Nerd.Ics liest … Lesetagebuch #3

What If: Miles Morales #1

Autor: Cody Ziglar
Zeichner: Paco Medina
Verlag: Marvel

Wenn eine Mini-Serie mit MIles Morales rauskommt, kann ich fast nicht wiederstehen und dachte mir ich nehme die 5 Hefte gehende What If … Serie mit.
Das Fazit zu dem Heft kann ich relativ kurz halten, ich bin nicht der größte Fan von What If… Geschichten, lasse mich dahingehend aber gerne vom Gegenteil beweisen vor allem weils ja Miles Morales ist.
Ich glaube ich spoilere auch nicht zu viel wenn ich sage, dass die Storyline sich darum dreht das Miles das Supersoldatenserum nimmt und zu Captain America wird und das es glatte stumpfe Agenten-Action gibt. Ist ganz nette Unterhaltung für zwischendurch, nicht mehr und auch nicht weniger. Ich werd die restlichen 4 Hefte auch noch mitnehmen und mich einfach überraschen lassen. Die Erwartungen sind eher dahingehend mich locker flockig unterhalten zu lassen und genau das hat Heft #1 gemacht.


X-Men (2021) #1 – #3

Autor: Gerry Duggan
Zeichner: Pepe Larraz
Verlag: Marvel

Wir haben eine neue X-Men Serie, welche auch im deutschen demnächst starten wird und da ich vor allem zu Beginn der letzten Serie auch ganz begeistert von Hickman war (was sich dann später etwas änderte) dachte ich mir ich öffne die Büchse der Pandora und steige und den großteil der „x-Serien“ ein und werde euch natürlich laufend dazu berichten.
Da ich zwar den großteil der ersten Hefte der aktuellen Ongoing daheim liegen habe, aber Heft 4 noch auf sich warten lässt, konnte ich stand jetzt nur bis Heft 3 lesen und bringe euch mal ganz kurz meinen Eindruck zu dem ganzen.
Ich muss gleich vorweg mal sagen das ich den Aufhänger mit den X-Men als Einsatztruppe welche im Central Park stationiert ist und dort Gefahren bekämpft einfach großartig finde und etwas dieses etwas abgehobene „auf Krakoa leben“ entschärft und ich will damit nicht sagen, dass ich Krakoa als Kontrukt nicht sehr gut finde, aber irgendwie hat der Bezug zur restlichen Superheldenwelt meiner Meinung nach etwas gefehlt. Zumindest in den Stories die ich gelesen habe.
Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits wurde auch, zumindest in den ersten drei Heften, etwas entschärft und zwar das man die X-Men Hauptserie nicht standalone lesen konnte bzw nur schwer lesen konnte, ohne zu wissen was in den anderen Serien abgeht und dies wiederum vor allem im deutschsprachigen Raum dann etwas problematisch wird, wenn die Serie in Heftform kommt und die wenigen Serien die es zu uns schaffen dann aber im Trade erscheinen.
Die Aufhänger der ersten drei Hefte sind schon mal gut, ein paar neue Gegenspieler treten auf und es werden eigentlich gleich zwei Story-Arcs aufgerissen und man muss jetzt einfach sehen wo sich die Serie hin entwickelt. Ich bin auf jedenfall gespannt und motiviert im X-Universum drinnen zu bleiben.


Wonder Woman #775 – #784

Autor: Becky Cloonan, Michael W. Conrad, Vita Ayala, Jordie Bellaire,
Zeichner: Marcio Takara, Skylar Patridge, Andy MacDonald, Paulina Ganucheau,
Verlag: DC

Es war ein langes und leserreiches Wochenende wie auch dieser Block jetzt zeigt, ich hab insgesamt 10 Wonder Woman Hefte am Stück gelesen und bin somit vom ersten deutschen Paperback, zu dem ihr die Rezension hier findet, über zwei Story-Arcs nun beim aktuell beginnenden Min-Event „Trial of the amazones“ angekommen.
Die ersten Hefte nach Dark Knights Death Metal fand ich richtig stark, die ganze Story rund um das Erwachen von Diana in Asgard und somit dem „Afterworlds“ Story-Arc, welcher dann doch noch einige Hefte länger ging (bis 779) und Diana inklusive Begleitung durch diverse Welten brachte. Weitere Details kommen nun im Spoiler-Teil.

Für ein bisschen Spoiler-Content, bitte hier klicken!!! Wie oben schon erwähnt ist Diana bis Heft 779 noch in diversen Dimensionen und Welten unterwegs immer auf der Jagd nach Janus. Begleitet wird sie von Deadman, aber auch weiterhin von Siegfried. Deadman hat Janus eine Falle gestellt und transportierte sie nicht auf die Erde sondern in die Dimension „The In-Between“, welche wir schon aus den ersten Heften kennen, wo Diana immer dann landete wenn sie auf Asgard gestorben ist. Lange Rede kurzer Sinn, Janus wird von der Reisegruppe überwältigt, an die Götter im Olymp ausgeliefert und bekommt ihre Strafe. Heft 780 ist dann ein Special, da es die Heimkehr von Diana auf ihre Erde zeigt, wie sie die Helden der Justice League trifft, ihre Mutter wieder sieht und auf Themyscira zurückkehrt. Ein ganz nettes Heft, dass auf jedenfall die Brücke schlägt zum nächsten Story-Arc, welcher aber auch nur, meiner Meinung nach ein Filler ist um Diana wieder ankommen zu lassen auf der Erde und alles für das Mini-Event „Trial of the Amazones“ vorzubereiten. Sie bekommt es in ein paar kleinen Intermezzos mit Edgar Cizko zu tun, es tauchen Wonder Woman Doubles auf der ganzen Welt auf, welche im Kampf dann zersplittern und Diana macht sich auf den Weg zu Siegfrieds Grabstätte um dort sein Schwert zu begraben. Hierbei wird sie wieder von einem großartigen Deadman begleitet. Das erledigt, macht sie sich daran die Sache mit den Wonder Woman Doubles zu klären, hierbei trifft sie auch endlich wieder auf Steve trifft und somit auch deren erste Begegnung stattfand. Es stellt sich schnell raus das der IMage-Maker aus der Spiegelwelt hinter den Doubles steckt, selbiger wird besiegt und damit endet auch Heft 784 und der zweite Story-Arc den ich gelesen habe. Als Zweitstory war in den letzten Heften dann schon die vorbereitende Story „Road to the trial of the amazones“ drinnen, welche auch mit Heft 784 dann abgeschloßen ist und somit alle Stories im Wonder Woman Kosmos auf das kommende Event zulaufen.

Kommen wir nun zu meinem Fazit dieser Lesereise. Ich muss sagen ich bin richtig begeistert von der Wonder Woman Serie, welche super abliefert und gute Unterhaltung bringt. Auch wenn der zweite Teil von „Afterworlds“ teilweise etwas langatmig war, so war es auch eine Auflockerung danach wieder ein klassischen Actionabenteuer auf der Erde zu erleben und jetzt bin ich mega gespannt auf das kommende Event.
Natürlich werde ich an der Serie dranbleiben, da sie weiterhin einer meiner Top Favoriten aktuell ist.

Nerd.Ics liest … Lesetagebuch #2

Deathstroke Inc. #1 – #5

Autor: Joshua Williamson
Zeichner: Howard Porter (#1 – #4), Paolo Pantalena (#5)
Verlag: DC

Eine weitere DC Serie in die ich mit Nummer 1 nun einsteige und noch dazu zu einem Charakter von dem ich nur einmal eine Solo-Serie zu gelesen habe und zwar einen Band aus der New52 Serie. Ansonsten kenn ich Deathstroke nur aus diversen Suicide Squad Bänden und in so mancher Serie als Nebendarsteller. Somit dachte ich mir steigen wir mal in die Serie ein und schauen uns die ersten 5 Hefte an, was ja in etwa einem Paperback entspricht.

In der Spoiler Sektion könnt ihr etwas mehr zum Inhalt der Serie und der einzelnen Hefte lesen, aber da ich ja versprochen habe Spoilerfrei so weit es geht zu berichten, gibt’s hier nur mehr noch kurz mein Fazit und wie auch schon in Tagebucheintrag 1 ein kurzes Statement ob ich an der Serie dranbleiben werde.
Ich muss ganz ehrlich sagen die ersten drei Hefte waren eher ziemlich flach und mit stumpfer Action gespickt und inhaltlich nicht wirklich relevant, bis auf ein paar kleine Infos. Aber ab Heft 4 hat meiner Meinung nach die Handlung dann etwas Fahrt aufgenommen, da sich dann ja auch die wahren Absichten von T.R.U.S.T. herauskristallisieren. Der Cliffhanger am Ende von Heft 5 war ganz nett, aber ich muss trotzdem sagen das schon etwas mehr kommen muss um mich weiter an die Serie zu binden. Ich hab jetzt mal die Hefte bis inklusive dem serienübergreifendem Event „Shadow War“ vorbestellt und danach werde ich mal schauen ob mich die Serie länger fesselt.


Für ein bisschen Spoiler-Content, bitte hier klicken!!! Wir werden ziemlich straight in die Handlung geworfen und sehen Deathstroke und Black Canary auf einer Geheimmission die sich gegen H.I.V.E. richtet. Das Ganze läuft in einer künstlich erschaffenen Umgebung, welche eine Art Trainingscenter für Agenten ist. Wir lernen auch gleich die Leiterin von T.R.U.S.T. Juliette Ballantine kennen und ihren nerdigen Assistenten Hiro Okamura aka Toyman. Allen beteiligten geht die Mission zu langsam voran und nur Black Canary drängt auf diskretes vorgehen. Jedoch ist diskretes Vorgehen nicht unbedingt Deathstroke’s Art zu arbeiten. Nach dem großen Angriff stellt sich heraus das die Menschen von H.I.V.E. als Inkubatoren benutzt haben und in ihrem inneren sich nanotechnik in Form von Bienen befindet. Es stellt sich heraus das sich das Duo auf einer Mission zur gefangennahme der H.I.V.E. Queen befindet und selbige Mission auch erfolgreich durchführt. Heft 2 läuft nach dem gleichen Schema ab, nur dass es diesmal in den Orbit geht und dort muss eine, von Cyborg-Superman befallene Raumstation zurückerobert werden. Heft 3 steht wieder im Zeichen einer Mission und dieses mal geht’s in eine Geschichte die Cheetah sich eigens erschaffen hat um sich ihre eigene Zuflucht zu kreieren. Von der Storyline her definitiv die beste der drei Missionen und Deathstroke auf einem Einhorn hat auch was. Gegen Ende von Mission 2 und auch 3 erfahren Slade und auch Black Canary immer wieder das T.R.U.S.T. nicht unbedingt die super-duper Organisation ist die sie vorgibt zu sein. Es stellt sich auch raus das Black Canary eigentlich von Oracle beauftragt wurde eine Fall rund um gestohlenes Batman Equipment zu lösen. Oracle gibt an Black Canary den Befehl Slade zu töten und in Heft 4 entbrennt ein eher kurzer und nicht ganz so aufregender Kampf der beiden, welcher in einem Waffenstillstand endet um die Vorgänge rund um T.R.U.S.T. aufzuklären. Juliette Ballatine ist die neue Libra und wurde von Dr. Destiny beauftragt diverse Schurken zu fangen und zu rekrutieren. Die Idee war mit Deathstroke einen Schurken und mit Black Canary eine Heldin an Bord zu haben und somit ein gewisses Gleichgewicht zu erstellen. Die Legion of Doom greift an und am Ende von Heft 4 landen ein schwer verletzter Deathstroke und Black Canary in der Ghost-Zone am Eingang des Haunted House. Heft 5 schließt das ganze dann mit einem Run durch das Haunted House und der Auflösung das ein T.R.U.S.T. Council sich organisiert hat um Geld mit Heldentaten zu machen um selber mächtiger zu werden. Heft 5 endet dann damit das Deathstroke kurzerhand einige Mitglieder unter anderem auch Libra tötet und sich selbst auf den Thron setzt.

Elektra: Black, White and Blood #1 + #2

#1
Autor: Charles Soule, Leonardo Romero, Declan Shalvey,
Zeichner: Mark Bagley, Simone D’Armini,
Verlag: Marvel

#2
Autor: Peter David, Al Ewing, Greg Smallwood,
Zeichner: Greg Land, Rod Reis,
Verlag: Marvel

Ein Konzept mit dem mich Marvel in den letzten Monaten schon zweimal abgeholt hat, geht nun in die nächste Runde und zwar die Black, White and Blood Reihe. Nachdem ich schon die Wolverine und Carnage Stories gelesen habe (auf Deadpool warte ich noch) hab ich mir nun die ersten beiden Hefte von Elektra reingezogen.
Ich fand viele Dinge bei meinen ersten Berührungspunkten mit der Reihe gut, aber auch einiges nicht so toll. Zum einen fand ich es großartig welche Autoren und Zeichner sich an diesen Reihen beteiligt haben, aber ich fand auch den Qualitätsunterschied zwischen den Stories schon sehr hoch, wobei einiges natürlich auf subjektive Meinung und Geschmack zurückzuführen ist.
Kommen wir nun zu Elektra und den ersten 6 Stories, ich werd hier mal nichts zu spoilern, da es ja nur ganz kurze Stories sind. In Heft 1 war der Beginn irre stark und gleich die erste Story von Charles Soule fand ich super gut und Mark Bagley zeigt vorallem was für ein großartiger Künstler er ist.
Story 2 hab ich schon wieder vergessen bzw verdrängt und die dritte Story war ganz ok und wurde vor allem durch den Zeichenstil stark gepusht.
Heft 2 hat auch wieder drei Geschichte drinnen und auch hier wieder große Namen, Peter David und Greg Land bringen eine solide Story 1 und dann kam mit Al Ewing ein Autor den ich unheimlich gerne mag und der vor allem bei Carnage: Black, White and Blood vielleicht die beste Story abgeliefert hat. Hier jedoch war die Story ein „eher nix“ und zwar auf ganzer Linie. Eher langweiliger Inhalt und mit dem Zeichenstil kann ich leider gar nichts anfangen.
Story 3 kommt dann komplett ohne Text aus und somit muss dann der Zeichenstil auch um so besser sein und das war er auch. Sehr schön anzusehen und ein solider Abschluß.
Als Fazit muss ich sagen wieder für mich ein großes auf und ab in Sachen Qualität, die eine oder andere Highlightstory, aber auch ein oder zwei Geschichten die ich nicht gebraucht hätte. Wie immer natürlich eine sehr subjektive Meinung und zum Thema ob ich in der Serie drinnen bleibe, es gibt nur 4 Hefte und Nummer 3 und 4 sind bei mir shcon geordert, somit werd ich an der Serie natürlich bis zum Ende dran bleiben.


She-Hulk #1 + #2

Autor: Rainbow Rowell
Zeichner: Roge Antonio
Verlag: Marvel

Es gibt ja einige Serien Neustarts bei Marvel derzeit, aber der Titel auf den ich mich vielleicht am meisten freue bzw gefreut habe, ist die Soloserie von She-Hulk. Ein Charakter zu dem ich unter anderem schon die ersten Hefte aus dem Dan Slott Run gelesen habe und vor allem den Run von Mariko Tamaki, welchen ich unheimlich abgefeiert habe. Was macht She-Hulk für mich so interessant? Naja zum einen natürlich viel aus ihrem Leben als Anwältin und dann halt die Kombination mit ihrem SuperheldInnen Dasein. Da wiederum auch das sie selbiges ganz klar auch vermischt, es keine große Heimlichtuerei um ihre Person gibt und das sie gelegentlich auch großartige Team-Ups am laufen hat.
Die Erwartungen sind dadurch bei mir schon dezent groß, aber ich bin auch realistisch genug um zu wissen das die ersten zwei Hefte vermutlich nicht gleich zeigen werden in welche Richtung es geht. In der Spoiler-Box findet ihr dann wiederum mehr zum inhaltlichen der Serie und weiter unten kommt dann mein Fazit!


Für ein bisschen Spoiler-Content, bitte hier klicken!!! Heft 1 zeigt uns ein nettes Treffen mit Titania und auch das die beiden irgendwie auf ihre Art Freundinnen geworden sind. Es findet ein kurzes Scharmüzel der beiden statt und endet in einer Abmachung sich immer wieder mal zum kloppen zu treffen. Also eine Art Fight Club Ding und ich bin mir sicher das mit Titania im Laufe der Serie noch was kommen wird. Wir erfahren auch das Jennifer komplett pleite ist und eigentlich auf der Straße sitzt und einen neuen Job angenommen hat der quasi ihr letzter Anker ist um über Wasser zu bleiben. Auch ihre Wohnungssituation ist dadurch nicht perfekt, jedoch springt mit Janet vvan Dyne ihreszeichens als WASP bekannt, welche ihr ein Appartement zur Verfügung stellt.Hier befinden sich auch zufällig noch Jeniffers Kleider und es gibt auch eine Badewanne. In der Badewanne angekommen, wird sie plötzlich durch einen Einschlag erschreckt und stürmt zur Tür. Dort angekommen sieht sie einen alten und vor allem totgeglaubten Bekannten vor der Tür stehen. Jack of Hearts ist wieder unter den Lebenden. Ich muss ehrlich sagen ich weiss nicht allzuviel über ihn und hab ihn nur im Avengers Event Heldenfall als lebende Bombe erlebt und glaube das er seitdem nie mehr so richtig unter die Lebenden gebracht wurde. Heft 2 kann man kurz in zwei Teile gliedern, der erste Part beschäftigt sich mit der Vergangenheit von Jack of Hearts, mit seinem Kampf gegen seine atomare Aufladung und wie er damit zurecht kam. She-Hulk und er diskutieren auch darüber ob man die Avengers verstädnigen sollte, was er aber ablehnt. Gleichzeitig finden sie raus das er zum ersten mal seit seiner Teenie-Zeit wieder Hunger, Durst und Müdigkeit verspürt. Am nächsten Morgen sehen wir eine top motivierte She-Hulk im Anwaltskostüm in ihre neue Kanzlei spazieren und ganz zum Schluß im letzten Panel wird uns auch noch gezeigt das jemand Jack und Jennifer beobachtet. Sprich es endet mit einem Cliffhanger!

Als Fazit muss ich sagen, mir hatts als Einstieg ganz gut gefallen. Das Setting mit allen Figuren die erscheinen lässt auf einiges an spannendem hoffen und ich freue mich auf Heft #3 und ja ich werde natürlich an der Serie dranbleiben! Es ist ja schließlich She-Hulk!

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