Im Hohen Gras | Review [All Hail to the King #15/ Die Netflixers #9/ Masters of Horror(?) #8]

Willkommen zu einem ganz besonderen Beitrag. Im Hohen Gras ist eine tolle Kurzgeschichte von Stephen King & Joe Hill aber auch eine interessante Filmumsetzung der Geschichte. Da dies aber auch ein Netflix Original ist, ist diese Rezension ein Crossover der Formate Netflixers, All Hail to the King und Masters of Horror!

Weiterführende Übersichtsseiten:

Masters of Horror

All Hail to the King

Die Geschwister Becky & Cal sind auf dem Weg nach San Diego, da Becky ihr Baby abtreiben möchte. Als die beiden bei einer alten Kirche halten für eine Pause hören sie aus einem nahen hohen Grasfeld Hilferufe. Ein Junge namens Toben hat sich im hohen Gras verirrt und kommt nicht mehr raus. Die Geschwister machen sich auf die Suche nach dem Jungen ins hohe Gras, merken aber schon bald das hier irgendwas nicht stimmt. Das Gras lässt einen nicht mehr frei …

Ich mag das Konzept und besonders die Mystik, welche im Film aufgebaut wird. Dazu kommt der Umstand, dass zwar viel erklärt wird im Laufe der Handlung aber dies eher Stück für Stück und nicht in einem großen Twist. Leider hat der Film ein Problem mit der Spannungskurve und in seiner Erzählstruktur, da das Werk wegen der eher kurzen Vorlage zum Schluss hin arg gestreckt wird.

Trotz eines interessanten Aufbaus im Hintergrund, schafft es der Film nicht sein volles Potenzial auszuschöpfen und wird knapp nach der Hälfte langatmig, was es schwer macht, bis zum trotzdem gut inszenierten Finale durchzuhalten.

Dem Gegenüber steht ein toller Cast und eine dichte Atmosphäre die besonders in der ersten Hälfte des Films sehr zu unterhalten weiß aber leider an der bereits erwähnten Langatmigkeit krankt. Was die Besetzung angeht, gibt es zwar niemanden den man besonders loben kann, aber es sticht auch niemand nach unten hin aus.

Alles in allem ist im hohen Gras eine solide Stephen King Verfilmung, die leider an diversen Problemen krankt, aber kein totaler Ausfall ist. Eine kürzere Laufzeit hätte dem Film definitiv gutgetan und der Langatmigkeit entgegengewirkt. Trotz allem verwendet der einige nette Details und baut eine dichte Atmosphäre auf, was die Wertung lesenswert- rechtfertigt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Cujo (1983) Review [All hail to the King! #13]

Titel: Cujo
Originaltitel: Cujo
Regie: Lewis Teague
Laufzeit: 91 Minuten
Genre: Tierhorror
Erscheinungsjahr: 1983

Da melde ich mich kurz aus dem Urlaub mit einer weiteren Ausgabe des Stephing King Specials!

Ich mag ja Genrevertreter des Tierhorrors sehr gern, auch wenn diese Filme sehr oft Müll sind aber Cujo war ein wirklich interessanter Film!


Kernfakten zum Film:

Titel: Cujo

Originaltitel: Cujo

Regie: Lewis Teague

Laufzeit: 91 Minuten

Genre: Tierhorror

Erscheinungsjahr: 1983


Mehr zu Stephen King auf DerStigler

Filme:

IT Part 1

Der dunkle Turm

Thinner – Der Fluch

Friedhof der Kuscheltiere (2019)

Das Spiel

1922

Bücher:

Sie

Der Talisman

Das Bild

Sprengstoff

Menschenjagd

Todesmarsch


Die Handlung des Films setzt sich aus zwei überschneidenden Strängen zusammen.

Cujo ist ein friedlicher Bernhardiner, der während der Jagd auf ein Kaninchen durch eine Fledermaus mit Tollwut infiziert wird. Nach und nach wird aus dem liebenswürdigen Hund eine reißende, todbringende Bestie.

Strang zwei behandelt die Familien Camber und Trenton. Während Joe Cambers Frau im Lotto gewonnen hat, ihrem Mann eine Maschien für seine Werkstatt kauft, während sie einen Ausflug machen will. Die Familie Trenton befindet sich in einer Krise, als Vic Trenton von der Affäre seiner Frau erfährt. Als das Auto der Familie Trenton wieder Probleme bereitet fährt Donna mit ihrem Sohn Tad zu Chambers Werkstatt, findet diese aber leer vor. Cujo hat bereits seine ersten Opfer gefordert und nun müssen sich Donna sowie Tad dem kranken Hund stellen. Ein brutaler Überlebenskampf beginnt …


Cujo bietet sowohl eine interessante Geschichte als auch eine dichte, spannende Atmosphäre. Der Film setzt weniger auf groteske Gewalt oder einen möglichst hohen Bodycount, sondern auf den psychologischen Aspekt der Bedrohung durch Cujo. Gefangen in ihrem Auto bei brütender Hitze müssen Donna und ihr Tad sich der permanenten Bedrohung stellen und sich den regelmäßigen Angriffen Cujos erwehren. Dazu kommt der Faktor Zeit, wenn die Protagonistin nicht in die Offensive geht werden sowohl sie als auch ihr Sohn einen langsamen Hitzetod sterben.

Lobend erwähnen muss ich auch das Make-up der für den Film verwendeten Hunde. Die „Verwandlung“ Cujos vom liebenswerten Hund zur blutrünstigen Bestie wird optisch hervorragend umgesetzt und mit fortschreiten der Handlung verändert sich das Aussehen schleichend aber kontinuierlich.

Fun Fact: Der Film verfügt über eine hervorragende Nachbearbeitung, da die Geschichte an heißen Tagen spielt aber die Dreharbeiten unter starkem Regen litten.

Neben der Inszenierung und optischen Kniffen gefällt auch die Besetzung des Films, von der zwar niemand besonders heraussticht es aber auch keine Ausreißer nach unten gibt.


Alles in allem ist Cujo nicht nur eine äußerst unterhaltsame Stephen King Verfilmung, sondern auch ein sehr guter Tierhorrorfilm. Die größte Stärke ist die Nutzung psychologischen Horrors und dabei auf die üblichen Eigenschaften des Tierhorrorfilms zu verzichten. Wer sich für Verfilmungen des Altmeisters King begeistern kann oder generell Tierhorrorfilme mag, kann bedenkenlos reinschauen und sich für 93 Minuten unterhalten lassen.

Ich vergebe für Cujo die Wertung sehenswert!

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Menschenjagd (Roman) | Review

Name: Menschenjagd
Autor: Richard Bachmann (Stephen King)
Verlag: Heyne
Seiten: 384

Ich bin ja ein großer Fan von Stephen King, kein Wunder schließlich das Werk dieses Autoren einen riesigen Teil des Blogs ein neben Themen wie Assassins Creed, Resident Evil, Dragon Ball oder Batman.

Heut geht es mir um Menschenjagd, den bisher dritten Bachman-Roman, den ich gelesen habe und wow das war eine tolle Erfahrung! 😍


Kernfakten zum Buch:

Name: Menschenjagd

Autor: Richard Bachmann (Stephen King)

Verlag: Heyne

Seiten: 384


Mehr King Buch Review

Sie – Misery Review

Das Bild Review

Der Talisman Review

Sprengstoff Review

Todesmarsch Review


Wir schreiben das Jahr 2025. Die Regierung der USA und die öffentlichen Fernsehanstalten haben sich zu einer gigantischen Allianz zusammengefunden. Die Demokratie ist inzwischen nur mehr eine Farce und eine kleine Oberschicht herrscht über eine gigantische Unterschicht. Mithilfe makaberer Gameshows wie Tretmühle zum Zaster, bei der nur chronisch Herz-, Leber- und/oder Lungenkranke teilnehmen dürfen, wird die breite Masse ruhig aber auch dumm gehalten.

Benjamin Richards lebt mit seiner Frau und deren todkranken Tochter in Co-Op City, einer Slum ähnlichen Wohnsiedlung. Um seiner Familie ein besseres Leben zu bescheren, meldet sich Richards für eine der zahlreichen Gameshows an. Aufgrund seines wachen Geistes, seiner rebellischen Art und seiner körperlichen Verfassung wird er als Teilnehmer für Menschenjagd, der gefährlichsten aber auch lukrativsten Show, ausgewählt. Die Regeln sind sehr simpel. Ausgestattet mit etwas Geld muss Richards 30 Tage überleben. Gejagt von Jägern des „Networks“ und deren Unterstützern unter den Bürgern beginnt für Richards ein knallharter Überlebenskampf …


Die Prämisse von Menschenjagd ist an sich nicht neu, hat aber dieses gewisse etwas wie man es von King Büchern gewohnt ist. So ist der Hauptcharakter ein durchschnittlicher Typ, der aber durch seinen Einfallsreichtum sowie seiner zähen Natur ein harter Brocken für das Network ist. Der Roman nimmt sich viel Zeit für den Hauptcharakter und das World Building, allerdings bleiben dadurch manche Nebenfiguren etwas auf der Strecke aber keine Figur wirkt farblos. Jeder bekommt seine kleine Vorstellung, um dem Leser zumindest ein grobes Bild zu präsentieren.

Weiters baut sich die Spannung langsam aber stetig auf und die Schlinge zieht sich immer enger um Richards Hals bis schließlich alles in einem blutigen Finale eskaliert. Ein großes Lob muss ich an das Tempo aussprechen, da der Roman über viele aber sehr kurze Kapitel verfügt, entsteht schnell ein gewisses Tempo verstärkt durch den „Zähler“ der die Kapitel bis auf null runterzählt.


Alles in allem hat mir Menschenjagd sehr gut gefallen. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf, glänzt durch ein hohes Tempo und einem spannenden Höhepunkt. Weiters trägt dieses Buch diesen Charakter mit sich, die für die Bachman-Bücher so prägend sind. Keine übernatürlichen Elemente aber dafür eine wunderbare Dystopie mit herrlich kaputten Figuren.

Somit hat sich Menschenjagd die Wertung lesenswert verdient!

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Puls (2016) Review [All hail to the King! #12]

Titel: Puls
Originaltitel: Cell
Regie: Tod Williams
Laufzeit: 98 Minuten
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Horror

Hallo Kinder!

Das Stephen King Special geht in die inzwischen dreizehnte Runde und bevor ich mich ein paar Serien, basierend auf King-Werken stürze, möchte ich mich einem äußerst interessanten Vertreter des Infiziertenfilms widmen. Pulse (OT: Cell) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King und kombiniert die Genres Horror, Science-Fiction und bis zu einem gewissen grad Infiziertenfilm wobei ein Techno-Virus weit außerhalb der Norm ist.


Kernfkaten des Grauens

Titel: Puls

Originaltitel: Cell

Regie: Tod Williams

Laufzeit: 98 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016

Genre: Horror


Link zur Übersichtseite des Specials:


Handlung: Der Wahnsinn aus dem Smartphone

Clayton „Clay“ Ridell ist ein desillusionierter Künstler, der vor einem Jahr seine Familie verlassen hat, in der Hoffnung eine Graphic Novel zu veröffentlichen. Am Flughafen von Boston hofft er einen Flug zu bekommen, um wieder mit seiner Familie zusammenzukommen. Nachdem der Akku seines Smartphones den Dienst verweigert und er ein Münztelefon benutzt wird plötzlich ein seltsames Signal (später der Puls genannt) weltweit über mobile Netzwerke gesendet. Jeder der ein Smartphone benutzt verwandelt sich in eine rasende, gemeingefährliche Bestie und verliert den Verstand.

Mit knapper Not kann sich Clay vom Flughafen retten und schließt sich mit dem Zugführer und Vietnamveteran Tom zusammen. Später schließen sich Alice und Jordan der Gruppe an. Neben dem Überlebensziel im Kampf gegen die „Phoner“ möchte Clay nach New England reisen, um seine Familie zu finden. Dabei erfährt die Gruppe vom mysteriösen König des Internets (Raggedy Man) …


Die Thematik von Pulse ist im Kern sehr spannend und auf dem Papier, klingt das wirklich großartig, aber leider ist der Film so generisch wie nur irgendmöglich und kommt als beinah plumper Zombie/Infiziertenfilm mit Science-Fiction Elementen des Weges.

Der Einstieg des Films ist sehr gelungen und geht recht schnell in das Chaos und den Horror der „Phoner Krise“ über, allerdings flacht die Spannungskurve bis zu Mitte des Films wieder etwas ab. Mir gefällt die Idee, dass sich die Phoner entwickeln können und die Situation für die Gruppe immer gefährlicher wird, aber der Film schafft es nur bedingt eine emotionale Bindung zwischen den Figuren und dem Zuseher aufzubauen. Im krassen Gegensatz zu den eigentlich interessanten Figuren der King-Werke haben wir hier eine recht platte Truppe, trotz einer starken Besetzung mit Namen wie Samuel L. Jackson und John Cusack.


Am Ende des Tages ist Puls ein mittelmäßiger Film und eine mittelmäßige Stephen King Verfilmung, die sich aus dem Einheitsbrei des Genres nur durch die Prämisse mit den Smartphones hervorhebt. Ich schätze selbst Genrefrans werden ihre Probleme haben den Film vollständig zu genießen. Wenn man allerdings das Hirn ausschaltet und sich einfach nur berieseln lässt wird ein man paar gute Szenen bekommen und eine trotz aller Schwächen interessante Aufarbeitung des Infiziertenfilms.

Ich vergebe für Puls die Wertung bedingt sehenswert!

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Kingdom Hospital Staffel 1 | Review [All hail to the King! #11]

Titel: Kingdom Hospital
Originaltitel: Kingdom Hospital
Staffeln: 1
Episoden: 15 in 1 Staffel 
Sender: ABC
Genre: Mystery

Im Zuge der Ankündigung der Doctor Sleep Verfilmung möchte ich wieder das große Stephen King Special beleuchten. Heute geht es mir um eine der besten Serien, die ich jemals gesehen habe.

Kingdom Hospital ist eine recht vorlagentreue Adaption Stephen Kings von Hosptial der Geister, einer Miniserie aus der Feder des großartigen Lars von Tier!


Kernfakten zur Serie:

Titel: Kingdom Hospital

Originaltitel: Kingdom Hospital

Staffeln: 1

Episoden: 15 in 1 Staffel

Sender: ABC

Genre: Mystery


Links zum King Special & weiteren King Rezensionen:

All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler

Sprengstoff | Review

Sie – Misery | Review

Der Talisman | Review


Die Geschichte spielt im fiktiven Krankenhaus Hospital, wobei die Serie keine richtige Rahmenhandlung hat, sondern sich aus vielen kleineren sowie größeren Nebengeschichten zusammensetzt und dadurch ein ebenso interessantes wie facettenreiches Gesamtbild ergibt. Während manchen Figuren die Existenz der Geister im Kingdom Hosptial (die Geschichten der „Untoten“ wird ebenfalls thematisiert) durchaus bewusst ist, glauben andere nicht anderen Existenz.

So werden unter anderem eine Frau, die unbedingt ins Krankenhaus eingewiesen werden will, um mit den Geistern zu sprechen, ein Arzt der Teil einer geheimen Vereinigung werden soll wegen eines Fehlers sowie ein Künstler der aufgrund eines schweren Autounfalls im Koma liegt in den Mittelpunkt gerückt, was der Dynamik sehr guttut und es erlaubt viele kreative Ideen umzusetzen. Die Thematisierung des Autounfalls ist insofern interessant, da Meister King ebenfalls einen schweren Autounfall hatte und dieses traumatische Erlebnis in einigen Werken verarbeitet. Apropos King. Der Altmeister macht den Stan Lee-move und tritt in der Serie als Cameo auf, sorgt mit seiner Rolle auch für etwas Humor, wobei die Atmosphäre der Serie recht locker ist aber auch gern mal düster, rührend oder unheimlich. Je nachdem welchen Ton die jeweilige Episode anschlägt. Dazu gibt es ein paar Anspielungen auf andere King-Werke wie die Dunkle Turm Saga, Dolores oder Carrie.

Die Besetzung macht einen äußerst überzeugenden Job und gefällt durch authentisches Schauspiel. Das gilt sowohl für die Lebenden als auch für die Verstorbenen.

Alles in allem ist Kingdom Hospital eine grandiose Serie mit einer großartigen Handlung, einer facettenreichen Atmosphäre und einer tollen Besetzung. Fans von dezent humoristischen Serien kommen hier definitiv auf ihre Kosten für Stephen King Fans ist die Serie ohnehin Pflicht. Ich vergebe für Kingdom Hospital die Wertung besonders sehenswert, da es selten eine Serie schafft so viel Handlung durch kleinere Geschichten zu erzählen!

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Friedhof der Kuscheltiere (2019) | Review [All hail to the King! #10]

Titel: Friedhof der Kuscheltiere 
Originaltitel: Pet Sematary
Regie: Kevin Kölsch, Dennis Widmyer
Laufzeit: 101 Minuten
Genre: Horror, Romanverfilmung
Erscheinungsjahr: 2019

Wow das Stephen King Special hat eine wirklich lange Pause eingelegt, aber nun wird auch dieses Herzensprojekt von mir endlich fortgesetzt und passend zum Release von Friedhof der Kuscheltiere widme ich mich der aktuellsten Adaption von Stephen Kings Roman über Untote Katzen und gruselige Katzen!

An dieser Stelle eine kleine Spoilerwarnung wobei ich mich nur auf Infos beziehen werde, die auch in den Trailern gezeigt wurden!


Kernfakten zum Film

Titel: Friedhof der Kuscheltiere

Originaltitel: Pet Sematary

Regie: Kevin Kölsch, Dennis Widmyer

Laufzeit: 101 Minuten

Genre: Horror, Romanverfilmung

Erscheinungsjahr: 2019


Die Übsersicht zum Stephen King Special:


Handlung: Manchmal ist der Tod besser …

Um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können hat Louis Creed seinen Job als Arzt in der Notaufnahme an den Nagel gehängt, um mit seiner Familie mehr Zeit verbringen zu können. Dazu hat er ein Haus in Ludlow, im tiefsten Mains, gekauft und dabei auch noch einen Hektar Wald inklusive Haustierfriedhof erworben.

Als eines Tages die Katze der Familie Creed, ein Kater namens Church, überfahren wird, erfährt Louis durch seinen Nachbarn Jud von einem mysteriösen Ort jenseits des Friedhofs. Jud und Louis begraben Church auf einem alten Indianerfriedhof. Als jedoch der Kater kurze Zeit später zurückkehrt, wenngleich auch wesentlich aggressiver als vorher und Louis Frau Rachel alptraumhafte Visionen von ihrer toten Schwester hat, hält das Grauen einzug in das Leben der Familie Creed …

Meine Meinung zum Film

Im Vergleich zum Roman und zum alten Film aus den 80er Jahren nimmt die 2019er Adaption einige Änderungen vor, die jedoch nicht störend, sondern eher logisch und frisch wirken. So ist die Wahl des Wiedergängers vom kleinen Jungen auf ein etwas älteres Mädchen clever gewählt, weil man so mehr Möglichkeiten für den Horror und die Handlungen des Untoten hat.

Der Film baut eine sehr dichte Atmosphäre auf, die sich bereits in Minute 1 etabliert und dann danach kontinuierlich ansteigt. Dem Zuseher wird durch den geschickten Einsatz von Jump Scares, welche die Grenzen zwischen Realität und Surrealismus immer weiter verschwimmen lassen, kaum Zeit zum atmen gelassen. Jede neue Szene kann einen weiteren Schrecken parat halten, was perfekt zum Grundthema einer Stephen King Geschichte passt. Das Böse kann sich hinter allem verstecken, auch hinter unscheinbaren Dingen. Mit diesem Hintergedanken wirken die Figuren Louis Creed und Jud umso tragischer, da sie eigentlich gute Intensionen haben aber die Tür zum Grauen aufstoßen …

Die Besetzung wird klar von Jason Clark als Louis Creed und John Lithgow als Jud Crandall getragen. Besonders zweitgenannter verleiht seiner Rolle sehr viel Gewicht und Persönlichkeit, was aus einer simplen Nebenrolle eine tragende Figur macht.

Fazit

Alles in allem ist die 2019er Verfilmung von Friedhof der Kuscheltiere eine interessante Neuverfilmung, die einige Änderungen in der Handlung vornimmt, was jedoch nicht störend, sondern erfrischend wirkt. Dazu kommt eine dichte Atmosphäre, die perfekt zum Setting passt und das Grauen hervorragend einfängt!

Was moderne Stephen King Verfilmungen angeht gehört dieser Vertreter definitiv zu den besten! Ich vergebe für Friedhof der Kuscheltiere (2019) die Wertung sehenswert.

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Die Höllenkatze (Kurzgeschichte) | Review [Gastbeitrag von Tempest]

Titel: Sunset
Originaltitel: Just After Sunset
Originaltitel „Die Höllenkatze“: „The Cat from Hell“
Übersetzer: Wulf Bergner
Erscheinungsjahr: deutschsprachige Taschenbuchausgabe: 2010
Erscheinungsjahr „Die Höllenkatze“: im Original 1977
Seiten: 478
Seiten „Die Höllenkatze“: 19
Verlag: Heyne

Vielen Dank an die liebe Tempest, die für mich ihre allererste Rezension verfasst hat! Ich möchte gern mehr solcher Beiträge lesen! :3


Infos zur Kurzgeschichtensammlung

Titel: Sunset

Originaltitel: Just After Sunset

Originaltitel „Die Höllenkatze“: „The Cat from Hell“

Übersetzer: Wulf Bergner

Erscheinungsjahr: deutschsprachige Taschenbuchausgabe: 2010

Erscheinungsjahr „Die Höllenkatze“: im Original 1977

Seiten: 478

Seiten „Die Höllenkatze“: 19

Verlag: Heyne


Patrick von DerStigler fragte mich bereits im Sommer, ob ich einen Beitrag zu seinem Halloween-Special einreichen möchte. Begeistert sagte ich zu und ich freue mich sehr über die Anfrage und Teilnahme. An dieser Stelle nochmal einmal vielen Dank für das Vertrauen. Dies ist nämlich meine allererste Review. Ich hoffe, er und alle anderen Katzenliebhaber werden mir die Wahl für diese Rezension verzeihen. 😉

Wenn es um Halloween geht, darf Stephen King als Meister des Grauens natürlich nicht fehlen. Meine Wahl für eine Review fiel allerdings nicht auf einen Roman, sondern auf eine seiner unzähligen Kurzgeschichten, die ebenfalls Beachtung finden sollten, da doch einige bereits spannend verfilmt wurden, wie zum Beispiel Das geheime Fenster (Novelle) mit Johnny Depp, Zimmer 1408 mit John Cusack und Samuel L. Jackson oder Der Nebel mit Thomas Jane. Und gerade diese Geschichte passt einfach perfekt zu Halloween.

Wer die erzählerischen Mittel von Kurzgeschichten, die so spezifisch für diese Gattung sind, kennt, ist sich dessen bewusst, dass das Ende meist offen bleibt, keine abschließenden und ausführlichen Erklärungen geboten werden und Charaktere nicht so ausgebaut werden können wie beispielsweise in Romanen. Weiterhin hinterlassen viele Kurzgeschichten größeren Interpretationsspielraum und auch oft Fragezeichen. Gerade diese Aspekte machen jedoch den speziellen Charme von Short Stories aus, die in der amerikanischen Literaturgeschichte von größerer Bedeutung als bei uns sind. Stephen King reiht sich als Meister des Grauens perfekt in diese auch kulturell wichtige Gattung ein und liefert dabei abwechslungsreiche Texte, die sich verschiedenen Genres wie Horror, Science Fiction oder auch mal gar nicht so eindeutig zuordnen lassen. Insbesondere in seinen Kurzgeschichten schafft er es, das Unbegreifliche noch schwerer greifbar zu machen. Es erfordert Kunst und Können, auf wenigen Seiten viel Wirkung zu erzielen und dabei muss nicht einmal viel erzählt werden. Deshalb ist es bedauerlich, dass die meisten Rezensionen seine längeren Erzählungen – Romane – behandeln und seine Short Stories vernachlässigen. Dies möchte ich mit diesem Beitrag ändern.

Handlung

Der Profikiller John Halston erhält einen ungewöhnlichen neuen Auftrag. Er soll für Drogan, der ein Pharmaunternehmen besitzt, eine Katze töten, die sich in den letzten Monaten in seinem Haus eingenistet hat. Drogan, der über vier Jahre ein Medikament an insgesamt 15.000 Katzen testen ließ, vermutet, dass sie von einem Dämon besessen seiund Rache üben möchte. Denn es sind seit ihrer Anwesenheit drei Personen verstorben: seine Schwester Amanda, ihre Lebensgefährtin Carolyn Broadmoor und der Diener des Hauses Dick Gage. Für diese ungewöhnlich häufigen Todesfälle macht Drogan die Katze verantwortlich. Da Halston 12.000 Dollar Honorar bekommen soll, nimmt er trotz der Erzählungen und seinem zunehmenden Unbehagen den Auftrag an. Er verfrachtet die Katze in sein Auto, um ihr an einem abgelegenen Ort den Hals umzudrehen. Doch diese vermeintlich leichte Aufgabe entwickelt sich zu einem Horrortrip…

Review

Vorab eine Warnung: Es folgen unvermeidbare, eher kleinere Spoiler, auch wenn ich versuche so wenig wie möglich zu verraten. 

Schon allein der Titel verrät, dass der Gruselfaktor durch das vor allem im Horrorgenre und in der Schauerliteratur beliebte Motiv der magischen, unheimlichen, gar mörderischen und rachenehmenden Katze entsteht, die hier keine Nebenfigur, sondern handlungstragende Antagonistein ist. Dies erinnert mich zum einen an Stephen Kings erfolgreichen Roman Friedhof der Kuscheltiere und zum anderen stark an die Kurzgeschichte „Die schwarze Katze“ von Edgar Allan Poe, der wie H. P. Lovecraft als ein Vater der modernen Horrorliteratur ein Vorbild für Kings literarisches Schaffenswerk ist. Bereits das Katzenmotiv scheint schon vielversprechend, wenn man sich bis zur Gänsehaut fürchten möchte. Dies war auch ein Grund für meine Auswahl hinsichtlich des Halloween-Specials. Diese Geschichte ist perfekt dafür.

Über den Auftragskiller Halston erfährt die Leserschaft den Grad seiner Professionalität, seine Menschenkenntnis hinsichtlich seiner Opfer und seine Abgebrühtheit hinsichtlich des Todes. Dies sind selbstverständlich Eigenschaften, die wohl in einer Stellenbeschreibung für diesen Beruf stehen würden. Der Auftraggeber Drogan sitzt im Rollstuhl, riecht nach Alter und Angst und ist bereits sehr geschwächt. Er hat wohl einen sprechenden Namen, denn er besitzt, wie bereits erwähnt, ein Pharmaunternehmen und im Englischen ist drugsein Wort für Medikamente. Sprachlich findet sich Stephen Kings typischer Stil: Nicht zu anspruchsvoll und doch sehr kreativ. Es finden sich viele Metaphern, Umgebung und Atmosphäre beschreibend, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Die Dialoge sind in realistischer Umgangs- und Alltagssprache gehalten, was die Figuren auch glaubhaft wirken lässt, auch wenn eine Kurzgeschichte keine intensive Charakterdarstellung- und Entwicklung zulässt. Die Geschichte ist in der personalen Erzählperspektive verfasst. Wir erleben sie aus der Sicht von Halston, dessen Innenwelt in Form von erlebter Gedankenrede und zum Ende hin auch in Form von innerem Monolog gezeigt wird. Es steigert selbstverständlich die Dramatik, wenn die Leserschaft das Grauen und die (Todes-)Angst aus der Perspektive einer oder mehreren Figuren miterlebt. All diese Erzähltechniken sind nicht umsonst ein beliebtes Mittel in Stephen Kings Erzählungen.

Katzen sind eigentlich Halstons Lieblingstiere, die er gedanklich als Killermaschinen beschreibt. Er meint Sam, den Kater, zu kennen, als sie sich anstarren. Die altbekannte Beschreibung der eindringlichen Augen und des Wesens vonKatzen ist hier ganz typisch; die Katze als mystisches Wesen, mit dem Blick aus dem und ins Jenseits. Trotzdem langweilt man sich als Leser:in nicht, diese Beschreibungen zum wiederholten Male zu lesen. Drogan lässt es zu, dass die Katze sich schnurrend in seinem Schoß niederlässt und streichelt sie liebevoll. Im Gegensatz dazu wird deutlich, wie sehr Drogan Katzen hasst und sie verabscheut. Halston wirkt zwar wie der stereotypische Auftragskiller, pragmatisch und auch nicht abergläubisch, als Drogan seine Theorien hinsichtlich der Katze zum Besten gibt, aber er zeigt Sarkasmus, der aus seinem Mitgefühl für die von Drogan gequälten und getöteten Katzen heraus entsteht. Im späteren Verlauf wird deutlich, dass sich Halston mit Katzen verbunden fühlt, weil sie wie er Einzelgänger sind. Drogan hingegen erscheint wie der typische erbarmungslose, skrupellose Pharmaunternehmer, der Tierversuche mit dem Nutzen für die Menschheit rechtfertigt. Trotzdem sickert seine Angst vor der Katze und vielleicht auch etwas Schuldgefühl durch. Dies zeigt sich alleine dadurch, dass er die Katze für gefährlich hält und er die Todesfälle nicht logisch erklärt, obwohl es eigentlich rationale Gründe und Ursachen gibt. 

Die Todesfälle werden von Drogan kurz beschrieben, aber wir erleben sie dennoch mit, denn Halston versucht sich vorzustellen, inwiefern die Katze Sam daran beteiligt gewesen sein oder vielmehr dafür verantwortlich gewesen sein könnte. Die in sich in seiner Vorstellung lebhaft abspielenden Ereignisse lassen sogar ihn als hartgesottenen Mörder schaudern und er bekommt es fast mit der Angst zu tun. Fast immer schnurrt die Katze bei ihrer vermeintlichen Tat liebevoll, wirkt unschuldig und harmlos und dabei trotzdem gefährlich. Möchte man glauben, dass die Katze weiß, was sie tut, fällt es nicht schwer, die Hinterhältigkeit, die Katzen so oft unterstellt wird, für begründet und realistisch zu halten. Gleichzeitig wirkt aber auch ihre Unschuld glaubhaft. Woher soll sie wissen, dass ihre Kuschelbedürftigkeit eine Gefahr für alte, kranke und schwache Menschen darstellt? Ihre Fellzeichnung scheint tatsächlich metaphorisch für die zwei Seiten und das eigenwillige Verhalten einer Katze, insbesondere dieser – eine unwissentliche liebevolle Mörderin auf Samtpfoten – zu stehen: Ihr Gesicht ist genau in der Mitte geteilt und zwar halb schwarz und halb weiß – die Farben spiegeln ihr helle und ihre dunkle Seite, ihre Eigenwilligkeit, ihre Zwiespältigkeit, die Gefahr, die in ihrer Zärtlichkeit steckt. Es ist nicht überraschend, warum Katzen ein beliebtes Motiv der Horrorliteratur sind. Eigentlich ist nach ca. 13 Seiten, also fast zum Ende der Geschichte noch nicht viel passiert außer in der Fantasie von Halston, doch das reicht schon aus, um böse und ungute Vorahnungen zu spüren. Es ist dieser unterschwellige Grusel, dieses erwartungsvolle Grauen, was fast unheimlicher ist als tatsächliche Ereignisse. Wer King kennt, kann zwar vermuten, dass die Erzählung nicht positiv verlaufen wird und grauenhafte Ereignisse folgen könnten – immerhin handelt es sich doch anscheinend um eine dieser hartnäckigen, widerstandsfähigen Katzen, die man nicht loswird und die immer wiederkehren, sei es lebendig oder aus dem Jenseits  , aber das tut der Spannung keineswegs einen Abbruch. Im Gegenteil, man überlegt sich bereits, wie angsteinflößend oder gar blutrünstig es noch werden oder ausgehen könnte. Bei King, vor allem bei seinen Kurzgeschichten, weiß man aber nicht unbedingt, was zu erwarten ist. Die Leser erleben des Öfteren Überraschungen. Über das Ende sei natürlich nichts verraten, aber es sei gesagt, dass ihr wirklich starke Nerven braucht. Besser wäre ihr seid wirklich abgehärtete Horrorfans, denn selbst mir als großer Fan von Stephen King und Horror wurde beim für die Rezension erneuten Lesen ganz anders zumute.

Fazit

Absolut lesenswert und eine perfekte Lektüre für Halloween. Man sollte zwar meinen, dass es wenig originell ist, wieder einmal die mörderische Katze als handlungstragendes Motiv mit den verschiedensten Mythen über sie vorzufinden, allerdings erkennt die Leserschaft trotzdem Stephen Kings Handschrift; die unheimliche Katze zieht einfach immer noch und die Geschichte ist ein Muss für Horrorfans. In „Die schwarze Katze“ von Edgar Allan Poe wehrt sich die Samtpfote gegen die Misshandlungen, die sie und ihre liebende Besitzerin vom alkoholabhängigen Ehemann der Katzenliebhaberin erfahren und ist so gar nicht sanft. Als dieser letztendlich seine Frau ermordet und im Keller einmauert, verrät ihn die Katze als die Polizei eine Hausdurchsuchung vornimmt. Auch in Kings Kurzgeschichtenimmt Katze Rache an einem Tierquäler. Allerdings endet diese Geschichte brutaler und ist somit nichts für schwache Gemüter. Sie lässt einen sich nicht nur gruseln, sondern auch ekeln und sie mutiert sogar zu einem Schocker. Wer wie ich von Stephen King das Schauerlichste erwartet, wird hier auf jeden Fall nicht enttäuscht. Er erzeugt das pure Grauen und Entsetzen. Wo sich bei Poe eher unterschwelliges Grauen findet, steigert sich Kings Geschichte in blutrünstiges Schrecken. Sie beginnt wie die typische Schauerliteratur – ein kaltes, düsteres Haus im Winter, in dem der Tod daheim ist – endet aber als schrecklicher Horror. Zugleich findet sich doch auch Kritik an Tierversuchen und es wird gezeigt, dass Tiere sehr wohl fühlende und denkende Lebewesen sind, wofür die eigenwilligen und in der Persönlichkeit zwiespältigen Katzen durchaus Paradebeispiele sind, was jeder Mensch weiß, der eine Katze als Haustier hat. Nicht umsonst sind sie ein wiederkehrendes Motiv in der Horror- und Schauerliteratur.

Wootbox Oktober 2018 | Gedankenspiel

Überraschenderweise kam heute meine Wootbox für den Monat Oktober an! 😊

Passend zum Oktober wurde das Thema Horror gewählt, auch wenn Venom nicht unbedingt in die Thematik Horror passt.

Der Inhalt gefällt mir erneut sehr gut und besonders das T-Shirt ist schick. Der Pin, mit Six aus Little Nightmares, hat mich etwas überrascht weil dieses Spiel (leider) nie einen gewaltigen Hype erfahren hat. Ich bin jetzt schon auf die Box des Monats November gespielt!

Hier gehts zu meinen anderen Wootbox Beiträgen:

Wootbox August 2018 | Gedankenspiel

Wootbox September 2018 | Gedankenspiel

Die Jurassic Quadrologie und ein paar Infos mehr! | Gedankenspiel

Am 07.06.2018 soll Jurassic World: Das gefallene Königreich in die Kinos kommen. Diesem Film stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Einerseits erwarte ich einen technisch hervorragenden Film, allerdings berfüchte ich dramaturgische Schwächen, weil mich der Trailer nicht wissen lässt, wohin sich die Handlung bewegen wird.

Bevor das gefallene Königreich in die Kinos kommt, möchte ich auf dem Blog alle vier Vorgängerfilme in einzelnen Beiträgen besprechen. Ich hoffe, dieses Miniprojekt umsetzen zu können, aber da ich Dinosaurier und Jurassic Filme sehr mag, bin ich guter Dinge.

Noch ein paar Worte zu anderen angekündigten Projekten. Die restlichen MCU Filme werden alle noch besprochen. Allerdings können diese Beiträge vor Juni nicht erscheinen, weil der Aufwand größer ist als erwartet.

Die vor langer Zeit angekündigten Projekte zum Alien/Predator & Ghost in the Shell Franchise kommen, allerdings muss mich für so eine gewaltige Aufgabe die Muse küssen. Daher kann ich nicht sagen, wann diese Projekte starten werden.

Womit man mit Sicherheit nicht mehr rechnen braucht, sind Spiele Reviews, die ich vor mehr als 5 Monaten angekündigt habe, wie beispielsweise Titanfall 2 oder Recore. Die Pile of Shame Reihe wird auf jeden Fall umgesetzt, wenn ich mal eines der Spiele aus dem Beitrag nachgeholt habe. Ich schaue dich an Mario & Rabbids.

Was ist mit Projekten, die aktuell laufen, wie All Hail to the King & 16 Bit Wahnsinn? Zu All Hail to the King habe ich bereits was in der Rückhand, man darf also gespannt bleiben & 16 Bit Wahnsinn wird fortgesetzt, wenn ich einen neuen würdigen Kandidaten gefunden habe.

Das waren soweit meine Gedanken zu den größeren Projekten für den Blog. Kleine Sachen, die ich in meinem Archiv habe, werden in regelmäßigen Abständen (besonders Film & Buch Reviews) nachgeholt, wenn nichts anderes ansteht.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Böser kleiner Junge (E-Book) | Review

Name: Böser kleiner Junge
Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: 14. März 2014

Ich dachte immer, dass ich & mein E-Reader nie Freunde werden. Okay das sind wir auch jetzt noch nicht, aber meine Ablehnung gegenüber den E-Readern ist geschrumpft, wobei ich ein echtes Buch immer bevorzugen werde!

Heute geht es mir um die Geschichte „Böser kleiner Junge“ von Stephen King, denn ich muss euch wieder intensiver mit meinem Lieblingsautor quälen. Viel Spaß!


George Hallas sitzt wegen Kindermord im Gefängnis und wartet auf die Todesstrafe. Eine Woche hat er noch auf dieser Welt. Lange Zeit hat er geschwiegen, aber nun erzählt er seinem Pflichtverteidiger, Mr. Bradley, seine Geschichte, warum er diese grausige Tat begangen hat.

Böser kleiner Junge ist flüssig geschrieben und entfaltet eine Sogwirkung, die den Leser nicht mehr loslässt. Was der namensgebende Junge ist, wird nicht nie ganz klar aber eines steht fest; George Hallas hat es hier mit einem kleinen Monster zu tun. Die Beschreibung des Jungen löst Unbehagen und Abscheu gleichermaßen aus. Jede Begegnung mit dem Jungen wird zum Höhepunkt einer Spannungskurve, denn es ist nur, was der Junge macht, sondern wie er es macht. Da dies jedoch ein gewichtiger Teil der Leseerfahrung ist, will ich gar nicht zu viel verraten.


Böser kleiner Junge gehört zu den besten Geschichten aus der Feder von Stephen King. Kurz, knackig, spannend und schockierend. Hier beweist Meister King mal wieder, wo sich das Grauen überall versteckt. Neben Autos, Hunden, Clowns auch hinter kleinen bösen Jungen. Ich vergebe für diese Kurzgeschichte das Prädikat lesenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Weitere Beiträge zu Kleiner böser Junge

Rezension: Stephen King – Böser kleiner Junge von meinebuchwelten

Der Nebel Staffel 1 (Netflix Original) | Review [Stephen King Special #9]

Name: Der Nebel
Staffeln: 1
Episoden: 10
Sender: Netflix
Genre: Mystery

Endlich geht das (zu) lange vernachlässigte Stephen King Special in die neunte Runde! Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um eine Serie von der Liste zu streichen. Danke an Tempest für die Empfehlung, welche schon lange ansteht, seit ich den gleichnamigen Horrorfilm vorgestellt habe.


Die fiktive Kleinstadt Bridgefall wird in einen seltsamen Nebel gehüllt. Im Zentrum der Geschichte steht die Familie Copeland, bestehend aus dem Autor Kevin, dessen Frau & Lehrerin Eve, sowie deren Tochter Alex. Als der dichte Nebel sich über die Stadt legt, ist die Familie getrennt. Während sich Kevin zusammen mit dem pansexuellen Jungen Adrian, der wegen einer Vergewaltigung im Pilot aussagt, auf dem Polizeirevier aufhält, befinden sich Eve & Alex im örtlichen Einkaufszentrum.

Kevins Ziel ist es nun, seine Familie zu finden, was leichter klingt, als es ist, da sich im Nebel nicht nur seltsame Kreaturen aufhalten, sondern auch eine psychische Präsenz.

Der Nebel fällt wie in eine ähnliche Kategorie wie Van Helsing, oder The Walking Dead. Nach einer Katastrophe müssen verschiedene Gruppen an verschiedenen Orten, in diesem Fall eine Kirche, ein Krankenhaus und das Einkaufszentrum, um das Überleben kämpfen. Dabei stellt der namensgebende Nebel eine bei weitem geringere Bedrohung dar, als im gleichnamigen Film. Während im Film eine ausgewogene Mischung aus Bedrohung durch die Kreaturen im Nebel, und den Menschen selbst herrscht, wird in der Serie mehr das Zwischenmenschliche behandelt.

Es kommt zwar immer wieder Spannung auf, jedoch hat „Der Nebel“ leider relativ viel Leerlauf, was daran liegt, dass nicht jeder Strang gleich spannend ist.


Loben muss ich die Besetzung, die zu großen Teilen einen soliden Job macht. Besonders die Gruppe um Kevin (Morgan Spector) ist sehr interessant, da diese aus den unterschiedlichsten und tiefgründigsten Personen besteht. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren ist ganz klar das Herzstück der Serie. Ebenfalls wissen die „Themen“ der einzelnen Gruppen zu gefallen. Die Gruppe in der Kirche beschäftigt sich mit Religion (kirchlicher & Naturglauben), die Truppe im Einkaufszentrum ist geprägt von Misstrauen/Zorn und Kevins Gruppe behandelt Wahnsinn sowie Menschlichkeit.

Die Kreaturen im Nebel, wenn sie denn auftauchen, enttäuschen leider. Im Film waren die Kreaturen fremdartig, ekelerregend und fremdartig. Hier ist das Imposanteste ein Mann, dem die Flügel eines Falters aus dem Rücken wachsen.


Muss man „Der Nebel“ gesehen haben? Wenn ich ehrlich bin, muss ich diese Frage mit nein beantworten. Klar, die Serie hat einige interessante Themen, spannende Momente und gefällt wegen der Besetzung, aber der gleichnamige Film ist meines Erachtens sehenswerter, denn hier wird sowohl Horror als auch Drama stimmiger verknüpft. Ich gebe „Der Nebel“ das Prädikat bedingt sehenswert, da es bessere „Survival-Serien“ gibt. Stephen King Fans sollten einen Blick riskieren, alle anderen greifen zum Spielfilm. Eine zweite Staffel wird in diesem Fall nicht benötigt, wie ich finde.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

2017! | Storytime

Hi!

Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut überstanden und seid gesund im Jahr 2018 angekommen. Die Winterpause auf diesem Blog ist auch wieder vorbei und wie könnte ich das neue Jahr besser einleiten, als mit einem „kurzen“ Rückblick auf das vergangene Jahr.

Privates & der Blog

2017 war ein sehr ereignisreiches Jahr. Sowohl privat, als auch auf dem Blog hat sich einiges getan. Es gab sowohl Negatives, als auch Positives, aber im Endeffekt haben die guten Zeiten überwogen.

Vergangenes Jahr hatte ich das große Privileg, viele neue Leute kennenlernen zu dürfen, von denen ich stolz behaupten kann, mit ihnen befreundet zu sein. Es wurden auch bestehende Freundschaft vertieft, wie der Trip nach Wien im Oktober 17 gezeigt hat. Ich durfte aber auch einige Personen hinter großartigen Blogs kennenlernen. An dieser Stelle seien Tempest und Ainu89 erwähnt, die mir großes Vertrauen schenken, was auf Gegenseitigkeit basiert. Ainu durfte ich letztes Jahr persönlich kennenlernen, als ich in Graz war. Neben all den Menschen, die ich dankenswerterweise kennenlernen durfte, haben leider auch einige Personen mein Leben verlassen, was aber vollkommen natürlich ist. Freundschaften entstehen und lösen sich wieder auf, wenn die Interessen auseinanderdriften.

Die schlimmste Zeit des letzten Jahres war jedoch, als mein Vater wegen mehrerer Schlaganfälle für lange Zeit ins Krankenhaus & anschließend auf Reha musste. Durch den Zusammenhalt meiner Familie und der bedingungslosen Unterstützung meiner Freunde haben wir diese Krise aber auch gemeistert und Papa erfreut sich guter Gesundheit.

2017 durfte ich gleich zwei kleine Jubiläen feiern. Zum einen wurde der Blog ein Jahr alt und meine beiden Stubentiger sind nun ebenfalls ein Jahr teil meiner Familie.

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Gegen Ende des letzten Jahres habe ich meine Liebe für Tattoos wieder entdeckt und nach einem kleinen Probe Tattoo geht es ab Februar 2017 ans Eingemachte und ich werde einige Projekte, die ich schon länger machen wollte, umsetzen lassen. Freut euch also auf einige „unkreative“ Beiträge, in denen ich euch über diese Leidenschaft auf dem Laufenden halte.

Zusammengefasst war ich mit 2017 sehr zufrieden, da ich vieles umsetzen konnte auf dem Blog, einiges aber auf 2018 verschieben musste.

Videospiele

2017 war ein hervorragendes Spielejahr. Leider konnte ich nicht alle Spiele durchspielen bzw. so intensiv spielen, wie ich es gern wollte, aber einige dies werde ich (hoffentlich) 2018 nachholen können. Ich stelle euch nun im Folgenden meine Lieblinge aus dem Jahr 2017, mit kurzem Kommentar, sowie Verlinkung zum jeweiligen Beitrag, vor.

Top’s

Horizon Zero Dawn

Ein großartiges Open-World-RPG mit wunderbarer Optik, epischer Handlung, hervorragendem Gameplay und faszinierendem Setting. Aloy’s Odyssee um ihre Heimat und anschließend die gesamte Welt zu retten, ist ein Pflichtspiel für jeden PS4 Besitzer.

Horizon Zero Dawn | Review

Super Mario Odyssey

Kurz gesagt: Ein Meisterwerk. Nintendo kehrt zur alten Stärke zurück und erschafft das beste 3D Mario seit Super Mario 64.

Super Mario Odyssey | Review [Nintendo Switch]

Resident Evil 7 & Resident Evil 7: Not a Hero

Capcom bringt ihr größtes Franchise zurück. Resident Evil 7 vermittelt das Spielgefühl der alten Teile in neuer Optik und beweist Mut Neues zu probieren, ohne ein Action-Blockbuster zu werden. Der kostenlose DLC Not a Hero dient als gelungener Epilog zum Hauptspiel und macht Hunger auf mehr.

Resident Evil 7 oder eine neue Hoffnung?! | Review

Resident Evil 7: Not a Hero | Review [PS4]

Wolfenstein 2: The New Colossus

Mein liebster Shooter 2017. Dramatische Handlung, eine hassenswerte Schurkin, übertriebene Nazi-Technologie, eine grandiose Optik und ein hervorragendes Gameplay. Sich durch die Armeen des dritten Reiches zu kämpfen, hat sich schon lange nicht mehr so gut angefühlt und am besten das Ende, wenn man endlich die Rache bekommt.

Wolfenstein 2: The New Colossus | Review [Playstation 4]

Life is Strange: Before the Storm

Emotionales Adventure, welches seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Ein Ersteindruck ist bereits auf dem Blog erschienen. Das Fazit folgt im Jänner 2018!

Meinung zu Life is Strange & Life is Strange: Before the Storm Ersteindruck | Gedankenspiel

Assassins Creed Origins

Die gelungene Rückkehr von Ubisofts großem Assassinen Epos.

Assassins Creed Origins | Review [PS4]

Blackwood Crossing

Eine emotionale Reise zwei Geschwister, die die Themen Tod, Verlust & Familie behandelt.

Blackwood Crossing | Review

The Binding of Isaac: Afterbirth+

Ein skurriler Dungeoncrawler mit hohem Suchtpotential!

The Binding of Isaac: Afterbirth+ | Review [Nintendo Switch]

NieR Automata

Schon wieder eine Dystopie. Erneut gehört die Welt den Maschinen und erneut ist nichts, wie es scheint.

NieR: Automata | Review

Full Throttle Remastered

Gelungenes Remastered eines grandiosen Adventures. Genialer Humor, gelungener Soundtrack und eine kleine, aber spannende Geschichte.

Full Throttle Remasterd | Review

Get Even

Psychodelischer Shooter mit Adventure & Horrorelementen, der eine spannende Geschichte erzählt, die unter die Haut geht. Besonders der Höhepunkt brennt sich ins Gedächtnis ein.

Get Even | Review 

Anschließend noch ein paar lobenswerte Erwähnungen:

Bulletstorm Full Clip Edition  | Review [PS4]
Hellblade: Senuas Sacrifice | Review [PS4]
Nublas Welt | Review [Playstation 4]
Outlast 2| Review [PS4 Version]
White Day: a Labyrinth named school| Review [PS4]

Flops

Black Mirror

Trotz einer spannenden Handlung, hervorragenden Sprechern und einer dichten Atmosphäre, ist Black Mirror von 2017 kein gutes Spiel. Die miese Technik trübt leider den Spielspaß zu sehr.

Black Mirror (2017) | Review [PS4]

Guardians of the Galaxy by Telltale

Auf dieses Spiel habe ich mich schon sehr gefreut, aber leider krankt es an einer schwachen Handlung und den typischen Schwächen der Telltale Spiele (Ruckler, Fehler in der Übersetzung, Abstürze und Einbrüche der Bildrate).
Es überrascht mich, dass die Batman Spiele von Telltale besser funktionieren, da dort die technischen Probleme nicht so häufig auftreten.

Ein vollwertiger Beitrag wird wahrscheinlich irgendwann 2018 folgen.

Mass Effect: Andromeda

Diesem Spiel habe ich mit Bauchschmerzen entgegen geblickt, da mich die Mass Effect Reihe nach Teil 1 nur mehr enttäuscht hat. Andromeda war jedoch die größte Enttäuschung. Das erschaffene Universum ist gewaltig, aber auch genauso leer, wie es groß ist. Die Nebenaktivitäten komplett belanglos, die Figuren platt und die Handlung bemüht. Es tut mir weh, was aus dem ehemals großartigen Studio Bioware geworden ist.

Yooka-Laylee

Dieses Spiel ist der geistige Nachfolger zu Banjo Kazooie, was im ersten Moment super klingt, sich aber als absolut altbacken entpuppt hat, da das Spiel sich zu sehr am geistigen Vorgänger orientiert und dabei die eigene Identität vergisst.

Das neue Banjo Kazooie? Die Yooka-Laylee | Review

Filme

2017 war nicht nur ein gutes Jahr für Videospiele, sondern auch für die Filme. Im folgenden Liste ich euch meine 15 Lieblingsfilme aus dem Filmjahr 2017 auf:

  1. Wonder Woman (DCEU) | Review
  2. Logan – The Wolverine | Review
  3. Die Hölle – Inferno | Review
  4. ES/IT (2017) | Review
  5. Get Out | Review
  6. Mord im Orient-Express (2017) | Review
  7. Ghost in the Shell (2017) | Review
  8. Meine Meinung zu die Schöne und das Biest (2017) | Gedankenspiel
  9. Thor: Ragnarok | Review
  10. Das Spiel (Netflix Original) | Review
  11. Annabelle: Creation | Review
  12. Death Note (Netflix Original Film) | Review
  13. 1922 (Netflix Original) | Review
  14. Plötzlich Papa | Review
  15. Meine Kinowoche mit Felix Neumaier | Review/Gedankenspiel – Der letzte Platz dient als Sonderplatz für gleich 3 sehenswerte Filme.

Ich bin gespannt, was das Jahr 2018 bringt und bin froh, das vergangene Jahr somit abschließen zu können. Ich hoffe, euch hat dieser Rückblick gefallen und bevor ich euch für heute entlasse, noch eine kleine Liste mit den erfolgreichsten Beitrag aus dem Jahr 2017 nach Aufrufen aufgestellt. Ich bin ehrlich gesagt überrascht!

Die 10 erfolgreichsten Beiträge 2017

  1. Castlevania (Netflix Original) | Review
  2. Mord im Orient-Express (2017) | Review
  3. Nublas Welt | Review [Playstation 4]
  4. Ghost in the Shell (2017) | Review
  5. Logan – The Wolverine | Review
  6. Shin Godzilla | Review 
  7. All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen – eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler
  8. Justice League (DCEU) | Review
  9. Death Note (Netflix Original Film) | Review
  10. Captain America: Civil War | Review

Monatsrückblick: September 2017 | Storytime

Der September ist vorbei und es wird Zeit für einen Monatsrückblick.


Allgemeines

Im September war ich auf dem Blog recht aktiv und haben einige neue Formate etabliert, um den Überschuss an Filmen & Videospielen aus dem Backlog sinnvoll zu verarbeiten. Außerdem habe ich mit der talentierten Ainu89 ein großes Special rund um Stephen King gestartet. Zudem habe ich zusammen mit Jessica den Blog etwas überarbeitet, was das Layout angeht. Ich schätze, die Arbeit hat sich gelohnt. Weiters darf ich mich über Zuwachs freuen, denn der Blog hat nun stolze 63 Follower. Ich bedanke mich somit bei allen Lesern für die Treue & das Feedback.
Außerhalb war, wie üblich, die bekannte Mischung aus sozialen Kontakten, Arbeiten & Material für den Blog sammeln vertreten.


Filme

Ich war diesen Monat insgesamt fünfmal im Kino und habe folgende Filme gesehen:

–  Marvels The Inhumans

– Atomic Blonde

– Barry Seal

– Killers Bodyguard

– Stephen Kings IT
Die ersten drei Filme habe ich in einem ausführlichen Gedankenspiel verarbeitet. Den Link dazu findet ihr hier!
Zu IT möchte ich noch keine großen Worte verlieren. In den Beiträgen von mir & Ainu89 werdet ihr mehr über diesen Film erfahren.
Die Filme, die ich Zuhause gesehen habe, wurden in meinem „neuen“ Format „zuletzt gesehen“ bearbeitet.


Videospiele

Den September habe ich genutzt, um ein paar Spiele aus dem PS4 Backlog durchzuspielen. Unter diesem Link findet ihr meine Meinung zu folgenden Spielen:
– Deadpool

– Late Shift

– Darksiders
Was Neuerscheinungen angeht, habe ich mich auf der Switch ausgetobt. Insgesamt habe ich auch auf dieser Konsole drei Spiele gespielt:
The Binding of Isaac: Afterbirth+

– Rayman Legends Definitive Edition

– Mario + Rabbids: Kingdom Battle
Ersteres habe ich ja bereits reviewt und verlinkt. Zu den beiden anderen Spielen kommen, hoffentlich, im Oktober die Beiträge. Spoiler; beide Spiele gefallen mir sehr und beweisen mir erneut, wie famos die Spiele von Ubisoft sind. Die Partnerschaft zwischen Ubisoft & Nintendo macht sich wirklich bezahlt.


Literatur

Im literarischen Bereich war ich im September wieder abwechslungsreich. Neben meinem Liebling, Stephen King, habe ich mich mit H. P. Lovecraft, Joan K. Rowling & diversen DC Comics beschäftigt.
Links zu entsprechenden Beiträgen findet ihr hier:

Todesmarsch | Review

Das Bild | Review

Batman Detective Comics Vol. 1: Rise of the Batmen | Review

 


Das wars soweit mit dem Rückblick. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

Der Nebel | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #5

Aktuell läuft ja auf Netflix eine TV-Serie, die auf der Stephen Kings Geschichte „Der Nebel“ basiert aber um diese geht, es heute nicht. Heute geht es mir um den 2007 veröffentlichten Horror-Thriller „Der Nebel“ und eins vorweg, ich mag den Film sehr. Viel Spaß also!


Der Film beginnt mit einem Sturm der die Gemeinde Castle Rock, in Maine, heimsucht. Da das Haus des Künstlers David beschädigt wird, fahren er, sein Nachbar Brent & Davids Sohn Billy in die Stadt um Einkäufe zu tätigen und Material für die Reparatur zu besorgen.

Ein mysteriöser Nebel breitet sich jedoch in der Gegend aus. Im Inneren des Nebels verbergen monströse Kreaturen, die auf Beute warten. Das Trio um David verbarrikadiert sich im örtlichen Supermarkt mit einigen weiteren Bewohnern.

Als die religiöse Fanatikerin Mrs. Carmody den Nebel als Strafe Gottes proklamiert, spalten sich die Anwesenden in zwei Gruppen. Einmal die Fanatiker um Mrs. Carmody und dann die praktisch denken Menschen um David. Schließlich kochen die Emotionen immer weiter hoch und als es einen Toten gibt eskaliert die Situation endgültig. Schließlich tötet der Angestellte Ollie, Mrs. Carmody mit einem gut platzierten Kopfschuss, jedoch ist die sichere Bastion gefallen.

David, Billy und drei andere entkommen in einem Wagen. Der Nebel ist überall und als dem Wagen der Sprit ausgeht, scheint alle Hoffnung verloren. David hat einen Revolver dabei. Vier Patronen für fünf Leute. Welch grausames Ende.


Der Nebel besticht durch hervorragende Schauspieler und einer gelungenen deutschen Synchronisation. Dazu kommen starke Szenen, wie das Menschenopfer um Gott zu beschwichtigen oder das Ende, mit der Frage über Leben & Tod.
Für einen FSK 16 Film ist der Nebel ungewöhnlich brutal und allen voran eklig. Es wird kaum mit Blut & verätzten Körper gegeizt. Die Gewalt ist jedoch nicht überzogen, sondern ein Stilmittel angesichts der unbekannten Gefahr. Was mich verwundert ist das Thema des religiösen Fanatismus. Es wird ohne Schonung gezeigt, was der Glaube bewirken kann und wie weit die Überlebenden in ihrem theologischen Wahn gehen.


Alles in allem ist der Nebel ein starker Horror-Thriller mit eindrucksvollen Szenen, gelungenen Effekten & hervorragenden Schauspielern. Es ist bemerkenswert, wie vielschichtig dieser Film ist aber nicht den moralischen Zeigefinger schwingt. Ich kann diesen Film auf jeden Fall weiterempfehlen!

Das wars von meiner Seite. Wer mehr über Stephen King lesen möchte, folgt den untenstehenden Links und lesen wir uns im nächsten Beitrag wieder!

DerStigler

Ainu89

Filmlichtung

 

Christine (1983) | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #4

Die Faustregel, das die Horrorfilme, welche auf Stephen Kings Werk basieren, nicht wirklich gut sind, hat sich bisher fast immer bestätigt. Diese Behauptung wird durch die Reviews zu Friedhof der Kuscheltiere (obwohl ich den irgendwie mag) und Rhea M gestützt. Gegen diese Behauptung spricht der Beitrag zu Thinner. Doch was passiert, wenn wir den Filmemacher John Carpenter (Halloween, The Fog & seine Filme mit Kurt Russel) auf Stephen Kings Werk loslassen? Das finden wir jetzt mit meinem Beitrag zu Christine aus dem Jahr 1983 heraus!


Arnie Cunningman ist ein schwächlicher Kerl, der kein Glück bei den Frauen hat und ein prominentes Opfer der Schläger um Buddy Repperton ist. Einzig sein bester Freund, Dennis Guilder, steht ihm treu zur Seite.

Arnies Leben ändert sich schlagartig, als er eines Tages einen stark ramponierten 1958er Plymouth Fury in roter Speziallackierung sieht. Er verliebt sich schlagartig in dieses Auto, welches auf den Namen Christine hört wie uns der Verkäufer des Wagens erzählt.
Im Laufe der Zeit entwickelt Arnie eine Beziehung zu seinem Auto die fast schon an Besessenheit grenzt. Dafür bekommt Arnie Selbstbewusstsein & hat Glück bei den Frauen.

Der Horror beginnt jedoch, als die Schläger um Buddy auf Christine losgehen und den Wagen beschädigen. Christine ist ein rachsüchtiges Auto & lässt sich nicht beschädigen oder beleidigen.


Das Herzstück der Besetzung ist das Zusammenspiel von Keith Gordon (Arnie), John Stockwell (Dennis) & Alexandra Paul (Leigh, Pauls Freundin). Diese drei Schauspieler haben eine sehr gute Chemie miteinander und liefern eine äußerst solide Performance ab.
Die restliche Besetzung ist auch eine Erwähnung wert, da es keinen Ausreißer nach unten gibt. Leider ist die deutsche Synchronisation etwas durchwachsen. Dadurch wirken, zum Beispiel, Arnies Eltern etwas hölzern.
Ein großes Lob geht an die Tricktechnik & den Soundtrack. Szenen ohne wie die Explosion einer Tankstelle oder wenn Christine sich selbst repariert, sehen immer noch eindrucksvoll aus und zeigen, was ohne CGI möglich ist.

Der Soundtrack wechselt sich mit klassischem Rock ’n Roll der 1950er Jahre und John Carpenters selbst komponierten Musikstücken ab. Beide tragen viel zur Atmosphäre bei und es ist Carpenters Musik die Stimmung erzeugt!


Zusammengefasst ist Christine ein solider & kreativer Horrorfilm, der auf Splatter/Slasher/Gore verzichtet aber auf Spannung/Handlung & die Schauspieler selbst setzt. Wenn man das Werk von King in die Hände eines fähigen Filmemachers legt, wird man nicht enttäuscht. Wer einen Horrorfilm der 80er Jahre sucht, der kein Schlachtfest ist, kann bedenkenlos zugreifen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Der Talisman | Review

Der Talisman ist ein Fantasyroman aus der Feser der beiden amerikanischen Schriftsteller Stephen King & Peter Straub aus dem Jahr 1984.


Der zwölfjährige Jack Sawyer hat ein gewaltiges Problem, das ihn zur Verzweiflung treibt. Seine Mutter, Schauspielerin & B-Movie Königin der 1960er Jahre, ist an Krebs erkrankt und liegt im sterben. Auf der Flucht vor Morgan Sloat, einem ehemaligen Geschäftspartner von Jacks verstorbenem Vater, sind die beiden in einem kleinen Hotel an der Ostküste untergetaucht.

In einem heruntergekommenen Vergnügungspark begegnet Jack dem mysteriösen Speedy Parker. Dieser erzählt Jack von den Territorien, einer magischen Welt die parallel zu unserer existiert. Weiters erfährt er, dass die Königin der Territorien an der gleichen Krankheit wie seine Mutter leidet. Durch Speedys Aufklärung & einem mysteriösen Zaubertrank, nur echt in einer Plastikflasche, erlangt Jack die bewusste Fähigkeit des Flippens. So kann er zwischen beiden Welten wechseln. Jacks bekommt den Auftrag, den Talisman zu finden, durch den alles & jeder wieder gut wird. So können auch die Territorien vor dem Doppelgänger von Jack’s bösem „Onkel“ Morgan Sloat gerettet werden, da viele Menschen in unserer Welt einen Twinner, Doppelgänger, in den Territorien haben.

Jack muss also quer durch die USA & die Territorien reisen, um am Ende den Talisman zu finden, mit dem er seine Mutter & ihren Twinner, die Königin der Territorien, retten kann. Dabei stellen sich ihm viele Gefahren in den Weg, aber er findet auch Freunde.
Der Talisman hat mich an vielen Stellen sehr bewegt. Themen wie Freundschaft, Treue, Verlust von geliebten Menschen, Opferbereitschaft & Angst werden glaubhaft und allen voran behutsam behandelt. Dabei scheut sich dieses Werk nicht davor, Gewalt & Sadismus zu thematisieren wenn es nötig ist. Die Hauptfiguren sind alle sehr gut ausgearbeitet und es schmerzt, wenn sie auf die eine oder andere Art die Geschichte verlassen.

Der Talisman vermittelt die gesamte Geschichte durch eine düstere Grundstimmung. Diese verdunkelt sich immer mehr, je weiter die Handlung voranschreitet.
Zusammengefasst hat mir der Talisman sehr gefallen. Die Zusammenarbeit von Stephen King & Peter Straub hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Wer einen Fantasyroman sucht der sich außerhalb der üblichen Genre-Normen befindet und dieses gewisse Etwas von Stephen King besitzt, bekommt eine spannende und emotionale Reise durch zwei Welten.
Wem ich dieses Buch nun schmackhaft gemacht habe, kann diesem Link  folgen, um es zu kaufen. In freundlicher Kooperation mit dem Amazon Partnerprogramm!
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Thinner – Der Fluch | Review | All Hail to the King – Die Stephen King Verfilmungen #3

Nach meiner Review zu Die Verurteilten hat es automatisch jeder Film schwer. Dennoch möchte ich Thinner – Der Fluch eine faire Chance geben aber es ist allgemein bekannt, dass die Horrorfilme des King Werkes eher schwach sind. Ich bin gespannt, ob mich dieser Film aus dem Jahr 1996 begeistern wird!


Billy Halleck ist ein übergewichtiger Anwalt. Nach einem Abendessen, einer Autofahrt, inklusive Blowjob, überfährt Billy eine alte Zigeunerin. Mithilfe des befreundeten Richters und des ebenfalls befreundeten Polizeichefs wird Billy im anschließenden Prozess freigesprochen. Die Strafe erfolgt jedoch in Form des Vaters der toten, dem Zigeuner Tadzu Lempke. Dieser seltsame alte Mann belegt Billy, Richter Carry & Polizeichef Duncan je mit einem Fluch, der sich unterschiedlich auswirkt.
Billy verliert von diesem Ereignis an jeden Tag mehr und mehr Gewicht. Da unser „Held“ stark übergewichtig ist, ist die Freude groß. Die Freude schwenkt jedoch bald in Sorge um, als Billy immer weiter abmagert. Als schließlich Richter Carry verschwindet & Duncan Selbstmord begeht, wird eines klar. Billy muss den Fluch loswerden, bevor ihm die Zeit abläuft.


Thinner – Der Fluch ist eindeutig dem Horrorgenre zuzuordnen, wobei Elemente des Thrillers & des Bodyhorrors (Veränderung des Körpers) Einzug halten. Die Leistung der Schauspieler ist sehr durchwachsen. Bis auf den Hauptdarsteller Robert John Burke (Billy), der als einziger wirklich Charisma in den Film bringt, wirkt der Rest des Casts fast schon hölzern. Die deutsche Synchronisation tut ihr Übriges. Positiv anzumerken sind die Effekte, die einen gewissen Ekel erzeugen und der Soundtrack von Daniel Licht.


Das wars soweit meiner Seite. Wer mehr zum Thema Stephen King lesen möchte schaut auf den Blog von Ainu89  vorbei oder klickt auf diesen Link um alle Beiträge aus unserem Special in einer schicken Übersicht zu haben!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Das Bild | Review

Das Bild ist ein Roman von Stephen King, welche Überraschung, der im Jahr 1995 erschienen ist. Laut Stephen King ist dieses Buch ein „am Reißbrett entworfener Roman“ und ein „bemühter Versuch“. Ob das stimmt, wird jetzt geklärt.


Rose McClandon lebt seit ihrem achtzehnten Lebensjahr mit ihrem Ehemann Norman Daniels zusammen. Er ist ein Cop und äußerst gewalttätig. In ihrer Hochzeitsnacht biss er sie in ihre Schulter, bis sie blutete und auch sonst ist ihre Ehe von Gewalt geprägt. Norman nennt diese Gewaltattacken & Misshandlungsakte auf Rose „aus der Nähe reden“. Als Polizist weiß Norman, die Prellungen & andere Verletzungen von Rose als Folge von Unfällen auszugeben. Außerdem würde niemals einer seiner Kollegen gegen ihm ermitteln, was ihm ein Gefühl von Sicherheit gibt.

Nach vierzehn Jahren Ehehölle findet Rose spontan die Kraft zur Flucht, ausgelöst durch einen kleinen Blutstropfen. Sie flieht in eine über tausend Meilen entfernte Stadt und beginnt ein neues Leben, findet Freunde, einen Job und sogar eine neue Liebe. Doch als Norman ihr auf die Spur kommt, droht ihr neues Leben ein jähes Ende zu nehmen. Norman will mit ihr reden, ganz aus der Nähe.

Bis auf das Finale ist Das Bild ein hervorragender und allen voran erfrischender Roman von Stephen King. Das Thema der unterdrückten Frau, die aus ihrer Hölle flüchtet und ein neues Leben beginnt, wird glaubwürdig vermittelt. Dazu kommt die spürbare Entwicklung von Rose, die in ihrem neuen Leben richtig aufgeht. Übernatürliches kommt in Form eines Bildes ins Spiel. Der Titel des Bildes ist Rose Madder und unsere Protagonistin baut eine Beziehung zu diesem Gegenstand, ihr erster Besitz seit Jahren, auf. Ich möchte nicht zu viel über dieses Gemälde verraten, da ein gewichtiger Teil der Handlung hiervon abhängt.

Noch kurz zum Finale. Im großen Showdown treffen Rose & Norman aufeinander, was in einer Raserei von Norman mündet, als dieser endgültig dem Wahnsinn verfällt. Was spannend beginnt, flacht jedoch zum Ende hin etwas ab, da der Spannungsbogen überstrapaziert wurde.
Bis auf das etwas zähe Finale hat mir Das Bild jedoch sehr gut gefallen, da Rose eine interessante Person ist und ihre Charakterentwicklung nachvollziehbar beschrieben wird. Neben Rose und ihrem Peiniger Norman gibt es noch eine Wagenladung an interessanten Nebenfiguren. Diese dürft ihr jedoch selbst entdecken.

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Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die Verurteilten | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen #2

Die Verurteilten ist ein Filmdrama aus dem Jahr 1994 (zehn Jahre vor dem erscheinen des Films Das geheime Fenster) und einer meiner liebsten Filme aller Zeiten. An dieser Stelle ein großes DANKE an Ainu89, das ich diesen Film übernehmen durfte.


Zu Beginn des Films, 1947, wird der Bankangestellte Andy Dufresne (Tim Robbins) wegen Doppelmord zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt. Seine Strafe soll er in der gefürchteten Shawshank Strafanstalt absitzen. Von beginn passt Andy überhaupt nicht in die Szenerie der Strafgefangenen. Sein Leben wird durch die brutalen Wärter & sexuelle Übergriffe durch andere Insassen weiter erschwert.
Im Laufe der Zeit lernt er einige Mithäftlinge kennen und schließt Freundschaften. Sein bester Freund wird jedoch Red (Morgan Freeman), der wegen Mord schon zwanzig Jahre im Gefängnis ist. Dieser hat den Ruf alles zu besorgen, wenn der Gegenwert stimmt. Aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten steigt Andys Ruf bei den Gefangenen, den Wärtern & schließlich auch beim Direktor. Doch wer möchte schon sein ganzes Leben im Gefängnis leben, egal wie komfortabel es ist?


Die Verurteilten erzählt eine spannende, emotionale & fesselnde Geschichte. Der Film punktet mit einer hervorragenden Inszenierung, einer sehr starken Besetzung und einprägsamen Szenen. So hat sich die Szene als Andy im Gegenzug für einen Gefallen, dem er dem Oberwärter erwiesen hat, nur ein paar Bier für sich & seine Freunde gewünscht hat, eingeprägt. In dieser Szene war alles perfekt. Das Licht, die Stimmung und alles unterlegt mit Red’s Erzählstimme (Morgan Freemans deutsche Stimme), dass sie auf dem Dach sitzen und Bier trinken wie freie Männer.

Abgesehen von dieser Szene gibt es noch viele weitere starke Szenen, die dem Film zwei Eigenschaften verleihen: Glaubhaftigkeit & Emotion. Die Schauspieler tun ihr Übriges. Es gibt niemanden im Cast von dem ich behaupten könnte, er würde nicht glaubhaft oder gut spielen. Man nimmt Clancy Brown die Rolle als brutalen Captain Byron Hadley, Chef der Wachen, ab. Gleiches gilt für all jene die die Insassen, des Gefängnisses, spielen.

Der heimliche Star ist jedoch der Charakter Red. Auch wenn Andy Dufresne der Protagonist ist, fungiert Red als Erzähler & großer Sympathieträger.


Alles in allem ist Die Verurteilten ein bewegendes Filmdrama und eine der besten Stephen King Verfilmungen aller Zeiten. Es steckt so viel Mühe & Liebe in diesem Film wie in kaum einer anderen Kingverfilmung. Dazu kommt das erfrischende Genre zwischen Thrillern, Horrorfilmen & Horror-Thrillern. Mich wundert es nicht dass dieser Film an keiner Stelle langweilig wird bei diesem grandiosen & harmonierenden Darstellerensemble. Besonders Morgan Freeman & Tim Robbins sind ein perfektes Team.
Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag und bis dahin könnt ihr die tollen Beiträge von Ainu89 lesen!

Das geheime Fenster | Review | All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen – eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler #1

Das geheime Fenster ist ein Thriller aus dem Jahr 2004, der zwei Personen kombiniert die ich sehr mag. Zum einen sieht man Johnny Depp in der Hauptrolle und zum anderen basiert die Handlung auf einer Novelle von Stephen King. Ob das für einen guten Film reicht, stellt sich nun heraus!


Nach der Trennung von seiner Frau lebt der an einer Schreibblockade leidende Schriftsteller Mort Rainey in einer abgelegenen Hütte. Als ob er nicht schon genügend Probleme hat, taucht ein seltsamer Kerl namens John Shooter auf. Dieser bezichtigt Rainey des Plagiats bei seiner Erzählung Das geheime Fenster. Shooter behauptet diese Geschichte 1997 verfasst zu haben. Rainey hat die Erzählung jedoch bereits 1995 in einem Magazin veröffentlicht. Shooter gibt Rainey drei Tage Zeit um besagtes Magazin als Beweis vorzulegen. Er warnt ihn, davor nicht die Polizei einzuschalten.
Ab dann spitzen sich die Ereignisse zu und die Grenze zwischen Realität & Fiktion verschwimmt immer mehr. Raineys Hund wird ermordet und das Haus seiner Ex-Frau brennt nieder. Als auch noch Personen aus seinem Umfeld ermordet werden, gipfelt dieses Drama in einem Höhepunkt mit schrecklicher Enthüllung.
Die Spannungskurve von Das geheime Fenster baut sich langsam aber kontinuierlich auf, bis sich dieses Drama komplett auflöst.


Mein Highlight des Films war das Zusammenspiel der Schauspieler Johnny Depp als Mort Rainey & John Turturro als John Shooter. Während Rainey eher weichlich ist, entpuppt sich Shooter als kalt, stark und äußerst gefährlich. Diese beiden Darsteller spielen den Rest der Besetzung mit Leichtigkeit an die Wand in punkto Charisma & Intension der Rolle. Besonders Johnny Depp nehme ich die Rolle als problembehafteten Schriftsteller ab.

Dazu kommt Effekte die entsprechend ihres Alters zwar altbacken aussehen aber ich mag Greenscreen. Besonders in älteren Filmen hat das einen eigenen Charme.


Alles in allem ist Das geheime Fenster ein spannender Thriller, der sich Zeit lässt, manchmal etwas zu viel Zeit aber mit dem Finale das verlorene Tempo wieder aufholt. Dazu kommt ein starker Cast und eine solide Technik. Wer eine Stephen King-Adaption sucht die nicht als Horrorfilm umgesetzt wurde, ist hier genau richtig.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

All Hail to the King! Stephen King Verfilmungen – eine Beitragsreihe von Ainu89 & DerStigler | Einleitung 

Stephen King. Einer der wohl aktivsten & populärsten Autoren unserer Zeit. Bekannt als Meister des Horrors sind seine Werke Carrie, Brennen muss Salem & Es weltbekannt aber auch sein restliches Werk, bestehend aus Science-Fiction, Fantasy, Thrillern, Dramen, Dark-Fantasy sowie vielen weiteren Genres verdient & bekommt entsprechende Beachtung.


Welches Schicksal ereilt jedes literarische Werk, wenn es genug Popularität bekommen hat? Richtig, es wird verfilmt sowie die Werke Kings verfilmt wurden.

In dieser Beitragsreihe, bei der ich mich mit der grandiosen Ainu89 zusammengetan habe, werden wir vorläufig, 52 Verfilmungen des King-Werkes vorstellen & bewerten. Es gibt natürlich noch viel mehr King-Filme aber die Fortsetzungen und TV Serien werden vorläufig außen vor gelassen um uns nicht zu verzetteln.

Pro Woche werden wir (versuchen) je 2 Beiträge auf unseren Blogs zu veröffentlichen und es wird auf beiden Blogs eigene Übersichtsseiten geben wo alle Artikel verlinkt sind.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Todesmarsch | Review

Eine weitere Rezension zu einem Buch und wieder einmal geht es um den großartigen Stephen King. Todesmarsch gehört zu den Büchern, die King unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht hat. Das bedeutet, wir tauchen erneut in die Psyche des Protagonisten ein und lassen Übernatürliches außen vor.


Amerika zu einer unbestimmten Zeit. Eine Militärregierung beherrscht mit eiserner Faust das Gebiet der Vereinigten Staaten. Jedes Jahr am ersten Mai brechen einhundert siebzehnjährige zum sogenannten Todesmarsch auf. Für 99 Teilnehmer endet der Marsch mit dem Tod. Der Gewinner erhält alles, was er sich wünscht. Protagonist ist Ray Garraty aus Maine, wo der Marsch beginnt.

Die Rahmenhandlung von Todesmarsch ist relativ simpel, wie oben beschrieben. Würze & Spannung erhält die Geschichte durch die Teilnehmer des Marsches. Jeder hat seine Geschichte und wir erfahren viel über eine kleine Gruppe von Gehern, genannt Musketiere, um den Protagonisten Ray. Diese Gruppe wird Musketiere genannt und sie sind der Grund, warum Todesmarsch so lesenswert ist. Im Laufe des Buches erfährt man viel über ihre Ansichten, ihre Träume, Wünsche, Hoffnungen & Ängste und es schmerzt jedes Mal ein klein wenig, wenn ein Musketier ausscheidet.
Neben den interessanten Figuren ist auch das „Weltbild“ von Todesmarsch durchaus spannend. Die USA werden von einer Militärregierung, angeführt vom mysteriösen Major, geleitet. Es wird nie klar, wie die USA zu diesem System gekommen ist, oder gar, in welchem Jahr die Geschichte spielt. Daraus ergibt sich der Vorteil einer zeitlosen Geschichte, die man faktisch in jedes Jahrzehnt 20. & 21. Jahrhunderts adaptieren könnte.

Vor meinem Fazit noch ein paar Worte zum Marsch selbst. Im Buch wird nie gesagt, wie diese Tradition entstanden ist, jedoch muss es sie bereits seit mindestens 17 Jahren geben. Dazu kommt der scheinbare Irrsinn, jedes Jahr 99 zu opfern. Dem gegenüber steht die Bejubelung, fast schon Vergötterung, der Geher durch das Volk. Es gibt unzählige Unterstützer, es ist gegen die Regeln, dem Geher externe Ressourcen wie Limonade zu geben, oder Fanclubs dieser und „Volksfeste“ um die tapferen Teilnehmer des langen Marsches anzufeuern. Umso mehr erfreut sich die Masse, wenn einer der Geher strauchelt, fällt, oder stirbt. Diese fast schon perverse Gier nach Tod & Blut beziehungsweise kranken Souvenirs, wie verlorene Schuhe, sind sowohl schockierend und abstoßend, als auch faszinierend.


Zusammengefasst ist Todesmarsch ein gelungener Roman über eine düstere Utopie der USA. Die Konzeption der Figuren ist glaubhaft, die Welt interessant und Stephen King schafft es mal wieder, den Leser in seine eigene Welt zu ziehen. Ich freue mich bereits auf das Buch von Stephen King und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Monatsrückblick: August 2017 | Storytime

Schon wieder ist ein Monat vorbei. Die Zeit vergeht wie im Flug. Was ist im August passiert? Mein Highlight ist das massive Wachstum des Blogs, was bereits Ende Juli angefangen hat. Ich habe in den letzten Wochen so viele interessante Blogs & Menschen gefunden/kennengelernt und kann nur sagen, dass ihr die beste und faszinierendste Community seid, die man haben kann. Ein großer Dank geht an Keya’s World, Ainu89 & Tempest für viel Feedback, Vorschläge & eine gute Zusammenarbeit.


Mit etwas Verspätung kommt nun mein Beitrag zur Blogparade „Geborgte Erinnerungen“ und der Beitrag der alles losgetreten hat, ist hier!

Kopffüßler im Haus des Meeres - Wien
Dieses kleine Kerlchen habe ich vor einigen Jahren im Haus des Meeres, in Wien, fotografiert. Ich bin ein Fan von Kopffüßlern und dieser Bewohner im Haus des Meeres war so freundlich sich perfekt zu posieren. Ideal für ein Foto oder ein sehr schönes Aquarell! 🙂

Spaziergang am Pichlinger See
Auf diesem Bild wurde ein Sonnenuntergang festgehalten den ich und eine (inzwischen ehemalige) Freundin bei einem gemeinsamen Spaziergang um den Pichlinger See, im Süden meiner Heimatstadt, festgehalten haben. Das Bild von Sabrina fasst die Stimmung dieses Abends wunderbar zusammen. Danke dafür! 🙂


Den restlichen Monat August habe ich so verbracht wie immer, sprich mit arbeiten, zocken, Filme sehen & sozialen Kontakte pflegen.

Im August war ich drei mal im Lichtspielhaus und habe folgende Filme gesehen:


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Der dunkle Turm: Eine eher mäßige Adaption eines Buches von Stephen King.


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Bullyparade – Der Film: Eine eher stumpfe aber sehr unterhaltsame Komödie und ein würdiger Abschluss(?) der gesamten Bullyparade Thematik.


220px-Annabelle_CreationAnnabelle Creation: Ein gelungenes Prequel mit düsterer Atmosphäre und starker Besetzung.


Was Videospiele angeht, so gab es im August einige positive Überraschungen. Den Anfang macht White Day, ein Horrorspiel aus der Ego-Perspektive, welches offiziell erst Ende August erscheinen soll. Durch meinen Stammhändler habe ich dieses Spiel bereits einige Wochen früher erhalten. White Day gehört zu den Spielen die auf dem ersten Blick nach wenig aussehen aber eine äußerst unheimliche Atmosphäre erzeugen.

Als Nächstes kamen Sonic Mania & City Skylines. Ersteres habe ich mit Spannung erwartet und wurde nicht enttäuscht. Das Spiel ist ein kleiner, spaßiger Plattformer für zwischendurch während City Skylines sehr gut auf der Konsole mit dem Gamepad, Städtesimulatoren sind eher Maus & Tastatur lastig, spielbar ist.

Genug von den Überraschungen und hin zu den Spielen, von denen ich mir viel erwartet habe. Den Anfang macht das am 9.8 erschienene Hellblade: Senuas Sacrifice für PS4 & PC. In diesem düsteren Actionspiel begibt man sich in das Reich der Toten & Senuas Wahnsinn, um die Seele ihres geliebten zu holen. Packend, verstörend, episch, dreckig & gnadenlos. So beschreibt man Hellblade am besten. Als nächstes kommt Uncharted: The Lost Legacy, was ein grandioses Spiel ist und seinen Vorgängern, bis auf die etwas kurze Spielzeit, in nichts nachsteht.
Als Fan der Saints Row Spiele, ist es logisch, dass ich Agents of Mayhem sehnsüchtig entgegen gefiebert habe und bis auf die zeitweiligen Bugs macht das Spiel echt Spaß. Eine Review folgt in kürze.


Literarisch habe ich mich im August auf DC Comics, mit Fokus auf Batman und seine Gefährten, sowie Stephen King konzentriert. Zwei Reviews über King-Romane sind bereits erschienen und eine dritte folgt im September. Das gleiche gilt auch für die Comic Reviews.
Das wars soweit mit Monatsrückblick. Wir lesen uns beim nächsten Mal und ich bedanke mich für die Treue & das positive Feedback!

Der dunkle Turm (Film 2017) | Review

Der dunkle Turm ist ein Dark-Fantasy-Film aus dem Jahr 2017 und basiert auf Stephen Kings Romanreihe mit dem gleichen Titel.


Im Zentrum aller Welten steht der dunkle Turm. Der zwölfjährige Jake Chambers (Tom Taylor) leider unter Albträumen von einem Mann in Schwarz (Matthew McConaughey), der mit Kindern experimentiert, um den dunklen Turm zu zerstören. Ein Mann mit Revolver (Idris Elba) will die Zerstörung des Turms verhindern.

Alles, was Jake in seinen Träumen sieht, hält er in Zeichnungen fest. Seine Umwelt hält ihn für verrückt, so auch seine Mutter, sein Stiefvater & sein bester Freund. Seine Mutter will ihn in einer Klinik außerhalb der Stadt unterbringen. Als Jake in den Mitarbeitern der Klinik die Anhänger des Mannes in Schwarz, auch Walter genannt, erkennt, kann er durch einen Trick fliehen. Er gelangt zu einem Haus aus seinen Träumen und gelangt von dort, durch ein Portal, nach Mittwelt. In Mittwelt trifft Jake auf den Revolvermann Roland, mit dem er sich verbündet, um den Mann in Schwarz aufzuhalten.


Der Film basiert auf Stephen Kings wichtigster Romanreihe und fasst die umfangreiche Geschichte dieser Serie sehr grob zusammen. Genau dieser Punkt wird dem Film zum Verhängnis. Während der kompletten Laufzeit hatte ich das Gefühl, hier eine massiv gekürzte Geschichte zu erleben, was auch der Fall ist. Um ein Werk von über 4000 Seiten in 95 Minuten zu packen, müssen massive Abstriche gemacht werden. Diese Abstriche betreffen die Spannung & den Erzählfluss. Der Film hat seine Momente, aber zu keinem Zeitpunkt wollte sich die Spannung wirklich einstellen.

 


Der Film hat aber auch seine positiven Punkte. Zum einen sind die drei Hauptdarsteller sehr gut und verkörpern ihre Rollen Walter, Roland & Jake glaubhaft. Weiters funktionieren die Actionszenen ganz gut und ein paar Witze lockern die ernste Situation im Film etwas auf.


Zusammengefasst ist der dunkle Turm sicher kein Meisterwerk, aber auch kein kompletter Totalausfall. Fans der Vorlage können, beziehungsweise werden aufgrund der gestauchten Handlung enttäuscht sein und Nichtkenner dürften stirnrunzelnd den Film betrachten und versuchen, die Zusammenhänge zu verstehen. Als simpler Actionfilm mit Science-Fantasy-Elemente ist dieser Film zu gebrauchen, aber nur wenn es keine bessere Alternative gibt.
Ich freue mich auf Es, der sieht im Trailer schon vielversprechend aus und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Weitere Beiträge zum Film:

Review von Ainu89
Review von Wessels Filmkritik
Review von christianneffe
Review von books2cats
Review von Der Plapperblog

 

 

 

 

Sprengstoff | Review

Ein weiterer Roman über den ich gern schreiben möchte, ist Sprengstoff, erneut aus der Feder von Stephen King. Dieser Roman erschien 1981 auf Englisch & 1986 auf Deutsch. Hier haben wir es jedoch mit einem Roman zu tun den King unter dem Pseudonym „Richard Bachmann“ veröffentlich hat. Diese Romane weisen keine übernatürlichen Elemente auf und stehen somit im Kontrast zum restlichen Werk von King.


Protagonist ist Barton Dawes, Geschäftsführer einer Wäscherei. Gemeinsam mit seiner Frau Mary bewohnt er ein kleines Haus in einer namentlich nicht genannten Stadt.

Die Stadtverwaltung teilt dem Ehepaar mit, dass sowohl die Wäscherei als auch das Wohnhaus einer neuen Autobahn weichen müssen. Dawson wird mit dem Umzug beider Gebäude beauftragt.

Es stellt sich heraus, dass Barton den Tod seines vor drei Jahren verstorbenen Sohnes nicht verarbeitet hat. Barton ist nicht bereit sein Haus, in dem viele Erinnerungen an seinen Sohn sind, aufzugeben.

Wie bereits Misery ist auch in Sprengstoff Wahnsinn eines der zentralen Themen. Barton ist davon besessen sein Haus zu behalten und nimmt die völlige Zerstörung seines Lebens in Kauf. Der schleichende Verfall des Protagonisten nimmt immer groteskere Züge an. Ich hatte zu Beginn Mitleid mit Barton, jedoch wandelte sich das Mitleid bald zu Verachtung über diese stoische Selbstzerstörung.


Alles in allem ist Sprengstoff ein äußerst spannender & tiefgreifender Bachmann Roman. Der geistige Verfall wird glaubhaft dargestellt und steigert sich langsam bis zum großen Finale. Wer einen spannenden Thriller sucht, wird hier gut bedient werden und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

Sie – Misery | Review

Willkommen zu meiner ersten Buch Review. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken über Bücher zu schreiben aber mit welchem soll ich beginnen? Nun ich habe mich für Stephen King, einen meiner liebsten Autoren und seinem packenden Psycho-Thriller Sie – Misery entschieden. Um keine Verwirrung im Text zu erzeugen, werde ich ab jetzt den englischen Titel verwenden.

Misery erschien im Jahr 1987 in englischer Sprache und im gleichen Jahr in einer deutschsprachigen Fassung.


Protagonist der Geschichte ist der Schriftsteller Paul Sheldon, welcher durch seine Romane um die Figur Misery bekannt wurde. Er selbst hasst diese Reihe jedoch und arbeitet an einem neuen Roman namens Schnelle Autos. In einem gemieteten Hotelzimmer vollendet er seinen Roman und macht sich auf den Weg nach Colorado um das Skript abzugeben. Unterwegs hat Paul einen Autounfall und wird ohnmächtig.
Im Haus der ehemaligen Krankenschwester Annie Wilkes erwacht Paul aus dem Koma. Er hat sich beide Beine gebrochen, jedoch kümmert sich Annie liebevoll um ihn. Zumindest hat es den Anschein bis Annie Zeichen einer schweren psychischen Störung zeigt. Sie isoliert Paul bei sich Zuhause und zwingt ihn ein neues Buch für die Figur Misery, welche im letzten Buch der fiktiven Romanreihe verstarb, zu schreiben und sie somit zurück ins Leben zu holen. Für Paul beginnt die Hölle auf Erden.


Misery gehört zu den am besten geschrieben Geschichten von Stephen King. Die Beschreibung von Annie Wilkes und den in ihr brodelnden Wahnsinn sind fesselnd & äußerst glaubwürdig. In den Protagonisten Paul, als ganz gewöhnlichen Menschen ohne Superkräfte, kann man sich wunderbar hineinversetzen und mit ihm mitleiden.

Die Spannungskurve steigt kontinuierlich an und zieht den Leser oder die Leserin immer tiefer in den Bann. Dabei gibt es immer wieder Spannungskurven, die das Mitleid mit dem geplagten Protagonisten Paul weiter schüren.

Wenn man diesen Roman liest, sollte man sich nicht an der explizieren Beschreibung von Gewalt stören da mit dieser Thematik nicht gegeizt wird.


Zusammengefasst ist Misery ein äußerst packender Psycho-Thriller mit einer stetig steigenden Spannungskurve der einen nicht mehr loslässt. Paul Sheldons Leidensweg wird äußerst glaubwürdig beschrieben. Die Besessenheit & der Wahn von Annie Wilkes sind faszinierend aber auch sehr schockierend. Ich kann diesen Roman weiterempfehlen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns beim nächsten Mal!