Uzumaki – Spiral into Horror 03 | Review

Name: Uzumaki 3 – Spiral into Horror 
Verlag: Carlsen Manga!
Erschienen: 18. März 2014

Der Fluch der Spirale erreicht seinen Höhepunkt und Kurouzo wird die Hölle auf Erden.

Kernfakten zum Manga

Name: Uzumaki 3 – Spiral into Horror
Autor: Junji Itō
Zeichner: Junji Itō
Genre: Horror, Mystery
Verlag: Carlsen Manga!
Seiten: 256
Erschienen: 18. März 2014
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Was bisher geschah…

Das beschauliche japanische Städtchen Kurouzo wird von einem ebenso furchtbaren wie mysteriösen Fluch heimgesucht, der die Menschen in den Wahnsinn treibt und anschließend grotesk sterben lässt oder sie in Monströsitäten verwandelt. Das Pärchen Shuchi und Kirie werden Zeuge des Wahnsinns und des Horrors. Dabei geraten auch die Familien der beiden ins „Visier“ des Fluchs. Als ein Taifun Kurouzo heimsucht, scheint das Ende angebrochen zu sein.

Der Sturm des vorigen Bandes hat in Kurouzo schwere Schäden angerichtet und viele Opfer gefordert. Ein Entkommen aus dieser Hölle scheint aussichtslos, da man zwar Kurouzo über einen Tunnel erreichen kann, aber die Stadt weder über Land, Wasser oder das Gebirge verlassen werden kann. Der Fluch greift immer weiter um sich und verwandelt schließlich fast alle Bewohner Kurouzos in groteske Kreaturen. Shuchi & Kirie wollen das Geheimnis des Fluchs lüften, finden aber mehr als sie wollen.


Auch der dritte Band von Junji Itos Horrorsaga um den Fluch der Spirale setzt auf die Stärken der vorigen Bände und präsentiert eine Mischung aus Bodyhorror und Mystery, allerdings geht der Band im Finale in Richtung Überirdischem wodurch der Band fast wie ein Werk von H. P. Lovecraft wirkt.

Gleiches gilt für die Auflösung des Horrors, der Raum für Spekulationen erlaubt und sich stark an den Geschichten Altmeisters Lovecraft orientiert.

Auf der optischen Ebene schaltet Junji Ito, zugunsten von bildgewaltigeren Szenen sowie einer stärkeren Erzählung, den Bodyhorror etwas zurück. Die Geschichten bauen nun noch stärker aufeinander auf und sind enger miteinander verknüpft als in den vorigen Bänden.


Zusammengefasst unterhält Uzumaki 03 wie seine Vorgänger sehr gut und begeistert durch unterschiedlichste Facetten des Horrors. Dazu kommt eine solide Rahmenhandlung, die sich dem Leser nach und nach mehr erschließt. Somit verdient sich Uzumaki 03 die Wertung lesenswert!

Das Fazit für den gesamten Uzumaki Manga fällt ebenfalls positiv aus da Junji Ito es erneut schafft aus den regulären Horrormangas hervorzustechen dank kreativen (wahnsinnigen) Ideen und einem einzigartigen Zeichenstil, der den grotesken Horror perfekt einfängt. Die Rahmenhandlung mag etwas sperrig anfangen allerdings entwickelt sich die Geschichte, wie auch bei den Werken Lovecrafts, sehr gut!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Uzumaki – Spiral into Horror 01 | Review

Name: Uzumaki 1: Spiral into Horror
Verlag: Carlsen Manga!
Erscheinungstermin: 1. Oktober 2013

Eigentlich wollte ich mir die Horrormangas von Junji Ito bis zum Oktober aufsparen, da das thematisch sehr gut passt, allerdings habe ich bei meinem letzten Thaliabesuch die drei Bände von Uzumaki gesehen und musste sie mir einfach kaufen. Viel Spaß also mit meiner Rezension zu Band 1!

Kernfakten zum Manga

Name: Uzumaki – Spiral into Horror

Autor: Junji Itō

Zeichner: Junji Itō

Genre: Horror, Mystery

Verlag: Carlsen Manga!

Seiten: 212

Erschienen: 1. Oktober 2013

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Im kleinen japanischen Städtchen Kurouzo gehen seltsame Dinge vor sich. Immer wieder verlieren Menschen den Verstand, drehen komplett durch und sterben einen grausigen Tod. Alle Opfer haben eine Besessenheit nach Spiralen gemeinsam, die groteske Züge annimmt.

Kirie & Shuchi, zwei Schüler aus Kurouzo, stehen im Mittelpunkt der Handlung und werden Zeuge des Horrors, der das beschauliche Städtchen heimsucht. Die Spiralen scheinen überall zu sein.

Die Rahmenhandlung, der schleichende geistige Verfall von Kurouzos Bewohnern, wird durch verschiedene Geschichten vermittelt, die unterschiedlich groteske Formen annehmen. Die Wahl von zwei Protagonisten, welche als Zeugen den Horror miterleben halte ich für eine gute Idee, um dem Leser zwei Figuren für eine persönliche Bindung zu geben.


Der Zeichenstil setzt auf Realismus, was die Menschen sowie das Stadtbild angeht, wird allerdings mit einer großen Portion Surrealismus gepaart. Man merkt allgemein einen düsteren Stil, der sich in jeder Geschichte zum Finale zuspitzt.

Die Darstellung des Horrors nimmt mal grausigere und mal abstraktere Formen an. Besonders die Höhepunkte der einzelnen Geschichten nehmen morbide Züge an, was ganz typisch für einen Junji Ito Manga ist.

Ein großes Lob muss ich an dieser Stelle noch an das „Böse“ an sich aussprechen, welches zwar allgegenwärtig ist aber trotzdem unheimlich bleibt, weil nichts wirklich erklärt wird. Die Vorkommnisse hängen mit den Spiralen zusammen aber wie oder warum bleibt noch unklar.


Zusammengefasst bildet Uzumaki 01 einen gelungenen Einstieg in Junji Ito‘s Horrorfantasie um Wahnsinn und Spiralen. Die Geschichten können unabhängig voneinander existieren, fügen sich aber wunderbar in die Gesamthandlung ein und machen Lust auf mehr. Was den Stil angeht, setzt Junji Ito auf seine Stärken des grotesken Horrors und schafft eine Mischung aus Faszination sowie Ekel. Ich vergebe daher ein verdientes lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!