Zuletzt gesehen #5: Nicolas Cage hoch 3

Was ist noch wilder als die Mischung der letzten zuletzt gesehen Ausgabe? Genau drei Nicolas fuuuuuuuucking Cage Filme in zuletzt gesehen Nr. 5!

Hier sind die Links zu den vorigen Beiträgen und danach geht es mit dem ersten Film weiter!


Titel: Massive Talent

Regie: Tom Gormican

Laufzeit: 107 Minuten

Release: 2022


Teils Selbstreflektion, teils Buddy-Komödie und teils Actionfilm. Mit Massive Talent liefert Großmeister Cage auch 2022 einen großartigen Film ab, der besonders durch seine Metahandlung heraussticht. Dabei gibt sich Nicolas Cage auch überraschend selbstreflektierend, wobei die Stimmung des Films recht vielschichtig ist und definitiv das Herz des Werks darstellt.

Kein filmisches Meisterwerk aber definitiv sehenswert. Allein das Zusammenspiel von Nicolas Cage und Pedro Pascal bietet so viel Comedygold, dass man daraus eine eigene Sitcom machen könnte.

Wer sich für Nicolas Cage begeistern kann, muss diesen Film definitiv sehen!


Titel: Pig

Regie: Michael Sarnoski

Laufzeit: 91 Minuten

Release: 2021


Ich hatte keine Ahnung was mich bei Pig erwarten würde und auch nach der Sichtung war ich mir nicht wirklich sicher, was ich da gerade gesehen habe. Anfangs habe ich mit einer Art Thriller gerechnet oder einer entschärften Version des Films aber am Ende bekommt man mit Pig eine emotionale Reise, die die Suche nach dem innersten Wunsch den jeder von uns hat thematisiert.

Auf der Suche nach dem gestohlenen Schwein verfolgt man eine vielschichtige Figur, gespielt von Nicolas Cage, die Anfangs simpel, aber genau wie sein Umfeld tiefer geht als der erste Eindruck erahnen lässt.

Mich hat Pig sehr gut unterhalten und ich kann den Film weiterempfehlen!


Titel: Running with the Devil

Regie: Jason Cabell

Laufzeit: 100 Minuten

Release: 2019


Filme die sich mit den Themen Drogenschmugel/handel beschäftigen stellen meist die Guten in den Vordergrund. Polizisten oder Agenten stellen meist die Hauptfiguren dar, aber wenn man den Spieß umdreht bekommt man den spannenden Thriller Running with the Devil.

In diesem Film verfolgt man den Weg der Drogen vom Anbau bis zur Ablieferung beim Kartellchef. Dabei werden alle Stationen gezeigt und ein interessanter Kader an Figuren wird etabliert. Der Film herosiert allerdings nicht die Arbeit der Figuren oder des Kartells. Hier wird die Arbeit als ebenso hart wie gnadenlos dargestellt. Fehler werden ebenso wenig geduldet wie Untreue und nicht selten ist der Tod die Strafe.

Mich hat Running with the Devil auf jeden Fall überzeugt, da er frischen Wind in diese Art Thriller bringt und Nicolas Cage als Teil eines Ensambles an Figuren zeigt, die kollektiv den Film tragen!


Wir sind erneut am Ende des Beitrags angelangt und ich hoffe euch hat der Ausflug in die Welt der Cage Filme gefallen. Einige seiner Werk stehen auf meiner Watchlist, also werden wir den Meister bald wieder zum Thema haben!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Zuletzt gesehen #5: Rings & The Last Witch Hunter | Gedankenspiel

Herzlich willkommen zur ersten Folge von „Zuletzt gesehen“ im neuen Jahr. Heute geht es mir um Filme, die richtig gut hätten sein können, aber an verschiedenen Problemen krankten. Viel Spaß!


Rings 

Bei Rings handelt es sich um den dritten Teil der amerikanischen Ring-Filme, die als Remake der japanischen Ringu angesehen werden, welche wiederum auf dem japanischen Roman The Ring und dessen Nachfolgern basieren. Außerdem gibt es noch die koreanische Verfilmung The Ring Virus. Die japanischen Ring-Filme kenn ich (noch) nicht, aber die beiden ersten amerikanischen Filme habe ich gesehen und die sind meiner Meinung nach ganz okay. Kommen wir nun also zu Rings.

Der dritte Teil spielt 13 Jahre nach Ring, den Zusammenhang müsst ihr selbst suchen und handelt von Julia die sich um ihren Freund Holt sorgt der auf dem College das ebenso legendäre wie mysteriöse wie tödliche Video erforscht. Als Julia den Fluch auf sich nimmt, um Holt zu retten, macht das Paar eine erstaunliche Entdeckung.

Das Beste an Rings ist der clevere Titel, denn durch das S wird das Vorhandensein von vielen Killervideos verdeutlicht. Was jedoch nicht funktioniert, ist der fehlende Spannungsbogen und die, selbst für das Ringu Franchise, abstruse Handlung mit einem Video im Video.

Zusammengefasst ist Rings kein kompletter Ausfall, aber hat die Reihe diesen Film unbedingt gebraucht? Wenn man mich fragt, dann nicht. Rings bringt dem Franchise nichts Neues und ist im Endeffekt nicht mehr als der klägliche Versuch, eine alte Horrorreihe für die aktuelle Generation an Filmfans zurückzubringen. Es fehlt der billige Charme der japanischen Filme und die durchgehend düstere Atmosphäre der alten amerikanischen Teile.


The Last Witch Hunter

Im fernen Jahr 2010 stand The Last Witch Hunter auf der sogenannten Black List Hollywoods, die die beliebtesten unverfilmten Skripte enthält. Im Jahr 2015 erschien The Last Witch Hunter unter der Regie von Breck Eisner mit Vin Diesel in der Hauptrolle.

Im Zentrum steht der unsterbliche Hexenjäger Kaulder, der im Namen der Organisation Axt & Kreuz für den Erhalt des Waffenstillstands zwischen Menschen und Hexen als eine Art Gesetzeshüter fungiert. Als der Belial die Hexenkönigin, Kaulders Erzfeindin und der Grund für seine Unsterblichkeit, wiederbeleben möchte, muss der Hexenjäger mit Glatze alles aufbieten, um die Welt zu retten.

The Last Witch Hunter hat ein hervorragendes Word-Building, welches mich positiv an Werke wie Hellblazer, oder die Blade-Filme erinnert. Diese zweite, magische Gesellschaft im Schatten übt einen großen Reiz aus und ich hätte gern viel mehr über diese  Welt erfahren. Leider krankt The Last Witch Hunter neben dem hölzernen Schauspiel aller Beteiligten an einer zu kurzen Laufzeit, um den Zuseher wirklich in den Bann zu ziehen. The Last Witch Hunter hätte als Serie mit ein bis zwei Staffeln wesentlich besser funktioniert, da man sich so mehr auf die Figur des Kaulder, die Hexen und die Welt selbst hätte konzentrieren können. Das geplante Sequel wird es vermutlich nie geben, da der Film ein kommerzieller Misserfolg war.

Im Vergleich zu Rings schafft es The Last Witch Hunter, Spannung zu erzeugen und kann durch starke Bilder und eine interessante Welt überzeugen, wobei man von Letzterem wesentlich mehr hätte sehen müssen. Vielleicht kommt irgendwann eine Serienadaption, die das komplette Potential von The Last Witch Hunter ausschöpft.


Das war die fünfte Folge von „Zuletzt gesehen“ und wir lesen uns im nächsten Beitrag wieder!

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