The Rain (Netflix Original) Staffel 2 | Review

Name: The Rain
Originaltitel: The Rain
Staffeln: 2
Episoden: 14 in 2 Staffeln
Sender: Netflix
Genre: Post-Apokalypse

Serien mit post-apokalyptischem Setting haben mir es einfach angetan. Egal ob Z Nation (Staffel 1, 2, 3, 4) oder Van Helsing (Staffel 1, 2, 3) mir gefallen Serien, die in einer Welt nach dem „Untergang“ angesiedelt sind und The Rain gehört zu den interessantesten Serien dieses Genres. Ob mir Staffel 2 genauso gut gefällt, wie Staffel 1 erfahrt ihr jetzt!


Kernfakten zur Serie:

Name: The Rain

Originaltitel: The Rain

Staffeln: 2

Episoden: 14 in 2 Staffeln

Sender: Netflix

Genre: Post-Apokalypse


Was bisher geschah …

6 Jahre nach dem Ausbruch eines tödlichen Virus, das durch Regen übertragen wird, verlassen die Geschwister Simone und Rasmus ihren sicheren Bunker. An der Oberfläche angelangt finden sie eine post apokalyptische Welt vor. Zusammen mit einer Gruppe weiterer Überlebender machen sich die beiden auf den beschwerlichen Weg einen sicheren Platz zu finden, die Reste der menschlichen Zivilisation zu durchstreifen und ihren Vater zu finden.

Die mysteriöse Organisation Apollon scheint ein sicherer Hafen zu sein …


Handlung

Nach ihrer Flucht von Apollon ist die Truppe erneut auf der Straße unterwegs, um einen sicheren Hafen zu finden. In Rasmus ist der Virus, was entweder die Rettung der Welt oder das Ende der Menschheit bedeuten könnte.

Auf der Suche nach einem Heilmittel findet die Truppe neue Verbündete, muss sich aber großen Gefahren stellen, denn Apollon ist auf der Jagd nach Rasmus …

Meine Meinung zu Staffel

Die zweite Staffel von The Rain ist kürzer als die erste Staffel, eine Eigenschaft die bereits Game of Thrones das Genick gebrochen hat, aber hier tritt dieser Umstand zum Glück nicht ein.

The Rain Staffel 2 ist durchgehend sehr spannend und überzeugt durch eine konsequente Weiterentwicklung der Figuren, eine interessante Handlung und einem hohen Tempo. Dank der vermehrten Science-Fiction Elemente wirkt die Staffel frisch und erinnert entfernt an Fallout beziehungsweise Resident Evil.

Das Highlight der Staffel ist allerdings die Figur Rasmus. Auch wenn sich jede Hauptfigur aus der ersten Staffel konsequent weiterentwickelt ist es der Bruder von Simone, der die krasseste Wandlung erlebt. Er trägt den Virus in sich was ihn sowohl zur Rettung oder zur Vernichtung der restlichen Menschheit macht.

Fazit

Alle in allem ist The Rain Staffel 2 ein Musterbeispiel für eine Fortsetzung. Die Figuren entwickeln sich merklich weiter, die Handlung wird sinnvoll ausgebaut und der Spannungsbogen der ersten Staffel wird konsequent weitergeführt. Von mir bekommt The Rain Staffel 2 die Wertung sehenswert und ich hoffe auf eine dritte Staffel!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Rain (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Name: The Rain
Staffeln: 1
Episoden: 8 in 1 Staffel
Sender: Netflix
Genre: Survival, Drama, Coming of Age

Das Programm auf Netflix steigt stetig an. Es gibt inzwischen Serien aus Japan, Korea, den USA, Deutschland, Britannien und aus Dänemark?! The Rain ist eine Serie mit postapokalyptischem Szenario aber ohne Zombies oder Vampire, dafür mit Coming of Age Elementen. Ob das funktioniert?


6 Jahre sind seit dem Ausbruch eines tödlichen Virus, der sich über Regen/Regenwasser verbreitet, vergangen. Die Geschwister Simone & Rasmus haben die letzten 6 Jahre in einem Bunker verbracht, um dort auf ihren Vater zu warten, der versprochen hat, sie zu holen. Als dieser Fall nicht eintritt, beschließen die Geschwister, den Bunker zu verlassen, um ihren Vater zu suchen. Dabei treffen die beiden auf die Gruppe um den ehemaligen Soldaten Martin, der sie zunächst als Gefangene mitnimmt, da sie seinen Leuten einen weiteren Bunker mit Vorräten zeigen können. Diese anfängliche Prämisse ist allerdings nur der Auftakt zu einer Reise, um den Vater der Geschwister zu finden und aufzudecken, was es mit dem Virus auf sich hat.

The Rain erfindet sein Subgenre nicht neu, erzählt aber die Geschichte aus der Sicht von Jugendlichen, die sich auch in der postapokalyptischen Welt ihren Dämonen stellen müssen, sowohl Alten wie Neuen. Es existiert immer noch Liebe, Menschlichkeit und das Erwachsenwerden in dieser neuen Welt, aber diese Werte sind schwer zu erhalten, wenn alles verloren scheint.

In diesem Zusammenhang muss ich die clever geschriebenen Drehbücher und die Besetzung aus unbekannten Schauspielern loben. Das Hauptziel der Reise wird nie ausser Acht gelassen, allerdings wird genug Zeit für die Beziehung zwischen den Figuren und deren eigenen kleinen Rückblenden eingebaut. Das macht die Figuren nicht nur glaubhaft, sondern ermöglicht auch eine emotionale Bindung zu den Charakteren neben Simone & Rasmus.

Das Erzähltempo ist etwas langsamer als bei anderen Serien mit postapokalyptischen Setting. Dafür werden, wie bereits erwähnt, einige interessante erzählerische Kniffe verwendet und selbst die obligatorische Kannibalen-Episode wird kreativ erzählt.


Alles in allem erfindet The Rain das Rad definitiv nicht neu aber die Herangehensweise, eine postapokalyptische Welt mit einer Coming of Age Geschichte zu verbinden, ist sehr kreativ und die Bedeutung der Tröpfcheninfektion wird mit dieser Serie auf jeden Fall neu interpretiert (die Witze lassen wir lieber). The Rain wirkt erfrischend, wie ein Regenschauer (wirklich?) und macht Spaß. Ich vergebe für The Rain die Wertung sehenswert, da bekannte Genres zu einem interessanten Hybriden verschmolzen werden!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!