Three Billboards Outside Ebbing, Missouri | Review

Titel: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Originaltitel: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Laufzeit: 116 Minuten
Erscheinungsjahr: 2017
Produktionsland: UK/USA

Ich mag schwarze Komödien. Diese bitter-süße Mischung aus Humor, Drama und Zynismus hebt diese Art Film aus der breiten Masse der Komödien klar hervor und verfügt über einen wesentlich feineren Humor, als die plumperen Komödien des Mainstream-Kinos.


Vor sieben Monaten wurde Mildred Hayes Tochter Angela in der Nähe ihres Elternhauses ermordet & vergewaltigt. Die Leiche wurde verbrannt. Vom Täter fehlt jede Spur und eine DNA brachte kein Ergebnis.

In ihrer Trauer und Wut über die in ihren Augen unfähige Polizei mietet Mildred drei Billboards (Werbetafel) für ein Jahr, um die Polizei zum Handeln zu zwingen.

Auf den drei Tafeln stehen in großen, schwarzen Lettern folgende Sätze:

„Raped While Dying.“ („Vergewaltigt beim Sterben.“)

„Still No Arrests?“ („Noch keine Verhaftungen?“)

„How come, Chief Willoughby?“ („Wie kommt das, Chief Willoughby?“)

Mit dieser Aktion erklärt Mildred der örtlichen Polizei den Krieg, was sowohl Zuspruch, als auch Widerstand in der Bevölkerung hervorruft. Das Interesse geht sogar soweit, dass ein lokaler Nachrichtensender über die Tafeln berichtet.

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri erzählt eine ruhige Geschichte, die sowohl lustig ist, aber auch sehr rührend sein kann. Themen wie Schuld & Sühne, Vergewaltigung, Polizeibrutalität und im weiteren Sinne auch Rassismus, sowie Selbstjustiz lassen den Film nicht zu einer bissigen Komödie, sondern zu einer Art Tragik-Komödie werden. Dabei wird nicht stark auf die Tränendrüse gedrückt, sondern zu viel auf Humor gesetzt.


Ergänzt wird dieses Drama durch eine gelungene Besetzung talentierter Schauspieler, die alle bekannt scheinen, obwohl zumindest ich bis auf Caleb Landry Jones (Get Out) als Red und Peter Dinklage (Game of Thrones) als John niemanden wiedererkannt habe.

Was man den Schauspielern zugute halten muss, ist das authentische Schauspiel und dank eines hervorragenden Drehbuchs ihre vielschichtige Rolle. Keine Figur ist nur schwarz oder weiß, sondern wie im echten Leben irgendwas dazwischen. Besonders die Polizisten Sheriff Bill Willoughby (Woody Harrelson) und Officer Jason Dixon (Sam Rockwell) überraschen mehr als einmal im Film mit ihren Taten.

Abseits der Handlung, dem gelungenen Schauspiel und dem tollen Drehbuch glänzt Three Billboards mit einem stimmigen Soundtrack, der die bitter süße Melancholie ideal einfängt.


Was soll ich als Fazit schreiben? Wer schwarze Komödien mag, wird bei diesem Film auf seine (oder ihre) Kosten kommen. Gleiches gilt, wenn man Dramen, vielschichtige Geschichten oder Tragikkomödien mag. Ich habe von diesem Film nicht viel erwartet und wurde positiv überrascht. Daher vergebe ich ein verdientes sehenswert und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Weitere Beiträge zu Three Billboards Outside Ebbing, Missouri:

Monatsrückblick: Jänner 2018 | Storytime

Ein weiterer Monat liegt hinter uns und es wird wieder Zeit für einen kleinen Rückblick. Im Jänner hat sich nicht wirklich viel getan, außer das der Blog die Themen Vampire & Serien im Fokus hatte. An dieser Stelle verweise ich auf die From Dusk Till Dawn Reviews (Serie & Film), sowie die Hellsing Manga Reviews.

Was die restlichen Serien angeht, waren Lore und The End of the f***ing World meine Highlights. Letztgenannte Serie scheint auch euer Highlight zu sein, wenn ich mir die Aufrufzahlen des Beitrages ansehe. Aktuell bin ich mit Van Helsing Staffel 2 beschäftigt, somit werden die Themen Serien/Vampire auch im Februar fortgesetzt. Außerdem werde ich mich mit Erased wieder nach Asien begeben.

Ich war auch im Lichtspielhaus und habe dort Insidous: The last Key und Three Billboards outside Ebbing, Missouri gesehen. Eine Review zu erstgenannten Film war in Arbeit, jedoch hat mich die Muse zu diesem, durchaus sehenswerten Horrorfilm, nicht geküsst. Eine Review zu Three Billboards folgt Anfang Februar. Mein filmisches Highlight des Monats war jedoch kein Kinofilm, sondern Bright, welcher exklusiv von Netflix für deren Plattform produziert wurde. Außerdem wurde dank Godzilla: Planet der Monstermein Interesse an der atomaren Echse wieder geweckt.

Was die Videospiele angeht, habe ich mir mit Superhot, Konaund Final Fantasy IVdie Zeit vertrieben, bis mit Lost Sphear, Dragon Ball FighterZ, Monster Hunter World und Final Fantasy Dissidia NT die Saison 2018 begonnen hat. Zum Glück habe ich im Februar Urlaub, um mich intensiv mit diesen Spielen zu beschäftigen.

Im Bereich der  Literatur habe ich mich im Jänner in erster Linie mit Mangas beschäftigt. In den kommenden Monaten möchte ich jedoch wieder für mehr Abwechslung sorgen und Comics, Mangas und Romane gemischt vorstellen. Aktuell lese ich den Roman Isoliert, welcher mir bisher sehr gut gefällt.

Privat war der Jänner bis auf eine größere Feier und ein paar Unternehmungen mit Freunden sehr ruhig, was ich als angenehmen Start ins neue Jahr empfinde.

Das wars soweit von meiner Seite und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

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