Nerd.Ics liest … Family Tree 1: Setzling

(c) Splitter Verlag

Ich hab mich nach längerer Zeit wieder mal an einen Comic aus dem Hause Splitter rangemacht und dachte mir wenn dann gleich einen vom großartigen Jeff Lemire.

Kernfakten:

Titel: Family Tree 1: Setzling
Autor: Jeff Lemire
Zeichner: Phil Hester, Eric Gapstur, Ryan Cody
Seiten: 96
Sprache: Deutsch
Verlag: Splitter Verlag

Ich hab mich in letzter Zeit wieder sehr stark im Superhelden-Sektor bewegt und deswegen ist eine unheimlich erfrischende Abwechslung mal wieder einen Comic vom Splitter Verlag vor mir liegen zu haben.
Ich hab eigentlich noch gar nicht so viel von Jeff Lemire gelesen, eigentlich nur Black Hammer, einen Old man Logan Story und ein bisschen was von Moonknight und da ich eh mehr von diesem Autor lesen wollte und gerade bei Splitter eine neue Serie gestartet wurde, dachte ich mir ist der Zeitpunkt eigentlich perfekt.

(c) Splitter Verlag

Aber nun zur Story:
Wir schreiben das Jahr 1997 und befinden uns im ländlichen Maine in der Stadt Lowell. Das ganze erfahren wir von einer/einem ErzählerIn der uns durch die ganze Story führt und wir erfahren auch das die Person in der Zukunft ist und das Jahr 1997 laut dieser Person das Ende der Welt einläutet. Jedoch sei auch gleich gesagt, dass die Welt wohl doch nicht ganz untergegangen sein muss, da es auch später darum geht wie die Stadt wohl heute aussieht und somti darauf geschloßen werden kann das noch immer ein relatives Leben existiert.
Wir sehen eine Kassiererin namens Loretta die in einem Supermarkt ihrer Arbeit nachgeht und dabei informiert wird, dass die Schule ihres Sohnes wieder einmal angerufen habe.
Daraufhin packt sie ihre Tochter namens Meg in den Wagen und macht sich auf den Weg zur Schule. Während sie im Auto sitzen, inofrmiert Meg ihre Mutter das sie einen Ausschlag am Unterarm habe und zeigt ihn daraufhin. Ihre Mutter meint das sie dann Zuhause etwas draufmachen würde.
In der Schule angekommen erfahren wir das Loretta’s Sohn namens Johsua, wegen besitzes von Marihuana dezent in Schwierigkeiten ist in der Schule, der Direktor Loretta damit konfrontiert und die Situation eskaliert. Ein Argument des Direktors ist, das Fehlen eines Vaters im Leben von Joshua. Es stellt sich raus das der Mann seine Frau und die beiden Kinder plötzlich verlassen hat.
Während dieser Auseinandersetzung sitzt Meg am Gang und wartet, als ihr plötzlich ein großer älterer Mann erscheint und ihr eine Tüte gibt.
Szenewechsel, die Familie ist inzwischen Zuhause und sitzt beim Abendessen, als Meg wieder auf ihren Ausschlag hinweist und meint er sei gewachsen, als sie den Unterarm zeigt, sehen wir einen Ausschlag der immer mehr wie Holz aussieht. Meg beichtet ihrer Mom das sie von einem älteren Mann eine Tüte bekommen habe, mit einem Mittel das helfen würde. Meg meint noch zusätzlich das sie auch am Rücken Ausschlag habe und als sie ihre Kleidung hebt sehen wir einen Ast inklusive Blat der am Rücken wächst.
Wieder ein Szenewechsel und wir sehen wie die Familie am Weg ins Krankenhaus von einem Auto gerammt wird und sofort von einer Gruppe Männern angegriffen wird. Als die Situation aussichtslos erscheint, taucht plötzlich der ältere Mann mit einer Schrottflinte auf und hilft der Familie und erwähnt beiläufig dass er Loretta schon lange nicht mehr gesehen habe und auch der Erzähler klärt uns dann auf das es sich um den Großvater der Kinder handle.
Soweit die Handlung von Heft 1 und wie es in den restlichen drei Heften weitergeht, könnt ihr dann gerne im Band nachlesen.

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Kommen wir nun zu meinem Fazit und als erstes möchte ich gleich mal herausheben wie wunderschön und edel der Comic verarbeitet ist. Man bekommt hier einen hochwertigen Hardcover-Band der sich einfach gut beim lesen anfühlt. Unterstützt wird das ganze von wunderschönen Zeichnungen, die ich persönlich als großartig empfunden habe.
Jetzt zur Story, Jeff Lemire baut hier ganz klar eine größere Story auf und das sollte man bei diesem Band auch berücksichtigen, da vor allem die ersten drei Hefte sehr viel mit inhaltlichem Aufbau der Story zu tun haben und man hier sehr viele Infos zu der ganzen Welt und Szenerie bekommt. Aber man merkt gerade gegen Ende des Bandes hin, dass wir hier vermutlich in den folgenden Bänden eine Story bekommen werden die noch richtig in Fahrt kommt. Zumindest hoffe ich das und somit fällt mein Urteil zu Bands sehr gut aus, mit der Anmerkung das aber in den nächsten Bänden definitiv die Story in die Gänge kommen muss.
Für mich definitiv eine Serie die ich weiter verfolgen werde.

NERD.ICS LIEST…STRANGE ACADEMY 1

Nach einer längeren Blog-Pause meinerseits, werden jetzt wieder öfter Rezensionen und sonstige Artikel kommen. Dies bedeutet Nerd.Ics liest ab jetzt nicht nur mehr und produziert Podcast-Folgen (siehe Comic-Gequatsche auf Spotify, Deezer, iTunes und sonstigen) sondern ich schreibe auch wieder!

Und auch vom Stigler persönlich soll ich allen da draußen ausrichten, dass er bald wieder in schriftlicher Form auf diesem Blog erscheinen wird!

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Im Marvel Universum wird ein Zauberschule gegründet auf die Wesen aus allen Universen und Dimensionen gehen! Klingt irgendwie nach Marvel-goes-Harry-Potter, macht aber unheimlich Laune und Lust auf mehr!

Kernfakten:

Titel: Strange Academy
Autor: Skottie Young
Zeichner: Humberto Ramos
Seiten: 156
Sprache: Deutsch
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Skottie Young als Autor immer etwas umstritten befindet sich hier in einer Storyline und Umgebung die, wie ich finde, perfekt zu seinem Schreibstil passt. Er kreiert eine Story rund um die Strange Academy die mich von Anfang an so richtig gecatcht hat.

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Nun zur Story:
Wer die aktuelle Dr. Strange Reihe liest, hat schon ein paar Anspielungen auf die Strange Academy mitbekommen und nun bekommen wir endlich die Story mit den Background-Infos dazu. Dr. Strange hat zusammen mit anderen Zauberern in New Orleans die Strange Academy gegründet, wie der Name schon sagt, eine Schule für Wesen mit magischen Fähigkeiten. Grund dafür ist, wie wir von Dr.Vodoo erfahren, das magische Ereignisse vermehrt im Universum vorkommen und es somit notwendig war eine Schule für angehende Zauberer zu gründen.
Soweit so gut, wir werden zu Beginn des Comics mit Emily Bright bekannt gemacht, einem jungen Mädchen, das einen Brief an Dr. Strange schreibt in dem sie ihm ihre Fähigkeiten beschreibt und gleichzeitig sehen wir sie wie sie in ihrem Alltag Magie einsetzt und ihren Hund nach einem Unfall wieder heilt.
Nachdem sie den Zorn eines Baumes auf sich zieht, taucht aus dem Nichts Zelma Stanton, eine Schülerin von Dr. Strange, auf und eilt Emily zur Hilfe.
Zelma berichtet Emily das sie an Dr. Strange’s Schule angenommen wurde und mit ihr nach New Orleans kommen kann.
Daraufhin werden wir mit auf ihren ersten Tag in der Academy genommen und lernen die anderen Schüler, sowie eine Auswahl der unterrichtenden Zauberer kennen.
Natürlich läuft in der Academy der Schulalltag nicht komplett nach Plan ab und diverse mehr oder weniger gefährliche Dinge passieren. Aber mehr dazu könnt ihr dann im Band selber nachlesen.

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Kommen wir nun zu meinem Fazit:
Als aller erstes möchte ich gleich mal anmerken, das der Comic wunderschön gezeichnet ist und mich auch sehr stark an die Coming of Age Comics aus der PaninInk Reihe erinnert, in welcher er im übrigen auch perfekt reinpassen würde.
Skottie Young liefert hier für mich einen unheimlich schöne Story ab, welche mich von der ersten Seite weg so richtig gehooked hat und mich so richtig reingezogen hat. Das Tempo passte für mich bis zur letzten Seite und ich hab den Comic in einem Rutsch weggelesen. Auch der obligatorische Cliffhanger am Ende ist natürlich dabei und die Vorfreude auf Band 2 steigt dadurch nochmal um einiges.
Auch in Sachen Einsteigerfreundlichkeit, kann ich den Band nur wärmstens empfehlen, da man keine Vorkenntnisse benötigt und einfach drauf loslesen kann!

Danke an Panini Comics für das Rezensionsexemplar!

Der Worst Case ist da …

und das heißt simpel gesagt, dass der Blog bis auf weiteres pausiert. Der Grund ist ganz simpel: Nach vier Jahren bloggen habe ich einfach keine Lust mehr …

Das heißt aber nicht, dass der Blog für immer pausiert. Es gibt noch ein paar fertige Beiträge, die in der nächsten Zeit kommen werden und die nächsten zwei Comic-Gequatsche Folgen kommen auch noch.

Was die Zukunft von Superbros angeht, wird derzeit noch intern diskutiert und wir werden euch zeitnah darüber informieren.

Geplante große Specials, wie der Bat-May und Gruselween/Masters of Horror, sowie der Adventskalender kommen definitiv, wenngleich vielleicht nicht in der Form wie sie ursprünglich angedacht waren.

Die Beiträge von Nerd.Ics erscheinen weiterhin, aber ohne fixes Zeitfenster.

Kurz gesagt pausiert alles von DerStigler; Comic-Gequatsche & die Nerd.Ics Rubriken laufen weiter, während Superbros gerade im Gespräch ist.

Soweit ist alles Wichtige gesagt. Wenn ihr wollt, könnt ihr unseren Instagram Accounts folgen:

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felixneumaier

Ich bedanke mich bei allen Lesern für die langjährige Treue. Wir lesen uns definitiv wieder, aber jetzt brauche ich mal eine Pause. 4 Jahre bloggen wird ganz schön anstrengend und langsam will ich mich anderen Dingen zuwenden. Besonders der Audiobereich reizt.

Wir lesen, beziehungsweise hören uns beim nächsten Mal hier, oder auf einer anderen Plattform!

Nerd.Ics liest … Spider-Man: Cadaverous

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten:  140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Eine Vater-Sohn Story mit sehr viel Tiefgang, einer Teenager-Lovestory und geballter Spidey-Action.

Kernfakten:

Titel: Spider-Man: Cadaverous
Autor: J. J. Abrams, Henry Abrams,
Zeichner: Sara Pichelli,
Seiten: 140
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Vater und Sohn Abrams wagen sich an eine Spidey Alternativstory ran und spannenderweise ist die Vater-Sohn Beziehung auch ein großes Thema dieses Comics. Aber mehr dazu jetzt bei einem kurzen Überblick über den Inhalt.

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Wir werden mitten in die Handlung geworfen und sehen ein vom Kampf gebeuteltes New York und einen ebenfalls vom Kampf gebeutelten Peter Parker, welcher von Mary Jane gefunden wird. Der Schurke Cadaverous hat offensichtlich New York angegriffen und Spidey hat sich ihm selbstlos entgegengeworfen. Während Peter und Mary quatschen greift Cadaverous erneut mit seinen Helfern an und Mary Jane wird tödlich verletzt, fällt in den Fluss runter, Peter kann sie zwar noch auffangen, aber schon im nächsten Panel, welches ihr Begräbnis zeigt, sehen wir das jede Hilfe zu spät war.

Was wir bei der Beerdigung auch sehen, ist ein kleiner rothaariger Junge, der eindeutig wie der Sohn von Mary Jane und Peter aussieht. Wir springen 12 Jahre weiter und sehen denselben Jungen als Teenager wie er seinen Alltag an einer Highschool begeht und dabei schon mal den Schul-Bully ordentlich vermöbelt. Sein Name ist Ben und er hat überdurchschnittliche Kräfte für einen Teenager. Nach der Prügelei und einer Standpauke vom Direktor wird er von seinem extra eingeflogenen Vater Peter Parker abgeholt. Wir erfahren das er eigentlich bei seiner Tante aufwächst und Peter damals nach dem Tod von Mary Jane abgehauen ist, um als Journalist in Krisengebieten zu arbeiten und auch das er beim Kampf mit Cadaverous eine Hand verloren hat.

Ben lernt beim Nachsitzen die rebellische Ito Faye kennen, verliebt sich in sie und zieht mit ihr verkleidet zum sprayen durch die Stadt. Da er kein Kostüm hatte, nahm er sich auf die schnelle, dass alte Spidey Kostüm seines Vaters und erregt sofort die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, da Spidey ja für mehr als 12 Jahre nicht mehr gesehen wurde. Wer wissen will, wie das Vater-Sohn-Verhältnis sich weiterentwickelt, welcher alte Schurke wieder auftaucht und ob Ben am Ende das Herz des Mädchens gewinnt, muss dann selber im Band nachlesen.

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Mein Fazit kann hier eigentlich kurz und knapp ausfallen. Wir bekommen genau das, was im Infotext steht, nämlich eine wunderbare Alternativ-Story zum eigentlichen Spider-Man Kanon, eine Story mit einem unheimlich komplexen und gut geschriebenen Vater-Sohn Konflikt und immer noch genug Action, damit auch die Action-Fans auf ihre Kosten kommen.

Ein Band, den man auch getrost einem Einsteiger in die Hand drücken kann oder auch jemanden, der wenig mit Comics am Hut hat, da es einfach eine super solide Story ist, bei der man auch noch den wunderschönen Zeichenstil von Sara Pichelli hervorheben muss. Der Comic ist einfach wunderschön gezeichnet.

Nerd.Ics liest … Undiscovered Country Vol 1: Destiny

Snyder und Soule erschaffen eine Zukunftsdystopie unserer Erde, die vor allem durch das Schreiben und Worldbuilding zweier großer Autoren besticht und so eine unheimlich faszinierende und spannende Story ist.

Kernfakten:

Titel: Undiscovered Country Vol 1: Destiny
Autor: Scott Snyder, Charles Soule
Zeichner: Giuseppe Camuncoli
Seiten: 176
Verlag: Image Comics

Ich hab mich wieder mal an eine Story von Image Comics ran gewagt und mich diesmal für ein sehr vielversprechendes Autoren-Duo mit großen Namen entschieden. Zum einen Scott Snyder, dessen Batman Run eins meiner großen Projekte ist, welches ich hoffentlich bald abschließen kann und zum anderen Charles Soule, dessen Daredevil Run neulich bei mir am Lesestapel gelandet ist und gelesen werden will. Tolle Voraussetzungen, welche durch einen unheimlich spannend klingenden Klappentext abgerundet wurden.

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Worum geht’s in „Undiscovered Country“? Wir befinden uns in einer dystopischen Zukunft die, meiner Meinung nach ca 30 Jahre in der Zukunft liegen müsste, und wir sehen einen Helikopter gefüllt mit einigen Menschen auf dem Weg in die USA. Klingt auf den ersten Blick nicht gerade besonders, aber wir erfahren sofort, dass dies die erste Reise von Menschen in die USA seit 30 Jahren ist, da sich das Land voll und ganz von der Außenwelt abgeschottet hat. Warum und Wieso erfahren wir nicht wirklich und auch das wie wird nur kurz angeschnitten, aber es gibt große Mauern rund um das Land und diverse Verteidigungslinien, die das Eindringen verhindern.
Was ist nun aber der Zweck dieser Reise? Hierfür gibt es immer wieder Rückblenden, die uns zum einen das Team der Reisenden vorstellen und zum anderen auch Hintergründe über die Reise erklären und die erste Rückblende wirft uns eine Woche zurück nach Athen in Griechenland, welches in der Zone der Euro-Afrikanischen Allianz liegt. Zur Erklärung die Welt außerhalb der USA hat sich in zwei Großreiche aufgeteilt, auf der einen Seite die „Euro-Afrikanische Allianz“ und auf der anderen Seite die „Pan Asia“ Zone.
Aber nun zurück zur Rückblende, wir sehen Charlotte Graves, welche als Ärztin einen Patienten betreut, der am sogenannten SKY-Virus leidet und auch da erfahren wir die nächste wichtige Information, und zwar dass es ein Virus gibt welches droht die ganze Menschheit zu vernichten. In dem Moment taucht Pavel Bukowski, ein Veteran, auf und bittet Charlotte mitzukommen, da es eine wichtige Mission gäbe, an der sie teilnehmen sollte.
Wir werden wieder in die Gegenwart geworfen und sehen den Hubschrauber, der nun in amerikanisches Staatsgebiet eindringt und genau in dem Moment angegriffen wird und mitten im Nirgendwo notlanden muss.
Was ist aber nun der eigentliche Grund, warum eine Gruppe nach über 30 Jahren zum ersten mal in die USA reist und sich dieser Gefahr stellt? Die Antwort ist, die Welt hat eine Videobotschaft von einem Mann namens Dr Samuel Elgin aus den USA empfangen, welcher die Welt einladet in die USA zu kommen, da man ein Heilmittel für SKY habe und es mit der Welt teilen wolle.
Es stellt sich aber schnell raus, dass dies nicht so einfach ist, da die Vereinigten Staaten nicht mehr vereint sind, sondern es mehrere Gruppen gibt, die untereinander kämpfen und eine dieser Gruppen, welche angeführt wird vom „Destiny Man“ greift den Hubschrauber und daraufhin auch die Gruppe an. Die Gruppe kann sich, bis auf ihren Piloten, mit Hilfe eines Fremden in eine Höhle retten. Dieser Fremde stellt sich schnell als Dr Elgin raus und hier wird ihnen nun die genauere Situation der USA und auch, warum sie hier sind, erklärt.
Wie sich die Story entwickelt könnt ihr dann wie immer im Band selber nachlesen.

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Als allererstes kann ich alle beruhigen, so kompliziert, wie es in meiner Zusammenfassung zum Teil klingt, ist es überhaupt nicht, da Snyder und Soule es perfekt schaffen, diese Welt und die Story einem richtig gut näherzubringen und man merkt das gerade an dem Punkt, zwei Könner am Werk sind.

Zur Story kann ich nur sagen, man hat nach dem Band das Gefühl, einen Roman gelesen zu haben, jedoch fühlt man sich überhaupt nicht geschafft. Ganz im Gegenteil, man ist hungrig auf Band 2 und will wissen, wie die Story weitergeht. Natürlich ist es kein Zufall, dass im Jahr 2020 eine Story rauskommt, in der sich die USA mit Hilfe von Mauern 30 Jahre lang von der Außenwelt abgeschottet hat und dass es ein Virus gibt, welches die ganze Menschheit bedroht, Trump und Corona lassen grüßen.
Ich hatte unheimlich großen Lesespaß, wollte unbedingt mehr von dieser Welt sehen und bin jetzt schon in großer Vorfreude auf Band 2, welcher im März auf Englisch erscheinen wird und im Sommer dann auf Deutsch.

Für alle, die sich, so wie ich, an das englische Paperback ranwagen, sei gesagt, das Englisch ist nicht unbedingt geeignet für Anfänger, aber mit ein paar gefestigten Basics bekommt man den Band schon hin.
Da der Band eine Nummer 1 ist, ist er natürlich absolut einsteigerfreundlich und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung, da die Welt und die Story einfach so stark sind.

Nerd.Ics Lesetagebuch: Auf den Spuren längst vergangener Geschichten … Heldenfall / Marvel

Großes Comic-Event Kino zu Papier gebracht. Gebrochene Helden, die kurz vor ihrem kompletten Untergang stehen.

Kernfakten:

Titel: Hachette Collection 34: Avengers Heldenfall
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: David Finch
Seiten: 172
Verlag: Hachette / Marvel

Neues Jahr, neues Format! So in etwa war das Motto hinter der Idee, mal ein Format zu etwas älteren Stories zu machen bzw. auch das Leseverhalten von mir abseits von den ganz aktuellen Sachen hier in den Blog einzubinden. Ich werde in regelmäßigen Abständen immer wieder ein paar Gedanken zu älteren Storylines, die ich gelesen habe, wiedergeben. Ein Großteil davon werden Bände aus diversen Collections sein, da man auf die Art und Weise als relativ neuer Comic-Leser kostengünstig an klassischere Stories rankommt. Und da ich derzeit fast ausschließlich Marvel lese, war es auch klar, dass der erste Beitrag zu einem der Events von Marvel schlechthin kommen wird, nämlich Heldenfall von Brian Michael Bendis aus dem Jahr 2004. Dieser Comic sollte auch in späterer Folge einen großen Einfluss auf das MCU haben sowie auf die folgenden großen Marvel Team-up-Events.

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Der Ausgangspunkt der Story ist die Avengers Mansion in der gerade eine Gruppe von Avengers an einem Tisch sitzt und locker über diverse Dinge diskutiert, als ein Alarm ausgelöst wird. Ein Eindringling im Hinterhof. Vorm Tor steht „Jack of Hearts“, welcher zu diesem Zeitpunkt eigentlich tot sein sollte, da er sich in einer der vorangegangen Avengers Stories geopfert hat, um die Erde nicht zu gefährden, da er Nullenergie als gefährliche Strahlung verwenden kann.
Ant-Man Scott Lang eilt zum Tor, um nachzusehen, ob es wirklich Jack of Hearts ist und dann passiert die Katastrophe und Jack explodiert und reißt Scott Lang mit in den Tod.
Wir werden an den nächsten Schauplatz geschmissen, wo gerade Iron Man Tony Stark vor der UN Generalversammlung spricht und mitten in seiner Rede aus heiterem Himmel beginnt, den Delegierten von Latveria (Königreich von Dr. Doom) zu beschimpfen und zu bedrohen. Die nächste Katastrophe kann nur knapp von Black Panther und Wanda Maximoff aka Scarlett Witch verhindert werden, indem sie Tony aus dem Saal zerren. Später sollte ihm das auch seinen Posten als Außenminister der USA kosten und die Avengers die Unterstützung durch die UN.
Wieder zurück am Schauplatz bei der Avengers Mansion kommt es zur nächsten Katastrophe als, während sich die Helden beraten, ein Flugobjekt in die Mansion stürzt, sich aus den Trümmern Vision erhebt, vor den Augen der Helden schmilzt und aus ihm 5 Kugeln rauskommen, welche sich wiederum in 5 Ultron Roboter verwandeln. Nun stehen die Helden vor ihrer nächsten Prüfung und müssen es nicht nur, wie schon einmal, mit einem Ultron Roboter aufnehmen, sondern gleich 5.
Wir erleben in weiterer Folge, wie die Avengers an ihre Grenzen stoßen und alle auf ihre eigene Art und Weise „fallen“. Den Avengers wird eine große Prüfung nach der anderen an den Kopf geworfen und man fragt sich, wer hinter dem ganzen stecken könnte? Plötzlich taucht Dr. Strange auf und hat scheinbar die Erklärung für all das.
Mehr wird wie immer nicht gespoilert, da jeder gerne selbst in die Story reinlesen kann.

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Wow was für ein Event. Ich muss sagen, ich bin unvoreingenommen in den Band reingegangen und wollte einfach mal schauen, was mich erwartet. Man wird von den ersten Seiten weg sofort in die Story reingeworfen und will auch nicht mehr aufhören zu lesen, da es einfach zu spannend ist. Das Tempo der Story, das Bendis hier mit seinem Schreibstil anreist, ist einfach irre, aber gleichzeitig auch perfekt für diesen Inhalt. Die Avengers so gebrochen zu sehen und so angreifbar, war einfach nur krass und wurde vor allem durch den grenzgenialen Zeichenstil von David Finch unterstützt. Das Ganze grenzt vom Inhalt und vom Aussehen her schon fast an Perfektion und machte mir beim Lesen unheimlich Spaß.

Eine ganz klare Leseempfehlung von meiner Seite, ein Band, der in jede Collection gehört und vielleicht auch einer der Comics ist den man einem Comic-Neuling einfach in die Hand drückt und ihn damit mitten ins Geschehen werfen und vor allem mit Comics infizieren kann.

NERD.ICS LIEST … WOLVERINE DER BESTE: BLUTGERICHT

Wolverine prügelt sich in gewohnter Manier durch einige Schauplätze und Stories und unterhält dabei sehr gut. Die Sprüche sitzen und die Action rundet alles perfekt ab.

Kernfakten:

Titel: Wolverine der Beste: Blutgericht
Autor: Benjamin Percy
Zeichner: Viktor Bogdanovic, Adam Kubert,
Seiten: 172
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Da ich derzeit eigentlich versuche, alle laufenden X-Men Serien in chronologischer Reihenfolge zu lesen, hab ich lange überlegt, mir diesen Band zu holen. Aber ein Wolverine Comic lockt dann doch ganz einfach zu stark und ich kann auch gleich vorwegnehmen, das ich beim Lesen auch die Tatsache, dass man bei diesem Band bedenken muss, dass zwischen den jeweiligen Heften noch einiges in den anderen Serien passiert und dadurch an ein, oder zwei Punkten ein paar Zeitsprünge drinnen sind, gekonnt ausgeblendet habe.

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Wir werden zu Beginn sofort mitten in die Story geschmissen und man sieht einen ziemlich ramponierten Wolverine, der über den Leichen anderer X-Men kniet und sich scheinbar an nichts mehr erinnern kann.
Danach beginnt die eigentliche Story und es wird mit Hilfe von Rückblenden erklärt, was passiert ist. Die X-Men handeln von Krakoa aus mit Heilpflanzen für die ganze Welt und selbigen Handel wickelt die Hellfire Trading Company ab. Weiters wird auch mit Pollen gehandelt und hier setzt nun die Story ein, da immer wieder Lieferungen von Pollen auf unerklärliche Weise verschwinden und dann aber am Schwarzmarkt wieder auftauchen und illegal verkauft werden.
Wir springen zu einem dieser Orte, an dem ein Diebstahl erfolgte und sehen einen CIA Ermittler namens Jeff Bannister. Am Tatort sind einige Leichen, bei denen Selbsttötung festgestellt wurde, was noch mehr Fragen aufwirft.
Die X-Men reisen daraufhin nach Russland und treffen dort auf eine „Verehrer-Religion“ den „Orden X“, die Mitglieder nehmen beim Anblick der X-Men Drogen ein, verwandeln sich zu einer Art Monster und greifen selbige an. Was natürlich noch mehr Fragen aufwirft. Wolverine unternimmt seine eigenen Ermittlungen in Russland und parallel dazu beginnt auch Jeff Bannister mit seinen Ermittlungen.
Heft 2 springt dann zu einem ganz neuen Story-Arc, und zwar kommt Omega Red nach Krakoa, um sich dort als X-Men niederzulassen, aber Wolverine begrüßt ihn gleich mal ordentlich und er wird eingesperrt. Wolverine springt durch das Portal, durch welches Omega Red auf die Insel kam, landet in Paris, findet ein Auto voller Leichen und kehrt nach Krakoa zurück. Dort angekommen verhört er Omega Red, welcher ihm sagt, er sei unschuldig und die Erklärung für die ganze Situation würde er in bzw. unterhalb von Paris finden. Wolverine findet raus, dass Vampire hinter der ganzen Sache stecken und ein altbekannter Bösewicht betritt die Story.
Mehr könnt ihr dann wie immer im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Wie schon eingangs erwähnt, hab ich für mich beim Lesen ausgeblendet, dass diese 6 Hefte eigentlich in eine viel umfangreichere Story gehören und somit werde ich bei meinem Fazit darauf auch nicht weiter eingehen.
Man muss ganz klar sagen, dass dieser Band vor allem davon lebt, dass Wolverine ganz einfach ein Charakter ist, der super unterhaltet und somit machen eigentlich alle Stories aus diesem Band sehr viel Laune, haben mich immer mal zum Schmunzeln gebracht, aber auch in Sachen Action sehr viel geboten. Das Storytelling und die Schreibweise von Benjamin Percy ist sehr stark und hat ja auch schon in der einen oder anderen X-Men Serie überzeugt und hinzu kommt noch ein wunderschöner Zeichenstil der Wolverine perfekt in Szene setzt.
Ich weiß nicht, ob ich den Band als einsteigerfreundlich bezeichnen würde, da man hier trotzdem als Einsteiger vermutlich überfordert ist mit den vielen Schauplatzwechseln und dem ganzen Background der X-Men und wo sie gerade stehen. Hierzu sollte man vielleicht vorher zumindest House of X/Powers of X gelesen haben bzw. in die eine, oder andere chronologisch davor handelnde Serie reinschauen.
Alles in allem wurde ich sehr solide unterhalten und freue mich definitiv auf mehr in Sachen Wolverine.

NERD.ICS LIEST … SUPERGIRL: EINFACH SUPER

Ein weiteres Feuerwerk aus dem PaninInk Imprint, das mit einem genialen Kreativteam glänzt und eine sehr bewegende Story beinhaltet.

Kernfakten:

Titel: Supergirl: Einfach Super
Autor: Mariko Tamaki
Zeichner: Joelle Jones
Seiten: 208
Verlag: PaninInk/DCInk

Letztes Jahr war für mich „Harley Quinn Breaking Glass“ einer der besten Comics überhaupt und ich bin ein richtiger Fan vom PaninInk Imprint geworden. Als ich dann erfuhr, dass Autorin Mariko Tamaki, welche ich unheimlich schätze, sich mit Joelle Jones zu einem Team vereint hat und an einem DCInk Band arbeitet, war mir klar, dass ich das Ding unbedingt haben muss.

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Beginnen wir zuerst mal mit einem kurzen Einblick in die Story. Nach ein paar dramatischen Panels mit einer Art Komet, der auf der Erde einschlägt, kommen wir dann sogleich in eine typische amerikanische High-School, wo wir die drei Freundinnen Kara Danvers, Dolly Granger und Jennifer Bard antreffen. Kara wirkt wie eine ganz normale High-School Schülerin, ist, wie die anderen beiden auch, im Lauf Team der Schule und lebt bei ihren Eltern auf einer Farm am Land. Dolly ist die Rebellin in der Gruppe, immer ein bisschen Provokation im Spiel, aber eigentlich auch ein von Grund auf netter Mensch. Die Dritte im Bunde Jen ist Leistungssportlerin, möchte ein College-Stipendium als Läuferin bekommen, lebt sehr gesund, was sie den anderen beiden auch gerne mal aufs Auge drückt und ist sehr ehrgeizig. Die drei Mädels bekommen von ihrer Sportlehrerin auch Smartwatches zur Trainingsunterstützung angeboten, welche sie immer tragen müssen.
Wir erfahren, dass Kara eine Vergangenheit hat, über die in der Familie gerne geschwiegen wird, da sie nicht irdischen Ursprungs ist, sondern mit einer Raumkapsel vor ein paar Jahren ankam. Die Familie nahm sie auf und natürlich hat sie auch, wie sich jeder denken kann, spezielle Superkräfte.
Es wird uns auch die Stimmung innerhalb der Familie zu diesem Thema sehr gut nähergebracht und das, was ich an den PaninInk Comics so schätze, kommt wieder zum Tragen, nämlich dass wir auch sehr persönliche Einblicke in das Leben der SuperheldInnen bekommen und auch wie sie ihren Alltag bewältigen als junge Erwachsene.
Dann kommt endlich der große Tag und es findet ein Leichtathletik Wettbewerb in der Stadt statt, bei dem auch Scouts von diversen Colleges Vorort sind. Was wiederum für Jen die große Chance ist, sich zu beweisen. Doch dann kommt alles anders und während dem Laufwettbewerb setzt ein schweres Erdbeben ein, bei dem alle drei Freundinnen in große Gefahr geraten, jedoch Kara mit ihren Superkräften zuerst Dolly und dann auch Jen versucht zu retten. Bei Dolly gelingt ihr das, jedoch bei Jen versagen plötzlich ihre Kräfte und das Schlimmstmögliche tritt ein, Jen stürzt ab und stirbt.
Ich möchte hier meine Zusammenfassung beenden und wie immer könnt ihr gerne im Band lesen, wie es weitergeht.

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Was soll man hier noch großartig als Fazit schreiben? Wir haben ein Imprint, das, bis auf ein oder zwei Ausnahmen, eigentlich immer abliefert, ein Kreativteam, von dem ich bisher nur Gutes gelesen habe und eine Storyline, die sehr stark ist.
Vor allem der Part kurz nach Jen’s Tod war für mich am bewegendsten, da er sich mit einem unheimlich schwierigen Thema auseinandersetzt und zeigt, wie die Figuren mit dem Tod einer geliebten Person umgehen. Gerade hier hat die Autorin gezeigt, wie stark ihr Schreibstil eigentlich ist.
Den einzigen Kritikpunkt, den ich eventuell haben würde ist, das in der zweiten Hälfte des Bandes vielleicht nicht alle Details der Story ganz schlüssig bzw logisch für mich sind, was aber dem Band nicht wirklich schadet, sondern nur etwas ist, das einem bei einem so starken Titel, bei dem eigentlich alles überzeugt, auffällt, da es sonst nichts zu meckern gibt.
Es sei noch erwähnt, dass Joelle Jones nicht nur eine tolle Autorin, sondern, wie man in diesem Band perfekt sieht, auch eine wahnsinnig begabte Zeichnerin ist.
Wie immer bei PaninInk ist das ganze einsteigerfreundlich, da man keinerlei Vorkenntnisse braucht und die Story komplett losgelöst vom eigentlich Kanon ist.

Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3 | Comic-Gequatsche #14| Audio-Gedankenspiel

Da aller guten Dinge drei sind reden wir über die dritten Bände von Spider-Man: Miles Morales und Captain Marvel!


Captain Marvel BD 3 & Spider-Man: Miles Morales BD 3

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Mehr zu Captain Marvel & Miles Morales

NERD.ICS LIEST … AVENGERS BD. 3: KRIEG DER VAMPIRE

Es wird munter drauf losgepfählt und mit Kreuzen hantiert, da die Avengers auf Vampirjagd gehen und ein großer Konflikt innerhalb der Welt der Vampire ausbricht. Action, Action, Action und genug Inhalt, um den Band Lesenswert zu machen.

Kernfakten:

Titel: Avengers – Krieg der Vampire
Autor: Jason Aaron
Zeichner: David Marquez, Andrea Sorrentino,
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Es ist nunmehr Paperback Nummer 3 aus dem Avengers Run von Jason Aaron erschienen und als ich den Titel des Bandes sah, war ich etwas skeptisch, da ich nicht unbedingt großen Bock auf eine Vampir-Story hatte.

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Aber beginnen wir mal von ganz vorne und da ist zuerst in Heft 13 eine Einzelstory über die erste Iron Fist Fan Fei und wie sie den Drachen ihrer Heimatstadt besiegt hat. Eine ganz unterhaltsame Story, die auch irgendwie Lust auf ein oder zwei Hefte mehr gemacht hätte, aber vielleicht kommt da ja im Verlaufe des Runs noch etwas dazu.

Nach dem sehr unterhaltsamen ersten Heft geht’s ab in eine vier Hefte andauernde Vampirjagd, welche damit beginnt, dass Schloss Dracula in Transsylvanien brennt und der Hausherr auf der Flucht ist. Gleichzeitig erfahren wir, dass Blade aus der Gefangenschaft befreit wurde und sich den Avengers angeschlossen hat.
Aber was war der Grund für den Brand im Schloss und die Flucht von Dracula? Eine neue Fraktion unter den Vampiren, namens Legion of the unliving“ hat sich gegen Dracula erhoben und versucht ihn zu stürzen. Diese Gruppe wird angeführt von dem mysteriösen Shadow Colonel und noch ein paar anderen sehr zwielichtigen Vampiren.

Wir werden auch mitten in Blade‘s Befreiungsaktion seitens der Avengers geworfen und sehen, dass alle Avengers im Kampf gegen Vampire festsitzen und sich Blade sogar auf dem Flugzeug der Avengers rumprügeln muss. Eins der heftigsten Panels zeigt Captain America mit seinem Schild in einer Hand und einem Kreuz in der anderen bewaffnet und wenn man den Kontext nicht wüsste, könnte man meinen, er ruft zu einem „heiligen Krieg“ auf.

Roberto Reyes alias Ghost Rider, der ja auch derzeit ein Teil der Avengers ist, spielt mit seinen Flammen natürlich eine tragende Rolle im Kampf gegen die Vampire, wird jedoch auch von diversen Selbstzweifeln und einer anderen Macht, die ihn ins Dunkle ziehen will, geplagt.
Den Avengers gelingt es dann, den Shadow Colonel kurzzeitig festzunehmen und zu verhören, während gleichzeitig an der russischen Grenze, ein sehr stark gealterter, Graf Dracula auf die russischen Avengers, die sogenannte Winter Guard, trifft und um politisches Asyl bittet. Wie es dann weiter geht, könnt ihr gerne im Band nachlesen.

(c) Panini Comics

Nach meinen anfänglichen Vorbehalten gegenüber einer Vampirjagd, muss ich sagen, in dem Band bekommt man genau das geboten, was man zum einen von einer Avengers Story erwartet und zum anderen auch bei dem Titel erwarten kann. Vor allem das Auftreten von Blade lockert das Teamgefüge unheimlich auf und macht richtig Spaß. Auch die kleinen Twists in der Story bringen Spannung rein und vor allem beim Twist ganz zum Schluss fragt man sich, ob das Ganze eine Fortsetzung bzw eine weitere Bedeutung für die Marvel Welt bekommt.
Alles in allem wieder ein sehr solider, actionreicher Avengers Band, der mich definitiv dazu bringt, weiterhin die Serie zu verfolgen und mich schon auf Band 4 zu freuen.

Der Band ist eigentlich auch einsteigerfreundlich, da er wieder mit einem neuen Story Arc beginnt und man außer den Basics, welche, wie immer, perfekt im Vorwort erklärt werden, nichts wissen muss, um den Band zu lesen.

David Marquez rundet mit seinem sehr schönen und zu den Avengers passenden Zeichenstil den ganzen Band perfekt ab.


Vielen Dank an @nerd.ics für diesen tollen Beitrag! Schaut doch mal bei seinem Instagram vorbei!

NERD.ICS LIEST … ABSOLUTE CARNAGE VS. DEADPOOL | Review

Ich glaube als Beschreibungstext reicht hier vollkommen zu sagen, das Deadpool gegen Carnage und die ganze Symbionten Brut kämpfen muss. Dumme Sprüche und viel Blut sind vorprogrammiert.

Kernfakten:

Titel: Absolute Carnage vs Deadpool
Autor: Frank Tieri, Emily Ryan Lerner,
Zeichner: Marcelo Ferreira, Roberto Poggi,
Seiten:  112
Verlag: Marvel

Ich habe Absolute Carnage letztes Jahr so hart abgefeiert und dann sehe ich neulich das am US-Markt ein Sequel dazu rausgekommen ist und noch dazu ein „klassisches“ Deadpool vs auch noch. Mehr brauchte ich nicht um zum einen zu wissen, dass ich den Band haben muss und zum anderen das es ein Fest sein wird.

(c) Marvel

Aber zuerst mal zur Story und da geht’s gleich von Anfang an so richtig ab. Wir sehen Spiderman und Deadpool auf der Flucht vor einer größeren Menge an Schurken und man fragt sich sofort, was geht denn hier ab? Ganz einfach Deadpool wollte seinem Freund Spidey eine Freude machen und eine Überraschungsparty schmeißen und da er nicht wusste, wie Spideys richtige Identität ist, wusste er auch nicht, wer seine Freunde sind, und lud kurzerhand alle möglichen Feinde von ihm ein.

Alleine dieser Beginn hatte mich schon voll und ganz und ich kam aus dem schmunzeln nicht mehr raus.
Als die ganze Sache irgendwie geregelt wurde und die beiden davonkamen, war Spiderman natürlich stinksauer auf Deadpool und kündigte ihm die Freundschaft auf, bzw. stellte an ihn die Bedingung er solle in Therapie gehen und das ganze bei John Jameson in der Ravencroft Anstalt und alle aufmerksamen Absolute Carnage Leser wissen schon, das da doch etwas war. Deadpool geht unbewaffnet in die Anstalt und trifft dort auf einen Großteil der Brut von Carnage und muss sich unbewaffnet gegen eine Horde an Symbionten zur wehr setzen. Ich sage nur, es wird sehr blutig und die Deadpool Witze sitzen alle perfekt.


Mehr könnt ihr dann gerne im Band nachlesen. Vielleicht noch als kleine Anmerkung zur Story im englischen Paperback war noch ein Tie-in Heft zu Absolute Carnage mit Captain Marvel enthalten, welches ihr jedoch auch in den deutschen Absolute Carnage Bänden findet.

(c) Marvel

Wo soll ich bei meinem Fazit nur anfangen? Was hier an dummen Witzen und an blutigem Gemetzel geboten wird, ist kaum noch zu übertreffen. Ich kann es eigentlich nur schwer in Worte fassen und sag nur das diese Story vermutlich jetzt schon einen festen Platz in meinem Top Storys für dieses Jahr hat.
Der Zeichenstil ist nicht ganz so dunkel und düster wie im Hauptevent, was aber auch perfekt passt, da ja auch Deadpool dabei ist und auch ein bisschen der „Deadpool Comic Stil“ mit einfließt, was ich aber als sehr gelungen empfinden, da es ja auch durch die Witze und dummen Sprüche etwas „lockerer“ wirkt als das Hauptevent.


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Zufallsgenerator 02 | Comic-Gequatsche #9.1 (12) | Audio-Gedankenspiel

Eine neue Folge Comic-Gequatsche und ein neuer Zufallsgenerator!


Zufallsgenerator 02 | Comic-Gequatsche #9.1 (12)

Die restlichen Comic-Gequatsche:

NERD.ICS LIEST … AVENGERS DER EINÖDE: HELDEN DER POSTAPOKALYPSE | Review

Ein „Hau-Drauf-Event“ im Old Man Logan Universum, welches sehr gut zu unterhalten weiss.

Kernfakten:

Titel: Avengers der Einöde: Helden der Postapokalypse
Autor: Ed Brisson
Zeichner: Jonas Scharf
Seiten:  116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Nachdem ich gehört habe das diese Serie in den USA ziemlich abgefeiert wurde, dachte ich mir, wenn sie schon in den deutschsprachigen Raum kommt, muss ich doch mal einen Blick riskieren und, schon mal vorweg, ich sollte es nicht bereuen.

(c) Panini Comics

Ich habe bisher aus dem Old Man Logan Universum bzw. aus dieser Zeitlinie eigentlich nur den ersten Paperback „Old Man Logan“ gelesen und war somit nicht weniger erstaunt, als ich zum Beispiel gleich zu Beginn erfuhr das die Tochter von Jessica Jones und Luke Cage, Danielle, inzwischen Thor ist, Bruce Banner Junior als Hulk mit ihr auf einer Farm lebt oder zum Beispiel Ultron als Mechaniker irgendwo mitten in Nevada arbeitet.
Wir werden gleich direkt in die Story geworfen und einer meiner liebsten Antagonisten stellt sich als der Gegner schlechthin in diesem Band heraus, nämlich Dr. Doom und ich liebe Dr. Doom. Der Storyplot ist relativ einfach erklärt, Dr. Doom will all seine Gegner vernichten und ist, wie immer auf einem brutalen Zertörungstrip und es stellt sich ihm entgegen ein Avengers Team das aus den oben schon erwähnten Thor und Hulk besteht. Beide holen sich dann als Hilfe Dwight Barrett alias Ant-Man und Captain America hinzu. Es beginnt ein Roadtrip durch die Einöde in der natürlich ganz offensichtlich auf den großen Showdown mit Dr. Doom zuläuft.

(c) Panini Comics

Was sich in dieser kurzen Zusammenfassung vielleicht als etwas langweilig und wie schon eine hundert Mal gelesene Story anhört, ist aber eine unheimlich unterhaltsame und sehr stark geschriebene Story. Man hat nie das Gefühl in einer klassischen Avengers Geschichte zu stecken, obwohl es eigentlich eine klassische Story ist. Man weiß eigentlich schon zu Beginn wer am Ende dieses Bands die Siegerseite sein wird und trotzdem hatte ich großen Lesespaß bei dem Ganzen. Was vermutlich auch an der tollen Szenerie liegt, in der dieser Band spielt und wiederum auch ein Zeichen ist, dass der Zeichenstil einfach nur schön ist.

Der Band ist perfekt für Einsteiger geeignet, da man eigentlich null Vorkenntnisse braucht und sich einfach auf die Story einlassen kann. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für Avengers der Einöde.


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Einsteigertipps #1: Wo/Wie fange ich an? | Comic-Gequatsche #11 | Audio-Gedankenspiel

Comic-Gequatsche Folge 11 und heute sprechen wir über Einsteigertipps für angehende Comicleser!


Einsteigertipps #1: Wo/Wie fange ich an? | Comic-Gequatsche #11

Die restlichen Comic-Gequatsche:

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10| Audio-Gedankenspiel

In der zehnten Folge von Comic-Gequatsche sprechen wir über unser Comicjahr 2020!

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10|

Die restlichen Comic-Gequatsche:


Zufallsgenerator 01 | Comic-Gequatsche #9.0 | Audio-Gedankenspiel

In der neunten Folge wird es lustig mit dem Zufallsgenerator. Mehr Infos folgen in der Folge!


Zufallsgenerator 01 | Comic-Gequatsche #9.0

Die restlichen Folgen von Comic-Gequatsche:

Nerd.Ics liest … Catwoman Bd. 3: Die Masken der Katze | Review

Titel: Catwoman Bd. 3: Die Masken der Katze
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Joelle Jones, Fernando Blanco, Geraldo Borges, Aneke, Inaki Miranda,
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland

Catwoman goes Zombie-Apokalypse!


Katzenhafte Kernfakten

Titel: Catwoman Bd. 3: Die Masken der Katze
Autor: Joelle Jones
Zeichner: Joelle Jones, Fernando Blanco, Geraldo Borges, Aneke, Inaki Miranda,
Seiten: 148
Verlag: DC / Panini Deutschland


Band 3 schließt nahtlos an den Vorgänger an und wir sehen Selina Kyle alias Catwoman auf der Jagd nach Raina Creelwelche, die sich wiederum auf der Suche nach ewiger Jugend befindet und sich bei ihren Versuchen, eine ganze Zombie Armee um sich schart, inklusive ihrem Sohn Adam. Auf dieser Suche kam sie an eine gewisse Dosis an „Wasser“ aus Ra’s al Ghul’s Lazarusgrube welches ihr ewiges Leben verschaffen sollte. Dabei wird sie wie schon erwähnt von Selina verfolgt, diese befindet sich ebenfalls in der Höhle mit der Grube und wird dort, nach einer Konfrontation von Raina Creel zurückgelassen.

Selina kam schon in Band 1 in dem kleinen kalifornischen Städtchen Villa Hermosa an, da sie, nachdem sie ihre Beziehung zu Bruce Wayne beendete, aus Gotham flüchtete und einer der Gründe, warum sie gerade in diese Stadt kam, war ihre im Rollstuhl sitzende Schwester Maggie. Selina kam bei Linda und Carlos in einem Pfandleihhaus unter, wo sie später dann auch Maggie versteckte.

Aber nun zurück in die Höhle zu Selina. Als sie zu sich kommt, erscheint ihr wie schon in die diversen anderen DC Serien, die im Zeichen des Jahrs des Schurken stehen, Lex Luthor in einem Hologramm und bietet auch ihr ein Geschäft an. Sie soll sich entscheiden ob sie bleibt und zu einer Heldin wird oder ob sie als Schurkin nach Gotham zurückkehren soll. Ohne groß zu spoilern, sie entscheidet sich natürlich für die erste Option.

Nachdem man einige Rückblenden auf ihre Vergangenheit sieht, kommt die Story wieder zu Raina Creel zurück, welche ihre Jagd nach ewigem Leben und ihrer Jugend weiter vorantreibt und immer mehr Menschen in ihrem Umfeld in Zombies verwandelt.

(c) Panini Comics

Ob Selina Raina aufhalten kann und ob sie zu einer Heldin wird, dürft ihr dann in dem fulminanten sehr actionlastigen Finale des Bandes nachlesen.


Ich könnte es hier ganz kurz machen und einfach sagen, dass mir die Serie und die Arbeit von Joelle Jones von Anfang an unheimlich gut gefallen hat und auch der finale Band nicht zu wünschen übrig lässt. Das Tempo, mit dem Joelle Jones die Story im dritten Band vorantreibt, ist der Hammer und baut so viel Spannung für das Finale auf, welches dann total überzeugt und perfekt zu dem Run passt meiner Meinung nach.

Einzig der Zeichenstil ist an manchen Stellen nicht ganz so stark, wie der Inhalt des Bandes, aber bei einem so starken Run kann man auch darüber hinwegsehen.

Allen Einsteigern kann ich nur empfehlen holt euch Band drei, aber vergesst nicht zuvor Band 1 und 2 zu kaufen und zu lesen. Ihr werdet es nicht bereuen.

Bleibt nur mehr abschließend zu sagen, dass man gerne mehr solcher Runs rausbringen darf und es soll ja noch ein vierter Band mit Tie-in’s und Kurzgeschichten zu dem Run kommen!

Also meine absolute Leseempfehlung für Catwoman Band 1-3!


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Nerd.Ics liest … Aquaman: Held von Atlantis Bd. 3: Der Erbe des Throns | Review

Titel: Aquaman Held von Atlantis Bd. 3: Der Erbe des Throns
Autor: Kelly Sue DeConnick, Kyle Higgins, Vita Ayala
Zeichner: Victor Ibanez
Seiten: 180
Verlag: DC / Panini Deutschland

Pure Aquaman Action im Kampf gegen Black Manta, bei der Mera und Arthur auch wieder „zusammenfinden“.


Aquatische Kernfakten

Titel: Aquaman Held von Atlantis Bd. 3: Der Erbe des Throns
Autor: Kelly Sue DeConnick, Kyle Higgins, Vita Ayala
Zeichner: Victor Ibanez
Seiten: 180
Verlag: DC / Panini Deutschland


Ausgangssituation von Band 3 ist, dass Amnesty Bay in großer Gefahr schwebt, da Aquamans Erzfeind Black Manta im Zuge des „Jahr des Schurken“ Events es auf Aquaman abgesehen hat und ihn in Amnesty Bay angreifen will bzw. auch angreift. Gleichzeitig taucht der Gründer von Amnesty Bay Tristram Maurer nach über 200 Jahren wieder auf und erzählt Aquaman das Amnesty Bay ihn gerufen hat und das er die Fähigkeit hat mit seinen Gedanken bzw. der Wut von anderen Menschen Monster herbeirufen kann.

Mera wiederum ist schwanger und gleichzeitig für Aquamans vermeintlichen Tod bzw. sein Verschwinden verantwortlich, macht sich jedoch auf den Weg um ihm im Kampf gegen Black Manta beizustehen.

Und der vierte Held im Kampf gegen Black Manta ist Aqualad, welcher seines Zeichens der Sohn von Black Manta ist, aber sich zum Ziel gesetzt hat nur gutes zu tun und der Welt zu als Held zu helfen.

(c) Panini Ink

Nun sind alle Helden vereint und das große Gemetzel kann losgehen. Es entbrennt eine epische Schlacht vor und in Amnesty Bay, welche mit toller Action in Szene gesetzt wird und richtig Laune macht beim Lesen. Im Finale des Kampfes vereinen sich Mera und Aqualad und schaffen gemeinsam den entscheidenden Faktor um Black Manta’s Kampfroboter namens Mecha Manta, welcher eine modifizierte Version der Persönlichkeit von Black Manta’s Vater einprogrammiert hat, zu besiegen.
Die hochschwangere Mera bricht danach entkräftet zusammen und wird in ein Unterwasserspital in Atlantis gebracht und fällt ins Koma.

Mehr wird wie immer nicht gespoilert, jedoch sei noch angemerkt, dass das letzte Heft im Band ein Annual ist und eine abgeschlossene Story beinhaltet, welche aber richtig Laune macht.


Ich war richtig gespannt auf die Fortsetzung der Serie, da ich schon Band 1 und 2 unheimlich abgefeiert habe und ich wurde nicht enttäuscht. Die Serie macht weiterhin Spaß, bietet einiges an Action, aber auch genug Tiefgang in der Story, um sie inhaltlich interessant zu halten.

Der Zeichenstil ist schon wieder in den Vorgängerbänden der Hammer und inszeniert die Story richtig gut. Für Einsteiger würde ich den Band nur bedingt empfehlen, da es definitiv wichtig ist zu wissen, was in den ersten beiden Bänden passiert ist.

(c) Panini Comics

Alles in allem muss ich sagen, was Kelly Sue DeConnick hier an Aquaman macht, ist echt sehr lesenswert und bekommt eine absolute Leseempfehlung von mir und ich freue mich jetzt schon auf 2021 und die Fortsetzung dieser ongoing.


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Panini Ink | Comic-Gequatsche #8 | Audio-Gedankenspiel

In der heutigen Ausgabe sprechen wir über das Panini Ink Imprint und deren Besonderheiten!


Panini Ink – Comic-Gequatsche #8

Die restlichen Folgen von Comic-Gequatsche:


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