Resident Evil 5 | Gedankenspiel | Gruselween Vol. 2 #9

Seit der Gründung des Blogs habe ich bereits sehr viel über das Resident Evil Franchise geschrieben und es gibt einfach so viel über dieses Medien-Franchise zu sagen. Nun wird es endlich Zeit ein paar Gedanken über Resident Evil 5 zu verlieren. Das letzte gute und erste schlechte Resident Evil vor der neuen Ära.

Erzählerisch knüpft Resident Evil 5 an die Ereignisse der Teil 1 – 3 an und etabliert gleichzeitig einen neuen Status quo. S.T.A.R.S. und Umbrella gibt es nicht mehr. Chris Redfield und Jill Valentine sind Teil der BSAA, die sich der Bekämpfung von B.O.W.‘s (Biowaffen) gewidmet hat.

Zusammen mit seiner neuen Partnerin Sheva wird Chris nach Afrika geschickt um den B.O.W. – Waffenhändler Irving festzunehmen. Natürlich ist dies nur ein Teil einer größeren Handlung, in der Wesker erneut auftaucht und die Weöt unterjochen will, aber auch die totgeglaubte Jill Valentine ist nicht ganz tot.

Erzählerisch macht Resident Evil 5 vieles richtig und bietet wie der Nachfolger Teil 6 eine größere Handlung, deren Inszenierung wesentlich epischer ausfällt und somit mehr in Richtung cineastischer Erzählung/Inszenierung geht. Klar die Geschichte würde wohl kaum Preise gewinnen aber im Großen und Ganzen ist sie echt gut gelungen.

Bevor ich mit den positiven Punkten fortfahre gibt es einen Schlenker zu meinem größten Problem mit dem Spiel. Die K.I. des Charakters der vom Computer gesteuert wird, meistens Sheva, ist strunz dumm und hat keinerlei Gespür für die Verwaltung kostbarer Munition. Gibt man ihr eine Waffe mit genügend Munition ist ein Großteil innerhalb eines Kapitels verschossen, aber der Elektroschocker als einzige Waffe ist auch keine Lösung, weil das Spiel je nach Schwierigkeitsstufe ganz schön hart werden kann.

Daher rate ich von einer Solo-Erfahrung mit Resident Evil 5 ab und empfehle lieber eine Online-Koop Sitzung oder Couch-Koop, wobei ich meine besten Erfahrungen mit dem Spiel im Online-Koop mit einer Freundin hatte, mit der ich das Spiel mehrmals beendet habe.

Sich per Sprachchat über Taktiken absprechen, gemeinsam an Rätseln knobeln oder einfach Geld/Schätze famen, um sich bessere Ausrüstung zu kaufen. Alles macht per Online-Koop wesentlich mehr Spaß und die Erfahrung ist gleich intensiver, wenn zwei Spieler die Hauptfiguren übernehmen, um Wesker sowie seine Handlanger mal ordentlich in den Arsch zu treten.

Dazu kommt die Möglichkeit Ressourcen untereinander auszutauschen, was der taktischen Komponente zugutekommt und es beiden Spielern erlaubt unterschiedliche Arsenale mit in die Schlacht zu nehmen.

Wenn man die semi-episch inszenierte Handlung mit der großartigen kooperativen Komponente verbindet, wird Resident Evil 5 zu einer unglaublichen Erfahrung, die der Singleplayer niemals erreicht. Es macht zu zweit einfach viel mehr Spaß die gewaltigen Bosse zu besiegen und am Ende Wesker das Grinsen aus dem Gesicht zu prügeln.

Somit lässt sich zusammenfassen, dass mein Wohlwollen gegenüber Resident Evil 5 in erster Linie dem Online-Koop geschuldet ist und nur durch die dumme K.I. im Singleplayer getrübt wird. Damit ist Resident Evil 5 für mich das letzte gute (alte) Resident Evil und das erste schlechte (alte) Resident Evil.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Auf an Kaffee – Ein DerStigler Podcast #2: Resident Evil 3 Demo | Podcast

Auf an Kaffee ist der zweite DerStigler Podcast und die One-Man-Show in der es um Themen zu denen nur Patrick wirklich was zu sagen hat!


Auf an Kaffee #2 – Resident Evil 3 Demo

Weiterführende Beiträge über Resident Evil:

Resident Evil 2 Remake

Resident Evil und die Kettensägen

Warum Resident Evil nicht sterben kann

Resident Evil 7

Resident Evil 7: End of Zoe

Resident Evil 7: Not a Hero


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Resident Evil Band 3: Stadt der Verdammnis | Review

Titel: Resident Evil – Stadt der Verdammnis
Verlag: Panini Books
Autorin: S.D. Perry

Das Ende ist für Racoon City angebrochen und Leon, Claire, Ada, sowie Sherry müssen der Hölle entkommen …

Damit Herzlich Willkomen zu Stadt der Verdammnis, der Adaption von Resident Evil 2!


Weitere Buchrezensionen

Der alte Mann und das Meer

Weltenzerstörer

Nerve

Sieben Minuten nach Mitternacht

Meg


Recap der ersten beiden Bände

Die friedliche Kleinstadt Racoon City wird von einer grausamen Mordserie heimgesucht. Alle Opfer wurden teilweise gefressen. Die Sondereinheit S.T.A.R.S. wird mit dem Fall betreut und erleidet beim vermeintlichen Aufspüren der Killer herbe Verluste, als sich die Täter nicht als Menschen, sondern durch einen Unfall erschaffene Monster des Umbrella Konzerns entpuppen. Nach dem Terror in Racoon Umland reist Rebecca, eine der Überlebenden, nach Maine, um mit weiteren S.T.A.R.S. Mitgliedern eine andere Umbrella Einrichtung zu untersuchen. Auch diese Mission mündet in einer Katastrophe, jedoch kann Schlimmeres verhindert werden und Umbrella vertuscht weiterhin jeden Vorfall …

Resident Evil Band 1

Resident Evil Band 2


Leon S. Kennedy ist auf dem Weg nach Racoon City, um seinen ersten Tag als Polizist anzutreten. Zur gleichen Zeit fährt Claire Redfield nach Racoon, da sie ihren Bruder Chris Redfield sucht. Beide treffen aufeinander und müssen schnell feststellen, dass Racoon City in die Hölle auf Erden verwandelt wurde. Der T-Virus ist ausgebrochen und hat fast die gesamte Einwohnerschaft von Racoon City in Zombies, oder Schlimmeres verwandelt. Zusammen mit Sherry Birkin und Ada Wong müssen Leon und Claire aus der Stadt der Verdammten entkommen …


Stadt der Verdammnis ist, gemessen an seinen beiden Vorgängern, der bisher umfangreichste Roman der Reihe und, ähnlich wie Resident Evil 2, besonders in puncto Handlung wesentlich tiefgreifender als seine Vorgänger. Das Zusammenspiel der Figuren Leon, Claire, Ada und Sherry funktioniert sehr gut und durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten, besonders bei der Leon-Ada Beziehung, kommen Thriller Elemente in die Handlung, die für eine spannende Dynamik sorgen, aber gleichzeitig als Kontrast zu den Horrorelementen dienen.

Die Dynamik wird durch den steten der Wechsel der Sichtweisen in den einzelnen Kapiteln noch weiter vertieft. Somit entsteht, wie in Band 1, der Eindruck von mehreren Personen, die sich simultan durch die Schauplätze bewegen, um sich den dortigen Herausforderungen zu stellen.

Ein weiterer Pluspunkt von Stadt der Verdammnis ist der flotte Schreibstil, mit dem die Autorin S. D. Perry durch die Handlung führt, dabei Haupt- wie Nebenfiguren ausbaut und weder auf Horror- noch Action- oder Thriller-Elemente vergisst.


Alles in allem ist Resident Evil – Stadt der Verdammnis ein spannender Horrorthriller, der sowohl durch die Handlung, als auch durch die Figuren, sowie den flotten Erzähl/Schreibstil gefällt. Die Action wechselt sich mit Horrorelementen und Abschnitten des Thrillers ab, was zu einer großartigen Dynamik führt, die den Roman sehr spannend macht. Auch für Resident Evil Fans wird wieder einiges geboten, da der Roman zwar das zweite Spiel adaptiert, aber auch als eigenständiges Werk funktioniert!

Somit vergebe ich für Resident Evil – Stadt der Verdammnis die Wertung lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Monatsrückblick: Februar 2020

Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei und somit gibt es wieder einen Rückblick!


Für den Blog war der Februar erneut ein unglaubblich erfolgreicher Monat. Wir haben nicht nur das Vorjahr um über 100% überboten, sondern auch den bisher erfolgreichsten Monat in der Geschichte des Blogs gehabt sowie einige neue Leser dazugewonnen, sowohl auf WordPress als auch extern. An dieser Stelle Herzlich Willkommen, macht es euch bequem und genießt die Show! ❤️

Von den angekündigten Projekten befinden sich viele leider noch in einer frühen Phase, aber die Netflixers und Wer ist … ? bekamen einige neue Ausgaben und die eher zufällig entstandene Anime Offensive 2020 nimmt langsam Form an!

Was mich ebenfalls freut, ist das stete Wachstum der 3.2er Staffel des Superbros Podcasts und den zahlreichen Themen, die wir bereits abgearbeitet haben. Geplant wäre die Staffeln in Jahresrythmen zu halten, sprich Staffel 4 gibts erst 2020.


Privat war der Monat relativ ruhig. Es gab leider ein trauriges Ereignis in meinem näheren Umfeld, auf das ich aus Respektsgründen nicht weiter eingehen will. Weiters war ich in meinem Urlaub tätowieren und damit sind wir bei den einzigen beiden nennnenswerten Ereignissen.


Was Videospiele angeht, habe ich leider weniger geschafft als erhofft, allerdings mit Sniper Elite 4 und Sea of Solitude zwei großartige Titel, sowie mit Blair Witch ein solides Spiel beendet. Entsprechende Rezensionen folgen im März!

Dazu kommt ein Man of Medan Durchlauf im Onlinemodus.

Die Sammlung selbst habe ich um viele Titel wie Blair Witch, Doom – Slayers Collection, oder Ni No Kuni Remastered aufgestockt. Für die Switch habe ich mir auch ein paar Titel von meinem Pile of Shame herausgekramt. Wenn schon nichts(für mich) Relevantes für die Switch erscheint, kann ich auch wieder einige Rollenspiele zocken!

Mein spielerisches Highlight des Monats war Sea of Solitude, während mein Loot-Highlight das 10th Anniversary Steelbook von Bayonetta & Vanquish war!


Der Februar war für mich mehr ein Film-, denn ein Serienmonat. So habe ich insgesamt 17 Filme gesehen und 3 Staffeln von 3 Serien beendet.

Meine Top 3 Filme des Monats sind:

Sonic the Hedgehog

Midsommar

Bad Boys 2

Enstprechende Rezensionen werden in den kommenden Wochen folgen!

Mit Tokyo Ghoul Staffel 1, Titans Staffel 2 & Ares Staffel 1 habe ich drei tolle Serien konsumiert, wobei Ares für mich ein Überraschungshit war!

Vielleicht schaffe ich es im März wieder, mehr Serien zu sehen, da die Watchlist wieder gewachsen ist.


Was reguläre Bücher angeht, habe ich im Februar nur Resident Evil Band 3 gelesen und erneut einige Paperbacks wie Waffe H Band Band 2, Punisher Band 1, Harleen Band 1 & die Joker Graphic Novel verschlungen.

Manga habe ich erneut keine gelesen, aber im März möchte ich mir mehr ein paar Bände von Ich bin eine Spinne, na und? gönnen, sowie mich in den Fitzek Romane verlieren.


Das war der Rückblick für den Monat Februar. Nun lasst uns sehen, was der März bringen wird!

Resident Evil Band 1: Die Umbrella Verschwörung | Review

Titel: Resident Evil – Die Umbrella Verschwörung
Verlag: Panini Books
Autorin: S.D. Perry

Wow eine Buch Review auf dem Blog, dass es sowas noch gibt. Obwohl mein Konsum an Manga & Comics nicht weniger wird, habe ich einen kleinen Lesestapel erstellt, den ich gern abarbeiten will und das gelingt mir auch ganz gut. Da Resident Evil nie langweilig wird, habe ich beschlossen die Romanreihe von S.D. Perry wieder zu lesen, zumindest die ersten vier Bände, welche meiner Meinung nach die Besten sind.

Also fangen wir an mit der Umbrella Verschwörung!

Weitere Buch Reviews

Cry Baby – Scharfe Schnitte

Hallo Papa, im Sommer kein Jahr

Nerve

Tote Mädchen lügen nicht


Die idyllische Kleinstadt Racoon City wird seit geraumer Zeit von einer grausigen Mordserie heimgesucht, deren Opfer teilweise gefressen wurden. Sowohl die Polizei, als auch die Sondereinheit S.T.A.R.S. arbeiten daran, die Killerkannibalen zu schnappen, welche ihr Lager scheinbar im nahegelegenen Racoon Forest haben. Als der Kontakt zum S.T.A.R.S. Bravo-Team während einer Erkundungsmission abbricht, rückt das Alpha-Team unter Captain Albert Wesker aus. Die Alphas werden im Racoon Forest von mutierten Hunden attackiert und treten die Flucht an, die in einer alten Villa endet. Für die S.T.A.R.S. Mitglieder beginnt ein Kampf ums überleben …

Ich muss die Autorin S.D. Perry für Ihr Geschick loben, so viel aus der Spielevorlage herauszuholen und daraus einen spannenden Roman zu schreiben. Die Umbrella Verschwörung erzählt in einer etwas gestraften Form die Handlung des ersten Spiels nach, fügt dabei aber sehr viel Charakterentwicklung ein und gibt jeder der Hauptfiguren (Jill, Chris, Rebecca, Barry & Wesker) genug Persönlichkeit, damit sie über den gesamten Roman hinweg interessant bleiben. Besonders Albert Wesker wird hervorragend dargestellt und gelungen als Bösewicht inszeniert, der jeden manipuliert um seine schrecklichen Ziele zu erreichen.

Ebenfalls schafft es die Autorin gekonnt, die Vorlage zu nutzen, um den Hauptfiguren allerhand Monster des Franchise entgegen zu werfen wie Zombies, Hunter, die Cerberus (Hunde) oder den legendären Tyrant aber auch andere Mutanten, genannt B.O.W.’s dürfen nicht fehlen.

Durch den häufigen Wechsel der Figuren entsteht in der Erzählung eine angenehme Dynamik, welche den Eindruck vermittelt, es bewegen sich mehrere Personen simultan durch das Haus und versuchen die Geheimnisse und Todesfallen des Anwesens zu lüften, sowie zu überleben.

S.D. Perry adaptiert aber nicht nur das Spiel als Roman, sondern fügt auch ein paar Neuerungen ein, neben der Charakterentwicklung. Da hätten wir die Figur des Mister Trent, der die S.T.A.R.S. aus dem Schatten heraus unterstützt, um gegen Umbrella vorzugehen, oder Jills Vergangenheit als Diebin.

Zusammengefasst ist Resident Evil: Die Umbrella Verschwörung nicht nur eine gelungene Adaption des ersten Resident Evil Videospiels, sondern auch ein toller Einstieg in das Resident Evil Romanuniversum, das die Vorlage mit Respekt behandelt, das Maximum aus ihr herausholt und gleichzeitig sinnvolle Neuerungen einführt. Somit vergebe ich für Resident Evil: Die Umbrella Verschwörung die Wertung lesenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns um nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, MrKritzi

Warum Resident Evil nicht sterben kann! | Gedankenspiel [Masters of Horror #4]

Achja Resident Evil, die wohl ikonischste und langlebigste Serie unter den Horrorspielen. Seit über 20 Jahren „beglückt“ uns Capcom mit unterhaltsamen Spielen, die ein gigantisches Universum erschufen, aber eine eigentlich trashige und sehr klischeebehaftete Rahmenhandlung erzählen.

Warum kann diese Reihe aber, trotz teils schlechter, teils fragwürdiger, Spiele einfach nicht sterben? Nun dies lässt sich simpel beantworten und liegt der große Vorteil von Resident Evil in den Eigenschaften Variation, Evolution und Neuinterpretation. Um dies zu erläutern, muss ein Umstand klar sein; die Kernreihe des Franchise besteht aus Trilogien, die im Laufe der Zeit erweitert wurde.

Hier sei auch angemerkt, dass die Trilogien inkl. erweiternde Spiele immer einen anderen Fokus gesetzt haben.

Die klassische Trilogie umfasst Resident Evil 1, 2, 3 und wurde mit Code Veronica & Zero weiter vertieft. Hier liegt der Fokus mehr auf dem Survival-Horror und Rätsel Aspekt während Teil 3 schon etwas action-lastiger wurde.

Danach kam die Action-Horror Trilogie mit den Teilen 4, 5 & 6 wobei Teil 4 immer noch starke Elemente der klassischen Teile beinhaltet, während Teil 5 & 6 die Action in den Fokus rückten. Auch wenn ich von dieser Entwicklung überhaupt kein Fan bin, ist es die logische Entwicklung der Reihe. Die Spin-off’s Revelations 1 & 2 waren ebenfalls actionreicher, während das Resident Evil 2 Remake den momentanen Höhepunkt der Serie darstellt, weil das beste aus beiden Trilogien übernommen wurde.

Aktuell befindet sich die Serie in der „narrativen“ Trilogie, die mit dem Backwood-Survival-Horror-Spiel Resident Evil 7 begründet wurde. Wie sich diese Trilogie in Zukunft entwickeln wird, ist ungewiss aber ich bin ein großer Fan der Ego-Perspektive und der Rückkehr klassischer Elemente wie dem Ressourcenmanagement oder dem knappen Inventar.

Neben der Kernreihe gibt es eine Vielzahl an Ablegern, die teils völlig andere Richtungen einschlagen oder gleich zu Deviraten, die jedoch heute keine Bewandtnis haben. Die Outbreak Spiele gingen mehr in Richtung Action-Adventure und versuchten Horror, Action und Adventure-Elemente zu kombinieren, was auch sehr solide funktionierte, dank vieler Hauptfiguren mit unterschiedlichen Fähigkeiten.

Eine völlig andere Richtung schlugen die Light Gun-Shooter Reihen Umbrella Chronicles und Survivor ein, welche eher an Arcade-Spiele wie House of the Dead angelehnt sind. Operation Racoon City war der klägliche Versuch eines Third-Person-Shooters und Umbrella Corps war/ist ein Online-Shooter, über den jedoch niemand spricht, was mich überhaupt nicht überrascht.

Dazu kommen einige Handheld Spiele und unzählige Ports sowie Remastered (seltener Remakes) damit auch wirklich jeder in den Genuss der wichtigsten Teile kommen kann.


Die Resident Evil Spielereihe bietet eine große Spielepalette in unterschiedlichen Genres mit und unterschiedlichen Fokussen. Wann immer ein Konzept nicht mehr wirklich funktioniert hat, wurde die Reihe weiterentwickelt oder hat sich selbst neu erfunden. Selbstverständlich haben nicht alle Experimente funktioniert ABER eines hat uns Capcom mit Resident Evil (und seinen zahlreichen Deviraten) gezeigt: Vielfalt und Abwechslung sind etwas Gutes, da besonders das Horrorgenre spielerisch wie erzählerisch öfters Gefahr läuft in eine gewisse Monotonie abzurutschen. Auch wenn nicht jedes Resident Evil ein Meisterwerk ist, so gibt es einige herausragende Titel in dieser Reihe und einen gewissen Charme versprüht jedes Resident Evil, ganz gleich wie trashig es am Ende des Tages ist.

Ich kenne keine andere Spieleserie, die es geschafft hat sich immer wieder neuzuerfinden und dabei gleichzeitig öfters neu erfindet. Ich bin gespannt, wie sich das Franchise in den kommenden Jahren entwickeln wird und ob es Capcom weiterhin gelingen wird die Serie vom Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit zu bewahren.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Bei Interesse verlinke ich euch weitere Beiträge zum Thema Resident Evil sowie den angesprochenen Deviraten:

Resident Evil 0 Review

Resisent Evil 1 (Remake) Review

Resident Evil 2 Remake Review

Resident Evil 4 Review

Resident Evil 6 Trauma

Resident Evil 7 Review

Exkurs: Resident Evil Devirate

Gaming-Geschichten #2: Meine drei besten Online-Coop Erfahrungen | Storytime

Autor: Patrick Stigler


Ich bin ein überzeugter Anhänger von Singleplayer Spielen. Nichtsdestotrotz habe ich im Lauf meiner Gamerlaufbahn so einige Erfahrungen mit Multiplayern beziehungsweise mit Multiplayerspielen gemacht und drei besondere Erfahrungen möchte ich heute mit euch teilen. Ich werde euch heute aber nur von Erfahrungen erzählen, die ich in Online-Coop-Sitzungen gemacht habe.

Dead Island (PS3 & PS4)

Dead Island ist ein Open-World-Zombie, dass ich zum ersten mal auf dem PC erlebt habe. Damals schon hat mich das Spiel begeistert, aber wirklich gefesselt hat mich dieses leicht trashige Abenteuer erst auf der PS3, wo ich es zusammen mit einer damals sehr guten Freundin gezockt habe. Wir verbrachten viele Stunden damit uns durch die untoten Horden zu kämpfen, immer einem Level Up, einer seltenen Waffe oder einfach nur einer Quest hinterher.

Stunden um Stunden verbrachten wir auf Banoi, um auch die letzten Geheimnisse zu entdecken. Diese Erfahrung konnten wir aber mit der PS4 Version und dem quasi Nachfolger Dead Island: Riptide nie mehr erreichen aber das ist okay.

Resident Evil 5 (PS3 & PS4)

Selbstverständlich darf auch Resident Evil nicht fehlen wenn es um besondere Erfahrungen geht. Schließlich gibt es kaum ein Franchise zu dem ich so eine enge Bindung hege.

Mit der gleichen Freundin habe ich nicht nur Dead Island, sondern auch Resident Evil 5 bezwungen und was hatte ich Spaß mit diesem Spiel. Im Singleplayer kann man den fünften Teil des ansässigen Bösen zwar vergessen aber im Coop mit einem Freund oder einer Freundin macht es unglaublich viel Spaß, wenn man Rücken an Rücken gegen die Majini kämpft. Dieses Spiel habe ich auch mit einem Kumpel durchgespielt und das war ebenfalls eine geniale Erfahrung.

Für mich waren diese beiden Durchläufe insofern wichtig, da so meine Meinung zu Resident Evil 5 regelrecht zementiert wurde und ich dieses Spiel trotz seiner himmelschreiend dummen K.I. im Singleplayer eigentlich mag!

Dying Light (PS4)

Zum Abschluss gibt es nochmal ein Horrorspiel. Zu zweit oder in einer Gruppe ums überleben zu kämpfen macht halt am meisten Spaß. Dying Light habe ich mit der gleichen Freundin durchgespielt mit der ich auch schon die beiden vorher genannten Spiele bezwungen habe.

Dying Light stellt dabei wohl die intensivste Erfahrung dar, was unter anderem daran liegt, dass Dying Light technisch wie vom Gameplay her das beste der drei genannten Spiel ist. Egal ob man in der Nacht Rücken an Rücken gegen Mutanten kämpft, die Welt erkundet, Missionen erfüllt, seltene Waffen sucht oder mit Parkour Manövern die Dächer Harans erkundet. In dieser Online-Erfahrung hatte ich eine grandiose Zeit und ich denke gern daran zurück.


Das war’s mit dieser Ausgabe der Gaming Geschichten. Ich hoffe dieser kleine Ausflug in die Welt meiner Online Erfahrungen hat euch gefallen. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Mein Resident Evil Fandom | Storytime

Achja Resident Evil. Kaum ein Horror-Franchise hat mich so beeinflusst und geprägt wie Capcoms Magnum Opus Serie. Ich liebe das Resident Evil Franchise und sowohl die Höhen als auch die Tiefen haben meine Fanliebe nur weiter gesteigert. Heute geht es mir um die Geschichte meiner Liebe zu Resident Evil, die neben Pokemon und Final Fantasy zu meinen liebsten Spieleserien gehört. Das sollte aber niemanden mehr überraschen.


Zum aller ersten mal bin ich mit Resident Evil auf dem Nintendo Gamecube in Kontakt gekommen. Natürlich war ich viel zu jung um das erste Resident Evil zu spielen, aber wie wir wissen gibt es immer Möglichkeiten die Spiele der älteren Geschwister zu spielen.

Selbstredend war die Angst, die ich beim ersten mal spielen empfand. Allein durch das unheimliche Herrenhaus zu laufen und nicht zu wissen was einen hinter der nächsten Ecke erwartet sorgte für eine bis heute einzigartige Atmosphäre. Resident Evil 0 war meine nächste Erfahrung mit dem Franchise. Obwohl die Atmosphäre nicht so dicht war, wie im Remake des Erstlings hat mich auch dieser Teil für lange Zeit gefesselt.

Ein interessantes Detail bilden die beiden völlig unterschiedlichen Entwicklungen des Franchise für mich. Auf dem Nintendo Gamecube habe ich Resident Evil 1, 0, 3, 4 & Code Veronica gespielt während ich auf der PS2 die Ableger des Franchise, namentlich Dead Aim, Outbreak 1 & 2, kennengelernt habe. Beide Zweige meiner Fanschaft haben mich für lange Zeit hervorragend unterhalten.

Im Zuge der PS3, Xbox 360 & Wii habe ich Resident Evil 4 sowohl auf der PS3 als auch der Wii gespielt während ich auf der Xbox 360 meine erste, wenngleich eher negative, Erfahrung mit Resident Evil 5 gemacht. Die beste Erfahrung mit dem fünften Hauptteil habe ich auf der PS3 im Zuge mehrere Onlinesitzungen und zwei intensiven Durchläufen gehabt.

Als die Ära der Playstation 4 anbrach, kam für mich der bisher intensivste Overkill an Resident Evil Spielen. Mit den Teilen 0, 1, 2 (Remake), 4, 5, 6, 7, Revelations 1, Revelations 2 & Code Veronica habe ich die bisher größte Auswahl an Spielen erlebt.

Meine Fanliebe zu Resident Evil lässt sich mit einer langen Ehe vergleichen. Es geht immer auf & ab aber egal wie sehr mich die Reihe auf aufregen oder enttäuschen mag, am Ende des Tages haben die Spiele trotz ihres trashigen Charmes einen festen Platz in meinem Herzen und daran wird sich nie etwas ändern. Ich werde der Serie definitiv treu bleiben, freue mich auf die kommenden Spiele und die kommende Ausrichtung. Schließlich haben wir es hier mit dem Phönix des Horrorgenres zu tun.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Resident Evil und die Kettensägen | Gedankenspiel

Ist euch schon mal aufgefallen, dass es in den modernen Resident Evil Spielen, sprich ab Teil 4, einen Running Gag gibt der sich mit Kettensägen, in meiner Heimat liebevoll Fichtenmoped genannt, beschäftigt?

Heute möchte ich euch von den Gegnern mit Kettensägen erzählen, die seit Teil 4 durch die Spiele wuseln und jagt auf die Spielfiguren machen. Viel Spaß!


Resident Evil 4 – Dr. Salvador & die Bella Schwestern

Der Kettensägenmann ist der wahrscheinlich ikonischste reguläre Gegner in Resident Evil 4, immerhin ist auch auf einem der Cover Artworks zu sehen. Mit „richtigem“ Namen heißt dieser Feind Dr. Salvador und man kann bis zu 5 mal auf diesen Feind in Resident Evil 4 treffen, je nach Schwierigkeitsgrad. Neben einer enormen Sturheit, was das Sterben durch Kugeln sowie Granaten angeht, ist Dr. Salvador durch seine markante Kettensäge eine Gefahr, die einen One-Hit-Kill ausführt und das Leben von Leon S. Kennedy äußerst schnell beenden kann. Dr. Salvador ist ein Ganados, sprich ein Mensch der mit dem Las Plagas Typ 1 Parasiten infiziert wurde.

Neben Dr. Salvador gibt es zwei Dorffrauen, ebenfalls Ganados, die als Bella Schwestern bekannt sind. Diese „Damen“ sind wesentlich aggressiver und schneller als Salvador, was sie auch so brandgefährlich macht. Bedingt durch ihr Geschrei, wenn sie Leon entdecken sind sie wesentlich furchteinflößender als der tödliche Doktor. Man auf diese Gegner in Resident Evil 4 relativ kurz vor dem Bosskampf mit dem Bürgermeister treffen.


Resident Evil 5 – Kettensägen-Majini

In Resident Evil 5 trifft man auf insgesamt drei Kettensägen-Majini, die quasi gewöhnliche Majini sind aber dank ihres „Fichtenmopeds“ einen One-Hit-Kill ausführen können. Ein Majini ist ein Mensch, der mit Las Plagas Typ 2 infiziert wurde und die in der afrikanischen Stadt Kijuju auftauchen.

Wir haben es hier also mit der afrikanischen Variante von Dr. Salvador beziehungsweise den Bella Schwestern zu tun und besonders die zweite Begegnung kann für einige Stressmomente sorgen.


Resident Evil 6 – Ubistvo

Okay jetzt wirds abgedreht, weil Resident Evil 6 äußerst gern eskaliert, was die Mutationen angeht und wie ich zu Resident Evil 6 stehe, könnt ihr hier nachlesen.

In Resident Evil 6 wird der C-Virus eingeführt, der äußerst stark mutiert und mit Genen von Insekten sowie Eidechsen kombiniert wurde. Jetzt stellt euch einen Menschen vor der mit dem C-Virus inifizert wurde und richtig abgefahren mutiert ist. Die Erscheinungsform ist humanoid, allerdings sind Herz, Wirbelsäule und Brustkorb im rechten Arm, wodurch dieser zu einer Art organischer Kettensäge mutiert. Die Kettensäge wird vom Herz angetrieben, was auch die essenzielle Schwachstelle dieses Mutanten ist.

Kurzer Fun-Fact am Rande: Ubistvo bedeutet Mord auf Deutsch.


Resident Evil 7: Biohazard – Das Duell

Weg von den abgedrehten Mutationen und dem Kampf um das Schicksal der gesamten Welt und hin zum Anwesen der dezent mutierten Familie Baker. Dies ist der Schauplatz von Resident Evil 7 und auf seiner Flucht aus diesem Haus muss ich Protagonist Ethan Winters mit den Mitgliedern der Familie Baker messen. Besonders Familienoberhaupt Jack macht unserem Helden das Leben schwer. Neben einigen vorherigen Begegnungen entwickelt sich Resident Evil 7 zur Vollendung des Kettensägenmassakers und ein ebenso episches wie grausiges Duell steht ins Haus.

Bewaffnet mit Kettensägen gehen Ethan und Jack aufeinander los, was in einer unterhaltsamen aber auch blutigen Auseinandersetzung mündet.

Dieser Bosskampf sticht allgemein aus den Bosskämpfen der Resident Evil heraus, ist aber auch ein hervorragender Beweis für den neu gewählten Ansatz der Reihe.


Das wars soweit zu dieser Thematik. Ich finde diesen Running Gag seit Teil 4 eigentlich sehr interessant und er passt auch sehr gut zum edlen Trash der Resident Evil Spiele. Ich bin gespannt ob das Thema Kettensäge im kommenden Resident Evil 8 nochmal aufgegriffen wird und wie es dann umgesetzt wird.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wer ist Leon S. Kennedy?| Wer ist … ? #8 | Gedankenspiel

Resident Evil!

Gebt es zu, ihr könnt von diesem Thema genauso wenig genug bekommen wie ich. Ich habe beschlossen das Format Wer ist … ? auch auf den Sektor Videospiele auszuweiten um das Format noch interessanter zu gestalten. Wer ist also Leon S. Kennedy?


Wer ist … ? Übersicht:


Leon Scott Kennedy ist fiktionaler Charakter aus dem Resident Evil Franchise und gehört zu den populärsten Figuren der Spieleserie. Seinen ersten Auftritt absolvierte Leon als frischgebackener Polizist im 1998 erschienen Meilenstein Resident Evil 2, diese Rolle übernahm auch im 2019er Remake.

In Resident Evil 2 muss Leon zusammen mit Claire Redfield aus Racoon City fliehen, dass sich wegen dem T-Virus in eine Hölle des Unlebens verwandelt hat, wobei die T-Virus-Zombies eigentlich nicht tot sind, sondern „nur“ mutierte Menschen, was einem Infizierten recht nahe kommt, aber das ist ein Thema für ein anderes mal! Im Zuge seines Überlebenskampfes in Racoon City deckt Leon die Machenschaften der Umbrella Corp. auf, was schlussendlich zum Kollaps des Konzerns führt.

Ein Epilog nach Resident Evil 3: Nemesis enthüllt Leons Beitritt zur U.S. Bundesregierung. Während den Ereignissen von Code Veronica kontaktiert Claire Redfield Leon, um Informationen an ihren Bruder Chris Redfield weiterzuleiten. Im Jahr 2002 begibt sich Leon mit Jack Krauser auf eine Mission, um den ehemaligen Drogenboss Hugo Javier zu finden, der mit Umbrella Geschäfte machen will.

Wir schreiben das Jahr 2004. Die Umbrella Corp. ist wegen den vergangenen Ereignissen untergegangen und Leon arbeitet nun als Geheimagent für die U.S. Regierung. Er erhält den Auftrag die Tochter des Präsidenten zu retten, die in Spanien von einer Sekte entführt wurde. Weg von all den Viren und hin zu Parasiten sowie parasitären Mutanten. Im Zuge seiner Mission gerät Leon mit der Sekte Los Illuminados aneinander, die von der Ein-Mann-Armee fast komplett ausradiert wird. Am Ende seiner Mission fällt eine Probe des Las Plagas Parasiten der Doppelagentin Ada Wong in die Hände, was die Ereignisse von Resident Evil 5 einleitet, an denen Leon aber nicht beteiligt ist.

Das Jahr 2012. Die Welt hat sich verändert. Bio-Terrorismus ist eine globale Gefahr geworden und die tödlichen B.O.W.’s sorgen weltweite Angst. Die B.S.A.A. stellt sich den B.O.W.’s und Terroristen entgegen. Leon S. Kennedy arbeitet immer noch als Agent für die U.S. Regierung und muss, zusammen mit alten (Chris Redfield, Sherryl Birkin) sowie neuen (Jake Muller, Helena) Gefährten die Welt vor dem globalen Bio-Terrorismus retten. Im Zuge der Mission muss Leon den infizierten U.S. Präsidenten erschießen und mehrere Länder aufsuchen, um den globalen Ausbruch des C-Virus zu verhindern.

Abseits seiner Auftritte in den Videospielen gehört Leon zu den Hauptfiguren der drei CGI Filme Resident Evil: Degeneration, Damnation und Vendetta die im gleichen Universum wie die Spiele angesiedelt und somit kanonisch sind!

Ich glaube niemand ist überrascht, wenn ich Leon als den coolsten und ikonischsten Protagonisten der Resident Evil Spiele tituliere. Er gliedert sich perfekt in die Riege um Chris Redfield, Jill Valentine, Claire Redfield, Rebecca Chambers und Albert Wesker ein, die so prägend für dieses Franchise sind. Trotz seines Auftretens als Jedermann ist Leon immer cool und geht bis ans Äußerste um seine Mission zu erfüllen. Es ist ohnehin sehr interessant wie sich die Figur entwickelt hat. Beginnend als frischgebackener Polizist über einen Regierungsbeamten bis hin zum abgebrühten Spezialagenten ist seine Entwicklung ein Paradebeispiel für die beständige Veränderung einer Figur.

Alles in allem hoffe ich, dass euch dieser Beitrag gefallen hat. In Zukunft werden wieder mehr Beiträge zu Resident Evil und/oder Devil May Cry erscheinen, da beide Serien äußerst interessant sind!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Voll auf die Zwölf! | Resident Evil 7: Zoes Ende Review | Playstation 4

Name: Resident Evil 7: Zoes Ende/End of Zoe
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Release: 2017
Genre: Survival-Horror

Um euch und mich auf die kommende Resident Evil 2 Rezension einzustimmen habe ich das Resident Evil 7 DLC Zoes Ende gespielt. Quasi den Epilog zum Epilog Not a Hero.

Kernfakten zum Spiel

Name: Resident Evil 7: Zoes Ende/End of Zoe

Entwickler: Capcom

Publisher: Capcom

Plattform: PS4, Xbox One, PC

Release: 2017

Genre: Survival-Horror


Hier gehts zu den anderen Resident Evil 7 Beiträgen:


Der DLC Zoes Ende setzt kurz nach den Ereignissen von Resident Evil 7 und Not a Hero an. Zoe Baker, eine Verbündete aus dem Hauptspiel erkrankt an einer Typ E Infizierung, die sie mit einer Art Kristall überzieht. Ihr Onkel Joe Baker macht es sich zur Aufgabe Zoe zu retten und muss sich dabei mit üblen Mutanten herumschlagen.

Herumschlagen ist dabei das Stichwort, mit dem man das Gameplay am besten beschreibt. Wisst ihr, Joe ist kein Mann vieler Worte. Er lässt eher die Fäuste sprechen und Schusswaffen sind was für Weicheier. Mit bloßen Fäusten bekämpft ihr die aus dem Hauptspiel bekannten Mutanten und nutzt gelegentlich Wurfspeere sowie Sprengsätze. Selbstverständlich ist alles Handarbeit und teil des klassischen Ressourcenmanagements. Da sich der Nahkampf ohnehin extrem befriedigend anfühlt, sollte man sich die Zweitwaffen entweder für den Boss oder die Alligatoren aufsparen. Heilgegenstände sind serientypsich fast unbezahlbar und sollten nur im Notfall genutzt werden. Eine Kleinigkeit die das Spiel erweitert ist das Sammeln von Puppen die Joe’s Kampfkraft um 1% oder 5% erhöhen.

Auch wenn mir der DLC sehr viel Spaß gemacht hat, muss ich auch etwas Kritik anbringen. Trotz des flüssigen Spielflusses und des unterhaltsamen Gameplays ist die Laufzeit des DLC ein absoluter Witz. Länger als zwei Stunden sollte man nicht brauchen, um dem Bossgegner ordentlich aufs Fressbrett zu geben (einen Keks für die Person die diese Anspielung versteht!)! Für ein DLC, dass im Vergleich zu Not a Hero Geld kostet, ist die Laufzeit ein Witz.

Trotz der kurzen Laufzeit hatte ich meinen Spaß mit End of Zoe und kann ich dieses DLC zwar empfehlen, würde es aber nicht einzeln kaufen, sondern im Zuge des Season Pass erwerben oder gleich zur Gold Edition greifen, die das komplette Resident Evil 7 Paket beinhaltet.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Mein Pile of Shame Version 2 | Gedankenspiel

Ein weiteres Spielejahr geht zu Ende und der Stapel an Spielen, die ich spielen möchte/nachholen muss ist nicht kleiner geworden, sondern um einiges gewachsen. In der folgenden Liste werde ich Spiele aufzählen, die ich entweder nachholen möchte, noch fertig spielen muss oder denen ich sogar eine zweite Chance geben will. Wenn ihr eines der Spiele gespielt habt, würde mich eure Meinung dazu interessieren!

Die Liste wird immer wieder erweitert, wenn ein anderes Spiel beendet wird.

Aktuell spiele ich:

  • Tales of Vesperia (Nintendo Switch)
  • Far Cry 3
  • Far Cry New Dawn
  • Jump Force
  • Metro: Exodus

Playstation 4

  • Attack on Titan
  • Attack on Titan 2
  • Berserk and the Band of the Hawk (durchgespielt)
  • Dark Souls 2
  • Dark Souls 3
  • The Surge
  • Nioh
  • Xcom 2
  • Tales of Zesteria
  • I am Setsuna
  • Devil May Cry
  • Devil May Cry 2
  • Devil May Cry 4
  • Yakuza Kiwami
  • Yakuza Kiwami 2
  • Yakuza 3
  • Yakuza 4
  • Yakuza 5
  • Yakuza 6
  • Yakuza 0
  • Yakuza: Dead Souls
  • Toukiden Kiwami
  • Toukiden 2
  • Watch Dogs 2
  • Hitman GO
  • Lara Croft GO
  • Dead Rising
  • Prey
  • Doom (2016)
  • Dishonored
  • Dishonored 2
  • Dishonored: Tod des Outsiders
  • The Last Remnant Remastered
  • Die Atelier Arland Trilogie
  • Star Ocean 4
  • Star Ocean 5
  • Resonance of Fate 4K/HD Edition
  • Hyperlight Drifter
  • Fist of the Northstar
  • Shenmue 1
  • Shenmue 2
  • God Eater Resurrection
  • God Eater 2
  • Gundam Versus
  • Dynasty Warriors 8
  • Dynasty Warriors 9

Nintendo Switch

  • Lost Sphear
  • Bayonetta
  • Bayonetta 2
  • Mario & Rabbids
  • Yomawari Midnight Collection
  • Stardew Valley

Zweite Chance

  • Monster Hunter World
  • Final Fantasy Dissidia NT
  • Breath of the Wild
  • Tales of Berseria

Retro Spiele

  • Secret of Mana
  • Mother
  • Star Fox
  • Star Fox 2
  • Resident Evil: Code Veronica (1/3 durch)
  • Final Fantasy 7 (zweiter Anlauf)
  • Final Fantasy 9 (zweiter Durchlauf)
  • ARC: Twilight of the Spirits
  • Forbidden Siren
  • Star Ocean 3

Wie man der Liste entnehmen kann, sind viele Action-Adventure, RPG’s und Action-RPG’s vorhanden. Ich hoffe zumindest im kommenden Jahr die Liste etwas zu verkürzen und euch mit interessanten Beiträgen zu versorgen!

Mein Resident Evil 6 „Trauma“| Gedankenspiel

Teil 3 meines Halloween Specials und heute bewegen wir uns in der Kategorie Videospiel!


Resident Evil 6. Dieses Spiel ist meine persönliche Nemesis und jener Ableger der meine Liebe zum Resident Evil Franchise für Jahre hinweg negativ beeinflusst hat. Im heutigen Beitrag möchte ich meine Vorgeschichte zu Resident Evil 6, meine allgemeine Meinung zum Spiel und anschließend die Auswirkungen dieser kleinen Katastrophe mit euch teilen. Fangen wir mit der Vorgeschichte an und drehen die Zeit zurück.

Vor Resident Evil 6

Wir schreiben das Jahr 2012. Ich war wesentlich jünger, was auf der Hand liegt und ein totaler Fan von Resident Evil. Kein anderes Franchise im Horrorgenre (Videospiele) konnte mich derart begeistern wie Resident Evil, obwohl es mit Silent Hill, Dead Space, Dead Island und Dead Rising einige namhafte Konkurrenten gab. Auf dem Nintendo Gamecube habe ich die Resident Evil Ableger 0, 1, 3 & 4 gespielt während auf der Playstation 2 die Teile Outbreak 1, Outbreak 2 sowie Dead Aim angesagt waren. Den fünften Teil habe ich damals mit einer Freundin im Online-Multiplayer bezwungen, was unglaublich unterhaltsam war und uns einige Nächte gekostet hat. Das Leben war einfach und schön doch dann kam die Ankündigung zu Resident Evil 6 und ich war völlig im Hype. Ein neuer Ableger mit wirklich schicker Optik und bekannten Helden wie Chris Redfield und Leon S. Kennedy. Ich sollte mich sehr täuschen.

Meine allgemeine Meinung zu Resident Evil 6

Resident Evil 6 entfernt sich, wie bereits seine Vorgänger RE 4 und RE 5, weiter vom Horrorgenre und wählt einen actionlastigeren Ansatz. Das ist im Grunde nicht schlecht, aber ich bevorzuge klassischen Survival-Horror und kann mit dem damals neuen Subgenre Action-Horror nur wenig anfangen. Zumindest in Bezug auf Resident Evil.
Was ich dem Spiel zugutehalten muss, ist die vorbildliche Inszenierung da die Bedrohung durch den C Virus global wirkt und sichtbare Schäden anrichtet und zum Beispiel einen Großteil der Bewohner Shanghais infiziert oder der Präsident der USA infiziert wird und stirbt. Außerdem werden die Hauptfiguren sinnvoll in die Geschichte integriert und agieren zunächst allein, treffen jedoch im Verlauf ihrer jeweiligen Kampagnen immer wieder aufeinander. Somit wird die Handlung nicht nur stark inszeniert, sondern auch aus mehreren Blickwinkeln erzählt, was sich motivierend auf den Spieler auswirken kann, um alle Kampagnen zu spielen.

Das klingt jetzt gar nicht so negativ. Warum hat mir Resident Evil 6 die Lust auf das Franchise verdorben, wenn ich doch die Inszenierung so schätze? Die Antwort ist sehr simpel. Durch den neuen Fokus auf die Action geht das altbekannte Resident Evil Gefühl, welches seit Teil 5 kaum noch vorhanden war, endgültig verloren. Hat man sich in den alten Teilen durch dunkle Tunnel, Forschungslabore, rätselhafte Anwesen oder meinetwegen durch die Hölle von Racoon City bewegt, fühlt sich das Gameplay von Resident Evil 6 wie ein Gears of War ohne Deckung suchen an. Besonders schlimm hat es die Redfield Kampagne getroffen, die sich wie ein x-beliebiger Third-Person-Shooter der damaligen Ära angefühlt hat und jeglichen Horror vermissen lässt. Man schießt sich durch unzählige Gegnerhorden aber, ohne das Gefühl der Hoffnungslosigkeit gegen eine zielstrebige Masse an infizierten Feinden zu kämpfen wie damals in Teil 4 oder 5.
Die Kampagne von Leon orientiert sich noch etwas stärker an den alten Teilen, schafft es jedoch nicht in puncto Atmosphäre an den vierten Teil oder die älteren Ableger anzuknüpfen. Auch in dieser Kampagne liegt der Fokus sehr stark auf der Action, was in einem völlig übertriebenen Bosskampf mündet, der selbst den klassischen Edeltrash der Reihe in den Schatten stellt. Wenn sich ein Mensch durch den Virus in einen T-Rex verwandelt und dann zum Schmetterling wird, ist selbst bei einem Hardcore-Fan wie mir der Ofen aus.
Die beiden restlichen Kampagnen um Wesker’s Sohn Jake Muller und Ada Wong sind mir nur mehr lückenhaft im Gedächnis geblieben, was schon Armutszeugnis genug ist. Allerdings ist mir ein schier unsterblicher Boss in Erinnerung geblieben den ich damals, wie heute als Nemesis verschnitt, mit weniger denkwürdigem Namen abstemple.

Nach Resident Evil 6

Rückblickend betrachtet war Resident Evil 6 die logische Weiterentwicklung der Reihe, aber diese Evolution habe ich damals nicht so klar gesehen wie ich sie heute. Nach meinem ersten Durchlauf, den ich nur mit Widerwillen durchgezogen haben, war ich von Resident Evil sehr enttäuscht. Zu viel Action, zu wenig Horror, zu wenig unheimliche Atmosphäre und auch die Bossgegner konnten mich nicht begeistern, egal wie übertrieben sie auch sein mochten. So kam es dann das ich die nächsten Jahre damit verbrachte die Ableger Operation: Racoon City, Umbrella Corps, Revelations, Revelations 2, Umbrella Chronicles sowie Darkside Chronicles zu ignorieren und neue Spiele im Horrorgenre zu probieren. Im Endeffekt blieb ich bei Silent Hill und Dead Island, welche inzwischen auch auf dem Friedhof der toten Spieleserien liegen.
Wie fasse ich das ganze jetzt zusammen? Resident Evil 6 ist ein Spiel mit einer hervorragenden Inszenierung, das die Reihe logisch weiterentwickelt und die bisher immer lokale Bedrohung des Virus in eine globale Bedrohung umwandelt. Allerdings vergisst Resident Evil 6 seine Wurzeln als einer der Wegbereiter des Survival-Horrors (neben dem inzwischen toten Alone in the Dark) und gibt sich der Action hin. Ich werde mit Sicherheit Resident Evil 6 irgendwann eine zweite Chance geben aber bis dahin habe ich dank diesem Beitrag mit dem Thema abgeschlossen.

Habt ihr Resident Evil gespielt oder gibt es Videospiele die für eure Leidenschaft für eine bestimmte Spielereihe nachhaltig gestört haben? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Exkurs: Die Devirate von Resident Evil | Gedankenspiel

Nach Mega Man ist Resident Evil wohl das wichtigste Franchise von Capcom. Immerhin hat diese Horrorreihe nicht nur ein ganzes Genre mehrmals beeinflusst, sondern auch einige Ableger-Serien hervorgebracht, die eine ähnliche Struktur besitzen. Genau diese Ableger sehen wir uns heute an und ich teile meine Gedanken zu diesen Spieleserien mit euch. Viel Spaß!


Dino Crisis (3 Spiele)

Man tauscht die Zombies gegen Dinos aus und fertig ist das Survival-Horror Spiel Jurassic Park, ähm natürlich Dino Crisis. Mit dieser Reihe bin ich erst durch den ersten Teil in Kontakt gekommen und selbst diesen habe ich dank der sehr antiquierten Tank-Steuerung nicht komplett durchgespielt.

Was ich bisher vom Spiel gesehen habe, war sehr atmosphärisch und die Dinos schlucken genauso viele Kugeln wie ein Zombie.

Ein Remake des ersten Teils wär definitiv interessant.


Devil May Cry (5 Teile)

Die Devil May Cry Serie umfasst bisher 4 Hauptteile, sowie ein Reboot und verfolgt die Karriere des Dämonenjägers Dante, der, natürlich immer mit einem fetzigen One-Liner auf den Lippen, gegen Heerscharen von mächtigen Dämonen antritt.

Mit Devil May Cry 1, 2 und dem Reboot DmC hatte ich sehr viel Spaß während ich mit Teil 3 nur bedingt und mit Teil 4 nie wirklich warm wurde.

Das Gameplay funktioniert durch alle 5 Teile hindurch hervorragend und macht einfach nur Spaß. Dazu ist das Gegnerdesign hervorragend und strotz nur so vor Kreativität. Hier sei besonders der erste Teil erwähnt, der unglaublich viele Gegner und Bosse bietet, die mir seit Jahren im Gedächnis geblieben sind.


Onimusha (6 Spiele)

Man entferne Dante und ersetze ihn durch einen japanischen Krieger, macht die Dämonen untot und versetzt die Handlung ins feudale Japan. Fertig ist Onimusha und bis auf die Teile 1 & 3 hat mich die Reihe komplett kalt gelassen.

Ich mag das Setting sehr gern und besonders Teil 3 mit seinen zwei Zeitebenen ist sehr kreativ. Es ist schade, dass mit der Reihe seit der Playstation Portable nichts mehr gemacht wurde.

Neben den vier Actionlastigen Hauptteilen erschien ein Taktik-Spiel für den GBA und ein Prügelspiel für die PSP.


Dead Rising (7 Teile)

Auch wenn es schon lange nicht mehr der Fall ist, betrachte ich Dead Rising als eine wichtige Marke der Xbox. Teil 1, 2, 4 & Off the Record sind ja inzwischen für die PS4 erhältlich und ja es gab PS3 Ports von Teil 2 & Off the Record.

Ich mag Dead Rising 1 wegen dem kreativen Setting, ein Einkaufszentrum voller Zombies (Hallo Dawn of the Dead) und dem abgedrehten Kampfsystem. So gut wie jeder Gegenstand kann als Waffe verwendet werden, was in späteren Teilen fast schon absurde Ausmaße annimmt.

Leider war für mich nach Teil 1 bereits die Luft draußen und die weiteren Teile haben mich mäßig bis gar nicht mehr unterhalten.


Was kann ich also als Fazit ziehen? Die Devirate der Resident Evil Reihe sind allesamt sehr kreativ und machen bis zu einem gewissen Grad auch wirklich Spaß. Leider wurde bis auf Devil May Cry und Dead Risinig kein Teil wirklich weiter verfolgt, wobei gerade jetzt im kommenden Boom von Jurassic World 2 ein neues Dino Crisis sicher nicht floppen würde.

Vielleicht kramt Capcom einige seiner alten Marken aus der Mottenkiste aus und beglückt uns in Zukunft mit weiteren frischen Ideen. Hat ja mit Monster Hunter World und Resident Evil 7 auch super geklappt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

2017! | Storytime

Hi!

Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut überstanden und seid gesund im Jahr 2018 angekommen. Die Winterpause auf diesem Blog ist auch wieder vorbei und wie könnte ich das neue Jahr besser einleiten, als mit einem „kurzen“ Rückblick auf das vergangene Jahr.

Privates & der Blog

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr. Sowohl privat, als auch auf dem Blog hat sich einiges getan. Es gab sowohl Negatives, als auch Positives, aber im Endeffekt haben die guten Zeiten überwogen.

Vergangenes Jahr hatte ich das große Privileg, viele neue Leute kennenlernen zu dürfen, von denen ich stolz behaupten kann, mit ihnen befreundet zu sein. Es wurden auch bestehende Freundschaft vertieft, wie der Trip nach Wien im Oktober 17 gezeigt hat. Ich durfte aber auch einige Personen hinter großartigen Blogs kennenlernen. An dieser Stelle seien Tempest und Ainu89 erwähnt, die mir großes Vertrauen schenken, was auf Gegenseitigkeit basiert. Ainu durfte ich letztes Jahr persönlich kennenlernen, als ich in Graz war. Neben all den Menschen, die ich dankenswerterweise kennenlernen durfte, haben leider auch einige Personen mein Leben verlassen, was aber vollkommen natürlich ist. Freundschaften entstehen und lösen sich wieder auf, wenn die Interessen auseinanderdriften.

Die schlimmste Zeit des letzten Jahres war jedoch, als mein Vater wegen mehrerer Schlaganfälle für lange Zeit ins Krankenhaus & anschließend auf Reha musste. Durch den Zusammenhalt meiner Familie und der bedingungslosen Unterstützung meiner Freunde haben wir diese Krise aber auch gemeistert und Papa erfreut sich guter Gesundheit.

2017 durfte ich gleich zwei kleine Jubiläen feiern. Zum einen wurde der Blog ein Jahr alt und meine beiden Stubentiger sind nun ebenfalls ein Jahr teil meiner Familie.

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Gegen Ende des letzten Jahres habe ich meine Liebe für Tattoos wieder entdeckt und nach einem kleinen Probe Tattoo geht es ab Februar 2017 ans Eingemachte und ich werde einige Projekte, die ich schon länger machen wollte, umsetzen lassen. Freut euch also auf einige „unkreative“ Beiträge, in denen ich euch über diese Leidenschaft auf dem Laufenden halte.

Zusammengefasst war ich mit 2017 sehr zufrieden, da ich vieles umsetzen konnte auf dem Blog, einiges aber auf 2018 verschieben musste.

Videospiele

2017 war ein hervorragendes Spielejahr. Leider konnte ich nicht alle Spiele durchspielen bzw. so intensiv spielen, wie ich es gern wollte, aber einige dies werde ich (hoffentlich) 2018 nachholen können. Ich stelle euch nun im Folgenden meine Lieblinge aus dem Jahr 2017, mit kurzem Kommentar, sowie Verlinkung zum jeweiligen Beitrag, vor.

Top’s

Horizon Zero Dawn

Ein großartiges Open-World-RPG mit wunderbarer Optik, epischer Handlung, hervorragendem Gameplay und faszinierendem Setting. Aloy’s Odyssee um ihre Heimat und anschließend die gesamte Welt zu retten, ist ein Pflichtspiel für jeden PS4 Besitzer.

Horizon Zero Dawn | Review

Super Mario Odyssey

Kurz gesagt: Ein Meisterwerk. Nintendo kehrt zur alten Stärke zurück und erschafft das beste 3D Mario seit Super Mario 64.

Super Mario Odyssey | Review [Nintendo Switch]

Resident Evil 7 & Resident Evil 7: Not a Hero

Capcom bringt ihr größtes Franchise zurück. Resident Evil 7 vermittelt das Spielgefühl der alten Teile in neuer Optik und beweist Mut Neues zu probieren, ohne ein Action-Blockbuster zu werden. Der kostenlose DLC Not a Hero dient als gelungener Epilog zum Hauptspiel und macht Hunger auf mehr.

Resident Evil 7 oder eine neue Hoffnung?! | Review

Resident Evil 7: Not a Hero | Review [PS4]

Wolfenstein 2: The New Colossus

Mein liebster Shooter 2017. Dramatische Handlung, eine hassenswerte Schurkin, übertriebene Nazi-Technologie, eine grandiose Optik und ein hervorragendes Gameplay. Sich durch die Armeen des dritten Reiches zu kämpfen, hat sich schon lange nicht mehr so gut angefühlt und am besten das Ende, wenn man endlich die Rache bekommt.

Wolfenstein 2: The New Colossus | Review [Playstation 4]

Life is Strange: Before the Storm

Emotionales Adventure, welches seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Ein Ersteindruck ist bereits auf dem Blog erschienen. Das Fazit folgt im Jänner 2018!

Meinung zu Life is Strange & Life is Strange: Before the Storm Ersteindruck | Gedankenspiel

Assassins Creed Origins

Die gelungene Rückkehr von Ubisofts großem Assassinen Epos.

Assassins Creed Origins | Review [PS4]

Blackwood Crossing

Eine emotionale Reise zwei Geschwister, die die Themen Tod, Verlust & Familie behandelt.

Blackwood Crossing | Review

The Binding of Isaac: Afterbirth+

Ein skurriler Dungeoncrawler mit hohem Suchtpotential!

The Binding of Isaac: Afterbirth+ | Review [Nintendo Switch]

NieR Automata

Schon wieder eine Dystopie. Erneut gehört die Welt den Maschinen und erneut ist nichts, wie es scheint.

NieR: Automata | Review

Full Throttle Remastered

Gelungenes Remastered eines grandiosen Adventures. Genialer Humor, gelungener Soundtrack und eine kleine, aber spannende Geschichte.

Full Throttle Remasterd | Review

Get Even

Psychodelischer Shooter mit Adventure & Horrorelementen, der eine spannende Geschichte erzählt, die unter die Haut geht. Besonders der Höhepunkt brennt sich ins Gedächtnis ein.

Get Even | Review 

Anschließend noch ein paar lobenswerte Erwähnungen:

Bulletstorm Full Clip Edition  | Review [PS4]
Hellblade: Senuas Sacrifice | Review [PS4]
Nublas Welt | Review [Playstation 4]
Outlast 2| Review [PS4 Version]
White Day: a Labyrinth named school| Review [PS4]

Flops

Black Mirror

Trotz einer spannenden Handlung, hervorragenden Sprechern und einer dichten Atmosphäre, ist Black Mirror von 2017 kein gutes Spiel. Die miese Technik trübt leider den Spielspaß zu sehr.

Black Mirror (2017) | Review [PS4]

Guardians of the Galaxy by Telltale

Auf dieses Spiel habe ich mich schon sehr gefreut, aber leider krankt es an einer schwachen Handlung und den typischen Schwächen der Telltale Spiele (Ruckler, Fehler in der Übersetzung, Abstürze und Einbrüche der Bildrate).
Es überrascht mich, dass die Batman Spiele von Telltale besser funktionieren, da dort die technischen Probleme nicht so häufig auftreten.

Ein vollwertiger Beitrag wird wahrscheinlich irgendwann 2018 folgen.

Mass Effect: Andromeda

Diesem Spiel habe ich mit Bauchschmerzen entgegen geblickt, da mich die Mass Effect Reihe nach Teil 1 nur mehr enttäuscht hat. Andromeda war jedoch die größte Enttäuschung. Das erschaffene Universum ist gewaltig, aber auch genauso leer, wie es groß ist. Die Nebenaktivitäten komplett belanglos, die Figuren platt und die Handlung bemüht. Es tut mir weh, was aus dem ehemals großartigen Studio Bioware geworden ist.

Yooka-Laylee

Dieses Spiel ist der geistige Nachfolger zu Banjo Kazooie, was im ersten Moment super klingt, sich aber als absolut altbacken entpuppt hat, da das Spiel sich zu sehr am geistigen Vorgänger orientiert und dabei die eigene Identität vergisst.

Das neue Banjo Kazooie? Die Yooka-Laylee | Review

Filme

2017 war nicht nur ein gutes Jahr für Videospiele, sondern auch für die Filme. Im folgenden Liste ich euch meine 15 Lieblingsfilme aus dem Filmjahr 2017 auf:

  1. Wonder Woman (DCEU) | Review
  2. Logan – The Wolverine | Review
  3. Die Hölle – Inferno | Review
  4. ES/IT (2017) | Review
  5. Get Out | Review
  6. Mord im Orient-Express (2017) | Review
  7. Ghost in the Shell (2017) | Review
  8. Meine Meinung zu die Schöne und das Biest (2017) | Gedankenspiel
  9. Thor: Ragnarok | Review
  10. Das Spiel (Netflix Original) | Review
  11. Annabelle: Creation | Review
  12. Death Note (Netflix Original Film) | Review
  13. 1922 (Netflix Original) | Review
  14. Plötzlich Papa | Review
  15. Meine Kinowoche mit Felix Neumaier | Review/Gedankenspiel – Der letzte Platz dient als Sonderplatz für gleich 3 sehenswerte Filme.

Ich bin gespannt, was das Jahr 2018 bringt und bin froh, das vergangene Jahr somit abschließen zu können. Ich hoffe, euch hat dieser Rückblick gefallen und bevor ich euch für heute entlasse, noch eine kleine Liste mit den erfolgreichsten Beitrag aus dem Jahr 2017 nach Aufrufen aufgestellt. Ich bin ehrlich gesagt überrascht!

Die 10 erfolgreichsten Beiträge 2017

  1. Castlevania (Netflix Original) | Review
  2. Mord im Orient-Express (2017) | Review
  3. Nublas Welt | Review [Playstation 4]
  4. Ghost in the Shell (2017) | Review
  5. Logan – The Wolverine | Review
  6. Shin Godzilla | Review 
  7. All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen – eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler
  8. Justice League (DCEU) | Review
  9. Death Note (Netflix Original Film) | Review
  10. Captain America: Civil War | Review

Resident Evil 7: Not a Hero | Review [PS4]

Name: Resident Evil 7: Not a Hero
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Genre: Survival-Horror
Plattform: Windows, PS4, Xbox One

Gut Ding braucht Weile, denkt sich wohl Capcom, aber endlich ist der von mir lang ersehnte kostenfreie DLC zu Resident Evil 7 veröffentlicht worden. An dieser Stelle eine kleine Spoilerwarnung! Da diese Erweiterung an das Ende des Hauptspiels anknüpft, werden sich leichte Spoiler nicht vermeiden lassen.

An dieser Stelle möchte ich euch meine Review zu Resident Evil 7 vom Jänner 2017 ans Herz legen:


Am Ende von Resident Revil 7 wird Protagonist Ethan Winters von der neuen Umbrella Corp. und Chris Redfield gerettet. Der Veteran, aus älteren Resident Evil Spielen bekannt, begibt sich in den Unterschlupf von Lucas Baker, um ihn gefangen zunehmen. Seine Informationen zur mysteriösen Connection könnten für den Kampf gegen den Bio-Terrorismus entscheidend sein. Der Unterschlupf, das Bergwerk vom Ende des Hauptspiels, entpuppt sich als Todesfalle & Labyrinth. Die Uhr tickt & Lucas muss extrahiert werden.


Not a Hero verwendet die gleichen Strukturen, wie bereits das Hauptspiel. Man steuert Chris Redfield aus der Ego-Perspektive durch das Bergwerk und gelangt durch gefundene Ausrüstungsgegenstände, wie eine wertige Atemmaske oder ein Nachtsichtgerät, in neue Bereiche. Dabei spielt sich Not a Hero ebenso langsam, wie das Hauptspiel, jedoch ist dieser Umstand mehr von Vorteil als Nachteil. Vorsicht ist geboten, wenn man die düsteren Gänge des Bergwerks erkundet denn die Gegner sind zahlreich, verdammt zäh und die Munition ist knapp.

Durch das bereits bekannte Blocken, kann Schaden vermindert werden und auf Knopfdruck dreht sich Chris um 180 Grad, was eine oftmals notwendige Flucht erleichtert.

Der Anspruch von Not a Hero ist in etwa auf Augenhöhe mit den ersten Spielen der Reihe, was durch das notwendige Ressourcenmanagment entsteht. Munition ist rar, ebenso wie Heilgegenstände und Platz im Inventar.


Not a Hero ist noch atmosphärischer als das Hauptspiel. Dieser Umstand wird durch das perfekt gesetzte Spiel von Licht & Schatten, den neuen Varianten bekannter Feinde und dem Mangel an Ressourcen erreicht. In einem dunklen Tunnel von Feinden belagert zu werden und die Munition langsam schwinden zu sehen, erzeugt ein Gefühl der Panik, wie ich es nur selten gespürt habe.

Die Optik selbst wirkt nicht mehr so körnig wie im Hauptspiel und besonders die Gesichtsanimationen sind sehr hochwertig.


Alles in allem hat mir Resident Evil 7: Not a Hero sehr gut gefallen. Die Erweiterung stellt einen gelungenen Epilog dar, der das Hauptspiel rund abschließt und die Vorfreude auf kommende Resident Evil Spiele anheizt. Ich gebe der Erweiterung das Prädikat spielenswert, denn die lange Wartezeit hat sich gelohnt und es wärmt mein Gamerherz, dass das Jahr mit Resident Evil 7 begann und dass es nun mit selbigem endet.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag und nachfolgend habe ich noch einige Beiträge zum Thema Resident Evil verlinkt:

DerStigler’s Resident Evil Wahn (Auswahl):

Beiträge von anderen Bloggern zum Thema Resident Evil 7

Resident Evil 4 | Review 

Resident Evil 4, die goldene Kuh von Capcom, der Liebling der Fans und ein Spiel über das ich schon sehr lange schreiben möchte. Da ich euch nun schon länger mit Resident Evil verschont habe, wird es Zeit dieses Thema aus der Urne zu kratzen!


Resident Evil 4 ist ein actionlastiges Horrorspiel, welches für zahlreiche Konsolen erschienen ist. Das Spiel wurde für so viele Systeme veröffentlicht, dass ich um eine Liste nicht herumkomme:

  • 2005: Gamecube & Playstation 2
  • 2007: Windows, Wii
  • 2008: Mobiltelefone
  • 2011: Xbox 360, Playstation 3
  • 2014: PC (schon wieder)
  • 2015: Wii U
  • 2016: PS4, Xbox One

Wenn man diese Liste so betrachtet wäre aber noch mehr gegangen. Immerhin gibt es noch die PSP, die PS Vita, den Nintendo 3DS bzw. New 3DS und die Nintendo Switch.


Wie in jedem Resident Evil gibt es auch im vierten Teil eine Handlung. Leon S. Kennedy, der wissenschaftlich erwiesene coolste Held des gesamten Franchise, arbeitet nach dem Racoon City Vorfall (Resident Evil 2) für die US-Regierung. Er wird nach Spanien geschickt, um die Tochter des Präsidenten aus den Klauen der religiösen Sekte „Los Illuminados“ zu befreien. Wie man sich denken kann, ist die Mission bei weitem schwerer als sie klingt, da mit dem Las Plagas Parasiten eine völlig neue Bedrohung auf Leon zu kommt.


Wie bereits erwähnt, setzt Resident Evil 4 mehr auf Action als seine Vorgänger. Als Grundgerüst dient das Genre der Third-Person-Shooter. Man verfolgt Leon mit einer festen Schulterkamera und muss sich regelmäßige gegen einzelne Gegner oder gleich größere Gegnergruppen erwehren.
Dabei sei zu erwähnen, dass jeder Gegnertyp ein eigenes Bewegungs- & Angriffsmuster hat. Somit bewehrt sich die alte Taktik mit dem Kopfschuss nicht mehr. Im Gegenzug steht Leon ein sehr großes Waffenarsenal zur Verfügung. Einige findet Leon unterwegs, aber die meisten muss man beim Händler kaufen. Achja der Händler, eine Kultfigur obwohl er nichts relevantes macht außer Leon mit Waffen, Waffenupgrades, Inventarfeldern & Heilgegenständen zu versorgen. Weiters kauft er die Schätze, die man im Spielverlauf findet, auf.
Neben all der Action gibt es auch ein paar Rätsel zu lösen, wobei dieses Spielelement stark in den Hintergrund gerückt ist. Was aber Gott sei Dank fallen gelassen wurde, ist die Suche nach Schlüsseln mit Symbolen für die passende Türe.
Man merkt bei Resident Evil 4 bereits den Weg in eine neue Richtung, wobei die Gruselatmosphäre immer noch vorhanden ist und gewisse Gegner einfach unheimlich sind wie die Regeneratoren. Dazu kommt ein Wechsel von Tag & Nacht, vom Spiel vorgegeben, wodurch sich die Geschichte wie langer Albtraum anfühlt, der nicht in ein paar Stunden vorbei ist.
Es lässt sich jedoch nicht verbergen, dass die Steuerung von Leon etwas Staub angesetzt hat. Die Wurzeln in der alten Tanksteuerung sind spürbar und gerade das Umdrehen ist bei Weitem weniger geschmeidig als in Resident Evil 5 oder 6.


Optisch hat mir die Version für den Gamecube immer am besten gefallen. Dort waren zum einen die Farben etwas kräftiger und zum anderen war der Gamecube seiner Zeit der Konkurrenz überlegen, was die Technik angeht. Ergo war der Detailgrad etwas höher als auf der PS2.
Wobei sich bei den verschiedenen Ports kaum etwas verändert als bei die Auflösung. Trotz des Alters von 12 Jahren kann man Resident Evil 4 immer noch ansehen, ohne blutende Augen zu bekommen. Gut gealtert sind die Charaktermodelle, während die Umgebungen etwas Staub angesetzt haben und an einigen Stellen eher altbacken wirken als zeitlos.


Alles in allem ist Resident Evil 4 ein in Würde gealtertes Spiel und macht auch nach heutigen Maßstäben vieles richtig in den Bereichen Dramaturgie/Inszenierung (Stichwort Bosskämpfe), Abwechslung (verschiedene Gebiete zum erkunden) und Motivation für den Spieler (Beispiel: Schätze zum sammeln).

Leider markiert Resident Evil 4 auch den Punkt, an dem die Serie zu straucheln beginnt. Die Wurzeln sind zwar noch klar erkennbar, jedoch wrd sich bis Teil 6 viel verändern aber davon ein anderes mal!
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Wer Resident Evil 4 nun erwerben will kann auf folgende Links klicken, in Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm.

Hier geht es zu weiteren Beiträgen zum Thema Resident Evil:

 

Resident Evil auf der Playstation 4 | Gedankenspiel

Die Jungs & Mädels von Capcom sind wahre Meister darin, wenn es um das portieren, ihrer Spiele geht. Ich glaube seit der PS1 & dem N64 hat jede Konsole mindestens einen Teil der Reihe bekommen außer die erste Xbox und die Nintendo Switch.
Wenn man ein Neuling in dieser Reihe ist und eine PS4 hat, kann man sich freuen denn hier bekommt man die volle Packung Resident Evil. Auf der Xbox One natürlich auch aber die PS4 hat zumindest ein Spiel mehr.
Bisher sind folgende Resident Evil Spiele für die Playstation 4 erschienen (Verlinkung zu den jeweiligen Reviews anbei):
* Resident Evil HD Remastered

* Resident Evil Zero HD Remastered

* Resident Evil 4

* Resident Evil 5

* Resident Evil 6

* Resident Evil 7

* Resident Evil Revelations 2

* Resident Evil Code Veronica X


Laut Gamesonly.at erscheint dieses Jahr ein Port von Resident Evil Revelations 1 für PS4. Böse Zungen können nun behaupten das Capcom nur Geld machen will und keine Ideen für neue Spiele hat. Irgendwo mag das auch stimmen aber auf der anderen Seite kann man sagen das Capcom mit den zusätzlichen Einnahmen die Entwicklung neuer Spiele vorantreiben kann. Schließlich kosten große Triple A viel Geld und kein Entwickler hat unendlich viele Ressourcen.


Außerdem haben Neulinge nun die Chance die Reihe von Grund auf kennenzulernen. Veteranen dürfen in Nostalgie schwelgen und zu den Wurzeln der Reihe zurückkehren.
Ich gehöre zur zweiten Gruppe und auch wenn dieses Franchise mich in den letzten Jahren sehr enttäuscht hat, hat sich meine Meinung im Laufe dieses Jahres wieder ins positive gewandelt.
Weiters sind 15 bis 20€ pro Spiel ein fairer Preis und wer nicht so viel investieren will, braucht nur auf einen Sale warten, die regelmäßig kommen.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal wieder!

Wie Resident Evil 7 ein ganzes Franchise gerettet hat! | Gedankenspiel

Viele Jahre lang war die Resident Evil Reihe das Flaggschiff des Horrorgenres und nach Mega-Man der neue Goldesel von Capcom.
Die Spiele kombinierten ein anspruchsvolles Gameplay, mit viel Ressourcenmanagment und cleveren Rätseln sowie einer dichten Gruselatmosphäre. Außerdem wurde eine großartig inszenierte Story, die sich über mehrere Jahre erstreckt und (fast) alle Titel miteinander verknüpft, präsentiert.

Der Fokus der ersten Spiele lag auf dem Lösen von Rätseln und dem haushalten mit der ohnehin knappen Munition. Nicht jeder Gegner im Spiel musste zwangsläufig getötet werden. In der jüngeren Zeit (ab Teil 3 dezent und ab Teil 4 verstärkt) hat sich der Schwerpunkt mehr auf Action verlagert. Rätsel waren nun weniger vorhanden und wenn, war der Anspruch deutlich gesunken. Weiters fiel das Suchen von Schlüssel fast komplett aus dem Konzept.

Während die Teile 3 & 4 noch ein Merkmal hatten, welches sie aus der Actionmasse heraushob, war dies bei den späteren Teilen nicht mehr der Fall. In Resident Evil 3 Nemesis, trug die ständige Verfolgung durch den unbesiegbaren Mutanten einen großen Anteil zur Atmosphäre bei und in Resident Evil 4 war es der Parasit, Las Plagas, der mit seinen, teils, sehr abstoßenden Formen für eine neue Art von Horror sorgte.
Resident Evil 5 & 6 trieben es mit neuen Mutanten, Viren & Parasiten endgültig auf die Spitze. Der Horror war weg und wurde durch Action sowie übertriebene Bosse abgelöst.
Zwischen den beiden oben genannten Spielen gab es noch Resident Evil Revelations 1 & 2 welche eine Brücke zwischen den Teilen 4, 5 und 6 schlugen. Vom Gameplay her ging man ebenfalls in Richtung Action.


Danach wurde es still. Gerüchte über einen Nachfolger kursierten schon länger und dann war es endlich soweit. Im Jänner 2017 erschien mit Resident Evil 7 das große Comeback der Reihe. Hier wurde auf alte Stärken gesetzt, soll heißen, der Spieler bewegt sich wieder durch ein gruseliges Herrenhaus, muss Schlüssel finden & Rätsel lösen, mit seinen Ressourcen haushalten, Kämpfe in der Regel aus dem Weg gehen und auf den höheren Schwierigkeitsgraden nur begrenzt oft Speichern.In RE 7 gibt es nur wenige Gegnertypen. Jeder dieser Mutanten hat jedoch ein eigenes Muster um besiegt zu werden. Mein einziges Problem mit diesem Spiel ist die etwas zu kurze Spielzeit, wer mehr dazu lesen will, folgt diesem Link.
Ich bin gespannt, wie es nun mit Resident Evil weitergehen wird, da das Ende einige neue Fragen aufwirft, von denen meine dringendste ist; was hat die (neue?) Umbrella Corp. mit den Vorkommnissen in diesem Spiel zu tun?
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Resident Evil: The final Chapter oder ein würdiger Abschluß?! Filmreview #15 von Patrick Stigler

Achja die Resident Evil Filme. Während die ersten beiden Filme noch ganz okay waren ging es ab Teil drei rasant Berg ab. Ich wollte dem letzten(?) Film aus dieser fragwürdigen Tetralogie jedoch eine Chance geben. Ob es sich gelohnt hat erfahrt ihr jetzt.


Der Film beginnt mit einer Rückblende in der die Vorgeschichte des Films kurz zusammengefasst wird.

Danach springt die Handlung nach Washington DC. Eine vermummte Figur steigt aus einem unterirdischen Bunker herauf. Es handelt sich dabei um Alice (Milla Jovovich) die Heldin der vorigen Filme. Prompt wird sie in einen Kampf gegen einige Mutanten verwickelt den sie jedoch überlebt.
Danach wird es Zeit für Exposition. Die Reste der Umbrella Corp. planen die letzten Siedlungen der Menschheit zu vernichten & unter Tage die Apokalypse auszusitzen um danach eine neue Welt zu errichten. Alice muss innerhalb von 48 h zum Hive, das Labor aus dem ersten Film, und das dort gelagerte Anti-Virus freisetzen. Nur so kann die Welt gerettet werden.
Mir ist jedoch nicht klar, warum gerade jetzt die Menschheit sterben soll wenn sich die Filme über einen Zeitraum von zehn Jahren erstrecken. Keine Zeit für lange Erklärungen. Alice muss nach Racoon City & zum Hive um die Katastrophe zu verhindern.

Dabei kommt ihr der totgeglaubte Jorah Mormont, nein es ist Dr. Isaacs (Iain Glen), in die Quere. Nach einigen Kämpfen erreicht Alice schließlich die Ruinen von Racoon City.
Dort trifft sie auf andere Überlebende, unter ihnen Claire Redfield (Ruby Rose), welche man aus den Vorgängern kennt, mit denen sie sich auf den Weg zum Hive macht. Die letzte Schlacht gegen Dr Isaacs & Mr. Cool, Albert Wesker (Shawn Roberts), beginnt.

Was jetzt als gute Geschichte durchgehen könnte steckt voller Logiklöcher, ohne wirklichen roten Faden aber mit einer langsam ansteigenden Spannungskurve. Das Tempo ist sehr hoch wird jedoch durch belanglose Dialoge ausgebremst.


Die Leistung der drei Hauptrollen, Milla Jovovich als Alice, Ruby Rose als Claire Redfield und Ian Glen als Dr. Isaacs kann man durchaus als gelungen bezeichnen, sofern man von den grauenhaften Dialogen absieht. Besonders Milla Jovovich kehrt in ihre Paraderolle als knallharte Actionheldin zurück die einfach jede Situation überlebt. Leider wirkt die Rolle nach inzwischen sechs Filmen doch schon dezent ausgelutscht.

Ian Glen tritt in einer Doppelrolle auf. Einerseits als religiöser Fanatiker (der ideal zu den X-Men passen würde), andererseits als eiskaltes Vorstandsmitglied von Umbrella.

Shawn Roberts spielt zwar einen überzeugenden Albert Wesker, cool auszusehen und böse ist zwar keine große Kunst, jedoch ist er in diesem Film nicht mehr als der Sidekick des eigentlichen Schurken.

Ruby Rose spielt mit Claire Redfield eine alte Kampfgefährtin von Alice jedoch hat sie das gleiche Problem wie Wesker. Sie ist nur eine Gehilfin, in diesem Fall die der Heldin.

Der Rest der Figuren mit Namen (oder auch ohne) ist im Grund das was das Bravo-Team aus Resident Evil 1 & 0 ist. Ein Haufen Nebencharaktere die nur da sind um den Deathcount nach oben zu treiben.


Resident Evil: The final Chapter hat ein sehr hohes Tempo und das muss für einen Actionfilm auch so sein. Die Kampfszenen sind sehr gut choreografiert und besonders die Nahkämpfe sehen echt gut aus. Hier seien alle Kämpfe zwischen Isaacs und Alice erwähnt welche ein bisschen an Matrix erinnern.

Die Zombies selbst sehen ganz okay aus ebenso wie die restlichen Mutanten. Man merkt dem Film das kleinere Budget sehr an. Das fällt auch bei den Effekten auf. Viele Stellen im Film wirken sehr verpixelt, besonders die „Flammensäule“ in der Schlacht bei Racoon City, und auch das 3D will nicht so zünden wie erhofft.

Positiv fällt die Kameraarbeit auf. Viele Schnitte sorgen für das oben erwähnte hohe Tempo und zeigen auch so manches beeindruckende Szenenbild. Leider wird das Tempo durch die zähen Dialoge immer wieder unterbrochen.


Wie schon ein paar mal erwähnt sind die Dialoge in diesem Film nicht gut geschrieben. Viele Twists und Gespräche wirken einfach belanglos, aufgesetzt und tragen kaum etwas zum Geschehen bei. Die Synchronsprecher selbst machen ihre Arbeit ganz gut aber gute Sprecher können ein schlechtes Skript nicht retten.

Positiv zu erwähnen wäre der Soundtrack welcher mal als orchestraler Klang und dann wieder als treibendes Stück daher kommt um die verschiedenen Szenen ideal zu untermalen. Besonders die brutalen Kämpfe profitieren vom Soundtrack.


Der (hoffentlich) letzte Resident Evil ist wie der Rest dieser Reihe von eher minderer Qualität und bekommt von mir keine Empfehlung. Hier haben wir es mit einer schlechten Umsetzung einer Videospielreihe zu tun die gerade ein grandioses Comeback feiert. Wäre dieser Film nicht mit dem Präfix Resident Evil erschienen hätte man ihn als trashigen Zombiefilm sehen können aber als Videospielverfilmung haben wir es hier mit einem Reinfall zu tun.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Wertung:

Handlung: • •

Cast: • • • •

Effekte & Technik: • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • •

Wertung: 13 von 20 Punkten

Note: Mittelmaß

Filmdaten:

Originaltitel: Resident Evil: The final Chapter

Deutscher Titel: Resident Evil: The final Chapter

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 107Minuten

Erscheinungsjahr: 2016


Resident Evil 7 oder eine neue Hoffnung?! | Review

Mit Resident Evil 7: Biohazard besinnt sich Capcom auf seine Wurzeln zurück. Ob diese Rückkehr geglückt erfahrt ihr jetzt!



Man schlüpft in die Rolle von Ethan Winters, dem ersten Protagonisten der Reihe welcher über keine militärische Ausbildung verfügt jedoch talentiert im Umgang mit Schusswaffen ist.
Ethan sucht seine Frau Mia die vor einigen Jahren spurlos verschwunden ist aber nun eine Botschaft an Ethan geschickt hat. Mit dem Wissen das seine Frau noch lebt macht sich unser Held auf die Suche nach ihr. Dabei führt ihn die Spur in die Sümpfe von Louisiana.
An seinem Zielort entdeckt er ein altes „Spukhaus“ und gerät an die Familie Baker. Diese nimmt Ethan gefangen & foltert ihn (ein bisschen). Ethan kann sich befreien und will vom Land der Bakers fliehen. Dies ist leichter gesagt als getan denn die Bakers verfügen über seltsame Fähigkeiten & scheine schier unbesiegbar.

Die Inszenierung der Geschichte ist sehr spannend und bietet ein klassisches Resident Evil-Szenario. Dabei wechselt das Setting von klassischem Grusel(wusel) zu hartem psychedelischen Splatter. Das mag zu beginn etwas befremdlich sein jedoch gewöhnt man sich relativ schnell an diese Wechsel.

 

Die Geschichte selbst erzählt sich hauptsächlich durch das lesen zwischen den Zeilen (durch Tagebücher, Berichte, etc.) da die Dialoge nicht gut geschrieben sind.


Beim Gameplay beschreitet Entwickler Capcom einen neuen Weg und macht RE 7 zu einem „Ego-Shooter“. Ich halte die Ego-Perspektive für eine sehr gute Idee da so die Immersion verstärkt wird tief in den Horror einzutauchen. In Kombination mit der Tatsache das man nie Ethans Gesicht sieht, ergibt das eine gelungene Mischung.
Den Schwierigkeitsgrad würde ich als gemäßigt bezeichnen. Es gibt gerade zu Beginn einige knifflige Stellen jedoch gibt es im Spiel genügend Ressourcen um alles zu überstehen. Natürlich unter der Voraussetzung das man gut haushalten kann & das etwas schwammige Zielsystem meistert, was aber möglich ist.
Was mir sehr gefallen hat ist die Rückbesinnung auf alte Spielmechaniken. So spielt das Finden & kombinieren von Gegenständen, ein schönes Crafting-System für Munition & Heilgegenstände, das Nutzen diverser Schlüssel & der Survival-Aspekt wieder eine größere Rolle. Was mir daran gefällt ist die Möglichkeit der Flucht, weil nicht jeder Kampf ausgetragen werden muss.
Dabei kommt einem die eher dumme K.I. der Feinde zu Hilfe. Es gibt im großen & ganzen Spiel nur 4 Arten von Feinden die jedoch alle ein eigenes Schema haben um beseitigt zu werden.

Was mich eher belustigt als stört ist die Möglichkeit gewisse Feinde in Räumen einzusperren da diese keine Türen öffnen können auch wenn sie es versuchen.


Grafisch ist RE 7 so eine Sache. Auf den ersten Blick sieht das Spiel fantastisch aus. Die Setzung von Licht & Schatten ist hervorragend gelungen & trägt zur Gruselatmosphäre bei.
Auf den zweiten Blick erkennt man einige Kleinigkeiten die nicht so schön sind. Schwammige Texturen (besonders an Türen), billig wirkende Animationen (Feuer & Insekten) & 2D Gras.
Dem gegenüber stehen schöne Charaktermodelle, ein abartiges (und kreatives) Gegnerdesign sowie schön gestaltete Innenbereiche. Hier sei besonders das Haupthaus erwähnt welches viele nette Details bietet. Bis auf die Türen.
Bei der Grafik bin ich wirklich gespalten. Auf der einen Seite mag ich sie & freue mich über nette Details, z. B. Hautuhreinheiten im Gesicht von Papa Baker, andererseits stören die matschigen Texturen.

Grafik mag nicht alles sein aber besonders bei einem Horrorspiel ist sie wichtig um das Grauen zu vermitteln. Man muss jedoch sagen das die grafische Gestaltung durchaus gelungen ist bis auf die oben genannten Ausnahmen.


War die deutsche Synchronisation im sechsten Resident Evil noch eher durchwachsen so weiß sie im siebten Teil schon mehr zu gefallen.
Es gibt zwar nur wenige Dialoge im Spiel, Ethan sagt meistens nur „Mia“, „Fuck“ & „Leck mich am Arsch“ aber diese machen Spaß zuzuhören dank guter Sprecher aber die Dialoge treiben erst gegen Ende des Spiels die Handlung wirklich voran.

Ein Lob geht an den Soundtrack. Dieser vermittelt Spannung & unterstreicht gleichzeitig die Schockmomente über die Resident Evil 7 auch verfügt. Es ist sehr wirksam eine Tür zu öffnen, ein Mitglied der Bakers zu sehen & das mit einem akustischen Effekt (z. B. mit einem Streichinstrument) zu untermalen.


Resident Evil 7 mag seine Probleme haben ist aber im Kern ein solides & äußerst unterhaltsames Horrorspiel. Der neue Weg der Reihe, gewürzt mit der Rückbesinnung auf klassische Elemente, gefällt mir sehr und ich bin gespannt wie sich die Reihe jetzt entwickeln wird.

Ich freue mich schon auf den DLC „Not a Hero“ und werde mich dazu äußern.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal.

Wertung:
Handlung:  • • • •
Gameplay: • • • • •
Grafik & Technik: • • • •
Soundtrack: • • • • •
Wertung: 18 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert!
Release: 24.01.2017
Plattformen: Playstation 4, Xbox One, PC
Genre: Rollenspiel
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
USK: ab 18 Jahre

Resident Evil 0 HD Remasterd | Review

Resident Evil 0 oder auch Resident Evil Zero ist ein Survival-Horrorspiel von Capcom aus dem Jahr 2002. Ursprünglich wurde es für das N64 geplant, aus Kostengründen jedoch wieder verworfen, erschien es dann für den Nintendo Gamecube. Weitere Portierungen erschienen für die Wii, die PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und den PC.

Handlung: Vor dem Herrenhaus im Wald kommt ein anderes Haus

Resident Evil 0 ist die direkte Vorgeschichte zum ersten Resident Evil. Die Handlung dreht sich um das Bravo-Team, welches ausgeschickt wird um die bizarren Morde im Racoon-Forest aufzuklären.

Beim sichern des Geländes findet das Team einen Gefangenentransporter und die Leichen ermordeter Soldaten. Vom Gefangenen Billy Cohen, der ebenfalls im Wagen sein sollte, fehlt jede Spur. In der Rolle von Rebecca Chambers, begibt sich der Spieler auf die Suche nach dem Sträfling. Dazu begibt sie sich in einen naheliegenden Zug und wird fündig. Jedoch müssen sich beide gegen Zombies und andere Mutanten zur Wehr setzten. Als dann auch noch der Zug losfährt, beginnt für das ungleiche Duo der Überlebenshorror.

 

Gameplay: Altbacken aber mit Twists

Das grundlegende Spielprinzip aus den Vorgängern (Resident Evil 1, 2, 3 & Code Veronica) blieb erhalten. Ein drittel Rätsel lösen, ein drittel Gegenstände sammeln & kombinieren und ein Drittel besteht aus dem Kampf gegen Zombies & andere Mutanten.

Ein neues Element ist das sogenannte „Buddy System“, welches ich für eine gute Idee halte. So ist es im Spiel fast jederzeit möglich zwischen Rebecca & Billy zu tauschen. Das ist teilweise für das vorankommen im Spielverlauf notwendig. Ein Lob geht hierbei an die KI des vom Spiel gesteuerten Partners. Dieser verhält sich im Kampf sehr nützlich.

Erstmals wurde im Spiel auf die berühmten Aufbewahrungskisten verzichtet. Man kann nun überall sein Zeug ablegen und bei jedem Speicherpunkt (Schreibmaschinen für die man Farbbänder benötigt) eine „Basis“ aufschlagen. Um nicht die Übersicht zu verlieren, werden alle Gegenstände auf der Karte angezeigt.

Grafik & Technik: Leichte verbesserung zum Vorgänger

Resident Evil 0 HD sieht um einiges hübscher aus sein HD Vorgänger. Die Charaktermodelle sind um einiges hübscher, das gleiche gilt auch für die Gebiete, die man im laufe des Spiels erkundet. Diese sind nun auch abwechslungsreicher. Neben einem Zug gibt es ein Herrenhaus (dieses mal ein anderes), eine Sternwarte, ein Labor und einen unterirdischen Komplex.

Technisch gibt es erneut keine Probleme. RE 0 HD läuft flüssig und die Steuerung ist zwar immer noch ein Graus aber schon besser als vorher. Zum Glück wurden hier Verbesserungen vorgenommen. Es ist zwar altbacken, wirkt aber nicht so angestaubt wie sein Vorgänger.

 

Synchronisation & Soundtrack: Gewohnte stärken

Der hohe Standard der Synchronisation wird auch weiterhin gehalten. Alle Charaktere haben glaubwürdige Sprecher. Von den Hauptcharakteren wie Rebecca & Billy bis hin zu Nebenfiguren wie Wesker (kein Resident Evil ohne Mr. Cool-himself) ist jede Figur top vertont.

Auch was den Soundtrack angeht, weiß Resident Evil 0 zu gefallen. Die Stücke verstärken die Atmosphäre um einiges. Von rätsellastigen Abschnitten über Bosskämpfe (von denen es nun einige mehr gibt) bis hin zu den Erkundungstrips in den einzelnen Gebiete. Jede Situation hat die passende Klanguntermalung.

Fazit

Resident Evil 0 kann man ebenfalls als weiteren seelenlosen HD Port abstempeln um Geld zu verdienen ABER das „nullte“ Abenteuer, aus dem Resident Evil Franchise ist, noch das am wenigsten ausgelutschte. Vor dem HD-Remasterd gab es dieses Spiel nur für Nintendokonsolen und was somit lange zeit einem exklusiven Spielerkreis vorbehalten. Jetzt können jedoch alle in den Genuss dieses Titels kommen.

Mir persönlich gefällt Resident Evil 0 von den „alten“ Teilen am besten, da es neben einem tollen Gameplay auch über einige kreative Monster verfügt und eine sehr schöne Grafik bietet, die sich auch heute noch sehen lassen kann.

Ich kann Resident Evil Zero jedem weiterempfehlen, der ein Fan von Survival-Horror Spielen ist.

Kommen wir nun Wertung:
Handlung:  • • •
Gameplay: • • • • •
Grafik & Technik: • • •
Synchro & Soundtrack: • • • • •
Wertung: 16 von 20 Punkten.
Note: Empfehlenswert
Release: 19.01.2016
Plattformen: PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One
Genre: Survival-Horror/Adventure
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
USK: ab 16 Jahre

 

 

Resident Evil HD Remasterd | Review

Ich habe lange überlegt, mit welchem Spiel ich die Kurzreviews beginnen könnte. Dann kam mir die Idee, im Oktober sind ja Horrorfilme & Horrorspiele immer populär. Daher eröffne ich diese Reihe mit dem HD Remasterd des Remakes eines echten Klassikers; Resident Evil 1 aus den Jahren 1996, 1997, 2002, 2006, 2008/9 und 2015. Im aufwärmen/aufbereiten von alten Spielen ist Capcom echt gut.

Handlung: Klassische Gruselstory mit Haus im Wald

Resident Evil spielt im Spencer-Anwesen, einer Villa im großen Racoon Forest in der nähe der Stadt Racoon City. In dieser Stadt ist der Pharmakonzern Umbrella der Hauptarbeitgeber. Neben legaler Forschung arbeitet Umbrella auch an mächtigen biologischen Waffen, um einen Supersoldaten zu erschaffen. Dazu wurde das T-Virus geschaffen, welches Mutationen hervorruft, die je nach Lebensform andere Auswirkungen haben. Einige Forschungsobjekte fanden jedoch den Weg in die Freiheit und sind nun auf der Suche nach Nahrung.

In den Wäldern um Racoon City werden immer wieder Leichen gefunden, die teils extrem verstümmelt sind. Das Bravo-Team der Sondereinheit S.T.A.R.S. wird ausgeschickt um den Fall zu lösen. Jedoch bricht der Funkkontakt ab und das Alpha-Team, zu diesem gehören auch die beiden Protagonisten Chris Redfield & Jill Valentine, soll herausfinden, was in den Wäldern los ist und was mit dem verschwundenen Team geschehen ist.

Im Wald angekommen wird das Team von mutierten Hunden angegriffen und flüchtet in die vermeintliche Sicherheit der Spencer-Villa. Der Überlebenshorror beginnt.

 

Gameplay: Staubig aber es funktioniert

Das Spielziel von Resident Evil ist es lebend aus dem Herrenhaus zu entkommen, Verbündete zu finden & gegebenenfalls zu retten sowie dem lösen von Rätseln. Dabei findet der Spieler im laufe des Abenteuers verschiedene Gegenstände, die dann sinnvoll eingesetzt oder kombiniert werden müssen. Ein weiteres Element ist der Kampf gegen die Zombies und andere Mutanten. Jedoch ist es eher sinnvoll vor den Gegner zu fliehen, da diese mehrere Kugeln aushalten und Munition selten ist, deswegen auch Survival-Horror, ebenso wie Heilgegenstände.

Der Spielfortschritt kann nur an bestimmten Punkten, den Schreibmaschinen, gespeichert werden. Dazu werden Farbbänder benötigt, von denen es jedoch nur eine beschränkte Anzahl gibt.

Das Gameplay funktioniert zwar immer noch recht gut aber leider liegt schon eine dicke Schicht Staub auf dem Spiel.

Grafik & Technik: Vorzeigbar trotz des Alters

Grafisch sieht Resident Evil auch als HD Remasterd immer noch schick aus, auch wenn das Spiel schon ordentlich Staub angesetzt hat. Der Wow-Effekt von Gamecube ist auf jeden Fall schon verblasst.

Das Gleiche gilt auch für die Technik. Das Spiel läuft bugfrei & flüssig jedoch gerade in puncto Steuerung wirkt Resident Evil arg altbacken. Diese „Tanksteuerung“, auf der Stelle drehen – laufen, funktioniert in der heutigen Zeit einfach nicht mehr.

Dennoch muss man sagen dass man Resident Evil HD Remasterd immer noch ansehen kann ohne zu erblinden.

Soundtrack: Manche Dinge altern nicht!

Die Klanguntermalung fügt sich recht gut ins Spiel ein. Die einzelnen Stücke vermitteln eine unheimliche & mysteriöse Atmosphäre die sich auch mit ambientischen Klängen aus dem Hintergrund (Schritte, stöhnen der Zombies, klopfen an Türen) abwechselt.

Über die Synchronisation kann man ebenfalls nicht meckern. Die ist auch nach 14 Jahren immer noch gut gelungen und weiß zu gefallen. Besonders die Stimme von Oberschurke Albert Wesker wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

Fazit

Resident Evil HD Remasterd ist ein typischer HD Port um etwas Geld zu verdienen. Für einen alten Anhänger der Resident Evil Reihe ist es auf jeden Fall einen Blick wert, wer jedoch vorher noch nie einen der alten Teile gespielt hat, sollte lieber die Finger davon lassen. Die Technik ist inzwischen arg veraltet. Grafisch sieht das Spiel zwar hübsch aus, jedoch ist diese auch altbacken. Einzig die Rätsel, die gut inszenierte Handlung und die tolle Atmosphäre reißen das Spiel heraus.

Kommen wir nun Wertung:
Handlung:  • • •
Gameplay: • • • •
Grafik & Technik: • • •
Synchro & Soundtrack: • • • • •
Wertung: 15 von 20 Punkten.
Note: Gut
Release: 20.01.2015
Plattformen: PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One
Genre: Survival-Horror/Adventure
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
USK: ab 18 Jahre

Resident Evil 7 Teaser: Beginning Hour (Spoiler möglich!) | Gedankenspiel

Eines meiner persönlichen Highlights der E3 2016 war die Ankündigung zu Resident Evil 7. Dies war für mich, insofern erfreulich da das Resident Evil-Franchise dieses Jahr 20 Jahre alt wird und das auf der E3 gezeigte Material gar nicht dem entsprach, was die Reihe heute verkörpert.

Die Resident Evil-Reihe galt lange Jahre als einer der Inbegriffe des Survival-Horrors. Für mich war es auch lange die beste Reihe aus diesem Genre neben Silent Hill. Allerdings setzte mit Teil 4 ein Umbruch im Setting ein. Der Survival-Horror schwand und wurde durch Action-Horror ersetzt. Was es jedoch mit diesen beiden Untergenres der Horrorspiele auf sich hat und wie ich dazu stehe, werde ich in einem seperaten Beitrag behandeln.

Auf jeden Fall erschien kurz nach der Ankündigung im PSN Store eine Demo mit dem Titel Resident Evil 7 Teaser: Beginning Hour. Ein hoch auf lange Titel. Die Demo ist laut meinen Informationen (Stand Juli 2016) exklusiv für PS-Plus Nutzer. Es sollen jedoch auch eine Xbox One und eine PC Version folgen.

Bevor ich jedoch auf die Demo selbst eingehe noch eine kurze Info: Die Demo soll nichts mit dem tatsächlichen Resident Evil 7 zu tun haben. Also gibt es keinen Grund die Demo mal nicht anzutesten. So los geht’s mit dem Grauen.

Bevor die „richtige“ Demo beginnt, gibt es eine kurze Videosequenz, die mit dem Abspann zusammenhängt. In dieser erwacht man an einen Stuhl gefesselt in einem ziemlich heruntergekommenen Raum. Vor uns eine Kamera. In unserem Sichtfeld liegt ein Mann auf dem Boden, der jedoch nicht tot ist. Er erwacht und gemeinsam wollen wir fliehen. Zuerst müssen jedoch die Fesseln des „Protagonisten“ gelöst werden. Ein Geräusch. Unser „Retter“ hält inne. Harter Schnitt und die richtige Demo beginnt.

Wir erwachen (schon wieder) in einem ziemlich heruntergekommenen Wohnzimmer. Dieses mal liegen wir jedoch auf dem Boden. Ein Bildschirmtext gibt uns den Auftrag aus dem Haus zu entkommen. Die Demo wird aus der Egoperspektive gesteuert (wie z.b. The Vanishing of Ethan Carter) und was mir sofort positiv auffiel. Es gibt keine Schusswaffen oder generell Waffen wie in anderen Teilen der Serie.

Ich könnte nun eine Anleitung geben wie man die verschiedenen Enden erreicht jedoch soll dies keine Lösung werden. Das ist ein interessanter Punkt an dieser Demo. Es gibt insgesamt 4 verschiedene Endsequenzen. Zumindest meines Wissens nach sind auf jeden Fall 4. Der simpelste Lösungsweg ist es das Haus nach dem Schlüssel zu durchsuchen, um das Haus durch die Hintertür zu verlassen oder es zumindest zu versuchen. Die 3 anderen Enden sind etwas komplexer und man findet dabei auch Details auf den Rest der Reihe.

Mein erster Eindruck nach meinem ersten Durchlauf war „Verdammt das ist ja richtiger Backwood-Horror“. Ich war stark an Filme wie Wrong Turn oder Texas Chainsaw Massacre erinnert, was in diesem Fall positiv ist. Man hat ein verfallenes Haus, eine Gruppe von Stadtmenschen (mindestens 3 werden gezeigt) und eine „verschwundene“ Familie von „Hinterwäldlern“.

Im Allgemeinen herrscht eine düstere und dichte Atmosphäre. Mangelnde Beleuchtung und immer wieder hört man ein knarzen, als ob jemand eine Treppe auf- bzw. abgeht. Man hört wie irgendwo Türen geöffnet oder geschlossen werden. Ich habe bei meinem ersten Durchlauf ein sehr beklemmendes Gefühl gehabt, rechnete ich jederzeit mit einem Angriff oder einer Erscheinung. Wie bereits erwähnt gibt es keine Waffen, also kann man sich nicht verteidigen, was die „Angst“ weiter erhöht. Um die Atmosphäre weiter zu verdichten, kann/muss man ein Videoband finden, welches man sich ansehen kann. Auf diesem Videoband erkunden 3 Personen (2 Moderatoren und der Kameramann) das verfallene Haus. Diese Sequenz (in der man ebenfalls spielen kann) hat mich stark an Grave Encounters (ein Found-footage Film) erinnert.

Was mich fasziniert ist die Tatsache das weder auf dem Videoband noch in einer der 4 Endsequenzen erklärt wird, worum es genau in dieser Demo geht. Man kann jedoch ein Foto finden, auf dem ein Helikopter zu sehen ist. Auf diesem Helikopter ist ein Logo abgebildet welches stark an das Logo der Umbrella Corp. Erinnert. Der Konzern Umbrella ist für all die grausamen Ereignisse der Resident Evil Spiele (außer Teil 4) verantwortlich.

Ich kann diese Demo jedem empfehlen, egal ob Resident Evil Fan oder nicht. Da die Demo, wie bereits erwähnt, kostenlos ist, kann man sich wunderbar für gut 30 Minuten gruseln. Neben den 4 Enden gibt es noch einige Geheimnisse, die man finden kann. Meine Empfehlung ist folgende: Ladet euch die Demo runter und spielt sie durch ohne euch großartig durch Youtubevideos, in denen gezeigt wird, wo man was findet, spoilern zu lassen. Gerade das entdecken der Geheimnisse gehört zum großen Reiz dieser Demo.

Ich hatte auf jeden Fall meine Freude mit der Resident Evil 7 Demo und freue mich auf das fertige Spiel bzw auf weiteres Material.

Weiter unten findet ihr noch ein paar Screenshots aus der PS4 Version.

Wir lesen uns das nächste mal wieder.

Euer Paxton