Undead Messiah 02 | Review

Name: Undead Messiah 02
Autorin: Gin Zarbo
Zeichnerin: Gin Zarbo
Genre: Action
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 15. März 2018

Die Zombiesaga aus der Feder von Gin Zarbo geht in die nächste Runde!

Undead Messiah 01 | Review

Kernfakten zum Manga

Name: Undead Messiah 02

Autorin: Gin Zarbo

Zeichnerin: Gin Zarbo

Genre: Action

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 15. März 2018


Was bisher geschah …

Nachdem der Teenager Tim Muley die zerfleischte Leiche seines Nachbarn gefunden hat und sein Vater in einen Zombie verwandelt wurde begibt er sich mit seiner besten Freundin M-Kay auf die schwierige Mission, ein Heilmittel zu finden. Im städtischen Krankenhaus trifft Tim auf den mysteriösen Ritch, der im Internet als Messias verehrt wird. Nach der Rettung durch das Militär und der Flucht aus dessen Obhut gerät Tim in die Hände von Ritch, der in ihm eine Art Auserwählten sieht.

Nach der letzten Begegnung mit Ritch, die nicht glücklich für Tim und seine Familie endete, erwacht unser Held und Nerd in einer Burg. Ritch, der im Internet als Messias gepriesen wird und Wunder vollbringt, sieht im Tim seinen Propheten und nimm ihn unter seine Fittiche um ihn zu trainieren. Allerdings verzeiht Tim den Mord an seinen Eltern, den Ritch mehr oder weniger zu verschulden hat, nicht und schließt sich der heimlichen Revolution, unter der Führung des Apostels Tiky, gegen den Messias an. Doch Ritch ist intelligenter als gedacht und äußerst umsichtig.

Erzählte Band 1 noch eine relativ simple Geschichte geht der zweite Band einen anderen Weg und baut die Grundprämisse zu einer relativ komplexen Geschichte aus.

Dabei muss ich ein bestimmtes Detail in der Erzählung loben, welches ich im ersten Band noch nicht erwähnt habe, und zwar die Charakterzeichnung. Band 1 legt den Fokus auf den Hauptcharakter Tim Muley, während Band 2 diese Figur ausbaut und Ritch weiter vertieft. Man erfährt viel über seine Motive und Ziele, was moralisch zwar fraglich ist, aber dennoch logisch klingt. Aus Spoilergründen werde ich auf genaue Details verzichten aber das Thema Messias ist sehr stark vertreten.

Stilistisch werden keine neuen Akzente gesetzt, sondern auf den Stärken des ersten Bandes aufgebaut, was das europäische Setting und fehlen von asiatischen Figuren angeht!


Zusammengefasst ist auch Undead Messiah Band 2 sehr gut geschrieben und macht defintiv Lust auf mehr. Trotz des wachsenden Umfangs in der Handlung wirkt Undead Messiah weder überladen noch überdreht, sondern ist eine Geschichte um einen Messias, der die Welt mit seiner Vision zu einem besseren Ort machen möchte. Das führt mich zur Wertung lesenswert und ich freue mich auf Band 3!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Undead Messiah 01 | Review

Name: Undead Messiah 01
Autorin: Gin Zarbo
Zeichnerin: Gin Zarbo
Genre: Action
Verlag: Tokyopop
Seiten: 200
Erschienen: 20. Juli 2017

Wer kennt das nicht? Man ist komplett von Zombies besessen, spielt Videospiele, in denen man sie killt, und sieht liebend gern Zombiefilme. Okay ich kenne das nur bedingt aber Tim Muley, der Held von Undead Messiah, ist ein totaler Zombiefan.

Kernfakten zum Manga

Name: Undead Messiah 01

Autorin: Gin Zarbo

Zeichnerin: Gin Zarbo

Genre: Action

Verlag: Tokyopop

Seiten: 200

Erschienen: 20. Juli 2017


Tim Muley ist wie eingangs erwähnt ein totaler Zombiefan. Für ihn sind die wandelnden Untoten ein fixer Bestandteil seines Lebens. Als plötzlich drei seltsame Ereignisse stattfinden, unter anderem wird sein Vater in einen Zombie verwandelt, scheint sich die Zombieapokalypse anzubahnen. Zusammen mit seiner besten Freundin M-Kay nimmt Tim den Kampf gegen die Untoten auf, um seinen Vater zu heilen. Dabei trifft er auf den mysteriösen Ritch, der übernatürliche Fähigkeiten besitzt.

Undead Messiah 01 ist der erste europäische Manga, den ich gelesen habe und man merkt eine gewisse Andersartigkeit im Vergleich zu japanischen Mangas. Die Geschichte bleibt bodenständig, wird durch den nerdigen Protagonisten Tim sympathisch vermittelt und weißt, trotz dramatischer Elemente, eine heiterere Atmosphäre auf als andere Mangas, die sich mit Untoten beschäftigen.

Der Stil wirkt ebenfalls sehr europäisch, was unter anderem am Schauplatz liegt, da Undead Messiah in der Schweiz spielt. Loben muss ich die realistische Darstellung von Gesichtern und Emotionen, besonders schockierte Gesichter oder wenn sich Menschen ärgern, werden super in Szene gesetzt. Auch die Zombies gefallen durch ihre Schlichtheit. Nach Z Nation bin ich ehrlich gesagt dankbar, wieder klassische Untote ohne abgefahrene Mutation zu sehen.


Zusammengefasst muss ich die Mangaka/Autorin/Zeichnerin Gin Zarbo für ihren soliden Einstieg loben. Undead Messiah wirkt sehr erfrischend durch die Einbindung europäischer Schauplätze und unterschiedlicher Nationalitäten. Der Hauptcharakter selbst wirkt durch seine nerdige Besessenheit von Zombies sehr sympathisch und die Handlung bleibt trotz Zombies sehr bodenständig und simpel. Von mir bekommt Undead Messiah 01 die Wertung lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!