Nerd.Ics liest … Suicide Squad 2: Die letzte Mission

(c) Panini Comics

Tom Taylor beendet seine 11 Ausgaben dauernde Suicide Squad Serie, nennt den Band „Die Letzte Mission“ und lässt mit einem Cliffhanger auch die Frage im Raum stehen ob es nun wirklich die letzte Mission der Squad war.

Kernfakten:

Titel: Suicide Squad 2 – Die letzte Mission
Autor: Tom Taylor
Zeichner: Bruno Redondo
Seiten: 164
Sprache: Deutsch
Verlag: DC / Panini Deutschland

Nachdem Band eins der Reihe mit massiv viel Action daherkam und am Cover des zweiten Bandes nun auch Batman zu sehen war, war ich dezent gespannt was uns in diesem finalen Band der Mini-Serie erwartet.

(c) Panini Comics

Nun kurz zur Story:
Die Suicide Squad besteht zu Beginn des Bandes aus: Harley Quinn, Deadshot, Fin, Osita, Wink, Aerie, Zebra-Man, Deadly Six, Chaos Kitten und Thylacine. Für mich als Teilzeit DC Leser immer ganz spannend in solchen Geschichten eine Unmenge an Charaktere zu bekommen von denen ich davor noch nie etwas gehört habe. Was aber wiederum auch eine gewisse Unbefangenheit mit sich bringt und manchmal dadurch auch ganze spannende Meinung von mir hervorbringt. „Derstigler“ ist ja eher der DC Experte und klärt mich dann immer ganz höflich im Podcast über alle die Charaktere auf…komme mir dann immer wieder vor als hätte ich als Nebenfach „DC Charakter Kunde“.
Aber zurück zur Story, wir steigen und sehen wie eine „Ärztin“ den Mitgliedern der Squad ihre Bomben entfernt damit sie endlich frei und unabhängig leben können. Es stellt sich schnell raus das diese Ärztin andere Absichten hat und die MItglieder gerne tot sehen würde. Weiters finden sie raus das Harley und Deadshot eigentlich schon lange frei wären und genug Missionen erledigt haben.
Wir schwenken um zu Batman in seiner Batcave und wie er die Kopfgeld Anzeige für die Squad sich ansieht und daraufhin in sein Batmobil springt und losstürmt. Als er im Versteck der Squad ankommt sind alle verschwunden, jedoch wäre Batsy nicht der Detektiv der er ist, wenn er nicht die Spur aufnehmen würde.
Währenddessen wird die Squad in ihrem Flucht-Van von einem Killerkommando umzingelt, als sie aus dem Van stürmen wollen, merken sie das alle Gegner bereits erledigt sind. Batman hat das ganze für sie erledigt und sofort bricht ein Kampf zwischen Batman und der Squad aus. Währenddessen wird Batman sein Batmobil geklaut, was so nebenbei eine echt coole Aktion ist haha
Der Kampf läuft auf ein Duell zwischen Batman und Deadshot raus, was wiederum irgendwann abflacht und die beiden gehen getrennte Wege.
Heft 2 bringt uns zum einen einiges an Story mit Mr Kord dem neuen Drahtzieher hinter der Suicide Squad und zum anderen eine herzzereissende Story über Deadshot und seine Heimkehr zu seiner Tochter. Tom Taylor in Höchstform!
Wer genau diese starke Story und noch mehr lesen möchte, kann das gerne im Band dann machen.

(c) Panini Comics

Nun zu meinem Fazit:
Wir bekommen in dem Band natürlich zu allererst wieder geballte Action, aber hey, was erwartet man sonst bei einem Suicide Squad Comic. Jedoch muss man sagen das Tom Taylor an einigen Stellen wieder wunderbar in das Charakter basierte Erzählen übergeht und gerade die Story rund um Deadshots Heimkehr oder auch um die „Origin“ von Aerie sind unheimlich toll geschrieben und werden diesen Band zu mehr als nur einer weiteren Actionstory auf.
Die Zeichnungen sehen sehr schön aus und für Einsteiger würde ich empfehlen zuerst zu Band 1 zu greifen.
Alles in allem ist es eine grundsolide Story, die vermutlich nicht in meine Top-Stories reinwandern wird, die aber an sehr vielen Stellen von einem unheimlich starken Autor profitiert und sich so abhebt von vielen anderen Stories.

Danke an Panini Comics für das Lesevergnügen!

Suicide Squad #3 & #4 (DC Rebirth)| Review

Titel: Suicide Squad Heft 2 (Rebirth)
Autor: Rob Williams
Zeichner: Philip Tan
Verlag: DC Comics
Ära: Rebirth

Nach einer viel zu langen Pause gehen die Rezensionen zur DC Rebirth Suicide Squad Serie weiter und die Superschurken stecken in riesen Problemen

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Was bisher geschah …

Um die Bedrohung für die Interessen der Vereinigten Staaten im Geheimen zu bekämpfen hat Amanda Waller eine Task Force gegründet, die Missionen ausführen soll, welche für normale Einheiten zu gefährlich sind. Der Clou an der Task Force X aka Suicide Squad ist die Besetzung mit großteils Superschurken, um die niemand trauern wird, falls sie sterben sollten und sofern ein Teammitglied aus der Reihe tanzt, erledigt eine Bombe im Kopf den Rest … [Suicide Squad Rebirth One Shot]

Die erste Mission für das Squad führt sie nach Sibirien, wo eine geheime Militärbasis, genannt stählerne Gruft, infiltriert und Alien-Technologie sichergestellt werden soll. Die Technologie entpuppt sich jedoch als Zugang zum Gefängnis des Kryptoniers Zod … [Suicide Squad Heft 1 Review]


Das Suicide Squad stellt sich in der Militäranlage stählerne Gruft dem übermächtigen General Zod, der als Kryptonier normalen Menschen vielfach überlegen ist. Zusammen mit einer ansässigen Doppelagentin gelingt es der Task Force X General Zod in die Phantom Zone zurück zu schicken, die Alien Technologie sicherzustellen und die angerückten Sicherheitskräfte der Anlage zu überwinden.

In einer weiteren Hintergrundgeschichte erfährt man den Werdegang von Katana und Harley Quinn muss ihre Loyalität gegenüber Waller und ihrer Organisation beweisen …

Die Fortsetzung „Stählerne Gruft“ Arcs macht nichts wirklich neu, setzt aber auf Action und den Überlebenskampf der Suicide Squad, was auch in einem Tod eines Squad Mitglieds gipfelt. Optisch wissen die Ausgaben #4 & #5 erneut zu gefallen, was auch an der Abwechslung durch die drei gedruckten Geschichten liegt. Besonders die Kurzgeschichte um Katana weiß zu gefallen und bietet Potenzial für einen eigenen Film.

Harley Quinns kleines Abenteuer hat dezente Horrorelemente und gefällt durch den typischen Wahnsinn, mit dem der Joker seine Umwelt tyrannisiert. Dies geschieht auf optischer, aber auch erzählerischer Ebene!


Zusammengefasst gefällt Suicide Squad Heft 2 mit seinen beiden Ausgaben durch die Stärken des ersten Heftes, also einen sehr ansprechenden Zeichenstil, sowie Abwechslung auf zwei Ebenen. Somit hat sich das zweite Suicide Squad Heft mit den Ausgaben #3 & #4 die Wertung lesenswert verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Suicide Squad #1 & #2 (DC Rebirth)| English Review #20

Titel: Suicide Squad #1 & #2
Autor: Rob Williams
Zeichner: Jim Lee
Verlag: DC 
Ära: Rebirth

Worst heroes ever …. no let’s forget the PR-phrase of the horrible Suicide Squad Realfilm. The comics establish the team as intended and as a bunch of supervillains are being monitored by two „good guys“ and their boss!

After the Suicde Squad was compiled in the eponymous Rebirth Special by Amanda Waller, there is already the first real mission!

In Siberia, alien technology was discovered and hidden in an underground military complex. With such technology in the wrong hands becoming a deadly danger, Amanda Waller’s suicidal Black Ops must be on the alert to eliminate the danger in advance. If a few super villains die, no one is sad …

There is also a small Origin of Captain Boomerang, a member of the Suicide Squad.

Sucide Squad Issue 1 is a great introduction to the series and a pretty epic prelude to the „Steel Crypt“ saga. Action alternates with humor and each team member gets enough screentime, not to be forgotten already after 3 panels. There is also a small but very entertaining episode in which the Origin Story by Captain Boomerang is told and which reads very entertaining.

Visually, the band is amazing and Jim Lee’s drawing style fits perfectly with the dark and dirty tone of the comic. The style is reminiscent of the old Image Comics of the 90s and my highlight was the appearance of General Zod, the old ass ripper.

All in all, Suicide Squad # 1 & # 2 make a great debut in the Rebirth series and show what’s in the suicide squad. The comic is extremely pleasing to the eye, but there is also plenty of narrative. Action and humor alternate pleasantly, which creates a very positive overall picture.

I forgive the rating worth reading for Suicide Squad # 1 & # 2!

That’s it from my side. We read in the next post!

Suicide Squad #1 & #2 (DC Rebirth)| Review

Titel: Suicide Squad #1 & #2
Autor: Rob Williams
Zeichner: Jim Lee
Verlag: DC 
Ära: Rebirth

Worst heroes ever …. nein vergessen wir gleich die PR-Phrase des grausigen Suicide Squad Realfilms. Die Comics etablieren das Team so wie es angedacht ist und als ein Haufen Superschurken die von zwei „Guten“ sowie ihrer Chefin überwacht werden!

Nachdem das Suicde Squad in gleichnamigen Rebirth Special von Amanda Waller zusammengestellt wurde, gibt es auch schon die erste richtige Mission!

In Sibieren wurde Alientechnologie entdeckt und in einem unterirdischen Militärkomplex versteckt. Da solch eine Technologie in den falschen Händen eine tödliche Gefahr werden kann, muss das selbstmörderische Black Ops von Amanda Waller ran, um die Gefahr in voraus zu beseitigen. Falls dabei ein paar Superschurken sterben sollten, ist auch niemand traurig …

Außerdem gibt es noch eine kleine Origin von Captain Boomerang, einem Mitglied des Suicide Squad.Suicide Squad Heft Rebirth Special

Sucide Squad Heft 1 ist ein toller Einstieg in die Serie und ein recht epischer Auftakt zur „Stählernen Gruft“ Saga. Action wechselt sich mit Humor ab und jedes Teammitglied bekommt genügend Screentime, um nicht bereits nach 3 Panels vergessen zu werden. Dazu gibt es eine kleine, aber sehr unterhaltsame, Episode in der die Origin Story von Captain Boomerang erzählt wird und die sich sehr unterhaltsam liest.

Optisch ist der Band der Wahnsinn und Jim Lee‘s Zeichenstil passt perfekt zum düsteren sowie dreckigen Ton des Comics. Mich erinnert der Stil angenehm an die alten Image Comics der 90er und mein Highlight war der Auftritt von General Zod, dem alten Arschaufreißer.

Alles in allem bilden Suicide Squad #1 & #2 einen tollen Einstieg in die Rebirth Serie und zeigen was im Selbstmordkommando steckt. Der Comic ist äußerst angenehm für das Auge, aber auch erzählerisch wird einiges geboten. Action und Humor wechseln sich angenehm ab, was insgesamt ein sehr positives Bild erschafft.

Ich vergebe für Suicide Squad #1 & #2 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Suicide Squad Rebirth Special | Review

Titel: Suicide Squad: Rebirth 1
Autor: Rob Williams
Zeichner: Philip Tan
Verlag: DC Comics
Ära: Rebirth

Da ist auch die angekündigte Abwechslung. Um nicht nur Batman, Hulk, Venom und Spiderman eine Bühne zu bieten habe ich beschlossen mit Suicide Squad anzufangen, einer Comicserie, die ich lange gemieden habe wegen der gleichnamigen Verfilmungen!


Etwas mehr von Suicide Squad und DC allgemein:

Suicide Squad Review (alt)

Suicide Squad Review (neu)

Aquaman/Suicde Squad Review

Aquaman (DCEU) Review

Wonder Woman (DCEU) Review

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Batman Vol 1. (2019er Review)


Suicide Fakten zum Comic

Titel: Suicide Squad: Rebirth 1

Autor: Rob Williams

Zeichner: Philip Tan

Verlag: DC Comics

Ära: Rebirth


Es gibt Bedrohungen, von denen weder die USA noch die Justice League wissen sollen. Gefahren die die Interessen der USA bedrohen oder Bedrohungen die im Schatten wachsen. An dieser Stelle kommt Amanda Waller ins Spiel. Ihr untersteht ein Team voller übler Schurken, denen ein Sprengsatz in den Kopf implantiert wurde, um sie auf Linie zu halten.

Das ist das Suicide Squad aka Task Force X und dieses Team übernimmt die gefährlichsten, übelsten sowie tödlichsten Missionen, die man sich vorstellen kann, um die USA aber auch die Welt vor schmutzigen Bedrohungen zu retten. Dieses Team besteht unter anderem aus Harley Quinn, Deadshot und Captain Boomerang. Um der Truppe etwas Moral einzuprügeln wird Col. Rick Flag aus Guantanamo Bay befreit damit er (widerwillig) das Team anführt, welches zur Zeit künstliche Metawesen in der Mongolei bekämpft … ob das gut gehen wird?


Wie alle anderen Rebirth One Shots ist auch der Suicide Prolog ein gelungener Einstieg in die Welt des Selbstmordkommandos voller Metas, Verrückter und Superschurken. Die Geschichte des Comics ist simpel aber wirkungsvoll und dient dazu Amanda Waller, Rick Flag sowie den Kern der Task Force X (Harley Quinn, Deadshot, Boomerang) zu etablieren.

Das Highlight des One Shots ist aber klar der Zeichenstil, der durch eine düstere Note besticht und mich positiv an die klassischen Image Comics der 90er (Spawn, Darkness, Witchblade) erinnert. Durch die harten Konturen wirken die Figuren düster und wirklich wie abgebrühte Superschurken.


Alles in allem erfüllt der Suicide Squad Rebirth One Shot seine Aufgabe sehr gut und unterhält nicht nur, sondern macht auch gleich Lust auf mehr Abenteuer mit dem Selbstmordkommando, von dem niemand wissen darf!

Somit bekommt das Suicide Squad Rebirth Special die verdiente Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Aquaman/Suicide Squad: Sink Atlantis! | Review

Titel: Aquaman
Autor: Dan Abnett, Rob Williams
Zeichner: Jose Luis, Joe Bennet
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 104
Erschienen: 06. Februar 2019

Auf das Crossover Sink Atlantis! in dem Aquaman auf das Suicide Squad aka Task Force X trifft, habe ich mich schon länger gefreut. Über Instagram habe ich bereits eine kompakte Rezensionen veröffentlicht, aber nun möchte ich etwas detaillierter werden!


Kernfakten zum Comic

Titel: Aquaman
Autor: Dan Abnett, Rob Williams
Zeichner: Jose Luis, Joe Bennet
Verlag: DC
Sprache: Englisch
Seiten: 104
Erschienen: 06. Februar 2019


Handlung: Atlantis erhebt sich

Atlantis ist aus den Tiefen des Meeres an die Oberfläche gestiegen und liegt als neue Nation zwischen den USA und Europa. Arthur Curry aka Aquaman hat seine Krone abgelegt und Mera regiert nun über Atlantis, dass einer ungewissen Zukunft entgegenblickt. Die Narben des Bürgerkriegs (Aquman Vol. 5/6) sind noch frisch und das Verhältnis zur US-Regierung ist äußerst angespannt, aufgrund Aqumans vergangener Taten.

Als Amanda Waller das Suicide Squad (bestehend aus Killer Croc, Deadshot, Harley Quinn sowie den Neuzugängen Lord Satanis und Master Jailer) entsendet um Atlantis wieder zu versenken muss Aquaman alles daran um seine Heimat und seine Geliebte Mera zu schützen. Selbstverständlich verfolgt Waller einen geheimen Plan, wie sie es immer tut. Das Suicide Squad und Aquaman befinden sich auf Kollisionskurs …

Meine Meinung zum Comic

Die Geschichte des Crossovers ist im Kern simpel, wird aber spannend erzählt, da hier zwei kreative Teams die Handlung aus zwei Sichtweisen erzählen.

Gleiches gilt auch für die beiden Zeichenstile des Comics, die sich äußerst stimmig ergänzen. Besonders die Figuren sehen hervorragend aus und Aqauman mit Bart und langen Haaren hat etwas leicht animalisches an sich.

Dank Querverweisen zu anderen Ausgaben der Aquaman Rebirth beziehungsweise Suicide Squad Rebirth Serie und Dark Nights: Metal fügt sich Sink Atlantis! harmonisch den Verlauf der DC Comics ein und bleibt dem Kanon treu.

Fazit

Alles in allem ist Sink Atlantis! ein gelungenes Crossover, dass gleich mehrere Aufgaben erfüllt. Einerseits fühlt sich der Comic wie das nächste Kapitel in den Serien Aquaman und Suicide Squad an. Andererseits baut der Comic genug Querverweise ein, um treue Leser beide Serien zu belohnen und neue Leser an eine der beiden Reihen heranzuführen. Das Crossover ist ohnehin so aufgebaut, dass man mit wenig bis keinem Vorwissen auch seinen Spaß damit haben kann.

Ich vergebe für Aquaman / Sucice Squad: Sink Atlantis die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Damage Vol. 1: Out of Control | Review [The New Age of Heroes]

Titel: Damage Vol. 1: Out of Control
Autor: Robert Venditti
Zeichner: Tony S. Daniel, Diogenes Neves, Cary Nord, Danny Miki, Trevor Scott, Larry Hama
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 25. September 2018

Nach The Silencer ist Damage die zweite Serie aus dem The New Age of Heroes Imprint des Verlags DC und ENDLICH hat das DC Universum seinen eigenen Hulk bekommen.

Kernfakten zum Comic

Titel: Damage Vol. 1: Out of Control
Autor: Robert Venditti
Zeichner: Tony S. Daniel, Diogenes Neves, Cary Nord, Danny Miki, Trevor Scott, Larry Hama
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 144
Erschienen: 25. September 2018

Dark Nights Metal & New Age of Heroes Rezensionen:


Handlung: Ein Mann, ein Monster und der Wunsch heldenhaft zu sein!

Ethan „Elvis″ Avery möchte nur ein Held sein. Deshalb meldet er sich für das Damage Projekt, allerdings wird aus ihm kein Held, sondern ein brutales Monster. Für eine Stunde kann sich Ethan in die unaufhaltsame Bestie Damage verwandeln, die Tod und Chaos über die Menschen bringt. Nach einer Mission in Atlanta verliert die Schöpferin von Damage, Col. Marie Jonas, die Kontrolle über ihre Kreatur und Ethan gelingt die Flucht, aber er muss schnell lernen, dass das Militär andere Pläne als ein friedliches Leben für ihn und Damage hat.

Meine Meinung zum Comic

Die größte Stärke von Damage ist ganz klar das hohe Tempo der Erzählung. Bedingt durch die viele Action des Comics entsteht kaum Leerlauf und die Hintergrundgeschichte von Ethan wird kompakt zusammengefasst. Dazu kommt auch große Anzahl an bekannten DC Figuren denen Damage in den ersten 6 Ausgaben begegnet. Neben Wonder Woman liefert sich Damage kämpfe mit Task Force XL (Suicide Squad), Poison Ivy und Gorilla Grodd. Als Glanzstück des Comics kann man klar das Duell zwischen Damage und Wonder Woman sehen, der mich etwas an einen Kampf zwischen Thor und Hulk erinnert.

Mir ist klar das sich das kreative Team um Tony S. Daniel und Robert Venditti durchaus am Hulk von Marvel orientiert hat, aber Damage ist mehr als nur ein Abklatsch von Hulk/Bruce Banner. Im Vergleich zum grünen Koloss will Ethan unter allen Umständen ein Held werden, gerät aber schnell ins Fadenkreuz unterschiedlichster Organisationen/Personen wie Amanda Waller, die Justice League und natürlich dem Damage Projekt. Der persönliche Konflikt zwischen Damage und Ethan steht, ähnlich wie bei Hulk & Bruce, im Vordergrund allerdings ist das Wechselspiel von Mensch und Monster in Damage etwas interessanter.

Fazit

Alles in allem ist Damage Vol. 1: Out of Control ein erfrischender Comic, dessen Thematik perfekt zum Götter und Monster Prinzip von DC passt. Durch das hohe Erzähltempo, der vielen Action und den Auftritte unterschiedlicher DC Figuren bleibt der erste Band durch alle 6 Ausgaben hinweg sehr interessant hat sich das Prädikat lesenswert verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Red Hood and the Outlaws Vol. 3: Bizarro Reborn (DC Rebirth) | Review

Name: Red Hood & the Outlaws Vol. 3: Bizarro Reborn (Rebirth)
Verlag: DC Comics
Erscheinungstermin: 24. April 2018

Die dunkle Trinity geht in die dritte Runde und während sich Band 1 mit Red Hood beschäftigte und Band 2 die Amazone Artemis im Fokus hatte setzt Band 3 auf den gescheiterten Superman-Klon Bizarro.

Kernfakten zum Comic

Titel: Red Hood & the Outlaws Vol. 3: Bizarro Reborn (Rebirth)
Autor: Scott Lobdell
Zeichner: Dexter Soy, Tyler Kirkham, Joe Bennett, Sean Parsons, Sergio Sandoval, Juan Albarran
Koloristen: Veronica Gandini, Michael Atiyeh, Arif Prianto & Blond
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Seiten: 208
Erschienen: 24. April 2018
Affiliate Link zu Amazon: Red Hood & the Outlaws Vol. 3: Bizarro Reborn 


Was bisher geschah…

Mit seinem neuen Status als Schurke plant Red Hood aka Jason Todd die Unterwelt von Gotham City von innen heraus zu zerschlagen. Sein Hauptziel ist Blackmask, die alte Nemesis von Red Hood. Unterstützung erhält er von der Amazon Artemis, die den Bogen des Ra sucht, sowie vom Supermanklon Bizarro. Nachdem Sieg über Black Mask wurde die Suche nach dem Bogen des Ra relevant, wobei Bizarro eine schwere Wunde erlitt und kurz vor dem Tod steht.

Band 3 leutet mit einem Kampf gegen den Untoten Solomon Grundy ein, den die Outlaws zwar für sich entscheiden können aber mit dem Leben von Bizarro dafür bezahlen. Dank der „Hilfe“ von Ex-Superschurke und Freizeitsuperman Lex Luthor kehrt Bizarro, nun mit Intelligenz jenseits der Menschlichkeit ausgestattet, ins Leben zurück und hilft Jason mehr denn je beim Kampf gegen das organisierte Verbrechen in Gotham City. Dies führt natürlich zu Konflikten mit den Batmen unter der Führung von Batwoman. Nach einem kurzen Kampf werden die Outlaws nach Belle Reve gebracht, wo Amanda Waller bereits auf sie wartet. Dank Bizarro können die Outlaws „vorläufig“ ihre Freiheit behalten, werden allerdings zusammen mit dem Suicide Squad auf eine geschickt um eine Basis der Organisation N.O.W.H.E.R.E. abzuschalten, bevor sie explodiert.


Neben diesen Abenteuern geht der Band, wie auch die Vorgänger, auf ein Mitglied der Outlaws ein. In diesem Fall steht Bizarro im Fokus, der auf den ersten Blick ein Monster ist aber sich auf den zweiten Blick als Wesen entpuppt, der ein Held sein will. Sein plötzlicher Intelligenzschub verleiht dem Charakter einen angenehmen Kontrast zu seiner eher kindlichen Persönlichkeit der vorigen Bände. Mit der Intelligenz scheinen sich aber auch erste Anzeichen des Wahnsinns bemerkbar zu machen.

Was die Inszenierung angeht, hat sich die Reihe erneut gesteigert und kommt mit einigen sehr starken Bildern des Weges. So gehören die fliegende Basis der Outlaws, die Vorstellung der Batmen oder ein gekreuzigter Harvest klar zu den Highlights dieses Comics. Mal wird auf einen etwas detailreicheren Stil gesetzt, dann wird es äußerst niedlich und dann bekommt der Comic eine gewisse Ästhetik, wenn sich Harley Quinn am Tod ergötzt. Dazu kommt eine prise Humor, der auf bissige oder schnippische Antworten setzt.


Ich bin ehrlich gesagt überrascht wie sehr die zweite Red Hood and the Outlaws Serie das Erstlingswerk (die New 52 Serie) in puncto Stil, Handlung und Charaktere übertrumpft. Der Fokus auf Bizarro ist sehr interessant, da die Figur neu definiert wird und die Weichen für einen etwas anderen Superman gelegt wird. Dazu kommt eine gewisse Abwechslung in diesem Fokus, die Einbindung des Suicide Squad sowie der Batmen, was Red Hood and the Outlaws Vol. 3: Bizarro Reborn die Wertung lesenswert einbringt.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Warum Suicide Squad kein guter Film ist | Gedankenspiel

Meine Review zu Suicide Squad gehört zu den wichtigsten Beiträgen auf DerStigler. Ich habe durch diesen Beitrag auf mich aufmerksam gemacht und lange Zeit war diese Review mein Zugpferd was Aufrufe angeht. Rückwirkend betrachtet habe ich den Film doch zu sehr gelobt und war eindeutig vom Hype geblendet.

Heute möchte ich meine aktuelle Meinung zu Suicide Squad äußern und anhand meiner beiden größten Kritikpunkte erklären, warum ich Suicide Squad für einen eher schlechten Film halte. Eure Meinung ist natürlich erwünscht!

Suicide Squad | Review [nicht mehr aktuell]


Handlung

Suicide Squad‘s größtes Problem ist die überladene Handlung. Es gibt zwei große Handlungsstränge im Filme die jedoch absolut nicht zusammenpassen. Einer muss das Team eine wichtige Person retten, die sich als Amanda Waller entpuppt und andererseits soll die böse Hexe Enchantress davon abgehalten werden, die Welt zu vernichten.

Mir kommt es so vor, als ob die Macher zwei Konzepte für je einen Film hatten, aber beide mit Gewalt in einen 123 Minuten Streifen pressen wollten. Das Ergebnis ist ein gewaltiges Ungleichgewicht im Film.

Ein großer Teil des Films beschäftigt sich mit der Rettungsmission und erst im Finale der Bedrohung durch die Hexe. Amanda Waller ist die Gefahr bekannt, aber dennoch tut sie nicht wirklich was dagegen.

Dazu kommt ein Subplot mit dem Joker, den man eigentlich hätte streichen können. Mir ist klar, dass der Part des Joker für die Fans ist, aber wenn der Clownprinz des Verbrechens auch noch irgendeine Relevanz für die Handlung hätte, außer die Figur der Harley Quinn zu vertiefen, wäre ich dankbar gewesen.

Aus Suicide Squad hätten zwei relativ gute Filme werden können, aber so hat die Handlung keinen Sinn. Ein erster Suicide Squad Film hätte sich mit der Rettung von Waller, die vom Joker entführt wird, beschäftigen können, das Squad muss sie wiederum retten. Harley Quinn‘s innere Zerrissenheit in Bezug auf den Joker hätte die obligatorische Romanze liefern können. Am Ende wird auf einen zweiten Teil hingedeutet, der sich mit der Gefahr durch Enchantress beschäftigt.


 Figuren

Suicide Squad hat einen sehr großen Cast und etabliert ingesamt über 20 Figuren, von denen weit über die Hälfte untergeht. Im Zentrum des Films stehen ganz klar Amanda Waller, Deadshot & Harley Quinn, da diese drei Charaktere am meisten Tiefgang aufweisen. Bei Harley Quinn überrascht es mich eher wenig, da sie durch ihre eigenen Comicserien zu einer festen Größe bei DC wurde. Deadshot & Amanda Waller tauchen beide sowohl in Arrow, als auch diversen Zeichentrickfilmen/serien auf.

Das einzige andere Mitglied des Suicide Squad mit Relevanz ist das Metawesen El Diablo. Dieser lustige Zeitgenosse kann Feuer erschaffen & kontrollieren. Er ist somit der mächtigste Part, mault jedoch lieber herum und will seine Fähigkeiten nicht nutzen.

Figuren wie Katana oder Killer Croc springen ebenfalls durch das Bild, bleiben aber ausser langweilig nur langweilig.

Die Schurkin Enchantress glänzt ebenso durch Langeweile & ist böse, weil sie eben böse ist. Ich erwarte keinen genial geschrieben Schurken wie Loki, aber etwas mehr als nur eine böse Hexengöttin muss schon möglich sein.

Mein größtes Problem ist jedoch der Umstand, dass ich die „Helden“ nicht ernst nehmen kann, weil sie eben als Helden dargestellt werden, anstatt dem, was sie wirklich sind, Schwerverbrecher. Einzig bei Deadshot glaube ich sein Drama. Er ist ein Attentäter, aber auch Familienvater und tut alles für die Zukunft seines Kindes. Killer Croc ist eigentlich ein Monster, Harley Quinn bewegt sich zwischen Psychopatin & Terroristin, aber das kommt nie wirklich rüber.

Die Hauptfiguren werden alle relativ gut eingeführt, aber schlussendlich verheizt. Weniger Figuren wären definitiv besser gewesen.


Man merkt also, dass Suicide Squad durchaus Potential gehabt hätte, aber dieses fast komplett verschwendet wird. Der Film passt auch durch seine Atmosphäre, die recht heiter ist, nicht in den Rest des DC Extended Universe. DC & Humor passt eher bedingt zusammen und dann eher als Sarkasmus oder Zynismus.

Suicide Squad ist einer jener Filme, die ich gern mögen will, aber es einfach nicht kann, weil hinten & vorne nichts zusammen passt.

Wie seht ihr das? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Meine Top 10 Filme & Videospiele aus dem Jahr 2016 von Patrick Stigler | Gedankenspiel

Das Jahr 2016 ist vorbei. Lasst uns aber noch einen kleinen Rückblick halten. In dieser Liste stelle ich euch meine 10 Lieblingsfilme & Videospiele des letzten Jahres vor und werde diese kurz beschreiben. Viel Spaß!

Bei den Filmen & Videospielen die ich bereits reviewt habe, werde ich einen Link einfügen, wo ihr mehr Erfahren könnt.

Top 10 Filme

Platz 10 Warcraft: The Beginning

Den letzten Platz belegt eine Videospielverfilmung die meiner Meinung nach viel Potential für die hoffentlich erscheinenden Fortsetzungen bietet. Auch wenn der Film auf erzählerischer Ebene etwas schwächelt ist die Inszenierung episch, die Technik sehr stark und die Schauspieler überzeugend. Was Verfilmungen von Videospielen ist diese hier eine der besseren.


Platz 9 Justice League vs Teen Titans

Weitergeht es mit einem Film der nicht im Kino lief, sondern direkt für den Heimkinomarkt veröffentlicht wurde. Bei Justice League vs Teen Titans handelt es sich um einen sehenswerten Zeichentrickfilm von DC/Warner Bros. Was mir an diesem Film gefällt ist der Dämon Trigon welcher als Antagonist dient. Wer mehr wissen will folgt diesem Link (Filmereview #2).


Platz 8 Die glorreichen Sieben

Der achte Platz geht an die glorreichen Sieben, das gleichnamige Remake des Originals von 1960. Dieser Film setzt weniger auf die klassischen Elemente eines Western dafür jedoch auf klasse inszenierte Action, gute Schauspieler und einen epischen Soundtrack. Das Original gefällt mir persönlich etwas besser aber das Remake kann man sich dennoch ansehen. Hier ist ein Link (Filmreview #8)zu meiner Review zum Remake.


Platz 7 Suicide Squad

Eine weitere Comicverfilmung. Dieses mal geht es jedoch um das Anti-Helden-Team Suicde Squad. Die Actionszenen des Films funktionieren sehr gut, die Leistung der Schauspieler weiß zu gefallen jedoch ist die Handlung die größte Schwäche des Films. Eine ausführliche Review findet ihr unter diesem Link (Filmreview #6).


Platz 6 Angry Birds

Eine unglaublich lustige, etwas derbe und ziemlich bösartige Videospielverfilmung die zu den besten des Genres zählt. Der Protagonist Red ist mit seiner sarkastischen Art ein erfrischender Held für einen Animationsfilm. Ich kann diesen Film jedem ans Herz legen der sich Animationsfilme und/oder Videospielverfilmungen interessiert.


Platz 5 Pets

Bei Pets handelt es sich um einen sehr putzigen & lustigen Animationsfilm. Die Sprecher sind sehr sympatisch, die Technik weiß zu gefallen und die Handlung mag relativ simpel sein ist aber gut geschrieben und recht emotional an manchen Stellen. Hier findet ihr eine Review zu Pets.


Platz 4 Batman v Superman: Dawn of Justice

Der vierte Platz geht an Zack Snyders Superhelden-Epos Dawn of Justice. Wie auch bei Suicide Squad funktioniert hier die Action sehr gut, die Schauspieler sind klasse aber bei diesem Film funktioniert die Handlung wesentlich besser. Man merkt das die Drehbuchautoren genau wussten wie sie die Handlung dieses Films aufbauen wollen.


Platz 3 Zoomania

Kurz zusammengefasst; eine Reihe sympathischer Figuren in einer epischen Geschichte. Ein Meilenstein unter den jüngeren Animationsfilmen. Hier stimmt alles. Das ist meiner Meinung nach ein absoluter Pflichtfilm.


Platz 2 Deadpool

Was soll ich groß über diesen Film sagen was ich nicht schon in meiner Review gesagt habe? Eine sehr gut gemachte Comicverfilmung mit super Schauspielern, gut choreografierter Action & einem gelungenen Soundtrack. Mehr dazu unter diesem Link (Filmreview #9).


Platz 1 Imperium

Der packende Thriller mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle belegt den ersten Platz. Hier möchte ich gar nicht zu viele Worte verlieren. Spannende Handlung, glaubwürdige Schauspieler, überraschende Wendungen & eine tolle Kameraarbeit. Hier ist der Link (Filmreview #12).


Top 10 Videospiele

Platz 10 Deus Ex: Mankind Divided

Der letzte Platz geht an die Fortsetzung eines sehr guten Spiels (Deus Ex Human Revolution). Auch wenn das Spiel in einigen Bereichen gehörig verbessert wurde gibt es Patzer bei der Handlung. Leider kommt nie die erhoffte Spannung des Vorgängers auf. Mehr dazu jedoch unter folgendem Link (Spielereview #5).


Platz 9 Shadow of the Beast

Weiter geht’s mit einem kleinen aber sehr spaßigen Sidescroll Hack ’n Slay. In Shadow of the Beast verfolgt man den Weg von Aarbron der als Bestie beginnt und zum Menschen wird. Wer sich auf das etwas eigenwillige Gameplay einlässt wird mit einem sehr guten Spiel belohnt. Link findet ihr hier (Kurzreview #3).


Platz 8 Far Cry Primal

Eigentlich ist dieses Spiel fast Eins zu Eins das gleiche wie sein direkter Vorgänger Far Cry 4. Jedoch verfügt Primal über eines der kreativsten Settings die ich je in einem Videospiel erleben durfte. Das gesamte Spiel ist in der Steinzeit angesiedelt und das ist ziemlich cool. Dazu kommt eine wunderschöne Grafik und sehr gut umgesetztes Gameplay.


Platz 7 World of Final Fantasy

Ebenso kreativ wie putzig ist das JRPG World of Fantasy welches den Charme der alten Final Fantasy Spiele zurückbringt. Die Vertonung ist sehr gut, das Gameplay motivierend und die Grafik sehr liebevoll. Dieses Spiel hat mir den Glauben an das Franchise zurückgebracht. Unter diesem Link findet ihr meine Review dazu.


Platz 6 Ratchet & Clank

Im Zuge des Ratchet & Clank Kinofilms der dieses Jahr erschienen ist wurde auch die Spielereihe neu aufgelegt. Das Spiel verfügt über eine wunderschöne Grafik, ein simples aber spaßiges Gameplay, eine hochwertige Synchronisation und einen gut ausbalancierten Schwierigkeitsgrad. Dazu wird auf jeden Fall eine Review kommen.


Platz 5 Mafia 3

Wir sind bei der Hälfte angekommen. Bei Mafia 3 handelt es sich um ein Open-World Spiel im Stil von GTA jedoch um einiges brutaler und mit etwas anderem Setting. Man übernimmt die Rolle von Lincoln Clay der das organisierte Verbrechen seiner Heimatstadt übernehmen möchte. Warum er das tun will, könnt ihr hier (Spielereview #7) erfahren.


Platz 4 The Banner Saga

Eines der besten Spiele 2016 ist gleich zu Beginn des Jahres erschienen. Bei The Banner Saga handelt es sich um ein Taktik-Rollenspiel welches in einer nordischen Fantasiewelt spielt, die sich am Rande des Untergangs befindet, als sich eine alte Macht erhebt.

Neben einer faszinierenden Spielwelt bietet The Banner Saga eine spannende Handlung, ein durchdachtes Gameplay (jede Niederlage liegt bei der Schuld des Spielers) sowie eine sehr schöne und detaillierte Grafik. Leider gibt es zu diesem Spiel noch keine Review aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.


Platz 3 Uncharted 4: A Thiefs End

Mit Uncharted 4 hat der Entwickler Naughty Dog den perfekten Abschluss für eine grandiose entwickelt. Die Handlung ist sehr spannend und wird durch die sympathischen Figuren enorm aufgewertet. Ergänzt wird das Meisterwerk durch eine wunderschöne Grafik, eine hochwertige Synchronisation & stimmiger Soundtrack sowie ein schnelles Shooter-Movement.


Platz 2 Firewatch

Der Silberpokal geht an das emotionale Adventure Firewatch. Die Grafik mag zwar nicht so schön sein wie in einem Final Fantasy XV oder einem Uncharted 4 aber die größte Stärke liegt hier eindeutig in der Handlung. Die Geschichte von Henry der sich die Einsamkeit der Wildnis als Brändwächter flüchtet. Mehr findet ihr dazu in dieser Review.


Platz 1 Final Fantasy XV

Auf dieses Spiel habe ich mich sehr lange gefreut und ich bin komplett begeistert. Ja das Spiel hat ein paar kleine Fehler aber diese werden von den positiven Aspekten überwogen. Die Reise von Prinz Noctis ist sehr episch und weiß zu Begeistern, wenn man sich auf die neue Generation von Final Fantasy einlässt. Unter diesem Link (Spielereview #2) gibt es mehr Informationen.


Das wars mit dieser Liste. Ich hoffe sie hat euch gefallen und wir lesen uns beim nächsten mal wieder.

Suicide Squad | Review [nicht mehr aktuell]

Suicide Squad von 2016 ist der dritte Film des DC Extened Universe. Die beiden Vorgängerfilme sind Man of Steel & Batman v Superman: Dawn of Justice. Suicide Squad basiert auf den Comics um das gleichnamige Team, bestehend aus Schurken & Anti-Helden, von DC und es ist das erste mal, dass wir diese Gruppe in einem Realfilm zu sehen bekommen. Deshalb hat dieser Film die schwere Aufgabe eine Vielzahl neuer Charaktere einzuführen. Am besten so das keiner zu kurz kommt. Ob es dem Film gelungen ist, erfahrt ihr nun. Viel Spaß!

Handlung

Superman’s auftauchen, wirken & Tod hat die Welt verändert. Was ist wenn das nächste Metawesen, Personen mit übermenschlicher Macht (Doomsday, Diablo, Killer Frost, Darkseid, Flash, Aquaman & co.), beschließt die Erde zu erobern oder wichtige Personen (Staatsoberhäupter o. ä.) zu töten. Wer soll diese Bedrohung aufhalten?

Nun zum einen die Justice League welche gerade im Entstehen ist (siehe Ende von Dawn of Justice + Comic Con Trailer) und Argus. Argus ist ein Geheimdienst, der von Amanda Waller, einer skrupellosen Mitarbeiterin der US-Regierung, geleitet wird und eine Task-Force (Einsatzteam) ins Leben ruft, die die Welt vor Meta-Bedrohungen schützen soll.

Dieses Team heißt Task-Force X oder auch Suicide Squad oder auch Selbstmordkommando (danke alte deutsche Übersetzung) und besteht aus Schurken, die alle eine Gefängnisstrafe absitzen (lebenslänglich).

In diesem Film haben wir folgende Aufstellung im Suicide Squad (in Klammer stehen die Namen der Schauspieler):

  • Amanda Waller (Viola Davis) – Teamleiterin in der Zentrale
  • Rick Flagg (Joel Kinnaman) – Teamleiter im Feld
  • Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje)
  • Diablo (Jay Hernandez)
  • Captain Boomerang (Jai Courtney)
  • Deadshot (Will Smith)
  • Harley Quinn (Margot Robbie)

Diese Aufzählung dient nur zum Überblick da neben diesem recht großen Team auch der Joker, Katana & Enchantress im DCEU etabliert werden und nach dieser ungewöhnlich langen Einleitung fangen wir mit der eigentlichen Handlung an.

Amanda Waller stellt im Auftrag der US-Regierung ein Team zusammen das für hochriskante & lebensgefährliche Missionen eingesetzt werden soll. Da bei einem Team Verluste vorprogrammiert, sind besteht das Team aus Verbrechern um die es nicht schade ist, wenn sie sterben. Siehe Liste oben.

Rick Flagg’s Freundin, die Archäologin Dr. June Moon, ist besessen von Enchantress, einer alten & sehr mächtigen Hexengöttin. Anfänglich ein Mitglied der Task-Force gelingt ihr die Flucht und mithilfe ihrer Magie & ihres Bruders erschafft sie eine „Maschine“ um die Welt zu erobern. Unter dem Vorwand eines Terrorangriffs wird das Suicide Squad zum Schauplatz der Handlung, Midway City, geschickt um dort aufzuräumen und eine Person zu retten.

Wir haben also 2 Handlungsstränge. Zum einen den Strang um die Hexe Enchantress die schalten & walten kann, wie sie will und den Zweiten um die Mission des Suicide Squads. Beide Stränge verknüpfen sich zwar, im laufe des Films, aber es will dennoch nicht recht zusammenpassen.

Mir kam es während des Films vor, als ob man 2 Konzepte für die Geschichte hatte und diese aneinander geklatscht hat.

Mir gefiel die „Rettungsmission“ des Squads dennoch besser, da dort nicht nur die Helden vorgestellt wurden, sondern auch der Joker auftauchte, leider etwas zu kurz, aber dennoch den wahnsinnigen repräsentierte, den man für so einen Film braucht und der Joker hat wenigstens ein Motiv. Er will seine Freundin „retten“. Enchantress ist zwar ein faszinierender Charakter aber leider ein schrecklich farbloser Bösewicht.

Ich bin von der Besetzung des Casts äußerst positiv überrascht. Mir war klar das Will Smith als Deadshot & Jared Leto, als Joker, eine gute Performance an den Tag legen werden. Wobei ich sagen, muss, dass ich den Joker vorher in einer größeren Rolle sehen will, bevor ich ein endgültiges Fazit über ihn ablege.

Mein Highlight des Films war, neben Will Smith, die australische Schauspielerin Margot Robbie in ihrer Rolle als Harley Quinn. Sie spielt eine sowohl liebreizende als auch unglaublich gefährliche & verrückte ehemalige Psychologin. Zuerst darauf aus den Joker zu heilen, verliebte sie sich schließlich in ihn & wurde seine Königin. Ich hoffe, dass sie an der Seite von Jared Leto in einem zukünftigen Film gegen Batman, der in diesem Film ebenfalls einen kurzen Auftritt hat, antritt.

Der Rest des Casts hat mir auch sehr gut gefallen. Jai Courtney verkörpert Captain Boomerang auf so gute Art, dass ich den Charakter zum ersten mal wirklich ernst nehme. Killer Croc ist der Groot des Films, wenig Dialog & viel Kampf, was aber gut funktioniert.

Jay Hernandez verkörpert Diablo, das einzige richtige Metawesen des Teams und einen der interessantesten Charaktere. „Gesegnet“ mit unglaublichen Kräften, die aber nur schwer unter Kontrolle zu halten sind, möchte er sich am liebsten aus dem Kampf heraushalten.

Bevor ich mich weiter in Schwärmerei verzettle, kurz zusammengefasst; ich bin vom Cast äußerst positiv überrascht. Grundlegend gibt es kaum was zu Meckern bis auf die etwas langweiligen Bösewichte bzw. Bösewichte die viel zu wenig Screentime haben.

Die Effekte sind äußerst ansehnlich, wie auch bei den beiden Vorgängern. Killer Croc & Enchantress sehen fantastisch aus & auch die Waffe der Hexe sieht echt toll aus. Einzige das 3D hat nicht immer gepasst & wirkte stellenweise sehr überflüssig. Aber am meisten hat mir die wahre Gestalt von Diablo gefallen.

Der Soundtrack hat es mir passend angetan. Allein „House of Rising Sun“ entlockte mir ein Lächeln. Allerdings war der Film stellenweise extrem laut, wovon ich manchmal Kopfschmerzen bekam. Dieses Problem hatte aber auch bereits Dawn of Justice. Ich mag die Soundtracks beider Filme aber in einer angenehmen Lautstärke ohne Ohrenbluten.

Fazit

Suicide Squad ist ein Film, der vieles richtig aber auch einiges falsch macht. Falsch macht er auf jeden Fall die Handlung. 2 Konzepte die zu verschieden sind um wirklich miteinander zur harmonisieren ist nie gut für einen Film.

Was jedoch äußerst gut funktioniert ist die Etablierung von 10 Figuren im DC Filmuniversum. Es ist schwer so viele Figuren zu etablieren, aber Suicide Squad gelingt das vorbildlich. Jeder hat seine eigene kleine Vorgeschichte und wir wissen wer, wer ist und warum jeder das tut, was er oder sie eben tut.


Eine Sache die ich noch nicht angesprochen habe, ist der Humor. Meine größte Sorge war es das der Film zu viel Klamauk enthält, da DC in diesem Fall mit Marvel gleichziehen wollte und weniger, in die Man of Steel/Dawn of Justice Kerbe schlagen wollte.

Der Humor war sehr angenehm. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Manchmal etwas unpassend aber ich hatte dennoch oft ein Lächeln auf den Lippen. Auch ein paar Lacher waren dabei. Das rechne ich den Film hoch an, da DC noch nie so übermäßig lustig war.

Ein weiter Kritikpunkt am Film sind die Schurken, die wie bereits erwähnt entweder schrecklich farblos sind oder zu wenig Screentime haben, um einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Aber ich sehe ein das man bei so vielen Figuren, irgendwo Abstriche machen muss.

Ich bin mit gemischten Gefühlen ins Kino gegangen und hatte einige Befürchtungen, die sich zum Großteil nicht bestätigt haben. Der Film ist wie bereits auf Twitter getwittert gut. Kein Meilenstein aber durchaus sehenswert. Gewisse Dinge werden sehr gut gemacht andere Elemente des Films weisen Schwächen auf. Kann ich den Film empfehlen? Ja auf jeden Fall. Leute, die sich nicht mit den Comics auskennen werden, den Film auf jeden Fall super finden. Diejenigen die sich mit der Vorlage auskennen werden sicher einige Schwächen entdecken aber trotzdem besitzt Suicde Squad durch seine Schauspieler genug Charme um darüber (hoffentlich) hinwegsehen zu können.

Ich hatte meinen Spaß mit diesem Actionkracher und hoffe auf weitere Auftritte von Deadshot, Joker, Harley Quinn, Killer Croc & Amanda Waller. Vielleicht sogar in Gotham City, wo ein dunkler Ritter ein anderes Team zusammenstellt, um die Welt zu schützen.

Wie immer bin ich kein Fan von Wertungen, aber dennoch gebe ich dem Film wohlverdiente ★ ★ ★ ★ von 5 Sternen. Ein sehenswerter Superheldenfilm, der viele Figuren etabliert.

Das war’s von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten Mal & ich hoffe dann Mal wieder ein Videospiel zu besprechen.

Euer Paxton