Releasekalender: März 2021

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

02.03: Harvest Moon: One World

02.03: Neptunia Virtual Stars

02.03: Maquette

05.03: Postal Redux

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

09.03: Gensou Skydrift

16.03: Mundaun

23.03: Overcooked! All You Can Eat

24.03: Love Live! School Idol Festival: After School Activity Wai-Wai! Home Meeting!!

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

Playstation 5

02.03: Maquette

03.03: Yakuza: Like a Dragon

04.03: Mortal Shell: Enhanced Edition

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Mundaun

18.03: Marvel’s Avengers

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03:Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2

Xbox One

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

16.03: Mundaun

23.03: Overcooked! All You Can Eat

25.03: Yakuza 6: The Song of Life

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

Xbox Series X/S

04.03: Mortal Shell: Enhanced Edition

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Mundaun

16.03: Samurai Shodown

18.03: Marvel’s Avengers

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03:Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2

Nintendo Switch

02.03: Harvest Moon: One World

04.03: Gnosia

04.03: Sea of Solitude: Director’s Cut

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

09.03: Apex Legends

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Kingdoms of Amalur: Re-Reckoning

16.03: Mundaun

16.03: Saviors of Sapphire Wings & Stranger of Sword City Revisited

19.03: Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville

23.03: Overcooked! All You Can Eat

23.03: Story of Seasons: Pioneers of Olive Town

24.03: Tales from the Borderlands

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03: Monster Hunter Rise


Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Releasekalender: Februar 2021

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

02.02: Ys IX: Monstrum Nox

03.02: Habroxia 2

04.02: Haven

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

04.02: Nioh 2 – The Complete Edition

11.02: Death Crown

11.02: Little Nightmares 2

23.02: Persona 5 Strikers

Playstation 5

02.02: Destruction AllStars

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

05.02: Nioh Remastered – The Complete Edition

05.02: Nioh 2 Remastered – The Complete Edition

16.02: Fallen Legion: Revenants

16.02: Speed Limit

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

Xbox One

03.02: Habroxia 2

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

11.02: Death Crown

11.02: Little Nightmares 2

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

19.02: Speed Limit

Xbox Series X/S

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

Nintendo Switch

02.02: Cultist Simulator

03.02: Habroxia 2

04.02: Haven

04.02: Skyforge

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

11.02: Death Crown

11.02: Little Nightmares 2

12.02: Super Mario 3D World + Bowser’s Fury

16.02: Fallen Legion: Revenants

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

18.02: Speed Limit

23.02: Persona 5 Strikers

25.02: Ghosts ’n Goblins: Resurrection

26.02: Bravely Default 2


Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Twin Mirror | Gedankenspiel [Playstation 4]

Twin Mirror ist ein Spiel, dem ich semi-interessiert entgegengeblickt habe, da es von Dontnod entwickelt wurde und dieses Studio grundlegend weiß, wie man gute Geschichten erzählt. Über die restlichen Eigenschaften ihrer Spiele lässt sich streiten.

Mich hat Twin Mirror von Anfang an in seinen Bann gezogen, was simpel daran liegt, dass das Spiel neben seiner recht schicken Optik auch eine interessante Handlung bietet, sowie einen interessanten Kniff im Gameplay hat.

Aber eins nach dem anderen. Worum gehts überhaupt in Twin Mirror? Protagonist ist Samuel (genannt Sam), der nach Jahren der Abwesenheit in seine Heimat zurückkehrt, um seinem verstorbenen besten Freund die letzte Ehre zu erweisen. Als er am nächsten Tag mit einem blutigen Hemd inklusive Filmriss in seinem Hotelzimmer aufwacht, muss Sam herausfinden, was letzte Nacht geschehen ist und ob Nick wirklich durch einen Unfall verstorben ist.

Erzählerisch schlägt Twin Mirror ins Genre des Thrillers mit Psychoelementen & einem Persönlichkeitsdrama, also sind (fast) alle Plotelemente vorhanden, die man von einem Dontnod Spiel kennt. Dennoch fühlt sich Twin Mirror nicht ausgelutscht an, sondern eher altbekannt mit einem neuen Touch. Ein Lob muss ich für die Charakterentwicklung aussprechen, die durchaus gelungen ist. Besonders das Beziehungsdreieck Sam, Anna & Nick trägt einen gewichtigen Teil der Handlung und bildet auch den emotionalen Ankerpunkt für den Spieler.

Abseits davon kann man, wie bei Dontnod Adventures üblich, die kleinen Geschichten der Nebenfiguren entdecken, wenn man die Umgebung sorgfältig durchsucht und dies ist auch die Überleitung zum Gameplay.

Twin Mirror ist ein Adventure, aber eines der dialoglastigen Sorte, bei der man auch die Umgebung untersuchen muss, um die Dontnod-Variante von Rätseln zu lösen. In diesem Fall ist es das Rekonstruieren bzw. erstellen von Ereignissen/Abläufen. Dies wird im „Gedankenpalast“ getan, der spielerisch und optisch das Herzstück von Twin Mirror ist. Neben diesem Aspekt stützt sich das Spiel auf multible Enden und dem Finden von Sammlerstücken, die Erinnerungen bei Sam hervorrufen und die Spielwelt vertiefen.

Das Gameplay von Twin Mirror würde ich grundlegend als sauber, aber auch als nüchtern bezeichnen, da durchaus gute Ansätze hat, aber diese zu keinem Zeit vertieft. So entsteht der eben beschriebene Eindruck, was sehr schade ist, da der Entwickler durchaus die Fähigkeit für starkes Gameplay bietet, wie Vampyr, Remember und die Life is Strange Spiele bewiesen haben. In jedem der Genannten stand ebenfalls eine Spielmechanik im Vordergrund und diese wurde möglichst vertieft bzw. ausgereizt.

Somit hinterlässt das Gameplay leider einen etwas faden Nachgeschmack, da hier definitiv Potenzial vorhanden gewesen wäre, den Gedankenpalast noch weiter zu vertiefen.

Ein Aspekt. der Twin Mirror relativ weit über die restlichen Dontnod Spiele hebt, besonders über Life is Strange 1 & 2, ist die Optik. Das Spiel sieht sehr schick aus in den Maßstäben des Studios und besonders die Charaktermodelle, sowie die Inszenierung der Zwischensequenzen ist handwerklich sehr gut. Nur die Mimiken wirken manchmal etwas hölzern, was besonders bei der dezent monotonen Synchronisation schmerzt.

Der bisherige Zwischenstand ist also, dass ich Twin Mirror grundlegend positiv gegenüberstehe, aber so manches Problem mit dem Spiel habe.

Wie sieht es eigentlich mit dem technischen Aspekt aus?

Nun Twin Mirror läuft grundlegend flüssig und ist großteils von Bugs befreit, ausser bei meinem ersten Anspielen, als ich dreimal so hart aus dem Spiel geworfen wurde, dass ich sogar von der Playstation abgemeldet wurde. Von Zeit zu Zeit treten jedoch kleine Probleme in der Wiedergabe von Texturen auf, die dann nachgeladen werden. Sieht nicht schön aus, zerstört aber auch die Erfahrung nicht.

Zusammengefasst ist Twin Mirror ein äußerst solides Adventure mit ein paar Stärken und einigen Schwächen. Die Handlung, aber auch die Inszenierung sind klar die großen Stärken des Spiels, während alles andere etwas schwächelt. Dies macht Twin Mirror aber nicht zu einem schlechten Spiel, sondern zu einer soliden, wenngleich nicht perfekten Erfahrung. Ich hatte durchaus meinen Spaß, aber mehr als ein Durchlauf wird es wohl nicht werden, da dafür zu wenig Ansporn besteht.

Wer sich allerdings für die Story-Adventures von Dontnod begeistern kann, wird auch mit Twin Mirror Spaß haben. Deshalb eine Empfehlung mit Vorbehalt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Rückblick: Spielejahr 2020 (Kurzfassung)

Das Spielejahr 2020 war echt stark, aber auch irgendwie komisch. Ich habe 25 Spiele durchgespielt, hatte zwei großartige Erfahrungen mit Multiplayer Titeln und eine ganz besondere Koop-Erfahrung.

Allerdings habe ich auch sehr viele Spiele aus Zeitmangel und/oder diversen anderen Gründen nicht durchgespielt, was besonders bei der Nintendo Switch schwer wiegt und ich mir selbst eine Herausforderung für 2021 gesetzt habe, siehe die Liste im 2021er Beitrag!

Primär werde ich diesen Beitrag in vier Kategorien (Triple A, Indie, Multiplayer/Koop & offene Baustellen) einteilen und wie beim Filmrückblick ein paar Gedanken dazu verlieren.


Triple A

Was die großen Titel angeht, war 2020 von vielen Remakes geprägt. Zu meinen definitiven Highlights gehören die Remakes von Resident Evil 3 & Final Fantasy VII, wenngleich das FF 7 Remake nicht gänzlich frei von Kritik ist.

Was neue IP‘s angeht, waren Maneater, Ghost of Tsushima, Little Hope & das grandiose Miles Morales wirklich tolle Erfahrungen. Ebenso war 2020 das Jahr, in dem ich drei Call of Duty Ableger durchgespielt(WW II, MW 1 Remastered, MW 2 Remastered) und mein Star Wars Fandom mit Jedi: Fallen Order & Squadrons geflickt habe, wobei ich Letzeres für eine fundierte Meinung noch mehr spielen muss.

Weitere große Spiele, welche ich 2020 gespielt habe und die mir äußerst gut gefallen haben, waren Uncharted 1 (Replay), Vanquish, Sniper Elite 4 & Rage 2.


Indie

Aber nicht nur große, sondern viele kleine Titel habe ich 2020 gespielt. EA hat mich in dieser Kategorie gleich zweimal überrascht mit A Way Out & Sea of Solitude. Ersteres war meine beste Koop-Erfahrung 2020 und Zweiteres mein dezitieres Indie Game of the Year.

Neben diesen beiden Titeln habe ich The Call of Cthulhu, Trine 1, Gris, Concrete Genie, Layers of Fear 2, To the Moon und Intruders: Hide & Seek gespielt und weitestgehend genossen. Intruders und Layers of Fear 2 hatten entweder technische, oder inhaltliche Mängel aufzuweisen, während der Rest der List durchgehend hochwertig war!

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mir mehr von Concrete Genie & Sea of Solitude wünschen, wobei letzteres 2021 einen Directors Cut erhält.


Mutliplayer

Wie eingangs erwähnt, habe ich zwei großartige Multiplayererfahrungen gehabt, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Mit Dead by Daylight & Fall Guys habe ich zwei großartige reine Multiplayer Titel gezockt und mit A Way Out, sowie Man of Medan hatte ich zwei tolle Online-Koop Erfahrungen.

Außerdem habe ich viele Stunden in Fortnite, Apex Legend, World War Z & dem Multiplayer von Call of Duty: Modern Warfare (2019) gesteckt.

2020 war eines der Jahre, in denen ich viel Zeit mit Multiplayern und einem angenehmen Gegenpol zu den großartigen Singleplayer Spielen verbracht habe.


Offene Baustellen

Wie jedes Jahr sind auch 2020 ein paar Spiele angefallen, die ich begonnen, aber leider nie beendet habe, aus unterschiedlichsten Gründen. Zum einen wäre da die Doom Reihe, die ich definitiv noch wegen eines Blogprojekts beenden muss, aber auch die Nintendo Switch bekommt 2021 hoffentlich ganz viel Liebe & Zuwendung.

Titel wie Gravity Rush Remastered, The Council, Kingdoms of Amalur & die Ace Attourny Trilogie habe ich sehr spät im Jahr 2020 begonnen und diese lassen sich hoffentlich zügig im ersten Quartal 2021 durchspielen.

Das war soweit mein kompakter Jahresrückblick auf das Spielejahr 2020. Ich hoffe er hat euch gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Releasekalender: Januar 2021

Autoren: Patrick & Felix

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

  • 08.01: Iris.Fall
  • 12.01: Five Nights at Freddy’s: Core Collection
  • 14.01: Scott Pilgrim vs. the World: The Game – Complete Edition
  • 02.01: Hitman 3
  • 22.01: Bladed Fury
  • 26.01: Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy
  • 26.01: Cyber Shadow
  • 28.01: Märchen Forest: Mylne and the Forest Gift
  • 28.01: Olija
  • 28.01: Sword of the Necromancer
  • 29.01: Gods Will Fall
  • 29.01: Re:Zero − Starting Life in Another World: The Prophecy of the Throne

Playstation 5

  • 14.01: MXGP 2020
  • 02.01: Hitman 3
  • 21.01: Ride 4
  • 26.01: Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy

Xbox One

  • 08.01: Iris.Fall
  • 12.01: Five Nights at Freddy’s: Core Collection
  • 14.01: Scott Pilgrim vs. the World: The Game – Complete Edition
  • 02.01: Hitman 3
  • 22.01: Bladed Fury
  • 26.01: Cyber Shadow
  • 28.01: The Yakuza Remastered Collection
  • 28.01: Olija
  • 28.01: Sword of the Necromancer
  • 29.01: Gods Will Fall

Xbox Series X/S

  • 02.01: Hitman 3
  • 21.01: Ride 4

Nintendo Switch

  • 07.01: Werewolf: The Apocalypse – Heart of the Forest
  • 08.01: Iris.Fall
  • 12.01: Five Nights at Freddy’s: Core Collection
  • 14.01: Scott Pilgrim vs. the World: The Game – Complete Edition
  • 22.01: Bladed Fury
  • 26.01: Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy
  • 26.01: Cyber Shadow
  • 28.01: Märchen Forest: Mylne and the Forest Gift
  • 28.01: Olija
  • 28.01: Sword of the Necromancer
  • 29.01: Gods Will Fall
  • 29.01: Re:Zero − Starting Life in Another World: The Prophecy of the Throne

Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Releasekalender: 12/2020

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

  • 01.12: Chronos: Before the Ashes
  • 01.12: Empire of Sin
  • 01.12: Twin Mirror
  • 01.12: Worms Rumble
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 03.12: PHOGS!
  • 03.12: Wildfire
  • 04.12: Dragon Quest XI S: Definitive Edition
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 10.12: Brigandine: The Legend of Runersia
  • 10.12: Cyberpunk 2077
  • 10.12: Sword of the Necromancer
  • 16.12: MXGP 2020
  • 22.12: Override 2: Super Mech League

Playstation 5

  • 01.12: Worms Rumble
  • 03.12: Haven
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 04.12: FIFA 21
  • 04.12: Madden NFL 21
  • 08.12: Destiny 2
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 22.12: Override 2: Super Mech League

Xbox One

  • 01.12: Chronos: Before the Ashes
  • 01.12: Empire of Sin
  • 01.12: Twin Mirror
  • 03.12: Haven
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 03.12: PHOGS!
  • 03.12: Wildfire
  • 04.12: Dragon Quest XI S: Definitive Edition
  • 04.12: John Wick Hex
  • 08.12: Call of the Sea
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 10.12: Cyberpunk 2077
  • 10.12: Sword of the Necromancer
  • 16.12: MXGP 2020
  • 22.12: Override 2: Super Mech League
  • 23.12: Who’s Your Daddy?

Xbox Series X/S

  • 03.12: Haven
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 04.12: FIFA 21
  • 04.12: Madden NFL 21
  • 08.12: Call of the Sea
  • 08.12: Destiny 2
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 22.12: Override 2: Super Mech League

Nintendo Switch

  • 01.12: Chronos: Before the Ashes
  • 01.12: Empire of Sin
  • 02.12: Sam & Max Save the World Remastered
  • 02.12: Shiren the Wanderer: The Tower of Fortune and the Dice of Fate
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 03.12: PHOGS!
  • 03.12: Wildfire
  • 04.12: Commandos 2 – HD Remaster
  • 04.12: Fitness Boxing 2: Rhythm & Exercise
  • 04.12: John Wick Hex
  • 07.12: Drawn to Life: Two Realms
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 09.12: Woodsalt
  • 10.12: Sword of the Necromancer
  • 15.12: Collection of SaGa: Final Fantasy Legend
  • 17.12: Misshitsu no Sacrifice
  • 22.12: Override 2: Super Mech League

Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

The Dark Pictures Anthology: Little Hope | Gedankenspiel [Playstation 4]

Titel: The Dark Pictures Anthology: Little Hope
Entwickler: Supermassive Games
Publisher: Bandai Namco
Plattform: PC, PS4, Xbox One
Release: 2020

Achja die Dark Pictures Anthology. Zum ersten Teil dieser Serie gibt es bereits ein paar Beiträge auf diesem Blog, die ich euch unter den Kernfakten verlinken werde. Mit Man of Medan hatte ich ja so meine Problemchen, was nicht heißt, dass ich das Spiel nicht mag, aber man merkt dem Titel durchaus sein kleineres Budget an als zu Zeiten von Until Dawn.

Darum solls mir heute aber nicht gehen. Nein ich teile meinen ersten Eindruck zum Nachfolger Little Hope mit euch, natürlich spoilerfrei und sobald ich einen zweiten Blick auf dieses Spiel im Koop werfen konnte kommt eine entsprechende Ergänzung.

Eins noch vorweg. Man braucht den Vorgänger nicht gespielt haben, um die Handlung zu verstehen. Die Dark Pictures Spiele stehen völlig für sich!


Hoffnungslose Kernfakten

Titel: The Dark Pictures Anthology: Little Hope
Entwickler: Supermassive Games
Publisher: Bandai Namco
Plattform: PC, PS4, Xbox One
Release: 2020


Die Beiträge zu Man of Medan:


(c) Bandai Namco Entertainment/Supermassive Games

Im Zentrum der Handlung von Little Hope stehen Andrew, Angela, Taylor, Daniel und deren Professor John, die nach einem Busunfall in der Kleinstadt Little Hope stranden. Schnell wird die Gruppe mit paranormalen Ereignissen konfrontiert und begegnet regelmäßig Ebenbildern aus der Ära der Hexenverfolgung.

Was ist in Little Hope geschehen? Wer sind die Ebenbilder? Was hat es mit den paranormalen Ereignissen auf sich und wo zur Hölle ist der Busfahrer? All diese Fragen fließen in den interessanten Plot von Little Hope ein und auch, wenn man den Twist am Ende bereits sehr früh erahnen kann ist er wesentlich besser inszeniert als im geistigen Vorgänger.

Generell hat Little Hope ein interessantes Setting und nutzt dieses auch besser. Der Spieler erhält viele Möglichkeiten in die Spielwelt einzutauchen und die Geschichte Little Hopes zu erkunden. In Kombination mit der Handlung entsteht so eine dichtere Atmosphäre und ein wesentlich positiveres Gesamtbild, was die Handlung, die Atmosphäre und das Setting betrifft.


Bei den Figuren muss man lobend erwähnen, dass sie wesentlich vielschichtiger wirken als in Man of Medan. Ähnlich wie im Magnum Opus Until Dawn teilen sich die Figuren klarer in Arschlöcher und „nette“ Charaktere auf, bringen jedoch Hintergrundgeschichten, sowie mehrere Charakterzüge mit, um sie besser zu verstehen.

Die Figuren von Little Hope sind also besser geschrieben und glaubhafter, was man bereits nach dem ersten Durchgang merkt aber bei mehreren Durchgängen wohl erst das komplette Potenzial entfaltet.

(c) Bandai Namco Entertainment/Supermassive Games

Wie man es von mir gewohnt ist, muss auch Platz für Kritik sein!

Bei Little Hope handelt es sich grundlegend um einen interaktiven Film und Filme beinhalten Schnitte zwischen den Szenen (außer der geniale 1917) aber was bei Little Hope passiert ist, geht meist auf keine Kuhhaut. Viele Szenen sind extrem schnell geschnitten und wirken eher verwirrend als dynamisch. Sobald der Abspann einsetzt, merkt man, dass dies in manchen Szenen durchaus Sinn ergibt, um die Twists vorzubereiten, aber meisten haben mich die harten Schnitte eher gestört.

Auch die relativ langen Ladezeiten waren teils unangenehm, aber bei diesem Genre kann man sowas noch eher verzeihen, wenn man die gigantische Datenmenge bedenkt.

Am schlimmsten war für mich jedoch die wirklich ekelhafte deutsche Lokalisierung. Sie ist nicht fehlerbehaftet aber die Sprecher erwecken meist den Eindruck nicht zu wissen, wen oder über was sie gerade sprechen. Die einzige Ausnahme bildet der Kurator, der als Metafigur durch das Spiel führt und ähnlich wie der Psychologe in Until Dawn die Vierte Wand durchbricht und den Spieler direkt anspricht.


Das sind soweit meine Gedanken zu Little Hope, die sich nach dem ersten Durchlauf angesammelt haben. Meiner Meinung nach hat das Spiel ähnliche Stärken und Schwächen wie sein geistiger Vorgänger, nutzt aber sein Setting wesentlich, um eine tatsächliche Horrorgeschichte mit psychologischem Twist zu erzählen.

Ich freue mich bereits auf die nächsten Durchgänge, von denen mindestens einer mit Ninigamy sein wird und hoffe das Spiel für euch interessant beschrieben zu haben.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Superbros S4/E4.0: Playstation 5 Showcase & Wunschkonzert| Podcast

In Folge 4.0 der Superbros sprechen ich & Felix über das PS5 Showcase und geben ein kleines Wunschkonzert!


Superbros S4/E4.0: Playstation 5 Showcase & Wunschkonzert

Der Superbros Podcast

Ghost of Tsushima Impressionen #2

Titel: Ghost of Tsushima
Entwickler: Sucker Punch Productions
Publisher: SIE
Plattform: Playstation 4
Release: 2020

Kernfakten zu Ghost of Tsushima

  • Titel: Ghost of Tsushima
  • Entwickler: Sucker Punch Productions
  • Publisher: SIE
  • Plattform: Playstation 4
  • Release: 2020

Das Thema des heutigen Beitrags ist „Kampf“. In Ghost of Tsushima kämpft man nicht nur gegen die Mongolen, sondern auch gegen Banditen/Diebe/Plünderer und die abtrünnigen Strohhut-Ronin. Im Kampf um Tsushima ist kein Platz für Gnade.


Sucker Punch Productions/SIE

Das beenden des Leids eines besiegten Feinde ist der einzige Akt der Gnade den man erweist.


Sucker Punch Productions/SIE

Sucker Punch Productions/SIE

An dieser Stelle muss ich das Kampfsystem von Ghost of Tsushima loben. Die Mischung aus Angriff, Verteidung, Ausweichen und dem Wechsel der vier Stile sowie dem Nutzen der Sekundärwaffen funktioniert hervorragend, erinnert angenehm an die Masocore Spiele hat aber genug eigene Identität.

Beim nächsten mal wird es wieder harmonischer!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Ghost of Tsushima Impressionen #1

Titel: Ghost of Tsushima
Entwickler: Sucker Punch Productions
Publisher: SIE
Plattform: Playstation 4
Release: 2020

Kernfakten zu Ghost of Tsushima

  • Titel: Ghost of Tsushima
  • Entwickler: Sucker Punch Productions
  • Publisher: SIE
  • Plattform: Playstation 4
  • Release: 2020

(c) Sucker Punch Productions/SIE

Natur: 1 – Mongolen: 0

Der Fotomodus von Ghost of Tsushima ist wirklich genial und bietet viel Potenzial, um solche Schnappschüsse zu machen!


(c) Sucker Punch Productions/SIE

Die Landschaften von Ghost of Tsushima sind der Wahnsinn! ❤️


Anm.: Das Projekt „Ghost of Tsushima Impressionen“ dient als Ergänzung zur kommenden Rezension, um euch bereits im Vorfeld einen Teil der Genialität dieses Spiels zu vermitteln!

Außerdem entstehen diese Beiträge ohne fixen Zeitplan und auf Instagram werden diese Fotos und eigene Fotostrecken ebenfalls erscheinen (IG: derstigler_ und jetzt endet die Schleichwerbung)!

Vielleicht kommt etwas ähnliches auch zu Death Stranding aber das bleibt jetzt mal ganz frech noch offen!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Klein aber sehr fein! | Trine Enchanted Edition | Review [Playstation 4]

Titel: Trine Enchanted Edition
Entwickler: Frozenbyte
Publisher: Nobilis
Plattform: PC, PS3/4, Wii U, Nintendo Switch

Mit Trine Enchanted Edition habe ich ein kleines, aber überraschend gutes Action-RPG, inklusive tollen Genremix, abgeschlossen!


Mehr Spielerezensionen:

Captain Toad: Treasure Tracker

Rage 2

Concrete Genie

Shadow of the Colossus

Final Fantasy VII Remake Part A

Final Fantasy VII Remake Part B


Die Handlung von Trine ist eigentlich komplett nebensächlich, aber dennoch unterhaltsam. Per Zufall treffen ein Dieb, ein Magier und ein Krieger bei einer Schatzkiste aufeinander. Diese drei verschmelzen durch das Artefakt Trine zu einem Wesen und müssen nun die beiden anderen Fragmente des Artefakts finden, sowie das Königreich vor der Bedrohung durch die Untoten retten. Mit dieser simplen Motivation springt, klettert, kämpft und zaubert sich nun durch 15 Level von links nach rechts und erfreut sich am hervorragenden Gameplay von Trine. Dieses kombiniert Puzzle-Rätsel mit Jump ‘n Run und Action-RPG Elementen, was überraschend harmonisch funktioniert, aber dies liegt auch an der harmonischen Ergänzung der Fähigkeiten der drei Helden. Während der Magier Plattformen & Würfel erschaffen kann, sowie Telekinese einsetzt, kann die Diebin einen Enterhaken einsetzen und aus der Distanz kämpfen, während der Krieg ein Mann für‘s Grobe ist und über mehr Stärke verfügt.

In jedem Level kann man extra Erfahrungspunkte sammeln, muss zwischen den drei Figuren wechseln und die mal komplexeren, mal simpleren, mal schwereren Rätsel/Geschicklichkeitspassagen meistern. Allgemein ist das Spiel sehr fair im Anspruch und frustriert nur selten. Die Erfahrungspunkte münden in Skillpunkten, mit denen die Fähigkeiten der Figuren verbessert werden können.

Eine weitere große Stärke ist die Möglichkeit, jeden Level grundlegend auch nur mit einer Figur zu meistern, was den Reiz der Herausforderung steigert. Es gibt auch einen Coop-Modus, aber mangels zweitem Mitspieler, kann ich dazu leider nichts dazu sagen. Was jedoch Erwähnung finden muss, ist die geniale Physik-Engine des Spiels, welche den Anspruch steigert und zum fröhlichen Experimentieren einlädt.

Ebenfalls lobenswert ist die Optik, die das Spiel zu einem abwechslungsreichen Augenschmaus macht und über den regelmäßigen Blur in manchen Levels hinwegsehen lässt. Der Soundtrack fügt sich mit den abenteuerlichen Noten perfekt im Hintergrund ein, während die deutschen Texte des Erzählers stimmig sind, aber die Dialoge zwischen den drei Figuren eher belanglos erscheinen.


Zusammengefasst ist Trine Enchanted Edition ein hervorragend kleines Action-Adventure-Puzzle-Jump ‘n Run für zwischendurch, das ein großartiges Gameplay bietet und alle anderen Aspekte des Spiels darum versammelt. Ich kann das Spiel definitiv empfehlen und vergebe für Trine Enchanted Edition ein verdientes spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Digital oder Physisch? | Gedankenspiel

Dieser Beitrag ist die geistige Fortsetzung zu einem Beitrag, den ich vor relativ langer Zeit über Nintendo Switch Spiele geschrieben habe. Heute geht es mir darum meine Gedanken zu physischen und digitalen Kopien in folgenden Bereichen mit euch zu teilen.

Dieser Beitrag ist die geistige Fortsetzung zu einem Beitrag, den ich vor relativ langer Zeit über Nintendo Switch Spiele geschrieben habe. Heute geht es mir darum, meine Gedanken zu physischen und digitalen Kopien in folgenden Bereichen mit euch zu teilen:


  • Filme & Serien
  • Literatur
  • Musik
  • Videospiele

Dieser Beitrag dient nicht nur als Gedankenspiel für mich, sondern auch als Anstoß zum Diskurs mit euch, da gerade dieses Thema für viele Leute eine recht große Relevanz hat.


Filme & Serien

Bei Filmen und Serien schwanke ich sehr stark zwischen physischen und digitalen Kopien. Einerseits ist der Stauraum in meinen Regalen begrenzt und andererseits möchte ich meine Sammlung nicht mit Werken vollstopfen, die mir eventuell nicht gefallen. Dazu kommt der Faktor der Streamingdienste. Dank Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video kann ich eine sehr große Anzahl an Filmen digital sehen und bei Bedarf auch offline schauen, wenn ich unterwegs bin und die Filme im Vorfeld heruntergeladen habe.

Dem Gegenüber steht meine Leidenschaft als Sammler. Seit längerer Zeit schon überlege ich sehr stark, welche Filme ich mir kaufe und was ich mir digital in einem Sale hole. Die Möglichkeit der Steelbooks & Media/Digibooks ist für mich allerdings der größte Antrieb Filme immer noch regelmäßiger physisch zu erwerben als Serien.

Im Serienbereich bin ich seit dem Beginn meiner Abo’s für die oben genannten Streamingdienste zu 99% digital unterwegs. Es ist eben mega komfortabel Serien zu streamen als haufenweise DVD/Blu_Ray Boxen zu haben und die Disks regelmäßig zu tauschen für die weiteren Episoden. Natürlich gibt es auch hier eine Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Diverse Anime hole ich mir als günstige Importe aus dem UK, im speziellen Dragon Ball Super, welche ich mit den Dragon Ball Spielen & Filmen gern als Themenbereich in meinem Regal stehen habe.

Ansonsten bin, auch wegen den absurden Preisen, bei Anime Serien eher digital unterwegs!


Literatur (Comics, Manga, Bücher)


Bei der Literatur gibt es für mich nur eine Antwort: physische Kopien. Der Vorteil von E-Readern und E-Books ist mir völlig bewusst und so manche Kurzgeschichte lese ich gern in digitaler Form aber vollwertige Romane aber auch Comics oder Manga kann ich nur einer gedruckten Form genießen. Das liegt zu einem an einer Sammelleidenschaft für literarische Werke aber andererseits auch dem Drang ein Buch oder einen Comic spüren zu müssen. Ich genieße es ungemein, ein Buch in der Hand zu halten, den Geruch von Papier wahrzunehmen oder, die Prägungen eines Einbands zu spüren und das Gewicht des gedruckten Mediums zu fühlen.

Ich hege eine großen Leidenschaft für Bücher und das gilt auch für das Lesen von ihnen. Gleiches gilt natürlich auch für Comics & Manga.

Bei der Literatur ist die Antwort also mehr als eindeutig. Physische Kopien sind ein muss, auch wenn E-Books/Comics/Manga ihre Vorteile haben.


Musik


Ich habe mir schon seit Jahren keine CD mehr gekauft da Youtube, Spotify und Amazon Music meinen Bedarf an Musik wunderbar abdecken. Allerdings bin ich ein großer Fan von Schallplatten und kaufe mir immer eine Platte, da das Musikerlebnis auf Vinyl nochmals ganz anders ist, als auf digitaler Basis.


Videospiele


Bei den Videospielen ist es für mich am schwersten. Einerseits habe ich gern Spiele im Regal stehen, aber wenn man die zahlreichen Sales bedenkt stellt sich gern die Frage, ob eine Retailversion zum Teil hohe Aufpreise lohnt. Ich habe inzwischen beschlossen den Mittelweg zu gehen, und nur mehr Spiele im Regal stehen zu haben, wenn sie beispielsweise Teil einer größeren Reihe für die Konsole sind oder es von diesen Spielen ein Steelbook gibt. Auf der Nintendo Switch tendiere ich stärker zu digitalen Versionen, weil ich diese Konsole rein als Handheld nutze und der Vorteil von digitalen Spielen klar auf der Hand liegt aber auch hier gibt es einige Titel, die ich mir als Modul hole. Von was ich allerdings absehe, ist das doppelt kaufen von Spielen für eine Plattform, da ich das für absolute Geldverschwendung halte.

Ein Beispiel: Die Batman Arkham Spiele besitze ich digital für die Playstation 4. Diese nun als Retailversion, selbst im Steelbook, nochmal zu kaufen wäre für mich absolut dämlich.

Hingegen ein Spiel für mehr als eine Plattform zu besitzen ist ein anderes Thema, was für sich selbst entscheiden muss und auch ich besitze so manches Spiel für die Playstation Vita und Playstation 4 oder Nintendo Switch und eine Playstation Konsole.

Was ebenfalls für digitale Versionen spricht sind Angebote wie die Playstation Plus Spiele oder NES/SNES App von Nintendo für die Switch.


Das waren soweit meine Gedanken zum Thema physisch oder digital, wobei dies nur ein Teil der Gedanken zu diesem gigantischen Thema ist. Mich würde interessieren wie ihr zu dem Thema steht und was ihr bevorzugt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Das Death Stranding Tagebuch, Kapitel 1: Bridges

Titel: Death Stranding
Entwickler: Kojima Productions
Publisher: Sony
Plattform: Playstation 4

Herzlich willkommen zurück zum Death Stranding Tagebuch. Im vorigen Beitrag haben wir den Protagonisten Sam Porter Bridges kennengelernt und unsere ersten Schritte in dieser neuen Welt gemacht.

Wer Kapitel 0 noch nich gelesen hat, findet hier den Link!

An dieser Stelle auch eine Spoilerwarnung. Ab Kapitel 1 wird es nicht mehr möglich, Teile der Handlung nicht zu rekapitulieren, aber ich werde mich bemühen, nicht zu viele grobe Spoiler zu verraten. Da dies geklärt ist, starten wir mit Kapitel 1: Bridges!

(c) Kojima Productions DEATH STRANDING™

Sam erwacht in einem Raum aus seinem Alptraum und hat keine Ahnung wie er dort hin gekommen ist. Ein gewisser Deadman, der als Gerichtsmediziner arbeitet, stellt sich dem Hauptcharakter vor und klärt ihn über vergangene Ereignisse auf. Durch die Nekrotisierung der Leiche und dem Erscheinen der DG’s entstand ein sogenannter Leeresturz, wodurch vom Verbrennungsofen nur mehr ein Krater zurückblieb.

Von Deadman wird Sam über seinen Aufenthaltsort, sein neues „Armband“, sowie die aktuellsten Ereignisse aufgeklärt. Anschließend erhält er den Auftrag, eine Sendung Morphium zur Präsidentin der Vereinigten Staaten zu bringen, welche trotz der schlimmen Ereignisse der letzten Jahre immer noch existieren.

Sam trifft also auf die Präsidentin Bridget Strand, die sich als seine Mutter entpuppt und Sam um Hilfe anfleht, ihr sowie ihrer Mission zu helfen. Das Gespräch verläuft alles andere als positiv und da die Präsidentin an Krebs leidet, wird die Anstrengung schließlich zu viel für sie. Sie stirbt in Sam‘s Armen, schließt jedoch einen Vertrag mit ihm und rekrutiert ihn indirekt für Bridges, deren Ziel die Wiedervereinung der USA ist.

Nach einem langen Dialog mit Die-Hard Man & Deadman nimmt Sam die Aufgabe an, die Leiche der Präsidentin zu einem Verbrennungsofen zu schaffen.

(c) Kojima Productions DEATH STRANDING™

Der Fußmarsch ist beschwerlich, aber Sam erreicht den Ofen und erweist seiner Mutter die letzte Ehre, bevor er sie dem Feuer übergibt. Auch BB 22 soll verbrannt werden, was Sam jedoch verweigert. Durch den plötzlich einsetzenden Zeitregen wird das Gelände des Ofens von GD‘s attackiert, denen Sam nur knapp entkommt.

Zurück in Central Knot City endet das Kapitel mit einem Flashback …

(c) Kojima Productions DEATH STRANDING™

Kapitel 1 bietet eine harmonischere Mischung aus Zwischensequenzen und Gameplay, was den Spielfluss wesentlich angenehmer gestaltet. Der Weg von Central Knot City zum Verbrennungsofen, sowie die Konfrontation mit den GD’s, dient quasi als erweitertes Tutorial für die Basisgrundlagen und lehrt die Wichtigkeit von Ressourcenmanagment, was aufzeigt, wie sich der Schwierigkeitsgrad von der Spielweise beeinflussen lässt. Man kann sich den Weg zum Ziel entweder leicht, oder schwer machen, was auch die Freiheit im Gameplay aufzeigt.

Ebenso wird die Inszenierung aus dem Prolog nochmal überboten und dank diverser totalen Einstellungen aufgezeigt, wie riesig die Welt ist. Der hervorragende Einsatz des Soundtracks tut dabei sein Übriges.


Das war der zweite Eintrag in meinem Death Stranding Tagebuchs. Ich hoffe, es war für euch interessant und ihr seid auch hoffentlich im nächsten Eintrag dabei, wenn wir uns das erste Kapitel vornehmen!


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Das Death Stranding Tagebuch, Kapitel 0: Der Prolog

Titel: Death Stranding
Entwickler: Kojima Productions
Publisher: Sony
Plattform: Playstation 4

Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des Death Stranding Tagebuchs. Ähnlich wie bei Shenmue, oder den Yakuza Spielen ist eine normale Rezension nicht zielführend und ich habe eine andere Herangehensweise für dieses Spiel gewählt. In insgesamt 15 Kapiteln werde ich meine Gedanken, Eindrücke und Meinungen zu Death Stranding mit euch teilen, wobei jedes Kapitel des Tagebuchs für ein Kapitel des Spiels, sowie den Prolog steht. Sobald ich das Spiel abgeschlossen habe, wird auch ein abschließender Beitrag zu Death Stranding folgen. Da wir dies nun geklärt haben, starten wir direkt mit dem Prolog des Spiels.

(c)DEATH STRANDING™

Der Prolog erzählt noch nicht viel über die Handlung, aber in mehreren langen Einstellungen wird eine scheinbar dystopische Welt etabliert und unser Protagonist Sam Porter Bridges erleidet einen Unfall mit seinem Motorrad. Er sucht Schutz vor dem scheinbar gefährlichen Regen in einer Höhle und trifft auf die Frau Fragile. Wir erfahren hierbei auch, dass Sam als Bote arbeitet und Pakete abliefert. Die beiden werden von einer unsichtbaren Kreatur(?) bedroht und können Schlimmerem knapp entkommen. Nachdem sich die Wege der beiden getrennt haben, begibt sich Sam in die Stadt, um die Lieferung abzugeben. Kurz darauf wird er beauftragt, eine Leiche zu einem Verbrennungsofen außerhalb der Stadt zu bringen. Zusammen mit zwei Helfern endet die Mission im Chaos, als die Drei von den unsichtbaren Wesen, genannt DG’s, attackiert werden. Das Kapitel endet nach Sams Wiedergeburt und dem Erblicken eines gigantischen Kraters …

(c) Kojima Productions DEATH STRANDING™

Wie einleitend erwähnt, erzählt der Prolog noch nicht viel über die Handlungen, gibt dem Spieler aber ein paar kleine Handlungsbrocken, welche viele Fragen im Kopf aufploppen lassen, die vermutlich im Laufe des Abenteuers geklärt werden. Mich hat der Einstieg in erzählerischer Form an Dark Souls erinnert, da auch dort nur ein Grundgerüst erschaffen wurde und der Spieler sich den Rest selbst erarbeiten musste. Ich hoffe auf eine ähnliche Struktur in diesem Spiel beziehungsweise würde es begrüßen, nicht alles mit der Expositionskeule ins Gesicht zu bekommen.

(c) Kojima Productions DEATH STRANDING™

Komplett umgehauen hat mich der erste optische Eindruck des Spiels, da Death Stranding selbst für Playstation 4 Verhältnisse grandios aussieht und die Spielwelt zwischen Fotorealismus, sowie Ingame-Grafik in den ersten Zwischensequenzen zu wechseln schien. Auch die Inszenierung der surrealen Science-Fiction-Horror Elemente ist großartig und gibt Death Stranding eine komplett eigene Identität.

Abschließend muss ich noch ein paar Worte zur Balance von Gameplay und Zwischensequenzen verlieren. Hier merkt man am stärksten die Handschrift von Hideo Kojima, da der Prolog eine gigantische Zwischensequenz mit kleinen spielerischen Einlagen war. Das ist nur bedingt etwas Schlechtes, aber ich hoffe auf etwas mehr Gleichgewicht in den kommenden Kapiteln, da beides bei Kojima immer eine gelungene Mischung bildet …

(c) Kojima Productions DEATH STRANDING™

Das war der erste Eintrag in meinem Death Stranding Tagebuchs. Ich hoffe, es war für euch interessant und ihr seid auch hoffentlich im nächsten Eintrag dabei, wenn wir uns das erste Kapitel vornehmen!


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Welch künstlerisches Abenteuer! | Concrete Genie | Review [Playstation 4]

Mit Concrete Genie habe ich den ersten Titel meines Spielejahrs 2020 abgeschlossen und dieses Werk hat es wirklich in sich!

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Die Stadt Denska versinkt in Trostlosigkeit und Dunkelheit. Diverse schlimme Ereignisse in der Vergangenheit haben die Kleinstadt verkommen und verwaisen lassen. Ash, ein Teenager mit künstlerischem Talent, erkundet immer wieder die Stadt und muss sich mit einer Gang Rowdies herumschlagen. Vom Dschinn Luna, die er selbst gezeichnet hat, erhält Ash einen magischen Pinsel, mit dem er Zeichnungen lebendig werden lässt. Somit begibt sich Ash auf die Quest, um Denska wieder lebenswert zu machen und die Dunkelheit zu vertreiben.

Es braucht oft keine epische Handlung, oder eine lange Heldenreise, um zu begeistern. Ash ist ein liebenswerter Protagonist mit gutem Herzen, der ein kleines, aber zum Ende hin großes Abenteuer erlebt. Erzählerisch baut Concrete Genie auf eine geradlinige Handlung, die jedoch harte Themen (Einsamkeit, Armut, Alkoholismus) respektvoll behandelt und in keinster Weise plakativ wirkt. Viel mehr ist diese Erzählform Teil der Charakterentwicklung der Rowdies, die zu Beginn wie Arschlöcher wirken, aber traurige Hintergrundgeschichten haben. Zum Ende hin werden auch Freundschaft & Frieden in die Handlung eingebracht, was einen angenehmen Kontrast erzeugt.

Der Kontrast spiegelt sich auch im Gameplay wieder. Concrete Genie ist ein klassisches Third-Person-Adventure, legt jedoch viel wert auf den künstlerischen Aspekt der Handlung. Ash wird durch eine triste Welt, mit drei Gebieten, gesteuert, die offen sind und weitgehend mit Farbe verschönert werden können. Durch das Erkunden der Welt kann man Seiten aus Ash‘s Skizzenbuch finden und somit die Auswahl an Motiven massiv vergrößern. Weiters besteht die Möglichkeit, Dschinns zu beschwören, die eines von drei Elementen (Feuer, Wind, Donner) haben und für die simplen Rätsel benötigt werden.

Neben dem Adventure-Aspekt mit der künstlerischen Aktivität wird Concrete Genie im letzten Akt zu einem Uncharted-Splatoon Mix, sprich, man muss mit dem Pinsel die Schatten-Dschinns besiegen, um die Finsternis zu vertreiben. Trotz meiner anfänglichen Skepsis, funktioniert das Kampfsystem hervorragend und ergänzt das Spiel zum Finale hin hervorragend!

Man merkt auch hier greift der Kontrast harmonisch!

Auch wenn die Handlung toll geschrieben ist und das Gameplay unterhält, ist die Grafik das eigentliche Highlight von Concrete Genie, denn das Spiel sieht in den Zwischensequenzen wie ein Stop-Motion-Animationsfilm aus!

Neben dieser grandiosen optischen Eigenschaft (Stop-Motion hat immer Charme) weiß auch die Spielwelt zu gefallen, da das Thema Kontrast erneut greift. Während das Spiel braun, grau und tristlos erscheint, obliegt es dem Spieler, wortwörtlich Farbe in selbiges zu bringen, um die Spielwelt zu gestalten. Neben den optionalen Flächen, sowie Reklameschilder zum Bemalen, gibt es diverse Aufgaben der Dschinns.

Allerdings glänzt Concrete Genie auch durch eine hochwertige deutsche Vertonung, sowie einen ambientischen Soundtrack, der perfekt zum Szenarion passt!

Wie soll ich dieses Spiel zusammenfassen, ohne mich in Superlativen zu verlieren? Concrete Genie ist ein kleines, aber äußerst hochwertiges Adventure, das in allen Punkten zu gefallen weiß und sogar etwas Endgame Content bietet. Mich hat das Spiel zu 100% abgeholt und bis zum Ende hin begeistert. Obwohl das Spiel kein bombastischer Triple A Titel ist, braucht es sich vor den großen Produktionen des vergangenen Spielejahres nicht verstecken. Wer eine PS4 besitzt, sollte bei diesem kleinen Adventure definitiv zugreifen und Denska wieder mit Farbe verschönern.

Somit hat sich Concrete Genie ein besonders spielenswert redlich verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Falls euch diese Rezension gefallen hat und ihr dem Blog etwas unter die Arme greifen wollt beziehungsweise das Spiel erwerben wollt, könnt ihr ihn über den unten angeführten Amazon Link kaufen, oder etwas anderes erwerben. Für euch entstehen keine weiteren Kosten, aber ich erhalte eine kleine Provision.

[ Concrete Genie – PS4 ]


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Superbros Staffel 3.2/E2: Rückblick Spielejahr 2019 | Podcast

Die Superbros sind wieder da und heute reden wir über das Spielejahr 2019!

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MediEvil (2019) Ersteindruck | Gedankenspiel

Mit MediEvil verbinde ich, im Vergleich zu vielen anderen langjährigen Playstation Nutzern, keine nennenswerten Erinnerungen. Ich habe weder die Teile für die großen Konsolen, noch den PSP Ableger gespielt oder besessen. Trotzdem habe ich mich auf das PS4 Remake gefreut, auch wenn ich meines Umzugs erst knapp 2 Stunden zum Spielen gekommen bin. In dieser ersten Session sind mir einige positive aber auch negative Aspekte aufgefallen die einen ersten Eindruck mit gemischten Gefühlen erzeugt haben …

Zuerst ein großes Lob an die Grafik. Das Spiel sieht hervorragend aus und ist der Playstation 4 definitiv würdig!

Der comic-artige Stil erinnert an Ratchet & Clank, hat auch etwas passend schauriges aber auch gleichzeitig humoristisches. Für die Augen bietet MediEvil (2019) definitiv genug Details. Erzählerisch macht das Spiel auch alles richtig, die Handlung wird so erzählt, dass sie dem Spieler nicht im Weg steht, sondern nur als simpler Antrieb dient.

Allerdings sind das Gameplay & die Technin gelinde gesagt ein Graus. Obwohl MediEvil von 2019 neu aussieht, spielt es sich sehr altbacken und hacklig. Der Markt für Third-Person-Action-Adventures ist so riesig, dass man sich hier ein paar modernere Gameplay Elemente hätte ausborgen können. Ein Problem ist die oftmals fragwürdige Kollisionsabfrage, da es schwer ist viele Gegner zu treffen, ohne selbst Schaden zu kassieren, der dann gern als Loop zum Game Over führen mag. Dazu kommen technische Probleme wie Glitches, durch die man gern der Umgebung stecken bleibt, was genauso lustig klingt, wie es dann ist. Generell ist das Überwinden von Hindernissen gern schwer, was einem flüssigen Spielverlauf, in Kombination mit dem Gameplay, sehr im Weg steht …

Somit lässt für den Moment zusammenfassen, dass das MediEvil Remake optisch der Wahnsinn ist aber spielerisch wie technisch leider zu wünschen übrig lässt und einen bitteren Nachgeschmack hat. Ich hoffe, dass sich dieser Eindruck bessert aber das sehen wir dann in der kommenden Rezension!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The nice details of Far Cry 3 Classic Edition | Mind Game #9

I’m currently playing (among others) the Far Cry 3 Classic Edition on the Playstation 4 because I’ve been battling my backlog.

One thing can already be said; Far Cry 3 deserves its own review and is a great game, but today I am „only“ to have some nice details this game offers!

Let’s start with the healing animation right away. If protagonist and „adventure vacationer“ Jason no Medikits or similar has some ready-made first aid sequences. The interesting thing is the variance of the scene. For example, if Jason falls from a certain height and injures himself, a bone fracture will be treated. In animal attacks Krass / bite wounds are connected and if hit by bullets, shrapnel or similar, the projectiles are pulled out of the body. This may not sound particularly spectacular BUT I love these details and commendable for having thought of how to implement such a sequence into gameplay at Ubisoft!

A tradition, besides the healing animation, is the fire. Weapons such as flamethrowers and / or Molotov cocktails always provide entertainment in the Far Cry games. Even though the extent of fires has been scaled back compared to the second part, it still looks very impressive when larger areas are in flames. By that I do not mean that it’s fun to bunch the Far Cry games, but the high-quality animations of the fire and how it understandably spreads.

However, what Far Cry 3 raises above the clover and thus heads to the top of the series is the main character Jason. Sure Rogue Vaas may be the figurehead of Far Cry 3 but compared to other offshoots in the series, the third part has a real protagonist with character that evolves as the story progresses. He speaks, pursues goals and leads dialogues with other people. Since other Far Cry games are lacking in interesting protagonists, Part 3 is an outstanding part of the franchise.

To the final, a visual detail. The underwater world of Far Cry 3 looks great and above all realistic, with different shades of blue, depending on the depth of the water. In addition, there are occasional shark attacks that come completely unexpectedly.

I like Far Cry 3. The game is full of great details and is an outstanding part of the high quality standard of the series. Meanwhile, I can understand much better why this part is so popular and I’m looking forward to writing the review about this game.

That’s it from my side. We read in the next post!

Die netten Details von Far Cry 3 Classic Edition | Gedankenspiel

Ich spiele momentan (unter anderem) die Far Cry 3 Classic Edition auf der Playstation 4, weil ich meinem Backlog den Kampf angesagt habe.

Eins kann jetzt schon sagen; Far Cry 3 verdient eine eigene Review und ist ein großartiges Spiel, aber heute geht es mir „nur“, um einige nette Details die dieses Spiel bietet!

Starten wir gleich mit der Heilungsanimation. Falls Protagonist und „Abenteuerurlauber“ Jason keine Medikits o.ä. zur Hand hat, gibt es ein paar vorgefertigte Erste Hilfe Sequenzen. Das Interessante daran ist die Varianz der Szene. Falls Jason beispielsweise aus einer gewissen Höhe stürzt und sich verletzt, wird ein Knochenbruch verarztet. Bei Tierangriffen werden Krass/Bisswunden verbunden und falls man durch Kugeln, Schrapnelle oder ähnliches getroffen wird werden die Projektile aus dem Körper gezogen. Dies mag nun nicht besonders spektakulär klingen ABER ich liebe diese Details und finde es lobenswert, dass ich jemand bei Ubisoft darüber Gedanken gemacht wie man so eine Sequenz ins Gameplay implementieren kann!

Eine Tradition, neben den Heilungsanimation, ist das Feuer. Waffen wie Flammenwerfer und/oder Molotow-Cocktails sorgen in den Far Cry Spielen immer für Unterhaltung. Auch wenn die Ausmaße von Bränden im Vergleich zum zweiten Teil zurückgeschraubt wurde, so sieht es immer noch sehr imposant aus wenn größere Flächen in Flammen stehen. Damit meine ich nicht, dass es Spaß in den Far Cry Spielen zu zündeln, sondern die hochwertigen Animationen des Feuers und wie es nachvollziehbar ausbreitet.

Was Far Cry 3 jedoch über den Klee hebt und somit an die Spitze der Reihe hieft ist jedoch der Hauptcharakter Jason. Klar Schurke Vaas mag das Aushängeschild von Far Cry 3 sein aber im Vergleich zu anderen Ablegern der Serie hat der dritte Teil einen wirklichen Protagonisten mit Charakter, der sich im Laufe der Handlung entwickelt. Er spricht, verfolgt Ziele und führt Dialoge mit anderen Personen. Da es anderen Far Cry Spielen an interessanten Protagonisten mangelt, ist gerade Teil 3 ein herausragender Teil des Franchise.

Zum Abschluss noch ein optisches Detail. Die Unterwasserwelt von Far Cry 3 sieht hervorragend und allen voran realistisch aus, mit unterschiedlichen Blautönen, je nach Tiefe des Wassers. Dazu kommen gelegentliche Haiangriffe die sinngemäß völlig überraschend kommen.

Ich mag Far Cry 3. Das Spiel steckt voller toller Details und ist gemessen am hohen Qualitätsstandard der Serie ein herausragender Teil. Inzwischen kann ich wesentlich besser verstehen, warum dieser Teil so populär ist und ich freue mich auf die Rezension über dieses Spiel verfassen zu können.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Far Cry Beiträge

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Das beste Ende in Far Cry 4?

Ich sehe Schmerzen kommen … !

Vorgestern habe ich Catherine Full Body durchgespielt. Eine Rezension wird zusammen mit Bloodstained: Ritual of the Night folgt.

Heute habe ich, im Zuge eines unschlagbaren Angebots, Code Vein für die PS4 erstanden. Das Spiel ist quasi Dark Souls, nur als Anime. ❤️

Schmerzen …

Oh und Star Wars Jedi Knight: Jedi Outcast spiele ich auch momentan auf der PS4! 😊

Ein Blick auf die PS Vita | Gedankenspiel

In einer Zeit als der Handheld-Markt von Nintendo mit der Switch und dem 3DS kontrolliert wird, ist es schwer vorzustellen, dass es einstmals ernste Konkurrenten für den Platzhirsch Nintendo gegeben hat.

Auch wenn die Geschichte der Handhelden vor Nintendo begonnen hat, so hat dieser Konzern die tragbaren Konsolen erst wirklich salonfähig gemacht neben anderen großen Namen wie Atari oder Sega, die sich beide langfristig gegen den Game Boy und seine zahlreichen Ableger/Nachfolger durchsetzen konnten. Übertroffen wurde der Game Boy nur vom Nintendo DS, besonders dem DSi mit dem man Game Boy Advance Module benutzen konnte. Nintendos großer Konkurrent Sony hat jedoch ebenfalls einen Handhelden hervorgebracht. Zwei sogar um genau zu sein (die unterschiedlichen Modell-Serien ausgeklammert). Die PSP, welche sehr erfolgreich war und die PS Vita, deren Flop-Level der Wii U entspricht. Heute geht es mir, um Sony‘s zweiten Versuch einer Handheld-Konsole zu etablieren und Nintendo die Stirn zu bieten.


Grundlegendes zur Konsole

Die Playstation Vita erschien erstmals in den Jahren 2011 (Japan) und 2012 (Europa, USA) und hatte einen Lebenszyklus bis ins Jahr 2019, was mich trotz des mauen Erfolgs außerhalb Japans positiv überrascht. Auf technischer Ebene weiß die PS Vita in qualitativer Hinsicht definitiv zu überzeugen aber auch bei der Spieleauswahl bietet dieser Handheld eine gigantische Auswahl.

Im Gegensatz zu den UMD Disks der PSP kommt die Vita mit Modulen des Weges ähnlich wie bei Nintendo. Außerdem nutzt die Vita eigens von Sony hergestellte Speicherkarten, was die Nutzung von Micro-SD’s unmöglich macht und ein ziemlicher Blödsinn ist. Ich kann den Gedanken zur Vermeidung von illegaler Software-Piraterie und Raubkopien durchaus nachvollziehen aber die PS Vita Speicherkarten sind verflucht teuer, was in mir die Vermutung einer dezenten Profitgier weckt ähnlich wie die horrenden Preise für Nintendo Switch Zubehör.

Zurück zu den Modulen. Diese Idee halte ich für sehr gut, da in Kombination mit der Installation der Spiele die Ladezeiten deutlich reduziert werden können, aber auch technisch umfangreichere Spiele möglich sind. Neben einer riesigen Auswahl an digitalen & physischen PS Vita Spielen gibt es im Onlineshop die Möglichkeit emulierte PSP und Playstation 1 Spiele zu erwerben, was den Umfang nochmal deutlich nach oben schraubt. Generell ist der Kader an PS Vita Spielen sehr weitläufig, deckt so ziemlich jedes Genre ab und nutzt auch die HD Collections, welche zu Zeiten der Playstation 3 sehr populär waren. Fans von japanischen Produktionen kommen bei der PS Vita vollends auf ihre Kosten und genau hier liegt die große Stärke der PS Vita. Spiele wie Uppers, Persona 4, Demon Gaze, Gal Gun oder Earth Defense Force 2 sind perfekt für unterwegs und bieten lange Zeit Unterhaltung!


Warum ist die PS Vita also kein Erfolg gewesen?

Das ist eine gute Frage, die sich leider nicht so leicht beantworten lässt. Am schlüssigsten ist eine Mischung aus Desinteresse der Spiele-Community und dem darauffolgenden mangelnden Support in Europa sowie den USA. Weiters war auch die Konkurrenz seitens Nintendo sehr stark, die ihren gigantischen Vorsprung mit dem Nintendo 3DS weiter ausgebaut hat.

In Asien sah die Situation anders aus. Die PS Vita erfreute sich größter Beliebtheit und zahlreiche Entwickler brachten Spiele für die Konsole heraus. Daher kommen auch Fans asiatischer Produktionen bei dieser Konsole definitiv eher auf ihre Kosten trotz namhafter westlicher Spiele wie Assassins Creed Liberation oder Uncharted: Golden Abyss.

Das „Versagen“ der Konsole lag weniger am Entwickler Sony, sondern mehr an einer Verkettung unglücklicher Umstände, durch welche die PS Vita immer weiter ins Abseits geriert und der Zyklus 2019 endete.


Meine Meinung zur PS Vita + Fazit

Wusste ich bei meiner ersten PS Vita die Konsole nicht zu schätzen, so hat sich dies mit meiner zweiten Vita geändert, was auch an meinem veränderten Spielegeschmack liegt. Inzwischen lege ich wesentlich mehr Wert auf Spiel aus Asien sowie dem Indie-Markt und genau in diese Kerbe schlägt die Vita mit all den fabelhaften Lizenzen aus Asien wie Dynasty Warriors, Persona, Ninja Gaiden und vielen mehr aber auch tolle westliche IP’s haben einen Platz auf diesem kleinen aber feinen Handhelden gefunden. Außerdem ist die Vita entfernter Vorläufer der Nintendo Switch, da es Möglich ist die Konsole mit einer PS4 zu koppel und große Abenteuer auf dem Fernseher zu beginnen aber unterwegs fortsetzen zu können.

Inzwischen will ich meine Vita nicht mehr missen und auch wenn ich sie seltener einschalte, als mir lieb ist, so genieße ich jede Sitzung! ❤️

Wie ist eure Meinung zur Playstation Vita? Lasst es mich in den Kommentaren wissen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Superbros #S2/E2: Uncharted | Podcast

Superbros S2/E1: Uncharted

Gaming-Geschichten #2: Meine drei besten Online-Coop Erfahrungen | Storytime

Autor: Patrick Stigler


Ich bin ein überzeugter Anhänger von Singleplayer Spielen. Nichtsdestotrotz habe ich im Lauf meiner Gamerlaufbahn so einige Erfahrungen mit Multiplayern beziehungsweise mit Multiplayerspielen gemacht und drei besondere Erfahrungen möchte ich heute mit euch teilen. Ich werde euch heute aber nur von Erfahrungen erzählen, die ich in Online-Coop-Sitzungen gemacht habe.

Dead Island (PS3 & PS4)

Dead Island ist ein Open-World-Zombie, dass ich zum ersten mal auf dem PC erlebt habe. Damals schon hat mich das Spiel begeistert, aber wirklich gefesselt hat mich dieses leicht trashige Abenteuer erst auf der PS3, wo ich es zusammen mit einer damals sehr guten Freundin gezockt habe. Wir verbrachten viele Stunden damit uns durch die untoten Horden zu kämpfen, immer einem Level Up, einer seltenen Waffe oder einfach nur einer Quest hinterher.

Stunden um Stunden verbrachten wir auf Banoi, um auch die letzten Geheimnisse zu entdecken. Diese Erfahrung konnten wir aber mit der PS4 Version und dem quasi Nachfolger Dead Island: Riptide nie mehr erreichen aber das ist okay.

Resident Evil 5 (PS3 & PS4)

Selbstverständlich darf auch Resident Evil nicht fehlen wenn es um besondere Erfahrungen geht. Schließlich gibt es kaum ein Franchise zu dem ich so eine enge Bindung hege.

Mit der gleichen Freundin habe ich nicht nur Dead Island, sondern auch Resident Evil 5 bezwungen und was hatte ich Spaß mit diesem Spiel. Im Singleplayer kann man den fünften Teil des ansässigen Bösen zwar vergessen aber im Coop mit einem Freund oder einer Freundin macht es unglaublich viel Spaß, wenn man Rücken an Rücken gegen die Majini kämpft. Dieses Spiel habe ich auch mit einem Kumpel durchgespielt und das war ebenfalls eine geniale Erfahrung.

Für mich waren diese beiden Durchläufe insofern wichtig, da so meine Meinung zu Resident Evil 5 regelrecht zementiert wurde und ich dieses Spiel trotz seiner himmelschreiend dummen K.I. im Singleplayer eigentlich mag!

Dying Light (PS4)

Zum Abschluss gibt es nochmal ein Horrorspiel. Zu zweit oder in einer Gruppe ums überleben zu kämpfen macht halt am meisten Spaß. Dying Light habe ich mit der gleichen Freundin durchgespielt mit der ich auch schon die beiden vorher genannten Spiele bezwungen habe.

Dying Light stellt dabei wohl die intensivste Erfahrung dar, was unter anderem daran liegt, dass Dying Light technisch wie vom Gameplay her das beste der drei genannten Spiel ist. Egal ob man in der Nacht Rücken an Rücken gegen Mutanten kämpft, die Welt erkundet, Missionen erfüllt, seltene Waffen sucht oder mit Parkour Manövern die Dächer Harans erkundet. In dieser Online-Erfahrung hatte ich eine grandiose Zeit und ich denke gern daran zurück.


Das war’s mit dieser Ausgabe der Gaming Geschichten. Ich hoffe dieser kleine Ausflug in die Welt meiner Online Erfahrungen hat euch gefallen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Mein Resident Evil Fandom | Storytime

Achja Resident Evil. Kaum ein Horror-Franchise hat mich so beeinflusst und geprägt wie Capcoms Magnum Opus Serie. Ich liebe das Resident Evil Franchise und sowohl die Höhen als auch die Tiefen haben meine Fanliebe nur weiter gesteigert. Heute geht es mir um die Geschichte meiner Liebe zu Resident Evil, die neben Pokemon und Final Fantasy zu meinen liebsten Spieleserien gehört. Das sollte aber niemanden mehr überraschen.


Zum aller ersten mal bin ich mit Resident Evil auf dem Nintendo Gamecube in Kontakt gekommen. Natürlich war ich viel zu jung um das erste Resident Evil zu spielen, aber wie wir wissen gibt es immer Möglichkeiten die Spiele der älteren Geschwister zu spielen.

Selbstredend war die Angst, die ich beim ersten mal spielen empfand. Allein durch das unheimliche Herrenhaus zu laufen und nicht zu wissen was einen hinter der nächsten Ecke erwartet sorgte für eine bis heute einzigartige Atmosphäre. Resident Evil 0 war meine nächste Erfahrung mit dem Franchise. Obwohl die Atmosphäre nicht so dicht war, wie im Remake des Erstlings hat mich auch dieser Teil für lange Zeit gefesselt.

Ein interessantes Detail bilden die beiden völlig unterschiedlichen Entwicklungen des Franchise für mich. Auf dem Nintendo Gamecube habe ich Resident Evil 1, 0, 3, 4 & Code Veronica gespielt während ich auf der PS2 die Ableger des Franchise, namentlich Dead Aim, Outbreak 1 & 2, kennengelernt habe. Beide Zweige meiner Fanschaft haben mich für lange Zeit hervorragend unterhalten.

Im Zuge der PS3, Xbox 360 & Wii habe ich Resident Evil 4 sowohl auf der PS3 als auch der Wii gespielt während ich auf der Xbox 360 meine erste, wenngleich eher negative, Erfahrung mit Resident Evil 5 gemacht. Die beste Erfahrung mit dem fünften Hauptteil habe ich auf der PS3 im Zuge mehrere Onlinesitzungen und zwei intensiven Durchläufen gehabt.

Als die Ära der Playstation 4 anbrach, kam für mich der bisher intensivste Overkill an Resident Evil Spielen. Mit den Teilen 0, 1, 2 (Remake), 4, 5, 6, 7, Revelations 1, Revelations 2 & Code Veronica habe ich die bisher größte Auswahl an Spielen erlebt.

Meine Fanliebe zu Resident Evil lässt sich mit einer langen Ehe vergleichen. Es geht immer auf & ab aber egal wie sehr mich die Reihe auf aufregen oder enttäuschen mag, am Ende des Tages haben die Spiele trotz ihres trashigen Charmes einen festen Platz in meinem Herzen und daran wird sich nie etwas ändern. Ich werde der Serie definitiv treu bleiben, freue mich auf die kommenden Spiele und die kommende Ausrichtung. Schließlich haben wir es hier mit dem Phönix des Horrorgenres zu tun.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist Leon S. Kennedy?| Wer ist … ? #8 | Gedankenspiel

Resident Evil!

Gebt es zu, ihr könnt von diesem Thema genauso wenig genug bekommen wie ich. Ich habe beschlossen das Format Wer ist … ? auch auf den Sektor Videospiele auszuweiten um das Format noch interessanter zu gestalten. Wer ist also Leon S. Kennedy?


Wer ist … ? Übersicht:


Leon Scott Kennedy ist fiktionaler Charakter aus dem Resident Evil Franchise und gehört zu den populärsten Figuren der Spieleserie. Seinen ersten Auftritt absolvierte Leon als frischgebackener Polizist im 1998 erschienen Meilenstein Resident Evil 2, diese Rolle übernahm auch im 2019er Remake.

In Resident Evil 2 muss Leon zusammen mit Claire Redfield aus Racoon City fliehen, dass sich wegen dem T-Virus in eine Hölle des Unlebens verwandelt hat, wobei die T-Virus-Zombies eigentlich nicht tot sind, sondern „nur“ mutierte Menschen, was einem Infizierten recht nahe kommt, aber das ist ein Thema für ein anderes mal! Im Zuge seines Überlebenskampfes in Racoon City deckt Leon die Machenschaften der Umbrella Corp. auf, was schlussendlich zum Kollaps des Konzerns führt.

Ein Epilog nach Resident Evil 3: Nemesis enthüllt Leons Beitritt zur U.S. Bundesregierung. Während den Ereignissen von Code Veronica kontaktiert Claire Redfield Leon, um Informationen an ihren Bruder Chris Redfield weiterzuleiten. Im Jahr 2002 begibt sich Leon mit Jack Krauser auf eine Mission, um den ehemaligen Drogenboss Hugo Javier zu finden, der mit Umbrella Geschäfte machen will.

Wir schreiben das Jahr 2004. Die Umbrella Corp. ist wegen den vergangenen Ereignissen untergegangen und Leon arbeitet nun als Geheimagent für die U.S. Regierung. Er erhält den Auftrag die Tochter des Präsidenten zu retten, die in Spanien von einer Sekte entführt wurde. Weg von all den Viren und hin zu Parasiten sowie parasitären Mutanten. Im Zuge seiner Mission gerät Leon mit der Sekte Los Illuminados aneinander, die von der Ein-Mann-Armee fast komplett ausradiert wird. Am Ende seiner Mission fällt eine Probe des Las Plagas Parasiten der Doppelagentin Ada Wong in die Hände, was die Ereignisse von Resident Evil 5 einleitet, an denen Leon aber nicht beteiligt ist.

Das Jahr 2012. Die Welt hat sich verändert. Bio-Terrorismus ist eine globale Gefahr geworden und die tödlichen B.O.W.’s sorgen weltweite Angst. Die B.S.A.A. stellt sich den B.O.W.’s und Terroristen entgegen. Leon S. Kennedy arbeitet immer noch als Agent für die U.S. Regierung und muss, zusammen mit alten (Chris Redfield, Sherryl Birkin) sowie neuen (Jake Muller, Helena) Gefährten die Welt vor dem globalen Bio-Terrorismus retten. Im Zuge der Mission muss Leon den infizierten U.S. Präsidenten erschießen und mehrere Länder aufsuchen, um den globalen Ausbruch des C-Virus zu verhindern.

Abseits seiner Auftritte in den Videospielen gehört Leon zu den Hauptfiguren der drei CGI Filme Resident Evil: Degeneration, Damnation und Vendetta die im gleichen Universum wie die Spiele angesiedelt und somit kanonisch sind!

Ich glaube niemand ist überrascht, wenn ich Leon als den coolsten und ikonischsten Protagonisten der Resident Evil Spiele tituliere. Er gliedert sich perfekt in die Riege um Chris Redfield, Jill Valentine, Claire Redfield, Rebecca Chambers und Albert Wesker ein, die so prägend für dieses Franchise sind. Trotz seines Auftretens als Jedermann ist Leon immer cool und geht bis ans Äußerste um seine Mission zu erfüllen. Es ist ohnehin sehr interessant wie sich die Figur entwickelt hat. Beginnend als frischgebackener Polizist über einen Regierungsbeamten bis hin zum abgebrühten Spezialagenten ist seine Entwicklung ein Paradebeispiel für die beständige Veränderung einer Figur.

Alles in allem hoffe ich, dass euch dieser Beitrag gefallen hat. In Zukunft werden wieder mehr Beiträge zu Resident Evil und/oder Devil May Cry erscheinen, da beide Serien äußerst interessant sind!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Meine Top 3 Spieleratgeber | Gedankenspiel

Ich bin ja kein großer Fan von Top Listen aber hin und wieder sind sie auch ganz praktisch. Heute geht es mir um meine persönlichen Lieblinge unter den Spieleratgebern oder auch Lösungsbücher genannt. Auf eure Highlights aus den Reihen der Lösungsbücher bin ich schon gespannt!



Platz 3: Final Fantasy X Lösungsbuch

Da Final Fantasy X mit hoher Wahrscheinlichkeit das umfangreichste After Game aller Singleplayer Final Fantasy Titel besitzt ist ein Lösungsbuch eine lohnende Investition.

Im Lösungsbuch wird nicht nur der komplette Spielverlauf genau beschrieben, sondern auch hilfreiche Kampfstrategien und nützliche Tabellen um die zahlreichen Nebenaufgaben zu meistern sind enthalten.

Wer sich etwas helfen lassen will und Final Fantasy X erfolgreich durchspielen will, sollte einen Blick auf diesen Spieleberater werfen!



Platz 2: Metal Gear Solid 3: Snake Eater

Ich liebe Metal Gear Solid 3: Snake Eater. Für mich war dieser Teil der absolute Höhepunkt des Franchise und ähnlich wie in Final Fantasy X besitzt das Spiel viel Inhalt abseits der Hauptgeschichte. Dazu kommen sehr viele interessante Kniffe in der Programmierung wie der Einfluss der realen Zeit auf den internen Spielablauf. Wer sich an teils irrsinnigen Dialogen erfreut kann sich stundenlang mit den Funkgesprächen beschäftigen. Da es teilweise etwas kryptisch sein kann wie man einen bestimmten Gegenstand oder eine bestimmte Sequenz freischaltet kann einen Blick ins Lösungsbuch werfen.



Platz 1: Silent Hill 4: The Room Lösungsbuch

Es gab eine Zeit, da machte Konami wirklich gute Spiele und war nicht krankhaft damit beschäftigt die eigenen Marken zu melken oder zu töten. Silent Hill 4 markierte zwar den Anfang vom Ende des langsamen aber stetigen Verfalls der Silent Hill Serie …

ABER das Lösungsbuch ist das beste an Silent Hill 4: The Room. Es wird nicht nur das komplette Spiel aufgedröselt, sondern auch sehr viele Geheimnisse, Trivias und Entwicklernotizen werden im Buch verpackt!

Witzigerweise mochte ich das Lösungsbuch lieber als das Spiel.


Das waren meine drei liebsten Lösungsbücher. Wie steht ihr zu Lösungsbüchern? Greift ihr zu Spieleratgebern oder sucht ihr lieber im Internet nach Komplettlösungen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein emotionaler Spaziergang! | Drowning | Gedankenspiel

Walking-Simulatoren sind ein tolles Genre, in denen die Geschichte und die Atmosphäre im Vordergrund steht und das Gameplay deshalb in den Hintergrund rückt. Natürlich kann man diesen Spielen die mangelnde Interaktivität negativ ankreiden und diese Kritik hat auch seine Berechtigung, aber Spaß kann man trotz allem mit diesem Genre haben.

Heute geht es mir um den minimalistischen Walking-Simulator Drowning, der in abwechslungsreichen low-polygon Umgebungen eine tragische Geschichte erzählt.

Wie eingangs erwähnt ist, Drowning ein simulierter Spaziergang, bei dem man in die Rolle eines Jungen schlüpft und verschiedene Jahre seines Lebens durchquert. Dabei lernt man die Depressionen des Jungen kennen und wie er lernt damit umzugehen oder auch nicht, da das Spiel über multiple Enden verfügt löst sich dieses Drama auf insgesamt vier verschiedene Arten auf. Erzählerisch ist die Geschichte sehr interessant, aber die Präsentation ist leider etwas arg minimalistisch, da die Handlung nur in Textform erzählt wird. Dank kurzer Sätze können selbst Lesemuffel den Spaziergang bewältigen, aber eine vertonte Erzählung wäre sicher interessanter gewesen. Als Entschädigung werden die Texte und der Spaziergang mit einen wunderschönen Soundtrack unterlegt, der auch die melancholische Stimmung des Spiels unterstreicht.

Wie bereits erwähnt bewegt man sich während des Spaziergangs durch unterschiedliche Gebiete, die alle einen eher minimalistischen aber eigenständigen Look bieten und mit weiterem Verlauf immer düsterer werden.

Trotz seiner kurzen Laufzeit von weniger als einer Stunde bietet Drowning einiges an Nebenbeschäftigungen. Abseits der alternativen Enden kann man versteckte Gegenstände, was zwar im Spiel keinen Vorteil bietet aber Trophäen freischaltet und somit für Trophäenjäger interessant.

Alles in allem ist Drowning ein interessanter wenngleich auch sehr minimalistischer Walking-Simulator, der eine interessante Geschichte in Textform erzählt und mit einem emotionalen Soundtrack aufwartet. Optisch gewinnt das Spiel zwar keinen Preis aber die low-Polygon Umgebungen haben einen ganz eigenen Charme. Wer sich an Walking-Simulatoren erfreuen kann, darf bei Drowning gern einen Blick riskieren, alle anderen investieren die 2,99 €, die das Spiel kostet, lieber anderweitig.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Pile of Shame Version 2 | Gedankenspiel

Ein weiteres Spielejahr geht zu Ende und der Stapel an Spielen, die ich spielen möchte/nachholen muss ist nicht kleiner geworden, sondern um einiges gewachsen. In der folgenden Liste werde ich Spiele aufzählen, die ich entweder nachholen möchte, noch fertig spielen muss oder denen ich sogar eine zweite Chance geben will. Wenn ihr eines der Spiele gespielt habt, würde mich eure Meinung dazu interessieren!

Die Liste wird immer wieder erweitert, wenn ein anderes Spiel beendet wird.

Aktuell spiele ich:

  • Tales of Vesperia (Nintendo Switch)
  • Far Cry 3
  • Far Cry New Dawn
  • Jump Force
  • Metro: Exodus

Playstation 4

  • Attack on Titan
  • Attack on Titan 2
  • Berserk and the Band of the Hawk (durchgespielt)
  • Dark Souls 2
  • Dark Souls 3
  • The Surge
  • Nioh
  • Xcom 2
  • Tales of Zesteria
  • I am Setsuna
  • Devil May Cry
  • Devil May Cry 2
  • Devil May Cry 4
  • Yakuza Kiwami
  • Yakuza Kiwami 2
  • Yakuza 3
  • Yakuza 4
  • Yakuza 5
  • Yakuza 6
  • Yakuza 0
  • Yakuza: Dead Souls
  • Toukiden Kiwami
  • Toukiden 2
  • Watch Dogs 2
  • Hitman GO
  • Lara Croft GO
  • Dead Rising
  • Prey
  • Doom (2016)
  • Dishonored
  • Dishonored 2
  • Dishonored: Tod des Outsiders
  • The Last Remnant Remastered
  • Die Atelier Arland Trilogie
  • Star Ocean 4
  • Star Ocean 5
  • Resonance of Fate 4K/HD Edition
  • Hyperlight Drifter
  • Fist of the Northstar
  • Shenmue 1
  • Shenmue 2
  • God Eater Resurrection
  • God Eater 2
  • Gundam Versus
  • Dynasty Warriors 8
  • Dynasty Warriors 9

Nintendo Switch

  • Lost Sphear
  • Bayonetta
  • Bayonetta 2
  • Mario & Rabbids
  • Yomawari Midnight Collection
  • Stardew Valley

Zweite Chance

  • Monster Hunter World
  • Final Fantasy Dissidia NT
  • Breath of the Wild
  • Tales of Berseria

Retro Spiele

  • Secret of Mana
  • Mother
  • Star Fox
  • Star Fox 2
  • Resident Evil: Code Veronica (1/3 durch)
  • Final Fantasy 7 (zweiter Anlauf)
  • Final Fantasy 9 (zweiter Durchlauf)
  • ARC: Twilight of the Spirits
  • Forbidden Siren
  • Star Ocean 3

Wie man der Liste entnehmen kann, sind viele Action-Adventure, RPG’s und Action-RPG’s vorhanden. Ich hoffe zumindest im kommenden Jahr die Liste etwas zu verkürzen und euch mit interessanten Beiträgen zu versorgen!

Das The Quiet Man Debakel | Gedankenspiel

Kernfakten zum Spiel
Name: The Quiet Man
Entwickler: Square Enix, Human Head Studios
Publisher: Square Enix
Plattform: Playstation 4, Windows
Release: 2018
Genre: Action-Adventure

Manchmal kommt ein Spiel des Weges, was anders sein will als die Konkurrenz. The Quiet Man ist ein Hybrid aus Action-Adventure und interaktivem Film mit einer Mischung aus Live-Action Szenen und CGI Sequenzen UND einem Gimmick, denn man spielt einen gehörlosen Protagonisten. Warum das Spiel trotz interessantem Konzept und starkem Entwickler/Publisher auf die Nase gefallen ist, erfahrt ihr jetzt!

Kernfakten zum Spiel

Name: The Quiet Man

Entwickler: Square Enix, Human Head Studios

Publisher: Square Enix

Plattform: Playstation 4, Windows

Release: 2018

Genre: Action-Adventure


Wo fangen wir bei diesem Spiel an? Am besten bei der Handlung, da man die schnell erzählen kann, weil es kaum was zu erzählen gibt. In The Quiet Man übernimmt der Spieler einen jungen, gehörlosen Mann, der den mysteriösen Bird Man verfolgt, der eine Pianistin entführt hat.

Wer der Junge Mann ist, welche Beziehung er zur Pianistin hat, für wen er arbeitet oder warum er haufenweise, augenscheinlich latinostämmige Mitglieder einer obskuren Gang verprügelt erfährt man nicht und das hat einen simpel Grund. Kaum ein Dialog im Spiel ist vertont oder mit Untertiteln versehen, was Sinn macht, da der Protagonist gehörlos ist. Moment, nein das macht keinen Sinn, weil es so dem Spieler unmöglich ist einen wirklichen Kontext aus den Zwischenszenen, die gut 80 % des Spiels ausmachen, zu ziehen. Viel mehr legt man das Gamepad zur Seite, wenn die nächste Zwischensequenz und beginnt und nimmt es erst wieder in die Hand, wenn man die Steuerung übernimmt.

Okay, wenn das Spiel bereits bei der Handlung versagt muss ein anderer Aspekt funktionieren, oder? Nun bei der Klangkulisse, die nicht wirklich existent ist, fällt The Quiet Man ebenfalls auf die Nase. Also werfen wir einen Blick auf das Gameplay!

Sofern man das sinnlose Tastenhämmern als richtiges Gameplay bezeichnen darf. Zwischen den tonlosen Videosequenzen darf Gebiete „erkunden“ und bösen Männern in taktiklosen Kämpfen kräftig aufs Maul geben, was ohne Anvisieren und Spielspaß auskommt. Dafür auf jeden Fall ein großes Lob [Sarkasmus Ende].

Zum Abschluss sehen wir uns die Grafik an, die tatsächlich das Prädikat „okay“ verdient wenngleich die Realfilmszenen das optische Highlight des Spiels ist. Der Rest verdient das angesprochene Prädikat okay und besonders der Hauptcharakter sieht einfach nur dümmlich aus. Das Spiel allgemein schwankt zwischen spätem PS2 und PS3 Spiel, wobei verwaschene Texturen eher die zweite Playstation vermuten lassen.

Lasst mich zusammenfassen. The Quiet Man ist ein Spiel mit wirklich interessanten Ansätzen, die aber komplett in die Hose gehen und das Spiel zwar nicht unspielbar machen aber jegliche Motivation vermissen lässt, da auch nicht wirklich klar welche Motivation den Protagonisten antreibt. Na ja sei’s drum, ich kann The Quiet Man definitiv nicht empfehlen und rate eher zu anderen Spielen wie Pokemon Let’s Go: Evoli, Red Dead Redamption 2 oder Hitman 2, was bald ein Thema sein wird neben Hitman: Definitive Edition.

Oh und es gibt noch einen zweiten Spielmodus, der mit Untertiteln versehen ist, aber den tue ich mir nicht an. Einmal durch dieses Debakel quälen reicht mir!

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Spider-Man | Review [Playstation 4]

Name: Spider-Man
Entwickler: Insomniac Games
Publisher: SIE
Plattform: Playstation 4
Genre: Open-World Action Adventure
Release: 2018

Ein gutes Videospiel mit einer Lizenz von Marvel? Ist das überhaupt möglich? Ja ist es, wie die Jungs & Mädels von Insomniac Games mit Spider-Man, dem wohl bisher gewaltigsten Spiel mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft!

Noch wichtiger ist die Frage ob Spider-Man aus dem Schatten von Rocksteady‘s Batman Arkham Spielen treten kann?

Kernfakten zum Spiel

Name: Spider-Man

Entwickler: Insomniac Games

Publisher: SIE

Plattform: Playstation 4

Genre: Open-World Action Adventure

Release: 2018


Peter Parker ist seit 8 Jahren als Spider-Man aktiv, arbeitet für Dr. Octavius und ist nicht mehr mit Mary Jane Watson zusammen. Die Geschichte beginnt imposant mit dem Sturz des Verbrecherbosses Kingpin, was allerdings nur der Auftakt für eine wesentlich größere Gefahr darstellt als die Dämonenbande unter Mr. Negative der Stadt New York und ihrem Bürgermeister, Norman Osborn, den Krieg erklärt.

Für Peter beginnt der wohl schwerste Kampf seiner Karriere, denn nicht nur Mr. Negative ist ein Feind der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft, aber Spider-Man kämpft nicht allein. Er erhält Unterstützung von Miles Morales, Mary Jane Watson und Polizeichefin Yuri.

Die Handlung beginnt mit einem grandios Inszenierten Ereignis, allerdings fällt die Spannungskurve relativ schnell ab bis zum nächsten großen Punkt in der Geschichte. Allgemein herrscht etwas zu viel Leerlauf zwischen den einzelnen Höhepunkten, was sich erst im letzten Drittel bessert als Spider-Man gegen ein ganzes Team von Superschurken bestehen muss.

Im Vergleich zu den Arkham Spielen bietet Spider-Man ein episches letztes Drittel und besonders im Finale kochen die Emotionen hoch als Peter seiner Nemesis in einem epischen Duell gegenübersteht, während bei der Konkurrenz die Handlung durchgehend gestraffter und somit spannender angelegt ist.

Trotz allem ist der Plot interessant genug um dran zu bleiben. Die wahre Stärke des Spiels liegt ohnehin in der Spielwelt an sich und dem Gameplay.


Wenn es um eine lebendige und glaubwürdige Spielwelt geht, legt Spider-Man die Latte ziemlich hoch, da Manhattan möglichst realitätsnah umgesetzt wurde und bis zum Rand mit bekannten Sehenswürdigkeiten zum Fotografieren vollgestopft ist, was auch eine Nebenbeschäftigung darstellt. Abseits der Handlung werden dem Spieler viele Aktivitäten geboten, die sich im Kern ähnlichen aber dennoch motivieren. Neben feindlichen Basen/Stützpunkten können unterschiedliche Verbrechen unterbunden werden oder man sucht die Rücksäcke aus Peter‘s Zeit als Teenager. Weiters können unterschiedliche Herausforderungen des Task Masters absolviert werden und man kann Forschungsstationen der Osborn Corp. aufsuchen. Warum macht man all diese Aktivitäten? Um Marken zu sammeln, mit denen man neue Gadgets kaufen sowie verbessern kann oder investiert die Marken in neue Anzüge, die man ebenfalls verbessern kann.

Abseits der Marken gibt es für absolvierte Missionen, Nebenmissionen und sonstige Aktivitäten Erfahrungspunkte, die in Stufenaufstiege münden und Fertigkeitspunkte gewähren, mit denen man neue Fähigkeiten erlernen kann.

Die größte Schwäche des Gameplays liegt meiner Meinung nach im Kampfsystem. Klar die Kämpfe sind schnell und actiongeladen aber dank einer fehlenden Möglichkeit zum anvisieren gehen viele Schläge ins Leere, was zu einer unnötigen Hektik führt. Die Kämpfe würden wesentlich taktischer werden, wenn man Gegner anvisieren könnten, ohne dabei das hohe Tempo zu sehr zu drosseln.

Trotz dieses relativ gewichtigen Makels greifen die einzelnen Komponenten gut genug ineinander, um für längeren Spielspaß zu sorgen.


Optisch gefällt das Spiel sehr und die Wahl einer offenen Spielwelt verdient ein Lob, da die Spiderman-Lizenz eine Open World fast schon voraussetzt um wirken zu können.
Wie bereits erwähnt sieht Manhattan hervorragend aus und besticht durch eine realistische Darstellung sowie tiefe Häuserschluchten die zum durchschwingen einladen.
Die wahre Stärke des Spiels liegt allerdings in der Inszenierung, welche besonders in den finalen Kämpfen gegen die Schurken zum Tragen kommt. Besonders die letzte Schlacht ist fast filmreif inszeniert, aber auch hier merkt man Anleihen an die Arkham-Reihe. So gibt es einige Kämpfe, die in Peters Geist stattfinden, was angenehm an die Duelle mit Scarecrow erinnert und für Abwechslung in den Kämpfen sorgt.
Außerdem setzt das Spiel auf sehr detaillierte Gesichtsanimationen und eine hochwertige Darstellung von Haaren. Außerdem muss der Soundtrack lobend erwähnt werden, der perfekt zum Spiel passt und die Action grandios unterlegt.


Alles in allem ist Spider-Man, für die Playstation 4, ein sehr gutes Action-Adventure, dass sich stark an den Batman Arkham-Spielen orientiert, was nicht verwerflich ist aber trotz allem nicht ganz an die Konkurrenz von Rocksteady ran kommt. Abgesehen davon macht das Spiel sehr viel Spaß, begeistert durch ein hervorragendes Gameplay und einer filmreifen Inszenierung. Spider-Man (2018) ist definitiv das bisher beste Spiel mit einer Marvel Lizenz und ein Pflichttitel für jeden Besitzer einer Playstation 4.

Daher bekommt Spider-Man von mir die verdiente Wertung spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Devil May 3 Special Edition HD | Review [Playstation 4]

Name: Devil May 3 Special Edition HD
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Plattform: PS2/3/4, Xbox 360/One, PC
Genre: Hack ‘n Slay
Release: 2006 (PS2 &PC), 2016 (PS3/Xbox 360) 2018 (PS4/X1)

Um mich auf das kommende Devil May Cry 5 einzustimmen habe ich mir alle Vorgänger und das Reboot DmC für die Playstation 4 organisiert.

Den Anfang für diese Serie macht Teil 3, der die Vorgeschichte zu Devil May Cry 1 bildet. An dieser Stelle eine kleine Spoilerwarnung in Bezug auf die Handlung.

Kernfakten zum Spiel

Name: Devil May 3 Special Edition HD

Entwickler: Capcom

Publisher: Capcom

Plattform: PS2/3/4, Xbox 360/One, PC

Genre: Hack ‘n Slay

Release: 2006 (PS2 &PC), 2016 (PS3/Xbox 360) 2018 (PS4/X1)


Devil May Cry 3 ist, wie eingangs erwähnt, ein Prequel zur Hauptserie und behandelt den Konflikt zwischen den Söhnen Spardas, sprich den Halbdämonen Dante & Vergil. Während Dante für die Menschen und somit gegen die Dämonen kämpft, will Vergil die Macht über die Unterwelt sowie unsere Welt erlangen. Um sein Ziel zu erreichen, beschwört Vergil den magischen Turm Temen-ni-gru, mit dem sich ein Portal zur Welt der Dämonen öffnen lässt und in eben jener Welt ruht die Macht von Sparda, der gegen die Dämonen rebellierte und beide Welten voneinander trennte.

Neben Vergil betritt auch Arkham, ein Verbündeter Vergils, die Bühne mit dem Ziel ein vollwertiger Dämon zu werden.

Dante muss sich also durch den gesamten magischen Turm und kämpfen um die Schurken davon abzuhalten eine Welt der Finsternis zu erschaffen. Als ob das noch nicht genug wäre mischt auch die menschliche Dämonenjägerin Lady mit, die einen Hass gegenüber Arkham hegt.

Wenn man die Dämonen weglässt kann Devil May Cry 3 durchaus als Familiendrama durchgehen mit den Elementen einer Rachegeschichte. Loben muss ich die Art wie die Handlung erzählt wird. Die gesamte Handlung ausschließlich in Videosequenzen zwischen den einzelnen Missionen erzählt, was nicht nur den Spielfluss auflockert, sondern auch das schnelle Gamepaly nicht blockiert.


Optisch ist Devil May Cry 3 alles andere, als zeitgemäß aber trotz des relativ hohen Alters von über 10 Jahren sind die Zwischensequenzen immer noch sehenswert und äußerst hochwertig inszeniert. Man merkt, dass der Fokus auf der übertriebenen Action liegt und da Punktet das Spiel massiv.

Die einzelnen Gebiete sind abwechslungsreich und werden nur durch so manchen Pixelbrei verschandelt, was aber definitiv dem Alter sowie der HD-Auflösung geschuldet ist.

Was ebenfalls sehr hochwertig ist, sind die Musik und die englische Lokalisierung. Man merkt den Sprechern definitiv an, dass sie wissen, wen und allen voran was sie sprechen. Besonders der Sprecher von Arkham überzeugt auf ganzer Linie und erinnert mich stark Albert Wesker aus Resident Evil, auch von Capcom. Egal ob ruhig oder laut, der Sprecher von Arkham wirkt immer bedrohlich.

Apropos Arkham. Eines der Markenzeichen der Serie, die imposanten Bosse, sind auch in Devil May Cry 3 vertreten. Jeder Bossgegner wird mit einer eigenen Sequenz eingeführt und bittet anschließend zu einem leichteren oder schwereren Duell.


Das führt mich zum Gameplay, dem Kernstück von Devil May Cry 3. Dank einem großen Arsenal an Hieb -, Stich- und Schusswaffen wird dem Spieler viel Raum für Kombinationen gelassen. Ergänzt wird das Arsenal durch unterschiedliche Stile, die eigene Manöver im Kampf erlauben und aufgelevelt werden können, was die Kämpfe sehr abwechslungsreich gestaltet. Meine Empfehlung liegt klar auf dem Stil „Trickster“, da man so am besten Ausweichen kann und besonders bei späteren Bossen wird diese Möglichkeit äußerst wertvoll werden.

Neben dem Kampf muss auch so manche Knobelei gelöst werden wobei der Anspruch schwankt. Gewisse Rätsel sind recht leicht und andere wieder etwas knackiger. Ein Problem ist eher die Wegfindung um einiges Missionen abzuschließen da das Ziel der jeweiligen Mission sehr kryptisch beschrieben wird. Dies wird zum Schluss hin etwas noch etwas schlimmer. Dem Gegenüber steht jedoch der freiwillige Zwang die Level intensiver zu erkunden, um Geheimnisse zu entdecken und rote Orbs zu sammeln. Diese Orbs dienen als Währung um Gegenstände, Upgrades für Waffen und neue Techniken zu erwerben.


Alles in allem ist Devil May Cry 3 ein völlig übertriebenes Hack ‘n Slay mit schnellem Gameplay, filmreifer Inszenierung und überraschend spannender Handlung. Die Komponenten Handlung, Gameplay und Spielwelt greifen, bis auf die dezenten Probleme mit der Wegfindung, sehr gut ineinander und führen zu imposanten Bosskämpfen.

Mich führt dieses Fazit zur Wertung spielenswert und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Loot of the Day #13 | Gedankenspiel

Mein aktueller Durchspielplan für die Spiele im September sieht so aus:

  • Devil May Cry 3 Special Edition HD (durchgespielt)
  • Spider-Man
  • Shadow of the Tomb Raider
  • Shenmue

Natürlich sind alle Spiele für die PS4 und Devil May Cry 3 hat mir sehr gut gefallen, während ich mich momentan in Spider-Man verliere.

Meine Meinung zu Avengers: Infinity War könnt ihr hier nachlesen:

Loot of the Day #9 | Gedankenspiel

Ich habe Shenmune vor dem Erscheinen auf der Playstation 4 nie gespielt. Umso besser ist die Collection der beiden Spiele für die PS4, um mich auf das kommende Shenmune 3 einzustimmen!

Assassin’s Creed Rogue Remastered | Review [Playstation 4]

Name: Assassin‘s Creed Rogue Remastered
Entwickler: Ubisoft Sofia
Publisher: Ubisoft
Release: 2018
Plattformen: PS4, Xbox One

Was wäre, wenn man in einem Assassin’s Creed keinen Assassinen, sondern einen Templer spielt? Diese Frage wird im Remastered des ursprünglich 2014 erschienenen Open-World- Action-Adventures beantwortet!


Ein Jahr nach den Ereignissen im Vorgänger Black Vorgänger übernimmt der Spieler die Kontrolle über einen neuen namenlosen Mitarbeiter, aus der Ich-Perspektive, bei Abstergo Entertainment um die Geschichte des gefallenen Assassinen Shay Patrick Cormac zu erkunden.

Die Handlung um Cormac spielt zur Zeit des Siebenjährigen Krieges in Nordamerika zwischen Franzosen und Briten. Shay ist zu Beginn ein Mitglied des Assassinen-Orden, wendet sich allerdings von der Bruderschaft ab, als diese in ihrem Wahn nach Edensplittern, um die Templer zu vernichten, den Tod tausender Unschuldiger beim Erdbeben von Lissabon 1755 in Kauf nehmen. Soetwas geschah bereits 1751 in Haiti. Schockiert über seine Mitschuld am Erdbeben von Lissabon und der Bessenheit der Assassinen von Nordamerika, beschließt Shay, ein weiteres Blutvergießen zu verhindern. Er stiehlt vom Assassinen Achilles ein Manuskript und verlässt den Orden, wird allerdings als Verräter gebrandmarkt.

Shay wird nach dem Sturz über eine Klippe für tot gehalten, ist jedoch am Leben und wird vom britischen General Monroe gerettet. Zum Dank schließt sich Shay den Briten und Templern im Krieg an, um die Franzosen zu besiegen. Dabei ist eine Konfrontation mit den Assassinen unvermeidbar. Die Jagd auf seine ehemaligen Brüder und Schwestern wird dabei zu Shay‘s Mission, um weiteres Blutvergießen an Unschuldigen zu verhindern.

Die Handlung von Rogue gehört zu erfrischendsten Geschichten der Reihe und bildet durch die Einbindung von Haythem Kenway (Sohn des Edward aus Teil 4 und Vater von Connor aus Teil 3) eine Einheit mit Teil 3 & 4. Außerdem wird mit diesem Teil die Kenway-Saga und die Neue Welt-Saga abgeschlossen.


Am grundlegenden Spielprinzip hat sich auch in Rogue Remastered nichts geändert. Der Spielablauf ist eine Mischung aus Action- & Stealtheinlagen, sowie maritimen Elementen. Der Spieler bewegt sich entweder durch Städte und Wälder, oder befährt den Nordatlantik mit dem eigenen Schiff, der Morrigan. Das Schiff kann mit Geld und Ressourcen aufgebessert werden, die man durch das Erfüllen von Aufgaben, dem Plündern von Versorgungslagern, oder dem Kapern von Schiffen erhält. Wie für Ubisoft Spiele der Ära 2009 – 2016 ist die Spielwelt bis zum Rand mit Nebenaufgaben vollgestopft, die den Spielen neben und nach der Rahmenhandlung für viele Stunden beschäftigen können. Ein paar Beispiele für solche Aufgaben wäre das Sammeln von Shantys, die Jagd auf wilde Tiere oder das Einnehmen von Forts. Weiters kann man in der Seekampagne Schiffe auf verschiedenste Missionen schicken, um Geld und Ressourcen zu sammeln.

Technisch krankt AC Rogue an Glitches, Schwierigkeiten mit der Kollision und Probleme bei der Eingabe von Befehlen. Interessanterweise beginnen diese Fehler erst im letzten Drittel häufiger aufzutreten während der Rest des Spiels sehr stabil läuft.

Optisch gefällt Assassin‘s Creed Rogue immer noch sehr gut, auch wenn die farbenfrohe Karibik durch den fast schon melancholischen Nordatlanik ersetzt wurde. Dennoch wirkt der hohe Norden äußerst majestätisch und als Kontrast dienen River Valley, sowie New York City.

Abgerundet wird das Gesamtpaket durch einen äußerst stimmigen Soundtrack, der die jeweilige Szene perfekt untermalt!


Zusammengefasst ist Assassin‘s Creed Rogue Remastered das beste Spiel der Reihe, was die Technik betrifft und eines der besten in Bezug auf die Handlung. Das Gameplay ist sehr solide, ebenso wie der Soundtrack und die optische Präsentation. Ich vergebe für Assassin‘s Creed Rogue Remastered das Prädikat spielenswert, da das Drama um den gefallenen Assassinen Shay Patrick Cormac zu den besten Rachegeschichten der letzten Jahre gehört!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

God of War (2018) | Review [Playstation 4]

Name: God of War
Entwickler: Santa Monica Studios
Publisher: SCE
Release: 2018
Plattformen: PS4

Nach Far Cry, Assassins Creed, Resident Evil und den Dragon Ball Prügelspielen kehrt mit God of War (2018) eine weitere große Reihe in neuem Gewand zurück. Die kreativen Männer & Frauen der Santa Monica Studios haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um aus dem Hack ‘n Slay Franchise ein Action-RPG zu machen. Das hat einerseits funktioniert, andererseits wieder nicht.


Viele Jahre sind seit der Rache von Kratos an den Göttern des Olymps vergangen. Der inzwischen ergraute, ehemalige Gott des Krieges lebt nun in Midgard, einer der neun Welten der nordischen Mythologie. Am Tag der Feuerbestattung seiner kürzlich verstorbenen (zweiten) Frau Faye begeben sich Kratos und sein Sohn Atreus auf eine Reise, um den letzten Wunsch von Faye zu erfüllen. Sie möchte, dass ihre Asche vom höchsten Gipfel verstreut wird.

Auf dieser Reise muss Kratos mit der Verantwortung, einen Sohn zu haben, der seine Zuneigung leben und dabei seine Vergangenheit verarbeiten, sowie sich mit dem Asen Baldur auseinander setzen will. Die Vater-Sohn Beziehung von Kratos und Atreus gehört zu den besten und glaubhaftesten Geschichten, die ich seit langem in einem Videospiel erlebt habe. Die Suche nach Anerkennung, der innere Zorn, sowie die tiefe Trauer über den Verlust prägen beiden Figuren, schweißen sie aber auch eng zusammen, um die kommenden Schlachten zu überstehen.

Leider liegt in der Handlung auch das größte Problem des Spiels. Das simple Ziel der Reise ist relativ schnell erreicht, wird allerdings durch ein Hindernis nach dem anderen Hindernis blockiert, wodurch das Duo viele Umwege nehmen muss um das Ziel zu erreichen. Dabei bereist man auch einige der neun Welten, wobei sich besonders Helheim wie ein Lückenfüller anfühlt.


Lückenfüller gibt es auch beim Gameplay, wobei hier nur generische Nebenquests wie Tötungs- oder Sammelaufgaben getrost ignoriert werden können. Wesentlich interessanter ist der Kampf gegen verdorbene Valküren, die in den Tiefen der Welt auf einen würdigen Gegner warten, die Befreiung von drei gewaltigen Drachen, oder die Gefallen für zwei Zwergenbrüder, die den Spieler durch ihre Schmiedekunst unterstützen, indem sie Waffen und Rüstungen verbessern beziehungsweise Ausrüstung verkaufen.

Im Kampf verlässt sich Kratos auf seine neue Waffe, eine Axt, seine Fäuste und seinen Wächterschild. Später kehren auch zwei alte Freunde von Kratos zurück. Der Kampf ist wesentlich taktischer, als in den Vorgängern und die unterschiedlichen Gegnertypen verfügen alle über eine eigene Strategie, um überwunden werden zu können. Die richige Mischung aus Angriff, Verteidung & Ausweichen will gelernt sein, um selbst die größten Brocken Midgards zu besiegen. Im Kampf wird nun auch verstärkt auf Elementar- & Betäubungsschaden geachtet, was der taktischen Komponente zugute kommt.

Kratos muss sich den Gegnerhorden jedoch nicht allein stellen. Atreus steht im tatkräftig zur Seite und verhält sich im Kampf äußerst logisch. Er attackiert von allein Feinde, hilft Kratos im Zweikampf, oder behindert die Angriffe der Feinde. Interessant ist eine sichtbare & spürbare Verbesserung von beiden Figuren im Kampf. Gegner, die zu Beginn zäh erscheinen, werden mit zunehmenden Fortschritt wie Ären auf dem Feld weggefegt. Außerdem kann man sich mit einem Skillbaum, Zaubern für Atreus und austauschbaren Runenangriffen den Alltag erleichtern.


Technisch ist das Spiel ein echtes Brett und besticht durch eine wunderschöne Grafik, die dank dem Szenario abwechslungsreiche Bilder bietet. Die Emotionen der Figuren sind zwar manchmal etwas hölzern, alle gucken gern grimmig, jedoch sehen die einzelnen Figuren hervorragend aus und sind äußerst detailliert.

Wie bei jedem großen Titel wird auch God of War (2018) von zugegeben seltenen Problemen geplant. So manche hässliche Animation springt einem ins Auge, hin & wieder überlagern sich Texturen und einmal musste das Spiel bei mir für zwei Sekunden nachladen, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau, wenn man den hohen Detailgrad, filmreife Präsentation und bildgewaltige Inszenierung der Bosskämpfe betrachtet.

Es gibt auch was auf die Ohren. Neben dem bekannten deutschen Sprecher von Kratos wurde der Rest der „Hauptdarsteller“ in diesem nordischen Drama handverlesen vertont und hier habe ich das Gefühl, dass die Sprecher wissen, worum es geht, wenn sie sprechen. Der Soundtrack ist nicht aufdringlich, sondern sehr ambientisch und unterstreicht die epische Inszenierung äußerst gelungen.


Alles in allem ist der Wandel von God of War von einem Hack ‘n Slay zu einem Action-RPG durchaus gelungen. Besonders das Gameplay ist fordernd, aber nicht frustrierend. Durch spürbare & sichtbare Verbesserung der beiden Götter macht es viel Spaß, sich mit den Feinden zu messen. Leider wirkt die Geschichte etwas gestreckt, entlohnt dafür jedoch mit abwechslungsreichen Schausplätzen durch 6 der 9 Welten inklusive dem Weltenbaum selbst. Ich vergebe für God of War die Wertung spielenswert, da der Versuch der Santa Monica Studios geglückt ist und die gesamte Reihe, besonders Protagonist Kratos, sinnvoll weiterentwickelt wurde!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zu God of War (2018):

God of War (2018) Review von Pauk’s Nerd-Seite

God of War (2018) von TheGunslinger

Es tut mir leid Kingdom Come: Deliverance | Gedankenspiel

Kingdom Come: Deliverance ist das Spiel, auf welches ich mich 2018 am meisten gefreut habe. Ech will es gerne haben, aber es geht einfach nicht. Dabei gefällt mir die optische & akustische Präsentation sehr und auch das Setting inklusive Handlung trifft genau meinen Nerv.

Woran scheitert also meine Liebe zu diesem Spiel? Nun zum einem an den technischen Problemen, die mich mehrmals zum Start eines neues Spiels zwangen, da ich zum Beispiel immer wieder nach dem Laden eines Spielstandes plötzlich in einem Kampf war, ohne zu wissen warum. Ergänzt wird dieser Umstand durch ein furchtbar langatmiges Gameplay. Kingdom Come: Deliverance ist ein forderndes Spiel, aber auch extrem langatmig, was den Fortschritt angeht. Fähigkeiten verbessern sich nur sehr langsam und trotz eines komplexen Kampfsystems fehlt den Gefechten die wünschenswerte Dynamik.

Alles in allem ist Kingdom Come: Deliverance ein Spiel, das ich sehr schätze und ich hege großen Respekt vor dem Gesamtprodukt, aber leider werde ich es wohl nicht durchspielen. Wenn sich jede Spielstunde schier endlos zieht und ich mich fast schon durchquälen muss, hat es einfach keinen Sinn.

In diesem Sinne tut es mir leid Kingdom Come: Deliverance aber es soll einfach nicht mit uns beiden klappen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Sonic the Fighters | Review [Playstation Now]

Name: Sonic the Fighters
Entwickler: Sega AM2
Publisher: Sega
Release: Juni 1996
Plattformen: diverse

Eigentlich wollte ich ja God of War Ascension und Wrath of Azura durchspielen, aber dann sprang mir ein Spiel per Playstation Now ins Auge. Ein Spiel, bei dem ich alles stehen & liegen lies. Ein Spiel, welches mich sofort in seinen Bann zog….ja gut für was verarsche ich? Im Titel steht bereits, dass es sich um Sonic the Fighters handelt, ein Spiel, bei dem ich mich frage, wer bei Sega glaubte, ein Prügelspiel im Sonic-Universum, im Stil eines billigen Virtua Fighter (auch von Sega) wäre eine gute Idee.

Aber eins nach dem anderen. Zuerst etwas Historie.

Sonic the Fighters erschien im fernen Jahr 1996 für Segas hauseigenen Arcade-Automaten (die Dinger aus den Spielehallen, jeder die Teile) Modell 2. Im Jahr 2005 kam das Spiel auf die PS2 & den Gamecube, sowie 2012 für die PS3 & die Xbox 360. Bei Sonic the Fighters handelt es sich um ein 3D Prügelspiel, welches an Klassiker wie Virtua Fighter erinnert, aber bei weitem nicht an deren Klasse rankommt. Das Spiel ist furchtbar monoton und lädt zum exzessiven Knöpfchenhämmern ein, weil es keinen wirklichen Grund gibt mehr als einen Button zu drücken, oder gar so etwas wie eine Kombo zu versuchen. Einfach draufhämmern, bis der Gegner besiegt ist und fertig.

Was ich loben muss, ist der cartoonartige Look des Spiels. Auch mit über 21 Jahren kann man Sonic the Fighters betrachten, ohne schlimmes Augenbluten zu bekommen. Es wundert mich immer wieder, wie gut alte Comicgrafiken altern, während 3D-Polygone (Final Fantasy 7) aussehen wie Tumore.

Natürlich gibt es auch einen Plot, wobei man den mit Sonic & seine Freunde gegen Dr. Eggman und Metal Sonic am besten zusammenfassen kann. Achja die Chaos Emeralds sind ebenfalls mit von der Partie.

Alles in allem ist Sonic the Fighters ein trashiges Prügelspiel, das aber einen gewissen Charme hat und für eine Stunde (maximal) macht es auch wirklich Spaß. Ich vergebe für dieses Spiel das Prädikat bedingt spielenswertund schließe mit dem Standardfazit; Fans des Genres greifen zu, alle anderen spielen Probe.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein paar Bilder zur Ni No Kuni 2 King’s Edition | Gedankenspiel

Seit Freitag bin ich stolzer Besitzer der Ni No Kuni 2 King’s Editon. Bei Ni No Kuni 2 handelt es sich um ein Rollenspiel von Level 5, welches für die Playstation 4 am 23.03.2018 erschienen ist. Zum Spiel kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel sagen außer das es überraschend düster ist aber in puncto Gameplay & Grafik gefällt. Außerdem mag ich die englischen Sprecher sehr. Auf Deutsch würde dieses Spiel wahrscheinlich nicht funktionieren. Eine Review folgt (hoffentlich) irgendwann im April.


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Die Box ist sehr groß und stabil verarbeitet.

 

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Das Highlight bildet eine funktionierende Spieluhr, was mir sehr gefällt.

 

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Ich bin immer noch erstaunt das Bandai Namco den Seasonpass beigelegt hat. Hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.

Das waren also ein paar Bilder zu Ni No Kuni 2 King’s Edition, der größten Sonderedition zu diesem lieblichen JRPG und ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag.

 

 

 

My Name is Mayo | Gedankenspiel

Name: My Name is Mayo
Entwickler: Green Lava Studios
Plattformen: PS4, Steam

Gestern habe ich im PSN Store ein sehr eigentümliches Spiel gefunden. My Name is Mayo ist eine Art Simulationsspiel dessen einziger Inhalt darin besteht ein Glas Mayonnaise anzuklicken. Gelegentlich ändert sich das Design des Glases, wenn man gewisse „Geschichten“ verfolgt, aber im Grunde bleibt das Spielprinzip immer gleich.
Jetzt kann man sich fragen, warum ich so einen Mist überhaupt spiele? Nun die Frage ist schnell geklärt. Das Spiel hat unter 1,50€ gekostet und in Kombination mit einer Portion Neugier habe ich es mir gekauft.
Gott sei Dank war das „Vergnügen“ nach einer knappen Stunde vorbei als die 100% und somit die Platintrophäe freigeschalten habe.
Auch wenn hinter diesem Spiel so gut wie kein Aufwand steht, muss ich dem Entwickler Green Lava Studios durchaus Kreativität wegen dem Spielprinzip zusprechen aber länger als eine Stunde würde ich es nicht ertragen.
Wer an diesem Indiespiel Interesse hat es auf Steam & der PS4 erwerben. Ich habe auf jeden Fall meine Würde mit diesem Spiel abgegeben aber dafür habe ich den Trophäensammler in mir befriedigt.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wolfenstein 2: The New Colossus | Review [Playstation 4]

Eine Revolution entsteht…

Entwickler: MaschineGames
Publisher: Bethesda
System: PC, PS4, Xbox One

Am 27.10.2017 ist Wolfenstein 2: The New Colossus erschienen. Bei diesem Ego-Shooter handelt es sich um den dritten Teil der modernen Wolfenstein-Serie vom schwedischen Entwickler MachineGames. Das Spiel ist für die PS4, die Xbox und den PC erschienen. Eine Umsetzung für die Nintendo Switch folgt im Jahr 2018.


The New Colossus setzt die dystopische Alternativgeschichte von The New Order fort. In diesem Szenario haben die Nazis den Zweiten Weltkrieg dank hochentwickelter Technik gewonnen, einzig der Kreislauer Kreis leistet nennenswerten Widerstand.
Die Handlung spielt im Jahr 1961. Die Ein-Mann-Armee B.J. Blazkowic hat den langjährigen Erzfeind General Totenkopf getötet. Einige Monate später ist Blazkowic aufgrund seiner Verletzungen ein gebrochener Mann. Das neue Hauptquartier des Widerstandes ist das U-Boot „Evas Hammer“. Als dieses von den Nazis attackiert wird, muss der blondhaarige Supermann wieder ans Werk und seine Freunde, besonders seine Frau, beschützen. Bösewichtin des Spiels ist Irene Engel, die man bereits aus dem Vorgänger kennt. Sie will Rache üben und tötet ein wichtiges Mitglied des Widerstands.
Trotz des schweren Verlustes bleibt der Plan des Kreislauer Kreises erhalten. Die USA befreien und von dort aus den der Rest von der Terrorherrschaft der Nazis befreien.
Die Geschichte von Wolfenstein 2 ist düster, brutal & schonungslos. Trotz der ganzen Gewalt und dem persönlichen Schmerz der Charakter wird die Handlung durch gelegentliche Witze aufgelockert. Somit steht Wolfenstein 2 in der Tradition von The New Order und The Old Blood.


Optisch sieht Wolfenstein 2 hervorragend aus. Dies gilt sowohl für die Ingame Grafik, als auch für die hochwertigen Zwischensequenzen. Am Protagonisten B.J. Blazkowic merkt man die grafische Entwicklung am meisten. Von The Old Blood bis The new Colossus sind es 15 Jahre und diese Zeit ist nicht spurlos vorüber gegangen. Gezeichnet von Narben, seelisch wie körperlich, gibt Blazkowic dennoch nicht sein Bestreben auf, das Regime endgültig zu besiegen.
Ganz in der Tradition von modernen Shootern, reicht das Farbspektrum von braun-grau bis grau-braun, wobei man hier und dar Farben entdecken. Damit meine ich andere Farben außer die Hektoliter an Feindesblut.
Die Level selbst sind abwechslungsreich und weichen vom Standard der Ego-Shooter ab, da es immer wieder Abzweigungen sowie Sammelobjekte gibt. Weiters wird nicht in jedem Level gekämpft, was dem Spieler eine Pause gönnt und ihn in diese Welt eintauchen lässt.
Es gibt auch was auf die Ohren. Ich spiele die internationale Fassung von Wolfenstein 2, in der die Deutschen & Amerikaner ihre jeweilige Muttersprache sprechen. Ein kleines Detail, aber es macht die Welt wesentlich glaubhafter.


Wolfenstein 2 ist ein Ego-Shooter, was bedeutet, dass man aus der Ich-Perspektive gegen verschiedene Feinde ins Feld zieht. Da Blazkowic, wie in den Vorgängern, jede Schlacht allein bestreitet, braucht er ein großes Waffenarsenal und dieses bekommt er auch. Das Arsenal umfasst unter anderem eine Schrotflinte, eine Pistole, ein Sturmgewehr, sowie eine Maschinenpistole. Jede dieser Waffen kann auch in doppelter Ausführung verwendet werden, um die Feuerkraft zu verstärken. Zusätzlich gibt es noch schwere Waffen um besonders zähe Feinde oder größere Gruppen zu bezwingen.
Für den Nahkampf bekommt B.J. dieses mal eine handliche Axt, um Feinde lautlos zu erschlagen. Lautloses Vorgehen ist ein optionaler Bestandteil des Spiels und erhöht den Anspruch, da die K.I. recht clever ist.
Abseits des ganzen Mordens kommen auch Sammelaufgaben nicht zu kurz. Es gibt verschiedenste Sammelobjekte (Gold, Schallplatten, Spielzeug) die in den einzelnen Leveln versteckt sind. Weiters gibt es sogenannte Perks die durch bestimmte Tötungen der Feinde aufgelevelt werden sowie Waffenupgrades.


Wolfenstein 2: The New Colossus ist meiner Meinung nach der beste Singleplayer Ego-Shooter des Jahres 2017 und übertrifft sogar das von mir sehr geschätzte Get Even. Das Spiel nutzt gekonnt die alten Stärken der Serie und erzählt die Geschichte um B.J. Blazkowic‘s endlosen Krieg spannend. Mit Irene Engel wurde eine Antagonistin inszeniert, die man gerne hasst. Grausam, Schonungslos und Brutal trifft Wolfenstein 2 sehr gut. Dennoch bleiben die Figuren, besonders Blazkowic, menschlich und geben ihren Kampf gegen das Regime nicht auf. Das Spiel bekommt eine klare Empfehlung von mir und somit das Prädikat spielenswert!
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wien, ein Ausflug in Bildern & wenigen Worten! | Storytime

Ich war von 13.10 bis 15.10 in Wien mit Felix, Jessica, Mela & Christoph. Unser Hauptziel war die Game City 2017 am 14.10 und nun folgen einige Bilder von diesem Ausflug mit ein paar kurzen Kommentaren. Im Anschluss möchte ich Stichwortartig meine Eindrücke der gespielten Spiele mitteilen.

Ich war von 13.10 bis 15.10 in Wien mit Felix, Jessica, Mela & Christoph. Unser Hauptziel war die Game City 2017 am 14.10 und nun folgen einige Bilder von diesem Ausflug mit ein paar kurzen Kommentaren. Im Anschluss möchte ich Stichwortartig meine Eindrücke der gespielten Spiele mitteilen.

 

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Unsere Unterkunft für die Zeit vom 13.10 bis 15.10. Sehr empfehlenswert. Faire Preise, saubere Zimmer, tolle Ausstattung und äußerst freundliches Personal.

 

 

 

 

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Das Wiener Rathaus und der Eingang zur Game City!

 

 

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Kingdom Come Deliverance
-atmosphärisch
Erinnert an Morrowind, Skyrim, Oblivion
Technisch grundlegend solide
Aktuell mit englischem Ton aber deutschen Texten

 

 

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Ni No Kuni 2
Ni No Kuni 2
 Stilistisch dem Vorgänger sehr ähnlich
-Schicke Grafik
Interessantes Gameplay mit Strategie-Elementen
 Aktuell nur auf Englisch, hoffe auf deutsche Texte

 

 

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Mario Odyssey
Optisch hervorragend & sehr detailverliebt.
Steuerung angenehm, man hat die volle Kontrolle.
Level stecken voller Geheimnisse.
Leider nur ca 10 Minuten Spielzeit aber verständlich da viele Leute dieses Spiel antesten wollten.

 

 

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Sub-O-Tron
Es war sehr nostalgisch an den alten Konsolen vorbeizuschlendern und jungen Gamern beim zocken alter Klassiker über die Schulter zu schauen.

 

 

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AC Origins
Äußerst ansprechende Open World in erfrischendem Setting.
Gameplay fühlt sich neuartig an.
Leider war die Demozeit mit knappen 10 Minuten sehr kurz.

Alles in allem war der Tag sehr schön und anstrengend. Ich freue mich auf die Game City 2018 und hoffe euch gefallen die Bilder!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Tekken 7 | Review [PS4]

Tekken gehört zu den Lizenzen, die mich Jahre lang nicht interessiert haben. Die meiste Erfahrung habe ich mit Tekken 3 zu Playstation 1 Zeiten gesammelt, aber danach entdeckte ich Dead or Alive für mich und jedes andere Beat’em up wurde uninteressant. Im Vorfeld des Erscheinungstermins wurde mein Interesse geweckt, da Tekken 7 hervorragend aussah. Gekauft habe ich es trotzdem nicht. Es gibt jedoch in meinem Freundeskreis eine liebe Person, namens Sarah Schuh die so freundlich war und mir Tekken 7 geliehen hat. Diese Review ist dir gewidmet!


Tekken 7 erschien am 2.6.2017 für PS4, Xbox One & PC. Das Spiel ist der neunte Hauptteil der Serie und das Erste Tekken, welches auf der Unreal-Engine entwickelt wurde. Im Juli 2016 erschien außerdem eine erweiterte Fassung der Arkade-Version (das Original erschien 2015) für den japanischen Markt.


Nach dem Ende von Tekken 6, als Jin Kazama das Monster Azazel getötet und die Welt gerettet hat, entwickelt sich der Krieg den Konzernen Mishima Zaibatsu und G Corporation zu einem weltweiten Konflikt.
Die Geschichte wird aus der Sicht eines Reporters erzählt, dessen Familie durch den Krieg umgekommen ist. Jin Kazama gilt als vermisst und die Zaibatsu wird von Nina Williams als Stellvertretung geleitet. Diese Rolle hat sie jedoch nur kurz inne, da Heihachi Mishima die Leitung über seine Firma zurückfordert.
Was nun folgt, ist eine lange & teils arg geschwollene Geschichte über Familie, Verrat und Krieg. Am wichtigsten ist jedoch die Mishima Familiefehde zwischen Heihachi & Kazuya. Der Krieg wird enden und nur einer der besten wird überleben.
Für ein Prügelspiel hat Tekken 7 eine sehr epische Erzählung. Leider hält sich die Spannung in Grenzen, dennoch unterhält das Finale der Tekken-Saga bis zum Schluss.


Tekken 7 spielt sich besser als seine Vorgänger, was auch so sein soll, ist jedoch im Vergleich zu Genrekollegen wie Dead or Alive etwas langsamer.

Das hat den Vorteil, dass sich die Angriffe wesentlich wuchtiger anfühlen aber dem gegenübersteht der Nachteil, dass den Kämpfen die Dynamik fehlt.
Es gibt Ausnahmen, wie beispielsweise Lars, jedoch ist der Großteil der Kämpfer eher langsam aber dafür wuchtig. Was mich am meisten stört, ist die fehlende Taste zum blocken. Es gibt zwar die Möglichkeit Angriffe abzuwehren, auf dem Digikreuz immer in die entgegensetzte Blickrichtung gedrückt halten, eine fixe Taste wäre jedoch komfortabler.  Loben muss ich dafür die Verteilung von Tritten & Schlägen. Es gibt für beide Arten von Angriffen zwei Tasten. Einmal als hohen & einmal als niedrigen Angriff.

Neben der Hauptgeschichte gibt es noch einige andere Spielmodi wie Charakterepisoden, die sich durch die Abwesenheit von Kreativität auszeichnen, den Treasure Kampf, in dem man kosmetische Items für die Charaktere & spielinternes Geld freischalten kann, einen Arcade Modus, einen Online Modus sowie den klassischen offline Versus Kampf & einen VR Modus.

Es gibt zwar auch einen Tekken Bowling Modus, ganz unten im Hauptmenü angepriesen, da es sich aber hierbei um ein DLC, um 13€, handelt kann ich zu diesem Modus nichts sagen, außer das der Preis recht happig ist. In Yakuza 0 bekommt man ein Bowling-Minispiel gratis.


Die größte Stärke ist ganz klar die Technik & die Optik. Tekken 7 sieht fantastisch aus, besonders die Zwischensequenzen sind filmreif aber ohne spannende Handlung leider nur ein Effektfeuerwerk. Die Ingame Grafik sieht ebenfalls schick aus, besonders die Figuren sind sehr detailliert. Weiter’s muss ich den Übergang von Zwischensequenz zu Ingame loben. Dieser Übergang funktioniert in den meisten Fällen sehr und ich wurde von diesem Feature mehr als einmal überrumpelt.

Neben dem soliden technischen Gerüst, stabile Bildrate & schöner Optik, gibt es auch was auf die Ohren. Die Sprache der Synchronisation variiert, je nach Nationalität der Kämpfer und der Soundtrack ist sehr stimmig zum Szenario.


Alles in allem ist Tekken 7 ein solides Beat’em up, jedoch kein Spiel, welches mich für Monate beschäftigen könnte. Dafür bietet es leider nicht genug Tiefgang in der Hauptgeschichte & das Gameplay ist mir zu träge. Ich bin froh es gespielt zu haben, jedoch würde ich es mir nicht kaufen. Dafür fehlt einfach die Langzeitmotivation. Zum Schluss bleibt mir nur das langweilige Standardfazit der Fachpresse:

Fans der Serie greifen zu, alle anderen spielen Probe.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Exkurs: Uncharted 1 – 4 | Gedankenspiel

In einer Zeit, als Lara Croft, Protagonistin der Tomb Raider Serie, aufgrund der sinkenden Qualität ihrer Spiele, niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockte, wurde es still um die Spiele mit Grabräuber, Schatzsucher & Forscher.


Dies änderte sich im Jahr 2007 als Naughty Dog (The last of us, Jak & Daxter) für Sonys Playstation 3 eine neue Marke etablierten. Mit Uncharted: Drakes Fortune wurde dem Genre der Action-Adventure der alte Glanz zurückgegeben. In der Rolle des Schatzsuchers Nathan Drake, Nachfahre des Entdeckers Sir Francis Drake, begibt man sich auf die Suche nach dem Schatz El Dorado.

Das Spielprinzip besteht aus Feuergefechten mit feindlichen NPC’s, sowie Kletterpassagen, um Abgründe zu überwinden. Ab & an wollen auch ein paar Rätsel, deren Schwierigkeitsgrad variiert, gelöst werden.
Die Umgebungen haben im Laufe der Jahre, 10 Jahre seit Release, etwas Staub angesetzt, aber die Charaktermodelle wie Gesichtsanimationen sind immer noch sehenswert. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die hochwertigen Charaktermodelle & Gesichtsanimationen ein Markenzeichen der Reihe sind.

Zwischen den Klettereinlagen und Feuergefechten besteht die Möglichkeit, in den weiträumigen und abwechslungsreichen Gebieten Schätze zu finden. Mit den Schätzen kann man Bonusinhalte wie Cheats & Konzeptzeichnungen freischalten.
Uncharted: Drakes Fortune ist ein bis heute spielenswertes Action-Adventure, das die neue Ära des Genres einleitete. Die Grafik hat zwar etwas Staub angesetzt, aber das Gameplay funktioniert immer noch wunderbar.


Zwei Jahre später erschien Uncharted 2: Among Thieves für die PS3 und übertraf seinen Vorgänger in allen Punkten. Die Grafik ist noch eindrucksvoller geworden und das Gameplay noch weiter verfeinert. Die Mischung aus schießen, klettern & Rätsel lösen ist ausgewogener als im Vorgänger und bietet mehr Abwechslung.

In seinem zweiten Abenteuer sucht Nathan Drake nach Shambala & dem Cintamani-Stein. Seine Suche führt ihn von der Türkei über Borneo bis ins verschneite Nepal. Zur Seite steht ihm sein Mentor Victor Sullivan (bekannt aus Teil 1) und seine alte Freundin Chloe. Als Antagonist tritt der Söldner und Kriegsverbrecher Lazarevic auf den Plan. Dieser finstere Geselle ist wie besessen von der Suche nach Shambala.
Entgegen meiner persönlichen Erwartung, bin ich mit Uncharted 2 nie warm geworden. Das Spiel ist eine rundum verbesserte Version des Erstlings aber meine Euphorie, wie bei Teil 1, blieb aus.


Aus persönlicher & langjähriger Erfahrung, gefallen mir die dritten Teile von Serien (Filme, Spiele, Romane) immer am wenigsten. Entgegen aller Erfahrung war ich von Uncharted 3: Drakes Deception begeistert. Das Spiel erschien im Jahr 2011 und war für mich eine Offenbarung, was Grafik & Technik anging. Das Spiel sah so unfassbar schön aus. Hochdetailliert, kräftige Farben & so nahe Gesichts- & Charaktermodelle, wie man sie nur mit Beyond Two Souls (zumindest für die PS3 Generation) vergleichen konnte. Dazu kommt eine realistische Physikberechnung, mit der beispielweise die Wellen eines Ozeans, ein Kreuzfahrtschiff & die darauf stehenden Figuren korrekt dargestellt werden können.
In seinem dritten Abenteuer sucht Nathan nach der verschollenen Stadt Iram. Das Team unseres Helden bestehend aus Sully, Chloe & Elena bekommt mit Cutter Zuwachs und stellt sich dem sinisteren Duo Marlowe & Talbot, die ebenfalls nach Iram suchen, entgegen. Das Abenteuer führt von London nach Frankreich, Syrien bis in den Jemen. Außerdem spielt man kurz Drake als Jugendlichen in einer kurzen Episode in Südamerika.
Uncharted 3 ist angesichts von Story, Gameplay & Grafik ein echtes Brett, das alles aus der PS3 rausholt, was möglich ist. Ich habe mir gedacht, noch besser kann die Serie nicht mehr werden, bis Naughty Dog mit Uncharted 4: A Thief’s End das Finale des Zyklus um Nathan Drake veröffentlichte.


Uncharted 4: A Thief’s End erschien 2016 und bevor ich erneut in gruseliges Geschwärme verfalle, fasse ich mich kurz. Mit Uncharted 4 vereint Naughty Dog alle Stärken der Vorgänger und führt diese in die neue Konsolengeneration. Das Spiel ist wunderschön, hat eine realistische Physik und erinnert teilweise an einen spannenden Actionfilm. Die Inszenierung ist sehr gelungen & die Geschichte zeigt auch Gefühl.
In ihrem letzten Abenteuer suchen Nathan, der sich eigentlich zur Ruhe gesetzt hat, sein alter Freund Sully & sein Bruder Sam die legendäre Republik der Piraten, Libertalia. Wie üblich führt diese Abenteuerreise unseren Helden über die verschiedensten Teile der Welt (Italien & Madagaskar als Beispiel) und ebenfalls wie üblich stellen sich sinistere Schurken in den Weg. In diesem Fall sind es Rafe Adler, ein alter Freund der beiden & die Söldnerin Nadine Ross (die Protagonistin des kommenden Uncharted Lost Legacy).

Mein Highlight an Uncharted 4 ist das Ende, es folgen keine Spoiler! Ich habe bisher in keinem Videospiel ein so gut geschriebenes & perfektes Ende erlebt. Die Geschichte wird in Würde beendet und hinterlässt einen guten Nachgeschmack. Ich würde weitere Uncharted Spiele begrüßen, aber man muss nicht unbedingt Nathan Drake & seine Frau Elena wieder aus der Mottenkiste holen.


Zusammengefasst ist Uncharted eine wunderbare & hochwertige Spieleserie, die sich konsequent weiterentwickelt hat & zeigt, was technisch, erzählerisch, sowie spielmechanisch alles möglich ist. Was einst Tomb Raider war, ist heute Uncharted. Schließlich funktionieren die neuen Spiele mit Lara Croft nach einem ähnlichen Prinzip, aber das ist eine Geschichte für ein anderes Mal.

Ich freue mich schon sehr auf Uncharted – The lost Legacy & kann mir gut vorstellen, weitere Ableger aus diesem Franchise zu spielen, bis vielleicht ein Uncharted 5 erneut alles verändert.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns beim nächsten Mal!

Final Fantasy XII – The Zodiac Age | Review 

Kein Jahr ohne Final Fantasy! Der Dauerbrenner aus Japan geht mit der überarbeiteten Version des zwölften Teils, ursprünglich für die PS2 erschienen, in die nächste Runde. Macht Final Fantasy XII auch auf der PS4 eine gute Figur, oder bleibt der Staub der Vergangenheit daran haften? Finden wir es heraus!


Final Fantasy 12 spielt in der Region Galtean Peninsula, einem drei Kontinente umfassenden Teil der gigantischen Welt von Ivalice.

Protagonist ist der Straßenjunge Vaan, aus dessen Sicht die politischen & kriegerischen Auseinandersetzungen der Großmächte Rozzaria, Archadia, sowie dem kleinen Wüstenkönigreich Dalmasca geschildert werden.

Vaans großer Traum ist die Freiheit seiner Heimat und ebenso in Freiheit als Luftpirat leben zu können. Um zumindest einen dieser Träume zu erfüllen, begibt er sich mehr oder weniger freiwillig mit einer bunten Truppe auf eine Quest, das Schicksal von Ivalice und seiner Heimat zu entscheiden. An seiner Seite stehen unter anderem seine Kindheitsfreundin Penelo, Dalmascas Kronprinzessin Ashe, der ehemalige Soldat Bash sowie die Luftpiraten Balthier & Fran.

Auch nach elf Jahren vermag die Geschichte um Vaan und seine Freunde immer noch zu begeistern. Themen wie Krieg, Freiheit, Magie & politische Intrigen werden eben nie alt.


Zu PS2 Zeiten bin ich mit dem Lizenzbrett von Final Fantasy 12 nie wirklich warm geworden. Auf diesem Brett wird die Charakterentwicklung vorgenommen. Mit Lizenzpunkten, die man im Kampf erwirbt, können diverse Fähigkeiten, Ausrüstungen & Werteverbesserungen freigeschaltet werden. Das Problem mit dem alten System war jedoch die Möglichkeit, dass jeder Charakter jede Fähigkeit lernen kann und dies ohne wirkliche Einschränkung. Mir war das auf lange Sicht zu unpraktisch, da man sich sehr schnell auf ein Trio einstellt und andere Figuren vernachlässigt. Außerdem habe ich mich immer verzettelt.

Mit dem Zodiac-System wählt man für jeden Charakter eine Klasse, die die Fähigkeiten, Waffen, Rüstungen und im groben die Werte für das restliche Spiel bestimmt. Mir gefällt dieses System um einiges besser, da man so wirklich nachdenken muss, wer welche Rolle im Kampf übernimmt. In Kombination mit dem Gambit-System, automatische Kommandos im Kampf, ergibt sich eine starke taktische Komponente.
Der Kampf läuft in Echtzeit ab. Das bedeutet, es gibt keine separate Kampfarena mehr wie in Final Fantasy X.

Jeder Charakter hat eine Leiste, bei deren Füllung eine Aktion (Angriff, Technik, Zauber, Item) durchgeführt werden kann. Mit diversen Zaubern lässt sich die Leiste schneller oder langsamer füllen.

Der Anspruch der Kämpfe ist sehr angenehm. Wer immer fleißig trainiert, hat nichts zu befürchten.


Optisch beeindruckt die Welt von Ivalice auch nach über einem Jahrzehnt. Das Artdesign der Städte, Monster und Charaktere ist immer grandios und wohl das beste der gesamten Reihe.

Die Texturen wirken zwar etwas altbacken, sind jedoch in Würde gereift, was bei einem Spiel in diesem Alter nicht selbstverständlich ist. Dazu kommen beeindruckende FMV Sequenzen, die sich auch heute nicht verstecken müssen.

 

Neben der Optik ist auch die akustische Untermalung sehr gelungen. In einem Text ist sowas immer schwer zum vermitteln, aber wer die Spiele aus dem Final Fantasy Franchise kennt, weiß, dass der Soundtrack immer zu ihren Stärken gezählt hat. Es gibt die Möglichkeit, sowohl den Klassischen als auch den neu aufgelegten Soundtrack zu hören, beide sind zu empfehlen.

 

Abgerundet wird das Paket durch eine stimmige japanische & englische Synchronisation.


Final Fantasy XII – The Zodiac Age macht auch mit einem Alter von elf Jahren immer noch eine gute Figur. Mit dem überarbeiteten Kampfsystem wird das Spiel um einiges aufgewertet und endlich das Final Fantasy implementiert, was es eigentlich damals schon hätte sein sollen, wenn die International Edition auch bei uns rausgekommen wäre.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Nublas Welt | Review [Playstation 4]

Eigentlich arbeite ich zurzeit an ein paar größeren Beiträgen (Spoiler es wird zumindest zwei mal um Batman gehen aber zwischen diesen Beiträgen kommen auch andere Themen dran) und Horizon Zero Dawn steht auch in den Startlöchern, trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen immer wieder Indiespiele zu spielen. So genug einleitende Worte (das schwierigste an jedem Text), Bühne frei für Nublas Welt.


Bei Nublas Welt (kurz N.B.) handelt es sich um ein kurzweiliges Adventure mit einer total entspannten & friedfertigen Atmosphäre. Unterlegt mit ruhiger Musik, keinem Game Over, null Action aber netten Rätseln haben wir es hier mit einem perfekten Spiel zum Entspannen zu tun.

Zu Beginn des Abenteuers, wählt man einen Jungen oder ein Mädchen aus in dessen/deren Rolle man schlüpfen will. Hier sei angemerkt, dass es keine Auswirkung hat, wen man spielt. Sobald man diese unglaublich schwere Auswahl getroffen hat, beginnt das Abenteuer im Museum.

Die Geschichte dreht sich um die Suche nach dem großen, grünen Elefanten Nubla um die Welt der Kunstwerke zu retten. Dabei wählt man einen Begleiter aus der gemalten Welt, um diesen zu unterstützen. Somit reist man durch verschiedene, sehr schön gestaltete, Orte der gemalten Welt um Nubla zu finden. Hier & da wollen ein paar nette Rätsel gelöst werden, wobei der Anspruch nie besonders hoch ist.


Ich bin ein großer Fan von schönen & kreativen Videospielwelten. Die verschiedenen Etappen auf der Suche nach Nubla sind beispielsweise ein Wald in dem immer Nacht ist oder eine blaue Stadt. Diese beiden Orte, es gibt natürlich ein paar mehr, sind mysteriös und wunderschön zu gleich. Man kann es sich bereits denken, und bevor ich weiter schwärme, ja diese Spielwelt trifft bei mir ins Schwarze.


Mein einziger wirklicher Kritikpunkt an diesem Spiel ist die kurze Spielzeit. Ich habe für meinen 100% Spieldurchgang, ohne Pausen, ca. eine Stunde gebraucht. Für einen Preis von gut 10€ ist das natürlich ein Witz aber trotzdem hatte ich meinen Spaß.

Kann ich also Nublas Welt empfehlen? Für Leute, die auf der Suche nach eher künstlerisch wertvollen oder von der Norm abweichenden Spiele sind, ist es durchaus einen Blick wert. Man muss sich darauf einlassen.
Mir hat es diese faszinierende Welt sehr angetan & ich fiebere jetzt schon
Nubla 2 entgegen, dessen Demo im Hauptmenü des Erstlings anwählbar ist.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal wieder! 

Titanfall 2 (Single- & Mutliplayer) Ersteindruck | Gedankenspiel

Am Freitag, dem 28.10.16, ist Titanfall 2 erschienen. Nach zwei langen Sessions im Single- und im Multiplayer kommen nun meine ersten Eindrücke zum Spiel. Viel Spaß!

Titanfall 2 – Singeplayer

In der Singeplayer-Kampagne übernimmt man die Rolle von Jack Cooper, einem Schützen der Miliz, welcher davon träumt, eines Tages ein Pilot, seines eigenen Titans zu werden.

Auf der ersten Mission im Spiel geht natürlich einiges schief und die Flotte der Miliz wird überraschend aufgerieben. Kurze Zeit später erhält man seinen eigenen Titan und muss sich mit den übrigen Truppen der Miliz treffen dazwischen. Jedoch ist man mitten im Feindesland und bis auf den Titan gibt es kaum Unterstützung.

Die Inszenierung ist wirklich gut gelungen. Das Gefühl alleine hinter den feindlichen Linien und nur seinen Titan als Partner zu haben kommt sehr gut und glaubwürdig rüber. Das liegt unter anderem daran, dass Protagonist Cooper kein überaus erfahrener Soldat ist.

 

Das Movement ist hervorragend. Titanfall 1 war ein schneller Shooter und Titanfall 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach. In der Singleplayer-Kampagne lernt man in den ersten Missionen die verschiedenen Elemente des Spiels kennen. Doppelsprung, Wandlauf- & Sprung, Nutzung des Titan & die verschiedenen Waffentypen. Wo wir gerade bei den Waffen sind. Diese fühlen sich sehr gut an.

Grafisch sieht das Spiel sehr ansprechend aus. Klar es gibt da draußen Spiele, die um einiges hübscher sind, aber im großen & ganzen weiß Titanfall 2 zu gefallen. Der Dschungel sieht sehr hübsch aus und ist detailliert. Der Titanfall sieht sehr stylish (so ein furchtbares Wort) aus und die verschiedenen Gegnertypen wissen zu gefallen. Nur die Wassereffekte sehen nicht so optimal aus, wie ich sie gern hätte.

Die Soundkulisse ist ebenfalls weitestgehend gut gelungen aber nicht weltbewegend. Die Synchronsprecher gehen in Ordnung wobei mir der Sprecher des Titan BT am besten gefällt.

Titanfall 2 – Multiplayer

Der Multiplayer ist das Kernstück von Titanfall 2 und ist wie im Vorgänger äußerst unterhaltsam. Meine ersten Eindrücke des Movements waren, das es sich gleich anfühlt wie im Vorgänger und doch wieder erfrischend anders. Liegt wohl daran, dass ich Titanfall bisher nur auf der Xbox One gespielt habe und nun zur PS4 gewechselt bin und mich erst umgewöhnen muss.

Ich habe einige Runden gespielt. Mal gewonnen und mal verloren aber nach den ersten zwei bis drei Runden war ich wieder im alten Titanfall-Modus und konnte trotz PS4 Gamepad sehr gut spielen.

Wie bereits erwähnt bin ich ein großer Fan des Movements in diesem Spiel. Titanfall spielt sich um einiges schneller und viel dynamischer als andere moderne Shooter. Ich kann es höchstens mit Halo vergleichen welches ebenfalls eine grandiose Steuerung hat.

Titanfall 2 verfügt über eine große Palette an Spielmodi, 11 an der Zahl, wobei mir der Modus Materialschlacht (6 vs. 6) am meisten Spaß gemacht hat und ich mit diesem bereits im Vorgänger viel Zeit verbracht habe.

 

Was ebenfalls neu ist das Design des Titan/Piloten Loadouts. So stehen einem nun 2 Waffen (im Vorgänger 3) zur Verfügung. Das erlaubt zwar etwas weniger Variation bei den einzelnen Loadouts jedoch kann man sich nun mehrere eigene Piloten erstellen, die man bei jedem Respawn wechseln kann. Zu den Waffen gesellen sich noch einzelne Fähigkeiten, sowohl aktiv als auch passiv, und Granaten zur Verfügung.

Eine Kleinigkeit, die sehr positiv auffällt, ist die Häufigkeit, mit der Titans gerufen werden. Ein Problem des Vorgängers war es das im Laufe der Zeit gleich zu beginn der Partie mehrere Titans auf dem Schlachtfeld waren. Dieses Problem ist mir in Titanfall 2 bisher nicht aufgefallen.

Ich bin positiv überrascht, wie gut sowohl der Singeplayer als auch der Mutliplayer funktionieren. Beides steht in einem guten Gleichgewicht und würde für sich alleine auch gut funktionieren. Der Singleplayer vermittelt einem das Gefühl eines einzelnen Kriegers gegen die feindliche Übermacht während der Multiplayer ein richtiges Schlachtgefühl vermittelt. So was ist immer schwer in einem Text oder einem Video zu beschreiben. Am besten man probiert es selbst aus.

Leider wird Titanfall 2 etwas untergehen da diese Woche das neue Call of Duty und vor 2 Wochen Battlefield 1 erschienen ist. Ich kann weder was mit CoD noch mit Battlefield anfangen, auch wenn mir die CoD Beta Spaß gemacht hat, was ich von BF 1 nicht behauptet kann.

Ich hoffe, mir wird Titanfall 2 weiterhin so viel Spaß machen und es werden Nachträge sowohl zum Single- als auch zum Multiplayer erscheinen, sobald ich unter beidem ein Fazit ziehen kann. Das wars von meiner Seite, ich muss nun weiter World of Final Fantasy spielen.