Resident Evil Band 1: Die Umbrella Verschwörung | Review

Titel: Resident Evil – Die Umbrella Verschwörung
Verlag: Panini Books
Autorin: S.D. Perry

Wow eine Buch Review auf dem Blog, dass es sowas noch gibt. Obwohl mein Konsum an Manga & Comics nicht weniger wird, habe ich einen kleinen Lesestapel erstellt, den ich gern abarbeiten will und das gelingt mir auch ganz gut. Da Resident Evil nie langweilig wird, habe ich beschlossen die Romanreihe von S.D. Perry wieder zu lesen, zumindest die ersten vier Bände, welche meiner Meinung nach die Besten sind.

Also fangen wir an mit der Umbrella Verschwörung!

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Die idyllische Kleinstadt Racoon City wird seit geraumer Zeit von einer grausigen Mordserie heimgesucht, deren Opfer teilweise gefressen wurden. Sowohl die Polizei, als auch die Sondereinheit S.T.A.R.S. arbeiten daran, die Killerkannibalen zu schnappen, welche ihr Lager scheinbar im nahegelegenen Racoon Forest haben. Als der Kontakt zum S.T.A.R.S. Bravo-Team während einer Erkundungsmission abbricht, rückt das Alpha-Team unter Captain Albert Wesker aus. Die Alphas werden im Racoon Forest von mutierten Hunden attackiert und treten die Flucht an, die in einer alten Villa endet. Für die S.T.A.R.S. Mitglieder beginnt ein Kampf ums überleben …

Ich muss die Autorin S.D. Perry für Ihr Geschick loben, so viel aus der Spielevorlage herauszuholen und daraus einen spannenden Roman zu schreiben. Die Umbrella Verschwörung erzählt in einer etwas gestraften Form die Handlung des ersten Spiels nach, fügt dabei aber sehr viel Charakterentwicklung ein und gibt jeder der Hauptfiguren (Jill, Chris, Rebecca, Barry & Wesker) genug Persönlichkeit, damit sie über den gesamten Roman hinweg interessant bleiben. Besonders Albert Wesker wird hervorragend dargestellt und gelungen als Bösewicht inszeniert, der jeden manipuliert um seine schrecklichen Ziele zu erreichen.

Ebenfalls schafft es die Autorin gekonnt, die Vorlage zu nutzen, um den Hauptfiguren allerhand Monster des Franchise entgegen zu werfen wie Zombies, Hunter, die Cerberus (Hunde) oder den legendären Tyrant aber auch andere Mutanten, genannt B.O.W.’s dürfen nicht fehlen.

Durch den häufigen Wechsel der Figuren entsteht in der Erzählung eine angenehme Dynamik, welche den Eindruck vermittelt, es bewegen sich mehrere Personen simultan durch das Haus und versuchen die Geheimnisse und Todesfallen des Anwesens zu lüften, sowie zu überleben.

S.D. Perry adaptiert aber nicht nur das Spiel als Roman, sondern fügt auch ein paar Neuerungen ein, neben der Charakterentwicklung. Da hätten wir die Figur des Mister Trent, der die S.T.A.R.S. aus dem Schatten heraus unterstützt, um gegen Umbrella vorzugehen, oder Jills Vergangenheit als Diebin.

Zusammengefasst ist Resident Evil: Die Umbrella Verschwörung nicht nur eine gelungene Adaption des ersten Resident Evil Videospiels, sondern auch ein toller Einstieg in das Resident Evil Romanuniversum, das die Vorlage mit Respekt behandelt, das Maximum aus ihr herausholt und gleichzeitig sinnvolle Neuerungen einführt. Somit vergebe ich für Resident Evil: Die Umbrella Verschwörung die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns um nächsten Beitrag!


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Mein Resident Evil Fandom | Storytime

Achja Resident Evil. Kaum ein Horror-Franchise hat mich so beeinflusst und geprägt wie Capcoms Magnum Opus Serie. Ich liebe das Resident Evil Franchise und sowohl die Höhen als auch die Tiefen haben meine Fanliebe nur weiter gesteigert. Heute geht es mir um die Geschichte meiner Liebe zu Resident Evil, die neben Pokemon und Final Fantasy zu meinen liebsten Spieleserien gehört. Das sollte aber niemanden mehr überraschen.


Zum aller ersten mal bin ich mit Resident Evil auf dem Nintendo Gamecube in Kontakt gekommen. Natürlich war ich viel zu jung um das erste Resident Evil zu spielen, aber wie wir wissen gibt es immer Möglichkeiten die Spiele der älteren Geschwister zu spielen.

Selbstredend war die Angst, die ich beim ersten mal spielen empfand. Allein durch das unheimliche Herrenhaus zu laufen und nicht zu wissen was einen hinter der nächsten Ecke erwartet sorgte für eine bis heute einzigartige Atmosphäre. Resident Evil 0 war meine nächste Erfahrung mit dem Franchise. Obwohl die Atmosphäre nicht so dicht war, wie im Remake des Erstlings hat mich auch dieser Teil für lange Zeit gefesselt.

Ein interessantes Detail bilden die beiden völlig unterschiedlichen Entwicklungen des Franchise für mich. Auf dem Nintendo Gamecube habe ich Resident Evil 1, 0, 3, 4 & Code Veronica gespielt während ich auf der PS2 die Ableger des Franchise, namentlich Dead Aim, Outbreak 1 & 2, kennengelernt habe. Beide Zweige meiner Fanschaft haben mich für lange Zeit hervorragend unterhalten.

Im Zuge der PS3, Xbox 360 & Wii habe ich Resident Evil 4 sowohl auf der PS3 als auch der Wii gespielt während ich auf der Xbox 360 meine erste, wenngleich eher negative, Erfahrung mit Resident Evil 5 gemacht. Die beste Erfahrung mit dem fünften Hauptteil habe ich auf der PS3 im Zuge mehrere Onlinesitzungen und zwei intensiven Durchläufen gehabt.

Als die Ära der Playstation 4 anbrach, kam für mich der bisher intensivste Overkill an Resident Evil Spielen. Mit den Teilen 0, 1, 2 (Remake), 4, 5, 6, 7, Revelations 1, Revelations 2 & Code Veronica habe ich die bisher größte Auswahl an Spielen erlebt.

Meine Fanliebe zu Resident Evil lässt sich mit einer langen Ehe vergleichen. Es geht immer auf & ab aber egal wie sehr mich die Reihe auf aufregen oder enttäuschen mag, am Ende des Tages haben die Spiele trotz ihres trashigen Charmes einen festen Platz in meinem Herzen und daran wird sich nie etwas ändern. Ich werde der Serie definitiv treu bleiben, freue mich auf die kommenden Spiele und die kommende Ausrichtung. Schließlich haben wir es hier mit dem Phönix des Horrorgenres zu tun.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!