Die SNES App, ein erster Eindruck | Gedankenspiel

Also Nintendo ist echt immer wieder für eine Überraschung gut. Mit Nintendo Online konnte unser Lieblingsentwickler die Community zwar weniger begeistern aber mit der SNES App, die am 6.9.2019 veröffentlicht wurde, konnte Nintedo erneut viele Pluspunkte sammeln. Allgemein ist es für Nintendo eine hervorragende Zeit seit dem Release der Switch!

Zurück zur App. Kunden des Nintendo Online Service erhalten ab dem 6.9.19 die Möglichkeit mit der App auf eine Bibliothek von 20 Spielen zuzugreifen und diese Spiele zu genießen. Soweit ich mich informieren konnte wird die Bibliothek beständig erweitert, ähnlich der NES Spielesammlung. Ich halte die App grundlegend für eine sehr gute Idee und empfinde sie als gelungenen Ersatz Virtual Console. Wenn Nintedo etwas Ähnliches auch noch mit dem Nintendo 64, dem Gamecube, dem GBA sowie Nitendo DS und der Wii/Wii U macht, wäre die Welt noch schöner. 😍

Die Spieleauswahl selbst ist sehr gelungen und neben großen Klassikern sind auch Titel dabei, die ich eher nicht erwartet hätte. Auf jeden Fall hat der 16 Bit Wahnsinn viele neue Kandidaten bekommen.

Ich hoffe ja auf weitere Super Mario Titel, diverse Rare und Konami Titel sowie ein paar der großen Rollenspiel-Klassiker wie Terranigma, Secret of Evermore und Robotrek. Zumindest die Rare Titel sollten dank Kooperation mit Microsoft sehr wahrscheinlich sein.

Was ist eure Meinung zur SNES App? Welche Spiele würdet ihr gern sehen? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen! ✌🏻

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Final Fantasy IV | Review | 16 Bit Wahnsinn #1

Name: Final Fantasy IV
Release: 1991 (UR Version), 2014 (aktuellste Version)
Plattformen: Diverse
Genre: RPG

Ich mag 16 Bit Spiele. Diese Spiele zeichnen sich durch einen besonderen Look aus, waren manchmal überraschend komplex, ziemlich abgedreht und hatten/haben sehr viel Charme. Aus diesem Grund habe ich eine neue Rubrik ins Leben gerufen um mich mit diesen Spielen auseinanderzusetzen. Somit heiße ich euch herzlich willkommen zur ersten Folge von 16 Bit Wahnsinn und Final Fantasy IV.


Im Zentrum der Geschichte steht der Dunkelritter Cecil, Anführer der Rotschwingen des Königreichs Baron. Zu Beginn raubt er einen Kristall aus der Stadt Mysidia, was ihn in einen Gewissenskonflikt stürzt. Als er zusammen mit seinem besten Freund Kain während einer weiteren Mission ein Dorf, ungewollt, vernichtet, sagt sich Cecil vom König von Baron los.

Auf seiner Reise findet er weitere Gefährten, die gemeinsam mit ihm gegen Baron kämpfen. Im Laufe der Reise wird Golbez als Oberschurke im Hintergrund etabliert was in einer epischen Quest quer über die Oberwelt, die Unterwelt und sogar zum Mond mündet.

Final Fantasy IV ist der erste Teil der Reihe, bei dem man eine spürbare Wandlung der Erzählweise merkt. Die Geschichte ist nicht nur wesentlich epischer angelegt, sondern auch mit persönlichen Konflikten gespickt um die Figuren zu vertiefen. Neben der großen Hauptquest gibt es auch viele Nebenmissionen um die Spielwelt lebendiger wirken zu lassen.


Mit Teil 4 hält das ikonische Active Time Battle System, kurz ATB, in die Reihe Einzug. Das bedeutet, wenn ein Charakter im Kampf eine Aktion ausführt, ist dies erst möglich, wenn ein Balken, der sich langsam füllt, voll ist. Von den zehn Hauptcharakteren können immer fünf gleichzeitig in der Gruppe sein, Cecil ist ein fixer Bestand, der nicht ausgetauscht werden kann. Jeder Charakter bringt seine eigenen spezifischen Fähigkeiten mit die von offensiver Magie, über mächtige physische Attacken bis hin zu unterstützenden Fähigkeiten reichen.

Den Schwierigkeitsgrad würde ich als moderat bezeichnen. Wer immer fleißig trainiert, gerät selten in wirkliche Bedrängnis. Die Bosse reichen von überwindbar bis knüppelhart, was auch für eine gewisse Herausforderung sorgt.

Optisch glänzt Final Fantasy IV mit abwechslungsreichen Gebieten und einer gewaltigen Anzahl unterschiedlicher Gegner. Auf die klassische 16 Bit Tradition der Neufärbung bekannter Gegner wird nach Möglichkeit verzichtet aber ganz wird diese Art des Recyclings auch nicht ignoriert.

Traditionell ist der Soundtrack eines Final Fantasy immer gelungen und in hier wird diese Tradition fortgesetzt. Die Stücke untermalen jede Szene hervorragend und das Kampfthema geht wunderbar ins Ohr, ohne irgendwann wirklich zu nerven.


Zusammengefasst ist Final Fantasy IV nicht der beste Teil aber einer der wichtigsten, wenn es um die Entwicklung in den Bereichen Handlung, Dramaturgie und Charakterentwicklung geht. Mit dem ATB wurde das Kampfsystem für viele Jahre geprägt und besonders Hauptcharakter Cecil hat einen gewissen Kultstatus erreicht, immerhin darf er bald in Final Fantasy Dissidia NT mitmischen.

Ich hoffe, euch hat diese erste Folge von 16 Bit Wahnsinn gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder. Wenn ihr Spielevorschläge für kommende Ausgaben habt, lasst es mich wissen!