Wer ist … Carnage? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #20]

Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem großartigen Event Absolute Carnage beschäftigt und ein paar der dort auftretenden Figuren sind perfekt für das Wer ist … ? Format. Der wahnsinnige Schlächter Carnage ist einer von ihnen!


Carnage (auf deutsch: Gemetzel) ist ein Superschurke aus den Marvel Comics, der seinen ersten Auftritt als Cameo in The Amazing Spider-Man #359 (02/1992) hat und in Ausgabe 361 (04/1992) vollends eingeführt wurde. Der Schurke ist eine dunklere Version von Venom, den er zynischerweise auch als Vater bezeichnet und ein Symbiont, sprich ein Angehöriger der Alien-Rasse Klyntar. Sein bevorzugter Träger ist Cletus Kassaddy, desssen sadistische & psychopatische Ader prägend für den Schurken sind, aber auch Ben Reilly, Karl Malus und Norman Osborn waren bereits Wirte von Carnage!

Er besitzt alle Fähigkeiten des ersten Venom-Trägers Spider-Man (Peter Parker), kann sich tarnen/unsichtbar machen, hat alle natürlichen Klyntar Verteidigungsfähigkeiten und ist nicht durch den Spinnen-Sinn von Spider-Man wahrnehmbar.

Immer wenn Carnage eine größere Rolle erhielt, sei es nun in eigenen Events, einer eigenen Serie oder als Schurke in einer anderen Serie, hinterlässt er eine Spur des Grauens und lebt seine sadistische Ader, bedingt durch seinen Lieblingswirt Cletus Kassady, vollends aus.

Zwei Events mit Carnage, die besonders erwähnenswert sind, wären Maximum Carnage und Absolute Carnage. In erstgenanntem Event bricht Carnage aus dem Gefängnis aus, zusammen mit seinem Mithäftling Shriek, und rekrutiert einige Superschurken, mit denen er eine Spur aus Blut und Tod in New York hinterlässt. Venom und Spider-Man verbünden sich mit einem größeren Team an Helden, um den Irren zu stoppen.

In Absolute Carnage tut die Ausgeburt von Venom etwas ähnliches, nur macht er in diesem Event Jagd auf alle ehemaligen Träger des Venom-Symbionten und mit deren Kodexe den Gott der Symbionten, Knull, wiederzubeleben.

Mit seinen Auftritten in größeren und kleineren Events, sowie seiner eigenen Serie, beweist Carnage einen überraschend starken Überlebenswillen, da der Symbiont, aber auch sein Wirt, nur schwer zu töten sind und dem Tod immer wieder ein Schnippchen schlagen.

Ich muss sagen, dass Carnage einer der interessantesten Gegenspieler von Spider-Man ist und er auch einen starken Kontrast zu den restlichen eher „zahmen“ Gegenspielern des Wandkrabblers bildet. Außerdem bin ich gespannt, wie sich Carnage in seinem ersten Kinoauftritt machen wird!

Ich hoffe, euch hat diese Ausgabe von Wer ist … ? gefallen und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Absolute Carnage | Gedankenspiel

Schwarz. Rot. Tod. Gott kommt …

Schwarz. Rot. Tod. Gott kommt …

So lässt sich das Event Absolute Carnage am besten beschreiben und seit ich vor ewigen Zeiten mit Venom Band 1 angefangen habe, war ich gespannt, wann ein Clash zwischen Venom und seinem „Sohn“ Carnage kommt. Im heutigen Beitrag gibt es keine richtige Rezension, sondern ich will meine Gedanken zum Event ohne wirkliche Reihenfolge mit euch teilen und versuchen zu erklären, warum Absolute Carnage mein liebstes Marvel Event seit Secret Empire ist.


Zuerst mal etwas Werbung und eine Anmerkung: Mein Bro comic_neuling hat ebenfalls was zu Absolute Carnage gemacht. Den Link findet ihr hier!

Da die „regulären“ Spider-Friday Beiträge immer etwas Zeit brauchen werden Venom & Carnage Beiträge diese Lücke bei Bedarf ausfüllen!


Also Absolute Carnage ist ein Event, dass die Serien Venom und Amazing Spider-Man betrifft und One-Shots mit diversen Helden wie Captain Marvel, Hulk oder den Avengers beinhaltet. Ergänzend dazu gibt es Nebenserien wie Absolute Carnage vs Deadpool oder Absolute Carnage: Lethal Protectors, welche die Handlung ergänzen.

Im deutschsprachigen Raum erschien das Event in vier Bänden. 3 Bände die das Event sowie die Nebenserien Absolute Carnage: Scream, Absolute Carnage: Miles Morales und den Captain Marvel One-Shot behandeln, während Band 4 den irrsinnigen Seperation Anxiety One-Shot und die Lethal Protectors Miniserie behandelt.

Ein großes Lob muss ich an das benötigte Vorwissen des Events aussprechen. Man kann Absolute Carnage grundlegend ohne Vorwissen lesen, da die Handlung so erzählt wird, dass man auch ohne Vorwissen kaum Probleme haben sollte. Meine Empfehlung zwecks Vorwissen wäre die Venom Serie von Donny Cates inklusive dem War of the Realms Band, da das Event primär an den ersten Venom Band anknüpft.

Okay worum gehts eigentlich in Absolute Carnage? Nun die Handlung ist simpel. Der mörderische Symbiont Carnage ist wieder da und möchte Knull, den Gott der Symbionten, erwecken. Um diese grausige Tat zu vollbringen, benötigt er die Codexe von allen Wesen, die mal ein Wirt für Venom waren und da dies sehr viele Helden waren, hat Carnage sehr viel Arbeit vor sich aber Eddie Brock aka Venom und die Spider-Men Miles Morales sowie Peter Parker stellen sich mit ihren Verbündeten der grausigen Armee von Carnage …

Wie man bereits bei The Immortal Hulk gelernt hat, gibt es bei der aktuellen Generation der Marvel Comics einen gewissen Hang zu Monster/Horrorcomics und das Absolute Carnage Event kombiniert beides zu einer schrecklich schaurigen Symphonie aus schwarz, rot, Blut und Tod. Der Stil und die Inszenierung des Events gehören zu den grössten Stärken von Absolute Carnage, da die schaurige Prämisse des Events grandios vom künstlerischen Team um Ryan Stegman perfekt in Szene gesetzt wird. Allein der erste Auftritt von Carnage hat in mir folgenden Gedanken ausgelöst; „Ach du Scheisse, wenn Carnage ins Kino kommen soll wird der Film wohl ab 18+ sein müssen …

Diese Kombination aus Schwarz- und Rottönen ergibt eine dichte und verdammt stimmige Atmosphäre, die aus Carnage weniger einen Superschurken, sondern eine Mischung aus Dämon und Parasit macht, der seine Opfer zum Teil seines Schwarms macht. Frei nach dem Motto „denn unser sind viele“.

Was mir auch positiv an Absolute Carnage auffällt, ist zwar die große Anzahl Helden die vorkommt aber dennoch das Fehlen einer gewissen Übersättigung, da die meisten Figuren entweder nur Cameos sind oder in One-Shots und/oder Nebenhandlungen (wie Absolute Carnage: Miles Morales oder Lethal Protectors) größere Rollen bekommen. Beim Beiwerk zum Event kann ich am ehesten die Lethal Protectors Miniserie (zusammengefasst in Absolute Carnage: Tödliche Beschützer), die Miles Morales Miniserie (in Band 2 des Hauptevents enthalten) und den Captain Marvel One-Shot empfehlen. Letztgenannten wegen dem Flerken (abgefahrene Aliens in der Gestalt einer Katze) und erstgenannte Miniserie, weil die gewisse Aliens: Die Rückkehr Vibes hat.

Ich muss aber auch etwas meckern, und zwar was die Qualität der Paperbacks angeht und was das Ende des Events angeht (spoilerfrei!).

So sehr ich Absolute Carnage auch mag aber die Qualität der deutschen Paperbacks lässt, zumindest beim Hauptevent, etwas zu wünschen übrig und fühlt sich unangenehm Gummiartig an, was für mich als bibliophilen Mensch, weniger optimal ist. Der Begleitband fühlt sich allerdings wieder fertig an, was den Eindruck aber bedingt hebt.

Das Ende von Absolute Carnage kommt etwas arg plötzlich und endet ziemlich abrupt, aber ich vermut, dass das im Sequel Ravencroft nochmals aufgegriffen und dann zu einem Ende gebracht wird beziehungsweise in der Venom Serie weitergesponnen wird. Dennoch wäre mir ein fieser Cliffhanger in dem Fall lieber gewesen.

Zusammenfassend kann/muss ich sagen, dass das Event Absolute Carnage einfach genial ist und sich stilistisch sehr stark von anderen Marvel Events abhebt. Der Schlenker ins Horror/Monstergenre macht verdammt viel Spaß und weiß grundlegend durchgehend zu unterhalten, wobei man auch über kleinere Schwächen hinwegsehen kann. Wer also Bock auf ein kleines Event hat, dass eine härtere Gangart einschlägt, macht mit Absolute Carnage nichts falsch und ich werde mich mit Venom Vol. 3: Absolute Carnage sowie den Fragen wer Carnage und Miles Morales sind in kommenden Beiträgen beschäftigen.

Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag und untenstehend habe ich euch eine Übersichtsliste mit allen US Ausgaben des Events inklusive dem Beiwerk dazugepackt!


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Vorgeschichte

  • Free Comic Book Day – FCBD 2019: Spider-Man/Venom #1
  • Web of Venom: Carnage Born #1
  • Web of Venom: Cult of Carnage #1 (In Venom: War of the Realms)
  • Web of Venom: Funeral Pyre #1

Hauptserie

  • Absolute Carnage #1–5

Beiwerk

  • Absolute Carnage vs. Deadpool #1-3
  • Absolute Carnage: Lethal Protectors #1–3
  • Absolute Carnage: Miles Morales #1–3
  • Absolute Carnage: Scream #1–3
  • Amazing Spider-Man (2018-) #30-31
  • Venom (2018-) #17-20

One-shots

  • Absolute Carnage: Avengers #1
  • Absolute Carnage: Captain Marvel #1
  • Absolute Carnage: Immortal Hulk #1
  • Absolute Carnage: Separation Anxiety #1
  • Absolute Carnage: Symbiote of Vengeance #1
  • Absolute Carnage: Symbiote Spider-Man #1
  • Absolute Carnage: Weapon Plus #1

Nachspiel

  • Ravencroft #1-5
  • Ruins of Ravencroft: Carnage #1
  • Ruins of Ravencroft: Dracula #1
  • Ruins of Ravencroft: Sabretooth #1
  • Scream: Curse of Carnage #1-
  • Venom (2018-) #21-

Savage Avengers Band 1: Die Stadt der Sicheln (Marvel Neustart) | Review

Um einen mörderischen Kult aufzuhalten braucht man eine Truppe mörderischer Krieger …

Um einen mörderischen Kult aufzuhalten, braucht man eine Truppe mörderischer Krieger …

Mehr marvelhafte Reviews

Mr. & Mrs. X Band 1

Uncanny X-Men Band 1

Secret Empire Special

Elektra, Conan der Barbar, Wolverine, Dr. Vodoo und Punisher werden durch Fallen in die Fänge eines möderischen Kults gelockt, der mithilfe dem Blut mächtiger Krieger einen bösen Gott von einem toten Stern beschwören will …

Zusammen mit Venom nehmen die ungleichen Anti-Helden den Kampf gegen den Kult und ihren schrecklichen Gott auf. Die Geburtsstunde der Savage Avengers ist angebrochen!

Der Plot von Savage Avengers Band 1 mag nicht komplex klingen, steckt jedoch voller netter Details und dank den kleinen Backstorys der Anti-Helden, erhält die übergeordnete Geschichte eine gewisse Komplexität, wirkt aber nicht überladen.

Als Highlight des Comics kann man ganz klar den Zeichenstil nennen. Die Atmosphäre ist schön düster, was sich auch in den harten Linien und dunklen Farben niederschlägt, aber das passt auch perfekt zum Plot, sowie den Figuren. Besonders die Kämpfe glänzen durch eine gewisse Brutalität, welche perfekt zu den Savage Avengers passt, aber auch eine eigene Ästhetik entwickelt, welche sich stimmig ins Gesamtbild einfügt.

Allgemein kann man den Savage Avengers einen interessanten Mix zugute halten. In den Pool aus mächtigen Kriegern landen Anti-Helden, Mutanten, Magier, Symbionten und eine Attentäterin, was das breite Spektrum an Marvels dreckiger Heldenseite ideal abdeckt und die Vielfalt dieser Subgruppe der Heldengemeinde aufzeigt.

Zusammengefasst bildet Savage Avengers einen hervorragenden Einstieg in eine tolle Serie, die in allen Aspekten zu gefallen weiß und ein Team, bestehend aus den tödlichsten Anti-Helden der Erde, präsentiert, das wir hoffentlich lange begleiten können. Ich vergebe für Savage Avengers Band 1: Stadt der Sicheln die Wertung lesenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Falls euch diese Rezension gefallen hat und ihr dem Blog etwas unter die Arme greifen wollt, beziehungsweise den Comic erwerben wollt, könnt ihr ihn über den unten angeführten Amazon Link kaufen, oder etwas anderes erwerben. Für euch entstehen keine weiteren Kosten, aber ich erhalte eine kleine Provision.

[ Savage Avengers Band 1 ]


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Exkurs: Einstieg in Marvel Neustart| Gedankenspiel

Eine Zentrale Frage, die jeden beschäftigt der Comics lesen will, ist: Wo fange ich an?

Bei der Konkurrenz DC habe ich bereits etwas Ähnliches gemacht und auf Anraten der lieben Ainu89 will ich euch nun einen Exkurs geben, wie man am besten die „Neustart“-Ära der Marvel Comics einsteigt.

Mein persönlicher Einstieg in die Marvel Comics war das Auswählen von ein paar aktuellen Comics, um festzustellen, was die aktuellen kreativen Teams taugen. Hierbei kann ich keine direkte Empfehlung abgeben, weil jeder Leser andere Präferenzen hat. Was jedoch möglich ist der Einstieg mit einem Event.

An dieser Stelle kann ich Secret Empire empfehlen, da so ziemlich jeder Neustart Comic auf diesem Event basiert. Ähnlich wie bei DC Rebirth oder New 52 ist es immer am sinnvollsten mit einem Event zu beginnen welches, als Katalysator für die kommende Ära dient. Secret Empire kann man entweder in Einzelheften oder als Paperback erwerben.

An dieser Stelle die Secret Empire Rezensionen für mehr Details:

Secret Empire Heft 1

Secret Empire Heft 2

Secret Empire Heft 3

Secret Empire Heft 4

Secret Empire Heft 5

Secret Empire Heft 6

Ergänzend zu Secret Empire kann man die Miniserie Generations und den One-Shot Marvel Legacy #1 lesen, was das Wissen für die Neustart Comics vertieft. Allerdings ist es nicht zwingend nötig diese Comics zu lesen.

Sobald man den Einstieg gefunden hat wird es Zeit für die Comics und wie bereits erwähnt kann ich keine allgemeinen Empfehlungen aussprechen allerdings habe ich mit Venom by Donnie Cates und The Immortal Hulk begonnen, wobei sich beide Serie als absolute Glücksgriffe erwiesen haben, aber mehr Details dazu gibt es in den jeweiligen Reviews.

Venom by Donny Cates Vol. 1 Review

Venom by Donny Cates Vol. 2 Review

The Immortal Hulk Vol. 1

The Immortal Hulk Vol. 2

The Immortal Hulk Vol. 3

Was ebenfalls naheliegt, ist die Wahl einer klassischen Marvel-Serie und das ist meistens eine oder gleich alle drei Serien von Marvels Trinity Captain America, Thor & Iron Man, welche teils direkt auf Secret Empire aufbauen, was jedoch auch für The Immortal Hulk gilt. Ich würde ohnehin zur einem Comic raten dessen Held/Heldin bereits durch Filme oder eine Serie bekannt ist.

Thor Band 1 Review

Iron Man Band 1 Review

Der Einstieg in die Marvel Comics ist allgemein wesentlich leichter als in das viel komplexere DC Multiversum, da man sich bei Marvel meistens auf eine Dimension konzentriert und das Konzept von Parallelwelten selten exzessiv nutzt. Was bei Marvel, ebenso wie meistens bei DC, von Vorteil ist, ist die Eigenständigkeit der meisten Serien, welche zwar Querverweise auf andere Titel enthalten aber gut für sich allein stehen können. Wenn es um Team-up Serien geht, kann ich eigentlich nur zwei große Comics jedem ans Herz legen. Dies wären zum einen Avengers by Jason Aaron und andererseits die Uncanny X-Men, welche ein klassisches Mutanten-Team zurückbringen.

Avengers Heft 1 Review

Avengers Heft 2 Review

Uncanny X-Men Band 1 Review

Ich hoffe mit diesem groben Überblick dem einen oder der anderen LeserIn eine Hilfestellung für den Einstieg in die aktuellen Marvel Comics geben. Es ist oftmals nicht leicht in ein Comicuniversum reinzufinden, aber mit ein paar Anhaltspunkten wird es definitiv leichter!

Jetzt würde mich interessieren welche eure liebsten Marvel Helden sind und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Venom Vol. 2: The Abyss | Review

Titel: Venom Vol. 2: The Abyss
Autor: Donny Cates
Artist: Ryan Stegman
Verlag: Marvel
Seiten: 136
Release: 07. Mai 2019

Das kreative Duo Donny Cates und Ryan Stegman meldet sich zurück um ein weiteres Kapitel in Eddie Brocks/Venoms Leben zu etablieren.


Kerfakten zum Comic

Titel: Venom Vol. 2: The Abyss

Autor: Donny Cates

Artist: Ryan Stegman

Verlag: Marvel

Seiten: 136

Release: 07. Mai 2019


Was bisher geschah …

Eddie Brock ist erneut Venom. Allerdings verliert er immer mehr die Kontrolle über den Symbionten. Venom wird immer bestialischer und monströser, was am Erwachen von Knull dem Gott der Symbionten liegt. Zusammen mit Venom und Miles Morales (Spider-Man) muss sich Eddie Brock einem Gott stellen, der mit einem Drachen in New York erscheint …

Rezension zu Band 1: Venom Vol. 1: Rex

Handlung

Seit dem Kampf mit Knull ist einige Zeit vergangen. Eddie Brock hat schwere Verletzungen davongetragen und auch Venom wurde tödlich verwundet. Brock ist in die Gefangenschaft von Richards Reeds aka The Maker geraten, der großes Interesse an Venom sowie Knull zeigt. Als Eddie mit unerwarteter Hilfe aus seiner Gefangenschaft fliehen kann, macht er sich zusammen mit Venom auf den Weg zu seinem Vater. Scheinbar hat er ihn im Zeitraum nach dem Kampf gegen Knull aber vor seiner Gefangenschaft bereits aufgesucht.

Eddie hat viele Fragen und tritt eine Reise in seine Vergangenheit an …

Meine Meinung zum Band

Venom Vol. 2 reicht qualitativ an den ersten Band heran wenngleich aus anderen Gründen. Beschäftigte sich Band 1 mehr mit Venom und den Symbionten, so steht hier Eddie Brock im Fokus. Man erfährt viel über seine Vergangenheit, die zum Teil zu seinem Werdegang geführt haben. Dabei gibt es einige Plottwists, die besonders zum Schluss hin der Geschichte einen beinah surrealen Touch geben.

Optisch gefällt Venom Vol. 2 sehr und punktet mit einem detaillierten Zeichenstil, der besonders bei den Gesichtern zur Geltung kommt. Dazu kommt erneut ein hervorragendes Design von Venom, der mich dezent an die Darkness aus der gleichnamigen Comicserie von Image Comics erinnert. Auch wenn die Monstrosität aus dem ersten Band leider weitestgehend abhandengekommen ist, zumindest bis zum bild gewaltigen Finale!

Fazit

Venom Vol. 2: The Abyss steht dem ersten Band in nichts nach und fokussiert sich auf Eddie Brock, der sich als überraschend tiefgründiger Charakter entpuppt aus dem man sehr viel rausholen kann. War der Vorgänger wesentlich actionlastiger geht, dieser Band mehr auf die Handlung und vertieft die Figur des Eddie Brock wesentlich wodurch auch die Beziehung zum Symbionten massiv verändert wird. Ich vergebe für Venom Vol. 2: The Abyss die Wertung besonders lesenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Gratis Comic Tag – 11.5.19 | Storytime

Heute ist Gratis Comic Tag und diese Chance habe ich genutzt um mich etwas einzudecken. ❤️

Today is a free comic tag and I used this opportunity to cover up a bit. ❤️

Außerdem gibt es ein neues Sammlerstück in meiner Sammlung! 😍

There is also a new collector’s item in my collection! 😍

Wer ist … Venom? | Gedankenspiel [Wer ist …? #4]

Ich wurde von der lieben Mara aka Ainu89 gebeten eine Ausgabe Wer ist … ? über Venom zu machen. Da ich für Wunsche und Anregungen grundlegend offen bin, komme ich der Bitte gern nach. Wer ist also dieser Venom, der gerade seinen eigenen Film bekommen hat?

Venom ist ein Alien und gehört der Rasse der Symbionten (auch Klyntar genannt) an. Die Symbionten verbinden sich mit ihren Wirten und bilden somit eine fixe Einheit. Weiters ist es den Symbionten möglich die Persönlichkeit des Wirts zu beeinflussen in dem die dunkelsten Wünsche angesprochen werden. Ebenso werden die körperlichen Eigenschaften (Stärke, Schnelligkeit) verbessert und der Träger kann zudem übermenschliche Fähigkeiten erhalten.

Seinen ersten Auftritt hatte Venom in The Amazing Spider-Man #252 (Mai 1984) als das berühmte schwarze, lebende Kostüm von Spider-Man und seinen vollwertigen Auftritt als Venom hatte der Charakter in The Amazing Spider-Man #299 (Cameo) bzw. #300 (May 1988).

Im Laufe seiner langen Karriere hat Venom, der neben seinem „Sohn“ Carnage wohl der ikonischste Symbiont ist, eine Vielzahl von Menschen als Wirte benutzt. Namentlich hat er im Kanon folgende Personen als Wirte genutzt:

  • Peter Parker (Spider-Man)
  • Eddie Brock (Klassischer Venom)
  • Anne Weying (Erste She-Venom)
  • Patricia Robertson (Zweite She-Venom)
  • Mac Gargan (Scorpion & dritter Venom)
  • Flash Thompson (Space Knight Venom)
  • Tel-Kar (Kree & Venom Symbiont)
  • Lee Price
  • Angelo Fortunanto

So vielfältig wie seine Wirte sind auch die Fähigkeiten von Venom und die schauen wir uns jetzt genauer an.

Venoms klassische Fähigkeiten sind die Veränderung seines Körpers sowie seiner Körperteile, er ist quasi in der Lage seinen Arm zu verlängern um Gegner aus der Distanz zu attackieren. Er kann weiters Stacheln aus seinem Körper heraus bilden, um seine Feinde zu attackieren oder sich zu verteidigen. Außerdem kann sich Venom tarnen, in dem er seine Farbe ändert.

Seit der Verbindung mit Spider-Man besitzt Venom alle klassischen Fähigkeiten der freundlichen Spinne, inklusive dem Spinnen von Netzen sowie dem Spinnensinn, was ihn für Peter quasi unsichtbar macht. Hinzu kommen erhöhte Stärke sowie Ausdauer. Allerdings nimmt Venom nicht nur Fähigkeiten seiner Wirte an, sondern bietet auch Vorteile. So erhöht die Verbindung mit einem Symbionten die Stärke eines Menschen und fördert den Muskelaufbau.

Trotz all seiner Fähigkeiten ist Venom jedoch nicht unbesiegbar. Wie alle Symbionten ist auch Venom äußerst anfällig gegenüber hohen Tönen (Ultraschall) und Feuer. Einen Kampf mit der Human Torch oder dem X-Men Banshee würde Venom also nicht heil überstehen.

Ich finde das Konzept der Symbionten sehr interessant und besonders Venom ist ein faszinierender Charakter, der im Laufe seiner über dreißigjährigen Karriere unterschiedlichste Wandlungen durchgemacht hat. Begann Venoms Karriere als Kostüm von Spider-Man, wurde der Symbiont schließlich zu einem Erzfeind von Spider-Man. Trotz aller Differenzen mussten sich Venom und Spidey verbünden, um den psychopathischen Carnage zu stoppen. Eddie Brock und Venom waren zunächst als Schurken aktiv, wurden dann jedoch zu sporadischen Anti-Helden und im Laufe der Zeit übernahmen viele andere Personen die Rolle als Wirt für Venom. Mit Flash Thomson verschlug es den Symbionten sogar zu den Guardians of the Galaxy, bis er wieder auf die Erde (zu Eddie) zurückkehrte und mit Venomized sogar sein eigenes Event bekam.

Schade finde ich, das es bisher keinen wirklich überzeugenden Realfilm mit Venom gegeben hat wobei Tom Hardy den Charakter Eddie Brock äußerst sympathisch verkörpert. Auch wenn ich mich inzwischen eher auf der DC Seite des Zauns sehe, gehört Venom zu den wenigen Marvel Comicserien, die ich noch lesen möchte und werde.

Ich hoffe, euch hat dieser kleine Überblick über Venom gefallen. Wenn ihr Vorschläge für weitere Figuren für dieses Format habt lasst es mich wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Die restlichen Wer ist … ? Beiträge:

Venom | Review

Titel: Venom
Originaltitel: Venom
Regie: Ruben Fleischer
Laufzeit: 113 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Comicverfilmung

Venom ist eine Comicverfilmung, basierend auf dem gleichnamigen Anti-Helden aus den Marvel Comics und der erste Film von Sony’s eigenem Filmuniversum, basierend auf die Figuren um Spider-Man. Wie immer bei aktuellen Kinofilmen werde ich große Spoiler vermeiden und an dieser Stelle gibt es noch eine kleine Ankündigung. Die liebe Mara aka Ainu89 hat mich zu einem Exkurs über Venom gebeten. Dieser Beitrag folgt in den nächsten Tagen. Kommen wir zurück zum Film!


Kernfakten zum Film

Titel: Venom

Originaltitel: Venom

Regie: Ruben Fleischer

Laufzeit: 113 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Comicverfilmung


Handlung: Die Origin-Story, die zu spät kam

Der Film eröffnet mit dem Absturz einer Rakete der Life Foundation, die während einer Mission im All vier fremde Lebensformen, sogenannte Symbionten, gefunden hat. Drei der vier Symbionten können nach dem Absturz in die Obhut der Life Foundation gebracht werden. Ein Außerirdischer verschwindet jedoch …

Eddie Brock (Tom Hardy), ein in San Francisco lebender Enthüllungsjournalist gerät mit dem Vorsitzenden der Life Foundation, Dr. Carlten Drake (Riz Ahmned), aneinander als Eddie während eines Interviews Dr. Drake mit den Gerüchten über Menschenversuche, die sein Konzern betreibt, konfrontiert. Diese Konfrontation stellt sich als Untergang für Eddies Karriere heraus jedoch erhält er Unterstützung von Dr. Dora Skirth (Jenny Slate) um der Welt das wahre Gesicht ihres Chefs zu zeigen. Eddie bricht in die Labore der Life Foundation ein, wird dort aber mit dem Symbionten Venom infiziert. Das ungleiche Duo muss zusammenarbeiten sich vor der Privatarmee der Life Foundation zu wehren und gleichzeitig Carlton Drake aufhalten, der sinistere Pläne verfolgt.

Meine Meinung zum Film

Venom ist definitiv kein kompletter Reinfall, allerdings fehlt mir der „Wow Effekt“ den Deadpool vor einigen Jahren ausgelöst hat. Was ich dem Film zugutehalten muss, ist die Beziehung zwischen Eddie Brock und dem Symbionten Venom, die klar das Highlight des Films ist und diese beiden Figuren am besten ausbaut. Beide Figuren beeinflussen sich gegenseitig in ihrem Verhalten, was auch die Grundlage für den Humor des Films begründet.

Die Handlung orientiert sich teilweise an den Geschichten  „Venom: Tödlicher Beschützer“ und „Planet der Symbionten“ und das spiegelt sich auch der Darstellung des Titelgebenden Anti-Helden wider. In diesem Film ist Venom kein Superschurke, der der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft das Leben schwer macht, sondern ein zunächst bösartiges Alien, dass zum Anti-Helden und Beschützer von San Francisco avanciert. Leider werden die Beweggründe für Venoms Wandel nur rudimentär etabliert aber das ist nichts im Vergleich zum Klischeebeladenen Bösewicht Dr. Carlten Drake, der durchaus edle Ziele verfolgt, aber diese mit derart abgedroschenen Mitteln umsetzt, dass jeder andere böse Wissenschaftler die Augen verdrehen würde. Der Film an sich fühlt sich an einigen Stellen stark geschnitten an und gewisse Szenen und Ereignisse würden logischer wirken, wenn die jeweiligen Szenen länger wären. Aus Spoilergründen werde auf die genannten Szenen nicht genauer eingehen.

Was ich allerdings loben muss, ist die Darstellung von Venom an sich. Der Charakter erinnert mich gerade zu Beginn des Films an die Finsternis aus der Image Comicserie „The Darkness“ und in seinem vollen Ausmaß wirkt das Alien sehr imposant. Ein Detail, was mir gefällt ist, die offenkundig leicht flüssige Konsistenz seiner Haut wodurch Venom sehr lebendig wirkt. Wie ein außerirdischer Organismus, der seine Gestalt verändern kann.

Fazit

Zusammengefasst ist Venom eine solide Comicverfilmung dessen größte Stärke die Beziehung zwischen Eddie und Venom ist, während die größte Schwäche in der Handlung liegt. Der Plot braucht einige Zeit um in Fahrt zu kommen und sobald Venom zum ersten mal richtig in Erscheinung ist, wird der Film wirklich gut! Außerdem etabliert der Film gleich noch ein paar Figuren um Eddie Brock/Venom wie Carnage oder She-Venom, was definitiv Potenzial für weitere Filme bietet. Tom Hardy’s Darstellung als Venom hat mir sehr gut gefallen und die Rolle als düsterer Anti-Held, der das Recht trotzdem am rechten Fleck hat, passt zum Schauspieler.

Ich vergebe für Venom die Wertung bedingt sehenswert, da der Film zwar durchaus Spaß macht, aber das Genre sich seit Venoms ersten Auftritt stark weiterentwickelt hat.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Wootbox Oktober 2018 | Gedankenspiel

Überraschenderweise kam heute meine Wootbox für den Monat Oktober an! 😊

Passend zum Oktober wurde das Thema Horror gewählt, auch wenn Venom nicht unbedingt in die Thematik Horror passt.

Der Inhalt gefällt mir erneut sehr gut und besonders das T-Shirt ist schick. Der Pin, mit Six aus Little Nightmares, hat mich etwas überrascht weil dieses Spiel (leider) nie einen gewaltigen Hype erfahren hat. Ich bin jetzt schon auf die Box des Monats November gespielt!

Hier gehts zu meinen anderen Wootbox Beiträgen:

Wootbox August 2018 | Gedankenspiel

Wootbox September 2018 | Gedankenspiel