5 Tipps für Dark Souls Remastered | Gedankenspiel

Im heutigen Beitrag will ich aber nicht über die Erfahrung an sich sprechen sondern 5 Tipps mit euch teilen, dank denen ich relativ frustfrei durch Dark Souls Remastered geschlendert bin!

Wie ich ein paar Mal erwähnt habe spiele ich zur Zeit intensiv Dark Souls Remastered und dieses Spiel ist einfach der Wahnsinn. Das meine ich im positiven Sinne!

Im heutigen Beitrag will ich aber nicht über die Erfahrung an sich sprechen, sondern 5 Tipps mit euch teilen, dank denen ich relativ frustfrei durch Dark Souls Remastered geschlendert bin!


1. Schilde sind Freunde!

Es dürfte sehr verlockend sein mit einem Zweihänder brachial durch die Gegnerhorden zu hacken, bis kein Stein mehr auf dem anderen steht und das kann man, dank der Möglichkeit der zweihändigen Waffenführung, auch machen aber ich würde immer empfehlen mindestens einen aufgewerteten Schild mitzunehmen. In meinem aktuellen Durchlauf verwende ich einen Ritterschild +9 sowie einen Wappenschild +4 und habe kaum Probleme die feindlichen Attacken abzuwehren. Selbst wenn ihr mit einem Speer kämpft, nicht den Schild vergessen denn Bosse wie Wendelin machen euch sonst das Leben schwer.

2. Vorbereitung ist alles!

Die Welt von Dark Souls 1 ist relativ offen und spätestens ab dem Boss Glockenturm Gargoyle könnte ihr die Welt frei erkunden, dennoch ist Vorsicht geboten, da der Anspruch des Spiels bekanntermaßen relativ hoch ist. Vorbereitung ist also das A und O für kommende Exkursionen. So solltet ihr regelmäßig eure Estos-Flakons (Heiltränke) am Feuerband Schrein aufwerten und eure Waffen/Rüstungen beim Schmied aufbessern. Außerdem solltet ihr eine Distanzwaffe (Bogen oder Armbrust) mitnehmen.

Außerdem habe ich immer folgende Items im Gepäck:

  • Heimkehrknochen für eine schnelle Flucht zum letzten Leuchtfeuer.
  • Menschlichkeit um Verbündete zu rufen und Leuchtfeuer aufzuwerten.
  • Violettes Moos gegen Vergiftungen.
  • Rotes Moos gegen Blutungen.
  • Wanderfluch um gegen Geister zu kämpfen.

3. Nicht gierig werden!

Was meine ich damit? Nun Dark Souls basiert zum Teil auf Ressourcenmanagment und die grüne Ausdaueranzeige ist extrem wichtig, da ihr die Ausdauer nicht nur zum Blocken, sondern auch zum Ausweichen benötigt. Im Kampf solltet ihr die grüne Anzeige immer im Auge behalten, um nicht schutzlos den Attacken der Gegner ausgeliefert zu sein. Daher gilt die Devise Schild hoch, 2 bis 3 Treffer landen und sofort wieder zurückziehen! Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten Bosse mit Geschick in 5 bis 15 Minuten erledigt sind.

4. Das Geschenk

Wenn ihr euren Charakter erstellt, könnt ihr euch ein Geschenk aussuchen. Im Regelfall sind das Verbrauchsgegenstände, die den Einstieg minimal erleichtern. Meine Empfehlung ist der Generalschlüssel, der euch viele Türen in der Spielwelt öffnet, für die ihr eigene Schlüssel brauchen würdet. Somit ist die Spielwelt zu beginn noch offener als normal, wird an manchen Stellen schwerer und anderen wieder leichter. Mir hat der Schlüssel auf jeden Fall geholfen. Besonders das Gebiet Schandstadt wurde für mich wesentlich leichter.

5. Gebt nicht auf!

Dark Souls und die Souls like Spiele sind schwer, darüber brauchen wir nicht diskutieren aber Dark Souls Remastered ist zu keiner Zeit unfair. Im Startgebiet bekommt ihr alles vermittelt was ihr braucht, um das Abenteuer zu bestehen, nur das Verfeinern der Spielmechaniken liegt an euch! Man muss leidensfähig sein aber auch Lernbereitschaft mitbringen, um die Reise erfolgreich beenden zu können. Wenn ihr aufmerksam die Spielmechaniken erforscht, bereit seid, im Internet nach Komplettlösungen zu suchen, was den Schwierigkeitsgrad nur minimal senkt und die Spielerfahrung kaum schmälert, werdet ihr faszinierendes Spielerlebnis haben.


Das waren soweit 5 Tipps von mir für Dark Souls Remastered. Ich hoffe sie können dem einen oder anderen helfen. Dieses Thema kann von euch gern in den Kommentaren erweitert werden. Ich freue mich auf eure Tipps!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Es tut mir leid Kingdom Come: Deliverance | Gedankenspiel

Kingdom Come: Deliverance ist das Spiel, auf welches ich mich 2018 am meisten gefreut habe. Ech will es gerne haben, aber es geht einfach nicht. Dabei gefällt mir die optische & akustische Präsentation sehr und auch das Setting inklusive Handlung trifft genau meinen Nerv.

Woran scheitert also meine Liebe zu diesem Spiel? Nun zum einem an den technischen Problemen, die mich mehrmals zum Start eines neues Spiels zwangen, da ich zum Beispiel immer wieder nach dem Laden eines Spielstandes plötzlich in einem Kampf war, ohne zu wissen warum. Ergänzt wird dieser Umstand durch ein furchtbar langatmiges Gameplay. Kingdom Come: Deliverance ist ein forderndes Spiel, aber auch extrem langatmig, was den Fortschritt angeht. Fähigkeiten verbessern sich nur sehr langsam und trotz eines komplexen Kampfsystems fehlt den Gefechten die wünschenswerte Dynamik.

Alles in allem ist Kingdom Come: Deliverance ein Spiel, das ich sehr schätze und ich hege großen Respekt vor dem Gesamtprodukt, aber leider werde ich es wohl nicht durchspielen. Wenn sich jede Spielstunde schier endlos zieht und ich mich fast schon durchquälen muss, hat es einfach keinen Sinn.

In diesem Sinne tut es mir leid Kingdom Come: Deliverance aber es soll einfach nicht mit uns beiden klappen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Binding of Isaac: Afterbirth+ | Review [Nintendo Switch]

Okay die heutige Einleitung könnte etwas kompliziert werden aber ich es so simpel wie möglich machen. Im Jahr 2011 erschien auf Steam ein Spiel namens The Binding of Isaac. Das Spiel wurde ein großer Erfolg und kam 2014 als Remake, mit dem Namen The Binding of Isaac: Rebirth, für eine Vielzahl Anzahl von Konsolen. Im Jahr 2017 erschien die erweiterte Version The Binding of Isaac: Afterbirth+ und um diese Version geht es heute!


Der Spieler übernimmt die Rolle eines nackten kleinen Jungen namens Isaac. Dieser flüchtet in den Keller seines Wohnhauses, nachdem seine Mutter von Gott den Befehl erhalten ihren Sohn zu opfern. Man merkt eine Anspielung an die Bibel, siehe Opferung von Isaak.

The Binding of Isaac: Afterbirth+ zeichnet sich durch eine düstere Inszenierung und dem behandeln von brisanten Themen aus, die in Videospielen so nicht besprochen werden. Neben Selbstmord werden auch Abtreibung, Krankheit & Geschlechtsidentität behandelt. Gewürzt wird das Spiel mit viel schwarzem Humor.


Afterbirth+ ist ein 2D Action-Adventure mit Elementen der Genres Rogue-like & Dungeon Crawl. Der Spieler übernimmt die Rolle von Isaac, weitere Figuren sind freischaltbar und kämpft sich durch die diversen Ebenen des Kellers um sich am Ende Isaacs Mutter zu stellen. Unterwegs findet man Gegenstände um die Attribute zu verbessern oder die Attacken verbessern. Mit über 500 Gegenständen & zufallsgenerierten Leveln ist der Wiederspielwert enorm hoch.


Optisch sticht The Binding of Isaac: Afterbirth+ durch das abgefahrene & abstrakte Monsterdesign auf. Die grotesken Monster scheinen aus den Alpträumen der Entwickler zu kommen. Im krassen Gegensatz dazu steht die Gestaltung der Level in Braun, Grau-braun & Braun-grau mit den dazu passenden Farbtönen.


Alles in allem ist The Binding of Isaac: Aferbirth+ ein äußerst unterhaltsames Spiel. Der Reiz liegt im hohen Wiederspielwert & dem erforschen der immer zufällig generierten Ebenen des Kellers. Dazu kommt das oben erwähnte Monsterdesign. Bei jedem Durchlauf bin ich gespannt, welche Monster mir die Entwickler dieses mal auf den Hals hetzen. Der relativ hohe Schwierigkeitsgrad fordert, ohne zu frustrieren. Afterbirth+ passt perfekt zur Nintendo Switch, wenn man den mobilen Aspekt bedenkt. Wer eine Switch besitzt sollte sich überlegen dieses Spiel zu kaufen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Hellblade: Senuas Sacrifice | Review [PS4]

Am 8.8.2017, erschien mit Hellblade: Senuas Sacrifice, eines meiner meist erwarteten Spiele 2017 für Windows & PS4. Das Spiel wurde vom britischen Studio Ninja Theory (DmC, Heavenly Sword) entwickelt & selbst vermarktet.


 

Hellblade ist in einer, von der nordischen & keltischen Mythologie inspirierten, Welt angesiedelt. Der Spieler begleitet Senua, eine an Psychosen leidende Frau, auf ihrer emotionalen Reise nach Helheim, dem nordischen Reich der Toten. Dabei wird der Spieler immer wieder mit dem Wahnsinn, der in Senua brennt, konfrontiert. Dieser Wahnsinn macht sich sowohl physisch wie psychisch bemerkbar und erzeugt eine der intensivsten Atmosphären, die ich jemals in einem Videospiel erlebt habe. Kurz gesagt, das Spiel ist ein Trip in die Hölle.

 


Die dichte Atmosphäre wird sowohl durch die optische als auch durch die akustische Präsentation gestaltet. Dank der Unreal Engine 4, sieht Hellblade hervorragend aus, viele Details, eine realistische Mimik Senuas (man merkt ihren Wahnsinn permanent) sowie malerische aber unheimlich Gebiete, überzeugen. Wie bereits angemerkt ist Senua wahnsinnig, was bedeutet, dass sie in ihrem Kopf Stimmen hört.

Diese Stimmen machen einen wichtigen Teil der Atmosphäre aus und erfüllen mehrere Zwecke. Nicht nur geben sie nützliche Tipps im Kampf (zb, wenn einem ein Gegner in den Rücken fallen will) sondern sie geben mal beleidigende, mal interessante Kommentare zum Geschehen oder zum aktuellen Rätsel ab. Eine weitere Funktion ist eine Erzählstimme, die neben Senua selbst, einen Einblick in die Gedankenwelt unserer tragischen Heldin gibt.


Hellblade bietet eine gelungene Mischung aus Kämpfen & Rätseln. Die Kämpfe haben eine taktische Note. Angriffe, Blocken, kontern & ausweichen will gelernt sein, um den schlagkräftigen Gegner etwas entgegenzusetzen.

An dieser Stelle müssen die Kämpfe gegen die ersten Bosse Surt & Valravn erwähnt werden. In beiden Kämpfen, gilt es den jeweiligen Gott zu töten aber der Weg zum Ziel variiert. Bei Surt steht brachiale Gewalt auf der Tagesordnung. Man muss zwar blocken & ausweichen aber durch Surts starke Angriffe wird die Verteidigung relativ leicht gebrochen.

Im krassen Gegensatz dazu steht Valvran, wo Geschwindigkeit & Verteidigung der Schlüssel ist. Wer bis dahin das Kontern gemeistert hat & die Verteidigung oben hält geht als Sieger hervor. Natürlich waren dies nur zwei Beispiele für ein gelungenes & taktisches Kampfsystem. Die Anzahl an Feinden ist überschaubar aber jeder braucht seine eigene Taktik, um erschlagen zu werden.

Abseits des Kampfes gilt es Rätsel zu lösen. Das beliebteste Rätsel ist das Suchen von Runen in der Umgebung, um Tore zu öffnen. Mitunter wird diese Sucherei sehr anspruchsvoll aber nie frustrierend. Positiv fällt das fehlen eines HUD auf. Es gibt einen Indikator, in Form eines roten Bildschirms, wenn Senuas Gesundheit fällt. Ansonsten ist der Bildschirm frei von Anzeigen, die den Spieler nur ablenken würden.


Zusammengefasst ist Hellblade: Senuas Sacrifice eine atmosphärisches Dark-Fantasy Abenteuer in einer faszinierenden & verstörenden Welt. Das Gameplay bietet eine gelungene Mischung aus taktischem Kampf & Rätseleinlagen. Die Grafik ist fantastisch & die Reise in Senuas Hölle sowie Wahnsinn gehört zu den interessantesten Trips, in Videospielform, die ich dieses Jahr erlebt habe.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

 

Weitere Beiträge zu Hellblade:

[Review] Hellblade: Senua’s Sacrifice – Wie Senua mich von meinen Ängsten befreite von Goldfuchs

Hellblade: Senua’s Sacrifice von What’s Best in Life

Inferno von Indieflock

Warum NieR: Automata ein gutes Spiel ist! | Review

 

Es gibt Spiele, die sind mir einfach zu schade, um sie in eine Review zu packen. Eines dieser Spiele ist NieR: Automata, entwickelt von Platinum Games, gepublished von Square Enix, für PS4 & PC. Eine Xbox One Version war geplant, wurde aber fallen gelassen.
Bei NierR: Automata handelt es sich um ein Action-RPG & einen Ableger des Drakengrad-Franchise, von dem ich nicht wirklich Ahnung habe, außer dass die Spiele durch ihre kreativen Mechaniken & Präsentationen auffallen.
Was die Kreativität angeht, so muss sich auch dieses Spiel nicht verstecken. Schließlich steckt die kreative Kernschmelze von Platinum Games dahinter und dieses Studio hat geniale Spiele wie Bayonetta 1 & 2, Vanquish, Metal Gear Rising und The Wonderful 101 entwickelt.
Die Geschichte spielt in der Zukunft. Aliens haben mit ihrer Armee aus Robotern die Erde angegriffen und die Menschheit auf den Mond verbannt. Sie schlägt jedoch zurück und entsendet die Yorah, eine Armee aus Androiden um die Invasoren zu vertreiben. Nun tobt ein Krieg, Maschine gegen Maschine, während die Wahrheit hinter diesem Konflikt längst vergessen scheint.
Der Spieler begleitet die Androiden 2B, 9S & A2 auf ihrer Reise, um die Erde zurückzuerobern. Dabei lautet der Leitspruch: Der Menschheit zur Ehre!
Zunächst werden die Maschinen als böse dargestellt, bis man auf Orte mit friedlichen Robotern trifft. Ab dann beginnt man, die anfänglichen Informationen zu hinterfragen. Ich möchte die Handlung gar nicht groß spoilern, schließlich trägt sie einen wichtigen Teil zur Atmosphäre bei.

 

Atmosphäre ist das Stichwort. Diese ist sehr dicht und schwankt von friedlichen, fast schon malerischen Orten, über fröhliche Gebiete bis hin zu traurigen oder gar tödlichen Orten, an denen man ums nackte Überleben kämpfen muss. Die offene Spielwelt lädt zum Entdecken ein und besticht neben viel Abwechslung durch einen hohen Grad an Details und sehr schönen Texturen. Die Wüste wirkt wunderschön, selbst wenn man bedenkt, dass Wüstengebiete sehr oft langweilig sind.

 

Am besten gefallen mir jedoch alle Waldgebiete. Dieser trügerische Frieden, mit einer wunderschönen Landschaft lassen, zumindest mir, keinen Zweifel daran, dass es diese Welt wert ist, für sie zu kämpfen.
Die Kämpfe sind sehr actionlastig und laufen in Echtzeit ab. Dem Spieler stehen diverse Waffentypen wie Schwerter (groß & klein) oder Speere zur Auswahl. Es gibt einen leichten & schweren Angriff, welche sich zu Kombos ausbauen lassen. Seinen Androiden kann der Spieler durch Plug-in Chips modifizieren und dem eigenen Spielstil anpassen. So kann man zum Beispiel den Angriff verstärken oder ein HUD einstellen. Das ist clever & nachvollziehbar zugleich.

 

Im Kampf kann man seinen kleinen Roboterfreund, den Pod einsetzen. Dieser verfügt über spezielle Fähigkeiten wie Raketen oder ein MG. So lassen sich schwache Feinde innerhalb weniger Sekunden ausschalten, während die großen Brocken konstant geschwächt werden.

Das Kampfsystem erinnert mich an jenes von Bayonetta, nur weniger übertrieben.
Abseits der Haupthandlung können Entdecker sich an den vielen Sidequests erfreuen, die Welt erkunden oder Angeln gehen, was ziemlich interessante Fänge zu Tage fördert.
Ein Detail, was enorm wichtig ist; NieR: Automata hat KEINE automatische Speicherfunktion. Das wird im Spiel immer wieder erwähnt und ist eine Art Running Gag. Diese Frustfalle wird jedoch durch ein großzügiges System an Speicherpunkten in der Spielwelt entschärft.
Meine erste Spielsitzung in NieR: Automata war wenig erfolgreich. Der Grund war zum einen ein zu hoher Schwierigkeitsgrad und die fehlende Speicherfunktion. Ich kam bis zum ersten Bossgegner, fiel jedoch vor ihm. Danach war das Spiel vorbei und ich durfte von vorne Beginnen. Mein anfänglicher Frust wurde zu Ehrgeiz und ich lernte die Spielmechaniken kennen.

 

Nun viele Stunden später erkunde ich diese riesige Welt immer noch und lüfte die Geheimnisse dieser vom Krieg gebeutelten Welt. Der Menschheit zur Ehre! Nichts ist, wie es scheint.
Aus diesen Gründen ist NieR: Automata für mich ein gutes Spiel und sollte viel mehr Beachtung bekommen.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal!

Die Welt gehört den Maschinen? Die Horizon Zero Dawn | Review

Horizon Zero Dawn ist ein Open-World-Action-RPG aus dem Hause Guerilla Games, bekannt für die Killzone-Reihe und erschien am 1. 3. 2017 exklusiv für die Playstation 4.

Das Setting lässt sich einer dystopischen Zukunft zuordnen in der die Welt von Maschinen bewohnt wird welche ein eigenes Ökosystem entwickelt haben. So werden alle Klimazonen, das Wasser & der Himmel von diesen Wesen dominiert. Die Menschen haben sich in 4 Stämmen (Nora, Carja, Schatten-Carja & Oseram) zusammengeschlossen um in dieser harten Welt zu überleben.

Protagonistin ist die Mutterlose Aloy, eine Ausgestoßene des Nora-Stammes die bei ihrem Ziehvater Rost aufwächst. Bei einer Prüfung, die ihr die Aufnahme in den Stamm ermöglicht, werden die Nora von Kultisten attackiert und müssen schwere Verluste hinnehmen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, drehen die Maschinen überall im Land durch und werden, durch die Verderbnis, noch gefährlicher

Aloy wird zur Sucherin der Nora ernannt. Ihr Ziel ist es herauszufinden, wer ihr Volk angegriffen hat und was es mit der Verderbnis auf sich hat. Ihr Weg führt sie dabei sowohl in das riesige Reich der Carja als auch in das Raue Land der Oseram, welche entgegen meiner Vermutung leider keine Seefahrer sind.
Die Geschichte entfaltet sich langsam und lässt den Spieler Schritt für Schritt diese Welt erforschen. Es gibt zwei Handlungsstränge, die jedoch miteinander zusammenhängen. Ein Strang beschäftigt sich mit dem Kampf gegen die
Eklipse (Kultisten), die Wahrheit hinter dem Untergang der alten Welt & Aloys Herkunft. Der zweite Strang behandelt die internen Konflikte des Carja-Reiches und wie dieses zu kippen droht. Auch wenn beide Stränge im Spannungsbogen schwanken gefallen mir beide sehr gut und ergeben eine gelungene Geschichte

Wie man sich bereits denken kann, ist Horizon sehr actionlastig. Gekämpft wird mit Speeren, Schleudern, Bögen & Bolzenwaffen. Die Distanzwaffen verfügen über verschiedene Arten von Munitionstypen. So gibt es Flammenpfeile, Schockpfeile, Sprengkugeln & mehr. Freunde von Taktik & Strategie dürfen sich über verschiedene Fallen freuen, mit denen das Schlachtfeld präpariert werden kann oder, sofern die Brutstätten gefunden wurden,besteht die Möglichkeit Maschinen zu überbrücken, damit diese kurzzeitig für den Spieler kämpfen.

Abseits des Kampfes gibt es für abenteuerlustige Forscher genügend Aktivitäten. So kann man sich in Jagdgebieten diversen Prüfungen stellen, verschiedene Gegenstände sammeln, Langhälse (das Äquivalent zu den Aussichtstürmen aus Far Cry) überbrücken, Panoramen sammeln, Banditenlager räumen und einiges mehr. Natürlich warten auch massig Sidequests & Aufträge auf die Hüterin, schließlich brauchen in der Postapokalypse viele Menschen Hilfe.
Die Nebenaufgaben fühlen sich meist wichtig an und weisen eine gewisse Persistenz auf. Bestes Beispiel sind die Banditenlager. Sobald man eines jener Lager geräumt hat, entsteht dort ein Schnellreisepunkt und ein Händler erscheint

Optisch kann Horizon Zero Dawn auf jeden Fall überzeugen. Die Charaktermodelle sind äußerst detailliert und sehen sehr realistisch aus. Besonders die Gesichter & Haare sind unglaublich schön. Einzig die Mimik wirkt manchmal etwas hölzern

Das Design der Maschinen ist sehr kreativ. Manche erinnern an reale Tiere wie riesige Krokodile, Raubvögel (Habichte & Adler), Bisons & Hirsche, während andere an Dinosaurier erinnern (Wächter, Donnerkeile) und wieder andere an prähistorische Prädatoren (aus der Spezies der Säugetiere) erinnern. Oh und die Raketenwürmer aus Tremors haben auch eine mechanische Variante erhalten.

Die Spielwelt an sich sieht bombastisch aus. Es gibt verschiedene Klimazonen. Von schneebedeckten Bergen über weite, grüne Ebenen bis hin zu trockenen Wüsten ist alles dabei. Es gibt viele nette Details und der Übergang zwischen den einzelnen Gebieten ist angenehm fließend.

Natürlich ist auch Horizon Zero Dawn, wie jedes Open-World Spiel, nicht zu 100% frei von Bugs, auch wenn diese relativ selten auftreten. Was mir bisher am meisten aufgefallen ist, dass Gegenstände manchmal im Boden versinken und somit nicht mehr zum aufsammeln sind. Das ist jedoch meckern auf hohem Niveau.

Zusammengefasst ist
Horizon Zero Dawn ein hervorragendes Spiel mit einer schönen Optik, einer spannenden Geschichte, gespickt mit interessanten Figuren und einem motivierenden Gameplay. Soundtechnisch weiß das Spiel zwar auch zu gefallen sticht aber nicht besonders heraus. Jeder der eine PS4 besitzt MUSS sich dieses Spiel kaufen. Hier wurde so ziemlich alles richtig gemacht um den Spieler/die Spielerin mindestens 30 – 45 Stunden zu beschäftigen.

Das wars von meiner Seite! Wir lesen uns beim nächsten Mal.

Infos zum Spiel

Entwickler: Guerilla Games

Publisher: Sony Interactive Entertainment

Plattformen: Playstation 4
Genre: Open-World-Action-RPG

Thematik: Postapokalypse

Release: 01.03.2017

Hier geht es zu weiteren Beiträgen die sich mit Horizon Zero Dawn beschäftigen, danke an Stargamer für die informativen Beiträge:

Horizon Zero Dawn – Panoramas & die Apoka-shit-storm-tour

Hilfreiche Tipps zu Horizon Zero Dawn [Nützliche Game-Informationen]

Kurzes Review zu Horizon Zero Dawn

Freuen wir uns auf Horizon: Zero Dawn