher T-Shirt überstreift und somit als rachsüchtiger Daredevil durch New York streift.

Soweit mal ein bisschen die Story der ersten Hälfte von Paperback Nummer 1 angeteasert und ihr merkt schon in der Serie, ist ordentlich viel Action drinnen, aber auch das, für Daredevil typische, Selbstzweifeln und dieses auf und ab als Superheld. Es tauchen im Laufe der ersten 4 Paperbacks noch sehr viele alte und neue Bekannte auf, die Story nimmt unheimlich viele, zum Teil sehr überraschende, Wendungen, der Kingpin spielt wieder eine große Rolle, diverse New Yorker Mafiafamilien bekriegen sich und das ganze mündet in einer epischen Schlacht um Hells Kitchen in Paperback Nummer 4.


Als Fazit müsste ich eigentlich nicht viel schreiben, da die Serie für mich schon fast an Perfektion grenzt und definitiv eins meiner absoluten Highlights bisher ist. Ich bin ein großer Daredevil Fan und wurde gerade in dieser Serien darin total bestätigt. Chip Zdarsky schafft es eine Story zu schaffen mit einem unheimlich hohen Tempo, aber gleichzeitig super viel Inhalten und Wendungen, die oft unvorhersehbar sind und somit auch dazu motivieren immer weiterzulesen.

Vielleicht ein paar Worte zur Sprache für alle die eventuell am Überlegen sind in die Serie einzusteigen. Mein Englisch ist keineswegs perfekt und ich hatte zu keinem Zeitpunkt Probleme das geschriebene zu verstehen und somit kann ich auch hier nur jedem empfehlen in die Serie einzusteigen und da die Serie ja mit einer Nummer 1 beginnt, ist sie meiner Meinung nach auch unheimlich Einsteigerfreundlich.

Der Comic wird von mehreren Zeichnern gezeichnet, jedoch war der Zeichenstil immer perfekt auf den Punkt, hat den Comic super begleitet und passt für mich perfekt zu einem Daredevil Comic.

Ihr merkt schon, ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus und kann dem Comic nur eine absolute Leseempfehlung geben und möchte vielleicht auch noch anmerken, das ich es sehr schade finde das so eine Serie nicht im deutschsprachigen Raum veröffentlicht wird, da ich in letzter Zeit auch einiges von Marvel auf Deutsch gelesen habe, das in keinster Weise an diese Serie rankommt.


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Nerd.Ics liest … Jessica Jones Blindspot: Im Visier | Review

Titel: Jessica Jones Blindspot: Im Visier
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Mattia de Iulis, Marcio Takara,
Seiten: 140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Jessica Jones in ihrem Element als Ermittlerin in einem Mordfall, der mit einigen sehr überraschenden Wendungen aufwarten kann.


Ermittelnde Kernfakten

Titel: Jessica Jones Blindspot: Im Visier
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Mattia de Iulis, Marcio Takara,
Seiten: 140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland


Jessica Jones ist eine dieser Superheldinnen, mit welcher ich bisher so gut wie keine Berührungspunkte hatte und eigentlich nur die Fernsehserie kannte. Darum war ich um so mehr erfreut als ich hörte das etwas von ihr auf Deutsch kommen soll und dann auch gleich noch von der, zurecht, hochgefeierten Kelly Thompson.

(c) Panini

Wir werden sofort in die Story reingeworfen und sehen Jessica Jones gefesselt mit ihrem vermeintlichen Entführer redend. Ein Storyelement das sich durch den ganzen Band zieht und erst in Heft 5 eine Auflösung findet. Danach sehen wir Jessica mit ihrem Ehemann Luke Cage und ihrer gemeinsamen Tochter Danielle im Park spazieren gehen, als Jessica nochmal in ihr Büro möchte, um ein bisschen Arbeit zu erledigen. Im Übrigen die Familie Jones-Cage als moderne vorzeige Familie mit dem Mann als der der den Haushalt schmeißt und die Frau die ihre Karriere, in dem Fall als Detektivin, vorantreibt.

Als Jessica in ihrem Büro ankommt, findet sie zu ihrem großen Schock eine Leiche vor und noch bevor sie sich mit der Analyse des Tatorts beschäftigen kann, steht schon die Polizei hinter ihr und verhaftet sie.

Nach einem längeren Verhör, in dem sie auch erfährt, dass eine ehemalige Klientin das Opfer ist, wird sie schlussendlich von Freund und Anwalt Matt Murdock aka Daredevil aus dem Gewahrsam geholt und macht sich sofort wieder auf den Weg in ihr Büro um weiter zu ermitteln. Dort wieder angekommen bemerkt sie zu spät die Waffe, welche auf ihren Kopf gerichtet ist und noch bevor sie reagieren kann, liegt sie mit einem Kopfschuss am Boden.

(c) Panini

Wie wir aber alle wissen stirbt die Protagonisten nicht schon im ersten Heft einer nach ihr benannten 5 teiligen Serie. Als Jessica wieder zu sich kommt, ist die Verwirrung natürlich groß. Nach einer kurzen „Welcome Back“ Party an ihrem Krankenbett und ein paar neuen Infos von Captain Marvel, macht sie sich wieder zurück an die Ermittlungen, findet raus das es noch mehr solcher Fälle von Wiederauferstehung nach Morden gibt und landet schlussendlich bei Dr. Strange der ihr zuerst auch nicht weiterhelfen kann.

Wie, wer oder was hinter diesen Morden steht, könnt ihr dann gerne in dem Band nachlesen.

Tja wie fällt nun mein Fazit für den Band aus? Es ist eine wunderbare Detektivgeschichte mit einem sehr hohen Tempo, viel Spannung die einen definitiv am Lesen hält und die nötige Portion Action.

Für mich als Einsteiger in die Welt von Jessica Jones war es super easy in die Story und den Charakter reinzukommen, was aber auch wieder an dem, wie immer, tollen Vorwort von Panini liegt, welches bei vielen Comics die Einsteigerfreundlichkeit um Längen erhöht.

Erwähnenswert ist auch noch das sechste Heft in dem Band, welches sich um die Geburtstagsfeier von Danielle dreht und mich einige Male sehr zum Schmunzeln gebracht hat. Alles in Allem ein Comic der mich sehr gut unterhalten hat und bei mir definitiv Lust auf mehr von Jessica Jones gemacht hat.

Dafür gibt’s eine solide Leseempfehlung von mir.

Nerd.Ics liest … Black Cat Band 2: Auf Beutejagd | Review

Titel: Black Cat 2: Auf Beutejagd
Autor: Jed MacKay
Zeichner: Kris Anka, Natacha Bustos, Travel Foreman
Seiten: 148
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Black Cat die Meisterdiebin geht in die zweite Runde und kann nur bedingt unterhalten. Jedoch glänzt dieser Band mit ein paar echt starken Team-Ups.


Katzenhafte Kernfakten

Titel: Black Cat 2: Auf Beutejagd
Autor: Jed MacKay
Zeichner: Kris Anka, Natacha Bustos, Travel Foreman
Seiten: 148
Verlag: Marvel / Panini Deutschland


Black Cat Band 2 ist raus und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte rund um Meisterdiebin Felicia Hardy weitergeht und ob sich endlich eine fortlaufende Story entwickelt oder ob es wieder, wie in Band 1, immer nur Story Arcs sind die sich über zwei Hefte erstrecken.
Gleich mal vorweg, nein es gibt keine fortlaufende Story, sondern es sind immer wieder kurze abgeschlossene Geschichten. Jedoch läuft im Hintergrund immer noch der roten Faden in Richtung des geplanten Diebstahls des Tresors der Diebesgilde.

(c) Panini Comics

Aber fangen wir mal ganz vorne an mit Heft 1 welches das Annual von 2019 ist und meiner Meinung nach eigentlich kurz vor Band 1 spielt. Darin geht’s um ein Team-Up mit Spiderman und darum das die beiden die Mafia um eine größere Geldsumme erleichtern. Das Ganze findet im Rahmen eines alten Mafia-Rituals statt, Black Cat und Spiderman nutzen die ganze Situation zu ihren Gunsten aus und schließen, mit Hilfe der anderen Teammitglieder, den Auftrag ab. In dem Heft kommt schon zum ersten Mal ein Element vor, dass auch im späteren verlauf des Storytellings immer wieder vorkommt, und zwar das die Teammitglieder von Black Cat an verschiedenen Orten agieren und sich die Aufträge aus mehreren Puzzleteilen zusammensetzen.

Heft Nummer 2 und 3 umfassen einen Story Arc in dem Black Cat mit Söldner Georges Batroc ein Date hat und zum anderen sehen wir parallel eine Story in der Odessa Drake, Kommandantin der Diebesgilde, Black Fox entführt. Selbiges ruft wiederum Black Cat auf den Plan und sie befreit ihn. Um ehrlich zu sein, eine sehr nette Story die so ein bisschen dahinplätschert und solide unterhaltet.

Heft 4 wartet dann mit einer kurzen Story mit Iron Fist auf und bis dahin muss ich sagen war ich eher geneigt dazu den Band zur Seite zu legen, weil’s sicher kein schlechter Band ist, aber mich trotzdem sogar etwas langweilte.

Doch Gott sei Dank bin ich dran geblieben, denn wie aus dem Nichts kam in Heft 5 und 6 ein wahres Feuerwerk auf mich zu und eine Story die mir echt Spaß gemacht hat. Auch hier gibt’s Gastauftritte von bekannten Superhelden, und zwar tauchen auf einmal Wolverine und Deadpool aus dem Nichts auf. Mehr dazu könnt ihr dann aber selber gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Gleich mal zu einem Kritikpunkt aus Band 1 und zwar dem Zeichenstil. Ich muss sagen das auch im zweiten Band der Zeichenstil unheimlich schwankt, von richtig schön bis hin zu Panels in denen zum Beispiel im Gesicht von Black Cat kein Mund vorhanden ist, jedoch eine Sprechblase. Da muss ich sagen, das geht halt auch besser beziehungsweise sollte auch konstanter machbar sein.

Zum Inhalt kann ich sagen, dass mir, wie oben schon erwähnt, Heft 1 sehr gut gefallen hat und dann eben die letzten beiden Hefte. Nun muss man sich, aber auch die Frage stellen, ob das an Black Cat bzw. dem Inhalt liegt oder nicht einfach daran, dass genau in diesen drei Heften mit Spiderman, Wolverine und Deadpool drei Superhelden dabei sind, die ganz einfach immer gut unterhalten?

Ich stehe irgendwie etwas mit gemischten Gefühlen da, denn zum einen hat mich ein Teil des Comics echt gut unterhalten, aber zum anderen frage ich mich, ob das wirklich am Charakter Black Cat liegt oder nicht einfach nur an den „Gastauftritten“ in dem Band? Oder anders gefragt, ob Black Cat eben diese anderen Charaktere braucht, um überhaupt gut unterhalten zu können?


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Unsere Lesestapel | Comic-Gequatsche #7 | Audio-Gedankenspiel

In der heutigen Folge reden wir über unsere Lesestapel, was dort so herumliegt und was euch somit an zukünftigen Rezensionen/Podcasts erwarten könnte!

In der heutigen Folge reden wir über unsere Lesestapel, was dort so herumliegt und was euch somit an zukünftigen Rezensionen/Podcasts erwarten könnte!


Unsere Lesestapel | Comic-Gequatsche #7 | Audio-Gedankenspiel

Die restlichen Folgen von Comic-Gequatsche:

Punisher Band 3: Freund oder Feind? | Review

Titel: Punisher Band 3: Freund oder Feind?
Autor: Matthew Rosenberg
Zeichner: Szymon Kudranski
Seiten: 120
Verlag: Panini

Mit Punisher Band 3 endet der Rosenberg Run nach (leider) 16 Ausgaben aber man soll bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist und dieser Band ist ein mehr als würdiger Abschluss, um Franks Rachefeldzug!


Titel: Punisher Band 3: Freund oder Feind?
Autor: Matthew Rosenberg
Zeichner: Szymon Kudranski
Seiten: 120
Verlag: Panini


Recap zu Band 1 & Band 2:

Nach den Ereignissen in Secret Empire sinnt der Punisher auf Rache und führt einen Kreuzzug gegen die Reste von Hydra. Nachdem er in New York für Chaos gesorgt hat, gerät Frank an Nick Fury und dessen Spezialeinheit. Diese liefern den Punisher an Baron Zemo aus, der den Inselstaat Bagalia beherrscht. Dort kann sich Frank allerdings aus dem Gefängnis befreien und die Insel quasi als Ein-Mann-Armee zerstören, woraufhin Zemo nach New York flüchtet, aber der Punisher ist ihm auf den Fersen …


Frank Castle aka der Punisher ist nach New York zurückgekehrt, um endgültig mit Hydra abzurechnen. Während sich Baron Zemo bei Bürgermeister/Superschurke Wilson Fisk versteckt nimmt Frank die Fährte auf. Zemo hat jedoch eine kleine Hydra Armee und die neuen Thunderbolts ausgehoben. Frank muss diesen aussichtslosen Kampf aber nicht allein führen und er bekommt (unfreiwillig) sein eigenes Team zur Seite gestellt, welches vor Tödlichkeit nur so strotzt. Der Krieg in New York beginnt …

Wie in den beiden vorigen Bänden ist auch die Handlung des dritten Bands angenehm simpel und steht der brachialen Action nicht im Weg. Das Herzstück dieses Comics ist, neben dem Abschluss der Rachestory von Frank, das Team-up des Punishers mit tödlichen Anti-Helden wie Moon Knight oder dem Ghost Rider. Dabei wechseln sich Gewalt und Humor angenehm ab, was beinah an Deadpool erinnert nur wesentlich düsterer.

Optisch gefällt der Band durch seinen düsteren Ton, der perfekt zur Handlung passt und das Gefühl eines düsteren, brutalen Action-Thrillers ideal einfängt oder wie Deadpool wahrscheinlich sagen würde. „Du bist so düster. Sicher das du nicht aus dem DC Unviersum kommst?„.

Alles in alle ist Punisher Band 3: Freund oder Feind? ein brachialer Abschluss der Rosenberg-Saga, um den düstersten Anti-Helden des Marvel Universums aber kein Abschied für immer. Franks Feldzug ist vorbei, aber sein Krieg wird niemals enden …

Damit vergebe ich für Punisher Band 3: Freund oder Feind? ein verdientes lesenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Miles Morales: Spider-Man Band 1 & 2 (Saladin Ahmed Run) | Comic-Gequatsche #6 | Audio-Gedankenspiel

Titel: Miles Morales – Spider-Man 1 – Tagebuch eines jungen Helden
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Javier Garron
Seiten: 140
Verlag: Panini

Titel: Miles Morales – Spider-Man 2 – Ultimative Gefahren
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Javier Garron, Ron Ackins
Seiten: 116
Verlag: Panini

Im heutigen Podcast reden wir über die ersten beiden Bände von Saladin Ahmed Miles Morales: Spider-Man Run und wie wir wissen ist Miles der beste Spider-Man!


Netzschwingende Kernfakten

Titel: Miles Morales – Spider-Man 1 – Tagebuch eines jungen Helden
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Javier Garron
Seiten: 140
Verlag: Panini

Titel: Miles Morales – Spider-Man 2 – Ultimative Gefahren
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Javier Garron, Ron Ackins
Seiten: 116
Verlag: Panini


Comic-Gequatsche #6: Miles Morales – Spider-Man Band 1 & 2

Weiterführende Spider-Man Beiträge (Auswahl)

Nerd.Ics liest … Ghost Rider: König der Hölle | Review

Titel: Ghost Rider – König der Hölle
Autor: Ed Brisson
Zeichner: Juan Frigeri, Aaron Kuder, John Lucas, Luciano Vecchio, Craig Yeung
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Dämonen, die aus der Hölle fliehen, eine Revolte in der Unterwelt und ein König der Hölle der im Zwist mit seinem Bruder liegt und alles mündet in einem Ghost Rider – Roadtrip nach Las Vegas.


Höllische Kernfakten

Titel: Ghost Rider – König der Hölle
Autor: Ed Brisson
Zeichner: Juan Frigeri, Aaron Kuder, John Lucas, Luciano Vecchio, Craig Yeung
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland


Da wäre ich doch fast drüber gestolpert und hätte übersehen, dass ein deutschsprachiger Ghost Rider Comic rauskommt. Ein Charakter den ich eigentlich nur aus diversen Avenger Serien und der aktuellen Punisher Serie kenne bzw in Form von Frank Castle als Cosmic Ghost Rider.
Also das Teil geordert, sofort gelesen und wie immer den klassischen „Nerd.Ics – Effekt“ gehabt, nämlich totale Verwirrung auf den ersten Seiten. Bei dem Band war ich dann echt froh darüber, dass Panini immer ein ausfürliches Vorwort für Neueinsteiger wie mich in jedes Paperback gibt.
In eben diesem Vorwort hab ich auch zum Beispiel erfahren, dass es mehrere Ghost Rider gibt und die aktuellen beiden, Johnny Blaze und Danny Ketch, sogar Brüder sind. Zudem erfährt man noch kurz über die Caretaker, welche in dem Band auch noch vorkommen und vor allem dass Johnny Blaze, Mephisto als König der Hölle abgelöst hat, er diesen Titel nicht mehr ablegen kann und somit an die Hölle gebunden ist.

(C) Panini Comics

Danny Ketch wiederum will eigentlich den Fluch, ein Ghost Rider zu sein, ablegen, hat sich eine Bar gekauft, ist ein schwerer Trinker und möchte eigentlich nur ein normales Leben führen. Ersteres wird ihm in diesem Band auch von Johnny Blaze erfüllt, jedoch genau dann, wenn er eigentlich ein Ghost Rider sein müsste.

Johnny ist den ganzen Band über damit beschäftigt, aus der Hölle geflohene Dämonen wieder einzufangen, da in der Hölle eine Revolte gegen ihn stattfindet und er somit eigentlich an zwei Orten gleichzeitig sein sollte. Die lokale Polizei wirft ihm vor, Unschuldige zu töten, doch in Wirklichkeit sind es nur Dämonen. Johnny macht sich auf den Weg nach Las Vegas, um dort einen alten „Freund“ zu besuchen, wird von der Polizei gesucht und gleichzeitig versucht Danny an anderer Stelle, seinem Bruder zu helfen.

Mehr werde ich, wie immer, nicht von der Story spoilern, jedoch sei so viel gesagt, aufgrund des sehr offenen Endes, welches mit gleich zwei Cliffhangern endet, hoffe ich doch schwer, dass eine Fortsetzung zu diesem Band erscheinen wird, auch wenn er keine „1“ am Buchrücken trägt.

(C) Panini Comics

Die Story hat mich vor allem in der zweiten Hälfte unheimlich gepackt, da sie da so richtig Fahrt aufnimmt und wie schon erwähnt aufgrund des Endes, freue ich mich schon unheimlich auf eine Fortsetzung.

Ein weiterer sehr positiver Aspekt, welchen ich noch gar nicht angesprochen habe, ist der wunderschöne Zeichenstil, der sich über den ganzen Band zieht und hier sind vor allem die Panels, in denen sich die Ghost Rider verwandeln und kämpfen, sehr positiv hervorzuheben.
Wenn man sich das Vorwort durchliest und vielleicht noch ein bisschen Internetrecherche macht, ist der Comic ganz sicher auch Einsteigerfreundlich, da er ja eigentlich eine Nummer eins ist und somit ein neuer Story Arc beginnt.

(C) Panini Comics

Für mich sehr gute Unterhaltung, die auf mehr vom Ghost Rider im deutschsprachigen Raum hoffen lässt und eine Leseempfehlung von mir bekommt.


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Punisher Band 2: Krieg in Bagalia | Review

Titel: Punisher Band 2: Krieg in Bagalia
Autor: Matthew Rosenberg
Zeichner: Szymon Kudranski
Seiten: 140
Verlag: Panini

Langsam aber sicher entwickelt sich der Punisher zu einem Minithema auf dem Blog. Es gab den Podcast mit Martin, die Kooperation mit Panini zu Punisher Kill Krew, den ersten Band von Punisher (Neustart) und den ersten Savage Avengers Band!

Da die aktuelle Serie bald endet, geht es heute um Punisher Band 2: Krieg in Bagalia bevor ich mich im dritten Band dem explosiven Finale widme!


Gnadenlose Kernfakten

Titel: Punisher Band 2: Krieg in Bagalia
Autor: Matthew Rosenberg
Zeichner: Szymon Kudranski
Seiten: 140
Verlag: Panini


Was bisher geschah …

Frank Castle aka Punisher ist wild entschlossen seinen Kreuzzug gegen Hydra zu beenden und mit deren Anführer Baron Zemo endlich abzurechnen. Dieser schart jedoch seine Verbündeten um sich und rüstet zum Krieg gegen die Ein-Mann-Armee. Unter der Führung von Nick Fury wollen unter anderem Luke Cage, Iron Fist und Daredevil dem Treiben von Punisher ein Ende setzen. Als Frank in die Fänge von Hydra gerät, scheint sich der Kreuzzug dem Ende zu nähern … ?

Punisher Band 1: Krieg gegen Alle


Der Punisher ist in der Gewalt von Baron Zemo im Schurkenstaat Begalia. Dort wird Frank nicht nur gefoltert, sondern auch in ein Hochsicherheitsgefängnis gesperrt in dem Wärter sowie Insassen den Punisher gleichermaßen hassen. Baron Zemo glaubt den Punisher besiegt, gebrochen und ruiniert zu haben, aber Frank ist, dann am gefährlichsten, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht … der Krieg in Bagalia beginnt …


Der zweite Punisher Band ist hart, gnadenlos und grausam. Also genau die Eigenschaften, die man von einem Comic mit Frank „The Punisher“ Castle erwartet. Dank der relativ simplen Handlung ist das Tempo der Erzählung sehr hoch und die Action lässt nicht lange auf sich warten. Simpel ausgedrückt; im zweiten Punisher Band knallts, und zwar so richtig. Man weiß ja das die Comics um den Punisher oftmals zur dezenten Übertreibung und/oder Überstilisierung treiben aber was der Zeichner Szymon Kudranski hier bietet hebt die Standards des Charakters auf ein neues Level.

Nicht nur ist der Stil extrem düster, was perfekt zum Setting der Handlung passt, nein auch die Action wird bombastisch in Szene gesetzt und liefert am Ende des Bands äußerst filmreife Bilder ab!

Somit ist Punisher Band 2: Krieg in Bagalia ein kurzer aber kein kurzweiliger Actionspaß, sondern eine hervorragende Fortsetzung, die alle Stärken der Punisher Comics bündelt und diese in äußerst starke Bilder packt. Für Fans des Punishers ist dieser Comic definitiv einen Blick wert aber auch allgemeine Fans von harten, düsteren actionlastigen Comics sollten reinschnuppern. Ich vergebe für Punisher Band 2: Krieg in Bagalia die Wertung lesenswert+ und warte geduldig auf das große Finale!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel-Universums | Gedankenspiel [Rezensionsexemplar]

Titel: Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel Universums
Autoren: Nick Spencer, Gerry Duggan, Lonnie Nadler, Karla Pacheo, Zac Thompson
Zeichner: Rogê Antônio, Viktor Bogdanovic, Steven Cummings, Matt Horak, Eoin Marron
Seiten: 140
Verlag: Panini Comics/Marvel

Die Zukunft ist da! Okay eigentlich gibt es das Marvel 2099 Imprint seit den frühen 90ern, aber Nick Spencer hat sich, zusammen mit einem kreativen Team der Giganten, dem Imprint angenommen und definiert die dystopische Zukunft des Marvel-Universums neu!


Futuristische Kernfakten

Titel: Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel Universums
Autoren: Nick Spencer, Gerry Duggan, Lonnie Nadler, Karla Pacheo, Zac Thompson
Zeichner: Rogê Antônio, Viktor Bogdanovic, Steven Cummings, Matt Horak, Eoin Marron
Seiten: 140
Verlag: Panini Comics/Marvel


Eine richtige Handlung erzählt der Marvel 2099 Band nicht. Viel mehr steht die dystopsiche Welt und deren Bewohner im Vordergrund. Weiters wird, erzählerisch wie optisch, viel Wert auf eine detaillierte Darstellung der Welt gelegt, was sehr gut funktioniert und die Atmosphäre verdichtet.

In der Ausgabe Alpha, die den Auftakt bildet, werden die wichtigsten Elemente für die nächsten Ausgaben und dem Setting allgemein etabliert. Dabei wechseln sich Science-Fiction, Cyberpunk und Science-Fantasy als zentrale Genres in den Geschichten ab, was sehr gut funktioniert und jeder Ausgabe eine klare Identität zuspricht, aber auch angenehm an große Klassiker der jeweiligen Genres erinnert.

So hat die Punisher Geschichte einen gewissen Robocop/Judge Dredd Flair, während die Geschichte um Conan Science-Fiction und Fantasy Elemente kombiniert, was immer wieder ein interessanter Mix ist.

Mein persönliches Highlight war, erzählerisch wie optisch, die Fantastic Four Geschichte, was mich persönlich sehr überrascht, weil ich mit den F4 noch nie was anfangen konnte.

Allerdings schafft es die Fantastic Four 2099 Geschichte am besten, die Dystopie der Marvel 2099 Welt darzustellen, aber auch aufzuzeigen, wie viele Facetten sich in dieser Zukunftsvision verbergen.

Ein sehr großes Lob muss ich an die hervorragende Optik des Bandes und seiner einzelnen Episoden aussprechen. Jede Ausgabe sieht großartig aus, hat eine eigene optische Identität und vermittelt auf unterschiedliche Art die düstere Atmosphäre, die eine Dystopie haben muss.

Gleichzeitig schafft es das kreative Team auch, die einzelnen Thematiken und Settings der Geschichte perfekt in Bilder zu bannen, was eine stimmige Harmonie aus Geschichte und Zeichnungen ergibt.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel-Universums ein mehr als solider Band und toller Einstieg beziehungsweise Wiedereinstieg in die Dystopie der Marvel Comics ist. Die einzelnen Ausgaben glänzen durch interessante Geschichten, erzählerische wie optische Identitäten, und eine größere Rahmenhandlung, die jedoch den Geschichten der einzelnen Ausgaben nicht im Weg steht.

Somit erhält Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel-Universums ein verdientes lesenswert+ und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero & Annapaola Martello
Seiten: 140
Verlag: Panini

Nachdem ich am Vormittag bereits den ersten Band von Captain Marvel rezensiert habe, geht es nun munter weiter mit dem zweiten Abenteuer der stärksten Heldin der Erde!

Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar!


Heroische Kernfakten

Titel: Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero & Annapaola Martello
Seiten: 140
Verlag: Panini


Was bisher geschah …

In Band 1 verschlug es Captain Marvel durch eine Barriere auf eine postapokalyptische Insel. Dort wollte der sinistere Nuclear Man ein Imperium der männlichen Dominanz und weiblichen Unterdrückung errichten. Zusammen mit anderen „gestrandeten“ Heldinnen führte Captain Marvel die Revolution an und kämpfte gegen Rogue, um die Pläne Nuclear Mans zu vereiteln …


Captain Marvel Band 1 Review


Der Krieg der Welten tobt auf der Erde und die Truppen des Dunkelelfenkönigs Malekith halten alle Helden der Erde in Schach. Als es der Hexe Enchantress gelingt, die Körper von Doctor Strange und Captain Marvel zu vertauschen, muss das ungleiche Duo lernen, die Kräfte des jeweils anderen zu beherrschen und die Hexe mitsamt ihrer untoten Armee besiegen. Zum Glück schließt sich Black Widow dem Team an …

Kaum ist dieses Abenteuer gemeistert, erwartet Carol (Captain Marvel) eine ungleich schwierigere Prüfung. Als ihre Abstammung als Halb-Kree-Halb-Mensch bekannt wird, fällt Captain Marvel bei den normalen Menschen in Ungnade, verliert ihren Job beim Militär und zu allem Überfluss schwinden ihre Kräfte. Als die Kree Minerva auftaucht und mit Star eine neue Heldin die Bühne betritt, dämmert es Carol langsam, dass es da einen Zusammenhang geben muss. Wird Captain Marvel ihren sinkenden Stern retten können?


War der erste Band bereits ein erzählerisches Highlight, so legt Band 2 noch eine Schippe drauf und bietet zwei konträre, aber unterhaltsame Geschichten. Die War of the Realms Geschichte „Positionswechsel“ unterhält einerseits durch die humoristischen Elemente aber auch das Zusammenspiel zwischen Dr. Strange und Captain Marvel, mit deren unglaublichen Kräften in vertauschter Form, ist hervorragend. Durch den erneut geschickten Einsatz von Humor wird das Szenario angenehm aufgelockert.

Sternfinsternis„, die zweite Geschichte, gefällt durch den ernsteren Ton und die Fokussierung von Carol Danvers menschlicher Seite, da sie abseits von Captain Marvel auch ein normales Leben führt, das gehörig erschüttert wird.

Nicht nur Erzählerisch, sondern auch optisch weiß der zweite Captain Marvel Band zu unterhalten und besticht durch einen kontrastreichen Stil, wodurch sowohl „Positionswechsel„, als auch „Sternfinsternis“ eine eigene Persönlichkeit erhalten und zwar abseits der Handlung.


Zusammengefasst bietet Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis alles, was eine gute Fortsetzung haben muss. Die Handlung, in Form der zwei Geschichten, ist noch spannender. Der Zeichenstil ist sehr abwechslungsreich und wohltuend für das Auge dank der zwei unterschiedlichen Zeichnerinnen. Somit ist Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis die doppelte Ladung Captain Marvel Power und eine klare Empfehlung meinerseits, was dem Band die Wertung absolut lesenswert einbringt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine | Review (2019er Serie)

Titel: Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero
Seiten: 132
Verlag: Panini

Carol Danvers. Captain Marvel (also nicht der von DC!). Heldin. Pilotin. Katzenbesitzerin und stärkste Kämpferin der Erde! Sie war bereits vieles und wird eine Widerstandskämpferin gegen ein irres Patriacht!

Warum mich der erste Captain Marvel Band so überrascht hat, erfahrt ihr jetzt und heute wird zu einem späteren Zeitpunkt meine Rezension zu Band 2 folgen und vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar!


Kernfakten aus dem All

Titel: Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero
Seiten: 132
Verlag: Panini


Während einer Schlacht zwischen den Avengers und dem (unfassbar) männlichen Nuclear Man verschlägt es Captain Marvel auf eine Insel (Parallelwelt?) innerhalb einer für Männer undurchdringbaren Barriere. Dort herrschen nicht nur postapokalyptische Zustände, sondern Nuclear Man will auf dieser Insel ein Imperium männlicher Dominaz errichten und Frauen unterdrücken. Nur ein paar weibliche Heldinnen (Hazmat, Jessica Drew/Spider-Woman und Echo) leisten erbitterten Widerstand. Captain Marvel schließt sich dem Widerstand an und bildet die Schützlinge der Heldinnen zu Kriegern aus. Eine Revolution steht an, aber trifft Captain Marvel auf einen Schatten aus ihrer Vergangenheit … Rogue?

Ich muss Autorin Kelly Thomposon für ihre erfrischende Story „Wiedereintritt“ loben. Neben einer starken Charakterisierung von Carol Danvers und ihrem Umfeld (Freund, beste Freundin, Verbündete) werden die Themen Femininus, Frauenfeindlichkeit und Vergebung in einer spannenden Geschichte verpackt, die jedoch nicht knochentrocken ist, sondern mit viel Witz und einer gewissen Überstilisierung das Szenario auflockert. Nuclear Man wird hervorragend als inkompetenter, frauenfeindlicher Arsch inszeniert, dem man liebend gern dabei zusieht, wie er von Captain Marvel ordentlich verdroschen wird.

Abseits der Thematik von starken Superheldinnen & dem Feminismus (von denen wir gern mehr haben können) wird auch die Beziehung unter den Figuren thematisiert, was besonders für Neulinge interessant ist, welche das große Umfeld von Captain Marvel nicht kennen. All diese erzählerischen Elemente werden dann auch noch in ein dystopisches Setting verpackt, wodurch man mich sofort catcht.

Doch nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß Captain Marvel Band 1 zu gefallen. Mal abgesehen von dem wirklich unvorteilhaften Frontcover, sind die 5 Ausgaben im Band äußerst schön gezeichnet und inszeniert, was aber nicht verwundern dürfte. Zeichnerin Carmen Carneo hat schon an vielen Marvel Serien mitgewirkt und liefert auch hier einen hervorragenden Job ab!


Alles in allem ist Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine nicht nur ein hervorragender Einstieg in die aktuelle Captain Marvel Serie, sondern auch sehr erfrischend im Umgang mit seinen erzählerischen Themen in Kombination mit dem sehr unterhaltsamen Humor. Auch optisch weiß der Comic sehr zu unterhalten!

Somit liefert Captain Marvel Band 1: Eine für alle, alle für eine ein tolles Komplettpaket ab und hat sich die Wertung lesenswert+ definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens | Review

Titel: Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Mark Bagley
Seiten: 200
Verlag: Panini

Nachdem wir zuletzt geklärt haben, wer Carnage ist, widme ich mich heute dem großartigen Comic Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens, der sich autobiografisch mit Peter Parker aka Spider-Man beschäftigt!


Titel: Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Mark Bagley
Seiten: 200
Verlag: Panini


Im Gegensatz zur klassischen Spider-Man Geschichte erzählt die Geschichte eines Lebens keine Episode und kein Abenteuer, sondern in etwas komprimierter Form das Leben von Peter Parker aka Spider-Man. Von den 60ern bis in die Gegenwart erzählt der Comic eine Geschichte, die knapp 6 Jahrzehnte umfasst und zwar mit allen Hochs und Tiefs, die Peter erleben/erleiden musste. So werden seine Beziehungen zu Mary Jane und Gwen thematisiert, seine Freundschaft zu Harry, aber auch das Leben mit anderen Superhelden. Ebenso finden die Schurken ihren Platz in der Handlung und sogar die große Klon-Saga wird in ihren Grundzügen thematisiert.

Obwohl die Miniserie auf 6 Ausgaben beschränkt ist, wird, bis auf das leicht gehetzt wirkende Ende, eine umfangreiche Geschichte erzählt, die qualitativ sehr zu überzeugen weiß und die wichtigsten Etappen von Spider-Man (Klonsaga, Secret Wars, Civil War, …) beziehungsweise Peter Parkers Leben abgearbeitet und sich dabei viel Zeit gelassen, um ein interessantes Bild von der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft zu zeichnen.

Aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch weiß die Geschichte eines Lebens zu gefallen. Dem Team um den Zeichner Mark Bagley gelingt es hervorragend, die verschiedenen Jahrzehnte stimmig in Bildern zu bannen. Weiters wird die emotionale Komponente der Geschichte durch die stimmigen Bilder weiter verstärkt. Das ist nicht nur angenehm für das Auge, sondern hebt auch das Gesamtpaket des Comics sehr gut hervor!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens ein außergewöhnlicher Comic ist, der es schafft, ein interessantes Bild von Spider-Man zu erschaffen, dies mit einer stimmigen optischen Komponente kombiniert und dabei eine sehr spannende Welt aufbaut, deren Potenzial sich nur erahnen lässt. Wer mal eine Geschichte um/über/mit dem Wandkrabbler lesen will, die einen kreativen Ansatz wählt, sollte bei Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens einen Blick riskieren!

Ich vergebe für Spider-Man: Die Geschichte eines Lebens ein verdientes lesenswert+!

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Wer ist … Carnage? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #20]

Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem großartigen Event Absolute Carnage beschäftigt und ein paar der dort auftretenden Figuren sind perfekt für das Wer ist … ? Format. Der wahnsinnige Schlächter Carnage ist einer von ihnen!


Carnage (auf deutsch: Gemetzel) ist ein Superschurke aus den Marvel Comics, der seinen ersten Auftritt als Cameo in The Amazing Spider-Man #359 (02/1992) hat und in Ausgabe 361 (04/1992) vollends eingeführt wurde. Der Schurke ist eine dunklere Version von Venom, den er zynischerweise auch als Vater bezeichnet und ein Symbiont, sprich ein Angehöriger der Alien-Rasse Klyntar. Sein bevorzugter Träger ist Cletus Kassaddy, desssen sadistische & psychopatische Ader prägend für den Schurken sind, aber auch Ben Reilly, Karl Malus und Norman Osborn waren bereits Wirte von Carnage!

Er besitzt alle Fähigkeiten des ersten Venom-Trägers Spider-Man (Peter Parker), kann sich tarnen/unsichtbar machen, hat alle natürlichen Klyntar Verteidigungsfähigkeiten und ist nicht durch den Spinnen-Sinn von Spider-Man wahrnehmbar.

Immer wenn Carnage eine größere Rolle erhielt, sei es nun in eigenen Events, einer eigenen Serie oder als Schurke in einer anderen Serie, hinterlässt er eine Spur des Grauens und lebt seine sadistische Ader, bedingt durch seinen Lieblingswirt Cletus Kassady, vollends aus.

Zwei Events mit Carnage, die besonders erwähnenswert sind, wären Maximum Carnage und Absolute Carnage. In erstgenanntem Event bricht Carnage aus dem Gefängnis aus, zusammen mit seinem Mithäftling Shriek, und rekrutiert einige Superschurken, mit denen er eine Spur aus Blut und Tod in New York hinterlässt. Venom und Spider-Man verbünden sich mit einem größeren Team an Helden, um den Irren zu stoppen.

In Absolute Carnage tut die Ausgeburt von Venom etwas ähnliches, nur macht er in diesem Event Jagd auf alle ehemaligen Träger des Venom-Symbionten und mit deren Kodexe den Gott der Symbionten, Knull, wiederzubeleben.

Mit seinen Auftritten in größeren und kleineren Events, sowie seiner eigenen Serie, beweist Carnage einen überraschend starken Überlebenswillen, da der Symbiont, aber auch sein Wirt, nur schwer zu töten sind und dem Tod immer wieder ein Schnippchen schlagen.

Ich muss sagen, dass Carnage einer der interessantesten Gegenspieler von Spider-Man ist und er auch einen starken Kontrast zu den restlichen eher „zahmen“ Gegenspielern des Wandkrabblers bildet. Außerdem bin ich gespannt, wie sich Carnage in seinem ersten Kinoauftritt machen wird!

Ich hoffe, euch hat diese Ausgabe von Wer ist … ? gefallen und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Ein Nachwort zum Guardians of the Galaxy Run von Donny Cates | Gedankenspiel

Ein Nachwort zu einem Comic, sowas gabs letztens zu Dark Nights: Metal. In diesem Beitrag möchte ich meine Gedanken zu gewissen Punkten in der 2019er Guardians of the Galaxy Serie ansprechen und wie sich die Comics wohl auf kommende Werke oder Events im galaktischen Segment der Marvel Comics auswirken werden.

Zuerst ein paar Worte zum Autor. Ich erachte Donny Cates als einen großartigen Autor, der ein Händchen dafür hat tolle Geschichten zu schreiben und alten Figuren neue Facetten zu geben. Egal ob bei Venom, Carnage oder Thor. Meister Cates schafft es bei allem, was er anfasst, den bekannten Figuren neue Aspekte zu verleihen, aber gleichzeitig deren Wurzeln zu wahren. Er verfremdet also die Figuren in seinen Werken nicht, sondern schafft es, das Quellenmaterial zu wahren, aber beispielsweise Venom einen frischen Anstrich zu verpassen.

Bei Guardians of the Galaxy wird ein ähnlicher Ansatz gewählt. Die Serie ist einmal ein Epilog zu Infinity Wars und andererseits wird das Team der Guardians massiv geändert. Drax ist verstorben, Gamoras Taten haben ihre Beziehung zu Star-Lord erschüttert und Rocket hat das Team verlassen. Ein zentrales Thema ist die Wiederherstellung des Guardians of the Galaxy Teams, wobei dies in zwei großen Handlungsbögen verpackt wird.

In der letzten Fehde geht es um das Erbe des wahnsinnigen Titanen Thanos und der Jagd auf Gamora, die unter Verdacht steht, der neue Körper für Thanos zu werden und im zweiten Arc steht der Kampf gegen die Kirche der universellen Wahrheit, zusammen mit dem Schicksal von Rocket Racoon, der kurz vor dem Tod steht, auf dem Programm.

Die Ereignisse der beiden Bände bieten durchaus Potenzial für zukünftige Konflikte, da die Galaxie durch den Tod von Thanos keinen Frieden findet, sondern viel mehr kurz vor einem gigantischen Krieg steht. Überall herrscht Krieg, die großen Reiche Misstrauen sich und unter den großen galaktischen Helden herrscht nur bedingt Einigkeit. Dem Nova Corps fehlt die Macht über für Frieden zu sorgen, die Guardians müssen sich regenerieren und die mächtigen komischen Wesen kochen ihre eigenen Süppchen.

Dazu kommt ein wirklich gemeiner Cliffhanger, der am Ende die klassischen Guardians wieder vereint und den Weg für eine neue Serie um Star-Lord & Co. ebnet. Außerdem lässt der Auftritt von Hela, der nordischen Göttin des Todes, im ersten Band die Frage offen, ob Thanos tatsächlich für immer verstorben ist, oder, schneller als gedacht, seinen Weg zurück ins Leben findet. Schließlich braucht die Galaxie fast schon den wahnsinnigen Titanen, der mit seinen Plänen für seine eigene Interpretation von Ordnung sorgt, obwohl er jetzt mit seiner großen Liebe Death vereint ist …

Zusammengefasst lässt sich auf jeden Fall sagen, dass die Guardians of the Galaxy von Donny Cates die Basis für galaktische Events legt, das klassische Team zurückbringt und ein paar Fragen aufwirft, die mit Sicherheit in den kommenden Werken gelöst werden.

Zusammengefasst lässt sich auf jeden Fall sagen, dass die Guardians of the Galaxy von Donny Cates die Basis für galaktische Events legt, das klassische Team zurückbringt und ein paar Fragen aufwirft, die mit Sicherheit in kommenden Werken beantwortet werden. Jetzt besteht auf jeden Fall eine gute Chance, dass Donny Cates dem Marveluniversum (vielleicht) nachhaltig seinen Stempel aufdrückt und dies in Zusammenarbeit mit anderen kreativen Autoren wie Al Ewing tut.

Was würdet ihr euch für kommende Science-Fiction Comics von Marvel wünschen? Würdet ihr einen düsteren Anstrich, oder gar diverse Schlenker in Richtung Monster/Horrorcomic begrüßen, oder sollte Marvel lieber seinen regulären Kurs fahren und etwas heller bleiben?

Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen und wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube | Review (2019er Serie)

Titel: Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube
Autor: Donny Cates
Zeichner: Geoff Shaw
Verlag: Panini
Seiten: 180

Wenn das Ende naht bleibt einem nur noch der Glaube … herzlich willkommen zum Finale der Guardians of the Galaxy Saga von Großmeister Donny Cates!


Kernfakten of the Galaxy

Titel: Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube
Autor: Donny Cates
Zeichner: Geoff Shaw
Verlag: Panini
Seiten: 180


Was bisher geschah …

Thanos, der wahnsinnige Titan, ist tot, aber es gibt keinen Frieden in der Galaxie. In seinem Testament kündigt Thanos an einen Nachfolger auszuwählen, um erneut für Chaos zu sorgen. Gamora, Tochter des Thanos, steht nach ihren Taten in den Infinity Kriegen im Verdacht, der nächste Thanos zu werden. Es werden zwei Guardians Teams gegründet, um Gamora zu finden, aber am Ende kommt alles anders, als gedacht …


Guardians of the Galaxy Band 1 (2019er Serie)


Die Guardians of the Galaxy um Star-Lord und Groot sind zurück, aber das wurde auch Zeit, denn die Kirche der universellen Zeit ist ebenfalls wieder da und verfolgt einen ebenso grausamen wie finsteren Plan. Alle Hoffnung ruht auf Rocket Racoon, der sein Team verlassen hat, aber zurückgeholt wurde, doch er hütet ein tragisches Geheimnis. Zusammen mit alten und neuen Verbündeten tritt Rocket den Kampf gegen die Kirche an …


Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube ist nicht nur eine tolle Fortsetzung, sondern auch ein großartiger Abschluss für die Space-Opera von Donny Cates. Erzählerisch setzt der Band auf die emotionale Verbundenheit des Teams, aber auch die drohenden Gefahren für die Galaxie werden thematisiert, wobei das letztgenannte Thema eher ein Teaser(?) auf kommende Events ist.

Der Kampf gegen die Kirche der universellen Wahrheit wird spannend erzählt und ist extrem stark inszeniert, was an dem großartigen kreativen Team um Donny Cates liegt. Egal ob Blick in eine tote Zukunft, der Kampf in der Gegenwart, oder Rocket Racoons Leidensweg, all diese Plotpunkte fügen sich großartig zusammen und ergeben eine stimmige Geschichte, die bis zum Ende unterhält.

Optisch gibt es auch einige großartige Bilder, die nicht nur bildstark das All, oder Raumschiffe darstellen, sondern auch glaubhaft Gesichter und Emotionen. Geoff Shaw liefert hier eine großartige Arbeit ab.


Zusammengefasst ist Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube ein großartiger Comic, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht und gleichzeitig die Serie um die Beschützer der Galaxie abschließt. Optisch wie erzählerisch weiß der Band komplett zu überzeugen und macht definitiv Lust auf mehr galaktische Abenteuer vom kreativen Team um Donny Cates. Von mir bekommt Guardians of the Galaxy Band 2: Gefährlicher Glaube die Wertung lesenswert+ !

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Guardians of the Galaxy Band 1: Die neuen Guardians | Review (2019er Serie)

Titel: Guardians of the Galaxy Band 1: Die neuen Guardians
Autor: Donny Cates
Zeichner: Geoff Shaw
Verlag: Panini
Seiten: 152

Die Guardians of the Galaxy gibt es nicht mehr … lang leben die Guardians of the Galaxy!


Mehr Beiträge mit den Guardians of the Galaxy

Guardians of the Galaxy

Guardians of the Galaxy Vol. 2


Galaktische Kernfakten

Titel: Guardians of the Galaxy Band 1: Die neuen Guardians
Autor: Donny Cates
Zeichner: Geoff Shaw
Verlag: Panini
Seiten: 152


Thanos ist tot. Der wahnsinnige Titan hat sein Leben ausgehaucht und das Universum kann endlich aufatmen? Mitnichten, denn das Universum versinkt im Chaos und die Guardians sind Geschichte. Als viele mächtige kosmische Helden zusammenkommen, um das Testament des wahnsinnigen Titanen zu bezeugen, erfahren sie von seinem perfiden Plan. Er möchte eine letzte Fehde anstacheln, da er seinen Geist in einen neuen Körper transferieren will. Weiters möchte die Black Order Thanos Körper stehlen und Gamora wird als potenzieller neuer Thanos gejagt. Zwei Guardians of the Galaxy Teams bilden sich. Die einen wollen Gamora töten und die anderen, um Star-Lord & Groot, wollen sie beschützen. Die Jagd beginnt und was plant Hela, die Göttin des Todes, eigentlich?


Guardians of the Galaxy BD 1 fängt spannend an und baut die Spannungskurve gekonnt auf bis zum Finale des Paperbacks. Dabei kommen auch die großen Stärken von Autor Donny Cates zum Vorschein, der gekonnt spannende Geschichte schnell erzählt und dabei stark auf die Charaktere eingeht, von denen es in diesem Band sehr viele gibt. Dazu kommen regelmäßige Sprünge zwischen den drei großen Parteien des Comics deren Ziel dasselbe ist: Gamora. So entsteht eine hohe Dynamik in der Erzählung, während der rote Faden erhalten bleibt!

Ergänzend dazu kommt ein hervorrages Zeichenstil von Geoff Shaw, der bereits Erfahrung mit Werken um Thanos hat. Die düstere und drückende Atmsophäre des Comics wird hervorragend vermittelt, was sich auch in den Charakteren widerspiegelt. Besonders Peter Quill aka Star-Lord leidet sehr unter den letzten Ereignissen (Infinity Wars Event). Auch die Kämpfe sind hervorragend inszeniert und gefallen durch große Bilder, sowie dem aufeinandertreffen kosmischer Mächte!


Hervorragend geschrieben, top inszeniert und spannend bis zum letzten Panel. Guardians of the Galaxy Band 1: Die neuen Guardians ist neben Venom & Absolute Carange der Grund, warum Donny Cates so ein großartiger Autor ist. Wer sich auch nur etwas für kosmische Helden/Abenteuer begeistern kann, wird mit diesem Band sehr viel Spaß haben. Ergänzt wird das Paket durch eine starke optische Präsentation!

Ich vergebe für Guardians of the Galaxy Band 1: Die neuen Guardians die Wertung lesenswert+!

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Deadpool vs. Black Panther: Für eine Handvoll Vibranium | Review [Gastbeitrag]

Titel: Deadpool vs. Black Panther: Für eine Handvoll Vibranium
Autor: Daniel Kibblesmith
Zeichner: Ricardo Lopez Ortiz
Seiten: 132
Verlag: Panini Deutschland/Marvel

Deadpool macht sich auf die Reise nach Wakanda um Vibranium zu besorgen und dabei kommt es zum Showdown mit Black Panther.


Kernfakten aus Wakanda

Titel: Deadpool vs. Black Panther: Für eine Handvoll Vibranium
Autor: Daniel Kibblesmith
Zeichner: Ricardo Lopez Ortiz
Seiten: 132
Verlag: Panini Deutschland/Marvel


Ein kurzer Einblick in die Story:


Zu Beginn sieht man König T’Challa aka Black Panther als bodenständigen und gütigen Herrscher im Kontakt mit seinem Volk. Danach kommt sofort der Blick auf Deadpool, der in einem Schulbus voll mit Kindern sitzt verfolgt vom Wrecker. Man sieht wie Deadpool es schafft den Wrecker zu besiegen und gleichzeitig den Bus ohne verletzte Schüler zu stoppen. Was er jedoch nicht sieht, ist, dass der Bus beim stoppen den allseits beliebten Willie Lumpkin, seines Zeichens der nette Briefträger von nebenan, schwer verletzt.

(c) Marvel Comics


Im Krankenhaus erfährt Deadpool das nur eine kleine Dosis an Vibranium Willie retten kann. Somit macht sich Deadpool auf nach Wakanda, verkleidet sich als Elefant um ins Land zu kommen und erlebt dort so einiges mit Black Panther, verliert wieder mal einige Körperteile und wird sogar noch in eine medizinische Forschung inkludiert. Mehr werde ich auch nicht spoilern um allen Lesern nicht den Spaß an der Story zu vermiesen.

Mein Fazit dazu ist, dass ich nun schon ein paar Deadpool vs Stories gelesen habe und diese ist definitiv eine der besten daraus. Der Humor sitzt perfekt und macht richtig Spaß und auch die Storyline hält einem immer auf Spannung. Da ich das ganze auf Englisch gelesen habe, kann ich nur bedingt sagen ob der Humor auch im deutschen so gut zündet, aber ich denke schon. Den einzigen richtigen Kritikpunkt den ich habe, sind die Zeichnung bzw der Zeichenstil, welcher ganz einfach gar nicht mein Fall ist.

(c) Marvel Comics


Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!


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(c) Marvel Comics

Spider-Man & Venom: Double Trouble | Review [Gastbeitrag]

Titel: Spider-Man & Venom: Double Trouble
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Gurihiru
Seiten: 112
Verlag: Marvel

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Spidey und Venom leben in einer Wohnung als Buddieszusammen und begehen ihren WG Alltag. Klingt strange? Ist es auch, aber gleichzeitig auch so schräg das man den Comic unbedingt lesen will und rausfinden will was da dahinter steckt.


Kernfakten:

Titel: Spider-Man & Venom: Double Trouble
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Gurihiru
Seiten: 112
Verlag: Marvel


Zur Story, wie schon erwähnt beginnt die Story damit das Venom und Spider-Man in einer Wohnung leben und Venom beschlossen hat ein besserer Superheld zu werden. Aber Venom wäre nicht Venom wenn er der brave hilfsbereite Mitbewohner wäre und so sieht man wie er Spidey das essen weg isst oder sich zum Beispiel auch die Nachbarin, Spider-Woman, sich über ihn beschwert, da er seinen Müll einfach auf ihren Balkon schmeisst. Gleichzeitig sieht man das Venom auf den Green Goblin trifft, welcher scheinbar noch die eine oder andere Rechnung mit ihm offen hat, was wiederum später im Comic noch wichtig wird.


Was man von Anfang an merkt ist, dass Venom einen Hintergedanken hat bei dem Ganzen und das ganze mündet dann schließlich darin, das Venom eine Maschine entwickelt hat durch die Spider-Man und er über Nacht die Körper tauschen und somit Venom plötzlich in Spider-Man steckt und umgekehrt. An diesem Punkt beginnt dann die Story endgültig richtig spaßig zu werden, jedoch will ich auch gar nicht mehr darüber schreiben, da es sonst zu viel Spoiler wäre.

Ich habe von Mariko Tamaki vor kurzem Harley Quinn – Breaking Glass gelesen und war von dem Comic so sehr begeistert, dass ich einfach noch mehr von ihr lesen wollte. Spider-Man & Venom: Double Trouble ist ganz klar ein Titel bei dem man bedenken muss das es kein klassischer Superheldencomic ist, der in irgendein Universum oder eine Chronologie passt. Es ist ein Comic der unterhalten soll, der Spaß machen soll und der einem auch mal eine alternative Storyline bringt abseits von den klassischen Dingen. Ich muss sagen alle diese Punkte erfüllt der Comic.
Es ist ein Comic der auch sehr junge Jugendliche ansprechen soll, was sich im Zeichenstil, welcher mir sehr gut gefällt, zeigt und gleichzeitig kann ich ihn aber auch jedem Erwachsenen empfehlen und er ist natürlich sehr einsteigerfreundlich, da man kein Vorwissen benötigt.

Derzeit ist der Comic nur in Englisch erhältlich, aber ich hoffe das er es auch zu einer deutschen Übersetzung schafft, denn alles in allem ist das eine ganz große Leseempfehlung von mir!


An dieser Stelle nochmals Danke für diesen tollen Gastbeitrag und ich hoffe euch hat diese Rezension gefallen! Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Absolute Carnage | Gedankenspiel

Schwarz. Rot. Tod. Gott kommt …

Schwarz. Rot. Tod. Gott kommt …

So lässt sich das Event Absolute Carnage am besten beschreiben und seit ich vor ewigen Zeiten mit Venom Band 1 angefangen habe, war ich gespannt, wann ein Clash zwischen Venom und seinem „Sohn“ Carnage kommt. Im heutigen Beitrag gibt es keine richtige Rezension, sondern ich will meine Gedanken zum Event ohne wirkliche Reihenfolge mit euch teilen und versuchen zu erklären, warum Absolute Carnage mein liebstes Marvel Event seit Secret Empire ist.


Zuerst mal etwas Werbung und eine Anmerkung: Mein Bro comic_neuling hat ebenfalls was zu Absolute Carnage gemacht. Den Link findet ihr hier!

Da die „regulären“ Spider-Friday Beiträge immer etwas Zeit brauchen werden Venom & Carnage Beiträge diese Lücke bei Bedarf ausfüllen!


Also Absolute Carnage ist ein Event, dass die Serien Venom und Amazing Spider-Man betrifft und One-Shots mit diversen Helden wie Captain Marvel, Hulk oder den Avengers beinhaltet. Ergänzend dazu gibt es Nebenserien wie Absolute Carnage vs Deadpool oder Absolute Carnage: Lethal Protectors, welche die Handlung ergänzen.

Im deutschsprachigen Raum erschien das Event in vier Bänden. 3 Bände die das Event sowie die Nebenserien Absolute Carnage: Scream, Absolute Carnage: Miles Morales und den Captain Marvel One-Shot behandeln, während Band 4 den irrsinnigen Seperation Anxiety One-Shot und die Lethal Protectors Miniserie behandelt.

Ein großes Lob muss ich an das benötigte Vorwissen des Events aussprechen. Man kann Absolute Carnage grundlegend ohne Vorwissen lesen, da die Handlung so erzählt wird, dass man auch ohne Vorwissen kaum Probleme haben sollte. Meine Empfehlung zwecks Vorwissen wäre die Venom Serie von Donny Cates inklusive dem War of the Realms Band, da das Event primär an den ersten Venom Band anknüpft.

Okay worum gehts eigentlich in Absolute Carnage? Nun die Handlung ist simpel. Der mörderische Symbiont Carnage ist wieder da und möchte Knull, den Gott der Symbionten, erwecken. Um diese grausige Tat zu vollbringen, benötigt er die Codexe von allen Wesen, die mal ein Wirt für Venom waren und da dies sehr viele Helden waren, hat Carnage sehr viel Arbeit vor sich aber Eddie Brock aka Venom und die Spider-Men Miles Morales sowie Peter Parker stellen sich mit ihren Verbündeten der grausigen Armee von Carnage …

Wie man bereits bei The Immortal Hulk gelernt hat, gibt es bei der aktuellen Generation der Marvel Comics einen gewissen Hang zu Monster/Horrorcomics und das Absolute Carnage Event kombiniert beides zu einer schrecklich schaurigen Symphonie aus schwarz, rot, Blut und Tod. Der Stil und die Inszenierung des Events gehören zu den grössten Stärken von Absolute Carnage, da die schaurige Prämisse des Events grandios vom künstlerischen Team um Ryan Stegman perfekt in Szene gesetzt wird. Allein der erste Auftritt von Carnage hat in mir folgenden Gedanken ausgelöst; „Ach du Scheisse, wenn Carnage ins Kino kommen soll wird der Film wohl ab 18+ sein müssen …

Diese Kombination aus Schwarz- und Rottönen ergibt eine dichte und verdammt stimmige Atmosphäre, die aus Carnage weniger einen Superschurken, sondern eine Mischung aus Dämon und Parasit macht, der seine Opfer zum Teil seines Schwarms macht. Frei nach dem Motto „denn unser sind viele“.

Was mir auch positiv an Absolute Carnage auffällt, ist zwar die große Anzahl Helden die vorkommt aber dennoch das Fehlen einer gewissen Übersättigung, da die meisten Figuren entweder nur Cameos sind oder in One-Shots und/oder Nebenhandlungen (wie Absolute Carnage: Miles Morales oder Lethal Protectors) größere Rollen bekommen. Beim Beiwerk zum Event kann ich am ehesten die Lethal Protectors Miniserie (zusammengefasst in Absolute Carnage: Tödliche Beschützer), die Miles Morales Miniserie (in Band 2 des Hauptevents enthalten) und den Captain Marvel One-Shot empfehlen. Letztgenannten wegen dem Flerken (abgefahrene Aliens in der Gestalt einer Katze) und erstgenannte Miniserie, weil die gewisse Aliens: Die Rückkehr Vibes hat.

Ich muss aber auch etwas meckern, und zwar was die Qualität der Paperbacks angeht und was das Ende des Events angeht (spoilerfrei!).

So sehr ich Absolute Carnage auch mag aber die Qualität der deutschen Paperbacks lässt, zumindest beim Hauptevent, etwas zu wünschen übrig und fühlt sich unangenehm Gummiartig an, was für mich als bibliophilen Mensch, weniger optimal ist. Der Begleitband fühlt sich allerdings wieder fertig an, was den Eindruck aber bedingt hebt.

Das Ende von Absolute Carnage kommt etwas arg plötzlich und endet ziemlich abrupt, aber ich vermut, dass das im Sequel Ravencroft nochmals aufgegriffen und dann zu einem Ende gebracht wird beziehungsweise in der Venom Serie weitergesponnen wird. Dennoch wäre mir ein fieser Cliffhanger in dem Fall lieber gewesen.

Zusammenfassend kann/muss ich sagen, dass das Event Absolute Carnage einfach genial ist und sich stilistisch sehr stark von anderen Marvel Events abhebt. Der Schlenker ins Horror/Monstergenre macht verdammt viel Spaß und weiß grundlegend durchgehend zu unterhalten, wobei man auch über kleinere Schwächen hinwegsehen kann. Wer also Bock auf ein kleines Event hat, dass eine härtere Gangart einschlägt, macht mit Absolute Carnage nichts falsch und ich werde mich mit Venom Vol. 3: Absolute Carnage sowie den Fragen wer Carnage und Miles Morales sind in kommenden Beiträgen beschäftigen.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag und untenstehend habe ich euch eine Übersichtsliste mit allen US Ausgaben des Events inklusive dem Beiwerk dazugepackt!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont


Vorgeschichte

  • Free Comic Book Day – FCBD 2019: Spider-Man/Venom #1
  • Web of Venom: Carnage Born #1
  • Web of Venom: Cult of Carnage #1 (In Venom: War of the Realms)
  • Web of Venom: Funeral Pyre #1

Hauptserie

  • Absolute Carnage #1–5

Beiwerk

  • Absolute Carnage vs. Deadpool #1-3
  • Absolute Carnage: Lethal Protectors #1–3
  • Absolute Carnage: Miles Morales #1–3
  • Absolute Carnage: Scream #1–3
  • Amazing Spider-Man (2018-) #30-31
  • Venom (2018-) #17-20

One-shots

  • Absolute Carnage: Avengers #1
  • Absolute Carnage: Captain Marvel #1
  • Absolute Carnage: Immortal Hulk #1
  • Absolute Carnage: Separation Anxiety #1
  • Absolute Carnage: Symbiote of Vengeance #1
  • Absolute Carnage: Symbiote Spider-Man #1
  • Absolute Carnage: Weapon Plus #1

Nachspiel

  • Ravencroft #1-5
  • Ruins of Ravencroft: Carnage #1
  • Ruins of Ravencroft: Dracula #1
  • Ruins of Ravencroft: Sabretooth #1
  • Scream: Curse of Carnage #1-
  • Venom (2018-) #21-
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