Das Spielejahr 2018, ein Rückblick auf die erste Hälfte | Storytime

Die erste Hälfte des Jahres 2018 war bisher sehr spannend. Ich habe viele Abenteuer erlebt und davon will ich euch jetzt berichten.


Dragonball FighterZ

Das Jahr ging turbulent los als ich in der Rolle von Son-Goku, zusammen mit den Z-Kämpfern, das Universum vor dem Cyborg C-21 und ihrer Armee aus bösen Klonen legendärer Kämpfer zu retten. Leider hat Son-Goku viel von seiner Stärke verloren aber durch hartes Training und Teamwork konnte die Helden das Universum retten. Neben meiner Mission konnte ich mich mit mächtigen Kriegern aus Parallelwelten messen, um meine Fähigkeiten im Kampf zu steigern.


Shadow of the Colossus

Nach meinem Abenteuer mit den Z-Kriegern begab ich mich in der Rolle des einsamen Recken Wanders in ein verbotenes Land, um eine junge Frau von den Toten wiederzuerwecken. Dabei verbündete ich mich mit einer mysteriösen Macht, die mir Hilfe versprach, wenn ich die 16 Kolosse dieses verlassenen Landes erschlage. Mit meinem treuen Pferd Agro begab ich mich auf diese unheilvolle Quest, ohne zu wissen was ich zu entfesseln drohte.


Kirby Star Allies

Nach meinem Abstecher in das verbotene Land erwartete mich die nächste epische Quest. Als Kirby, ausgestattet mit der Macht der Freundschaft, musste ich gleich das gesamte Universum vor den dunklen Jamba Herzen retten. Allerdings ist diese Aufgabe alleine fast unmöglich zu bewältigen. Deshalb habe ich es mithilfe der Freundschaft möglich gemacht Feinde für meine Sache zu gewinnen. Als Team kämpften wir uns durch das Universum bis zum finalen Kampf!


Far Cry 5

Nachdem meiner Reise quer durch das Universum wollte ich eigentlich Urlaub machen aber ich musste nach Hope County, da dort ein Prediger eine schwer bewaffnete Sekte aufgebaut hat und die ansässige Bevölkerung quält. Mein Job als Polizist war es den Sektenführer Joseph Seed, genannt der Vater, festzunehmen aber das erwies sich als verdammt schwierig. Seed wird von seiner „Familie“ beschützt die je einen Teil von Hope County beherrschen. Ich musste also einen Widerstand aufbauen, um die Sekte Stück für Stück zu brechen. Dabei durchlebte ich eine Reise in mein Unterbewusstsein und musste an den Rand der Menschlichkeit (teilweise darüber hinaus) gehen. Der Krieg um Hope County war ein langer, brutaler Marsch des Blutes aber dabei entstand auch viel Gutes, als ich zum Beispiel dabei half ein Kind zur Welt zu bringen.


God of War (2018)

Jetzt wollte ich endlich Urlaub machen im hohen Norden aber Pustekuchen. Nachdem meine Frau verstarb, begab ich mich mit meinem Sohn (wir haben ein schwieriges Verhältnis zueinander) auf eine Reise um den letzten Wunsch meiner Liebe zu erfüllen. Wir sollten den höchsten Gipfel besteigen, um ihre Asche zu verteilen. Auf dieser langen Reise musste ich mit meinem inneren Zorn, als ehemaliger Kriegsgott, zurechtkommen und gleichzeitig lernen was es bedeutet ein Vater zu sein, der sich um einen Jungen ohne Mutter kümmert. Unsere Reise war alles andere als einfach denn Götter, Drachen und andere Bestien stellten sich unseren Weg, um uns zu töten. Zusammen mit meinem Sohn schaffte ich es allerdings den letzten Wunsch meiner Frau zu erfüllen, doch wir lösten wohl Ereignisse aus die weitreichende Konsequenzen haben.


Assassins Creed Rogue Remastered

Mein nächstes Abenteuer sollte mich nach Nordamerika führen. Mein Name ist Shay Patrick Cormac und ich bin ein Assassine oder besser gesagt ich war ein Assassine, bis ich das wahre Gesicht dieser machthungrigen Gemeinschaft erblickte. Alles begann als mich der Mentor Achilles nach Lissabon schickte, um einen Edensplitter zu bergen. Dabei löste ich ein Erdbeben aus und stürzte die Stadt ins Chaos. Schockiert über meine Tat und Achilles gier nach mehr Macht verließ ich die Bruderschaft der Assassinen. Nach einiger Zeit wurde ich von den Templern aufgenommen und meine Jagd auf die hochrangigen Assassinen Nordamerikas begann …

Mein Name ist Shay Patrick Cormac und ich bin ein Templer.


Detroit Become Human

Scheinbar beherrsche ich die Kunst des Zeitreisens, denn nach meinem Abenteuer im Zeitraum von 1756 bis 1763 reiste ich in Jahr 2038, um für die Freiheit der Androiden zu kämpfen. Dazu schlüpfte ich in die Rollen von gleich drei Androiden. Connor, Marcus & Kara waren die Träger der Schicksale, die ich verfolgte und meine Odyssey führte mich auf einen Pfad der Selbstfindung, der Suche nach Ich, der Frage was Freiheit ist und was man bereit ist zu opfern um jene zu retten, die man liebt.

Wenn Maschinen menschlicher als der Mensch werden, stellt sich die Frage was die Menschlichkeit ausmacht und ob wir bereit sind unsere Welt mit einer anderen Spezies zu teilen.

Detroit Become Human | Review [Playstation 4]


Donkey Kong Tropical Freeze (Rezension folgt Anfang Juli)

In meinem letzten großen Abenteuer des Halbjahres schlüpfte ich nicht in die Rolle von Donkey Kong sondern in die des coolen Funky Kong um die Kong Insel vor den bösen Viehkingern (Winkinger-Tiere) zu retten. Durch einen starken Orkan, ausgelöst durch den Viehkinger-König Qual, wurden ich und die anderen Kongs auf eine weit entfernte Insel geschleudert. Nun stand der lange Weg zurück an, wobei wir mit der Kong Insel insgesamt sechs Inseln von den Viehkingern gerettet haben.

Nach einem langen Kampf gegen König Qual konnten wir die Viehkinger endgültig besiegen und Donkey Kongs Geburtstag mit einer leckeren Bananentorte feiern!


Das waren meine großen Abenteuer der ersten Jahreshälfte 2018. Es waren großartige Erfahrungen, die mal tiefgreifender und mal brachialer waren aber alle hatten eine Sache gemeinsam; man will sie nicht mehr missen, wenn man einmal sie erst gemeistert hat!

Das war mein erstes Special zur ersten Jahreshälfte. Was waren eure Spielehighlights der letzten sechs Monate? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Monatsrückblick: Februar 2018 | Storytime

Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei und es wird wieder Zeit für einen Rückblick.

Der Februar ist eigentlich immer der Monat, in dem mir das Bloggen interessanterweise immer am schwersten fällt. Dennoch habe ich es wieder geschafft jeden Tag einen Beitrag zu schreiben, ohne wirklich an Qualität eingebüßt zu haben. Zumindest glaube ich das.

Was hat sich im Februar so getan? Nun eigentlich gibt es nur zwei erwähnenswerte Dinge. Zum einen habe ich mir mein drittes Tattoo stechen lassen und zum anderen war ich sechs mal im Kino, was mein neuer persönlicher Rekord ist.

Mein filmisches Highlight des Monats war Wind River, den ich im Vorfeld für einen spannenden Thriller gehalten habe, der sich aber als sehr intensive Erfahrung entpuppt hat. Außerdem hat mich das Historiendrama Darkest Hour sehr begeistert!

Meine größte Enttäuschung war (leider) der MCU-Film Black Panther, der es einfach nicht schaffte mich zu begeistern wie seine Vorgänger.

Ich habe auch einige Serien gesehen. Neben Altered Carbon, die ich noch beenden muss, habe ich Devilman Crybaby, Santa Clarita Diet und Atypical beendet. Die entsprechenden Reviews sind alle verlinkt. Der Rest wird bei Zeiten folgen.

Natürlich durften auch die Videospiele im Februar nicht fehlen. Mit Dragon Ball FighterZ und Shadow of the Colossus sind meine zwei bisherigen Highlights erschienen. Last Day of June hat mich sehr berührt und ist ein hervorragendes Adventure.

Aktuell bin ich auf der PS4 mit Kingdom Come Deliverane und auf der Nintendo Switch mit Bayonetta 1 & 2 beschäftigt.

Der Backlog ist aber auch gesteckt voll!

Im Februar war ich sehr lesefaul, was sich aber bald wieder ändern soll.

Das war soweit die Zusammenfassung des Februars 2018 und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Shadow of the Colossus | Review [Playstation 4]

Name: Shadow of the Colossus
Entwickler: Bluepoint Games
Publisher: SIE
Release: 07.02.2018
Plattformen: PS4

Ich glaube wir sind uns einig, wenn ich behaupte, dass Shadow of the Colossus zu den besten Spielen der letzten Jahre gehört. Sony hat sich das ebenfalls gedacht und am 7.2.18 ein Remake des modernen Klassikers für die PS4 veröffentlicht. Ob das Remake seine Vorlage mit Respekt behandelt will ich euch nun erzählen!


In einem fernen Land, namens Dormin, steht ein Tempel, in dem eine große Macht schlummern soll. Wander reist auf seinem Pferd Agro nach Dormin, um seine geliebte Mono ins Leben zurückzuholen. Er legt ihren leblosen Körper auf den Tempel im Altar und betet.

Um seine Geliebte ins Leben zurück zu holen, muss er 16 Kolosse bezwingen, die überall in diesem einsamen Land leben. Diesen Auftrag erhält er von dem mysteriösen Wesen Dormin, welches nur als Licht auftritt.

Eine simple Handlung, die jedoch durch eine gekonnte Inszenierung fesselt. Um seine große Liebe zu retten, muss der Held 16 Bestien erschlagen, doch wirken diese nicht feindlich. Steckt hinter dieser Quest mehr, als man auf den ersten Blick sieht?


Das Spielprinzip von Shadow of the Colossus wirkt auf den ersten Blick ebenso simpel wie die Handlung, jedoch täuscht auch dieser Aspekt. Im Kern muss man „nur“ 16 Kolosse besiegen, was sich als mal mehr, mal weniger schwer entpuppt. Jeder Koloss hat seine eigene Strategie, die man erst studieren muss, danach folgt das Markieren der Schwachstelle(n) und erst jetzt fängt der Spaß richtig an. In der Regel sind die Gegner bedeutend größer als der Spieler und müssen erklommen werden. Dabei muss nicht nur auf die eigene Ausdauer, sondern auch auf das Abwehrverhalten des jeweiligen Bosses geachtet werden.

Wer sich einen Vorteil verschaffen möchte, kann die Spielwelt nach Obstbäumen und Eidechsen mit silbernen Schwänzen absuchen, um die eigene Ausdauer bzw. die Gesundheit zu erhöhen.

Etwas meckern muss ich aber auch, da die Steuerung etwas zu schwammig ist, um wirklich perfekt zu sein. Besonders das Greifen ist nicht immer optimal gelöst und Wander greift von Zeit zu Zeit daneben, was die Kämpfe erschweren kann.


Kennt ihr das? Ihr habt eine offene, freierkundbare Spielwelt, die jedoch komplett leer ist. Was vielen Spielen das Genick bricht, ist in Shadow of the Colossus ein wichtiges Stilmittel, denn eines der zentralen Themen ist Einsamkeit und einsam fühlt man sich im Land Dormin sehr schnell. Bis auf die 16 Kolosse gibt es kaum Leben. Manchmal einen Falken hier, einen Fisch dort oder ein paar Schmetterlinge aber keine Menschen.

Das Remake greift die Stärken des Originals im Bereich Präsentation auf und überflügelt seine Vorlage bei weitem. Die Wüsten wirken leer und trostlos, die Wälder sind malerisch, die Seen unheimlich. Aus einer leere Ebene wird ein gigantisches Panorma unter einem ebenso gigantischen Himmel. Hier sei die Kameraperspektive gelobt, welche wie ein Weitwinkelobjektiv funktioniert und sowohl die Spielwelt, als auch die Bosse epochal wirken lässt. Die Kamera gibt dem Spieler fast immer einen guten Überblick über seine Umwelt und die Bosse, stellt diese aber auch so ins Bild, um Ehrfurcht zu erwecken.

Wer eine PS4 Pro hat, kann zusätzlich auswählen, ob der Fokus auf der Auflösung oder Bildrate liegt. In meinem Fall ist es die Auflösung, da die Performance von Shadow of the Colossus hervorragend und um Welten besser ist, als im geistigen Verwandten The Last Guardian.

Akustisch gibt es auch einiges auf die Ohren. Der Soundtrack unterstreicht sowohl die einsame Spielwelt, als auch die gewaltigen Kämpfe. Jede Schlacht wird mal mehr, mal weniger treibend unterlegt, was sehr atmosphärisch wirkt und den Kolossen eine akustische Identität gibt.


Zusammengefasst behandelt das Shadow of the Colossus Remake seine Vorlage mehr als respektvoll und übertrifft diese sogar im Bereich der Präsentation bei weitem. Die erdrückende Einsamkeit wird noch stärker vermittelt, das Gameplay hat die gleichen Macken wie früher, aber der Spielspaß bleibt erhalten und daher gibt es ein verdientes Prädikat spielenswert. Besitzer einer PS4 müssen zugreifen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!