Nerd.Ics liest … X-Men/Fantastic Four: Das verlorene Kind | Review

Titel: X-Men / Fantastic Four: Das verlorene Kind
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Terry Dodson
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland

Die Fantastic Four greifen Krakoa an und ein actionreiches Abenteuer beginnt. Franklin Richards ist in einer Krise und verliert seine Kräfte und jeder will ihm helfen, nur niemand scheint ihn zu verstehen.


Kernfakten:

Titel: X-Men / Fantastic Four: Das verlorene Kind
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner: Terry Dodson
Seiten: 116
Verlag: Marvel / Panini Deutschland


Drei Argumente haben mich dazu gebracht, mir diesen Band zu besorgen. Erstens wurde er von Chip Zdarsky geschrieben und da ich ja unheimlich abfeiere, was er derzeit mit Daredevil abzieht, war das Argument Nummer eins. Zweitens sind Patrick und ich zur Zeit voll im „Dawn of X“ Lesestoff drinnen und lesen aktuell alle Serien, die zu den X-Men rauskommen, chronologisch und da gehört in manchen Listen auch dieser Band zum Kanon. Drittens hab ich noch nie etwas von den Fantastic Four gelesen und mir gedacht, ich fange mal mit einem Band an, wo auch mir vertraute Charaktere dabei sind.

(c) Panini Comics

Franklin Richards, Sohn von Mr. Fantastic aka Reed Richards und Susann Storm, wurde mit dem Mutantengen geboren und befindet sich in einer persönlichen Krise, da seine Kräfte von Tag zu Tag schwächer werden, jedoch sein Vater die Ursache nicht rausfinden kann, oder zumindest nicht zugeben will, die Ursache gefunden zu haben.


Gleichzeitig beginnt auf der Insel Krakoa die Mutantennation immer mehr zu wachsen und streckt ihre Fühler in die ganze Welt aus. Man knüpft Beziehungen zu vielen Staaten und möchte auch sämtliche Mutanten in die neue Nation „heimholen“. So ist natürlich auch Kitty Pryde ein Teil dieser Nation, jedoch kann sie nicht durch die für Mutanten geschaffenen Portale nach Krakoa kommen, sondern nur auf dem See- bzw Luftweg. Sie ist Anführerin der Marauders, einer Art Mutantenpiraten Gruppe. (Mehr dazu könnt ihr in der Marauders Serie nachlesen.)

Professor X beordert Kitty zu sich, wo sie von Franklin Richards erfährt und auch Magneto und Professor X planen, nach New York zu reisen und Franklin nach Krakoa holen wollen, da sie glauben, ihm helfen zu können.
In New York angekommen, weigern sich die F4 natürlich Franklin freizugeben. Er und seine Schwester Valeria schleichen sich an Bord von Kitty’s Schiff und wollen so nach Krakoa flüchten. Als ihre Eltern die Flucht bemerken, gehen sie von einer Entführung aus und machen sich auf den Weg, um Krakoa anzugreifen und ein erbitterter Kampf bricht aus. Was weder die X-Men auf Krakoa, noch die F4 wissen, ist, dass das Schiff von Kitty zu einem Notruf von Mutanten geeilt ist und dort auf einen alten Bekannten trifft, welcher Mutanten kidnapped.

Mehr wird, wie immer, nicht von meiner Seite gespoilert.

(c) Panini Comics

Zuerst war ich etwas skeptisch bei einem Paperback, das nur 4 Hefte umfasst und knapp über 100 Seiten zählt, jedoch muss ich sagen, dass sich die Story viel umfangreicher und abwechslungsreicher als 4 Hefte anfühlt. Das Tempo der Story ist sehr hoch, was aber zum actiongeladenen Inhalt perfekt passt. Das Ganze wird durch einen wunderbaren Zeichenstil abgerundet und Chip Zdarsky hat mich in Sachen Stry wieder einmal nicht enttäuscht. Das Ganze endet mit einem Mini-Cliffhanger bzw mit einem Ende, das auf mehr verweist und somit bin ich schon mal gespannt, wie sich die ganze Story in dem umfangreichen X-Men Cosmos, der sich derzeit aufbaut, einbindet.

Ob der Band einsteigerfreundlich ist, kann ich wohl am besten mit einem „Jain“ beantworten, denn zum einen ist es natürlich eine unabhängige losgelöste Story, aber zum anderen sollte man zumindest ein bisschen was von den X-Men gelesen haben bzw wissen, wie da der Stand derzeit ist.


Vielen Dank an @nerd.ics für diesen tollen Beitrag! Schaut doch mal bei seinem Instagram vorbei!

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