Loot of the Day #12 | Gedankenspiel

Death of Superman habe ich kürzlich gesehen und ich bin total begeistert. In 81 Minuten ist der Film bombastischer und emotionaler als der große Bruder Dawn of Justice. Eine entsprechende Rezension folgt im September!

Winchester – Das Haus der Verdammnis habe ich bereits im Kino gesehen und war positiv angetan. Die „Limited Edition“ ist echt nett und 20€ sind ein fairer Preis. Solche kleinen Editionen sollte es ruhig öfters geben!

Das Filmjahr 2018, ein Rückblick auf die erste Jahreshälfte | Storytime

2018 gehört zu den stärksten Filmjahren, die ich bisher aktiv verfolgt habe. Es sind viele sehr gute und einige grandiose Filme erschienen, die mit Sicherheit einen Platz unter den modernen Klassikern verdient haben. In diesem Beitrag will ich kurz auf ein paar denkwürdige Filme eingehen und die entsprechenden Beiträge verlinken. Dabei werde ich die Filme nach Genres einteilen.


Thriller (gesehen: 6)

Alles Geld der Geld – Wertung: sehenswert

Mit Alles Geld der Welt kehrt Ridley Scott zur alten Form zurück und inszeniert eine spannende Geschichte, basierend auf wahren Begebenheiten, die sich langsam aufbaut und die von den Hauptfiguren getragen wird.

Wind River – Wertung: sehenswert

Weniger pompös wie Alles Geld der Welt und eher unter dem Radar ist Wind River erschienen aber hinter diesem Film verbirgt sich ein sehr spannender Thriller mit starker Besetzung, dichter Atmosphäre und genialem Höhepunkt.

Game Night: sehenswert

Äußerst unterhaltsamer und spannender Thriller der durch so manchen Twist überrascht.

A Beautiful Day – Wertung: besonders sehenswert

Ein modernes Meisterwerk mit interessanten Stilmitteln, einem grandiosen Hauptdarsteller und einer simplen aber spannenden Handlung.

Gringo – Wertung: bedingt sehenswert

Grundlegend ein solider Film allerdings wollte der Funke bei mir nicht überspringen und ein paar Minuten Laufzeit weniger hätten nicht geschadet.

Zu Red Sparrow werde ich mich in einem anderen Beitrag äußern.


Horror (gesehen: 10)

Insidious 4 – Wertung: bedingt sehenswert

Mittelmäßiger Horrorfilm mit Elementen des Fantasygenres und mein erster Film des aktuellen Kinojahres aber genau der Film den ich immer vergessen.

The Ritual – Wertung: bedingt sehenswert

Mittelmäßiger Horrorfilm mit interessanten Ansätzen aber keiner Nachhaltigkeit um lange im Gedächtnis zu bleiben.

Die letzte Party deines Lebens – Wertung: sehenswert

Gelungener Horror-Thriller aus Österreich, der etwas an Freitag der 13te erinnert und durch eine spannende Handlung glänzt.

Winchester – Wertung: sehenswert

Solider Horrorfilm, der leider etwas unter dem Radar erschienen ist aber durch ein interessantes Konzept punktet.

A Quiet Place – Wertung: besonders sehenswert

Künstlerisch wertvoller und hervorragend gemachter Horrorfilm. Die Stille als Stilmittel funktioniert hervorragend und fesselt bis zum Schluss!

The Heretics – Wertung: sehenswert

Solider Horrorfilm mit starkem Finale und echt grausigem Boddyhorror.

Hereditary – Wertung: sehenswert

Ähnlich hervorragend wie A Quiet Place aber mit einem etwas vorhersehbareren Plottwist.

Zu Day of the Dead: Bloodline, Verónica und Wahrheit oder Pflicht werde ich mich in einem anderen Beitrag äußern.


Drama/Historienfilm (gesehen: 4)

Three Billboards outside Ebbing, Missouri – Wertung: sehenswert

Mitreißendes Drama mit spannender Handlung, bissigem Humor und einer grandiosen Besetzung.

Darkest Hour – Wertung: sehenswert

Hervorragend inszeniertes Historiendrama mit starker Besetzung, starken Bildern und einem zur höchstform auflaufenden Gary Oldman.

Arthur & Claire – Wertung: sehenswert

Charmanter Film mit Lokalheld Josef Hader, der in seine Paraderolle dem „Grantscherm“ schlüpft und eine interessante Reise auf der Suche nach dem Sinn des Lebens antritt.

Die Verlegerin – Wertung: sehenswert

Grundlegend solider Film von Altmeister Steven Spielberg, der allerdings gegen die Konkurrenz etwas abfällt.


Comicverfilmung/Cartoon/Anime (gesehen: 7)

Black Panther – Wertung: sehenswert

Bildgewaltiger MCU Film mit etwas dünner Handlung aber hochwertigen Effekten und starker Technik.

Avengers: Infinity War – Wertung: absolut sehenswert

Der bisher wichtigste MCU Film und die bisher gewaltigste Comicverfilmung.

Deadpool 2 – Wertung: sehenswert

Zu diesem Film braucht man nicht viel sagen!

Batman: Gotham by Gaslight – Wertung: sehenswert

Spannender Animationsfilm und gelungene Verfilmung eines kultigen DC Comics.

Batman Ninja – Wertung: sehenswert

Überladende Handlung aber äußerst ausgefallener Stil und die Animation ist sehr hochwertig.

Godzilla: Planet der Monster – Wertung: sehenswert

Wer Godzilla mag kommt um diesen Film nicht herum. Die Handlung ist interessant und der ganze Stil sehr ansprechend.

Luis und die Aliens – Wertung: bedingt sehenswert

Mittelmäßiger Animationsfilm den man nicht unbedingt sehen muss.


Der ganze Rest

Greatest Showman – Wertung: sehenswert

Wunderschöner Musikfilm mit starker Besetzung, solider Handlung und tollem Soundtrack.

Shape of Water – Wertung: sehenswert

Ein wunderschönes Märchen und interessanter Genremix. Der beste Fantasyfilm des Jahres.

Full Metal Alchemist – Wertung: sehenswert

Wer weder den Manga noch den Anime kennt, kann hier einen Blick riskieren, da der erste Handlungsbogen zusammengefasst wird.

Der Sex Pakt – Wertung: sehenswert

Äußerst unterhaltsame Komödie die durch etwas derberen Humor und eine starke Besetzung glänzt.

Tomb Raider – Wertung: sehenswert

Solider Actionfilm der die Vorlage gelungen adaptiert und die Handlung etwas sinnvoller anpasst im Bezug auf eine Fortsetzung.

Game Over, Man! – Wertung: sehenswert

Äußerst unterhaltsamer Netflix Original Film, der durch etwas abgedrehten Humor und drei sympathische Hauptfiguren glänzt.

Rampage – Wertung: sehenswert

Solider, bildgewaltiger und actiongeladener Sommerblockbuster, der überraschend viel aus der Videospielvorlage rausholt.

Pacific Rim: Uprising – Wertung: bedingt sehenswert

In allen Punkten schwächer als sein Vorgänger, was mich schockiert, da sich ein Monsterfilm quasi von selbst erzählen kann.

Jurassic World: Das gefallene Königreich – Wertung: bedingt sehenswert

Schlechter als sein Vorgänger in der Handlung dafür mit minimal besserer Inszenierung gewisser Szenen aber im Endeffekt ein mittelmäßiger Blockbuster.


Das war mein kurzer, eigentlich echt langer, Rückblick über das erste Halbjahr 2018. Danke an alle die bis hierher durchgehalten haben. Welche Filme haben euch 2018 gefallen oder nicht gefallen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Winchester | Review

Titel: Winchester
Originaltitel: Winchester
Laufzeit: 99 Minuten
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA/Australien

Winchester ist ein Horrorfilm, über den ich mich Vorfeld kaum informiert habe. Allerdings war mein Interesse geweckt, als ich erfahren habe, dass der Film im Winchester-Haus, einem realen „Spukhaus“ spielt.

Ob mich Winchester begeistern konnte, oder der Film ein Rohrkrepierer ist, möchte ich euch nun erzählen.


Der Arzt Eric Price wird von der Rechtsabteilung der Winchester Company beauftragt ein medizinisches Gutachten über die geistige Verfassung von Sarah Winchester zu erstellen, damit geprüft werden kann ob sie für die Leitung der Firma noch geeignet ist.

Im Winchester-Haus gehen mysteriöse Dinge vor sich. Tag & Nach finden Bauarbeiten statt die durch Sarah Winchester veranlasst werden, da diese sich durch die Geister der durch ein Winchester Gewehr Ermordeten verfolgt fühlt. Glaubt Erik Price an eine in Mitleid gezogene Verfassung bedingt durch den Tod von Sarah Winchesters Mann & einzigem Kind wird schon bald klar, dass hier böse Mächte am Werk sind und nicht jeder Tote ewigen Frieden finden will.

Die Geschichte von Winchester nutzt den klassischen Aufbau einer Geistergeschichte, glänzt allerdings durch einen sehr kreativen Schauplatz. Dazu kommt eine sehr dichte Atmosphäre, die zum einen durch das Spiel von Licht & Schatten, aber auch durch die zu Beginn häufigeren und später seltener werdenden Schockmomente entsteht. Die Handlung bekommt neben dem Hauptstrang, das Gutachten über Sarah Winchester, etwas Subtext. Besonders der Hauptcharakter Eric Price ist sowohl mit dem Haus, als auch mit der Geisterwelt verbunden, was besonders zum Schluss zum hin relevant wird.

Optisch gefällt Winchester, was an dem bereits erwähnten Spiel mit Licht & Schatten liegt, aber auch die Maske der Geister überzeugt. Sie wirken sowohl gruselig als auch mitleiderregend, da sie durch unvollendete Aufgaben an das Haus gebunden sind.

Der Cast ist leider etwas durchwachsen, aber besonders Jason Clarke gefällt in seiner Rolle als Dr. Eric Price der es schafft lustig, ernst, innerlich verletzt und manchmal etwas manisch zu sein. Er ist es auch, der den Film trägt, da zu Beginn die Familie Winchester (Sarah, Marian Marriot & Henry) eingeführt wird, aber Clarke ganz klar das meiste Charisma versprüht und sich der Film meist auf ihn und seine Arbeit mit der etwas unheimlichen aber innerlich gebrochenen Sarah Winchester (Helen Mirren) konzentriert.


Alles in allem hat mich Winchester positiv überrascht. Ich habe kaum Erwartungen an den Film gesetzt, aber Handlung, Atmosphäre, Hauptcharakter und die allgemeine Inszenierung überzeugen. Der Film geht eher in Richtung Gruselfilm, was im Vergleich zu den üblichen modernen Horrorfilmen sehr erfrischend wirkt. Ich gebe Winchester das Prädikat sehenswert und wünsche mir in Zukunft mehr Horrorfilme, die auf subtilem Horror aufbauen!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!