The Frankenstein Chronicles Staffel 2 |Review

Name: The Frankenstein Chronicles
Staffeln: 2
Episoden: 12 in 2 Staffeln
Sender: Netflix, ITV Encore
Genre: Thriller, Mystery, Fantasy

Diese Serie gehört zwar nur bedingt ins Horrorgenre aber die Thematik Frankenstein ist untrennbar mit dem Horror/Gruselgenre verbunden!


The Frankenstein Chronicles gehört zu meinen positiven Überraschungen des Jahres. Endlich gibt es auch die zweite Staffel auf Netflix und ob die mich genauso fesseln konnte, wie Staffel 1 erfahrt ihr jetzt!

Kernfakten zur Serie:

Name: The Frankenstein Chronicles

Staffeln: 2

Episoden: 12 in 2 Staffeln

Sender: Netflix, ITV Encore

Genre: Thriller, Mystery, Fantasy

Link zu Staffel 1:


Was bisher geschah …

In Staffel 1 lernten wir Inspektor John Marlott (Sean Bean) von der Flusspolizei kennen, der vom Innenminister den Auftrag erhält, einen ebenso mysteriösen wie grausigen Mord zu untersuchen. Seine Ermittlungen führen John in die dunkelsten Ecken Londons und schließlich jenseits des Todes …

Handlung Staffel 2: Das „Monster“ sucht seinen Schöpfer

Drei Jahre sind seit John Marlotts Tod und Wiederauferstehung vergangen, die er im Bedlam Hospital verbracht hat. Als eine grausige Mordserie London erschüttert und John Marlott aus dem Krankenhaus flieht, um seinen Mörder Lord Daniel Harvey (Ed Stoppard) zu töten, gerät der ehemalige Polizist ins Visier der Polizei. Von seinen ehemaligen Kameraden, unter ihnen Nightingale, der Marlott in der ersten Staffel unterstützte, verfolgt muss John den Drahtzieher hinter den Morden ausfindig machen und seinen Schöpfer, Lord Harvey, zur Strecke bringen. Dabei gerät Marlott in ein Komplott größeren Ausmaßes …

Meine Meinung zu Staffel 2

Der Handlung von Staffel 2 kann man nicht mehr ganz so leicht folgen, wie in der ersten Staffel, aber dafür wird die Atmosphäre merklich dichter und der Gruselaspekt wird wesentlich stärker hervorgehoben als in der ersten Staffel.

Loben muss ich erneut die starke Besetzung. Sean Bean spielt erneut überzeugend den wiederauferstandenen John Marlott, der nicht nur auf Rache sinnt, sondern auch seine eigene Menschlichkeit sucht. Ebenso kehren Ed Stoppard als „Bösewicht“ Daniel Harvey, Richie Campbell als Nightingale, Ryan Sampson als Journalist Boz und Tom Ward als Innenminister Robert Peel in ihre Rollen zurück. Wie gewohnt überzeugt auch deren Performance.

Die grundlegende Thematik, „eine Welt ohne Gott zu erschaffen„, beherrscht die gesamte zweite Staffel und die Religion nimmt neben der Wissenschaft eine wichtige Rolle in der zweiten Staffel ein. Mit dem Zeitsprung ist es den Autoren möglich das Szenario weiterzuentwickeln, ohne dabei die Handlung zu überlasten. Auch scheut The Frankenstein Chronicles nicht davor zurück Gewalt zu zeigen, tut dies aber trotzdem sehr sparsam.

Fazit

Zusammengefasst setzt The Frankenstein Chronicles Staffel 2 Fokus mehr auf den Gruselapsekt allerdings leidet darunter die Nachvollziehbarkeit der Handlung. Die Besetzung liefert eine äußerst solide Performance ab und die Handlung wird gelungen abgeschlossen!

Ich vergebe für The Frankenstein Chronicles Staffel 2 die Wertung sehenswert und werde mich nun Spuk in Hill House zuwenden!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

The Frankenstein Chronicles Staffel 1 | Review

Name: The Frankenstein Chronicles
Staffeln: 2
Episoden: 12 in 2 Staffeln
Sender: Netflix
Genre: Drama, Horror

Ich mag Kriminalgeschichten und ich mag Gruselgeschichten. Wenn das Ganze dann als Serie mit britischen Schauspielern daherkommt, sind so ziemlich alle Voraussetzungen geschaffen, um mich zu unterhalten. Ob The Frankenstein Chronicles das geschafft hat erfahrt ihr jetzt!


Inspector John Marlott von der Flusspolizei erhält vom Innenminister den Auftrag, einen rätselhaften Mord aufzuklären, als eine seltsame Leiche von ihm gefunden wurde. Der Leichnam besteht aus mehreren zerteilten Personen und wurde von einem Chirugen wieder zusammengesetzt, wie Frankensteins Monster.

Neben diesem Hauptstrang werden mehrere kleine Stränge verfolgt, wie die Einführung des Anatomiegesetzes in England, oder die Wirkung des Romans Frankenstein von Merry Shelly, die ebenfalls in der Serie auftritt.

Dank Elementen aus Drama, Kriminal- & Gruselgeschichte bietet The Frankenstein Chronicles einen interessanten Genremix, der immer wieder durch spannende Höhepunkte glänzt, ein angenehmes Erzähltempo nutzt und die Figuren fein ausarbeitet. Besonders Marlotts innnere Dämonen werden immer wieder beleuchtet.


Wie so oft in einer britischen Serie ist die Besetzung sehr stark, was auch auf The Frankenstein Chronicles zutrifft. Sean Bean schlüpft in die Hauptrolle John Marlott und liefert eine gewohnt starke Performance ab. Mit Eloise Smyth als Flora und Richie Campbell als Jodeph Nightingale stehen Marlott zwei helfende Hände zur Unterstützung, die viel zur Lösung des Falls, den Schuldigen in den Kreisen der Aristokratie zu finden, beitragen.

Der Kreis der Verdächtigen lässt sich ab Folge 3 bzw. 4 einschränken, bleibt aber durch diverse Wendungen konstant spannend. Unterlegt wird die Serie durch einen stimmigen Soundtrack, der düster ist und den Schwermut sowie die allgegenwärtige Melancholie unterstreicht.


Zusammengefasst lebt The Frankenstein Chronicles von seiner dichten Atmosphäre, der spannenden Handlung, sowie der Interaktion zwischen den Figuren. Dank einer starken Besetzungen, sehr guter Regie und spannend verfassten Drehbüchern werden die drei genannten Aspekte zu einer hochwertigen Serie vermischt, die von mir das Prädikat sehenswerterhält.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!