Parasite | Review

Titel: Parasite
Originaltitel: Gisaengchung
Regie: Bong Joon-ho
Laufzeit: 132 Minuten
Release: 2019

ENDLICH kann ich Parasite von meiner Watchlist streichen. Wie im Podcast zur Oscarverleihung 2020 erwähnt, steht der Film auf meiner Liste und die Sichtung von Bong Joon-ho‘s preisträchtigem Werk bereue ich absolut nicht!


Parasitäre Kernfakten

Titel: Parasite
Originaltitel: Gisaengchung
Regie: Bong Joon-ho
Laufzeit: 132 Minuten
Release: 2019


Die vierköpfige Familie Kim (bestehend aus Kim Ki-taek, seiner Frau Chung-sook, Sohn Ki-woo und Tochter Ki-jung) lebt in ärmlichen Verhältnissen ohne wirkliches Einkommen. Ki-woo erhält durch einen früheren Schulkollegen die Chance, als Nachhilfelehrer bei einer wohlhabenden Familie zu arbeiten.

Nach und nach holt Ki-woo seine Familie unter falschem Namen in den wohlhabenden Haushalt der Familie Park, auf Kosten der vorigen Angestelten. Somit nistet sich die Familie Kim im Haushalt der Parks ein und sie naschen vom Wohlstand ihrer Arbeitgeber. Das geht solange gut, bis alles aus dem Ruder läuft und sich die Ereignisse überschlagen …


Parasite ist eine geniale Gesellschaftssatire, deren westlicher Titel perfekt die Handlung und das Verhalten der Hauptfiguren präsentiert. Dem Zuseher wird ein tiefer Einblick in die koreanische Kultur gewährt und dabei entwickelt man Sympathie für die Hauptfiguren, trotz ihres asozialen Verhaltens.

Dazu kommt ein ebenso überraschender wie genialer Twist im letzten Akt, der die Verhältnisse komplett ändert und die Geschichte in einem unerwarteten Finale eskalieren lässt. Trotz seiner Laufzeit von über zwei Stunden wird Parasite nie langweilig, sondern unterhält bis zum Ende hin, was am angenehmen Tempo, den behandelten Themen und den cleveren Dialogen liegt, aber auch die Intrigen, um unliebsame Mitarbeiter los zu werden, wissen zu unterhalten.

Nicht nur die Handlung, die Thematiken und die Inszenierung wissen zu gefallen, sondern auch die Schauspieler liefern eine grandiose Performance ab und das Aufeinanderprallen von zwei Familien aus sozial völlig unterschiedlichen Welten bietet genug Material, um bis zum Ende zu begeistern.


Zusammengefasst ist Parasite ein großartiger Film aus Südkorea, der allein schon wegen seinem erzählerischen Konzept eine Sichtung wert ist, aber auch dank seiner zahlreichen anderen Stärken über die gesamte Laufzeit zu unterhalten weiß. Ich habe selten eine so clevere und unterhaltsame Gesellschaftssatire gesehen, was mich zur wohlverdienten Wertung absolut sehenswert führt, da Parasite von jedem Filmliebhaber ohne Bedenken gesehen werden kann!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Monatsrückblick: Juni 2020

Der Juni ist vorbei und ich bereite mich langsam auf meinem Sommerurlaub im Juli vor. Im Juni ist auf dem Blog relativ wenig passiert. Es gibt neue Leser, an dieser ein herzliches Willkommen an euch und auch bei den Likes/Aufrufzahlen & Kommentaren war der Juni erneut sehr solide!

Am 08.06.2020 gab eine extreme Spitze bei den Aufrufen, was diesen Tag zum neuen Tag mit den höchsten Aufrufzahlen seit der Bloggründung macht. Danke dafür!

Bei den Projekten hat sich im Juni eher wenig getan, da mir für vieles die Zeit und die Motivation fehlte, aber dafür konnte ich einiges Vorarbeiten, was dann irgendwann veröffentlicht wird.


Filmtechnisch hat sich im Juni auch wenig getan. Mit Passengers, Arrival, Central Intelligence, Der Leuchtturm, Crawl, Die Farbe aus dem All und Parasite habe ich sieben Filme gesehen, was ganz solide ist und zur Sommermüdigkeit passt, die ich momentan verspüre. Was Serien angeht, finde ich in letzter Zeit kaum Anschluss an irgendwas. Frontier reizt mich sehr, aber da bin ich zu faul um weiterschauen (es fehlt nicht mehr viel!!), Curon hat sich handfeste Enttäuschung entpuppt, aber ich habe ein Experiment mit Apple TV+ begonnen. Mehr zu letzterem in Kürze und auch zu erstgenanntem!


Während ich bei Filmen & Serien extrem faul war, habe ich gezockt wie ein Süchtiger. Neben ein paar Sessions Xenoblade Chronicles Definitive Edition habe ich drei Spiele auf der Playstation 4 durchgespielt!

Call of Duty WW II hat eine interessante Singleplayerkampagne. The Call of Cthulhu war feinster Gruselspaß & Star Wars Jedi: Fallen Order hat mein kaputtes Star Wars Fandom etwas repariert!

Im moment spiele ich auf der Playstation 4 Mittelerde: Mordors Schatten und Fist of the Northstar: Lost Paradise!

Ich bin ehrlich gesagt froh wieder so viel zu spielen!


Literarisch wollte ich mich weiter mit Fitzek beschäftigen, aber der Augensammler war zu langatmig fürs eigene Wohl, daher habe ich mich wieder Nail Gaiman zugewandt und der Ozean am Ende der Straße gelesen.

Bei den Manga habe ich den ersten Bleach Extreme Band, den zweiten Demon Slayer Band und den ersten Samurai8 Band gelesen.

Auch bei den Comics war ich wieder sehr fleißig und habe um die 10 bis 15 Paperbacks verschlungen.

Mein Highlight waren allerdings die erneuten Kooperationen mit Panini und Carlsen, die ich euch hier aufliste:


Der Juni war also erneut ein sehr entspannter Monat, in dem ich relativ wenig gemacht habe, was aber auch ganz gut ist. Schließlich muss nicht jeder Monat total aufregend und voll mit Aktivitäten sein!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Superbros Staffel 3.2/E6: Oscarverleihung 2020 | Podcast

Oscarverleihung 2020

Weiterführende Beiträge:

Jojo Rabbit

The Irishman

Oscarverlheihung 2019

Superbros: Once upon a Time in Hollywood