Nerd.Ics liest … Symbiote Spider-Man 3: King in Black

(c) Panini Comics

Peter David gibt uns hier eine Prequel-Story zum aktuellen Marvel-Event „King in Black“, auf welches ich mich schon so dermaßen freue, das ich diesen Band mit Hochgenuß verschlungen habe.

Titel: Symbiote Spider-Man 3: King in Black
Autor: Peter David
Zeichner: Greg Land
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Comics

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Symbiote Spider-Man ist die Serie in der immer wieder auf vergangene Events aus der Spidey Geschichte zurückgegriffen wird und dann auf eine etwas abgewandelte bzw neue Weise erzählt wird. In diesem Fall hier gehen wir zurück in die 80iger als Peter Parker ein schwarzes Kostüm von einem fremden Planeten mit nach Hause bringt und selbiges von da an immer trägt. Was er zu Beginn noch nicht weiss ist, dass es sich nicht nur um ein Kostüm handelt, sondern um einen Symbionten vom Planeten „Klyntar“ welcher sich mit seinem Wirt verbindet und später dann zu Venom bzw zu Carnage führt.
Für mich ist dieser Band deswegen auch so wichtig, da ich ja das ganze King in Black Event chronologisch lesen möchte und extra alle als Tie-In geltenden Hefte aus anderen Serien ausgelassen habe und in der Chronologie des Events genau diese Storyline als erstes zu lesen ist und somit ists mein quasi Einstieg in die Welt von King in Black.
Die Story an sich geht unheimlich gut nach vorne, hat ein ordentliches Tempo drauf und macht mega Laune. Wir befinden uns zu Beginn in der Ravencroft Anstalt, gehen dann zum Mond um den Beobachter zu beobachten haha, welcher dann wiederum von einem alten Bekannten, nämlich Kang, in ein Raumschiff gebeamt wird.
Wir sehen Peter Parker wie er wieder einmal in seinem Alltag Menchen hilft und rettet und kommt wie immer zu spät zum Daily Bugle. Dort dann doch angekommen, wird er von JJJ zu einem Außentermin in die Ravencroft Anstalt geschickt und Reporterkollege Ned Leeds sollte ihn begleiten.
Dort angekommen klingelt der Spidey-Sinn wie verrückt und Peter darf sich mit ein paar „Schattenwesen“ rumprügeln und eines dieser Wesen stellt sich als „Mister E“ vor. Während des Kampfes kommt ihm ein alter Bekannter zur Hilfe.
Währenddessen sehen wir in einem anderen Arc Kang und den Beobachter und dessen verhör, welches etwas schiefgeht und Kang kurzfristig in das Weltall rauswirft. Dort wird er von einem waschbärähnlichem Wesen aufgenommen und natürlich handelt es sich um Rocket Raccoon.
Soweit die Story von Heft 1 und wie es im restlichen Band dann weitergeht, könnt ihr gerne im Buch nachlesen.

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Kommen wir nun zum Fazit und ich möchte gleich mal mit dem Zeichenstil beginnen, da ich den ja immer wieder mal in meinen Rezensionen vergesse bzw nur erwähne wenn er mir nicht gefällt. Schande über mich! Beides trifft hier nicht zu, ich werde ihn nicht vergessen und ich mag den Zeichenstil sehr gern bzw gefällt er mir sehr gut. Hierbei vor allem die Kampfszenen gegen Ende des Bandes.
Auch zum Thema Einsteigerfreundlichkeit sollen ein paar Worte fallen, wenn man in das King in Black Event einsteigen will, ist der Band sicher optimal, wobei er vermutlich sehr wenig mit dem Event an sich zu tun haben wird, aber als Appetitanreger geht er ganz klar durch, jedoch weiss ich nicht ob es für einen Comic-Neuling so optimal ist gerade mit einem Event zu beginnen. Als Stand-alone kann man der STory definitiv eine Chance geben, da einen ja, so wie eh immer, das Panini Vorwort immer perfekt auf Stand bringt, was ich als US-Trades Leser immer wieder als sehr schön empfinde und auch eine gewisse Wertschätzung dem Leser gegenüber zeigt!
Die vorangegangenen Sätze haben eigentlich schon vieles in Sachen Fazit vorweggenommen. Ich sehe den Band ganz klar eher als eine actiongeladene Spidey-alternativ-Story als einen wichtigen Band für das Hauptevent, jedoch muss man auch sagen, wenn man, wie ich, auf gute Spider-Man Stories steht und gleichzeitig sowieso King in Black lesen will, darf man hier sowas gerne zugreifen!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Die starken Frauen der Phase 4 | MCU Gedankenspiel

Seit Avengers Endgame habe ich mich nicht mehr mit dem MCU beschäftigt und alle dazu geplanten Beiträge sind in der Versenkung verschwunden. Zum Glück (oder Unglück?) hatten wir 2020 eine MCU Zwangspause und erst dieses Jahr ist das Marvel Cinematic Universe so richtig angelaufen, aber nicht im Kino, sondern auf der Streamingplattform Disney+.

Mit WandaVision wurde der erste Stein zum kommenden Spider-Man: No Way Home und Dr. Strange 2 gelegt, während The Falcon and the Winter Soldier die Sam Wilson/Bucky Barnes/Captain America Storyline fortgesetzt hat.

Wohin die Reise mit Loki geht, ist noch offen, aber die Serie hat mit Episode 2 eine Figur eingeführt, welche eine Besonderheit der vierten Phase aufzeigt. Eins vorweg; es gab vor Phase 4 bereits starke Frauenfiguren im MCU und viele Heldinnen, die bis Infinity War oder m Endgame an der Front standen, aber mit dem Beginn von WandaVision wurden neue Figuren eingeführt, oder bestehende verändert.

Bevor ihr aber weiterlest, spreche ich eine SPOILERWARNUNG für alle aus, die weder WandaVision noch The Falcon and the Winter Soldier gesehen haben. Für die jeweilige „Rezi“ verweise ich auf den SuperBroZ Podcast!

Was ist also neu? Nun Phase 4 setzt nach Avengers Endgame und Spider-Man Far From Home an, was bedeutet, dass wir einige Jahre nach dem Genozid von Thanos stehen und der Umkehrung des „Blips“ durch die Infinity Steine. Personen, die starben, sind Jahre später zurückgekommen und leben nun in einer völlig neuen Welt neben Menschen, die sich eine lange Zeit mit dem Verlust auseinandersetzen mussten.

Welche neuen oder veränderten Heldinnen bzw. Anti-Heldinnen, oder Schurkinnen bietet Phase 4?

Wanda Maximoff (die spätere Scarlet Witch) kommt über den Tod ihres Geliebten, dem Android Vision, nicht hinweg und erschafft in der Stadt Westview ihre eigene „Traumwelt“ (bezugnehmend auf ihre Fähigkeiten als Infinity Kind kann sie die Realität manipulieren … unter anderem) in der Vision noch lebt und sie Kinder mit ihm hat. Während die Traumwelt von außen durch S.W.O.R.D. beobachtet (und später attackiert) wird, kommt es im Inneren zum Konflikt zwischen Wanda und der mächtigen Hexe Agatha. Simultan dazu bekommt Monica Rambeau ihre Kräfte als Photon, was sie zu einer neuen Heldin auf Captain Marvel Niveau macht(?). Somit bietet WandaVision gleich drei starke Frauen, von denen eine Figur zur Anti-Heldin „umgebaut“ wird, eine Schurkin auftaucht und eine neue mächtige Heldin die Bühne betritt.

Karli Morgenthau ist quasi die Gegenspielerin in The Falcon and the Winter Soldier, tritt jedoch für eine edle Sache ein, auch wenn ihre Methoden äußerst fragwürdig sind. Als Kämpferin gegen ein System, das sich nur schwerfällig an die neue Welt anpasst, kämpft sie gegen das Team um Sam Wilson (mit dem sie keine Feindschaft verbindet) und gegen den neuen Captain America John Walker. Letzterer entwickelt wegen seinem Patriotismus und dem Tod seines Waffenbruders einen tiefen Hass gegenüber Karli und ihrer Gruppe den Flag-Smashers. Von den neuen Figuren empfand ich Karli als interessant, aber gleichzeitig etwas langweilig, was schlichtweg an dem genial geschriebenen John Walker liegt, welcher in der Serie allen die Show stiehlt. Abseits von Karli kehrt die ehemalige S.H.I.E.L.D. Sharon Carter zurück, welche in der finalen Episode zu einer der mächtigsten Personen im Hintergrund aufsteigt. In Zukunft könnte es zwischen ihr und der mysteriösen Valentina Allegra de Fontaine zu einer Konfrontation kommen.

Die letzte weibliche Figur im Bunde taucht in Folge 2 der Serie Loki auf und ist eine weibliche Version des Gottes des Schabernacks. Sehr viel kann man zu diesem Charakter noch nicht sagen, ausser dass von ihr wohl eine größere Bedrohung ausgeht. Mehr erfährt man wohl in Loki Folge 3.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Marvel Cinematic Universe mit seinen Serien sehr viel richtig gemacht hat und die Serien es hervorragend schaffen, neue Figuren einzuführen, oder bestehende Figure auszubauen.

Ich bin gespannt, was noch alles auf uns zukommt. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Nerd.Ics liest … Moon Girl und Devil Dinosaur: Mein Dino, die Bösen und ich

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Nachdem Patrick aka derstigler in seinem letzten Post ein richtig gutes und starkes Lebenszeichen von sich gegeben hat, kann ich auch noch kurz dazu anmerken, dass auch ich aus Gründen der fehlenden Motivation keine Beiträge mehr geschrieben habe und, da Patrick es angesprochen hat, auch ich mit etwas gebrochen habe und eventuell hatts die/der eine oder andere schon bemerkt, ich schreibe nicht mehr so strikt und mit einem Stock im A****. Ich entschuldige mich schon mal für diese Ausdrucksweise, aber ich habe bemerkt das ich irgendwie immer nur das gleiche geschrieben habe und so hab ich für mich und meine Rezensionen etwas für mich beschloßen und zwar das ich alles in einem Rutsch schreibe und so wie es mir gerade in den Sinn kommt, danach nichts mehr hinzufüge sondern nur mehr Korrektur lese.
Ob es die Rezensionen aufwertet müssen andere bewerten, aber mir bringt es mehr Spaß und weniger Zwang in meine Texte.
Und jetzt Schluß mit dem geplappere und ab in die Rezension zu einem echt tollen Comic.

Kernfakten:

Titel: Moon Girl und Devil Dinosaur
Autor: Brandon Montclare, Amy Reeder
Zeichner: Natacha Bustos, Marco Failla
Seiten: 276
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

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Ich habe immer schon überlegt mir die Moon Girl and Devil Dinosaur Bände nachzuholen, da ich schon so viel gutes über die Serie gelesen habe und da kommt Panini daher und bringt die ersten 12 Hefte der Serie als PaninInk Band raus. Man was hab ich mich auf den Comic gefreut und so viel sei schon mal verraten, zurecht!
Wir begleiten das toughe 9 jährige Mädchen Lunella Lafayette durch ihren Schul- und Lebensalltag und ich hab sie sofort in mein Herz geschloßen. Lunella ist ein überdurchschnittlich intelligentes Kind, dass in der Schule ganz einfach unterfordert ist und gleichzeitig die Angst hat sich einies Tages in einen Inhuman zu verwandeln, da sie einer Terrigen-Wolke ausgesetzt war.
Schauplatz und auch Zeitwechsel, wir befinden uns irgendwo in der Urzeit oder besser gesagt in einer Variante der Urzeit wo Primaten und Dinosaurier parallel existiert haben….für mich als Historiker sehr schwierig solche Zeilen zu schreiben haha

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Wir sehen eine Gruppe von Steinzeit-Menschen die über einem leuchtenden Stein wachen, als plötzlich jemand auf einem T-Rex auftaucht und sie angreift. Irgendwie werden die Höhlenmenschen plus der Dino in die Zukunft, genauer gesagt auf den Schulhof von Lunella geworfen. Das ganze geht dann ganz gut actiongeladen ab und Lunella freundet sich mit dem Dino an.
Story-Arc 1 beschäftigt sich sehr stark mit der Bekämpfung dieser Bande von Höhlenmenschen die ihr Unwesen in New York treibt, aber er beschäftigt sich auch damit wie Lunella ihren Alltag auf die Reihe bekommt und wie sie, ihrer Meinung nach, die Verwandlung verhindern kann.
Wer wissen möchte worüber der zweite Teil der Story handelt und ob sich Lunella in einen Inhuman verwandelt und welche Fähigkeiten sie eventuell bekommt, der sollte sich schleunigst diesen genialen Band holen.
Als Fazit kann ich nur sagen, das ich von Anfang an voll in der Serie drinnen war, mich das ganze Setting sofort gepackt hat und es definitiv eine der besten Marvel Serien ist die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es erinnert mich alles irgendwie an Ms Marvel und irgendwie auch nicht, aber Fans von Khamala können hier beruhigt zugreifen und werden voll auf ihre Kosten kommen.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Nerd.Ics liest … Black Widow 1: Neues Glück

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Black Widow bekommt wieder eine Solo-Serie und das war Grund genug mir den Band mal näher anzusehen. Und wenn dann auch noch Kelly Thompson diesen Sponage-Thriller schreibt ist es sowieso ein Must-Read!

Kernfakten:

Titel: Black Widow 1 – Neues Glück
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Elena Casagrande
Seiten: 124
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Parallel zum eigentlich schon letztes Jahr erscheinenden Black Widow Film sollte auch die neue Comic Serie starten, jedoch haben wir den Film noch nicht, aber die Comic Serie hat es schon zu uns geschafft.
Ich bin ein riesen Kelly Thompson Fan und feier ihre Captain Marvel Serie total ab und somit war es für mich Pflicht auch einen Blick in diese Serie zu werfen.
Der zweite Grund war für mich, dass ich noch keine Black Widow Solo-Serie bisher gelesen haben und ich ja auch versuchen möchte von so vielen Charakteren wie möglich bei Marvel etwas zu lesen.

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Und nun zur Story:
Wir erleben Natasha Romanoff alias Black Widow gleich zu Beginn voll in ihrem Element. Sie ist undercover in Manhattan unterwegs, per Funk mit Hawkeye verbunden und dringt in ein Gebäude ein und mischt die dortigen Wachen ordentlich auf. Also alles so wie man es sich bei Black Widow’s Arbeitsalltag vorstellt. Sie knackt den Safe, stiehlt die notwendigen Dinge, flüchtet und übergibt Captain America alles notwendige. Auftrag erledigt, Arbeitstag beendet!
Als sie nach Hause in ihre Wohnung kommt bemerkt sie, dass jemand in ihre Wohnung eingedrungen ist und beschließt nicht durch die Tür in die Wohnung zu gehen, sondern über ein Fenster. Als sie am Fenster angekommen ist wird auf sie geschossen und sie fällt aus dem Fenster raus.
Szenenwechsel! Wir sind in San Francisco auf einer Baustelle und der Comic ist plötzlich ganz hell und bunt und Natasha kommt in ziviler Kleidung auf die Baustelle, bringt Frühstück für die Bauherren und macht bei der Bausprechung mit. Es stellt sich raus das sie die Architektin des Gebäudes ist. Und wir leser fragen uns nur was nun los ist?
Wir begleiten sie beim Schaufensterbummel durch die Stadt und als sie vor einer Auslage eines Motorradladens stehen bleibt huscht sie unbewusst durch das Bild einer Fernsehsendung. Hawkeye, der Pizzaessend, vor dem Fernseher hockt erschreckt förmlich und glaubt seinen Augen nicht zu trauen, als die vermisst geglaubte Natasha auf einmal durch sein Fernsehbild huscht.
Clint kontaktiert sofort Buck Barnes alias Winter Soldier und die beiden machen sich auf nach Kalifornien um Black Widow aufzuspüren.
Wir erfahren währenddessen, dass Natasha in einem schönen Haus mit einem Mann lebt und ein scheinbar sher glückliches Leben führt. Doch was ist hier passiert? Ist es wirklich einfach nur eine Black Widow die sich zur Ruhe gesetzt hat und eine Familie gründen wollte?
Am Ende von Heft eins sehen wir den Schurken Arcade, wie er das Haus in dem Natasha lebt über Kameras beobachtet und eine andere Person fragt wann er denn Black Widow endlich töten kann.
Wenn ihr wissen wollt wie das ganze weitergeht und was wirklich dahinter steckt, solltet ihr euch unbedingt den Band zulegen.

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Nun zu meinem Fazit:
Vielleicht mal zu Beginn ein paar Worte zu dem Zeichenstil. Ich hab es ja schon in meiner Story-Zusammenfassung kurz erwähnt, das ich das Spiel mit Hell und Dunkel hier einfach sehr gelungen finde, das Familienleben wird sehr bunt und hell dargestellt und alles was mit dem Spionageleben zu tun hat sehr dunkel. Und generell sei gesagt das ich den Zeichenstil von Elena Casagrande super schön finde.
Ich mag Kelly Thompson’s Art zu schreiben sehr gern und hab auch den Aufbau inklusive des Cuts nach dem Natasha aus dem Fenster fällt sehr gut gefunden und auch wie danach sich die Puzzleteile langsam wieder zusammensetzen. Jedoch hätte ich mir gewünscht das es etwas weniger gehetzt ist, da ich das Gefühl habe man wollte hier eine Story über 5 Hefte abliefern, die eventuell auch als Solo-Serie durchgegangen wäre. Natürlich kommen gerade zum Ende ein paar Cliffhanger usw, aber irgendwie hätte ich es mir etwas weniger gehetzt gewünscht um somit auch das Gefühl zu bekommen, dass man hier wirklich in eine längere Ongoing einsteigt.
Aber alles in allem ist das eine wunderbare Spionage-Story mit ein paar richtig netten Twists.
Für Einsteiger ist es natürlich wie immer perfekt wenn man eine „Nummer 1“ vorgelegt bekommt und das Panini Vorwort unterstützt natürlich auch, wie immer, noch beim reinkommen in den Charakter.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

NERD.ICS LIEST…STRANGE ACADEMY 1

Nach einer längeren Blog-Pause meinerseits, werden jetzt wieder öfter Rezensionen und sonstige Artikel kommen. Dies bedeutet Nerd.Ics liest ab jetzt nicht nur mehr und produziert Podcast-Folgen (siehe Comic-Gequatsche auf Spotify, Deezer, iTunes und sonstigen) sondern ich schreibe auch wieder!

Und auch vom Stigler persönlich soll ich allen da draußen ausrichten, dass er bald wieder in schriftlicher Form auf diesem Blog erscheinen wird!

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Im Marvel Universum wird ein Zauberschule gegründet auf die Wesen aus allen Universen und Dimensionen gehen! Klingt irgendwie nach Marvel-goes-Harry-Potter, macht aber unheimlich Laune und Lust auf mehr!

Kernfakten:

Titel: Strange Academy
Autor: Skottie Young
Zeichner: Humberto Ramos
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Skottie Young als Autor immer etwas umstritten befindet sich hier in einer Storyline und Umgebung die, wie ich finde, perfekt zu seinem Schreibstil passt. Er kreiert eine Story rund um die Strange Academy die mich von Anfang an so richtig gecatcht hat.

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Nun zur Story:
Wer die aktuelle Dr. Strange Reihe liest, hat schon ein paar Anspielungen auf die Strange Academy mitbekommen und nun bekommen wir endlich die Story mit den Background-Infos dazu. Dr. Strange hat zusammen mit anderen Zauberern in New Orleans die Strange Academy gegründet, wie der Name schon sagt, eine Schule für Wesen mit magischen Fähigkeiten. Grund dafür ist, wie wir von Dr.Vodoo erfahren, das magische Ereignisse vermehrt im Universum vorkommen und es somit notwendig war eine Schule für angehende Zauberer zu gründen.
Soweit so gut, wir werden zu Beginn des Comics mit Emily Bright bekannt gemacht, einem jungen Mädchen, das einen Brief an Dr. Strange schreibt in dem sie ihm ihre Fähigkeiten beschreibt und gleichzeitig sehen wir sie wie sie in ihrem Alltag Magie einsetzt und ihren Hund nach einem Unfall wieder heilt.
Nachdem sie den Zorn eines Baumes auf sich zieht, taucht aus dem Nichts Zelma Stanton, eine Schülerin von Dr. Strange, auf und eilt Emily zur Hilfe.
Zelma berichtet Emily das sie an Dr. Strange’s Schule angenommen wurde und mit ihr nach New Orleans kommen kann.
Daraufhin werden wir mit auf ihren ersten Tag in der Academy genommen und lernen die anderen Schüler, sowie eine Auswahl der unterrichtenden Zauberer kennen.
Natürlich läuft in der Academy der Schulalltag nicht komplett nach Plan ab und diverse mehr oder weniger gefährliche Dinge passieren. Aber mehr dazu könnt ihr dann im Band selber nachlesen.

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Kommen wir nun zu meinem Fazit:
Als aller erstes möchte ich gleich mal anmerken, das der Comic wunderschön gezeichnet ist und mich auch sehr stark an die Coming of Age Comics aus der PaninInk Reihe erinnert, in welcher er im übrigen auch perfekt reinpassen würde.
Skottie Young liefert hier für mich einen unheimlich schöne Story ab, welche mich von der ersten Seite weg so richtig gehooked hat und mich so richtig reingezogen hat. Das Tempo passte für mich bis zur letzten Seite und ich hab den Comic in einem Rutsch weggelesen. Auch der obligatorische Cliffhanger am Ende ist natürlich dabei und die Vorfreude auf Band 2 steigt dadurch nochmal um einiges.
Auch in Sachen Einsteigerfreundlichkeit, kann ich den Band nur wärmstens empfehlen, da man keine Vorkenntnisse benötigt und einfach drauf loslesen kann!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

WandaVision (MCU) Ersteindruck | Superbros | Podcast

In der ersten 2021er Folge von Superbros sprechen wir über unseren Eindruck zur ersten MCU Serie WandaVision. Phase 4 wird gewaltig werden. Achtung Spoiler möglich aber wenn, dann nur sanfte Spoiler.


WandaVision Ersteindruck | Superbros | Podcast

Andere Rückblicke zum Jahr 2020:

Rückblick: Filmjahr 2020 (Kurzfassung)

Rückblick: Spielejahr 2020 (Kurzfassung)

Serienrückblick 2020: Das durchwachsene Jahr

2020 (allgemeiner Rückblick) und 2021 (Pläne & Ausblick)!

Rückblick: Comicjahr 2020

Miles Morales: Spider-Man Band 1 & 2 (Saladin Ahmed Run) | Comic-Gequatsche #6 | Audio-Gedankenspiel

Titel: Miles Morales – Spider-Man 1 – Tagebuch eines jungen Helden
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Javier Garron
Seiten: 140
Verlag: Panini

Titel: Miles Morales – Spider-Man 2 – Ultimative Gefahren
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Javier Garron, Ron Ackins
Seiten: 116
Verlag: Panini

Im heutigen Podcast reden wir über die ersten beiden Bände von Saladin Ahmed Miles Morales: Spider-Man Run und wie wir wissen ist Miles der beste Spider-Man!


Netzschwingende Kernfakten

Titel: Miles Morales – Spider-Man 1 – Tagebuch eines jungen Helden
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Javier Garron
Seiten: 140
Verlag: Panini

Titel: Miles Morales – Spider-Man 2 – Ultimative Gefahren
Autor: Saladin Ahmed
Zeichner: Javier Garron, Ron Ackins
Seiten: 116
Verlag: Panini


Comic-Gequatsche #6: Miles Morales – Spider-Man Band 1 & 2

Weiterführende Spider-Man Beiträge (Auswahl)

Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel-Universums | Gedankenspiel [Rezensionsexemplar]

Titel: Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel Universums
Autoren: Nick Spencer, Gerry Duggan, Lonnie Nadler, Karla Pacheo, Zac Thompson
Zeichner: Rogê Antônio, Viktor Bogdanovic, Steven Cummings, Matt Horak, Eoin Marron
Seiten: 140
Verlag: Panini Comics/Marvel

Die Zukunft ist da! Okay eigentlich gibt es das Marvel 2099 Imprint seit den frühen 90ern, aber Nick Spencer hat sich, zusammen mit einem kreativen Team der Giganten, dem Imprint angenommen und definiert die dystopische Zukunft des Marvel-Universums neu!


Futuristische Kernfakten

Titel: Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel Universums
Autoren: Nick Spencer, Gerry Duggan, Lonnie Nadler, Karla Pacheo, Zac Thompson
Zeichner: Rogê Antônio, Viktor Bogdanovic, Steven Cummings, Matt Horak, Eoin Marron
Seiten: 140
Verlag: Panini Comics/Marvel


Eine richtige Handlung erzählt der Marvel 2099 Band nicht. Viel mehr steht die dystopsiche Welt und deren Bewohner im Vordergrund. Weiters wird, erzählerisch wie optisch, viel Wert auf eine detaillierte Darstellung der Welt gelegt, was sehr gut funktioniert und die Atmosphäre verdichtet.

In der Ausgabe Alpha, die den Auftakt bildet, werden die wichtigsten Elemente für die nächsten Ausgaben und dem Setting allgemein etabliert. Dabei wechseln sich Science-Fiction, Cyberpunk und Science-Fantasy als zentrale Genres in den Geschichten ab, was sehr gut funktioniert und jeder Ausgabe eine klare Identität zuspricht, aber auch angenehm an große Klassiker der jeweiligen Genres erinnert.

So hat die Punisher Geschichte einen gewissen Robocop/Judge Dredd Flair, während die Geschichte um Conan Science-Fiction und Fantasy Elemente kombiniert, was immer wieder ein interessanter Mix ist.

Mein persönliches Highlight war, erzählerisch wie optisch, die Fantastic Four Geschichte, was mich persönlich sehr überrascht, weil ich mit den F4 noch nie was anfangen konnte.

Allerdings schafft es die Fantastic Four 2099 Geschichte am besten, die Dystopie der Marvel 2099 Welt darzustellen, aber auch aufzuzeigen, wie viele Facetten sich in dieser Zukunftsvision verbergen.

Ein sehr großes Lob muss ich an die hervorragende Optik des Bandes und seiner einzelnen Episoden aussprechen. Jede Ausgabe sieht großartig aus, hat eine eigene optische Identität und vermittelt auf unterschiedliche Art die düstere Atmosphäre, die eine Dystopie haben muss.

Gleichzeitig schafft es das kreative Team auch, die einzelnen Thematiken und Settings der Geschichte perfekt in Bilder zu bannen, was eine stimmige Harmonie aus Geschichte und Zeichnungen ergibt.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel-Universums ein mehr als solider Band und toller Einstieg beziehungsweise Wiedereinstieg in die Dystopie der Marvel Comics ist. Die einzelnen Ausgaben glänzen durch interessante Geschichten, erzählerische wie optische Identitäten, und eine größere Rahmenhandlung, die jedoch den Geschichten der einzelnen Ausgaben nicht im Weg steht.

Somit erhält Marvel 2099 Band 1: Die Zukunft des Marvel-Universums ein verdientes lesenswert+ und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis | Review [Rezensionsexemplar]

Titel: Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero & Annapaola Martello
Seiten: 140
Verlag: Panini

Nachdem ich am Vormittag bereits den ersten Band von Captain Marvel rezensiert habe, geht es nun munter weiter mit dem zweiten Abenteuer der stärksten Heldin der Erde!

Vielen Dank an Panini für das Rezensionsexemplar!


Heroische Kernfakten

Titel: Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis
Autor: Kelly Thompson
Zeichner: Carmen Carnero & Annapaola Martello
Seiten: 140
Verlag: Panini


Was bisher geschah …

In Band 1 verschlug es Captain Marvel durch eine Barriere auf eine postapokalyptische Insel. Dort wollte der sinistere Nuclear Man ein Imperium der männlichen Dominanz und weiblichen Unterdrückung errichten. Zusammen mit anderen „gestrandeten“ Heldinnen führte Captain Marvel die Revolution an und kämpfte gegen Rogue, um die Pläne Nuclear Mans zu vereiteln …


Captain Marvel Band 1 Review


Der Krieg der Welten tobt auf der Erde und die Truppen des Dunkelelfenkönigs Malekith halten alle Helden der Erde in Schach. Als es der Hexe Enchantress gelingt, die Körper von Doctor Strange und Captain Marvel zu vertauschen, muss das ungleiche Duo lernen, die Kräfte des jeweils anderen zu beherrschen und die Hexe mitsamt ihrer untoten Armee besiegen. Zum Glück schließt sich Black Widow dem Team an …

Kaum ist dieses Abenteuer gemeistert, erwartet Carol (Captain Marvel) eine ungleich schwierigere Prüfung. Als ihre Abstammung als Halb-Kree-Halb-Mensch bekannt wird, fällt Captain Marvel bei den normalen Menschen in Ungnade, verliert ihren Job beim Militär und zu allem Überfluss schwinden ihre Kräfte. Als die Kree Minerva auftaucht und mit Star eine neue Heldin die Bühne betritt, dämmert es Carol langsam, dass es da einen Zusammenhang geben muss. Wird Captain Marvel ihren sinkenden Stern retten können?


War der erste Band bereits ein erzählerisches Highlight, so legt Band 2 noch eine Schippe drauf und bietet zwei konträre, aber unterhaltsame Geschichten. Die War of the Realms Geschichte „Positionswechsel“ unterhält einerseits durch die humoristischen Elemente aber auch das Zusammenspiel zwischen Dr. Strange und Captain Marvel, mit deren unglaublichen Kräften in vertauschter Form, ist hervorragend. Durch den erneut geschickten Einsatz von Humor wird das Szenario angenehm aufgelockert.

Sternfinsternis„, die zweite Geschichte, gefällt durch den ernsteren Ton und die Fokussierung von Carol Danvers menschlicher Seite, da sie abseits von Captain Marvel auch ein normales Leben führt, das gehörig erschüttert wird.

Nicht nur Erzählerisch, sondern auch optisch weiß der zweite Captain Marvel Band zu unterhalten und besticht durch einen kontrastreichen Stil, wodurch sowohl „Positionswechsel„, als auch „Sternfinsternis“ eine eigene Persönlichkeit erhalten und zwar abseits der Handlung.


Zusammengefasst bietet Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis alles, was eine gute Fortsetzung haben muss. Die Handlung, in Form der zwei Geschichten, ist noch spannender. Der Zeichenstil ist sehr abwechslungsreich und wohltuend für das Auge dank der zwei unterschiedlichen Zeichnerinnen. Somit ist Captain Marvel Band 2: Sternfinsternis die doppelte Ladung Captain Marvel Power und eine klare Empfehlung meinerseits, was dem Band die Wertung absolut lesenswert einbringt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist … Carnage? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #20]

Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem großartigen Event Absolute Carnage beschäftigt und ein paar der dort auftretenden Figuren sind perfekt für das Wer ist … ? Format. Der wahnsinnige Schlächter Carnage ist einer von ihnen!


Carnage (auf deutsch: Gemetzel) ist ein Superschurke aus den Marvel Comics, der seinen ersten Auftritt als Cameo in The Amazing Spider-Man #359 (02/1992) hat und in Ausgabe 361 (04/1992) vollends eingeführt wurde. Der Schurke ist eine dunklere Version von Venom, den er zynischerweise auch als Vater bezeichnet und ein Symbiont, sprich ein Angehöriger der Alien-Rasse Klyntar. Sein bevorzugter Träger ist Cletus Kassaddy, desssen sadistische & psychopatische Ader prägend für den Schurken sind, aber auch Ben Reilly, Karl Malus und Norman Osborn waren bereits Wirte von Carnage!

Er besitzt alle Fähigkeiten des ersten Venom-Trägers Spider-Man (Peter Parker), kann sich tarnen/unsichtbar machen, hat alle natürlichen Klyntar Verteidigungsfähigkeiten und ist nicht durch den Spinnen-Sinn von Spider-Man wahrnehmbar.

Immer wenn Carnage eine größere Rolle erhielt, sei es nun in eigenen Events, einer eigenen Serie oder als Schurke in einer anderen Serie, hinterlässt er eine Spur des Grauens und lebt seine sadistische Ader, bedingt durch seinen Lieblingswirt Cletus Kassady, vollends aus.

Zwei Events mit Carnage, die besonders erwähnenswert sind, wären Maximum Carnage und Absolute Carnage. In erstgenanntem Event bricht Carnage aus dem Gefängnis aus, zusammen mit seinem Mithäftling Shriek, und rekrutiert einige Superschurken, mit denen er eine Spur aus Blut und Tod in New York hinterlässt. Venom und Spider-Man verbünden sich mit einem größeren Team an Helden, um den Irren zu stoppen.

In Absolute Carnage tut die Ausgeburt von Venom etwas ähnliches, nur macht er in diesem Event Jagd auf alle ehemaligen Träger des Venom-Symbionten und mit deren Kodexe den Gott der Symbionten, Knull, wiederzubeleben.

Mit seinen Auftritten in größeren und kleineren Events, sowie seiner eigenen Serie, beweist Carnage einen überraschend starken Überlebenswillen, da der Symbiont, aber auch sein Wirt, nur schwer zu töten sind und dem Tod immer wieder ein Schnippchen schlagen.

Ich muss sagen, dass Carnage einer der interessantesten Gegenspieler von Spider-Man ist und er auch einen starken Kontrast zu den restlichen eher „zahmen“ Gegenspielern des Wandkrabblers bildet. Außerdem bin ich gespannt, wie sich Carnage in seinem ersten Kinoauftritt machen wird!

Ich hoffe, euch hat diese Ausgabe von Wer ist … ? gefallen und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Absolute Carnage | Gedankenspiel

Schwarz. Rot. Tod. Gott kommt …

Schwarz. Rot. Tod. Gott kommt …

So lässt sich das Event Absolute Carnage am besten beschreiben und seit ich vor ewigen Zeiten mit Venom Band 1 angefangen habe, war ich gespannt, wann ein Clash zwischen Venom und seinem „Sohn“ Carnage kommt. Im heutigen Beitrag gibt es keine richtige Rezension, sondern ich will meine Gedanken zum Event ohne wirkliche Reihenfolge mit euch teilen und versuchen zu erklären, warum Absolute Carnage mein liebstes Marvel Event seit Secret Empire ist.


Zuerst mal etwas Werbung und eine Anmerkung: Mein Bro comic_neuling hat ebenfalls was zu Absolute Carnage gemacht. Den Link findet ihr hier!

Da die „regulären“ Spider-Friday Beiträge immer etwas Zeit brauchen werden Venom & Carnage Beiträge diese Lücke bei Bedarf ausfüllen!


Also Absolute Carnage ist ein Event, dass die Serien Venom und Amazing Spider-Man betrifft und One-Shots mit diversen Helden wie Captain Marvel, Hulk oder den Avengers beinhaltet. Ergänzend dazu gibt es Nebenserien wie Absolute Carnage vs Deadpool oder Absolute Carnage: Lethal Protectors, welche die Handlung ergänzen.

Im deutschsprachigen Raum erschien das Event in vier Bänden. 3 Bände die das Event sowie die Nebenserien Absolute Carnage: Scream, Absolute Carnage: Miles Morales und den Captain Marvel One-Shot behandeln, während Band 4 den irrsinnigen Seperation Anxiety One-Shot und die Lethal Protectors Miniserie behandelt.

Ein großes Lob muss ich an das benötigte Vorwissen des Events aussprechen. Man kann Absolute Carnage grundlegend ohne Vorwissen lesen, da die Handlung so erzählt wird, dass man auch ohne Vorwissen kaum Probleme haben sollte. Meine Empfehlung zwecks Vorwissen wäre die Venom Serie von Donny Cates inklusive dem War of the Realms Band, da das Event primär an den ersten Venom Band anknüpft.

Okay worum gehts eigentlich in Absolute Carnage? Nun die Handlung ist simpel. Der mörderische Symbiont Carnage ist wieder da und möchte Knull, den Gott der Symbionten, erwecken. Um diese grausige Tat zu vollbringen, benötigt er die Codexe von allen Wesen, die mal ein Wirt für Venom waren und da dies sehr viele Helden waren, hat Carnage sehr viel Arbeit vor sich aber Eddie Brock aka Venom und die Spider-Men Miles Morales sowie Peter Parker stellen sich mit ihren Verbündeten der grausigen Armee von Carnage …

Wie man bereits bei The Immortal Hulk gelernt hat, gibt es bei der aktuellen Generation der Marvel Comics einen gewissen Hang zu Monster/Horrorcomics und das Absolute Carnage Event kombiniert beides zu einer schrecklich schaurigen Symphonie aus schwarz, rot, Blut und Tod. Der Stil und die Inszenierung des Events gehören zu den grössten Stärken von Absolute Carnage, da die schaurige Prämisse des Events grandios vom künstlerischen Team um Ryan Stegman perfekt in Szene gesetzt wird. Allein der erste Auftritt von Carnage hat in mir folgenden Gedanken ausgelöst; „Ach du Scheisse, wenn Carnage ins Kino kommen soll wird der Film wohl ab 18+ sein müssen …

Diese Kombination aus Schwarz- und Rottönen ergibt eine dichte und verdammt stimmige Atmosphäre, die aus Carnage weniger einen Superschurken, sondern eine Mischung aus Dämon und Parasit macht, der seine Opfer zum Teil seines Schwarms macht. Frei nach dem Motto „denn unser sind viele“.

Was mir auch positiv an Absolute Carnage auffällt, ist zwar die große Anzahl Helden die vorkommt aber dennoch das Fehlen einer gewissen Übersättigung, da die meisten Figuren entweder nur Cameos sind oder in One-Shots und/oder Nebenhandlungen (wie Absolute Carnage: Miles Morales oder Lethal Protectors) größere Rollen bekommen. Beim Beiwerk zum Event kann ich am ehesten die Lethal Protectors Miniserie (zusammengefasst in Absolute Carnage: Tödliche Beschützer), die Miles Morales Miniserie (in Band 2 des Hauptevents enthalten) und den Captain Marvel One-Shot empfehlen. Letztgenannten wegen dem Flerken (abgefahrene Aliens in der Gestalt einer Katze) und erstgenannte Miniserie, weil die gewisse Aliens: Die Rückkehr Vibes hat.

Ich muss aber auch etwas meckern, und zwar was die Qualität der Paperbacks angeht und was das Ende des Events angeht (spoilerfrei!).

So sehr ich Absolute Carnage auch mag aber die Qualität der deutschen Paperbacks lässt, zumindest beim Hauptevent, etwas zu wünschen übrig und fühlt sich unangenehm Gummiartig an, was für mich als bibliophilen Mensch, weniger optimal ist. Der Begleitband fühlt sich allerdings wieder fertig an, was den Eindruck aber bedingt hebt.

Das Ende von Absolute Carnage kommt etwas arg plötzlich und endet ziemlich abrupt, aber ich vermut, dass das im Sequel Ravencroft nochmals aufgegriffen und dann zu einem Ende gebracht wird beziehungsweise in der Venom Serie weitergesponnen wird. Dennoch wäre mir ein fieser Cliffhanger in dem Fall lieber gewesen.

Zusammenfassend kann/muss ich sagen, dass das Event Absolute Carnage einfach genial ist und sich stilistisch sehr stark von anderen Marvel Events abhebt. Der Schlenker ins Horror/Monstergenre macht verdammt viel Spaß und weiß grundlegend durchgehend zu unterhalten, wobei man auch über kleinere Schwächen hinwegsehen kann. Wer also Bock auf ein kleines Event hat, dass eine härtere Gangart einschlägt, macht mit Absolute Carnage nichts falsch und ich werde mich mit Venom Vol. 3: Absolute Carnage sowie den Fragen wer Carnage und Miles Morales sind in kommenden Beiträgen beschäftigen.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag und untenstehend habe ich euch eine Übersichtsliste mit allen US Ausgaben des Events inklusive dem Beiwerk dazugepackt!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont


Vorgeschichte

  • Free Comic Book Day – FCBD 2019: Spider-Man/Venom #1
  • Web of Venom: Carnage Born #1
  • Web of Venom: Cult of Carnage #1 (In Venom: War of the Realms)
  • Web of Venom: Funeral Pyre #1

Hauptserie

  • Absolute Carnage #1–5

Beiwerk

  • Absolute Carnage vs. Deadpool #1-3
  • Absolute Carnage: Lethal Protectors #1–3
  • Absolute Carnage: Miles Morales #1–3
  • Absolute Carnage: Scream #1–3
  • Amazing Spider-Man (2018-) #30-31
  • Venom (2018-) #17-20

One-shots

  • Absolute Carnage: Avengers #1
  • Absolute Carnage: Captain Marvel #1
  • Absolute Carnage: Immortal Hulk #1
  • Absolute Carnage: Separation Anxiety #1
  • Absolute Carnage: Symbiote of Vengeance #1
  • Absolute Carnage: Symbiote Spider-Man #1
  • Absolute Carnage: Weapon Plus #1

Nachspiel

  • Ravencroft #1-5
  • Ruins of Ravencroft: Carnage #1
  • Ruins of Ravencroft: Dracula #1
  • Ruins of Ravencroft: Sabretooth #1
  • Scream: Curse of Carnage #1-
  • Venom (2018-) #21-

Waffe H Band 2: Weltenretttung | Review

Titel: Waffe H Band 2: Weltenrettung
Autor: Greg Pak
Zeichner: Cory Smith
Verlag: Marvel (Panini)
Seiten: 132

Waffe H, das Beste von Wolverine & Hulk, ist zurück, um mehr als nur eine Welt zu retten(?)!.

Anm.: Wegen der aktuellen Lage müssen alternative Comics im Moment warten. Ein paar habe ich in Reserve aber aktuell rezensiere ich den Rest aus dem Bestand heraus!


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Was bisher geschah …

Im ersten Band lernten wir Clayton Cortez kennen, der durch ein Waffe Plus Projekt zur schier unbesiegbaren Waffe H wurde. Die Stärke des Hulk mit der Tödlichkeit des Wolverine kombierniert und dazu der Wunsch ein Held zu sein. Mit solchen Fähigkeiten wird Clayton schnell zum Ziel der fragwürdigen Firma Roxxon, dessen Boss Waffe H um jeden Preis rekrutieren will und dabei vor nichts zurückschreckt …


Waffe H Band 1: Die Ein-Mann-Monster-Armee


Widerwillig hat sich Waffe H mit Dario Agger, dem Boss von Roxxon, zusammengeschlossen. Zusammen mit Man Thing, Angel, Titania, Blake und dem außerirdischen Kämpfer Korg begibt sich Waffe H durch ein Portal, im Roxxon Hauptquartier, nach Weirdworld, um die dort, von Monstern gefangenen, Roxxon Mitarbeiter zu retten. Doch wie man es von jemandem wie Agger erwartet, hat die gesamte Geschichte einen gigantischen Haken. Eine große Schlacht auf Weirdworld wartet und ein Abenteuer steht bevor …


Ebenso wie der erste Band punktet Weltenrettung mit einer simplen Handlung, die jedoch spannend erzählt wird und mit so manchem Twist aufwartet. Mit Weirdworld wird ein erfrischender Schauplatz gewählt und die eigentlich typische Geschichte über einen Gammamutanten wird zu einem Science-Fiction-Fantasy Hybrid. Lobend muss auch das Tempo erwähnt werden, mit dem die Handlung erzählt wird. Dank der Einfachheit von Waffe H Band 2 verstrickt sich der Comic nicht in Details, sondern wird flüssig erzählt und auch die Dynamik unter den Figuren weiß zu gefallen. Besonders Dario Agger ist ein wunderbar arschiger Gegenspieler, der seinen Kopf immer aus der Schlinge zu ziehen weiß.

Optisch gefällt der zweite Waffe H Band durch die kräftige Farbgebung und ein abgefahrenes Gegnerdesign, das den Genre-Mix nochmals hervorhebt.


Zusammengefasst ist Waffe H Band 2: Weltenrettung eine äußerst solide Fortsetzung, die erzählerisch sehr simpel gehalten ist, dafür aber kurzweilige Unterhaltung bietet und ein angenehmer Kontrast zu großen epischen Zyklen anderer Comicserien ist. Für Fans von Wolverine und/oder Hulk ist dieser Band auf jeden Fall geeignet. Ich vergebe für Waffe H Band 2: Weltenrettung die Wertung lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Punisher Band 1: Krieg gegen Alle (Marvel Neustart) | Review

Titel: Punisher Band 1: Krieg gegen Alle
Autor: Matthew Rosenberg
Zeichner: Szymon Kudranski
Seiten: 120
Verlag: Marvel/Panini

Ein Mann. Ein Feind. Eine Mission. Frank Castle aka Punisher ist zurück und führt einen gnadenlosen Feldzug!


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Frank Castle aka der Punisher führt einen gnadenlosen Feldzug gegen Hydra unter der Führung Baron Zemos. Seine brutale und rücksichtslose Vorgehensweise bringt ihn nicht nur in Schwierigkeiten mit der Polizei von New York, sondern auch mit diversen Superhelden des Big Apple …


Ähnlich, wie bei den Savage Avengers, passt auch die Handlung von Punisher Band 1 auf einen Bierdeckel, was aber kein wirkliches Problem darstellt, da die Action definitiv im Fokus steht und die Rahmenhandlung dazu dient, Frank einen Grund für seinen Kreuzzug zu geben.

Punisher Band 1 steht im völligen Kontrast zu anderen Marvel Comics, da hier nicht mit Gewalt gegeizt wird und Frank, im Verlgeich zu anderen Vigilanten, kein Problem damit hat, seine Gegner zu töten, um so den zahlreichen (Verbrecher)Organisationen massiven Personalmangel zu bereiten.

Optisch gefällt der Band durch harte Linien, viele Schattierungen und dunkle Farben, was sehr gut zur Handlung, sowie dem Hauptcharakter passt. Der Gewaltgrad ist relativ hoch, wird aber niemals überspitzt, sondern verleiht dem Comic etwas Rohes. Dies wirkt ebenfalls angenehm kontrastreich zur Konkurrenz.


Zusammengefasst ist Punisher Band 1: Krieg gegen Alle ein starker Einstieg in Frank Castles Kreuzzug gegen Hydra, der durch die simple Handlung, die fokussierte Action und den düsteren Zeichenstil zu gefallen weiß. Ich kann diesen Comic definitiv weiterempfehlen und vergebe ein verdientes sehenswert+ !

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Mein Einstieg in die Welt der Marvel-Comics – ein erster (Fehl-)Versuch | Gastbeitrag von Ainu89

Vielen Dank an die liebe Mara aka Ainu89 für diesen tollen Gastbeitrag!

Es ist schon eine Weile her, da war DerStigler so nett und hat mir aus seiner beeindruckenden Comicsammlung ein paar Schmankerln herausgesucht – an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön dafür. Anlass war meine große Begeisterung für das Marvel Cinematic Universe, kurz MCU, beziehungsweise Comicverfilmungen im allgemeinen, und der Start unseres gemeinsamen Specials „Comics sind mehr als Bilderbücher für Kinder“. Schlicht, ich wollte einfach gerne mal herausfinden, ob die gedruckte Welt von Marvel mich vielleicht genauso in ihren Bann ziehen könnte, wie es die Bewegtbilder tun. Die Auswahl, die mir DerStigler daraufhin zu Verfügung gestellt hat, kann man durchaus als vielfältig und abwechslungsreich beschreiben, also ideal geeignet für ein erstes zaghaftes Beschnuppern der Materie. Von den „X-Men“ in allen möglichen Konstellationen, über „Spider-Man“, den „neuen“ „Captain America“, bis hin zu „Deadpool“, von allem war etwas dabei – bei „Deadpool“ konnte ich mich sogar durch eine vierbändige Complete-Collection lesen. 

Und ich muss gleich mal vorweg sagen, dass mich die Geschichten teilweise wirklich mitgerissen haben, sodass ich am liebsten sofort das nächste Heft gelesen hätte – hier ist also nicht der Grund dafür zu finden, dass ich in der Überschrift von einem Fehlversuch spreche. Auch an den unterschiedlichen Zeichenstilen habe ich nichts auszusetzen, obwohl mir manche deutlich besser gefallen haben als andere. Mein Problem mit dem Einstieg lag tatsächlich dort verankert, wo ich es immer befürchtet hatte: beim Aufbau. Man muss sich das nur einmal vorstellen, den Comicverlag Marvel gibt es bereits seit dem Jahr 1939, also seit 81 Jahren. In dieser Zeit wurden dank sehr kreativer Köpfe unzählige Helden, Antihelden, Schurken und alles, was es so dazwischen gibt, erfunden und auf Papier gebannt. Schon früh kam man dabei auf die Idee, dass sich mit Crossovern der einzelnen Comicfiguren untereinander wunderbar nicht ganz so bekannte, oder überhaupt neue Charaktere bei den Lesern promoten und etablieren lassen. Außerdem musste man einsehen, dass man nur schwer, selbst vom noch so gewillten Leser, verlangen kann, bei einer Serie immer wieder bei Heft #1 aus dem Jahre Schnee anzufangen – bei „Captain America“ müsste man dafür tatsächlich bis ins Jahr 1939 zurückgehen. Reboots und Neustarts waren somit unumgänglich, wollte man seine beliebtesten Figuren nicht in den Ruhestand schicken. Und genau hier treten einem als Einsteiger die Schweißperlen auf die Stirn. Wo soll man anfangen? Welches Event sollte man auf jeden Fall gelesen haben? Gibt es Storylines, die man kennen sollte, bevor man mit dem Neustart beginnt? 

Viele Fans des Verlags antworten auf diese leicht überfordert vorgebrachten Bedenken dann gelassen: „Kein Stress, fang einfach mal bei irgendeinem Helden an, der dir gefällt, und dann siehst du eh, ob es was für sich ist“. Als jemand, der genau das gemacht hat, kann ich euch jetzt sagen, bei mir geht diese Taktik offenbar nicht wirklich auf. Ständig hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass mir wichtige Informationen, die Figuren und ihre Beziehungen zueinander betreffend, fehlen. Es ist schon verständlich, dass man nicht immer wieder ganz bei Null anfangen kann, beziehungsweise das auch gar nicht muss, aber wenn man dann plötzlich erfährt, dass Wolverine und Storm offensichtlich ein Paar sind (oder waren), dann ist das zumindest für mich schon eine Info, zu der ich gerne etwas mehr Kontext hätte. Die Complete-Collection von „Deadpool“ machte die Sache für mich sogar noch deutlicher. Nachdem hier wirklich nur die Hefte der „Deadpool“-Reihe zusammengestellt wurden, nicht aber die Events, bei denen er involviert war als solche, kam es immer wieder dazu, dass eigentlich sehr spannende Geschichten einfach nicht weitergeführt wurden, da sie zu einem Crossover zählten und der nächste Teil wahrscheinlich in einem der „X-Men“ Comics zu finden gewesen wäre, oder vielleicht auch woanders. Das ist nämlich ein weiteres Manko, nie kann man im Heft herausfinden, wo die Geschichte denn weitergeht – oder ich war einfach nur zu blind, um diese Information zu finden. Will ich also zum Beispiel gerne den Rest des „Secret Invasion“-Events lesen, auf das ich einen kleinen Vorgeschmack in einem der „Deadpool“-Comics der Complete-Collection erhalten habe, muss ich erst ins Internet gehen und dort zu recherchieren beginnen, welche Hefte von welchen Superhelden denn jetzt eigentlich Teile dieser Geschichte enthalten. 

Vielleicht lassen sich meine Probleme mit dieser Art der Strukturierung aber auch einfach mit meinem Background zu dem Thema „Comics“ erklären. Als ich noch wirklich klein war, gab es in unserem Haushalt nämlich nur zwei „echte“ Comicreihen: „Lucky Luke“ und „Asterix“. Hier stellte sich nicht die Frage, welches Heft man sich jetzt kaufen sollte, beziehungsweise in welcher Reihenfolge man die einzelnen Hefte lesen muss – jedes Heft enthielt eine abgeschlossene Geschichte und die wichtigsten Charaktere wurden, sofern notwendig, zu Beginn eines jeden Heftes immer wieder vorgestellt. Neben diesen zwei klassischen Comicreihen beherbergten die heimischen Bücherregale vor allem das: Bücher. In meinen Teenager-Jahren entdeckte ich dann, bedingt durch den damaligen Boom im Free-TV, die Welt der Animes, und in weiterer Folge auch die der Mangas für mich. Und auch hier stellt sich nie die Frage: „Wo fange ich nur an?“. Selbst bei endlos scheinenden Serien wie „One Piece“ oder „Dragon Ball“ sind diese Fragen ganz leicht zu beantworten, nämlich bei Heft #1. Natürlich gibt es auch hier immer wieder Ableger oder Spin-Offs, aber auch diese fangen, ebenso wie die Hauptreihe, immer bei #1 an und werden dann fortlaufend nummeriert. Noch später entdeckte ich dann die Graphic Novels für mich, quasi bebilderte Romane, die ebenso eine angeschlossene, meist etwas umfangreichere Geschichte erzählen und somit nicht einmal einer Nummerierung bedürfen. Ich bin es also gewohnt, dass ich meine Geschichten, wenn schon nicht an einem Stück, so doch wenigstens in einer geordneten und nachvollziehbaren Art und Weise konsumieren kann, ohne mich erst groß im Internet informieren zu müssen, welches Heft aus welcher Reihe ich mir nun als nächstes kaufen müsste, beziehungsweise darum bangen muss, ob es besagtes Heft überhaupt noch zu erwerben gibt. 

Zusammengefasst lässt sich somit sagen, dass mein erster Versuch in die Comicwelt von Marvel hineinzufinden, trotz eigentlich spannender Geschichten und gefälligem Art-Design, nicht wirklich als geglückt bezeichnet werden kann. Vielleicht, oder besser gesagt wahrscheinlich, werde ich es zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal versuchen, dann aber doch eher mit einem zusammengestellten Event zum Einstieg. Einstweilen bleibe ich doch lieber bei meinen Graphic Novels und Mangas.

The Amazing Spider-Man #7 & #8 | Review

Nach einer viel zu langen Pause widme ich mich wieder den The Amazing Spider-Man Comics und Peter Parker steckt erneut in Schwierigkeiten!

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Recap Ausgabe #1 bis #6

Das Leben von Peter Parker ist wirklich nicht leicht … wegen seiner Vergangenheit als Superior Spider-Man (Dr. Octopus in Peters Körper) verliert er seinen Doktortitel, aber auch sein guter Ruf, privat wie beruflich, wird zerstört. Dazu wird sein Bewusstsein gespalten und er muss New York vor einer Armee riesiger Roboter retten. Sein einziger Lichtblick ist die Beziehung zu seiner großen Liebe Mary Jane Watson.

Außerdem teilt sich Peter eine 3er-WG mit dem „Superschurken“ Boomerang, der Peter zu einem Trivial Pursiut Abend in die Bar ohne Namen mitnimmt. Aus anfänglichem Spaß wird Ernst, als der Kingpin andere Schurken auf das ungleiche Duo hetzt …

[The Amazing Spider-Man Heft 1 ]

[The Amazing Spider-Man Heft 2 ]

[The Amazing Spider-Man Heft 3 ]

[The Amazing Spider-Man Heft 4 ]

Peter und Boomerang kämpfen in der Bar gegen eine Bande mordlüsterner Superschurken auf Leben und Tod. Zur Überraschung der beiden harmoniert das ungleiche Duo sehr gut und schafft es, sich aus der Bar herauszukämpfen. An einem anderen Ort verlangt Kingpin den Kopf von Boomerang, wird jedoch gleichzeitig von einer dämonischen Kreatur in seine Schranken verwiesen …

Während Spider-Man und andere Helden ihrer Arbeit nachgehen, erhebt sich eine alte Organisation in den Schatten. Die Diebesgilde rüstet zum Rundumschlag und stiehlt den Helden ihre wichtigsten Besitztümer, so auch Spider-Man Netzdrüsen, aber Black Cat kann ihn retten …

Wie auch bei den anderen Ausgaben, vertraut das kreative Team auf die bekannten Stärken der Spider-Man Comics (Humor, flüssige Erzählung sowie eine ansprechende Optik) und baut diese weiter aus. Die Handlung wechselt zwischen humoristischen Einlagen und actionreichen Szenen, die durch diverse Teaser auf kommende Ereignisse ergänzt werden.

Optisch weiß der Comic ebenfalls zu gefallen und spiegelt die grundlegend helle Atmosphäre der Spider-Man Comics harmonisch wieder, ergänzt diese aber auch mit ein paar düsteren Momenten, was für einen angenehmen Kontrast sorgt.

Zusammengefasst ist das fünfte The Amazing Spider-Man Heft mit den Ausgaben #7 & #8 genauso gut wie seine Vorgänger und baut deren Stärken weiter aus. Dank dem Ende einer Kurzgeschichte und dem Beginn einer neuen Storyline bietet das Heft einiges an Abwechslung, nimmt Bezug auf ältere Ausgaben und ist gleichzeitig ein Ausblick auf neue Abenteuer.

Somit hat The Amazing Spider-Man Heft 5 (#7 & #8) die Wertung lesenswert redlich verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Waffe H Band 1: Die Ein-Monster-Armee (Marvel Neustart) | Review

Titel: Waffe H Band 1: Die Ein-Monster-Armee
Autor: Greg Pak
Zeichner: Cory Smith
Verlag: Marvel (Panini – D.F.)
Seiten: 148

Die Krallen von Wolverine, die Stärke des Hulk und der Wunsch, ein Held zu sein. Das ist Waffe H aka Clayton Cortez, aus der Feder von Greg Pak, dessen Name für Qualität spricht!


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Clayton ist auf der Flucht. In der kanadischen Wildnis hofft Waffe H, die gefährlichste Kreatur des Waffe X Programms, endlich Frieden zu finden. Dieser Wunsch zerfällt jedoch zu Asche als ein gigantischer Wendigo in den Wäldern Amok läuft und Waffe H’s menschliche Seite erneut die Oberhand behält, um als Held die Wehrlosen zu beschützen.

Kaum ist diese Gefahr gebannt, muss sich Waffe H mit dem Roxxon Konzern herumschlagen, dessen Leitung die Dienste des grauen Gammamutanten gern in Anspruch nehmen würde, ganz egal zu welchem Preis …

Waffe H vs Wendigo

Manchmal braucht es nicht mehr, als eine simple Handlung, um zu gefallen und genau diesen Umstand erfüllt Waffe H hervorragend. Dank einer nebenherlaufenden Hintergrundgeschichte, wird der Leser sowohl an den Charakter Waffe H herangeführt, aber auch gleichzeitig über seine Entstehung aufgeklärt. Der primäre Handlungsstrang, Claytons Suche nach Ruhe und Frieden, harmoniert sehr gut mit der indirekten Bedrohung des Roxxon Konzerns, welcher ein ganz simples Interesse an Waffe H hat.

Erzählerisch macht der Comic also vieles richtig und setzt auf ein relativ hohes Tempo, vergisst aber nicht, den Charakter entsprechend aufzubauen.

Auch gegen Man-Thing muss Waffe H ran …

Die optischen Highlights des Paperbacks findet man klar in den zahlreichen Kämpfen, die Eigenheiten des Hulks und Wolverine haben, aber auch gleichzeitig über Eigenständigkeit verfügend, da Clayton ein ausgebildeter Soldat ist und entsprechende Nahkampftechniken verfügt.

Allgemein ist der Stil etwas düsterer, was aber auch sehr zum Setting, den Figuren und den Thematiken passt.

Zusammengefasst ist Waffe H Band 1: Die Ein-Monster-Armee ein solider Einstieg in die Soloserie des grauen Riesen, die erzählerisch wie optisch zu gefallen weiß und dabei mit einem flotten Tempo durch die Ausgaben des Paperbacks führt. Für Fans von quasi Anti-Helden, Gammamutanten und/oder eher monströsen Figuren ist Waffe H Band 1 definitiv lesenswert, aber auch Leser, die nach einer neuen Serie suchen, können unbesorgt einen Blick riskieren.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, MrKritzi

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 6: Es weihnachtet sehr ! [Gewinnspiel!]

Es wird Zeit, DANKE zu sagen. Danke für all den Support, danke für die Klicks, Likes und Kommentare auf all meinen Kanälen. Diese Form der Anerkennung bedeutet mir sehr viel und ich will euch etwas zurückgeben. In Kooperation mit Elbenwald (vielen Dank an euch!!) gibt es ein tolles Gewinnspiel auf meinem Blog!

Zu gewinnen gibt es ein tolles Marvel Fanpaket bestehend aus:

Einen fancy Marvel Turnbeutel!

Ein tolles Deadpool Badetuch!

Einer schicken Tasse, damit der Kaffee marvelhaft schmeckt!

Und einem schicken Poster, dessen Motiv mir jedoch völlig unbekannt ist! (Da bin ich etwas neidisch drauf! 😄)

Wer darf mitmachen? Grundlegend ist jeder dazu eingeladen, an diesem Gewinnspiel teilzunehmen. Es wird niemand bevorzugt, ganz gleich in welcher Beziehung die Person zum Team von DerStigler steht.

Was muss man tun, um teilzunehmen?

1. Folgt diesem Blog, egal ob E-Mail, oder WordPress Follower. Nichtfolgen des Blogs schließt von der Teilnahme am Gewinnspiel aus.

2. Schreibt einen Kommentar, was ihr an Marvel mögt und warum ihr denkt, dass ihr dieses Fanpaket gewinnen solltet. Der kreativste und am besten ausgearbeitetste Kommentar gewinnt!

Das Gewinnspiel läuft von heute, dem 06.12.2019, bis zum 01.01.2020. Die Auslosung findet am 03.01.2019 auf WordPress statt.

Das Gewinnspiel gilt nur für Teilnehmer aus Österreich und Deutschland. Eine Ablöse in Bargeld o.ä. ist ausgeschlossen. Die Versandkosten werden vom Blog getragen. Gemäß den Datenschutzbestimmungen erklären sich Teilnehmer bereit, dass ihr Name bzw. ihr „Internetname“ (Username) im Auflösungsbeitrag, temporär, bekanntgegeben werden darf. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben oder in sonstiger Art verwertet. Für weitere Informationen verweise ich auf die Datenschutzbestimmungen auf dem Blog!

Iron Man Band 2: Identitätskrise (Marvel Neustart) | Review

Das Leben von Tony Stark ist nicht leicht und sein visionäres Projekt steht am Abgrund …

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Was bisher geschah …

Tony Stark befand sich für lange Zeit im Koma, hat sich jedoch selbst neu erfunden und ist in einem neuen Körper zurückgekehrt. Mit seiner neuen Firma Stark Unlimited will er die Welt verbessern. Sein Herzensprojekt ist die virtuelle Realität eSCAPE. Allerdings ist ein Maulwurf seiner Firma und auch die Konkurrenz schläft nicht. Zu allem Überfluss ist Tonys Bruder Arno auch wieder aktiv [Iron Man Band 1 Review]

Endlich ist es soweit! Das neue Projekt von Stark Unlimited eSCAPE geht an den Start und schlägt ein wie eine Bombe. Allerdings wird das virtuelle Wunderland von vielen Problemen geplagt und zu allem Überfluss setzt der sinistre Controller seinen finsteren Plan in die Tat um. Er infiziert eSCAPE und absobiert die Energie der „korrumpierten“ User. Iron Man und seine Verbündeten müssen sowohl in der realen als auch in der virtuellen Welt kämpfen, während sich Controllers Chaos global ausbreitet …

Iron Man Band 2 ist Fanservice in reinform! Die Geschichte, erzählt als überspitzter Techno-Thriller, steckt voller herrlicher Klischees, bleibt aber bodenständig trotz der globalen Gefahr durch den nerdigen Controller. Ergänzt wird die Handlung durch zahlreiche Referenzen auf die Gamingszene und die klassischen Iron Man Comics, als der eiserne Held noch gegen Kommunisten und Industriespione gekämpft hat.

Dies schlägt sich auch im Zeichenstil nieder, der zwischen dem Modern Age und dem Silver/Bronze Age schwankt, was äußerst angenehm für das Auge ist und zum Thema der virtuellen Realität passt, da so dem Zeichner ohnehin keine Grenzen gesetzt sind.

Zusammengefasst ist Iron Man Band 2 eine tolle Fortsetzung, die Tony Starks Einstieg in sein neues Leben gelungen abschließt, aber gleichzeitig viele Fragen und diverse Probleme für die Zukunft aufwirft. Der Zeichenstil ist eine harmonische Kombination aus Modern Age und Silver/Bronze Age Comics, was den Band durchgehend frisch hält und für Abwechslung sorgt. Das Highlight bilden jedoch die zahllosen Referenzen auf klassische Iron Man Comics und Videospiele im allgemeinen.

Ich vergeben für Iron Man Band 2: Identitätskrise die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Exkurs: Einstieg in Marvel Neustart| Gedankenspiel

Eine Zentrale Frage, die jeden beschäftigt der Comics lesen will, ist: Wo fange ich an?

Bei der Konkurrenz DC habe ich bereits etwas Ähnliches gemacht und auf Anraten der lieben Ainu89 will ich euch nun einen Exkurs geben, wie man am besten die „Neustart“-Ära der Marvel Comics einsteigt.

Mein persönlicher Einstieg in die Marvel Comics war das Auswählen von ein paar aktuellen Comics, um festzustellen, was die aktuellen kreativen Teams taugen. Hierbei kann ich keine direkte Empfehlung abgeben, weil jeder Leser andere Präferenzen hat. Was jedoch möglich ist der Einstieg mit einem Event.

An dieser Stelle kann ich Secret Empire empfehlen, da so ziemlich jeder Neustart Comic auf diesem Event basiert. Ähnlich wie bei DC Rebirth oder New 52 ist es immer am sinnvollsten mit einem Event zu beginnen welches, als Katalysator für die kommende Ära dient. Secret Empire kann man entweder in Einzelheften oder als Paperback erwerben.

An dieser Stelle die Secret Empire Rezensionen für mehr Details:

Secret Empire Heft 1

Secret Empire Heft 2

Secret Empire Heft 3

Secret Empire Heft 4

Secret Empire Heft 5

Secret Empire Heft 6

Ergänzend zu Secret Empire kann man die Miniserie Generations und den One-Shot Marvel Legacy #1 lesen, was das Wissen für die Neustart Comics vertieft. Allerdings ist es nicht zwingend nötig diese Comics zu lesen.

Sobald man den Einstieg gefunden hat wird es Zeit für die Comics und wie bereits erwähnt kann ich keine allgemeinen Empfehlungen aussprechen allerdings habe ich mit Venom by Donnie Cates und The Immortal Hulk begonnen, wobei sich beide Serie als absolute Glücksgriffe erwiesen haben, aber mehr Details dazu gibt es in den jeweiligen Reviews.

Venom by Donny Cates Vol. 1 Review

Venom by Donny Cates Vol. 2 Review

The Immortal Hulk Vol. 1

The Immortal Hulk Vol. 2

The Immortal Hulk Vol. 3

Was ebenfalls naheliegt, ist die Wahl einer klassischen Marvel-Serie und das ist meistens eine oder gleich alle drei Serien von Marvels Trinity Captain America, Thor & Iron Man, welche teils direkt auf Secret Empire aufbauen, was jedoch auch für The Immortal Hulk gilt. Ich würde ohnehin zur einem Comic raten dessen Held/Heldin bereits durch Filme oder eine Serie bekannt ist.

Thor Band 1 Review

Iron Man Band 1 Review

Der Einstieg in die Marvel Comics ist allgemein wesentlich leichter als in das viel komplexere DC Multiversum, da man sich bei Marvel meistens auf eine Dimension konzentriert und das Konzept von Parallelwelten selten exzessiv nutzt. Was bei Marvel, ebenso wie meistens bei DC, von Vorteil ist, ist die Eigenständigkeit der meisten Serien, welche zwar Querverweise auf andere Titel enthalten aber gut für sich allein stehen können. Wenn es um Team-up Serien geht, kann ich eigentlich nur zwei große Comics jedem ans Herz legen. Dies wären zum einen Avengers by Jason Aaron und andererseits die Uncanny X-Men, welche ein klassisches Mutanten-Team zurückbringen.

Avengers Heft 1 Review

Avengers Heft 2 Review

Uncanny X-Men Band 1 Review

Ich hoffe mit diesem groben Überblick dem einen oder der anderen LeserIn eine Hilfestellung für den Einstieg in die aktuellen Marvel Comics geben. Es ist oftmals nicht leicht in ein Comicuniversum reinzufinden, aber mit ein paar Anhaltspunkten wird es definitiv leichter!

Jetzt würde mich interessieren welche eure liebsten Marvel Helden sind und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Iron Man Band 1: Die Rückkehr der Legende | Review

Titel: Iron Man: Die Rückkehr einer Legende
Autor: Dan Slott
Zeichner: Max Dunbar, Valerio Schiti
Verlag: Marvel/Panini
Sprache: Deutsch
Seiten: 124
Erschienen: 12. Februar 2019Sprache: Deutsch
Seiten: 124
Erschienen: 12. Februar 2019

Mit Iron Man Band 1 beginnt die nächste Phase meines Marvel Fandoms und wow das war ein toller Einstieg!


Kernfakten zum Comic

Titel: Iron Man: Die Rückkehr einer Legende
Autor: Dan Slott
Zeichner: Max Dunbar, Valerio Schiti
Verlag: Marvel/Panini
Sprache: Deutsch
Seiten: 124
Erschienen: 12. Februar 2019


Iron Man ist kein Held. Er ist auch keine Person. Iron Man ist eine Idee, ein Konzept das sich immer wieder verändert und neu erfinden kann. Tony Stark hat seinen Körper Zelle für Zelle wiederhergestellt und seinen Geist, der als K.I. existierte, in seinen neuen Körper transferiert. Er hat sich quasi selbst erfunden und deshalb startet er auch mit seiner neuen Firma Stark Unlimited durch!

Zusammen mit einem neuen Team setzt Tony alles daran um sowohl Menschen als auch K.I.’s zu helfen. Als es jedoch immer wieder zu seltsamen Einbrüche bei Stark Unlimited kommt, sind alle Mitarbeiter gefragt, um das Rätsel zu lösen. Um das Chaos abzurunden, dringt ein militanter Androide in Stark’s Cyberspace ein und sorgt für massig Ärger, aber Iron Man ist nicht allein …


Im Vergleich zu anderen Comics setzt der Einstieg in die neue Iron Man Serie weniger auf eine Saga, sondern nimmt die Figuren um Tony Stark in den Fokus und kombiniert dies mit teils metaphysisch/philosophischen Elementen. Dabei werden die Abenteuer einzelnen Stark Unlimited Mitarbeiter thematisiert und mit der unglaublichen Erfahrung für Tony Stark zu arbeiten kombiniert. Besonders interessant der Strang um den weiblichen Androiden Jocasta, die sich sehr zu den Menschen hingezogen fühlt aber gleichzeitig für die Rechte der Maschinen, Roboter und K.I.’s einsetzt.

Dazu werden in Nuancen die Themen Transhumanismus, Gleichberechtigung und Rassismus behandelt. Für einen Comic sind das relativ schwerwiegende Themen, aber der Comic wirkt deshalb nicht überladen, da die Erzählweise recht bodenständig ist und in erster Linie stehen die Figuren sowie deren Minigeschichten im Vordergrund.

Optisch gefällt der Comic ebenfalls und kombiniert harmonisch Science-Fiction Elemente mit einer lockeren Atmosphäre. Viele kräftige Farben gut inszenierte Action und Humor machen den die Rückkehr Tony Starks auch auf optischer Basis zu etwas besonderem.


Alles in allem ist Iron Man Band 1: Die Rückkehr der Legende ein hervorragender Einstieg in die neue Serie um den wahrscheinlich größten Erfinder des Marvel Universums. Erzählerisch macht der Band verdammt viel Spaß und glänzt durch viele kleine Geschichten, die schließlich eine große Handlung bilden. Optisch gefällt der Band ebenfalls und strotzt nur so vor guten Ideen.

Somit hat sich Iron Man Band 1: Die Rückkehr der Legende die Wertung lesenswert+ definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Secret Empire Band 6 (#10 & Omega #1) Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Das Finale von Secret Empire ist da und leider macht sich eine gewisse Enttäuschung breit aber lasst mich ins Detail gehen!


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Mithilfe des kosmischen Würfels Kobik hat Hydra den Superhelden Captain America in den perfekten Agenten Hydras verwandelt. Als Captain America die Kontrolle über Hydra erlangt hat und im Zuge einer Chitauri-Invasion die mächtigsten Helden unter Captain Marvel von der Erde durch einen Schutzschild getrennt hat sowie in New York eine Kuppel aus Dark Zone Energie erschuf, in der unter anderem die Defenders gefangen sind.

Um Hydras Macht zu festigen und eine Welt nach ihren Vorstellungen zu schaffen, sucht Steve Roger mit seiner Armee nach den Kobik Fragmenten, während der Widerstand unter Iron Man dasselbe tut. Black Widow begibt sich währenddessen auf seine Mission, um Captain America zu töten. Nach zahlreichen Konfrontationen gelingt es Hydra bis auf ein Fragment alle anderen Teile des Würfels in ihren Besitz zu bringen.

Mit der Rückkehr Sam Wilsons aka Captain America und einem perfiden Masterplan gelingt dem schwer angeschlagenen Widerstand die ein-/ausgesperrten Helden zu retten. Ein gigantischer Angriff auf Hydra beginnt in dessen Verlauf die Helden kurz vor dem Sieg stehen aber sie dann gegen Hydra Supreme, dem ultimativen Steve Rogers/Captain America – Hydra Krieger.

Zur gleichen Zeit ist der wahre Steve Rogers im Geist von Kobik gefangen und erkundet ohne Erinnerungen diese Welt …


Die Helden stehen Hydra Supreme, dem ultimativen Krieger Hydras, gegenüber und liefern sich einen Kampf mit ihm, den sie nicht gewinnen können. Gerade als „Captain Hydra“ dabei ist, die Welt neu zu erschaffen, wird er durch eine Finte von Winter Soldier, Ant-Man und Falcon/Captain America vom Würfel getrennt, der sich als Kobik manifestiert. Sie erkennt die Manipulation Hydras und stellt die Realität wieder her wie sie wirklich sein sollte.

Gleichzeitig bringt sie den „originalen“ Captain America zurück, der sich ein Duell mit Hydra Supreme liefert, an dessen Ende sich Steve als würdig erweist und mithilfe von Mjölnir den Sieg erringt.

Die Schreckensherrschaft von Hydra ist vorbei, aber tiefe Wunden wurden geschlagen. Hydra Supreme sitzt in einem speziellen Hochsicherheitsgefängnis und Captain Americas Image wurde schwer beschädigt. Die Welt ist gerettet aber Hydra existiert immer noch … schlägt man einen Kopf ab wachsen zwei neue nach. Heil Hydra!


Das Finale von Secret Empire ist … durchwachsen. Es ist logisch, dass die Helden am Ende gewinnen und die Ereignisse teilweise rückgängig gemacht werden aber der Endkampf ist wirklich enttäuschend, weil er schlichtweg zu kurz ist. Mir ist klar, dass eine handelsübliche Ausgabe eine begrenzte Seitenanzahl hat aber der Kampf beschränkt sich im Endeffekt auf folgendes:

  • Die Avengers attackieren Hydra Supreme
  • Der Superschurke schlägt einmal zu und alle Helden sind am Boden
  • Eine Niederlage steht ins Haus
  • Der perfide Plan von Winter Soldier, Ant-Man & Falcon/Captain America greift
  • Es kommt zum kurzen Dialog/Kampf zwischen Steve Rogers und Hydra Supreme
  • Die guten Gewinnen aber Hydra verbirgt sich im Schatten

Abseits des enttäuschenden Endkampfs punktet das Finale von Secret Empire mit der Ausgabe Omega 1, die als richtiger Epilog fungiert und ein paar offene Fragen wie das Schicksal der Inhumans oder die Zukunft der Mutanten Nation. Dazu kommt ein sehr interessanter Dialog zwischen Hydra Supreme und Steve Rogers, der die aktuelle Captain America Serie massiv prägen wird.

Optisch gefällt der Comic ebenfalls wobei inszenatorisch auch beim finalen Kampf mehr drinn gewesen wäre, aber das ist logisch aufgrund der Kürze des Kampfes.


Zusammengefasst sind die Ausgaben 10 und Omega 1 ein solides wenngleich nicht übermäßig würdiges Finale für ein wirklich spannendes Crossover mit vielen guten Ideen und starken Ansätzen. Es scheint Fluch zu sein, dass große Events nach hinten hin immer ein Stück abbauen. Neben einem starken Epilog und erneut überzeugenden optischen Präsentation bietet einige gelungene Reminiszenzen, die daran erinnern, dass Captain America die Leitfigur der irdischen Marvel Helden ist.

Trotz einiger kleinerer Schwächen verdient sich Secret Empire Band 6 mit seinen Ausgaben 10 & Omega 1 die Wertung sehenswert-!

Ich bedanke mich vielmals für die Aufmerksamkeit! Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder und ich bin froh über mein erneutes Vertrauen in die Marvel Comics. Excelsior!

Secret Empire Band 5 (#8 & #9) Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Die Ereignisse nähern sich dem Höhepunkt als ich die letzten Helden unter Sam Wilson zum finalen Schlag rüsten!


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Nach dem Hydra die Kontrolle über die USA erlangt hat, wurden die mächtigsten Helden unter Captain Marvel durch einen planetaren Schild ausgesperrt und die Verteidiger New Yorks unter einer Kupel der mörderischen Dark Zone eingesperrt.

Um die Herrschaft zu festigen, sucht Captain America (der Anführer Hydras) die Fragmente eines kosmischen Würfels aber auch der Widerstand unter Iron Man jagt die Fragmente, was in einem Wettlauf mündet, um das Schicksal der Welt zu entscheiden. Parallel dazu trennt sich Black Widow von ihren Gefährten um mit den Champions (eine Gruppe junger Helden) den Anführer Hydras zu ermorden, was in einer totalen Katastrophe mündet.

Nach einem vernichtenden Angriff von Hydra scheint ein Sieg unmöglich aber dann kehrt Sam Wilson aka Captain America zurück!

An einem anderen Ort erwacht ein bärtiger Steve Rogers in einer mysteriösen Welt die sich als die Gedankenwelt von Kubik dem kosmischen Würfel entpuppt.


Beflügelt mit neuer Hoffnung und einem Fragment des komischen Würfels starten die Helden unter Sam Wilson einen multiplen Angriff auf Hydra. Durch eine Nachricht von Sam werden die Helden in New York als auch jene im All mobilisiert.

Dr. Strange arbeitet daran die Kuppel mit einem Zauber zu vernichten und im All mobilisiert Quasar ihre Macht, um den Schild zu zerbrechen, während Sam mit dem Widerstand Hydra angreift.

Es kommt zur epischen Schlacht zwischen den vereinten Helden und der geballten Macht Hydras an deren Ende ein Sieg in greifbare Nähe rückt, als plötzlich Steve Rogers mit den Würfelfragmenten als ultimative Waffe Hydras erscheint. Das Finale bahnt sich an …

An einem anderen Ort versucht der bärtige Steve Rogers zu verstehen wer er ist, wo er ist und warum er Kubik kennt.


Dem Secret Empire Event mangelt es definitiv nicht an imposanten Szenen und epischen Höhepunkten in der Handlung. Dies merkt man auch wieder in den Ausgaben #8 & #9, wenn sich die Helden zum letzten Gefecht sammeln.

Inszenatorisch sind die beiden Ausgaben ein wahres Highlight und machen den fünften Band definitiv zu einem der Besten des Events. Neben einer ansprechend gezeichneten Schlacht werden auch die vielen Handlungsstränge zu großen Teilen zusammengeführt und es fühlt sich befriedigend an, dass die Helden trotz ihrer zahlreichen Konflikte stoisch gegen Hydra kämpfen.

Neben der Geschichte weiß auch der Zeichenstil zu gefallen, der auf die gleichen Stärken setzt wie in den vorherigen Ausgaben und durch Abwechslung, dank den drei verschiedenen Stilen denen auch ein anderer Grundton innewohnt.


Langsam muss es wirklich langweilig sein immer das gleiche Fazit zu lesen aber auch die Ausgaben 8 & 9 des Secret Empire Events nutzen die Stärken der vorherigen Ausgaben um diese weiter auszubauen. Selbstverständlich ist der klassische Rückschlag der Helden klischeehaft aber im Bezug auf vorherigen Einblick in die Zerrissenheit der Gemeinschaft und die Konflikte zwischen den Kämpfern des Guten hat dieses Gefecht etwas Heroisches. Zusammen gewinnen sie. Geteilt verlieren sie aber die härteste Prüfung steht noch aus.

Wegen diesen Stärken verdient auch der fünfte Band von Secret Empire die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Secret Empire Band 4 (#6 & #7) Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Wir nähern uns dem Finale des Secret Empires Events und die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu …


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Was bisher geschah …

Mithilfe des kosmischen Würfels Kobik hat Hydra die Zeit verändert und aus Steve Roger aka Captain America den perfekten Anhänger Hydras erschaffen. Als Doppelagent gelingt es Steve zum Leiter von Shield aufzusteigen. Als die Chitauri die Erde attackieren entsendet Steve eine Armee von Helden ins All, führt danach aber Hydras Masterplan aus. Ein undurchdringbarer Schild verhindert die Rückkehr der mächtigen Helden wie Captain Marvel und eine Sphäre aus der Dark Zone sperrt einen Großteil der Helden New Yorks wie Dr. Strange oder Luke Cage ein.

Um die Weltordnung Hydras zu festigen, sucht Steve mit seinen Avengers nach den Fragmenten des komischen Würfels. Es regt sich jedoch massiver Widerstand und die Jagd nach den Fragmenten beginnt, während Black Widow ein Killerkommando zusammenstellt, um Steve zu töten. Nach einem Treffen mit Ultron attackiert Rogers mit seiner Armee das Hauptquartier Widerstands …

Für alle Helden scheint die Situation immer aussichtsloser aber ein Steve Rogers, ohne Einfluss Hydras, ist an einem anderen Ort erwacht … die Hoffnung stirb zuletzt.


Die Hydra Avengers greifen mit ihrer Streitmacht das Versteck des Widerstands an. Steve Rogers entfesselt nach einem kurzen Dialog mit dem wiederbelebten Bruce Brunner, dem Hulk, was in einem Sieg Hydras und zwei weiteren Fragmenten resultiert.

Als Black Widow von den Ereignissen erfährt, ist sie in ihrer Mission, Captain America zu töten, nur noch weiter gerstärkt. Der Angriff auf Captain „Hydra“ scheitert jedoch, als Miles Morales sich in den Kampf einmischt, um eine Vision, in der er Steve ermordet, zu erfüllen. Dazu kommt ein Angriff des Punishers auf Black Widow.

Es scheint als, ob alle Hoffnung verloren ist … Black Widow zahlte den ultimativen Preis für ihren Angriff. Die jungen Helden um Miles Morales werden gefangen genommen. Der Widerstand wurde zerschlagen. Captain Marvel und ihre Truppe im All versinkt in Hoffnungslosigkeit, aber auch die Situation für die Helden in der Dark Zone wird immer schlimmer. Unerwarterweise entwickelt sich Superschurke Wilson Fisk aka Kingpin zum Beschützer der Bürger vor der Dunkelheit.

Doch dann erscheint er ..


Das Event setzt erzählerisch nochmal einen drauf und verpasst den Helden erneut einen massiven Dämpfer. Auch wenn sich das Ende etwas abzeichnet, muss ich diese Art des Storytellings loben, da Autor Nick Spencer Mut beweist und die Helden ein ums andere mal verlieren lässt. Dazu kommt eine enge Verknüpfung zum Event Civil War 2, was äußerst ungewöhnlich ist für Marvel, da Crossover normalerweise nicht so stark aufeinander aufbauen.

Optisch beeindrucken die Ausgaben durch bildgewaltige Schlachten und schnelle, gnadenlose Kämpfe. Besonders das Duell zwischen Black Widow & Punisher ist hervorragend gezeichnet aber auch genauso brutal wie man es erwartet.

Das Zeichner-Team schafft es auch gekonnt die Hoffnungslosigkeit der Situation einzufangen und die ganzen Emotionen in die Panels zu bannen.


Alles in allem sind die Ausgaben 6 & 7 des Secret Empire Events auf zeichnerischer Ebene ein wahrer Augenschmaus aber auch erzählerisch weiß das Event immer noch zu gefallen. Persönliche Dramen wechseln sich mit actionlastigen Gefechten und emotionalen Monologen wunderbar ab.

Auch für das Heft Nr. 4 mit den Ausgaben #6 & #7 vergebe ich die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Secret Empire Band 3 (#4 & #5) Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Teil 3 der Secret Empire Themenwoche und die Ereignisse überschlagen sich, als die Hydra Avengers und der Widerstand an einen Tisch gezwungen werden …


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Secret Kernfakten

Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Was bisher geschah …

Mithilfe des kosmischen Würfels Kobik hat Hydra die Zeit verändert und aus Steve Roger aka Captain America den perfekten Anhänger Hydras erschaffen. Als Doppelagent gelingt es Steve zum Leiter von Shield aufzusteigen. Als die Chitauri die Erde attackieren entsendet Steve eine Armee von Helden ins All, führt danach aber Hydras Masterplan aus. Ein undurchdringbarer Schild verhindert die Rückkehr der mächtigen Helden wie Captain Marvel und eine Sphäre aus der Dark Zone sperrt einen Großteil der Helden New Yorks wie Dr. Strange oder Luke Cage ein.

Um die Weltordnung Hydras zu festigen sucht Steve mit seinen Avengers nach den Fragmenten des komischen Würfels. Es regt sich jedoch massiver Widerstand und die Jagd nach den Fragmenten beginnt, während Black Widow ein Killerkommando zusammenstellt, um Steve zu töten.

An einem anderen erwacht ein Steve Rogers, der frei von Hydra ist. Die Hoffnung flammt auf …


Die Jagd nach den Fragmenten des Würfels geht weiter. Ein Fragment befindet sich in Atlantis, eines in der Mutanten Nation und eines befindet sich in der Stadt Ultrons. Die anderen Aufenthaltsorte sind unbekannt.

Sowohl der Widerstand als auch Hydra infiltrieren die Maschinenstadt Ultrons und treffen auf Hank Pym? Der inzwischen mit Ultron verschmolzene, ehemalige Avenger zwingt seine ehemaligen Teamkameraden (unter ihnen Thor, Iron Man, Captain Americs und Scarlet Witch) an einen gemeinsamen Tisch, um die Probleme aus der Welt zu schaffen. Als die Eskalation der Situation seitens einer Provokation durch Iron Man bevorsteht werden die Wunden zwischen den Haupt-Avengers tiefer geschlagen anstatt geheilt.

Nach einer Deeskalation endet die Begegnung mit einem kleinen Sieg für den Widerstand, aber Hydra ist ihnen zwei Schritte voraus und holt zum nächsten Schlag aus …


Loben muss ich die konsequente Fortführung der Handlungsstränge, was insofern gelungen ist, da Secret Empire zahlreiche Stränge hat. Der Fokus liegt in diesen Ausgaben erneut auf dem direkten Kampf zwischen Hydra und dem Widerstand aber auch Black Widows Attentatsmission sowie der mysteriöse Rogers bekommen Screentime.

Ein interessanter Aspekt ist der Monolog (gescheiterter Dialog) von Odinson, dem unwürdigen Thor, der sich Hydra angeschlossen hat, da Steve Rogers würdig ist die Macht von Thor zu besitzen. In seiner Verzweiflung/Ohnmacht schloss sich Odinson seinem Gefährten an, aber selbst dieser Schritt verhalf ihm nicht zu erneuten Verbindung mit seiner Heimat Asgard. Neben Odinson erfährt man auch über die Hintergründe warum Vision und Scarler Witch für Hydra kämpfen.

Optisch gefällt auch der dritte Secret Empire durch einen ansprechenden Zeichenstil, der immer wieder etwas aquarelliertes an sich hat und die düstere Atmosphäre der Handlung stimmig widerspiegelt. Ebenso werden die einzelnen Helden aber auch größere Gruppe ideal in Szene gesetzt!


Alles in allem sind die Ausgaben #4 & #5 eine starke Fortführung des Events. Die Handlung bleibt durchgehend spannend und vertieft die Figuren auf allen Seiten. Optisch gefallen die Ausgaben ebenso wie die Inszenierung!

Somit hat Secret Empire Heft 3 mit den Ausgaben #4 & #5 die Wertung lesenswert mehr als verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Secret Empire Band 2 (#2, #3)| Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Das Secret Empire Special geht in die nächste Runde und der Kampf um die Erde geht erbittert weiter!


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Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Was bisher geschah …

Hydra beherrscht die U.S.A. und die Helden der Welt sind in den Untergrund geflohen, arbeiten für Hydra oder sind in der Dark Force Dimension beziehungsweise dem Weltall gefangen. Captain America regiert als oberster Führer die Vereinigten Staaten mit eiserner Hand. Die Hoffnung scheint verloren aber ein Funke erhellt das Dunkel. Der Widerstand lebt und kämpft gegen Hydra.


Hydra sucht nach den Fragmenten des kosmischen Würfels, um die Realität endgültig zu deren Gunsten zu verändern. Gleichzeitig erfährt der Widerstand unter Black Widow und Hawkeye von diesem Plan zersplittert sich aber wegen der Vorgehensweise. Rick Jones, ein Gegner des Regimes, hat sein Leben geopfert, um dem Widerstand Hoffnung zu geben. Während sich Hawkeye auf die Suche nach den Fragmenten begibt, schwört Black Widow blutige Rache an Captain America. Zusammen mit den Champions macht sie sich auf den Weg, um Hydra den Kopf abzuschlagen …

Parallel dazu kämpfen die Defenders mit ihren Kollegen in New York ums nackte Überleben in der tödliche Dark Force Dimension während Alpha Flight verzweifelt nach Unterstützung sucht.

Die Situation ist schlimm, aber jemand kehrt zurück und mit ihm die Hoffnung auf eine bessere Welt …


Secret Empire begeistert mich immer mehr. Erzählerisch steigern sich Ausgabe 2 und 3 nochmals im Vergleich zu den Ausgaben des ersten Bands während das World Building konsequenterweise etwas nach hinten geschraubt wird. Die Nutzung von drei großen Handlungssträngen ermöglicht die Etablierung zahlreicher Helden/Schurken, ohne überladen zu wirken. Ebenso können diverse kleinere oder größere Twists eingeführt werden. Ohne zu viel spoilern zu wollen, aber die Rolle des Punishers hat mich überrascht.

Optisch schlägt der zweite Band in die gleiche Kerbe wie der Erste und weiß erneut zu gefallen!

Alles in allem weiß der zweite Secret Empire Band und somit die Ausgaben 2 & 3 ebenfalls zu gefallen und entwickelt die Handlung spannend weiter. Ich bin gespannt, wie sich dieser Konflikt weiter entwickeln wird und welche Rolle die Mutanten übernehmen werden, welcher bisher neutral waren. Ich vergebe für Secret Empire Band 2 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Secret Empire Band 1 (#0, #1)| Review

Titel: Secret Empire
Autor: Nick Spencer
Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino
Verlag: Marvel
Release: 2018

Herzlich willkommen zum angekündigten Special zu Secret Empire, einem der größten und vermutlich definierensten Marvel Comics Event der letzten Jahren.

Dieses Special dient als Brücke zwischen meinen aktuellen Marvel Rezensionsserien The Immortal Hulk, The Amazing Spider-Man & Venom sowie den kommenden Beiträgen zu Thor, Iron Man & Avengers.


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Titel: Secret Empire

Autor: Nick Spencer

Zeichner: Daniel Acuña, Steve McNiven, Rod Reis, Andrea Sorrentino

Verlag: Marvel

Release: 2018


Die Welt ist gefallen …

Der Mann dem alle Helden der Erde am meisten vertraut haben, hat sich als deren größter Feind entpuppt. Steve Rogers aka Captain America wurde von Hydra mithilfe eines kosmischen Würfels komplett verändert. Aus dem über hundertjährigen Kriegsveteran wurde der perfekte Jünger Hydras, der die Welt wieder zu dem macht, was sie einst war und Hydra zu alter Stärker führt. Dafür hat Steve einen Plan entwickelt, in dessen Zuge er die Erde unangreifbar macht, gegen Mächte aus dem All und gleichzeitig fast alle Helden der Welt aushebelt.

Ein Widerstand erhebt sich gegen Hydra und Rogers aber der Kampf gegen das Regime ist schier aussichtslos …

Wow der erste Band ist ein echt starker in das wohl größte Crossover der letzten Jahre. Die Handlung fängt sehr stark an und fokussiert sich in den Ausgaben #0 & #1 auf das „World Building“. Mich erinnert die Herrschaft Hydras entfernt das Nazi-Regime aus den Modernen Wolfenstein Spielen und ich muss ein Lob an Marvel aussprechen für den Mut einen der größten Helden zum Schurken zu machen und dabei eine faschistische Organisation als Herrscher der U.S.A. einzusetzen. Außerdem ist es interessant, dass nicht nur Schurken, sondern offenkundig auch normale Helden Teil der „Hydra Avengers“ sind. Dazu kommt die Einbindung von so ziemlich allem was das Marvel Universum zu bieten. Egal ob Mutanten, Inhumans oder die „Space Army“ Alpha Flight unter Captain Marvel.

Zeichnerisch wechselt sich der Band manchmal ab aber beide Stile harmonieren vortrefflich miteinander und passen zum düsteren Ton der Geschichte.

Mit dem ersten Band hat Marvel einen starken Einstieg in das Crossover Secret Empire abgeliefert, dass tatsächlich umspannende und tief greifende Folgen für das Marvel Universum haben. Ich vergebe für Secret Empire Band 1 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Band!

The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door | English Review #9

Titel: The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door
Writer: Al Ewing
Artist: Joe Bennett
Publisher: Marvel Comics
Pages: 112
Release: 26. Februar 2019

2019 is a very good year for my Marvel Comics fandom. Venom by Donny Cates is pretty awsome, Secret Empire is groundbreaking (i’m looking forward to my Secret Empire special) and The Amazing Spider-Man by Nick Spencer is awsome!

The Immortal Hulk is also a very good series and makes the Hulk more interesting then ever before!


Facts about the comic

Titel: The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door

Writer: Al Ewing

Artist: Joe Bennett

Publisher: Marvel Comics

Pages: 112

Release: 26. Februar 2019


Previously at The Immortal Hulk …

Bruce Banner is dead. He was dead. Now he is back among the living, but he is alone with the monster. When Bruce is shot, he dies but the monster remains alive and the night belongs to the Hulk, who has changed and is again a massive threat. Bruce is alone and the Hulk lurks in the shadows ..

With this cryptic description, the first Hulk comic is best summarized, as it is primarily about the relationship between man and monster. The story is complemented by an appearance by Alpha Flight member Sasquatch (Walter Langowski).


After his fight with his former friend Sasquatch, at the end of which the Hulk absorbed the energy of his monstrous opponent, the Hulk and Bruce are completely alone. Hunted by Alpha Flight, the Avengers, and the U.S. Military Bruce / Hulk goes on an odyssey to the place where the Hulk was born.

However, the unequal duo is haunted by a shadow from the past that could pose a danger of unknown magnitude to the world and evoke hell itself …


The second volume of The Immortal Hulk is a pretty good comic with a interesting story and many strong picture. There is more action as in volume one but thats okay because next to the action we also a great horror atmosphere which fits perfect to this „new“ Hulk.

Also in the last issues of the paperback the comic turns from action-superhero stuff to a kind of horror graphic novel and that is very awsome.

But except of strong pictures and many action the comic shows us a ghost from Bruce Banners past who can posses gamma beings like Hulk or Sasquatch. This makes the storyline of Hulk much more interessting and it refreshing to get a story that reminds me to a DC comic.


All in all, I have nothing to praise for The Immortal Hulk Vol. 2. The story is exciting as well as the drawing style convince.

Add to that a refreshing horror atmosphere, as they already had Volume 1. I forgive for The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door the rating worth reading!

We read us in the next post. Have a good read!

The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door | Review

Titel: The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 112
Erschienen: 26. Februar 2019

Wer hätte gedacht, dass sich der Hulk ideal dafür eignet eine Art Horror-Comic zu erschaffen? Ich nicht aber genau deshalb gefällt mir die Reihe auch so gut!


Kernfakten zum Comic

Titel: The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door
Autor: Al Ewing
Zeichner: Joe Bennett
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 112
Erschienen: 26. Februar 2019


Weiter Marvelhafte Rezensionen:


Was bisher geschah …

Bruce Banner ist tot. Er war tot. Nun ist er wieder unter den Lebenden, aber er ist allein mit dem Monster. Wenn Bruce erschossen wird, stirbt er aber das Monster bleibt am Leben und die Nacht gehört dem Hulk, der sich verändert hat und erneut eine massive Gefahr darstellt. Bruce ist allein und der Hulk lauert im Schatten ..

Mit dieser kryptischen Beschreibung lässt sich der erste Hulk Comic am besten zusammenfassen, da es primär um die Beziehung zwischen Mensch und Monster geht. Ergänzt wird die Story durch einen Auftritt von Alpha Flight Mitglied Sasquatch (Walter Langowski).


Nach seinem Kampf mit seinem ehemaligen Freund Sasquatch, an dessen Ende der Hulk die Energie seines monströsen Gegners in sich aufgenommen hat, ist der Hulk und mit ihm Bruce völlig alleine.

Gejagt von Alpha Flight, den Avengers sowie dem U.S. Militär begibt sich Bruce/Hulk auf eine Odyssee zum Ort, an dem der Hulk geboren wurde. Jedoch wird das ungleiche Duo von einem Schatten aus der Vergangenheit heimgesucht, der eine Gefahr unbekannten Ausmaßes für die Welt darstellt und die Hölle selbst beschwören könnte …


The Immortal Hulk macht auch im zweiten Band eine gute Figur, setzt dieses mal jedoch mehr auf Action, als auf die Charakterisierung, was logisch ist, da dies der Fokus des ersten Bandes war.

Besonders der Kampf mit den Avengers unter Carol Danvers/Captain Marvel ist ziemlich imposant und zeigt auf, wie schnell die mächtigsten Helden der Welt in Bedrängnis geraten können, wenn sie gegen ein wahres Monster kämpfen aber selbst die mächtigsten Waffen von Iron Man scheinen kaum Effektivität zu haben. Dies trägt auch zur eher horrorlastigen Atmosphäre bei, die den Hulk mehr als monströse Kreatur, denn als verfolgten Superhelden darstellt.

Abseits von Monstern, Helden, bösartigen Schatten der Vergangenheit und Wissenschaftlern bietet The Immortal Hulk Vol. 2 eine ansprechende optische Präsentation mit vielen starken Bildern, was sich besonders im letzten Akt bemerkbar macht.


Zusammengefasst weiß auch der zweite The Immortal Hulk Band zu gefallen und begeistert neben einer spannenden Geschichte mit viel Action sowie einer Weiterentwicklung von Hulk, die eine kommende Katastrophe erahnen lässt. Wer sich für eine Mischung aus Superhelden- und Horrorcomic begeistert kann, sollte dem zweiten Abenteuer des unsterblichen Grünlings eine Chance geben.

Ich vergebe für The Immortal Hulk Vol. 2: The Green Door die Wertung lesenswert und warte auf den dritten Band wenn Hulk in der Hölle(?!) ist …

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ankündiger: Hulk Thementag!

Hallo liebe BloggerInnen und LeserInnen!

Für morgen, den 18.7.19 habe ich mich etwas Besonderes ausgedacht, und zwar gibt es einen Hulk Thementag. Wie soll der aussehen?

Nun aktuell lese ich The Immortal Hulk vom großartigen Al Ewing und bevor ich den dritten Band rezensiere, gebe ich euch die volle Packung. Im Klartext heißt, dass das euch ein Reblogg von Immortal Hulk Vol. 1 sowie eine englische Fassung der Rezension erwarten. Das gleiche passiert mit Band 2 etwas später am 18.7.

Das wars auch schon wieder mit der Ankündigung!

Ein paar neue Comics und ein Blick auf kommende Rezensionen!

Aktuell bin ich im Comic-hype, wie schon lange nicht mehr. Da ich inzwischen auch Einzelhefte sammle werden auch mehr Rezensionen erscheinen. Nächste Woche erscheint die Rezension zur ersten Ausgabe der aktuellen Spider-Man Serie und dann kommen laufend Rezensionen zu Einzelausgaben und Paperbacks wie The Immortal Hulk, Red Hood: Outlaw und Batman Vol. 1: I am Gotham. 😊

Keine Angst, die anderen Formate und Themenbereiche kommen aber nicht zu kurz! Die Comics erscheinen quasi ergänzend!

Das Ding mit den Variant Covern … | Storytime

Wer mir auf Instagram folgt, wird bemerken, dass ich inzwischen auch Einzelausgaben von Comics sammle. Außerdem wandern auch immer mehr deutsche Comics in meine Sammlung (auch von Marvel). Im Zuge, dessen bin ich auf den Geschmack von sogenannten Variant Covers gekommen. Dies sind entweder Sammelbände oder Einzelhefte, die streng limitiert sind und ein alternatives Cover bieten. Da ich ohnehin ein Sammler bin, sind dieses Variant Cover quasi für mich gemacht worden.

Vielleicht wird auch so mein eher kaputtes Fandom zu Marvel wieder gerichtet, obwohl Venom & Hulk bisher einen guten Job machen!

Im Folgenden seht ihr ein paar Variant Cover aus meiner Sammlung!

Superbros #10: Avengers Endgame Talk [Staffelfinale]

Herzlich willkommen zum Finale der ersten Superbros Staffel! Kurze Info: Superbros geht erst am 17.5.19 weiter!

Superbros Folge 10

Wer sind Carol Danvers, die Kree und die Skrull? | Wer ist … #7 | Gedankenspiel

Herzlich willkommen zu einer besonderen Ausgabe von Wer ist … ?, denn heute stelle ich euch nicht nur eine einzelne Figur, sondern auch noch zwei Alienrassen aus dem Marvel-Universum vor. Dieser Beitrag dient quasi als Vorbereitung für den kommenden Captain Marvel und ein großes DANKE an Mara für diesen tollen Einfall!

Da wir es heute mit drei großen Themen haben werde ich ein bisschen kürzer fassen und euch drei etwas kompaktere Zusammenfassungen liefern.


Wer ist … ?

Eine kurze Info vorweg, ich werde die Bandbreite an Themen für dieses Format ausweiten, somit werden wir in Zukunft auch Figuren aus Videospielen sehen!


Wer ist also Carol Danvers?

Carol Susan Jane Danvers ist eine ehemalige Offizierin der US Aiforce, die bei ihrem ersten Auftritt (Marvel Super-Heroes #13 – 1968) eine Kollegin des Superhelden Mar-Vell war. Im Laufe ihrer Karriere trug sie die Pseudonyme Ms. Marvel, Captain Marvel, Binary und Warbird. Im Zuge einiger schwerer Verletzungen rettete Captain Mar-Vell ihr das Leben und durch die Technologie der Kree wurde sie quasi ein Mensch-Kree hybrid, was ihr ungeheure Fähigkeiten verlieh. Sie ist in der Lage zu fliegen, hat übermenschliche Stärke, Geschwindigkeit und Ausdauer. Weiters kann sie Energie absorbieren und beispielsweise als Energiestrahlen abgeben.

Im Laufe ihrer langen Karriere erlebte Carol unzählige Abenteuer und war unter anderem in folgenden Teams: Guardians of the Galaxy, Avengers (New & Mighty Avengers), Alpha Flight, X-Men, S.H.I.E.L.D. und vielen mehr. Dank ihrer unzähligen Kämpfe, z. B. gegen Magneto, die Dark Avengers, die Skrull und Kang der Eroberer, trägt Carol berechtigterweise die Werbe-Titel „Earth mightiest female hero“ und „Mightiest Avenger„, da sie besonders in jüngerer Zeit ihre Kampfkraft und Führungsqualitäten unter Beweis gestellt hat.

Eine ihrer prominentesten Rollen erlebte Captain Marvel neben der Secret Invasion im Civil War II, der zwischen Iron Man und Carol ausgetragen wurde. In diesem Crossover möchte Carol den Inhuman Ulysses dahingehend benutzen, um Personen zu identifizieren, die zukünftig Verbrechen begehen und sie somit frühzeitig aus dem Verkehr ziehen.

Leider lässt sich anders als bei Deadpool, der eine wesentlich stringentere Karriere hat, die Geschichte von Carol Danvers nur gröber zusammenfassen, da sie dank einiger Reboots und über 50 Jahren schon einiges auf dem Buckel hat. Daher finde ich es gut, wenn im kommenden Realfilm die Ursprungsgeschichte der mächtigsten Heldin der Erde beleuchtet wird und dabei sowohl die Kree als auch die Skrull näher beleuchtet werden.


Wer sind die Kree?

Bereits im MCU Film Guardians of the Galaxy lernten wir die Kree kennen, im Speziellen zwei Angehörige dieser Spezies nämlich Ronan der Ankläger und Korath.

Die Kree (Erster Auftritt: Fantastic Four #65 – 08.1967) stammen vom Planeten Hala, der inzwischen zerstört ist und ähneln den Menschen im Erscheinungsbild bis auf die blaue Haut. Weiters verfügen Kree über eine höhere Stärke als Menschen und benötigen eine höhere Stickstoffkonzentration zum Atmen. Da die Erde im Vergleich zu Hala eine geringere Schwerkraft und weniger Stickstoff aufweist, sind die Kree auf der Erde und ähnlichen Welten sowohl stärker als auch schneller als Menschen.

Ähnlich wie bei den Menschen sind auch bei den Kree einige „Meta-Wesen“ entstanden und ähnlich wie bei Menschen ist die Entstehung durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst worden. Zu diesen Faktoren zählen natürliche Mutation, genetische Verbesserung oder Kybernetisierung mit Prothesen.

Die Kultur, der Kree ist von Nationalismus, Imperialismus und Militarismus geprägt, was zwingend zu Konflikten mit anderen Rassen und Reichen führt. Mit knapp 1000 Welten hat das Kree Imperium eine manierliche Größe und verfügt über Außenposten in der ganzen Galaxie.

Bei den Kree muss ich an eine Art imperialistische Variante der Kryptonier denken, aber der Vergleich bezieht sich im Endeffekt auf einige biologische Attribute.


Wer sind die Skrull?

Die Skrull sind eine Rasse von Gestaltwandlern, die ursprünglich vom Planeten Skrullos und später von Tarnax IV (zerstört) stammen.

In zwei großen Events spielen die Skrulls eine herausragende Rolle, und zwar der Kree – Skrull Krieg und die Secret Invasion. Natürlich tauchen die Skrull auch in anderen kosmischen Events aber die beiden erstgenannten sind besonders wichtig, da man dort zum einen sehr viel über die Skrull erfährt und die Secret Invasion nicht nur das Skrull Imperium massiv schwächte, sondern auch in das Event Chaos War führte.

Die Skrulls sind grünhäutige humanoide Reptilien, deren besonders Fähigkeit es ist sich in organische Lebewesen (z. B. Menschen) und anorganische Dinge (z. B. eine Lampe) zu verwandeln, was sie zu Meistern der Spionage und Infiltration macht. Trotz ihrerer perfekten „Kopier“-Fähigkeit können die Skrull jedoch nicht die Charaktereigenschaften ihrer „Opfer“ kopieren. Ihre Fähigkeit des Gestaltwandelns haben die Skrull schließlich soweit verbessert, dass sie nicht aufspürbar waren, sobald sie sich in eine Person oder einen Gegenstand verwandelt haben.

Alles in allem ist das Konzept der Skrull sehr interessant und ich bin gespannt wie die Fähigkeiten dieser Aliens in Captain Marvel und weiteren MCU Filmen dargestellt wird!


Ich hoffe, dieser Überblick war für euch interessant und ihr habt nun ein paar grundlegende Informationen für den kommenden Captain Marvel Film, wenn das MCU erneut vergrößert wird!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zum MCU:

Venom by Donny Cates Vol. 1: Rex | Review

Titel: Venom Vol. 1: Rex
Autor: Donny Cates
Zeichner: Ryan Stegman
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 136
Erschienen: 4. Dezember 2018

Nach The Immortal Hulk ist Venom von Donny Cates die zweite neue Marvel Serie, die ich begonnen habe um dem Marvel Verlag eine zweite Chance zu geben. Wie bei The Immortal Hulk habe ich die Wahl nicht bereut!

Wer mehr über Venom lesen will kann diesem Link folgen:

Venom Film Review

Wer ist … Venom? | Wer ist … ? #4

Kernfakten zum Comic

Titel: Venom Vol. 1: Rex
Autor: Donny Cates
Zeichner: Ryan Stegman
Verlag: Marvel
Sprache: Englisch
Seiten: 136
Erschienen: 4. Dezember 2018


Handlung: Gott kommt zur Erde

S.H.I.E.L.D. gibt es nicht mehr und der Fall dieser Organisation hat unter den Straßen New Yorks etwas ebenso altes wie böses erweckt. Dies wirkt sich auch auf den dunklen Beschützer New Yorks aus. Etwas verändert sich in Venom und Eddie Brock hat immer mehr Schwierigkeiten den Symbionten zu kontrollieren. Gott kommt zur Erde und er ist kein Erlöser …

Zusammen mit Miles Morales muss das dynamische Duo Eddie Brock und Venom die Stadt vor dem Untergang retten.

Meine Meinung zum Comic

Man nehme einen etablierten Anti-Helden (Eddie Brock und Venom), gibt eine Prise Science-Fiction (die Alienrasse Klyntar) dazu und vermengt alles mit einem Schuss Folklore (Knull und die Entstehung der Symbionten). Fertig ist eine spannende Geschichte die, ohne überladen zu wirken, ein völlig neues Bild auf Venom und seine Spezies wirft. Abseits der Handlung punktet Venom Vol. 1 mit einer starken Inszenierung, die nicht nur das monströse Wesen des Protagonisten, sondern auch die Gefährlichkeit seiner Spezies hervorragend darstellt. Ergänzend dazu wird die Figur Eddie Brock weiterentwickelt und seine enge Bindung zu Venom wird verdeutlicht.

Wie im unteren Bild zu sehen ist, wird die Geschichte von ansprechenden Zeichnungen begleitet.

Fazit

Venom by Donny Cates Vol. 1: Rex bildet einen hervorragenden (Wieder)Einstieg in die Venom Serie und erweitert die Geschichte der Symbionten massiv. Dabei wird die Lore der Symbionten bildgewaltig vermittelt und mit Knull wird ein wahres Monster als Schurke eingeführt. Dazu kommt ein ansprechender Zeichenstil, eine hervorragende Inszenierung und eine Weiterentwicklung der Hauptfiguren.

Ich vergebe für Venom Vol. 1: Rex die Wertung besonders lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Spider-Man: A New Universe | Review

Titel: Spider-Man: A New Universe
Originaltitel: Spider-Man: Into the Spider-Verse
Regie: Bob Persichetti, Peter Ramsay, Rodney Rothman
Laufzeit: 117 Minuten
Genre: Animation, Comicverfilmung
Erscheinungsjahr: 2018

Auf Spider-Man: A New Universe oder Into the Spider-Verse habe ich mich seit dem ersten Trailer gefreut, da der Film nicht nur Miles Morales etabliert, sondern auch ein ganzes Multiversum, das Spider-Verse, etabliert. Wie immer bei Comicverfilmungen gilt eine kleine Spoilerwarnung!

Anmerkung zum Format: Ich habe den Film zusammen mit Felix im Format 4DX gesehen und kann es nur empfehlen. Die Immersion ist gewaltig und die Erfahrung den Film zu erleben war intensiv!

Kernfakten zum Film

Titel: Spider-Man: A New Universe

Originaltitel: Spider-Man: Into the Spider-Verse

Regie: Bob Persichetti, Peter Ramsay, Rodney Rothman

Laufzeit: 117 Minuten

Genre: Animation, Comicverfilmung

Erscheinungsjahr: 2018


Handlung: Betritt das Multiversum

Kingpin möchte mit einem Gerät zur Dimensionskopplung seine Familie, die er durch Peter Parker/Spider-Man verloren hat, seine Familie zurückzuerlangen. Dadurch werden 5 Spider-Men aus alternativen Dimensionen in die Welt von Miles Morales ,dem neuen Spider-Man dieser Erde, gezogen. Um seine Familie und Heimat zu retten muss sich Miles seiner Kräfte bewusst werden um zusammen mit den Spider-Men den Kingpin und dessen Schurken aufzuhalten.

Meine Meinung zum Film

Die Handlung von A New Universe ist schnell erzählt, wird aber viel Emotion und Tiefgang vermittelt, was auch daran liegt, das dieser Film ein wahres Fest für Comicnerds ist. Interessant ist bereits die Erde, auf der Spider-Man: A New Universe. Wir haben es nicht mit Erde-616 (der regulären Marvel-Erde) zu tun, sondern mit Erde-1610, der Heimat des Ultimate Universe. Die Motivation von Miles Morales, als Spider-Man aktiv zu werden, basiert ebenfalls auf Schuldgefühlen (wie bei Peter Parker) wenngleich aus anderen Gründen. Neben Miles Morales als Spider-Man kommen Peter Benjamin Parker (DER SPIDER-MAN) von Erde-616, Gwen Stacey (Spider-Gwen/Woman) von Erde-65, Spider-Ham von Erde-8311, Peni Parker (SP//dr) von Erde-14512 und Peter Parker (Spider-Man Noir) von Erde-90214.

Wer nun denkt, dass der Film völlig überladen sein muss irrt, da jeder Charakter der Web Warriors (Bezeichnung für die Spider-Verse Krieger aus den Comics) seine eigene Vorstellung bekommt und ähnlich wie in Guardians of the Galaxy sein bisschen Screentime bekommt, um die jeweilige Figur kennenzulernen.

Zu Beginn nimmt sich der Film Zeit, um Miles Morales vorzustellen, schwenkt danach aber gekonnt in die Action um und etabliert die Prämisse des Films. Dabei werden unterschiedlichste Storylines aus den Comics zum Teil adaptiert wie Death of Spider-Man, Edge of Spider-Verse und die jeweiligen Origin Storys. Weiters bietet der Film mit Kingpin, Green Goblin, Dr. Octopus, Tombstone, Prawler und Scorpion eine große Schurkengalerie, die durch ihre Bekanntheit (teils durch das 2018 erschienene Spider-Man Spiel) keine große Einführung brauchen.

Die Spannungskurve der simplen Handlung steigt kontinuierlich an und wird durch humoristische Einlagen, emotionale Momente sowie zahllose Anspielungen aufgelockert. Wie bereits erwähnt ist Spider-Man: A New Universe ein wahres Fest für Comicfans, was unter anderem an den zahllosen Easter Eggs aber auch am optischen Stil des Films liegt. Der Film sieht nicht nur aus wie ein verfilmter Comic, er fühlt sich auch genauso an, durch den Einsatz von Sprechblasen, den bekannte Geräuschtexten und Farbschemen.

Fazit

Zusammengefasst ist Spider-Man: A New Universe der bisher beste Spider-Man Film, nutzt seine Vorlage besser als bisher jeder andere Film um die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Der Film ist sowohl alte als auch junge Spider-Man Fans geeignet und schafft den Spagat aus Humor und Ernsthaftigkeit hervorragend.

Spider-Man: A New Universe hat sich die Sonderwertung besonders sehenswert definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Der Rückblick auf 2018 | Storytime

Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Rückblick auf DerStigler.com.

Im ersten Rückblick habe ich mit Mara über das Filmjahr 2018 gesprochen und heute geht es mir um den ganzen Rest, sprich meine Top 10 Comics, Serien und Videospiele 2018. Um den Beitrag für euch interessanter zu gestalten werde ich den Beitrag in einzelne Kategorien unterteilen und die jeweils verlinkten Beiträge etwas beleuchten. Einige der hier angesprochenen Themen werden erst im Januar als eigener Beitrag genauer behandelt. Viel Spaß!


Top 10 Comics 2018

Zwei Plätze in dieser Aufzählung gehen an ganze Serien, da sowohl die einzelnen Bände als auch das gesamte Konzept hervorragend waren!

1. Dark Nights Metal

Mein absolutes Highlight des Jahres. Von der Vorgeschichte über das Hauptevent bis zu den Nebengeschichten war Dark Nights Metal hervorragend.

Dark Days: The Road to Metal Review

Dark Nights: Metal Review

Dark Nights: Metal: Dark Knights Rising Review

Dark Nights: Metal: The Resistance Review

2. Venom by Donny Cates Vol. 1

Spannende Handlung, super Erweiterung der Symbionten Lore und ein hervorragender Zeichenstil. Ich hoffe wir sehen in Zukunft mehr von Knull!

3. Batman: White Knight

So ziemlich die beste Batman Geschichte, die ich dieses Jahr gelesen habe (wobei mir einige Detective Comics und Batman Bände fehlen).

Batman: White Knight Review

4. Damage Vol. 1

Für mich der beste Newcomer 2018 und ein würdiges Gegenstück zu Marvels Hulk.

Damage Vol. 1 Review

5. Red Hood and the Outlaws (ganze Serie)

Wer ist besser als Batman? Naja für mich sind das Jason Todd aka Red Hood und Dick Grayson aka Nightwing. Zusammen mit Artemis und Bizarro begibt sich Red Hood auf seinen eigenen Kreuzzug um für Gerechtigkeit zu sorgen. Ab 2019 heißt es dann Red Hood the Outlaw …

Red Hood and the Outlaws Vol. 1 (2017)

Red Hood and the Outlaws Vol. 2 Review (2017)

Red Hood and the Outlaws Vol. 3 Review

6. Batman: The Dark Prince Charming

Ein zwei Ausgaben langer Comic vom europäischen Autor/Zeichner Enrico Marini der durch eine interessante Handlung und wunderschöne Optil besticht.

7. The Immortal Hulk Vol. 1

Die ideale Hulk Serie für Veteranen und Neueinsteiger, die den monströsen Charakter des Hulk sowie dessen Wechselspiel mit Bruce Banner verdeutlicht.

8. Nightwing Vol. 3

Mit Band 3 kehrt die Serie zum düsteren Ton zurück und gefällt durch abgefahrene Schurken sowie dem dynamischen Duo, Nightwing und Robin.

Nightwing Vol. 3 Review [DC Rebirth]

9. The Silencer Vol. 1

Für mich der zweitbeste Newcomer 2018 und ein interessanter Einblick auf die Schattengesellschaft des DC Universums, in die die Helden nicht reinstechen.

The Silencer Vol. 1 Review

10. Monstress Vol. 1

Weg von Superhelden, Superschurken und Monstern und hin zum Fantasygenre. Eine steampunk artige Fantasywelt mit asiatischem Einschlag, dysteren Themen und starken Bildern.

Monstress Vol. 1 Review


Top 10 Spiele 2018

Für diese Aufzählung wollte ich möglichst wenig Remakes/Remastered/Ports verwenden.

1. Dark Souls Remastered

Nach anfänglicher Skepsis habe ich mich in Dark Souls Remastered reingefuchst und verliebt. Für mich ist es das beste Spiel des Jahres und eines der besten Spiele aller Zeiten.

Die Dark Souls Remastered Erfahrung

2. Far Cry 5

Hervorragender Shooter mit viel Mehrwehrt, einer schönen Welt und interessanten Handlung wenngleich die Bösewichte etwas präsenter hätten sein sollen.

Far Cry 5 Review

3. Detroit Become Human

Das Spiel mit der wahrscheinlich besten Handlung 2018, hervorragenden Figuren und vielen Möglichleiten.

Detroit Become Human Review

4. God of War

God of War hat so ziemlich die beste Inszenierung des Jahres ist aber etwas arg schlauchig, bietet jedoch unterhaltsame Nebenaufgaben.

God of War (2018) Review

5. Shadow of the Tomb Raider

Ein würdiger Abschluss für den Werdegang der jungen Lara Croft und starker Konkurrent für Uncharted.

Shadow of the Tomb Raider Review

6. Spider-Man

Dazu braucht man nicht viele Worte verlieren. Man nehme Elemente alter Spider-Man Spiele und vermengt diese mit einer Prise Arkham Reihe. Das Ergebnis ist ein solides Open-World Abenteuer mit Bedarf einer Fortsetzung!

Spider-Man [PS4] Review

7. Dragonball FighterZ

Technisch sowie Spielerisch der interessanteste Prügler des Jahres 2018 aber leider leidet das Spiel unter einer charmelosen DLC Politik!

Dragon Ball FighterZ Review

8. Super Smash Bros. Ultimate

Spielerisch ein kleines bisschen weniger anspruchsvoll als FighterZ aber wesentlich motivierend durch die gigantische Anzahl an Kämpfern!

9. Just Cause 4

Edeltrash der motiviert und unterhält trotz extrem langer Fußmärsche.

10. Pokemon: Let’s Go Evoli

Solides Pokemonspiel, dass zwar nicht an Omega Rubin rankommt aber ungemein motiviert aber leider das Training der Pokemon unnötig streckt.

Lobenswerte Erwähnungen:

Kirby Star Allies Review

Hitman (2016) Definitive Edition Gedankenspiel

Hitman 2 Review


Top 10 Serien 2018

Hier geht es um Serien die ich dieses Jahr gesehen habe und nicht zwangsläufig um Serien die dieses Jahr erschienen sind. In Klammer steht immer die gesehene Anzahl an Staffeln.

1. Attack on Titan (1 Staffel)

Ein extrem wertiger Anime, der der Vorlage kaum in etwas nachsteht und an gewissen Punkten den Manga sogar überbietet.

2. Altered Carbon (1 Staffel)

Ein etwas schwieriger Einstieg aber sobald mehr Details über diese Welt klar werden und man den Protagonisten besser kennt ensteht eine faszinierende Odyssey im Stil von Ghost in the Shell und Blade Runner.

Altered Carbon Staffel 1 Review

3. Castlevania (2 Staffeln)

Auch wenn die Videospiele von Konami längst tot sind funktioniert das Konzept von Castlevania sehr gut als Serie und gefällt unter anderem durch eine hochwertige Synchronisation.

Castlevania Staffel 1 Review

Castlevania Staffel 2 Review

4. The Frankenstein Chronicles (2 Staffeln)

Mein persönlicher Überraschungshit des Jahres, den ich per Zufall entdeckt habe und der mich bereits nach einer Folge in seinen Bann gezogen hat.

The Frankenstein Chronicles Staffel 1 Review

The Frankenstein Chronicles Staffel 2 Review

5. Jack Ryan (1 Staffel)

Dieser Serie habe ich schon vor der Veröffentlichung entgegengefiebert und ich mag das gesamte Konzept von Jack Ryan. Ich freue mich auf Staffel 2!

Jack Ryan Staffel 1 Review

6. Six (2 Staffeln)

2018 war das Jahr in dem ich meine Faszination für militärische Thriller entdeckt habe und Six war der Auslöser dafür!

Six Staffel 1 Review

Six Staffel 2 Review

7. One Punch Man (1 Staffel)

Ein äußerst unterhaltsamer Seinen-Anime und eine allgemein wertige Parodie auf das westliche Superhelden-Genre.

8. Santa Clarita Diet (2 Staffeln)

Ich mag das Horrorgenre und stehe Komödien allgemein offen gegenüber. Santa Clarita Diet verbindet beide Genres und ich hoffe auf eine finale dritte Stafel!

Santa Clarita Diet Staffel 1 Review

Santa Clarita Diet Staffel 2 Review

9. Big Mouth (2 Staffeln)

Vulgär, lustig und stellenweise tiefgründig. So lässt sich Big Mouth am besten beschreiben.

Big Mouth Staffel 1 Review

Big Mouth Staffel 2 Review

10. Lore (2 Staffeln)

Achja Lore …. ich liebe die erste Staffel abgöttisch aber Staffel 2 hat meinen Eindruck zu dieser Serie nachhaltig gestört aber mehr dazu in einem bald kommenden Beitrag.

Zum Abschluss gibt es noch ein paar lobenswerte Erwähnung:

  • Atypical (1 Staffel)
  • Bates Motel (3 Staffeln)
  • B: The Beginning (1 Staffel)
  • Devilman: Crybaby (1 Staffel)
  • Requiem (1 Staffel)
  • Van Helsing (2 Staffeln)
  • Z Nation (3 Staffeln)
  • Ghul (1 Staffel)
  • Black Lightning (1 Staffel)

Alles in allem war 2018 ein richtig geiles Jahr. Ich habe viel erlebt, habe viele faszinierende Menschen kennengelernt und war an wunderschönen Orten. Freundschaften entstanden, manche lösten sich wieder und wieder andere wurden vertieft. Außerdem durfte ich verstärkt der Körperkunst frönen. Ebenso konnte ich mich auf Instagram positiv hervortun und eine größere Community aufbauen.

Ich freue mich schon auf 2019 und hoffe euch weiterhin mit interessanten Beiträgen beglücken zu dürfen. Die Dichte an Beiträgen wird übrigens in den nächsten Tagen/Wochen etwas höher sein!
Das wars soweit von meiner Seite und wir lesen uns wie gewohnt im nächsten Beitrag!

Comics sind mehr als nur Bilderbücher für Kinder – Ein Fazit! | Gedankenspiel

Heute endet das Comic Special auf meinem Blog und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, über all diese unterschiedlichen Comics sowie die Branche an sich zu schreiben.

Allerdings enden deswegen nicht die Comic Rezension. Viel mehr war dieses Special der Startschuss für etwas viel Größeres, weil das Medium Comic so vielfältig ist, werden auch viele weitere Rezensionen folgen. Besonders die Helden von DC und die von mir ausgewählten Marvel Comics werden in den kommenden Wochen behandelt werden aber auch Image sowie Vertigo werden nicht zu kurz kommen!

Wie zu Beginn des Specials angekündigt wird das Thema Manga in einem eigenen Special behandelt werden, welches voraussichtlich Anfang 2019 starten wird!

Ich hoffe ich konnte euch einen Einblick in das vielfältige Medium Comic zu geben und euch verstehen zu lassen, warum Comics mehr sind als Bilderbücher für Kinder. Ein großer Dank geht an Ainu89 und Tempest, die mich unterstützt haben und dieses Special so aktiv und interessant mitgestaltet haben!

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Problem mit den Marvel Comics! | Gedankenspiel

Die erste Woche des großen Comic Specials auf meinem Blog ist vorbei und auch die zweite Woche nähert sich dem Ende aber ich habe bisher die Marvel Comics ausgelassen, wenn man vom kleinen Nachruf über Stan Lee absieht.. Heute werden wir diesen Missstand beheben aber vorher könnt ihr gern die Beiträge von mir, Ainu89 und Tempest auskundschaften!

Comics sind mehr als nur Bilderbücher für Kinder – Übersichtsseite


Grundlegend habe ich nichts gegen die Helden des Marvel Verlages. Ganz im Gegenteil, denn Figuren wie Spider-Man, Wolverine, Deadpool, Thor, Iron Man und die X-Men mag ich seit vielen Jahren. Besonders Deadpool, Cable, Wolverine und Punisher stehen bei mir hoch im Kurs aber was für ein Problem habe ich jetzt mit dem großen Gegenstück zu DC Comics?

Diese Frage lässt sich simpel erklären. Ich störe mich an den, beinah jährlichen, Reboots der Marvel Comics obwohl sich eigentlich wenig bis nichts verändert. Bestes Beispiel sind die X-Men, die sich in mehrere Teams gliedern und in meiner Meinung zu kurzen Serien neuen Gefahren stellen bevor wieder alles zurückgesetzt wird und neue Teams entstehen. Hier fehlt die Möglichkeit sich lange an ein Team zu gewöhnen, wie es bei älteren X-Men Serien (Wolverine & the X-Men Vol. 1 & 2 by Jason Aaron oder oder New X-Men by Grant Morrison) der Fall war.

Dabei hatte Marvel vor einiger Zeit noch ihre große Legacy Generation an Nachfolgern bekannter Helden aufgebaut. Siehe dazu meinen Beitrag Marvels moderne Generation. Neue Träger, altbekannter Kostüme erlaubten den Autoren die Figuren weiterzuentwickeln und in gewissem Maße neu zu erfinden, wie man bei Laura Kinney (X-23) gesehen hat als die ihrem Vater Logan als Wolverine folgte. Bedingt durch den Reboot Fresh Start, wurden alle Helden der Legacy Generation in ihre ursprünglichen Rollen zurückgestuft und die klassischen Helden kehrten zurück. Mir ist klar wie verwirrend das klingen muss, daher möchte ich es anhand eines simplen Beispiels erklären:

Nach dem Civil War 2 Event fiel Tony Stark (Iron Man) ins Koma und wurde durch zwei neue Personen ersetzt. Zum einen trug Dr. Doom in Infamous Iron Man eine Rüstung und Riri Williams wurde offiziell Iron Mans Nachfolgerin. Durch Fresh Start wurden diese Änderungen jedoch rückgängig gemacht und Tony Stark ist wieder der einzige Iron Man.

Es ist natürlich vorteilhaft sich auf die klassischen Helden und ihre altbekannten Identitäten zu stützen, um alte Fans sowie konservative Leser zufriedenzustellen aber ich finde es sehr schade eine ganze Generation zu negieren, die in mühevoller Arbeit erschaffen wurde und Marvels Mut für neue Ideen, Konzepte sowie Helden/Heldinnen zeigte.

Natürlich finde ich nicht alle Änderungen von Fresh Start schlecht. Ein gutes Beispiel wäre die Rückkehr von Eddie Brock als Venoms Wirt, was dem Charakter erneut den Status eines düsteren Anti-Helden verleiht und Space Knight Venom ablöst.
Ich glaube mein Problem mit den Marvel Comics nun ausreichend verdeutlicht zu haben und trotz meiner Vorbehalte möchte ich Marvel nicht einfach abstempeln. Dies sei in erster Linie der Nostalgie, die ich mit den Marvel Comics verbinde, geschuldet.

Daher ist es praktisch, dass im Dezember 4 neue Marvel Serien erscheinen die ich lesen werde. Im Detail liegt mein zukünftiges Fandom zu Marvel in den Händen von:

  • Amazing Spider-Man by Nick Spencer
  • Immortal Hulk by Al Ewing
  • Venom by Donny Cates
  • Doctor Strange by Mark Waid

Das wars soweit von meiner Seite. In den nächsten Tagen kommen erneut Comic Rezensionen und dann wird es wieder historisch!

Stan Lee – Ein Nachruf | Gedankenspiel

Letzte Woche verstarb eine wahre Legende. Stan „The Man“ Lee (1922 – 2018) war ein US-amerikanischer Comicautor und -redakteur, der den Marvel Verlag zu wahrer Größe verhalf und zusammen mit Zeichnern wie Steve Dikto und Jack Kirby eine ganze Reihe von Superhelden kreierte.

Zu seinen Schöpfungen gehören unter anderem Spider-Man (mit Steve Dikto), Dr. Strange (mit Steve Dikto), Daredevil (mit Bill Everett), Hulk, Iron Man, Thor und die X-Men. Außerdem erschuf er mein persönliches Hassteam, die Fantastic Four. Ein Markenzeichen von Stan Lee war es den Helden persönliche Probleme und Fehler. Durch Makel wie Wutausbrüche, Melancholie, Gier oder finanzielle Nöte waren die Marvel Helden der ersten Generation glaubhafter als die „perfekten″ Helden von DC.

Stan Lee’s Karriere beginnt in den 1950er Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Stan bei den Streitkräften dient und Slogans, Anleitungen, Trainingsfilme und manchmal Cartoons verfasste.

Anfang der 1950er Jahre gerieten Comics zunehmend in ein schlechtes Licht und wurden für den Verfall der Jugend verantwortlich gemacht. Dies führte zu einer Selbstzensur und anschließen zum berühmt berüchtigten Comics Code, was zum Rückgang der Superheldencomics führte. Im Jahr 1952 waren Batman, Superman und Wonder Woman die einzigen regelmäßig erscheinenden Comics. In den späteren 50er Jahren belebte DC das Genre wieder mit der Justice League of America und Flash wieder, was zu Stan Lee’s Auftrag, ein eigenes Team zu erschaffen, führte. Das Ergebnis waren die Fantastic Four, welche bis heute präsent sind und erst kürzlich eine neue Serie bekommen haben.

Somit war der Grundstein für Stan Lee’s steil nach oben verlaufende Karriere gelegt. Er erschuf die oben genannten Figuren, war in den 60er Jahren Autor der meisten Serien, antwortete auf Fanbriefe und erfand eine neue Form des Comictextens. Beim Marvel-style of comic scripting Verfahren wurde von Stan Lee nur eine Zusammenfassung der Handlung erstellt. Der Zeichner baute die Zusammenfassung auf die geforderte Seitenzahl aus, Lee fügte anschließend Dialoge und Texte ein. So wurden die Zeichner auch zu Co-Autoren, was sicherlich gut für das Teamwork war, aber Lee auch Kritik einbrachte, da ihm immer wieder vorgeworfen wurde die Zeichner auszunutzen.

In späteren Jahren war Stann Lee das Aushängeschild des Marvel Verlags, trat bei Conventions auf, hielt Lesungen und nahm an Podiumsdiskussionen teil. Anfang der 80er Jahre zog Lee nach Kalifornien um die TV- und Filmproduktionen von Marvel zu fördern. Die berühmten Cameo Auftritte von Lee waren geboren und er war als ausführender Produzent vieler Marvel Comicverfilmungen tätig. In den nächsten Jahren arbeitete Stan Lee viel für Film & TV, auch außerhalb der Superhelden, erhielt 2011 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame und wurde 2018 in die Science Fiction and Fantasy Hall of Fame aufgenommen. Am 12.11.2018 endet leider die Geschichte von Stan Lee und ich verneige mich vor einer der wichtigsten Personen des Mediums Comic.

Was Stan Lee geleistet hat ist ebenso imposant wie seine lange Karriere. Er ist eine Legende und hat Marvel Comics maßgeblich geprägt, was nicht nur für den Verlag gut ist, sondern auch der Konkurrenz DC einen Rivalen entgegenstellte. Allerdings hat Stan Lee auch Comics für DC geschrieben. Am Ende kann ich mich nur bedanken für alle Helden, die er erschaffen hat, für all die Arbeit im Medium Comic an sich und wie er Marvel zu wahrer Größe verholfen hat.

Excelsior!

Wer ist … Deadpool? | Gedankenspiel [Wer ist … #5] + GEWINNSPIEL

Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Wer ist … ? und an dieser Stelle ein großes danke an all meine treuen Follower! Es wird Zeit euch etwas für eure lange Treue zurückzugeben. An dieser Stelle gilt mein Dank der Firma Elbenwald, die mich beim Gewinnspiel, auf das ich am Ende des Beitrags eingehe, unterstützt haben. Jetzt widmen wir uns zuerst Deadpool dem Söldner mit der großen Klappe!
Deadpool, mit bürgerlichen Namen Wade Wilson, hatte seinen ersten Auftritt in The New Mutants #98 von 1991 und ist eine Parodie auf Deathstroke von DC Comics. In seinem ersten Auftritt wurde Deadpool vom Schurken Tolliver angeheuert um Cable und die New Mutants zu töten. Hier merkt man die Parodie auf Deathstroke da dieser ebenfalls die Teen Titans (ein Team junger Helden) ausschalten möchte.
Wade Wilson ist kein Mutant, sondern ein Mutierter, sprich ein Mensch der seine Fähigkeiten auf künstlichem Weg erhalten hat, ähnlich wie Mr. Sinnister. Deadpool war vor seiner Zeit als Held/Anti-Held/Nervensäge bei den Special Forces, danach ein Söldner und dann bei Weapon X, nachdem er am Krebs erkrankt war. Im Zuge der Experimente von Weapon X erhielt Deadpool Selbstheilungskräfte, die von Wolverine abgeleitet sind und diese sogar übertreffen. Allerdings entstanden seine Fähigkeiten, als er an Krebs erkrankte, wodurch der Krebs quasi seine Selbstheilung wurde und seine haut furchtbar vernarben ließ. Im Zuge, dessen wurde Deadpool verrückt und spricht seitdem mit den Stimmen in seinem Kopf. Außerdem führt er eine Beziehung mit „Death„, der weiblichen Personifizierung des Todes im Marvel Universum und wurde von Thanos mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt, der ebenfalls in „Death„ verliebt ist und Deadpool so von ihr trennen will. Kleiner Fun Fact am Rande: Thanos wollte im Infinity War Comic das Universum vernichten um, endlich seiner Liebe vereint zu sein. Im ersten Avengers Film von 2012 wurde in einer Post Credit Szene genau diese Motivation angedeutet.

Nach seinen ersten Auftritten in New Mutants und anderen Serien wie Avengers, Heroes for Hire oder Daredevil erhielt Deadpool eine eigene Serie, geschrieben von Joe Kelly, die heute als Deadpool Classic Kultstatus genießt. In der Joe Kelly Serie wurde auch das Konzept des Brechens mit der vierten Wand eingeführt, da sich bewusst ist das er nur eine Comicfigur ist und so mit dem Leser interagieren kann. Kleiner Fun Fact am Rande: Das Brechen mit der vierten Wand wird auch in den Deadpool Realfilmen und dem Deadpool Videospiel aufgegriffen. Im Jahr 2004 erhielt Deadpool eine weitere Kultserie zusammen mit dem Mutanten Cable. Deadpool & Cable, geschrieben von Fabian Nicieza, lief 50 Ausgaben lang und vereinte Action, Humor sowie Serienübergreifende Geschichten. So traf das dynamische Duo, ehemals verfeindet jetzt sogar fast Freunde, auf Dr. Doom, The Fantastic Four, Captain America, Winter Soldier und Apocalypse.

2008 startete nicht eine neue Deadpool Serie, geschrieben von Daniel Way, sondern auch die Secret Invasion begann in der die Helden der Erde durch Kämpfer der Alienrasse Skrull ersetzt werden. Dank Deadpool und Norman Osborn konnte die Invasion abgewehrt werden, was das Vertrauen in die Avengers und S.H.I.E.L.D. erschütterte. Dadurch konnte Norman Osborn seine eigene Organisation H.A.M.M.E.R., sein eigenes Avengers Team und seine Inkarnation der Thunderbolts (Marvels Sucide Squad  etablieren. Die Dark Reign begann und Deadpool stand auf Normans Osborns Abschussliste. Im Zuge, der Daniel Way Serie kämpfte Deadpool nicht nur gegen Norman Osborns Dark Reign an, sondern auch gegen Vampire, Hit-Monkey und traf auf zahlreiche Helden wie Hulk, Spider-Man, Captain America und die X-Men.

Im Zuge des Marvel Now Reboots erhielt auch Deadpool eine neue Serie, die ihn wieder mit allerhand Figuren interagieren und abgedrehte Abenteuer erleben ließ. Diese Serie wurde von Gerry Duggan und Brian Posehn geschrieben. Weiters war Deadpool ein Mitglied der neuen Thunderbolts und übernimmt prominente Rollen in den großen Storylines “AXIS“ und „Original Sin„. Im Zuge von „AXIS„ wird er schließlich als Zenpool ein Mitglied der Avengers. Als schließlich die Erden 616 (reguläres Marvel Universum) und 1616 (Ultimate Universum) in der Secret Wars Saga miteinander kollidieren stirbt Deadpool in Frieden, im Wissen das alle anderen mit ihm sterben werden.

Acht Monate nach dem Secret Wars und der Wiederherstellung der Erde arbeitet Deadpool für Steve Rogers aka Captain America. Durch eine gute Tat wurde Deadpool eine Mitgliedschaft im Avengers Unity Squad, kurz A.U.S., angeboten und Wade Wilsons aka Deadpools Popularität stieg in bis Dato ungekannte Höhen. Nachdem Steve Rogers von einem faschistischen Doppelgänger ersetzt, was schlussendlich zum Tode von Agent Phil Coulson zum Beginn von Secret Empire führte. Aus blinder Loyalität zu Captain America schließt sich Deadpool seinen Avengers und Hydra an. Der Krieg zwischen Hydra und den Rebellen kostet zwei Freunden von Deadpool das Leben, die Liebe seiner Tochter und allen Ruhm, den er erlangt hat. Im aktuellen Marvel Imprint Fresh Restart / Legacy wird Deadpool wegen seiner Taten von anderen Helden gejagt, um Gerechtigkeit zu erfahren.

Soweit zum Werdegang von Deadpool, dem wohl aktuell populärsten Werdegang von Deadpool. Ich finde den Wandel der Figur, von einer Parodie zu einem eigenständigen Charakter, faszinierend da das Konzept des Söldners Deadpool sehr flexibel einsetzbar ist und dem Charakter die Möglichkeit mit vielen anderen Figuren zu interagieren. Dank der Unsterblichkeit von Wade Wilson kann man die irrsinnigsten Kämpfe veranstalten wie Deadpool vs. Carange oder Deadpool vs. Thanos.

Obwohl ich mich inzwischen mehr auf der DC Seite des Zauns sehe, gehört Deadpool zu den letzten Marvelhelden von denen ich mir Comics kaufen würde und die mich immer noch interessieren, was an der Kreativität dieser Figur und der unterschiedlichen Ausrichtungen der einzelnen Serien um ihn liegt. Dazu kommen viele Miniserien wie Deadpools Art of War oder Deadpool kills the Marvel Universe, die abseits des Mainstreams liegen.


Kommen wir nun zum eingemachten. Inzwischen folgen über 180 Personen meinem Blog (E-Mail Follower dazugerechnet) und heute möchte ich euch etwas zurückgeben, um mich für die Treue zu bedanken. Durch die freundliche Unterstützung der Firma Elbenwald verlose ich ein kleines Deadpool Fanpaket, bestehend aus einem T-Shirt, einer Tasse und einem Sportbag.

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Das könnt ihr gewinnen!

Was müsst ihr tun um teilzunehmen?

Ganz simpel. Ihr müsst meinem Blog folgen um Teilzunehmen.

Wie könnt ihr gewinnen?

Schreibt in die Kommentare was euch an Marvel/Deadpool am meisten gefällt und warum. Der kreativste beziehungsweise am besten formulierte Kommentar gewinnt. Das Gewinnspiel läuft von heute, dem 6.11 bis zum 27.11 und der Gewinner oder die Gewinnerin wird danach in einem kurzen Beitrag bekannt geben und von mir per Mail kontaktiert. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass dieses Gewinnspiel weder durch persönliche Beziehungen oder möglichen Verwandtschaftsgrad zu den Teilnehmer/innen beeinflusst wird. Hier zählt rein die Ausarbeitung des Kommentars!

Das wars soweit von meiner Seite. Ich freue mich auf eure rege Teilnahme, bedanke mich sowohl bei Elbenwald für die Kooperation als auch bei meinen treuen Leser/innen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Weitere Beiträge zu Deadpool:

Wootbox November 2018 | Gedankenspiel

Gestern kam meine Wootbox an, danke für die schnelle Lieferung! Das Thema der aktuellen Box ist Legacy, was ich auf alt ehrwürdige Franchise ummünze und um die geht es auch in der Box.

Das „Highlight“ der Box bildet wie üblich das wertige T-Shirt und auf diesem sieht man Alexios, einen der Protagonisten aus Assassins Creed Odyssey. Die Iron Man Figur kommt mit drei Knopfbatterien im Lieferumfang mit denen die Figur leuchtet. Weiters befindet sich in der Box ein Schlüsselanhänger von Cappy, dem Hutgeist und Helfer von Mario in Super Mario Odyssey.

Zum Thema altehrwürdig gehört auch ganz klar die Sammelfigur des siebten Doctors aus der britischen Kultserie Dr. Who. Der Pin, eines der Wootbox Markenzeichen zeigt dieses mal Spyro den Drachen, der im November auf die Playstation 4 zurückkehrt.

Alles in allem ist auch diese Wootbox wieder ihr Geld wert und besticht durch wertige Goodies. Besonders das T-Shirt und die Iron Man Figuren gefallen mir sehr!

Wer ist … Venom? | Gedankenspiel [Wer ist …? #4]

Ich wurde von der lieben Mara aka Ainu89 gebeten eine Ausgabe Wer ist … ? über Venom zu machen. Da ich für Wunsche und Anregungen grundlegend offen bin, komme ich der Bitte gern nach. Wer ist also dieser Venom, der gerade seinen eigenen Film bekommen hat?

Venom ist ein Alien und gehört der Rasse der Symbionten (auch Klyntar genannt) an. Die Symbionten verbinden sich mit ihren Wirten und bilden somit eine fixe Einheit. Weiters ist es den Symbionten möglich die Persönlichkeit des Wirts zu beeinflussen in dem die dunkelsten Wünsche angesprochen werden. Ebenso werden die körperlichen Eigenschaften (Stärke, Schnelligkeit) verbessert und der Träger kann zudem übermenschliche Fähigkeiten erhalten.

Seinen ersten Auftritt hatte Venom in The Amazing Spider-Man #252 (Mai 1984) als das berühmte schwarze, lebende Kostüm von Spider-Man und seinen vollwertigen Auftritt als Venom hatte der Charakter in The Amazing Spider-Man #299 (Cameo) bzw. #300 (May 1988).

Im Laufe seiner langen Karriere hat Venom, der neben seinem „Sohn“ Carnage wohl der ikonischste Symbiont ist, eine Vielzahl von Menschen als Wirte benutzt. Namentlich hat er im Kanon folgende Personen als Wirte genutzt:

  • Peter Parker (Spider-Man)
  • Eddie Brock (Klassischer Venom)
  • Anne Weying (Erste She-Venom)
  • Patricia Robertson (Zweite She-Venom)
  • Mac Gargan (Scorpion & dritter Venom)
  • Flash Thompson (Space Knight Venom)
  • Tel-Kar (Kree & Venom Symbiont)
  • Lee Price
  • Angelo Fortunanto

So vielfältig wie seine Wirte sind auch die Fähigkeiten von Venom und die schauen wir uns jetzt genauer an.

Venoms klassische Fähigkeiten sind die Veränderung seines Körpers sowie seiner Körperteile, er ist quasi in der Lage seinen Arm zu verlängern um Gegner aus der Distanz zu attackieren. Er kann weiters Stacheln aus seinem Körper heraus bilden, um seine Feinde zu attackieren oder sich zu verteidigen. Außerdem kann sich Venom tarnen, in dem er seine Farbe ändert.

Seit der Verbindung mit Spider-Man besitzt Venom alle klassischen Fähigkeiten der freundlichen Spinne, inklusive dem Spinnen von Netzen sowie dem Spinnensinn, was ihn für Peter quasi unsichtbar macht. Hinzu kommen erhöhte Stärke sowie Ausdauer. Allerdings nimmt Venom nicht nur Fähigkeiten seiner Wirte an, sondern bietet auch Vorteile. So erhöht die Verbindung mit einem Symbionten die Stärke eines Menschen und fördert den Muskelaufbau.

Trotz all seiner Fähigkeiten ist Venom jedoch nicht unbesiegbar. Wie alle Symbionten ist auch Venom äußerst anfällig gegenüber hohen Tönen (Ultraschall) und Feuer. Einen Kampf mit der Human Torch oder dem X-Men Banshee würde Venom also nicht heil überstehen.

Ich finde das Konzept der Symbionten sehr interessant und besonders Venom ist ein faszinierender Charakter, der im Laufe seiner über dreißigjährigen Karriere unterschiedlichste Wandlungen durchgemacht hat. Begann Venoms Karriere als Kostüm von Spider-Man, wurde der Symbiont schließlich zu einem Erzfeind von Spider-Man. Trotz aller Differenzen mussten sich Venom und Spidey verbünden, um den psychopathischen Carnage zu stoppen. Eddie Brock und Venom waren zunächst als Schurken aktiv, wurden dann jedoch zu sporadischen Anti-Helden und im Laufe der Zeit übernahmen viele andere Personen die Rolle als Wirt für Venom. Mit Flash Thomson verschlug es den Symbionten sogar zu den Guardians of the Galaxy, bis er wieder auf die Erde (zu Eddie) zurückkehrte und mit Venomized sogar sein eigenes Event bekam.

Schade finde ich, das es bisher keinen wirklich überzeugenden Realfilm mit Venom gegeben hat wobei Tom Hardy den Charakter Eddie Brock äußerst sympathisch verkörpert. Auch wenn ich mich inzwischen eher auf der DC Seite des Zauns sehe, gehört Venom zu den wenigen Marvel Comicserien, die ich noch lesen möchte und werde.

Ich hoffe, euch hat dieser kleine Überblick über Venom gefallen. Wenn ihr Vorschläge für weitere Figuren für dieses Format habt lasst es mich wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die restlichen Wer ist … ? Beiträge:

Venom | Review

Titel: Venom
Originaltitel: Venom
Regie: Ruben Fleischer
Laufzeit: 113 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Comicverfilmung

Venom ist eine Comicverfilmung, basierend auf dem gleichnamigen Anti-Helden aus den Marvel Comics und der erste Film von Sony’s eigenem Filmuniversum, basierend auf die Figuren um Spider-Man. Wie immer bei aktuellen Kinofilmen werde ich große Spoiler vermeiden und an dieser Stelle gibt es noch eine kleine Ankündigung. Die liebe Mara aka Ainu89 hat mich zu einem Exkurs über Venom gebeten. Dieser Beitrag folgt in den nächsten Tagen. Kommen wir zurück zum Film!


Kernfakten zum Film

Titel: Venom

Originaltitel: Venom

Regie: Ruben Fleischer

Laufzeit: 113 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Comicverfilmung


Handlung: Die Origin-Story, die zu spät kam

Der Film eröffnet mit dem Absturz einer Rakete der Life Foundation, die während einer Mission im All vier fremde Lebensformen, sogenannte Symbionten, gefunden hat. Drei der vier Symbionten können nach dem Absturz in die Obhut der Life Foundation gebracht werden. Ein Außerirdischer verschwindet jedoch …

Eddie Brock (Tom Hardy), ein in San Francisco lebender Enthüllungsjournalist gerät mit dem Vorsitzenden der Life Foundation, Dr. Carlten Drake (Riz Ahmned), aneinander als Eddie während eines Interviews Dr. Drake mit den Gerüchten über Menschenversuche, die sein Konzern betreibt, konfrontiert. Diese Konfrontation stellt sich als Untergang für Eddies Karriere heraus jedoch erhält er Unterstützung von Dr. Dora Skirth (Jenny Slate) um der Welt das wahre Gesicht ihres Chefs zu zeigen. Eddie bricht in die Labore der Life Foundation ein, wird dort aber mit dem Symbionten Venom infiziert. Das ungleiche Duo muss zusammenarbeiten sich vor der Privatarmee der Life Foundation zu wehren und gleichzeitig Carlton Drake aufhalten, der sinistere Pläne verfolgt.

Meine Meinung zum Film

Venom ist definitiv kein kompletter Reinfall, allerdings fehlt mir der „Wow Effekt“ den Deadpool vor einigen Jahren ausgelöst hat. Was ich dem Film zugutehalten muss, ist die Beziehung zwischen Eddie Brock und dem Symbionten Venom, die klar das Highlight des Films ist und diese beiden Figuren am besten ausbaut. Beide Figuren beeinflussen sich gegenseitig in ihrem Verhalten, was auch die Grundlage für den Humor des Films begründet.

Die Handlung orientiert sich teilweise an den Geschichten  „Venom: Tödlicher Beschützer“ und „Planet der Symbionten“ und das spiegelt sich auch der Darstellung des Titelgebenden Anti-Helden wider. In diesem Film ist Venom kein Superschurke, der der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft das Leben schwer macht, sondern ein zunächst bösartiges Alien, dass zum Anti-Helden und Beschützer von San Francisco avanciert. Leider werden die Beweggründe für Venoms Wandel nur rudimentär etabliert aber das ist nichts im Vergleich zum Klischeebeladenen Bösewicht Dr. Carlten Drake, der durchaus edle Ziele verfolgt, aber diese mit derart abgedroschenen Mitteln umsetzt, dass jeder andere böse Wissenschaftler die Augen verdrehen würde. Der Film an sich fühlt sich an einigen Stellen stark geschnitten an und gewisse Szenen und Ereignisse würden logischer wirken, wenn die jeweiligen Szenen länger wären. Aus Spoilergründen werde auf die genannten Szenen nicht genauer eingehen.

Was ich allerdings loben muss, ist die Darstellung von Venom an sich. Der Charakter erinnert mich gerade zu Beginn des Films an die Finsternis aus der Image Comicserie „The Darkness“ und in seinem vollen Ausmaß wirkt das Alien sehr imposant. Ein Detail, was mir gefällt ist, die offenkundig leicht flüssige Konsistenz seiner Haut wodurch Venom sehr lebendig wirkt. Wie ein außerirdischer Organismus, der seine Gestalt verändern kann.

Fazit

Zusammengefasst ist Venom eine solide Comicverfilmung dessen größte Stärke die Beziehung zwischen Eddie und Venom ist, während die größte Schwäche in der Handlung liegt. Der Plot braucht einige Zeit um in Fahrt zu kommen und sobald Venom zum ersten mal richtig in Erscheinung ist, wird der Film wirklich gut! Außerdem etabliert der Film gleich noch ein paar Figuren um Eddie Brock/Venom wie Carnage oder She-Venom, was definitiv Potenzial für weitere Filme bietet. Tom Hardy’s Darstellung als Venom hat mir sehr gut gefallen und die Rolle als düsterer Anti-Held, der das Recht trotzdem am rechten Fleck hat, passt zum Schauspieler.

Ich vergebe für Venom die Wertung bedingt sehenswert, da der Film zwar durchaus Spaß macht, aber das Genre sich seit Venoms ersten Auftritt stark weiterentwickelt hat.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wootbox Oktober 2018 | Gedankenspiel

Überraschenderweise kam heute meine Wootbox für den Monat Oktober an! 😊

Passend zum Oktober wurde das Thema Horror gewählt, auch wenn Venom nicht unbedingt in die Thematik Horror passt.

Der Inhalt gefällt mir erneut sehr gut und besonders das T-Shirt ist schick. Der Pin, mit Six aus Little Nightmares, hat mich etwas überrascht weil dieses Spiel (leider) nie einen gewaltigen Hype erfahren hat. Ich bin jetzt schon auf die Box des Monats November gespielt!

Hier gehts zu meinen anderen Wootbox Beiträgen:

Wootbox August 2018 | Gedankenspiel

Wootbox September 2018 | Gedankenspiel

Spider-Man | Review [Playstation 4]

Name: Spider-Man
Entwickler: Insomniac Games
Publisher: SIE
Plattform: Playstation 4
Genre: Open-World Action Adventure
Release: 2018

Ein gutes Videospiel mit einer Lizenz von Marvel? Ist das überhaupt möglich? Ja ist es, wie die Jungs & Mädels von Insomniac Games mit Spider-Man, dem wohl bisher gewaltigsten Spiel mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft!

Noch wichtiger ist die Frage ob Spider-Man aus dem Schatten von Rocksteady‘s Batman Arkham Spielen treten kann?

Kernfakten zum Spiel

Name: Spider-Man

Entwickler: Insomniac Games

Publisher: SIE

Plattform: Playstation 4

Genre: Open-World Action Adventure

Release: 2018


Peter Parker ist seit 8 Jahren als Spider-Man aktiv, arbeitet für Dr. Octavius und ist nicht mehr mit Mary Jane Watson zusammen. Die Geschichte beginnt imposant mit dem Sturz des Verbrecherbosses Kingpin, was allerdings nur der Auftakt für eine wesentlich größere Gefahr darstellt als die Dämonenbande unter Mr. Negative der Stadt New York und ihrem Bürgermeister, Norman Osborn, den Krieg erklärt.

Für Peter beginnt der wohl schwerste Kampf seiner Karriere, denn nicht nur Mr. Negative ist ein Feind der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft, aber Spider-Man kämpft nicht allein. Er erhält Unterstützung von Miles Morales, Mary Jane Watson und Polizeichefin Yuri.

Die Handlung beginnt mit einem grandios Inszenierten Ereignis, allerdings fällt die Spannungskurve relativ schnell ab bis zum nächsten großen Punkt in der Geschichte. Allgemein herrscht etwas zu viel Leerlauf zwischen den einzelnen Höhepunkten, was sich erst im letzten Drittel bessert als Spider-Man gegen ein ganzes Team von Superschurken bestehen muss.

Im Vergleich zu den Arkham Spielen bietet Spider-Man ein episches letztes Drittel und besonders im Finale kochen die Emotionen hoch als Peter seiner Nemesis in einem epischen Duell gegenübersteht, während bei der Konkurrenz die Handlung durchgehend gestraffter und somit spannender angelegt ist.

Trotz allem ist der Plot interessant genug um dran zu bleiben. Die wahre Stärke des Spiels liegt ohnehin in der Spielwelt an sich und dem Gameplay.


Wenn es um eine lebendige und glaubwürdige Spielwelt geht, legt Spider-Man die Latte ziemlich hoch, da Manhattan möglichst realitätsnah umgesetzt wurde und bis zum Rand mit bekannten Sehenswürdigkeiten zum Fotografieren vollgestopft ist, was auch eine Nebenbeschäftigung darstellt. Abseits der Handlung werden dem Spieler viele Aktivitäten geboten, die sich im Kern ähnlichen aber dennoch motivieren. Neben feindlichen Basen/Stützpunkten können unterschiedliche Verbrechen unterbunden werden oder man sucht die Rücksäcke aus Peter‘s Zeit als Teenager. Weiters können unterschiedliche Herausforderungen des Task Masters absolviert werden und man kann Forschungsstationen der Osborn Corp. aufsuchen. Warum macht man all diese Aktivitäten? Um Marken zu sammeln, mit denen man neue Gadgets kaufen sowie verbessern kann oder investiert die Marken in neue Anzüge, die man ebenfalls verbessern kann.

Abseits der Marken gibt es für absolvierte Missionen, Nebenmissionen und sonstige Aktivitäten Erfahrungspunkte, die in Stufenaufstiege münden und Fertigkeitspunkte gewähren, mit denen man neue Fähigkeiten erlernen kann.

Die größte Schwäche des Gameplays liegt meiner Meinung nach im Kampfsystem. Klar die Kämpfe sind schnell und actiongeladen aber dank einer fehlenden Möglichkeit zum anvisieren gehen viele Schläge ins Leere, was zu einer unnötigen Hektik führt. Die Kämpfe würden wesentlich taktischer werden, wenn man Gegner anvisieren könnten, ohne dabei das hohe Tempo zu sehr zu drosseln.

Trotz dieses relativ gewichtigen Makels greifen die einzelnen Komponenten gut genug ineinander, um für längeren Spielspaß zu sorgen.


Optisch gefällt das Spiel sehr und die Wahl einer offenen Spielwelt verdient ein Lob, da die Spiderman-Lizenz eine Open World fast schon voraussetzt um wirken zu können.
Wie bereits erwähnt sieht Manhattan hervorragend aus und besticht durch eine realistische Darstellung sowie tiefe Häuserschluchten die zum durchschwingen einladen.
Die wahre Stärke des Spiels liegt allerdings in der Inszenierung, welche besonders in den finalen Kämpfen gegen die Schurken zum Tragen kommt. Besonders die letzte Schlacht ist fast filmreif inszeniert, aber auch hier merkt man Anleihen an die Arkham-Reihe. So gibt es einige Kämpfe, die in Peters Geist stattfinden, was angenehm an die Duelle mit Scarecrow erinnert und für Abwechslung in den Kämpfen sorgt.
Außerdem setzt das Spiel auf sehr detaillierte Gesichtsanimationen und eine hochwertige Darstellung von Haaren. Außerdem muss der Soundtrack lobend erwähnt werden, der perfekt zum Spiel passt und die Action grandios unterlegt.


Alles in allem ist Spider-Man, für die Playstation 4, ein sehr gutes Action-Adventure, dass sich stark an den Batman Arkham-Spielen orientiert, was nicht verwerflich ist aber trotz allem nicht ganz an die Konkurrenz von Rocksteady ran kommt. Abgesehen davon macht das Spiel sehr viel Spaß, begeistert durch ein hervorragendes Gameplay und einer filmreifen Inszenierung. Spider-Man (2018) ist definitiv das bisher beste Spiel mit einer Marvel Lizenz und ein Pflichttitel für jeden Besitzer einer Playstation 4.

Daher bekommt Spider-Man von mir die verdiente Wertung spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Deadpool 2 | Review

Titel: Deadpool 2
Originaltitel: Deadpool 2
Laufzeit: 119 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Mit Deadpool 2 setzt 20 Century Fox, das Studio, was Wolverine getötet hat, einen Drauf und bietet mehr. Mehr Action, mehr Gewalt, Humor, mehr Mutanten, mehr Gefühl und mehr Deadpool. Reicht das aber für eine gute Fortsetzung? Nun ja und warum das so ist, sollt ihr jetzt erfahren!

An dieser Stelle eine dezente Spoilerwarnung!


Drei Jahre sind seit den Ereignissen des ersten Films vergangen. Deadpool aka Wade Wilson arbeitet inzwischen als international agierender Söldner, der Kriminelle rund um den Globus tötet. Nach einem abgebrochenen Attentat wird Wade zuhause von eben jenem nicht ermodertem Ziel, ein Drogenboss, attackiert. Dabei sterben nicht nur alle Verbrecher, sondern auch Vanessa, Deadpools große Liebe. Das stürzt unseren Anti-Helden in eine tiefe Krise, aus der ihm nur der X-Men Colossus, der strahlende Held mit russischem Akzent, helfen kann. Scheinbar. Er nimmt Deadpool als Azubi bei den X-Men auf. Bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz, die Deeskalation des Teenagers Russell Collins aka Firefist (er kann extrem hohe Temperaturen aus seinen Fäusten abgeben), geht natürlich alles schief und Deadpool wird gemeinsam mit Russell in die Eisbox, einem Gefängnis für Mutanten in den Bergen, gebracht.

Während der Inhaftierung der beiden wird das Gefängnis von Cable, einem kybernetisch verbesserten Mutanten aus der Zukunft, attackiert, da dieser Geselle Russell töten will. Nach einer Konfrontation zwischen Cable & Deadpool landen beide außhalb des Gefängnisses, während Russell zurückbleiben. In einer anschließenden Vision erkennt Deadpool seine Chance, den Jungen zu retten, um so seine Schuld gegenüber Vanessa, die er nicht retten konnte, wiedergutzumachen. Doch alleine hat Deadpool schlechte Chancen gegen die Gefängniswachen und Cable. Es wird Zeit für ein Team, aber nicht so geschlechterfixiert, wie die X-Men. Es wird Zeit für X-Force und den schmutzigen Kampf.

Der Plot von Deadpool 2 vereint Elemente der Comicverfilmung, des Action- & Coming of Age-Films mit einer Komödie und Drama. Daraus ergbit sich ein komplett überdrehter Plot, der allerdings für die Entwicklung der Figuren äußerst wichtig ist. Besonders Deadpool & Colossus profitieren gewaltig, was die Charakterentwicklung angeht.


Was der Schauspieler Hugh Jackman für die Rolle Wolverine war, ist Ryan Reynolds für die Figur Deadpool. Eine Rolle so perfekt besetzt, ist wirklich ein Kunststück, was der Film vorbildlich schafft. Wie bereits im Vorgänger, verkörpert Reynolds den Söldner mit der großen Klappe so gut, als ob er sich selbst spielen würde.

Neben Deadpool spielt Cable als Gegenspieler, nicht als Schurke, eine tragende Rolle und wird vom grandiosen Josh Brolin verkörpert, der sichtlich Spaß an seiner Rolle hat. Ausgestattet mit Wissen über die Zukunft, einem beeindruckenden Waffenarsenal und unbrechbaren Willen ist Cable gewillt, seine Mission zu beenden, um die Zukunft zu verändern.

Der X-Men Colossus wird zum großen Strahlemann aufgebaut, der nicht müde wird, Deadpool zu einem Teil seines Teams zu machen. Dabei sei erwähnt, dass er nicht mehr so dümmlich wirkt, wie in Teil 1, sondern klar für das Gute kämpft und quasi Eigenschaften des X-Men Leaders Cyclops annimmt.

Neben diesen drei Figuren ist die Besetzung sehr stark und etabliert einige neue Figuren, nutzt aber auch viele bekannte Charaktere aus dem Vorgänger wie Blind Al, Vanessa, den Barbesitzer Weasel, oder den indischen Taxifahrer Dopinder.

Abseits der Besetzung und Handlung funktioniert die Action des Films sehr gut und bauscht sich im Vergleich zum Vorgänger immer weiter auf. Dabei wirkt der Film wie ein komplett überzeichneter Comic, was als Treue zur Vorlage gewertet werden kann. Immerhin sind die Comics um Deadpool sind minder abgedreht. Dass der Film dabei an einigen Stellen fast schon überladen wirkt, stört jedoch nicht, da genau diese Überladenheit einen großen Teil des Films ausmacht.

Abgerundet wird das Gesamtpaket mit einem hörenswerten Soundtrack von Tyler Bates, den wir schon in Super, Shut Up Crime! hatten.


Wie in der Einleitung erwähnt, bietet Deadpool 2 mehr von allem und baut die Stärken des Vorgängers weiter aus. Es mag nicht jeder Witz zünden und ein paar Figuren hätte man streichen können, aber im Großen & Ganzen ist Deadpool 2 einer reinen Comicverfilmung so nah, wie es zuletzt nur Infinity War, Thor: Ragnarok und Wonder Woman geschafft haben. Ich vergebe für Deadpool 2 das Prädikat sehenswert und hoffe auf ein paar weitere Abenteuer mit Marvels coolsten Anti-Helden.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zum Deadpool 2:

Avengers: Infinity War | Review

Titel: Avengers: Infinity War
Originaltitel: Avengers: Infinity War
Laufzeit: 149 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Bevor ich zur Einleitung komme, möchte ich eine Spoilerwarnung für diesen Beitrag aussprechen. Ich möchte nach Möglichkeit nichts verraten, aber gewissen Punkte lassen sich nicht vermeiden.


Mit Avengers: Infinity War ist am 26.4 die bisher gewaltigste Comicverfilmung erschienen. Alles, was in den letzten 10 Jahren passiert ist, läuft nun zusammen und den Film hätte man auch Avengers: Thanos Rising nennen können, warum erfahrt ihr weiter unten.


Der Titan Thanos ist auf der Jagd nach den sechs Infinity Steinen, die alle für einen kosmischen Aspekt (Macht, Realität, Zeit, Geist, Seele & Raum) stehen. Wenn diese Steine zusammenkommen und von einem Wesen getragen werden können, erhält der Träger unendliche Macht. Thanos macht zusammen mit seinen Elitekriegern, der Black Order, Jagd auf die Steine, von denen sich zwei auf der Erde befinden.

Die Helden der Erde, die Guardians of the Galaxy und Thor von Asgard wollen das Ziel von Thanos vereiteln und rüsten sich für ihren bisher größten Kampf. Doch die Chancen stehen schlecht für die Helden…

Infinity War besteht, entgegen des Titels, nicht nur aus einer einzigen Schlacht, sondern fühlt sich wie ein richtiger Krieg, an mit kleinen Siegen & Niederlagen bis zur finalen Schlacht.

Dabei nimmt sich der Film sehr viel Zeit für seine Figuren, bremmst das Tempo aber nicht aus, sondern schafft so eine geniale erzählerische Dynamik. Im Fokus des Films steht Thanos, aus dessen Sicht die Handlung erzählt wird. Wir erfahren einiges über seine Herkunft, seine Beweggründe und das auch der wahnsinnige Titan Gefühle hat. Hier muss ich einfach Josh Brolin loben, der Thanos mit so viel Persönlichkeit ausstattet, dass man diesen Charakter nicht hassen kann.

Neben Thanos liegt ein gewichtiger Teil des Films bei Thor, der Thanos für den Genozid an seinem Volk ermorden will, sowie Gamora die über Wissen verfügt, was den gesamten Kriegsverlauf entscheiden kann.

Infinity War gehört zu den wenigen Comicverfilmungen die sich wie ein wirklicher Comic anfühlen. Jeder neue Schauplatz fühlt sich wie eine neue Ausgabe einer Comicreihe an. Dabei wirkt der Film nicht überladen, sondern abwechslungsreich. Die Infinity Steine sind über die Galaxie verteilt, also müssen die Helden an verschiedenen Fronten kämpfen. Jeder Schauplatz wirkt völlig anders als der Vorherige und erzeugt eine eigene Grundstimmung sowie Emotion.

Was ebenfalls in Bezug auf Emotionen sehr gut funktioniert, ist die Beibehaltung des Tonfalls jeder Figur aus den Einzelfilmen. So ist unter anderem Peter Parker aka Spiderman immer noch ein Teenager, Thor der König eines Volkes ohne Heimat, Tony der verzweifelte Beschützer der Erde und Captain America der Soldat mit Ehre.

Mit über 30 Figuren hat der dritte Avengers Film eine gigantische Besetzung an Helden und Schurken, allerdings wirkt er nicht überladen, sondern jede Figur hat eine Rolle, die Sinn macht. Faszinierend ist auch das Kunststück, 4 Schurken, die Black Order, zu etablieren, keine Hintergrundgeschichte für sie zu haben, aber dem Zuseher dennoch eine kleine Truppe der interessantesten und mächtigsten Schurken zu bieten.


Technisch ist Avengers: Infinity War ein wahres Brett und zeigt, was mit moderner Filmtechnik möglich ist. Die Motion Capture Technik ist auf dem absoluten Höhepunkt und sieht hervorragend aus. Allein die gesamte Darstellung des Titanen Thanos wischt mit der Konkurrenz, in diesem Fall DC, den Boden auf.

Die Schauplätze sehen fantastisch aus und setzen neue Akzente im MCU. Dank modernem CGI & gelungener Inszenierung wirken manche Orte surreal, andere wiederum sehr real. Dazu kommt ein gelungenes Spiel mit Licht & Schatten.

Unterlegt werden die großteils bildgewaltigen Szenen mit einem bombastischen Soundtrack, der die Atmosphäre des Films perfekt unterstreicht. Garniert wird der Soundtrack mit Fanservice im Stil von Abwandlungen des Avengers Themas, sowie der Einspielung des originalen Themas aus dem Film von 2012.


Wie fasse ich das Ganze nun zusammen? Mit Avengers: Infinity War wurde Kinogeschichte geschrieben. Der Film funktioniert von Anfang bis Ende hervorragend und lässt keine Wünsche offen, außer den Wissensdrang, wie es nach dem emotional aufwühlenden Ende weitergeht.

Was Marvel mit diesem Film abgeliefert hat, ist einmalig im Genre des Superheldenfilms und erfordert sehr viel Mut, den Marvel Studios bewiesen hat und dafür verdienen alle Mitwirkenden an diesem Film meinen Respekt.

Ich vergebe für Avengers: Inifinity War die Sonderwertung besonders sehenswert, da wir so einen Hybriden aus Drama, Comicverfilmung, Katastrophenfilm & Science-Fiction-Film so schnell nicht mehr sehen werden.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zu Avengers: Infinity War:

Black Panther | Review

Titel: Black Panther
Originaltitel: Black Panther
Laufzeit: 135 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA

Das Marvel Cinematic Universe geht in die achtzehnte Runde und bringt mit Black Panther den ersten Solofilm um den „Man without Fear“. Kann Marvel den hohen Standard halten und fügt der Film dem Genre an sich etwas neues hinzu? Diesen Fragen will ich auf den Grund gehen.


Nach den Ereignissen in Captain America: Civil War besteigt T‘Challa/Black Panther den Thron seiner Heimat Wakanda, einem scheinbaren dritte Welt Land in Afrika, dass jedoch dank des Metalls Vibranium technologisch weit fortgeschrittener ist als irgendeine andere Nation.

Die Herrschaft über Wakanda erweist sich, als schwieriger als gedacht da verschiedene Strömungen im Land herrschen. Da Wakanda völlig isoliert ist und keinen wirklichen Kontakt zur Außenwelt hat, konnte dort ein technologisches Utopia errichtet werden. Mithilfe ihrer Technologie könnte Wakanda die Welt zu einem besseren Ort machen oder sie beherrschen.

Als Ulysses Klaue (bekannt aus Avengers: Age of Ultron) und der Ex-Soldat Erik Killmonger in einem Londoner Museum ein Artefakt aus Vibranium stehlen muss sich Black Panther der beiden Schurken annehmen und dabei verhindern, dass die Welt erfährt, was Wakanda wirklich ist.

Black Panther fällt in die Kategorie des Origin-Films und baut den Charakter des T‘Challa aus Civil War weiter aus. In dieser Funktion macht der Film einen guten Job aber Spider-Man: Homecoming, ebenfalls aus den Nachwehen des Civil War entstanden, hat gezeigt, wie man es besser machen kann. Durch die Etablierung eines Mentors, der dem Helden zur Seite steht und wenn nötig zur Besinnung bringt, hätte der Film etwas mehr Tiefgang für die Figur des Black Panther an sich mitgebracht.

Die meiner Meinung nach größte Schwachstelle des Films ist das Fehlen, von wirklichen Bezügen zum restlichen MCU. Es bringt wenig, wenn man einen Schurken & einen CIA-Agenten aus früheren Filmen sowie das bereits in Captain America 1 etablierte Vibranium in die Handlung einbindet, aber kaum auf den direkten Vorgängerfilm Civil War, in dem Black Panther an Iron Mans Seite kämpfte, eingeht. Dazu kommt das völlige fehlen von Captain America, der nach Civil War in Wakanda Asyl erhalten hat. Man muss diesen Charakter nicht aktiv in die Handlung einbinden aber zumindest eine Erwähnung des Captain und seinen Geächteten wäre nicht verkehrt gewesen. Ein Solofilm innerhalb eines großen Franchise schafft zwar eine eigene Identität, lässt aber die Zugehörigkeit, trotz Anspielungen auf Age of Ultron, zum restlichen Universum vermissen.

Was wiederum positiv zu erwähnen ist, sind die beiden Schurken des Films. Zum einen hätten wir den Waffenhändler Ulysses Klaue, der seit dem Verlust seines Arms scheinbar etwas verrückt wurde und fast schon, wie die Marvel-Version des Jokers auftritt. Umso kontrastreicher tritt der tragische Charakter Killmonger auf, dessen oberstes Ziel Gerechtigkeit ist. Gerechtigkeit für sich, für sein Volk und die Unterdrückten auf der Welt. Um dieses Ziel zu erreichen, ist er sogar bereit eine weltweite Revolution anzuzetteln und Wakanda steht auf Platz 1 seiner Liste. Leider sieht man von Killmonger viel zu wenig im Film. Er wird geschickt etabliert bekommt danach aber zu wenig Screentime. Die politischen Themen des Films werden in Killmonger vereint und mehr Screentime mit ihm hätte auch der Dynamik in der Erzählstruktur sicher gut getan.


Black Panthers größte Stärken sind ganz klar die Optik und die Inszenierung. Der Film ist eine der ausgefallensten Comicverfilmungen der letzten Jahre. Die bunten Kostüme und Stammesrituale wirken weder klischeehaft noch aufgesetzt, sondern absolut authentisch und zeigen Afrika, in diesem Fall durch Wakanda repräsentiert, von einer traditionelleren Seite. Black Panther verfügt ohnehin über eine breite Palette von äußerst bildgewaltigen Schauplätzen verfügt wie Busan, Wakanda oder die Vibranium-Mine.

Dazu kommen sehr dynamische Actionszenen die, wie die restliche Präsentation, eine eigene Note haben. Besonders die genretypische Entscheidungsschlacht am Ende des Films ist hervorragend inszeniert und spielt sich auf mehreren Ebenen. Ich muss aber auch bei den Actionszenen etwas meckern. Ein schwarzes Kostüm auf schwarzem Hintergrund sorgt in der Action nicht gerade für viel Übersicht. Es kommt zwar selten vor aber besonders bei Black Panthers erstem Kampf im Film herrscht Chaos.

Der Soundtrack ist sehr stimmig und passt perfekt zum Film, jedoch würd ich ihn unter normalen Umständen nicht hören. Dieser Umstand trifft für mich aber auf fast alle Filmsoundtracks zu.


Zusammengefasst hat Regisseur Ryan Coogler eine äußerst solide Comicverfilmung abgeliefert, die in der Präsentation zu den besten Vertretern des Genres gehört. Mein Hauptproblem liegt in der Erzählung und dem Fokus der Handlung an sich. Die politischen Themen des Films rücken nicht ganz so stark in den Vordergrund wie es wohl angedacht war aber das ist auch gut so. In erster Linie soll eine Comicverfilmung unterhalten und schwere Themen nur im Subtext bearbeiten.

Ist Black Panther der beste Film des MCU? Nein bei Gott nicht. Ein Captain America: Civil War,Thor: Ragnarokoder Guardians of the Galaxy waren bedeutend epischer, actionlastiger, dynamischer und/oder unterhaltsamer aber Black Panther hat einen Mehrwert. Durch die detaillierte Vorstellung Wakandas wird das MCU um einen Schauplatz erweitert und der technologische Fortschritt lässt Hoffnung aufkommen den kommenden Krieg gegen Thanos irgendwie zu überleben.

Trotz meiner Probleme mit dem Film vergebe ich ein sehenswert, da Black Panther zu den optisch imposantesten Comicverfilmungen zählt und zwei wirklich gute Bösewichte sowie mehrere kommende Helden/Schurken mitbringt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zu Black Panther:

 

Civil War 2: X-Men | Review

Name: Civil War 2: X-Men
Verlage: Marvel Comics
Release: 29. November 2016

Bevor ich mich auf den Civil War 2 stürze, der angeblich ziemlich schwach sei, lese ich ein paar Nebenhandlungen zu wichtigeren Figuren oder Gruppen, sowie deren Aktivitäten in diesem Krieg und ein paar weitere All-New All-Different Marvel Comics. Den Anfang machen die X-Men, da diese Spezies im Marvel Universum ohnehin öfters einen Krieg austragen muss.

Autor: Cullen Bunn

Artist Team: Andrea Broccardo, Jesus Aburtov & David Yardin


Die Inhumans haben den Terigen-Nebel auf der Erde verbreitet. Durch diesen Nebel werden neue Inhumans erschaffen, aber für Mutanten ist dieses Phänomen tödlich. Die Spannungen zwischen Mutanten & Inhumans spitzen sich weiter zu. Besonders Magneto sieht den Fortbestand seiner Spezies (oder auch Volkes) bedroht. Als ein neuer Inhumans namens Ulysseys auftaucht, der die Fähigkeit besitzt, verschiedene Perspektiven der Zukunft zu sehen. Während Storm und ihre X-Men den Dialog suchen, kennt Magneto erneut nur einen extremeren Weg.

Die Geschichte wirkt sehr bekannt und erzählt nichts wirklich Neues, da die Rollen ebenfalls bekannt verteilt sind. Magneto möchte seine Leute retten, kennt jedoch nur einen Weg. Storm nimmt die Rolle des verstorbenen Professor X ein und versucht eine friedliche Lösung zu finden. Wie das kommende Event „Inhumans vs X-Men“ jedoch zeigen wird, gibt es nur eine Lösung für die Spannungen zwischen Inhumans & Mutanten.


Die Optik des Comics ist etwas durchwachsen. Viele der Figuren, wie Magneto, Old Man Logan, Psylocke oder Storm werden sehr gut getroffen, aber andere, wie Nightcrawler, sehen etwas eigentümlich aus.

Leider wurde die Mimik etwas vernachlässigt und die Gesichter wirken nicht so aussagekräftig, wie es bei der Konkurrenz von DC der Fall ist. Dafür werden die Kämpfe gekonnt in Szene gesetzt.


Zusammengefasst ist Civil War 2: X-Men ein solider Comic, der den Weg für den kommenden Krieg ebnet, aber nicht besonders frisch wirkt. Ich gebe dem Comic das Prädikat bedingt lesenswert, da es wesentlich bessere Geschichten aus dem X-Men Universum gibt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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