Monatsrückblick: Februar 2021

Der kürzeste Monats ist vorbei und es wird Zeit einen kleinen Überblick zu geben. Spoiler: Der Februar war sehr ruhig!


Populärster Beitrag des Monats:

Unterschied: Reboot/Remake/Remaster (welch Überraschung)

NERD.ICS LIEST … AVENGERS BD. 3: KRIEG DER VAMPIRE

Beitrag mit den meisten Likes

Nerd.Ics Lesetagebuch: Auf den Spuren längst vergangener Geschichten … Heldenfall / Marvel

Persönliche Top 3 Lieblingsbeiträge des Monats

Fazit zum Blogmonat: Der Februar war recht ruhig aber die Umstellung auf drei Veröffentlichungstage tut dem Team sehr gut. Weniger Stress, weniger Druck und mehr Zeit für die persönlichen Qualitätsansprüche. So macht uns das Bloggen und Podcasten (ab März hoffentlich wieder regelmäßiger) Spaß!


Überblick zur Liste 2021

Filme

Gesehen: 19 (13 Erstichtungen, 6 Rewatch)

Top Film (Erstsichtung): The Lion King (2019) | Review

Top Film (Rewatch): The Dark Knight

Serien

Gesehen: 1 Serie mit 1 Staffel (Nightstalker)

Begonnen: Alice in Borderland, Detention, WandaVision, High-Rise Invasion, Sweet Home

Comics/Manga/Bücher:

Comics: 7

Manga: 3

Bücher: 0

Videospiele

Beendet: 0 (aber viele Titel begonnen, die ich wohl bald beenden werde!)

Releasekalender: März 2021

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

02.03: Harvest Moon: One World

02.03: Neptunia Virtual Stars

02.03: Maquette

05.03: Postal Redux

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

09.03: Gensou Skydrift

16.03: Mundaun

23.03: Overcooked! All You Can Eat

24.03: Love Live! School Idol Festival: After School Activity Wai-Wai! Home Meeting!!

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

Playstation 5

02.03: Maquette

03.03: Yakuza: Like a Dragon

04.03: Mortal Shell: Enhanced Edition

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Mundaun

18.03: Marvel’s Avengers

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03:Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2

Xbox One

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

16.03: Mundaun

23.03: Overcooked! All You Can Eat

25.03: Yakuza 6: The Song of Life

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

Xbox Series X/S

04.03: Mortal Shell: Enhanced Edition

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Mundaun

16.03: Samurai Shodown

18.03: Marvel’s Avengers

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03:Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2

Nintendo Switch

02.03: Harvest Moon: One World

04.03: Gnosia

04.03: Sea of Solitude: Director’s Cut

05.03: Two Point Hospital: Jumbo Edition

09.03: Apex Legends

12.03: Crash Bandicoot 4: It’s About Time

16.03: Kingdoms of Amalur: Re-Reckoning

16.03: Mundaun

16.03: Saviors of Sapphire Wings & Stranger of Sword City Revisited

19.03: Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville

23.03: Overcooked! All You Can Eat

23.03: Story of Seasons: Pioneers of Olive Town

24.03: Tales from the Borderlands

26.03: Balan Wonderworld

26.03: It Takes Two

26.03: Monster Hunter Rise


Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Releasekalender: Februar 2021

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

02.02: Ys IX: Monstrum Nox

03.02: Habroxia 2

04.02: Haven

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

04.02: Nioh 2 – The Complete Edition

11.02: Death Crown

11.02: Little Nightmares 2

23.02: Persona 5 Strikers

Playstation 5

02.02: Destruction AllStars

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

05.02: Nioh Remastered – The Complete Edition

05.02: Nioh 2 Remastered – The Complete Edition

16.02: Fallen Legion: Revenants

16.02: Speed Limit

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

Xbox One

03.02: Habroxia 2

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

11.02: Death Crown

11.02: Little Nightmares 2

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

19.02: Speed Limit

Xbox Series X/S

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

Nintendo Switch

02.02: Cultist Simulator

03.02: Habroxia 2

04.02: Haven

04.02: Skyforge

04.02: Werewolf: The Apocalypse – Earthblood

11.02: Death Crown

11.02: Little Nightmares 2

12.02: Super Mario 3D World + Bowser’s Fury

16.02: Fallen Legion: Revenants

18.02: Anodyne 2: Return to Dust

18.02: Speed Limit

23.02: Persona 5 Strikers

25.02: Ghosts ’n Goblins: Resurrection

26.02: Bravely Default 2


Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Monatsrückblick: Januar 2021

Selbstverständlich dürfen auch im Jahr 2021 die Rückblicke nicht fehlen, wobei ich sie wesentlich kompakter gestalten will, um einen besseren Überblick zu geben!


Populärster Beitrag des Monats:

Rückblick: Comicjahr 2020| Comic-Gequatsche #10| Audio-Gedankenspiel

Beitrag mit den meisten Likes

Ein paar Gedanken zu The Grudge (2020)

Persönliche Top 3 Lieblingsbeiträge des Monats

Fazit zum Blogmonat: Der Januar war relativ ruhig aber trotzdem sehr zufriedenstellend. Für mich persönlich habe ich gemerkt wie viel Spaß mir Audiobeiträge machen und ich glaube diese auch zukünftig etwas mehr in den Fokus rücken zu wollen. Natürlich bleiben auch schriftliche Beiträge erhalten, besonders da Nerd.Ics zur Zeit einen gigantischen Output hat und ich einiges in Arbeit habe.


Überblick zur Liste 2021

In der Liste 2021 notiere ich alles was ich gesehen, gelesen oder gespielt habe in monatlicher Reihenfolge!

Filme

Gesehen: 17 (8 Erstichtungen, 9 Rewatch)

Top Film (Erstichtung): Asterix im Land der Götter

Top Film (Rewatch): Die Herr der Ringe Trilogie

Serien

Gesehen: 1 Serie mit 2 Staffeln (The Mandalorian)

Begonnen: Alice in Borderland, Detention, WandaVision

Comics/Manga/Bücher:

Comics: 13

Manga: 5

Bücher: 0

Videospiele

Beendet: 2 (Untitled Goose Game & My Name is Mayo 2)

Untitled Goose Game | Gedankenspiel

Untitled Goose Game oder in meinem Fall, Untitled Geese Game, da ich das Spiel rein im Koop gespielt habe, ist ein Indiespiel dem ich Anfangs kaum Interesse geschenkt habe. Inzwischen habe ich mir das Spiel aber spontan gekauft und mit meiner Freundin zügig durchgespielt.

Kurzgesagt haben wir einige sehr spannende Stunden in das Spiel gesteckt, geknobelt, gelacht und uns über die stellenweise schwammige Steuerung geägert. Langgesagt … naja das kommt in den folgenden Zeilen!

Es ist ein wunderschöner Tag in einem malerischen Tag. Die Bewohner gehen ihrem Tagwerk nach und alles ist friedlich … bis eine gehässige Gans (oder in meinem Fall zwei Gänse) auftaucht. Dies gefiederte Biest hat nur einen Wunsch, und zwar die Dorfbewohner zu tyrannisieren und ihnen Streiche zu spielen sowie ihr Eigentum zu entwenden.

Diese gar bösartige Kreatur übernimmt der Spieler, im Koop übernimmt der zweite Spieler eine chinesische Gans und dann beginnt der Spaß.

In fünf verschiedenen Leveln müssen der/die Spieler für herrliches Chaos sorgen und Rätsel lösen, deren Anspruch schwankt, aber gern zum Knobeln anregt.

Alle Level sind miteinander verbunden was das Sandbox-Rätselspiel um eine kleine aber feine Open World, die zum reichhaltigen Chaos stiften anregt, auch abseits der Aufgaben. Dabei stehen dem Spieler alle Kräfte einer Gans zur Verfügung. Lautes Schnattern, mit den Flügeln schlagen, Schwimmen & mit dem Schnabel alles klauen, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Der Aufbau der Aufgaben ist im Kern immer gleich, was am begrenzten Aktionspotenzial der Spielfigur liegt, aber die Varianz bringt den Spaß und die Aufgabenstellung unterscheidet sich sehr oft. Mal muss ein Gärtner nass gemacht werden, mal muss man ins Fernsehen und dann muss man einem Mann die Hausschuhe stehlen.

Besonders im Koop machen die Aufgaben noch mehr Spaß und das Chaos ist einfach herrlich. Ebenfalls herrlich ist die Optik des Spiels, mit seinem zeitlosen gezeichneten Stil und der dazu passenden musikalischen Untermalung am Piano.

Am Ende des Tages ist Untitled Goose (Geese) Game ein großartiges Spiel, dass sehr viel Spaß macht, durchgehend zu unterhalten weiß und so manche harte Nuss zum Knobeln bietet. Wer sich für diese Art Indie-Spiel begeistern kann sollte auf jeden Fall zugreifen sich mit sich einen Mitspieler oder eine Mitspielerin greifen. Zu weit stiftet es sich am schönsten Chaos!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Alle Videospiele brauchen einen Fotomodus! | Gedankenspiel

Ich mag Videospiele, was niemanden überraschen dürfte. Wer diesem Blog bereits länger verfolgt, weiß, dass ich regelmäßig Beiträge über Videospiele poste und mich immer wieder mt Ingame-Fotografie beschäftige. Entweder mit Spider-Man: Miles Morales auf der PS4 (siehe meinen Instagram Feed), oder mit Ghost of Tsushima auf der PS4.

Anm.: Zu Spider-Man: Miles Morales kommen sowohl zum Spiel, als auch zum dritten Band der aktuellen Comics (mindestens) je ein Beitrag. *Ende der Eigenwerbung

Ich muss gestehen, dass es mir extrem viel Spaß macht, Zeit in Fotomodi zu verbringen, die verschiedenen Spielereien zu testen, oder Screenshots zu machen und diese dann zu bearbeitem. Die Jagd nach dem perfekten Winkel ist extrem spannend, kann manchmal frustrierend sein, wenn man eine Sequenz wiederholen muss, aber sobald der perfekte Shot gemacht wurde, ist diese Freude grenzenlos. Ein perfektes Beispiel folgt untenstehend:

Leider gibt es in viel zu wenigen Spielen Fotomodi, obwohl eigentlich jeder Titel enorm davon profitieren würde. Egal ob Horrorspiele, Ego-Shooter, Rollenspiele, oder Sportspiele. Überall kann man wunderbare Aufnahmen machen, packende Momente einfangen, oder Emotionen ablichten. Hier muss ich lobend die Screenshottasten der Nintendo Switch und der PS4 erwähnen, aber auch der PC ist sehr dankbar für dieses Hobby und oftmals viel zugänglicher.

Auch der Indie-Markt würde von diesem Feature massiv profitieren, da besonders die kleineren Spiele oftmals künstlerisch wertvoll sind. Gris, Fe, Sea of Solitude, Unravel, To the Moon, Blazing Chrome und so viel mehr Titel bestechen durch ihre Optik, aber auch den künstlerischen Anspruch in der optischen Präsentation. Gleichzeitig können Ports von „Retro Spielen“ von einem extra eingefügten Fotomodus (oder einem entsprechenden Ersatz) profitieren, da auch dort großartige Aufahmen möglich sind.

Was will ich also abschließend sagen? Fotomodi sind ein großartiges Feature und sollten in jedem modernen Spiel integriert sein. Es erweitert die Erfahrung um ein vielfaches!

Ich bedanke mich für‘s Lesen des Beitrags. Wir lesen/hören uns beim nächsten Mal!

Twin Mirror | Gedankenspiel [Playstation 4]

Twin Mirror ist ein Spiel, dem ich semi-interessiert entgegengeblickt habe, da es von Dontnod entwickelt wurde und dieses Studio grundlegend weiß, wie man gute Geschichten erzählt. Über die restlichen Eigenschaften ihrer Spiele lässt sich streiten.

Mich hat Twin Mirror von Anfang an in seinen Bann gezogen, was simpel daran liegt, dass das Spiel neben seiner recht schicken Optik auch eine interessante Handlung bietet, sowie einen interessanten Kniff im Gameplay hat.

Aber eins nach dem anderen. Worum gehts überhaupt in Twin Mirror? Protagonist ist Samuel (genannt Sam), der nach Jahren der Abwesenheit in seine Heimat zurückkehrt, um seinem verstorbenen besten Freund die letzte Ehre zu erweisen. Als er am nächsten Tag mit einem blutigen Hemd inklusive Filmriss in seinem Hotelzimmer aufwacht, muss Sam herausfinden, was letzte Nacht geschehen ist und ob Nick wirklich durch einen Unfall verstorben ist.

Erzählerisch schlägt Twin Mirror ins Genre des Thrillers mit Psychoelementen & einem Persönlichkeitsdrama, also sind (fast) alle Plotelemente vorhanden, die man von einem Dontnod Spiel kennt. Dennoch fühlt sich Twin Mirror nicht ausgelutscht an, sondern eher altbekannt mit einem neuen Touch. Ein Lob muss ich für die Charakterentwicklung aussprechen, die durchaus gelungen ist. Besonders das Beziehungsdreieck Sam, Anna & Nick trägt einen gewichtigen Teil der Handlung und bildet auch den emotionalen Ankerpunkt für den Spieler.

Abseits davon kann man, wie bei Dontnod Adventures üblich, die kleinen Geschichten der Nebenfiguren entdecken, wenn man die Umgebung sorgfältig durchsucht und dies ist auch die Überleitung zum Gameplay.

Twin Mirror ist ein Adventure, aber eines der dialoglastigen Sorte, bei der man auch die Umgebung untersuchen muss, um die Dontnod-Variante von Rätseln zu lösen. In diesem Fall ist es das Rekonstruieren bzw. erstellen von Ereignissen/Abläufen. Dies wird im „Gedankenpalast“ getan, der spielerisch und optisch das Herzstück von Twin Mirror ist. Neben diesem Aspekt stützt sich das Spiel auf multible Enden und dem Finden von Sammlerstücken, die Erinnerungen bei Sam hervorrufen und die Spielwelt vertiefen.

Das Gameplay von Twin Mirror würde ich grundlegend als sauber, aber auch als nüchtern bezeichnen, da durchaus gute Ansätze hat, aber diese zu keinem Zeit vertieft. So entsteht der eben beschriebene Eindruck, was sehr schade ist, da der Entwickler durchaus die Fähigkeit für starkes Gameplay bietet, wie Vampyr, Remember und die Life is Strange Spiele bewiesen haben. In jedem der Genannten stand ebenfalls eine Spielmechanik im Vordergrund und diese wurde möglichst vertieft bzw. ausgereizt.

Somit hinterlässt das Gameplay leider einen etwas faden Nachgeschmack, da hier definitiv Potenzial vorhanden gewesen wäre, den Gedankenpalast noch weiter zu vertiefen.

Ein Aspekt. der Twin Mirror relativ weit über die restlichen Dontnod Spiele hebt, besonders über Life is Strange 1 & 2, ist die Optik. Das Spiel sieht sehr schick aus in den Maßstäben des Studios und besonders die Charaktermodelle, sowie die Inszenierung der Zwischensequenzen ist handwerklich sehr gut. Nur die Mimiken wirken manchmal etwas hölzern, was besonders bei der dezent monotonen Synchronisation schmerzt.

Der bisherige Zwischenstand ist also, dass ich Twin Mirror grundlegend positiv gegenüberstehe, aber so manches Problem mit dem Spiel habe.

Wie sieht es eigentlich mit dem technischen Aspekt aus?

Nun Twin Mirror läuft grundlegend flüssig und ist großteils von Bugs befreit, ausser bei meinem ersten Anspielen, als ich dreimal so hart aus dem Spiel geworfen wurde, dass ich sogar von der Playstation abgemeldet wurde. Von Zeit zu Zeit treten jedoch kleine Probleme in der Wiedergabe von Texturen auf, die dann nachgeladen werden. Sieht nicht schön aus, zerstört aber auch die Erfahrung nicht.

Zusammengefasst ist Twin Mirror ein äußerst solides Adventure mit ein paar Stärken und einigen Schwächen. Die Handlung, aber auch die Inszenierung sind klar die großen Stärken des Spiels, während alles andere etwas schwächelt. Dies macht Twin Mirror aber nicht zu einem schlechten Spiel, sondern zu einer soliden, wenngleich nicht perfekten Erfahrung. Ich hatte durchaus meinen Spaß, aber mehr als ein Durchlauf wird es wohl nicht werden, da dafür zu wenig Ansporn besteht.

Wer sich allerdings für die Story-Adventures von Dontnod begeistern kann, wird auch mit Twin Mirror Spaß haben. Deshalb eine Empfehlung mit Vorbehalt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Rückblick: Spielejahr 2020 (Kurzfassung)

Das Spielejahr 2020 war echt stark, aber auch irgendwie komisch. Ich habe 25 Spiele durchgespielt, hatte zwei großartige Erfahrungen mit Multiplayer Titeln und eine ganz besondere Koop-Erfahrung.

Allerdings habe ich auch sehr viele Spiele aus Zeitmangel und/oder diversen anderen Gründen nicht durchgespielt, was besonders bei der Nintendo Switch schwer wiegt und ich mir selbst eine Herausforderung für 2021 gesetzt habe, siehe die Liste im 2021er Beitrag!

Primär werde ich diesen Beitrag in vier Kategorien (Triple A, Indie, Multiplayer/Koop & offene Baustellen) einteilen und wie beim Filmrückblick ein paar Gedanken dazu verlieren.


Triple A

Was die großen Titel angeht, war 2020 von vielen Remakes geprägt. Zu meinen definitiven Highlights gehören die Remakes von Resident Evil 3 & Final Fantasy VII, wenngleich das FF 7 Remake nicht gänzlich frei von Kritik ist.

Was neue IP‘s angeht, waren Maneater, Ghost of Tsushima, Little Hope & das grandiose Miles Morales wirklich tolle Erfahrungen. Ebenso war 2020 das Jahr, in dem ich drei Call of Duty Ableger durchgespielt(WW II, MW 1 Remastered, MW 2 Remastered) und mein Star Wars Fandom mit Jedi: Fallen Order & Squadrons geflickt habe, wobei ich Letzeres für eine fundierte Meinung noch mehr spielen muss.

Weitere große Spiele, welche ich 2020 gespielt habe und die mir äußerst gut gefallen haben, waren Uncharted 1 (Replay), Vanquish, Sniper Elite 4 & Rage 2.


Indie

Aber nicht nur große, sondern viele kleine Titel habe ich 2020 gespielt. EA hat mich in dieser Kategorie gleich zweimal überrascht mit A Way Out & Sea of Solitude. Ersteres war meine beste Koop-Erfahrung 2020 und Zweiteres mein dezitieres Indie Game of the Year.

Neben diesen beiden Titeln habe ich The Call of Cthulhu, Trine 1, Gris, Concrete Genie, Layers of Fear 2, To the Moon und Intruders: Hide & Seek gespielt und weitestgehend genossen. Intruders und Layers of Fear 2 hatten entweder technische, oder inhaltliche Mängel aufzuweisen, während der Rest der List durchgehend hochwertig war!

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mir mehr von Concrete Genie & Sea of Solitude wünschen, wobei letzteres 2021 einen Directors Cut erhält.


Mutliplayer

Wie eingangs erwähnt, habe ich zwei großartige Multiplayererfahrungen gehabt, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Mit Dead by Daylight & Fall Guys habe ich zwei großartige reine Multiplayer Titel gezockt und mit A Way Out, sowie Man of Medan hatte ich zwei tolle Online-Koop Erfahrungen.

Außerdem habe ich viele Stunden in Fortnite, Apex Legend, World War Z & dem Multiplayer von Call of Duty: Modern Warfare (2019) gesteckt.

2020 war eines der Jahre, in denen ich viel Zeit mit Multiplayern und einem angenehmen Gegenpol zu den großartigen Singleplayer Spielen verbracht habe.


Offene Baustellen

Wie jedes Jahr sind auch 2020 ein paar Spiele angefallen, die ich begonnen, aber leider nie beendet habe, aus unterschiedlichsten Gründen. Zum einen wäre da die Doom Reihe, die ich definitiv noch wegen eines Blogprojekts beenden muss, aber auch die Nintendo Switch bekommt 2021 hoffentlich ganz viel Liebe & Zuwendung.

Titel wie Gravity Rush Remastered, The Council, Kingdoms of Amalur & die Ace Attourny Trilogie habe ich sehr spät im Jahr 2020 begonnen und diese lassen sich hoffentlich zügig im ersten Quartal 2021 durchspielen.

Das war soweit mein kompakter Jahresrückblick auf das Spielejahr 2020. Ich hoffe er hat euch gefallen und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Releasekalender: Januar 2021

Autoren: Patrick & Felix

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

  • 08.01: Iris.Fall
  • 12.01: Five Nights at Freddy’s: Core Collection
  • 14.01: Scott Pilgrim vs. the World: The Game – Complete Edition
  • 02.01: Hitman 3
  • 22.01: Bladed Fury
  • 26.01: Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy
  • 26.01: Cyber Shadow
  • 28.01: Märchen Forest: Mylne and the Forest Gift
  • 28.01: Olija
  • 28.01: Sword of the Necromancer
  • 29.01: Gods Will Fall
  • 29.01: Re:Zero − Starting Life in Another World: The Prophecy of the Throne

Playstation 5

  • 14.01: MXGP 2020
  • 02.01: Hitman 3
  • 21.01: Ride 4
  • 26.01: Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy

Xbox One

  • 08.01: Iris.Fall
  • 12.01: Five Nights at Freddy’s: Core Collection
  • 14.01: Scott Pilgrim vs. the World: The Game – Complete Edition
  • 02.01: Hitman 3
  • 22.01: Bladed Fury
  • 26.01: Cyber Shadow
  • 28.01: The Yakuza Remastered Collection
  • 28.01: Olija
  • 28.01: Sword of the Necromancer
  • 29.01: Gods Will Fall

Xbox Series X/S

  • 02.01: Hitman 3
  • 21.01: Ride 4

Nintendo Switch

  • 07.01: Werewolf: The Apocalypse – Heart of the Forest
  • 08.01: Iris.Fall
  • 12.01: Five Nights at Freddy’s: Core Collection
  • 14.01: Scott Pilgrim vs. the World: The Game – Complete Edition
  • 22.01: Bladed Fury
  • 26.01: Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy
  • 26.01: Cyber Shadow
  • 28.01: Märchen Forest: Mylne and the Forest Gift
  • 28.01: Olija
  • 28.01: Sword of the Necromancer
  • 29.01: Gods Will Fall
  • 29.01: Re:Zero − Starting Life in Another World: The Prophecy of the Throne

Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Releasekalender: 12/2020

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

  • 01.12: Chronos: Before the Ashes
  • 01.12: Empire of Sin
  • 01.12: Twin Mirror
  • 01.12: Worms Rumble
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 03.12: PHOGS!
  • 03.12: Wildfire
  • 04.12: Dragon Quest XI S: Definitive Edition
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 10.12: Brigandine: The Legend of Runersia
  • 10.12: Cyberpunk 2077
  • 10.12: Sword of the Necromancer
  • 16.12: MXGP 2020
  • 22.12: Override 2: Super Mech League

Playstation 5

  • 01.12: Worms Rumble
  • 03.12: Haven
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 04.12: FIFA 21
  • 04.12: Madden NFL 21
  • 08.12: Destiny 2
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 22.12: Override 2: Super Mech League

Xbox One

  • 01.12: Chronos: Before the Ashes
  • 01.12: Empire of Sin
  • 01.12: Twin Mirror
  • 03.12: Haven
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 03.12: PHOGS!
  • 03.12: Wildfire
  • 04.12: Dragon Quest XI S: Definitive Edition
  • 04.12: John Wick Hex
  • 08.12: Call of the Sea
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 10.12: Cyberpunk 2077
  • 10.12: Sword of the Necromancer
  • 16.12: MXGP 2020
  • 22.12: Override 2: Super Mech League
  • 23.12: Who’s Your Daddy?

Xbox Series X/S

  • 03.12: Haven
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 04.12: FIFA 21
  • 04.12: Madden NFL 21
  • 08.12: Call of the Sea
  • 08.12: Destiny 2
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 22.12: Override 2: Super Mech League

Nintendo Switch

  • 01.12: Chronos: Before the Ashes
  • 01.12: Empire of Sin
  • 02.12: Sam & Max Save the World Remastered
  • 02.12: Shiren the Wanderer: The Tower of Fortune and the Dice of Fate
  • 03.12: Immortals Fenyx Rising
  • 03.12: PHOGS!
  • 03.12: Wildfire
  • 04.12: Commandos 2 – HD Remaster
  • 04.12: Fitness Boxing 2: Rhythm & Exercise
  • 04.12: John Wick Hex
  • 07.12: Drawn to Life: Two Realms
  • 08.12: Puyo Puyo Tetris 2
  • 09.12: Woodsalt
  • 10.12: Sword of the Necromancer
  • 15.12: Collection of SaGa: Final Fantasy Legend
  • 17.12: Misshitsu no Sacrifice
  • 22.12: Override 2: Super Mech League

Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Monatsrückblick: November 2020

Also irgendwie läuft mir die Zeit davon. Der November ist vorbei und der Weihnachtsmonat Dezember steht in der Tür. Es wird also Zeit für einen kleinen Rückblick!


Privat war der November relativ ruhig wegen der aktuellen Situation und somit waren auch keine Aufnahmen von Podcasts oder so möglich. Ich habe allerdings eine ganz tolle Person kennengelernt, was die zweite Monatshälfte einfach nur grandios gemacht hat.

Außerdem durfte ich bei einem von Nerd.Ics legendären digitalen Pub-Quiz teilnehmen, was echt unterhaltsam war und ich freue mich auf eine weitere Runde!


Was den Blog angeht war der November, ähnlich wie der Oktober, etwas ruhiger was die Aufrufe, Likes und Kommentare angeht aber das ist schon Ordnung.

Ich mag es, dass die Beiträge wieder vielfältiger wurden von den Themen her und wenn ich einen Lieblingsbeitrag für den Monat wählen müsste wäre das Fluch der Karibik Gedankenspiel!


Was Filme angeht hatte ich im November einige Rewatches, von denen das wandelnde Schloss klar mein Highlight war. Gefolgt von Idiocrazy, zu dem irgendwann ein Beitrag kommen wird.

Von den Erstsichtungen war der Marsianer – Retter Mark Watney ganz klar mein Favorit. Der Film ist spannend, intelligent & realistisch … letzteres ist für einen Science-Fiction Film eher ungewöhnlich, zeichnet aber im Regelfall die grandiosen Genrevertreter aus.

Bei den Serien habe ich Dragons Dogma beendet, die echt klasse war. Außerdem habe ich Blood of Zeus und The Mandalorian (erneut) begonnen.


Videospiele, mein Lieblingsthema. Im November habe ich drei Spiele durchgespielt, was mich sehr erfreut.

Genau gesagt habe ich folgende Spiele durchgespielt:

  • Spider-Man: Miles Morales
  • Little Hope (The Dark Pictures)
  • Layers of Fear 2

Von diesen drei Spielen war Spider-Man Miles Morales mein Highlight aber auch die beiden anderen Spiele haben ihre Reize!

Aktuell spiele ich wieder einige Spiele simultan, unter anderem Super Mario 64 und Gravity Rush Remastered.


Literarisch war der Monat etwas ruhiger aber ich konnte meinen Durchhänger beim Lesen gegen Ende des Monats überwinden. Unter anderem habe ich wieder zu Junji Ito gefunden, diverse DC/Marvel Comics gelesen und mit der Star Wars Comic-Kollektion begonnen.


Das wars auch wieder mit dem kurzen Monatsrückblick. Jetzt wird es Zeit für den Monat Dezember und das Ende des Jahres 2020!

The Dark Pictures Anthology: Little Hope | Gedankenspiel [Playstation 4]

Titel: The Dark Pictures Anthology: Little Hope
Entwickler: Supermassive Games
Publisher: Bandai Namco
Plattform: PC, PS4, Xbox One
Release: 2020

Achja die Dark Pictures Anthology. Zum ersten Teil dieser Serie gibt es bereits ein paar Beiträge auf diesem Blog, die ich euch unter den Kernfakten verlinken werde. Mit Man of Medan hatte ich ja so meine Problemchen, was nicht heißt, dass ich das Spiel nicht mag, aber man merkt dem Titel durchaus sein kleineres Budget an als zu Zeiten von Until Dawn.

Darum solls mir heute aber nicht gehen. Nein ich teile meinen ersten Eindruck zum Nachfolger Little Hope mit euch, natürlich spoilerfrei und sobald ich einen zweiten Blick auf dieses Spiel im Koop werfen konnte kommt eine entsprechende Ergänzung.

Eins noch vorweg. Man braucht den Vorgänger nicht gespielt haben, um die Handlung zu verstehen. Die Dark Pictures Spiele stehen völlig für sich!


Hoffnungslose Kernfakten

Titel: The Dark Pictures Anthology: Little Hope
Entwickler: Supermassive Games
Publisher: Bandai Namco
Plattform: PC, PS4, Xbox One
Release: 2020


Die Beiträge zu Man of Medan:


(c) Bandai Namco Entertainment/Supermassive Games

Im Zentrum der Handlung von Little Hope stehen Andrew, Angela, Taylor, Daniel und deren Professor John, die nach einem Busunfall in der Kleinstadt Little Hope stranden. Schnell wird die Gruppe mit paranormalen Ereignissen konfrontiert und begegnet regelmäßig Ebenbildern aus der Ära der Hexenverfolgung.

Was ist in Little Hope geschehen? Wer sind die Ebenbilder? Was hat es mit den paranormalen Ereignissen auf sich und wo zur Hölle ist der Busfahrer? All diese Fragen fließen in den interessanten Plot von Little Hope ein und auch, wenn man den Twist am Ende bereits sehr früh erahnen kann ist er wesentlich besser inszeniert als im geistigen Vorgänger.

Generell hat Little Hope ein interessantes Setting und nutzt dieses auch besser. Der Spieler erhält viele Möglichkeiten in die Spielwelt einzutauchen und die Geschichte Little Hopes zu erkunden. In Kombination mit der Handlung entsteht so eine dichtere Atmosphäre und ein wesentlich positiveres Gesamtbild, was die Handlung, die Atmosphäre und das Setting betrifft.


Bei den Figuren muss man lobend erwähnen, dass sie wesentlich vielschichtiger wirken als in Man of Medan. Ähnlich wie im Magnum Opus Until Dawn teilen sich die Figuren klarer in Arschlöcher und „nette“ Charaktere auf, bringen jedoch Hintergrundgeschichten, sowie mehrere Charakterzüge mit, um sie besser zu verstehen.

Die Figuren von Little Hope sind also besser geschrieben und glaubhafter, was man bereits nach dem ersten Durchgang merkt aber bei mehreren Durchgängen wohl erst das komplette Potenzial entfaltet.

(c) Bandai Namco Entertainment/Supermassive Games

Wie man es von mir gewohnt ist, muss auch Platz für Kritik sein!

Bei Little Hope handelt es sich grundlegend um einen interaktiven Film und Filme beinhalten Schnitte zwischen den Szenen (außer der geniale 1917) aber was bei Little Hope passiert ist, geht meist auf keine Kuhhaut. Viele Szenen sind extrem schnell geschnitten und wirken eher verwirrend als dynamisch. Sobald der Abspann einsetzt, merkt man, dass dies in manchen Szenen durchaus Sinn ergibt, um die Twists vorzubereiten, aber meisten haben mich die harten Schnitte eher gestört.

Auch die relativ langen Ladezeiten waren teils unangenehm, aber bei diesem Genre kann man sowas noch eher verzeihen, wenn man die gigantische Datenmenge bedenkt.

Am schlimmsten war für mich jedoch die wirklich ekelhafte deutsche Lokalisierung. Sie ist nicht fehlerbehaftet aber die Sprecher erwecken meist den Eindruck nicht zu wissen, wen oder über was sie gerade sprechen. Die einzige Ausnahme bildet der Kurator, der als Metafigur durch das Spiel führt und ähnlich wie der Psychologe in Until Dawn die Vierte Wand durchbricht und den Spieler direkt anspricht.


Das sind soweit meine Gedanken zu Little Hope, die sich nach dem ersten Durchlauf angesammelt haben. Meiner Meinung nach hat das Spiel ähnliche Stärken und Schwächen wie sein geistiger Vorgänger, nutzt aber sein Setting wesentlich, um eine tatsächliche Horrorgeschichte mit psychologischem Twist zu erzählen.

Ich freue mich bereits auf die nächsten Durchgänge, von denen mindestens einer mit Ninigamy sein wird und hoffe das Spiel für euch interessant beschrieben zu haben.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Genshin Impact Ersteindruck | Gedankenspiel

Titel: Genshin Impact
Entwickler: miHoYo
Publisher: miHoYo
Plattform: PC, Mobile, PS4
Release: 2020

Seit Ende September ist Genshin Impact verfügbar und der Name ist Programm. Das Spiel hat eigenen gigantischen Impakt hinterlassen, was an einer genialen Zielgruppenfindung, dem Geschäftsmodell und dem Setting bzw. elementaren Gameplay Mechaniken liegt.


Titel: Genshin Impact
Entwickler: miHoYo
Publisher: miHoYo
Plattform: PC, Mobile, PS4
Release: 2020


Sprechen wir zuerst den offenkundigen Elefanten im Raum an. Ja Genshin Impact ist ein Klon von Breath of the Wild, aber das ist eher sekundär Negativ und Klon ist nicht zwangsweise die korrekte Bezeichnung. Viel mehr nimmt sich Genshin Impact Elemente von Breath of the Wild und macht daraus etwas völlig eigenes.

Im Endeffekt nimmt sich Genshin Impact die besten Elemente seiner offenkundig gewählten Vorlage, kombiniert sie mit eigenen Ideen und macht daraus eine neue Erfahrung, die ich so noch nicht gesehen habe.

Die größte Stärke des Spiels ist definitiv die breite Zielgruppe und das habe ich in der Form auch noch nicht gesehen. Genshin Impact ist ein Free 2 Play Spiel, also kann es jeder gratis herunterladen und spielen. Finanziert wird der Spaß durch (optionale) Mikrotransaktionen, zumindest ist mir bis jetzt nichts Zwingendes über den Weg gelaufen. Es ist für die drei großen Gruppen PC Spieler, Konsolenspieler (PS4 & kommend PS5/Switch) und die Mobile Spieler (Android/iOS) konzipiert. Ergo kann jeder seinen eigenen Spielstil verfolgen mit dem entsprechenden Tempo.

Genshin Impact bietet online & offline Funktionen wodurch man das Spiel alleine oder mit Freunden genießen kann.

Man merkt schon, dass dieses Spiel jeden erreichen soll (ausser Xbox Spieler) und jeder damit Spaß haben soll, egal ob man ein Core Gamer oder ein Casual Gamer ist.

Allerdings geht diese breite Fächerung auf Kosten der Grafik. Genshin Impact hat einen schicken Anime-Look, der eine gewisse Zeitlosigkeit besitzt aber nicht an das Vorbild Breath of the Wild herankommt.

Das Gameplay von Genshin Impact ist äußerst komplex und sehr umfangreich ABER man wird nicht blind in das Spiel geworfen, sondern bekommt Stück für Stück das Gameplay nähergebracht und bekommt in kleinen Lektionen beigebracht wie der Kampf, die Charakterentwicklung sowie die restlichen Kernmechaniken funktionieren. Tja und dann kann man der Physik-Engine experimentieren, was ähnlich irre ist wie in Breath of the Wild.

Vorläufig kann ich sagen, dass mein Eindruck von Genshin Impact bisher sehr positiv ist und ich bestimmt noch weitere Beiträge zu diesem Spiel verfassen werden, sobald ich noch tiefer in diese fantastische Welt abgetaucht bin!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Releasekalender: 11/2020

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!


Playstation 4

  • 04.11: Söldner-X 2: Final Prototype Definitive Edition
  • 06.11: Dirt 5
  • 06.11: Need for Speed: Hot Pursuit Remastered
  • 10.11: Assassin’s Creed Valhalla
  • 10.11: Destiny 2: Beyond Light
  • 10.11: Fuser
  • 10.11: Planet Coaster: Console Edition
  • 10.11: Sakuna: Of Rice and Ruin
  • 10.11: XIII
  • 10.11: Yakuza 7: Like a Dragon
  • 12.11: Bugsnax
  • 12.11: Death Come True
  • 12.11: The Pathless
  • 12.11: Spider-Man: Miles Morales
  • 13.11: Call of Duty: Black Ops Cold War
  • 13.11: Kingdom Hearts: Melody of Memory
  • 17.11: Mortal Kombat 11 Ultimate
  • 19.11: Bubble Bobble 4 Friends: The Baron is Back
  • 20.11: Katamari Damacy Reroll
  • 25.11: Vigor

Playstation 5 (Releasemonat)

  • 12.11: Assassins Creed Valhalla
  • 12.11: Astros Playroom
  • 12.11: Borderlands 3
  • 12.11: Bugsnax
  • 12.11: Demon’s Souls
  • 12.11: Devil May Cry 5 Special Edition
  • 12.11: Dirt 5
  • 12.11: Fortnite
  • 12.11: Godfall
  • 12.11: Maneater
  • 12.11: NBA 2K21
  • 12.11: No Man’s Sky
  • 12.11: Observer: System Redux
  • 12.11: Overcooked: All You Can Eat
  • 12.11: The Pathless
  • 12.11: Planet Coaster: Console Edition
  • 12.11: Just Dance 2021
  • 12.11: Sackboy: A Big Adventure
  • 12.11: Spider-Man: Miles Morales
  • 12.11: Spider-Man: Remastered
  • 12.11: Warhammer: Chaosbane
  • 12.11: Watch Dogs Legion
  • 12.11: WRC 9
  • 13.11: Call of Duty: Black Ops Cold War
  • 17.11: Mortal Kombat 11 Ultimate
  • 24.11: Just Dance 2021
  • 26.11: Spirit of the North: Enhanced Edition

Xbox One

  • 06.11: Dirt 5
  • 06.11: Need for Speed: Hot Pursuit Remastered
  • 10.11: Assassin’s Creed Valhalla
  • 10.11: Destiny 2: Beyond Light
  • 10.11: Fuser
  • 10.11: Gears Tactics
  • 10.11: Planet Coaster: Console Edition
  • 10.11: XIII
  • 10.11: Yakuza 7: Like a Dragon
  • 12.11: Just Dance 2021
  • 13.11: Call of Duty: Black Ops Cold War
  • 13.11: Kingdom Hearts: Melody of Memory
  • 17.11: Mortal Kombat 11 Ultimate
  • 20.11: Katamari Damacy Reroll

Xbox Series X/S (Releasemonat)

  • 10.11: Ark: Survival Evolved
  • 10.11: Assassin’s Creed Valhalla
  • 10.11: Borderlands 3
  • 10.11: Dead by Daylight
  • 10.11: Devil May Cry 5 Special Edition
  • 10.11: Dirt 5
  • 10.11: Enlisted
  • 10.11: Evergate
  • 10.11: The Falconeer
  • 10.11: Fortnite
  • 10.11: Forza Horizon 4
  • 10.11: Fuser
  • 10.11: Gears 5
  • 10.11: Gears Tactics
  • 10.11: Manifold Garden
  • 10.11: Maneater
  • 10.11: NBA 2K21
  • 10.11: No Man’s Sky
  • 10.11: Observer: System Redux
  • 10.11: Ori and the Will of the Wisps
  • 10.11: Planet Coaster: Console Edition
  • 10.11: Sea of Thieves
  • 10.11: Tetris Effect: Connected
  • 10.11: Warhammer: Chaosbane
  • 10.11: Watch Dogs Legion
  • 10.11: Yakuza 7: Like a Dragon
  • 13.11: Call of Duty: Black Ops Cold War
  • 17.11: Halo: The Master Chief Collection
  • 17.11: Mortal Kombat 11 Ultimate
  • 24.11: Just Dance 2021

Nintendo Switch

  • 03.11: Bakugan: Champions of Vestroia
  • 03.11: Jurassic World Evolution: Complete Edition
  • 06.11: Descenders
  • 06.11: Tropico 6
  • 10.11: Fuser
  • 10.11: Sakuna: Of Rice and Ruin
  • 12.11: Just Dance 2021
  • 13.11: Kingdom Hearts: Melody of Memory
  • 13.11: Need for Speed: Hot Pursuit Remastered
  • 17.11: Mortal Kombat 11 Ultimate
  • 20.11: Hyrule Warriors: Age of Calamity

Quellen: Amazon.deWikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Monatsrückblick: Oktober 2020

Der Monat des Gruselns ist vorbei und der normale Blogbetrieb kehrt zurück. Was hat sich im Oktober getan?

Der Monat des Gruselns ist vorbei und der normale Blogbetrieb kehrt zurück. Was hat sich im Oktober getan?

Privat wars mal wieder ein eher ruhiger Monat, wobei mein letzter Kinobesuch 2020 wohl die wichtigste Neuigkeit ist. Ich war in Peninsula btw.

Außerdem habe ich mit Nerd.Ics wieder einige Folgen für Comic-Gequatsche aufnehmen können, die thematisch sehr abwechslungsreich sind und besonders eine davon wird sehr lustig werden. Die Superbros haben im Oktober ausgesetzt, weil ich & Felix einfach keine Zeit fanden. Im November kommt dafür aber eine Folge.

Blogtechnisch stand der Monat im Zeichen von Halloween & Horror, was mir die Gelegenheit gab mich mit einem meiner Lieblingsgenres zu beschäftigen. Die Beiträge selbst empfand ich weitestgehend als gelungen und der Mehrwert des Special liegt in einem Format, dem Kurzkommentar, wo ich meine Hauptthemen zukünftig kompakt besprechen werde, sofern ich keine komplette Rezension machen kann.

Zwei Hobbys für die mir im Oktober oftmals der Antrieb fehlte, waren Videospiele & Serien konsumieren. Bei ersterem habe ich viel begonnen aber leider nichts beendet, jedoch zwei interessante Projekte gestartet, die für 2021 geplant sind und bei zweiterem habe ich mit Dragons Dogma & Spuk in Bly Manor begonnen. Erstere Serie werde ich definitiv noch beenden, weil ich die Vorlage bereits sehr mochte bei der zweiten Serie … naja. Der Wille ist da aber die Serie ist mega zäh.

ABER ich habe The Boys Staffel 2 beendet, die im September gestartet ist und das war ein riesen Spaß. Zu dieser Staffel wird bestimmt noch ein Beitrag kommen!

Abseits von Peninsula habe ich im Oktober einige Filme gesehen, die nichts mit Horror zu tun hatten. Meine drei Filmhighlights des Monats waren Whiplash, Pinocchio & Knives Out, wobei mir letzterer etwas zu lang war. Zu all diesen Filmen kommen Beiträge.

Zum Abschluss noch eine Information in eigener Sache. Ich habe den Patreon Account DerStigler reaktiviert. Zukünftig werden dort Making-of Beiträge zu diversen Themen und Projekten erscheinen, die alle blogspezifisch (und manchmal auch Instagram behandeln) sind und für einen schmalen Taler gelesen werden können, aber ein Beitrag zu diesem Thema folgt in den nächsten Tagen!

Das wars soweit von meiner Seite. Starten wir in den vorletzten Monat 2020. Passt auf euch auf und bleibt Gesund!

Resident Evil 5 | Gedankenspiel | Gruselween Vol. 2 #9

Seit der Gründung des Blogs habe ich bereits sehr viel über das Resident Evil Franchise geschrieben und es gibt einfach so viel über dieses Medien-Franchise zu sagen. Nun wird es endlich Zeit ein paar Gedanken über Resident Evil 5 zu verlieren. Das letzte gute und erste schlechte Resident Evil vor der neuen Ära.

Erzählerisch knüpft Resident Evil 5 an die Ereignisse der Teil 1 – 3 an und etabliert gleichzeitig einen neuen Status quo. S.T.A.R.S. und Umbrella gibt es nicht mehr. Chris Redfield und Jill Valentine sind Teil der BSAA, die sich der Bekämpfung von B.O.W.‘s (Biowaffen) gewidmet hat.

Zusammen mit seiner neuen Partnerin Sheva wird Chris nach Afrika geschickt um den B.O.W. – Waffenhändler Irving festzunehmen. Natürlich ist dies nur ein Teil einer größeren Handlung, in der Wesker erneut auftaucht und die Weöt unterjochen will, aber auch die totgeglaubte Jill Valentine ist nicht ganz tot.

Erzählerisch macht Resident Evil 5 vieles richtig und bietet wie der Nachfolger Teil 6 eine größere Handlung, deren Inszenierung wesentlich epischer ausfällt und somit mehr in Richtung cineastischer Erzählung/Inszenierung geht. Klar die Geschichte würde wohl kaum Preise gewinnen aber im Großen und Ganzen ist sie echt gut gelungen.

Bevor ich mit den positiven Punkten fortfahre gibt es einen Schlenker zu meinem größten Problem mit dem Spiel. Die K.I. des Charakters der vom Computer gesteuert wird, meistens Sheva, ist strunz dumm und hat keinerlei Gespür für die Verwaltung kostbarer Munition. Gibt man ihr eine Waffe mit genügend Munition ist ein Großteil innerhalb eines Kapitels verschossen, aber der Elektroschocker als einzige Waffe ist auch keine Lösung, weil das Spiel je nach Schwierigkeitsstufe ganz schön hart werden kann.

Daher rate ich von einer Solo-Erfahrung mit Resident Evil 5 ab und empfehle lieber eine Online-Koop Sitzung oder Couch-Koop, wobei ich meine besten Erfahrungen mit dem Spiel im Online-Koop mit einer Freundin hatte, mit der ich das Spiel mehrmals beendet habe.

Sich per Sprachchat über Taktiken absprechen, gemeinsam an Rätseln knobeln oder einfach Geld/Schätze famen, um sich bessere Ausrüstung zu kaufen. Alles macht per Online-Koop wesentlich mehr Spaß und die Erfahrung ist gleich intensiver, wenn zwei Spieler die Hauptfiguren übernehmen, um Wesker sowie seine Handlanger mal ordentlich in den Arsch zu treten.

Dazu kommt die Möglichkeit Ressourcen untereinander auszutauschen, was der taktischen Komponente zugutekommt und es beiden Spielern erlaubt unterschiedliche Arsenale mit in die Schlacht zu nehmen.

Wenn man die semi-episch inszenierte Handlung mit der großartigen kooperativen Komponente verbindet, wird Resident Evil 5 zu einer unglaublichen Erfahrung, die der Singleplayer niemals erreicht. Es macht zu zweit einfach viel mehr Spaß die gewaltigen Bosse zu besiegen und am Ende Wesker das Grinsen aus dem Gesicht zu prügeln.

Somit lässt sich zusammenfassen, dass mein Wohlwollen gegenüber Resident Evil 5 in erster Linie dem Online-Koop geschuldet ist und nur durch die dumme K.I. im Singleplayer getrübt wird. Damit ist Resident Evil 5 für mich das letzte gute (alte) Resident Evil und das erste schlechte (alte) Resident Evil.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Dead by Daylight | Gedankenspiel [Playstation 4] | Gruselween Vol. 2 #7

Als ich Dead by Daylight das erste mal vor knapp 3 Jahren gespielt habe konnte ich dem Spiel ehrlich gesagt wenig abgewinnen. Nach zahlreichen Sessions mit ninigamy hat sich meine Meinung zum Spiel jedoch grundlegend gewandelt.

Als ich Dead by Daylight das erste Mal vor knapp 3 Jahren gespielt habe, konnte ich dem Spiel ehrlich gesagt wenig abgewinnen. Nach zahlreichen Sessions mit ninigamy hat sich meine Meinung zum Spiel jedoch grundlegend gewandelt.

Zuerst die wohl wichtigste Frage … was ist Dead by Daylight? Nun DbD, so die Kurzform, ist ein asymmetrisches Survival-Horrorspiel, in dem 4 Spieler gegen einen Mörder antreten.

Das Ziel der „Überlebenden“ ist es auf einer Karte, die zufällig ausgewählt wird, vor dem Killer zu entkommen und zu fliehen. Damit dieses Ziel jedoch bewerkstelligt werden kann, müssen Generatoren aktiviert werden, die den Ausgang öffnen. Die Runde endet, wenn mindestens ein Überlebender fliehen konnte oder der Killer alle Überlebenden getötet hat.

Auch, wenn das Spielprinzip schnell erklärt ist und simpel klingt bedarf es durchaus viel Geschick, um den Killern auszuweichen sowie das Primärziel zu erreichen.

Was ich jedoch am herausragendsten an Dead by Daylight finde, ist das Teamwork, wenn man mit mindestens einem/r Freund/in zusammenspielt und sich per Voicechat absprechen kann über das Vorgehen in der Partie. So kann beispielsweise einer den Lockvogel spielen und die anderen übernehmen die Generatoren.

Dabei ist auch die Wahl des Charakters, die ausgerüsteten Fähigkeiten (Perks), der verwendbare Gegenstand und die Opfergabe ausschlaggebend wie effizient man spielen kann oder wie herausfordernd man sich selbst eine Runde gestaltet.

Ein paar Probleme habe ich jedoch mit Dead by Daylight. Technisch ist das Spiel auf manchen Karten eher unsauber programmiert und die Spielersuche gestaltet sich äußerst langwierig, wenn man zu dritt in einer Lobby ist und auf einen vierten Spieler wartet. Dazu gesellen sich Glitches & gelegentliche Abstürze während dem Erstellen einer Partie. Obwohl all diese Dinge recht störend sein können, kann man darüber hinwegsehen, da der Unterhaltungswert der einzelnen Runden sehr hoch ist (meistens jedenfalls) und die technischen Probleme selten genug auftreten, um die Lust am Spiel nicht zu killen.

Abschließend kann man sagen, dass Dead by Daylight ein zu umfassendes Spiel ist, um es würdig in einem Beitrag zu beschreiben, aber das soll auch keine Rezension sein, sondern eine grobe Ansammlung an Gedanken, warum ich dieses Spiel mag und weshalb man es definitiv weiterempfehlen kann.

Neben A Way Out ist Dead by Daylight meine bisher beste Online-Erfahrung 2020 und ich bin sicher, dass mir das Spiel noch viele Stunden Spaß bereiten wird! Kann ich es empfehlen? Absolut aber nur wenn man mindestens einen Spielpartner hat, mit dem man sich unterhalten kann und taktisches Vorgehen planen kann!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Detention| Review [Playstation 4]| Gruselween Vol. 2 #5

Titel: Detention
Entwickler: Red Candle Games
Publisher: Red Candle Games
Genre: Horror-Adventure
Plattform: PC, PS4, Nintendo Switch
Release: 2017/18

Über Detention will ich schon eine halbe Ewigkeit schreiben. Als jemand mit einem starken Faible für den asiatischen Kontinent und deren Kulturen ist das taiwanesische Horrorspiel Detention quasi für mich entwickelt worden.


Gruselwusel Kernfakten

Titel: Detention
Entwickler: Red Candle Games
Publisher: Red Candle Games
Genre: Horror-Adventure
Plattform: PC, PS4, Nintendo Switch
Release: 2017/18


Taiwan in den 1960er Jahren zur Zeit des Weißen Terrors. Der Schüler Wei Chung Ting schläft während des Unterrichts ein und erwacht während einem Sturm im verlassenen Klassenzimmer. Kurz darauf trifft er auf die Senior-Schülerin Fang Ray Shin und versucht mit ihr das Schuldgelände zu verlassen, was sich als unmöglich erweist. Sie beschließen den Sturm in der Schule abzuwarten. Wei begibt sich auf die Suche nach einem Telefon und Ray erwacht im Auditorium, wo sie Wei’s Leiche findet. Die Schule hat sich in einen Alptraum verwandelt. Auf der Suche nach der Wahrheit über die Schule erkundet Ray das Gebäude und muss sich den bösen Geistern stellen, welche in diesem Gemäuer hausen …

Erzählerisch ist Detention extrem dicht und bietet eine interessante Geschichte in einem äußerst erfrischenden Setting. Der klassische asiatische Schul-Horror mag nicht die größte Innovation sein, aber die Verwendung von chinesischer Mythologie und das teils groteske Monsterdesign heben das Spiel durchaus hervor. Dazu kommt das bereits erwähnte interessante Setting in Taiwan in den 1960er Jahren, was definitiv ungewöhnlich ist, aber einen überraschenden Tiefgang ermöglicht, ähnlich wie beim Manga re:member (Japan) und White Day: A Labyrinth named School (Südkorea).

Spielerisch ist Detention ein 2D-Sidescroll-Horror-Adventure, was nach wenig klingt, aber sehr zu unterhalten weiß, wenn man für dieses Genre empfänglich ist. Primär bewegt man sich durch die einzelnen Abschnitte der Schule, untersucht Gegenstände, löst Rätsel und weicht mal mehr, mal weniger grotesken Monstern aus. Wie auch beim Gameplay machen die Optik und der Soundtrack auf den ersten Blick nicht viel her, aber Detention verströmt eine ganz eigene Atmosphäre, die im Laufe des Spiels immer dichter wird und einen ganz eigenen Horror entwickelt.

Alles in allem ist Detention ein kleines, aber äußerst unterhaltsames Horror-Adventure, das in erster Linie durch sein kreatives Setting und die umfassende Handlung gefällt. Wer sich für 2D-Spiele, Horror-Adventures und/oder Gruselgeschichten in Schulen begeistern kann, sollte Detention definitiv eine Chance geben. Ich vergebe für Detention die Wertung spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Call of Cthulhu (2018) | Review [Playstation 4] | Gruselween Vol. 2 #1

Titel: Call of Cthulhu (2018)
Entwickler: Cyanide Studio
Publisher: Focus Home Interactive
Plattform: PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch
Release: 2018/19

Herzlich willkommen zum ersten Beitrag des Halloween Specials 2020 mit dem Titel „Gruselween Vol. 2„. Den Auftakt bildet die Rezension zu Call of Cthulhu (2018), einem First-Person-Horror-Adventure, angesieldet im Universum von meinem Boy H. P. Lovecraft!


Gruselwusel Kernfakten

Titel: Call of Cthulhu (2018)
Entwickler: Cyanide Studio
Publisher: Focus Home Interactive
Plattform: PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch
Release: 2018/19


Boston, 1924. Edward Pierce, seines Zeichens Privatdetektiv und Kriegsveteran, steckt in einer Indentitätskrise. Da er in Boston keine Fälle mehr bekommt, flüchtet er sich in den Alkohol- und Pillenkonsum. Ein Lichtblick ist ein mysteriöser Fall, den Pierce eines Tages bekommt. Sein Auftraggeber ersucht ihn, den mysteriösen Todesfall der Familie Hawkins in deren Anwesen im Zuges eines Brandes zu untersuchen und die wahren Umstände der Tragödie zu ermitteln. Dazu reist er auf die Insel Darkwater, um seine Ermittlungen zu beginnen, stößt aber auf weit mehr, als er ahnt …

Erzählerisch merkt man Call of Cthulhu (2018) seine „Verwandtschaft“ mit dem gleichnamigen Pen and Paper Rollenspiel an, da die Handlung einen großen Teil des Spiels ausmacht und signifikant zur Atmosphäre beiträgt. Die Detektivgeschichte schafft es hervorragend, eine konstant ansteigende Spannungskurve zu etablieren, das Ziel von Edward Pierce im Blick zu behalten, aber gleichzeitig interessante Nebenstränge zu öffnen, sowie diese ebenfalls konstant zu verfolgen. Das liegt in erster Linie an der großartigen Harmonie von Handlung und Gameplay, da beide Komponenten sich nicht gegenseitig aushebeln, sondern aufeinander aufbauen.

Das Gameplay von Call of Cthulhu (2018) nutzt Elemente des Adventures, des Shooters und in geringem Umfang auch Rollenspiels. Letzteres wird durch einen Fähigkeitenbaum repräsentiert, der wiederum massiven Einfluss auf den Spielverlauf und die möglichen Lösungsansätze nimmt. Je nachdem, welche Fähigkeit wie weit entwickelt sind, können verschiedenste Situationen auf unterschiedliche Arten gemeistert werden. Sei es durch Worte, durch Gewalt, oder dem cleveren um die Ecke Denken, was ein wenig an die Diebklasse aus dem RPG Genre erinnert. Bis auf die Fähigkeiten Medizin und Okkultismus, welche nur durch in der Spielwelt verteilte Bücher aufgewertet werden können, wird der Fähigkeitsbaum durch entsprechende Punkte ausgebaut. Diese erhält man im Verlauf des Abenteuers.

Einen wesentlich Bestandteil des Spiels nimmt die Untersuchung verschiedener Schauplätze in Anspruch, was mal mehr, mal weniger umfangreich, anspruchsvoll und/oder actionlastig ist. Die Entwickler haben viel Wert auf die Atmosphäre gelegt, was definitiv gelungen ist und man fühlt sich auch wie ein richtiger Detektiv, wenn man den Fall Stück für Stück auflöst und somit auf eines von drei möglichen Enden hinsteuert.

So großartig das Gameplay auch sein mag und auch wenn die Atmosphäre von Call of Cthulhu (2018) äußert dicht ist, so bleibt das Spiel leider nicht komplett fehlerfrei. Optisch wirkt es an vielen Stellen hölzern, was besonders die Charaktermodelle trifft, aber auch die Animationen sind alles andere als butterweich. Generell merkt man dem Spiel sein etwas schwaches technisches Gerüst an, was nicht heißt, dass Call of Cthulhu (2018) ein Debakel ist, aber es wäre definitiv mehr möglich gewesen.

Dafür ist die englische Vertonung solide, wenngleich die Untertitel immer wieder kleinere Fehler aufweisen.


Zusammengefasst ist Call of Cthulhu (2018), trotz seiner schwächelnden Technik, eine hervorragende Adaption des gleichnamigen Rollenspiels mit vielen interessanten Ansätzen, harmonischen Anleihen an die Sherlock Holmes Videospiele, aber was am wichtigsten ist, das Spiel erzählt eine spannende Detektivgeschichte im Lovecraft Universum und nutzt sein Quellmaterial sehr clever.

Ich vergebe für Call of Cthulhu (2018) ein spielenswert, da besonders Lovecraft-Fans auf ihre Kosten kommen werden, aber auch Fans von Horrorspielen und Adventures können einen Blick riskieren.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Monatsrückblick: September 2020

Der September ist vorbei und der Monat des Gruselns steht ins Haus!

Der September ist vorbei und der Monat des Gruselns steht ins Haus!

Privat hat sich im September mal wieder etwas mehr getan. Ich konnte soziale Kontakte pflegen, ungewöhnlich viele Podcasts aufnehmen und war sogar zwei mal im Kino. Bei letzterem bin ich mir aber nicht sicher, ob es nicht das wirklich letzte mal für dieses Jahr wegen der aktuellen Situation.

Ansonsten habe ich die meiste Zeit damit verbracht das restliche schöne Wetter zu genießen oder abseits davon mit meinen Katzen faul auf der Couch zu liegen. Entweder vor oder nach meinen Spätschichten.

Oh und ich habe ein ganz tolles Paket von der lieben ninigamy bekommen, worüber ich mich sehr freue! 😍


Auf dem Blog hat sich diesen Monat nicht so viel getan. Es war ein typischer Monat mit vielen unterschiedlichen Beiträgen, sowohl von mir als auch von Martin, und einer eecht zufriedenstellenden Anzahl an Aufrufen/Likes/Kommentaren.


Film- & Serientechnisch war der September wieder interessanter als der August. Ich habe insgesamt 11 Filme gesehen, darunter ein Rewatch von Full Metal Jacket, die beiden Kinofilme Guns Akimbo & Tenet (der Beitrag dazu folgt wenn ich die richtigen Wörter finde), die Netflix Originals The Babysitter: Killer Queen, The Old Guard & #amLeben und zwei Filme aus dem frühen 2020er Filmjahr (Bad Boys for Life & Ruf der Wildnis).

Außerdem habe ich mit The Hunt einen Film gesehen, von dem ich noch nicht weiß ob er intelligent ist oder einfach nur laut sein will. Diese Frage (und mehr) wird aber Teil eines kommenden Beitrags sein.

Bei den Serien habe ich mit Dragons Dogma begonnen (und auch direkt lust auf das Spiel bekommen) und ich stecke mitten in The Boys Staffel 2, die erneut hochwertig ist und sich langsam aber sicher zu was großem aufbaut.


Spieletechnisch hat sich im September nicht viel getan. Ich bin grad dabei einige Spiele aus dem Bachlog abzuarbeiten und stecke mitten in einem Replay von Final Fantasy XV, welches ein großartiges Spiel ist.

Ich habe mir drei Spiele gegönnt und zwar Dragons Dogma (wegen der Serie und weil das Spiel großartig ist), Mario + Rabbids: Kingdom Battle (die Review dazu steht noch aus ebenso wie die Finalisierung des Spiels) und Star Wars: Squadrons auf das ich mich schon seit der ersten Ankündigung gefreut habe.


Literarisch habe ich nach einer kleinen Pause das Buch Erebos wieder weitergelesen und in erster Linie habe ich den Lesestapel der Comics weiter massiv verkleinert. Mein Highlight des Monats war definitiv der erste The Boys Omnibus, der einen grandiosen Auftakt zu einer der wohl besten Comicserien aller Zeiten bildet.

Ein Großteil der weiteren Comics, die ich gelesen habe werden in kommenden Rezensionen und Podcasts besprochen!


Das wars soweit von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag, wenn Gruselween Vol. 2 startet!

Superbros S4/E4.0: Playstation 5 Showcase & Wunschkonzert| Podcast

In Folge 4.0 der Superbros sprechen ich & Felix über das PS5 Showcase und geben ein kleines Wunschkonzert!


Superbros S4/E4.0: Playstation 5 Showcase & Wunschkonzert

Der Superbros Podcast

Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy (Singleplayer) | Review [Playstation 4]

Titel: Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy
Entwickler: Raven Software, Vicarious Visions (Xbox), Aspyr Media (Switch, PS4
Publisher: LucasArts, Aspyr Media, Activision
Release: 2003/2020
Plattform: PC, Xbox, Nintendo Switch, PS4

Mein Star Wars Fandom hat jahrelang gelitten aber seit Star Wars Jedi: Fallen Order, der Sichtung von The Clone Wars mit Chris, sowie den Ports von Jedi Outcast und dem heute thematisierten Jedi Academy gibt es Hoffnung auf eine Aussöhnung mit dem Franchise.

Anm.: Obwohl Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy zu meinen absoluten Lieblingsspielen gehört werde ich mein Bestes geben einen neutralen Blick auf das Spiel zu werfen und es auch entsprechend zu bewerten.


Kernfakten aus einer weit entferten Galaxie

Titel: Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy
Entwickler: Raven Software, Vicarious Visions (Xbox), Aspyr Media (Switch, PS4)
Publisher: LucasArts, Aspyr Media, Activision
Release: 2003/2020
Plattform: PC, Xbox, Nintendo Switch, PS4


Anders als in den Vorgänger steuert der Spieler nicht den Jedi Kyle Katarn, sondern Jaden Korr, einen selbsterstellten Charakter (Spezies & Geschlecht frei wählbar), welcher zusammen mit Rosh Penin als Schüler im Jedi-Praxeum auf Yavin IV aufgenommen wird. Friedlich die Schulbank drücken ist jedoch nicht, da der Sith-Kult um Marka Ragnos damit beginnt die Macht aus diversen Orten zu entziehen, an denen die Präsenz der Macht sehr stark ist, und alle Meister mit ihren Schülern damit beauftragt werden den Kult zu stoppen.

Jaden und Rosh werden Kyle Katarn als Schüler zugewiesen und für Jaden beginnt, neben der Ausbildung zum Jedi, eine lange Reise in deren Verlauf er auch die Verlockungen der dunklen Seite kennenlernt ...

Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy mag erzählerisch kein Meisterwerk sein, nutzt aber durch den „Konflikt“ mit dem Kult zahlreiche Schauplätze, was der Dynamik zugutekommt und den Spieler auf viele verschiedene, mal mehr mal weniger, bekannte Welten schickt. Da der Charakter vom Spieler selbst erstellt wird, ist die Immersion intensiver als in anderen Star Wars Spielen und es macht sehr viel Spaß seinen eigenen Machtnutzer zu basteln.

Das führt mich zum Gameplay, welches grundlegend sehr gut funktioniert. Entwickler Raven Software beweist erneut ein Händchen für unterhaltsame Ego-Shooter und kombiniert diese mit Third-Peron Lichtschwertkämpfen. Beides sorgt für ein sehr unterhaltsames Gameplay und die Sprengwaffen beziehungsweise verschiedenen Sprengwaffen sorgen für einen spaßigen, zügigen Spielfluss. Dazu kommen große Level, die zum Entdecken einladen und optisch durchaus abwechslungsreich aber leider nicht mehr zeitgemäß sind.

Generell merkt man dem Spiel sein Alter bei der Technik an, aber es ist bedeutend besser gealtert, als andere Genrekollegen aus der Zeit. Akustisch weiß das Spiel immer noch zu überzeugen mit ambientischen Musikstücken, die perfekt zu den einzelnen Leveln/Missionstypen passen.

Einzig am Speichersystem muss ich Kritik anbringen, da die automatischen Checkpoints suboptimal verteilt und mehr Frust erzeugen als nötig ist. Manuelles Speichern, und zwar häufig ist eine Tugend in diesem Spiel.


Zusammengefasst ist Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy nicht das beste Star Wars Spiel aller Zeiten aber ein äußerst unterhaltsame Abenteuer in einer weit, weit entfernten Galaxie mit unterhaltsamen Gameplay, einer soliden Geschichte inklusive Auswahl zwischen Heller und Dunkler Seite sowie einem gewissen Wiederspielwert. Technisch ist das Spiel nicht mehr auf der Höhe der Zeit, aber der Port auf die PS4 ist sehr gelungen und zeigt auf wie gut das Spiel auch heute noch funktioniert!

Somit Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy von mir die Wertung spielenswert. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Der Impakt des Nintendo 64 | Gedankenspiel

Kaum eine andere Konsole von den 46 Konsolen (Handheld und Stationär zusammengerechnet) die Nintendo im Laufe der letzten 43 Jahre veröffentlicht hat genießt solch einen Kultstatus wie das N64. Auch wenn die Konsole weit hinter den Verkaufszahlen der Playstation 1 liegt, hat sich eine bis heute andauernde Fanliebe vieler Gamer zu dieser Konsole gefestigt, was an einigen Gründen liegt die ich jetzt grob aufliste und danach im Detail darauf eingehe.

Meine Damen und Herren. Das Nintendo 64 *Beifall vorstellen*.

Kaum eine andere Konsole von den 46 Konsolen (Handheld und Stationär zusammengerechnet), die Nintendo im Laufe der letzten 43 Jahre veröffentlicht hat, genießt solch einen Kultstatus wie das N64. Auch wenn die Konsole weit hinter den Verkaufszahlen der Playstation 1 liegt, hat sich eine bis heute andauernde Fanliebe vieler Gamer zu dieser Konsole gefestigt, was an einigen Gründen liegt, die ich jetzt grob aufliste und danach im Detail erläutere.

  • Die technische Ausstattung und diverses Zubehör
  • Diverse hochwertige und wegweisende Exklusivtitel
  • Die Nutzung von Modulen

Starten wir in umgekehrter Reihenfolge mit dem dritten Grund.

Module

Im Gegensatz zur Konkurrenz Playstation 1 und Sega Saturn setzte das N64 auf die bewährten Module. Neben der Einsparung eines teueren CD-Laufwerks und eines daraus resultierend niedrigeren Verkaufspreis, boten die Module wesentlich kürzere Ladezeiten, ABER die Speicherkapazität war signifikant geringer und die Produktionskosten wesentlich höher, als bei CD-Roms. Somit war die Konsole günstiger im Verkauf, aber die Spiele teurer, als bei der Konkurrenz. Dennoch gehört das Pusten in den Modulschlitz (was man eigentlich nicht tun soll, aber die Spiele hat es nie beschädigt) und das Nutzen von Modulen zu Nintendo dazu. Ein Trend der sich vom Game Boy bis zur Nintendo Switch sehr gut gehalten hat und Nintendo aktuell einen gewissen nostalgischen Charme verleiht.

Technik & Zubehör

Das Nintendo 64 bot eine Reihe großartiger technischer Finessen, wie einen starken 64-Bit Mikroprozessor (PS1 und Sega Saturn hatten „nur“ 32-Bit), dessen Vorteil bei arithmetischen Berechnungen beachtlich ist. Ein Highlight der Konsole ist jedoch der Analog-Stick des Controllers, dessen moderne digitale Führung eine bisher ungekannte Präzision beim Spielen, besonders von 3D Spielen (Super Mario 64, Mario Kart, usw.), erlaubte. Leider war der Verschleiß des Sticks bei intensiver Nutzung, was sich eigentlich nie vermeiden ließ, recht hoch.

Neben dem ungewöhnlich geformten Gamepad bietet das Nintendo 64 auch das Rumble Pak, das am Controller angeschlossen wird. Damit werden bei bestimmten Aktionen/Bewegungen Vibrationen als Feedback ausgelöst. Sowohl der Analog-Stick, als auch das Rumble Pak, wurden bei den stationären Nachfolgerkonsolen aller Hersteller ein fester Standard.

Abseits des Rumble Paks erschienen für das Nintedo 64 folgende „Packs“:

  • Expansion Pak: Eine Erweiterung des Arbeitsspeicher (später in der Standardausführung enthalten).
  • Transfer Pak: Damit lassen sich Daten von Game Boy Spielen auf bestimmte N64 Spiele übertragen, beispielsweise Pokemon Stadium 1 & 2.
  • Controller Pak: Dabei handelt es sich um ein batteriegestütztes Speichermodul.
  • Microphone Pak: Dieses Add-on erschien nur in den USA & Japan, um die Sprachunterstützung von Hey You, Pikachu! zu nutzen.

Die Spiele

Nachfolgend will ich auf ein paar Spiele eingehen, die meiner Meinung nach wegweisend in ihren Genres, für Nintendo und die Spieleindustrie waren. Um der sterilen Textflut entgegenzuwirken, wird die Auflistung mit Bilder und ergänzenden Worte folgen.

Super Mario 64 ist wohl DAS Spiel, dass jeder mit dem Nintendo 64 verbindet (okay das kann man auch von Mario Kart 64, Ocarina of Time, Super Smash Bros. und Mario Party 1 behaupten). Schließlich verdanken wir es Super Mario 64, dass hier die Grundmechanismen etabliert wurden, wie ein 3D Jump ’n Run auszusehen, beziehungsweise zu funktionierten hat. Die verschiedenen Mechaniken greifen sehr gut ineinander und der tolle Soundtrack rundet das Paket ab.

Trivia am Rande: Super Mario 64 hat bis heute eine der besten Fisch-K.I.’s in Videospielen.

Ocarina of Time ist ein zeitloser Klassiker mit vielen Stärken und Mechaniken, die man bis heute in den Zelda Spielen findet, obwohl das Spiel böse gesagt A Link to the Past in abgewandelter 3D Form ist. Dennoch gehört das Spiel bis heute zu den besten Action-Adventures aller Zeiten und ist auch heute noch hervorragend spielbar, was leider nur auf wenige Spiele der damaligen Ära zutrifft.

Majoras Mask hingegen hat einen weniger großen Impakt hinterlassen, ABER das Spiel verwendet Mechaniken, die sich bis heute immer wieder finden lassen. Der künstliche Stress durch das spielinterne Zeitlimit wird schnell ausgehebelt und die große Vielfalt an Nebenaufgaben inklusive der wenigen, aber abwechslungsreichen Tempel findet sich ebenfalls bis heute sowohl im Franchise, als auch in externen Spielereihen wieder.

Daher würde ich Ocarina of Time als den großen Impakt bezeichnen und Majoras Mask als den eher unterschätzen Ableger.

Was auf dem SNES startete, wurde auf dem N64 so perfektioniert, dass die nachfolgenden Titel das Grundkonzept übernahmen und man nur noch an gewissen Mechanismen schrauben musste, oder ein paar Neuerungen einbaute. Mario Kart 64 ist ein grandioses, zeitloses Spiel und zurecht ein ewiger Klassiker!

Super Smash Bros. gehört zu den besten populärsten Spielereihen, die Nintendo zu bieten hat und ist, bis auf einen „Klon“ von Sony (Playstation All-Stars Battle Royal) einzigartig im Genre. Auf dem Nintendo 64 nahm die Prügelorgie ihren Anfang, die es bis heute gibt und deren Ausnahme und Komplexität immer mehr zunahmen (Meele war der beste Teil).

Neben Mario Party & Mario Kart 64 ist Super Smash Bros. DAS Mehrspielerspiel schlechthin.

Bevor ich zum Schlusswort komme, noch ein paar lobenswerte Erwähnungen an grandiosen Nintend 64 Spielen:

  • Banjo-Kazooie
  • Banjo-Tooie
  • Diddy Kong Racing
  • Donkey Kong 64
  • GoldenEye 007
  • Blast Corps
  • F-Zero
  • Snowboard Kids
  • Pilotwings 64
  • Lylat Wars
  • uvm. …

Zusammengefasst ist das Nintendo 64 eine äußerst nostalgische Konsole, die zurecht einen Platz in der Ruhmeshalle der Gamingcommunity hat. Viele großartige Spiele und innovative technische Finessen machen das Nintendo 64 zu einem zeitlosen Klassiker und wenn es eine Konsole verdient nochmal, als Mini-Konsole, oder Switch App aufzuleben, dann das Nintendo 64.

Habt ihr auch einen Nintendo 64 besessen, oder habt ihr noch eine? Was ist eure Erfahrung mit dieser Konsole?

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Text & Bearbeitung: Patrick Stigler

Bilder: @ninigamy


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Releasekalender 09/2020

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!

Anm: Wegen dem Mangel an aktuellen Veröffentlichungen wird die Rubrik Heimkino bis auf weiteres eingestellt!


Playstation 4

  • 01.09: Ary and the Secret of Seasons
  • 01.09: Iron Harvest
  • 03.09: WRC 9
  • 04.09: Marvel’s Avengers
  • 04.09: NBA 2K21
  • 04.09: Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2
  • 08.09: Kingdoms of Amalur: Re-Reckoning
  • 10.09: Vampire: The Masquerade – Shadows of New York
  • 15.09: Spelunky 2
  • 18.09: Crysis Remastered
  • 18.09: WWE 2K Battlegrounds
  • 25.09: Mafia: Definitive Edition

Xbox One

  • 01.09: Ary and the Secret of Seasons
  • 01.09: Iron Harvest
  • 03.09: Tell Me Why: Chapter Two
  • 03.09: WRC 9
  • 04.09: Marvel’s Avengers
  • 04.09: NBA 2K21
  • 04.09: Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2
  • 08.09: Kingdoms of Amalur: Re-Reckoning
  • 10.09: Tell Me Why: Chapter Three
  • 10.09: Vampire: The Masquerade – Shadows of New York
  • 18.09: Crysis Remastered
  • 18.09: WWE 2K Battlegrounds
  • 25.09: Mafia: Definitive Edition

Nintendo Switch

  • 01.09: Ary and the Secret of Seasons
  • 01.09: MX vs. ATV All Out
  • 04.09: NBA 2K21
  • 08.09: AVICII Invector
  • 10.09: Vampire: The Masquerade – Shadows of New York
  • 15.09: Fight Crab
  • 18.09: WWE 2K Battlegrounds

Quellen: Amazon.de, Wikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Monatsrückblick: August 2020

Der August endet heute und mir läuft ehrlich gesagt die Zeit davon, weil sie zu schnell vergeht.

Für den Blog war der August das typische Sommerloch, aber trotzdem bin ich mit dem Monat ganz zufrieden gewesen, was die Aufrufe angeht. Es gab erneut Kooperationen mit Panini, aber es wurden auch einige „Team-up“-Beiträge geschrieben, was mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich hoffe auf weitere Zusammenarbeiten in dieser Art, sowohl intern als auch extern.

Mit Nerd.ics habe ich einen langfristigen Gastautor anheuern können, den ich nicht nur als Person sehr schätze, sondern auch seine Arbeiten sehr gern lese. Außerdem kommen mit ihm einige Podcasts auf euch zu.

Weitere Kooperationen waren:

Der Impakt von Harry Potter (mit Chris)

Der Impakt des Nintendo 64 (mit ninigamy) – Beitrag kommt bald

Paper Mario Review (mit Felix)

Captain Marvel BD 2 (mit Panini)

Marvel 2099 BD 1 (mit Panini)

Wonder Woman: Warbringer (mit Panini)

Under the Moon – Catwoman (mit Panini)

Abseits davon gab es ein Film/Manga/Spiele Reviews und eine neue Superbros Folge!


Spieletechnisch habe ich Call of Duty Modern Wafare 1 & 2 Remastered durchgespielt, welche mir sehr gut gefallen haben. Besonders Teil 2 hat mich sehr begeistert!

Weiters habe ich Fall Guys gespielt, was sehr lustig ist aber mich wohl nicht langfristig fesseln kann und momentan zocke ich mehrere Spiele simultan, von denen Uncharted 2 sowie The Sinking City meine Highlights sind!


Filmtechnisch war die Dokumentation Jodorowsky’s Dune mein absolutes Monatshighlight, dicht gefolgt von Oben und Project Power!

Was Serien angeht, war ich erneut sehr faul und habe nur die Horror-Anthologie Goedam gesichtet.


Literarisch fesselt mich momentan der Roman Erebos und meine Manga 2020 (Yakuza goes Hausmann, Samurai8, Demon Slayer & My Roommate is a Cat) habe ich ebenfalls weitergelesen.

Neben den obengenannten Rezensionsexemplaren habe ich unter anderem Punisher: Soviet, Superman: Das erste Jahr BD 3, Morbius BD 1 sowie das Event Leviathan und die X-Men Heftserie gelesen.

Die dazugehörigen Rezension folgen in den nächsten Wochen!


Privat hat sich wegen der aktuellen Situation nicht so viel getan. Ich war die meiste Zeit zuhause und hab die Seele baumeln lassen, abseits der Arbeit. Also alles wie immer etwas „langweilig“!


Das war in einem kurzen & knackigen Rückblick der Monat August. Ich bin gespannt, ob sich im September wieder mehr tun wird. Lassen wir uns überraschen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Superbros S4/E3: The Last of Us 2 & Ghost of Tsushima | Podcast

In der aktuellen Ausgabe der Superbros ziehen wir unsere Fazits zu Ghost of Tsushima und The last of Us 2. Vor möglichen Spoilern werden wir euch rechtzeitig warnen, auch wenn wir uns bemühen werden so wenig wie zu spoilern!

In der aktuellen Ausgabe der Superbros ziehen wir unsere Fazits zu Ghost of Tsushima und The last of Us 2. Vor möglichen Spoilern werden wir euch rechtzeitig warnen, auch wenn wir uns bemühen werden so wenig wie zu spoilern!

Superbros S4/E3: The Last of Us 2 & Ghost of Tsushima

Die Superbros Übersichtsseite


Weiterführende Beiträge zu Ghost of Tsushima:

Mehr Beiträge zum Spielejahr 2020 (Auswahl):

Patrick:

Felix:

Monatsrückblick: Juli 2020

Mit einer kleinen Verspätung kommt nun der kurze & knackige Rückblick auf dem Sommermonat Juli, in dem ich meinen 3-wöchigen Urlaub verbracht habe, aber wegen der aktuellen Situation meistens zuhause war oder meine Eltern besucht habe. Ich konnte jedoch abschalten und drei Wochen lang die Seele baumeln lassen! 🖤

Blogtechnisch war der Juli erneut sehr zufriedenstellend und ich konnte mich wegen dem Bat-Juli wieder intensiver mit dem dunklen Ritter beschäftigen und dabei das „Endlosprojekt“ der Batman Graphic Novel Collection Rezensionen starten. Ebenso kehrten die Netflixers zurück und auch diese Serie hat nun einige neue Kandidaten für kommende Ausgaben erhalten. Da ich endlich Shining erneut und Doctor Sleep zum ersten Mal gesehen habe kann auch das Stephen King Special fortgeführt werden. Auch die Anime-Offensive 2020 ging weiter und von drei aktuellen Folgen ist Vampire Hunter D: Bloodlust mein kleines Highlight!

Filmtechnisch war Telekinse mein Monatshighliht aber auch die Trashfilme Shakma & Hatchet 1 bis 4 konnte mich irgendwie unterhalten. Zu den letzten genannten gibts dann im Oktober was. Außerdem habe ich mit Alita: Battle Angel eine kleine „Bildungslücke“ geschlossen. Bei den Serien habe ich Japan Sinkt: 2020 und Ju-On: Origins gesehen, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass ich mich auch wieder mit Serien langfristig beschäftigen kann/werde. Aktuell bin ich an Hilda dran, die mir @ninigamy empfohlen, und generell ist der Empfehlungsstapel der lieben ninigamy verdammt hoch.

Was das Lesen angeht, habe ich wieder mit Harry Potter begonnen, wobei ich nur Band 1 gelesen habe zum aktuellen Stand. Außerdem habe ich den Urlaub den genutzt und meinen Comic/Mangalesestapel deutlich verkleinert, okay der wächst e permanent nach. Außerdem habe ich mir für Comics/Manga/Bücher, die ich gelesen habe, einen eigenen Rezensionsstapel gemacht, um nicht die Übersicht zu verlieren.

Spieletechnisch habe ich dank Ghost of Tsushima nicht viel beenden können aber ich bin bei einigen Spielen weit genug um sie im August endlich beenden zu können. Mit Gris hatte ich eines der besten Spielerlebnisse des Jahres, muss aber auch dazu sagen, dass ich bei den Temperaturen lieber mit Lesestoff auf meinem Balkon war. Oh und in Dead by Daylight habe ich viele Stunden versenkt.

Das wars soweit der Juli 2020. Der Blog wurde in diesem Monat übrigens 4 Jahre alt und ich freue mich auf mindestens 4 weitere Jahre!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Releasekalender: 08/2020

Autoren: Patrick & Felix

Herzlich willkommen zum monatlichen Releasekalender indem wir pro Ausgabe eine Übersicht auf kommende Filme & Spiele geben werden. Wir geben keine Garantie auf Vollständigkeit der Liste oder etwaige Änderungen seitens der Industrie!

Anm: Wegen dem Mangel an aktuellen Veröffentlichungen wird die Rubrik Heimkino bis auf weiteres eingestellt!


Playstation 4

04.08: Fall Guys: Ultimate Knockout

07.08: Fast & Furious Crossroads

11.08: Risk of Rain 2

14.08: EA Sports UFC 4

21.08: Aokana: Four Rhythm Across the Blue

21.08: PGA Tour 2K21

21.08: Samurai Jack: Battle Through Time

25.08: Kandagawa Jet Girls

27.08: Final Fantasy Crystal Chronicles: Remastered Edition

28.08: Captain Tsubasa: Rise of New Champions

28.08: Immortal Realms: Vampire Wars

28.08: Madden NFL 21

28.08: Project CARS 3

28.08: Wasteland 3

28.08: Windbound


Xbox One

07.08: Fast & Furious Crossroads

11.08: Risk of Rain 2

14.08: EA Sports UFC 4

21.08: PGA Tour 2K21

21.08: Samurai Jack: Battle Through Time

27.08: Tell Me Why

28.08: Immortal Realms: Vampire Wars

28.08: Madden NFL 21

28.08: Project CARS 3

28.08: Wasteland 3


Nintendo Switch

11.08: Risk of Rain 2

20.08: Cupid Parasite

21.08: Aokana: Four Rhythm Across the Blue

21.08: PGA Tour 2K21

21.08: Samurai Jack: Battle Through Time

27.08: Final Fantasy Crystal Chronicles: Remastered Edition

28.08: Captain Tsubasa: Rise of New Champions

28.08: Immortal Realms: Vampire Wars

28.08: Jump Force: Deluxe Edition

28.08: Windbound


Quellen: Amazon.de, Wikipedia.com , Nintendo.at , xbox.com , playstation.com

Ghost of Tsushima Impressionen #2

Titel: Ghost of Tsushima
Entwickler: Sucker Punch Productions
Publisher: SIE
Plattform: Playstation 4
Release: 2020

Kernfakten zu Ghost of Tsushima

  • Titel: Ghost of Tsushima
  • Entwickler: Sucker Punch Productions
  • Publisher: SIE
  • Plattform: Playstation 4
  • Release: 2020

Das Thema des heutigen Beitrags ist „Kampf“. In Ghost of Tsushima kämpft man nicht nur gegen die Mongolen, sondern auch gegen Banditen/Diebe/Plünderer und die abtrünnigen Strohhut-Ronin. Im Kampf um Tsushima ist kein Platz für Gnade.


Sucker Punch Productions/SIE

Das beenden des Leids eines besiegten Feinde ist der einzige Akt der Gnade den man erweist.


Sucker Punch Productions/SIE

Sucker Punch Productions/SIE

An dieser Stelle muss ich das Kampfsystem von Ghost of Tsushima loben. Die Mischung aus Angriff, Verteidung, Ausweichen und dem Wechsel der vier Stile sowie dem Nutzen der Sekundärwaffen funktioniert hervorragend, erinnert angenehm an die Masocore Spiele hat aber genug eigene Identität.

Beim nächsten mal wird es wieder harmonischer!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Ghost of Tsushima Impressionen #1

Titel: Ghost of Tsushima
Entwickler: Sucker Punch Productions
Publisher: SIE
Plattform: Playstation 4
Release: 2020

Kernfakten zu Ghost of Tsushima

  • Titel: Ghost of Tsushima
  • Entwickler: Sucker Punch Productions
  • Publisher: SIE
  • Plattform: Playstation 4
  • Release: 2020

(c) Sucker Punch Productions/SIE

Natur: 1 – Mongolen: 0

Der Fotomodus von Ghost of Tsushima ist wirklich genial und bietet viel Potenzial, um solche Schnappschüsse zu machen!


(c) Sucker Punch Productions/SIE

Die Landschaften von Ghost of Tsushima sind der Wahnsinn! ❤️


Anm.: Das Projekt „Ghost of Tsushima Impressionen“ dient als Ergänzung zur kommenden Rezension, um euch bereits im Vorfeld einen Teil der Genialität dieses Spiels zu vermitteln!

Außerdem entstehen diese Beiträge ohne fixen Zeitplan und auf Instagram werden diese Fotos und eigene Fotostrecken ebenfalls erscheinen (IG: derstigler_ und jetzt endet die Schleichwerbung)!

Vielleicht kommt etwas ähnliches auch zu Death Stranding aber das bleibt jetzt mal ganz frech noch offen!


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4 Jahre DerStigler | Storytime

Wow … vier Jahre gibt es diesen Blog schon. Das sind knapp 4 Jahre länger als ich jemals gedacht hätte dieses Hobby zu betreiben aber es gibt kaum etwas was mir so viel Spaß bereitet wie das Schreiben. ❤️

Danke an alle, die mich und meinen Blog begleiten. Danke an all meine Leser, Follower, Freunde und Verwandten, die mich unterstützen aber auch ein großes Danke an meine Partner Genduron, Carlsen, Elbenwald, Capelight und Panini für die vielen tollen Kooperationen!

Auch wenn wir im Podcast viel Blödsinn labern, wie immer, lässt sich eine Sache nicht von der Hand weisen. Es waren bisher vier großartige Jahre!

Ein großes DANKE geht auch an das Team von DerStigler. Alle die dabei sind, alle die dabei waren und tut mir leid, wenn ich nicht jeden erwähnt habe aber das hätte einfach den Rahmen gesprengt.


4 Jahre DerStigler

Auf ein weiteres Jahr DerStigler und diese großartige Community!


Unsere Instagramprofile:

DerStigler_

felixneumaier


Das ist Kunst! | Gris | Gedankenspiel [Playstation 4]

Titel: Gris
Entwickler: Nomada Studio
Publisher: Devovler Digital
Plattform: PC, PS4, Nintendo Switch, Mobile
Release: 2019

Kennt ihr diese Situation? Ihr hört von einem Videospiel und wollt es unbedingt spielt, aber der Preis schreckt euch ab. Dann wartet ihr bis es im Sale (und seid so schusselig wie ich um zwei Angebote zu übersehen!), um es euch endlich zu gönnen. So ging es mir mit dem Videospiel Gris und wow … das war eine Erfahrung, wie man sie nur ganz selten macht!


Künstlerische Kernfakten

Titel: Gris
Entwickler: Nomada Studio
Publisher: Devovler Digital
Plattform: PC, PS4, Nintendo Switch, Mobile
Release: 2019


Gris erzählt keine Handlung. Genauer gesagt gibt es in diesem Spiel überhaupt keine Sprache oder Schrift, außer bei den wenigen Tutorials. Dennoch wird dem Spieler eine Geschichte präsentiert, die in Form einer Reise inszeniert wird. Das Abenteuer startet mit der titelgebenden Protagonistin Gris, die in den Händen einer bröckelnden Statue erwacht. Sie möchte aber ihr versagt die Stimme, wodurch die Statue zerbricht und Gris in eine mysteriöse Welt stürzt.

(c) Devolver Digital/Nomada Studio

Gris Aufgabe besteht darin die Welt zu bereisen, Sterne (in Form von Lichtern) zu sammeln und die Farben ihrer Welt wiederherzustellen. Es ist lobenswert wie so eine simple Geschichte so bildgewaltig inszeniert werden kann, obwohl die Grafik eher auf einen minimalistischen Stil setzt.

Genau hier liegt die größte Stärke von Gris!

(c) Devolver Digital/Nomada Studio

Die Vermischung aus minimalistischer Kunst, mit einem wunderschönen Farbenspiel und einem Soundtrack, der viele Triple A Spiele in den Schatten stellt machen aus Gris viel mehr als ein Videospiel. Gris ist eine wunderbare Erfahrung, die es schafft mit einer minimalistischen Basis und einem facettenreichen Soundtrack, nicht nur vollbringt gigantische Bilder zu erzeugen, deren Kraft es auch mit Triple A Titeln aufnehmen kann, sondern auch Emotionen im Spieler auslösen kann. Die einzelnen Musikstücke greifen fließend ineinander und erzeugen Emotionen, deren Bandbreite sich nur schwer beschreiben, lässt wenn man selbst noch nicht in diese Welt eingetaucht ist.

Zentrale Themen sind unter anderem Trauer und Verlust aber auch gleichzeitig Wut und Hoffnung, dass die Farben wiederkehren werden. Das Spiel schafft es so viel zu vermitteln aber gleichzeitig fast alles dem Spieler zu überlassen, da das eigene Empfinden und die eigene Interpretation teil der Spielerfahrung ist.

(c) Devolver Digital/Nomada Studio

Gris schafft es aber auch spielerisch zu überzeugen durch den Mix aus Plattformer- & Rätselspiel. Beides baut aufeinander auf und regt zum steten nachdenken an, wobei das kryptisch ist, jedoch nie unfair wird. Man muss aber auch fairerweise eingestehen, dass die einzelnen Gebiete eher selten in den Aufgabenstellungen variieren und in erster Linie durch die thematischen Fokusse (Wald, Wüste, Höhle/unter Wasser, …) glänzen.

(c) Devolver Digital/Nomada Studio

Gris ist eine wunderbare Erfahrung, die man eigentlich nicht verpassen sollte, da selten ein Spiel so viel aus so wenig macht. Die minimalistische Technik, in Verbindung mit dem wunderschönen Soundtrack, ermöglicht eine bildgewaltige Inszenierung die Emotionen auslöst und gleichzeitig zum weiterspielen motiviert, um zu erfahren, wie die Reise von Gris enden wird. Ich kann Gris aus ganzem Herzen empfehlen, selten hat mich ein Indiespiel so sehr begeistert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Eine neue Hoffnung? | Star Wars Jedi: Fallen Order | Review [Playstation 4]

Titel: Star Wars Jedi: Fallen Order
Entwickler: Respawn Entertainment
Publisher: EA
Plattformen: PS4, Xbox One & PC
Release: 2019

Ein bisschen Dark Souls, etwas Tomb Raider und Uncharted sowie eine klassische Geschichte im Star Wars Universum. So lässt sich Jedi: Fallen Order am besten beschreiben!


Kernfakten aus einer weit entfernten Galaxie

Titel: Star Wars Jedi: Fallen Order
Entwickler: Respawn Entertainment
Publisher: EA
Plattformen: PS4, Xbox One & PC
Release: 2019


Fünf Jahre sind seit der Order 66 und dem darausresultierenden Massaker an den Jedi vergangen. Die Klonkriege sind vorbei und der Sith-Lord Palpatine beherrscht die Galaxies in Form des galaktischen Imperiums. Der Padawan Cal Kestis hat die Vernichtung seines Ordens knapp überlebt und arbeitet inzwischen als Schrottsammler auf dem Planeten Bracca. Als er dort einen Freund mit Hilfe der Macht gerettet hat, fliegt seine Tarnung auf und er wird von der imperialen Inquisition gejagt. Gerettet wird er von der ehemaligen Jedi Cere und dem Piloten Greez. Zusammen mit den Droiden BD-1 begibt sich Cal an Bord der Mantis auf die Quest, den Orden der Jedi wieder aufzubauen.

Star Wars Jedi: Fallen Order erzählt eine klassische Star Wars Geschichte aus der alten Ära vor Disney. Die Geschichte vom Wiederaufbau des Jedi-Ordens mag zwar keine Weltneuheit sein, wird aber in einer spannenden Abenteuergeschichte verpackt, die neben persönlichen Konflikten auch den Kampf von Sith gegen Jedi behandelt. Dazu erlebt man nachvollziehbar den Weg Cal‘s vom Padawan zum Jedi-Ritter, da seine Fähigkeiten logisch mit der Handlung wachsen.

Das führt mich zum Gameplay, welches Elemente aus Dark Souls, Tomb Raider und Uncharted nimmt, diese aber zu einem Mix macht. Ein gewichtiger Fokus liegt auf dem Kampf, der stark an Dark Souls erinnert und auf dem Block-Ausweich-Schlag Prinzip basiert, welches taktisches Vorgehen verlangt, je nach Schwierigkeitsgrad. Wobei Jedi: Fallen Order bedeutend zahmer und fairer ist, als die offenkundige Vorlage. Weiters sind die Kämpfe nicht so over the top, wie in der Prequel, oder Sequel Trilogie, sondern erinnern an die Duelle aus den klassischen Filmen.

Dem Spieler stehen zum Ende des Spiels hin drei Stile zur Verfügung, die alle gegen unterschiedliche Gegner hilfreich sind. Mit dem regulären einfachen Lichtschwert hat man die beste Kontrolle über den Kampf und kann mit hoher Wucht kämpfen. Das Doppelklingenschwert erhöht die Kampfgeschwindigkeit auf Kosten der Wucht und die Doppel-Schwerter entfesseln mit Hilfe der Macht vernichtende Kombos.

Neben dem Kampf setzt das Spiel auf eine ausgewogene Mischung aus Sprung/Klettereinlagen, dem Erkunden von weiträumigen Gebieten und dem Lösen von mal mehr, mal weniger komplexen Rätsel. Da es in jedem Gebiet Abschnitte gibt, die sich erst durch den Erwerb neuer Fähigkeiten freischalten lassen, wird mit dem wilden Genremix ein Hauch Metroidvania hinzugefügt, was dann die Spielerfahrung noch weiter vertieft.

Basierend auf der Unreal Engine 4 sieht Star Wars Jedi: Fallen Order optisch sehr opulent aus und nutzt die technischen Möglichkeit der aktuellen Konsolen hervorragend aus. Die einzelnen Welten sehen großartig aus und sind äußerst atmosphärisch gestaltet, aber auch das Design der Figuren, sowie der Monster ist großartig gelungen. Man merkt dem Spiel klar an, wie jede Welt so gestaltet wurde, dass sie eine klare Identität hat. Sowohl im Bezug auf die dortige Umgebung, als auch die wilden Tiere. Auch akustisch gibts einiges auf die Ohren. Die deutsche Lokalisierung ist sehr hochwertig gelungen.

Ich muss aber auch meckern, was die Technik angeht. Knapp ab dem letzten Drittel des Spiels setzen immer wieder Freezes, Leg’s und diverse Bugs ein, welche das Spielerlebnis zwar nicht zerstören, aber trotzdem für einen faden Beigeschmack sorgen.


Es war echt lange nicht einfach, ein Star Wars Fan zu sein, ABER mit Star Wars Jedi: Fallen Order wird einem ein großartiges Abenteuer geboten, das in die Tradition der klassischen Star Wars Filme schlägt und in einer der besten Ären des Franchise spielt. Neben der simplen, aber spannenden Handlung bietet Star Wars Jedi: Fallen Order ein tolles Gameplay mit Elementen aus anderen großartigen Spielereihen/Genres, die für ein absolut rundes Erlebnis sorgen. Einzig der teils desaströse technische Zustand des Spiels trübt meine durchaus positive Meinung von Star Wars Jedi: Fallen Order. Daher reicht es leider nicht für die Höchstwertung, aber für ein spielenswert+ auf jeden Fall!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Call of Duty: WW II (Singleplayer) | Review

Titel: Call of Duty: WWII
Entwickler: Sledgehammer Games & Raven Software
Publisher: Activision
Release: 2017
Plattformen: PC, PS4, Xbox One

Ich bin nicht der größte Call of Duty Fan unter der Sonne, aber im aktuellen PS Plus Angebot ist Call of Duty: WW II kostenfrei enthalten, daher habe ich dem Singelplayer mal eine Chance gegeben und im Verlgeich zum Modern Warfare Remake konnte ich es ohne Bugs auch tatsächlich durchspielen!


Die kernigen Kernfakten

Titel: Call of Duty: WWII
Entwickler: Sledgehammer Games & Raven Software
Publisher: Activision
Release: 2017
Plattformen: PC, PS4, Xbox One


In Call of Duty: WWII schlüpft man in die Rolle des fiktiven Soldaten Red Daniels, der im Zweiten Weltkrieg an der Westfront mit seinem Squad aus der 1st Infantry Division kämpft. Beginnend mit dem großen D-Day nimmt Daniels an verschiedensten Missionen und Schlachten teil, wie der Befreiung von Paris, der Schlacht von Aachen, oder dem Kampf an der Brücke von Remagen, bis er das wahre Ausmaß des Grauens in einem KZ Außenlager erkennt.

Erzählerisch mag Call of Duty: WW II kein Meisterwerk sein, bietet aber eine solide Handlung mit einer Inszenierung, die zwar nur selten über das Mittelmaß hinauskommt, aber immer wieder starke Bilder bietet. Die Charaktere bleiben über die gesamte Handlung relativ flach, harmonieren aber trotzdem sehr gut miteinander, was an den gut geschriebenen Dialogen liegt.

Fairerweise muss man sagen, dass die Call of Duty Reihe eher sekundär von der Handlung lebt, sondern vom Gameplay und das funktioniert sehr gut. Die Engine von CoD ist seit Teil 1 dafür ausgelegt, Grabenkämpfe darzustellen und die bilden einen großen Fokus im Spiel. Egal ob in Schützengräben, engen Häuserschluchten, oder Gängen in die Häusern. Die Kämpfe auf engstem Raum funktionieren sehr gut und die KI der Gegner zeugt auch von einer gewissen Grundintelligenz.

Die Waffen fühlen sich okay an, sind allerdings weniger wuchtig, als in anderen Shootern. Als Kernstück des Gameplays funktioniert das Squad-System, bei dem der Spieler per Tastendruck Medipacks, Granaten, Munition, einen Möserangriff, oder Feindmarkierungen erhalten kann und somit den Kämpfen eine gewisse taktische Tiefe verleiht. Mittendrin gibts es immer wieder Abwechslung mit Panzer- & Flugzeugabschnitten.

Optisch wie akustisch und technisch ist Call of Duty: WW II ebenfalls sehr solide und neben den Zwischensequenzen ist die Insziernung der meisten Missionen ein kleines Highlight. Die deutsche Lokalisierung ist ebenfalls gelungen, während es nur wenige technische Mängel gibt, was mich persönlich sehr überrascht hat.

Zusammengefasst ist Call of Duty: WW II kein schlechtes Spiel, aber auch kein gutes Spiel. Es ist im soliden Mittelfeld des Genres üc und bietet einen Zweiten Weltkriegsshooter, der im Singleplayer durchaus zu unterhalten weiß und für ein paar Stunden kurzweiligen Spielspaß bietet!

Daher vergebe ich für Call of Duty: WW II die Wertung spielenswert-!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Monatsrückblick: Juni 2020

Der Juni ist vorbei und ich bereite mich langsam auf meinem Sommerurlaub im Juli vor. Im Juni ist auf dem Blog relativ wenig passiert. Es gibt neue Leser, an dieser ein herzliches Willkommen an euch und auch bei den Likes/Aufrufzahlen & Kommentaren war der Juni erneut sehr solide!

Am 08.06.2020 gab eine extreme Spitze bei den Aufrufen, was diesen Tag zum neuen Tag mit den höchsten Aufrufzahlen seit der Bloggründung macht. Danke dafür!

Bei den Projekten hat sich im Juni eher wenig getan, da mir für vieles die Zeit und die Motivation fehlte, aber dafür konnte ich einiges Vorarbeiten, was dann irgendwann veröffentlicht wird.


Filmtechnisch hat sich im Juni auch wenig getan. Mit Passengers, Arrival, Central Intelligence, Der Leuchtturm, Crawl, Die Farbe aus dem All und Parasite habe ich sieben Filme gesehen, was ganz solide ist und zur Sommermüdigkeit passt, die ich momentan verspüre. Was Serien angeht, finde ich in letzter Zeit kaum Anschluss an irgendwas. Frontier reizt mich sehr, aber da bin ich zu faul um weiterschauen (es fehlt nicht mehr viel!!), Curon hat sich handfeste Enttäuschung entpuppt, aber ich habe ein Experiment mit Apple TV+ begonnen. Mehr zu letzterem in Kürze und auch zu erstgenanntem!


Während ich bei Filmen & Serien extrem faul war, habe ich gezockt wie ein Süchtiger. Neben ein paar Sessions Xenoblade Chronicles Definitive Edition habe ich drei Spiele auf der Playstation 4 durchgespielt!

Call of Duty WW II hat eine interessante Singleplayerkampagne. The Call of Cthulhu war feinster Gruselspaß & Star Wars Jedi: Fallen Order hat mein kaputtes Star Wars Fandom etwas repariert!

Im moment spiele ich auf der Playstation 4 Mittelerde: Mordors Schatten und Fist of the Northstar: Lost Paradise!

Ich bin ehrlich gesagt froh wieder so viel zu spielen!


Literarisch wollte ich mich weiter mit Fitzek beschäftigen, aber der Augensammler war zu langatmig fürs eigene Wohl, daher habe ich mich wieder Nail Gaiman zugewandt und der Ozean am Ende der Straße gelesen.

Bei den Manga habe ich den ersten Bleach Extreme Band, den zweiten Demon Slayer Band und den ersten Samurai8 Band gelesen.

Auch bei den Comics war ich wieder sehr fleißig und habe um die 10 bis 15 Paperbacks verschlungen.

Mein Highlight waren allerdings die erneuten Kooperationen mit Panini und Carlsen, die ich euch hier aufliste:


Der Juni war also erneut ein sehr entspannter Monat, in dem ich relativ wenig gemacht habe, was aber auch ganz gut ist. Schließlich muss nicht jeder Monat total aufregend und voll mit Aktivitäten sein!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Superbros S4/E2: Final Fantasy VII & Resident Evil 3 Remake Talk | Podcast

In der heutigen Superbros Folge sprechen wir frei von der Leber weg über die Remakes zu Final Fantasy VII & Resident Evil 3, schweifen aber auch gern etwas ab!

Superbros S4/E2: Final Fantasy VII & Resident Evil 3 Remake Talk

Weiterführende Beiträge


Die A Way Out Erfahrung | Gedankenspiel

Titel: A Way Out
Entwickler: Hazelight Studios
Publisher: EA
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Release: 2018

Nach einem Durchlauf und einem Platin Run haben wir (also ich und die super herzige @ninigamy) A Way Out durchgespielt!

Habe ich mich gern über die technischen Mängel lustig gemacht? Ja habe ich!

War das Spiel dennoch eine äußerst unterhaltsame Erfahrung? Hölle ja! [WUSCH]

Warum A Way Out also trotz seiner dezenten Schwächen ein tolles Spiel ist, ein grandioses Erlebnis bietet und ich am Ende fast geweint habe erfahrt ihr jetzt!

(c) Hazelight Studios & EA

A Way Out erzählt die Geschichte von den beiden Gefängnisinsassen Vincent Moretti und Leo Caruso in drei Akten von dem ersten Treffen im Gefängnis, über den Ausbruch bishin zu einer Rachemission und einer dramatischen Wendung im finalen Akt. Da die Handlung ein elementarer Bestandteil der A Way Out Erfahrung ist, möchte ich nicht zu viel verraten. Nur so viel, die Handlung entwickelt sich langsam aber stetig und dank der beiden grandios geschriebenen Figuren entsteht eine Bindung beider Spieler zu den Figuren.

In Kombination mit den zahlreichen kleinen Details und Aktivitäten abseits der Haupthandlung entsteht eine sehr intensive Bindung zu den beiden Hauptfiguren, was durch das kooperative Gameplay noch verstärkt wird, und wir (also ich & ninigamy) waren nach dem Durchlauf emotional geschafft.

(c) Hazelight Studios & EA

Neben der Handlung trägt auch das Gameplay und der kooperative Part von A Way Out sehr viel zum positiven Gesamteindruck bei. Das Spiel ist entweder perfekt für den Couch-Coop oder für Online-Partie und durch die Notwendigkeit der Zusammenarbeit beider Spieler wird die Verbundenheit mit den beiden Charakteren weiter vertieft.

Man merkt also, dass das Gameplay wunderbar mit der Handlung harmoniert und quasi eine Einheit bildet, aber obwohl das Gameplay auf den ersten flüchtigen Blick wie eine Ansammlung von Quickt-Times-Events wirkt, ist es jedoch sehr umfassend und abwechslungsreich.

Von Adventureparts über Qick-Time-Events bis Shooterabschnitte und rasanten Fahrzeugsequenzen wird den Spielern enorm viel Abwechslung geboten, um bis zum Ende zu überzeugen!

(c) Hazelight Studios & EA

Es sind die Stärken im Gameplay und der Handlung, welche A Way Out zu einer so tollen Erfahrung machen und bis zum Ende hinbegeistern können. Dabei überseht man gern die eine oder andere Schlamperei in der Technik, da der Gesamteindruck äußerst ordentlich ist und bis zum Ende hin eine hohe Qualität aufweist.

Ich kann A Way Out sehr empfehlen. Egal ob lokal oder online. Schnappt euch einen Freund oder eine Freundin erlebt die Story von Leo und Vincent vom Anfang bis zum dramatische Ende!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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Das (Shark)RPG mit Biss! | Maneater | Review [Playstation 4]

Titel: Maneater
Entwickler: TripWire
Publisher: Deepsilver
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Release: 2020

Ich liebe trashigen Hai-Horror und das dürfte inzwischen niemanden mehr wundern, aber gleichzeitig bin ich auch ein riesiger Fan von Haien. Mich faszinieren die unterschiedlichen Arten und wahrscheinlich sind die Entwickler von Maneater ähnlich schräg wie ich!

Damit also willkommen zu meiner Maneater Review!


Titel: Maneater
Entwickler: TripWire
Publisher: Deepsilver
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Release: 2020


Mehr Rezensionen mit Biss (aber ohne Vampire!):


Im Golf von Mexiko wird ein trächtiger Bullenhai von Scaly Pete getötet, dass Jungtier kann der Ermordung entkommen und rettet sich in ein Sumpfgebiet. Nun liegt es am Jungtier immer größer und stärker zu werden in dem es andere Prädatoren erlegt, frisst und sich entwickelt. Die Rahmenhandlung wird in eine fiktive reality TV Show namens Maneaters vs. Sharkhunters und schön zynisch aber auch mal sarkastisch kommentiert!

Die Handlung von Maneater ist der Inbegriff des trashigen Hai-Horrors und dabei erfüllt das Spiel eine der größten Tugenden, die ein Action-Rollenspiel erfüllen kann, und zwar, dass die Handlung nicht dem Gameplay im Weg steht und wie sich das Spiel spielt (grausiger Satz) schauen wir uns jetzt an!

Anm. zur Handlung: Diese steht dem Gameplay nicht im Weg, sondern harmoniert mit diesem wunderbar!

Maneater ist ein Open-World-Action-RPG mit ganz viel Biss. Der Spieler übernimmt die Kontrolle über einen Bullenhai und muss in verschiedenen Süß- & Salzgewässern um die Vorherrschaft mit anderen Prädatoren kämpfen, kleinere Missionen erfüllen, Menschen jagen, Sammelaufgaben meisten und natürlich viel fressen, um sich sowohl zu entwickeln als auch gegen die mächtigsten Prädatoren der einzelnen Gebiete zu bestehen.

Aber Achtung, wenn man zu viele Menschen attackiert steigt die Bedrohungsstufe und je höher die ist umso stärker werden die Jäger, welche den Spieler töten wollen. Es ist allerdings ratsam diese Herausforderung zu suchen, da man so Evolutionen erhält, die das Spiel, aber auch den Spielspaß, enorm vertiefen. Mit den Evolutionen wird das Aussehen und die Fähigkeiten des Hais beeinflusst. So kann man ein Sonar verwenden, eine stärkere Rammattacke einsetzen oder Stromschläge abgegeben. Für die Verbesserungen der Evolutionen braucht man vier verschiedene Ressourcen, die man durch das Fressen von Tiere, dem Erfüllen von Missionen oder das Finden der Sammelobjekte.

Zu Beginn des Spiels machte mir die Steuerung mit der Kamerarichtung etwas Kopfzerbrechen, allerdings lernt man schnell, dass sich Schwimmrichtung & Blickwinkel als Einheit verstehen und diese Kombination, im Zusammenspiel mit den Schwimmbewegungen, den Angriffen und den Sprüngen sorgt für eine ganz eigene Dynamik in den brutalen Kämpfen!

Optisch glänzt durch eine schicke Oberwelt und durch eine beeindruckende Welt unter Wasser. Die einzelnen Gebiete unterscheiden sich klar voneinander und bieten ihre eigenen Tierwelten. Jedes einzelne Gebiet fühlt sich auch logisch an in Bezug auf die Tierwelt und der Beschaffenheit der Unterwassergebiete. Von einem Sumpf über Feriengebiete, ein Industriegebiet bis zum Golf mit seinem elitären Kreaturen ist alles dabei was das Herz begehrt. Ein großes Lob muss ich für Scaly Pete, die Kopfgeldjäger und die Spitzenprädatoren aussprechen, was die Gestaltung angeht. Besonders die Spitzenprädatoren sehen schön monströs aus.

Vom gigantischen Alligator bis zum fetten weißen Potwal ist alles dabei, was das Monster-Fan-Herz begehrt. Akustisch bietet Maneater weniger zu bieten, bis auf den tollen Sprecher aus dem Off, der das gesamte Spiel über mit spitzfindigen, sarkastischen und manchmal zynischen Kommentar zu unterhalten weiß!


Zusammengefasst ist Maneater ein tolles Spiel mit nur etwas schwächelndem Tiefgang, wobei die Art der Missionsgestaltung auch bei massiver Wiederholung zu unterhalten weiß. Allgemein kann das Spiel als wahres Hailight bezeichnen und für gut 10 bis 15 Stunden wird man hervorragend unterhalten, da die Story mit dem Gameplay eine harmonische Einheit bildet!

Ich vergebe für Maneater die Wertung spielenswert+ und hoffe auch noch mehr Tiefgang in einem möglichen Nachfolger!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Monatsrückblick: Mai 2020

Der Mai ist vorbei und wir schreiten Richtung Sommer!

Der Mai ist vorbei und wir schreiten Richtung Sommer!

Privat hat sich nicht so viel getan. Ich bin seit Anfang Mai wieder arbeiten, was echt toll ist, aber mein Zeitgefühl ist völlig im Eimer, also noch mehr als normal. Außerdem konnte ich soziale Kontakte pflegen und mich einige male mit Freunden treffen. Das war ebenfalls schön!

Auf dem Blog hat sich auch einiges getan. Der Monat Mai war sehr erfolgreich in Bezug auf die Klickzahlen sowie neue Leser. Ein herzliches Willkommen an alle die neu dazugekommen sind, freut mich, dass ihr da seid!

Was die zahlreichen Projekte angeht, konnte ich den 16 Bit Wahnsinn fortsetzen, das Doomsday Clock – Watchmen Special in schriftlicher Form abschließen und einige Beiträge von Tales from the DC Dark Multiverse, den Netflixers, den Superbros sowie das Finale der Purge Quadrologie schreiben. Somit kann ich mich endlich auf die Doommania und ein paar andere Dinge stürzen!

Spieletechnisch war ich im Mai relativ fleißig und habe mit A Way Out sowie Maneater zwei Spiele durchgespielt. Erstgenanntes habe ich mit der lieben Ninigamy durchgespielt und platiniert!

Was die Filme angeht, habe ich nur fünf Stück gesehen, und zwar Vaiana, Ein Königreich für ein Lama, Blade of the Immortal sowie Code 8, welche mir sehr gut gefallen haben. Mit La Influenca habe ich schon wieder einen mittelmäßigen spanischen Horrorfilm gesehen, was mich dazu bewegt hat für die nächsten Netflixers Folgen nach Asien zu gehen.

Bei den Serien war ich richtig faul und habe nur Darknet Staffel 1 komplett gesehen. Allgemein fehlt mir zurzeit echt die Motivation für Serien aber vielleicht finde ich im Juni die Lust für den Rest von Frontier sowie ein paar Anime Serien.

Für ein größeres Projekt haben ich und Chris angefangen The Mandalorian zu sehen, was sich langfristig als verdammt zäh entpuppen könnte, aber mehr dazu, wenn das Projekt startet.

Literarisch habe ich mit Nachtwandler einen weiteren Fitzek Roman gelesen. Außerdem habe ich sehr viele Manga (bsp.: My Roommate is a Cat 01, Demonslayer 01, Yakuza goes Hausmann 01 & 02) aber auch viele Comics gelesen (bsp. Superman: Das erste Jahr BD 1, Harleen BD 2, einige Batman Comics sowie The Flash BD 1 & 2).

Das wars soweit kurz & knapp mit meinem Rückblick auf den Mai 2020. Lasst uns gespannt sein, was der Juni bringt!

Ein erster Eindruck zu Maneater 🦈 | Gedankenspiel

Es gibt nur wenige Spiele, auf die ich seit der ersten Ankündigung warte und wer meine Liebe zum Hai-Horror kennt, kann sich bereits denken, wie weit oben Maneater auf meiner Most Wanted 2020 Liste steht!

Seit gestern besitze ich das Spiel und nach einer ersten Session will ich kurz und knackig meine ersten Eindrücke mit euch teilen. Das ist also bei weitem keine vollständige Rezension.

Zuerst ein paar trockene Fakten. Das Spiel wurde von Tripwire Interactive entwickelt, die keine Unbekannten sind, sondern vor allem für die Killing Floor Spiele bekannt sind. Als Publisher fungiert Deep Silver aka wann kommt Dead Island 2?. Okay die Frage sollte man inzwischen THQ Nordic oder dem Mutterkonzern stellen.

In Maneater spielt man einen Baby-Bullenhai, dessen Mutter von den Menschen getötet wurde. Um Rache zu nehmen und zu wachsen, muss man fressen. Damit sammelt man nicht nur Ressourcen für die „Upgrades“ (wie geil ist das bitte?!), sondern auf Punkte die Stufenaufstiege, mit denen man größer und stärker wird. Für mich überraschend startet das Spiel nicht im Ozean, sondern in einer Sumpf/Mangrovenlandschaft. Dort macht man die ersten Schritte, um sich (nach dem Tutorial) mehr mit dem Gameplay vertraut zu machen.

Dieses ist etwas ungewöhnlich, weil die Kamera neben der Blickrichtung auch die Schwimmrichtung beeinflusst, aber das geht nach ein paar Minuten gut von der Hand und macht verdammt viel Spaß!

Allgemein funktioniert das Spiel hervorragend, was die Steuerung angeht und der Kampf gegen andere Räuber fühlt sich hervorragend an, während die Jagd auf Beutetiere sehr befriedigend ist. Außerdem gibt es mehrere Steuerungs-Schemata und die Möglichkeit der Kameraanpassung, falls einem die Standardeinstellung nicht zusagt.

Optisch sieht Maneater soweit wie ich bisher gespielt habe sehr gut aus und die einzelnen Fische sowie andere Fluss- & Meeresbewohner sehen toll aus. Auch die deutsche Lokalisierung ist gelungen, besonders der Sprecher aus dem Off hat eine unterhaltsame Stimme, irgendwie permanent sarkastisch klingt. Ich mag das. Auch akustisch klingt das Spiel solide.

Alles in allem ist mein erster Eindruck sehr positiv und ich bin gespannt wie sich das Spiel weiterhin entwickelt. Allein für die Kreativität einen Hai zu spielen lohnt sich ein Blick, aber auch abseits davon hat Maneater viele interessante Ideen zu bieten, was etwas frischen Wind in das Rollenspiel Genre bringt. Achja zum Ende noch ein Lob von mir als Tierliebhaber; die Nutzung eines Bullenhais ist sehr clever, da dieser Prädator in Süß- & Salzwasser leben kann!

Ein Blick oder zwei auf Maneater schaden nicht und sobald ich das Spiel durch habe kommt eine entsprechende Rezension.

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Klein aber sehr fein! | Trine Enchanted Edition | Review [Playstation 4]

Titel: Trine Enchanted Edition
Entwickler: Frozenbyte
Publisher: Nobilis
Plattform: PC, PS3/4, Wii U, Nintendo Switch

Mit Trine Enchanted Edition habe ich ein kleines, aber überraschend gutes Action-RPG, inklusive tollen Genremix, abgeschlossen!


Mehr Spielerezensionen:

Captain Toad: Treasure Tracker

Rage 2

Concrete Genie

Shadow of the Colossus

Final Fantasy VII Remake Part A

Final Fantasy VII Remake Part B


Die Handlung von Trine ist eigentlich komplett nebensächlich, aber dennoch unterhaltsam. Per Zufall treffen ein Dieb, ein Magier und ein Krieger bei einer Schatzkiste aufeinander. Diese drei verschmelzen durch das Artefakt Trine zu einem Wesen und müssen nun die beiden anderen Fragmente des Artefakts finden, sowie das Königreich vor der Bedrohung durch die Untoten retten. Mit dieser simplen Motivation springt, klettert, kämpft und zaubert sich nun durch 15 Level von links nach rechts und erfreut sich am hervorragenden Gameplay von Trine. Dieses kombiniert Puzzle-Rätsel mit Jump ‘n Run und Action-RPG Elementen, was überraschend harmonisch funktioniert, aber dies liegt auch an der harmonischen Ergänzung der Fähigkeiten der drei Helden. Während der Magier Plattformen & Würfel erschaffen kann, sowie Telekinese einsetzt, kann die Diebin einen Enterhaken einsetzen und aus der Distanz kämpfen, während der Krieg ein Mann für‘s Grobe ist und über mehr Stärke verfügt.

In jedem Level kann man extra Erfahrungspunkte sammeln, muss zwischen den drei Figuren wechseln und die mal komplexeren, mal simpleren, mal schwereren Rätsel/Geschicklichkeitspassagen meistern. Allgemein ist das Spiel sehr fair im Anspruch und frustriert nur selten. Die Erfahrungspunkte münden in Skillpunkten, mit denen die Fähigkeiten der Figuren verbessert werden können.

Eine weitere große Stärke ist die Möglichkeit, jeden Level grundlegend auch nur mit einer Figur zu meistern, was den Reiz der Herausforderung steigert. Es gibt auch einen Coop-Modus, aber mangels zweitem Mitspieler, kann ich dazu leider nichts dazu sagen. Was jedoch Erwähnung finden muss, ist die geniale Physik-Engine des Spiels, welche den Anspruch steigert und zum fröhlichen Experimentieren einlädt.

Ebenfalls lobenswert ist die Optik, die das Spiel zu einem abwechslungsreichen Augenschmaus macht und über den regelmäßigen Blur in manchen Levels hinwegsehen lässt. Der Soundtrack fügt sich mit den abenteuerlichen Noten perfekt im Hintergrund ein, während die deutschen Texte des Erzählers stimmig sind, aber die Dialoge zwischen den drei Figuren eher belanglos erscheinen.


Zusammengefasst ist Trine Enchanted Edition ein hervorragend kleines Action-Adventure-Puzzle-Jump ‘n Run für zwischendurch, das ein großartiges Gameplay bietet und alle anderen Aspekte des Spiels darum versammelt. Ich kann das Spiel definitiv empfehlen und vergebe für Trine Enchanted Edition ein verdientes spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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To the Moon [Nintendo Switch] | Review | 16 Bit Wahnsinn #7

Titel: To the Moon
Entwickler: Freebird Games
Publisher: Freebird Games
Plattform: PC, OS X, Linux, Android, iOS, Nintendo Switch

Der 16 Bit Wahnsinn geht in die siebte Runde und endlich konnte ich ein Spiel nachholen, welches ich seit fast einem Jahrzehnt auf der „Must have“-Liste habe. To the Moon übt seit langer Zeit bereits eine gewisse Faszination auf mich aus und der Durchlauf hat sich gelohnt!


16 Bit Wahnsinn Übersichtsseite


Die beiden Angestellten der Sigmund Corp., Dr. Eva Rosalene und Dr. Neil Watts, erhalten den Auftrag den letzten Wunsch von John Wyles zu erfüllen. Er will zum Mond. Um diesen Auftrag zu erfüllen hat der Arbeitgeber der Doktoren ein Gerät entwickelt mit dem der Wunsch beziehungsweise die Erinnerung künstlich aufgebaut und eingepflanzt werden kann. So begeben sich Eva & Neil auf eine emotionale Reise in das vergangene Leben von John Wyles und mehr als sie gedacht haben …

To the Moon lebt von der Handlung und baut diese in fünf Akten auf. Dabei weißt die Geschichte viele Facetten auf und ist mal traurig, mal lustig, mal rührend, mal erschütternd aber immer mit viel Herz erzählt sowie inszeniert. Was das Spiel in der Handlung & Erzählung bietet, fehlt ihm dafür beim Gameplay, welches sehr simpel ausgeführt ist und in erster Linie aus dem Erkunden der Spielgebiete besteht, um so Hinweise zu entdecken, welche wiederum zum nächsten Abschnitt führen. Dabei wollen kleinere Rätsel gelöst werden, die jedoch sehr simpel sind!

Optisch begeistert To the Moon durch die 16 Bit Grafik und zeigt, was die RPG Maker Engine zu bieten hat, wenn man etwas Mühe in sein Projekt steckt. Der Stil ist es auch, der To the Moon etwas zeitloses verleiht und das Spiel auch nach fast 10 Jahren immer noch angenehm für das Auge macht.

Neben der Handlung ist der Soundtrack, aus der Feder von Kan Gao, eines der großen Highlights von To the Moon. Die musikalische Untermalung des Spiels trägt sehr viel zur Atmosphäre bei und verstärkt die vermittelten Emotionen um ein vielfaches. Besonders das Stück To the Moon ist absolut hörenswert und kann, wie auch der restliche Soundtrack, problemlos außerhalb des Spiels angehört werden!

Kurz und knapp zusammengefasst ist To the Moon ein ebenso liebevolles wie hervorragendes erzähltes Abenteuer, dass durch seine Handlung sowie den Soundtrack gefällt. Dem Gegenüber steht ein seichtes Gameplay aber eine sehr schicke 16 Bit Optik. To the Moon hat sich dennoch ein spielenswert verdient und ist für jeden Fan von Story Adventures geeignet!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Monatsrückblick: April 2020

Der April ist vorbei und alles neu macht der Mai? Nein eigentlicht wirklich und das ist ehrlich gesagt auch gut so. Im Moment läuft alles super und der April hat mein Zeitgefühl zerstört, weil ich zuhause war wegen der aktuellen Situation und ich ein Risikopatient bin.

Privat hat sich also nicht so viel getan, ausser das ich meinen Hobbies nachgehen konnte und nicht nur viel gelesen & gezockt, sondern auch mein Wissen im Bereich Bildbearbeitung vertiefen konnte (danke an comic_nerd92 & ninigamy für die Empfehlungen!). Die liebe Ninigamy ist auch ein Stichwort, da sie durch ihre Filmempfehlungen (da kommen einige Beiträge in den nächsten Wochen) und Spieleempfehlungen (danke für die Empfehlungen & tollen Spielesessions!) einen gewissen Anteil am Content einnimmt.

Was den Blog angeht war der Monat April, wie auch letztes Jahr, etwas schwächer was die Aufrufzahlen angeht aber es gab wesentlich mehr Kommentare als in den Vormonaten, was mich persönlich sehr freut. Generell sind Kommentare gern gesehen und ich freue mich über jeden einzelnen!

Von den großen Projekten nimmt das Doomsday Clock – Watchmen Special Form an, während Doommania, das Death Stranding Tagebuch und ein weiteres Filmformat in Arbeit sind. Es kommt also wenns kommt. 😁

Außerdem konnte ich die Purge Quadrologie und die Anime Offensive 2020 weiter vorantreiben.


Bei den Videospielen habe ich im April ganze vier Spiele durchgespielt und zwar To the Moon, Resident Evil, Trine & das Final Fantasy VII Remake!

Außerdem habe ich mit Kingdom Hearts 1.5 Final Mix, Star Ocean First Depature R sowie Final Fantasy X HD Remastered begonnen. Dank Final Fantasy bin ich wieder im (J)RPG Fieber!


Was Filme & Serien angeht habe ich etwas zurückgesteckt und 9 Filme sowie 5 Staffeln in drei Serien gesehen. Mein Highlight bei den Filmen war Kiki‘s kleiner Lieferservice und bei den Serien Ash vs Evil Dead.


Literarisch habe ich diesen Monat nicht mehr mitgezählt aber es müssten ca 15 Paperbacks bei den Comics, 3 Einzelhefte sowie 10 Manga gewesen sein. Reguläre Bücher habe ich keine gelesen aber das wird sich auch wieder ändern!

Eine Erwähnung finden weitere Kooperationen mit Carlsen und erstmalig mit Panini, was mich sehr freut. Entsprechende Beiträge folgen in Kürze!

Die Kategorie Manga wird ab Mai auch wieder fokussiert werden, da diese Kategorie in den letzten Monaten stark unterrepräsentiert war.


Das wars eigentlich auch schon wieder. Ich wünsche euch alles gute, bleibt gesund, kommentiert mehr und wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Danke Capcom! | Resident Evil 3 (Remake) | Review [PS4]

Titel: Resident Evil 3
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Release: 2020

Nach 5 Stunden, 24 Minuten und 29 Sekunden lief der Abspann an. Das Resident Evil 3 Remake hat mich bereits in der Demo zu unterhalten gewusst und das fertige Spiel war ein echtes Erlebnis!


Mehr zum Thema Resident Evil findet ihr hier!


Während des Racoon City Vorfalls, dem Ausbrauch des T-Virus in der Stadt Racoon City (zeitlich vor und während Teil 2), muss Jill Valentine, ein ehemaliges Mitglied der Sondereinheit S.T.A.R.S., die Flucht ergreifen, um nicht von den Infizierten gefressen zu werden. Auf der Flucht vor dem schrecklichen Nemesis, ein Supermutant, der Jill verfolgt, verbündet sich unsere Heldin mit Carlos Olivera, einem Mitglied von Umbrellas Spezialeinheit. Zusammen stellen sich beide dem Überlebenskampf und dem zahllosen Schrecken, den die Hölle, die Racoon City wurde, zu bieten hat. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …

Erzählerisch und inszenatorisch wirkt das Resident Evil 3 Remake aus James Cameron’s Feder. Die Handlung bietet, ebenso wie das Gameplay, ein sehr hohes Tempo, wodurch das Spiel nie gestreckt wirkt. Jill Valentine ist eine hervorragend geschriebene Powerfrau, die einerseits knallhart ist, aber gleichzeitig menschlich wirkt und einen starken Gerechtigkeitssinn hat. Wie Carlos selbst erwähnt, ist sie mutiger als er, wobei er ziemlich taff ist und sich perfekt mit ihr ergänzt. Aus Spoilergründen werde ich nicht detailliert auf den zweiten Bösewicht neben Nemesis eingehen, aber den hätte es grundlegend nicht gebraucht. Der seelenlose Supermutant reicht bereits als wichtiger Plotpunkt.


Das Resident Evil 3 Remake vereint die Kernelemente des Resident Evil Franchise und steckt diese in ein modernes Gewand, wie es bereits das Remake des zweitens Teils war. Resident Evil 3 ist actionlastiger als sein Vorgänger, aber die Mischung aus Kampf, Ressourcenmanagment, sowie dem Lösen simpler Rätsel funktioniert hervorragend. Nemesis ist im Endeffekt die präsentere Form von Mr. X und ein wesentliches Spielelement. Sobald er auftaucht, sind Flucht und/oder Kampf angesagt, wobei während der Erkundung der dunklen Straßen Nemesis ruhig noch prominenter hätte sein können.

Abseits des regulären Spiels gibt es Herausforderungen, die Punkte vergeben, mit denen man sich nach dem Spiel Kostüme, Waffen, oder unterstützende Gegenstände kaufen kann. Ergänzend dazu kann man Waffenmodifikationen suchen, oder Figuren, ähnlich den Sammelgegenständen aus älteren Teilen, abschießen. Zweitgenannte Aufgabe ist Teil der Herausforderungen.


Optisch gefällt das Resident Evil 3 Remake sehr und besticht in erster Linie durch die hervorragende Setzung von Licht & Schatten, welche die Atmosphäre äußerst stimmig in Szene setzt. Die Mischung aus Horror & Action sorgt für einen Kontrast zum Vorgänger, die einen geringeren Gruselfaktor zu bieten hat, aber dennoch dicht genug ist, um Spannung zu erzeugen.

Es gibt im Spiel aber nicht nur was auf die Augen, sondern auch einiges auf die Ohren. Die deutsche, japanische & englische Sprachausgabe sind hervorragend, wobei ich das Spiel auf Englisch durchgespielt habe.

Der Soundtrack ist in diesem Teil mehr als nur ambientische Hintergrundmusik und trägt gern zur treibenden Atmosphäre bei.


Zusammengefasst ist das Resident Evil 3 Remake nicht eine weitere Rückkehr des Horrors, wie das 2er Remake, sondern viel mehr die Evolution davon. Viele Stärken des Vorgängers wurden übernommen und durch mehr Action, sowie ein höheres Tempo ergänzt. Dazu kommt einer der besten Schurken aller Zeiten, dessen Design von gewaltig bis eklig reicht. Trotz seiner relativ kurzen Spielzeit war es eine grandiose Erfahrung und neben dem Multiplayer (gesonderte Review folgt) bietet das Remake genug Material für weitere Durchläufe. Über so manche kleinere Schwächen im technischen Bereich, wie Gegner, die alles machen, nur nicht kämpfen, sieht man gern hinweg, da das Spiel als Komplettpaket sehr gut funktioniert.

Ich kann das Resident Evil 3 Remake sehr empfehlen, da Einsteiger wie Neulinge ein unterhaltsames Abenteuer in der Stadt der Verdammnis bekommen, das wunderschön anzusehen ist, viel Action und etwas Gruselwusel bietet, aber auch eines zeigt. Resident Evil sitzt auf dem Thron des Survival-Horror Genres!

Somit vergebe ich für das Resident Evil 3 Remake die Wertung absolut spielenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

Monatsrückblick: März 2020

Der März ist in ein paar Stunden vorbei und der April, der macht, was er will, steht ins Haus!

Privat war der März eher unspektakulär außer, dass ich vom Dienst freigestellt wurde wegen einer Autoimmunerkrankung und folglich mit dem erhöhten Infektionsrisiko. Somit konnte ich zuhause einige Arbeiten erledigen, unter anderem habe ich einige neue Regale zusammengebaut und bestückt. Außerdem begann die Operation „Ordnung im Keller“.

Blogtechnisch war der März ebenfalls ein erfolgreicher Monat. Mit den beiden Instagrammern/Bloggern @comic_neuling und @comic_nerd92 habe ich langfristige Partner gefunden, mit denen ich gern plattformübergreifend zusammenarbeiten will.

Die Aufrufzahlen waren ebenfalls sehr hoch und auch die Interaktion in den Kommentaren stieg an, was mich ebenfalls sehr freut. Also kommentiert bitte mehr! 😁

Projektteschnisch wurden Netflixers & Wer ist … ? fortgesetzt während mit den Unrezensierbanren, Doommania, Die A(ma)zo(niacs) und Auf an Kaffee ein paar neue Projekte gestartet wurden, die entweder bereits erste Beiträge erhalten haben oder noch welche bekommen werden. Außerdem wird die Purge Quadrologie ENDLICH fortgesetzt, da ich nach gefühlt 100 Jahren The Purge: Anarchy & Election Year gesehen habe.


Bei den Videospielen habe ich mir mal wieder eine Liste erstellt. Nicht auf der Liste ist Death Stranding, da dies ein Langzeitprojekt wird und ich nicht weiß, wie lang das Projekt laufen wird.

Folgende Spiele will ich durchspielen:

Playstation 4

  • Alle Doom Titel für Doommania
  • Star Ocean: First Depature R
  • Dragon Ball Z Kakarot
  • Prey
  • Darksiders 1 bis 3
  • Resident Evil Revelations 1 & 2
  • Bayonetta 1
  • Ni No Kuni 1 & 2
  • Persona 5
  • Control
  • God Eater Resurrction
  • Trine Enchanted Edition
  • Tales of Berseria
  • Tales of Zesteria

Nintendo Switch

  • Xenoblade Chronicles 2
  • Final Fantasy X & X-2
  • Octopath Traveler
  • Luigis Mansion 3
  • Blazing Chrome
  • To the Moon
  • Welcome to Hanwell
  • Deadly Premonition Origins
  • Owlboy
  • Tales of Vesperia

Meiner Liste 2020 kann ich Devil May Cry HD, Man of Medan im Coop-Modus, World War Z und Vanquish hinzufügen.


Was Filme & Serien angeht, war im März Heimkino angesagt aber dank Netflix, Amazon, Disney+ und meiner Filmsammlung wurden beide Kategorien stark bedient. Sofern sie nicht bereits erschienen sind, werden alle entsprechenden Beiträge im April kommen. Mein Highlight bei den Filmen war eindeutig Life of Pi und bei den Serien hat mich Blutiger Trip sehr positiv überrascht. Altered Carbon hat mich in der zweiten Staffel allerdings so enttäuscht, dass ich mich von diesem Franchise vorläufig distanzieren werde.


Literarisch war ich etwas fauler, habe aber ein Buch, vier Manga und sieben Paperbacks gelesen. Mein Highlight aus dieser Kategorie war bis Mitte März Das Paket von Fitzek, wurde dann aber von Red Hood: Outlaw Vol. 2 abgelöst.


Abschließend bleibt mir zu sagen, dass ich sehr zufrieden im Moment bin. Ich fühle mich gut, bin glücklich und habe meine innere Balance wieder gefunden. Der April kann kommen!

Wer ist … Tidus? | Gedankenspiel [Wer ist … ? #16]

Final Fantasy X war in vielerlei Hinsicht ein wegweisendes Spiel, mit einer Wagenladung an Stärken, wie dem Gameplay, der Handlung und dem Charakteren. Heut es geht es um Tidus, der Hauptfigur aus Final Fantasy!


Wer ist … ? Übersichtssseite


Seinen ersten Auftritt hatte Tidus im 2002 Final Fantasy X. Er lebte in der Stadt Zanarkand, 1000 Jahre in der Vergangenheit, wurde jedoch durch das Monster Sin in die Zukunft nach Spira gebracht. Tidus und Sin verbindet eine tiefe Beziehung, deren Hintergrund erst im Laufe der Haupthandlung klar wird und auch seinen Mentor Auron betrifft, der ebenfalls in die Zukunft gelangt ist, durch Sin.

Die Person, auf die Tidus trifft, ist die Al-Bhed Rikku. Er wird von ihr getrennt als Sin erneut angreift und landet auf der Insel Besaid. Dort lernt er Wakka, Lulu, Yuna und Kimahri kennen. Er begleitet das Medium Yuna auf ihrer Pilgerreise durch Spira um mehr über diese Welt und Sin zu erfahren. Außerdem hofft er so einen Weg nachhause zu finden.

Im Laufe der Reise wird Tidus ein festes Mitglied von Yuna Leibgarde und schließt sich schlussendlich er Mission den Kreislauf von Sins Tod und Rückkehr zu durchbrechen, damit Spira endlich frieden findet.


Obwohl Tidus nicht zu den beliebtesten Hauptfiguren der FF Reihe gehört, habe ich ihn immer als einen der ehrlichsten Protagonisten empfunden, was ich inzwischen sehr schätze. Er gibt sein bestes, sich in die Gruppe zu integrieren, hat jedoch kein Wissen um die Kultur Spiras, oder die Bräuche der Einwohner. Obwohl er sich oft fehl am Platz fühlt, tut er sein bestes, um die Mission zu unterstützen. Sei es nun die Unterstützung für Wakka’s Blitzballmannschaft, die emotionale Stütze für Yuna, oder der Versuch, mehr über die Bewohner Spiras zu lernen.

Er gehört auch zu den Protagonisten, die ihren Emotionen gern mal Luft machen, egal ob in Form von Schreien, oder fast schon irren Gelächters.

Auch wenn Tidus niemals meinen Lieblingsprotagonisten Zidane ablösen wird, so hat er dennoch einen festen Platz in meinem Fanherzen und ich genieße das Abenteuer mit ihm, Yuna und co. immer wieder aufs Neue.

Ich hoffe euch hat dieser kleine Blick auf den Charakter Tidus gefallen und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Wunderbar gealtert! | Vanquish | Review [Playstation 4]

Titel: Vanquish
Entwickler: Platinum Games
Publisher: Sega
Plattform: PS3/4, Xbox 360/One, PC
Release: 2010/20

Vanqish ist von Shinji Mikami!

Allein diesse Aussage sollte bereits eine klare Empfehlung sein, da dieser Mann für so viele großartige Werke bekannt ist wie Resident Evil 1/2/3/4, Devil May Cry oder The Evil Within.

Ich komme aber nicht darum, über dieses großartige Spiel zu schwärmen. Somit Herzlich Willkommen zu meiner Vanquish Review!


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Der Orden des Russischen Sterns hat die Kontrolle über die Raumstation SC-01 Providence übernommen. Aus dem Mikrowellen-Energiefeld der Station hat der Orden eine vernichtende Waffe gebaut und richtet sie gegen die USA. Die Präsidentin der Vereinigten Staaten ordnen einen Angriff an, der unter der Führung von Col. Robert Burns stattfindet. Die DARPA entsendet den Agenten Sam auf diese Mission, dessen Kampfanzug die Marines massiv unterstützen soll …

Vanquish wird nie einen Preis für die simple Handlung gewinnen, die trotz ihrer Einfachheit jedoch spannend erzählt wird und von den Charakteren lebt. Besonders Protagonist Sam schlägt in die gleiche Kerbe wie die Mr. Cools Dante aus Devil May Cry, oder Leon aus Resident Evil. Col. Burns erinnert an eine militante Variante von Barret aus Final Fantasy VII, was definitiv positiv ist. Erzählerisch merkt man Shinji Mikamis Handabdruck an der einfachen Handlung, der raschen Erzählform und ein paar kleineren Twists, die den Spiefluss jedoch nicht ausbremsen.


Ausbremsen ist auch das Stichwort, denn Vanquish ist das perfekte Spiel für Tempoteufel. Das Gameplay setzt auf die harmonische Mischung aus Geschwindigkeit, Action und Taktik. Sam kann drei verschiedene Waffen, aus dem reichhaltigen Arsenal, sowie zwei Arten von Granaten mit sich führen. Das Clevere an den Waffen ist das „Levelsystem“. Hat ein Schießeisen die volle Munitionskapazität, kann es, wenn es aufgehoben wird, den aktuellen Rang der Waffe erhöhen. Simpel ausgedrückt an diesem Beispiel:

Waffe: Sturmgewehr Rang 1 – Munitionskapazität: 600 – ein weiteres Sturmgewehr wird aufgehoben – Sturmgewehrt Rang 2 inkl. einem Bonus

Sam kann jedoch nicht nur schießen, sondern auch kräftig zuschlagen und die Düsen seines Anzugs nutzen, um den zahllosen Kugelhageln der feindlichen Roboter aus dem Weg zu gehen. In Gefahrensituation aktiviert sich eine Bullet Time, die die taktische Komponente des Kampfes unterstreicht. Sowohl die Geschwindigkeitsboosts, als auch die Bullet Time, sind jedoch an einen Timer gekoppelt, nach dessen Ablauf der Anzug kurz abkühlen muss.


Trotz der 10 Jahre, die Vanquish auf dem Buckel hat, sieht das Spiel immer noch hervorragend aus und bietet eine opulente Inszenierung, gepaart mit einem ansprechenden Science-Fiction Look!

Schnelle Schnitte, Zeitlupen, große Totalaufnahmen, oder auch mal längere Kamerafahrten sorgen für eine vorbildliche Inszenierung, die schon auf Filmniveau ist und so mancher Hollywoodproduktion den Rang abläuft. Die Designs der Charaktermodelle wissen ebenfalls zu gefallen und besonders Sam in seinem ARS-Kampfanzug sieht hervorragend aus, aber alle Nebencharaktere wurden sehr detailliert gestaltet, besonders in Bezug auf die Mimiken.

Der Sountrack von Vanquish ist eher unaufgeregt, vermischt sich jedoch harmonisch mit den ambientischen Hintergrundgeräuschen. Die wahre akustische Stärke ist die deutsche Sprachausgabe von Vanquish, die auch nach zehn Jahren immer noch zu begeistern weiß!


Was bleibt mir anderes übrig, als für Vanquish eine klar verdiente Empfehlung auszusprechen. Selten gibt es ein Spiel, das auch nach 10 Jahren immer noch so überzeugen kann, wie Shinji Mikamis rasanter Shooter. In allen Belangen weiß das Spiel zu gefallen und ist eine klare Empfehlung für jeden Fan von Actionspielen. Somit vergebe ich ein verdientes absolut spielenswert!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Sniper Elite 4 (Singleplayer) | Review [Playstation 4]

Titel: Sniper Elite 4
Entwickler: Rebellion Developments
Publisher: Rebellion Developments
Plattform: PS4, Xbox One, PC
Release: 2017

Sniper Elite 4 kurz zusammengefasst, ein Sanbox-Third-Person-Stealth-Shooter mit einem starken Fokus auf den Einsatz des Scharfschützengewehrs. Fehlen eigentlich nur noch Abschnitte mit Fahrzeugen, aber das wäre wohl zu viel geworden.

Der aktuellste Ableger der Hauptreihe aus dem Hause Rebellion bietet neben viel Mehrspieler-Content und einem Wellen-Modus auch eine interessante Singleplayerkampagne und die sehen wir uns heute an!


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Italien im Jahr 1943. Um die Ladnung der Alliierten in Italien zu ermöglichen und die Bedrohung durch eine experimentelle Waffe zu stoppen, wird Karl Fairburne, der elitärste aller Scharfschützen, entsandt, um in einer Reihe gefährlicher Missionen die Bedrohung durch die Waffe abzuwenden, ranghohe Mitglieder der Wehrmacht zu eliminieren und dabei den Widerstand gegen das Nazi Regime zu unterstützen.

Lasst mich ehrlich sein, die Handlung von Sniper Elite 4 ist auf dem Papier sehr interessant und wird auch in den Zwischensequenzen vor und nach jeder Mission vorangetrieben. Allerdings ist sie im Endeffekt nur ein Mittel zum Zweck, damit Karl in den 8 Missionen auch was Sinnvolles zu tun hat. Ergo, das Gameplay steht klar im Fokus des Spiels und die Handlung dient nur zum world building innerhalb von Sniper Elite 4.

In 8 Missionen mit einem, oder mehreren Hauptzielen, sowie einigen Sekundärzielen, steht es dem Spieler grundlegend frei, die Art des Vorgehens zu wählen. Man kann sich durch die Missionen schleichen, aber ebenso offene Schusswechsel mit den Feinden provozieren, Fallen stellen und einiges mehr. Durch dieses Sandbox-Gameplay, sowie den unterschiedlich beschaffenen Missionsgeländen, ist der Wiederspielwert enorm hoch und klar eine der größten Stärken von Sniper Elite 4. Es ist ungemein befriedigend, Hinterhalte für die Feinde zu stellen, oder ganz simpel auf leisen Pfaden durch die Missionen zu schleichen, aber auch brachiale Gewalt kann manchmal zum Ziel führen, birgt jedoch gewisse Risiken.

Die K.I. der Feinde ist stark abhängig vom Schwierigkeitsgrad und erst ab schwer kommt die taktische Komponente von Sniper Elite 4 wirklich heraus. In diesem Schwierigkeitsgrad suchen Feinde zuerst einzeln und kurz darauf in Gruppen nach dem Spieler, sobald sich dieser zu auffällig verhält. Ebenso führen sie Sturmangriffe aus, „graben“ sich in Deckungen ein, wechseln die Position, oder versuchen, den Spieler zu umzingeln, wenn sich dieser in einem zu offenen Versteck aufhält.

Dazu kommen verschiedene Klassen an Feinden, die sich primär zwar alle gleich verhalten, aber sekundär eigene Manöver ausführen. Offiziere rufen Verstärkung und bilden Trupps, ebenso wie Funker. Andere fordern Artillerieschläge an, oder arbeiten ebenfalls mit Scharfschützengewehren.

Karl ist allerdings alles andere als wehrlos. Ihm stehen verschiedene Scharfschützengewehre, Pistolen und Sekundärwaffen zur Verfügung. Dieses Arsenal wird durch allerhand Sprengstoff ergänzt und wenn alle Stricke reißen, kann Karl auf eine kleine Palette an Nahkampfangriffen zurückgreifen.

Optisch besticht Sniper Elite 4 vorallem durch die Abwechslung der einzelnen Gebiete. Von Wäldern über Städte und Küstenabschnitte bis hin zu Bunkeranlagen ist alles dabei, was angenehm ins Auge sticht. Besonders alle Abschnitte, in denen man sich viel in der Natur befindet, sehen hervorragend aus und gefallen auch durch ein harmonisches Licht & Schatten Spiel. Die Charaktermodelle sehen etwas zweckmäßiger aus und besonders die Gegner sind eine einzige Klonarmee. Zumindest alle Figuren mit Namen unterscheiden sich ausreichend im Aussehen, damit sie bequem auseinandergehalten werden können.

Der Soundtrack von Sniper Elite 4 reicht von ambientischen Hintergrundklängen bis hin zu treibenden Themen, je nach Situation für den Spieler. Wo jedoch der Soundtrack punktet, bleibt die deutsche Synchronisation hinter den Erwartungen und glänzt durch einen gewissen Trashfaktor.

Zusammengefasst bietet Sniper Elite 4 eine solide Singleplayerkampagne, deren Fokus klar auf dem Gameplay, sowie der Freiheit für den Spieler liegt aber auch optisch für genug Abwechslung sorgt um den Spieler bei Laune zu halten. Neben den Hauptzielen und Nebenzielen bietet die Kampagne diverse Herausforderungen und Sammelaufgaben, was das präzise Erkunden fördert und den Fokus auf das Gameplay weiter unterstreicht.

Wer sich auf das offene taktisch-offensive Gameplay einlassen kann, wird in den 8 Missionen sehr gut unterhalten und auf höheren Schwierigkeitsgraden eine angemessene Herausforderung bekommen, die jedoch nie unfair wird, sondern vom Vorgehen des Spielers abhängig ist.

Somit erhält der Singleplayer von Sniper Elite 4 die Wertung spielenswert, da das Gameplay über viele Schwächen hinwegsehen lässt.

Das war von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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Blair Witch | Review [Playstation 4]

Titel: Blair Witch
Entwickler: Bloober Team
Publisher: Lionsgate Games
Plattform: Windows, PS4, Xbox One
Release: 2019

Das Blair Witch Franchise gehört zu den wenigen Vertretern des Horrorgenres, die einfach nicht tot zu kriegen sind. 2019 erschien, 20 Jahre nach Release des großartigen ersten Films, ein weiteres Sequel, diesmal jedoch als Videospiel und das schauen wir uns heute an!


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Zwei Jahre sind seit dem Verschwinden von drei Stunden in den Wäldern um das Städtchen Burkittsville vergangen. Der Kriegsveteran Ellis Lynch reist in den Black Hills Forest, um die örtlichen Kräfte bei der Suche nach dem vermissten Jungen Peter zu unterstützen. Begleitet wird er dabei von seinem Hund Bullet. Die Suche entwickelt sich schnell zu einem psychologischen Trip durch die Hölle, da irgendwas in den Wäldern lauert und niemanden mehr gehen lässt, der sich zu tief hineinwagt …

Erzählerisch hält sich Blair Witch (2019) eng an das restliche Franchise, erzählt dabei jedoch seine eigene Handlung, die trotz bekannter Plotelemente frisch wirkt und starke Einflüsse anderer Spiele des Entwicklers Bloober Team aufweist. Besonders Layers of Fear hat einen Fingerabdruck in puncto Storytelling hinterlassen, was aber eher positiv anzumerken ist und den psychologschen Horror des Spiels noch etwas intensiviert und sich mit dem Thema PTS auseinandersetzt.

Leider kann die Handlung von Blair Witch (2019) nicht vollends bis zum Schluss fesseln, da der erzählerische Bogen zum Ende der 17 Kapitel hin etwas arg überspannt wird. Daran ändern auch die 4 (5) alternativen Enden nur wenig, wobei sich dadurch eine gewisser Widerspielwelt bietet.


Das Gameplay von Blair Witch (2019) erinnert an eine Mischung aus Layers of Fear, Firewatch & Alan Wake, was eine ebenso wagemutige wie interessante Mischung ist. Im Fokus steht das Erkunden des Waldes um Peter zu finden. Dabei steht dem Spieler der treue Hund Bullet zur Seite, der Gegenstände finden kann, vor Gefahren warnt und einem den Weg weisen kann.

Je nach Aktion/Verhalten des Spielers wird beispielsweise Bullets Schicksal und somit zum Teil die Endsequenz beeinflusst, was relativ viel Freiheit im Spielverlauf erlaubt und dazu anregt, die Gebiete in den 17 Kapiteln zu erkunden. Dadurch findet man auch die zahlreichen Sammelgegenstände, die unter anderem die Spielwelt vertiefen.

Natürlich darf auch der Kampf gegen Monster nicht fehlen, wobei sich diese relativ leicht durch den Lichtstrahl der Taschenlampe bezwingen lassen.


Eine der großen Stärken von Blair Witch (2019) ist die optische Präsentation und die Atmosphäre, die im Verlauf des Spiels vom unheimlichen Wald zum surrealen Horrortrip mutiert und den Spieler durch die unterschiedlichsten Teile des Waldes, sowie die Psyche Ellis führt. Die zahlreichen Ortswechsel sorgen für eine hohe Dynamik und können mitunter etwas anstrengend werden, wenn die Wegfindung Probleme, durch eigenes Verschulden oder Bugs, bereitet. Gewisse Gebiete sind auch einen Tick zu lang für‘s eigene Wohl, was sich besonders zum Schluss und in der Mitte bemerkbar macht.

Die Nutzung der Unreal Engine 4 tut dem Spiel definitiv gut und erlaubt eine detaillierte Gestaltung des Gruselwalds. Besonders die Licht/Schattensetzung sieht großartig aus und verleiht dem Spiel einen Großteil der dichten Atmosphäre.

Wie bereits erwähnt, wird das Spielerlebmis durch gelegentliche Bugs, welche den Hund Bullet betreffen, getrübt. Dieser fliegt mal durch die Luft, bleibt in der Textur stehen, oder stellte komplett seinen Dienst ein, was zum Neuladen zwingt, also auf jeden Fall regelmäßig auf mehreren Spielständen abspeichern!


Zusammengefasst ist Blair Witch (2019) ein solides Horrorspiel im Stil von Layers of Fear, das sich an die Konventionen des Blair Witch Franchise hält, psychologischen Horror nutzt und gleichzeitig frisch in der Handlung wirkt. Leider überspannt das Spiel gern mal den erzählerischen wie spielerischen Spannungsbogen, was gern für kleinere Durchhänger sorgt. Weiters trüben Bugs in Bezug auf den Hund immer wieder den Spielfluss, aber auf der anderen Seite haben wir eine tolle optische Präsentation, abwechslungsreiche Schauplätze, eine dichte Atmosphäre, sowie ein umfassendes Gameplay. Für Genrefans ist Blair Witch (2019) definitiv einen Blick wert, was mich zur Wertung spielenswert- führt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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The Sisters Brothers | Review

Titel: The Sisters Brothers
Originaltitel: The Sisters Brothers
Regie: Jacques Audiard
Laufzeit: 121 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018

He ein Western. Mein (Nicht-)Lieblingsfilmgenre … okay Scherz beiseite. Ich mag eigentlich keine Western, aber The Sisters Brothers gehört zu den Ausnahmen, welche die Regel bestätigen!

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Oregon 1851. Die Brüder Eli und Charlie Sisters sind Revolverhelden, welche von einem wohlhabenden Geschäftsmann, namens der Commodore, angeheuert werden um einen gewissen Hermann Warm zu töten. Der Privatdetektiv John Morris hat sich bereits an die Fersen des Gesuchten geheftet, um diesen aufzuspüren, festzuhalten und anschließend an die Sisters Brüder auszuliefern.

Als jedoch die Sisters Brüder, Morris und Warm aufeinandertreffen, ändern sich die Perspektiven, was auch dem Wunsch von Eli Sisters zugute kommt …

Im Vergleich zu vielen klassischen Western bietet The Sisters Brother keine wortkargen Helden, sondern vier Hauptfiguren, die aktiv miteinander agieren und kommunizieren. Durch die zahlreichen Dialoge wird der Film auch auf eine andere Art tiefgründiger, als seine Genrekollegen, bei denen viel durch die Mimik gemacht wurde.

Der Film lebt von seinen Handlungen, sowie den Charakteren und weniger der Action, die zwar auch vorkommt, aber eher sparsam eingesetzt wird. Die wenigen Showdowns im Film sind roh und bilden einen angenehmen Kontrast zu den zahlreichen Dialogen.

Ein weiteres Lob muss ich für die großartigen Landschaftsaufnahmen aussprechen, die das typische Feeling eines Western perfekt einfangen.

Außerdem kommt der Film mit einer starken Besetzung des Weges. Es macht Spaß, John C. Riley (Eli Sisters), Joaquin Phoenix (Charlier Sisters), Riz Ahmed (Hermann Warm) und Jake Gyllenhaal (John Morris) bei ihrer Reise, ihren Dialogen und den Einblicken ihrer Gedankenwelten zu folgen.

Zusammengefasst ist The Sisters Brother ein toller Film und gelungener Western, der eine andere Herangehensweise an das Genre nutzt und durch seine clever geschriebenen Dialoge glänzt. Dazu kommen eine kontrastreich eingesetzte Action, einige tolle Landschaftsaufnahmen und ein sehr schönes Ende. Ich vergebe für The Sisters Brothers die Wertung sehenswert und bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


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