Gedanken zu den MCU Serien der Phase 4 | Marvel Mai #2

Moon Knight Staffel 1 endete diesen Monat und während mein Fanherz blutet, weil ich mehr von diesem Anti-Helden sehen will, wird es Zeit einen älteren Beitrag über die Frauen der Phase 4 fortzusetzen.

Heute möchte ich über alle bisher erschienen Marvel Studios Serien auf Disney+ ein paar Gedanken verlieren und kurz darüber meine Meinung äußern. Ohne große Umschweife fange ich chronologisch mit der ersten Serie an WandaVision.


WandaVision (1 Staffel, 9 Episoden)

Die Serien starteten direkt mit einem der kreativsten Outputs des MCU seit langer Zeit. WandaVision adaptiert pro Folge eine Ära der amerikanischen Fernsehlandschaft und baut simultan einen spannenden Plot um Wanda, Vision und eine rätselhafte Bedrohung im Schatten auf.

Ich mag WandaVision, sehr sogar. Was Comicverfilmungen angeht gehört diese Serie zu den besten jüngeren Genrevertretern und mir gefällt es, wie die Geschichte von Wanda und Vision nach Avengers: Infinity War/Endgame fortgeführt wird.

Wer die Serie noch nicht gesehen hat sollte dies schleunigst nachholen, besonders da wir unsere rote Hexe im zweiten Dr. Strange Film wiedersehen werden …


The Falcon and the Winter Soldier (1 Staffel, 6 Episoden)

Diese Serie fügt sich thematisch in die „politische“ Schiene des MCU ein und steht in Tradition zu den Captain America Filmen aber auch zum Black Widow Film aus Phase 4.

Man kann die Serie als Team-up von Falcon & Winter Soldier auffassen, welche sich mit dem Erbe Captain Americas auseinandersetzen müssen und gleichzeitig gegen eine „Terrororganisation“ ins Feld ziehen. Mit John Walker wird ein weiterer Erbe des Captains eingeführt und die Frage „wer ist würdig den Schild zu tragen?“ ist fundamental für die Serie, bis sie am Ende gelüftet wird.

Die Serie lebt ganz klar von den vier Figuren Falcon, Winter Soldier, Baron Zemo und John Walker. Es ist die Chemie zwischen diesen Figuren, welche der Serie viel Tiefgang verleiht und besonders der Winter Soldier kann endlich mit seiner Vergangenheit abschließen, während mit John Walker wohl der Teamleiter der Thunderbolts etabliert wird.

Gute Serie, sollte man gesehen haben!


Loki (1+ Staffeln, 6+ Episoden)

Mein Fazit kann ich auch bei dieser Serie verwenden, da Loki sowohl für das Konzept des Multiversums, als auch für die Entwicklung des Gottes des Schabernacks viel macht.

Erzählerisch knüpft die Serie an eine Szene aus Avengers: Endgame an und wirft den „diabolischen“ Loki aus Avengers (2012) in eine Odyssey durch Raum und Zeit. Dabei wird das Thema Multiversum und alternative Zeitlinien fokussiert, was perfekt in die Thematik von Avengers: Endgame und dort angefangene Themen weiterführt.

Ich bin gespannt wie sich das Finale von Loki auf die Zukunft des MCU auswirkt und welche Abenteuer auf den Trickster von Asgard zukommen!


What if … ? (1+ Staffeln, 9+ Episoden)

Die meiner Meinung nach schwächste MCU Serie bisher ist What if … ?. In dieser Serie, basierend auf dem gleichnamigen Comiclabel, werden alternative Verläufe im MCU erzählt und andere Figuren nehmen prominente Rollen ein. Beispielsweise wird aus Peggy Carter die Heldin Captain Carter als Variante von Steve Rogers/Captain America.

So sehr ich die Idee von What if … ? auch mag, so sehr langweilt mich die Serie aufgrund der schwankenden Qualität einzelner Folgen, als auch bei der Themenwahl für die Alternativszenarien.

Hier hätte man definitiv mehr Varianz einbringen können und auch verschiedene Figuren anders nutzen können.

Zum Staffelfinale hin nimmt die Serie nochmals ordentlich Fahrt auf, aber den Gesamteindruck ändert dies kaum. Einzelne Folgen kann man sich definitiv gönnen, aber die Serie war für mich leider nicht so berauschend.


Hawkeye (1 Staffel, 6 Episoden)

Ich mag das Street-Level-Hero Niveau bei Marvel. Figuren wie Punisher, Daredevil, Luke Cage oder eben auch Hawkeye üben auf mich einen besonderen Reiz aus, da der Kontrast zu den übermenschlichen Helden angenehm groß ist.

Hawkeye schließt den Storybogen um den gleichnamigen Ur-Avenger ab und stellt die Weichen für zwei Legacy Heldinnen. Einmal Kate Bishop als künftige Hawkeye und Yelena als neue Black Widow hat ihrem Filmdebüt einen Auftritt in der Serie. Außerdem wird eine Brücke zu den Netflix Serien geschaffen und mit Echo betritt eine neue Figur die Bühne.

Ich mag Hawkeye. Die Serie trifft genau meinen Geschmack und ist herrlich bodenständig zwischen Aliens, Göttern und Eternals. Gerne mehr davon und mehr von den Hawkeyes!


Moon Knight (1+? Staffel, 6+? Episoden)

Die aktuellste MCU Serie hat mich mit einigen frischen Ideen zu begeistern gewusst. So war der Ton wesentlich düsterer und die Serie hat das Maximum der standard Altersbeschränkung bei MCU Produktionen auf ein neues Level gehoben.

Es gibt eigentlich Nichts, was ich an Moon Knight auszusetzen haben, außer dass es derzeit leider nur eine Staffel gibt und ich nach der finalen Szene sofort Lust auf mehr bekommen habe.

Thematisch absolut erfrischend und dank des hervorragenden Casts durchgehend unterhaltsam hat mich die Serie vollends abgeholt. Besonders Hauptdarsteller Oscar Isaac verdient ein gigantisches Lob für seine multiple Performance.

Eine absolute Pflichtserie für Comicfans!


Nun sind wir am Ende dieses langen Beitrags angekommem. Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Minirezensionen unterhalten. Eure Meinungen zu den einzelnen MCU Serien sind natürlich gern in den Kommentaren gesehen!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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