Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 24: Frohe Weihnachten und bis bald!

Das Team von DerStigler wünscht all unseren Lesern, Followern, Verwandten und Mitmenschen frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Danke für ein tolles Jahr 2019 und wir lesen uns im kommenden Jahr am 02.01.2020!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 23: Miau Miau!

Was wäre Weihnachten ohne ein paar süße Katzenbilder? ❤️

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 22: Der beste Assassins Creed Protagonist …

Ist für mich Shay Patrick Cormac, was passend ist denn Assassins Creed Rogue ist mein Lieblingsteil, was das Gameplay angeht. Es war sehr erfrischend mit Shay einen Protagonisten zu bekommen, der den Assassinen den Rücken kehrt und zu den Templern überlauft, als er erkennt wie radikal die Assassinen sein können, wenn es um das Erreichen der Ziele geht.

Shay wird im Spiel weder als Verräter noch als rachsüchtiger Meuchler der Assassinen dargestellt, sondern als Mann mit Idealen. Er will die Welt verbessern und sieht diese Möglichkeit mit neuen Verbündeten gegeben. Somit wird der klassische Kampf zwischen Assassinen und Templern umgedreht aber auch neu interpretiert. Gut & Böse reichen nicht aus, um beide Seiten zu beleuchten, sondern das große Ganze zählt und Shay hat beide Seiten gesehen, ging aber kurzzeitig aber auch den Mittelweg.

Von all den Hauptfiguren in den Assassins Creed Spielen unterscheidet sich Shay Patrick Cormac in einem signifikanten Punkt. Er ist nicht direkt auf Rache aus, sondern Jagd auf die Assassinen hat andere Gründe, die sich von den Zielen der anderen Hauptfiguren unterscheiden. Dies macht Shay zu einem erfrischenden Protagonisten in einem Ableger der Reihe, welcher leider viel zu oft vergessen wird.

Assassins Creed Rogue mag nicht perfekt sein aber der Hauptcharakter und sein Weg sind erfrischend, gehören aber auch zu den größten Stärken des Spiels, was ihm für mich zu besten Protagonisten des Franchise macht!

Das war Tür Nummer 22! Wir lesen uns morgen wieder, wenn wir zu dritt Weihnachtsstimmung verbreiten!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 21: Die mächtigsten Todesser

Autor: Christian Bauer

Nach den Phönix-Mitgliedern dürfen natürlich die Todesser nicht unerwähnt bleiben.

Als Nr. 5 möchte ich Lucius Malfoy nennen, wenngleich sich dies weniger auf sein magisches Talent, oder die Zauberkraft bezieht, sondern vielmehr das Vermögen und den damit verbundenen Einfluss, vor allem in der Zeit, als Voldemort in der Versenkung verschwunden ist.
Als rücksichtsloser Opportunist steht es jedoch mit seiner Treue nicht zum Besten…

Greyback als vierter Platz fällt zwar nicht unbedingt in das typische Schema eines Todessers, doch war er als Herr über die Werwölfe und Leiter eines Greiftrupps, der Harry, Ron und Hermine zu fassen bekam, jedenfalls führendes Mitglied von Voldemorts Armee. Ob er nun rein formal wirklich ein Todesser war, oder als Anerkennung für seine Dienste nur das Gewand tragen durfte, scheint angesichts seiner Rolle und der damit verbundenen Taten weniger relevant.

Den 3. Platz möchte ich dem mächtigen und treuen Todesser Antonin Dolohow, der in der Schlacht von Hogwarts das Ordensmitglied Remus Lupin tötete, geben.

Platz 2 geht ganz klar an Bartemius Crouch Junior, den Sohn des ehemaligen Leiters der Strafverfolgung Barty Crouch, ein äußerst fähiger und gerissener Zauberer, der als falscher Lehrer „Mad Eye Moody“ Harry mittels Verwandlung des Trimagischen Pokals auf den Friedhof zur „Auferstehung“ Voldemorts brachte.

Auf dem verdienten 1. Platz landet Bellatrix Lestrange, die treueste und gleichzeitig mächtigste Hexe an der Seite Voldemorts, die sich nicht bloß für die Folterung der Longbottoms verantwortlich zeigte, sondern auch Sirius Black tötete und im Kampf um Hogwarts selbst von 4 Zauberern gleichzeitig nicht besiegt werden konnte. Sie fand später im Duell gegen Molly Weasley ihr Ende…

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 20: Mein Lieblingsgegenspieler aus Resident Evil

Hey Resident Evil! Es war doch klar, dass dieses Franchise irgendwann seinen Weg in diese Reihe finden wird. Der Titel lässt relativ Spielraum für Spekulationen, weil es zwar eine ganze Wagenladung an Bösewichten in Resident Evil gibt, aber nur ganz Wenige sind auch wirklich interessant. Mein Lieblingsgegenspieler im Franchise ist Albert Wesker, was zwar langweilig klingt, aber mit der Lore hinter den Spielen & Filmen ist er ein genialer Charakter, dem seine Mission quasi in die Gene einprogrammiert wurde.

Als Experiment des Umbrella Corp. Gründer Oswald E. Spencer wusste Albert Wesker bereits seit seiner Kindheit von seiner eigenen Überlegenheit gegenüber anderen Menschen. Dieser Eindruck verstärkte sich nach den Ereignissen in Resident Evil 1, als Wesker seinen Tod vortäuscht, um mit anschließenden Experimenten zu einem Übermenschen zu werden. Sein Plan war es, mit Hilfe von Massenvernichtungswaffen die schwachen Menschen auszurotten, um eine Welt für die starken Menschen zu erschaffen. Dies wurde aber in Resident Evil 5 verhindert …

Es ist Weskers Darstellung und Charakterisierung als aalglatter, menschenverachtender & absolut kaltblütiger Charakter, die ihn so herausragend macht. Wesker ist immer cool, immer ruhig und weiß genau, wie überlegen er eigentlich ist. Man kann diesen Charakter nur schwer hassen, sondern eher als einen Mr. Cool ansehen, von dem man nur selten weiß, was als Nächstes kommt.

Wie bereits eingangs erwähnt, ist es schwer, einen Resident Evil Bösewicht als Favoriten zu haben, weil die meisten wenig bis kaum Persönlichkeit besitzen und für mich, dem eine gewisse Charaktertiefe wichtig ist, fällt die logische Wahl nur auf Albert Wesker.

Das war Tür Nummer 20. Wir lesen uns morgen wieder, wenn Chris erneut über Harry Potter schreibt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 19: Die beste Apple TV Serie 2019

Am 1.November 2019 ging Apples eigene Streaming Plattform Apple TV+  zum ersten Mal Online. Und neben Stark besetzten Serien wie The Morning Show mit Jennifer Aniston oder auch See mit Aquaman Star Jason Momoa wurde die Serie Dickinson veröffentlicht mit Sängerin Hailee Steinfeld in der Hauptrolle, welche mir bisher am meisten Gefallen hat.

Die Serie ist im 19. Jahrhundert angesiedelt und zeigt die Coming of Age-Geschichte der Dichterin Emily Dickinson welche sehr gerne Gedichte und andere poetische Texte verfasst. Schon lange wünscht Sie sich dass Ihre Gedichte irgendwann mal veröffentlicht werden, jedoch war es zu dieser Zeit kaum vorstellbar das Frauen dies tun. Anstatt Gedichte zu schreiben soll die junge Emily sich auf die Suche nach einem Mann machen, und selbst im Haushalt mithelfen doch das gefällt ihr mal so gar nicht, dann hegt sie auch noch Gefühle für ihre beste Freundin Sue welche sich gerade mit Emily`s Bruder Austin verlobt hat. Und wenn sich Emily dann auch noch in den Tod verliebt welcher vom amerikanischen Rapper Wiz Khalifa gespielt wird macht dass das Chaos komplett!

Neben einer starken Besetzung welche fast hauptsächlich aus Newcomer besteht,  sowie schönen Kostümen gibt es auch noch 2 andere besondere Gründe  welcher Dickinson zu einer meiner Meinung nach besten Serie die ich je gesehen hab machen.

Erstens:  Hauptdarstellerin Hailee Steinfeld spielt sensationell gut, ich mag sie als Schauspielerin genauso wie aus Sängerin. Ihre Songs wie zum Beispiel Love Myself, Most Girls, Starvingoder auch Ihren Song Afterlife welchen sie extra für die Serie geschrieben hat höre ich besonders gerne.

Zweitens: Die Serie spielt zwar im 19.Jahrhundert fühlt sich aber nicht so an. Vom Look her ja, vom Gefühl allerdings ganz und gar nicht. Das merkt man besonders an den Songs welche Hauptsächlich von aktuellen Stars wie Billie Eilish („bury a friend“), A$AP Rocky („Shine“) oder eben Hailee Steinfeld stammen.

Wer sich nun selbst ein Bild dazu machen will, sollte sich Dickinson unbedingt ansehen. Für mich ist Dickinson die bisher beste Apple TV+ Serie, nicht nur das auch eine der besten Serien die ich in letzter Zeit bzw. den letzten Jahren gesehen habe.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 18: Die mächtigsten Mitglieder vom Orden des Phönix

Mir ist klar, dass die Meinungen auseinandergehen, doch hier meine ganz persönliche Liste der 5 stärksten Zauberer des Ordens.

Autor: Christian Bauer

Mir ist klar, dass die Meinungen auseinandergehen, doch hier meine ganz persönliche Liste der 5 stärksten Zauberer des Ordens:

Einen guten 5. Platz möchte ich Molly Weasley, die im Alleingang schaffte, wo zuvor 4 Zauberer parallel scheiterten, nämlich Bellatrix Lestrange im Duell zu besiegen, geben. Die Mutter von 7 Kindern, welche bewies, dass sie sich nicht nur in Alltagsheil- und Kochkunst verstand, gehört zweifelsfrei zu den unterschätzten Charakteren im Zauberlehrling.

Blech vergebe ich an Kingsley Shacklebolt, ohne Zweifel wohl der mächtigste Auror des Zaubereiministeriums in Abwesenheit des sich in Ruhestand befindlichen Mad Eye Moody. Nicht bloß, dass er einer der wenigen Zauberer ist, die einen Patronus-Boten zustande bringen, er organisierte den Widerstand gegen Voldemort in Hogwarts und konnte trotz Aufeinandertreffen von ihm nicht besiegt werden.

Der dritte Platz geht an Mad Eye Moody, den wohl fähigsten und gleichzeitig bekanntesten Auroren aller Zeiten. Man sagt ihm nach, er alleine habe in seiner aktiven Zeit die Zellen von halb Askaban gefüllt.

Silber geht an Severus Snape, der nicht bloß durch seine herausragenden Okklumentik- und Duellfähigkeiten glänzte, sondern nebenbei als Dumbledores Spion selbst Voldemort zu täuschen wusste.

Platz 1 nimmt natürlich Dumbledore, der einzige Zauberer, vor dem Voldemort jemals Angst hatte und der Grindelwald trotz Elderstab besiegte, ein.

Das war Tür Nummer 18 und wir lesen uns morgen wieder, wenn sich Felix mit Apple TV beschäftigt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 17: Der beste Gaming Soundtrack 2019 (2)

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man einen Soundtrack rezensiert und genau deshalb gibt es bei mir auch keine Rezensionen zu Alben, ABER es gibt einen Spielesoundtrack 2019, der mich total begeistert hat und zu dem ich meine Gedanken mit euch teilen muss.

Das erste Halbjahr 2019 war sehr stark von Capcom geprägt. Zuerst kam das HD Remastered zum genialen Onimusha, dann war mit Resident Evil 2 mein Game of the Year (?) dran und im März erschien Devil May Cry 5, auf das ich total gehypted war und verdammt, war das Spiel gut!

Eine der Qualitäten von Devil May Cry ist die Synchronisation und der Soundtrack. Zweitgenannter zeichnet sich in diesem Spiel als einer der besten Capcom Soundtracks überhaupt aus und es gibt ein Lied, welches diesen Titel begründet. Devil Trigger ist quasi das Titelthema des Spiels und unterstreicht perfekt das Science-Fantasy-Action Szenario der Reihe, unterlegt aber auch perfekt die Actionszenen im Spiel.

Besonders die Introsequenz mit Nero und die finale Szene mit den Kindern Spardas ist äußerst episch, was auch am Devil Trigger Song liegt, der einfach maßgeschneidert wirkt.

Die anderen Stücke im Spiel brauchen sich aber auch nicht verstecken, da jedes Charaktertheme perfekt passt und die Atmosphäre des Spiels gelungen einfängt. Ähnlich, wie in den Resident Evil Spielen, wird mit dem Soundtrack die Stimmung & Atmosphäre subtil definiert, allerdings weniger Richtung Angst und Schrecken, sondern mehr in Richtung Action.

Aus diesen Gründen ist für mich der Devil May Cry 5 Soundtrack der beste OST im Jahr 2019!

Das war Tür Nummer 17. Wir lesen uns morgen wieder, wenn Christian erneut seine Gedanken zum besten gibt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 16: Der beste Gaming Soundtrack 2019 (1)

Autor: Felix Neumaier

Egal ob Life is Strange 2, Days Gone, oder auch Kingdom Hearts 3, alle Spiele hatten einen grandiosen Soundtrack. Doch es gibt ein Spiel, welches einen noch besseren Soundtrack hatte und zwar ist das Death Stranding.
Schon der allererste Trailer von Death Stranding in 2016 kam mit dem Song „I’ll keep coming“ von Low Roar daher, welchen ich mir seitdem immer wieder einmal angehört hatte. Ja sogar jetzt, während ich diesen Beitrag schreibe, höre ich diesen Song und er gefällt mir immer noch. Das ist nicht wie bei anderen Songs, welche ich mir oft anhöre und dann am nächsten Tag schon wieder nicht mehr, weil ich sie totgehört habe sozusagen.


Generell hört man im Spiel sehr viele Songs von Low Roar, oder der Band Silent Poets. Das Besondere daran ist, dass sich das jeweilige Musikstück sehr der aktuellen Situation anpasst und egal, wo man gerade in der Handlung ist, der jeweilige Song passt immer, wie die Faust aufs Auge. Genauer gesagt, wenn man gerade dabei ist, seine Fracht abzuliefern und die Mission abschließen will, wird auf den letzten Metern bis zur jeweiligen Stadt ein Song gespielt, welcher immer sehr gut zur zuletzt abgeschlossenen Mission passt, und zwar sowohl vom Titel, als auch vom Inhalt. Diese Tatsache macht den Soundtrack von Death Stranding zu etwas Besonderem.


Das war allerdings noch nicht alles! Viele andere Musiker und Bands haben ihren Senf dazu gegeben. Dazu gehören auch 2 meiner absoluten Lieblingsmusiker! Und zwar ist das erstens die Band Chyrches, welche ich jetzt schon seit ein paar Jahren höre und die hier in Death Stranding mit dem gleichnamigen Song auch wieder großartige Arbeit geleistet hat.


Zweitens wäre dann da Alan Walker, welcher hier mit seinem Song Ghost feat. AuRa wieder einmal seine Techno Skills unter Beweis stellt. Auch Alan Walker höre ich schon sehr lange und mindestens seit seinem Song Faded sollten ihn alle kennen.


Und zuguterletzt darf man natürlich Ludvig Forsell nicht vergessen, welcher den „normalen“ Soundtrack erstellt hat, wie z.B. BB’s Theme oder The Timafall. Death Stranding ist ein Monster, egal ob Handlung oder Soundtrack, ich bin auf jeden Fall hin und weg über diesen genialen Soundtrack!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 15: Die beste Shooter-Reihe (5)

Das Ende ist da. Zum letzten Mal widmen wir uns den meiner Meinung nach besten Shootern, allerdings gibt es heute keinen Ego-Shooter, sondern das Vorzeigebeispiel für einen Third-Person-Deckungsshooter.

Wenn ich von Gears of War spreche, meine ich ausschließlich die Grundtrilogie für die Xbox 360. Ich habe weder Judgement, Gears of War 4, oder Gears 5 gespielt und werde dies mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nie machen. Daher landet Gears of War auch „nur“ auf Platz 5.

Die Gears of War Trilogie entführt den Spieler auf den Planeten Sera, auf dem seit 79 ein erbitterter Krieg tobt. Am sogenannten E-Day werden die Menschen von den menschenähnlichen Locust angegriffen. Die verfeindeten menschlichen Partein schließen sich zur KOR zusammen und führen nun seit 14 Jahren einen erbitterten Krieg gegen die Locust …

Im Zentrum der Handlung steht Marcus Phoenix, der zu Beginn des ersten Teils als Mitglied des Delta Zwei Squads reaktiviert wird und zusammen mit seinen Kameraden quasi zur letzten Hoffnung für die, am Rande der Vernichtung stehende, Menschheit wird.

Ich könnte jetzt darüber schreiben, wie toll die Handlung ist, oder wie genial das Gameplay, aber nein, ich verbinde mit Gears of War eine viel emotionalere Bindung. Vor vielen Jahren, ich glaube es sind 7 oder 8, habe ich die Gears of War Trilogie mit meiner damaligen Freundin gespielt und wir kamen bis zu der Stelle, als Dom, bester Freund, sowie Waffenbruder des Hauptcharakters, sein Leben für eine hoffentlich positive Zukunft der Menschheit geopfert hat. Zu dieser Zeit ging auch unsere Beziehung in die Brüche und wie Marcus bin ich den Weg allein bis zum Ende gegangen.

Aus diesem Grund und den vielen Qualitäten der Trilogie hat Gears of War immer einen festen Platz in meinem Herzen. Es ist eigentlich interessant, wie eine gescheiterte Beziehung mein Fandom für eine Spielereihe gefestigt hat.

Das war Tür Nummer 15! Morgen meldet sich Felix nochmal zurück und wir packen unsere musikalischen Qualitäten aus.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 14: Das beste Hideo Kojima Spiel (2)

Autor: Felix Neumaier

Ich habe noch nie ein Hideo Kojima Spiel gespielt, dazu zählt leider auch die Metal Gear Solid Reihe. Dies sollte sich nach dem Release von Death Stranding allerdings ändern. Es wurde viel darüber spekuliert. Was ist dieses Death Stranding? Um was geht’s da genau? Ich durfte es nun endlich spielen und es ist anders…..
Im Grunde genommen ist Death Stranding ein, wie es viele Leute nennen, „DHL Simulator“, ich persönlich sehe das aber eher nicht so. Ja Death Stranding besteht hauptsächlich aus Missionen, wo du Ware oder andere besondere Gegenstände von A nach B transportierst. Doch um was geht es in dem Spiel eigentlich?


Ich will über die Story nicht zu viel verraten und werde deswegen jetzt noch nicht genauer darauf eingehen, möchte allerdings kurz erläutern, was die Hauptmission des Spiels ist. Grob gesagt, ihr spielt Sam Porter Bridges, welcher die Aufgabe bekommt, nach Westen zu ziehen, um seine Schwester Amelie aus der Gefangenschaft des Bösewichts Higgs zu befreien. Doch nicht nur das, um nach Westen zu kommen, muss er vorher noch ein getrenntes Amerika wieder „reconnecten“, also wieder zusammenbringen in ein Chirales Netzwerk, welches UCA (United Cities of America) genannt wird. Doch um die Leute dazu zu bringen, sich wieder zu vereinigen, muss Sam verschiedene Fracht an die jeweilige Stadt liefern wie z.B. Medikamente, verschiedene Lebensmittel oder auch eine PS1 für einen ehrgeizigen Sammler. Soviel zur Handlung, mehr möchte ich jetzt noch nicht verraten, doch ich hoffe dies mal in einem Podcast zu tun!


Für mich ist Death Stranding eines der besten Spiele des Jahres! Die Handlung ist genial inszeniert, dass merkt man schon nach der Einleitung, denn da wartet eine Cutscene auf dich, die mich mit offenem Mund zurückgelassen hat. Nicht nur die Handlung, auch die verschiedenen Darsteller wie Norman Reedus („The Walking Dead“), Mads Mikkelsen („007: Casino Royal“) oder Margaret Qualley („Once upon a Time… in Hollywood“) liefern eine Performance ab die eines Game Awards würdig ist. Der Soundtrack des Spiels ist fast schon das Hauptaugenmerk des Spiels, da dieser sich sehr der jeweiligen Situation anpasst, über den Soundtrack werde ich aber auch schon bald etwas genauer reden.


Death Stranding is auf jeden Fall sehr zu empfehlen, besonders für jene Leute, die gern mal in Sachen Gaming etwas anderes bzw. neues erleben wollen!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 13: Die beste Shooter-Reihe (4)

Wir haben die erste Hälfte des Adventskalenders hinter uns gelassen und zum vorletzten Mal beschäftige ich mich mit den für mich besten Shooter-Reihen.

Halo ist für mich der Inbegriff des perfekten Konsolen-Ego-Shooters, wenn man die Definition rein auf das Gameplay herunterbricht. Die Auswahl an Waffen, das Balancing der einzelnen Waffen und das Trefferfeedback sind hervorragend. Besonders Halo 1 & Halo 2 punkten in diesem Aspekt auf ganzer Linie, bilden aber auch gleichzeitig meiner Meinung nach die defintive Speerspitze des Franchise. Denn obwohl grundlegend jedes Halo Spiel ein sauberes Gameplay bietet, sind nur 1 & 2 auch erzählerisch wirklich hochwertig.

Trotz einer klar erkennbaren Rahmenhandlung durch alle Teile, sind die beiden ersten Spiele sehr stark inszeniert, episch erzählt und wirken auch am frischesten. Ab Teil 3 baut die Reihe meiner Meinung nach qualitativ ab und bleibt nur im Gameplay stark, wobei mich Halo 3 in allen Punkten abstößt, aber Teil 4 wiederum zu unausbalanciert ist, was die Gegner angeht.

Mit Halo 5 wirft man eine logisch erscheinende Rahmenhandlung, welche wahrscheinlich nachvollziehbarer wird durch die Ableger, komplett über Bord, bietet aber eines der besten Gameplays der letzten 5 Jahre. So sauber, flüssig, aber auch fordernd und belohnend spielt sich ein Shooter äußerst selten!

Ich habe zu viele Stunden mit Halo 1, 2 & 5 sowie deren Multiplayern verbracht, um mich nicht als Fan des Franchise zu bezeichnen. Teil 3 & 4 habe ich gespielt, konnten mich jedoch nicht wirklich begeistern und die Spin-off‘s wurden aus mangelndem Interesse ignoriert. Die Serie bietet einen ganz eigenen Charme und besonders die beiden ersten Teile sind wahre Perlen des Konsolenshooters, deren Relevanz langfristig nicht zu unterschätzen ist. Dahingehend wird Halo immer einen speziellen Platz in meinem Gamerherzen haben.

Das war Tür Nummer 13. Wir lesen uns morgen wieder, wenn Felix erneut seinen Gegenpart zum Thema Hideo Kojima zum besten gibt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 12: Mein Lieblingspokemon (2) …

Mein Lieblings Pokemon ist Plinfa und das aus einem bestimmten Grund. Pokemon Diamant war mein aller erstes Pokemon Spiel überhaupt, nicht nur das, es war auch eines der ersten Spiele generell welches ich je gespielt habe. Und dann kam der Moment an dem ich mich entscheiden musste … nehme ich das Pflanzen Pokemon Chelast, das Feuer Pokemon Panflam oder das Wasser Pokemon Plinfa???

Autor: Felix Neumaier

Mein Lieblings Pokemon ist Plinfa und das aus einem bestimmten Grund. Pokemon Diamant war mein allererstes Pokemon Spiel überhaupt und nicht nur das, es war auch eines der ersten Spiele, welches ich je gespielt habe. Und dann kam der Moment, an dem ich mich entscheiden musste … nehme ich das Pflanzen Pokemon Chelast, das Feuer Pokemon Panflam oder das Wasser Pokemon Plinfa???

Meine Wahl fiel natürlich auf das Wasser Pokemon Plinfa! Sein niedlicher Look und sein schönes Blau haben mich einfach dazu verlockt, Plinfa zu nehmen. Auch die Weiterentwicklungen können sich sehen lassen, von Pliprin bis hin zum majestätischen Pokemon Impoleon.

Die Endentwicklung zu Impoleon gefällt mir bei Plinfa am besten, einfach weil die riesigen Flossen, und die schicke Krone am Kopf das Pokemon majestätisch wirken lassen. Die erste Entwicklung zu Pliprin ist auch sehr schön, wenn auch nicht so putzig oder majestätisch, wie bei Plinfa und Impoleon.

Weiterentwicklungen hin oder her die Standard Form Plinfa ist und bleibt das meiner Meinung nach schönste Starter Pokemon aus der 4. Generation. Apropos Starter Plinfa ist und bleibt auch wahrscheinlich der einzige Wasser Starter, den ich je trainiert habe bzw. je trainieren werde, denn nach Plinfa hat mich kein Wasser Pokemon mehr so entzückt. Deswegen würde ich mich umso mehr darauf freuen, wenn die 4.Generation mal geremaked wird, damit ich mich mit Plinfa wieder auf den Weg machen kann, um Champ der Sinnoh Region zu werden!

Das wars mit Tür 12, Tür 13 folgt auf dem Fuß…

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 11: Mein Lieblingspokemon (1) …

ist für mich unmöglich zu benennen, weil es drei Pokemon gibt zu denen ich eine enge Bindung habe. Daher tut es mir leid, wenn ich mit dem Titel etwas geflunkert habe! #sorrynotsorry

Autor: Patrick Stigler

ist für mich unmöglich zu benennen, weil es drei Pokemon gibt, zu denen ich eine enge Bindung habe. Daher tut es mir leid, wenn ich mit dem Titel etwas geflunkert habe! #sorrynotsorry

Meine drei Lieblingspokemon kommen aus den Generationen 1 bis 3, was auch super zur Anzahl passt, und sind Tornupto, Loghock und Dragoran. Mit allen drei verbinde ich Stärke, Anmut und gleichzeitig eine gewisse Gefährlichkeit.

Über Jahre hinweg war die Silberne Edition, sprich Generation zwei, mein Lieblingsspiel aus der Pokemon Reihe. Ich mochte schon immer die Johto Region, die dortigen Pokemon und die erhältichen Starter, aber egal, wie niedlich Endivie oder Karnimani auch sein mögen, Feuriegel hat es mir einfach angetan. Seit der zweiten Generation besteht auch die Tradition, dass ich als Starter das Feuer-Pokemon nehme, weil ich mir erlaube, zumindest mit einem höheren Schwierigkeitsgrad zu spielen. Dieser Eindruck hält sich seit der ersten Generation.

Mit Pokemon Weiß verbinde ich inzwischen kaum noch Erinnerungen, ausser dass ich nach dem ersten Durchgang einen „Neuanfang“ mit einem Dratini auf Level 1 begonnen habe. Das Endergebins meiner Odyssey war ein Dragoran auf Level 90, welches ein wahres Monsters in puncto physischer Stärke war.

Inzwischen hat sich Pokemon Omega Rubin den Platz mein Lieblingsspiel aus der Pokemon Reihe erkämpft und das zurecht. So wie Omega Rubin meine Nummer 1 ist, hat sich auch Loghock, die letzte Entwicklung des Feuerstarters Flemmi zu meiner Nummer 1 entwickelt. Was Schnelligkeit & rohe Kraft angeht, gehört Lohgock für mich, trotz mächtiger Konkurrenz zur absoluten Elite und hat mich deshalb auch bis ins späte Endgame begleitet. Egal welcher Kampf, egal welcher schicksalhafte Moment, egal welches legendäre Pokemon. Lohgock war immer in meinem Team und an vorderster Front. Deshalb ist dieses Pokemon meine Nummer 1.

Das war Tür Nummer 11. Wir lesen uns morgen wieder, wenn Felix seinen Senf zum Thema Pokemon abgibt.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 10: Mein Lieblingscharakter aus Game of Thrones

Selbst wenn ich Charakter für die ersten drei Plätze benennen müsste, würde mir immer nur 1 Name einfallen, Tywin, Tywin und nochmal Tywin Lennister…

Autor: Christian Bauer

Selbst wenn ich Charaktere für die ersten drei Plätze benennen müsste, würde mir immer nur 1 Name einfallen, Tywin, Tywin und nochmal Tywin Lennister…

Wie viele Charaktere, die gefielen, starb Tywin viel zu früh am Ende der 4. Staffel, ironischerweise am WC durch die Hand des ungeliebten Sohnes Tyrion.

Natürlich stellt sich so manchem die Frage, warum dieser alte zynische Greis, der scheinbar nach dem Motto, der Zweck heiligt die Mittel, sogar die „rote Hochzeit“ einfädelte, um seinen Feind in einer Phase der Schwäche endgültig zu vernichten…?

Warum nicht Tyrion, der in rührselig anmutender Art und Weise Anteil an Sansas Leid nahm und dem Vater seine moralisch, „ritterlichen“ Bedenken nannte…?

Eben der Reaktion Tywins wegen, der nicht nur die Notwendigkeit sah, gegenüber dem Norden Stärke zu zeigen, sodass er nicht wagen würde, nochmal gegen Haus Lennister aufzubegehren, sondern auch die unzähligen Leben der Soldaten schonen wollte.

Was ist ehrenvoller? Ein paar Köpfe bei einer „Hochzeit“ abzutrennen, oder dies im Zuge vieler weiterer Schlachten mit unzähligen Toten zu tun?

Nicht nur in dieser Situation zeigt sich, dass Tywin als Idealbild eines Fürsten den Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik(später im Machiavelli-Beiträg, den ich euch ankündigen darf) nicht nur kannte, sondern auch verstand.

Das war Tür Nummer 10. Wir lesen uns morgen wieder, wenn es etwas japanischer wird!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 9: Das beste Hideo Kojima Spiel (1) …

Ist für mich Metal Gear Solid 3: Snake Eater und das lässt sich eigentlich ganz kurz zusammenfassen. Ich habe das Spiel auf der Playstation 2 in der Snake Eater und in der Subsistence Fassung insgesamt 12x durchgespielt, sowie 2x auf der Playstation 3.

Es lässt sich auch erklären, warum ich das Spiel so oft durchgespielt habe und sicher nochmal für die PS Vita beenden werde. In kaum einem anderen Spiel gibt es so viele Kleinigkeiten frei zu schalten, so viele versteckte Cutscenes zu sehen, so viele kleine Details zum entdecken und so viele Möglichkeiten, gegen die hervorragenden Bosse zu kämpfen. Auch wenn man irgendwann alles kennt, ist es erfrischend, die Möglichkeit zu haben, gegen die Bosse verschiedene Strategien aufzufahren und dabei noch eventuell weitere Details zu entdecken. Allein die schier unendlichen Codec-Gespräch mit den Supporten bieten für dutzende Stunden Unterhaltungswert.

Dazu kommen umfangreiche Gameplay Elemente, wie die medizinische Versorgung des Hauptcharakters, oder das Sammeln unterschiedlicher Uniformen, die alle eigene Eigenschaften mitbringen, was Kämpfe gegen Bosse und feindliche NPC‘s sehr interessant macht.

Jedoch gefällt auch die umfangreiche Story mit zahlreichen politischen Themen, sowie persönlichen Dramen. Allein die Beziehung von The Boss & Snake bietet genug Potenzial für einen eigenen abendfüllenden Film. Passenderweise gibt es einen Film, der die Handlung des Spiels besteht und aus ergänzten Videosequenzen des Spiels besteht. Interessanterweise könnte jeder Boss des Spiels der Hauptcharakter seines eigenen Werks sein. Auch wenn man nicht alles über alle erfährt, reichen die Infos aus, um aufzuzeigen, wie tiefgründig die Figuren sind.

Metal Gear Solid 3: Snake Eater/Substence ist nicht nur mein Lieblingsspiel von Hideo Kojima, sondern auch eines der besten Videospiele, die ich jemals gespielt habe. Kein anderer Teil der Hauptreihe kommt für mich jemals an die Genialität des dritten Teils heran, auch wenn mir Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty ebenfalls sehr gut gefallen hat!

Das war Tür Nummer 9! Wir lesen uns morgen wieder, wenn ein Gast übernimmt!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 8: Die beste Shooter-Reihe (3)

Jaja ich weiß, langsam wird das Thema Shooter langweilig, aber wir sind bald am Ende angelant.

Mit Far Cry kam ich zwar immer wieder in Kontakt, aber ein Fan wurde ich erst mit Far Cry 4, welches ich auf der Playstation 4 gespielt habe. Erzählerisch konnte mich das Spiel nie fesseln, aber die wunderschöne Spielwelt Kyrat lud ein zum Entdecken und ich verbrachte zu viel Zeit abseits der Wege, um eine genaue Zahl zu nennen. Als Far Cry Primal erschien, war ich total begeistert, weil das Szenario so völlig konträr war zu allem, was ich zuvor gespielt habe. Ein „Ego-Shooter“ in der Jungsteinzeit klingt wie der feuchte Traum eines jeden Turok-Fans, ist es jedoch nicht, dafür bietet Far Cry Primal andere Stärken, die in Zukunft in einem eigenen Beitrag beleuchtet werden!

Mit Far Cry 5 und Far Cry New Dawn erreichte die Reihe für mich zwei Höhepunkte in Bezug auf das Gameplay und die Optik. Beide Spiele ähneln sich stark im Gameplay, jedoch sind die Spielwelten völlig unterschiedlich. Während Far Cry 5 eine wunderschöne Idylle in Nordamerika bietet, kommt New Dawn mit einer bunten postapokalyptischen Welt des Weges, die das triste Grau-Braun von Fallout, oder Metro übertrumpft.

Den Climax der Reihe habe ich jedoch erst 2019 mit der Far Cry 3 Classic Edition genossen, das bis dato mein Liebling unter den Far Cry Spielen ist, weil es einen Hauptcharakter bietet, der mit seiner Umwelt und den Figuren interagiert und sich spürbar während seines Abenteuers weiterentwickelt. Es ist einfach erfrischend, einem Protagonisten zu folgen, der spricht, agiert, zweifelt und einen nachvollziehbaren Weg geht.

Die Far Cry Reihe hat viel, aber was ich am meisten an ihr schätze, ist der Wahnsinn der einzelnen Teile, verknüpft mit sozial-politisch-ethischen Themen. Manchmal hatte ich beim Spielen das Gefühl, Ubisoft will die Maske der Normalität herunterreisen und zeigen, wie der Mensch wirklich ist, beziehungsweise sein kann. Auch wenn ich der Far Cry Reihe vielleicht zu viel Relevanz einräume, so gehört diese zu den besten, die ich jemals gespielt habe und ich freue mich bereits darauf die anderen Teil auch noch zu spielen!

Das war Tür Nummer 8. Wir lesen uns morgen wieder, wenn wir nach Japan gehen!

Der Adventskalender auf DerStigler| Tür 7: Das beste Harry Potter Buch

Ich liebe die Harry Potter Romane und besonders ab Band 3 (Der Gefangene von Askaban) zieht die Qualität spürbar an. Neben ein paar anderen Werken waren die Abenteuer von Harry Potter, die mir sehr viel beigebracht und mich auch ein Stück weit emotional entwickelt haben. Mein Lieblingsbuch ist Band 6, Harry Potter und der Halbblut-Prinz, weil hier alle Fäden der vorigen Bände zusammenlaufen und das, was Band 5 angefangen hat, wird mit dem sechsten Buch zum Höhepunkt geführt.

Man merkt auch an diesem Buch, wie düster die Atmosphäre geworden ist und dank vieler denkwürdiger Stellen hat sich das Buch in mein Herz gebrannt. Seien es nun die Abenteuer von Dumbledore und Harry, der Unterricht mit Slughorn, Ron beim Quidditch spielen, oder das Duell mit Snape. Dieses Buch bietet so viele Stellen, an denen aber auch Charaktere massiv weiterentwickelt werden. Besonders Lord Voldemort bekommt hier viel Backstory, was die Figur aber auch nachvollziehbarer macht.

Am emotionalsten und auch prägendsten ist der Tod von Professor Dumbledore am Ende des Romans, was Snape erneut zum vermeintlichen Todesser werden lässt, aber auch Harry weiterentwickelt, da es nun an ihm und den anderen Mitlgiedern vom Orden des Phönix liegt, gegen Voldemort und seine Anhänger zu siegen.

Zu all diesen Punkten gesellt sich eine massive Charakterentwicklung für Harry, Ron, Hermine, Severus Snape, Draco und wie bereits erwähnt Lord Voldemort. Man merkt spürbar, dass besonders die jungen Hauptcharaktere älter geworden sind und an den Jahren in Hogwarts gewachsen sind, jedoch vertiefen sich auch Feindschaften. Besonders Harry & Draco lernen sich in diesem Buch wirklich hassen.

Aus all den genannten Gründen ist Harry Potter und der Halbblut-Prinz mein Lieblingsroman der Reihe und eines meiner absoluten Lieblingsbücher!

Das wars Türchen Nummer 7. Wir lesen uns morgen wieder, wenns erneut actionlastig wird.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 6: Es weihnachtet sehr ! [Gewinnspiel!]

Es wird Zeit, DANKE zu sagen. Danke für all den Support, danke für die Klicks, Likes und Kommentare auf all meinen Kanälen. Diese Form der Anerkennung bedeutet mir sehr viel und ich will euch etwas zurückgeben. In Kooperation mit Elbenwald (vielen Dank an euch!!) gibt es ein tolles Gewinnspiel auf meinem Blog!

Zu gewinnen gibt es ein tolles Marvel Fanpaket bestehend aus:

Einen fancy Marvel Turnbeutel!

Ein tolles Deadpool Badetuch!

Einer schicken Tasse, damit der Kaffee marvelhaft schmeckt!

Und einem schicken Poster, dessen Motiv mir jedoch völlig unbekannt ist! (Da bin ich etwas neidisch drauf! 😄)

Wer darf mitmachen? Grundlegend ist jeder dazu eingeladen, an diesem Gewinnspiel teilzunehmen. Es wird niemand bevorzugt, ganz gleich in welcher Beziehung die Person zum Team von DerStigler steht.

Was muss man tun, um teilzunehmen?

1. Folgt diesem Blog, egal ob E-Mail, oder WordPress Follower. Nichtfolgen des Blogs schließt von der Teilnahme am Gewinnspiel aus.

2. Schreibt einen Kommentar, was ihr an Marvel mögt und warum ihr denkt, dass ihr dieses Fanpaket gewinnen solltet. Der kreativste und am besten ausgearbeitetste Kommentar gewinnt!

Das Gewinnspiel läuft von heute, dem 06.12.2019, bis zum 01.01.2020. Die Auslosung findet am 03.01.2019 auf WordPress statt.

Das Gewinnspiel gilt nur für Teilnehmer aus Österreich und Deutschland. Eine Ablöse in Bargeld o.ä. ist ausgeschlossen. Die Versandkosten werden vom Blog getragen. Gemäß den Datenschutzbestimmungen erklären sich Teilnehmer bereit, dass ihr Name bzw. ihr „Internetname“ (Username) im Auflösungsbeitrag, temporär, bekanntgegeben werden darf. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben oder in sonstiger Art verwertet. Für weitere Informationen verweise ich auf die Datenschutzbestimmungen auf dem Blog!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 5: Die beste Shooter-Reihe (2)

Mit Killzone bin ich erst zu Zeiten der Playstation 3 wirklich warm geworden, was am simplen Umstand, dass die Reihe erst mit Killzone 2 eine wirklich spannende Geschichte erzählt, die auch episch inszeniert ist. Es ist auch der zweite Teil, welcher die Handlung des Erstlings rückwirkend aufgewertet hat, aber mal ganz von vorne. Killzone ist ein Franchise für die Playstation Familie, welches u.a. von Guerillia Games entwickelt wurde, zumindest die Hauptteile. Im Zentrum der Handlung steht der Krieg zwischen den Menschen von Vecta und Helghast, wobei der Krieg aus mehreren Sichtweisen erzählt wird, was eine facettenreiche Darstellung eines grausamen Krieges ermöglicht. Mit Killzone Shadowfall (für die PS4) wurde die Zeit nach dem Krieg beleuchtet, was gleichzeitig in einen weiteren Konflikt gipfelt.

Die Stärke von Killzone liegt in der Inszenierung des Krieges, der das brutale, grausame und gnadenlose Wesen eines bewaffneten Konflikts glaubhaft darstellt und dazu noch in einem Science-Fiction Szenario verpackt, das der Inszenierung sehr gut tut. Leider beschränkt sich die episch-tragische Inszenierung nur auf Killzone 1 – 3, während die Ableger etwas schwächeln und Shadowfall eine gewisse Identitätskrise durchlebt.

Spielerisch gehören die Teile 2 & 3 zu den besten Shootern, die ich jemals gespielt habe, während Teil 1 durch sein hervorragendes Feedback glänzt, was das große Waffenarsenal betrifft. Bei Shadowfall habe ich gemischte Gefühle, weil das Spiel als Stealth-Game hervorragend gewesen wäre, sich jedoch nur zu gern der Action der Vorgänger hingibt, was sehr schade ist, wenn man das Setting berücksichtigt. Zu den beiden mobilen Ableger kann ich nichts schreiben, aber das ist wahrscheinlich auch besser so.

Gesamt betrachtet ist Killzone eine der besten Shooter-Reihen, die ich jemals gespielt habe und ein wahres Aushängeschild der Playstation. Auch wenn die Spiele so manche Schwäche aufweisen, sind die qualitativ sehr gut und erzählen von einem gigantischen Krieg, in dem kaum Platz für Helden ist, der jedoch umso mehr für Kampfgeist, Mut und den Willen, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

Das wars, Türchen nummer 5. Morgen wird es dann wesentlich positiver und ich habe etwas für euch!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 4: Der beste Taktik-Shooter

Es gab mal eine Zeit, da hat EA wirklich großartige Spiele gepublished. Freedom Fighters von IO Interactive (Hitman, Hitman, Hitman, Hitman und irgendwann mal Kane & Lynch) gehört zu diesen Spielen. Das fängt bereits bei einer simplen, aber genialen Story an. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stieg die UdSSR in den Rang der Supermacht auf und eroberte weite Teile der Welt. Die USA stehen mit dem Rücken zur Wand und sind einer Invasion quasi schutzlos ausgeliefert. Man übernimmt die Rolle des Klempners Christopher, der Zeuge der Invasion in New York ist und unfreiwillig zum Widerstand stößt. Bald etabliert er sich als Anführer der Rebellion gegen die Sowjets und wird zum Symbol der Freiheit.

Die große Stärke von Freedom Fighters liegt im Gameplay, das dem Genre der Third-Person zugehörig ist. Anders als andere Vertreter des Genres muss man sich jedoch den Gegnern nicht einzeln stellen, sondern kann Verbündete rekrutieren. Dabei schwankt die Größe des Teams je nach „Level“ des Spielers. Im Level steigt man auf, wenn primäre und sekundäre Missionsziele erfüllt sind. Außerdem wirkt sich die Reihenfolge, in denen man Missionen abschließt, auf den Spielfluss aus, was eine gewisse Freiheit erlaubt, da man so die Missionen der jeweiligen Kapitel frei spielen und somit Boni sammeln kann, wie zerstörte Stellungen des Feindes oder Ähnliches.

Lobend erwähnen muss man auch die K.I. von Feinden wie Verbündeten. Diese agiert sehr logisch und passt sich Großteils dem Verhalten des Spielers an. So suchen die Feinde Deckungen auf, werfen Granaten, um Stellungen zu sprengen, oder sammeln sich, um frontal zu attackieren. Die K.I. Gefährten helfen besonders auf den höheren Schwierigkeitsstufen und unterstützen mit vollem Einsatz den Spieler.

Alles in allem ist Freedom Fighters für mich der beste Taktik-Shooter aller Zeiten und es ist eine Schade, dass dieses Spiel nie seinen Weg auf moderne Systeme gefunden hat. Es kommt viel zu selten vor, dass der Spieler auch auf taktischer Ebene gefordert wird. Zumindest im Shooter-Genre.

Das war das vierte Türchen des Adventskalenders. Wir lesen uns morgen wieder, wenn wir erneut Shooter behandeln.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 3: Das beste Stealth Spiel …

Ist für mich Thief: Deadly Shadows, der dritte Dark Project Teil, obwohl ich die Hitman Spiele sehr gern habe. Dabei ist es weder die Handlung, welche wunderbare Charaktere bietet, noch das Gameplay mit seinen Missionen, die einen hohen Wiederspielwert haben, sondern die Atmosphäre des Spiels. Selten bin ich so sehr in eine Spielwelt gesogen worden und habe ich mich so häufig vor den dunklen Geheimnissen jener Welt gefürchtet. Die Stadt ist hervorragend in Szene gesetzt und jeder Stadtteil wirkt düster, unheimlich, geheimnisvoll, was natürlich auch der Nacht geschuldet ist. Als Dieb ist man schließlich selten tagsüber unterwegs. Dazu kommt eine äußerst düstere Mythologie von einer Hexe, die Kinder stiehlt. Man hört von ihr immer wieder und wenn man sie schlussendlich trifft, werden die Straßen der Stadt mit Blut getränkt …

Den Climax in puncto Atmosphäre bietet für mich das ehemalige Waisen/Irrenhaus bzw. die Wiege, welche man im Laufe des Spiels besuchen muss. Eine so dichte und gruselige Atmosphäre habe ich bisher in keinem anderen Spiel erlebt. Außerdem ist die Struktur der Mission äußerst gelungen und je tiefer man ins Gebäude vordringt, umso schlimmer wird alles.

Aus diesem umfassenden Grund, der Atmosphäre, ist Thief: Deadly Shadows ist für mich das beste Stealth-Spiel aller Zeiten und übertrumpft andere Genrevertreter mit mehr Stärken um Längen. Schließlich ist es die intensive Narrative, die dieses Spiel so sehr hervorhebt.

Das war also Türchen Nummer drei des Adventskalenders. Wir lesen uns morgen wieder, wenn es taktischer wird!

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 2: Die beste Shooter-Reihe (1) …

Ist für mich Wolfenstein von Machine Games. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit, da es insgesamt fünf Shooter-Reihen gibt, die ich sehr mag und daher ist dieser Beitrag auch der Auftakt zu einer Reihe in einer Reihe. Zurück zu Wolfenstein. Diese Reihe ist für mich aus vielen Gründen besonders, allerdings gibt es drei herausragende Merkmale, die dieses Franchise so genial machen.

Die moderne Wolfenstein-Reihe entführt uns in eine alternative Zeitlinie, in welcher die Nazis den Zweiten Weltkrieg gewonnen und weite Teile der Welt unter ihre Kontrolle gebracht haben. In kaum einem anderen Werk mit einer ähnlichen Thematik wird ein so intensives world building betrieben wie hier. Es wird nicht einfach gesagt „die Nazis beherrschen die Welt“, sondern auch sehr viel mit dieser Welt angestellt. In den Spielen findet man Dokumente, Schallplatten, Kassettenaufzeichnungen und vieles mehr, die diese Welt weiter vertiefen und alternative Entwicklungen aufzeigen, die quasi als eingedeutschte Variaten zur realen Welt fungieren. Ein Beispiel wäre das „Wolfenstein Tetris“ mit dem treffenden Namen „Ziegelturm“, oder die hippe Band „Die Käfer“ (statt den Beatles).

Nazis als Feindbild sind nichts Neues, aber die Wolfenstein Spiele von Machine Games bieten genug Gegenspieler, die wirklich hassenswert sind. Ein gutes Beispiel ist Frau Engel aus Wolfenstein 2, die man auf Grund ihrer abscheulichen Persönlichkeit mit Freuden hasst. Generell wird das Feindbild Nationalsozialist in den modernen Wolfenstein Spielen äußerst glaubhaft dargestellt und man merkt deutlich, wem die Rolle des Feindes auf den Leib geschneidert wurde. Im krassen Gegensatz steht die fast schon panische Furcht der Nazis vor Serienheld B. J. Blascowicz, der ohne Gnade im Alleingang das dritte Reich auseinander nimmt.

Die modernen Wolfenstein Spiele kombinieren klassische Shooter Elemente mit modernen Spielmechaniken. Rüstung und Heilgegenstände müssen stückchenweise aufgenommen werden und vollständige 100% Medipacks sind sehr rar. Auch die Waffenführung erinnert stark an alte Klassiker, jedoch sind moderne Mechaniken, wie ein geringerer Rückstoß, spürbar. Allgemein fühlen sich die Waffen sehr gut an und es macht Spaß, das gigantische Arsenal dieses Franchise auszuprobieren.

Kurz und knapp gehört die moderne Wolfenstein Serie zu den besten Shooter-Reihen, die ich in den letzten Jahren gespielt habe und ich bin gespannt, wie sich dieses Fracnhise noch entwickeln wird! Das war das zweite Türchen und wir lesen uns morgen, wenn es heimlicher wird.

Der Adventskalender auf DerStigler | Tür 1: Der beste Nerdfilm ist …

Meiner Meinung nach Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt. Das liegt an mehreren Punkten.

Erstens hat dieser Film eine simple, aber verdammt unterhaltsame und überdrehte Handlung, der es Spaß macht zu folgen, sofern man sich darauf einlässt. Dazu kommen nicht nur viele „Nerd“-Referenzen, sondern auch der generelle Aufbau, wie in einem Videospiel und die einzelnen „Ex“-Freunde von Scott Pilgrims Herzensdame stellen so die Bossgegner ihrer jeweiligen Level dar.

Der Film selbst nimmt sich kein Stück ernst und gefällt gerade deshalb. Dazu kommt eine Liebesgeschichte, die ebenfalls durch Überspitzung, aber auch etwas Zuckerguss glänzt. Ergänzt wird das Gesamtpaket durch einen tollen Cast und einen grandiosen Soundtrack, der auch perfekt zu den Kampfszenen passt.

Wer also noch nie etwas von dieser unterhaltsamen Comicverfilmung gehört hat, sollte dies schleunigst nachholen, da der Film auch gleichzeitig ein erfrischender Vertreter seines Genres ist in einer Zeit, die von kostümierten Helden dominiert wird.

Das war das erste Türchen des Adventskalenders. Wir sehen uns morgen wieder, wenn es wesentlich ernster wird.

Im Hohen Gras | Review [All Hail to the King #15/ Die Netflixers #9/ Masters of Horror(?) #8]

Willkommen zu einem ganz besonderen Beitrag. Im Hohen Gras ist eine tolle Kurzgeschichte von Stephen King & Joe Hill aber auch eine interessante Filmumsetzung der Geschichte. Da dies aber auch ein Netflix Original ist, ist diese Rezension ein Crossover der Formate Netflixers, All Hail to the King und Masters of Horror!

Weiterführende Übersichtsseiten:

Masters of Horror

All Hail to the King

Die Geschwister Becky & Cal sind auf dem Weg nach San Diego, da Becky ihr Baby abtreiben möchte. Als die beiden bei einer alten Kirche halten für eine Pause hören sie aus einem nahen hohen Grasfeld Hilferufe. Ein Junge namens Toben hat sich im hohen Gras verirrt und kommt nicht mehr raus. Die Geschwister machen sich auf die Suche nach dem Jungen ins hohe Gras, merken aber schon bald das hier irgendwas nicht stimmt. Das Gras lässt einen nicht mehr frei …

Ich mag das Konzept und besonders die Mystik, welche im Film aufgebaut wird. Dazu kommt der Umstand, dass zwar viel erklärt wird im Laufe der Handlung aber dies eher Stück für Stück und nicht in einem großen Twist. Leider hat der Film ein Problem mit der Spannungskurve und in seiner Erzählstruktur, da das Werk wegen der eher kurzen Vorlage zum Schluss hin arg gestreckt wird.

Trotz eines interessanten Aufbaus im Hintergrund, schafft es der Film nicht sein volles Potenzial auszuschöpfen und wird knapp nach der Hälfte langatmig, was es schwer macht, bis zum trotzdem gut inszenierten Finale durchzuhalten.

Dem Gegenüber steht ein toller Cast und eine dichte Atmosphäre die besonders in der ersten Hälfte des Films sehr zu unterhalten weiß aber leider an der bereits erwähnten Langatmigkeit krankt. Was die Besetzung angeht, gibt es zwar niemanden den man besonders loben kann, aber es sticht auch niemand nach unten hin aus.

Alles in allem ist im hohen Gras eine solide Stephen King Verfilmung, die leider an diversen Problemen krankt, aber kein totaler Ausfall ist. Eine kürzere Laufzeit hätte dem Film definitiv gutgetan und der Langatmigkeit entgegengewirkt. Trotz allem verwendet der einige nette Details und baut eine dichte Atmosphäre auf, was die Wertung lesenswert- rechtfertigt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Until Dawn Erfahrung | Gedankenspiel [Masters of Horror #7]

Ich bin ein großer Fan von B-Movies und Until Dawn ist, ebenso wie Man of Medan, eine Zelebrierung des B-Movie/Teeny-Slasher Genres. Wie bereits im Man of Medan Beitrag erwähnt gehört Until Dawn zu meinen liebsten Playstation 4 Spielen und halte diesen Teil für außergewöhnlich im Genre des interaktiven Films. Was dieses Spiel so hervorhebt, erzähle ich euch jetzt!

Zuerst noch ein paar trockene Fakten und Trivias. Until Dawn wurde im Jahr 2012 für die Playstation 3 als Spiel mit Fokus auf die Move-Steuerung angekündigt, danach wurde es jedoch schnell ruhig um den Titel. Relativ überraschend wurde das Spiel schließlich für die Playstation 4 angekündigt ohne Bewegungssterung. Als Entwickler zeigt sich Supermassive Games verantwortlich, die auch Hidden Agenda und Man of Medan entwickelt haben. Die verwendete Engine ist die Umbra3, welche auch für Killzone: Shadow Fall verwendet wurde.

Im Jahr 2014 treffen sich die Freunde Sam, Josh, seine Zwillingsschwestern Hannah und Beth, Jessica, Emily, Matt, Ashley sowie Chris zu ihrem alljährlichen Winterausflug in der Berghütte in den Blackwood Pines auf Mount Washington. Wegen eines grausamen Streichs kommt es zu einer Tragödie in deren Zuge die Schwestern Hannah und Beth spurlos verschwinden.

Ein Jahr später trifft die restliche Truppe erneut zusammen, da Josh seine Clique in die Berghütte eingeladen hat. Die anfangs idyllische Atmosphäre weicht immer weiter einer düsteren Atmosphäre. Scheinbar ist die Gruppe nicht allein in den Blackwood Pines. Etwas Böses treibt sein Unwesen auf diesem Berg und fordert Opfer …

Until Dawn kombiniert das Genre des Teenie-Slashers mit paranormalem Horror und legt dabei einen großen Fokus auf die Interaktion zwischen den Hauptfiguren. Storytechnisch ist Until Dawn ebenso wie der geistige Nachfolger Man of Medan eine Zelebrierung der klassischen B-Movies und verwendet auch mehrere Stereotypen des Horrorgenres wie die Schlampe, die Zicke, den Sportler oder den (etwas) nerdigen Streber. Fast schon konträr ist der Bruch mit anderen gängigen Klischees wie dem Tod des Afroamerikaners als ersten aus der Gruppe oder der genretypischen Sexszene.

Das Hauptmerkmal von Until Dawn ist das Gameplay, dass den Schmetterlingseffekt thematisiert. Dieser Effekt besagt das kleinste Aktionen bereits Reaktionen ungeahnten Ausmaßes annehmen können. Mit dieser Eigenschaft gehört Until Dawn zu den verzweigtesten Videospielen der modernen Zeit und übertrumpft sogar die Quantic Dream Spiele, welche ja bereits für ihren enorm hohen Wiederspielwert und der verwinkelten Spielstruktur bekannt sind.

Im Endeffekt handelt sich bei Until Dawn um einen Genremix aus Surival Horror, interaktiven Film und Action-Adventure, in dem man abwechselnd verschiedene Charaktere steuert, deren Primärziel das Überleben ist. Jede Aktion des Spielers beeinflusst den weiteren Spielverlauf, was Abwechslung beschert und dank verschiedener Enden zu mehreren, unterschiedlichen Spielverläufen motiviert. Selbstverständlich gibt es ein paar Sammelaufgaben die einerseits die Spielwelt vertiefen und andererseits den Spielverlauf marginal beeinflussen.

Das Gameplay gehört zu den größten Stärken von Until Dawn und weiß den Spieler zu motivieren unterschiedliche Lösungsansätze zu probieren, um möglichst alle Hauptfiguren am Leben zu erhalten.

Optisch war Until Dawn im Jahr 2016 eine Offenbarung und zeigte die Möglichkeiten der aktuellen Konsolengeneration. Details des „Urspiels“ für die Playstation 3 waren noch erkennbar, wurden jedoch technisch massiv aufgebessert. So wurden die Charaktermodelle durch hochwertiges Motion Capturing mit namhaften Schauspielern wie Rami Malek und Hayden Panettiere erschaffen, was auch gleichzeitig eine realistische Darstellung von Emotionen ermöglicht. Weiters ist das Schauspiel der Hauptfiguren äußerst hochwertig und hebt die Qualität des Genremix noch weiter heraus. Nicht nur optisch, sondern auch inszenatorisch gehört Until Dawn zu den besten interaktiven Filmen. Nach einem Prolog der die Grundprämisse skizziert und die Hauptfiguren grob etabliert folgt das Hauptspiel, in dem die Figuren vertieft werden und sich der Horror langsam auf drei Ebenen aufbaut. Until Dawn baut seinen Horror auf einer physischen, einer psychologischen und einer paranormalen Ebene auf die sich im Verlauf des Spiels immer mehr vermischen und mit diversen Jump Scares garniert werden. Durch die weite Verzweigtheit der Entscheidungen des Spielers ändert sich auch der Spielverlauf mit jedem Durchgang und dann gibt es noch den Psychologen. Wie im aktuellen Man of Medan gibt es eine externe Figur, die mit dem Spieler direkt interagiert und seine Handlungen analysiert. Dieses Feature ist auch nach 4 Jahren immer noch genial und vertieft die Spielerfahrung ungemein erweitert.

Zusammengefasst ist Until Dawn eine einmalige Erfahrung, dank eines interessanten Genremix, sowohl auf erzählerischer als auch auf spielerischer Ebene. Wie jeder interaktive Film baut, auch Until Dawn auf eine eigene Identität, die klar erkennbar ist und durch die Nutzung verschiedener Elemente sowie Mechaniken, von denen einige bis heute Einzigartig beziehungsweise herausragend sind, erschaffen wird. Auch nach vier Durchläufen habe ich immer noch nicht alles im Spiel gesehen und es ist wirklich gigantisch, wie umfangreich dieser Titel ist. Der Wiederspielwert ist enorm und das Schmetterlingseffekt-System zeigt auf, wie verwinkelt ein Horrorspiel sein kann. Was Until Dawn aber auch so hervorhebt, ist die Mischung aus Film und Videospiel, da kaum ein interaktiver Film so viel Gameplay bietet und abseits der Quick-Time-Events viel Spielraum zu erkunden bietet, um die unterschiedlichen Schauplätze zu erkunden. Selbstverständlich ist dies auch perfekt für die Entwickler, um Grafik-Muskeln spielen zu lassen und zu zeigen, wie atmosphärisch man ein Spiel präsentieren kann.

Für mich ist Until Dawn nicht nur ein besonders spielenswertes Videospiel, sondern auch ein Aushängeschild der PS4 in puncto Qualität sowie ein moderner Klassiker des Horrorgenres aber auch des interaktiven Films. Daher verzeiht man auch gern kleinere technische Fehler in der Optiker oder gelegentliche Freezes. Wer eine Playstation 4 hat, sollte Until Dawn auf jeden Fall spielen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

H. P. Lovecrafts – Der Hund und andere Geschichten | Gedankenspiel [Masters of Horror #6]

Es war nur eine Frage der Zeit bis Großmeister H. P. Lovecraft seinen Weg in dieses Special finden wird. Heute geht es mir um den Manga Der Hund und andere Geschichten, in dem Mangaka Gou Tanabe sich an drei Geschichten des Altmeisters versucht und diese in bebildeter Form umsetzt.

An dieser Stelle ein großes DANKE an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

DER TEMPEL

Ein deutsches U-Boot befindet sich auf einer Mission im Atlantischen Ozean. Als die Mannschaft eines Tages einen Toten findet, der eine Figur bei sich trägt, welche vom Kapitän „gestohlen“ wird, beginnt der Horror. Kurz nachdem die Mannschaft den Toten über Bord wirft, breitet sich allmählich ein gewisser Wahnsinn aus der die Mannschaft nach und nach dahinrafft, bis nur noch der Kapitän übrig ist, der schließlich einen Tempel in den tiefen des Meeres findet. Als alle Lichter ausgehen erwacht das Leuchten des Meeres …

Der Tempel ist weniger eine Horrorgeschichte, sondern mehr eine Dark Fantasy Geschichte wie man sie ebenfalls aus dem Werk H. P. Lovecrafts kennt. Was die Geschichte auszeichnet, ist ein langsamer Aufbau des Schreckens, der sich zu einem rätselhaften Finale steigert. Das Unbekannte und die Macht von Dingen, die wir nicht kennen wird hier sehr gut thematisiert.

Der Zeichenstil ist sehr stimmig und passt perfekt zum Tempel unbekannten Ursprungs und den Geheimnissen welche die Tiefen des Ozeans hüten. Den Figuren werden viele Emotionen eingehaucht und besonders Schreck, Angst und markerschütternde Furcht wird glaubhaft dargestellt.

Zusammengefasst die Der Tempel eine äußerst stimmungsvolle Geschichte mit wunderbaren Zeichnungen.

DER HUND

In eine andere Kerbe schlägt dagegen die zweite Geschichte Der Hund.

Zwei Freunde und Forscher im Bereich des Okkulten plündern eines Nachts ein Grab auf einem Friedhof in den Niederlanden. Dabei findet das Duo eine kleine Figur aus Jade. Ihre nächtliche Aktivität wird von einem Heulen begleitet, dass nicht von dieser Welt zu stammen scheint. Zurück in ihrer Heimat wird den beiden schnell klar, dass ihnen etwas monströses gefolgt ist. Ein namenloses Grauen, das jene heimsucht, welche die Figur bei sich tragen. Als kurz darauf einer der beiden Freunde stirbt, wird dem Überlebenden klar, dass die Statue zurückmuss an den angestammten Platz …

Der Hund entspricht eher einer klassischen Horrorgeschichte. Die Handlung steigt recht schnell in den Schrecken ein und baut diesen zügig aus, was der Atmosphäre guttut, sowie der Langatmigkeit entgegenwirkt die Lovecraft Geschichten gerne haben.

Ein großes Lob muss ich der optischen Gestaltung der Geschichte aussprechen. Diese geht häufig konträr mit den Bildern, die ich beim Lesen der Erzählung im Kopf hatte aber besonders das Monster sieht ziemlich furchteinflößend aus, wenngleich mir hier das Lovecraft-artige fehlt. Ich hatte bei der Bestie immer einen völlig monströsen und deformierten Hund im Kopf, aber die Beste im Manga ist sehr stimmig.

Allgemein ist die Geschichte ebenfalls sehr stimmig und Szene gesetzt worden und besonders die beiden Szenen auf dem Friedhof sind die optischen Highlights.

STADT OHNE NAMEN

Zum Abschluss die leider schwächste der drei Geschichten. Mit Stadt ohne Namen widmet sich Mangaka Gou Tanabe erneut einer Dark Fantasy Geschichte.

Ein Forscher entdeckt mitten in der arabischen Wüste eine legendäre, verlassene Stadt. Für die Menschen Arabiens ist diese Stadt tabu, da von ihrer nur Unheil ausgeht. Keiner weiß, wer sie erbaut hat oder wie die Bewohner dieser Stadt hießen. Während der Erkundung der Stadt lüftet der Forscher das Geheimnis der Stadt, was mehr ist als er jemals wollte …

Ich mag das Grundthema von Stadt ohne Namen aber wie bereits in der Kurzgeschichte weiß auch der Manga nur bedingt eine Spannungskurve zu überzeugen. Das Highlight ist erneut der äußerst stimmige Zeichenstil, der besonders zum Schluss hin die Mystik der namenlosen Stadt hervorhebt, aber gleichzeitig auf eine unheimliche Atmosphäre setzt, die sich von klassischen Horror Lovecrafts entfernt.

Alles in allem ist dieser Manga perfekt für Fans von Lovecraft Grusel/Fantasygeschichten, stimmigen Zeichnungen und Horrormanga im Allgemeinen. Die drei Geschichten wirken in bebildeter Form genauso gut wie in reiner Textform und sind dank des hervorragenden Stils von Gou Tanabe noch einen Tick stimmungsvoller.

Ich vergebe für Der Hund und andere Geschichten die Wertung lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Operation: Overlord (Film) | Review [Masters of Horror(?) #5]

Ein Film, der mich seit dem ersten Trailer abgeschreckt hat, ist Operation: Overlord, basierend auf dem gleichnamigen Comic. Vor einigen Tagen habe ich den Film dank Amazon Prime gesehen und dieser Genremix hat mich echt überrascht.

Der Film spielt im Jahr 1944. Am Abend vor der Operation Overlord, der großen Landungsmission, im Zweiten Weltkrieg, wird das Flugzeug eines Vorkommandos hinter den feindlichen Linien abgeschossen. Die vier Überlebenden des Absturzes begeben sich in ein nahegelegenes Dorf, um ihre Mission, einen Funkturm zerstören, nachzukommen. Als die Truppe das Dorf erreicht findet sie ein geheimes Labor in dem die Nazis an Supersoldaten experimentieren. Ein knallharter Überlebenskampf im Feindesland beginnt …

Operation: Overlord ist wahrscheinlich der hochwertigste B-Movie aller Zeiten. Die Geschichte liegt irgendwo zwischen Wolfenstein und Resident Evil, was bedeutet, dass die Handlung ebenso trashig, wie unterhaltsam ist und zu unterhalten weiß.

Was man dem Film zugutehalten muss ist der Irrsinn, den Operation: Overlord wie ein Aushängeschild vor sich her trägt. Das eigentlich ernste Setting des Zweiten Weltkriegs wird durch den Zombie-Body-Horror angenehm aufgelockert und was eigentlich kontraproduktiv sein sollte trägt zu einer eigenwilligen Atmosphäre bei, die durchaus spannende Momente bietet. An manchen Stellen ist Operation: Overlord auch durchaus gruselig, wobei die Action klar im Fokus steht.

Der Cast weiß ebenfalls zu gefallen und besonders Pilou Asbaek als Hauptsturmführer Wafner liefert eine solide Performance ab, die das Feindbild der Nazis so glaubhaft darstellt, dass das Wolfenstein Franchise stolz wär.

Wie bereits erwähnt setzt Operation: Overlord auch auf Body-Horror und dieser wird äußerst plastisch in Szene gesetzt. Dazu entsteht auch ein gewisser Ekelfaktor, was die Qualität der Effekte nochmals unterstreicht.

Alles in allem hat mich Operation: Overlord positiv überrascht, wenngleich der Film das Aushängeschild des modernen B-Movies ist. Edeltrash wechselt sich mit Qualität ab und ergibt einen Film, der zu unterhalten weiß aber auch gleichzeitig seinen Irrsinn stolz vor sich her trägt.

Ich vergebe für Operation: Overlord die Wertung sehenswert-, da der Film für eine spezielle Zielgruppe zu empfehlen ist, die sich mit Werken wie Resident Evil oder Wolfenstein besonders anfreunden können.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Warum Resident Evil nicht sterben kann! | Gedankenspiel [Masters of Horror #4]

Achja Resident Evil, die wohl ikonischste und langlebigste Serie unter den Horrorspielen. Seit über 20 Jahren „beglückt“ uns Capcom mit unterhaltsamen Spielen, die ein gigantisches Universum erschufen, aber eine eigentlich trashige und sehr klischeebehaftete Rahmenhandlung erzählen.

Warum kann diese Reihe aber, trotz teils schlechter, teils fragwürdiger, Spiele einfach nicht sterben? Nun dies lässt sich simpel beantworten und liegt der große Vorteil von Resident Evil in den Eigenschaften Variation, Evolution und Neuinterpretation. Um dies zu erläutern, muss ein Umstand klar sein; die Kernreihe des Franchise besteht aus Trilogien, die im Laufe der Zeit erweitert wurde.

Hier sei auch angemerkt, dass die Trilogien inkl. erweiternde Spiele immer einen anderen Fokus gesetzt haben.

Die klassische Trilogie umfasst Resident Evil 1, 2, 3 und wurde mit Code Veronica & Zero weiter vertieft. Hier liegt der Fokus mehr auf dem Survival-Horror und Rätsel Aspekt während Teil 3 schon etwas action-lastiger wurde.

Danach kam die Action-Horror Trilogie mit den Teilen 4, 5 & 6 wobei Teil 4 immer noch starke Elemente der klassischen Teile beinhaltet, während Teil 5 & 6 die Action in den Fokus rückten. Auch wenn ich von dieser Entwicklung überhaupt kein Fan bin, ist es die logische Entwicklung der Reihe. Die Spin-off’s Revelations 1 & 2 waren ebenfalls actionreicher, während das Resident Evil 2 Remake den momentanen Höhepunkt der Serie darstellt, weil das beste aus beiden Trilogien übernommen wurde.

Aktuell befindet sich die Serie in der „narrativen“ Trilogie, die mit dem Backwood-Survival-Horror-Spiel Resident Evil 7 begründet wurde. Wie sich diese Trilogie in Zukunft entwickeln wird, ist ungewiss aber ich bin ein großer Fan der Ego-Perspektive und der Rückkehr klassischer Elemente wie dem Ressourcenmanagement oder dem knappen Inventar.

Neben der Kernreihe gibt es eine Vielzahl an Ablegern, die teils völlig andere Richtungen einschlagen oder gleich zu Deviraten, die jedoch heute keine Bewandtnis haben. Die Outbreak Spiele gingen mehr in Richtung Action-Adventure und versuchten Horror, Action und Adventure-Elemente zu kombinieren, was auch sehr solide funktionierte, dank vieler Hauptfiguren mit unterschiedlichen Fähigkeiten.

Eine völlig andere Richtung schlugen die Light Gun-Shooter Reihen Umbrella Chronicles und Survivor ein, welche eher an Arcade-Spiele wie House of the Dead angelehnt sind. Operation Racoon City war der klägliche Versuch eines Third-Person-Shooters und Umbrella Corps war/ist ein Online-Shooter, über den jedoch niemand spricht, was mich überhaupt nicht überrascht.

Dazu kommen einige Handheld Spiele und unzählige Ports sowie Remastered (seltener Remakes) damit auch wirklich jeder in den Genuss der wichtigsten Teile kommen kann.


Die Resident Evil Spielereihe bietet eine große Spielepalette in unterschiedlichen Genres mit und unterschiedlichen Fokussen. Wann immer ein Konzept nicht mehr wirklich funktioniert hat, wurde die Reihe weiterentwickelt oder hat sich selbst neu erfunden. Selbstverständlich haben nicht alle Experimente funktioniert ABER eines hat uns Capcom mit Resident Evil (und seinen zahlreichen Deviraten) gezeigt: Vielfalt und Abwechslung sind etwas Gutes, da besonders das Horrorgenre spielerisch wie erzählerisch öfters Gefahr läuft in eine gewisse Monotonie abzurutschen. Auch wenn nicht jedes Resident Evil ein Meisterwerk ist, so gibt es einige herausragende Titel in dieser Reihe und einen gewissen Charme versprüht jedes Resident Evil, ganz gleich wie trashig es am Ende des Tages ist.

Ich kenne keine andere Spieleserie, die es geschafft hat sich immer wieder neuzuerfinden und dabei gleichzeitig öfters neu erfindet. Ich bin gespannt, wie sich das Franchise in den kommenden Jahren entwickeln wird und ob es Capcom weiterhin gelingen wird die Serie vom Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit zu bewahren.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Bei Interesse verlinke ich euch weitere Beiträge zum Thema Resident Evil sowie den angesprochenen Deviraten:

Resident Evil 0 Review

Resisent Evil 1 (Remake) Review

Resident Evil 2 Remake Review

Resident Evil 4 Review

Resident Evil 6 Trauma

Resident Evil 7 Review

Exkurs: Resident Evil Devirate

Die Man of Medan Erfahrung | Gedankenspiel [Masters of Horror #3]

Until Dawn ist eines meiner liebsten Videospiele der Playstation 4 Ära. Kein Wunder also, dass meine Erwartungen zu Man of Medan, dem aktuellen Projekt des Studios Supermassive Games dementsprechend groß waren. Warum Man of Medan in gewissen Punkten seinen geistigen Vorgänger übertrifft, aber ihm auch gleichzeitig unterliegt, will ich heute erklären.

Selbstverständlich könnt ihr mir eure Meinungen und Sichtweisen zu diesem interaktiven Film in die Kommentare schreiben.


Man of Medan ist der erste Teil der The Dark Pictures Anthologieserie, einer Reihe von Videospielen des Entwicklers Supermassive Games, die interaktive Gruselgeschichten erzählen aber dabei unabhängig voneinander sind.


Vier Amerikaner, die beiden Brüder Alex & Brad, Julia (Alex Freundin) und ihr Bruder Conrad machen einen Tauchausflug in den Südpazifik. Auf dem gemieteten Boot The Duke of Milan steht die Gruppe unter dem „Kommando“ von Félicité DuBois. Als die Truppe mit ein paar einheimischen Fischern aneinandergrät werden die 5 jungen Erwachsenen und die Fischer im Zuge eines Sturms an das Geisterschiff „Ourang Medan“ gespült. Die schlimmsten Alpträume der Truppe werden auf dem Schiff wahr und die fünf Hauptfiguren müssen einen Weg runter vom Schiff finden, überleben und gleichzeitig die „Entführer“ überwinden.

Ein harter Kampf beginnt bei dem die Grenzen zwischen Realität und Horrorvisionen immer weiter verschwimmen …


Erzählerisch baut Man of Medan eine extrem dichte Atmosphäre auf, die Until Dawn in nichts nachsteht, und setzt dank der engen Gänge des Schiffs auf eine gewisse Isolation. Die Hauptfiguren und somit auch der Spieler können dem Schrecken des Schiffs nur schwer entkommen. Im späteren Verlauf verschwimmen auch die Grenzen zwischen Realität und den paranormalen Erscheinen, was Man of Medan eine starke Surrealität einbringt. Atmosphärisch und erzählerisch weiß Man of Medan über weite Strecken definitiv zu gefallen!

Dem Gegenüber steht der Umstand, dass man den Twist, sprich, was es mit dem Horror aufsich hat, relativ früh erahnen kann. Hier hätten die Autoren gern den Spieler mehr im dunklen lassen können, um selbst die Antworten finden zu können, was aber auch nicht wirklich nötig gewesen wäre. Zu viel Exposition in einer Gruselgeschichte raubt dem Werk einen Teil oder die komplette Mystik. In Man of Medan geschieht dies nur teilweise danke mehrere Kniffe, die auch bereits im geistigen Vorgänger gab.

Da hätten wir den Kurator, der sich als übergeordneter, externer Erzähler zu Wort meldet und den Spieler in kryptischen Botschaften über sein Spielverhalten informiert. Zur Handlung trägt diese Figur nur indirekt etwas bei, aber ähnlich wie der Psychologe in Until Dawn regt auch diese Figur zum Hinterfragen der Aktionen des Spielers an.


Ein weiterer Kniff liegt im Gameplay. Der Schmetterlingseffekt aus Until Dawn wurde übernommen aber an das neue Spiel angepasst und aufgeteilt. Nun wird die Handlung sowohl von Aktionen als auch von Eigenschaften der Hauptfiguren beeinflusst, wobei die Aktionen mehr Gewicht haben als die Eigenschaften. Ergänzend dazu kann man schicke Gemälde finden die Vorahnungen auf mögliche Ereignisse gewähren. In meinem Durchlauf ist keine einzige Vorahnung eingetroffen, was mich zur nächsten Stärke des Spiels bringt: Wiederspielwert. Wie so ziemlich alle Vertreter des interaktiven Films/FMV Genres bietet auch Man of Medan einen hohen Grad an Wiederspielbarkeit und lädt zu mehreren Durchläufen mit unterschiedlicher Spielweise ein. Somit bietet das Spiel neben einer Langzeitmotivation, als Kontrast zur recht kurzen Spielzeit, auch eine gewisse Motivation für Achievmentjäger.

Was Man of Medan jedoch über den Klee hebt, sind die drei Spielmodi. Man kann das Spiel ganz klassisch allein Spielen oder zu zweit in einem Online-Coop ODER zu fünft im Filmabend-Modus. Im letztgenannten Modus können bis zu fünf Personen eine Figur wählen und das Gamepad wird dann entsprechend herumgereicht, was ich für eine unfassbar gute Idee halte. Es ist auch dieser Modus der mich an Hidden Agenda, auch von Supermassive Games, erinnert.

Der hohe Wiederspielwert, in Kombination mit den unterschiedlichen Spielmodi macht den größten Reiz an Man of Medan aus und dank der kurzen Spielzeit bleibt auch die Langzeitmotivation erhalten.


Wenn es um die Technik von Man of Medan geht, muss ich allerdings etwas nörgeln, wenngleich es auf hohem Niveau ist. Die optische Inszenierung in Kombination mit der Soundkulisse funktioniert hervorragend, was durch die bereits erwähnte Isolation gesteigert wird.

Allerdings ist die Darstellung des Wassers nicht immer hübsch geglückt, man muss jedoch einräumen, dass die Darstellung des flüssigen Elements für jeden Entwickler ein großes Problem darstellen kann. Was jedoch sehr gefällt sind die menschlichen Figuren und die Monster, die mit ziemlicher Sicherheit durch hochwertiges Motion Capturing dargestellt werden.


Alles in allem ist Man of Medan eine gelungene Erfahrung und ein weiterer gelungener Vertreter des interaktiven Films. Das Spiel kommt nicht ganz an die Klasse seines Vorgängers heran, weißt jedoch bei gewissen Aspekten einen besseren oder weiterentwickelten Einsatz auf.

Ich kann das Spiel auf jeden Fall weiterempfehlen und freue mich darauf in Kürze Until Dawn näher beleuchten zu können.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein Blick auf den Zombiefilm | Gedankenspiel [Masters of Horror #2]

Ein ebenso altes wie ehrwürdiges wie trashiges Subgrenre des Horrorfilms ist der Zombiefilm. Diese Art des Horrorfilms arbeitet mit einer Urangst der Menschheit und dem Tod/Zerfall des menschlichen Körpers sowie der Rückkehr der Verstorbenen in den Kreis der Lebenden. In Kombination mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen wird diese schrecklich, faszinierende Angst immer wieder neu aufgearbeitet. Im heutigen Beitrag möchte ich euch in die Geschichte dieses alten Subgenres mitnehmen und die diversen Untergruppen näherbringen.


Lasst uns zuerst die beiden grundlegenden Ausrichtungen des Horrorfilms beleuchtet und wie sich der Zombiefilm einfügt. Primär arbeiten Horrorfilme mit zwei Arten der Bedrohung:

  1. Der Horror endet mit dem biologischen Tod der Bedrohung: Dies betrifft beispielsweise Tierhorrorfilme oder Hybriden mit Thriller-Elementen.
  2. Der Horror beginnt mit dem biologischen Tod der Bedrohung: Dies betrifft Filme mit metaphysischem Ansatz wie The Grudge oder Poltergeist.

Der Zombiefilm lässt sich primär in die zweite Sparte einordnen, da besonders in frühen Zombiefilmen die Untoten durch schwarze Magie erschaffen wurden. Allerdings wurde mit der Einführung des Zombievirus quasi ein weiteres Subgenre geschaffen, und zwar der Infiziertenfilm.

Ganz simpel ausgedrückt:

Der Zombiefilm beginnt im Regelfall mit dem biologischen Tod der Bedrohung und die Zombies werden entweder durch einen Virus oder durch Magie geschaffen. Zweiteres trifft auch auf den Mumienfilm zu.


Somit haben wir geklärt was es mit dem Zombiefilm auf sich hat. Nun werfen wir einen Blick auf die sehr lange Geschichte dieses Subgenres. Für eine bessere Übersicht werden die Geschichte in Jahrzehnte einteilen!

1900 bis 1910er Jahre

Der erste „Zombiefilm“ ist auch gleichzeitig die erste Verfilmung eines Klassikers der Welt/Schauerliteratur. Frankenstein, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Mary Shelley, ist ein 13 minütiger Film aus dem Jahr 1910. Der Film galt Jahrzehnte lang als verschollen, ein Sammler erstand 1950 eine Kopie des Films, jedoch wurde deren Existenz erst in den 70er Jahren bekannt und weitere 30 Jahre sollte es dauern, bis der Film öffentlich zugänglich wurde.

1920er Jahre

Die 20er Jahre waren die Glanzzeit des deutschen Impressionismus. In diesen schwarz-weiß Stummfilmen wurden Horror- und Science-Fiction-Elemente miteinander verschmolzen, was tote Körper zu Opfern unkontrollierbarer Wissenschaft werden ließ. Somit wird quasi an Frankenstein angeknüpft aber gleichzeitig mit sozialkritischen Themen experimentiert. Besonders Metropolis von Fritz Lang hat diese Ära stark beeinflusst und viele Elemente/Stilmittel/Kniffe etabliert die sowohl Science-Fiction als auch Horrorfilme auf Jahrzehnte beeinflusst haben. Somit wird vom klassischen Zombie abgewichen und eher eine Art „Terminator“-ähnliche Kreatur erschaffen.

Diese Ära des Zombiefilms ist mitunter eine der spannendsten, da man hier eine der wohl faszinierendsten Interpretation des Untoten geschaffen hat und gleichzeitig den Weg für andere große Filmgenres inklusive Nebengenres gelegt hat. Auch die Caligari Film dürfen nicht unerwähnt bleiben wegen des Einflusses und der ebenfalls spanenden Interpretation.

1930er Jahre

Weg von den ganzen Wissenschaftlern und hin zu einer weiteren speziellen Interpretation des Zombiefilms. In den 30er Jahren wurde das erste mal ein eher traditionelles Bild des Zombies dargestellt, indem bekannte Klischees der Vodoo Religion verwendet wurden. In dieser Zeit entstanden Filme wie White Zombie oder Ich folgte einem Zombie.

1940er Jahre

Als der Zweite Weltkrieg die Welt in Brand steckte erschienen kaum Horrorfilme, da die Realität des Krieges der wahre Horror war.

1950er Jahre

In den 50er Jahren wurden dem Genre keine neuen Akzente hinzugefügt …

1960er Jahre

… was sich bis in die späten 60er fortsetzte, dann ändert sich jedoch alles. 1968 erschien The Night of the Living Dead von George A. Romero. Dieser Film etablierte den Zombiefilm wie man ihn heute kennt. Der Zombie wurde zu einem Synonym für menschenfressenden Untoten, der im Regelfall nur dann getötet werden kann, wenn man das Gehirn irreparabel beschädigt.

1970er Jahre

Nach dem gigantischen Hype von Night of the Living Dead wurden Zombies grundlegend verändert. Die Untoten entstanden nur mehr selten durch Magie, sondern öfters durch atomare Katastrophen, biologische/chemische Unfälle oder durch menschliches Versagen.

Im Jahr 1978 entstand George A. Romeros Klassiker Zombie (Dawn of the Dead), der einen gigantischen Boom um das Subgenre Zombiefilm auslöste, aber leider der letzte genredefinierende Film von Meister Romero sein sollte.

1980er Jahre

Die 80er Jahre waren zahlreichen Horrorkomödien und/oder grotesken Zombiefilmen geprägt. Durch den exzessiven Einsatz von Splatter/Gore Szenen wurden die Filme ebenso trashig, wie sie gnadenlos überzeichnet wurden. Populäre Filme aus dieser Ära waren unter anderem Großangriff der Zombies, Ein Zombie hing am Glockenseil und Re-Animator.

Neben Filmen aus den USA waren auch spanische, mexikanische und italienische Genrevertreter häufig gesehen.

1990er Jahre

In den 90er Jahren ging das Interesse am Zombiefilm langsam aber stetig zurück. Peter Jackson (Herr der Ringe, Der Hobbit) legte mit seiner Splatter-Horror-Zombie-Komödie Brain Dead den Grundstein für eine Generation an überzeichneten Horrorkomödien.

2000er Jahre

Die 2000er richteten erneut den Fokus des Genres aus. In den Vordergrund rückten realitätsnahe Szenarien und 28 Days Later spaltete das Genre in zwei Zweige. Den Zombiefilm mit Untoten und den Infiziertenfilm mit lebenden „Zombies“. Letztgenannter Zweig erhielt mit Werken wie den [REC] Filmen und Rammbock mehr Tiefgang während die Resident Evil Reihe, Return of the Living Dead und diverse Einzelfilme den klassischen Zombiefilm bedienten.

Fido, I am Legend und Land of the Dead beschäftigten sich mit der Entwicklung einer eigenen Zivilisation der Zombies, die sich neben der unsrigen entwickelt mit eigenen Regeln und Hierarchien. Auch wenn keiner dieser Film das Genre veränderte wurde mehr Tiefgang etabliert als zuvor. Man bewegte sich im letzten Jahrzehnt weiter weg vom klassischen Gore, um weitaus mehr Tiefgang im Genre zu etablieren.

2010er Jahre

In den 2010er Jahren entstanden viele trashige Mockbuster, diverse Fortsetzungen großer Reihen und Remakes klassischer Zombiefilme aber auch TV-Serien mit Zombies wurden sehr populär. Hier seien Kingdom, The Walking Dead und Z Nation erwähnt, die quasi die Speerspitze des Genres stellen.

Mit Cabin in the Woods, Warm Bodies, The Dark, Maggie, Evil Dead (Remake/Reboot/Sequel des zeitlosen Klassikers von Sam Raimi), Train to Busan, Seoul Station und World War Z erschienen einige sehr gute sowie äußerst kreative Genrevertreter, die zwar das Genre nicht neu erfinden sich aber erfolgreich dem Trash entgegenstellen.


Langsam näher wir uns dem Ende des Beitrags. Der Zombiefilm gehört zu den interessantesten Subgenres des Horrorfilms und dieser Beitrag soll quasi als grober Überblick für dieses gigantische Subgenre dienen. Es gibt noch so viel mehr Werke, die man beleuchten kann, die eine Erwähnung verdienen oder schlichtweg Kultstatus erreicht haben, aber dies würde den begrenzten Rahmen eines solchen Beitrags sprengen. Trotz vieler mittelmäßiger bis mieser Filme kann man gerade dieser Gattung des Horrorfilms eine eigene, faszinierende Ästhetik nicht absprechen, da man in kaum einem anderen Subgenre des Horrorfilms so sehr mit der Art sowie mit dem Aussehen der Bedrohung spielen kann.

Ich hoffe, dieser Beitrag war, interessant für euch und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gibt es ein Horrorgenre in Videospielen? | Gedankenspiel [Masters of Horror #1]

Herzlich willkommen zum ersten Beitrag des Masters of Horror Halloween Special auf meinem Blog. Im Zuge dieses Specials will ich den Fokus im Oktober stärker auf Beiträge legen, die sich mit dem Horrorgenre und dessen zahlreichen Ausrichtungen beschäftigen.

Am Anfang will ich gleich eine Frage in den Raum werfen, die mit ziemlicher Sicherheit für Kontroversen sorgen kann.

Sowohl im Film als auch in der Literatur gibt es bestimmte Stilmittel und Eigenschaften, die das Horrorgenre klar abgrenzen. Sei es nun auf akustischer, optischer oder schriftlicher Ebene.

Bei den Videospielen sieht die Sache etwas anders aus, da wir des hier mit einem interaktiven Medium zu tun haben. Es gibt aber keine wirklich klar definierten Spielmechaniken, die für ein Horrorgenre sprechen, da selbst das bekannte Ressourcenmanagement in anderen Genres zum tragen. Das Horrorgenre soll grundlegend Horror, also eine gesteigerte Form der Angst, beim Zuseher hervorrufen aber dies wirkt sich auf jeden anders wie beim Horror/Gruselfilm.

Gibt es also ein Horrorgenre in Videospielen? JA gibt es, aber die Kunst dieser Form des Genres liegt in der Kombination der Eigenschaften des Horrorfilms beziehungsweise der Schauerliteratur mit Spielmechaniken aus anderen Genres. Ob das Spiel dann Angst verursacht oder nicht liegt in erster beim Team des Entwicklers und dessen Fähigkeit den Horror in Videospielform zu bannen. Ein paar gute Beispiele für „aktiven“ Horror, sprich der Spieler interagiert mit der Spielwelt, kämpft gegen Monster und muss mit seinen Ressourcen haushalten, sind Resident Evil (Action-Adventure mit Rätseln), Silent Hill (Action-Adventure mit Rätseln), Dead Space (Third-Person-Shooter), Castlevania (Plattformer) und Alien Isolation (Stealth-Adventure).

Es gibt, aber auch passive Horrorspiele bei denen der Spieler aus der Ego-Perspektive die Spielwelt erkunden aber selten Interaktionen durchführen muss oder gar Kämpfe bestreitet beziehungsweise mit Ressourcen sparsam umgehen muss. In diese Sparte fallen auch die horrorlastigen Walking Simulatoren. Gute Beispiele wären Layers of Fear, The Park und Slender the eight pages. Einen besonderen Fall nehmen VR Spiele in diesem Genre ein, da die dortige Immersion am intensivsten für den Spieler ist. Schließlich ist man mitten im Geschehen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich hier das Paranormal Activity Spiel empfehlen, dass mich ziemlich fertig gemacht hat.

Außerdem gibt es dann noch das Genre des interaktiven Films mit Until Dawn und Man of Medan aber diese Spiele wird nochmal eigens im Detail besprochen werden!

Man merkt also, ja es gibt ein Horrorgenre in Videospielen, besonders die Kategorie Survival-Horror, sprich die Kombination eines Adventures mit Ressourcenmanagement und einem gruseligen Setting, mit den wohl populärsten sowie wichtigsten Spielen dieser Gattung ist unentbehrlich für diese Entwicklung des Genres. Es somit die Kunst die klassischen Horrorelemente zu nehmen und sie harmonisch mit einem vorgefertigten Spielprinzip zu kombinieren. Dies kann mitunter für etwas Monotonie sorgen, aber dieses Problem kennt auch der Horrorfilm gut genug!

Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Gibt es ein Horrorgenre? Was macht ein gutes Horrorspiel für euch aus? Legt ihr mehr Wert auf die Handlung/Inszenierung oder das Gameplay oder seid ihr so wie ich ein Fan des gesunden Mittelwegs? Lasst es mich gern wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Comics sind mehr als Bilderbücher für Kinder! | Gedankenspiel [Ankündigung]

Mit diesem etwas reißerischen Titel heiße ich euch zu einem weiteren Special auf meinem Blog willkommen. Der restliche November steht bei mir im Zeichen der Comics und warum gerade dieses Medium mehr ist als nur Kinderkram ist. Zu diesem Zweck habe ich mir unter anderem Comics des Image Verlags besorgt, der dafür bekannt ist, Comics/Graphic Novels zu publizieren die außerhalb der bekannten Konventionen liegen. Weiters habe ich mich mit diversen DC Comics beschäftigt die ebenfalls eher für erwachsene Leser ausgelegt sind.

Da so ein Special allerdings extrem umfangreich ist, habe ich mir tatkräftige Unterstützung in Form meiner lieben Kolleginnen/Freundinnen Ainu89 und Tempest, die auf ihren Blogs ebenfalls den Grundgedanken warum Comics nicht nur für Kinder sind vertreten werden. An dieser Stelle gleich ein großes Danke für eure Mitarbeit! ❤️

Für meinen Teil werde ich in diesem Special „nur“ westliche Comics behandeln, da das Thema Manga mindestens genauso umfassend ist und ich diesen eigenen Kosmos gesondert behandeln werde.

Außerdem wird es wieder eine Übersichtsseite auf meinem Blog geben, in dem alle Beiträge zu diesem Special gesammelt werden.

Das war’s eigentlich von meiner Seite. Ich freue mich auf die kommenden Tage und Beiträge und hoffe auf reges Feedback von eurer Seite!

Wer ist … Deadpool? | Gedankenspiel [Wer ist … #5] + GEWINNSPIEL

Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Wer ist … ? und an dieser Stelle ein großes danke an all meine treuen Follower! Es wird Zeit euch etwas für eure lange Treue zurückzugeben. An dieser Stelle gilt mein Dank der Firma Elbenwald, die mich beim Gewinnspiel, auf das ich am Ende des Beitrags eingehe, unterstützt haben. Jetzt widmen wir uns zuerst Deadpool dem Söldner mit der großen Klappe!
Deadpool, mit bürgerlichen Namen Wade Wilson, hatte seinen ersten Auftritt in The New Mutants #98 von 1991 und ist eine Parodie auf Deathstroke von DC Comics. In seinem ersten Auftritt wurde Deadpool vom Schurken Tolliver angeheuert um Cable und die New Mutants zu töten. Hier merkt man die Parodie auf Deathstroke da dieser ebenfalls die Teen Titans (ein Team junger Helden) ausschalten möchte.
Wade Wilson ist kein Mutant, sondern ein Mutierter, sprich ein Mensch der seine Fähigkeiten auf künstlichem Weg erhalten hat, ähnlich wie Mr. Sinnister. Deadpool war vor seiner Zeit als Held/Anti-Held/Nervensäge bei den Special Forces, danach ein Söldner und dann bei Weapon X, nachdem er am Krebs erkrankt war. Im Zuge der Experimente von Weapon X erhielt Deadpool Selbstheilungskräfte, die von Wolverine abgeleitet sind und diese sogar übertreffen. Allerdings entstanden seine Fähigkeiten, als er an Krebs erkrankte, wodurch der Krebs quasi seine Selbstheilung wurde und seine haut furchtbar vernarben ließ. Im Zuge, dessen wurde Deadpool verrückt und spricht seitdem mit den Stimmen in seinem Kopf. Außerdem führt er eine Beziehung mit „Death„, der weiblichen Personifizierung des Todes im Marvel Universum und wurde von Thanos mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt, der ebenfalls in „Death„ verliebt ist und Deadpool so von ihr trennen will. Kleiner Fun Fact am Rande: Thanos wollte im Infinity War Comic das Universum vernichten um, endlich seiner Liebe vereint zu sein. Im ersten Avengers Film von 2012 wurde in einer Post Credit Szene genau diese Motivation angedeutet.

Nach seinen ersten Auftritten in New Mutants und anderen Serien wie Avengers, Heroes for Hire oder Daredevil erhielt Deadpool eine eigene Serie, geschrieben von Joe Kelly, die heute als Deadpool Classic Kultstatus genießt. In der Joe Kelly Serie wurde auch das Konzept des Brechens mit der vierten Wand eingeführt, da sich bewusst ist das er nur eine Comicfigur ist und so mit dem Leser interagieren kann. Kleiner Fun Fact am Rande: Das Brechen mit der vierten Wand wird auch in den Deadpool Realfilmen und dem Deadpool Videospiel aufgegriffen. Im Jahr 2004 erhielt Deadpool eine weitere Kultserie zusammen mit dem Mutanten Cable. Deadpool & Cable, geschrieben von Fabian Nicieza, lief 50 Ausgaben lang und vereinte Action, Humor sowie Serienübergreifende Geschichten. So traf das dynamische Duo, ehemals verfeindet jetzt sogar fast Freunde, auf Dr. Doom, The Fantastic Four, Captain America, Winter Soldier und Apocalypse.

2008 startete nicht eine neue Deadpool Serie, geschrieben von Daniel Way, sondern auch die Secret Invasion begann in der die Helden der Erde durch Kämpfer der Alienrasse Skrull ersetzt werden. Dank Deadpool und Norman Osborn konnte die Invasion abgewehrt werden, was das Vertrauen in die Avengers und S.H.I.E.L.D. erschütterte. Dadurch konnte Norman Osborn seine eigene Organisation H.A.M.M.E.R., sein eigenes Avengers Team und seine Inkarnation der Thunderbolts (Marvels Sucide Squad  etablieren. Die Dark Reign begann und Deadpool stand auf Normans Osborns Abschussliste. Im Zuge, der Daniel Way Serie kämpfte Deadpool nicht nur gegen Norman Osborns Dark Reign an, sondern auch gegen Vampire, Hit-Monkey und traf auf zahlreiche Helden wie Hulk, Spider-Man, Captain America und die X-Men.

Im Zuge des Marvel Now Reboots erhielt auch Deadpool eine neue Serie, die ihn wieder mit allerhand Figuren interagieren und abgedrehte Abenteuer erleben ließ. Diese Serie wurde von Gerry Duggan und Brian Posehn geschrieben. Weiters war Deadpool ein Mitglied der neuen Thunderbolts und übernimmt prominente Rollen in den großen Storylines “AXIS“ und „Original Sin„. Im Zuge von „AXIS„ wird er schließlich als Zenpool ein Mitglied der Avengers. Als schließlich die Erden 616 (reguläres Marvel Universum) und 1616 (Ultimate Universum) in der Secret Wars Saga miteinander kollidieren stirbt Deadpool in Frieden, im Wissen das alle anderen mit ihm sterben werden.

Acht Monate nach dem Secret Wars und der Wiederherstellung der Erde arbeitet Deadpool für Steve Rogers aka Captain America. Durch eine gute Tat wurde Deadpool eine Mitgliedschaft im Avengers Unity Squad, kurz A.U.S., angeboten und Wade Wilsons aka Deadpools Popularität stieg in bis Dato ungekannte Höhen. Nachdem Steve Rogers von einem faschistischen Doppelgänger ersetzt, was schlussendlich zum Tode von Agent Phil Coulson zum Beginn von Secret Empire führte. Aus blinder Loyalität zu Captain America schließt sich Deadpool seinen Avengers und Hydra an. Der Krieg zwischen Hydra und den Rebellen kostet zwei Freunden von Deadpool das Leben, die Liebe seiner Tochter und allen Ruhm, den er erlangt hat. Im aktuellen Marvel Imprint Fresh Restart / Legacy wird Deadpool wegen seiner Taten von anderen Helden gejagt, um Gerechtigkeit zu erfahren.

Soweit zum Werdegang von Deadpool, dem wohl aktuell populärsten Werdegang von Deadpool. Ich finde den Wandel der Figur, von einer Parodie zu einem eigenständigen Charakter, faszinierend da das Konzept des Söldners Deadpool sehr flexibel einsetzbar ist und dem Charakter die Möglichkeit mit vielen anderen Figuren zu interagieren. Dank der Unsterblichkeit von Wade Wilson kann man die irrsinnigsten Kämpfe veranstalten wie Deadpool vs. Carange oder Deadpool vs. Thanos.

Obwohl ich mich inzwischen mehr auf der DC Seite des Zauns sehe, gehört Deadpool zu den letzten Marvelhelden von denen ich mir Comics kaufen würde und die mich immer noch interessieren, was an der Kreativität dieser Figur und der unterschiedlichen Ausrichtungen der einzelnen Serien um ihn liegt. Dazu kommen viele Miniserien wie Deadpools Art of War oder Deadpool kills the Marvel Universe, die abseits des Mainstreams liegen.


Kommen wir nun zum eingemachten. Inzwischen folgen über 180 Personen meinem Blog (E-Mail Follower dazugerechnet) und heute möchte ich euch etwas zurückgeben, um mich für die Treue zu bedanken. Durch die freundliche Unterstützung der Firma Elbenwald verlose ich ein kleines Deadpool Fanpaket, bestehend aus einem T-Shirt, einer Tasse und einem Sportbag.

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Das könnt ihr gewinnen!

Was müsst ihr tun um teilzunehmen?

Ganz simpel. Ihr müsst meinem Blog folgen um Teilzunehmen.

Wie könnt ihr gewinnen?

Schreibt in die Kommentare was euch an Marvel/Deadpool am meisten gefällt und warum. Der kreativste beziehungsweise am besten formulierte Kommentar gewinnt. Das Gewinnspiel läuft von heute, dem 6.11 bis zum 27.11 und der Gewinner oder die Gewinnerin wird danach in einem kurzen Beitrag bekannt geben und von mir per Mail kontaktiert. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass dieses Gewinnspiel weder durch persönliche Beziehungen oder möglichen Verwandtschaftsgrad zu den Teilnehmer/innen beeinflusst wird. Hier zählt rein die Ausarbeitung des Kommentars!

Das wars soweit von meiner Seite. Ich freue mich auf eure rege Teilnahme, bedanke mich sowohl bei Elbenwald für die Kooperation als auch bei meinen treuen Leser/innen und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

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