47 Meters Down | Review

Titel: 47 Meters Down
Original Titel: 47 Meters Down/In the Deep
Laufzeit: 87 Minuten
Produktionsland: UK
Genre: Horrorfilm

Ich mag Tierhorrorfilme, besonders jene, die mit Haien zu tun haben. Leider sind die meisten Horrorfilme mit Haien richtig mies, aber es gibt Ausnahmen wie The Shallows. Heute geht es um 47 Meters Down, ein Film mit drei Titeln.


47 Meters Down handelt von den Schwestern Lisa & Kate, die sich in Mexiko eine schöne Zeit machen wollen.

Als Kate erzählt, von ihrem Mann verlassen worden zu sein, nimmt Lisa sie zum Feiern mit. Während einer langen Partynacht lernen die Schwestern Taylor & Benjamin kennen. Diese beiden überreden Kate & Lisa, zum Haitauchen mitzukommen. Während der erste Tauchgang für die Jungs problemlos abläuft, beginnt der Horror für die Schwestern. Als sich das Seil in der Winde löst, entgleitet der Käfig und die Schwestern sind 47 Meter in der Tiefe gefangen. Ein Kampf gegen die Zeit beginnt, denn der Sauerstoff wird knapp & die Bedrohung durch die Haie ist allgegenwärtig.


Die Prämisse von 47 Meters Down ist simpel aber clever umgesetzt, da die eigentliche Gefahr der ausgehende Sauerstoff ist, während die Hai da sind, aber im Vergleich zu anderen Genrekollegen eher als sekundäre Bedrohung agieren und eine Rückkehr an die Oberfläche erschweren.

Zu erwähnen ist die hervorragende Chemie zwischen den Hauptdarstellerinnen Mandy Moore (Lisa) & Claire Holt (Kate). Die beiden verkörpern glaubhaft ein unterschiedliches Geschwisterpaar, die ein tiefes Band der Zuneigung verbindet.

Der Film schafft es gekonnt, dramatische Elemente mit dem Horror, den weiße Haie verursachen, zu kombinieren und sorgt immer wieder für Schreckmomente, wenn diese Spitzenprädatoren aus der Tiefe auftauchen.


Ich mag 47 Meters Down. Im Vergleich zu anderen Tierhorrorfilmen spielen die für Angst & Schrecken sorgenden Tiere die zweite Geige, sind aber präsent genug, um die Spannung zusätzlich zu steigern. Ich gebe 47 Meters Down das Prädikat sehenswert, da wir es hier mit einem besseren Vetreter des Tierhorrorfilms zu tun haben.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

The Shallows | Review


Die Handlung dreht sich um Nancy Adams, gespielt von Blake Lively, die an einer entlegenen Bucht in Mexiko surfen geht. Dabei wird sie jedoch von einem großen weißen Hai attackiert und verletzt. Zuflucht findet die junge Surferin auf einem Felsen, einige hundert Meter vom Strand entfernt.

Der stete Blutverlust, die ständige Bedrohung durch den Hai, das verzweifelte warten auf Hilfe und die Wettereinflüsse bilden den Kampf ums überleben. Oh und die Tatsache dass, der Fels bei Flut verschwindet und Nancy somit dem Hai schutzlos ausgeliefert ist kommt noch dazu.

Eine simple aber spannend inszenierte Handlung die kaum Längen hat. Der Überlebenskampf ist sehr glaubwürdig und der Grund warum der Hai nicht einfach verschwindet ist ebenfalls glaubwürdig. In der Nähe des Felsens ist ein Wal-Kadaver auf Grund gelaufen und der Hai verteidigt logischerweise seine Beute. Das ist zumindest sinnvoller als die meisten anderen „Killer-Hai-Motivationen“ der Genrekollegen.


Dass der Film nur eine wirkliche Hauptfigur hat, ist ganz klar eine Stärke. Durch die langsam ansteigende Spannungskurve fiebert man mit der Protagonistin mit und hofft dass, sie den Horror überlebt. Hierbei sei die sehr glaubwürdige Leistung von Schauspielerin Blake Lively erwähnt. Ich habe selten in einem Tierhorrorfilm so sehr mit den/der Protagonisten/in mitgefiebert.

Die restlichen Figuren bleiben eher weniger im Gedächtnis. Mehr als bloßes Futter für den Hai stellen die Nebenfiguren leider nicht dar.


Auch wenn der Cast, bis auf die Hauptrolle schwächelt, die Kameraarbeit ist sehr gelungen. Der Film zeigt verschiedene Perspektiven (Unter- & Überwasser) und sehr schöne Panoramen. Die Szenen unter Wasser erzeugen, zumindest bei mir, gern mal ein mulmiges Gefühl. Dazu kommen unberechenbare Schockmomente die gut platziert sind.

Der Hai selbst sieht den größten Teil des Films zwar gut aus, dies ändert sich jedoch im Finale. Man sieht sehr stark dass, der Hai computeranimiert ist und so weit es mich angeht war dann jegliche Spannung verloren.


Die Synchronisation ist gelungen wobei man die meiste Zeit ohnehin nur die Stimme von Surferin Nancy hört. Der Rest des Casts wurde ebenfalls gut vertont wobei die anderen Schauspieler wenig bis kaum Text haben, da sie bis auf die Familie von Nancy nur Futter für den Hai sind.

Der Soundtrack geht ins Ohr und wandelt sich im Laufe des Films. Während er zu beginn noch fröhlich ist hält die Melancholie Einzug je schlimmer die Situation für Nancy wird.


The Shallows verhilft dem angeschlagenen Genre zwar nicht zu alter Größe zurück ist aber um einiges besser als andere Vertreter der „Killer-Hai-Filme“. Trotz einiger Schwächen kann man sich diesen Film ruhigen Gewissens ansehen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns beim nächsten mal.

Wertung:

Handlung: • • • •

Cast: • • •

Effekte & Technik: • • • •

Soundtrack & Synchronisation: • • •

Wertung: 14 von 20 Punkten

Note: Gut!

Filmdaten:

Originaltitel: The Shallows

Deutscher Titel: Shallows

Produktionsland: USA

Originalsprache: Englisch

Laufzeit: 87 Minuten

Erscheinungsjahr: 2016